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Radius Energie & Umwelt 2013

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Wo Wasser fließt, fließt elektrische Energie

Technik der Zukunft

Wasserstoffzentrum Bozen

KlimaHaus Award

Energie & Umwelt

Spitzentechnologie.

Planung und Realisierung von Wasserkraftanlagenvon der Konzepterstellung bis zur Inbetriebnahme.

Reliability beyond tomorrow.

Troyer AG

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impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Projektleiter: Franz Wimmer

Schriftleiter: Armin Mair

Koordination: Marita Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Peter Treibenreif, Claudia Schwarze, Marita Wimmer, Nicole D. Steiner, Franz Wimmer, Alexa Bellutti, Armin Mair

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Walter Haberer, Dolomiten-Archiv, zek-Verlag, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Titelfoto: Wally und Georg Hochkofler Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen www.athesiagruppe.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Aktuell

06 Wo Wasser fließt, fließt auch Strom

16 Messe Klimaenergy

18 Mehr sehen mit weniger Licht

28 KlimaHaus Awards 2013

36 Wann kommt der Nachtstrom?

42 Energie mit Zukunft

52 Damit niemandem das Licht ausgeht

Rubriken

54 Portrait: Stefano Podini

56 Gesundheit: Gesundheit und Energie

57 Bunte Meldungen

Wann kommt der Nachtstrom? Was als Schritt in eine intelligente Stromversorgung gedacht war, lässt auf sich warten. Die Idee war gut: zeitvariable Tarife, die Anreize zum Energiesparen und zur besseren Steuerung des Energieverbrauchs setzen.

31 26 editorial

Service | Firmenportraits

10 SEL AG, Bozen

19 Laimer & Co. KG, Bozen

20 Südtiroler Energieverband, Bozen

23 Troyer AG, Sterzing

24 Eisackwerk Mühlbach GmbH, Bozen

26 Institut für Innovative Technologien, Bozen

31 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen

32 Progress AG, Brixen

33 Energy.consulting GmbH, Brixen

34 Syneco GmbH, Bozen

35 Ing. Blasbichler GmbH, Brixen

37 Tiroler Versicherung, Bozen

39 Heliotherm GmbH, Bozen

40 OET GmbH, Sterzing

41 Ralos Nothern Italy Gmbh, Bozen

44 STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, Bozen

46 Energy.dis GmbH, Brixen

48 Geoliving GmbH, Bozen

50 Niederstätter AG, Bozen

KlimaHaus Awards 2013

Am 06. September 2013 erfolgte im Schloss Maretsch die Preisübergabe für die besten KlimaHäuser. Die Eigentümer von fünf Gebäuden erhielten dieses Jahr den begehrten goldenen Kubus.

Neue Highlights und ein neues Image Von 19. bis 21. September findet in Bozen wieder die Klimaenergy statt, die internationale Fachmesse für anwendungsorientierte, technische Lösungen im Sektor der erneuerbaren Energien. Anlässlich der sechsten Auflage präsentiert sich Klimaenergy mit neuem Logo und neuem Profil, immer auf Höhe des sich ständig weiterentwickelnden Sektors. 16

Energie hat einen hohen Stellenwert und wird immer wichtiger, das Wort Energie ist eindeutig positiv besetzt! So weit so gut. Mit der Wortkombination „Energie-Politik“ bekommt das Ganze bei uns im Lande, in letzter Zeit, einen fahlen Beigeschmack. Dabei war es früher so „einfach“. Die Konzessionen waren auf Jahrzehnte vergeben, es gab nichts zu diskutieren, nichts zu streiten. Die jahrelangen und aufwändigen Bemühungen, die Wasserkraft samt Konzessionen wieder „heim zu holen“, sind allemal positiv zu bewerten. Dass bei deren Vergabe nicht alles rechtskonform gelaufen ist, wurde gerichtlich festgestellt. Nun wäre es an der Reihe auf dem Verhandlungswege, die Fehler zu korrigieren, Recht Recht sein zu lassen und wo es braucht, auch Kompromisse zu schließen. Dann können Etschwerke, SEL, SEV, etc. und natürlich private Anbieter im freien Wettbewerb (bei gleichen Rahmenbedingungen) zeigen, ob der freie Markt besser ist als die „Strom-Politik“.

Franz Wimmer

Wo Wasser fließt, fließt auch

Schon lange vor dem Bau der großen Kraftwerke wurde im Alpenraum die Wasserkraft genutzt. Mühlen und von Wasserkraft betriebene Hammerschmieden kamen schon im Mittelalter zum Einsatz. Doch es dauerte noch bis Ende des 19. Jahrhunderts, dass in den Alpen mit der Erzeugung hydroelektrischen Stroms begonnen wurde.

Bereits vor Tausenden Jahren nutzte der Mensch die Wasserkraft. Erste Zeugnisse stammen aus dem alten China vor rund 5.000 Jahren, von den Ägyptern, Griechen und Römern, die bereits mit einfachen Apparaturen Wasser für den eigenen Gebrauch ableiteten, ihre Felder bewässerten oder Arbeitsmaschinen antrieben. Ab dem 9. Jahrhundert wurde das Wasserrad eingesetzt. Bis ins 19. Jahrhundert behielt es eine herausragende Stellung als Antriebsquelle. Inzwischen, durch die Erfindung des englischen Ingenieurs John Smeaton im Jahr 1767, der es aus Gusseisen fertigen ließ, war es allerdings wesentlich

belastbarer und leistungsfähiger geworden. Die Voraussetzung für den Bau großer Kraftwerke war die Erfindung leistungsfähiger Maschinen. Im Jahr 1842 entwickelte der französische Ingenieur Benoit Fourneyron den Vorläufer einer Francis-Wasserturbine. Durch diese Technik konnten größere Wassermengen und höhere Gefälle ausgenutzt werden, was die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Wasserrädern enorm erhöhte. Doch erst die Erfindung der Turbine durch den amerikanischen Ingenieur Francis im Jahr 1849 sowie des elektrischen Generators durch Werner von Siemens im Jahr 1866 brachte die entscheidende Wende. 1880 wurde das erste Wasserkraftwerk im englischen Northumberland in Betrieb genommen. Auch im gesamten Alpenraum und rund um den Brenner wurde mit der Nutzung der Wasserkraft und der damit verbundenen Industrialisierung begonnen. Da der elektrische Strom noch nicht über große Entfernungen transportiert wurde, siedelten sich die Industriebetriebe meist in unmittelbarer Nähe des Stromerzeugers an.

Strom

Paradies für die Energiegewinnung

Reiche Wasservorräte machen den Alpenraum, vor allem Gesamttirol, zu einem idealen Gebiet der Energiegewinnung mittels Wasserkraft. Fast ein Jahrhundert lang, bis zum Jahr 1990, wurde in Südtirol die Energie hauptsächlich mittels Wasserkraft gewonnen.

Die ersten Kraftwerke auf der südlichen Seite Tirols wurden im Pustertal und Meraner Raum erbaut. In Mühlen im Pustertal und an der Töll bei Meran gingen die ersten zwei Kraftwerke in den Jahren 1897 und 1898 ans Netz. Weitere, viele kleine Kraftwerke folgten bis 1912 im ganzen Land.

Im Jahr 1912 konnte mit dem Bau des Elektrizitätswerks Schnalstal eine erste bedeutende Leistungssteigerung auf 12.000 kW erreicht werden. In Folge wurden die Städte und der gesamte ländliche Bereich elektrifiziert.

Auf Nordtiroler Seite gehört das Laufwasserkraftwerk Brennerwerk bei Matrei am Brenner zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen Wasserkraftwerken Europas. Das Kraftwerk, das 1899 in Betrieb genommen wurde, nutzt

das Wasser der Sill und diente vor allem dazu, das Wipptal, ein Carbidwerk in Matrei sowie die 1904 fertig gestellte Stubeitalbahn mit elektrischer Energie zu versorgen. Auch das Kraftwerk Zams stammt aus der Gründerzeit der Wasserkraft in Tirol und ist damit eines der ältesten Wasserkraftwerke. Es dient heute als Schaukraftwerk.

Das zur Tiwag gehörende Kraftwerk Kirchbichl ist das älteste Innkraftwerk in Tirol, es wurde vor über 70 Jahren, nach dem Zweiten Weltkrieg, errichtet. Die Tiwag selbst wurde bereits im Jahr 1924 von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und einem Bankenkonsortium gegründet. Ihr erstes Kraftwerk war das Speicherkraftwerk Achensee, das damals größte Speicherkraftwerk Österreichs, mit einer Leistung von 79 MW.

Ausbau unter faschistischer Herrschaft

Im Jahr 1928 wurde der Bau des großen Kraftwerkes in Kardaun begonnen. Die Großbaustelle bedeutete nicht nur einen gewaltigen Eingriff in das ökologische Gleichgewicht, son-

dern auch in die sozialen Gefüge des Tales. 5.000 Arbeiter, vor allem Fremdarbeiter, die mit ihren 300 Bohrmaschinen Tag und Nacht arbeiteten, sowie rund vier Millionen Sprengsätze waren für den Bau des Kraftwerks nötig, das vom faschistischen Regime als „größtes Wasserkraftwerk Europas“ ausgerufen wurde. Zwischen 1938 und 1940 gingen auch die Großkraftwerke Waidbruck und Brixen ans Netz, 1941 wurde mit der Errichtung des Reschenstausees begonnen.

Verstaatlichung der Energieproduktion

Die ständig wachsende Stromnachfrage während des Industrialisierungsprozesses in den Nachkriegsjahren bis in die 60er-Jahre erforderte den erneuten Aus- und Umbau der bereits bestehenden Anlagen. Im Jahr 1962 wurde die staat-

liche Energiebehörde (ENEL) gegründet. Auch in Südtirol wurde damit die Verstaatlichung der Energieproduktion begonnen. Erst 30 Jahre später wurde der Markt liberalisiert, ab dem Jahr 1992 der Energiesektor wieder privatisiert. Als Autonome Provinz erhielt Südtirol 1972 Kompetenzen im Bereich der Energiewirtschaft zuerkannt, fünf Jahre später wurde die Südtiroler Energiegesellschaft gegründet. Auch auf Nordtiroler Seite musste nach der Wiedererrichtung Österreichs die österreichische Elektrizitätswirtschaft neu organisiert werden. Die Tiwag-Tiroler Wasserkraft AG wurde zur Landesgesellschaft für Tirol bestimmt und hatte die Aufgabe, die Allgemeinversorgung im gesamten Bundesland sicherzustellen. Sie ging ins Eigentum des Landes Tirol über. Der steigende Strombedarf führte zu einem enormen Ausbau und Neubau von Wasserkraftwerken. Die größten Anlagen sind das Innkraftwerk Imst, das Kraftwerk Kaunertal, die Werksgruppe Sellrain-Silz, das Draukraftwerk Strassen-Amlach und das Innkraftwerk Langkampfen. Insgesamt gehören zur Tiwag neun große und mittlere sowie 36 kleine hydraulische Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.517 Megawatt.

100 Prozent grüne Energie

In Südtirol wird heute stärker als je zuvor auf den Einsatz umweltfreundlicher Energieressourcen, vor allem der Wasserkraft, gesetzt. Insgesamt gibt es im Land 963Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 891 MW. Dreißig dieser Kraftwerke haben eine Leistung über 3.000 kW, weitere 136 kleinere und mittlere Kraftwerke sind mit einer durchschnittlichen Leistung zwischen 220 und 3.000 kW am Netz. Mit Hilfe der Wasserkraft werden in Südtirol jährlich zirka 5,5 Mrd. kWh Strom gewonnen, damit liegt die Produktion wesentlich über dem Verbrauch in der Provinz, der rund 3,1 Mrd. KWh beträgt. Südtirol ist demzufolge ein bedeutender Stromexporteur.

Seit 2011 ist die Südtiroler Wasserkraft mehrheitlich in das Eigentum Südtirols zurückgekehrt, nachdem die Konzessionen für zwölf große Wasserkraftwerke für 30 Jahre an die landeseigene SEL AG übertragen wurden.

Bereits vor 120 Jahren haben wir unser erstes

Kraftwerk geplant.

SEL: Nachhaltige Energie für

Die Anforderungen, welche die Südtiroler Elektrizitätsaktiengesellschaft SEL als Südtiroler Energieunternehmen zu erfüllen hat, sind: Nachhaltigkeit, Sozialverträglichkeit sowie Effizienz. Die Steigerung der erneuerbaren Energien und die Nutzung der heimischen Ressourcen sind hier nur ein Lösungsansatz. Auch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Teil der vorgegebenen Strategie.

die Zukunft

Die energetische Nutzung des Wassers stellt eine der natürlichsten Arten der Energiegewinnung dar. Die SEL führt in Südtirol zusammen mit lokalen Partnern 36 Wasserkraftwerke. Diese decken rund 40 Prozent des lokalen Energiebedarfs. Mit der Konzessionserteilung wurde die Auflage verbunden, an die Standortgemeinden für die Dauer der Konzession (30 Jahre) Umweltgelder auszuzahlen.

Aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

Die damit ermöglichten Investitionen – insgesamt rund 400 Millionen Euro in 30 Jahren – versetzen rund 50 Südtiroler Gemeinden in die Lage, die Umweltanliegen ihres Territoriums konkret zu behandeln und zu lösen. Diese Investiti-

onen werden sich positiv über den Rahmen der einzelnen Standortgemeinde hinaus auswirken. Hier ist also eine langfristige Kooperation zwischen SEL und Gemeinden angelaufen. Die Rolle der Standortgemeinden gegenüber der SEL wurde zusätzlich mit der Einsetzung von Kraftwerksbeiräten verstärkt.

Die Schwerpunkte der Umsetzung der Umweltmaßnahmen sind unterschiedlich. Für die Betreibergesellschaft liegt der Schwerpunkt in gewässerökologischen Maßnahmen wie Rückbau von Wasserfassungen, Errichtung von Fischpässen. Für das Land steht die Renaturierung von Gewässerabschnitten und Feuchtbiotopen im Vordergrund. Den betroffenen Ufergemeinden dienen die Umweltgelder vor

allem für den Bau und die Instandhaltung von Kläranlagen, von Trink- und Abwasserleitungen.

Für die lokale Wirtschaft

Im Verlauf der nächsten 30 Jahre werden die bestehenden 36 Kraftwerksanlagen, an denen die SEL und durch sie die Südtiroler Gemeinden beteiligt sind, mit Investitionen im dreistelligen Millionenumfang laufend auf den technisch letzten Stand gebracht werden. Diese Investitionen haben sicher weitreichende Auswirkungen auf die gesamte lokale Wirtschaft. Die SEL setzt hier konkrete Maßnahmen. Durch die Einrichtung von Fischereifonds wurden zudem auch die Voraussetzungen geschaffen, um nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung des

Lebensraumes in den betroffenen Fließgewässern zu realisieren. Der von SEL produzierte und in den Handel gebrachte Strom ist „grün“ und auch entsprechend als solcher zertifiziert. Die grüne Herkunft durch Südtiroler Wasserkraft wird demnach direkt vom Produzenten bescheinigt.

Mehrwert für Südtirol

Im Jahr 2012 wurden Investitionen in Höhe von 59,9 Mio. Euro in Erneuerung und Potenzierung von Kraftwerken getätigt sowie in die Modernisierung des Stromnetzes und des Gasverteilungsnetzes, wobei diese Investitionen auch in hohem Maße der heimischen Wirtschaft zugute gekommen sind. Zudem schüttete die SEL 18 Mio. Euro an Dividenden für den Landeshaushalt aus. Die eingezahlten Steuern betrugen 46,2 Mio. Euro.

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft

Energie ist Motor für jede Volkswirtschaft. Sie ist ein wertvolles, aber begrenztes Gut. Daher muss mit diesem Gut sparsam und behutsam umgegangen werden, auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umwelt. Die höchste Einsparung ist die Energie, die nicht verbraucht wird. Die SEL ist diesbezüglich bemüht, mit pädagogischen Projekten besonders die kommende Generation einzubeziehen. Das Projekt „Der Rabe Maxl“ an den Schulen dient der Sensibilisierung der Kinder zum Thema Energie. So wurden anhand von Experimenten auch im letzten Jahr mehr als 4.000 Kinder vom Raben Maxl und seinem Assistenten in die Welt der Energie eingeführt.

Die Kooperation mit Jugendlichen wird immer mehr zu einem wichtigen Thema. Mit dem Projekt „Cool school“ werden Schüler an das Thema Energiesparen herangeführt. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ist der Bereich Sponsoring. Die SEL engagiert sich seit Jahren im Sponsoring und handelt hier vor allem zugunsten von Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2012 wurden mehr als 100 Vereine unterstützt. Doch auch soziale Projekte

sowie das Engagement im Kulturbereich sind wichtig. Hier sind vor allem langjährige Kooperationen und Zusammenarbeiten für das Unternehmen von großer Bedeutung.

Preispolitik

Die hohen Energiepreise haben für Haushalte, aber auch für Unternehmen einen immer größeren Stellenwert. Die SEL ist sich dessen bewusst. Deshalb bietet sie mit ihren PlusTarifen die günstigsten Stromtarife Südtirols an; sie bietet 10 Prozent Rabattierung zusammen mit weiteren Rabattierungen je nach Tarifstaffelung an. Auch im Business-Bereich werden seit Jahren Rahmenabkommen abgeschlossen, dank welcher die SEL der Wirtschaft günstige Tarife anbietet. Zudem garantiert die SEL, wie gesagt, 100 Prozent grüne Energie aus Südtiroler Wasserkraft.

Als kundenorientiertes Unternehmen versucht die SEL vor Ort, mit ihren SEL-INFO-Kundenbüros den direkten Kontakt mit der Bevölkerung zu pflegen.

Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern Sicherheit ist für die SEL eine Priorität gegenüber ihren 450 Mitarbeitern. Trotz der Krise kann das Unternehmen immer neue und qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, ist niemals ganz einfach. Deshalb versucht die SEL als familienfreundliches Unternehmen unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen. So werden flexible Arbeitszeiten angeboten, Teilzeiten sowie alternierende Telearbeit. Dies soll eine allgemeine Entlastung der Mitarbeiter sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bewirken.

Auch stellt die unternehmensinterne Integration von Mitarbeitern, die teilweise aus unterschiedlichen Unternehmen sowie aus verschiedenen Arbeitsbereichen kommen, eine wichtige Zielsetzung dar. Ständig wachsende Anforderungen aus der Komplexität des Energiesektors verlangen zudem eine gezielte fachliche Ausbildung wie auch laufende Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Südtirol Alto Adige

Neue Highlights und ein neues Image

Von 19. bis 21. September findet in Bozen wieder die Klimaenergy statt, die internationale Fachmesse für anwendungsorientierte, technische Lösungen im Sektor der erneuerbaren Energien. Anlässlich der sechsten Auflage präsentiert sich Klimaenergy mit neuem Logo und neuem Profil, immer auf Höhe des sich ständig weiterentwickelnden Sektors.

Holzvergasung, Biomasse, Contracting, Kraft-WärmeKopplung, öffentliche Beleuchtung, intelligentes Energiemanagement, Smart Grids und Energiesysteme der Zukunft: dies sind die Themen, die während der Klimaenergy 2013 von 19. bis 21. September in Bozen behandelt werden. Die Fachmesse bietet wieder einen interessanten Mix aus Konferenzen und Seminaren mit internationalem Horizont sowie rund 150 Marktführern des Sektors in der Ausstellung. Dies ist nur möglich dank der Zusammenarbeit mit den wichtigsten Verbänden des Sektors auf lokaler und nationaler Ebene.

Neues Logo – Neues Profil

Die Philosophie von Klimaenergy zeigt sich auch im neuen Logo, das den Querschnitt eines Baumstammes mit eingefügter Steckdose darstellt und damit zwei wichtige, zukunftsträchtige und saubere Energiequellen symbolisiert: Holzvergasung und Biomasse. Überdies verstärkt die nunmehr eindeutige Ausrichtung auf die Erfordernisse des öffentlichen Sektors und energieintensiver Unternehmen das klare Profil der Klimaenergy. Mit fast 150 Ausstellern bietet Klimaenergy

ein breites Informationsspektrum zu den erneuerbaren Energien und deren Anwendungen und einen 360°-Ausblick auf die verfügbaren Technologien und Lösungsansätze. Die Ausstellungsbereiche der Fachmesse umfassen die Produktkategorien Solarenergie (Solarthermie, Photovoltaik, solares Kühlen und Beleuchtung), Biomasse, Biogas und Biokraftstoffe, Wasserkraft, Geothermie, Kraft-WärmeKoppelung, Wasserstoff, Brennstoffzelle, Wärmerückgewinnung und Windkraft. Ebenfalls auf der Messe vertreten sind die Bereiche Finanzierung, Forschung sowie Fachpresse und Verbände.

„Klimaenergy Award“

Als weitere Initiative zur Verbreitung der Idee und gelungener Umsetzungen von Projekten nachhaltiger Energie gibt es eine neue Auflage des „Klimaenergy Award”. Dieser Preis für besonders innovative, realisierte Projekte im Energiebereich für Gemeinden und Provinzen aus ganz Italien wird von Messe Bozen gemeinsam mit der Stiftung Sparkasse Bozen organisiert, in Zusammenarbeit mit Anci, Acri, Legambiente, dem italienischen Umweltministerium, Eurac Research, der Autonomen Provinz Bozen und Tis innovation park. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.klima-energy.it/de

Allgemeine Infos

Datum: von Donnerstag, 19. bis Samstag, 21. September 2013 Öffnungszeiten:

Donnerstag und Freitag von 9 bis 18 Uhr

Samstag von 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise:

Regulär: 10 €

Reduzierte Eintrittskarte (nur Online-Kauf): 5 €

Kinder bis zu 12 Jahren: gratis

Ticket für Enertour : 35 € / Tour (Online-KaufEintrittskarte zur Messe inbegriffen)

Der Besucherparkplatz befindet sich auf dem Dach der Messe (Zufahrt über Marco-Polo-Straße). Gebühr: 1,20 €/h

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Mehr sehen mit weniger Licht

Nacht für Nacht beleuchten tausende Lichtquellen unseren Lebensraum. Ausgehend von Städten, Ortschaften, Straßen, Diskotheken dehnen sich künstliche Beleuchtungen immer mehr auch in Bereiche aus, wo sie bis vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Die nächtliche Beleuchtung von Rodelpisten und Skigebieten sowie von Bergstationen von Seilbahnen erhellt den Himmel auch in entlegenen Berggebieten.

Die nächtliche Lichtkonzentration ist im letzten Jahrhundert stetig gestiegen und geht vielerorts weit über das Bedürfnis nach Sicherheit hinaus. Ein wesentlicher Teil der künstlichen Lichtquellen ist ästhetisch-dekorativ oder dient Werbe- und Marketingzwecken. Nicht grundlos spricht man heute von Lichtverschmutzung. Dies bedeutet die Verschmutzung der Umwelt durch reflektierendes und gestreutes Licht von künstlichen Beleuchtungsanlagen.

Lichtverschmutzung stellt aber nicht nur ein Problem für Astronomen dar, da die Aufhellung des Nachthimmels ihre Beobachtungen stört, sondern beeinträchtigt auch unseren Lebensraum, unsere nächtliche Ruhe und Erholung und ist mit negativen Folgen für Pflanzen und Tiere verbunden.

Stopp der Lichtverschmutzung

Die „erhellte“ Nacht beeinflusst den natürlichen Tag-NachtRhythmus des Menschen; Schlafstörungen, Energielosigkeit und andere Folgeerkrankungen können die Auswirkungen von Lichtemissionen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen sein. Schlechte und ineffiziente Beleuchtungsanlagen, deren Licht keinen Beleuchtungszweck erfüllt und unnötig in den Nachthimmel gestrahlt wird, verschwenden Energie. Dies wiederum belastet durch den Energieverbrauch die Umwelt und führt in der Folge zu einer erhöhten Kohlendioxidemission in die Atmosphäre.

Festlegung von Richtlinien

Auch die Landesregierung der Autonomen Provinz Bozen hat sich mit dem Thema beschäftigt und eine Richtlinie zur Einschränkung der Lichtverschmutzung und zur Energie-

einsparung festgelegt. Diese regelt den Bau neuer Anlagen zur öffentlichen Außenbeleuchtung. Die Richtlinie zielt aber auch auf die stufenweise Anpassung bereits bestehender öffentlicher Außenbeleuchtungen in Südtirol ab. „Damit wollen wir das Bewusstsein stärken, etwas gegen die Lichtverschmutzung tun, unseren Energieverbrauch senken und damit auch die Kosten für die Öffentlichkeit reduzieren,“ so der zuständige Landesrat Florian Mussner. Unlängst wurde die Südtiroler Richtlinie vom Projekt „Sternenpark Schwäbische Alb“ (Baden Württemberg) als Vorbild für eine noch auszuarbeitende Richtlinie zur Vermeidung der Lichtverschmutzung in Deutschland bezeichnet und die Vorreiterrolle Südtirols unterstrichen.

Lösungen, wie abgeschirmte Leuchten (Full-cut-off), effizientere Lampen, die mit weniger Leistung gleich viel Licht erzeugen, die Verwendung von Bewegungsmeldern, die Reduzierung der Beleuchtungsdauer in der Nacht, eine gezielt ausgerichtete Beleuchtung (von oben nach unten, denn das Licht, das Richtung Himmel geht, ist energietechnisch verloren), um nur einige zu nennen, leisten einen wesentlichen Beitrag der Lichtverschmutzung vorzubeugen.

Ahrntal Vorzeigemodell

Es gibt auch bereits einige Positivbeispiele in Südtirol. Laut einer, im August dieses Jahres durch das „Istituto di scienza e tecnologia dell’inquinamento luminoso“ Thiene (VI) durchgeführten Erhebung, ist das Ahrntal eines der dunkelsten Gebiete Europas. Der Präsident von „CieloBuio“, Fabio Falchi, der persönlich die Erhebung durchgeführt hat, betont dabei, dass solche Gebiete einen unschätzbaren ökologischen, kulturellen und touristischen Wert haben. Diesen Wert gilt es zu bewahren.

INFO

Amt für Energieeinsparung

Mendelstr. 33 | 39100 Bozen

Tel. 0471 414 720 | energieeinsparung@provinz.bz.it www.provinz.bz.it/umweltagentur/energie/ lichtverschmutzung.asp

Ökodesign & Pumpentechnik

Mit 2013 gilt die Ökodesign Richtlinie 2009/125/CE. Mit dieser Verordnung verfolgt die EU das Ziel, die EnergieEffizienz bestimmter Produkte über die nächsten Jahre sukzessiv zu steigern, um so den Verbrauch natürlicher Ressourcen wie Strom zu reduzieren.

Über die Definition des Mindesteffizienzindex (MEI) werden Wasserpumpen durch den Hersteller als mehr oder weniger energetisch effizient erklärt und von einer zuständigen Instanz kontrolliert.

Wasserpumpen mit einem MEI unter 0,1 dürfen somit seit 2013 EU-weit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Ab 2015 gilt sogar der Index von mindestens 0,4. Firmen, welche mit ihren Produkten den Mindesteffizienzindex 0,70 - 0,80 („Benmarck“) bringen, werden mit „best in class“ gekennzeichnet und gelten somit als die qualitativ hochwertigsten Produkte ihrer Branche. Die gute Nachricht für Anlagenbauer und Entscheider: die Produktpalette vieler Hersteller entspricht den derzeit geltenden Vorgaben. Der Pumpenhersteller Caprari aus Modena weist in der gesamten Produktlinie bessere Werte auf als gefordert. Die meisten Modelle zählen mit einem MEI 0,70 - 0,80 bereits heute zur Referenzklasse der Richtlinie. Konstruktionsseitig hat Caprari alle Register gezogen, um Produkte auf Leistungs- und Energieeffizienz zu trimmen.

INFO

G.P.M. d. Petra Laimer & Co. KG

Zwölfmalgreinerstr. 12 B | 39100 Bozen Tel. 0471 977 000 | Fax 0471 971 221 info@laimer.biz | www.laimer.biz

– Wasserpumpen für Trink-, Brauchund Abwasser

– Stromgeneratoren Verkauf und Verleih – UV- Anlagen zur Trinkwasserentkeimung – Pumpen für Lebensmittel, Treibstoffe, Gülle – Hochdruckreiniger – Pumpsysteme für Haus und Garten – Werkstatt mit Reparaturdienst – Serviceeinsätze und Wartungsdienst

v.l.: Norbert Kosta, Siegfried Wolfsgruber, Georg Wunderer (Vize-Präsident), Hanspeter Fuchs (Präsident), Paul Schwingshackl (Vize-Präsident Kontrollausschuss), Rudi Rienzner (Geschäftsführer), Paul Profanter, Karl Hellweger (Präsident Kontrollausschuss) und Siegfried Rinner

Kooperation statt

Konfrontation

In der „Green Region“ Südtirol haben viele Akteure Platz –die „Vision“ des Südtiroler Energieverbands führt Energiegenossenschaften, Privatunternehmen und öffentliche Kapitalgesellschaften in einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Modell zusammen.

Südtirol hat mehr zu bieten als Landschaft, Obst, Speck oder Wein. Heute stehen in Südtirol neben den zahlreichen Fernheizwerken und Geothermie-Einrichtungen mehr als 900 Wasserkraftwerke. Mehr als 6.000 Photovoltaikanlagen decken vier Prozent des landesweiten Strombedarfs ab und mit 400 Quadratmetern installierter Kollektorenfläche pro 1.000 Einwohner gehört Südtirol im Bereich der Solarheizungen zu den Spitzenreitern in Europa. Die Ausbeutung erneuerbarer Energie ist in Südtirol schon längst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: 500 Unternehmen leisten in dieser Wachstumsbranche Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Mit anderen Worten: Südtirol kommt auf dem Weg zur „Green Region“ ziemlich gut voran.

Südtirol als Vorzeigeregion

Die große Anzahl einheimischer Produktions- und Verteilungsbetriebe ist dabei ein wichtiger Standortvorteil, der Südtirol zu einer Vorzeigeregion in Europa macht. Wer Produktion und Verteilung zentralisiert, verspielt nicht nur diese energiewirtschaftliche Trumpfkarte, sondern wird auch den neuen Anforderungen, die eine Nutzung

erneuerbarer Energien – im Gegensatz zur Ausbeutung fossiler Energieträger – an eine nachhaltige Energieversorgung stellt, nicht gerecht. Länder und Regionen, die auf Kohlekraftwerke oder Atomstrom setzen, müssen auf ein zentrales Anlagen-Management zurückgreifen. Dagegen ist die Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Wasser oder Sonne nur dezentral möglich und funktioniert am besten, wenn sie – wie in Südtirol – „vor Ort“ und bedürfnisorientiert verwaltet wird.

Und diese Tatsache ändert alles: So kann heute jeder Hausbesitzer als Produzent aktiv am Markt teilnehmen. Südtiroler Gemeinden oder auch Zusammenschlüsse von Bürgerinnen und Bürgern haben die Gelegenheit, Energiekonzepte mit eigenen Ressourcen selbst zu entwickeln und – wenn möglich – Produktion und Verteilung in einer Genossenschaft zusammenzuführen. Dieser „dezentrale“ Weg, der gemäß dem Subsidiaritätsprinzip eine bunte Vielzahl von Akteuren zulässt und deren Ressourcen effizient zusammenführen, liegt in Europa im Trend.

Dezentrale Strukturen als Energieversorger

Dazu gehört auch die „Wiederaneignung“ von Versorgungsunternehmen durch Gemeinden oder Bürger: In Hamburg wird die Bevölkerung in diesem Herbst über einen Rückkauf des Stromnetzes entscheiden, in Berlin will die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin die Stromverteilung übernehmen. In Deutschland wurden seit 2007 mehr als 50 Stadtwerke neu gegründet und in über 100 Fällen Energienetze

schaft. Südtirol braucht daher marktfähige Produzenten und Verteiler – als Kompetenzzentrum will der Südtiroler Energieverband dazu beitragen.

Im Bereich der Stromverteilung plädiert der Südtiroler Energieverband gegen den Aufbau eines zentralen Verteilerbetriebs – und für den Bestand der zirka 53 in Südtirol arbeitenden Stromlieferanten. Der Verband schlägt ein zukunftsfähiges Modell vor, das sich auf das im Land vorhandene Know-how stützt und dabei eine Harmonisierung und Reduzierung bestehender Verteilergebiete nicht ausschließt. Ziel ist eine kooperative Neuordnung der Verteilungsdienste. Dahinter steckt jahrelange Erfahrung: Dieses Konzept stützt sich schließlich auf einen 1999 vom Vinschgauer Elektrizitätskonsortium, den Stadtwerken Bruneck, den Stadtwerken Brixen und den Etschwerken erstellten dezentral ausgerichteten Verteilerplan, der seitdem weiterentwickelt und der sich verändernden Energielandschaft angepasst wurde.

Stromversorgung nach Bezirke

Der Südtiroler Energieverband schlägt eine kooperative Führung der Verteilerdienste in vier geographischen Einzugsgebieten (Vinschgau, Etsch, Eisack, Rienz) vor.

Dort sollen Gemeinden und Stromverteiler Bezirks-Verteilungs-Betriebe gründen, die dann die Verwaltung und Wartung der Netze übernehmen. Ziel ist eine einheitliche Führung der Stromnetze in den vier Bezirken, ohne dass die vier Bezirks-Verteiler flächendeckend Eigentümer der Leitungen werden. Der Südtiroler Energieverband schlägt als Gesellschaftsform der Bezirks-Verteilungs-Betriebe die Genossenschaft vor. Es sind aber auch andere Gesellschaftsformen möglich.

Zudem strebt der Südtiroler Energieverband die Bildung von zwei zentralen Institutionen an: Ein Landesstromkoordinator soll in Zukunft einheitliche Standards garantieren und zentrale Verwaltungsdienste übernehmen. Ein Landestrader könnte die einheimische Stromproduktion international vermarkten, Integrationsstrom erwerben und den Gratisstrom, zu dessen Abgabe Großkonzessionäre laut Autonomiestatut verpflichtet sind, an die Einrichtungen des Landes weitergeben. Beide Schlüsselpositionen könnte der Südtiroler Energieverband besetzen. Einheimischer – und umweltfreundlich erzeugter – Strom könnte dann zu einer Qualitätsmarke aufgebaut werden, die zur Positionierung Südtirols als „Green Region“ wesentlich beiträgt.

v.l.: Brigitte Furlani, Alex Gamper, Karin Ladurner und Verena Haberer

Troyer AG auf Expansionskurs

Das Sterzinger Familienunternehmen, bekannt für Qualität und Nachhaltigkeit im Bereich Wasserkraft, blickt erwartungsvoll in die Zukunft – und über die Landesgrenzen hinaus.

Der Traditionsbetrieb ist seit der Firmengründung 1934 stetig gewachsen, und das Jahr 2013 hielt eine Menge neuer Herausforderungen bereit, denen sich die Geschäftsleitung voller Tatendrang stellte. Der Trend der steigenden Nachfrage in den letzten Jahren setzte sich weiter fort, auch wenn man sich aufgrund der Wirtschaftskrise, der Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzierungen und der neuen Förderungsregulierung im Bereich der erneuerbaren Energien in Italien bald zunehmend auf den internationalen Markt konzen. trierte. So wurden bereits 2012 rund 16 % des Umsatzes in der Schweiz abgewickelt. Im selben Jahr wurde die Tochtergesellschaft „Troyer Suisse AG“ in Winterthur gegründet. Zu den erfolgreich verwirklichten Projekten in der Schweiz gehören die Kraftwerke in Flims und Wannebode, beides Projekte, die dem Unternehmen zu Recht viel Lob für das angewandte Know-how und die Erfahrung seines Teams einbrachten. 2013 wurden in der Schweiz Aufträge mit einer Leistung von über zwanzig Megawatt an Land gezogen.

Setzen der Verteilerrohrleitung mit einem Durchmesser von bis zu zwei Metern für das Kraftwerk Wiesen, Pfitsch, einem laufenden Projekt der Troyer AG. Die Inbetriebnahme steht im Dezember 2013 an.

Präsenz auf neuen Märkten

Der Blick über den Tellerrand hinaus geht bekanntlich in mehrere Richtungen: So wurde das Augenmerk verstärkt auf den türkischen und lateinamerikanischen Markt gerichtet. Es konnten sehr gute Kontakte geknüpft werden, und für 2014 wird mit ersten Aufträgen gerechnet. Auch werden verstärkt Rehab-Projekte verwirklicht, wie unlängst der Umbau am Kraftwerk Wattenbach in Tirol oder jenem in Valcatoio bei Frosinone – eine spannende Herausforderung für die technisch versierten Mitarbeiter der Troyer AG. Auch was die Servicepalette angeht, war das Sterzinger Unternehmen äußerst umtriebig: Mit der Errichtung einer eigenen Abteilung für Service & Maintenance wird eine Hotline mit 24-Stunden-Bereitschaftsdienst angeboten, um die Ausfallszeiten zu minimieren und den firmeneigenen Anspruch an höchste Qualität auch für den After-SalesBereich zu gewährleisten. So wird eventuell auftretenden Schäden vorgebeugt und ein wartungsarmer und somit kostensparender Betrieb garantiert.

Pünktlich zum bevorstehenden 80-jährigen Firmenjubiläum 2014 wird der Firmensitz auf eine dritte Werkshalle ausgeweitet – eine weitere Veränderung, die vom Erfolg des Traditionsunternehmens und seiner Philosophie der nachhaltigen, qualitätsbewussten Produktion zeugt.

INFO

Troyer AG

Karl-von-Etzel-Str. 2 | 39049 Sterzing Tel. 0472 765 195 | Fax 0472 766 356 info@troyer.it | www.troyer.it

Norbert Troyer (li.), Geschäftsführer der Troyer Suisse AG, und Verkaufsleiter Michael Stumpf

Das „unmögliche“ Kraftwerk

Seit über neun Monaten liefert das Kavernen-Kraftwerk in Mühlbach Strom. Das Gesamtkonzept erweckte internationale Aufmerksamkeit. Schon während der Bauphase kamen und bis heute kommen Delegationen von Fachleuten aus aller Welt, um das innovative Wasserkraftwerk zu besichtigen.

Ein Projekt, das es laut der Einschätzung der Konkurrenz gar nicht geben dürfte, weil es zu radikal innovativ und deshalb nicht zulässig sei. Die längste, senkrecht verlaufende Druckleitung Europas, die gesamte Turbinenanlage 850 m tief im Berg, die neuartigen „Grizzly-Feinrechen“ bei allen Wasserfassungen, wobei jener von Pfunders der größte Europas ist, das hat es bisher nicht gegeben. Und nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf, haben die Gegner des Projektes argumentiert. Doch die Projektbetreiber, die Eisackwerk Mühlbach GmbH, waren von diesen zukunftweisenden Technologien überzeugt und so wurde das ganz laut Plan durchgezogen. Mit überwältigendem Erfolg, wie sich schon nach wenigen Monaten Betriebszeit herausstellte. Die gesamte Anlage läuft im wahrsten Sinne des Wortes wie geschmiert, liefert die berechnete Energie für 36.000 Haushalte (das entspricht in etwa einer Stadt wie Bozen) – das sind rund ¼ mehr als zuvor – und ist so gut wie unsichtbar!

Keine Druckrohrleitung mehr

Nach nur 18 Monaten Bauzeit war das neue Wasserkraftwerk der Eisackwerk Mühlbach GmbH Ende letzten Jahres ans Netz gegangen. Das Unternehmen setzte damit in Mühlbach neue Maßstäbe. Abgesehen von diversen Umweltauflagen bei der Wasserfassung, musste auch die alten Druckrohrleitungen abgebaut werden, zwei Rohrleitungen mit 49 und 62 bar Druck, die bisher im unteren Teil mitten durchs Dorf Mühlbach verlief. Das war nicht nur eine permanente Gefahrenquelle, auch die gesamte Dorfoptik und die urbanistische Entwicklung hat durch die massiven Rohrleitungen gelitten. Doch das ist mittlerweile Geschichte; die Leitungen wurden von den Betreibern abgebaut!

Heimische Firmen und Know-how

Auch wirtschaftlich hat sich das Projekt für Südtirol gelohnt, auch weil beim Bau ausschließlich heimische Firmen zum Zug gekommen sind. Dazu Hellmuth Frasnelli: „Alle Firmen kommen aus Südtirol, wir haben den Besten vertraut. Der Baufirma Oberosler aus Bruneck, dem Turbinenbauer Troyer aus Sterzing und mit Klapfer, Ploner, Gufler und Wild haben wir höchst kompetente Partner. Auch sind zahlreiche Ingenieure und Freiberufler aus unserem Land in das Projekt involviert. Sämtliche Aufträge im Wert von über 28,5 Millionen Euro sind an Südtiroler Unternehmen gegangen.“ Die heimischen

Voll daneben – Auszug aus einer Eingabe gegen das Projekt, weil angeblich „zu innovativ“!

v.l.: Hellmuth Frasnelli, Karl Pichler und Baustellenleiter Walter

Firmen konnten ihr Know-how ausbauen, ihre Effizienz unter Beweis stellen und sich eine wichtige Referenz im Kraftwerksbau – einem zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereich – für weitere Aufträge im In- und Ausland sichern.

Kraftwerk Mühlbach als Beispiel Es gibt in Südtirol bei vielen bestehenden E-Werken samt Zuleitungen ein enormes Verbesserungspotential. Dazu Miteigentümer Karl Pichler: „Mit unserem Projekt in Mühlbach schöpfen wir diese Möglichkeiten zur Gänze aus. Durch technische Innovationen und dem völlig überarbeiteten Gesamtkonzept erzielt die Eisackwerk Mühlbach GmbH gegenüber der Konkurrenz mit Abstand den höchsten Wirkungsgrad. Das heißt, dass wir bei gleichen Bedingungen etwa 25 % mehr Strom als vorher produzieren werden. Wir haben viel in das neue Konzept der Anlage investiert und diese mit neuen Turbinen, Generatoren, Transformatoren und Druckleitungen der letzten Generation ausgestattet. Das zahlt sich langfristig in jeder Hinsicht aus.“ Insgesamt haben die Eisackwerk Mühlbach GmbH dafür rund 28,5 Millionen Euro investiert, wobei über elf Millionen Euro auf das Umweltprogramm entfallen. Das Beispiel von Mühlbach kann in Südtirol noch viele Male wiederholt werden, wenn effektive Innovation und neue Ideen tatsächlich auch verwirklicht werden dürfen.

Daten und Fakten

Tunnel: 850 m lang, 6,5 m breit, 4,5 m hoch

Kavernenhalle: 18 m hoch, 16,5 m breit, 35 m lang, 2 vierdüsige Peltonturbinen

Druckrohrleitungen: 440 m vertikal verlegt und im Granit einbetoniert – Rekord für ein Wasserkraftwerk

Größter Grizzly-Rechen Europas: von Wild Metall

Ratschings nach dem Coanda-System hergestellt und eingebaut

Management – Anlage: alle Anlageteile sind mit Lichtfaserkabel verbunden und können von jedem Standort aus überwacht und bedient werden

Maximale Leistung: 25 MVA

Stromproduktion neues E-Werk: 100 Millionen KWh pro Jahr, ein Plus von 25 %

Baujahr der alten Anlage: 1940 und 1951 mit zwei Druckrohrleitungen mitten durch Mühlbach

Umweltbilanz: aufgrund der jährlichen Produktionssteigerung von 20 Millionen KWh: durchschnittlich minus 11.600 Tonnen CO2, minus 6,2 Tonnen Stickstoffoxid, minus 60 kg Feinstaub pro Jahr

Gesamtbauzeit: 18 Monate

Betriebsdruck: 49 bar und 62 bar Druck, in unterirdisch verlegten Druckrohrleitungen

Gesamtes Investitionsvolumen: 28.500.000 €

INFO

Eisackwerk Mühlbach GmbH

Gerbergasse 40 | 39100 Bozen

Tel. 0471 981 889 | Fax 0471 327 736 info@eisackwerk.it | www.eisackwerk.it

Wasserstoff-Zentrum Bozen

Südtirol wird hinsichtlich der emissionsfreien Elektromobilität mit Wasserstoff in Europa bereits in einem Zuge mit großen Innovationszentren wie Hamburg, Berlin, London, Paris, Oslo, Mailand, Bern u.a. genannt.

Die Wasserstoff-Anlage, auf welche schon letztes Jahr die European Hydrogen Road Tour so neugierig war, wird soeben in Bozen Süd an der Autobahnausfahrt fertig gestellt. Energie, Umwelttechnik und nachhaltige Mobilität – man blickt nach Südtirol auch dank dem unermüdlichen Promotor in Sachen Wasserstofftechnik, dem Pusterer Walter Huber. In den 90er-Jahren hat er begonnen, die Südtiroler Umweltagentur aufzubauen und diese ist mittlerweile –auch dank seiner Nachfolger – vom „Ein-Mann-Betrieb“ zur allseits beachteten Institution geworden. Im Einsatz für die Wasserstoff-Technologie ist Walter Huber seit über fünf Jahren im In- und Ausland unterwegs, um entsprechende Kontakte zu knüpfen und Südtirol in diesem Umfeld international zu etablieren.

H2 – die Möglichkeit elektrische Energie zu speichern

Strom aus Wasserkraft gibt es in Südtirol zu Genüge, doch was tun mit der überschüssigen Energie zu Nachtzeiten?

Speichern lautet die Devise und dies ist mit Hilfe der Wasserstoff-Technologie in jeder Dimension möglich. Dafür wurde vom Institut für Innovative Technologie (iit) diese einzigar-

tige Produktionsstätte in Bozen Süd geplant und zusammen mit der A22 gebaut – das Ziel: Wasserstoff mit Strom aus Wasserkraft erzeugen, komprimieren und speichern, sowie Schulungsanlagen, Weiterbildung und Forschungsmöglichkeiten in der Wasserstofftechnologie anzubieten. Die Anlage steht vor der Fertigstellung, die technische Einrichtung wird derzeit installiert. Der Betrieb soll laut Zeitplan in den ersten Monaten 2014 beginnen. Mit dem Wasserstoff werden zu Beginn fünf Autobusse von Daimler-Mercedes betankt, die im Stadtverkehr zum Einsatz kommen. Zehn Personenautos sollen ebenfalls ab Mitte 2014 in einer Art Mietsystem zur Verfügung stehen. So wird Elektromobilität über Brennstoffzellenfahrzeuge auch in Südtirol Einzug halten.

Internationale Präsenz

Über die Teilnahme an verschiedenen europäischen Projekten für Wasserstoff-Busse und Fahrzeuge, über den Aufbau der ersten Wasserstoffinfrastruktur in Bozen und über verschiedene Initiativen im Bereich der Batteriefahrzeuge wird die Elektromobilität auch in Südtirol Schritt für Schritt Einzug halten. So ist 2012 die Kunde bis nach Skandinavien gedrungen, das in Südtirol eines der innovativsten Wasserstoff-Zentren entsteht – die Pilot- und Demonstrationsanlage in Bozen Süd. Und so hat die European Hydrogen Road Tour 2012 beschlossen, eigens eine Südtirol-Etappe auf ihrer Europa-Durchquerung einzulegen, um sich dieses Projekt direkt vor Ort anzuschauen.

Südtirol als Vorreiter

Hier kann Südtirol wieder einmal vorangehen und zeigen, wie man es von vornherein richtig macht: Für die Wasserstoffproduktion der Versuchsanlage in Bozen Süd wird ausschließlich grün zertifizierter Strom aus erneuerbaren Quellen verwendet werden, in erster Linie Nachtstrom aus Durchlaufkraftwerken.

Dazu Walter Huber: „Die Zeit ist reif, den ersten großen Schritt in das Wasserstoffzeitalter hinein zu setzen. Es ist wichtig, von allem Anfang an der Entwicklung teilzunehmen, die nötigen Infrastrukturen aufzubauen und für Südtirol eine zukunftsfähige Entwicklung einzuleiten. Diese wird dafür sorgen, dass immer weniger von unserem Geld an

Erdölkonzerne und in erdölfördernde Länder abfließt, uns somit unabhängiger von deren Preispolitik macht und dafür sorgen, dass die Wertschöpfung bei uns bleibt.

Auch bietet diese neue Technologie große Chancen für das Land in Ausbildung von Know-how für lokale Firmen, für welche sich neue Betätigungsfelder und Märkte erschließen können: Servicestellen, Vertrieb der Technologie, Beratung, mobile und stationäre Nutzung von Wasserstoff, die Speicherung von Strom sowie die Erforschung und Entwicklung neuer Anwendungen komplettieren die Palette dieses vielseitig anwendbaren und sauberen Energieträgers. Nur wer vorne mitgeht, kann auch die Richtung des Weges mit bestimmen.“

Umstellung erfolgt schrittweise

Der Verbrennungsmotor wird auch in naher Zukunft noch eine große Bedeutung beibehalten, die Umstellung zur Elektromobilität wird schrittweise passieren. Bestes Beispiel für Übergangstechnologien sind die bereits kommerzialisierten

Hybridmodelle – sie sind heute schon teilweise mit einem Elektromotor für den Antrieb ausgerüstet und der Verbrennungsmotor ist nur mehr in „Generatorfunktion“ zum Aufladen der Batterien an Bord zuständig.

Dazu iit-Geschäftsführer Thomas Klauser: „Um eine flächendeckende Elektromobilität zu gewährleisten, müssen auf alle Fälle auch die notwendigen Infrastrukturen wie Wasserstoff-Tankstellen und Ladestationen errichtet werden. Und schlussendlich muss die Bevölkerung Vertrauen in die Reife und Leistungsfähigkeit dieser Technologien fassen, bevor sie den großen Wechsel vollziehen wird. Aus diesem Grunde geht die Entwicklung Schritt für Schritt und nicht über Nacht, so sehr wir uns das auch oft wünschen würden.“

Auswahl verschiedener Techniken

Die Zukunft wird deshalb eine Vielzahl von Antriebstechniken und von Brennstoffen nebeneinander sehen und somit vielfältiger werden. Der Nutzer wird die Wahl des Fahrzeuges enger auf seine eigenen Bedürfnisse abstimmen – sowohl bei den Antriebstechniken als auch beim Treibstoff. Elektromobilität ist leise und emissionsfrei, fördert also direkt unsere Lebensqualität über weniger Lärm und bessere Luft. Der Einsatz unserer heimischen Wasserkraft für dieses Ziel ist wohl jener, welcher der Bevölkerung direkt am besten zugute kommt.

KlimaHaus Awards 2013

Am 06. September 2013 erfolgte im Schloss Maretsch die Preisübergabe für die besten KlimaHäuser. Die Eigentümer von fünf Gebäuden erhielten dieses Jahr den begehrten goldenen Kubus durch den Landesrat Florian Mussner und den Präsidenten der KlimaHaus Agentur, Stefano Fattor, überreicht. An drei weitere Projekte ging der Anerkennungspreis für die beispielhafte Umsetzung der KlimaHaus-Ziele.

Wie schon in den letzten Jahren gingen die Preise sowohl an Neubauten, als auch an sanierte Gebäude. Alle gemeinsam haben sie die beispielhafte Umsetzung von Energieeffizienzkriterien und den nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Dass KlimaHaus nicht nur im Alpenbogen funktioniert und Anwendung findet, zeigt die Tatsache, dass dieses Jahr die Gewinnerprojekte auf dem gesamten staatlichen Territorium verteilt sind.

Villa di Gioia, Bisceglie (BT)

• Neubau in KlimaHaus Gold+: 7,88 kWh/m²a

• Bauherr: Pedone Working Srl

• Planer: Arch. Pantaleo Pedone, Arch. Massimo Pedone, Arch. Annamaria Perruccio, Ing. Pietro Pedone

• Anlagenplanung: Ing. Domenico Donvito

• Energieberatung: Arch. Salvatore Paterno, Arch. Antonio Stragapede

Urteil der Jury: „Eine besonders energieeffiziente Villa, geschaffen für das mediterrane Klima, mit sorgfältiger Auswahl nachhaltiger Baumaterialien.“

Das genaue Studium der traditionellen Bauweise wurde mit besten technologischen Fachkenntnissen im Bereich Energieeffizienz verknüpft. Damit wurden Erfahrung, Kultur und Innovation harmonisch in Einklang gebracht.

Dieses Einfamilienhaus in der KlimaHaus Gold+ Klasse ist

Haus-Touissant –Robiglio, Turin
Villa di Gioia, Bisceglie (BT)

geprägt von extrem niedrigen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerten, der Verwendung von nachhaltiger Materialien und dem Gebrauch von erneuerbaren Energiequellen, der passiven Nutzung von Sonneneinstrahlung und natürlicher Belüftung, sowie einem ausgeklügelten System der Wassernutzung. Alles in allem stellt es ein Paradebeispiel der Integration von Architektur und Nachhaltigkeit dar. Ein austariertes Gleichgewicht zwischen Planung, der intelligenten Wahl der Anlagen, sowie die Verwendung von weitgehend traditionellen und hochwertigen Materialien macht aus dieser Villa ein Vorzeigeprojekt.

Haus Touissant-Robiglio, Turin

• Sanierung in KlimaHaus A: 26,01 kWh/m²a

• Bauherr: Arch. Isabelle Touissant, Arch. Matteo Robiglio

• Planer: Arch. Isabelle Touissant,

• Arch. Matteo Robiglio Studio TRA

Urteil der Jury: „Eine beispielhafte Umwandlung historischer Lagerhallen in einen modernen, energieeffizienten und komfortablen Wohnraum, mit Hilfe innovativer technologischer und architektonischer Lösungen.“

Eine Lagerhalle aus den 50er-Jahren in eine moderne, energieeffiziente Wohnung verwandeln, die sich radikal von hergebrachten Marktstandards unterscheidet, war das Ziel der Auftraggeber. Der Industriebau, welcher mehrmals umgebaut wurde, wird dank aufmerksamer Planung und Ausführung – durch die Bauherren selbst – zu einem modernen KlimaHaus-A-Loft. Das alte Gebäude wurde als „virtueller Raum“ behandelt, in welchem die neuen Wohnräume nach dem Prinzip der „Schachteln in der Schachtel“ ausgemacht wurden. Andere Besonderheiten sind die Dämmung der vorhandenen Mauern mit einer Innendämmung in variabler Größe aus recycelter Polyesterfiber, die Abdichtung des Bodens nach unten gegen die Garage mit gepressten Polystyrenpaneelen und einer klassischen Außendämmung. Dank dieser Bauweise wird optimaler Komfort im Winter und Sommer gewährleistet.

Wohnviertel

„Le Albere”, Trient

Hotel Gitschberg, Meransen

KlimaHotel

Bauträger: Gitschberg GmbH

Planer: Architekten Folie & Schorn

Energieberatung: Energytech

Baucontrolling: HGV Unternehmensberatung

Kohlerhaus, Innichen

KlimaHaus B – Sanierung

Bauträger: Kohlerhaus GmbH

Planer: Arch. Hansjörg Plattner

Firmengebäude Lignoalp; Brixen

KlimaHaus Work&Life

Bauträger: Damiani Holz&Ko AG

Planer: Modus Architects

Energieberatung: Energytech Anerkennungspreise

Wohnviertel „Le Albere”, Trient

• Neubau in KlimaHaus B: 30,68 kWh/m²a Büros,

• 44,22 kWh/m²a Wohnbau

• Bauträger: Castello SGR S.p.a.

• Planer: Renzo Piano Building Workshop

Urteil der Jury: „Die Sanierung eines aufgelassenen Industrieareals lässt ein neues modernes Wohnviertel entstehen, das sich durch hohe architektonische Qualität und niedrigem Energiekonsum auszeichnet.“

Das Wohnviertel „Le Albere” in Trient, von Stararchitekt Renzo Piano geplant, ist ein innovatives Beispiel für Stadterneuerung in einer aufgelassenen Zone. Auf dem Ex-Michelingelände entstanden, beseelen das neue Viertel nun Wohnungen, Bürogebäude, kulturelle Einrichtungen, Kongressräume und ein weitläufiger Park, der das Stadtzentrum von Trient mit der Etsch verbindet. Es handelt sich folglich um eine neue Attraktion für die Stadt, auch dank dem neuen Wissenschaftsmuseum MUSE, und gleichzeitig um ein Beispiel für Architektur von Qualität, die nachhaltig und energieeffizient ist.

Studentenheim Bachmann, Tarvisio (UD)

• Neubau in KlimaHaus Gold: 10,00 kWh/m²a

• Bauträger: Provinz Udine

• Planer: RUNCIO ASSOCIATI –

Arch. Rudolfo Runcio, Arch. Claudio Beltram

• Anlagenplanung: Ing. Elena Zanon

• Energieberatung: Geom Claudio Gon Urteil der Jury: „Die Provinz Udine geht mit gutem Beispiel voran und schreibt für alle neuen öffentlichen Gebäude die Mindestklasse KlimaHaus A vor. Diese Vorgabe wurde für das öffentliche Studentenheim „I. Bachmann“ in Tarvis sogar übertroffen.“

Die Provinz Udine hat in Absprache mit der Region Friaul Julisch Venetien und mit der Gemeinde Tarvis neben der schon bestehenden Sporthochschule Bachmann ein neues Schülerinternat errichtet. Das Gebäude besteht aus einem rechteckigen Körper mit Ost-West-Ausrichtung.

Um KlimaHaus Gold zu erreichen, wurden hochwertige Dämmstoffe und eine innovative Anlagentechnik mit Einbindung erneuerbarer Energiequellen eingesetzt. Für die Gebäudehülle wurde auf Fertigbauteile höchster Qualität zurückgegriffen.

Haus Oberhuber, Brixen (BZ)

• Sanierung in KlimaHaus B: 49,53 kWh/m²a

• KlimaHaus B

• Sanierung

• Bauträger: Oberhuber Manfred

• Planer: Arch. Hugo Demetz

• KlimaHaus Berater: Geom. Marco Cervo

Urteil der Jury: „Eine umsichtige und schonende Sanierung mit Erhalt des architektonischen Charakters und sorgfältigem Einsatz von Materialien, aber mit energetischen Eigenschaften eines KlimaHauses Klasse B.“

Ziel der Sanierung war für den Bauherrn nicht nur die Renovierung der Villa, die Anfang 1900 in unmittelbarer Nähe des Brixner Stadtzentrums errichtet wurde, sondern daraus ein modernes energieeffizientes Wohngebäude entstehen zu lassen. Vorrang hatte die respektvolle Erhaltung der charakteristischen Architektur und der ursprünglich verwendeten Materialien. Die Sensibilität des Bauherrn und die Kompetenz des Planers haben dazu geführt, die richtigen Kompromisse zu finden, um beide Vorgaben zu erfüllen. Das Resultat ist ein Gebäude, das sich von außen betrachtet kaum vom ursprünglichen Äußeren unterscheidet, nun aber die Vorteile eines KlimaHaus B mit niedrigem Energieverbrauch und hohem Wohnkomfort vereint. Um das Wesen des Gebäudes zu wahren, wurde auf eine Innendämmung gesetzt. Durch den starken persönlichen Einsatz des Bauherrn konnten für verschiedene Gebäudebereiche Baumaterialien auf dem Markt gefunden werden, die sich in Aussehen und Qualität so nah wie möglich an die ursprünglichen anlehnen. Die Anlagen wurden nach modernen Gesichtspunkten mit einer hochwertigen Hausautomation ausgestattet.

Haus Oberhuber, Brixen (BZ)
Studentenheim Bachmann, Tarvisio (UD)

Starker Partner

Die Hypo Vorarlberg Leasing hat das Wasserkraftwerk Rasimbach in St. Leonhard in Passeier finanziert. Das Unternehmen sieht im Energiebereich auch in Zukunft interessante Investitionsmöglichkeiten und will sich weiterhin in den wasserreichen Provinzen Südtirol und Trentino engagieren.

Die Hypo Vorarlberg Leasing mit Sitz in Bozen hat langjährige Erfahrung bei der Finanzierung von Wasserkraftprojekten. Bereits im Jahr 2007 war das Unternehmen bei den ersten Wasserkraftanlagen mit an Bord. „In Südtirol und in den angrenzenden Provinzen konnten mit unserer Hilfe bereits sieben Kraftwerke mit einer Nennleistung von 12 MW realisiert werden“, bilanziert Michael Meyer, der Delegierte des Verwaltungsrates.

Bürger profitieren von günstigem Strom Jüngstes Projekt ist das Kraftwerk Rasimbach in St. Leonhard in Passeier. Für dieses Vorhaben haben sich die Gemeinde St. Leonhard, die Verteilergenossenschaft EUP und das E-Werk Hofer/Delucca zur Energie St. Leonhard – ESTL zusammengeschlossen. Die EUP (steht für Energie und Umwelt Passeier) hat das Ziel, die Vorteile des Kraftwerks durch verbilligten Strom an die Bürger weiterzugeben. Innerhalb kurzer Zeit sind 1.000 Familien beigetreten und erhalten durch das Beteiligungsmodell jetzt kostengünstigen Strom. Rund 21 Millionen Kilowattstunden wird das E-Werk, das Ende 2012 in Betrieb ging, jährlich produzieren. Investiert wurden 6,5 Millionen Euro, die Bauzeit dauerte zwei Jahre.

Faires Gesamtpaket

„Bei der Finanzierung war uns neben den Zinsbedingungen vor allem wichtig, dass der Partner die lokalen Gegebenheiten und die Besonderheiten beim Bau eines E-Werks kennt“,

sagt Konrad Pfitscher, Präsident der ESTL. „Außerdem wollten wir kompetente Beratung, schnelle und flexible Lösungen sowie ein faires Gesamtpaket. Die Hypo Vorarlberg Leasing hat all diese Kriterien erfüllt.“

Über die Hypo Vorarlberg Leasing

Die Hypo Vorarlberg Leasing AG ist ein Unternehmen der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, einem internationalen Finanzinstitut mit „A1“ Rating. Der Leasingfinanzierer mit Sitz in Bozen sowie Filialen in Como und Treviso beschäftigt 34 Mitarbeiter. In Zukunft wolle man weitere Wasserkraftprojekte unterstützen: „Südtirol und Trentino sind wasserreiche Provinzen, für die unsere Leasingmodelle maßgeschneidert sind“, sagt Michael Meyer und betont: „Die Hypo Vorarlberg Leasing ist auch in Zeiten wie diesen ein starker und verlässlicher Partner der Wirtschaft in der Region Südtirol/Trentino.“ Zweites wichtiges Geschäftsfeld der Hypo Vorarlberg Leasing ist das Immobilienleasing, bei dem das Unternehmen 2012 in Südtirol/Trentino auf einen Marktanteil von 40 Prozent kam.

INFO

Hypo Vorarlberg Leasing AG Galileo-Galilei-Str. 10 H | 39100 Bozen Tel. 0471 060 500 | Fax 0471 060 550 info@hypovbg.it | www.hypoleasing.it

Konrad Pfitscher
Michael Meyer

Einkaufs- und Dienstleistungszentrum in Algund, realisiert mit PROGRESS Thermowand®

Innovative Massivsysteme im Hochbau

PROGRESS setzt auf fortschrittliches und zukunftsweisendes Bauen. Dies zeigt das kürzlich realisierte Projekt in Algund, das durch den Einsatz der PROGRESS Thermowand® realisiert wurde.

Die PROGRESS Thermowand® erwies sich aufgrund der optimalen Dämmwerte, der statischen Möglichkeiten sowie des schnellen Baufortschritts als ideale Lösung des Bauvorhabens. Die massive Bauweise der PROGRESS Thermowand® ermöglichte den Bauherrn und Planern reichlich Raum für die architektonische Gestaltung.

Durch die optimale Zusammenarbeit zwischen PROGRESS, Auftraggeber, Planungsteam und Baufirma gelang es, anspruchsvolle Aufgaben professionell zu lösen. Betonfertigteile eignen sich besonders für eine schnelle, effiziente Bauweise, wobei Architektur und Ästhetik immer mehr in den Vordergrund rücken. Somit lassen sich in kürzester Zeit moderne Gewerbebauten, Wohnanlagen, Bürogebäude und Hotels in unterschiedlichster Funktionalität und Form realisieren.

Bauen mit System

PROGRESS nutzt durch die langjährige Erfahrung und Weiterentwicklung die Eigenschaften des Baustoffs Beton optimal und realisiert auf dieser Basis ein komplettes Massivsystem aus Fertigteilen. Betonfertigteile werden individuell im Werk vorgefertigt, mit Spezialfahrzeugen an die Baustelle gebracht und fachgerecht montiert. So werden innerhalb kürzester Zeit massive Bauwerke realisiert, die sich durch Effizienz, Innovation, Nachhaltigkeit und optimale Dämmeigenschaften auszeichnen.

Wohnanlagenprojekt mit PROGRESS Thermowand® und PROGRESS Klimadecke®

Gewerbebau – Schnelligkeit und Effizienz

Im Gewerbebau können Produktionshallen, Industriehallen, Lagerhallen, Bürogebäude, Einkaufszentren, Schulen, Krankenhäuser sowie Hotels und landwirtschaftliche Gebäude errichtet werden. Hier sind große Spannweiten und Öffnungen sehr wichtig, wie auch die Vereinbarkeit von statisch optimierten Lösungen und individuellen Bedürfnissen.

Wohnbau – Individualität und Behaglichkeit

Auch im Wohnbau geht der Trend in Richtung innovativer Bausysteme unter Einsatz von Betonfertigteilen. Schallisolierung und optimierte Dämmsysteme – kombiniert mit moderner Architektur in Einklang individueller Bedürfnisse – überzeugen den anspruchsvollen Bauherren und Architekten.

Bauen für die Zukunft – PROGRESS Thermowand®, PROGRESS Klimadecke®

Der Name PROGRESS steht für Fortschritt und das in jedem Bereich. Innovation bedeutet dabei, kundenspezifische Lösungen mit Weitblick zu entwickeln. So ermöglicht die PROGRESS Thermowand® durch die integrierte Kerndämmung Projekte im KlimaHaus Standard zu realisieren. Bei der PROGRESS Klimadecke® handelt es sich um Deckenelemente, in denen bereits in der Produktionsphase im Werk Rohrsysteme eingebaut werden. In den Rohren fließt je nach Jahreszeit warmes bzw. kaltes Wasser, dadurch wird eine optimale Beheizung bzw. Kühlung ermöglicht. Die positiven thermischen Eigenschaften des massiven Baustoffs Beton begünstigen dabei den Wirkungsgrad des Systems. Durch diese Entwicklungen will das Unternehmen auch künftig weiterhin einen Schritt voraus sein.

INFO

PROGRESS AG

Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen

Tel. 0472 823 111 | info@progress.cc | www.progress.cc

energy.consulting

In der international aufgestellten Beratungsfirma werden Ideen aufgenommen und im Rahmen von Strategieentwicklungen, Business-Plänen, Energiekonzepten bewertet und deren Realisierung vorangetrieben. Hierzu zählen die strategische Konzeptionierung des Übernahmeprozesses der SEL- Stromnetze, normative Audits und Gap-Analysen.

Hier ein Kundenbeispiel: Seit Jahren ist eine Genossenschaft als Stromproduzent und -verteiler tätig. Durch das komplexe und undurchsichtige Umfeld steht sie teilweise vor großen Hindernissen und ist überfordert, alle Normen und Gesetze auf eigene Faust zu erkennen und zu erfüllen. Trotzdem möchte die Mitarbeiterin und auch der Aufsichtsrat wissen, ob alle Normen und Gesetze eingehalten werden, sodass man auf Nummer sicher geht und zusätzliche Optimierungspotentiale erkannt werden. Außerdem wird erkannt, dass durch eine Kostenrechnung und einem Controlling ermittelt werden könnte, in welchen Bereichen das E-Werk effizient oder weniger effizient arbeitet. Die bisherigen Lösungsansätze des E-Werks sich selbst zu informieren waren unsicher und mit Schwierigkeiten verbunden, da es an gesicherten Informationsquellen fehlte. Das E-Werk wendet sich an die energy.consulting um Hilfe. Die Lösung: Die Berater der energy.consulting vereinbaren einen Termin und vertiefen zusammen mit dem E-Werk die verschiedenen Bereiche im Detail. Es werden Audits, Due-Diligence-Analysen und Gap-Analysen zur Feststellung

Leistungen

• Qualitätsoffensive: GAP-Analysen, Kostenrechung und Controlling, Audits, Training

• Spezialmeldungen: Unbundling, Perequazione Specifica Aziendale (PSA)

• Studien, Beratung: Förderungen, Strategieberatung, Gesamtkonzepte, Ansiedlungsberatung, Tarifkontrollen

• Management: Plant Management, Produktionsprognosen Wasserkraft/Photovoltaik

der SOLL-IST-Situation gemacht. Dies hat den Vorteil, dass bestehende Abläufe vor Ort analysiert und neue Lösungsansätze direkt diskutiert werden können.

Es stellt sich heraus, dass verschiedene Bereiche vernachlässigt wurden und nicht ganz den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Es wird zum Beispiel festgestellt, dass das Stromausfallsregister und das Qualitätsregister, in welchem die Kundenanfragen registriert werden müssen, nicht vorschriftsgemäß geführt werden.

Zusammen wird nun ein Maßnahmenplan erstellt und die Schritte, welche sich aus dem Audit ergeben haben, werden konkret in die Tat umgesetzt. Das gibt Sicherheit und die Mitarbeiterin kann jetzt wieder beruhigt ihrer täglichen Arbeit nachgehen.

Im Zusammenhang mit der Kostenrechnung und dem Controlling wird festgestellt, dass bisher nur sehr wenig in diesem Hinblick sowie auf die Optimierung der Prozessabläufe gemacht wurde. Eine genaue Aufteilung der Erlöse und Kosten ist in Betrachtung der verschiedenen Meldungen (z.B. Unbundling, Perequazione Specifica Aziendale) nur schwer möglich. Nach Ermittlung der IST-Situation entscheidet der Vorstand, eine Kostenrechnung und ein Projektmanagement mit Hilfe der Berater der energy.consulting einzuführen. Die Mitarbeiterin kann nach einer Einschulung nun die Kosten und Erlöse genau zuteilen und auf Nachfrage durch den Vorstand diese genau ermitteln; zudem können aufgrund des Projektmanagements Arbeitsressourcen besser geplant und diese in anderen internen Bereichen eingesetzt werden (z. B. Kundenservice).

energy.consulting: Das Unternehmen beschäftigt erfahrene Spezialisten (davon Unternehmensberater, EDV-Spezialisten, Ingenieure), die mit einer klaren Vision den Mehrwert für Kunden schaffen. Durch die Vernetzung wird sichergestellt, dass die 360-Grad-Beratung für den Kunden gewinnbringend ist.

INFO

energy.consulting GmbH Julius-Durst-Straße 6 | 39042 Brixen Tel. 0472 275 300 | Fax 0472 275 310 info@energy-dis.it | www.energy-dis.it

Mitarbeiter von SYNECO bei der Besichtigung der off-shoreWindanlagen in Göteborg

Auf den Spuren der Energie-Zukunft

Erfahrungsaustausch und Teambildung waren die Ziele einer Ende August durchgeführten Reise des SYNECO-Teams nach Göteborg. In Sachen Energiemanagement müssen sich Energie-Akteure mit den Besten messen.

In der Region und darüber hinaus zu den Top-Experten der Energiewirtschaft zu gehören, ist ein klares Ziel der Beratungs- und Planungsgruppe mit Hauptsitz in Bozen. Aufgrund des ständigen Wandels in rechtlicher, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht ist dies eine tägliche Herausforderung. Eine Einladung der Stadtwerke „Göteborg Energi“ – Partner des Südtiroler Energieverbands (SEV) und dem europäischen Verband der Energieverteiler (GEODE) – wollte Syneco nutzen um neue, innovative Lösungen zur Energiebereitstellung und -nutzung kennenzulernen. Das städtische Serviceunternehmen ist ein wesentlicher Pfeiler der lokalen Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die seit rund 20 Jahren den Wandel Göteborgs (500.000 EW) von Schwedens wichtigstem Hafen- und Industriezentrum zu einer Dienstleistungsstadt vorantreibt.

Aufbereitungsanlage für Biomethan Da Schweden über keine nennenswerten Erdöl- und Erdgasquellen verfügt, hat die energetische Nutzung von Holz und biogenen Reststoffen (Klärschlamm, Bioabfall) eine große Tradition. Während in Italien die Erzeugung von Biomethan erst in den Kinderschuhen steckt, entsteht in Göteborg derzeit die größte Aufbereitungsanlage für Biomethan in Europa. Hauptzweck ist dessen Einsatz als Treibstoff, um neben der Strom- und Wärmeerzeugung auch im Verkehr autarker und emissionsärmer zu werden. Das lokal erzeugte Biomethan wird an den öffentlichen Tankstellen zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten.

Unter den Stadtwerken Europas gilt „Göteborg Energi“ als Leuchtturm im integrierten und effizienten Betrieb des Strom- und Wärmenetzes. 90 % der Wohnhäuser und Gewerbebetriebe sind an Fernwärmesysteme angeschlossen. Die Wärmeerzeugung baut überwiegend auf einen Mix von Abwärmenutzung und erneuerbarer Energie (Biomasse) auf. Industriebetriebe sind hier genauso im System mit eingebunden wie z.B. die städtische Abwasserreinigungsanlage.

Smart Energy Solutions

Auch in der Stromversorgung hat Göteborg längst die Zeichen der Zeit erkannt. Die im steigenden Maße durch Wind- und Wasserkraft sowie Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte elektrische Energie wird in Form von lokalen Versorgungs- und Verbrauchskreisläufen intelligent genutzt. Bis 2020 arbeitet man konsequent am Programm „Smart Energy Solutions“. Dabei wird nicht nur die Nutzung erneuerbarer Energie sowie die Effizienzsteigerung der lokalen Netze vorangetrieben. Auch die Betriebe werden bei der Umsetzung betrieblicher Energiekonzepte unterstützt, um deren Kosten zu senken und die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Vernetztes Denken, technische Lösungskompetenz und Betriebsmodelle, die sich rechnen, sind die Schlüssel zum zukunftsfähigen Energiemanagement. Für SYNECO sind dies die Leitlinien beim Dienst an ihren Kunden.

INFO

Syneco GmbH

Marie-Curie-Str. 17 | 39100 Bozen

Tel. 0471 301 731 | Fax 0471 326 000 office@syneco-consulting.it | www.syneco-consulting.it

Ein zuverlässiger Partner

Das Unternehmen ing.studio Blasbichler GmbH ist der Südtiroler Spezialist für Energiefragen. Unter dem Motto „Berater, Planer und Service“ werden Kunden in den Bereichen der Stromproduktion und Stromverteilung zuverlässig betreut. Es ist keine Frage der Größe: Die Energieprofis aus Brixen bieten Rundum-Lösungen für Groß- und Kleinkunden in den Bereichen Wasserkraft, Photovoltaik, Biomasse und Windenergie.

Das Thema Energie ist umfangreich und komplex. Der Geschäftsführer der ing.studio Blasbichler GmbH, Albin Blasbichler erklärt, dass es bei der Planung eines Kraftwerkes um weit mehr geht, als nur Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Es beginnt bei der richtigen Konzeption der Anlage, die in einer sinnvollen Größenordnung stattfinden muss. Wobei sinnvolle Größenordnung durchaus bedeuten kann, kleiner zu planen: Es ist eine Frage der Ökobeiträge und der Stromtarife. Darauf kennen die Brixner die richtige Antwort. Eine gute Beratung ist die halbe Miete zum Erfolg.

Albin Blasbichler ist seit zehn Jahren im Geschäft und mit dem Energieboom groß geworden. Während sich diese Branche entwickelt hat, sind auch die Vorgaben und Rah-

Thermografie

eines Trafos

Zur Person

Albin Blasbicher, Jahrgang 1970 – Studium der Ingenieurswissenschaften der Elektrotechnik an der Universität Padua – 2002 Beginn Arbeitserfahrung im Bereich Energie – seit 2005 selbstständiger Unternehmer

menbedingungen immer wieder geändert und angepasst worden. Für Laien oder Einsteiger besteht keine Chance, den Überblick zu behalten.

Elektrotechnische Messungen, Zählereichungen

Das Unternehmen bietet auch Serviceleistungen, die von der Rechnungslegung über amtliche Meldungen bis hin zu technischen Anpassungen reichen. Spezialisiert hat man sich in Brixen ebenso auf elektrotechnische Messungen: Als erstes Büro italienweit wird man, aller Voraussicht nach Ende des Jahres, Zählereichungen nach den neuen Vorgaben des Finanzministeriums vornehmen können. Zudem werden Wassermessungen angeboten, die vor allem im Vorfeld zur Projektierung eines Kraftwerkes wichtig sind. Damit die Planungen nicht ins Leere laufen, müssen fundierte Daten für ein Projekt vorliegen.

Mehrere Mitarbeiter, allesamt Techniker und Experten in den verschiedenen Bereichen der elektrischen Energie, stehen Albin Blasbichler zur Seite. Ein weiteres wichtiges Spezialgebiet der ing.studio Blasbichler GmbH sind Problemlösungen mit der für die Förderungen zuständigen Behörde GSE. Egal ob Ansuchen gestellt werden müssen oder Auszahlungen sich verzögern; im Unternehmen wurde ein Netzwerk aufgebaut, die richtigen Kanäle zu finden und den Anforderungen gerecht zu werden.

Das Büro ing.studio Blasbichler GmbH ist der Partner im Bereich Energie: Beratung, Planung und Service sind das Credo des Unternehmens.

Wann kommt der Nachtstrom?

Was als Schritt in eine intelligente Stromversorgung gedacht war, lässt auf sich warten. Die Idee war gut: zeitvariable Tarife, die Anreize zum Energiesparen und zur besseren Steuerung des Energieverbrauchs setzen.

Laut Verbraucherzentrale haben sich die Versprechungen bei der Umstellung auf die digitalen Stromzähler bisher nicht bewahrheitet. Wer noch im geschützten Markt ist (und das ist der Großteil der Stromabnehmer), der hat heute folgende Zeittarife: F1 – Tagtarif: 8 - 19 Uhr an Werktagen F2 und F3 – Nacht- und Feiertagstarif: 19 - 8 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen.

Laut den Festlegungen der Aufsichtsbehörde für Strom und Gas (AEEG) sollte bei einer Steigerung des Stromverbrauchs von über 66 % in den Zeitabschnitten F2 und F3 eine Ersparnis einsetzen.

Strompreise Bozen, Haushaltskunde, Erstwohnung (Aug. 2013) Leistung/Verbrauch/Markt "monoraria" 33/6610/9090/10

3 kW – 2.700 kWh – geschützter Markt

3 kW – 2.700 kWh – freier Markt

4,5 kW – 3.500 kWh – geschützter Markt

4,5 kW – 3.500 kWh – freier Markt

„monoraria“: Tarif bleibt den ganzen Tag über gleich

33/66: Verbrauch zu 33 % der teuren Schicht F1, zu 66 % in den billigen Schichten F2 und F3

10/90: Verbrauch zu 10 % der teuren Schicht F1, zu 90 % in den billigen Schichten F2 und F3

90/10: Verbrauch zu 90 % der teuren Schicht F1, zu 10 % in den billigen Schichten F2 und F3

NB: die „monoraria“ und die Verteilung 33/66 kosten immer gleich viel

Quelle: Angebotsfinder „Trovaofferte“ der Aufsichtsbehörde AEEG

Was muss ich tun, um in den freien Markt zu wechseln?

• Angebote auf dem freien Markt prüfen;

• das den eigenen Bedürfnissen am meisten entsprechende Angebot auswählen;

• sich an den neuen Verkäufer wenden und den neuen Vertrag unterzeichnen;

• der neue Verkäufer (und nicht der/die VerbraucherIn) beendet den alten Vertrag mit dem vorhergehenden Verkäufer;

• ca. 2 Monate nach Vertragsunterzeichnung sollten die ersten Rechnungen des neuen Verkäufers eintreffen.

Bisher keine günstigen Preise

Die Überlegungen waren einfach: Nachts und am Wochenende wird in Haushalten und Betrieben weniger Strom verbraucht als tagsüber an Werktagen. Um die Kraftwerke mit gleichmäßigerer Auslastung und dadurch kostengünstiger betreiben zu können, stellen Kraftwerksbetreiber Strom in so genannten Schwachlastzeiten, also vor allem nachts, preisgünstiger zur Verfügung. Diese günstigeren Preise wollte man an die Kunden weitergeben. Doch dem ist nicht so! Wer heute beispielsweise die Tarife für 2.700 kWh Strom (Leistung 3 kW) in Bozen vergleicht, stellt bei Kunden des geschützten Marktes, die den Nachtstromverbrauch von 66 auf 90 % erhöhen (und dies absolut nicht leicht ...), eine jährliche Einsparung von 4,86 Euro pro Jahr fest. Wer hingegen 90 % des Verbrauchs in die „teuren Schicht“ F1 verlagert, zahlt pro Jahr 11,68 Euro mehr. Fürwahr kein wirklicher Anreiz, um die Waschmaschine, den Geschirrspüler und andere Haushaltsgeräte zu Abend- und Wochenendzeiten zu benutzen. Die Zahlen sprechen Klartext: wirkliche Einsparpotentiale bieten sich nur auf dem freien Markt.

Nützliche Links

Auf der Seite der Aufsichtsbehörde Strom und Gas findet sich der Angebotsfinder „Trova Offerte“. Es sind jedoch nicht alle Anbieter vertreten. www.autorita.energia.it

1.300 neue Kunden in sechs Monaten

Die 1821 für das historische Tirol gegründete TIROLER VERSICHERUNG ist mit elf Brokern und 27 Agenturen wieder landesweit in Südtirol und im Trentino vertreten und kann auf zweistellige Prämienzuwächse verweisen.

Seit kurzem führt der Brixener Pierluigi Siri die Landesdirektion, nachdem Alois Kaiser mit Jahresende in den Ruhestand tritt: „Versichern ist Vertrauenssache – und Vertrauen setzt Nähe und persönliche Kontakte voraus. Daher agiert die Landesdirektion autonom, alle Kundenanliegen werden bei uns in Bozen selbstständig erledigt. Aus diesem Grund besteht unser Team in der Landesdirektion inzwischen bereits aus zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Schäden werden direkt in Südtirol erledigt

Dazu Direktor Siri: „Besonders wichtig ist es für uns, den Kunden im Schadenfall möglichst schnell helfen zu können. Aus diesem Grund haben wir inzwischen auch eine eigene

Schadenabteilung in der Landesdirektion Bozen eingerichtet, die – der steigenden Nachfrage entsprechend – auf zwei Referenten aufgestockt wurde. Somit können nun Schäden schnell und ohne Einbindung der Zentrale hier in Südtirol abgewickelt werden.“ Im Jahr 2012 wurden von der TIROLER VERSICHERUNG in Südtirol insgesamt 1.309 Schäden mit einer Gesamtsumme von 2.742.000 Euro abgewickelt. Der kleinste Schaden betrug dabei 24 Euro, der größte 332.000 Euro. Die Zahl der Versicherungsverträge konnte im Vorjahr von 8.000 auf 10.200 (+ 27,5 %) gesteigert werden. Im ersten Halbjahr kamen heuer bereits noch einmal 1.300 Verträge dazu. Authentizität, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Direktheit, Strenge und Ehrgeiz gemischt mit dem Ziel ein „guter“ Vorgesetzter zu sein, stehen für Siri an erster Stelle. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der technischen Aufrüstung, einer modernen Anbindung der Agenturen und Broker sowie einem Kundenportal.

Andreas Leitner, Leitner Solar in Bruneck:

Felsenfest versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist Ihr Unternehmen in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe sind für uns selbstverständlich.

Pierluigi Siri

Die 10. Top 100-Ausgabe erscheint am 17. Oktober

• Branchenwertung: die Top 10 Betriebe aus 24 Branchen.

• Wer gehört zu den TOP-100 Unternehmen in Südtirol?

• Zahlen, Daten und Fakten.

Intelligente Wärmepumpen

Die Dominanz fossiler Energieträger neigt sich dem Ende zu. Alternative Technologien beschleunigen diesen Prozess. Zum Beispiel Hocheffizienz-Wärmepumpen, wie sie das Tiroler Unternehmen Heliotherm herstellt.

Tatsächlich sind Hocheffizienz-Wärmepumpen von Heliotherm nicht nur die Zukunft, sondern bereits Gegenwart. Mehr als 30.000 befinden sich bereits erfolgreich im Einsatz. Unter dem Slogan „Machen Sie sich unabhängig“ bietet man dem Verbraucher einerseits Versorgungssicherheit durch die Nutzung der unbegrenzt zur Verfügung stehenden Energiequellen Grundwasser, Erde und Luft. Andererseits befreit man ihn von den finanziellen Unwägbarkeiten des Kohle-, Gas- und Ölmarktes.

Signifikante

Einsparungseffekte

Intelligente Wärmepumpen werden in Zukunft auch deshalb ein wichtiger Faktor im europäischen Energiesystem sein, weil sie bei Energieüberschuss in der Lage sind, diese zu speichern und auszugleichen. Zusätzlich gibt es viele weitere Vorteile, wo der Kunde unmittelbar von Heliotherm-Wärmepumpen

Heliotherm Wärmepumpe der Baureihe Web Control – Intelligent, Effizient, Langlebig.

Heliotherm, der Wärmepumpenpionier aus Österreich, zählt zu den Vorreitern der Branche. Zahlreiche Patente und modernste Technologien werden im eigenen Innovationszentrum entwickelt.

profitiert. So etwa ergeben sich signifikante Einsparungseffekte durch die stufenlose Modulationstechnik. Sie passt sich automatisch dem tatsächlichen Wärmebedarf jedes Hauses an. Für Kostenreduzierung bei gleichzeitigem Komfortgewinn sorgt auch die Fernwirktechnik, mit der sich Wärmepumpen aus der Ferne über Internet steuern und kontrollieren lassen.

Eigene Vertriebs- und Service-Niederlassung in Bozen Heliotherm Wärmepumpentechnik gewährt maximalen Service und Nähe zum Kunden. Zusätzlich sorgen ausgewählte Kompetenzpartner, die sich einem anspruchsvollen Qualifizierungsverfahren unterziehen müssen, dass der Endkunde nicht nur die beste Technik erhält, sondern auch eine individuell auf ihn abgestimmte Lösung. Interessante Fördermöglichkeiten: Derzeit bestehen großzügige Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen in Ihrer Region (z.B. 65 % Steuerbonus). Für detaillierte Informationen steht Ihnen die Firma Heliotherm jederzeit zur Verfügung.

INFO

Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH Siemensstr. 19 | 39100 Bozen Tel. 0471 068 025 info@heliotherm.it | www.heliotherm.it

Konzept – Planung – Realisierung – Betreuung im Betrieb

Das Team von Energytech mit den beiden Geschäftsleitern Dr. Ing. Norbert Klammsteiner und Dr. Ing. Georg Felderer ist mit insgesamt rund 20 Personen in allen Bereichen der Energietechnik tätig.

Wir bieten die gesamte Planung und Bauleitung der technischen Gebäudeausrüstung und von Energieerzeugungsanlagen einschließlich der genehmigungstechnischen Abwicklung aus einer Hand an. Der rationelle Umgang mit Energie sowie die Verwendung erneuerbarer Energieträger sind unser Credo.

ENERGYTECH INGENIEURE G.m.b.H. Negrellistrasse 13 - I - 39100 Bozen T: 0471 054040 - F: 0471 054041 www.energytech.it

Mit OET geht Ihnen ein Licht auf

Klein, fein und sparsam: Die LEDs erobern langsam aber sicher den Beleuchtungsmarkt. Für alle, die sich nicht bloß mit der Grundbeleuchtung zufrieden geben und ihre Wohn- oder Geschäftsräume mit gezielten Lichtakzenten in Szene setzen möchten, sind diese kleinen Stromsparer die ideale Lösung. Das Sterzinger Unternehmen OET empfiehlt sie deshalb als sparsame und stilsichere Alternative zu Sparlampe & Co.

Für Stromfresser geht langsam das Licht aus: Die Zukunft gehört den nachhaltigen und innovativen Beleuchtungslösungen. Doch viele finden die klassische Sparlampe nicht wirklich zufriedenstellend. Das erzeugte Licht wirkt für viele zu schwach und zu künstlich und die Lampen erhalten Quecksilber; gehören daher in den Sondermüll. In vielen Öko-Tests schneiden die LED-Lampen weitaus besser als konventionelle Sparlampen ab. Verschiedene Hersteller haben viel in die Weiterentwicklung investiert und der Fortschritt kann sich sehen lassen: Mittlerweile sind LEDs auf dem Markt, die noch mehr Energie sparen, länger halten und dabei ein viel angenehmeres Licht als Sparlampen herstellen.

LED: Mit Sicherheit schön

LED-Spots erreichen eine Lichtbrillanz, die die Sparlampe vermissen lässt. Es gibt sie in verschiedensten Farben und zahlreichen Weißtönen: Warmweiß wird als besonders behaglich, Kaltweiß als besonders aktivierend empfunden – dazwischen liegt eine ganze Bandbreite an Farbmöglichkeiten, die alle Geschmäcker zufriedenstellt. Dank ihrer präzisen Lichtlenkung setzen sie schöne Akzente an Schränken, Regalen oder verschiedenen Wandelementen und ermöglichen so neue und besonders kreative Beleuchtungskonzepte. Erwähnenswert sind aber auch ihre Sicherheitseigenschaften. Denn im Unterschied zu den konventionellen Sparlampen enthalten sie kein giftiges Quecksilber und gegenüber Halogenlampen haben sie auch deutliche Vorteile: Sie geben keine UV-Strahlung und kaum Wärme ab – dadurch sinkt die Brandgefahr erheblich. Schließlich sind die LED-Lampen besonders zuverläs-

Was spricht für einen Wechsel auf LED?

• bis zu 90 % weniger Energieverbrauch

• extrem lange Lebensdauer

• keine Wartungskosten

• geringe Wärmeentwicklung

• geringere Entsorgungskosten

• enthalten kein Quecksilber

• keine UV-Strahlung

• sehr gute Farbwiedergabe

• präzise, spotartige Lichtlenkung

• keine Lampenfassungen erforderlich

• neue, kreative Beleuchtungskonzepte

• große Lichtfarben-Vielfalt erhältlich

sig: Sie leuchten bis zu 50.000 Betriebsstunden, während selbst Energiesparlampen nur eine Lebensdauer von bis zu 16.000 Stunden aufweisen.

Kleine Sparwunder

Die Anschaffungskosten der LED-Lampen rechnen sich schon nach ca. einem Jahr: Im Vergleich zur Glühlampe werden bis zu 90 % Energiekosten eingespart; die Energiesparlampe schafft etwa 70 % Einsparung. Genau das ist der Grund, wieso das Sterzinger Unternehmen OET nur hochwertige LEDProdukte in sein Sortiment aufgenommen hat. Als Energieund Elektro-Komplettanbieter hat sich OET nachhaltigen und innovativen Komplettlösungen verschrieben. Deshalb bietet die Sterzinger Firma wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternativen. Der Kunde wird dabei von der Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnung, über Beratung zu Förderung und Finanzierung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe und Wartung der Gesamtanlage begleitet und betreut.

INFO

OET GmbH

Gewerbepark Sterzing, Jaufenstraße 129 G 39049 Sterzing | Tel. 0472 760 277 | Fax 0472 763 085 info@oet.bz.it | www.oet.bz.it

Unabhängigkeit von Stromversorgern

Die Firma Ralos ist ein seit 2008 erfolgreiches Unternehmen, welches bereits über 20 Mwp-Leistung an Photovoltaikanlagen ans Netz angeschlossen hat. Zahlreiche namhafte und zufriedene Kunden zählen zum Portfolio des Unternehmens.

Mit der seit kurzem ausgelaufenen Solarstrom-Förderung durch das GSE zeichnet sich ein Umbruch im italienischen Photovoltaik-Markt ab: Der Wegfall einer festen Einspeisevergütung rückt den Eigenverbrauch von Solarstrom in den Fokus.

Der von der hauseigenen PV-Anlage erzeugte Strom kann entweder selber genutzt, ins Stromnetz zum Verkauf oder als Zwischenlager für eine spätere Nutzung eingespeist werden. Besonders interessant für die Nutzer von PV-Anlagen ist dieser „scambio sul posto“, da eine fachgerecht dimensionierte Anlage den kompletten Eigenbedarf des Haushaltes oder des Betriebes abdecken kann.

Auch ohne Förderung rentabel

Somit kann auch ohne Vergütungen eine PV-Anlage mit Eigenverbrauch höchst rentabel sein (Amortisationszeiten ca. 6-8 Jahre), denn die jährlich steigenden Stromkosten werden mit dem Tausch der selbst produzierten Energie immer mit den aktuellen Marktpreisen als Grundlage verrechnet. Die Firma Ralos bietet ihren Kunden Service und Beratung für ein optimales Strommanagement, liefert hochleistungsstarke, maßgeschneiderte und schlüsselfertige PV-Anlagen. Weitere Infos unter www.ralos.it

Vom Überschuss zum Wasserstoff

Über 900 kleine, mittlere und große E-Werke sorgen in Südtirol für saubere Energie aus Wasserkraft. Mit knapp 6 Milliarden kWh decken diese Produzenten knapp die Hälfte des Südtiroler Eigenbedarfes an Strom ab. Was nicht vor Ort verbraucht wird, gelangt in das italienweite Stromnetz, wo es meist zur Abdeckung von Spitzenstrom verwendet wird.

Allerdings muss im Winter, wenn die Nachfrage nach Strom im Lande wegen der Temperaturen erhöht ist, 15-20 % des Bedarfes von auswärts zugekauft werden, zumal die fließenden Gewässer in dieser Zeit im Volumen deutlich zurückgehen oder zugefroren sind. Strom bildet hierzulande allerdings nur etwa ein Viertel des Energiebedarfes. Industrie, Verkehr und Energie für den Privathaushalt benötigen noch drei weitere Energiequellen wie Erdgas, Mineralölprodukte und Leistungsträger wie erneuer-

bare Energie aus Photovoltaik, Windkraft, Biomasse (Holz) sowie die Geothermie als zukunftsweisende Energiequelle.

Strom aus Wasserkraft sehr flexibel

Aus heutiger Sicht und in Ermangelung von rasch umsetzbaren Alternativen gilt Strom aus Wasserkraft als extrem flexibler Energieträger. Während Atomkraftwerke und Kraftwerke mit Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Schweröl oder Gas vergleichsweise lange Anlauf- und Abschaltzeiten benötigen und deshalb eher für die Abdeckung der so genannten Grundlast herangezogen werden, kann die Wasserkraft oft in Sekundenschnelle dem Bedarf an Energie gerecht werden. Wenn morgens die Industrie anläuft und die Menschen ihren Tätigkeiten nachgehen, steigt die Energienachfrage weitgehend abrupt an. Nach einem kurzen Rückgang des Bedarfes am Vormittag sorgen die vielen Nutzer mittags wieder für einen Spitzenwert. Am meisten Strom wird abends abgerufen, wenn sich zu der

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Südtirolhaus steht Ihnen, als Pionier im Bereich KlimaHaus sowie Experte für Holzhaus-Konstruktionen, mit langjähriger Erfahrung und exzellentem technischen Know-How zur Seite

Industrie mit Nachtschicht auch noch das Leben zuhause, in den Lokalen und die öffentliche Beleuchtung addieren. Ab Mitternacht geht der Verbrauch in der Regel wieder merklich zurück bis nachts gegen 5 Uhr die geringste Menge an Strom abgerufen wird.

Was tun mit dem Energie-Überschuss?

Gerade der Überschuss an Stromproduktion in Südtirol, wo besonders die großen Kraftwerke in Zeiten zurückgefahren werden, in denen kein Spitzenstrom benötigt wird, bietet sich für die Herstellung von Wasserstoff an. Wie auf der Weltkonferenz für regenerierbarer Energieträger im arabischen Abu Dhabi festgestellt wurde, muss künftig darauf abgezielt werden, Energie dezentral zu produzieren, gleichfalls dezentral konsumieren zu können. Die Wasserstoffproduktion in Südtirol würde dieser Vorgabe entsprechen. In der Umgebung der H2-Produktionsstätten entsteht zudem lokales Know-how samt den damit verbundenen spezialisierten Berufsbildern.

Einen besonderen Trumpf sehen Techniker in der H2-Mobilität: Sowohl Autobusse wie Personenkraftwagen sollen in Südtirol von diesem lokal erzeugten Energieträger profitieren und damit das Land zu Vorreitern umweltfreundlicher Fortbewegung hinbringen. Die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge erreichen einen Gesamtwirkungsgrad von 35 %, wenn die gesamte Linie von der Erzeugung bis zur Nutzung berücksichtigt wird. Benzinfahrzeuge liegen bei 13-14 %, Dieselfahrzeuge bei 14-16 % Gesamtwirkungsgrad. Kein Lärm, keine Abgase und keine störenden Nebenwirkungen werden diese Brennstoffzellen verursachen, wo Wasserstoff über einen chemischen Prozess in Strom umgewandelt wird und für den stufenlosen elektrischen Vortrieb dieser Fahrzeuge sorgt.

H2-Technologie, Südtirol ist mit dabei

Walter Huber, Präsident des Bozner Institutes für innovative Technologie, ist von dieser neuen Technologie überzeugt: „Wenn wir bei dieser Entwicklung vorne mitgehen, müssen wir nicht anderen Vorreitern mühevoll nachlaufen. Dazu kommt, dass 45 % der Ausgaben an der Tankstelle, die wir für die fossilen Treibstoffe ausgeben, künftig nicht mehr in die ölproduzierenden Länder abfließen, sondern im lokalen Wirtschaftskreislauf bleiben.“ Auch erinnert der Fachmann

Alles aus einer Hand

Wir bieten Ihnen individuelle Kundenberatung und unser technisches Knowhow für Lösungen, die ganz auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Übersicht über die regenerative Energieerzeugung in Südtirol. Die Wasserkraft deckt den Löwenanteil. Photovoltaik und Windkraft sind dagegen Nischenprodukte.

an den nicht mehr zu bewältigenden Transport der Energie über weite Strecken dieser Welt: „Öltanker, Gaspipelines und Überlandleitungen sind nicht mehr rationell nutzbar. Die dramatisch zunehmenden Kosten für Rohstoffe erledigen den Rest. Und sprechen wir schon gar nicht von einem weiteren Faktor, der zum Denken anregen sollte. Der Wirkungsgrad herkömmlicher Glühbirnen, selbst bei der öffentlichen Beleuchtung, geht in Richtung 1 %. 99 % der Energie, die für die Erzeugung von Licht benötigt wird, fließen in Form von Wärme ins All. Und wir beklagen uns über die zunehmend extremen Witterungsverhältnisse.“

E-Werk Kardaun

Die Zukunft ist CHIC

Mit Brennstoffzellenbussen in eine emissionsfreie öffentliche Mobilität. Mit fünf Brennstoffzellenbussen startet Südtirol eine neue Ära: Wasserstoff statt fossiler Treibstoffe, reiner Wasserdampf statt Abgase, eine Brennstoffzelle zur Stromerzeugung – das ist es, was diese Busse von herkömmlichen Bussen unterscheidet.

Über die Südtiroler

Transportstrukturen AG (STA) und dem Institut für innovative Technologien (iit) ist Südtirol eingebunden in das europäische Demonstrationsprojekt „CHIC“ (Clean Hydrogen in European Cities – Sauberer Wasserstoff in europäischen Städten) das zum Ziel hat, die Markteinführung von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbusse voranzutreiben. Mit dabei sind auch London, Oslo, Mailand, der Kanton Aargau und weitere Partner aus Industrie und Forschung. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt wird zum Teil über die EU finanziert und in Südtirol von den Landesressorts für Mobilität und für Innovation gemeinsam getragen. Im Spätherbst 2013 werden fünf Brennstoffzellenbusse mit dem Busunternehmen Sasa als Partner in Bozen in den Linienbetrieb gehen.

Innovation im Transport

Dass sich die Südtiroler Mobilität in dieses Projekt einklinkt, hat laut STA-Direktor Joachim Dejaco einen guten Grund: In den vergangenen Jahren hat die STA im Auftrag der

Landesregierung den Bau, Ausbau und die Modernisierung der öffentlichen Transportinfrastrukturen umgesetzt; dazu zählen die Vinschgerbahn, die Pustertaler Bahnlinie, die Rittner Seilbahn, die Sanierung von Bahnhöfen und Bahnhofsarealen, die Busbahnhöfe Brixen und Lana, der Ankauf der Flirt-Züge, um nur einiges zu nennen. „Züge und Seilbahnen zählen durch den elektrischen Antrieb ja bereits zur emissionsfreien Mobilität, und in diese Richtung geht auch der Personentransport auf der Straße“, erklärt Dejaco. Ein rein elektrischer Antrieb über Batterien sei hier noch nicht Zielführend, zumal die Energiedichte zu gering ist, um die Strecken im öffentlichen Personenverkehr zu bewältigen und zumal die Fahrgastkapazität nicht ausreichend ist. Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenbusse hingegen stellen laut Dejaco eine viel versprechende Lösung dar.

So funktionieren Brennstoffzellenbusse

In Bezug auf Aussehen und Leistung unterscheiden sich die Brennstoffzellenbusse kaum von Dieselbussen, laut Projektleiterin Marlene Rinner. Der Unterschied liegt im Antrieb und in der Energieversorgung. Die Busse werden von Elektromotoren an den Radnaben angetrieben. Den Strom erhalten sie aus der Brennstoffzelle, einem Energiewandler, in dem Wasserstoff und der Luftsauerstoff miteinander elektrochemisch reagieren. Als Nebenprodukte entstehen nur Wasserdampf und Wärme. „Wenn für die Herstellung des Wasserstoffs Strom aus regionalen erneuerbaren Energiequellen eingesetzt wird, so sind wir mit dieser Antriebstechnologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette frei

von klima- und gesundheitsschädlichen Emissionen“, so Projektleiterin Marlene Rinner. Mit dem produzierten Strom werden alle Nebenaggregate der Busse, z.B. Druckluftkompressoren, Klimaanlage, Wasserpumpen angetrieben. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades von Elektromotoren läuft der Bus sehr energieeffizient. Je nach Fahrbetrieb wird ein Teil der elektrischen Energie in einer Hochvolt-Batterie gespeichert oder von dort abgerufen. Die Busse verfügen vom Start an über das volle Drehmoment und da das klassische Getriebe der Verbrenner wegfällt, ist die Beschleunigung stufenlos. In Kombination mit den geräuscharmen Elektromotoren bringt das einen hohen Fahrkomfort. Wichtig: Beim Bremsen wirken die Motoren als Generatoren, die Strom erzeugen, der wiederum in der Hochvolt-Batterie gespeichert wird. Es wird in diesem Fall also kein Wasserstoff verbraucht und Einsparungen bis zu 20 % sind möglich. Der gasförmige Wasserstoff wird ähnlich wie bei Methangasbussen in Druckflaschen auf dem Dach mitgeführt. Der Druck beläuft sich auf 350 bar. Druckflaschen und wasserstoffführende Leitungen sind mehrfach abgesichert. Dasselbe gilt für die Hochvolt-führenden Teile. Sie sind nur zugänglich für das spezialisierte Wartungspersonal, in unserem Fall von EvoBus Brixen. Die Tatsache, dass Wasserstoff und Brennstoffzellenbusse für den öffentlichen Personennahverkehr europaweit schon seit Jahren zugelassen sind, zeigt, dass die Technologie mehr als sicher ist.

Drei Fragen an

Für Thomas Widmann, Landesrat für Wirtschaft und Mobilität, steht fest: Hier geht es um eine Investition in eine saubere Umwelt und Lebensqualität.

Radius: Herr Landesrat, ist es nicht verfrüht, die Mobilität auf Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellentechnologie umzurüsten?

LR Thomas Widmann: In Südtirol haben wir in den letzten zehn Jahren das öffentliche Verkehrsnetz massiv ausgebaut. Eine möglichst emissionsfreie Mobilität und die Nutzung von alternativen Energieträgern ist ein nächster notwendiger Schritt. Daran führt kein Weg vorbei. Es ist höchste Zeit, in zukunftsweisende Technologien zu investieren, die uns in Europa in den nächsten Jahrzehnten unabhängig machen von den fossilen Energieträgern.

Radius: Welchen Nutzen zieht Südtirol aus diesem Projekt?

Widmann: Für Südtirol ist das ein Sprungbrett in Sachen Innovation und Umwelttechnologie. Die Produktion von Wasserstoff als Energiespeicher bedeutet, dass unsere Ressourcen und unser Potenzial genutzt werden und dass die Wertschöpfung im Land bleibt, die bis heute für den Kauf von fossilen Energieträgern abfließt. Vor allem ist die Teilnahme an diesem Projekt aber eine Investition in eine emissionsfreie Mobilität, in eine saubere Zukunft und insgesamt in eine hohe Lebensqualität.

Radius: Wo werden die Busse eingesetzt?

Widmann: Das CHIC-Projekt konzentriert sich auf die Erprobung der Brennstoffzellenbusse im Stadtverkehr. Die Entwicklung der Technologie wird in Zukunft auch den Einsatz im ökologisch sensiblen Berggebiet berücksichtigen. Wie bei jeder Innovation braucht auch die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Zeit, sich auf dem Markt durchzusetzen. Südtirol nutzt die Chance, in Zukunft vorne mit dabei zu sein und seine Position als „green region“ weiter zu festigen.

Thomas Widmann

Kunden sicher betreuen …

Radius hat mit dem Geschäftsführer der energy.dis, Eugen Psaier, über den Systemwechsel im Energiesektor und die damit verbundenen Anforderungen an Unternehmen und Dienstleister gesprochen.

Radius: Im Energiesektor vollziehen sich einige wichtige Änderungen …

Eugen Psaier: Ja, so wurden im Juni in Italien erstmals 50 % der Gesamtproduktion aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Dieser Zuwachs von 30 % im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem den Wind- und Solarkraftwerken zu verdanken. Noch vor einigen Jahren wollte man diesen neuen Energieträgern nur eine marginale Rolle einräumen. Bereits jetzt haben wir in manchen Stunden ein Überangebot an Energie, was zu sinkenden Importen und einem extremen Preisverfall führt.

Radius: Die Verbraucher und Industriebetriebe beklagen sich aber weiterhin über hohe Energiepreise. Politisch wird den erneuerbaren Energien Preistreiberei unterstellt. Fakt ist, dass die erneuerbaren Energien in Summe zu einer positiven volkswirtschaftlichen Bilanz, besonders auch hier in Südtirol, führen, oder glauben Sie, die Gewinne, welche an die ölfördernden Länder transferiert werden, wären nachhaltig? Es war allen klar, dass die Energiewende auch Geld kostet, und dieses sehen jetzt einige Multis davonschwimmen. Ihre Ölund Gaskraftwerke können aufgrund des Überangebotes an Energie nicht mehr kosteneffizient produzieren, sodass sich diese nicht mehr rechnen. Plötzlich gerät deren heile Welt ins Wanken.

Zur Person

DDr. Ing. Eugen Psaier hat in München Energietechnik, in den USA und in Innsbruck Wirtschaft studiert und ist Geschäftsführer und Teilhaber des Beratungsunternehmens energy.dis. Im Jahr 2008 gründete er mit Ing. Martin Unterberger zusätzlich das Ingenieurbüro Studio Psaier & Unterberger. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit in Steuerfragen mit der Steuerkanzlei Psaier&Partner. Im Jahr 2013 gründet er das Unternehmen energy.invest, welches sich als Investitionsplattform versteht.

energy.dis GmbH – Beratung und Dienstleistungen im Energiesektor

Gründung: 2001

Mitarbeiter: 25

Kunden: Energieproduzenten, Verteilerunternehmen und Investoren

Leistungen: Beratung, Meldungen an Behörden (UTF, TERNA, AEEG), Abwicklung (GSE, GME, Händler, Energiekunden) und Planung

Radius: Es bahnt sich also ein Paradigmenwechsel an?

E. Psaier: Mittelfristig sicher, kurzfristig werden die „Dinosaurier“ versuchen, ihre Position zu sichern und nehmen dabei die Konsumenten mit in Geiselhaft. Minister Flavio Zanonato plant dabei die Förderung der erneuerbaren Energien zu kürzen, um im Gegenzug die Verbraucher um 3 Mrd. Euro auf der Stromrechnung zu entlasten. Sinnvoller wäre es für den Staat, eine aktive Rolle bei der Energiewende zu übernehmen und ausländische Investoren mit ins Boot zu holen. Für die Bürger haben, wie Umfragen bestätigen, die erneuerbaren Energien nach wie vor einen hohen Stellenwert. Zudem erleben wir, dass heute Photovoltaikanlagen, kombiniert mit einem Verbraucher und insbesondere in den südlichen Regionen, auch ohne Förderungen wettbewerbsfähig sind. Es wird mittelfristig also zu einem Umdenken kommen.

Radius: Welche Herausforderungen sehen Sie in der Zukunft? E. Psaier: Klassische Rollenbilder werden aufgeweicht und es steht die Beschreitung neuer Wege an. Nachdem die Förderung der Produktionen der letzten 15 Jahre in dieser Höhe nicht mehr gewährt wird, muss der Produzent, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sich überlegen, die Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln und nach Möglichkeit zu integrieren. Zukunftsträchtig ist also die Produktion mit einem Verbrauch zu koppeln und somit zum „Prosumer“ zu werden bzw. im Verbund über Mikronetzwerke die Produktionsstätte mit der Verbrauchsstätte zu kombinieren. Verteiler hingegen stehen ihrerseits vor der Herausforderung, dass der Strombezug vom Netz durch die direkte Verbindung zwischen Produzent und Verbraucher abnehmen kann. Damit sie nicht aus der Wertschöpfungskette herausfallen, sind strategische Schritte notwendig. Der Verteiler muss in Zukunft zum Energiemanager werden: dazu gehören die Themen wie Wirk- und Blindleistungsmanagement und die Einführung aktiver Elemente zur Spannungsregelung. Ein wichtiges Thema zur Transformation in den nächsten Jahren werden auch die Energiespeicher sein. Und mit noch einem Irrtum soll hier aufgeräumt werden: kleine Verteiler wie Genossenschaften werden sich bei diesen Schritten leichter tun als große überregionale Verteiler.

MENSCHEN PROJEKTE TECHNOLOGIE

DDr. Ing. Eugen Psaier

Geschäftsführer energy.dis:

„Im Zentrum unseres Handelns steht der Kunde.“

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Geothermie mit Geoliving

Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärmekapazität. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie technisch entzogen und genutzt werden kann und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann neben anderen Anwendungen direkt, etwa zum Heizen und Kühlen, im Wärmemarkt genutzt werden.

Geothermie ist eine langfristig nutzbare Energiequelle. Mit den Vorräten, die in den oberen drei Kilometern der Erdkruste gespeichert sind, könnte im Prinzip, rechnerisch und theoretisch, der derzeitige weltweite Energiebedarf für über 100.000 Jahre gedeckt werden. Geothermie steht immer, also unabhängig von Tages- und Jahreszeit und auch unabhängig vom Wetter, zur Verfügung.

Erdwärme für Heizungsmarkt Für die Nutzung im Heizungsmarkt kommt meistens die sogenannte oberflächennahe Erdwärme in Frage. Für die meisten Anwendungen werden nur relativ niedrige Temperaturen benötigt. Reichen diese Temperaturen, im Mittel liegen sie zwischen 10°C und 20°C, nicht aus, so kann die Temperatur durch Wärmepumpen angehoben werden. Neben dem Beheizen der Räume können solche Anlagen auch zur Kühlung der Gebäude im Sommer genutzt werden. Im Falle der sogenannten „natürlichen Kühlung“ wird das zirkulierende Wasser im kühlen Erdreich abgekühlt und direkt zur Gebäudekühlung eingesetzt. Diese natürliche Kühlung hat das Potential, elektrisch betriebene Klimageräte zu ersetzen. Sie wird derzeit verstärkt angewendet, gerade

zur Kühlung von Wohnhäusern über Fußböden oder Kühldecken. Das Erdreich wird bei dieser Form der Kühlung als Wärmespeicher genutzt. Somit kann diese Wärmeenergie im Winter wieder für Heizzwecke herangezogen werden.

Energiekostenreduzierung durch Geothermie

Geothermie ist mit geringen Ausnahmen überall vorhanden und nutzbar. In Norditalien und speziell in Südtirol setzt sich die Überzeugung mehr und mehr durch, dass die Nutzung der Erdwärme eine hervorragende Möglichkeit darstellt, ökologisch sinnvolle Heizungsanlagen zu installieren und dabei noch im Laufe des Betriebes eine Menge Geld für Energiekosten zu sparen. Die Erdwärme steht dem Nutzer auf lange Zeit kostenlos zur Verfügung. Der Transport der Wärmeenergie aus der Tiefe des Erdreichs erfolgt mit einer Wärmepumpe. Die Wärmepumpe hat den Vorteil, dass sie für den Energietransport von z.B. 100 % nur ca. 25 % elektrische Leistung benötigt. Das bedeutet, dass eine Heizungsanlage mit einer benötigten Heizleistung von ca. 10 kW mit einem elektrischen Energieaufwand von nur 2,5 kW realisiert werden kann. Der Rest der benötigten Energie von 7,5 kW wird dem Erdreich entzogen und mittels der Wärmepumpe auf die gewünschte Heiztemperatur von bis zu 70°C angehoben. Dem Nutzer entstehen so nur die vergleichsweise geringen Kosten für den elektrischen Antrieb der Wärmepumpe. Dreiviertel der benötigten Heizenergie werden kostenfrei der Erde entnommen.

Erdwärmsonden und Wärmepumpen

Die Technik dafür ist vorhanden, ausgereift und tausendfach erprobt. Die Gewinnung der Erdwärme erfolgt durch Erd-

wärmesonden, welche bis zu 200 m tief in den Untergrund eingelassen werden. Der Grundwasserhaushalt einer Erdwärme-Entnahmestelle wird durch die Tiefenbohrungen nicht gestört oder beeinflusst, wenn die vorgeschriebenen geologischen und technischen Sicherheitsmaßnahmen beim Bau der Anlage eingehalten werden. Sehr wichtig ist die exakte Abstimmung der Erdwärmesonden in Zusammenwirken mit der Wärmepumpe. Der Volksmund sagt: „Viele Köche verderben den Brei.“ Es ist also nicht empfehlenswert, Erdwärmesonden und Wärmepumpen von verschiedenen Auftragsnehmern herstellen zu lassen. Bei Störungen können Kompetenzstreitigkeiten entstehen, die dem Nutzer schaden. Es sollte aus Gewährleistungsgründen immer ein einziger Anbieter für die Lieferung der Bohrungen, der Sonden und der Wärmepumpe ausgewählt werden. Das garantiert dem Anwender die Sicherheit, dass eine exakte geologische und technische Berechnung und Abstimmung der Sondenkapazität und der Wärmepumpenleistung durch diesen Hersteller besteht und ein eindeutiger Verantwortungsbereich zugeordnet ist. Noch ein Wort zu den Kosten solcher Anlagen. Berücksichtigt man, dass eine geothermische Heizungsanlage eine kostenlose Nutzung der Erdwärme mit minimalem Betriebskostenaufwand darstellt, so sind die Baukosten als Investitionen in die Zukunft anzusehen. Amortisationszeiten ab drei Jahren sind keine Seltenheit. Die Anschaffung einer geothermischen Heizung ist geringfügig teurer als eine herkömmliche Anlage mit fossilen Brennstoffen. Der große Vorteil besteht aber darin, dass man auf Dauer weder Energie (sprich Öl, Gas oder Holz) einkaufen, lagern, be-

vorraten noch Rückstände entsorgen muss. Die Betriebskosten einer Wärmepumpenanlage sind wesentlich günstiger gegenüber herkömmlicher Technik und zusätzlich wird die Umwelt durch 0 % C02 und 0 % Feinstaub Emissionen entlastet. Dieser Aspekt ist gerade im Hinblick auf schwindende fossile Ressourcen und zunehmende Klimaerwärmung äußerst wichtig.

Förderprogramm von Provinz

Aus dieser Sicht heraus unterstützt die Provinz Bozen und der Staat Italien durch gezielte Förderprogramme die Installation solcher Anlagen. So erhält jeder Hausbesitzer, der seine alte fossile Heizung auf Wärmepumpentechnik in Verbindung mit Geothermie umstellt, eine 30%ige Förderung. Alternativ dazu gewährt der Staat eine Steuerentlastung in Höhe von 65 %. Das sind neben den technischen und ökologischen Vorteilen schlagkräftige kommerzielle Argumente, um den Einbau einer geothermischen Heizung zu empfehlen.

Alternativ zur Erdwärme kann Energie auch aus der Luft gewonnen werden. Die dabei eingesetzte Luft-Wasser-Wärmepumpe ermöglicht in unseren Breitengraden eine ähnliche Einsparung wie eine Geothermieanlage. Die Anschaffungskosten sind aber wesentlich geringer, da auf die kostenintensiven Tiefenbohrungen verzichtet werden kann.

Geoliving ist ein Unternehmen, das 2006 gegründet wurde und sich zum Ziel gesetzt hat, alternative Energiequellen in Form von Geothermie gekoppelt mit Wärmepumpentechnik für Wohn- und Geschäftsgebäude und für technische Prozesse zu schaffen. Bis heute sind mehr als 1.200 Projekte italienweit und in der Schweiz geplant worden und davon mehr als 200 in Eigenregie realisiert worden.

Langjährige Erfahrung, fundierte Kompetenz und umfassende Betreuung vor Ort zeichnen Geoliving als Ihren zuverlässigen Partner aus.

INFO

Geoliving GmbH

Kopernikus-Straße 13 A | 39100 Bozen

Tel. 0471 052 828 | Fax 0471 052 829

info@geoliving.it | www.geoliving.it

Containerschulen machen Schule

Ein Schwerpunktbereich bei Niederstätter ist der Einsatz von multifunktionalen Containermodulen. Diese werden immer häufiger als temporäre Lösungen im Schul- und Kindergartenbereich eingesetzt.

Die Firma Niederstätter ist seit Jahren auf individuelle Lösungen spezialisiert, wobei sie sich auch durch ihre Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern auszeichnet. Zwei aktuelle Projekte betreffen die Manzoni-Schule in Brixen und den Kindergarten in Salurn. Die dreistöckige Containerschule „A. Manzoni“ in Brixen weist ca. 1.200 m² Nutzfläche auf und wurde mit der beträchtlichen Anzahl von 90 Containern realisiert. Diese verfügen über eine R60-Brandschutz-Zertifizierung, das eingehauste Treppenhaus in modularer Bauweise wurde eigens für diesen Komplex entwickelt und entspricht den Schulbaurichtlinien. Die Ausschreibung wurde nach dem Verfahren des „wirtschaftlich günstigsten Angebots“ durchgeführt, weshalb eine ganze Reihe von technischen Details in Bezug auf die Qualitätssicherung des Gebäudes berücksichtigt werden mussten.

Barrierefreie Kindergartencontainer

In Salurn handelt es sich um eine einstöckige Anlage mit 31 Containern und einer Fläche von ca. 400 m2. Das Gebäude besteht aus einem Eingangsbereich, mehreren großen Grup-

pen- und Ruheräumen, Räumlichkeiten für das Personal, einer Küche, einer Garderobe und kindgerechten Toiletten. Die gesamten Räumlichkeiten gewährleisten durch Rampen an den Eingängen einen barrierefreien Zugang.

Komfort pur!

Die verwendeten Container sind sehr funktionell und sicher, und vor allem mit jedem Komfort ausgestattet, von der Klimaanlage bis zu den Fenstern mit Isolierverglasung. „Noch vor wenigen Jahren waren alle skeptisch“, sagt Maria Niederstätter, „mittlerweile aber hat man die Vorurteile gegenüber Schulbauten in Containerbauweise großteils abgelegt, und nicht nur die Gemeinden, sondern auch Schüler, Lehrer und Eltern sind durchwegs sehr zufrieden damit. Letzthin mehrt sich außerdem der Wunsch der Auftraggeber nicht nur einfach Container zu mieten, sondern die Module mit allen Zusatzleistungen wie Anschlussleitungen, Unterbau oder Überdachungen aus einer Hand zu erhalten. Mit dem hauseigenen Personal für Beratung, Planung und Montage sind wir dafür optimal ausgestattet.“

INFO

Niederstätter AG

Achille-Grandi-Straße 1 | 39100 Bozen Tel. 0471 061 100 | Fax 0471 061 101 container@niederstaetter.it | www.niederstaetter.it

Hotel

Seeleiten*****

Solaranlage für Heizung, Warmwasserbereitung und Schwimmbaderwärmung

300 Sonnentage hat Südtirol im Jahr zu bieten mit einem enormen Angebot an solarthermischer Energie zum Heizen, zur Warmwasserbereitung und zur Schwimmbaderwärmung. 1700 kWh pro Quadratmeter Fläche beträgt allein die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Südtirol. Ein enormes Angebot, das zeitlos und kostenlos zur Verfügung steht!

Herkömmliche Flachkollektoren können dieses riesige solare Potential nur sehr eingeschränkt nutzen. Bei tiefen Außentemperaturen und Wind sinkt deren Wirkungsgrad auf einen so niederen Wert, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung kaum mehr möglich ist. Die Lösung bieten Vakuum-RöhrenSolarkollektoren EGGER LUX 3006 R. Diese weisen Sommer wie Winter einen konstant hohen Wirkungsgrad auf und ermöglichen so einen optimalen Betrieb für sämtliche Anwendungen.

Die Solarenergie fließt dank der direktdurchflossenen Absorbertechnik geradewegs und verlustfrei in Ihre Anlage! Dieses von Fa. EGGER GmbH entwickelte und hundertfach eingesetzte System ist ein Meilenstein für eine energetische Zukunft ohne Öl und Gas. Dem Ingenieurbüro Reichhalter ist es beispielgebend gelungen, eine solarthermische Großanlage für Heizung, Warmwasser und Schwimmbäder zu konzipieren und umzusetzen.

Installierte Fläche: 153 m² LUX 3006 R Solare Energieausbeute: ca. 170 MWh pro Jahr

Einsparung an Erdgas: ca. 17.000 m³ pro Jahr

Planung & Bauleitung: Energypro-Reichhalter Rentsch - Bozen

Einbau: Heizungsbau GmbH Unterrain - Eppan

Damit niemandem das Licht ausgeht

Die gute, alte Glühbirne hat ausgedient. In Regalen dürften inzwischen nur noch einige verstaubte Ladenhüter zu finden sein, denn Schritt für Schritt wurde sie auf Grund der EU-Richtlinie Nr. 244/2009 abgeschafft und durch neue effizientere Leuchtkörper, die sogenannten Energiesparlampen, ersetzt.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Mensch nicht mehr im Schein des Kerzenlichts seine Abende verbringt. Wo schon die Erfindung der Gaslaterne einen enormen Fortschritt bedeutete, änderte die Elektrizität und die Erfindung der Glühbirne das Leben komplett. Viele Forscher und Erfinder versuchten bereits vor Jahrhunderten, künstlich Licht zu erzeugen. Den Anfang setzte der englische Chemiker Sir Humphry Davy. Er entwickelte bereits 1802 ein Konzept mit zwei in Verbindung gebrachten Holzkohlestreifen. Im Jahr 1820 gelang es Warner de la Rue mit einem Platinfaden unter einer Glasglocke Licht herzustellen. Die hohen Kosten verhinderten eine kommerzielle Vermarktung. Zwanzig Jahre später entwickelte der Engländer Joseph Wilson Swan mit einem karbonisierten Papierleiter in teilweisem Vakuum die erste funktionierende

Glühlampe, die er 1860 zum Patent anmeldete. Das schwache Licht und die kurze Lebensdauer beendeten auch dieses Vorhaben. Im Jahr 1880 gelang Thomas Alva Edison der Durchbruch. Mit einem Glühfaden aus japanischem Bambus erhielt seine Glühlampe eine längere Lebensdauer. Sie hielt 1.200 Stunden. Ab 1910 wurden Glühfäden aus Wolfram üblich. Edison‘s General Electric Company hatte sich bereits vier Jahre zuvor die Technik mit Wolframfaden für Glühbirnen patentieren lassen.

Nach 100 Jahren kommt das Ende Wie auf allen Gebieten der Technik und Wissenschaft, gab es auch in der Vergangenheit viele Fortschritte in der Beleuchtungstechnik. Doch die entscheidende Wende kam vor wenigen Jahren, als mit der Verordnung (EG) Nr. 244/2009

Gostner KG

der Kommission vom 18. März 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht Mindestanforderungen in Bezug auf die Energieeffizienz und die Qualität verschiedener in Haushalten verwendeter Leuchtmittel festgelegt wurden. Die Europäische Union will den Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent senken. Durch den Einsatz der Sparlampen sollen in der EU 15 Mio. Tonnen CO2 und 5 bis 10 Mrd. Euro an Kosten eingespart werden. In den Haushalten wird rund zehn Prozent der Energie für die Beleuchtung verwendet. Durch effizientere Lampen kann dieser Betrag auf die Hälfte gesenkt werden. Pro Lichteinheit und Stunde verbraucht die Glühbirne insgesamt etwa vier Mal so viel Energie wie die Energiesparlampe.

Anfängliche Verwirrung beim Lampenkauf Für Verbraucher ist die Auswahl etwas schwieriger geworden. Das Angebot ist nicht nur größer, es hat sich auch verändert. Statt der Angabe der elektrischen Leistungsaufnahme in Watt, die proportional mit der Helligkeit der Glühbirne ansteigt, werden die neuen Lampen mit der Vergleichsgröße des Lichtstroms in Lumen gekennzeichnet. Lumen ist das Maß dafür, wie viel sichtbare Strahlung eine Lampe abgibt.

• Kostenlose Beratung mit Bestandsaufnahme

• Planung und Umsetzung des gesamten Projekts

• Photovoltaikanlagen zur Energieproduktion

• Thermoaktive Schutzbeschichtung – AERO-THERM

• Infrarot-Speicherheizsysteme – CALADIA

• OCHSNER-Wärmepumpen (zum Heizen und Kühlen von Wohneinheiten, Hotels- und Gewerbegebäude)

• Energiesparende Beleuchtungsartikel

Inzwischen kann der Verbraucher unter verschiedensten Formen und Technik wählen, je nach Verwendung ist auch eine abgestimmte Farbgebung durch unterschiedlicher Intensität und Farbtemperatur möglich. Um den Käufer zu unterstützen, müssen die Lampen seit September 2010 besonders gekennzeichnet werden. Die Lampen werden in die Energieeffizienzklassen A bis G eingestuft. Nur Lampen der Effizienzklasse A dürfen als „Energiesparlampe“ bezeichnet werden.

Länger haltbar, aber Sondermüll

Für herkömmliche Glühlampen wurde mit einer Lebensdauer von 1.000 Stunden gerechnet, bei Energiesparlampen ist sie bis zu 10-mal höher. Beim Kauf neuer Lampen lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Der etwas höhere Einkaufspreis macht sich, wie Tests zeigen, durch die wesentlich längere Lebensdauer bezahlt. Der Nachteil der Energiesparlampen ist, dass sie geringe Mengen des giftigen Schwermetalls Quecksilber enthalten. Im Normalbetrieb sind Lampen ungiftig, doch wenn sie zerbrechen, werden giftige Dämpfe freigesetzt. Es gibt bereits Lampen mit Splitterschutz oder stoßsicherem Hüllkolbenudem, einige Modelle enthalten auch Amalgam, das Quecksilber nur im Betrieb freisetzt.

Drei Schritte zurück –fünf Schritte vor

Er ist ein vom Glück gesegneter Mann – in jeder Beziehung. Stefano Podini, Sprössling der bekannten Bozner Unternehmerfamilie, einer von drei Brüdern, die das Geschick der Familienholding leiten. Engagiert nicht nur in seinem Business – Energie, sondern auch auf sozialem Gebiet und im Sport.

So richtig bewusst wurde Stefi, wie er von Freunden genannt wird, sein Glück bei seinem ersten Lourdes-Besuch 1995. Seither war er mit zwei Ausnahmen jedes Jahr eine Woche dort, um kranke Menschen zu begleiten und sie während der Reise und ihres Aufenthalts an dem bekannten Wallfahrtsort in den französischen Pyrenäen adäquat zu versorgen. „Was mich immer wieder beeindruckt, ist die Tatsache, dass viele dieser Menschen im Rollstuhl, bettlägerig, unheilbar krank, in Lourdes nicht für sich selbst beten, sondern für andere.“ Ihm persönlich hilft diese Erfahrung „am Boden zu bleiben“, wie er betont.

Stefano Podini hat sich den Charme des sympathischen Jungen von nebenan bewahrt. Starallüren des erfolgreichen Top-Managers wird man bei ihm vergeblich suchen. Mitverantwortlich für seinen Erfolg ist nicht zuletzt seine Fähigkeit, sich anzupassen und mit jedem zu reden. Auf jeder Ebene fühlt er sich zuhause und bleibt er selbst, egal ob er mit Politikern, Wirtschaftskapitänen, Konkurrenten, Mitarbeitern, Sportsfreunden oder Mithelfern in einer seiner sozialen Tätigkeiten spricht.

Im Energiegeschäft an der Spitze der Eneco ist Stefano seit Anfang der 90er-Jahre nachdem die Podini-Holding die A&O-Kette an Despar verkauft hatte. „Energie schien mir

Handball-Europameister 2011 – over 45 mit dem italienischen National-Team

damals die interessanteste business-opportunity für neue Investitionen zu sein“, erinnert sich Stefano Podini. Womit er Recht behalten sollte. Heute hält Eneco 22 Kraftwerke in Italien im Bereich Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie sowie Co-Generation.

Eine Merchant-Line als erstes privates Unternehmen in Europa Eneco ist zudem eine von (nur) drei privaten Gesellschaften, die sich in Italien neben den großen, öffentlichen Anbietern mit internationalem Energie-Trading befassen. 2006, so Podini, „haben wir immerhin 650 Millionen Euro mit Trading erwirtschaftet.“ Der Verkauf eines großen Teils von Eneco-Energie mit über 3.000 Kunden und einem Umsatz von 450 Mio. ermöglichte den Einstieg in ein neues zukunftsweisendes Projekt, den Aufbau einer sogenannten Wechselstrom-Merchant-Line zwischen Österreich und Italien. „Wir sind sehr stolz darauf, es geschafft zu haben, uns gegen 200 europäische Mitbewerber durchgesetzt und diese Leitung in sechs Jahren hartnäckiger Arbeit geplant, aufgebaut und auch tatsächlich realisiert zu haben, wohlgemerkt als einziges privates Unternehmen in Europa“, betont Podini. Vergangenes Jahr wurde er dafür in Rom mit der Auszeichnung „personalitá europea 2012“ geehrt.

Sechs Jahre hartnäckiger Verhandlungen Ermöglicht wurde diese grenzübergreifende Hochspannungsleitung, die der besseren internationalen Vernetzung von Stromlinien dient und künftig grenzübergreifende Strom-Black-Outs verhindert wird, dank eines EU-Gesetzes von 2003, das erstmals auch privaten Anbietern den Zugriff auf eine solche Leitung ermöglichte. Für die Verwirklichung dieses Projekts musste Stefano Podini alle Register seines Verhandlungsvermögens ziehen. „Vor allem aber brauchte es eines“, unterstreicht er, „Hartnäckigkeit.“ Und Hartnäckigkeit ist genau jene Eigenschaft, die der Unternehmer sowohl als seine beste als auch seine schlechteste Eigenschaft nennt.

Lourdes 2012 mit Malta Aid

„Wir mussten mit zahllosen Behörden auf beiden Seiten der Grenze, in Österreich und in Italien verhandeln, Genehmigung um Genehmigung erfragen, um Eisenbahnlinien, Autobahnen und andere Gebiete von öffentlichem Interesse überschreiten zu dürfen.“ Vor allem aber musste die Europäische Energiebehörde ihre Zustimmung zu dem Projekt geben, das seit 1. Januar 2013 Tarvisio/ Tarvis mit Arnoldstein in Österreich verbindet. Wiederholt wurde Stefano Podini mit einem Nein bedacht und der Tür verwiesen, aber das spornte ihn nur noch mehr an. „Meine Taktik war drei Schritte zurück und fünf Schritte vor. Bei jedem Nein haben wir nach Alternativen und Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.“ Große und öffentlich geführte Betriebe können nicht so elastisch und schnell entscheiden und haben viel zu lange Reaktionszeiten. „Bei uns werden wichtige Entscheidungen im Ad-Hoc-Verfahren im wöchentlichen Familienrat entschieden. Auch wenn die anderen nicht das Expertenwissen haben, hilft ihr Blick von außen.“ Eines der Erfolgsgeheimnisse des in fünfter Generation erfolgreichen Familienunternehmens.

Persönliche Kontakte und internationale Connections

11-malige Teilnahme bei der „Maratona des les Dolomites“

Keine Frage, dass die Verhandlungen alle in Originalsprache geführt wurden –einer der großen Heimvorteile des perfekt zweisprachigen Südtiroler Unternehmers. „Der persönliche Kontakt ist in solchen Momenten sehr wichtig, ebenso wie die richtigen internationalen Connections.“ Und auch an diesen mangelt es Stefano Podini nicht, der ein Naturtalent im Kommunizieren ist und auch dank seiner vielfältigen Aktivitäten in Sport und Hilfsprojekten über zahlreiche Kontakte verfügt. Am 1. Januar 2013 ging die erste grenzüberschreitende private Starkstromleitung zwischen Arnoldstein und Tarvisio ans Netz. Damit wird nicht nur die Stromversorgung beider Städte und ihrer Regionen gesichert, die in einer Art Blinddarm am jeweiligen nationalen Stromnetz hingen und ohne doppelte Absicherung der Gefahr von Black-Outs ausgesetzt waren, sondern auch die grenzübergreifende Stromübermittlung nahezu verdoppelt. Bislang gab es lediglich eine staatliche Verbindungsleitung zwischen den beiden

und Neubauten zeichnen sich

Das Fenster auf sein Privatleben öffnet Stefano Podini nur sehr ungern. Familie, Sport und soziales Engagement nehmen den größten Teil davon ein. Er ist seit 1993 glücklich verheiratet, hat zwei mittlerweile elf- und sechsjährige Adoptivkinder aus Kambodscha und ist in diesem Land nicht nur im Olympia-Komitee, sondern auch in zahlreiche soziale Aktionen involviert. Auf seine vollständige Sammlung aller Olympia-Fackeln seit 1936, die er in einem kleinen Wandermuseum zusammengestellt hat, ist er sehr stolz. Mit Passion setzt sich der ehemalige Nationalmannschaftsspieler auch weiterhin für seinen Sport ein, u. a. als Präsident des italienischen Handballvereins und als Förderer der Para-Olimpic-Games.

Hat Stefano Podini einen Traum, etwas, was er einmal in seinem Leben noch gerne machen würde? Sein Blick schweift auf das

Schon seit Jahrtausenden verfolgt die Chinesische Medizin nur ein Ziel: Die Lebensenergie des Menschen in einen Zustand von Harmonie zu bringen, damit er Gesundheit erlangt. Um dieses Ziel zu erreichen, kombiniert sie Vorbeugung und Therapie, Ernährung und Bewegung, Entspannung und Meditation.

Ein gesunder Körper kann kurzfristige Störungen im Energiefluss ausgleichen. Wenn es aber in einem oder in mehreren Organen über längere Zeit zu viel oder zu wenig von der Lebenskraft Qi gibt und die anderen Organe dieses Ungleichgewicht nicht mehr harmonisieren können, kann es zu Beschwerden kommen. Die Yin-Yang-Balance der Lebenskraft Qi, die allem innewohnt, ist für die physische und psychische Gesundheit verantwortlich.

Gesundheit und Energie

Gesundheit heißt Gleichgewicht

In der Chinesischen Medizin dreht sich alles um das Qi und seine Komponenten Yin und Yang. Soll der Mensch gesund bleiben, müssen diese in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen und gleichmäßig auf den unsichtbaren Energiebahnen des Körpers, den Meridianen, fließen. Kippt die Balance von Yin und Yang, etwa durch Kälte oder Nässe, wird der Qi-Fluss holprig, stockend oder auch zu stürmisch, und der betroffene Bereich unseres Körpers reagiert mit Krankheitssymptomen.

Yin steht für Passivität, Ruhe, Negativität, Empfänglichkeit, Kälte, Hypofunktionen, Statik, Abnahme, regressive Kräfte, Dumpfheit und als Richtung das nach unten und einwärts Gehende. Yang steht für Aktivität, Positivität, Hitze, Anregung, Hyperfunktionen, Dynamik, progressive Kräfte, Zunahme, Erregung, Vitalität und als Richtung das nach oben und auswärts Gehende. Im Physiologischen dominieren Yin und Yang bestimmte Abschnitte im menschlichen Körper. Yin kontrolliert die inneren, unteren und bauchseitigen Teile des Körpers, Yang die äußeren, oberen und rückseitigen Bereiche.

Mobilisierung der Selbstheilungskräfte

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist eine Präventivmedizin und das wichtigste Werkzeug dazu ist die tägliche Ernährung. Über das Nahrung-Qi nehmen wir Qi aus unserer Umwelt auf. Ein Zuviel oder Zuwenig ist schädlich. Aber auch die bewusste Auswahl der Lebensmittel ist für die Aufrechterhaltung der physischen Gesundheit von großer Wichtigkeit. Die Chinesische Medizin kombiniert Vorbeugung und Therapie, Ernährung und Bewegung, Entspannung und Meditation – Maßnahmen, die sich immer auf die Mobilisierung der Selbstheilungskraft des Körpers richten. Der Körper ist der wichtigste Verbündete der Chinesischen Medizin. Die chinesische Heilkunst hat immer den Menschen als Ganzes im Blick: Ein chinesischer Arzt betrachtet nie alleine den kranken Teil des Körpers, er bezieht auch andere Körperbereiche in die Untersuchung mit ein, um möglichst viele Informationen über die Erkrankung zu bekommen und die richtige Therapie zu ermitteln.

IMS – International Mountain Summit

Bereits zum fünften Mal wird das Bergfestival IMS vom 17. – 22. Oktober die bekanntesten Bergsteiger der Welt, namhafte Referenten und interessante Persönlichkeiten für eine Woche nach Brixen holen.

Die Vorträge der Top-Alpinisten Hansjörg Auer und Catherine Destivelle können dabei ebenso gebucht werden, wie die Diskussionsrunde, in der der bekannte Philosoph und Erfolgsautor Richard David Precht sitzt oder das Gipfelgespräch zwischen Reinhold Messner und Top-Manager Klaus Zumwinkel. Im Mittelpunkt stehen beim Bergfestival u.a. die Themen „Mountain.Stories“ (Berggeschichten) und Risiko. Im Kongressbereich wird auf der IMS-Bühne über die Bewegung „Was bewegt uns?“ im Rahmen des BMW Forums, Weltnaturerbe Dolomiten, Mountainbike sowie Telemedizin gesprochen.

Das Programm wurde im Detail auch von den Machern des IMS Markus Gaiser und Alex Ploner auf der Eröffnungspressekonferenz am 18. September in München vorgestellt. Ticketverkauf und weitere Infos unter www.ims.bz

Starker Rücken kennt keinen Schmerz!

Wer kennt sie nicht? Stechende, ziehende Schmerzen in Rücken, Nacken und Schultern? Kein Wunder: Die Region zwischen Nacken und Steißbein zählt häufig zu den „körperlichen Schwachpunkten“ und muss doch gleichzeitig den Menschen aufrecht durchs Leben tragen. Um zu zeigen, welche Möglichkeiten zur Vorbeugung und bei bereits vorhandenen Rückenproblemen bestehen, veranstaltet das „Gesundheitszentrum cam“ spezielle „Rücken Vital Info Tage“.

Am Samstag 21. September und 5. Oktober (von 9 bis 17 Uhr) werden die vielfältigen Möglichkeiten von Diagnostik, Therapie und Training im „cam“ präsentiert. Ein erfahrenes und interdisziplinäres Team aus Physiotherapeuten, Osteopathen und Sportwissenschaftlern, das sich bereits als Rücken-

So funktioniert eine Wärmepumpe!

Wärmepumpen machen unabhängig. Sowohl von der Verfügbarkeit fossiler Energieträger als auch von unkalkulierbaren Preisentwicklungen. Und natürlich von den Temperaturen, die draußen herrschen. Wärmepumpen arbeiten prinzipiell wie Kühlschränke. Nur eben umgekehrt. Das Prinzip ist ganz einfach: Einer natürlichen Wärmequelle (Wasser, Erdreich oder Luft) wird Energie entzogen, um sie für den Heizbetrieb zu nutzen. Der Einsatz von Wärmepumpen ist im Neubau sowie in der Renovierung und in Gewerbeobjekten möglich. Zum Antrieb wird zwar elektrischer Strom benötigt, aber HocheffizienzWärmepumpen von guten Herstellern schaffen es, aus einem Anteil Strom bis zu sieben Anteile Energie zu gewinnen, somit hat sie sich relativ rasch amortisiert. Für detaillierte Informationen steht Ihnen Ihr Wärmepumpen-Spezialist vor Ort zur Verfügung. www.heliotherm.it

spezialisten landesweit einen Namen gemacht hat, berät Sie gerne. Informationen und Anmeldung: cam physiotherapy osteopathy medical fitness, Südtiroler Straße 40, Bozen, Tel. 0471 982 560 oder info@cam.bz.it - www.cam.bz.it

Holz und Metall ...

Auch heuer organisierte die EOS das internationale Architektentreffen „Alpitecture“, das sich nun bereits zum fünften Mal jährt und im Terminplan der Architekturszene fest etabliert ist. Renommierte internationale Architekt/Innen sind im September nach Südtirol gekommen, um an verschiedenen Lokalaugenscheinen und Vorträgen zum Thema Holz und Metall teilzunehmen und sich untereinander auszutauschen. Dabei warfen sie einen Blick „von außen“ auf die heimische Baukultur. Im Unterschied zu den Vorjahren wurde „Alpitecture“ heuer kürzer, dafür aber in mehreren Ausgaben angelegt, um eine optimale Diskussionsplattform zu bieten. „Auch in dieser Ausgabe von Alpitecture haben wir viel Wert auf ein abwechslungsreiches Programm mit ausreichend Raum für Diskussionen gelegt“, so Markus Walder. „Der Fokus lag geografisch auf dem Pustertal und auf zwei Partnerunternehmen, die dort ihren Sitz haben und innovative Projekte mit den Baumaterialien Holz und Metall par excellence umsetzen.“ Weitere Informationen unter Tel. 0471 945 768, walder@eos.handelskammer.bz.it

Ein felsenfester „Tiroler“

Alois Kaiser mutierte Dank der Tiroler Versicherung vom Oberösterreicher zum felsenfesten Tiroler, mit familiärer Bande nach Südtirol. Ideale Voraussetzungen, um 2006 daran anzuknüpfen, was in Südtirol zu Kaisers Zeiten (vor 1918) schon Gang und Gäbe war: „Tiroler“ Versicherungspolizzen zu verkaufen. Diese Aufgabe, samt Aufbau der Agentur, hat Alois Kaiser bravourös gelöst und so kamen zu seinem Abschiedsfest ins Schloß Neuhaus zahlreiche Gäste – inklusive LH Durnwalder. Der Kaiser präsentierte auch seinen „König“, nämlich seinen Nachfolger Pierluigi Siri aus Brixen, neuer Chef der Tiroler in Südtirol. Siri würdigte in lupenreinem „Eisacktaler Dialekt“ die Aufbauarbeit von Alois Kaiser, die für ihn ein Fundament für weitere Erfolge darstellt. Beiden wünschen wir viel Glück, Pierluigi im Job und Alois als „Freizeitgestalter in Eigenregie“.

Präsentation Radius DolomythiCup

Schon zur Tradition geworden ist die Vorstellung der Radius Ausgabe zum DolomythiCup in der Kellerei Schmid-Oberrautner. Vor acht Jahren ist in weinseliger Runde die Idee des DolomythiCup in dieser Umgebung entstanden. Etwa 50 Segler und Seglerinnen fanden sich ein, um am Vortag des Erscheinens, die Radius-Ausgabe zu begutachten und in „Erinnerungen an Solent zu schwelgen“. Bei der Präsentation 2012 hatte Ok-Chef Edy Scherer die DolomythiCup-Teilnehmer mit der Neuigkeit überrascht, 2013 nach Südengland zu gehen. Das ist mittlerweile Geschichte, verbunden mit super Erinnerungen. Und wo soll‘s 2014 hingehen? „Das wird bei einer Skipper-Besprechung im Herbst bei Hauptsponsor Selectra entschieden.“, mehr war Edy Scherer im August noch nicht zu entlocken.

MITTEILUNG BETREFFEND WAHLPROPAGANDA: Im Sinne der Bestimmungen und Auswirkungen der Verfügung der „Garantiebehörde für das Kommunikationswesen“ Agcom wird im Zusammenhang mit den Landtagswahlen am 27. Oktober 2013 vom Unternehmen Athesia Druck GmbH in seiner Zuständigkeit für den Verkauf von Werbeflächen und das Beilegen von Prospekten (I.P.) mitgeteilt, dass es gewillt ist, im Magazin RADIUS im Rahmen der in der Verfügung der „Garantiebehörde für das Kommunikationswesen“ enthaltenen Vorschriften Wahlpropaganda zu den gängigen Konditionen laut Preisliste 2013 zu veröffentlichen. Bei der Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, Bozen, liegt das Reglement für die Veröffentlichung von Wahlpropaganda auf, die sowohl die Preisliste 2013, die verfügbaren Werbeflächen, wie die allgemeinen Zulassungsbedingungen enthält. Bei mehreren Anfragen um die gleichen Platzierungen werden die Reservierungen nach Eingangsdatum und Uhrzeit vorgenommen. Deshalb bitten wir alle Interessierten, im Sinne der Gleichbehandlung, die Werbeflächen frühzeitig zu buchen, damit möglichst alle Wünsche berücksichtigt werden können. Die Inserate für die Wahlwerbung müssen die Aufschrift „Wahlwerbung“ wie die Angabe des Auftraggebers enthalten. Redaktion Radius, Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel 0471 081 561, info@mediaradius.it

Im Innenhofe der Kellerei Schmid-Oberrautner

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