„Die Volksbank investiert 100% der lokalen Spareinlagen in Kredite für heimische Familien und Unternehmen. Das macht uns unabhängig, flexibel und wenig anfällig für Krisen. Nach unserem Motto: 100% aus Südtirol – für Südtirol.“
Johannes Schneebacher, Generaldirektor www.volksbank.it
Ein gemeinsamer Preis der Wirtschaft
impressum
Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001
Verantwortlicher Schriftleiter: Armin Mair
Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer
Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder
Redaktion: Franz Wimmer, Claudia Schwarze, Nicole D. Steiner, Alexa Bellutti, Marita Wimmer, Sieglinde Enderle, Elke Schlemmer
Fotos: Dolomiten Archiv, Shutterstock, Ganter GmbH, Martina Jaider, florianoberlechner.com, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.
Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Georg Hochkofler
Lektorat: Ulrike Schwarz
Produktion: Athesiadruck Bozen www.athesia.it
Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand
Druckauflage: 25.000 St.
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Aktuell
06 Bester Arbeitgeber Südtirols: Die Zweite 12 Gute Leute brauchen nichts zu fürchten!
24 Die Gemeinwohl-Ökonomie
38 Ein gemeinsamer Preis der Wirtschaft
41 Manager des Jahres 2011
42 Gesunde Mitarbeiter als Schlüsselpotenzial erkennen
44 Familienfreundlichkeit lohnt sich
56 Südstern leuchtet!
60 Radius Online
Südstern leuchtet! Nur zufällig war Roberto Biasi, Chef des Bozner High-Tech-Unternehmens Microgate, im April 2010 beim ersten Treffen des SüdsternPlaneten HiTech dabei. Dieser Zufall erlaubte es ihm an jenem Nachmittag mit Christian Patauner, einem PhD-Studenten am Genfer CERN ins Gespräch zu kommen. Heute, zwei Jahre später, ist Christian Patauner als Systemingenieur für Microgate tätig.
editorial
Service | Firmenportraits
09 Loacker Remedia GmbH, Blumau
10 ELAS, Meran
11 Pro Data GmbH, Kaltern
16 Kuenburg Graf Eberhard & Co. KG, Bozen
18 Kälte Klima Röhler GmbH, Bozen
19 systems GmbH, Bozen
20 Studio Kaspar – Data Team KG, Bozen
21 Staff & Line KG, Kaltern
21 Pegasus – Institut, Bozen
22 Business Pool GmbH, Bozen
23 MCI Managment Center, Innsbruck
25 Pompadour Tè GmbH, Bozen
26 Autotest AG, Lana
28 Thun AG, Bozen
30 Ganter Italia, Meran
32 Pertinger GmbH, Mühlbach
34 Schweitzer Project AG, Naturns
36 Athesia Druck GmbH, Bozen
45 Niederstätter AG, Bozen
46 Unternehmensgruppe Leitner, Sterzing
48 Zirkonzahn GmbH, Gais
49 Hoppe AG, St. Martin in Passeier
50 progress Maschinen & Automation AG, Brixen
51 Werbeagentur Hell Company, Bruneck
52 Zeppelin Group GmbH, Meran
53 Raiffeisen OnLine, Bozen
54 Dedagroup, Bozen
55 Hanns Engl Werkzeugbau OHG, Bozen
58 Schloss Trauttmansdorff, Meran
59 Spezialitäten Peer, Bozen
61 Musik Walter, Bozen
Rubriken
62 Gesundheit: Achtung Burnoutgefahr!
63 Portrait: Siegfried Zwick
64 Bunte Meldungen
Achtung Burnoutgefahr!
Mit dem Begriff „Burnout“ verbindet man das „Ausgebrannt sein“ mit physischer und psychischer Erschöpfung. Stress ist Teil des Lebens, aber wenn der Stress intensiv und andauernd ist, führt er zu physischer Krankheit und psychologischen Störungen.
Franz Wimmer
Wir sind die Lösung und nicht das Problem! Diese Aussage seitens der Arbeitnehmer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat seine Berechtigung. Bestes Beispiel dafür ist „Exportweltmeister“ Deutschland. Engagierte, hoch motivierte Mitarbeiter produzieren in modernen Betrieben innovative Produkte in höchster Qualität. Auch in Südtirol gibt es zahlreiche Unternehmen, die mit dem „deutschen Level“ mithalten können und erfolgreich in alle Welt exportieren. Alle diese erfolgreichen Arbeitgeber haben einen gemeinsamen Nenner. Innovative Betriebe ziehen motivierte Mitarbeiter an. Innovative Produkte in hoher Qualität haben die besten Chancen am Markt. Erfolgreiche Firmen sind meist auch gute (beste) Arbeitgeber. Der Kreis schließt sich.
Franz Wimmer
Gute Leute brauchen nichts zu fürchten!
Bester Arbeitgeber Südtirols:
Südtirol hat eine hohe Anzahl von innovativen, erfolgreichen, bestens geführten Unternehmen. Ihr Erfolg steht und fällt mit den Mitarbeitern. Wer ihnen das stimulierendste und ansprechendste Umfeld bietet, wird vom Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols - BAS“ prämiert.
Organisiert wird diese Initiative wie im Vorjahr von der Bozner Personalvermittlungsagentur Business Pool GmbH. Unternehmen aller Branchen und Größen aus der Region Trentino-Südtirol sind zur Teilnahme an der regionalen Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse „Bester Arbeitgeber Südtirols 2012“ eingeladen. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem weltweit tätigen Great Place to Work® Institute auf der Grundlage einer Mitarbeiterbefragung durchgeführt.
Mitarbeiterorientierte
Arbeitsplatzkultur führt zum Erfolg
Unternehmen mit einer attraktiven, mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur haben engagiertere Beschäftigte, bessere Chancen auf dem umkämpften Personalmarkt und größeren wirtschaftlichen Erfolg. Das
ist ein Fakt, der sich Tag für Tag in den Unternehmen –egal ob groß oder klein – bestätigt. Mit dem Projekt BAS erfahren Firmenchefs und Personalverantwortliche, wie die Mitarbeiter die Qualität ihres Unternehmens als Arbeitgeber erleben und wie attraktiv dieses im Vergleich zu anderen ist. Bei diesem Wettbewerb geht es aber nicht nur darum, einen der ersten drei Plätze zu belegen, sondern sich unter diesem Gesichtspunkt auf dem Arbeitsmarkt bekannt zu machen. Immer noch herrscht in Südtirol ein großer Fachkräftemangel. Wer mehr bietet und dies auch entsprechend kommunizieren kann, hat die besseren Chancen, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Über 50 Unternehmen hatten sich an der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr beteiligt.
Wie angelt man sich die besten Mitarbeiter?
Beim Wettbewerb BAS 2012 werden verschiedene Unternehmen einer Größenkategorie oder einer Branche gegenübergestellt. Ausgezeichnet werden die attraktivsten Arbeitgeber, Unternehmen mit der besten Arbeitsplatzkultur, der größten Mitarbeiterzufriedenheit. Kriterien sind folgende Fragestellungen: Wer bietet die tollsten Jobs? Wo sehen die Mitarbeiter die besten Chancen, sich einzubringen und weiterzuentwickeln? Wo fühlen sie sich am wohlsten? Wer arbeitet im Team?
Bester Arbeitgeber Südtirols - Edition 2011 Loacker Remedia GmbH, ELAS GmbH und Kuenburg Graf Eberhard KG & Co. holten sich in der ersten Edition den 1. Platz in den jeweiligen Kategorien, nämlich „über 50
Die Zweite
Mitarbeiter“, „20 bis 50 Mitarbeiter“, bzw. „10 bis 20 Mitarbeiter“. Am 4. November 2011 wurden in der Handelskammer Bozen die „Besten Arbeitgeber Südtirols“ gekürt.
Sieger in der Kategorie „über 50 Mitarbeiter“: Loacker Remedia GmbH
Der Geschäftsführer Hannes Loacker: „Wir bieten mehr als einen Arbeitsplatz. Wir bieten die Teilnahme an einem gemeinsamen Projekt, das man mit Begeisterung mitträgt.“ Loacker Remedia GmbH hat sich zudem mit Erfolg an 16. Stelle des italienischen Rankings der kleinen und mittelständischen Unternehmen positioniert, und gehört somit zu den besten italienischen Arbeitgebern.
Sieger in der Kategorie „20 - 50 Mitarbeiter“: ELAS GmbH
ELAS-Geschäftsführer Harald Palla: „Bereits in der Vergangenheit wurden wir von Trainern auf unsere guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an derartigen Benchmarkings hingewiesen. Doch internationale Vergleiche waren für uns nicht interessant. Bei BAS können wir uns mit den besten heimischen Unternehmen messen. Diese Auszeichnung motiviert uns, am Erfolg, den wir hier erzielt haben, weiter zu arbeiten, weiter in die Mitarbeiter zu investieren.“
Sieger in der Kategorie „10 - 20 Mitarbeiter“: Kuenburg Graf Eberhard KG & Co.
Graf Georg von Kuenburg: „Wir haben nicht mit dem 1. Platz gerechnet, das war für uns vollkommen überraschend.
Trotz der sehr positiven Rückmeldung wissen wir jetzt, wo es noch Verbesserungspotential gibt und können dementsprechend reagieren. Wir werden versuchen, aus den Auswertungen zu lesen und zu lernen und unsere Schwächen zu verbessern, denn gute und zufriedene Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital.“
Der Aufbau einer Great Place to Work® Kultur leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Identifikation und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten, erhöht die Chancen auf dem umkämpften Personalmarkt und sichert damit das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der darin arbeitenden Menschen.
Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur und das damit verbundene höhere Engagement der Mitarbeiter beeinflussen erwiesenermaßen mehr als dreißig Prozent den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Eine attraktive Arbeitsplatzkultur zahlt sich ebenso aus wie eine hohe Markt- und Kundenorientierung und ist daher integraler Bestandteil zukunftsorientierter Unternehmensführung.
Die Teilnahme an der jährlichen Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse und dem angeschlossenen Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ bietet hierzu wertvolle Orientierung und Unterstützung.
Mit der Teilnahme am Wettbewerb erhalten die Unternehmen detaillierte Informationen darüber, wie ihre Mitarbeiter
Für manche Prozesse benötigt man auch weiterhin Papier. Für alle anderen nicht.
Einfach, gesetzeskonform, komplett und ergreifend genial: Dokumenten Management mit d.3 Enterprise Collaboration Lösungen mit SharePoint und ecspand. Viele Unternehmen aus „Südtirols Top 100“ sind schon dabei. Sie auch?
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Great Place to Work® Kultur
ihren Arbeitsplatz bewerten und bekommen einen Vergleich mit den besten Arbeitgebern Südtirols. Diese Informationen liefern ein klares Verständnis über die relativen Stärken und Schwächen und zeigen sowohl Bereiche auf, die Verbesserungspotenzial zur Steigerung der Arbeitsplatzqualität beinhalten, als auch Bereiche, in denen der Betrieb bereits über einen Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt verfügt. Darüber hinaus profitieren Unternehmen durch die Anerkennung als attraktiver Arbeitgeber auf dem Personalmarkt sowie in der Öffentlichkeit, sie erhalten qualifiziertere Bewerbungen für offene Stellen und haben geringere Personalfluktuation.
Wettbewerb und Gütesiegel BAS 2012 Für die Teilnahme am Wettbewerb werden anonyme Mitarbeiterbefragungen und Culture-Audits basierend auf dem Great Place to Work® Modell durchgeführt.
Das Great Place to Work® Modell:
Andreas Unterhofer, Geschäftsführer der Business Pool GmbH zu BAS 2012: „Mit diesem Wettbewerb wollen wir zum einen den Südtiroler Unternehmen ein Analyseinstrument zur Verfügung stellen, das ihnen Aufschluss gibt über die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter und über sich selbst als Arbeitgeber. Zum anderen wollen wir den Jobsuchenden die besten Arbeitgeber Südtirols aufzeigen, jene mit den tollsten Jobs, jene, die ihren Mitarbeitern einen großartigen Arbeitsplatz und die besten Chancen bieten.“
BAS 2012: Ab sofort anmelden! Die Mitarbeiterbefragung wird bis Ende September 2012 durchgeführt. Die Preisverleihung BAS 2012 erfolgt im November 2012.
Die beiden Untersuchungsinstrumente werden im Verhältnis von 2:1 gewichtet. Die Beurteilung der Arbeitsplatzkultur und Arbeitgeberattraktivität durch die Mitarbeiter steht also im Vordergrund. Auf Grundlage der Mitarbeiterbefragung wird die Liste „Beste Arbeitgeber Südtirols“ ermittelt und publiziert. Alle Teilnehmer der Benchmark Studie können am angeschlossenen Wettbewerb BAS 2012 teilnehmen und sich für einen Platz auf der Top-Arbeitgeber-Liste bewerben.
Die Besten Arbeitgeber Südtirols werden mit dem BASGütesiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt in der Ausgabe 2012 in den drei Kategorien: Unternehmen mit 0 - 50 Mitarbeitern, von 50 - 150 Mitarbeitern und von 150 - 350 Mitarbeitern.
Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness
Was ausgezeichnete Arbeitgeber ausmacht, veranschaulicht das auf umfangreichen empirischen Forschungsarbeiten basierende Great Place to Work® Modell. Dabei geht es zum einen um die Ausprägung einzelner „klassischer“ Felder des Arbeitserlebens von der Wahrnehmung der Qualität der Führung und Kommunikation über die erlebte Anerkennung bis hin zur Zusammenarbeit und dem Gemeinschaftsgefühl. Zum anderen geht es um übergeordnete Werte und Beziehungsqualitäten, die aus Sicht der Mitarbeiter letztlich erst einen großartigen Arbeitsplatz ausmachen: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Vertrauen ist der essentielle Bestandteil für die wichtigste Beziehung am Arbeitsplatz: der Beziehung zwischen dem einzelnen Mitarbeiter und seiner Führungskraft. Gemäß dem Modell besteht Vertrauen aus drei Dimensionen: Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness.
Gold für Loacker Remedia
Das Südtiroler Unternehmen Loacker Remedia wurde als „Bester Arbeitgeber Südtirols” der Unternehmenskategorie mit mehr als 50 Mitarbeitern ausgezeichnet und hat in der italienischen Rangliste eine hervorragende 16. Position erreicht.
„Seit eh und je stellen wir unsere Mitarbeiter – sprich: die Menschen! – in den Mittelpunkt unseres Schaffens. Das ist einer der Grundsätze, der uns von Anfang an inspiriert. Wir spüren eine besondere Verantwortung für unsere Mitarbeiter, das Herz unserer Firma. Allein durch ihren Beitrag sind Wachstum und Entwicklung möglich.“, sagt Hannes Loacker, Geschäftsführer.
Konsequente Achtung von Umwelt und Ethik Loacker Remedia wurde 1983 von Rainer Loacker gegründet, als eines der ersten Unternehmen in pharmazeutischer Entwicklung, Registrierung, Herstellung und Vertrieb von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln in Italien. Von Anfang an prägte die Lebenseinstellung des Gründers das Unternehmen: der feste Glaube an die ganzheitliche Medizin und die konsequente Achtung von Umwelt und Ethik. Heute arbeiten 80 Menschen in dieser Firma und sind stolz auf diese Auszeichnung. Die Essenz von Loacker Remedia sind die Menschen, ihr Zusammenspiel und ihre Leidenschaft für die Naturmedizin. In einem soliden Familienunternehmen, das seine Mitarbeiter herzlich behandelt und deren Bedürfnisse ernst nimmt, trägt jeder Einzelne zum Gemeinwohl bei.
„Unser Team glaubt an Naturheilkunde. Wer gute Ergebnisse erzielen möchte, muss die eigene Arbeit lieben! Das Geheimnis unseres Erfolgs ist die Zusammenarbeit mit Personen, die von ihrer Tätigkeit überzeugt sind“, berichtet Hannes Loacker. Ein modernes Unternehmen mit einer Frauenquote von 60 %, das über ein außeror-
Landeshauptmann Luis Durnwalder, Loacker Remedia Marketingleiter Claudio Venditto, Geschäftsführer Hannes Loacker und Verwaltungsleiter Peter Ladurner
dentliches Know-how dank der zahlreichen Akademiker (50 %) verfügt. Die Prinzipien der „Blue Economy“ dienen als Leitfaden und lokal verfügbare, regenerierbare Ressourcen werden so effektiv wie möglich genutzt. Loacker Remedia ist heute ein führendes Unternehmen in der Naturmedizin mit zweistelligen Wachstumsraten.
Alle Betriebe stehen vor immer größeren Herausforderungen: sie müssen sich in dem schier unüberschaubaren Gesetzesdschungel zurechtfinden, den immer anspruchsvolleren Anforderungen der Kunden gerecht werden, gegenüber dem Druck der Wirtschaft allgemein einen gesunden Mittelweg finden und zudem noch dafür sorgen, dass Mitarbeiter eigenverantwortlich handeln, zufrieden sind und sich begeistert für den Betrieb einsetzen.
Gezielte und strukturierte Information durch aktive Beratung und individuelle Betreuung im Personalwesen zählen zu den ELAS-Kernaufgaben. Dafür bringen wir Transparenz in die Anwendung von Normen und Vorschriften. Gleichzeitig nützen wir unsere langjährige Erfahrung, unser fundiertes Fachwissen und den Einsatz innovativer Technologien, um für unsere Kunden und Kundinnen stimmige, auf Ursachen bezogene prozess- und zukunftsorientierte Lösungen zu gestalten.
Dafür stehen innerhalb der Struktur ELAS sieben erfahrene Arbeitsrechtsberater zur Verfügung. Damit die 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre fachlichen Kompetenzen und ihre Handlungskompetenz stets weiter entwickeln können, legt Elas großen Wert auf kontinuierliche Weiterbildung. So wurde im vergangenen Jahr in ca. 2500 Weiterbildungsstunden investiert.
Unsere Kernkompetenzen
ELAS-Mitarbeiter/-innen stellen sich in den Dienst der Gesellschaft, des Unternehmens und ihrer Kunden/-innen und leben, erweitern und vertiefen wichtige Kernkompetenzen – sichtbar nach innen wie nach außen: Angewandtes Fachwissen und technisches Know-how sorgen für herausragende Innovationen, eine reibungslose Organisation und transparente Strukturen. Offenheit im Denken und Flexibilität im Handeln spiegeln sich bei komplexen Prozessen ebenso wider wie in der detailorientierten
Umsetzung. Ursachenbezogene Prozess- und Lösungsorientierung ermöglichen zukunftsfähige Erfolge für alle Beteiligten. Als Basis jeder Zusammenarbeit kultivieren ELAS-Mitarbeiter/-innen respektvolle und wertschätzende Kommunikation. Fachliche und persönliche Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten sind ebenso Teil der ELAS-Kultur, wie die verantwortungsbewusste und aktive Mitgestaltung des Unternehmens.
Sinnvoll beitragen
Integer, vertrauenswürdig und zielorientiert engagiert sich ELAS für seine Kunden/-innen. Dadurch wird es möglich, die Verantwortung für einen sehr sensiblen Unternehmensbereich an ELAS zu übertragen. Dem Kunden selbst öffnet sich ein neuer Handlungsspielraum, um sich bestmöglich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren und diese im Sinne der eigenen Unternehmens-Mission zu fokussieren. Wir sorgen kompetent dafür, dass Betriebe ihrer gesetzlichen und sozialrechtlichen Verantwortung gerecht werden können: Negativfolgen aus unsachgemäßer Handhabe der gesetzlichen Vorschriften gilt es vorab zu vermeiden. ELAS setzt auf Prävention statt auf nachträgliche Intervention und liefert verlässliche Daten und Unterlagen, die keine weitere Prüfung notwendig machen. Sie finden uns in Meran, Bozen, Lana, Schlanders und Mals.
1988 gegründet, hat sich Pro Data bis heute zu einem der Marktführer für Business Software in Südtirol emporgearbeitet. Knapp 700 Installationen der ERP-Software Ombis verteilen sich auf den Südtiroler Markt. Pro Data und ihre Vertriebspartner implementieren Softwarelösungen schwerpunktmäßig in Handels- und Handwerksbetrieben sowie Obst- und Weinbranche.
Die Geschichte von Pro Data zeugt von Fingerspitzengefühl und dem richtigen Gespür für die Bedürfnisse der Unternehmen. Auch Konsequenz in der Strategieverfolgung zeichnet die Geschäftsführung von Pro Data aus. Business Software sollte es von Anfang an sein und ist es, den vielen Versuchungen des IT-Marktes zum Trotz, immer geblieben. So hat sich Pro Data auf die Entwicklung von funktionaler und effizienter Verwaltungssoftware für Unternehmen, sogenannter ERP-Software konzentriert und ist zum anerkannten Spezialisten geworden.
Mitarbeiter wesentlicher Baustein des Erfolges
Pro Data besteht aus einem Team von knapp 20 Experten und verfügt damit über ausreichend Ressourcen, um die Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Mitarbeiter werden als wichtigster Bestandteil der Weiterentwicklung des Unternehmens erkannt. Regelmäßige Schulung sowohl in technischer als auch persönlicher Hinsicht sind Samen des Erfolges. Die Vermittlung und
Einhaltung von Werten wie Teamgeist, Ehrlichkeit und Loyalität sind für die Geschäftsführung von Pro Data weitere wichtige Bausteine einer langfristigen und positiven Unternehmensentwicklung. Ein freundlicher und bestens ausgestatteter Arbeitsplatz soll dem Mitarbeiter ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten ermöglichen und eine „Wohlfühl-Atmosphäre“ liefern. Die Mitarbeiter von Pro Data sind 19 - 50 Jahre alt; ein großer Anteil gehört schon seit vielen Jahren zum Team.
Der Schlüssel zum Erfolg
Die Konzentration der Produktpalette auf wenige Kernprodukte, Ombis Standard und Ombis Obst/Wein, bringt für den Kunden den Vorteil, dass mit einem hohen Maß an Kompetenz sowohl auf Produktseite als auch durch die betreuenden Mitarbeiter zu rechnen ist. Die Produkte zeichnen sich durch hohe Stabilität aus. Durch den jahrelangen Einsatz in mehreren hundert Unternehmen der Region sind die Lösungen ausgiebig getestet und kontinuierlich optimiert worden. Dies ist der Schlüssel zu vielen überaus zufriedenen Kunden, wie Befragungen ergeben haben.
INFO
Pro Data GmbH Gand 14 | 39052 Kaltern Tel. 0471 660 355 | Fax 0471 660 250 info@prodata.it | www.prodata.it
Gute Leute brauchen nichts zu
Wirtschaftskrise, politische Krise, Artikel Nummer 18, Sparpakete, Steuererhöhungen, Generalstreik ja oder nein – die Schlagzeilen der Zeitungen werden seit Monaten von diesen Themen beherrscht. Parallel dazu kommen Schreckensnachrichten über das Ausarten der Spielsucht auch in unserem Land. Aber wie sieht es in Südtirol tatsächlich aus. Findet die Krise auch hier tatsächlich statt oder mehr in den Köpfen?
Die Menschen sind verunsichert. Auch in Südtirol. Sichtbares Zeichen ist das Ausarten der Spielsucht. Allein im Monat Februar verspielten Herr und Frau Südtiroler 62 Millionen Euro, zwölf Millionen mehr als im Vorjahr! Mit Gratta-e-vinci in der Lotterie, vor allem aber an den Slot Maschinen. Die Bauwirtschaft erholt sich nur langsam von ihrem Krisenjahr 2011, das ist bekannt. Aber wie sieht es generell auf dem Arbeitsmarkt in Südtirol aus? Müssen wir wirklich Angst um unsere Arbeitsstelle haben? Müssen die Schul- und Studienabgänger um ihre Zukunft bangen?
Wer könnte die Lage auf dem Arbeitsmarkt besser beurteilen, als diejenigen, die von Berufs wegen den Arbeitsmarkt tagtäglich beobachten. Radius hat mit drei Vertretern von Arbeitsvermittlungsagenturen gesprochen, mit Andreas Unterhofer von Business Pool, Sigrid Strobl von Personal und mit Mirko Udovich von Staff & Line. Auch wenn jeder
in seiner Analyse unterschiedliche Akzente setzt, in Zukunft heißt es vielleicht, die Ansprüche etwas herunterschrauben, aber Anlass zur Panik besteht nicht. Im Gegenteil: mit einer Arbeitslosenquote von 3,48 Prozent ist Südtirol im Vergleich zu anderen Realitäten in Italien und auch in den angrenzenden europäischen Ländern, fast noch so etwas wie ein Paradies. Nur wissen wir‘s nicht!
Arbeitslosenquote in Südtirol irrelevant –zweistelliger Fachkräftemangel
Andreas Unterhofer ist Geschäftsführer von Business Pool, Agentur, die auch seit 2010 Promoter des Wettbewerbs „Bester Arbeitgeber Südtirols“ ist. In einem Land, wo die höchste je verzeichnete Arbeitslosenrate 3,48 Prozent beträgt und ein immer noch zweistelliger Mangel an Fachkräften herrscht, könne laut Unterhofer von Krise kaum die Rede sein. „Sicher der Baumarkt leidet“, so Unterhofer, „aber wir sehen es gelassen. Jeder dreht halt den Euro drei oder viermal um, bevor er ihn ausgibt, aber Krisen kommen und gehen.“ Zu Artikel 18, der immer noch im Parlament bestätigt werden muss, könne er nur sagen, dass das Problem der Wiedereinstellung sicher auch die
Andreas Unterhofer
kleinen Unternehmen treffen werde. „Aber was genau geschieht, zeigen erst die nächsten Monate.“Das Problem in Südtirol sei ein ganz anderes. „Die Jugend muss sich vor ihrer Berufswahl orientieren, wo der Bedarf liegt.“ Hier sei Handlungsbedarf auch von öffentlicher Seite. „Es reicht nicht, dass Firmen sich in den Schulen vorstellen. Schon in der Schule muss den Jugendlichen vor
Augen geführt werden, wie die tatsächlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind.“ In Südtirol fehle es vor allem an technischen Berufen: Ingenieure, Programmierer, Elektrotechniker, Maschinenbauer. „Die Unternehmen können nicht wachsen, weil es ihnen an eben diesen Fachkräften fehlt.“ Nach wie vor wählen die Schulabgänger mehr geisteswissenschaftliche Fächer als technische.
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AUF DER SUCHE NACH KUNDEN?
und finden
Wer einen guten Job will; muss beide Landessprachen gut beherrschen Unerlässlich für eine Einstellung sei in Südtirol neben einer guten Ausbildung aber vor allem eines, hier sind sich alle drei Headhunter einig: In Südtirol ist es unerlässlich, alle beiden Landessprachen zu beherrschen. Für Mirko Udovich und Sigrid Strobl ist auch die Kenntnis des Englischen unabdinglich, Unterhofer sieht diese Notwendigkeit weniger.
Laut Mirko Udovich, Geschäftsführer der Personalagentur Staff & Line, könne von einer dramatischen Situation in Südtirol keine Rede sein. Dies heiße aber nicht, dass alles perfekt sei. Die Arbeitslosenzahl, die saisonal bedingt zwischen 2,5 und 4 Prozent liege, bezeichnet er als physiologisch. „Wir haben bedingt durch unsere wirtschaftliche Struktur immer wieder saisonale Arbeitslose, aber das heißt ja nicht, wenn mein Hotel drei Monate schließt, dass ich ohne
Arbeit bin. Die nächste Saison steht ja vor der Tür.“ Wo sich etwas geändert hat, sind laut Udovich die Neueinstellungen. „Die Betriebe sind verunsichert. Die Diskussionen um den Artikel 18, die politische Unsicherheit usw. lassen die Unternehmen lieber abwarten. Lieber behelfen sie sich mit den Mitarbeitern, die sie haben, stocken die Überstunden auf, als dass sie jemand Neues einstellen.“ Schwierigkeiten gebe es auch für Arbeitnehmer über 50. „Hier müssen die Firmen umdenken. Wenn wir bis 67 arbeiten müssen, dann gehört einer mit 50 noch lange nicht zum alten Eisen. Know-how und soziale Kompetenz eines solchen Arbeitnehmers müssten wieder mehr gewürdigt werden.“
Mit 50 noch lange kein altes Eisen Grundsätzlich sei auch von Seiten der Arbeitnehmer ein mehr an Flexibilität und Teamfähigkeit gefragt. „Die Betriebe sind heute komplett vernetzt, man muss aufhören, in Abteilungen zu denken.“ Und: Mindestens drei Sprachen, Italienisch, Deutsch und Englisch ist heute einfach Standard. „Ideologische Gedanken haben bei der Arbeit nichts zu suchen!“
Bester
Mirko Udovich
„Bei uns wird gejammert, aber auf hohem Niveau.“ So beurteilt Sigrid Strobl von Personal die Lage in Südtirol. „Wenn es in Deutschland schlecht geht, jammern wir, wenn es in Italien schlecht geht, auch. Tatsächlich sei auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt wenig von der Krise zu spüren. Wer eine gute, fundierte Ausbildung habe, die beiden Landessprachen beherrsche und dazu noch Englisch, der habe eigentlich nichts zu befürchten. „Vielleicht dürfen wir nicht mehr so verwöhnt sein, die ganz guten Jobs finden sich vielleicht nicht mehr so. Aber grundsätzlich haben wir immer noch das umgekehrte Problem. Wir finden nicht genügend passende Kandidaten für bestimmte, qualifizierte Positionen“, betont Sigrid Strobl,
die manche interessante Stellenausschreibungen über mehrere Wochen veröffentlicht, ohne eine Antwort zu erhalten. Was Artikel 18 betrifft, so findet Sigrid Strobl die Bedenken hierzulande schlechtweg lächerlich: “Ich würde mir einmal wünschen, den Spieß umzudrehen.“ Also ein Arbeitnehmer, der einem Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag auf Lebenszeit unterschreibt. „Das möchte ich sehen, wer sich so lange verpflichten will!“
Von Anfang an.
Sigrid Strobl
Ein wichtiger Teil des Ganzen
Anfang November wurde der „Bester Arbeitgeber Südtirols“ gekürt. Aus mehr als 50 Teilnahmebetrieben ging in der Kategorie „10 bis 20 Mitarbeiter“ der landwirtschaftliche Betrieb „Kuenburg Graf Eberhard & Co. KG“ aus Kaltern als Sieger hervor.
Der landwirtschaftliche Betrieb „Kuenburg“ ist vor allem durch die Kellerei „Weingut Castel Sallegg“ bekannt. Seit dem fernen 1851 werden im gleichnamigen Ansitz in Kaltern Qualitätsweine mit internationalem Ansehen produziert. Die Trauben für die edlen Tropfen werden auf den Hügeln um den Kalterer See angebaut, wo das Zusammenspiel geografischer und klimatischer Elemente mit dem Einsatz der Mitarbeiter die Grundlage für höchste Qualität bildet. Wichtiger Teil des Unternehmens ist aber ebenso der Obstbau. Die Ländereien erstrecken sich um Bozen in der Zone GrutzenFlughafen und um den Kalterer See und Kaltern.
Große Freude
In der Gutsverwaltung in der Bozner Mustergasse war man ein wenig überrascht, als landwirtschaftlicher Betrieb Anfang November 2011 zum „Besten Arbeitgeber Südtirols“ gekürt worden zu sein, denn die Personalsuche und -verwaltung ist im landwirtschaftlichen Sektor alles andere als einfach. „Umso mehr haben wir uns über die positive Bewertung vonseiten unserer Mitarbeiter gefreut“, sagt Graf Georg Kuenburg, Besitzer des Unternehmens.
„Im Dienstleistungssektor werden die Mitarbeiter als Kapital für den Unternehmenserfolg automatisch in den Fokus gestellt. Bei Produktionsbetrieben wie dem unseren hingegen steht nach außen eher das Endprodukt, das letztendlich im Verkaufsregal steht, im Vordergrund. Da wird die Wichtigkeit der Rolle des Mitarbeiters weniger hervorgehoben“, führt er aus.
Verbesserungspotential erkennen
Basis für die Bewertung bildete eine Mitarbeiterbefragung in den teilnehmenden Betrieben. „Wir haben in der Teilnahme am Wettbewerb zum „Besten Arbeitgeber Südtirols“ in erster Linie die Möglichkeit gesehen, anhand der neutral von außen verfassten Fragen herauszufinden ‚wo wir stehen‘,“ antwortet Graf Kuenburg auf die Frage nach der Motivation zur Teilnahme. An die Mitarbeiter wurden Fragebögen verteilt, die sie im Betrieb mit Ruhe ausfüllen konnten. „Das gab uns Gelegenheit, das Unternehmen einmal aus dem Blickwinkel der Mitarbeiter zu betrachten und die Punkte zu erkennen,
wo Zufriedenheit herrscht“, berichtet Birgit Ermes, die als Verwalterin des Unternehmens das Projekt betreut hat. „Noch wichtiger war für uns, jene Punkte herauszuarbeiten, wo Verbesserungspotenzial besteht und wir arbeiten bereits eifrig daran, diese Erkenntnisse zu nutzen und umzusetzen“, fügt Graf Kuenburg hinzu.
Mit Herz und Kampfgeist
Das Unternehmen hat in der Kategorie „10 bis 20 Mitarbeiter“ den Sieg errungen. Auf den beiden Gutshöfen „Auhof“ und „Seehof“ hat je ein Betriebsleiter die Leitung inne, ihm zur Seite stehen Teams von jeweils vier bis sechs Mitarbeitern. In der Saison werden zudem Tagelöhner eingesetzt. In der Kellerei steht der Kellermeister als Betriebsleiter an der Spitze. „Wir befinden uns in der glücklichen Lage, dass unsere eingespielten Gruppen aus engagierten Mitarbeitern mit dem richtigen Blick für die bestehenden Notwendigkeiten agieren“, sagt Graf Kuenburg. Dabei verweist er auf die Problematik, dass die Personalsuche bzw. Arbeit in landwirtschaftlichen Betrieben generell nicht einfach ist. „Alle Mitarbeiter müssen ein hohes Maß an Individualismus, Kampfgeist, Herz, Motivation und vor allem Liebe zur Natur mitbringen“, führt Graf Kuenburg aus. Dazu müssen sie mit oftmals unplanbaren Arbeitszeiten umgehen, denn ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeitszeit wird vom Wetter oder
Georg Graf Kuenburg ist stolz auf seine Mitarbeiter
Klaus Weissenegger, Georg Graf Kuenburg, Klaus Degasperi und Andreas Pichler
saisonalen Erfordernissen bestimmt. Dadurch ist keine sichere Vorausplanung möglich und das erfordert ein hohes Maß an Verständnis auch vonseiten der Familien der Mitarbeiter.
Vielseitig und verantwortungsvoll
Andererseits ist die Arbeit in der Landwirtschaft außergewöhnlich vielseitig und abwechslungsreich. Insbesondere die Schaffer gelten als wahre „Allrounder“ des Metiers. Sie sind Landwirte, Mitarbeiterführer, Konfliktmanager und noch einiges mehr in Personalunion. Die Betriebsleiter pflegen einen engen Kontakt zur zentralen Gutsverwaltung in Bozen, wo die Fäden zusammenlaufen und alle relevanten Informationen in die Entscheidungsprozesse einfließen.
Umgekehrt erhalten sie hier wertvolle Unterstützung bei der Erledigung des in den letzten Jahren stark angestiegenen Verwaltungsaufwandes. Auch alle anderen Mitarbeiter leisten in ihren Bereichen tolle Arbeit. „Jeder einzelne unserer Mitarbeiter ist ebenso wertvoller wie wichtiger Baustein des Unternehmens“, bringt Graf Kuenburg es auf den Punkt. „Jeder Handgriff hat im Produktionszyklus seine Bedeu-
Daten & Fakten
Größe der Betriebe
In Bozen: ca. 60 Hektar Obstbau.
In Kaltern: ca. 15 Hektar Obstbau und 30 Hektar Weinbau. Betriebsstruktur
Besitzer: Georg Graf Kuenburg, Verwalterin: Birgit Ermes, Kellermeister: Matthias Hauser, Betriebsleiter Seehof: Michael Oberrauch, Betriebsleiter Auhof: Klaus Weissenegger, Verkaufsleiter: Karl Gumpold, drei Mitarbeiter im Verkauf und Verwaltung, zwei Kellerarbeiter und neun landwirtschaftliche Fixarbeiter. Während der Saison und bei der Ernte, sind zusätzlich an beiden Höfen etwa 50 Tagelöhner beschäftigt.
tung. Das Fachwissen ermöglicht die richtigen strategischen Entscheidungen und das wiederum trägt zum wirtschaftlichen Gelingen bei. Hinzu kommt die wichtige soziale, persönliche Komponente. Bei uns wird hoher Wert auf ein gutes Arbeitsklima gelegt.“
Gut im Team
Gerade in klein strukturierten Teams müssen die „Elemente“ zusammenpassen. Das ist bereits ein Kriterium bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. „Bei jedem Auswahlverfahren werden die Betriebsleiter mit einbezogen“, erklärt Graf Kuenburg. „Sie sehen die Kandidaten nicht nur aus der Warte ihrer beruflichen Qualifikation, sondern können am besten beurteilen, wie sie in die Gruppe, in der sie eingesetzt werden sollen, passen.“ Das garantiert, dass alle im Unternehmen am selben Strang ziehen. Jeder trägt zum guten Gesamtergebnis bei und ist ein wichtiger Teil des Ganzen.
Ein starkes Team: (v.l.n.r.) Karl Gumpold, Birgit Ermes, Simon Rainer, Matthias Targa, Matthias Hauser, Georg Mair, Kathrin Facchinelli, Michael Oberrauch, Claudia Bondesani,
Ein Gutes Klima!
Ein attraktiver Arbeitgeber aus der Perspektive des Mitarbeiters zu sein, ist eine Genugtuung für jeden Unternehmer. Dieses Prädikat ist nicht nur die Basis für ein gutes Betriebsklima, sondern auch ein unbeschreibliches Potential für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Glückliche Mitarbeiter sind der Garant für Qualität und Identifikation.
Für Heidi Röhler von KKR GmbH aus Bozen stellt das Projekt ein „Messinstrument“ dar, um einen neutralen Einblick in die eigene Firma zu erhalten: „Durch die Initiative haben wir eine aussagekräftige Beurteilung unseres Unternehmens erhalten. Zugleich sind es Inputs für die Weiterentwicklung der Mitarbeiterführung. Gerade in Zeiten, die von Unsicherheit am Arbeitsmarkt geprägt sind, ist es für ein Unternehmen wichtig zu wissen, wie dieses von seinen Mitarbeitern empfunden wird. Ein konkretes Zeichen dafür ist, dass wir mit wenig Mitarbeiterwechsel konfrontiert sind und jedes Jahr unser Team mit neuen Mitarbeitern erweitern durften. Die Auszeichnung ist für uns gerade deshalb eine große Ehre und Freude. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim gesamten KKR-Team, dass sie am Projekt „Bester Arbeitgeber“ aktiv und offen mitgewirkt haben.“
Stellvertretend für die 17 Mitarbeiter antwortet uns Andy Zampedri mit einem sonnigen Lächeln im Gesicht auf die Frage, wieso sich Mitarbeiter bei Kälte Klima Röhler wohl fühlen. „Wir werden in der Chefetage ernst genommen. Das Unternehmen bietet die Voraussetzungen, dass wir mit
guten Instrumenten und Werkzeugen an den komplexen Projekten arbeiten können und den Qualitätsanforderungen des Kunden gerecht werden. Besonders wertvoll haben wir auch die Diskretion empfunden mit der unsere Offenheit bearbeitet worden ist. Lobenswert ist auch die Philosophie von KKR, die nicht nur stets die Betriebsziele vor Augen hat, sondern auch den Teamgeist fördert und auf die persönlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingeht. Ich erachte dies als einen wesentlichen Bestandteil und fühle mich deshalb seit neun Jahren in der Firma wohl. Dank des Weiterbildungsangebotes wird unser Fachwissen den ständigen Anforderungen gerecht und wir fühlen uns in der Rolle als Spezialisten bestätigt. Schlussendlich installieren wir ja nicht 08/-15-Anlagen, sondern bauen kältetechnische Lösungen für individuelle Bedürfnisse. Aus diesem Grund ist unsere Arbeit eine Leidenschaft und die Inbetriebnahme einer anspruchsvollen Anlage ein „Highlight“ unseres Schaffens. Dies ist für jeden von uns eine große Genugtuung. Die Folge ist Zufriedenheit bei Kunden, Arbeitgebern und schlussendlich im gesamten Team. Dies bedeutet für uns Nachhaltigkeit, Sicherheit und Aufwertung unserer Position in der Firma.“
INFO
Kälte Klima Röhler GmbH Enrico Fermi Str. 4 | 39100 Bozen
Zufriedene Mitarbeiter sind die Seele des Unternehmens
Die systems GmbH belegte im Pionier-Durchgang des Wettbewerbs „Bester Arbeitgeber Südtirols“ auf Anhieb den zweiten Platz in der Kategorie 20 - 50 Mitarbeiter. Dieser Erfolg ist kein Zufall. Hierzu ein Interview mit Geschäftsführer und Präsident der systems GmbH Gustav Rechenmacher.
Radius: Herr Rechenmacher, hätten Sie erwartet gleich auf Anhieb so eine Spitzenposition zu erreichen?
G. Rechenmacher: Ehrlich gesagt nicht. Denn dies war für uns das erste Mal, dass wir bei solch einem Wettbewerb teilgenommen haben. Uns ging es primär darum, Feedback der Mitarbeiter-Umfragen zu bekommen, um daraus Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.
Radius: Was ist das Geheimnis von systems?
G. Rechenmacher: Geheimnis gibt es keines. Auch Patentrezept gibt es keines. Was wir vielleicht anders machen als andere Unternehmen ist, dass wir unseren Mitarbeitern komplett vertrauen. Vertrauen heißt Freiräume lassen im guten Gewissen, dass jeder Mitarbeiter konkret für sich selbst Verantwortung übernimmt. Verantwortung über sein Handeln, seine Tätigkeiten, seine Aufgaben. Diese Mitarbeiter-Philosophie funktioniert bei uns sehr gut.
Radius: Kann es da nicht passieren, dass Mitarbeiter diese Freiräume ausnutzen?
G. Rechenmacher: Ja, das kann sein. Aber dies passiert bei uns nicht. Wir führen nicht klassisch nach dem „Laissez faire“ Stil, was übersetzt heißt „einfach machen bzw. laufen lassen“. Natürlich gibt es bei uns auch Firmenrichtlinien und Anordnungen. Die Kunst ist, das Gleichgewicht dabei zu finden.
Radius: Wie wichtig ist ein Mitarbeiter für den Erfolg eines Betriebs?
G. Rechenmacher: Von fundamentaler Wichtigkeit. Mitarbeiter sind die Seele eines erfolgreichen Unternehmens. Zufriedene Mitarbeiter kommunizieren und handeln kundenorientierter. Sie sind engagierter, leistungsfähiger und motivierter. Dies wirkt sich natürlich auf den Erfolg des Unternehmens aus. Dazu führt Mitarbeiterzufriedenheit zu Mitarbeiterloyalität. Bei uns sind viele Mitarbeiter bereits über fünf, zehn oder sogar 15 Jahre dabei. Dies ist ein Indikator, dass unserer Philosophie passt und Mitarbeiteraktionen auch was bringen. Es ist gut zu wissen, dass die Mitarbeiter hinter dem Unternehmen stehen.
Radius: Was meinen Sie genau unter Mitarbeiteraktionen?
Nur gemeinsam werden Ziele erreicht.
G. Rechenmacher: Wir organisieren öfters MitarbeiterEvents. Dazu gehören neben dem systems-Stammtisch auch der systems Ski-Tag oder andere Freizeit-Aktivitäten. Dies führt auch dazu, dass die übergreifende Kommunikation zwischen unseren drei Standorten Bozen, Schlanders und Bruneck gefördert wird. Und dies verbindet.
Radius: Herr Rechenmacher, welche zukünftigen Ziele haben Sie bezogen auf Ihre Mitarbeiter?
G. Rechenmacher: Nun, wir möchten weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Das heißt, wir möchten unseren Mitarbeitern neben sozialen Leistungen, wirtschaftliche Aspekte vor allem auch ein Umfeld bieten, wo sich unsere Mitarbeiter entwickeln, ihre Ziele verfolgen und sich wohl fühlen können. Um dies zu erreichen muss der Betrieb natürlich auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Dazu tragen primär die Mitarbeiter bei.
INFO systems GmbH Bozen | Bruneck | Schlanders infobk@systems.bz | www.systems.bz
Gustav Rechenmacher
Damit alles seinen rechtlichen Weg geht ...
Seit dem Jahr 1965 steht das Studio Kaspar seinen Klienten bei der Beratung in der Personal- und Lohnverwaltung zur Seite. Als externer Partner beraten die Experten in allen Fragen des Arbeitsrechtes, der Für- und Vorsorge sowie der Personalbuchhaltung.
Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt die Kanzlei kompetente Arbeitsrechtsberater und Mitarbeiter zur Seite, die ihnen die komplette professionelle Abwicklung im Bereich der Personalverwaltung, insbesondere Lohnausarbeitung, Beratung und Verwaltung der Belange im Personalwesen, übernimmt. Rund 350 Unternehmen werden von den insgesamt 23 Mitarbeitern des Teams, sechs von ihnen sind eingetragene Arbeitsrechtsberater, betreut.
Ersparnis durch Einsatz von Spezialisten
Dieses Outsourcing ist für die Firmen kostengünstiger und sicherer. Es werden nicht nur Kosten für zusätzliches Personal und die Softwareanschaffung eingespart. Die sich ständig ändernde Gesetzgebung im sozial- und arbeitsrechtlichen Bereich bedarf kontinuierlicher Überprüfung und Anpassung und ist sehr kosten- und zeitintensiv, ein Aufwand, der für kleinere Unternehmen einfach zu groß ist. Die Kunden können mittels moderner Technologie über das DownloadPortal der Internetseite direkt auf neueste Informationen des Sozial- und Arbeitsrechts zugreifen.
Garantierte Rundumbetreuung
In den zwei Geschäftsstellen in Bozen und am Ritten werden maßgeschneiderte Lösungen für jeden Betrieb entwickelt, die den speziellen branchenspezifischen Besonderheiten an-
gepasst sind. „Unser Schwerpunkt liegt bei der Rechtsberatung, die den kompletten Arbeitsalltag umfasst. Sie beginnt bei der Aufstellung individueller Arbeitsverträge und endet mit den Unterlagen bei Eintritt in den Ruhestand“, erklären die Geschäftsführer Stefan Kaspar und Fabio Selle. Die korrekte, termingerechte und gesetzeskonforme Lohnabrechnung, Anfragen zum Arbeitsrecht, Kollektivverträgen, zur Vor- und Fürsorge sowie Kostenkalkulation im Personalwesen gehören zum Arbeitsgebiet, wie auch die Beratung und Kalkulation in Pensionsangelegenheiten. Die Kanzlei berät bei eventuellen Streitfällen und vertritt den Klienten vor der Schlichtungskommission und bei Gewerkschaftsverhandlungen.
Ein enormes Arbeitspensum ist zu erfüllen, was hohe Einsatzbereitschaft und Motivation von den Mitarbeitern erfordert. Flexible Arbeitszeiten für alle, ein angenehmes Arbeitsklima und -umfeld, zu dem unter anderem komplett ausgestattete Küchen gehören, in denen sich jeder eine Mahlzeit zubereiten kann, gehören zum Standard der beiden Büros. Der eigene Parkplatz erspart die zeitaufwändige Suche für Mitarbeiter und Kunden. Und auch die vielen gemeinsamen Unternehmungen tragen dazu bei, dass die Mitarbeiter das Unternehmen zu den besten Arbeitgebern gewählt haben.
INFO
Studio Kaspar – Data Team KG Arbeitsrechtsberater Florenzstraße 43 | 39100 Bozen Tel. 0471 567 777 | Fax 0471 567 720 info@kaspar.it | www.kaspar.it
Mit Staff & Line zum richtigen Mitarbeiter
Staff & Line, mit Sitz in Kaltern, ist seit über 20 Jahren erfolgreich in der Personalberatung tätig und eine der führenden Personalberatungen in Südtirol.
Von Beginn an war es ihr Ziel, konsequente und vertrauensvolle Personalberatung zu bieten. Dabei arbeitet das Team hoch spezialisiert und branchenübergreifend. Das Team von Staff & Line berät Unternehmen aus Industrie, Handel, Banken, Non-Profit Organisationen und öffentlichen Bereichen verschiedener Größenordnungen. Jährlich werden dabei circa 1000 Kandidaten-Interviews geführt. Ihr Erfolg basiert auf Vertrauen, Langfristigkeit, Diskretion, Erfahrung und gelebter Partnerschaft mit den Klienten. Als unabhängiger Berater agiert Staff & Line objektiv und garantiert den Kunden und Bewerbern absolute Vertraulichkeit. Der geschäftsführende Gesellschafter Mirko Udovich blickt auf eine mehr als 20-jährige Berufserfahrung als selbstständiger Personalberater zurück. Er ist der Personalberater mit der längsten Berufserfahrung in Südtirol.
Sprachreisen für Jugendliche und Erwachsene. Eine Sprachreise ist nicht nur eine effiziente Möglichkeit, um eine Fremdsprache zu lernen, es ist auch ein richtiger Spaß und ein Abenteuer.
Neue Länder und Städte, Menschen aus allen Teilen der Erde kennen lernen. Bei einer Familie leben und gleich die Sitten und Gebräuche besser verstehen. Spaß, Unterhaltung und nebenbei spielerisch noch eine Fremdsprache seiner Wahl lernen. Das alles beinhaltet ein Aufenthalt in fernen Ländern, in Kombination mit dem Besuch einer Sprachschule. Zuerst gilt es zu entscheiden, welche Sprache interessant wäre und welches Land in Frage kommt. Englisch kann in England, Irland, Malta, Australien, Neuseeland oder auch in Kanada und den USA erlernt werden, Spanisch in Spanien, des weiteren kann Französisch, Italienisch, Russisch, Japanisch oder Chinesisch erlernt werden. Es gibt keine fixen Startzeiten, eine Reise kann jederzeit geplant werden. Bei den Unterkünften können eine Familie vor Ort, aber auch Studentenwohnheime, Wohngemeinschaften oder auch Hotels ausgewählt werden. Eine Sprachreise sollte mindestens zwei Wochen dauern, besser sind sicherlich drei oder mehr. Eine
Sprache lebt mit der Übung und je länger in die Sprache eingetaucht werden kann, desto mehr lernt man. Sprachreisen werden von der Autonomen Provinz gefördert.
Ganzheitliche Lösungen, von der Personalsuche bis zur Personalentwicklung. Trainings für Führungskräfte und Mitarbeiter. Hilfe bei der Stärkung der Betriebskultur. Das sind die Eckpfeiler der Tätigkeit von Business Pool. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Andreas Unterhofer.
Radius: Seit wann gibt es die Personalvermittlungsagentur Business Pool?
A. Unterhofer: Business Pool wurde im Jahr 1999 als reine Vermittlungsagentur mit dem Hauptaugenmerk auf die Personalsuche gegründet. Vor vier Jahren begann ich meine Tätigkeit bei Business Pool. In den letzten Jahren sind wir gewachsen und zählen inzwischen zehn Mitarbeiter. Wir haben uns von der Vermittlungsagentur zur Beratungsagentur weiterentwickelt – der Mensch steht bei uns dabei immer im Vordergrund.
Radius: Hängt diese Entwicklung mit der besonderen Struktur Südtirols zusammen?
A. Unterhofer: Ja. Diese Entwicklung haben wir aus einem ganz einfachen Grund vollzogen. Südtirol ist ein kleines Land, wir haben hier eine ganz andere Ausgangssituation, als in anderen Ländern. Eine Personalauswahl ist in einigen Sektoren Südtirols schwierig; gute Fachkräfte sind nach wie vor sehr gefragt. Wir helfen den Unternehmen dabei, gute und motivierte Mitarbeiter zu finden.
Radius: Aber es geht nicht nur darum, diese zu finden, sondern auch zu halten?
A. Unterhofer: Wir bieten unseren Kunden einen ganzheitlichen Ansatz, der über die Vermittlung von Mitarbeitern hinausgeht. Stichwort Academy und Coaching.
Radius: Das heißt, konkrete Hilfen anzubieten, um die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden?
Andreas Unterhofer
A. Unterhofer: Genau. Das ist eines unserer Ziele. In unserer Academy und unseren Schulungen trainieren wir Führungskräfte und Mitarbeiter in den Bereichen effiziente Kommunikation und Motivation, unterstützen sie bei der Stärkung der eigenen Betriebskultur. Je stärker ausgeprägt eine Betriebskultur ist, desto stabiler ist auch das Unternehmen selbst. Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und arbeiten gerne dort.
Radius: Und wer gerne arbeitet, arbeitet besser?
A. Unterhofer: Das ist ein Weg zum Erfolg. Erfolgreiche Unternehmen brauchen motivierte Mitarbeiter. Wir helfen Führungskräften und Unternehmern, sich Instrumente anzueignen, mit denen sie besser auf deren Bedürfnisse und Fähigkeiten eingehen können. Zwischen gefordert und gefördert werden, soll ein gesundes Verhältnis entstehen.
Radius: Sie bieten also weit mehr als „nur“ Personalselektion?
A. Unterhofer: Unsere Beratungstätigkeit differenziert sich ganz klar von der Personalselektion. Zu uns kommen Menschen, die wissen wollen, welche attraktiven Unternehmen in Südtirol interessante Jobs anbieten. Da wir den Südtiroler Arbeitsmarkt sehr gut kennen, können wir die Kandidaten bei deren Arbeitsuche professionell unterstützen.
Radius: Warum sollen Unternehmen am Wettbewerb BAS 2012 teilnehmen?
A. Unterhofer: BAS ist für die Unternehmen ein wichtiges Instrument zur eigenen Standortbestimmung, ist ein Feedback zur Wahrnehmung der Mitarbeiter bezüglich Betriebskultur und zeigt deren Motivation auf. Mit den Ergebnissen der unternehmensweiten Mitarbeiterbefragung wird den Unternehmen aufgezeigt, wo sie ein Entwicklungspotential haben und wo es Möglichkeiten gibt, Mitarbeiter zu unterstützen, so dass sie sich im eigenen Umfeld wohl fühlen und sich motivieren zu können. Den Unternehmen wird somit eine Plattform zur Verfügung gestellt, um sich am Arbeitsmarkt gezielter positionieren zu können.
INFO
Business Pool GmbH
Handwerkerstraße 26 | 39100 Bozen
Tel. 0471 301 896 | Fax 0471 973 837
info@businesspool.it | www.businesspool.it
Studieren am MCI
Das MCI Management Center Innsbruck hat sich mit seinem international ausgerichteten Studien- & Weiterbildungsangebot in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft sowie Technologie & Life Sciences einen hervorragenden Ruf in der Hochschullandschaft erworben.
Zahlreiche Auszeichnungen, Mitgliedschaften in renommierten Vereinigungen und Spitzenergebnisse in Umfragen und Rankings bestätigen die hohe Qualität und Anerkennung des MCI in Wissenschaft und Praxis. Bewerbungen für Bachelor- & Masterstudien am MCI werden laufend entgegengenommen. Alle Informationen zu den Bewerbungsfristen: www.mci.edu/deadlines
Im Bereich der Weiterbildungen starten folgende Zertifikats-Lehrgänge in Kürze:
• International Management Program (Start: 10. Mai 2012): Das Programm wird durchgängig in englischer Sprache unterrichtet mit mehrtägigen Intensivmodulen an Eliteunis in England und den USA.
• Management, Psychologie & Leadership (Start: 24. Mai 2012): Dieser Lehrgang vermittelt psychologisch fundierte Führungskompetenz auf den Ebenen Mensch, Team, Organisation und Markt.
MCI Management Center Innsbruck
Bache L orstudiu M
Biotechnologie
Business & Management Lebensmittel- & Rohstofftechnologie Management, Communication & IT Management & Recht Mechatronik – Maschinenbau Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmgmt. Soziale Arbeit Tourismus- & Freizeitwirtschaft Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik Wirtschaft & Management Wirtschaftsingenieurwesen
Masterstudiu M
Entrepreneurship & Tourismus
International Business
International Business & Law
International Health & Social Mgmt. Management, Communication & IT Mechatronik – Maschinenbau
25 Südtiroler Unternehmen unterstützen seit vergangenem Jahr – gemeinsam mit 550 Betrieben aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Spanien – ein neues Wirtschaftsmodell, die „Gemeinwohl-Ökonomie“.
Herzstück der Initiative ist die „Gemeinwohl-Bilanz“, die neuerdings neben der herkömmlichen Bilanz von diesen Unternehmern erstellt wird. Sie misst und bewertet anhand 17 Kriterien und eines Punktesystems von null bis 1000 den Beitrag, den das jeweilige Unternehmen zum Gemeinwohl leistet. Beispiele für Kriterien sind die Arbeitsplatzqualität, die Kommunikationskultur, die Einkommensverteilung oder die ökologische Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen. Je mehr Gemeinwohl, desto mehr Punkte – so die Logik. Das Ziel, das die Gemeinwohl-Ökonomie verfolgt ist es, den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens zu setzen und Wirtschaftsakteure dann zu belohnen, wenn sie sich human, wertschätzend, kooperativ, solidarisch und ökologisch verhalten. Damit sind die Systemspielregeln der Wirtschaft von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperation umgestellt. „Unter einem erfolgreichen Unternehmen verstehen wir heute ein Unternehmen, das hohe Gewinne erzielt. In der Gemeinwohl-Ökonomie gelten hingegen jene als erfolgreich, die viel Gemeinwohl stiften“, erklärt
Günther Reifer vom Terra Institute, welches die Initiative in Südtirol koordiniert. Die Vision der unterstützenden Unternehmer ist eine Veränderung auf drei Ebenen: auf wirtschaftlicher Ebene, indem der Markt neuen Gesetzmäßigkeiten folgt, auf gesellschaftlicher Ebene, indem sich Werte etablieren, die Beziehungen, persönliche Sinnerfüllung und ökologische Nachhaltigkeit gelingen lassen und auf politischer Ebene, indem neue Gesetze entstehen, die wirtschaftliches Handeln im Sinne des Gemeinwohls steuerlich belohnen. Die Initiative startete im Oktober 2010 in Wien. In Südtirol wurde das alternative Wirtschaftsmodell erstmals im Mai letzten Jahres im Rahmen des Wirtschaftskongresses „think more about – Tage der Nachhaltigkeit“ vorgestellt. Dieses Jahr findet „think more about“ am Donnerstag, 10. (abends) und Freitag, 11. Mai, im Forum Brixen statt. Der Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Felber wird hierzu als Referent nach Brixen kommen, genauso wie der Bio-neer der Kindernahrung Claus Hipp, der Physiker und Friedensnobelpreisträger Hans Peter Dürr, der Präsident des World Future Councils Jakob von Uexküll oder die visionäre Sozialunternehmerin Bibi Russell. Alle Informationen zum Kongress finden Sie unter www.thinkmoreabout.com Unternehmer, die Interesse an der Gemeinwohl-Ökonomie haben, sind eingeladen, sich per Email an suedtirol@gemeinwohl-oekonomie.org zu melden.
Christian Felber (vierter von links in erster Zeile), der Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie wird gemeinsam mit 20 weiteren Referenten aus aller Welt am 10./11. Mai zum Kongress für zukunftsfähiges Wirtschaften „think more about“ in Brixen sein.
Der beliebteste Fruchtund Kräutertee Italiens
Guter Tee wird immer beliebter. POMPADOUR, der seit Jahren unangefochtene Marktführer in Italien, bietet eine riesige Auswahl an Früchte- und Kräuterteesorten. Das Bozner Tochterunternehmen der deutschen Traditionsmarke „Teekanne“ konnte auch im vergangenen Jahr in einem wachsenden Markt den Marktanteil halten.
Vor genau 130 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von „Teekanne“ in Dresden, im nächsten Jahr wird das einhundertjährige Jubiläum der Marke „POMPADOUR“ gefeiert. Unter diesem Namen startet 1964 von der Süd tiroler Landeshauptstadt aus der Siegeszug der deutschen Teemarke, die in ganz Italien immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Rund 1500 Mitarbeiter arbeiten im Mutterhaus des international tätigen Konzerns in Düsseldorf. 31 Mitarbeiter gehören zum Bozner Team des italienischen Tochterunternehmens, das in den vergangenen Jahren auf einen unglaublichen Erfolg zurückblicken kann.
Radius: Was macht das Besondere aus, für „POMPADOUR“ zu arbeiten?
Alexander Schick: Die Erfahrungen unserer international tätigen Gruppe verleihen uns das Gespür für den nati onalen Markt und Fingerspitzengefühl für den Heimmarkt Südtirol. Mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent gehö ren unsere Produkte zu den bekanntesten und beliebtesten Früchte- und Kräutertees in Italien.
Alexander Schick, Geschäftsführer von Pompadour
Radius: Qualität und Natürlichkeit sind die Grundsteine des Erfolgs von „POMPADOUR“. Wie erklären Sie sich den Boom des italienischen Marktes der vergangenen Jahre?
A. Schick: Tee ist ein Produkt, das aus der Natur kommt und natürlicher nicht sein kann. Die Menschen achten immer stärker darauf, aber sie stellen auch hohe Qualitätsansprüche. Alle Rohstoffe werden direkt von den Plantagen eingekauft, unsere erfahrenen Einkäufer sichern so die Qualität der Ware schon vor dem Kauf ab. Wir versuchen bewusst, eine Kultur des Tees aufzubauen. Da wir auf natürliche Produkte setzen, ist es klar, dass wir auch in unserer Firmenpolitik auf Nachhaltigkeit achten. Unser Firmengebäude ist mit einer Solaranlage ausgestattet, auch bei den Verpackungen achten wir auf biologisch abbaubare Materialien und versuchen, Kunststoff zu vermeiden.
Radius: Hinter dem Erfolg stecken neben Spitzenprodukten auch gute Ideen zur Vermarktung. Welche Strategien verfolgt das Unternehmen?
A. Schick: Wir haben ein modernes Marketing aufgebaut. Innovation wird groß geschrieben. Dazu gehören die vielen Produktneuheiten, die auch in diesem Jahr für den italienischen Markt entworfen wurden. Trendanalyse und Marktforschungen geben uns ein genaues Bild, was der Kunde wünscht. Wir können zusätzlich auf die Erfahrungswerte der internationalen Best Practise von anderen Teekanne-Märkten zurückgreifen. Unsere nationalen TV- und Print-Kampagnen haben das Ziel, die Markenbekanntheit weiter zu erhöhen. In Südtirol haben wir das Glück, echte Teeliebhaber unter den Wintersportlern zu haben, die unsere lokalen Kampagnen unterstützen. Teetrinken fördert Gesundheit und Wohlbefinden, wie auch der Sport. Deshalb unterstützen wir auch die Südtiroler Sporthilfe.
INFO
Pompadour Tè GmbH
Negrellistr. 11 | 39100 Bozen
Tel. 0471 549 000 | Fax 0471 549 090
webmail@pompadour.it | www.pompadour.it
Der Traumjob jedes
Technik-Freaks
Lana, Franzensfeste, Eisenach und Bratislava: Vier Standorte vereint das Südtiroler Unternehmen „Autotest“, das zu den innovativsten europäischen Zulieferern der Automobilbranche zählt. Jeder einzelne Mitarbeiter ist gefordert, mit Einsatz und Zuverlässigkeit am Erfolg der Firma beizutragen.
„Geht nicht, gibt‘s nicht“. Spätestens mit dem Erscheinen seines Buches wurde die Lebens- und Firmenphilosophie des Lananer Unternehmers, Josef Unterholzner, deutlich sichtbar: Ein Zweifeln und Hadern gab es bei dem gelernten Mechaniker nie. Mit Elan, Selbstvertrauen, fester Überzeugung, Können und unendlich viel Einsatz hat er seit 1983 ein Imperium aufgebaut, das sich Beispielhaft sehen lassen kann, mit seiner Einstellung motiviert er auch seine Mitarbeiter. Nahezu 300 teils hochqualifizierte Frauen und Männer sind in den vier Produktionsstätten beschäftigt. Täglich stellen sie sich den neuen, immer höheren Herausforderungen. Denn der Wettbewerb im Sektor ist hoch. Auftraggeber wie Porsche, Lamborghini, Jaguar, Audi, die VW-Gruppe, Mercedes, Bentley, BMW, Rolls Roys oder Bugatti erwarten höchstes Know-how und absolute Spitzenqualität. Auch Airbus zählt zu den Kunden. Zudem ist die Firma Zulieferer diverser Sportartikel-Hersteller und Haushaltsgeräte-Produzenten.
Produktion in Hochglanzoptik Funktionalität und ein schlüssiges Konzept sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung eines erfolgreichen Produk-
tes. Dies setzen die Spezialisten der technischen Abteilungen von Autotest um. Die hier entwickelten Prototypen werden in Zusammenarbeit mit den Kunden durch umfangreiche Tests geprüft, bevor sie in Produktion gehen. Eine technisch ausgereifte Messtechnik mit modernen 3D-Messeinrichtungen in allen Firmenstandorten stellt eine passgenaue Fertigung aller Bauteile sicher. Das Unternehmen hat sich über die Jahre vor allem auf die Fertigung von anspruchsvollen Teilen bis zu komplexen Modulen für die Automobilindustrie spezialisiert. Mit den Werkstätten der Vergangenheit haben die Anlagen jedoch kaum noch etwas gemein. Präzision und sehr hohe Qualitätsanforderungen werden von den Kunden verlangt, die Produktionsstätten gleichen deshalb eher einem Labor als einem Fertigungs- und Montagebetrieb.
Alle gemeinsam Effektiv zum Erfolg
Die Arbeit ist abwechslungsreich, fordert jeden heraus und soll vor allem Spaß und Freude machen. „Ein gutes Betriebsklima ist die Basis sowie Voraussetzung für eine gute Arbeit. Die Tätigkeit im Betrieb ist eigentlich der Traum jedes Technik-Freaks. “Alle gemeinsam haben wir im vergangenen Jahr ein Top-Ergebnis erzielt, das in diesem Jahr noch verbessert werden kann“, berichtet Josef Unterholzner. Die deutschen Automobilhersteller haben z.Z. volle Auftragsbücher, daher wird im Mutterhaus und den drei Standorten im Schichtbetrieb gearbeitet. Gut ausgebildete, qualifizierte sowie zuverlässige Mitarbeiter mit Teamgeist sind begehrt und werden immer gesucht.
Immer wieder werden mit den Mittarbeitern gemeinsame Unternehmungen geplant und umgesetzt. So zum Beispiel im letzten Jahr ein Ausflug zum DTM-Rennen auf den Nürburgring mit Fahrten auf der legendären Nordschleif, Sportveranstaltungen, oder vor kurzem eine gemeinsame Fahrt nach Neckarsulm zum AUDI-Werk mit Werkbesichtigung, anschließend ging die Fahrt weiter zum Standort nach Eisenach. Bei dem Ausflug nach Deutschland gab es die Gelegenheit, den Kollegen in der Produktion bei der neuen Fertigung von Teilen für Rolls Royce zuzuschauen. Der Chef ist natürlich immer dabei, motiviert, hört zu und ist für die Mitarbeiter Beispiel bei sportlichen Aktivitäten und gesunder Lebensweise.
Es macht Spaß bei „Autotest“ zu arbeiten!
Klara Grunser: Ich arbeite seit 17 Jahren in der Montage. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit, die man selbständig ausführen kann. Das gefällt mir. Auch die Kollegen sind nett, wir sind ein gutes Team. Und obwohl in Franzensfeste in Schichten gearbeitet wird, habe ich die Möglichkeit, nur im Normaldienst eingesetzt zu werden, weil ich das bevorzuge.
Stefanie Staffler: Ich bin seit gut zwei Jahren in der Firma. Bis vor kurzem habe ich im Sekretariat gearbeitet und bin jetzt in die Buchhaltung gewechselt. Es herrscht ein ausgesprochen gutes Betriebsklima. Die Kollegen und der Chef sind nett, die Arbeit ist abwechslungsreich und macht mir viel Spaß. Zudem sind seit diesem Jahr auch flexible Arbeitszeiten eingeführt worden, das ist super.
Egon Kröss: Seit fünf Jahren bin ich im Unternehmen tätig. Als gelernter Werkzeugbauer in der Metallverarbeitung habe ich hier für mich den idealen Job gefunden. Natürlich zieht die Tätigkeit im Automobilsektor an. Das gemeinsame Tüfteln, Erfinden und Kommunizieren mit den Kollegen reizt mich enorm. Die Kameradschaft untereinander ist super. Lukas Holzner: Ich habe schon meine Ausbildung in der Firma in Lana gemacht. Der Beruf gibt viel Abwechslung. Wir sind immer mit Fräse und Drehbank am Basteln und Ausprobieren. Die Herstellung der verschiedenen Werkzeuge, Vorrichtungen und Lehren macht mir sehr viel Spaß. Und es ist immer wieder interessant, wie sich dann alles zusammenfügt.
Vom kleinen Kunsthandwerksbetrieb, in dem der „Bozner Engel“ geboren wurde, hat sich THUN in 60 Jahren zu einem modernen internationalen Unternehmen entwickelt, in dem Profis aus den verschiedensten Fachgebieten an Innovationen tüfteln.
Am Anfang stand ein Engel: der mittlerweile weit über die Landesgrenzen bekannte und beliebte „Bozner Engel“, geformt von den Händen der Gräfin Lene Thun. Was im Jahr 1950 als kleiner Familienbetrieb im Keller des Schlosses Klebenstein bei Bozen begann, ist heute ein international tätiges Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 200 Mio. Euro. Die Marke THUN, führend für Keramikund Geschenkartikel, wird heute in mehr als 1600 Geschäften in Europa verkauft.
Die heutige Produktvielfalt steht in der Tradition des Engels und der Philosophie von Firmengründerin Lene Thun, umfasst aber neue Produktwelten wie Accessoires für den Wohnbereich, Schmuck und Modeaccessoires sowie Babykleidung und Artikel fürs Kinderzimmer. Diese Markenerweiterung oder „brand extension“ hat es THUN ermöglicht, neue Kompetenzen und Zielgruppen zu gewinnen und nach Jahren der Konsumkrise stärker dazustehen als die Konkurrenz in der Branche: Seit Jahren verzeichnet das von Peter Thun geleitete Unternehmen ein bis zu zweistelliges Umsatzplus. Besonders wichtiger Erfolgsfaktor ist auch das Credo des Bozner Traditionsunternehmens: THUN ist nicht nur ein Produkt, sondern ein Lebensgefühl.
Denn wie kaum ein anderes Unternehmen in der Branche hat THUN es verstanden, eine enge emotionale Bindung zwischen der Marke und dem Kunden herzustellen und immer wieder zu erneuern – etwa durch die 800 Produktneuheiten jährlich oder durch das moderne Vertriebsnetz: In mehr als 300 Einzelmarken-Shops betreut im Ausbildungsprogramm „Thuniversity“ gezielt ausgebildetes Personal die Kunden aufs Beste und bietet ihnen ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Dazu kommen Events, eine SMS-Community mit einer halben Million Teilnehmern sowie der 1998 gegründete THUN Club, der heute 100.000 besonders treue Kunden als Mitglieder zählt.
„Aber THUN war noch nie ein Unternehmen, das sich auf seinen Ergebnissen ausruht“, erklärt Geschäftsführer Paolo Denti: „Im Gegenteil – unsere größte Stärke ist die Innovationsfreude. Sie hat es uns ermöglicht, in 60 Jahren
Firmengeschichte stets weiter zu wachsen und nicht auf der Strecke zu bleiben.“ Am Bozner Firmensitz basteln die etwa 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb bereits heute an den Innovationen von morgen. Auch sie sind ein wichtiger Erfolgsfaktor: hochmotivierte Mitarbeiter, die sich mit der Firmenphilosophie identifizieren und die Strategien Wirklichkeit werden lassen. Sie alle sind Profis in den unterschiedlichsten Fachgebieten: Im Verkauf tüfteln sie etwa an psychologisch fundierten Methoden, um den Blick der Kunden über das Sortiment zu lenken, sowie an Klängen, Düften und Einrichtungskonzepten, damit sie sich darin auch willkommen und aufgehoben fühlen – so wie es dem Charakter des Unternehmens seit jeher entspricht. Auch bei der Anwendung neuer Technologien ist THUN Vorreiter in der Retail-Branche. Für die meisten Arbeitsabläufe verwendet THUN moderne Informatiksysteme, deren Fäden bei den jungen Mitarbeitern der IT-Abteilung zusammenlaufen. Während die Marketingabteilungen immer neue Events, Gewinnspiele, Print-, Web- und Social-media-Kampagnen sowie Spots für Radio und Fernsehen entwickeln, die eine emotionale Markenbotschaft perfekt vermitteln, ist es Aufgabe der Produktmanager und Designer in den Forschungsund Entwicklungsabteilungen, Skizzen und 3D-Modelle zu erstellen, mit verschiedenen Farben und Materialien zu experimentieren, Prototypen zu modellieren und Messen auf der ganzen Welt zu besuchen, um Marktentwicklungen im Voraus zu erkennen und weiterhin Innovatoren zu bleiben. Ganz besonders in der Personalführung strebt THUN nach Innovation. Neben regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen ist es vor allem der für jeden Mitarbeiter individuell erstellte Weiterbildungsplan, der es ermöglicht, Wachstum und Motivation des Einzelnen im Unternehmen zu beflügeln. Daneben legt THUN großen Wert auf körperliches Wohlbefinden, weil man früh erkannt hat, dass fitte und zufriedene Mitarbeiter ein unglaublich wertvolles Kapital darstellen. Jedem Mitarbeiter stehen ein gesundes Frühstück, Vollwertkost im Thuniversum-Bistro, Äpfel, Wasser und Tees zur Verfügung; das Gemüt „nähren“ freundliche, helle Büros sowie Ruheoasen mit Grünpflanzen: Sie sind der Ruhepol eines Unternehmens, das ansonsten ständig in Bewegung ist.
Der dynamische und spannende Arbeitsalltag bei THUN hängt nicht nur mit der Position als Marktführer und dem ständigen Streben nach Innovation zusammen, sondern auch damit, dass es eines der „jüngsten“ Großunternehmen in Südtirol ist: Die Mitarbeiter sind im Durchschnitt 36 Jahre alt und fühlen sich in verschiedenen Kulturen und Sprachen wohl. Flexibilität wird belohnt: Freie Stellen schreibt das Unternehmen immer auch intern aus, damit Mitarbeiter, die sich beruflich verändern oder sich in einem völlig anderen Bereich entfalten wollen, die Chance ergreifen können. Mit einem Mitarbeiterinnen-Anteil von 73 % nimmt THUN ebenfalls eine klare Vorreiterrolle in Südtirol ein – und zwar ohne gläserne Decke: Die starke weibliche Präsenz zieht sich auch durch die „höheren Etagen“. In der Führungsriege arbeiten drei Managerinnen – neben vier Männern – in Schlüsselfunktionen wie dem Bereich Finanzen und Controlling, dem Personalwesen und der Verkaufsverwaltung. Auf der nächsten Ebene der Firmenhierarchie beträgt der Frauenanteil 57 %. Auch deshalb herrscht im Management von THUN eine ganz besondere Sensibilität für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. THUN zeigt, dass soziale Themen auch in einem Erfolgsunternehmen eine hohe Priorität einnehmen können und sollten. So nehmen viele THUN-Mitarbeiter mit der Stiftung Gräfin Lene Thun an Freiwilligeneinsätzen in SOSKinderdörfern auf der ganzen Welt teil. Dafür werden sie vom Unternehmen eine Woche lang freigestellt, ohne ihre Urlaubstage opfern zu müssen. Denn auch Innovation, so ist man bei THUN überzeugt, braucht traditionelle Werte.
INFO
THUN AG
Galvani Str. 29 | 39100 Bozen
Tel. 0471 245 111 | Fax 0471 931 822
info@thun.it | www.thun.it
Im Team mit GANTER ITALIA
Das international tätige Unternehmen GANTER INTERIOR verfolgt konsequent sein Ziel, der bedeutendste Ladenund Innenausbauanbieter Europas zu werden. Die Meraner Niederlassung GANTER ITALIA GmbH ist der Spiegel seines starken, erfolgreichen Mutterhauses.
Seit 1995 setzt das international erfolgreiche Unternehmen GANTER INTERIOR für namhafte Kunden mit deren Architekten und Designern Konzepte im Bereich Laden- und Innenausbau um. Das erklärte Ziel des Unternehmens: in seinem Segment Marktführer in Europa zu werden. Die Entwicklung und Daten der vergangenen Jahre bescheinigen ein stetiges Wachstum hinsichtlich Umsatz, Niederlassungen und Mitarbeiterstab. Das wiederum zeigt, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg dorthin ist.
Wie in Waldkirch …
Der weltweit erfolgreiche Unternehmer und Unternehmensgründer Michael Ganter begann vor 17 Jahren mit seinem Zwei-Mann-Betrieb in Waldkirch im Breisgau und schuf sich eine solide Basis mit einem neuartigen Konzept des „Ladenbau ohne eigene Produktion“ mit Konzentration auf das Projektmanagement mit Einkauf und Logistik. Als Komplettdienstleister wickelt GANTER INTERIOR das Management bis zur schlüsselfertigen Übergabe ab. Um bautechnische Abnahmen, Lizenzen und Genehmigungen, Terminüberwachung, Produktions- und
Montageplanung braucht sich der Auftraggeber nicht zu kümmern.
Das erledigen die Fachkräfte von GANTER INTERIOR. Durch sein stetiges und rasches Wachstum erwirtschaftet das Unternehmen heute mit 275 Mitarbeitern einen konsolidierten Jahresumsatz von 130 Millionen Euro (2011).
… so auch in Meran!
Das Konzept des Mutterhauses wird bei der GANTER ITALIA GmbH eins zu eins umgesetzt. Auch die Zahlen der Meraner Niederlassung sprechen hinsichtlich „Wachstum“ die Sprache des Mutterhauses: Tendenz stark steigend. Am 1. Juli 2010 gegründet, verzeichnete die Niederlassung im 1. Geschäftsjahr bereits einen Umsatz von 5,5 Millionen Euro. Mit dem Abschluss des zweiten Bilanzjahres am kommenden 30. Juni wird ein Gesamtumsatz von 15 Millionen Euro verbucht sein. Die Geschäftsführer der GANTER ITALIA GmbH, Stefan Platzgummer, Wolfgang Gapp und Dieter Dejori setzen auch in Sachen Mitarbeiterführung das Konzept des Unternehmensgründers Michael Ganter um. Mit dem Ziel, hochwertige, technisch anspruchsvolle Inneneinrichtungen zu realisieren führten sie zum einen ihre eigene langjährige Erfahrung in diesem Sektor zusammen und bieten gleichzeitig ihren Mitarbeitern ein Umfeld, in dem sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln können.
Michael Ganter - CEO Ganter Interior Group
Qualität an Mitarbeitern
Angepasst an das dynamische Wachstum des Mutterhauses im deutschen Waldkirch sind in Meran Investitionen in Gebäude und Mitarbeiter angelaufen. Schnelles Wachstum in Zahlen erfordert ein entsprechendes räumliches und personelles Wachstum, um das Gleichgewicht zu wahren. Kürzlich erfolgte der Umzug von vormals 230 Quadratmetern Bürofläche auf nunmehr 850 Quadratmeter im Gewerbepark Passer direkt an der Mebo-Ausfahrt Meran Nord. Derzeit sind hier 20 Mitarbeiter für die Realisierung der Projekte zuständig und man ist auf der Suche nach weiteren motivierten Fachkräften für das effiziente Team. Der Bedarf ist insbesondere in den technischen Abteilungen groß. „Wir setzen in Sachen ‚Personal‘ auf dieselbe Qualität wie bei der Betreuung unserer Kunden und der Zusammenarbeit mit den Lieferanten, wir wollen dass unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, selbstständig und autonom zu arbeiten, jeder soll dem Unternehmen und den Projekten seinen persönlichen Stempel aufdrücken“, sagt Stefan Platzgummer. Bei der Auswahl der Fachkräfte wird Wert auf die berufliche Qualifikation, auf Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit gelegt. Andererseits ist das Unternehmen ansprechender Arbeitgeber für motivierte Mitarbeiter. „Wir verfolgen eine Philosophie, die dem Personal einiges bietet“, erklärt Wolfgang Gapp. So kommt das Unternehmen seiner Belegschaft mit einem logistisch idealen Standort an der stadtnahen Meraner Mebo-Ausfahrt, hellen und gefälligen Büroräumen, einer exzellenten technischen Ausstattung und mitarbeiterorientierten, flexiblen Arbeitszeiten entgegen.
Chance, mitzuwachsen
Den Mitarbeitern der GANTER ITALIA GmbH wird die Möglichkeit geboten, in jeder Hinsicht „mitzuwachsen“. Der hohe Anspruch namhafter Kunden wie Apple, Armani, Burberry, The North Face, Tod‘s, C&A oder renommierter Hotelketten stellt stets eine große Herausforderung an das eigene Know-how dar. Er birgt gleichzeitig aber die fortwährende Chance auf eine hervorragende berufliche Weiterentwicklung. „Der Erfolg eines Unternehmens basiert zum Großteil auf der Einsatzfreude und der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter“, sind sich alle drei Geschäftsführer einig. Das Unternehmen trägt gerne zur Steigerung der Motivation bei. Neben dem bestmöglichen Arbeitsumfeld lässt man alle Mitarbeiter über ein Bonus-System auch in wirtschaftlicher Hinsicht am betrieblichen Erfolg teilhaben. So werden fachliche Kompetenz und Engagement gleichermaßen belohnt. „Nicht umsonst ist das Mutterhaus Träger vielfacher Auszeichnungen und unter den besten Arbeitgebern Europas und Deutschlands gelistet. Dort wurden im vergangenen Jahr Leistungen der Belegschaft mit Prämien in Höhe von 850.000 Euro gewürdigt“, sagt Dieter Dejori. „Wir tragen diesen Spirit weiter und geben auch in unserer Niederlassung den Mitarbeitern die Chance, uns auf dem Weg nach oben zu begleiten und den eigenen Einsatz und Erfolg für sich selber messbar zu machen.“ Wer sich also mit einem Unternehmen auf Expansionskurs begeben will und sich mit unserer Unternehmensphilosophie identifizieren kann, passt gut ins Team von GANTER ITALIA!
Aus dem traditionellen Herdproduzenten aus Mühlbach ist in den vergangenen Jahren ein höchst innovativer Betrieb geworden. Kunden in ganz Europa setzen auf die Herde der neuen Generation von Pertinger, die bereits die strengsten Anforderungen bezüglich der Emissionsgrenzwerte erfüllen, wie sie europaweit erst 2015 in Kraft treten werden.
m Jahre 1937 begann Franz Pertinger mit der Herstellung der ersten Sparherde. Einige dieser Herde sind heute noch funktionstüchtig! Bald nach Ende des 2. Weltkrieges wurden die Herde an Kunden aus der näheren Umgebung geliefert. Kurz darauf dehnte sich der Kundenkreis über das gesamte Eisack- und Pustertal aus, sogar nach Cortina wurden Herde verkauft. Natürlich sind die Herde von damals nicht mit den heutigen zu vergleichen. Aber gerade aus der Tradition fühlt sich Othmar Pertinger, der den Betrieb 1973 übernahm, in erster Linie durch Qualität den Kunden verpflichtet.
Tradition, Qualität und Innovation
Die Kombination dieser drei Attribute hat Pertinger zum führenden Hersteller von holzbefeuerten Heiz- und Kochgeräten in Europa werden lassen. Führend nicht unbedingt in der Herstellungsmenge, sondern was Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz betrifft. Nicht von ungefähr rüstet der Deutsche Alpenverein (DAV) einige seiner Schutzhütten mit Pertinger Herden aus. Weitere Referenz-Beispiele gefällig?
In der Berufsschule für Kaminkehrer in Bayern werden Lehrlinge an einem Pertinger Herd ausgebildet, in der steirischen Landwirtschaftskammer belegen Jungbäuerinnen nach der Devise „Slowfood“ Kochkurse an einem Pertinger Herd. Des Weiteren vertrauen viele qualifizierte Hafnermeister auf die bewährte Qualität von Pertinger. Voraussetzung für die Belieferung dieser exklusiven und fachkundigen Abnehmer sind eine Reihe von Qualitätsmerkmalen und Zertifizierungen. Pertinger Herde sind unerreicht in Bezug auf Sicherheit, niedrigen Emissionsausstoß und optimalen Heizwerten. Übrigens, allein in Südtirol sind über 30.000 Herde „Made in Mühlbach“ in Funktion!
Ökoalpin – eine aufwändige Weiterentwicklung
Die neuen Abgasverordungen für 2015, die in Ländern wie Deutschland, Österreich der Schweiz und in einigen nordischen Ländern heute schon als Richtlinien gelten, werden von den industriellen Herdproduzenten „als nicht machbar“ abgetan. Für Othmar Pertinger und sein Team waren diese Vorgaben aber eine ganz besondere Herausforderung. „Wir haben im Frühjahr 2010 ein Entwicklungsteam zusammengestellt und im Juni damit begonnen eine neue Generation von Herden zu entwickeln. Mehrere 100.000 Euro wurden
europaweit führend
in dieses Projekt gesteckt. Der Einsatz von elf Mitarbeitern und insgesamt mehr als 7000 Arbeitsstunden über ein Jahr hin haben sich aber gelohnt. Mit der Produktlinie Ökoalpin liegen wir heute schon 30 % unter den strengsten Abgasverordnungen für Deutschland (Bundes-Immissionsschutzverordnung 1.BImSchV – Stufe 2) und Österreich (Verordnung §15a B-VG) ab 2015. Der Österreichische Kachelofenverband und das internationale Zertifizierungsinstitut IMQ Primacontrol bescheinigen uns nach eingehender Prüfung die Unterschreitung dieser Werte“, freut sich Othmar Pertinger und sein Entwicklungsteam.
Was steckt hinter der Ökoalpin-Technik?
Wie alle genialen Erfindungen ist das Prinzip relativ einfach, zumindest hört es sich so an. Bei den herkömmlichen Feuerstellen der Herde kommt die Luftzufuhr von unten über einen großen Rost, der Verbrennungsvorgang läuft ebenfalls von unten nach oben ab und relativ viel Feinstaub (Rußteilchen) entweicht durch den Kamin. Gerhard Erlacher, Chef der Entwicklungsabteilung, erklärt das mit einem einfachen Beispiel: „Jeder von uns hat schon Zeitungspapier angezündet und dabei beobachtet, wie die feinen Rußpartikel nach oben flattern. Wir haben ein System entwickelt, bei dem es uns durch kontrollierte Verbrennungsluftzufuhr gelungen ist, die Emissionen [siehe Tabelle] entscheidend zu senken und die künftig strengeren Abgasverordungen noch erheblich zu unterschreiten.“
Zusätzlich verfügen alle Pertinger Herde bereits serienmäßig über Brandschutzeinheiten zur Kühlung der Seitenwände, die es erlauben, jeden Herd in die Einbauküche mit minimalem Abstand zu integrieren – und das ohne jegliche Fremdenergie. Dies ist durch eine eigene Brandschutz-Zertifizierung (ausgestellt von einem internationalen Zertifizierungsinstitut) bestätigt.
v.l.n.r.: Emmerich Grumer, Erich Winkler, Isabel Schatzer, Gerhard Erlacher und Othmar Pertinger
Vorsicht vor nicht zertifizierten Produkten!
Bereits seit 2005 arbeitet das Mühlbacher Unternehmen mit der Technischen Universität in Wien und mit dem Österreichischen Kachelofenverband zusammen. Das hat dazu geführt, dass in diesen Gremien seit 2006 die Werte der Pertinger-Herde als Vorgabe gelten, was Emissionsausstoß und Wirkungsgrad betreffen. Leider sind die derzeit noch gültigen EU-Vorgaben in dieser Hinsicht sehr ineffizient. Während Österreich, Deutschland, die Schweiz und andere Länder wesentlich strengere Abgasverordungen festgelegt haben, hält sich Italien und auch Südtirol an die derzeit noch sehr hohen EU-Grenzwerte. Das nutzen viele Hersteller aus, solche schadstoffproduzierende Geräte, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz bereits verboten sind, in Ländern ohne Emissionsvorgaben zu vertreiben. Dazu Othmar Pertinger abschließend: „Wir können allen Interessenten nur empfehlen beim Kauf von Küchenherden auf Zertifizierungen und deren Nummer, Emissionsangaben sowie Garantieleistungen genau zu achten. Für uns in Mühlbach gilt immer noch das Sprichwort: ‚Eigener Herd ist Goldes wert‘. Er macht unabhängig, steigert das Wohlbefinden und damit die Lebensqualität. Unsere Produkte in höchstmöglicher Qualität, Flexibilität und Ausführung zu produzieren, entsprechende Garantien in Bezug auf Sicherheit, Umweltschutz und Wirkungsgrad zu geben, wird auch weiterhin das Bestreben unseres Teams sein. Dafür möchte ich mich bei allen Mitarbeitern bedanken.“
Die in Naturns ansässige Schweitzer Gruppe startete vor knapp einem Jahr die interne Ausbildungsinitiative zur Förderung von jungen Nachwuchstalenten. Klares Ziel ist es, engagierte Mitarbeiter für die spezifischen Arbeitsanforderungen fit zu machen und ihnen dadurch eine internationale Karriere zu ermöglichen.
In den letzten Jahren konnte die Schweitzer Gruppe ein enormes Wachstum verzeichnen und ihre Position international noch weiter ausbauen. Die Unternehmens-Gruppe mit den drei Säulen, Schweitzer Project (Ladenbau), Interstore Design (Store Design), und Interfoce (Innenausbau, Montage) gehört zu den globalen Playern im Shopfitting. Um den Anforderungen des Marktes und somit der internationalen Einzelhandelskunden weiterhin gerecht zu werden, wurde deshalb im letzten Jahr die Metallproduktion um einen Standort in Ungarn erweitert. Serienfertigungen werden im neuen Firmensitz für sogenannte Rollout Kunden Multiplikationsgeschäfte – produziert. Der Standort in Csot wird im heurigen Jahr noch um ein Logistikzentrum erweitert, um die zahlreichen Geschäfte für H&M und C&A on time europaweit ausliefern zu können. Einzelhandel be-
deutet Geschwindigkeit und das in einem sehr spezifischen Business. Jeder Tag an dem ein Laden wegen Umbauarbeiten geschlossen ist, heißt Umsatzverlust. Die Einzelhandelsstraßen der Welt werden sich zwar immer ähnlicher; aber die Nähe zum Kunden und die weltweite Vernetzung bedeuten für den Händler auch Veränderungen gesamthaft und Märkte übergreifend schnell umsetzen zu müssen. Das ist Realität im Einzelhandel und Realität für Schweitzer.
Prototypenentwicklung am Standort in Naturns
Max Mara, Paris
Individuelle Konzepte
Während man von Ungarn aus das Mengengeschäft betreut, werden am Standort in Naturns und am Hauptsitz der Firmengruppe individuelle Konzepte entwickelt und realisiert. Noch im Herbst des laufenden Jahres soll dort das neue Entwicklungszentrum fertiggestellt werden; den Kunden werden erstmals dauerhaft Flächen für die Neuentwicklungen von Prototypen zur Verfügung gestellt: hinter verschlossener Tür kann das Projektteam mit dem Kunden künftige Verkaufslösungen bemustern und bewerten. Dann erst geht es in Produktion. Was der Konsument Monate später in den Einzelhandelsstraßen dieser Welt begutachten kann, wurde möglicherweise in Naturns geprüft und getestet.
Herausforderungen an die Mitarbeiter
Die Liste der Kunden ist lang, Burberry, H&M, C&A, SPAR, Salvatore Ferragamo, Nike, Napapijri um nur einige aufzuzählen. Die Aufträge und Aufgabenstellungen sind extrem verschieden: entsprechend abwechslungsreich und spannend ist auch das Tätigkeitsfeld der Mitarbeiter. Design, Planung, Projekt- und Produktentwicklung, Produktion und die Durchführung und Umsetzung der Baustelle gehören zu den Kompetenzen des global agierenden Shopfitters. Mit Standorten in Naturns, Basel, Mailand, Zürich, London, Hannover, Niederdorf, Budapest, Mestre, Moskau, New York und Hong Kong ist man zwar bei vielen Händlern binnen kurzer Zeit vor Ort, entscheidend für den vorrübergehenden Arbeitsort, sind letztlich aber die weltweiten Baustellen und erfordern auch eine gewisse sprachliche und kulturelle Flexibilität. Dass man gerade über Südtiroler Mitarbeitern sehr oft ein positives Feedback vom Kunden erhält, freut Bernhard Schweitzer, heutiger Firmeninhaber und CEO, besonders. Trotz all der Internationalität und globaler Ausrichtung ist das von seinem Großvater gegründete Unternehmen in Südtirol fest verankert. Um den spezifischen Anforderungen der Kunden und des Marktes auch gerecht werden zu können, wurde deshalb auch am Hauptsitz in Naturns ein internes Ausbildungsprogramm für die Berufsbilder Ladenbautechniker, Juniorprojektleiter, Juniordesigner und Montageleiter initiiert. Die individuelle Förderung ist ebenso wie das Kennenlernen der wichtigsten
Unternehmensbereiche, Ziel des zweijährigen Programmes. Neben dem Praktischen Arbeitseinsatz sieht das Ausbildungsprogramm auch theoretische Kurse, Messebesuche, usw. vor. Bisher wurde diese Initiative sehr gut angenommen und noch heuer sollen zehn neue Stellen mit Nachwuchskräften besetzt werden. Voraussetzungen, um als Kandidat in Frage zu kommen? Ehrgeiz und Spaß an der Arbeit.
Bernhard Schweitzer betont gerne und nicht ganz ohne Stolz, dass arbeiten bei Schweitzer hart ist. Dass es neben dem, aber vor allem eine spannende Herausforderung ist, die noch dazu viel Spaß macht, gerade weil man viel bewegen kann, sieht man aktuell an selbstbewussten Testimonials, die von verschiedenen den Bushaltestellen in Südtirol schauen. Sie alle haben neben einem gewissen Maß an Ehrgeiz eines gemeinsam: die Freude am Tun!
In einer Zeit, in der schon prekäre Arbeitsverhältnisse als großer Erfolg gewertet werden, sind Unternehmen, die auf Wachstum setzen, als Arbeitgeber besonders begehrt. Die Unternehmensgruppe Athesia gehört zweifelsfrei zu dieser Kategorie.
Zeitig hat das Management in den Betrieben erkannt, dass viele traditionelle Bereiche durch die technische Entwicklung an Attraktivität verlieren. Deshalb ist die Geschäftsleitung dabei, laufend Alternativen auszuloten und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Gerade berufliche Fertigkeiten und allgemeines wie auch fachliches Wissen stellen in diesen bewegten Zeiten der Globalisierung das große Plus für die lokale Wirtschaft in Europa dar. Wer nicht über Rohstoffe und billige Arbeitskräfte verfügt, muss den Weg über Innovation, Einfallsreichtum, Qualität und Talentsuche sowie -förderung gehen. Bei Athesia verfolgt man konsequent diese Richtung. Lehrlingsausbildung für spannende Berufe wird zunehmend großgeschrieben. Und von solchen hat Athesia eine Menge zu bieten. Die Arbeit mit Kunden in den Geschäftsstellen und dem Werkstoff Papier in den Druckereien spornt die jungen Kräfte unseres Landes auf der Suche nach Herausforderung und Erfüllung zu immer größeren Leistungen an. Gleichzeitig gibt es auch Möglichkeiten für Abgänger akademischer Institute, entweder eine journalistische Laufbahn anzustreben oder als Nachwuchskräfte in das Management einzutreten. „Ich kann mich gut an den Beschluss erinnern, Nachwuchsakademiker über ein Assessment-Center in den Dienst zu nehmen und einzelnen Führungskräften als Assistenten
beizustellen. Auf diese Weise konnten sich viele dieser Kräfte in die Abläufe und die Struktur einer mittleren Unternehmensgruppe einarbeiten und sich auf Führungsaufgaben vorbereiten“, meint Armin Mair, über Jahrzehnte für das Athesia-Personalbüro zuständig. „Die Hochschul-Studenten von heute haben viel mehr gesehen und erlebt als die Universitätsabgänger von vor 30 Jahren“, bemerkt dazu Egon Seebacher, Nachfolger Mairs im Personalbüro, „mit Erasmus und Austauschprofessoren sind diese Kandidaten – zumindest was die theoretischen Kenntnisse betrifft – auf ganz hohem Niveau. Wir werden in absehbarer Zeit wieder ein solches Nachwuchsführungskräfte-Programm auflegen, um die vielen neuen Stellen abdecken zu können, die etwa die Diversifizierung der Tätigkeiten von uns verlangt.“ Ausbil-
Jungen Leuten gefällt es, kreativ tätig zu sein. Die Arbeit als Mediengestalter erfordert neben Grundkenntnissen von Typographie, Einfallsreichtum bei der Gestaltung der Seiten und Fertigkeit am Computer.
dung und Weiterbildung sind die Leitmotive der kommenden Jahre. Wissen erwerben, dieses konsolidieren und in der Praxis einsetzen, lautet das Rezept für Erfolg am Arbeitsplatz. Dazu gehört dann aber auch von Seiten der Mitarbeiterin und/oder des Mitarbeiters eine gute Portion Geduld, in diesen schnelllebigen Zeiten die eigene Aufstiegschance abwarten zu können. Keine leichte Übung, wenn jungen Leuten in der Öffentlichkeit in so genannten Talent-Shows ständig scheinbar mühelose Wege zum Erfolg vorgegaukelt werden. Wenn dann noch verlockende Angebote anderer Unternehmen winken, ist es leicht möglich, dass sich der eine oder andere Kandidat zerstreuen und vom eigenen Ziel abbringen lässt.
Was in breit aufgestellten Unternehmen für das Arbeitsklima noch förderlich zu Buche schlägt, sind die Sozialleistungen des Unternehmens. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen bei Athesia vor allem die Vorzugskonditionen bei Nutzung oder Erwerb hausinterner Produkte, das offene Ohr der Geschäftsleitung für Fort- und Weiterbildung, große Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen wie der Einsteigertag, der beliebte Wintersporttag und die würdigen Mitarbeiterehrungen sowie die breite Möglichkeit zu beruflicher Veränderung und hausinternem Aufstieg. Auch bei Athesia ist
Drei Fragen an ...
... Egon Seebacher: Der junge BWL-Hochschulabgänger aus Vintl, hat bei Athesia als Assistent des Bereichsleiters für Handel und Verlag begonnen, schon bald darauf die Abteilung Buchauslieferung übernommen und arbeitet derzeit als Assistenz des Verwaltungsleiters im Personalbüro. Er ist ein Beispiel für internen Aufstieg in der Verlagsanstalt.
Radius: Herr Seebacher, das Management ist gefordert, vorhandene Qualifikationspotentiale im Unternehmen zu analysieren und in der Folge zu nutzen. Wie sehen Sie die Schritte bei Athesia in diesem Zusammenhang?
E. Seebacher: Eine Analyse des Standes der Qualifikation des Personales empfinde ich als wertvolle Grundlage für die Einschätzung des Entwicklungspotentials der Belegschaft in Hinblick auf die Schaffung eindeutiger Wettbewerbsvorteile durch bessere Nutzung der Humanressourcen. Das Wissen und die Fähigkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind von grundlegender Bedeutung für die Personalplanung in allen Unternehmen und so auch bei uns. Die menschliche Arbeits- und Kreativkraft bleibt für die Anpassung und Optimierung von Verwaltungs- und Produktionsprozessen nach wie vor unverzichtbar. Allerdings verändern sich Wissen und Anforderungen rasch, wodurch auch hier gegengesteuert werden muss.
Radius: Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Anforderungen an Flexibilität und Schnelligkeit bei rasch erforderli-
Einer der spannendsten Momente ist die Arbeit in der Fertigungsabteilung, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Ende das auslieferungsbereite Endprodukt in ihren Händen haben.
man sich im Klaren, dass das Personal die beste Wertschätzung jedoch darin empfindet, wenn ihm die Geschäftsleitung und die Vorgesetzen Vertrauen schenken und entsprechend Verantwortung zuteilen. Dafür ist jede Ebene der Mitarbeiterschaft empfänglich. Und gerade in diesem Schritt, an die Belegschaft zu glauben, liegt – so glaubt Athesia – eines der Erfolgsgeheimnisse moderner Betriebsführung.
chen Reaktionen auf Veränderungen von Kundenwünschen, Markt und Technologie zu bewältigen?
E. Seebacher: Natürlich muss ein modernes Unternehmen heute auf die Einsetzbarkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an verschiedenen Arbeitsplätzen abzielen: Die Flexibilität der Organisation steigt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mehrere Arbeitsplätze beherrschen. Diese Qualifikationsreserven, wie ich sie nenne, müssen auf diesen Arbeitsplätzen regelmäßig zum Einsatz kommen, damit sie diese Arbeiten nicht verlernen. Klar, dass ein solches Modell nur dann funktioniert, wenn es gelingt, diese Kräfte längerfristig ans Unternehmen zu binden. Dazu braucht es Anreize.
Radius: Welche?
E. Seebacher: Da nenne ich einmal die Möglichkeiten für jeden Einzelnen, sich Handlungsspielräume einzurichten, damit sie/er im Rahmen der Zieldefinition und mit neuer Flexibilität im Arbeitsablauf sowie im Arbeitszeitsystem Verantwortung und Entscheidungsfreiheit übernehmen kann. Hand in Hand mit dieser Maßnahme gehört auch Beschäftigungssicherheit, wie heute immer wieder gefordert, gekoppelt mit systematischer Laufbahnplanung und kontinuierlicher Weiterbildung eingebettet in eine gerechte Leistungsbeurteilung im Einklang mit angepassten Entlohnungssystemen.
Egon Seebacher
Ein gemeinsamer Preis der Wirtschaft
Im November 2011 hatten sie Premiere: die „Südtirol Awards“. Vor 700 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurden im Bozner Stadttheater die Gewinner der Kategorien Marketing, Export, Innovation und Investment bekannt gegeben.
Organisiert werden die „Südtirol Awards“ von den Organisationen BLS (Business Location Südtirol), EOS (Export Organisation Südtirol), SMG (Südtirol Marketing Gesellschaft) und TIS (Techno Innovation Park). Sie werden in den Bereichen Standortentwicklung (BLS), Export (EOS), Marketing (SMG) und Innovation (TIS) vergeben und sollen dazu beitragen, Südtirols Wettbewerbsfähigkeit durch innovative und marktfähige Projekte zu steigern. Beteiligen können sich alle in Südtirol angesiedelten privaten, öffentlichen und genossenschaftlichen Unternehmen sowie alle Einzel-, Konsortial- und Nonprofit-Unternehmen. Fast 60 Unternehmer bewarben sich für die erstmals ausgeschriebenen „Go International Award“, „Innovation Award“, „Marketing Award“ und „Investment Award“. Eine sechsköpfige Fachjury entschied über die Sieger.
Der „Investment Award“: Salewa Bozen
Mit dem „Investment Award“ werden Investoren ausgezeichnet, die den Wirtschaftsstandort Südtirol stärken und die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität durch nachhaltige Investitionen erhöhen. Für den Preis nominiert wurden die Firma Heiss Fensterbau für ihre Betriebserweiterung im Sarntal, das Unternehmen TechnoAlpin für den neuen Bozner Firmensitz und Salewa für die Errichtung der Europazentrale in Bozen.
Als Sieger ging der Sportartikelhersteller Salewa hervor. „Das ungewöhnliche Gebäude von Salewa ist nicht nur ein neues Wahrzeichen der Stadt Bozen, sondern es werden dort auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit groß geschrieben“, betonte Landesrat Thomas Widmann. Ebenso lobenswert seien die Maßnahmen des Unternehmens für das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die für jedermann öffentlich zugängliche Kletterhalle.
Heiner Oberrauch von Salewa, Bozen
Der „Marketing Award“: Obsthof Troidner Ritten
Die Kriterien für die Auswahl des Siegers in dieser Kategorie waren die gelungene Umsetzung eines innovativen und kreativen Marketingprojektes in den letzten Jahren sowie ein ersichtliches Entwicklungspotential für die Zukunft.
Das Projekt sollte einen Bezug zur Destination Südtirol aufweisen und die Vielfalt des Landes wiedergeben. Anwärter auf den Preis waren die Projekte „Kohl Bergapfelsäfte“ vom Obsthof Troidner vom Ritten, „Holzbrillen“ von WoodOne aus Vahrn und die Kommunikationskampagne der Brauerei Forst aus Algund.
Die Wahl des Siegers fiel auf den Bergapfelsafthersteller vom Ritten. „In dieser Kategorie ließen sich fast alle von der Idee leiten, aus Traditionellem etwas Zukunftsfähiges zu machen. Thomas Kohl gelingt es, den Apfelsaft als Südtirol typisches Premiumprodukt zu positionieren“, betonte Landesrat Hans Berger.
Der „Go International Award“: Loacker Ritten
Der Preis in der Kategorie Export soll Südtiroler Firmen ermutigen, sich weiter zu öffnen und auf neue Märkte zu wagen. Gefragt waren unter anderem strategisches Vorgehen und neue Wege bei der Erschließung neuer Absatzmärkte. Nominiert wurden die Unternehmen Prokoss aus
Auer mit seinen Regalsystemen, Durst Phototechnik aus Brixen sowie der Süßwarenhersteller Loacker vom Ritten. In dieser Kategorie setzte sich der international tätige Waffelhersteller Loacker durch. „Das Unternehmen beeindruckt durch seine Konsequenz in der Markenführung und beim Aufbau eines starken, weltweiten Vertriebs“, begründete Landesrat Thomas Widmann die Entscheidung.
Der „Innovation Award“: Nordplan Olang Kontinuierliche Innovationsfähigkeit eines Unternehmens belohnt der in der Kategorie Innovation ausgeschriebene Preis. Aufgabe war es, das höchste Innovationspotential des gesamten Unternehmens zu bewerten. Am überzeugendsten in Bezug auf technologische Innovation und Prozesse waren die Unternehmen Zirkonzahn aus Gais mit Dentalprodukten, Reha Technologies aus Bozen mit robotergestützten Reha-Systemen und Nordpan, der Massivholzplatten-Hersteller aus Olang ins Rennen gegangen.
Der Preis ging schließlich an Nordpan. Das Unternehmen kann auf Grund seiner patentierten Nass-Schnitt-Technik den natürlichen Rohstoff Holz effizienter nutzen als andere Hersteller. Nordpan setzt zudem stark auf Kooperationen mit lokalen Unternehmen.
Weitere Informationen unter www.suedtirol-awards.it
Vertreter von Loacker, Ritten
Vertreter von Obsthof Troidner, Ritten
Das Team von Nordplan, Olang
Inserat: gostner
Manager des Jahres 2011
Bereits zum 8. Mal kürte die Wirtschaftsredaktion der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ Ende Dezember den Manager des Jahres. Dieses Mal fiel die Wahl auf TechnoAlpin-Geschäftsführer Erich Gummerer, der am 9. Jänner 2012 die Auszeichnung entgegen nehmen konnte.
Alle Südtiroler waren im letzten Jahr aufgerufen, ihre Vorschläge in der Wirtschaftsredaktion der „Dolomiten“ einzureichen. Zwölf Kandidaten kamen in die Auswahl, eine Jury entschied letzthin über den Sieger: Erich Gummerer, Chef des Bozner Schneekanonenherstellers TechnoAlpin. Überzeugt hat sie vor allem die enorme Innovationskraft, mit der der Unternehmer in den vergangenen Jahren sein Unternehmen ausbaute. Der weltweit führende Produzent von Schneekanonen hat sein Know-how eingesetzt, um sich ein zweites Standbein aufzubauen. Seit 2008 stellt das Unternehmen Staubbindemaschinen her, die bei Abbrucharbeiten eingesetzt werden können und die Staubbelastung vermindern. Im vergangenen Jahr wurde für die Herstellung dieser Staubbindemaschinen das Unternehmen „EmiControls by TechnoAlpin“ gegründet.
Wirtschaftsstandort Südtirol
Überzeugt hat aber auch das bewusste Bekenntnis Gummerers zum Wirtschaftsstandort Südtirol. Im Jahr 2010 hat TechnoAlpin seinen neuen Sitz in Bozen Süd bezogen. Der Technoalpin-Chef konnte sich gegen elf Kandidaten durchsetzen: Hotelier Hugo Bernardi, Geschäftsführerin Stefania Demetz des Grödner Ski-Weltcups, Thomas Faustig der Vahrner Firma Faustig, Viktoria Messner vom Sarner Cateringservice „Ollerhond Selbergmochts“,
Rupert Kaser der Vahrner Firma Kaser, Georg Lechner von Lasa Marmo, Hannes Loacker von Loacker Remedia Blumau, Walter Pichler von Stahlbau Pichler Bozen, die Hoteliers Andreas und Klaus Sanoner, Anton Seeber von Leitner-Poma of America und Josef Unterholzner von Autotest Lana.
„Parkplatzsysteme, Zutrittskontrolle,Motorisierung von Tore,Türen und Gitter, Garagen-Sektionaltore“
„Verkauf, Montage & Kundendienst, halbjährliche Wartungen und Schliesskraftmessungen nach den aktuell geltenden Normen“
Elektro Gostner KG
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Tel. 0471 982 983 - Fax 0471 051 183
Mobil 335 57 02 306 - info@elektrogostner.it
www . elektrogostner . it
Erich Gummerer bei der Verleihung des Preis Manager des Jahres 2011
Gesunde Mitarbeiter als Schlüsselpotenzial erkennen
Finanz- und Wirtschaftskrise, Globalisierung, Alterung der Gesellschaft, flexible Arbeitsverhältnisse. Die Schlagworte sind bekannt, die Frage aber ist: Wie gehen die Unternehmen damit um, und haben sie erkannt, dass es für den Erfolg nicht nur gute Ideen, sondern auch gesunde Mitarbeiter/-innen braucht?
Intensiv mit dieser Frage setzt sich die betriebliche Gesundheitsförderung der Stiftung Vital seit gut fünf Jahren auseinander. Mittlerweile beteiligen sich 22 Betriebe mit 6500 Beschäftigten aktiv daran. „Wir verfügen über ausreichend Erfahrungswissen, um zu behaupten, dass Unternehmen gut daran tun, ihr Management so zu
verändern, dass die Mitarbeiter/-innen im Mittelpunkt stehen“, unterstreicht Franz Plörer, Direktor der Stiftung Vital. „Dies setzt allerdings voraus, dass die Belegschaft eines Unternehmens als Schlüsselpotenzial für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen erkannt wird, und auch, dass es die Belegschaft ist, die maßgeblich zur Kundenzufriedenheit beiträgt. Diese Haltung von Führungskräften führt auch dazu, dass Mitarbeiter/-innen sich u.a. wertgeschätzt und anerkannt fühlen, mit direkten Auswirkungen auf deren Gesundheit“, so Manfred Andergassen, Bereichsleiter der „betrieblichen Gesundheitsförderung“ der Stiftung Vital.
Langfristige gesundheitsförderliche Maßnahmen Demzufolge liegt der Schwerpunkt der betrieblichen Gesundheitsförderung auf mittel- und langfristige Maßnahmen, die gemeinsam mit den Mitarbeitenden definiert und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Wird das Programm erfolgreich abgeschlossen, erhält das Unternehmen das italienweit anerkannte Zertifikat „gesunder Betrieb“.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer Erhebung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Ende 2005 in den 31 EU-Ländern durchgeführt wurde, gab ungefähr jeder Dritte der fast 30.000 befragten Arbeitnehmer/-innen
an, dass die Arbeit ihre Gesundheit beeinträchtige. Am häufigsten wurden Rücken- und Muskelschmerzen (48 %) sowie Erschöpfungszustände und Stress (44 %) angegeben. Das Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz kam in einer repräsentativen Stichprobe von 900 Arbeitnehmer/innen zum Ergebnis, dass allein die finanziellen Kosten von Stress in der Schweiz ca. 4,2 Milliarden CHF bzw. ca. 1,2 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukts) betragen. Mit den Kosten für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten kam das Schweizer Forscherteam auf 8 Milliarden CHF. „Auf Südtirol übertragen wären das in Summe ca. 450 Mio. Euro, gut ein Drittel dessen, was das Land pro Jahr für das Sanitätswesen ausgibt“, so Plörer.
Nähere Informationen unter andergassen@stiftungvital.it
Die zwei Top-Winzer
Zwei, die ihr Handwerk verstehen: Beim Einkeltern, im Marketing und beim Feiern –in der Toskana und am Magdalener Hügel!
Familienfreundlichkeit
lohnt sich
Jedes Jahr werden von der Handelskammer und der Landesabteilung für Deutsche Kultur und Familie die „Familienfreundlichen Unternehmen“ des Landes ausgezeichnet. Um diese freiwillige Zertifizierung suchen die Unternehmen selber an und müssen hohe Auflagen erfüllen.
Zwölf familienbewusste Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr der Jury gestellt. Am 23. November 2011 wurde ihnen von den Landesräten Thomas Widmann und Roberto Bizzo, Handelskammerpräsident Michl Ebner und Regionalassessorin Martha Stocker das Zertifikat überreicht. Es sind die Unternehmen Hoppe AG aus St. Martin/Passeier, Loacker Remedia GmbH aus Blumau, die Dorfmetzgerei Holzner aus Lana, die Grabstätten GmbH aus Brixen, die Südtiroler Volksbank Genossenschaft auf Aktien, die Markas Service GmbH aus Bozen, die Sarner Group mit Sarner Holz OHG, Sarner Leimholz KG, Sarner Forsttechnik und Sarner Hoch- & Tiefbau KG, die Gasser Hermann GmbH aus Bozen, die Südtiroler Volkspartei und Stiftung Südtiroler Volkspartei, die Kinderwelt Onlus aus Meran, die Gemeinde Naturns und die Landesabteilung Arbeit. Alle hatten im vergangenen Jahr das europaweit anerkannte Managementsystem „audit familieundberuf“ eingeführt, dass zur Optimierung familienbewusster Personalpolitik dient.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf Eine engagierte innerbetriebliche Politik „pro Familie“ zahlt sich aus. Soziale und wirtschaftliche Argumente beweisen, das bewusst geförderte Familienfreundlichkeit innerhalb der Unternehmen, wie flexible Arbeitszeit und Kinderbetreuung, einen bedeutenden Wettbewerbsfaktor für das Unternehmen darstellt. Sie wirken sich positiv auf die Zufriedenheit, Leistungs- und Einsatzbereitschaft sowie Gesundheit aus. Zufriedene Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen länger treu, weisen weniger Fehlzeiten auf, setzen sich aktiv für den Arbeitgeber ein und verbessern dadurch auch das Unternehmensimage beim Kunden. Ein gutes Betriebsklima beeinflusst die Motivation aller Mitarbeiter. Positive Erfahrungen sprechen sich schnell rum. Deshalb sind Unternehmen, die sich aktiv für ihre Mitarbeiter engagieren, für neue Mitarbeiter begehrte, attraktive Arbeitgeber.
Die Antragstellung bedarf guter Vorarbeit. „Die Zertifizierung dauert einige Monate. Wer beabsichtigt, sie in diesem Jahr zu erhalten, hat dazu noch die Möglichkeit“, betont Stefan Zublasing von der Handelskammer. Unternehmen mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ erhalten über die Wirtschaftsförderung einen Zuschlag von fünf Prozent für materielle Investitionen. Zudem werden die Kosten für die Einführung des Audit bis zu 60 Prozent gefördert. Weitere Auskünfte beim Service „Familienfreundliches Unternehmen“ der Handelskammer Bozen unter Tel. 0471 945 731.
Öffentliche Konkursversteigerung
Vom Landesgericht ermächtigt, haben die Masseverwalter die Niederstätter AG beauftragt, die Konkursmasse der Stampfer KG öffentlich und meistbietend zu versteigern.
Die zu versteigernden Einzelteile bestehen aus Fahrzeugen, Maschinen, Werkzeugen und Baumaterialien, angefangen von Turmkrane über Lieferwägen, Stromgeneratoren, Bauzäunen bis hin zu Vibrierplatten, Kompaktbaggern und Baustellencontainern. Die Versteigerung wird am Samstag, 19. Mai 2012 mit Beginn um 10.00 Uhr in der Lagerhalle der Firma Niederstätter in Steg an der Blumauerstraße 6 durchgeführt.
Die Ausstellung der Maschinen ist für das Publikum ab 07. Mai, von 9.00 – 18.00 Uhr (auch Samstag und Sonntag) zugänglich. Voraussetzung für die Teilnahme an der Versteigerung ist eine Anmeldung innerhalb 18. Mai bei Laura Mancosu in der Firma Niederstätter AG (Tel 0471 061 118, E-Mail laura@niederstaetter.it), sowie das Hinterlegen einer Kaution von 995,00 Euro mittels Banküberweisung. Sämtliche Baulose mit detaillierter Beschreibung und Preise finden Sie auf www.niederstaetter.it
So kann man die Unternehmensgruppe Leitner wohl am besten beschreiben. Unter ihrem Dach vereint sie die Technologieunternehmen LEITNER ropeways, MINIMETRO, PRINOTH, DEMACLENKO und LEITWIND. Und beschäftigt dabei an zehn Standorten und zahlreichen Verkaufs- und Servicestellen weltweit rund 3300 Mitarbeiter. Knapp 900 davon in Südtirol.
„Unseren Erfolg verdanken wir unseren Mitarbeitern“, sagte Michael Seeber, Präsident der Unternehmensgruppe, bei der heurigen Jahresabschlussfeier. Lauter engagierte Menschen, die offen dafür sind, sich den ständig wechselnden Herausforderungen eines global tätigen Unternehmens zu stellen und dabei zu wachsen. Die bereit sind, sich laufend weiterzuentwickeln, um auch die zukünftigen Anforderungen erfolgreich bewältigen zu können. Die Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen. Durch kritisches Denken geben
sie Anstoß zu Veränderung. Ihre Ideen können die Mitarbeiter über das betriebliche Vorschlagswesen einbringen und somit aktiv zur Verbesserung der Produkte und Prozesse, aber auch zur Gestaltung ihres eigenen Arbeitsumfeldes beitragen. In regelmäßigen Mitarbeitergesprächen haben sie zudem die Möglichkeit, ihre persönlichen Belange vorzubringen. Und alle drei Jahre wird die Mitarbeiterzufriedenheit anhand einer Mitarbeiterbefragung neu bewertet. Eines der wichtigsten Ergebnisse der letzten Mitarbeiterbefragung war die Arbeitszeitflexibilisierung und die Schaffung eines kinderfreundlichen Arbeitszeitmodells, welches vor allem den Müttern im Unternehmen ermöglicht, Familie und Beruf besser zu vereinen.
Mitarbeiterorientiert
Dass der Unternehmensgruppe ihre Mitarbeiter wichtig sind, sieht man auch an den Dingen, die sie ihnen bietet:
Das Urlaubsgeld, die Betriebsergebnisprämie, der Einkaufsgutschein zum Geburtstag sowie die günstige und gute Mensa sind nur einige der Vorzüge, welche die Mitarbeiter genießen. Ebenso wird viel Wert auf Weiterbildung gelegt. So bietet die Unternehmensgruppe intern regelmäßig Sprachkurse an, sorgt in gezielten Schulungen für die Entwicklung der Führungskräfte und arbeitet gerade an einer eigenen Akademie. Regelmäßige Veranstaltungen, wie beispielsweise das Firmenskirennen, Fußballturnier und Kinderfest, sollen zudem zur Förderung des guten Betriebsklimas beitragen.
Südtiroler Praktikumsbetrieb 2012
Auch bei der Betreuung der jährlich über 100 Praktikanten und Diplomanden zeigt sich die Unternehmensgruppe sehr engagiert und wurde deshalb von der Handelskammer Bozen als ausgezeichneter Südtiroler Praktikumsbetrieb 2012 gekürt. Für viele Schüler und Studenten ist ein Praktikum das Sprungbrett in eine Karriere in der Unternehmensgruppe. So wurden zum Beispiel im Jahr 2011 26 ehemalige Praktikanten fix eingestellt. Bei rund 150 Neueinstellungen im Jahr stellt dies vor allem am Südtiroler Arbeitsmarkt eine äußerst wichtige Rekrutierungsstrategie dar. Um den Kontakt zu zukünftigen Berufseinsteigern frühzeitig zu knüpfen, ist die Personalabteilung jedes Jahr auf diversen Karrieremessen im In- und Ausland vertreten und empfängt Schulen und Universitäten zu Betriebsbesichtigungen im eigenen Haus.
Gesucht werden nicht nur ausgebildete Techniker. Die Einsatzgebiete reichen von der Produktion und Logistik über die Konstruktion bis hin zu Verkauf, Marketing und Verwaltung.
Damit die Mitarbeiter gemäß ihren Kompetenzen am richtigen Platz beschäftigt werden, kümmert sich in Sterzing ein sechsköpfiges Team um die Rekrutierung und betreut den einzelnen Mitarbeiter bei seiner beruflichen Entwicklung. Zur Etablierung neuer Technologien und Produkte und anstelle großzügiger Gewinnausschüttungen investiert die Unternehmensgruppe jährlich zwei stellige Millionenbeträge in die Forschung und Entwicklung und sichert somit langfristig die Zukunft des Unternehmens und die Arbeits plätze der Mitarbeiter
Zirkonzahn Hauptsitz, Gais
Südtiroler Hightech für hochwertigen Zahnersatz
In der Fachwelt sind die Zirkonzahn-Produkte aus Gais im Tauferer Ahrntal „in aller Munde“: Das Unternehmen Zirkonzahn beliefert mittlerweile Zahntechniker und Zahnärzte in über 80 Ländern.
„Gemeinsam lernen, gemeinsam vorwärts!“. So lautet der Titel der weltweiten Vortragsreihe von Zirkonzahn-Gründer und Chef Enrico Steger. Gut 2/3 des Jahres ist dieser damit in zahntechnischer Mission auf Dental-Kongressen unterwegs und referiert über selbst entwickelte Technologien und Material zur Herstellung von Qualitäts-Zahnersatz.
Internationales Unternehmen mit multikulturellem Team
Bei uns daheim in Südtirol, genauer im Firmenhauptsitz im Tauferer Ahrntal in Gais, arbeiten währenddessen 108 Mit-
Fakten & Daten
Gegründet: 2003
Mitarbeiter im Firmenhauptsitz in Gais: 108 aus neun Nationen
Filialen in: USA, Mexiko, Deutschland; ca. 50 Vertriebspartner weltweit
Produkte und Export: Geräte und Verbrauchsmaterialien zur Herstellung von Zahnersatz aus Zirkon werden in über 80 Länder exportiert
Zirkonzahn USA
arbeiter aus neun Nationen daran, die Zirkonzahn-Produkte zu vermarkten, zu verkaufen und für Kunden aus über 80 Ländern herzustellen. Die Internationalität des Unternehmens ist für Zirkonzahn-Mitarbeiter im modernen, linear eingerichteten Firmengebäude praktisch jeden Tag spürbar. Zahntechniker aus Korea, Island, Portugal, Südafrika, Frankreich, Japan, Norwegen und vielen anderen Ländern rufen an oder „pilgern“ nach Gais, um sich die „Schmiede“ ihrer Produkte anzusehen, den Firmenchef persönlich zu treffen oder auch um sich gemeinsam bei Zirkonzahn-Kursen weiterzubilden. „Gemeinsam lernen, gemeinsam vorwärts“! – beschreibt aber auch sehr gut das „Innenleben“ von Zirkonzahn. Aufgrund der rasant positiv verlaufenden Unternehmensentwicklung werden kontinuierlich neue Märkte erschlossen, neue Produkte entwickelt, Vertriebswege und interne Organisationen optimiert.
Firmenchef Enrico Steger
Ein „offener Geist“ bringt das Unternehmen voran Für Firmenchef Enrico Steger ist daher ein „offener Geist“ der Mitarbeiter das A&O: „Wir wollen gemeinsam lernen und in jedem Bereich immer besser werden. Dafür brauchen wir Mitarbeiter, die sich bei der Arbeit nicht langweilen möchten, sondern mit Freude etwas dazulernen und deren Ansporn es ist, sich selbst und die Firma weiterzuentwickeln. Nur durch permanente Weiterentwicklung können wir nachhaltigen Unternehmenserfolg und damit auch sichere Arbeitsplätze und Löhne für die Mitarbeiter garantieren“.
Die HOPPE-Gruppe entwickelt, produziert und vermarktet Beschlagsysteme aus Aluminium, Bronze, Edelstahl, Kunststoff und Messing für Türen und Fenster. 1952 gegründet, ist HOPPE heute mit ca. 2640 Mitarbeitern eine weltweit tätige Unternehmens-Gruppe mit Sitz in der Schweiz. Mit neun Standorten in Europa und den USA und weltweiter Vermarktung gehört das Unternehmen international zu den führenden Beschlagherstellern.
Eigenes (geheimes) Know-how, moderne Technik, innovative Produkte, anerkannte Markenartikel-Qualität und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern und indirektem Umfeld bilden die Basis für den Erfolg.
Familien-Unternehmen mit Tradition Geführt und geprägt wird das Familien-Unternehmen in der zweiten Generation von den beiden Eigentümern, Wolf und Christoph Hoppe, die es sich leisten können und wollen, langfristig zu denken und zu handeln, also in eine immer bessere Zukunft zu investieren, statt nur kurzfristige finanzielle Erfolge anzustreben. Dieses „Denken in Generationen“ ermöglicht auch die Umsetzung einer Werte-basierten
HOPPE bietet Schülern, Studenten und Schulabgängern die Möglichkeit, ihren „Wunschberuf“ in der Praxis kennenzulernen.
Unternehmens-Führung, auf deren Grundlage die Erkenntnis „Wer Leistung fordert, muss Sinn bieten.“ gelebt werden kann. Angestrebt wird ein ehrliches, gesundes Arbeits- und Innovationsklima, in dem nützliche Leistung Erfolge bringt, die Freude machen, und wo Begegnungsqualität keine Worthülse ist, sondern (vor-)gelebt wird.
Mitarbeiter als entscheidender Wettbewerbs-„faktor“
Die richtigen Mitarbeiter werden in Zukunft mehr denn je der entscheidende Wettbewerbs-„faktor“ sein. Die Bedeutung der Mitarbeiter ist einerseits ein Grund für die Wertschätzung, die wir ihnen entgegenbringen, und andererseits für die Anforderungen, die wir an sie stellen. HOPPE braucht Mitarbeiter, die sich mit ihrem ganzen Wollen, Wissen und Können engagieren, lernwillig und -fähig, flexibel einsetzbar, entscheidungsfähig und Verantwortungs-bewusst sind. Im Rahmen der PersonalPolitik ist HOPPE bemüht, ein faires Verhältnis von Leistung und Gegenleistung zwischen dem Unternehmen und den Mitarbeitern zu realisieren und für eine gesteigerte LebensQualität am Arbeitsplatz zu sorgen. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Anstrengungen des Unternehmens hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Anstrengungen führten dazu, dass die HOPPE AG, St. Martin, 2007 als erstes Unternehmen in Italien das Zertifikat für das erfolgreich durchgeführte „audit familieundberuf“ erhielt. Das Familien-Unternehmen HOPPE beschäftigt heute rund 770 Mitarbeiter in seinen drei Südtiroler Werken in Schluderns, St. Martin in Passeier und Laas und gehört zu den größten privaten Arbeitgebern Südtirols. Im nahegelegenen Müstair (Schweiz) zählt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiter, die vorwiegend aus dem Vinschgau stammen.
INFO
HOPPE AG
Jaufenstraße 16 | 39026 St. Martin i. P. Tel. 0473 640 111 | Fax 0473 641 359 info@hoppe.com | www.hoppe.com
Arbeiten in einem
Hightech-Unternehmen
Das Unternehmen progress Maschinen & Automation aus Brixen exportiert in über 30 Länder Maschinen und Anlagen für die Produktion von Betonfertigteilen sowie die Bearbeitung von Betonstahl. Das Maschinenbauunternehmen hat seinen Expansionskurs intensiviert und auf neue Kontinente ausgeweitet.
Die Herausforderungen auf internationalem Terrain sind vielfältig. Dabei ist fachliches Wissen genauso wichtig wie Sprachkenntnisse, Kulturkompetenz und Flexibilität. „Diese Anforderungen machen die Tätigkeiten in unserem Unternehmen besonders interessant. Gerade junge, motivierte Mitarbeiter haben bei uns die Möglichkeit, sich zu entfalten, sich weiterzubilden und zu entwickeln“, so der Geschäftsführer Erich Nussbaumer.
Russland – ein Land im wirtschaftlichen Aufschwung
Für die Unternehmensgruppe Progress gehört die Russische Föderation seit einiger Zeit zu den Top-Exportländern. Derzeit ist eine Anlage in Auslieferung, die sich über ein Gesamtauftragsvolumen von zwölf Millionen Euro erstreckt. Das Projekt ist eines der innovativsten, die nach Russland geliefert wurden.
Philippinen – Sinnbild des Asiatischen Marktes
Das Maschinenbauunternehmen behält seinen Expansionskurs auch im Jahr 2012 höchst erfolgreich bei. Jüngst wurde eine Anlage im Wert von etwa fünf Millionen Euro auf die Philippinen geliefert. Die Produktionsanlage, die der automatisierten Fertigung von Betonfertigteilen dient, ist eine der modernsten ihrer Art und mit allen technischen Highlights ausgestattet.
Deutschland steht für Qualität Internationalität bedeutet im Anlagenbau nicht nur Export in exotische Länder, sondern vor allem auch innerhalb von Europa. Ein geschätztes und bewährtes Exportland der progress Maschinen & Automation ist Deutschland. Dies ist ein Markt, der nicht nur für hohe Qualität steht, sondern diese auch absolut verlangt. Die jüngste Lieferung im Wert von zwei Millionen Euro ist seit kurzem im Einsatz. Die gelieferte Anlage umfasst ein weitgefächertes Aufgebot von Maschinen zur Betonstahlverarbeitung. progress Maschinen & Automation zählt zu den internationalen Marktführern in der Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von Betonstahl. Sie gehört zur Progress Unternehmensgruppe, die außerdem in folgenden Geschäftsbereichen tätig ist: Entwicklung und Realisierung von schlüsselfertigen Palettenumlaufanlagen für die Betonfertigteilindustrie (EBAWE), Entwicklung und Herstellung von speziellen Formteilen für die Betonfertigteilindustrie (tecnocom), Produktion von Betonfertigteilen sowie die Errichtung von Objekten in Betonbauweise (PROGRESS), Transportbeton (BetonMix) sowie Baustoffe und Beratung (TopHaus).
INFO
progress Maschinen & Automation AG
Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen
Tel. 0472 979 100
info@progress-m.com | www.progress-m.com
Unzufriedene Mitarbeiter ...
Inhaberin, Myriam Hell
... und zündende Ideen. In der Werbebranche sind genau das die richtigen Zutaten um überzeugende Konzepte und Werbebotschaften zu schaffen. Eine Idee entsteht spontan – Unzufriedenheit perfektioniert sie erst.
Betrachten wir den Begriff „Unzufriedenheit“ von einer anderen Seite, erhält er eine komplett neue Bedeutung: Chance zur Weiterentwicklung. Und hier setzen wir an. Um aus dem famosen Funken in einer Werbebotschaft ein Lauffeuer oder gar einen Flächenbrand zu entfachen, bedarf es genau dieser Unzufriedenheit während der Umsetzung.
Unser Motto: unzufrieden bleiben!
Unsere Kunden lieben das. Diese Herangehensweise begeistert den Auftraggeber und lässt unser Werbeteam zur Hochform auflaufen. Eine zündende Idee kann immer und überall entstehen. Die Entwicklung eines überzeugenden Konzeptes verlangt aber das Streben nach mehr. Die Größe eines Kunden oder der Umfang eines Werbeauftrages spielt dabei keine Rolle. Ausschlaggebend ist es, die Werbebotschaft treffsicher zu kreieren und dann die Werkzeuge genau darauf abzustimmen.
Unsere Eisen im Feuer
Kreativität, durchdachte Konzepte und handwerkliche Sorgfalt – das sind die wesentlichen Elemente unserer Arbeit. Kundenprojekte realisieren wir durch auffallende Werbe-Kampagnen, visuelle Kommunikation, Entwicklung von Corporate Identity und Design, Print und Web, Online-Marketing, Social Media, u.v.m.
INFO
Werbeagentur Hell Company Graben 32 B | 39031 Bruneck | Tel. 0474 370 266 info@hellcompany.eu | www.hellcompany.eu
Zeppelin Group
Zeppelin Group ist die führende Online-Marketingagentur im Alpenraum. Die erfahrene Agentur verfolgt eine ergebnis- und zielgruppenorientierte Vermarktung, um für ihre Kunden den bestmöglichen Profit zu garantieren.
Mit rund 60 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Meran und Mailand arbeitet das innovative Unternehmen täglich an maßgeschneiderten Lösungen, bei denen die Bereiche Marketing und Technologie im Vordergrund stehen.
Interne Weiterentwicklung zum bestmöglichen Betriebsklima Zeppelin entwickelt sich aber auch intern ständig weiter, um seinen Mitarbeitern das bestmögliche Arbeitsklima bieten zu können. „Das Jahr 2012 ist für Zeppelin in punkto interner Weiterentwicklung zweifelsohne das wichtigste seit unserer Gründung im Jahre 1999“, erklärt der Geschäftsführer der Zeppelin Group Michael Mitterhofer. Deshalb nehmen derzeit alle Führungskräfte des Unternehmens an einer internen Weiterbildung teil, um Kommunikation, Organisation und ein leistungsgerechteres Entlohnungssystem innerhalb der Betriebsstruktur zu fördern. „Nachdem wir ein Leitbild zusammen definiert haben, überarbeiten wir nun unser Organigramm. Wir wollen interne Prozesse verbessern und motivierte und kompetente Mitarbeiter besser fördern und angemessen entlohnen. Eine Aussage unseres Leitbilds besagt, dass wir für internet-begeisterte und motivierte Personen ein attraktives Unternehmen sind. Davon sind wir überzeugt“, erzählt Michael Mitterhofer.
Bester Arbeitsgeber Südtirols und Praktikumspreis Südtirol 2012
Weil die Zufriedenheit der Mitarbeiter bei Zeppelin Group eine zentrale Rolle spielt, hat die Marketing Agen-
tur bei der ersten Ausgabe von „Bester Arbeitgeber Südtirols“ im Jahr 2011 teilgenommen. „Wir haben an diesem Wettbewerb vor allem deshalb teilgenommen, um Genaueres über die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter in Erfahrung zu bringen. So wissen wir, woran wir in Zukunft arbeiten müssen, um unser Betriebsklima zu verbessern. Natürlich sind wir auch dieses Jahr wieder dabei“, erklärt Michael Mitterhofer. Zeppelin Group baut vor allem auf junge Mitarbeiter. Ihr Einsatz in diesem Bereich wurde am 27. Februar dieses Jahres mit dem Erhalt des „Praktikumspreis Südtirol 2012“ belohnt. Praktikanten bekommen bei Zeppelin Group die Chance, sich schnell in das gewünschte Arbeitsfeld einzuarbeiten und werden auch dementsprechend gefordert und motiviert.
Neue Betriebsstruktur und spannende Firmenevents Der Sitz in Meran bietet Zeppelin Mitarbeitern eine großräumige und neuartige Struktur. Neben großen Besprechungsräumen steht allen eine Küche zur Verfügung, welche vor allem zur Mittagszeit zum Treffpunkt vieler Mitarbeiter wird. Um das Arbeitsklima weiterhin zu verbessern, wird eine Vielzahl an firmeninternen Events organisiert. Beim Firmen-Törggelen, der Weihnachtsfeier (mit Bowlingwettbewerb), einem gemeinsamen Rafting Ausflug oder beispielsweise auch bei regelmäßig gemeinsamen Mittagessen überwiegt eine lockere und ausgesprochen kollegiale Stimmung.
INFO
Zeppelin Group GmbH
Kuperion Straße 34 | 39012 Meran
Tel. 0473 498 600 | Fax 0473 498 601
info@zeppelin-group.com | www.zeppelin-group.com
ROL DataCloud
Sicherheit „made in Südtirol“ für Ihr Firmennetz. „Cloud“ ist heute ein Modebegriff in der IT-Branche und steht für Hard- und Softwareressourcen, die online verfügbar gemacht werden.
Dabei kann es sich um einen Server genauso wie um ein Anwendungsprogramm oder um eine Plattform handeln. Diese Ressourcen sind beim Anbieter angesiedelt, der dem Nutzer über ein Netzwerk – typischerweise über das Internet – Zugriff auf die entfernten Systeme gewährt.
Sicher in Südtirol
Auf dem Cloud-Prinzip beruht die neue Datensicherungslösung von Raiffeisen OnLine für Unternehmen. Dabei wird ein in Südtirol angesiedelter Hochsicherheitsspeicher zur Datensicherung eingesetzt. ROL DataCloud ist aber mehr als nur ein Online-Speicher. Denn das Ablegen von Dateien übers Internet bringt zwar den Vorteil, dass die Daten vor Einbruch, Brand und anderen ortsgebundenen Malheuren sicher sind, es beansprucht aber bei der Übertragung jede Menge Bandbreite und Zeit. ROL DataCloud kombiniert die Vorteile des virtuellen Speichers mit den Stärken der lokalen Datensicherung. Bei ROL DataCloud übernimmt diese Aufgabe ein mitgeliefertes Speichermedium, das im Unternehmen selbst installiert wird. Tagsüber, wenn die Büros auf
Hochbetrieb arbeiten, werden die Daten auf dem lokalen Speichermedium abgelegt. Nachts, wenn das Firmennetz kaum belastet ist, wandern die wichtigsten Dateien übers Internet in die Cloud.
Vollautomatisch, praktisch, gut
Der Sicherungsvorgang ist programmierbar, läuft also automatisch ab. Wann was wo gesichert wird, entscheidet der Benutzer. Cloud Computing bringt drei Vorteile. Der erste und augenscheinlichste ist die Skalierbarkeit: Das Unternehmen hat genau die Serverkapazität zur Verfügung, die es im Moment braucht. Dazu kommen zweitens die sofortige Verfügbarkeit und drittens die Kostenersparnis, die dadurch entsteht, dass – wie bei einer Fahrt mit dem Taxi – nach Verbrauch abgerechnet wird.
Mehr zu ROL DataCloud erfahren Sie telefonisch unter 800 031 031 oder auf cloud.raiffeisen.net
Innovationsfreudigkeit, Teamgeist, individuelle Führungsqualitäten, couragiertes und transparentes Auftreten: Diese Eigenschaften sind gefragt, wenn man Teil des Dedagrop ICT Network werden will.
Als langjähriger ICT-Marktführer der Region hat Dedagroup seinen Eroberungszug einst in den hiesigen Bergen gestartet – insbesondere von Bozen, Bruneck und Trient aus – und zählt heute 12 Unternehmen, über 700 Mitarbeiter sowie Filialen in ganz Italien und in Mexiko.
Spitzenforschungslabor
Im Rahmen der Personalpolitik werden bei Dedagroup alle Mitarbeiter und insbesondere die Jüngeren in die Talententwicklung einbezogen. Eine wichtige Rolle bei der Innovationsförderung spielt Dedalab. Diese Struktur arbeitet eng mit den Universitäten von Bozen und Trient zusammen und rekrutiert von dort mittels Praktika, die sich meist zu Ausbildungsverträgen entwickeln, neue Ressourcen. Das Team Operations mit Sitz in Bozen ist dabei, die innovative Lösung Comarch ERP auf den italienischen Markt zu bringen und hat zusammen mit Eurac und Universität Innsbruck ein E-Learning-System für die Nutzer dieser Software entwickelt.
Schulung und offene Kommunikation von Anfang an Talentwicklung und Führungsqualitäten entstehen über Berufsbildungsprogramme: 2011 hat das Unternehmen mehr als 2000 Stunden technische und Managerausbil-
dung organsiert und sich kürzlich auch über den Europäischen Sozialfonds einen wichtigen Ausbildungsbeitrag der Provinz gesichert. Schon seit vier Jahren gibt es das Unternehmensintranet Dedabook, das ganz ähnlich strukturiert ist wie ein Social Network. Darin kann jeder Mitarbeiter sein individuelles Profil erstellen, Fotos und Infos veröffentlichen und sich aktiv am Unternehmensgeschehen beteiligen.
Flexible Arbeitszeiten und Telearbeit
Zu den Stärken der Personalpolitik des Unternehmens gehören sicher die Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zum Beispiel flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zur Telearbeit. Die umfangreichen Angebote sorgen dafür, dass Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbar sind.
Zertifiziertes Wohlbefinden
Dedagroup hat sich 2012 zum zweiten Mal das angesehene Zertifikat des Top Employer Italia gesichert, dass von CRF Institute und Il Sole 24 ore ausgestellt wird. Ausschlaggebend waren optimale Arbeitsbedingungen und interne Kommunikation, gutes Wissensmanagement sowie Förderung von Innovation und Teamwork-Aktivitäten.
Ein erfolgreiches Unternehmen mit Visionen für die Zukunft: Die Hanns Engl Werkzeugbau OHG vereint eine lange Tradition mit einem alternativen, zukunftsorientierten Wirtschaftsmodell, das auf Respekt und Verantwortung beruht. Die Firma ist einer der Südtiroler Pioniere der Gemeinwohl-Ökonomie.
Seit 1733 gilt der Name Engl als Inbegriff für Qualitätsarbeit und Präzision. Zunächst als Wagen- und Hufschmiede, später als Mechanische Werkstätte und nun als Meisterbetrieb im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus, wird das Unternehmen bereits in neunter Generation geführt. Zum Sortiment zählen Druckgusswerkzeuge, Spritzgießwerkzeuge, Stanzwerkzeuge sowie Prüf- und Messlehren von höchster Qualität, die in der eigenen Fertigungshalle im Bozner Industriegelände entstehen. Die bewährt hochwertigen Produkte, stetige Innovation und vor allem die Bereitschaft der Mitarbeiter, die wachsenden Anforderungen zu meistern, bilden die Basis des Erfolgs. Dessen ist sich das Unternehmen bewusst. Eine familienfreundliche Betriebsführung nimmt auf die Bedürfnisse der
Mitarbeiter und ihrer Familien Rücksicht. Die Betriebstreue der Mitarbeiter ist hoch. Auf Grund der langjährigen Bemühungen wurde die Firma von der Autonomen Provinz Bozen als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.
Große Ziele erreicht man mit großartigen Mitarbeitern. Danke für die entgegengebrachte Treue und Loyalität!
info@systems.bz www.systems.bz
Südstern leuchtet!
Nur zufällig war Roberto Biasi, Chef des Bozner HighTech-Unternehmens Microgate, im April 2010 beim ersten Treffen des Südstern-Planeten HiTech dabei. Dieser Zufall erlaubte es ihm an jenem Nachmittag mit Christian Patauner, einem PhD-Studenten am Genfer CERN ins Gespräch zu kommen. Heute, zwei Jahre später, ist Christian Patauner als Systemingenieur für Microgate tätig.
Zuerst war es nur eine Excel-Liste: Welche Südtiroler leben im Ausland und wo? Seit der Gründung des Netzwerks Südstern im Jahre 2004 ist die Teilnehmerzahl kräftig angestiegen. Bis heute sind dem Netzwerk der Südtiroler im Ausland über 1500 Südtiroler im Ausland (sog. „Südsterne“) beigetreten – und das Netzwerk wächst konstant weiter. Südstern wollte von Anfang an nicht „alles für alle“ bieten, sondern hat eine klare Positionierung eingenommen: ins Netzwerk aufgenommen werden Südtiroler, die seit mindestens zwei Jahren im Ausland berufstätig sind, eine weltoffene Geisteshaltung haben und für die Südstern eine willkommene Brücke zu Südtirol darstellen. Die Brückenfunktion ist ein zentrales Element im SüdsternGefüge: Es geht einerseits um die Vernetzung der Südtiroler im Ausland untereinander und andererseits um die Vernetzung von Südtirolern im Ausland mit der Südtiroler Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Den Ankerpunkt in Südtirol bilden über 50 Partnerunternehmen, die Südstern als Recruiting-Plattform oder zum Know-how Austausch mit international ausgerichteten Südtirolern nutzen möchten.
Einführung der Planeten 2010 wurden zur Verbesserung des fachspezifischen Austauschs Fachgruppen eingeführt. Diese Fachgruppen werden bei Südstern „Planeten“ genannt und sollen den Austausch unter Südsternen und zwischen Südsternen und
Partnerunternehmen innerhalb eines bestimmten Themenfelds sicherstellen. Soweit die Theorie. Doch funktioniert das auch in der Praxis? Die Antwort ist: ja. Zum Beispiel beim Thema Recruiting: Innovative und internationale ausgerichtete Südtiroler Unternehmen stehen im Kampf um Talente im Wettbewerb mit der ganzen Welt. Die besten Köpfe zieht es dorthin, wo sie sich am freiesten entfalten können. Finanzielle Anreize und Aufstiegsmöglichkeiten sind weitere Kriterien für die Auswahl des Arbeitgebers – hier steht Südtirol im europäischen Vergleich nicht unbedingt gut da. Dennoch würde es fast zwei Drittel der Südsterne wieder zurück nach Südtirol ziehen, sofern ein geeignetes Arbeitsangebot vorliegen würde.
Südstern-Partner können durch die Schaltung von Jobanzeigen auf offene Positionen in ihrem Unternehmen hinweisen. Zusätzlich können Partnerunternehmen interessante Kandidaten bei Südstern über die Plattform direkt ansprechen. Die Zusammenarbeit zwischen Südstern und den Partnerunternehmen folgt dem Prinzip einer gemeinsamen Reise. Die Bedürfnisse der Partner werden laufend in die Weiterentwicklung von Südstern integriert. Es gibt kein eindeutiges Erfolgsrezept für die Besetzung von Positionen aus Südstern heraus – oft muss die richtige Position einfach zur richtigen Zeit ausgeschrieben sein. Dennoch ist eines klar: Partner, die wiederholt Stellenanzeigen schalten, aktiv interessante Kandidaten ansprechen, zu Events kommen oder sich gar aktiv bei Fachplaneten engagieren, profitieren auf lange Sicht von ihrem Engagement. Online-Netzwerke wie Xing und Linkedin sowie OnlineJobplattformen sind in den letzten Jahren zu wichtigen Recruiting-Instrumenten geworden. Südstern wird in den nächsten Jahren für innovative Südtiroler Unternehmen zu einem wichtigen Tool in diesem Mix. Für Unternehmen, die sich international ausrichten wollen oder dies schon getan haben, sind Südtiroler, die einen internatio-
Die Südstern-Macher v.l.n.r.: Hubert Rienzner, Thomas Mur, Florian Drahorad und Armin Hilpold (Präsident)
nalen Background haben, ein wichtiger Baustein für den zukünftigen Erfolg. Südstern-Partner zu sein, bedeutet nicht nur den Zugang zu High-Potentials zu haben, sondern überhaupt erstmal auf dem Radar der Südsterne aufzuscheinen. Südstern versteht sich als ein SparringPartner für offene Unternehmen, die ihre Bemühungen beim Kampf um Talente sehr ernst nehmen und die Partnerschaft mit Südstern als strategische Investition mit langfristigen Perspektiven sehen.
Partnerprogramm mit Unternehmen
Die Reise in eine spannende Zukunft hat für Südstern mit der Einführung des Partnerprogramms im Jahre 2006 begonnen. Die Lernkurve zeigt bei dem Prozess der erfolgreichen Partnerschaften mit Südtiroler Unternehmen steil nach oben. Das eingangs erwähnte Beispiel einer erfolgreichen Vermittlung ist kein glücklicher Einzelfall, sondern ein Produkt des Südstern-Systems, das zusammen mit den Südtiroler Unternehmen aufgebaut wird. Beweis dafür ist eine weitere jüngere Erfolgsgeschichte aus dem Südstern-Universum: Zeno Kerschbaumer, Managing Director der Volkswagen Group Singapore hat bei einem Südstern-Treffen in Singapur Ivan Haller, Manager der zehn Restaurants umfassenden Senso Holding in Singapur kennen gelernt. Ivan Haller wollte in seinen Restaurants das Südtiroler Forst-Bier zum Ausschank bringen. Darauf angesprochen stellte Zeno Kerschbaumer den Kontakt zur Südtiroler Brauerei her. Heute wird in allen zehn Filialen Forst-Bier ausgeschenkt.
Let’s do it
Mit Südstern Campus wurde Ende 2011 eine Initiative gestartet, die ambitionierten Studenten die Möglichkeit gibt, bei Südstern einen Mentor zu finden, der bei den ersten Karriereschritten im Ausland zur Seite steht. Unter diesen
Anzahl Südsterne
Der Südstern-Jahresevent findet jedes Jahr am 28.12. in Südtirol statt, wo Kommunikation und Austausch im Vordergrund stehen
Campus-Mitgliedern sind auch Studienabgänger dabei, die für Partnerunternehmen interessant wären. Partnerunternehmen haben damit auch die Chance, Studienabgängern interessante Einstiegsjobs in Südtirol zu bieten und so das eine oder andere frische Talent zu gewinnen. Südstern wird nicht stillstehen, wenn es darum geht, die Südtiroler im Ausland mit Südtiroler Unternehmen zu vernetzen. Das Südstern-Motto 2012 lautet „Let’s do it“ und ist Garantie dafür, dass es auch weiterhin kraftvoll in die Zukunft geht.
INFO
Verein “Südstern - Das Netzwerk für Südtiroler im Ausland” Leonardo-Da-Vinci-Str. 12 | 39100 Bozen info@suedstern.org | www.suedstern.org
Planeten wurden mittlerweile gegründet. Einige neue Planeten befinden sich in der „Pipeline“.
Südsterne sind bereits einem Planeten (Fachgruppe oder lokale Gruppe) beigetreten.
Der Planet Medizin ist mit über 100 Mitgliedern der Vorzeigeplanet unter den Fachplaneten.
Partnerunternehmen unterstützen Südstern. Diese können über die Südstern Homepage mit Südtirolern im Ausland in Kontakt treten und Jobanzeigen schalten. Durch den Beitrag der Unternehmen können auch Initiativen wie Südstern Campus, ein Mentoringprogramm für Südtiroler Studenten im Ausland, umgesetzt werden.
der befragten Südsterne würden bei einem entsprechenden Jobangebot bestimmt oder eher nach Südtirol zurück kehren. (Quelle: Studie „Motive, Einstellungen und Pläne der „Südsterne“ im Ausland, 2010)
Den Wurzeln auf der Spur
Während es in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff sprießt, grünt und blüht, geht die neue Sonderausstellung diesem bunten Treiben auf den Grund.
In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff haben Besucher nicht nur Gelegenheit, sich an der üppigen Blütenpracht zu erfreuen, sie erfahren auch von den unterirdischen Kräften der Pflanzen, die ihr Wachsen und Gedeihen erst möglich machen.
Wurzel, Knolle & Co. – die verborgene Wunderwelt
Eine unterhaltsame Sonderausstellung geht dem Phänomen von Wurzel, Knolle & Co. buchstäblich auf den Grund. Faszinierende Bilder und Exponate zeigen die erstaunlichen Tricks und Strategien der Pflanzen, wie sie sich tief verwur-
„Wurzel, Knolle & Co.“ Betriebsausflugs-Tipp
An den langen Freitagabenden im Juni, Juli und August können die Gäste – nach einer spannenden Führung durch die Sonderausstellung – ein köstliches „Wurzel-&Knolle-Menü“ im Restaurant Schlossgarten, mit insgesamt 300 Sitzplätzen und atemberaubender Aussicht auf die umliegenden Gärten genießen.
Öffnungszeiten
1. April – 31. Oktober: 9.00 – 19.00 Uhr
1. – 15. November: 9.00 – 17.00 Uhr
Freitags im Juni, Juli, August: 9.00 – 23.00 Uhr (Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung)
zelt ihr Überleben sichern. Einen Schwerpunkt der interaktiven Inszenierung bildet die Welt der Knollen: Von der alltäglichen Kartoffel bis hin zur magischen Alraune nutzen verschiedenste Kulturen deren vielfältigen Möglichkeiten und Kräfte. Sie sind Nahrungsmittel und Gewürz, Farbstoff, Arznei und süße Versuchung und können Gesundheit oder aber durch ihr Gift den Tod bringen.
Wer sich noch weiter in die „vierte Dimension“ pflanzlichen Lebens hinab wagen will, kann sich in einem Tunnel 200 Meter tief ins Erdinnere in die „Botanische Unterwelt“ begeben und dort verblüffende, multimediale Einsichten in die Welt des sonst Unsichtbaren gewinnen.
Blühende Rekorde
So spannend das Leben aus der Maulwurfsperspektive ist, freut man sich doch wieder über den Sonnenschein im Gesicht und den gewohnt farbenfrohen Anblick all der Blumen und Gewächse. Und davon gibt es im „schönsten Garten Italiens“ genug zu sehen: Im Frühling begrüßen über 230.000 prächtig blühende Zwiebelpflanzen, von Tulpen über Narzissen bis hin zu den Hyazinthen, die Gartengäste –ein Spektakel sondergleichen, das zum ersten Mal in dieser Dimension in Südtirol zu bestaunen sein wird. Es folgt die romantische Iris-, Rosen- und Hortensienblüte (Ende Mai bis Anfang Juli). Im Sommer verzaubert ein Meer aus leuchtend gelben Sonnenblumen und im Seerosenteich der Gärten werden über 100 verschiedene Seerosen blühen. Von August bis in den Herbst sorgen etwa 200 verschiedene Dahliensorten sowie Kamelien (im Oktober) für eine Fotokulisse der Superlative.
Die Familie Peer ist bereits seit mehreren Generationen in der Fleischhauerei tätig. 1995 kam ein österreichischer Tourist in eines der Geschäfte und wollte gute Südtiroler Knödel, leider waren keine im Verkauf zu erhalten. So wurde bei der Jahrhundertfeier der Metzgerei die Idee geboren, ein Qualitätsprodukt zu produzieren.
Herr Peer hatte die Marktlücke erkannt und mit einem eigens eingerichteten Labor, mit allen sanitären Auflagen, gingen die ersten Knödel in Produktion. 1997 wurden die ersten Versuche gestartet, die eigenen Metzgereien mit Qualitätsknödeln zu beliefern. Der Erfolg der Südtiroler Spezialitätenküche Peer war gestartet. Das Unternehmen Peer war in Zusammenarbeit mit der Handelskammer bereits bei den „Grünen Wochen“ in Berlin und auf vielen weiteren Messen wie Parma, Salzburg, Düsseldorf usw. vertreten. Inzwischen ist der Knödel sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wird in verschiedene Länder exportiert. Das Unternehmen Peer hat auch bei der vom TIS organisierten Knödelverkostung souverän abgeschnitten.
Südtiroler Qualitätsknödel
Die Südtiroler Küche bietet eine Vielzahl von schmackhaften und abwechslungsreichen Gerichten. Das traditionellste Südtiroler Gericht der bäuerlichen Küche ist und bleibt aber der „Knödel“. Er wird aus natürlichen Zutaten zubereitet und erlangt dadurch seinen typischen Geschmack. Knödel gibt es in den verschiedensten Variationen: ob Speck-, Spinat-, Leber-, Käse-, Dinkel-, Rohnen-, Semmel-, Brezen-, Pilze- oder Pfifferlingknödel, sie bilden immer eine willkommene und gesunde Abwechslung auf Ihrem Speiseplan. Die guten Zuta-
ten und die schonende Zubereitung machen den Knödel zu einem leicht bekömmlichen und typischen Qualitätsprodukt aus Südtirol. Es werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Die Knödel brauchen keine Konservierungsstoffe, da sie auf Wunsch auch luftdicht verpackt oder tiefgekühlt werden können und sie dadurch auf natürliche Weise haltbar gemacht werden. Zur Herstellung der Speckknödel wird Südtiroler Speck G.G.A. verwendet. Die Schutzmarke „Südtirol“ bürgt für Herkunft und Qualität. Durch die sorgfältige Verarbeitung und monatelange Lagerung erlangt der Südtiroler Speck G.G.A seinen hervorragenden Geschmack und eignet sich auch für viele andere typische Südtiroler Gerichte.
Südtiroler Qualitätsknödel
Wir produzieren für Sie täglich frische Knödel!
Der Name bürgt für Qualität
Radius online
Unser Zehn-Jahres-Jubiläum war Ansporn unseren Online-Auftritt zu erneuern. Sei es mit unserer Website www.mediaradius.it , wie auch mit unserer Facebook-Fan-Seite Radius-Das Wirtschaftsmagazin halten wir unsere Kunden, Leser und Fans stets auf aktuellstem Stand.
Musik Walter –Klaviere für‘s Leben
Erfolg braucht Mut – und Leidenschaft. Musik Walter hat beides bewiesen. Das Klavierhaus wurde mit viel Mut und mit großer Leidenschaft konzipiert und wird ständig ausgebaut.
Derzeit finden Sie Klaviere und Flügel der Marken Steinway & Sons, Schimmel, Yamaha, Seiler, Wilhelm Steinberg und Baldwin im direkten Vergleich in den Ausstellungsräumen in der Giottostrasse in Bozen. Ebenso eine große Auswahl an gebrauchten Klavieren mit einer fünf-Jahres-Garantie.
Unsere Stärke ist unser Service: Klaviere stimmen nach Gehör, Intonations- und Regulierungsarbeiten, Piano/ Flügel Live Saver System, Silent System Einbau, Konzertdienst, Gutachten und Kostenvoranschläge, Wartungsverträge, Reparaturen und Restaurationen, Klavier- und
Flügel in Miete, Transporte und Übersiedlungen. Albert Rieder, zuständig für Verkauf und Beratung im Bereich Klaviere und Flügel und Armin Rieder, zuständig für Klavierstimmungen, Regulierungsarbeiten und Reparaturen – sie sind die Säulen unseres Hauses, freundlich, kompetent, zuverlässig und erfahren stehen sie Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Rufen Sie uns an oder noch besser – kommen Sie vorbei und schauen Sie sich bei uns um. Sie werden sicherlich finden, was Sie suchen und brauchen.
INFO
Musik Walter Giottostraße 12 B | 39100 Bozen Tel. 0471 050 777 | Fax 0471 050 778 piano.sound@musikwalter.it | www.musikwalter.it
Achtung Burnoutgefahr!
Mit dem Begriff „Burnout“ verbindet man das „Ausgebrannt sein“ mit physischer und psychischer Erschöpfung. Stress ist Teil des Lebens, aber wenn der Stress intensiv und andauernd ist, führt er zu physischer Krankheit und psychologischen Störungen.
Feierabend kennen wir nicht! Die letzte E-Mail wird auch noch um zwei Uhr nachts beantwortet, im Urlaub brauchen wir ein sicheres W-Lan, um mit den Kollegen in Kontakt bleiben zu können. Und wenn das eigene Kind krank ist, fragen wir eher unsere Babysitterin um Hilfe, anstatt selber einen Tag zu Hause zu bleiben. Aufgrund der Globalisierung sind die Arbeitnehmer heute einem immer stärkeren Druck ausgesetzt. In einer Vielzahl von Berufen müssen Menschen mit größerer Unsicherheit, stärkeren Forderungen nach höherer Produktivität, Flexibilität und Beschäftigungsfähigkeit fertig werden. Umstrukturierung und schlanke Produktion verringern die Zahl der Arbeitsplätze. Die Arbeitnehmer müssen mehr produzieren, und zwar rascher und zu jeder Zeit.
Stress verursacht hohe Kosten
Für den Arbeitnehmer kann hoher Stress zu einer Vielzahl von Störungen und Krankheiten führen und auch das Immunsystem verändern. Darüber hinaus kann der Verlust der Fähigkeit, mit Arbeits- und sozialen Situationen fertig zu werden, zu weniger Erfolg bei der Arbeit und möglicherweise zu Arbeitslosigkeit führen. Stress kann Familienbeziehungen stärker belasten und zu Depression oder Tod führen. Stress bedeutet auch für die Unternehmen eine Unmenge an Kosten: Fehlzeiten, höhere medizinische Kosten und Personalwechsel, was weitere Kosten der Anwerbung und Ausbildung von neuen Beschäftigten verursacht. Stressbedingte Erkrankungen führen auch zu geringerer Produktivität und Leistungsfähigkeit.
Das Burnout-Syndrom entsteht meist schleichend über mehrere Jahre. Betroffen sind vor allem die leistungsorientierten, zielstrebigen, ehrgeizigen Männer und Frauen, oft Perfektionisten. Aber auch die einfühlsamen, mitleidenden, mitfühlenden, helfenden Menschen, also jene mit Helfer-
syndrom sind von Burnout bedroht. Zu den psychischen Burnout-Symptomen zählen Lustlosigkeit, Gereiztheit, Gefühle des Versagens, Angstzustände, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich, permanente Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Verzweiflung bis hin zu Hoffnungslosigkeit, chronische Motivationslosigkeit und Stimmungsschwankungen. Körperliche Burnout-Beschwerden sind Kopfschmerzen, Rückenverspannungen (Nacken), Herz-Kreislaufstörungen und Magen-, Darm-Beschwerden.
Vorbeugemaßnahmen gegen Burnout
Was kann man tun, um Burnout zu verhindern? Man sollte auf den eigenen Körper hören und sich den Stress und die Zwänge eingestehen, die sich körperlich, geistig oder emotional manifestiert haben. Wenn die Arbeit oder die Beziehung unglücklich machen, sollte man versuchen, die Umstände zu ändern. Wichtig ist, das Überengagement zu vermeiden und auf einen „Druckabbau“ hinzuarbeiten. Man sollte mit Freunden und Menschen, die einem gut tun, eine enge Beziehung halten. Wer anderen Menschen gewohnheitsmäßig Probleme und Pflichten abnimmt, muss lernen, davon höflich Abstand zu nehmen. Weitere Maßnahmen sind: gesunder Lebenswandel, kürzer treten, delegieren lernen, Nein sagen, Gleichgewicht zwischen Arbeit und Entspannung halten, weniger Zeit mit Grübeln verbringen, sich mehr um seine wirklichen Bedürfnisse kümmern, vor allem aber, sich den Sinn für Humor bewahren. Lachen ist das allerbeste Mittel gegen Burnout.
In den vergangenen Jahren wurden mehrere Formen der Behandlung entwickelt, um Stress und Ausgebranntsein zu bekämpfen. Dazu zählen u.a. die chinesische holistische Praxis, Akupunktur, Reflexzonentherapie und Bachblütentropfen. Diese Behandlungsmethoden sind aber teilweise sehr teuer und belasten das Budget der Betroffenen. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten noch immer nicht.
Das größte Kapital ...
... sind die Mitarbeiter . Werte und Ziele setzen, Selbsterkenntnis und Selbstwert fördern, Zufriedenheit, Identifikation mit dem Unternehmen, Talente entdecken und entsprechend fördern, Spielräume schaffen all das sind Stichworte, die die Unternehmenskultur von Siegfried Zwick charakterisieren.
Der Gründer der Maico, Erfolgsunternehmen aus St. Leonhard in Passeier, ist seit vergangenem Jahr im Ruhestand. Vor dreißig Jahren hat er das Großhandelsunternehmen von null auf gegründet, als Siegfried Zwick 2011 das Ruder abgab, zählte die Maico 160 Mitarbeiter und einen Umsatz von mehr als 70 Mio. Euro.
Als Manager in einem großen Familienbetrieb hatte Zwick vor seiner Entscheidung sich selbständig zu machen, am eigenen Leib erlebt, was es heißt unter einer dominanten Führungspersönlichkeit zu arbeiten. Nichts für Zwick, der auf selbständiges Denken nicht verzichten wollte. Seine eigene Erfahrung wurde zum Leitmotiv für seine eigen Tätigkeit als „Chef“ eines kooperativ geführten Unternehmens.
Nichts ist erfolgreicher als andere zum Erfolg zu führen
Von Anfang an, als er noch in Schluderns zusammen mit seiner Frau Brigitte als Zwei-Personen-Betrieb gestartet war mit dem ehrgeizigen Ziel, ein erfolgreiches, großes Unternehmen zu schaffen, wusste er, dass sein größtes Kapital die Menschen waren, die er für seine Idee begeistern und einsetzen konnte. „Ich habe immer versucht, Menschen einzustellen, die besser waren als ich; habe die Pyramide auf den Kopf und mich in den Dienst der Mitarbeiter gestellt. Nichts ist erfolgreicher, als andere zum Erfolg zu führen.“
Siegfried Zwick
hingegen sucht nach Lösungen im Produkt, die ihn aus der Austauschbarkeit heben. „Bei uns stand nie der Preis im Vordergrund, sondern die Kommunikation und die Dienstleistung.“ Ein Handelsunternehmen steht laut Siegfried Zwick im Wettbewerb mit der ganzen Welt. Überall werden gute Dienstleistungen und gute Produkte geboten. „Ich habe versucht über das Produkt und vor allem über die Dienstleistung einen Mehrwert zu schaffen, der den Kunden begeistert.“ Dienstleistungen wie z.B. die Maico-Akademie, die sowohl Mitarbeitern als auch Kunden zielgerichtet Schulungen bietet. Oder ein ausgeklügeltes Softwareprogramm, das den Kunden auf dem Weg zur Zertifizierung hilft.
„Mein Ziel war immer, seriösen Gewinn zu erwirtschaften.
Ein Gewinn, der dem Unternehmen aber auch den Mitarbeitern zu Gute kam.“
Ein Unternehmer, so Zwick, muss Visionen geben, anerkennen, gemeinsame und realistische Ziele vorgeben. Keine Frage, er hat alle Mitarbeiter persönlich gekannt, hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu ihnen. „Meine Vorleistung war absolutes Vertrauen; Vertrauen ehrt und verpflichtet und ist wesentlich zielführender und zudem kostengünstiger als Controlling im Sinne von Instrument zur Messung von Zielerreichung. Kontrolle ist für mich Botschaft von Misstrauen.“
Mehrwert Begeisterung
Das gleiche Konzept wendete Zwick auch im Kundenkontakt an. Für den Großhändler von komplexen Fenstersystemen waren dies zwei Gruppen: Handwerker und Händler. „Auch hier ging es uns immer darum, die echten Probleme und die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen.“ Der Händler, so Zwick, denkt deckungsbetrag-orientiert, der Handwerker
Ein Mitarbeiter darf verdienen, was er will Als Unternehmer wollte Zwick natürlich Erfolg. Aber mit Maßen. „Mein Ziel war immer, seriösen Gewinn zu erwirtschaften. Ein Gewinn, der dem Unternehmen aber auch den Mitarbeitern zu Gute kam.“ Gehaltsverhandlungen führte Zwick in der Regel einmal im Jahr mit seinen Mitarbeitern nach dem Motto: Ein Mitarbeiter darf verdienen, was er will, aber er muss einen dementsprechenden Beitrag zum Wachstum des Unternehmens leisten.
„Ich bin der Meinung, dass jeder sehr wohl einschätzen kann, welchen Wert er hat, was er verdienen kann. Es gab sicher auch Diskussionen, wenn einer viel verlangt, muss er auch Entsprechendes leisten. Nicht alle bedenken dies.“
Siegfried Zwick ist nicht nur ein Vollblutunternehmer, der auch ein Jahr nach seinem Abschied nichts von seiner Begeisterung für seine Tätigkeit verloren hat. Er ist auch ein Philosoph, ein Denker, offen für Anregungen, auf der Suche nach neuen Wegen. Das Ruder abzugeben, muss ihm nicht leicht gefallen sein. Aber eine Führungskraft muss loslassen können. Auch das ist eine seiner Devisen.
Heute sagt er, sei er auf dem Weg der Neuorientierung. Eine neue Herausforderung, der er sich mit Begeisterung stellt. Eine Tätigkeit als Coach, Zeit mit seiner Frau Brigitte, mit der er seit 44 Jahren glücklich verheiratet ist, Zeit für das Golfspiel. „Ich habe meine Fehler gemacht, nun sind meine Nachfolger dran. Nur so kommt man weiter.“ Und schon könnte er weiterreden über die positive Fehlerkultur in seinem Unternehmen. Aber davon ein andermal.
Filmstandort Südtirol
Ein Stand auf dem renommierten European Film Market (EFM), eine Südtirol-Party als Treffpunkt für die internationale Filmwirtschaft und „Diaz“, ein von Südtirol geförderter Film, in der Sektion „Panorama“: Der Filmstandort Südtirol war auf der diesjährigen Berlinale sehr präsent. Gab Südtirol 2011 noch sein Debüt als Filmland in Berlin, so präsentierte die Business Location Südtirol - Alto Adige (BLS) ein Jahr später eine Film Location, die sich bereits sehr gut etabliert hat. „Durch die Südtiroler Filmförderung und die Aktivitäten der BLS ist Südtirols Bekanntheits- und Anziehungsgrad als Filmstandort in dieser kurzen Zeit bereits stark gestiegen“, sagt Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann. Zahlreiche Initiativen der BLS hätten zudem aktiv dazu beigetragen, die Film Location Südtirol in den Köpfen von Filmproduzenten und Herstellungsleitern zu verankern, erklärt BLS-Direktor Ulrich Stofner: „Das Koproduktionstreffen INCONTRI, das Autorenförderprogramm RACCONTI, die Location Tour PLACES und das Ausbildungsprogramm „MOV(I) E IT!“, das wir gemeinsam mit der Filmschule ZeLIG in diesem Jahr erstmals durchführen werden – alle diese Projekte der BLS sind im letzten Jahr bereits mit Erfolg angelaufen.“
Award für RUBNER
Als erstes Südtiroler Unternehmen erhält die international agierende RUBNER Holding den begehrten Leadership Award des renommierten und weltweit größten Trainingsanbieters, Dale Carnegie. Jährlich wird an maximal fünf Unternehmen weltweit dieser Preis überreicht. Stefan Rubner, Präsident der RUBNER Holding, freut sich sehr über die Auszeichnung: „Im Jahr 2008 haben wir das RUBNER Leitbild entwickelt. Dieses sieht ein ehrgeiziges Wachstum des Unternehmens in Europa vor. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, muss der Vertrieb einen wesentlichen Beitrag leisten. Daher haben wir zur Steigerung der Exzellenz der Vertriebsmanager 2010 die RUBNER Sales Academy gegründet. Damit begann auch die strategische und erfolgreiche Partnerschaft mit Dale Carnegie.“
Dazu Dale Carnegie CEO Peter Handal, der eigens aus New York angereist war, um Stefan Rubner die Auszeichnung zu überreichen. „RUBNER führt vor, wie ein Unternehmen gleichermaßen profitabel und innovativ sein kann und kontinuierlich Initiativen setzt, um die Unternehmenskultur in Richtung seiner Kernwerte weiter zu entwickeln“, so Handal.
Volksbank will 50.000 Mitglieder
Die Südtiroler Volksbank will ihre Mitgliederbasis zum Jahresende 2014 auf 50.000 Mitglieder ausbauen. Das gaben Volksbank-Präsident Othmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher im Rahmen der BilanzPressekonferenz bekannt.
Dazu Volksbank-Präsident Othmar Michaeler: „Die Mitglieder entscheiden über den Kurs und die Entwicklung der Bank. Als Regionalbank betreiben wir im Kernmarkt Südtirol und in
Nordost-Italien ein klassisches Bankgeschäft. Je höher unsere Mitgliederzahl ist, desto tiefer ist die Bank in der Gesellschaft verankert. Als die größte Kreditgenossenschaft im Einzugsgebiet ist die Volksbank eine regionale Kraft; das Bankgeschäft auf genossenschaftlicher Basis und im regionalen Raum ist ein Zukunftsmodell. Für Mitglieder ist die Volksbank-Aktie eine langfristig sinnvolle und wertvolle Investition.“ Laut Generaldirektor Johannes Schneebacher hat das Kreditgeschäft zum Jahresende hin stark angezogen – das habe sich vor allem in Südtirol bemerkbar gemacht. „Wir reduzieren unsere Ausleihungen nicht, sondern erhöhen sie. Als Regionalbank sehen wir es als unsere Verpflichtung, auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten der Wirtschaft die nötige Liquidität zur Verfügung zu stellen. Darum haben wir die Ausleihungen im Jahr 2011 um über sechs Prozent erhöht.“ Als die größte Kreditgenossenschaft im Einzugsgebiet achte die Volksbank darauf, dass die Einlagen aus jeder einzelnen Provinz auch wieder zu 100 Prozent im Rahmen von Krediten und Darlehen der Wirtschaft und den Familien in der jeweiligen Provinz zur Verfügung gestellt würden, sagte Schneebacher.
Johannes Schneebacher und Othmar Michaeler
Starke Partner unter Strom
Der Südtiroler Energieverband (SEV) und die Etschwerke Trading GmbH – eine 100 %-ige Tochter der Etschwerke AG – haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und damit eine Vereinbarung erneuert, die der Raiffeisen Energieverband zum ersten Mal im Frühjahr 2011 ausgehandelt hatte. Im November 2011 hatten sich der Raiffeisen Energieverband und der Biomasseverband Südtirol zum Südtiroler Energieverband zusammengeschlossen. Südtiroler Energieunternehmen können die 2011 vertraglich vereinbarten Dienstleistungen demnach auch 2012 und 2013 zu günstigen Bedingungen in Anspruch nehmen. Der neue Vertrag sieht wieder eine enge Zusammenarbeit bei der Vermarktung von Überschussstrom und beim Einkauf von Integrationsstrom vor.
Dass die Erfahrungen im vergangenen Jahr positiv waren, belegt auch der Zuspruch der Energieunternehmen. 2011 nahmen neun Produzenten und sechs Energieverteiler aus Südtirol dieses Angebot zum Energiehandel an. Umgesetzt wurden dabei 118 Millionen Kilowattstunden Strom. 2012 werden zwölf Produzenten und acht Verteiler den Leistungspakt der Etschwerke Trading GmbH nutzen und dabei 191 Millionen Kilowatt umsetzen. Der Umfang des gehandelten Stroms ist damit immerhin um 62 Prozent gestiegen. Die Entscheidung des Südtiroler Energieverbandes auf einen starken Partner zu setzen, hat sich demnach ausgezahlt. Die Etschwerke-Gruppe ist mit einem Jahresumsatz von 450 Millionen Euro sowie 150.000 Strom- und 46.000 Erdgaskunden der größte Energieversorger in Südtirol. Kerngeschäft der Etschwerke-Unternehmen ist die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern wie Wasser, Wind, Biomasse und Fernwärme. Mit diesem Vertrag unterstützen die Etschwerke und der Südtiroler Energieverband einheimische Energieproduzenten und Energieverteiler beim Stromhandel auf einem komplexen Markt.
„See what you get“
First Avenue setzt wieder neue Maßstäbe im Werbebereich und startet Technologieoffensive. Seit nunmehr fünf Jahren begeistert der Marktführer im Bereich der Außenwerbung First Avenue durch neue und innovative Werbemöglichkeiten in Südtirol. „Unser Anspruch an uns selbst und unseren Service an den Kunden ist es, uns kontinuierlich weiter zu entwickeln. Dazu arbeiten wir seit einigen Monaten an einer Technologieoffensive, die unsere Kunden begeistern und völlig neue Möglichkeiten in der Werbung ermöglichen wird“, erklärt der junge Unternehmer. „Nach der Revolution des Outof-Home-Bereichs gehen wir nun einen Schritt weiter und machen Offline-Medien zu Online-Medien.“ Erster Schritt dazu ist das neue Tool Firstavenue+Map, welches das Unternehmen basierend auf Google Maps exklusiv entwickelt hat. Nach dem Motto „See what you get!“ ist es dem Kunden jetzt möglich, seine gebuchten Plakatkampagne am eigenen Bildschirm online per Mausklick zu erleben. „Damit können wir unseren Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten, gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, in denen Budgets genau und zielgruppengerecht investiert werden müssen“, so Hölzl.
Zirkonzahn ist ein aufstrebendes Unternehmen mit internationaler Ausrichtung in der Dentalbranche. Über 100 Mitarbeiter aus 9 Nationen stellen im Hauptsitz in Gais/Südtirol manuelle Fräsgeräte, hochpräzise optische Scanner, Computerprogramme, CNC 5-AchsFräsmaschinen und High-Tech Dentalmaterial für Niederlassungen und Partner in über 80 Ländern her.
Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir für unseren Hauptsitz in Gais:
- Mitarbeiter/in für Kundenbetreuung und VerkaufsInnendienst
- kaufmännische/n Mitarbeiter/in für die Angebotserstellung/Fakturierung
- Marketingmitarbeiter/in für Event- und Kursorganisation
- Mitarbeiter/in für PR, Kommunikation & Online Marketing/ Social Media
- tüchtigen Einkäufer
Gute Fremdsprachenkenntnisse sowie ACS-Radix Kenntnisse sind bei Ihrer Bewerbung von Vorteil. Wir bieten attraktive Entwicklungsmöglichkeiten in einem internationalen Umfeld und eine leistungsgerechte Entlohnung.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Lebenslauf per Email an: Verena Rainer, Ass. der GL personal@zirkonzahn.com Tel. +39 0474 066 603
Michael Hölzl
DolomythiCup
Das Ziel des DolomythiCup seit der ersten Auflage im Jahr 2007 ist es, Südtiroler Segler zum Hochseesegeln zu aktivieren, gemeinsam an einer Regatta teilzunehmen und sich mit gleichen Booten im sportlichen Wettkampf zu messen. Außerdem soll dieser spannende Sport auch in Südtirol eine immer größere Verbreitung erlangen. Warum „gleiche Boote“? Weil nicht die Beschaffenheit des Bootes, sondern das Können der Segler ausschlaggebend sein soll. Dass am Ende der jeweiligen Tageswettrennen auch die Geselligkeit gepflegt wird, ist ein weiteres Ziel des DolomythiCup. Vom 12. bis zum 19. Mai 2012 treten die Segelcrews gegeneinander an. Vor der Küste Kroatiens wird sich zeigen, wer die Nase vorn hat. Parallel dazu findet auch in diesem Jahr die „Cruiser Trophy“ statt.
Umsteigen aufs Rad
Happy-PepiMagdalener 2011
In den Kellern des Trogerhofes in St. Magdalena herrscht derzeit geschäftiges Treiben. Pepi Staffler ist gerade dabei den Jahrgang 2011 abzufüllen. Der Vorrat vom Jahrgang 2010 geht zu Ende und die Kunden wollen auf den „Happy-Pepi-Wein“ vom Magdalena–Hügel nicht verzichten. „Der Jahrgang 2011 kann sich sehen bzw. trinken lassen, die Qualität ist wiederum sehr gut. Ab Mai werden die Kunden mit dem Jahrgang 2011 beliefert. Nur beim Magdalena Classico gibt es bis auf weiteres noch den Jahrgang 2010, so lang der Vorrat reicht“, freut sich Pepi Staffler und denkt schon an den traditionellen Kirchtag am 22. Juli 2012.
40 Jahre Romantikhotels
Das Land Baden-Württemberg will seine Bevölkerung zum Umsteigen auf das Rad bewegen. Es setzt dabei auf das Können und die Erfahrung des Bozner Kommunikationsunternehmens „helios“. Zehn Agenturen haben sich an der Ausschreibung beteiligt; das Südtiroler Unternehmen „helios“ hat das Rennen gewonnen. „helios“, habe durch sein umfängliches Konzept zur Nachhaltigkeit überzeugt, begründete der Baden Württemberger Verkehrsminister Winfried Hermann die Entscheidung für das Südtiroler Unternehmen. Patrick Kofler, Geschäftsführer von „helios“, erklärt seine Strategie bei der Ausschreibung: „Wir haben keine fertige Plakatkampagne oder einen endgültigen Plan eingereicht. Wir haben einen Prozess, ein System mit vielen Ideen angeboten.”
Ein Mann der ersten Stunde. Josef „Seppl“ Waldner war einer der Gründungsmitglieder der Romantikhotels und damit Initiator einer bereits seit 40 Jahren währenden Erfolgsgeschichte. Zum Presseempfang anlässlich des Jubiläums kamen Kollegen von den Romantikhotels, Stammgäste und Freunde der Familie. Seppl Waldner hielt eine kurze Rückschau und durfte sich anschließend von einer Laudatio überraschen und berühren lassen, die sein Freund Gerd Bacher vorbereitet hatte. Der ehemalige ORF-General, lange Jahre einer der einflussreichsten Persönlichkeiten Österreichs, hielt eine kabarettreife Ansprache zum Seppl und seiner Laufbahn als Spitzenhotelier. Dafür gab es begeisterten Applaus, sowohl für Gerd Bacher als auch für den Hausherrn.
Pepi Staffler mit seinem Happy-Pepi-Magdalener
v.l.n.r.: Günther Innerebner, Winfried Hermann und Patrick Kofler
v.l.: Seppl Waldner, Gerd Bacher mit Frau Christine und Siegfried Giuliani
Radius-SPORT-Ausgaben
Je 50.000 Exemplare
www.mediaradius.it
Fußball 2012/13 – August
• Als Beilage zur Dolomiten in Zusammenarbeit mit der Sportredaktion. A B C
Eishockey 2012/13 – September
Handball 2012/13 – September
• In jeder Ausgabe nden Sie den aktuellen Spielkalender zum herausnehmen.
COACHING & CONSULTING
Business Pool weil...
es „professionell und flexibel bei den Coachings auf die Personen und die jeweilige Situation eingeht und somit eine große Unterstützung in der Organisationsentwicklung bietet.”
Sabine Erb, Geschäftsleitung Erb GmbH
ACADEMY
Business Pool weil...
es „in den Kommunikationsschulungen die Theorie anschaulich vermittelt und durch die didaktisch klug gestalteten Übungen dafür sorgt, dass eine praktische Umsetzung gelingt.”
Albin Innerhofer, CEO B.T.S. Italia GmbH
RECRUITING
Business Pool weil... es „eine persönliche und kompetente Beratung für Arbeitssuchenden und Arbeitgeber anbietet.”
David Senese, Geschäftsführer J. Schmidhammer GmbH
BAS
Business Pool weil...
„unser wertvollstes Kapital als Dienstleistungsunternehmen unsere motivierten, begeisterten und positiv eingestellten Mitarbeiter sind; sie tragen zur beträchtlichen Steigerung des Unternehmenswertes bei.”