Skip to main content

Radius Bauen & Sanieren 2015

Page 1


Bauen & Sanieren

Projekte: OBI - Bruneck | Mirror Houses - Bozen

Das Land baut: Schulen, Reha-Zentrum, Kletterhalle

DER ZAUBER LIEGT IM

Anmutung und Eleganz, Präsenz und Ausstrahlungfaszinierende Technik in verführerischer Form. Die neuelassen Sie sich verzaubern. 5000

Natürliches Ambiente

Speziallösungen für Böden mit individueller Gestaltung (printcork). Bestens geeigent für geringe Einbauhöhen und höchster Strapazierfähigkeit.

Bodeninnovationen aus der Schweiz bei der Karl Pichler AG. Markenprodukte von

Algund

J.-Weingartner-Str. 10/A

Tel. +39/0473/204800

Fax +39/0473/449885 info@karlpichler.it

Bozen

E.-Fermi-Str. 28

Tel. +39/0471/066900

Fax +39/0473/207224

bozen@karlpichler.it

Brixen

J.-Durst-Str. 2

Tel. +39/0472/977700

Fax +39/0473/207225 brixen@karlpichler.it

Kematen (A) Industriestr. 5

Tel. +43/5232/502 Fax +43/5232/2908 info@karlpichler.at

Restaurant und Bar Wohnung

Besuchen Sie unsere Ausstellungsräume und erfahren Sie mehr über unsere neuen, innovativen Produkthighlights!

www.karlpichler.it

impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination: Marita Wimmer

Redaktion: Annamarie Huber, Susanne Rude, Claudia Schwarze, Nicole D. Steiner, Marita Wimmer

Werbung/Verkauf: Michael Gartner, Lorenz Mederle

Verwaltung: Kapuzinergasse 5 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Titelbild: OskarDaRiz

Fotos: Gunter Richard Wett, Rene Riller, Oskar da Riz, Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen www.athesiagruppe.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Aktuell

06 Mirror Houses

11

Das Land baut erfolgreich

20 Leichte Besserung erwartet

23 Bau Messe München

26 Evolution KlimaHaus

30 Urbane Platzgestaltung

34 Alpitecture 2015

38 Hausverwaltung: Neue Gesetze

42 Projekt OBI Bruneck

50 Haus Settari – Briol

52 Eisacktaler Kellerei

58 Traum des Erwin Lanzinger

63 6er-Sessellift Tschein

Rubriken

64

Gesundheit: Frühjahrsmüdigkeit

66 Portrait: Albrecht Auer

68 Bunte Meldungen

Der nächste Frühling … … kommt bestimmt und damit auch die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit. Einige Tipps zum Winterausklang.

Titelbild: Mirror Houses, Bozen
Rendering: Arch. Christoph Mayr Fingerle

Info-PR

22 Hoppe AG, Lana

24 Rubner Türen AG, Kiens

25 Pohl Immobilien, Latsch

29 Finstral AG, Unterinn/Ritten

33 Auto Brenner, Bozen

36 Progress AG, Brixen

39 Systent GmbH, Algund

40 Lichtstudio Eisenkeil, Bruneck

47 Zementol IT GmbH, Brixen

48 Plattner AG, Leifers

49 Aster Holzbau GmbH, Jenesien

54 Geoliving GmbH, Bozen

56 Pichler Nutzfahrzeuge GmbH, Neumarkt

60 Obereggen AG, Deutschnofen

65 Restaurant Ruckzuck, Bruneck

70 Niederstätter AG, Bozen

Gute Handwerker gesucht!

Anlässlich der Veranstaltung alpitecture im Juni kommen ca. 80 Architekten aus dem deutschsprachigen Ausland zum Netzwerken nach Südtirol. Dabei sind sie immer auch auf der Suche nach erstklassigen Handwerksbetrieben, die sich bei alpitecture präsentieren.

Eine leichte Besserung am Bausektor für 2015, das soll es laut den Fachleuten geben. Es wurde aber langsam auch Zeit, nachdem an dieser Stelle seit drei Jahren geschrieben wird, die Talsohle sei erreicht! Bauwirtschaft ist eine enorme Vielfalt, das beweist einmal mehr auch der Inhalt dieses Magazins. Vom Designer-House, über sanierte Klimahäuser, Kellerei im Eisacktal, Urbane Platzgestaltung, bis zum Megaobjekt OBI in Bruneck. Aber auch die diversen Baustellen des Landes, wie Schulen, Reha Zentrum, Kletterhalle oder Projekte wie das Bibliotheken Zentrum oder die verschiedenen Baulose der Umfahrung Bozen, sind ein Beweis für Vielfalt und auch dafür, dass sich wieder mehr bewegt am Bausektor. In dieser Stelle auch der Hinweis auf die Internationale Veranstaltungen „Alpitecture“ im kommenden Juni in Bozen.

REALITÄTENBÜRO

Meine Erfahrung, Ihr Vorteil!

Seit über 35 Jahren betreuen wir unsere Kunden im Pustertal, Eisacktal und Wipptal mit viel Freude und Leidenschaft!

Beim Ankauf oder Verkauf begleiten wir Sie mit höchster Seriösität und Sorgfalt. Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen!

Franz Wimmer
Franz Wimmer

Luxeriöser Stadturlaub mitten im Grünen

Erlebnisreiche Ferien, mitten im Grünen mit Panoramablick auf die Berge, weitab von Hektik und Verkehr und dennoch in unmittelbarer Nähe der Südtiroler Landeshauptstadt und den Wander- und Skiparadiesen Südtirols, ermöglichen die Mirror Houses in Bozen.

Inserat: Mauroner

Minfo@elektro-mauroner.191.it

MAURONER OHG

d. Stefan Mauroner & Alois Rottensteiner

Elektrotechnik – Installationen

Stroblwiese Nr. 8 I 39053 Karneid Tel. 335 621 33 68 | Fax 0471 36 55 85

Georg Hochko

Tel. 0471 081 563 gra k@mediaradius.it

oderne Architektur eingebettet in die typische Landschaft Südtirols und ausgestattet mit höchstem Standard ergeben den besonderen Reiz dieser neuen Variante der Ferien. Die zwei Ferienwohn-Einheiten liegen inmitten der Apfelplantagen im Süden von Bozen. Es ist wie Stadturlaub auf dem Land, mit der oft in Hotels vermissten persönlichen, intimen Note des Wohnens und Genießens, die hier durch die besonderen Details am Bau und in der Ausstattung gekonnt kombiniert wurden.

Entworfen wurden die Mirror Houses vom Architekten

Peter Pichler. Dem jungen Südtiroler ist es in besonderer Weise gelungen, zeitgenössische Architektur mit modernen Formen und hochwertigen Materialien in die traditionelle Landschaft zu integrieren. Auf diese Weise wird der Aufent-

Architekt Peter Pichler

• geboren 1982 in Bozen

• Architekturstudium an der Universität für angewandte Kunst Wien und der University of California/USA

• Besuch der Masterclass von Zaha Hadid und Patrik Schumacher in Wien

• Praktikum bei Zaha Hadid in London, Mitarbeit am Projekt Nordkettenbahn in Innsbruck; Mitarbeit im Studio von Rem Koolhaas in Rotterdam, Rückkehr nach Wien. Mitarbeit im Team von Delugan Meissl, Kollaboration am Siegerprojekt der Konzerthalle von Amman, Jordanien

• 2009 Staatsprüfung in Venedig, Eintragung Architektenkammer

• Mitarbeit an Projekten im Hamburger Studio von Zaha Hadid für das neue Library and Learning Center der Wirtschaftsuniversität Wien und einem 150.000 m² großen developer Projekt in Bratislava

• 2014 Architekturstudio „Peter Pichler Architecture“ in Bozen und Mailand

Die Elektro- und Beleuchtungsanlage wurde vom Team der Firma Mauroner OHG realisiert.

halt zum Erlebnis, zum Zusammenspiel von Natur, Design und Moderne, das Relax, Genuss und Wohlfühlen garantiert.

In Harmonie mit dem Umfeld

Auf dem Grundstück des bestehenden, renovierten Hauses aus den sechziger Jahren wurden zwei autonome, hochwertige Ferienwohnungen geplant. „Für mich war es eine sehr spannende Aufgabe. Die beiden Kubaturen befinden sich in unmittelbarer Nähe, doch sollte allen, den Eigentümern, wie auch den Feriengästen die höchstmögliche Privatsphäre im Gebäude wie auch im Garten ermöglicht werden“, erklärt

Architekt Peter Pichler. Dies wird bei den Ferienwohnungen durch die große, westlich ausgerichtete Spiegelfassade ermöglicht, die keinen Einblick in den Garten des Bauherrn gewährt. In ihr spiegeln sich die Plantagen, Berge und das benachbarte Gebäude wider und lässt die Kubatur somit optisch mit ihrer Umgebung verschmelzen, sie in gewisser Weise gar optisch vergrößern.

Im März 2014 wurde unter der Bauleitung des Architekten mit den Arbeiten begonnen. Die detaillierte Vorbereitung,

gute Koordination sowie perfekte Zusammenarbeit der beteiligten Firmen ermöglichten eine schnelle Abwicklung, sodass der Bau im September schlüsselfertig übergeben werden konnte. Bereits im Herbst verbrachten hier die ersten Gäste erholsame Ferientage.

Niveauvolles Wohnen

Das Bauvolumen wurde in zwei Einheiten aufgeteilt, leicht versetzt in Höhe und Länge. Dadurch wirkt die gesamte Struktur aufgelockert, jede Einheit ist klar artikuliert, zudem ermöglicht die Versetzung eine optische Abgrenzung vom Nachbarn. Die autonomen Wohneinheiten sind in Richtung Osten ausgerichtet, haben einen eigenen Garten und autonomen Zugang mit Parkplatz. Die große Glasfassade mündet an den Seitenflächen durch geschwungene, kurviglineare Linien in eine schwarze Aluminiumfassade. Die beiden Volumina schweben optisch auf einem Sockel und heben sich somit vom Gelände ab. Dadurch entsteht eine gewisse Leichtigkeit und wird gleichzeitig eine bessere Aussicht auf die malerische

Umgebung ermöglicht. Die kleinen Wohnungen umfassen eine Wohnküche sowie ein Schlafzimmer mit angrenzendem Bad. Der Wohnraum wird über die raumbreite Glasfassade mit der davorliegenden Terrasse und dem Garten optisch vereint. Große Dachfenster gewährleisten den Einfall von natürlichem Tageslicht und eine ausreichende Belüftung im Schlafraum. Ein separater kleiner Keller dient als Lagerraum für eventuelle Sportgeräte.

Eine neue Form des Tourismus

Exklusiv wie der Baukörper ist auch die Innenarchitektur. Wie in einem erstklassigen Hotel muss der Gast auf keinerlei gewohnte Bequemlichkeiten verzichten. Bei der hochwertigen Einrichtung und Ausstattung mit den modernsten technischen Geräten wurden höchste Standards gesetzt, die dem Nutzer das Gefühl von Privatsphäre und Geborgenheit vermitteln. Dies war das Hauptanliegen der Bauherrin, Sabine Staffler Ebner. Die Idee für die Ferienwohnungen entstand bei der Umplanung des eigenen Wohnhauses, das verkleinert wurde. Die nun zur Verfügung stehende Kubatur konnte

IHR PARTNER AM BAU

„Korrektheit, Flexibilität und Kundennähe“ so lautet die Unternehmensphilosophie der Firmeninhaber Hartmann und Markus Bernard. Im Sinne dieses Grundsatzes führt die Bernard Bau sämtliche Aufträge im Bereich Hochbau aus. Dank langjähriger Erfahrung, dank der kompetenten Mitarbeiter und der modernen Ausrüstung, ist das Unternehmen imstande, den Bedürfnissen und Ansprüchen des Bauherrn optimal nachzukommen und jegliche Art von Projekten fach- und termingerecht auszuführen.

für die Ferienwohneinheiten genutzt werden. Doch es sollte nicht das übliche, anonyme Ferienzimmer sein. Die Familie ist viel gereist, ließ somit die eigenen Vorstellungen von einer optimalen Urlaubsunterkunft in die Planung mit einfließen.

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schön es ist, nach einem erlebnisreichen Urlaubstag in seine Unterkunft zurückzukehren und sich wie zu Hause zu fühlen. In einem Hotel ist das nicht möglich, man muss sich immer wieder hinausbegeben, die Privatsphäre ist sehr klein. Relax, sich frei und ungezwungen zu bewegen, ist da kaum möglich“, erklärt Sabine Staffler Ebner. In den Mirror Houses ist dies anders. Jede Wohneinheit mit Garten ist eine kleine Welt für sich, gut abgeschirmt und bietet somit absolute Privacy. Bei Lust und Bedarf kann selber gekocht werden, ansonsten ist der Weg ins Restaurant nicht weit. Optimal eingerichtet für zwei Personen kann die Kapazität des

Appartements durch eine Schlafcouch für die Unterbringung auf maximal vier Personen erweitert werden. Meist bleiben die Gäste einige Tage, gehen auf Erkundungstour nach Bozen, in die malerischen Orte entlang der Weinstraße, an die Seen, hinauf in die Berge oder auf die Skipisten. Mit seiner kompletten Ausstattung sind die Wohneinheiten aber auch für längere Aufenthalte optimal eingerichtet.

INFO

Mirror Houses

Grutzenweg 75 | 39100 Bozen | Mobil 334 530 32 00 info@mirror-houses.com | www.mirror-houses.com

Peter Pichler Architecture info@peterpichler.eu | www.peterpichler.eu

www.suedtirolhaus.it

IHR HOLZHAUS DER EXTRAKLASSE.

Der Bau des eigenen Hauses ist für Viele die wahrscheinlich größte Investition im Leben und dementsprechend groß sind oft auch die Wünsche und Erwartungen. Südtirolhaus steht Ihnen, als Pionier im Bereich KlimaHaus sowie Experte für Holzhaus-Konstruktionen, mit langjähriger Erfahrung und exzellentem technischen KnowHow zur Seite.

Das Land baut erfolgreich

Straßen, Brücken, Schulen, Bibliotheken, Naturparkhäuser, Zu- und Umbauten auch historischer Gebäude ... So mancher Bau wurde mit einem renommierten Architekturpreis bedacht. Das Ressort für Bauten setzt Maßstäbe für qualitatives Bauen.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde in Südtirol gebaut wie noch nie. Nicht alles ist gelungen. Der ehemalige Ressortleiter Architekt Josef March setzte bereits die Weichen für hohe Qualität über Planungswettbewerbe und Ausschreibungen. Diesen Weg wollen der neue geschäftsführende Direktor der Abteilung Hochbau und technischer Dienst, Architekt Andrea Sega, und sein Amtskollege der Abteilung Tiefbau Ingenieur Gustavo Mischi fortsetzen, mit dem zusätzlichen Ziel, die Verfahren zu vereinfachen.

Ö entliche Bauten als Vorbild

Vom Regionalismus über die Postmoderne, die Grazer Schule und die Einflüsse der Vorarlberger Architektur ... in Südtirol entwickelte sich in den letzten Jahren eine architektonisch selbstbewusste Baukultur. Die Abteilung Hochbau versteht sich als Vorreiter für innovative Projekte und das auch in Zusammenarbeit mit Gemeinden und öffentlichen Körperschaften. Der Planungswettbewerb, das kreative Kräftemessen von Architekten und Ingenieuren internationaler Herkunft, steigert die Qualität der eingereichten Entwürfe wesentlich, so dass eine kompetente Fachjury unter der besten Lösung auswählen kann.

Kriterien nach strategischer Bedeutung

Radius: Als neuer Landesrat für Bauten sind Sie mit der Fortführung bereits begonnener Strukturen konfrontiert. Nach welchen Kriterien gehen Sie z.B. im Tiefbau vor?

LR Christian Tommasini: Für das mehrjährige Programm wurden klare Kriterien und vier verschiedene Kategorien festgelegt. In die Kategorie 1 fallen Projekte zur Straßensicherung, die Brennerachse SS12, die Prioritätenliste der Brücken. Die 2. Kategorie betrifft die Vinschgauer Achse SS38 und SS40 und die Pustertaler Achse SS49. Die Bauvorhaben unter EU-Schwelle mit strategischer Bedeutung und andere Bauvorhaben fallen in die Kategorien 3 und 4.

Radius: Projektabläufe im Tiefbau dauern oft viele Jahre. Wie entscheiden Sie über Notwendigkeit, Kosten, Termine etc.?

LR Tommasini: Die Notwendigkeit, gemessen anhand der Kosten und des Nutzens, ist für uns entscheidend, z.B. Entlastung für Anrainer, für Verkehrsteilnehmer oder im Sinne des Umweltschutzes. Manchmal entstehen im Laufe der Ausführung wichtige Neuauflagen und somit müssen die Termine angepasst werden.

Radius: Es geht um Fertigstellung von begonnenen Arbeiten, um Ausschreibung von neuen Bauabschnitten und um ganz neue Projekte.

LR Tommasini: 185 Bauvorhaben im Tiefbau sind derzeit aktuell, da orientieren wir uns nach dem jeweiligen Stand: zu planen, bereits in Planung, Plan bereits fertig, zum Ausschreiben, bereits ausgeschrieben, oder schon in Ausführung. Dazu gehören zahlreiche Projekte wie Meran (Baulos 2), Kastelbell,

Branzoll, Bozen, Brixen-Vahrn, Kiens, Pflaurenz (Enfahrt ins Gadertal).

Radius: Auch im Hochbau wird um Projekte oft jahrelang diskutiert, dann entschieden und doch wieder geändert. Als Beispiel das Bibliotheken-Zentrum.

LR Tommasini: Die Diskussion bei größeren Bauvorhaben ist sehr wichtig, es können viele Aspekte im Detail analysiert und durch einen Planungswettbewerb die besten Lösungen gefunden werden, wie z.B. beim neuen Bibliotheken-Zentrum Bozen. Hier kamen auch emotionale Aspekte der Bevölkerung hinzu, welche schlussendlich dem Projekt eine positive Entwicklung ermöglichten. Nun steht dieses Bauvorhaben in unserem Terminplan ganz oben.

Christian Tommasini, Landeshauptmannstellvertreter, Landesrat für italienische Kultur, Bildung, Wohnungsbau, Grundbuch, Kataster, Genossenschaftswesen und ö entliche Bauten

Radius: Eine sogenannte neue Bescheidenheit setzt zunehmend auf alte Bestände und Sanierung, als auf neue Kubatur.

LR Tommasini: Wir haben in den letzten Jahren sehr viel Neues gebaut, weil einfach die Strukturen fehlten. Heute geht es darum, bestehende Gebäude energetisch zu sanieren, Anpassungen aufgrund neuer Sicherheitsnormen vorzunehmen oder um Erweiterungsarbeiten zur Optimierung der Funktionalität. Wir brauchen nicht immer neue Räume, wir brauchen aber bessere Räume.

Rendering:
Arch.

Bozen Süd – Kampill in sechs Minuten

Eigentlich wäre alles bereit. Machbarkeit, Studien, grünes Licht von Seiten der Landesregierung. Die Bauzeit für die vier Baulose der Umfahrung von Bozen würde rund zehn Jahre betragen. Wann es mit der Planung losgehen kann steht allerdings – noch – in den Sternen.

Ein Riesenprojekt, das größte Straßenbauprojekt im Land, voraussichtlicher Umfang von knapp 368 Millionen Euro. Ein Projekt, das nicht nur den Verkehr innerhalb der Landeshauptstadt erheblich verflüssigen würde, sondern

auch den Durchgangsverkehr zu Gute käme. Ein Projekt, das von Seiten der Bürger auf hohe Akzeptanz stößt.

Die neue Konzession für die A 22

Allerdings steht dem Ganzen ein Hindernis im Wege, die Erneuerung der (Verwaltungs-)Konzession der Brennerautobahn A 22, die im April 2014 abgelaufen ist. Die EU hatte sich bisher für eine europaweite Ausschreibung ausgesprochen, während die Landesregierungen von Südtirol und Trient und auch die Südtiroler Parlamentsabgeordneten sich für eine Verlängerung der Konzession einsetzen.

Bei einem Treffen von LH Arno Kompatscher mit dem ehemaligen EU-Kommissar für Verkehr und jetzigen Vizepräsidenten des EU-Parlaments, Antonio Tajani, im vergangenen Dezember, hat letzterer zugesagt, sich für eine Verlängerung der Konzession und den Verbleib in der Region einzusetzen. Eine der Bedingungen der Neuvergabe der Konzession sieht vor, dass die Brenner-Autobahngesellschaft im Rahmen der Umweltförderungsmaßnahmen die Umfahrung der Stadt Bozen (mit) zu finanzieren habe. Solange die Konzession nicht verlängert bzw. vergeben ist, sind die für die Arbeiten notwendigen Mittel blockiert.

Bisher hielt die Region Trentino Südtirol als Hauptaktionär 32,2 Prozent der 313 km langen Brennerautobahn, mit deren Bau 1963 begonnen wurde und die 1974 fertiggestellt wurde. Als einer der Hauptbewerber für die dreißigjährige Konzession für den Betrieb der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachse Europas, gilt der österreichische Baukonzern Strabag.

Land und Stadt Hand in Hand

Das Konzept für die Umfahrung der verkehrsgeplagten Landeshauptstadt hat die Abteilung 10 – Tiefbau, Amt für Straßenbau Mitte – Süd in Absprache mit der Stadt Bozen ausgearbeitet. Direktor des zuständigen Landesamtes ist Ingenieur Maurizio Mazagg.

„Vor der Erstellung der Machbarkeitsstudie sind wir das Problem von allen Seiten gründlich angegangen“, erklärt Mazagg. Studien über den Verkehrsfluss in den verschiedenen Abschnitten, Stadtverkehr, Durchgangsverkehr, RushHour, Erhebungen, etc. Die Landesregierung hat bereits im Mai 2014 die technischen Eigenschaften des Bauvorhabens genehmigt.

Jedes Baulos auch einzeln funktionsfähig

Vorgesehen ist eine großräumige Umfahrung Bozens in einem Halbkreis von Süd nach Nord, d.h. von Bozen Süd (MeBo) bis Kampill, bzw. bis zum Eingang des Sarntals. Das erste Baulos ist mit einer Spesenberechnung von 198,8 Millionen Euro das aufwändigste und sieht die Verbindung Kampill – Pfarrhof durch einen Tunnel unter dem Kohlerer Berg vor. Das zweite Baulos umfasst die Untertunnelung der Einsteinstraße zwischen dem Galvani- und dem Buozzi-

Kreisverkehr in Bozen Süd (26,1 Millionen Euro), das dritte Baulos verbindet die Einsteinstraße durch eine neue Brücke über den Eisack mit der Mebo (55,2 Millionen Euro) und das Baulos vier verbindet Kampill mit der Einfahrt ins Sarntal über einen Tunnel unter dem Hörtenberg (87,7 Millionen Euro).

Das Projekt ist so strukturiert, dass jedes Baulos auch alleine funktionsfähig ist. Vorgesehen ist, die Baulose eins nach dem anderen auszuschreiben. Vor Bauende eines jeden Bauloses soll der jeweils nächste Bauschritt ausgeschrieben werden, so dass – vorausgesetzt die Finanzierung ist gewährleistet – sukzessive ohne Unterbrechungen gearbeitet werden kann. Die Techniker gehen davon aus, dass der Abschnitt der Umfahrung, der unter dem Kohlerer Berg durchführt, durchschnittlich von 23.500 Fahrzeugen am Tag befahren wird. Das Verkehrsaufkommen rechtfertigt eine zweiröhrige Anlage des Tunnels.

Verkehrssimulation zur Hauptverkehrszeit

Interessant im Zusammenhang mit der Studie zum Bauprojekt ist die Verkehrsfluss-Simulation. Untersucht wurde die Situation zur Hauptverkehrszeit am Vormittag im Winter, und zwar sowohl den Personenverkehr als auch den Schwertransport betreffend, der Inner-Stadtverkehr und der Durchzugsverkehr.

Ausgehend von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h (Einsteinstraße), bzw. 85 km/h (Kohlerer Berg) in den Tunneln, gehen die Techniker davon aus, dass die Strecke Bozen Süd-MeBo bis Kampill in nur sechs Minuten zurückgelegt werden kann. Wohlgemerkt zur Hauptverkehrszeit!

Voraussichtliche Bauzeit zehn Jahre

Rosige Aussichten für die Autofahrer in und um Bozen. Die Frage ist nur ab wann. Zurzeit heißt es noch abwarten und sich in Geduld fassen. Die Bauzeit für die vollständige Fertigstellung aller vier Baulose wird von den Technikern mit zehn Jahren angegeben; mit Fertigstellung jedes einzelnen Abschnitts sollte sich die Verkehrslage sukzessive entspannen. „Voraussetzung für einen zügigen Bauverlauf, ist die kontinuierliche Finanzierung des Projekts“, erklärt Landesrat Tommasini. Und hier wären wir wieder bei der Brennerautobahn.

Georg Hochko er

Tel. 0471 081 563 gra k@mediaradius.it

Hotelfachschule & Schülerheim

Die neue Hotelfachschule sowie das neue Schülerheim mit Mensa sind zwei Neubauten im Schulzentrum in Bruneck. Sie sind eine notwendige, gelungene Investition für die Bildung unserer Jugend und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Den modernen Erfordernissen angepasste Lehr- und Stundenpläne erfordern neue Schulstrukturen, damit Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung das vorfinden, was sie brauchen. Doch nicht nur. Sie benötigen eine Mensa und auch Aufenthaltsräume für die Zeit zwischen dem Unterricht. Die beiden Neubauten haben unterschiedliche Funktionen, sind einheitlich rational, architektonisch zurückhaltend und wirken trotzdem sehr modern. „Durch die städtebauliche Verdichtung wurden eine neue Campuspromenade und verschiedene zusätzliche Orte des Treffens für tausende von Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen und Fachrichtungen erstellt, die dazu beigetragen hat, die gesamte Schulzone mit Leben zu füllen.“

Lichtdurch utete Räume und Schlafzimmer

Das modern und mit großen Fenstern ausgelegte Schülerheim bietet Platz für 117 Betten für Oberschüler in den Obergeschossen und 130 Essplätze für insgesamt mehr als 400 Mahlzeiten. Die Mensa und Küche liegen im hellen

Bruneck

Tiefparterre mit großzügigem, abgesenkten Innenhof mit Erholungscharakter. Darunter liegen Spielräume, Musikräume, Depots, Wasch- und Bügelräume. Die 41 PKW-Stellplätze in der Tiefgarage werden von der Hotelfachschule und dem Schülerheim gleichermaßen genutzt. Durch Garage, Mensa und Nebenräume sind die zwei Gebäude im Untergeschoss miteinander verbunden.

Auf dem neuesten Stand fürs Leben lernen

Im neuen Sitz der Hotelfachschule Bruneck sind 15 Klassen und zwei EDV-Räume, ein Clubraum, verschiedenste Praxisräume und die Verwaltung untergebracht. Die vollverglaste Fassade ermöglicht das Beobachten der Schülerinnen und Schüler beim praktischen Lernen in den hoteltypischen Bereichen. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Lehrküche, der Speise- und Restaurantbereich, eine Lehrbar und die Rezeption. Hinzu kommen weitere Demonstrations- und Lehrküchen und ein Dekorations- und Serviceraum im ersten Obergeschoss. Alle Räumlichkeiten sind optimal natürlich belichtet und mit modernsten Lehrmitteln ausgestattet. Eine großzügige Grünzone mit Sichtschutz durch Pflanzen trennt das Schülerheim und die Berufsschule von den angrenzenden Wohngebäuden der Nachbarschaft ab. Der Pausenhof bzw. der Lese- und Unterhaltungsplatz bieten Raum für Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Ausbau Berufsschule Savoy

Spannend und elegant: Das neue Erweiterungsgebäude für die Berufsschule für Gastgewerbe Savoy in Meran nimmt sich zurück, ö net den Blick auf das „Savoy“ aus der Jahrhundertwende und steht im rücksichtsvollen Dialog mit dem denkmalgeschützten alten Gebäude.

Die steigende Anzahl der Schülerinnen und Schüler machten es notwendig, nach zusätzlichen Räumlichkeiten für die Berufsschule Ausschau zu halten. Schließlich wurde das angrenzende ehemalige „Calligione“-Gebäude angekauft und für die schulischen Belange notdürftig angepasst. 2005 wurde europaweit ein Planungswettbewerb für die Erweiterung des Sitzes der gastgewerblichen Berufsschule Savoy ausgeschrieben. Das „Calligione“-Gebäude sollte ab-

gebrochen und stattdessen ein Neubau neben dem bestehenden Schulgebäude errichtet werden.

Neu neben „Alt“ und „Denkmalgeschützt“

Die besondere Herausforderung bestand darin, neben dem denkmalgeschützten Schulgebäude aus der vorigen Jahrhundertwende einen Neubau auf einem relativ beengten Grundstück zu realisieren, der dies berücksichtigt, die beste Lösung dafür bietet und den zeitgemäßen pädagogischen und räumlichen Anforderungen an einen Schulbau entspricht. Seit 1987 ist die gastgewerbliche Berufsschule im ehemaligen Hotel Savoy untergebracht. Das Gebäude Savoy wurde 1895 als Gaststätte und um 1900 als Hotel umgebaut. „Das als Monolith wahrgenommene neue Gebäude steht bewusst im Kontrast zu den architektonisch sehr unterschiedlichen

Nachbargebäuden. Einziger Dialog zum Bestand stellt der aus Glas sehr leicht ausgeführte Verbindungssteg dar, so der Projektant Arch. Helmuth Stifter.

Interessante Lösungen für das Nebeneinander Das neue Gebäude verjüngt sich nach oben. Dadurch erscheint das Gebäude kleiner und lässt mehr Licht in das Innere treten, zumal wenig Zwischenraum zu den angrenzenden Bauten besteht. Die schrägen Fassadenflächen interpretieren die Mansardendächer der umliegenden Gebäude neu, lösen die Blockhaftigkeit auf. Durch die schrägen Fassaden erhält der Erweiterungsbau je nach Blickwinkel und Lichteinfall ein unterschiedliches Aussehen. Farbpigmente und gekonnte Behandlung der Betonoberfläche der Fassade tragen zur putzähnlichen Optik bei, nehmen dem Neubau aber nichts an Einfachheit und Eleganz. Der Erweiterungsbau kann sich neben dem altehrwürdigen Hauptgebäude sehen lassen: selbstbewusst und identitätsstiftend.

Lobis

Ihre Wohlfühloase

Genießen Sie die warmen Sommermonate auf Ihrer besonderen LobiTEC-Wohlfühlterrasse und schaffen Sie sich ein mediterranes Gefühl in Ihrem Garten. Durch die verdeckte Fuge, die unsichtbare Verschraubung und die spezielle Kopfverbindung lassen sich endlos große Terrasse in jegliches Umfeld einbetten.

Böden
Fotos: René Riller

Psychiatrisches Reha-Zentrum Bozen

Der Neubau des Psychiatrischen Rehabilitationszentrums mit Wohnheim in Bozen fügt sich harmonisch in den Stadtteil ein. Er hebt das Trennende auf, verbessert die psychiatrische Versorgung und steigert die Aufenthaltsqualität der Patienten.

Warme Farben und natürliches Licht, ein wohnliches Ambiente und der Aufenthalt im Grünen stimulieren Lebensfreude und Energie im Allgemeinen und fördern die Genesung bei Kranken. Dies gilt im Besonderen auch für psychisch erkrankte Menschen. Das Projekt zum Neubau sollte daher die baulichen Voraussetzungen schaffen, um eine raschere Rehabilitation und damit eine kürzere Aufenthaltszeit der Patienten zu ermöglichen. Kein leichtes Unterfangen.

Wohnqualität: aus eins mach zwei

Das große Bauvolumen wurde in zwei Bereiche unterteilt. Im Erdgeschoss befinden sich die allgemeinen Dienste, Mehrzweckraum, Turnhalle, Tischlerei und Speisesaal: offen, durchlässig und flexibel gestaltet mit verschiedenen Nebenräumen und Blick auf die Grünflächen. Es ist der Freizeit und der Begegnung der Patienten mit den Familienangehörigen gewidmet. Der zweite, reservierte Bereich setzt sich aus den drei Obergeschossen zusammen, die auf zwei einzelne Baukörper verteilt sind. Im ersten Obergeschoss be-

finden sich die Räumlichkeiten für die Verwaltung, für den Therapie-, Beschäftigungs- und Arbeitsbereich mit Erholung auf einer Terrasse. 24 Betten und Räume für die Reha finden wir im zweiten Obergeschoss. Zwölf Betten sind es im Dritten; dazu kommen die Räume für das geschützte Wohnheim. Die zwei Baukörper verbinden die Haupttreppe und Terrassen, die als geschützte grüne Oasen zur Ruhe einladen. „Die in sich offenen, getrennten Baukörper geben nach innen und nach außen keineswegs den Anschein einer Anstalt. Beruhigende Farben und warme Materialien stellen den Patienten in eine wohnliche Atmosphäre und vermitteln gefühlte Geborgenheit“, stellt Abteilungsdirektor Architekt Andrea Sega fest.

Komfort und Funktionalität

Das Psychiatrische Reha-Zentrum hat zwei Eingänge: den Haupteingang an der Südseite und den Nebeneingang im Norden. Beide Seiten können auch mit Fahrzeugen erreicht werden. Von der Fagenstraße und Südseite aus erfolgt täglich die Versorgung der Patienten durch den Mensadienst. Es ist die Hauptzufahrt. Von der Tripolistraße aus führt eine Rampe ins Untergeschoss, wo die Garagen, Depots, Neben- und Technikräume untergebracht sind. Der Neubau des Psychiatrischen Reha-Zentrums in Bozen besticht durch angenehme Wohnlichkeit mit dem Komfort und der Funktionalität einer zeitgemäßen Struktur.

Bruneck: Neue Kletterhalle

Ein Gebäude wie eine Landschaft mit steigenden und fallenden Flächen. Geknickte Fassaden, Einschnitte, Aushöhlungen und Spalten scha en eine einzigartige Atmosphäre.

Sportklettern entwickelt sich immer mehr zum Trendsport für alle Altersklassen. „Sportklettern wird in allen Schulen, von der Grund-, Mittel- und Oberschule sowie von den Berufsschulen und der Universität dem allgemeinen Lernprogramm hinzugefügt“, berichtet Projektsteuerer Architekt Paolo Bellenzier. Doch nicht nur. Die neue Schulboulder- und Kletterhalle soll auch eine neue Attraktion für den Tourismus und für die gesamte Bevölkerung im Raum Bruneck werden.

Viel Tageslicht, viele Einblicke durch viel Glas 2009 wurde europaweit ein Planungswettbewerb ausgeschrieben. Drei verschiedene Kletterhallen, Vorstiegs- und Schulungsbereich und Boulderhalle, Umkleiden und ein Außenkletterbereich mit Zuschauertribüne zeichnen die neue Kletterhalle aus. Transparente Fassaden, viel Glas im Foyer und in den Besuchergalerien gewähren interessante Einblicke in das Geschehen der Kletterhallen auf allen Ebenen. Weiters wurde für die Optimierung der Nutzung der neuen Sporteinrichtung ein Parkplatz für 150 Autoparkplätze realisiert. Ein breites Abstandsgrün mit Sitzgelegenheiten und Fahrradständern trennt den Parkplatz von der Kletterhalle. Die Stellplätze sind mit einer nicht versiegelten Oberfläche ausgestattet; dazwischen sind Grünstreifen und Schatten spendende Bäume vorgesehen. Die Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen und die Einrichtungen laufen nach Plan. Im Juni 2015 wird es endlich soweit sein; die neue Schulboulder- und Kletterhalle Bruneck wird mit ansprechenden Kletterbereichen in den verschiedenen Hallen sowie im Außenbereich der regen Nachfrage von begeisterten Schülern und Klettersportlern ein exzellentes Angebot bieten.

Energie Sparbuch
Fotos: Philipp Oggiano

Leichte Besserung erwartet

Die Krise im Baugewerbe geht mittlerweile in das siebte Jahr und laut Wirtschaftsbarometer des WIFO ist keine Besserung der Auftragslage in Sicht. Das Geschäftsklima hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas gebessert, die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer sind aber mit der Ertragslage unzufrieden. Erst im Laufe dieses Jahres wird eine leichte Verbesserung der Erträge erwartet.

Das Baugewerbe hat in den letzten Jahren stark unter der Verschlechterung der Konjunktur gelitten. Die genehmigte Baukubatur ist zwischen 2010 und 2013 um ein Drittel gesunken. Auch die Anzahl der unselbständig Beschäftigten ist in der Baubranche rückläufig: Heuer waren es durchschnittlich 2,6 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Neben der schwachen Nachfrage beklagen viele Befragte auch einen schwierigen Zugang zum Kredit und die sinkende Zahlungsmoral der Kunden.

Hochbau lässt ho en, Tiefbau weiter in der Krise Es gibt aber Zeichen, die auf eine Entspannung der Lage hoffen lassen. Das Geschäftsklima ist zwar stark negativ, hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr etwas gebessert und eine weitere Steigerung wird aufgrund des vorgesehenen Aufschwungs der Südtiroler Konjunktur für 2015 erwartet. Tatsächlich erwarten 55 Prozent der Unternehmen in der Baubranche im kommenden Jahr eine positive Ertragslage. Dabei sind die Erwartungen im Bereich der Bauinstallation und Fertigstellung von Gebäuden (Zimmerer, Spengler, Elektriker, Hydrauliker, Fliesenleger usw.) etwas zuver-

sichtlicher, während die Situation im Tiefbau weiterhin besonders kritisch bleiben wird.

Es braucht wieder Gewinne

Dazu Markus Bernard, Obmann der Gruppe Bau: „Das Baugewerbe wird seit einigen Jahren durch mehrere gleichzeitig auftretende Faktoren blockiert: Zum einen sind dies die zunehmenden Auflagen und Kosten für öffentliche Bauten, zum anderen sind es aber auch offene Positionen, die unsichere gesetzliche Situation, der Förderstopp und die vielen bürokratischen Hürden, die auch die privaten Aufträge einbremsen. Was die Bauwirtschaft unbedingt wieder braucht sind Gewinne!“

Freundliches Investitionsumfeld

Um eine Trendwende herbei zu führen, benötigt Südtirol ein freundlicheres Investionsumfeld, daher bedarf es konkreter Maßnahmen zum Bürokratieabbau.

Dazu Thomas Ausserhofer vom Kollegium der Bauunternehmer: „Mit dem neuen Landesgesetz für öffentliche Arbeiten und dem neuen Landesraumordnungsgesetz haben wir hierfür eine einmalige Chance. Zudem muss Südtirol auf ständige Erneuerung setzen, denn die umliegenden Regionen schlafen nicht. Gerade in Krisenzeiten sollte die öffentliche Hand strategische Investitionen priorisieren, damit auch die Hebelwirkung des Bausektors verstärkt genutzt werden kann.“

Markus Bernard
Thomas Ausserhofer

Bei Garnituren mit Sertos® von HOPPE sorgt eine neuartige Kugel-Arretierung in der Steckgri -Verbindung nicht nur für eine extreme Belastbarkeit, sondern auch dafür, dass sie sich besonders einfach montieren lassen.

Ist ein Türgriff erst einmal montiert, dann bleibt er es in aller Regel auch – schließlich kommt es darauf an, eine dauerhafte und widerstandsfähige Verbindung zu schaffen. Besonders im Objektbereich muss die Garnitur auch bei Dauergebrauch ihren festen Sitz an der Tür behalten. Aber was ist, wenn ein Montagefehler passiert ist oder der Griff aus irgendeinem anderen Grund wieder abmontiert werden muss? Eine solche Situation hat bisher vielen Verarbeitern die Schweißperlen auf die Stirn getrieben – denn die Demontage von Griffen der Gebrauchs-Kategorie Klasse 4 ist gar nicht so einfach.

Kein Spezialwerkzeug nötig

Jetzt hat HOPPE etwas Neues entwickelt: Sertos®, eine Steckgriff-Verbindung, die sich nicht nur komfortabel montieren, sondern auch mühelos wieder lösen lässt. Und zwar ohne dass ein spezielles Werkzeug benötigt wird – ein üblicher Schraubendreher reicht! Kernstück der neuen Technik ist eine von HOPPE entwickelte und hergestellte Kugel-Arretierung in der Steckgriff-Verbindung.

Höchste Belastbarkeit nachgewiesen

Doch damit nicht genug: Die Sertos®-Verbindung ist außerdem extrem belastbar. Den Dauertest von 1.000.000 Prüfzyklen übersteht sie ohne jede Funktionsbeeinträchtigung. Das hat erst kürzlich die PIVCERTPlus-Prüfung des Prüfinstituts Velbert (PIV) ergeben. Damit übertreffen Sertos®-Garnituren die Anforderungen nach DIN EN 1906 der Gebrauchs-Kategorie Klasse 4 um das Fünffache!

Viele verschiedene Ausführungen erhältlich

HOPPE bietet die Sertos®-Steckgriff-Verbindung mit KugelArretierung in einem umfangreichen Sortiment verschiedener Serien in Aluminium und Edelstahl an – darin viele HOPPE-Klassiker aus der Produktlinie duraplus®. Auch Serien mit der antimikrobiell wirkenden Beschichtung SecuSan® sind im Programm – in öffentlichen Gebäuden ein überaus interessanter Zusatznutzen.

INFO

HOPPE AG

Industriezone 1/5 - Eurocenter | 39011 Lana Tel. 0473 640 111 | Fax 0473 641 359 info.it@hoppe.com | www.hoppe.com

Messe München

Vom 19. bis 24. Januar war München das Zentrum der internationalen Bauszene und versammelte all jene, die planen, bauen und gestalten. Neun heimische Betriebe präsentierten sich auf der Messe BAU den 240.000 Fachbesucher und Fachbesucherinnen aus aller Welt, während sich drei weitere Betriebe im Zentrum Münchens einem ausgewählten Publikum vorstellten.

Auf insgesamt 380 Quadratmetern stellen sich neun Südtiroler Unternehmen auf der Meese BAU in München vor. In den nach Themenbereichen gegliederten Hallen präsentierten sich die Estfeller GmbH aus Auer, die AGS-Systems GmbH aus Naturns, die Rotho Blaas GmbH aus Kurtatsch, die Lobis Böden GmbH aus Bozen sowie die Metall Ritten GmbH aus Klobenstein. Aus der Natursteinbranche vertreten waren die Grünig Natursteine GmbH aus Sterzing, die Nikolaus Bagnara AG aus Eppan, die Vereinigung „NaturStein Südtirol“ sowie die Lasa Marmo GmbH aus Laas. Die Messe findet alle zwei Jahre statt und ist Ort der Inspiration, Innovation und Nachhaltigkeit. Als geschäftsorientierte Informations- und Kontaktplattform deckt sie alle Bereiche der Baubranche ab.

Die Vereinigung „NaturStein Südtirol“ lud ausgewählte Architekten und Steinmetzbetriebe zu einer Abendveranstaltung mit dem Thema „Stein&Genuss“ am Gemeinschaftsstand der EOS. Im Mittelpunkt standen die Themen Architektur, Steine, Bauprojekte. Ziel der Veranstaltung war es, die eigenen Produkte und Projekte vorzustellen sowie Einsatzmöglichkeiten, Trends und wertvolle Erfahrungen mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmer und Expertinnen und Expterten auszutauschen.

Einbrecher haben keine Chance

Rubner Haustüren konnten zum wiederholten Male beweisen, dass sie zu Recht den Titel „Italiens beste PanzerKlimahaustür in Holz“ tragen.

In letzter Zeit kam es in Südtirol immer wieder zu Einbrüchen und entsprechender Verunsicherung unter der Bevölkerung. Dass Holz mit anderen Materialien sicherheitstechnisch bestens mithalten kann bzw. sogar überlegen ist, beweist die Tatsache, dass die Einbrecher bei Türen in Metall zum Teil erfolgreicher waren. Holz hat zudem den Vorteil, dass es gestalterisch und im Design eine unbegrenzte Vielfalt von Möglichkeiten bietet und der Inneneinrichtung angepasst werden kann.

Getestet bis Widerstandsklasse WK (RC) 3

Auch sind die thermischen Eigenschaften von Holz optimal und anderen Materialien hinsichtlich Kondenswasserbildung usw. eindeutig überlegen. Rubner Haustüren sind bis

Eugen-Müller-Straße 8 - 39100 Bozen

Tel. 0471 065 211 - Fax 0471 911 583

info@glasmueller.it - www.glasmueller.it

Gescheiterte Einbruchversuche bei einer Rubner Haustür

Widerstandsklasse WK (RC) 3 geprüft und wurden mehrfach von „amtlich geprüften“ Einbruchprofis im Labor unter Zuhilfenahme von klar definierten Werkzeugen getestet. Nur wenige Holzhaustüren haben diese Prüfung bisher geschafft. Durch die aktuellen Vorfälle wird jedoch ein noch wertvolleres Zeugnis ausgestellt: Rubner Türen halten auch im Ernstfall, was sie versprechen!

Widerstand erwünscht

Rubner Holzhaustüren sind bis Widerstandsklasse

RC2 und RC3 geprüft und werden von „amtlich geprüften” Einbruchprofis im Labor getestet.

1. zertifizierte PANZER-Klimahaustür Italiens

Stilvoll renoviert

Pohl Immobilien hat in Zusammenarbeit mit Architekt Zeno Bampi den Pfanzelter Hof in Tramin stilvoll und mit viel Liebe zum Detail renoviert.

Das Flair alter Gewölbe kombiniert mit moderner Formensprache überzeugt ebenso wie die raffinierte und durchdachte Einteilung der neuen Wohneinheiten mit Blick auf Olivenbäume und Weinreben. Lokale Baufirmen und Handwerker legten in enger Zusammenarbeit mit Pohl Immobilien besonders großen Wert auf die Qualität des Baus und die Ausführung der kleinsten Details. Ab sofort stehen Liebhabern dieses besonderen Hofes 2- und 3-Zimmer-Wohnungen sowie eine exklusive 4-Zimmer-Mansardenwohnung zur Verfügung.

Investitionswohnungen in Bozen CityLiving.bz nennt sich das neueste Wohnprojekt von Pohl Immobilien, welches in Zentrumsnähe von Bozen entsteht. Dabei legt Pohl Immobilien, wie immer, großen

Zum Verkauf bei Pohl Immobilien: Stimmungsvolle Gewölberäume im Pfanzelter Hof in Tramin

Wert auf die Bauqualität und die optimale Raumnutzung. Geschickt eingeteilte 2-3-Zimmer-Wohnungen sind vor allem als Investitionsobjekte ideal. Der zu erwartende Ertrag liegt bei 4 %.

INFO

Pohl Immobilien

Hauptstraße 60 | 39021 Latsch Tel. 0473 721 216 | Fax 0473 622 139 info@pohl-immobilien.it | www.pohl-immobilien.it

Evolution KlimaHaus: Alles

Anfang Februar ging die zehnte Au age der KlimahouseMesse in Bozen zu Ende. Nach vier Messetagen konnte wieder ein sehr erfreuliches Resümee gezogen werden. Über 38.000 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen im Bereich des energiee zienten und nachhaltigen Bauens und Sanierens zu erkundigen.

Radius nutzte den Anlass, um sich mit Ulrich Santa über die Entwicklungen im Bereich KlimaHaus zu unterhalten und das Eine oder Andere auch kritisch zu hinterfragen.

Radius: Das starke Interesse an der Klimahouse-Messe spiegelt nicht gerade die konjunkturelle Gefühlslage wider, die italienische Baubranche leidet ja besonders stark unter der Wirtschaftskrise. Inwiefern schlägt sich dies auch auf die Tätigkeit der KlimaHaus Agentur nieder?

Ulrich Santa: Italienweit sind seit 2008 die Investitionen in neue Wohngebäude um fast 60 % zurückgegangen. Nach Jahrzehnten des Baubooms war der Rückgang auf ein angemessenes Maß zum einen sicherlich nur eine Frage der Zeit,

zum anderen dürften aber auch über 700.000 Menschen dadurch ihren Arbeitsplatz verloren haben. Eine Ausnahme scheint allerdings die Nische des nachhaltigen Bauens und energetischen Sanierens zu sein, also der Bereich KlimaHaus, wenn wir so wollen. Wir konnten 2014 so viele Gebäude zertifizieren wie nie zuvor. Insgesamt wurden knapp 900 Neubauten, etwa 500 Sanierungsprojekte und über 2.600 Bestandsgebäude zertifiziert.

bäude zertifizieren wie nie zuvor. Insgesamt wurden knapp Neubauten, 2.600 Bestandsgebäude zertifiziert. ins

Radius: In Südtirol ist die Einhaltung der KlimaHausStandards bei Neubauten und größeren Sanierungen Pflicht. Manche Kritiker führen ins Feld, dass ein KlimaHaus aber auch Mehrkosten mit sich bringt und die Anforderungen sehr hoch sind …

Wenn ich von Mehrkosten spreche, dann muss

Unterschied liegt darin, dass bei uns auch auf die

U. Santa: Wenn ich von Mehrkosten spreche, dann muss ich dazu sagen, auf welchen Vergleichsstandard sich diese beziehen. Im restlichen Italien sind die Richtlinien im Übrigen restriktiver und die Mindestanforderungen höher. Ich dürfte heute also ohnehin kein schlechteres Haus mehr bauen und ein KlimaHaus kostet demnach auch nicht mehr. Der große Unterschied liegt darin, dass bei uns auch auf die

bleibt neu

Ausführung geachtet wird und die Qualität nicht nur eine rechnerische Größe auf dem Papier darstellt. Wenn wir uns außerdem die 2014 zertifizierten Gebäude ansehen, dann wurden 53 % der Neubauten bereits als KlimaHaus A ausgeführt, die restlichen 47 % als KlimaHaus B, also im Mindeststandard. Ein KlimaHaus A ist mittlerweile einfach Stand der Technik. Sinnvoll ist hingegen ein Vergleich mit dem durchschnittlichen Bestandsgebäude in Südtirol. Bezogen auf dieses sparen unsere Neubauten 82 % an Heizwärmebedarf ein, die sanierten Gebäude immerhin 69 %. Zudem wird der Energiebedarf vorwiegend aus erneuerbaren Quellen abgedeckt. Dementsprechend niedrig fallen in Folge auch Kosten und Umweltbelastung aus.

Radius: Ab 2017 wird der Mindeststandard auf KlimaHaus A angehoben. Worin liegt der Unterschied zu einem KlimaHaus B?

U. Santa: Der wesentliche Unterschied wird in den meisten Fällen im Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung liegen. Betrachtet man Betrieb und Wartung, ist diese ökonomisch wie wirtschaftlich im Grunde ein Nullsummenspiel. Entscheidend ist aber, dass sie nutzerunabhängig die notwendigen Luftwechsel sicherstellt und für hygienische Raumluftverhältnisse sorgt. Frischluft wird gefiltert, verbrauchte und feuchte Luft abgeführt und somit Kondensausfall oder Schimmelbildung vermieden. Die Mehrkosten zu einem KlimaHaus B belaufen sich bei einem Einfamilienhaus mit dezentraler Lüftung auf wenige Tausend Euro.

Radius: Mit dem neuen Energiebonus wurden Anreize für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und Sanieren geschaffen. Wie sehen diese im Detail aus?

maHaus R Zertifizierung erreicht, erhält einen Bonus von 20 %

U. Santa: Wer über den Mindeststandard hinaus baut oder energetisch saniert, wird mit einem Kubaturbonus belohnt. Beim Neubau sind dies bis 2017 10 % an zusätzlicher Baumasse für ein B-Nature, 15 % für ein KlimaHaus A und 20 % für ein KlimaHaus A Nature. Ab 2017 wird es dann für drei Jahre nur mehr 10 % für ein A nature geben, danach läuft der Bonus aus. Wer sein Gebäude hingegen in eine KlimaHaus Klasse C saniert oder eine KlimaHaus R Zertifizierung erreicht, erhält einen Bonus von 20 % der bestehenden Baumasse.

Dr. Ing. Ulrich Santa

Huber Hof, KlimaHaus R, Natz-Schabs

Radius: KlimaHaus hat sich auch Bürokratieabbau und Vereinfachung auf die Fahnen geschrieben. Was darf man davon erwarten?

U. Santa: Gleichzeitig mit dem neuen Energiebonus wurde auch die Energieeffizienzrichtlinie überarbeitet bzw. vereinfacht. Viel hilft nicht immer viel, zu hohe Mindestanforderungen erweisen sich in der Praxis oft als Kostentreiber und sind in der Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele wenig hilfreich oder gar kontraproduktiv. Wo es notwendig war haben wir deshalb nachgebessert, die Richtlinie an die Erfordernisse der baupraktischen Anwendung angepasst und den einen oder anderen Giftzahn gezogen.

Radius: Konkret heißt das …?

U. Santa: Es wurden die Grenzwerte für den Gesamtprimärenergiebedarf überarbeitet, diese berücksichtigen nun besser und standortabhängig den Heiz- und Kühlbedarf ebenso wie die Besonderheiten von Nichtwohngebäuden. Die Abdeckung des Warmwasserbedarfs zu mindestens 60 % aus regenerativen Quellen kann nun bei einer Reduzierung des Gesamtprimärenergiebedarfs um 25 % entfallen. Eine ähnliche Erleichterung gibt es beim Austausch der Heizanlage. Gänzlich gestrichen wurde die nationale Vorgabe, den Bedarf an elektrischer Energie im Ausmaß von 20 Watt je m² überbauter Fläche aus erneuerbaren Quellen abzudecken, was in der Regel bei Neubau und Sanierung die verpflichtende Installation einer Photovoltaikanlage bedeutete. Weiteres wurden die Mindestdämmwerte überarbeitet und ein vereinfachtes und kostengünstiges Verfahren zur Zertifizierung von Bestandsgebäuden eingeführt. Eine Summe von Maßnahmen, die dem Bauherrn und Planer das Leben etwas leichter machen, ohne dass dabei die Ziele des Klimaschutzes in Frage gestellt würden.

Radius: Zunehmend werden auch kritische Stimmen in Sachen Wärmedämmung laut. Reiner Populismus oder ist da was dran?

U. Santa: Bei dieser Kritik verhält es sich wie mit einer kaputten Uhr: auch die zeigt zweimal am Tag die richtige Uhrzeit an. Das muss man ernst nehmen, man darf aber das Kind nicht mit dem Bade ausschütten und die grundsätzliche Sinnhaftigkeit in Frage stellen. Es gibt fallweise sicherlich auch Fehlentwicklungen, die auch wir erkennen und aufgreifen.

Wir sind auf diesem Auge keineswegs blind. Unsere Gebäude und deren Komponenten werden generell immer technologischer, und gerade sehr komplexe Produkte und Technologien neigen oft zu wenig Flexibilität und Fehlertoleranz. Von daher muss eine gewisse Robustheit und Resilienz als Designund Qualitätskriterium sicher stärker Beachtung finden.

Radius: KlimaHaus erfreut sich mittlerweile in ganz Italien einer regen Nachfrage. Was schätzen Bauherrn außerhalb von Südtirol am KlimaHaus?

U. Santa: Im Grunde steht KlimaHaus auf den Punkt gebracht für drei Dinge: für eine hochwertige Planungs- und Ausführungsqualität, für ein behagliches und gesundes Raumklima, sowie für Energieeffizienz und einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt. Immer entscheidender wird dabei für viele Bauherren die Qualitätssicherung durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle. So lässt beispielsweise McDonald‘s alle neuen McDrives im Standard KlimaHaus Nature ausführen.

Radius: Nicht von ungefähr ging auch die erste KlimaHaus School-Zertifizierung an eine Schule in der Toskana?

Vorzerti zierte

KlimaHaus School in Cascina (PI)

U. Santa: Wir haben auf der Messe dieses neue Nachhaltigkeitssiegel erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und tatsächlich war das erste Projekt eine Schule in der Nähe von Pisa. Mit KlimaHaus School möchten wir einen Beitrag leisten, um für Schüler und Lehrer die besten Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Daher wurden eine Reihe an Planungsund Bewertungskriterien für die spezifischen Anforderungen von Schulen entwickelt: eine hohe Energieeffizienz, die Materialauswahl nach ökologischen Gesichtspunkten, eine gute Akustik, die Tageslichtnutzung, hygienische und emissionsarme Raumluftverhältnisse oder ein umweltgerechtes Abfallmanagement. Damit soll eine optimale Entwicklung der Schüler gefördert und diese gleichzeitig für die Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung sensibilisiert werden.

INFO

Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus

Schlachthofstr. 30 C | 39100 Bozen

Tel. 0471 062 140 info@klimahausagentur.it | www.klimahaus.it

Ein KlimaHaus Nature: McDrive in San Giovanni di Lupatoto (VR)

FIN-Project: Gelebte Transparenz

Zwischen Buch und Kunst. Schlanke Pro le und große Glas ächen – FINSTRAL, der zuverlässige Partner für ambitionierte Planer und Architekten.

Auf einem sehr langen und schmalen Hanggrundstück am Fuße der schwäbischen Alb in Deutschland sollte für die Bauherrenfamilie ein Zuhause entstehen, das sowohl für das Familienleben als auch für Kunst und Grafik Raum bietet, da die Bauherren als Verleger eine große Leidenschaft dafür hegen. Gleichzeitig sollte das Gebäude die offene und kreative Art der Familie zum Ausdruck bringen.

Die Idee und die Lösung

Das extrem geschnittene Grundstück wird mittels dreier Achsen geordnet: der Baumlinie aus altem gewachsenem Baumbestand, der Wasserlinie gezeichnet durch ein Becken im Gartengeschoss und der Kunstlinie, die das Gebäude gliedert. Die Kunstachse gliedert den Baukörper in einen horizontalen, fliegenden Bereich mit „öffentlichen“ Räumen, d.h. Wohnen, Essen, Kochen und einen vertikalen Bereich mit

Rückzugsräumen für die Familie wie Bibliothek und Büro. Vom Foyer im Erdgeschoss gelangt man unter einem fast durch das gesamte Gebäude verlaufenden verglasten FINSTRAL-Oberlichtband ins Innere. Dies ist die Achse, die den horizontalen und vertikalen Bereich trennt. Die angrenzende zweigeschossige Bibliothek führt über eine Treppe zum darüber gelegenen Büro der Familie. Nach unten führt sie ins Gartengeschoss, in dem die Privaträume der Kinder und Eltern untergebracht sind.

Harmonisch und modern Da Kunst das zentrale Entwurfsthema des gesamten Hauses ist, wurde dank professioneller Lichtplanung sowohl die Führung des Tageslichts über großzügige Fensterflächen als auch des Kunstlichts optimal in Szene gesetzt. Unterstützt wird diese gelebte Transparenz von den großen Glasflächen und der schlanken Profilgestaltung des FINSTRAL-Aluminiumsystems FIN-Project. Die Hochwertigkeit der Verarbeitung und die harmonische Akzentuierung von moderner, lebendiger Architektur waren weitere Gründe, wieso sich das renommierte Architekturbüro PHILLIPArchitekten für FINSTRAL-Fenster entschieden hat. Und mit dem FINSTRAL-Raffstore-Beschattungssystem, das hier unter Putz montiert wurde, gibt es keine störenden Kästen, die den Fassadenentwurf beeinträchtigen.

INFO

FINSTRAL AG

Gastererweg 1 | 39054 Unterinn/Ritten

Tel. 0471 296 611

finstral@finstral.com | www.finstral.com

Georg

Kreisverkehrsanlage Niederlana mit künstlerisch ausgestalteter Kreiselmitte

Tel. 0471 081 563

gra k@mediaradius.it

Vorfahrt Fußgänger im Ort

Das Herz eines Ortes sind die Plätze, Gassen und Straßen, wo sich Menschen in Muße begegnen, aufhalten und ins Gespräch kommen können. Der Autoverkehr steht dem entgegen und ist eine Quelle der Gefahr für die Fußgänger. Beides unter einen Hut zu bringen, ist in Eggen/ Deutschnofen und St. Vigil in Enneberg gelungen.

Tausende Jahre lang gehörten Straßen und Plätze den Fußgängern. In den letzten 60 Jahren wurden sie an den Rand, auf einen schmalen Gehsteig gedrängt. Das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit brachte uns das Auto als Symbol von mobiler Freiheit und Bequemlichkeit. Damit begann die Vorzugsschiene Auto im öffentlichen Raum mit dem Bau von Straßen- und Autobahnnetzen, Parkplätzen und Parkhäusern mitten in die Herzen der Dörfer und Städte hinein.

Bozen, Quireinerstr.14

Tel. 0471 348 767

www.theil.it

info@theil.it

Ein erstes Umdenken setzt ein Lärmbelästigung, Luftverschmutzung und dadurch bedingte Verkehrsbeschränkungen, Unfälle und Verkehrstote setzten den Prozess eines teilweisen Umdenkens in Gang. Der urbane Raum wurde als Ort zwischenmenschlicher Begegnung wieder entdeckt. Das historisch gewachsene, authentische Umfeld des eigenen Dorfes, der Stadt wird zunehmend als besondere Lebensqualität empfunden. Doch die Widerstände, Bequemlichkeiten und Gewohnheiten aufzugeben und auf das Auto im Ortszentrum zu verzichten, sind immer noch erheblich.

Urbanistik, Politik und Verkehr

Die Siedlungspolitik beeinflusst die Verkehrsentwicklung, ist der Verkehrsplaner Winfried Theil überzeugt. Starke Zersiedelung führe zu größerem Verkehrsaufkommen, da die Wege zur Schule und Apotheke, zum Geschäft und Vereins-

• Konzepterstellung Ortsverkehr / Parken / Gehen, öffentlicher Verkehr, Urbanistik, Freiraum

• Gehwege, Fahrradwege, Straßenquerungen, Grünanlagen, Spielparks- Spielplätze

• Straßen- und Platzgestaltung, Parkplätze, Kreisverkehr

• Straßenrück- und umbau, Buswendeanlagen, Verkehrsberuhigung, Infrastrukturen

und Rathaus länger sind. Der Bozner Diplomingenieur hat bei Professor Knoflacher in Wien studiert und blickt auf eine dreißigjährige erfolgreiche Beratertätigkeit und Verkehrsplanung in Südtirol zurück. „Die flächenbeschränkten Bereiche, wie wir sie in den Dorf- und Stadtzentren antreffen, sind für Menschen gebaut und nicht für Autos, die je zehn Quadratmeter Fläche nur zum Parken benötigen. So viel Platz ist nicht vorhanden. Also muss schon allein aus Platzmangel eine Kategorisierung der Nutzung für den öffentlichen Raum erfolgen, z.B. beschränkte Fahrerlaubnis, Parkplätze für Menschen mit Behinderung, Kurzpark- sowie Auf- und Abladezonen“, fährt er fort.

Neugestaltung des Dorfplatzes in Eggen

Die Aufpflasterung der Straße bei Fußwegquerungen führt zur Geschwindigkeitsreduzierung und unterstreicht die Priorität der Fußgänger. Aufmerksamkeitserhöhende Elemente im Straßenverlauf führen zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. „Gestaltungsprinzipien, die in vielen Orten Südtirols erfolgreich umgesetzt wurden“, weiß Winfried Theil zu berichten. In Eggen ging es der Gemeinde Deutschnofen darum, die Aufenthaltsqualität am Dorfplatz zu verbessern, Lösungen für die reduzierte Parkplatzsituation zu finden und einen Wendeplatz für den Linienbus zu gestalten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bäume, Bänke, Brunnen und

autofreier Grünbereich schmücken den gepflasterten Zugang zu Kirche und Friedhof. Die normgerechte Wendemöglichkeit für den Bus mit neuer Bushaltestelle auf dem autofreien Dorfplatz macht Busfahren sicher und angenehm.

Bürgerbeteiligung bringt Akzeptanz

Letztendlich entscheiden die Gemeindepolitiker über das Verkehrskonzept in ihrer Gemeinde, was oft zu großen Polemiken in der Bevölkerung führt. Daher setzt Winfried Theil auf Bürgerinformation, Diskussion und Bürgerbeteiligung. Das Projekt zur Neugestaltung des Dorfplatzes von Eggen wurde zweimal im Bürgersaal von Eggen in Anwesenheit der Politiker den Bürgern vorgestellt und diskutiert. Bürgerversammlungen im Vorfeld sind eine gute Möglichkeit, einen Denkprozess in die Wege zu leiten, um die Akzeptanz von verkehrsplanerischen Eingriffen zu fördern. Die Überalterung der Bevölkerung und die daraus sich ergebenden Bedürfnisse der Zentralisierung und Erreichbarkeit von Diensten vor Ort, aber auch nach Langsamkeit und Sicherheit im Ortszentrum machen ein Umdenken und neue Mobilitätsplanung notwendig. „Öffentliches Interesse steht über dem privaten Interesse“, fordert Theil. „Überdimensionierte Straßen müssen zurückgebaut werden; fünf Meter Breite für eine Dorfstraße reichen“, weiß er aus Erfahrung zu berichten. Damit ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für

Dorfplatz Eggen 2014 : Die Straße und der Parkplatz wurden an den Rand der autofreien Haltestelle verschoben.

Kircheneingang (links) St. Vigil/Enneberg. Der Dorfbrunnen mit geschützter Linde wird von niederer Sitzmauer zu Geschäftseingängen hin getrennt.

die Restflächen beispielsweise für Fußgänger und Radfahrer, für erholsame Begrünungsflächen.

Mehr Lebensqualität in St. Vigil in Enneberg

Das planerische Denken für die Ortszentren orientiert sich am Fußgänger. Durchlässiger, flüssiger Verkehr mit niedriger Geschwindigkeit; flächenhafte Ausdehnung des Platzes mit einem abgegrenzten begehbaren und mit dem Rad befahrbaren Raum und einem abgesetzten Fußgängerbereich sind bewährte Gestaltungsprinzipien. So geschehen auch in St. Vigil in Enneberg, wo die fußgeherfreundliche Integration der Dorfstraße in den Kirchplatz, verkehrsberuhigt und ansprechend gestaltet, Dorfbewohner und Touristen gleichermaßen erfreut. Das Neuordnen der Fahr- und Parkmöglichkeiten ermöglichte eine Verlangsamung des Durchfahrtsverkehrs über den Platz und führte zu mehr Aufenthaltsqualität für die Fußgänger.

Veränderungen erfordern Mut Völs erlebte in den 90er-Jahren einen Bauboom an Zweitwohnungen und damit einen erheblichen Anstieg der Gäste. „Altbürgermeister Arno Kompatscher erkannte die Notwendigkeit verkehrsplanerischer Maßnahmen und als Erster den

Mehrwert, den qualitätsvoll gestalteter öffentlicher Aufenthaltsraum für den Tourismus bringt“, erinnert sich Winfried Theil. Der Altbürgermeister von Meran Franz Alber war der Erste, der ihn damit beauftragte, die Kreuzung am Mazziniplatz mit fast dreißigtausend Fahrzeugen am Tag nicht mit Ampeln, sondern mit einem Kreisverkehr zu regeln. „Wenn auch nur provisorisch. Es war zu Ferragosto und die Presse war im Urlaub“, fügt der Verkehrsplaner lachend hinzu. Die anfänglichen Bedenken und Ängste erwiesen sich als unbegründet und das Erfolgsrezept Kreisverkehr war in Südtirol angekommen.

Der Fußgänger hält die Geldtasche in der Hand Blicken wir nach Wien, nach München: Mit den Fußgängerzonen geht die Kaufkraft nicht verloren, sondern sie kehrt in die Ortszentren zurück, wie verkehrsberuhigte Städte zeigen. „Es braucht ein hohes Maß an politischen Mut, um eine Veränderung im Verkehrsverhalten herbeizuführen. Doch es zahlt sich aus“, ist der Bozner Verkehrsplaner Winfried Theil überzeugt. Der Erfolg gibt ihm Recht. Die Dorfplätze in Eggen und St. Vigil in Enneberg sind gute Beispiele dafür.

Landesstraßenkreuzung in Völs mit begrünter Kreiselmitte

Tech&Sound-Paket gratis

Wer hart arbeitet, braucht starke Helfer. Wer bei der Arbeit tatkräftig zupackt, sollte es auf der Fahrt dorthin umso bequemer haben – am besten mit Volkswagen Caddy und Transporter: robust, hochwertig, langlebig.

Auto Brenner & MotorUnion: Angetrieben von Innovationen, ist Volkswagen eine Referenz in Sachen Effizienz. Die modernen Motoren sorgen für einen noch niedrigeren Kraftstoffverbrauch und hohe Durchzugskraft. Zudem tragen geringe Wartungskosten ihren Teil zur Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge bei. Konsequente Ausrichtung auf ihre Anforderungen und Bedürfnisse – das ist die Philosophie der Gruppe Auto Brenner. Das gratis Tech&SoundPaket mit Radio, Navigationssystem, USB, Bluetooth und Parksensoren bietet alles, damit ihre Mitarbeiter nicht nur auf dem kürzesten Weg zum Einsatzort kommen, sondern dabei auch gut unterhalten werden.

Caddy und Transporter setzen Maßstäbe

Beim Transport setzen Auto Brenner & MotorUnion auf eine ganze Flotte, die jeder Aufgabe gewachsen ist. Sehen

wir uns die Fahrzeuge Volkswagen Caddy und Transporter im Detail genauer an: Zwei Fahrzeuge, die keinen Vergleich scheuen, und in Sachen Flexibilität nicht nur die Norm erfüllen, sondern neue Maßstäbe setzen. Sie überzeugen nicht nur im täglichen Einsatz, sie bestechen auch durch ihre Langlebigkeit, Wirtschaftlichkeit und ihre Vielseitigkeit. Robust, hochwertig, langlebig. „Gerne helfen wir Ihnen dabei, die für Ihre Bedürfnisse optimale Lösung zu finden. Bitte sprechen Sie uns an, wir freuen uns darauf, Sie bei Auto Brenner, in unseren Showrooms in Bozen, Brixen, Bruneck und Mals sowie bei MotorUnion in Meran beraten zu dürfen“, streicht das Team Volkswagen Nutzfahrzeuge der Gruppe Auto Brenner hervor.

Welche sind die richtigen Instrumente, um Sie bei der Arbeit zu begleiten?

Nur bei uns: Transporter und Caddy Kastenwagen mit gratis Tech&Sound-Paket.

www.volkswagen-veicolicommerciali.it

Mit den Nutzfahrzeugen Transporter und Caddy haben Sie dank des Paketes Tech&Sound alles, was Sie zur Erleichterung Ihrer Arbeit benötigen: Navigation, Touch-screen, Radio, USB und zusätzlich für Ihre Sicherheit, Bluetooth und Parksensoren.

Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die erste Wahl, wenn es um gute Arbeit geht.

Auto Brenner MotorUnion

BOZEN - Lanciastraße 3 - Tel. 0471 519440

MERAN - Goethestraße 37

BRIXEN - Bahnhofstraße 32 - Tel. 0472 519440 Tel. 0473 519440

BRUNECK - J.-G.-Mahl-Straße 32a - Tel. 0474 519400 www.motorunion.it

MALS - Hauptstraße 20 (by Autocenter Polin) - Tel. 0473 519480 www.autobrenner.it

Nur für Caddy Kastenwagen, Caddy Kombi; Caddy Kastenwagen Economy; Caddy Maxi Kastenwagen, Caddy Maxi Kombi. Transporter Fahrgestell ist nicht mit Parksensoren lieferbar. Finanzierungsbeispiel: Caddy Kastenwagen Economy 1.2 TSI 63 PS mit T&S Paket um € 16.047 (strassengestellt, zuzügl. IPT). Anzahlung € 6.047

Gute Handwerker gesucht!

Anlässlich der Veranstaltung alpitecture im Juni kommen ca. 80 Architekten aus dem deutschsprachigen Ausland zum Netzwerken nach Südtirol. Dabei sind sie immer auch auf der Suche nach erstklassigen Handwerksbetrieben, die sich bei alpitecture präsentieren.

Südtirol lockt. Gerade im Frühsommer, wenn die Sonne schon etwas stärker scheint als in nördlicheren Regionen und die ersten Wiesen schon gemäht sind. Südtirol lockt auch durch zeitgemäße Architektur, die mit aktuellster Technologie, niedrigem Energieverbrauch, neuen Materialien und mit einem Anspruch auf Umweltverträglichkeit realisiert wurde.

Bereits zum siebten Mal treffen sich heuer vom 11. - 14. Juni 2015 international tätige Architekten, darunter auch einige Südtiroler, auf der Plattform alpitecture zum gemeinsamen Wissenstransfer. Zeitgleich finden die von der SMG und der Architekturstiftung Südtirol organisierten „Tage der Architektur“ statt. Sich ein Bild von der Baukultur des Landes zu machen, in dem nur 6 % der Landesfläche überhaupt bebaubar sind, ist für die Teilnehmer ein gelungener Einstieg in das komplexe Thema rund um das Bauen in den Alpen.

Internationales kreatives Netzwerk alpitecture hat es in den letzten Jahren geschafft, ein internationales kreatives Netzwerk der Architekturszene in Südtirol zu etablieren. Geprägt durch ihr gemeinsames schöpferisches Potential, generieren Architekten, Unternehmen und Entscheidungsträger neue Sichtweisen und Projekte. Ein wesentlicher Bestandteil von alpitecture ist dabei der Besuch der Partner-Unternehmen, die ihre Kompetenz und Leistungen auch in der besuchten Architektur von Referenzobjekten präsentieren.

Neben Workshop und Expertengesprächen lernen die Gäste das Leistungsspektrum von verschiedenen Unternehmen kennen, die sich als Partner präsentieren können. In einer der vergangenen Ausgaben waren das beispielsweise die Firma Höller, spezialisiert auf qualitätsorientierte Inneneinrichtung, der Fassadenbauer Ferner & Reifer und der

Programm alpitecture 2015 Donnerstag, 11. Juni: Anreise, Werksbesichtigung und Get-together Freitag, 12. Juni: Drei zeitgleiche Exkursionen durch das Pustertal, das Eisacktal und den Raum Bozen. Am Nachmittag Workshops in Bozen. Abends Parallelvorträge und ein Hauptvortrag. Samstag, 13. Juni:

Teilnahme am Programm „Tage der Architektur“ mit eindrucksvollen regionalen Architekturprojekten. Besichtigung von Referenzprojekten und teilnehmenden Betrieben. Sonntag, 14. Juni: Heimreise

Holzbau-Spezialist Rubner. Sie stellten ihre Kompetenzen, ihren Anspruch an Qualität und Ausführung und ihre Referenzen vor. „Die Erfahrung zeigt, dass Kooperationen mit Fachleuten aus derselben Branche Erfolge bringen können, für die man allein mehrere Jahre gebraucht hätte. Dieser Austausch zwischen Gleich-und durchwegs auch Andersgesinnten ermöglicht es uns, neue Impulse zu bekommen, Kontakte zu knüpfen und unsere solide, handwerklich gewachsenen Leistungen vorzuzeigen“, sagt Klaus Höller vom gleichnamigen Betrieb.

Auslandsaufträge erwünscht

Entstanden war alpitecture genau aus diesem Beweggrund heraus: „Exportierte Dienstleistung, wie es etwa die eines Architekten sein kann, erhöht zwar nicht unmittelbar die Exportquote, da diese sich allein auf den Export von Waren

Was ist alpitecture?

alpitecture ist eine Veranstaltung der EOS. Das aus den englischen Wörtern alps, technologies und architecture konstruierte Kunstwort verdeutlicht die Vernetzung der drei Themenbereiche. Ziel der Veranstaltung alpitecture ist es, Südtiroler Handwerker aus dem Bau- und Baunebengewerbe mit international tätigen Architekten in Kontakt zu bringen, sodass diese schlussendlich Projekte im Ausland realisieren. 2015 findet diese Veranstaltung bereits zum 7. Mal statt. Eindrücke der letzten Jahre finden Sie auf der Homepage und auf Facebook.

Ein wichtiger Aspekt von alpitecture sind die Betriebsbesichtigungen, bei denen sich die teilnehmenden Partner von der besten Seite zeigen können.

beschränkt. Aber sie generiert allemal Wertschöpfung und in der Folge vielleicht auch Export: über den Daumen gepeilt zieht jeder Euro, den ein Architekt im Ausland verdient, einen Umsatz im Wert von 10 Euro nach sich. Außerdem haben wir in Südtirol ausgezeichnete Handwerks- und Industriebetriebe, die auch im Ausland gefragt sind – und Architekten greifen gerne auf bewährte und zuverlässige Firmen zurück“, erklärt Markus Walder einen weiteren Aspekt, wieso die Plattform alpitecture ins Leben gerufen worden war.

Ein buntes Kaleidoskop

Die Teilnehmer der letzten sechs Ausgaben zeigten sich beeindruckt – sowohl die angereisten Architekten als auch die Südtiroler Betriebe. Der Austausch zwischen den Fachleuten wirkte befruchtend und spannend auf die Teilnehmer, auch deshalb, „weil dieser Austausch sonst leider nicht stattfindet, er aber doch so wichtig ist“, meint Architekt Martin Mutschlechner von stadtlabor, Innsbruck, dazu.

INFO

EOS – Export Organisation Südtirol

Südtiroler Str. 60 | 39100 Bozen | Tel. 0471 945 768 markus.walder@eos.handelskammer.bz.it www.alpitecture.com | www.facebook.com/alpitecture

Ins Gespräch kommen, am besten in angenehmer Atmosphäre: sowohl für die Architekten als auch für die Handwerksbetriebe der erste Schritt für ein Projekt.

Neue Produktionsstätte in Rekordzeit realisiert

Nach nur einem Jahr Projektierungs- und Bauzeit wird im März eine neue Produktionsstätte von Dr. Schär in Borgo Valsugana ihren Betrieb aufnehmen. Dank des umfangreichen Know-hows des Unternehmens PROGRESS aus Brixen konnte sowohl in der Projektierungs-+ als auch in der Bauphase ein enger zeitlicher Rahmen eingehalten werden.

Nach der Übernahme von Gourmet Italia, einem auf tiefgekühlte italienische Fertiggerichte spezialisierten Unternehmen, erweitert Dr. Schär mit dem Bau der neuen Produktionshalle für die Herstellung von glutenfreier Fertigpizza sein Produktsortiment. Der überaus enge zeitliche Rahmen, der für die Projektierung und den Bau einge-

halten werden musste, stellte sowohl für den Architekten Fabio Pompermaier als auch für das PROGRESS-Team eine besondere Herausforderung dar. Trotz der zwei zusätzlichen Nebengebäude, die während des Baus der Halle noch projektiert und errichtet wurden, wurde die neue Produktionsstätte nach nur vier Monaten Bauzeit Anfang November fertiggestellt.

„Da die Anlage innerhalb dieser kurzen Zeit realisiert werden musste, gab es zum Bau mit Betonfertigteilen keine Alternative“, so Architekt Pompermaier. Die Kompetenz, durch die sich PROGRESS in diesem Segment auszeichnet, war schließlich der ausschlaggebende Grund für den Zuschlag. „Es war das angebotene Komplettpaket, das uns überzeugt hat“, unterstreicht der Architekt. PROGRESS sei

Projektdaten

Produktionshalle mit zwei Nebengebäuden

Eingesetzte Produkte:

•PROGRESS Thermowand®

•Doppelwand

•Vorgespannte Decke

•XM-Decke

•Fertigträger

•Fertigstützen

nämlich nicht nur ein verlässlicher Partner in der Planungsphase gewesen, sondern habe durch die Produktion, Lieferung und Installation sämtlicher Baukomponenten für einen schnellen und effizienten Baufortschritt und ein Resultat, das höchste qualitative Anforderungen erfülle, gesorgt. Auch bezogen auf die statischen Eigenschaften der Betonfertigteile biete die PROGRESS Massivbauweise große Vorteile: „Dank der hohen Tragfähigkeit der Außenwände und der Decke blieb die Anzahl von Tragesäulen auf ein Minimum beschränkt.“ Dies ermögliche eine optimale Raumnutzung, was insbesondere den Bauherren überzeugt habe.

Die Ausmaße der Halle, über deren Grundfläche von 4.200 m2 sich die geneigte Decke spannt, wirken deshalb umso eindrücklicher. Auch im Kleinen stellte PROGRESS innovative Lösun-

gen zur Verfügung: So wird die Einhaltung höchster hygienischer Standards durch die Kunststoffoberfläche des Bodens, die sich bis in eine Wandhöhe von zwei Metern fortsetzt, garantiert. Die metallschalungsglatten und porenarmen Oberflächen der Betonfertigteile verhindern überdies, dass sich Schmutz und Schadstoffe absetzen können.

Durch den hohen Grad an Professionalität des Unternehmens PROGRESS sei die Zusammenarbeit, resümiert Pompermaier, auf jeder Etappe einfach und gut gewesen. In den kommenden Wochen werden die technischen Anlagen installiert, sodass der Betrieb wie geplant im März aufgenommen werden kann.

INFO

PROGRESS AG

Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen Tel. 0472 823 111 | Fax 0472 834 333 info@progress.cc | www.progress.cc

Eine einwandfreie Lösung

Radius: Herr Ladurner, warum haben Sie sich für die Massivbauweise entschieden?

Ulrich Ladurner: Überzeugt hat uns bei der Entscheidungsfindung die technisch einwandfreie und hygienisch vorteilhafte Lösung, die uns angeboten worden war. Es war das technische Know-how und das wortwörtlich saubere Endprodukt, das uns begeistert hat. Die im Vergleich zu einer herkömmlichen Bauweise hervorragenden hygienischen Eigenschaften der PROGRESS Massivbauweise spielen für uns natürlich eine wichtige Rolle.

Radius: Eine der Vorgaben war unter anderem auch das optische Erscheinungsbild.

U. Ladurner: Ja genau! Ein weiterer Grund, der für diese Bauweise spricht, ist die Ästhetik: Das Erscheinungsbild unserer Produktionshalle ist geradlinig und schnörkellos, zudem wurden durch die tragende Struktur der Außenwände die meisten Säulen im Inneren überflüssig.

Radius: Vom Produkt sind Sie also überzeugt. Wie haben Sie denn die Bauphase wahrgenommen?

U. Ladurner: Ich bin mit der Zusammenarbeit mit PROGRESS sehr zufrieden. Jedes Mal, wenn ich auf der Baustelle war, habe ich positive Rückmeldungen erhalten.

Hausverwaltung: neue Gesetze

Das Kondominiumrecht ist eine komplexe Sache und jedes Jahr kommen Vorschriften und Gesetze dazu. Der Job als Kondominiumverwalter hat sich in den letzten Jahren als quali ziertes Berufsbild entwickelt.

Gerda Reiter und Christian Egger, beide Kondominiumverwalter und Mitglied von ANACI (nationaler Verband der nationalen Immobilienverwalter), betreiben zusammen eine Bürogemeinschaft und verwalten zusammen ca. 2.000 Miteigentümer. Ohne den Rückhalt einer Vereinigung, wie sie der ANACI seinen Mitgliedern bietet, könnte man diesen Beruf nicht mehr ausüben. Die Ernennung eines Verwalters wird gesetzlich zur Pflicht, wenn ein Mehrfamilienhaus (Kondominium) mehr als acht Miteigentümer hat. Von ANACI werden laufend Fortbildungskurse und Seminare angeboten, und laut der neuen Gesetzesreform ist es für den Kondominiumverwalter sogar Pflicht, pro Jahr 15 Stunden in Weiterbildung zu investieren. Zusätzlich ist es zur Pflicht geworden, für diese verantwortungsvolle Tätigkeit eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Register, Steuermodelle, Kontrolle, Mahndekrete Buchhaltungsregister, Einwohnerregister, Register der Versammlungen, Register über die Nominierung der Verwalter sind zu führen. Seit diesem Jahr z.B. muss zusätzlich zum Modell 770 noch das neue Steuermodell CU 2015 erstellt werden. Seit der letzten Reform wird dem Verwalter auch ganz genau vorgeschrieben, dass säumigen Zahlern spätestens nach sechs Monaten ein Mahndekret zugestellt werden muss. Christian Egger: „Natürlich gibt es immer wieder Probleme zu lösen und Menschen aus den unterschiedlichen sozialen Schichten auf einen Nenner zu bringen. Jede Situation ist individuell und in vielen Fällen kommt man mit

einem persönlichen Gespräch weiter, als mit dem Hinweis auf vorgegebenen Gesetzen.“

Gute Organisation ist wichtig Gerda Reiter blickt auf 20 Jahre Erfahrung zurück: „Jedes Kondominium hat, wenn man so sagen will, seine eigene „Persönlichkeit“. Es braucht manchmal viel Einfühlungsvermögen und Geduld in der Kommunikation mit den Kunden.“ Es ist deshalb auch nicht immer leicht, die gesetzlichen Neuerungen im Rahmen der ordentlichen Verwaltung bei den Miteigentümern durchzusetzen. Für die Einhaltung und teilweise kostspieligen Aufwendungen für die Anpassung an die Sicherheitsbestimmungen für ein Kondominium, wie z.B. die Montage einer Sicherheitslinie auf dem Dach, Anpassung der Heizungsanlage u.v.m., fehlt den Miteigentümern oft das Verständnis und das Geld. Immer neue Gesetze und Bestimmungen mit den Interessen der Miteigentümer unter einen Hut zu bringen, ist das Gebot der Stunde. Weitere Infos unter www.reiter.it

Sonderaktionen & Verlegeservice

Bambus Nussbaum Jatoba Kastanie
Christian Egger und Gerda Reiter

SYSTENT – Der Partner für Bauphysik und Akustik

Form und Design prägen optisch ein Gebäude, doch seine Wohn- und Nutzungsqualität sowie das wahre Wohlbe nden wird auch durch andere Faktoren bestimmt. Hier sind die Spezialisten der SYSTENT GmbH gefragt, die bauphysikalische Bedingungen optimal gestalten.

Die Beratung und Begleitung der Kunden bei der Gestaltung und Entwicklung gesunder, menschenwürdiger Lebensräume in Neu- und Umbauten von Bürogebäuden, Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und der Gastronomie erfordert hohes Fachwissen und Engagement. Jede Beratung wird auf die Bedürfnisse zugeschnitten, das komplette Aufgabenspektrum wird analysiert und zentral betreut, so dass der Architekt, private Bauherr, Bauträger oder öffentliche Auftraggeber einen Ansprechpartner für alle anstehenden bauphysikalischen Fragen und Maßnahmen findet. Seit über zwanzig Jahren haben die Experten von SYSTENT das nötige Know-how erworben, um in Fragen der Bauphysik optimale Lösungen anbieten zu können. Dazu zählen alle Bereiche der bauphysikalischen Beratung von der Planungsbis zur Ausführungsphase inklusive Abnahmeverfahren und die Erstellung erforderlicher Nachweise und Messungen zur Beantragung öffentlicher Fördermittel und notwendiger Gutachten, z.B. die Akustikabnahme für KlimaHaus Nature. Zu den Aufgabengebieten zählen unter anderem Maßnahmen des energetischen Wärmeschutzes, des Brand- und Feuchtigkeitsschutzes, der Baubiologie sowie zur Vermeidung von Elektrosmog. Vor allem im Bereich Akustik hat sich SYSTENT spezialisiert und arbeitet landesweit als anerkannter Spezialist für Schallschutz und Lärmimmissionen im Bausektor.

Komplettabwicklung vom Auftrag bis zur Abnahme

Die Systent GmbH betreut ihre Kunden 360°:

• Beratung in der Planungsphase

• Qualitätssicherung in der Ausführungsphase

• Abnahmemessung

Zu den Referenzen des Unternehmens zählen unter anderen die Unternehmen Top Haus AG und Plattner AG, der Raiffeisenverband und der Südtiroler Bauernbund, die Architektengemeinschaft GTD Architektur und Baubiologie aus Bruneck, Bergmilch Südtirol, verschiedene Hotelbetriebe sowie das Augustiner Chorherrenstift Neustift.

Die Architektin Laura Dorigatti von der Architektengemeinschaft GTD arbeitet mit der SYSTENT GmbH im Bereich Bauakustik zusammen. „Für uns ist es wichtig, den Bauherren in den Bereichen Architektur und Bauausführung Qualität zu gewährleisten. Ein immer wichtiger werdender Teil davon ist die Bauakustik. Die Akustiker der Firma SYSTENT stehen uns hierbei in der äußerst wichtigen Planungsphase fachlich zur Seite, begleiten uns während der Bauzeit, und führen die erforderlichen bauakustischen Messungen zur Erreichung der gültigen Lärmemissionsgrenzen durch“, betont sie.

Lichtstudio Eisenkeil in Bruneck

Seit 1956 steht das Lichtstudio Eisenkeil für kompetente Beratung und Ausführung bei Lampen- und Beleuchtungssystemen. Mit einem neuen Team von Beleuchtungsexperten und einem innovativen zukunftsorientierten Konzept präsentiert sich die Brunecker Filiale ihren Kunden.

Licht an hieß es nach einer kurzen Umbauphase im Lichtstudio Eisenkeil in der St.-Lorenzner-Straße in Bruneck. Eine Auswahl an Lampen und Beleuchtungsmodellen wird es hier weiterhin geben – und noch viel mehr: Ab sofort wird das Detailgeschäft zum Lichtplanungsstudio und

bietet von der Planung über Entwurf und Konzeption bis zur Ausführung ein Rundum-Paket an. Dafür hat Inhaber Andreas Eisenkeil neue kreative Köpfe mit viel Erfahrung im Bereich „Licht und Beleuchtung“ ins Boot geholt. Ab sofort realisieren die Lichtexperten Ivo Mayr, Martina Steiger, Heinz Oberarzbacher und Christian Mair die besten Beleuchtungslösungen sowohl für Privatkunden als auch für Hotels, Firmen und Architekten.

Faszination Licht erleben

In den neu gestalteten Räumlichkeiten des Lichtstudio Eisenkeil wird die Faszination Licht erlebbar. Im so genannten „Licht-Labor“ werden die unterschiedlichen

Wirkungen von Licht sichtbar. Ist das richtige Licht für den jeweiligen Bedarf erst einmal gefunden, wird in einem zweiten Schritt das passende Design gewählt. Für Architekten und andere Interessierte ist außerdem ein Workshop-Bereich vorgesehen, wo in Vortragsreihen und Events das Thema Licht in allen seinen Facetten nähergebracht wird. „Wir wollen mit Licht neue Impulse setzen“, sagt das neue Team des Lichtstudio Eisenkeil und freut sich sichtlich, den Standort in Bruneck in neuem Licht präsentieren zu können.

Ein Projekt der 4. Klassen

Im Zuge der Kunstwerkstatt besuchten die Klassen 4a und 4b des Kunstgymnasiums Bruneck das Lichtstudio Eisenkeil in Bruneck. Die Schüler erhielten einen Einblick in die „Geschichte des Lichts“ und in das weite Spektrum dessen, was heute als „Lichtkunst“ bezeichnet werden kann. Was ist Licht? Welche Lichtquellen gibt es? Welches Potenzial haben diese Lichtquellen für die Zukunft? Wie essenziell ist das Licht im Allgemeinen und die Lampe im Speziellen. Der Beantwortung dieser Frage widmeten sich die Schüler im Unterricht unter der Leitung von Professor Luis Seiwald. In den darauffolgenden Wochen tüftelten die jungen Kunstgymnasiumstudenten an eigenen Entwürfen, welche sie im praktischen Unterricht zu realisieren versuchten. Innovation stand dabei im Vordergrund. Von Holz über

Papier und Alteisen bis hin zu Diafilmen, Schallplatten und sogar dem eigenen Haar experimentierten sie mit verschiedensten wiederverwerteten Materialien. „Die Lampe als Kunstobjekt“ – die vielfältigen Ergebnisse des Projekts sind seit 6. Februar ca. ein Monat lang in den neu eröffneten Ausstellungsbereichen des Lichtstudios Eisenkeil in Bruneck allen Interessierten zugänglich.

St.Lorenzner-Straße 8/F

Tel +39 0474 555 100

Öffnungszeiten MO - FR | 08:00-12:00h | 14:00-18:00h

www.lichtstudio.com

Bruneck

Alles in OBI –Nun auch in Bruneck

Funktionale, bautechnische und wirtschaftliche Aspekte in ein architektonisches Kleid fassen, welches die Corporate Identity des Unternehmens OBI-WEPA nach außen transportiert und kommuniziert. Die Aufgabenstellung klingt relativ einfach.

Wer in Wachstum investiert, wählt die klügste Lösung.

Wir freuen uns, dass der neue OBI-Baumarkt Bruneck auf unsere Kompetenz setzt. Wenn auch Sie mehr über unsere maßgeschneiderten Glashäuser erfahren möchten, besuchen Sie uns unter www.rabensteiner.eu.

OBI-Projektdaten

Bauherr: WEPA GmbH, Vahrn

Projektant: Dr. Arch. Erich Oberlechner, Bruneck

Projektsteuerung: Geom. Wolfgang

Obkircher, Vahrn

Bauausführung: Rubner Holzbau AG, Brixen –Gasserbau, St. Lorenzen

Grundstücksfläche: 1 ha, im Untergeschoss 4.000 m2, im Erdgeschoss 6.500 m2

Bauzeit: August 2014 bis Ende März 2015

Eröffnung: 3. April 2015

Wenn man die Dimension des Projektes, die Zeitvorgaben was Planung und Bauzeit betreffen und die Qualitätsvorgaben berücksichtigt, dann war und ist das OBI-Projekt Bruneck eine Herausforderung für alle beteiligten Planer und ausführenden Firmen. Und da kommt gleich das erste Kompliment von WEPA-Geschäftsführer Georg Pallua: „Soweit ich das bisher beurteilen kann, haben alle Firmen und Partner ganze Arbeit geleistet, sowohl was die Zeitvorgaben betrifft als auch bei der qualitativen Ausführung der Arbeiten.“

Neben der Architektur waren kundenorientierte und wirtschaftliche Vorgaben stark zu berücksichtigen. Gefordert

war ein großzügig angelegter, lichtdurchfluteter Innenraum, verbunden mit einer multifunktionalen Markthalle; das ganze unter Berücksichtigung eines kostengünstigen Konstruktionssystems, verbunden mit der Optimierung und Vernetzung der internen und externen Funktionsabläufe. Zu berücksichtigen waren auch die unterschiedlichen Nutzungsbereiche sowie die Betriebs- und Instandhaltungskosten. Eine weitere Vorgabe war auch die Wahl natürlicher, recycelbarer Baustoffe sowie die Optimierung des Energiekonzeptes. Die Dachkonstruktion erscheint als eine filigrane Holzkonstruktion, welche auf einigen wenigen Stützen wie eine Lamellenkonstruktion über dem Markt schwebt.

HIER WIRD

Georg Hochko er Tel. 0471 081 563 gra k@mediaradius.it

6.100 m² Dachkonstruktion von Rubner Holzbau Von Montagebeginn bis zur Übergabe des fertig eingedeckten Gebäudes an den Kunden standen dem Rubner-Montageteam rund sieben Wochen zur Verfügung. Die Südtiroler Sparte der Rubner Gruppe gilt als Experte für die Errichtung von Großprojekten in Holzbauweise und ist für kurze Bauzeiten bekannt. Das Brixner Unternehmen war schon in der Planungsphase am Projekt beteiligt und bekam den Zuschlag für die Bauausführung. Dazu der Projektleiter von Rubner, Rupert Plaickner: „Um den raschen Baufortschritt sicherzustellen, wurden alle Teile der Holzkonstruktion in Brixen soweit vorgefertigt, dass sie montagebereit auf die Baustelle kamen. Während die Konstruktion so zügig heranwuchs, wurden parallel schon die Verkleidungselemente montiert. Die fertige Halle hat eine Länge von 110 Metern und einer Breite von 60 Metern.“

Holzbau sichert kurze Bauzeiten

Rubner Holzbau liefert und montiert für den Bau 1.200 m³ Leimholz, wobei die dreifach verleimten Un-

terzüge mit einer Dimension von 54x230 cm ein Stützenraster von 23 m ermöglichen. Hinzu kommen 1.500 m² vorgefertigte Wandelemente und 1.500 m² Fassadenverkleidung aus Wellblech. „Wir haben uns für eine Holzbauweise entschieden, da uns diese eine deutlich kürzere Bauzeit ermöglicht und zusätzlich eine nachhaltige Bauweise darstellt“, erläutert Georg Pallua, geschäftsführender Gesellschafter der WEPA GmbH. „Mit der Montagezeit von Anfang November bis Ende Dezember wurden diese Vorgaben auch exakt eingehalten.“

Räumliche – konstruktive – formale Aspekte

Das schwebende Dach verleiht der Halle ihre räumliche Großzügigkeit, die naturbelassene Holzkonstruktion mit den großen Fensterflächen gibt ihr ihre Wärme und Behaglichkeit, und die Reduktion der eingesetzten Baustoffe auf einige wenige wie Beton-Holz und Glas optimieren dieses räumliche Erlebnis. Dazu Architekt Erich Oberlechner: „Trotz der formalen Zurückhaltung, mit dem Ziel, das

Planungsbüro für Haustechnik, Energieverteilung und Brandschutz

Planung und Bauleitung der gesamten Haustechnik mit Heizung, Sanitär- und Elektroanlagen, energetische Berechnungen und Brandschutzkonzept

Dorfstraße 12 - 39040 Vahrn - Tel. 0472 833 001

Fax 0472 208 637 - info@sts.bz.it

Verkaufsprodukt in den Vordergrund zu stellen, mindert dies in keinster Weise die architektonische Qualität des Innenraums. Ganz im Gegenteil, es unterstützt vielmehr den Besucher bei seiner Kaufentscheidung, denn dieser muss sich beim Kaufen wohlfühlen.“

Gartenmarkt – ideale Bedingungen für P anzen und Kunden

Eine zehn Meter breite Oberlichte, welche auf die tragende Holzstruktur aufgesetzt ist, versorgt den Raum mit natürlichem Licht, ideale Bedingungen für die Pflanzenwelt. Die Glasflächen können je nach Witterungslage über die gesamte Länge geöffnet werden, um ein optimales Raumklima für Pflanzen zu schaffen. Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, regulieren interne transluzente Sonnensegel den Lichteinfall. Das Glasdach setzt sich im Außenbereich fort und schafft somit räumliche Kontinuität zwischen Innen- und Außenraum. Passend dazu der Boden im Gar-

tenmarkt. Er ist mit feuchtigkeitsregulierenden, ziegelfarbenen Pflastersteinen ausgelegt.

Optimaler Standort, Komfort für die Besucher

Der neue OBI liegt an der westlichen Haupteinfahrt von Bruneck, zwischen Bruneckerstraße und Rienzpromenade, mit Anbindung an Fußgänger- und Radweg und hat eine Bushaltestelle ganz in der Nähe. Dazu kommen 150 groß angelegte Parkplätze und Parkmöglichkeiten im Untergeschoss, mit Kundeneinfahrt von der Bruneckerstraße her. Besucher gelangen durch das überdachte Eingangsportal bzw. über die Rollbänder vom Parkplatz im Untergeschoss in den Eingangsbereich mit Snack-Cafe und weiter in die Baumarkthalle mit angedocktem Gartenmarkt. Eine bessere Lage aus Sicht der Erreichbarkeit und der Parkmöglichkeiten gibt es kaum, davon ist auch Georg Pallua, geschäftsführender Gesellschafter WEPA, überzeugt. Um dies zu testen, müssen sich die Kunden allerdings noch etwas gedulden; bis zur Eröffnung am 3. April.

Georg Pallua, geschäftsführender Gesellschafter WEPA (links) und Architekt Erich Oberlechner

Die PROGRESS Thermowand überzeugt

Dank der PROGRESS Thermowand® ist das neue OBIGebäude optimal für kalte Brunecker Winter und heiße Sommer gewappnet. Hervorzuheben ist auch die konstant bleibende, hohe Qualität der Produkte durch die Präzisionsfertigung. Das zukunftsweisende System erwies sich in vierfacher Weise als ideale Lösung für den Neubau: Es verfügt nicht nur über hervorragende Dämmwerte und statische Eigenschaften, sondern überzeugt auch mit einem

schnellen Baufortschritt und Kosteneffizienz. Die industriell vorgefertigten Wandelemente bestehen aus zwei mit Glasfaserstäben verbundenen Stahlbetonscheiben, die den Kern, bestehend aus einer Wärmedämmung und dem bewehrten Ortbetonkern, umschließen. Wärmebrücken werden somit vermieden. Durch die porenarmen und metallschalungsglatten Oberflächen ist die PROGRESS Thermowand® nicht nur besonders stabil, sondern auch pflegeleicht.

Nachhaltige BauwerksAbdichtung mit WU-Beton

Die Firma Zementol liefert seit 60 Jahren individuelle und nachhaltige Lösungen für Bauwerksabdichtungen. Das Europaweit qualitätsführende ZEMENTOL Beton Abdichtungsverfahren ist eine wirtschaftliche Alternative zu ächig umschließenden Abdichtungsbahnen und bietet große Vorteile.

Das System ZEMENTOL® WEISSE WANNE wurde für die Abdichtung der Bodenplatten, Betonwänden und der Einfahrtsrampen des neuen OBI in Bruneck eingesetzt. ZEMENTOL übernahm die planerischen, betontechnologischen sowie ausführenden Arbeiten zur Reduzierung von Zwangsspannungen im Beton. Dies ermöglichte die Errichtung eines wasserundurchlässigen Bauwerks ohne den Einsatz bituminöser Werkstoffe, flächig umschließender PVC-Bahnen oder anderer Produkte. Gleichzeitig wurde der Industrieboden als MONOFINISH-Boden ausgeführt: Die direkte Oberflächenbehandlung durch das sogenannte „Flügelglätten“ ermöglichte es, auf den sonst üblichen Industrieboden zu verzichten und schaffte Einsparungen bei der Aushubtiefe. ZEMENTOL gewährleistet objektbezogen eine dauerhafte Dichtheit und garantiert lückenlose Sanierungsmöglichkeiten. Ganz neu bei

ZEMENTOL ist das System ZEMENTOL® HD für Flachdächer: die ideale Lösung zur Abdichtung von Decken über hochwertig ausgebauten Räumen, wie Wohn-und Gewerbeimmobilien, Bürobauten, Archive, Krankenhäuser u.v.m. Das hochdichte nachverdichtete HD Betonflachdach ersetzt die herkömmlichen Abdichtungssysteme, ist weit zuverlässiger und langlebiger.

INFO

Zementol IT GmbH

Venetostraße 73 | 39042 Brixen

Tel. 0472 970 522 | Fax 0472 970 521

info@zementol.it | www.zementol.com

Hochbau-Profi aus Leidenschaft

Plattner Bau Competence steht für nachhaltige Baukultur: schonend für die Umwelt, hochwertig in der Ausführung, präzise Koordination und Organisation und trotzdem leistbar. Das Südtiroler Hochbau-Unternehmen mit der langen Erfolgsgeschichte setzt auf Tradition und Moderne.

Die Verbindung von Stahl, Stein und Wasser zu Stahlbeton garantiert die enorme Tragfähigkeit und Beständigkeit zeitgemäßer Bauten. Holz ist die ideale Ergänzung zu Stahlbeton und bringt Behaglichkeit, Wärme und Wohlbefinden in den Baukörper. Dieser nachwachsende, relativ leichte Baustoff ist zudem äußerst flexibel einsetzbar. Das Wissen um die Baustoffe und das technische Know-how aller Beteiligten sind die Garanten für das Gelingen der Bauprojekte.

Mit Handschlagqualität

Von der Zuverlässigkeit und dem maximalen Einsatz der Mitarbeiter und Partner profitieren vor allem die Kunden. Alle Arbeitsprozesse greifen nahtlos ineinander. Gut geplant, organisiert und koordiniert werden Arbeiten und Einsatz der hochqualifizierten Mitarbeiter, Techniker und Partner. Qualität und Verlässlichkeit mit Handschlagqualität führen zu Terminsicherheit, die durch bewährte partnerschaftliche Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten erreicht werden kann.

Mit Menschen für Menschen bauen

Plattner Bau Competence saniert und baut mit speziellen Lösungen für individuelle Ansprüche Hotels, Wohnanla-

Mitarbeiter mit Familie bei der 25-Jahr-Feier der Firma Plattner Bau Competence

gen und Privathäuser, Gewerbeimmobilien und öffentliche Bauten. Dabei kommen die altbewährten Maurerkelle und Wasserwaage noch genauso zum Einsatz wie hochmoderne Technologien. Stete Weiterbildung der Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Partnern garantieren optimale Lösungen. Plattner Bau Competence baut mit Menschen nachhaltige Lebens- und Arbeitsräume für Menschen. „Unsere Mitarbeiter sind offen für die Ideen und Wünsche unserer Auftraggeber und Architekten. Wir wissen, dass eine individuelle Baukultur auch individuelle Lösungen sucht. Ständig sind wir mit neuen Anforderungen konfrontiert und bieten uns als Partner für die Bewältigung an. Wir wollen Neues schaffen, um eine Baukultur zu leben, die Individualität und Tradition respektiert“, so Sebastian Plattner, Geschäftsführer von Plattner Bau Competence.

Natürlich, individuell und wertbeständig

Für den Bausto Holz sprechen viele Gründe. In Kombination mit handwerklichem Können lassen sich individuelle Projekte nach Wunsch des Kunden realisieren. Das Jenesiener Unternehmen Aster Holzbau plant und baut für die Zukunft.

Holz ist ein natürlicher, heimischer und nachwachsender Rohstoff, zudem ist er besonders langlebig. Es gehört zu den typischsten Baustoffen im Alpenraum und hervorragend ausgebildete Handwerker verwirklichen mit ihrer Arbeit seit Jahrhunderten langlebige und individuell auf den Nutzer zugeschnittene Bauten. Die kompletten Holzhäuser, aber auch Aufstockungen und Kleinaufträge für Ausbauten aus Holz erzeugen ein besonders angenehmes Wohnklima.

Traditionelles Südtiroler Handwerk

Nicht nur die Begeisterung für den Rohstoff Holz, der eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet, vor allem das Können und die Ideen der drei dynamischen Zimmerermeister Albert Aster, Hubert Gruber und Horst Aster und ihrer rund 50 qualifizierten und motivierten Mitarbeiter ermöglichen den Erfolg des Zimmereibetriebes. Es sind niemals Standardprojekte, die die Fertigung in Jenesien verlassen. Das Unternehmen baut komplette Holzhäuser nach Kundenwunsch. Ebenso werden Sanierungen und Umbauten an bestehenden Objekten vorgenommen, die das alte, traditionelle Erscheinungsbild auch originalgetreu wiederherstellen oder dem Gebäude ein komplett neues, modernes Antlitz verleihen können. Aber auch kleinere Arbeiten werden realisiert. Oft sind es gerade diese, die Kreativität und Individualität erfordern, um optimal ins bestehende Bauwerk eingepasst zu werden. Egal, ob traditionell oder modern, die Arbeiten erfordern höchste Präzision und Geschick, die auf einer soliden Ausbildung, ständiger Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und modernen, innovativen Fertigungsverfahren beruhen.

Gemeinsam mit dem Kunden werden die optimalen Lösungen ausgearbeitet und verwirklicht.

Liebe zum Detail

Oft sind es einzelne Bauteile, die einem Gebäude das besondere Aussehen verleihen. Dies ist nur durch individuelle Anfertigungen der Handwerker, niemals durch industrielle Fertigteillösungen zu erreichen. Hier liegt auch die Stärke der Zimmerer von Aster Holzbau. Fassaden, Holzstrukturen, Dächer, Aufstockungen und nicht zuletzt die Türen für den Außen- und Innenbereich verleihen dem Bauwerk sein einmaliges Aussehen, das nicht zuletzt auf den Bewohner oder Nutzungszweck schließen lässt. Seit einigen Jahren hat das Unternehmen mit Aster Türen ein zweites Standbein und kann somit das Angebot für den Kunden komplettieren.

INFO

Aster Holzbau GmbH

Pittertschol 13 B | 39050 Jenesien

Tel. 0471 354 800 | Fax 0471 354 801

info@aster-holzbau.com | www.aster-holzbau.com

Fotos: Lafogler Marion

Der Einsamkeit verfallen

Das Leben am Berg, hoch über dem Tal und fernab der Enge des Dorfes, hat die Menschen seit jeher mit seinem besonderen Reiz berührt und in den Bann gezogen. So erging es auch im Jahre 1898 den Settaris, deren exzentrische Lebensphilosophie Briol bis heute seinen charakteristischen Stempel aufgedrückt hat.

Der Ansitz Briol im Eisacktal, oberhalb von Barbian und Bad Dreikirchen, auf 1.310 Metern Meereshöhe gelegen, ist zweifelsohne ein Ort von besonderer Ausstrahlung. Auch seine Vorgeschichte ist alles andere als gewöhnlich. Die naturverbundene und familienbezogene Johanna Settari, Urgroßmutter der heutigen Besitzerin Johanna Fink von Kle-

belsberg, erhielt von ihrem wohlhabenden Gatten zur Geburt ihrer immerhin 15 Kinder nicht irgendein Geschenk: Für jedes der 11 Töchter und 4 Söhne ließ sich die begeisterte Dreikirchnerin ein Grundstück am Berg schenken, wodurch sie im Laufe der Jahre schritt- bzw. kindweise ganz Dreikirchen ihr Eigen nennen durfte. Damit der Reiz jener geliebten Landschaft erhalten blieb, bedachte sie jedes ihrer Nachkommen nicht nur mit einem eigenen Grundstück, sondern auch den entsprechenden Regeln: Der Besitz musste in familiärer Hand bleiben, Zäune durften keine errichtet werden und sämtliche bauliche Veränderungen mussten dem Landschaftsbild angepasst bleiben. Wer heute als Tagesausflügler oder Urlaubsgast Briol in rund eineinhalbstündigem Fußmarsch erwandert, fühlt sich noch immer Jahrzehnte zurückversetzt.

LED-Beleuchtung zum besten Preis und höchster Qualität in ganz Südtirol

Der Blick vom Haupthaus auf die umliegenden Dolomitengipfel von Sella, Schlern und Langkofel lädt zum Träumen und Verweilen ein. Das von Lärchen umgebene, quellwassergespeiste Schwimmbecken aus dem Jahre 1928 wirkt ebenso weltfremd wie unnahbar, wobei der Anblick der aufgehenden Sonne aus selbigem den wirklich Hartgesottenen vorbehalten bleibt. Das Haus Settari, ehemals Domizil der Großfamilie, wurde im Jahre 2013 vom Brixner Architektenbüro bergmeisterwolf grundlegend saniert und umgebaut. Das dreigeschossige Gebäude liegt 200 Meter tiefer als das Haupthaus und ist ebenfalls nur zu Fuß erreichbar. Aus den ehemals nach den Kindern benannten Zimmern sind vier Ferienwohnungen mit jeweils zwei Schlafzimmern entstanden. Bei der Sanierung der Zimmer wurde äußerst bedacht vorgegangen; so blieben beispielsweise die originalen Kassettendecken und Möbel aus dem Jahre 1920 erhalten. Die Realisierung von mehr Komfort – das Haus sollte fortan mit Bädern und einer Heizung ausgestattet sein – machte allerdings eine grundlegende Grundrissänderung unabdingbar.

Dem Komfort Rechnung getragen

In die Schlafräume der Ferienwohnungen gelangt man nun vom Gemeinschaftsraum durch eine eingestellte Kücheneinheit. Die Eingriffe und Veränderungen wurden bewusst sichtbar durchgeführt, so dominieren beispielsweise Holz und Stahl, in Form und Farbe von den alten Elementen deutlich abgesetzt. Im alten Holzfußboden sind die ehema-

Wir kümmern uns um den Kern der Dinge. Zum Beispiel beim Innenausbau der Ferienwohnungen im historischen Gastbetrieb Briol – Haus Settari. (Küchenkuben außen Schwarzstahl und innen Zirbe massiv, Regalwände Gemeinschaftsraum, Badmöbel)

ligen Wände durch neu eingesetzte Dielen zu erahnen, der Stahlunterzug in der Decke hebt sich bewusst in kräftigem Grün ab. Jede Ferienwohnung verfügt über einen oder zwei großzügige, überdachte Balkone sowie ein gemütliches Erkerzimmer, dessen umlaufende Eckbank zum Lesen oder den eigenen Gedanken nachhängen, einlädt. Zudem wurde jede Etage mit einem gemeinsamen Aufenthaltsraum samt Bibliothek und Kamin ausgestattet. Auch in den ehemaligen Wirtschaftsräumen im Souterrain sind drei Zimmer mit neuen Bädern entstanden, die auf der Nordwestseite in den Fels integriert wurden. Durch die vorgesetzte Terrasse im Südosten verfügen die Zimmer alle über einen separaten Zugang und haben zugleich einen gemeinsamen Außenbereich.

Die Herausforderung des zeitlos Modernen

Wer in Briol seinen Urlaub verbringt, ist auf der Suche nach einer unberührten Landschaft: fernab von Autolärm und Straßenverkehr, gesellschaftlichen Verpflichtungen und Routine. An diesem historischen Ort mit seiner großen Geschichte ein zeitgemäßes Wohnen unter Berücksichtigung des „Alten“ zu ermöglichen, war die vielleicht größte Herausforderung der Planung. Die Landschaft und die Wege, oben am Berg, sind noch immer nahezu unverändert. Tradition und Natur, im Einklang eines zeitlos und modern renovierten Hauses, das eine architektonisch beispielhafte Symbiose von altem, unverändertem Baubestand, kombiniert mit modernem Design, darstellt.

Fotos:
Gunter Richard Wett

Qualität ohne Kompromisse

Inmitten der sonnigen Hänge des Eisacktales, dem nördlichsten Weinanbaugebiet Italiens, präsentiert sich die Eisacktaler Kellerei seit ihrem Umbau im vergangenen Jahr in einem komplett veränderten Erscheinungsbild: Das neue Detailgeschäft gilt als die Visitenkarte des Betriebes.

Die Eisacktaler Kellerei feierte ihre Gründung im Jahre 1961, womit sie die jüngste Kellereigenossenschaft Südtirols ist. Durch den großen Um- und Ausbau des gesamten Betriebes konnten im letzten Jahrzehnt die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Von 2004 bis 2006 wurde der gesamte Produktionsteil erneuert. Mit einer Dachbegrünung, dem neu eingerichteten Labor sowie der Errichtung eines neuen, modernen Flaschen- und Kartonagenlagers wurden erste Akzente gesetzt. In Folge wurde die Anlieferung verbreitert und überdacht, die Stahlkeller neu gestaltet und ein Holz- und Barriquekeller angelegt. „Das Fassungsvermögen liegt seit dem Umbau bei rund 16.000 hl“, erzählt Geschäftsführer Armin Gratl. 2010 erfolgte die Neugestaltung des gesamten Verwaltungsbereiches samt Sitzungs-

bzw. Verkostungssälen. Der Umbau des Detailgeschäfts, im Frühjahr 2014, bildete den Abschluss des Gesamtkonzeptes. Zwei Drittel der Räumlichkeiten dienen nun als Präsentationsfläche und Verkostungsbereich, ein Drittel wurde dem Ausschank gewidmet. So gelang es, aus den ehemals zwei getrennten Räumen die heutige Visitenkarte des Betriebs entstehen zu lassen. Seit 2014 hat sich auch das komplette Erscheinungsbild nach außen verändert: Passend zum neuen Detailgeschäft als Herzstück präsentieren sich alle Weine mit neuen Etiketten, die Kataloge sowie die Homepage sind neu gestaltet, „alles im Corporate Design zur besseren Wiedererkennung“, erklärt Armin Gratl.

Ein kompetentes und verlässliches Team

Der Erfolg eines Unternehmens hängt von der Verlässlichkeit und Kompetenz seiner Mitarbeiter ab, diese Weisheit spiegelt sich auch in der Eisacktaler Kellerei wider. Insgesamt 15 Angestellte gehören zum festen Team. Seit 1991 gibt Thomas Dorfmann sein Wissen als Kellermeister zum Besten. Sommelier und Weinakademiker Peter Baumgartner steht dem Unternehmen seit Dezember 2010 als Obmann

Geschäftsführer Armin Gratl (linkes Bild) und Kellermeister Thomas

vor. Armin Gratl hat das Amt des verkaufsleitenden Geschäftsführers im September 2014 übernommen.

Die Kellerei – Daten und Zahlen 133 Mitglieder aus elf Gemeinden des Unteren Eisacktales zählen heute zur Kellerei und bewirtschaften rund 140 Hektar Weinberge. Die Weinberge des Eisacktals, dem nördlichsten Anbaugebiet Südtirols, liegen bis zu 950 Meter hoch und bieten somit ideale Bedingungen für Weißweine. Mit der Produktion von 28 verschiedenen Weinen aus zehn Weißweinsorten und vier Rotweinsorten beträgt der Weißweinanteil rund 95 Prozent. Jährlich werden rund 1 Million Flaschen produziert, zu den wichtigsten Rebsorten zählen Sylvaner, Kerner und Müller Thurgau. Die Hälfte des Verkaufs wird innerhalb Südtirols getätigt, vierzig Prozent in den übrigen italienischen Regionen und zehn Prozent entfallen auf den Export. Die klassischen Linien, die Selektion Aristos und die Einzellage Sabiona (Säben), sind die drei Qualitätslinien, mit denen sich die Kellerei als authentischer Botschafter für das Weinanbaugebiet Eisacktal präsentiert. Ihrem Motto „Qualität ohne Kompromisse“ sind die Weinbauern und die Kellereileitung von Anfang an treu geblieben. Durch ihren guten Ruf konnten sich die Qualitätsweine der Kellerei am Markt hervorragend positionieren.

Komplexe Aromen, Genuss. einfacher

Unsere Spitzenweine der Linie Aristos schmeicheln selbst den anspruchvollsten Gaumen.

Überzeugen Sie sich in unserem neuen Wine-Shop.

Klausen, Leitach 50 T 0472847 553

Dorfmann

Luft-Wärmepumpe schafft angenehmes Raumklima

Wenig Aufwand, hohe E zienz, geringe Kosten und lange Lebensdauer: Eine Luft-Wärmepumpe ist die Künstlerin unter den Heizsystemen.

Bis ein Ferienhaus in kalten Monaten aufgeheizt ist, dauert es oft lange. Eine Wärmepumpe kann hier eine sehr nützliche Ergänzung sein, zum Beispiel zu einem Holzofen. Dass sich die Investition in mehrerlei Hinsicht lohnt, davon hat sich eine Familie in ihrem Ferienhaus am Vigiljoch selbst überzeugt.

Was gibt es Schöneres, als sich im eigenen Ferienhaus fernab vom Alltagstrubel zu erholen? Im Winter kann das Wochenende jedoch ungemütlich werden. Dann nämlich, wenn sich das Häuschen auf dem Berg befindet und an fünf Tagen in der Woche nicht geheizt wird. Da dauert es viele Stunden, bis der Ofen wieder Wärme abgibt und der Kamin ordentlich „zieht“.

Solche Erfahrungen hat auch eine Familie gemacht, die sich gern am Wochenende in ihrem Haus am Vigiljoch aufhält. Irgendwann wusste sie: Der alte Holzofen braucht „Ver-

stärkung“ – und sie entschied sich für die Installation einer Luft-Wärmepumpe. Warum die Wahl ausgerechnet auf diese Luft-Wärmepumpe fiel, hat mehrere Gründe. Erstens wollte die Familie für die zusätzliche Heizung in dem relativ wenig genutzten Haus nicht groß investieren. Zweitens liegt das Vigiljoch nicht gerade zentral, deshalb sollte der Installationsaufwand gering sein. Drittens sollte die neue Heizung möglichst wenig Energie sowie keine Rohstoffe verbrauchen, die wieder aufwändig transportiert werden müssten. Und viertens wollte die Familie das Haus am Samstag nicht „unterkühlt“ auffinden.

Die Luft-Wärmepumpe erwies sich deshalb als ideale Lösung. Fündig wurde die Familie beim Bozner Unternehmen Geoliving, das im Bereich Geothermie-Wärmepumpen über eine langjährige Erfahrung verfügt und bereits zahlreiche Projekte im In- und Ausland erfolgreich durchgeführt hat. „In diesem Haus am Vigiljoch eignete sich die Luft-Wärmepumpe deshalb ganz besonders gut, weil sie nicht nur umweltfreundlich und kostensparend, sondern auch wartungsfrei ist“, erklärt Geoliving-Geschäftsführer Wolfgang Holzfeind. Wärmepumpen zählen laut einer Studie des renommierten Fraunhofer-Institutes zu den zukunftsträchtigsten Heizsystemen, weil sie im Bereich der sogenannten Erneuerbaren das höchste Energiesparpotenzial aufweisen. Voraussetzung dafür, dass eine Wärmepumpe richtig funktioniert, ist allerdings eine fachgerechte Installation. Diese wurde beim Gebäude am Vigiljoch von der Firma HA Energy GmbH aus Lana durchgeführt, die auf Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik spezialisiert ist. Sie hat auch dafür gesorgt, dass das Haus jetzt nie mehr ausgekühlt ist. Mit der Bodenheizung ist es möglich, auch bei reduziertem Wärmepumpenbetrieb stets ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Zudem müssen die Bewohner nun keine Angst mehr haben, dass sich während ihrer Abwesenheit ein (Kamin-)Brand entfacht. Das Wochenende kann also kommen.

Was ist eine Luft-Wärmepumpe?

Eine Luft-Wärmepumpe holt sich die Luft aus der Umgebung und wandelt sie in Heizungsenergie um. In einem Kreislaufprozess wird die in der Umgebungsluft gespeicherte (Sonnen-)Energie auf eine für die Beheizung und Warmwasserbereitung nutzbare Temperatur gebracht. Die Wärme, welche die Wärmepumpe erzeugt, stammt bis zu 75 Prozent aus der Luft, nur 25 Prozent werden in Form von Strom zugeführt. Somit werden die Heizkosten erheblich reduziert.

Der große Vorteil von Luft-Wärmepumpen besteht darin, dass es keine Bohrungen und damit auch keine wasserrechtlichen oder sonstigen Genehmigungen braucht (im Unterschied zu Erdwärmepumpen). Zudem „gehört“ die Luft niemandem und ist immer da. Die einfache Installation macht Luft-Wärmepumpen zudem zur kostengünstigsten Variante unter den Wärmepumpen. Außerdem ist der Platzbedarf gering. Nur etwa ein Kubikmeter Raum wird für die Technik benötigt.

Auch „aufm Berg“ erweisen sich moderne, umweltfreundliche Heizsysteme als geeignete Lösung.

Hiab, built to perform

Seit 70 Jahren an der Spitze des Ladungsumschlags! Die Erfolgsgeschichte des schwedischen Ladekranherstellers HIAB geht weiter. Neue Entwicklungen und Features bei der neuen X-Reihe machen den Innovationswillen der Skandinavier deutlich. Dabei steht der Kundennutzen immer im Vordergrund!

Roland Sundén, Präsident von HIAB: „Unsere Unternehmensphilosophie hat Hiab vom Pionier zum weltweit führenden Anbieter der Branche gemacht. Unsere Maschinen erhöhen Produktivität, Geschwindigkeit, Sicherheit und Genauigkeit in Distribution und Logistik. Vor allem aber machen wir die Arbeit der Kranunternehmer flexibler, zuverlässiger und sicherer – vom Kleinbetrieb bis zum Weltkonzern.“

X-Serie

Die neu entwickelte Reihe steht für den Eintritt in eine neue Dimension von Ladekranen. Besonders im Segment der Großkräne bietet die neue X-Serie mit dem HIAB X 858 HiPro und X 1058 HiPro die modernsten Kräne der Welt

ihrer Klassen. Sämtliche neuentwickelten Features wurden konsequent auf die Anwenderwünsche ausgerichtet.

Langlebigkeit

Für unsere Kunden kommt es darauf an, dass ein Kran zuverlässig ist und sich durch ein Minimum an Nutzungsausfall auszeichnet. Die HIAB-Ingenieure haben sich daher

gezielt Features und Eigenschaften vorgenommen, die die Haltbarkeit verlängern und auf Jahre hinaus für ein Höchstmaß an Funktionalität sorgen. Die neuen Ladekrane verfügen über funktionelle Lösungen zum Schutz von Teilen, die besonders anfällig für Beschädigung und Abnutzung sind, und somit eine längere Lebensdauer bieten. Zum Beispiel: Schutzvorrichtungen für Elektrokomponenten, Führungsschutz für Schläuche und Kabel sowie reibungsarme Gleitblöcke.

Leistung

Die HIAB-Kunden arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen – sie stellen alle ganz verschiedene Anforderungen an ihre Krane. Unabhängig von der jeweiligen Branche verlangen jedoch alle Kranbetreiber Geschwindigkeit, Präzision und Hubkapazität. So hat sich HIAB darauf konzentriert, diese Faktoren ganz gezielt zu verbessern. Um die Leistung der neuen Kräne zu optimieren, wurden sowohl Auslegergeschwindigkeit als auch die Hubkraftleistung erhöht. Das neue Auslegersystem ist fast doppelt so schnell wie das Vorgängersystem. Die gesamte Hydraulik ist exakt abgestimmt und erreicht ausgezeichnete Kraftstoffeinsparungen sowie einen ruhigen und präzisen Betrieb. Das Hauptregelventil, die Leitungsdurchmesser, Kupplungen und Druckbegrenzungsventile sind perfekt auf einander abgestimmt, ausgeglichen und optimiert. Sie verhindern so Schwingungen und übermäßige Wärmeentwicklung.

Bedienerfreundlichkeit

Die neuen Produkte wurden auch mit dem Ziel entwickelt, den Arbeitsalltag der Bediener zu erleichtern – diese Arbeit sicherer, leichter und ökonomisch vorbildlich zu gestalten. Die neuen Produkte wurden auch dahingehend entwickelt, um den Bedienern Tag für Tag die Arbeit zu erleichtern, sie sicherer und ergonomisch zu optimieren. Es wurde ein neuer ergonomischer Arbeitsplatz entwickelt und für

ferngesteuerte Ladekrane ist eine neue Joystick-Steuerung erhältlich. Darüber hinaus haben die Kranstützbeine ein völlig neues Design erhalten, so dass sie nun einfach und sicher geschwenkt werden können.

Partnerschaft mit Pichler Nutzfahrzeuge

„Mit Pichler Nutzfahrzeuge haben wir genau den richtigen Partner für unsere Produkte. Wir können uns auf die professionelle Arbeit von Pichler bei der Erarbeitung von Kranprojekten verlassen. Technisches Know-how, Serviceorganisation und Kundenorientierung sprechen für sich,“ unterstreicht Sergio Peirò, Produktmanager für Großkräne bei HIAB.

Damit die Ladung sich nicht dem LKW-Aufbau anpassen

„Obere Insel” S. Menestrinastrasse 6 39044 Neumarkt (BZ) Tel. +39 0471 095500 info@pichler.bz, www.pichler.bz

Das Glück der Erde ...

... liegt auf dem Rücken der Pferde. Für Erwin Lanzinger sind die Pferde sein Hobby, allerdings nicht mehr auf deren Rücken, sondern per Pferdekutsche Richtung Fischleintal und zurück. Zwei Stunden mit seinen Arabern an der frischen Luft, das bringt Energie und Lebensmut.

Beides kann der Hotelier aus dem Fischleintal, der momentan die dritte Chemo-Therapie durchsteht, besonders gut brauchen. „Ich tue alles, was möglich ist, habe gute Ärzte und die Hoffnung gibt mir viel Kraft, wenn es auch nicht leicht ist.“ Erwin Lanzinger ist ein Kämpfer, das war er schon von klein auf. 1943 geboren, war das Leben nach dem Krieg und in den 50er-Jahren nicht leicht; früh hat er gelernt, auf sich selbst zu schauen und sich durchzusetzen. „In der heutigen Situation hilft mir meine gute körperlich Konstitution und die harte Schule in der Jugend, ich

erlebe immer wieder gute Tage seit meiner schweren Operation und manchmal fühle ich mich direkt gesund!“

Ein Traum wird Wirklichkeit

Solche Tage dürfte es um den 28. November 2014 einige gegeben haben. Der Zusammenschluss Helm-Rotwand, der Traum des Erwin Lanzinger, war nach 15 Jahren „Kampf“ und zahlreicher Rückschläge endlich Wirklichkeit geworden. Erwin erinnert sich zurück und seine Augen beginnen zu glänzen. „Ich habe mir schon Ende der 90er-Jahre, als Sexten nach jahrelangem Stillstand immer mehr an Attraktivität im Winter verloren hatte, Gedanken gemacht und die ersten Möglichkeits-Studien und Pläne selbst finanziert. Es gab im Dorf viele Zweifler, einige haben mich sogar für verrückt erklärt.“ Erwin hatte bemerkt, dass nicht nur die Deutschen weniger wurden, auch die „Landler“, wie in Sexten die Gäste aus Bozen und Meran genannt wurden, fuhren lieber nach Corvara, Reischach oder Gröden. Dabei war in den 70er- und 80er-Jahren Sexten die beste Adresse für exklusive Weiße Wochen. „Mit dem Landeshauptmann Durnwalder bin ich mit dem Hubschrauber über unser Gelände geflogen, doch auch

Erwin Lanzinger

der Luis hatte anfangs nur ein müdes Lächeln für meine Pläne“, erinnert sich Erwin.

Die Blicke galten dem Kronplatz

Je besser sich der Kronplatz mit seinem Angebot in Szene setzen konnte, desto mehr verlor Sexten. Die Pläne des Erwin Lanzinger wurden immer mehr zum Hoffnungsschimmer für die Sextner Hoteliere und Liftbetreiber, vom verrückten Spinner wurde er zum Pionier des Zusammenschlusses. Natürlich mussten solch hochfliegende Pläne auch finanziert werden. Und da kam ein weiterer Südtiroler Pionier aus der Nachbargemeinde Innichen ins Spiel. Franz Senfter, in den vergangenen Jahrzehnten zu einem weltweit tätigen und höchst erfolgreichen Südtiroler Unternehmer aufgestiegen,

Ihr Küchenspezialist

hatte als Partner das nötige (finanzielle) Gewicht und war für die Banken ein potenter Verhandlungspartner, wenn es darum ging, Finanzierungen abzusichern. Franz Senfter ist das hoch anzurechnen, dass er ohne Aussicht auf „return on investment“ sich in seiner Heimat finanziell so stark engagiert. „Sexten sieht einer tollen Zukunft entgegen, im Sommer und im Winter“, davon ist Erwin überzeugt. „Mit dem Skizug sind wir direkt mit dem Kronplatz verbunden, vom Kreuzbergpass in Richtung Padola bestehen schon die konkreten Erweiterungspläne, und wenn uns der Zusammenschluss mit Silian auch noch gelingt, dann ist Sexten und damit das gesamte Oberpustertal auf Augenhöhe mit den besten Skiressorts in den Alpen.“ Die Augen des Erwin glänzen, es ist wieder einer jener Momente, wo er sich direkt gesund fühlt!

Wir zeigen Kompetenz!

Obereggen: Skifahren für Frühaufsteher

Obereggen, am Fuße des UNESCO Weltnaturerbes Latemar, ist eines der beliebtesten Ski- und Wandergebiete in den Dolomiten. Nur 20 Minuten oberhalb von Bozen gelegen, bietet Obereggen im Winter und im Sommer Bergerlebnis pur! Die Skisaison endet heuer am 12. April. Davor gibt es aber noch im ganzen Monat März ein spezielles Angebot für Frühaufsteher: Lift und Piste Oberholz sind jeden Mittwoch bereits ab 7 Uhr in Betrieb.

Ein attraktives Angebot für Frühaufsteher und Genießer bietet die Obereggen AG den Skifreaks ab Mittwoch den 4. März. Frühstück mit Kaffee und Brioche im Platzl ab 7 Uhr und danach Skifahren in Begleitung einiger Skilehrer bis 9 Uhr. Anschließend gehört der Einkehrschwung mit Südtiroler Schmankerln in der Mayerl Alm ebenso zu diesem Paket dazu! Solchermaßen gestärkt und motiviert steht einem erfolgreichen Tag (ab 10.30 Uhr im Büro) nichts mehr im Wege! Der Kostenbeitrag

für Frühstückskipferl und Kaffee sowie eine zünftige Frühstücksmarende beträgt 11 Euro. Anmeldung am Vortag bis 17 Uhr im Skipassbüro unter 0471 618 200 oder obereggen@latemar.it ist notwendig. Die Lifte können, unabhängig vom Frühstückspaket, mit jedem gültigen Saisonskipass Val di Fiemme-Obereggen oder Dolomiti Superski benutzt werden. Ansonsten können ab 6.45 Uhr Tageskarten oder Punktekarten vor Ort erworben werden.

Beste Pisten unterm Latemar

Seit 2009 gehören die Dolomiten zum UNESCO Weltnaturerbe. Der Latemar zählt damit zu den schönsten Bergen der Welt. Obereggen punktet mit 18 modernen Liftanlagen und 48 km perfekt präparierten Pisten. Mehrere internationale Preise zeichnen das Skikarussell für seine Pistenpflege und Schneequalität aus. Garantiert wird das durch ein modernes und nachhaltiges Beschneiungssystem, das die ganze Saison über ergänzend im Einsatz ist und für traumhafte Bedingungen sorgt. In Zahlen ausgedrückt sind 19 % blaue Pisten

(einfach), 67 % rote (mittelschwer) und 14 % schwarze Pisten (schwierig). Profitieren können alle davon; vom blutigen Anfänger über den sportlichen Skifahrer bis zu den weltbesten Slalom-Artisten.

Wenn die Nacht zum Tag wird

An drei Tagen in der Woche, jeweils dienstags, donnerstags und freitags, können Nachtschwärmer von 19 bis 22 Uhr per Ski oder Rodel die mit Scheinwerfern bestrahlten Pisten erobern. Und zwar völlig kostenlos, wenn sie bereits einen Mehrtagespass oder Saisonskipass besitzen! Und nach der abendlichen Talfahrt geht’s ins Tipi, das erste und einzige Après-Ski-Indianerzelt der gesamten Alpenregion, wo man sich entspannen, Freunde treffen, Musik hören und sich mal so richtig gehen lassen kann.

20 Jahre Snowpark Obereggen

Der „Obereggen Snowpark“ gehört zu den größten und besten Fun- & Snowparks Italiens und bietet Spaß und Vergnügen für Parkneulinge und Experten. Zum 20-jährigen Jubiläum wartet auf Snowboarder und Freestyler ein komplett neu gestalteter Park mit Halfpipe und neuen Strukturen wie dem „Starship“, einer Pyramide inmitten des Parks. Anfänger können im neuen Kids-Park spielerisch erste Tricks üben. Doch damit nicht genug – als absolutes Highlight der Saison gibt es einen neuen Nightpark mit acht coolen Strukturen, der drei Mal pro Woche nachts beleuchtet ist und auch tagsüber geöffnet bleibt.

Frei-Skipass für Kinder unter 8, auch bei Tageskarten Seit Jahren ist Obereggen für die Kinderfreundlichkeit bekannt, denn den Kindern gehört die Zukunft. Das Kind (geb. nach dem 29.11.2006) erhält einen Freiskipass, wenn ein erwachsener Elternteil pro Kind gleichzeitig einen Skipass für den selben Zeitraum erwirbt. Im Brunoland auf der Ebenpiste, neben der Talstation, macht Skifahren noch mehr Spaß. Ein Förderband mit 50 Metern Länge, ein Förderband mit 30 Metern Länge, ein Kinderkarussell, ein Riesendrache,

ein Schneetunnel, eine Tubing-Bahn, eine Hüpfburg sowie Schneewellen und vieles mehr unterhalten täglich von 10 bis 16 Uhr die Kinder. Jeden Freitag von 14 bis 15 Uhr sieht Bär Bruno in „seinem“ Brunoland selbst nach dem Rechten. Außerdem wird wöchentlich ein kreatives Animationsprogramm geboten. Zur Stärkung erhalten die kleinen Gäste ein kostenloses Joghurt von Mila.

Beste Pisten

Derzeit herrschen in Obereggen beste Schneeverhältnisse und Pistenbedingungen, schließlich will man auch in den kommenden Jahren wieder Preise für Schneequalität und Pistenpflege gewinnen.

INFO

Obereggen AG

Obereggen 16 | 39050 Deutschnofen

Tel. 0471 618 200 obereggen@latemar.it | www.obereggen.com

• Neues aus der GOLF Szene • Der neue Platz in Eppan/Unterrain • Radius Top 100 Golf-Trophy • Golfen für Einsteiger Die Pros in Südtirol erscheint am

Carezza: 6er-Sesselllift Tschein eröffnet

An einem strahlend sonnigen Wintertag segnete Pfarrer Remigius Weissteiner im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft den neuen Sessellift Tschein.

Moderator Markus Frings begrüßte die anwesenden Bürgermeister des Eggentales und der Nachbargemeinden im Fassatal, Landesrat Florian Mussner und den Trentiner Landtagsabgeordneten Giuseppe Detomas. Musikalisch umrahmt wurde die Feierlichkeit von der „Leitner Blasmusik-Kapelle“. Einer, der mit dem Wintertag um die Wette strahlte war Georg Eisath. „Bereits im Jahr 2011 wurde mit der Projektierung des Tschein-Liftes begonnen, die nötigen bürokratischen Schritte wurden gesetzt sowie das Genehmigungsverfahren in die Wege geleitet. Ein Rekurs auf den genehmigten Skiliftplan und damit verbunden ein drei Jahre dauernder Rechtsstreit sorgten für die Verzögerung, bis im Juni 2014 doch eine gütliche Einigung getroffen werden konnte.“

Ein sonniger Verbindungslift

Die Wichtigkeit dieser 6er-Sesselbahn neuester Generation drückt sich zum einen dadurch aus, dass die Skizone zwischen Moseralm und Tscheinberg überaus beliebt und sonnig ist und für jeden Skifahrergeschmack das richtige

bietet. Zum anderen ist es der Schlüssellift für die Verbindung zwischen der Zone Latemar-Paulina und der Zone Laurinlifte. Die neue Anlage verläuft auf einer Länge von knapp 2.000 Metern, ersetzt den bisherigen 3er-Sessellift und garantiert einen bequemen Aufstieg zum „Tschein“Berg in nur sechs Minuten. Der rund 710 m längere Lift startet 550 m weiter südlicher Richtung Moseralm. Die Bergstation wurde rund 80 Höhenmeter höher angelegt als die bisherige. Die Skifahrer kommen somit in den Genuss eines zusätzlichen Pistenteils unterhalb der Kölner Hütte Richtung Moseralm. Einhergehend mit der Steigerung der Attraktivität der „Tschein“-Piste wurde die „Moser“-Piste beim Skilift Moseralm mit einem Family Fun Park ausgestattet.

Skifahren für Frühaufsteher

Ein besonderes Highlight für Frühaufsteher wird jeden Mittwoch im März geboten. Mit Treffpunkt um 7 Uhr bei der Kabinenbahn Welschnofen gibt es zuerst ein „Flying Breakfast“ mit Kaffee und Brioche währende der Auffahrt in der Gondel. Bis 8.30 Uhr privilegiertes Skifahren auf den „König Laurin“-Pisten in Begleitung der Skilehrer und ab 9 Uhr Marende in Südtirols höchstgelegenster Panoramalounge „Laurins Lounge“.

Der nächste Frühling ...

... kommt bestimmt, und damit auch die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit. Dieses Phänomen ist ausnahmsweise mal keine Er ndung der Pharmaindustrie – Frühjahrsmüdigkeit zu Beginn der wärmeren Jahreszeit gibt es wirklich.

Die Umstellung der Temperaturen und Lichtverhältnisse verlangt dem Körper nämlich ganz schön was ab: Stoffwechsel und Hormonhaushalt müssen angepasst werden, durch die wärmere Luft weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab. Einige Tipps zum Winterausklang.

1. Morgen-Gymnastik macht t

Sorgen Sie noch vor dem Aufstehen dafür, dass Ihr Kreislauf tüchtig angekurbelt wird. Strecken Sie nach dem Aufwachen Arme und Beine, ziehen Sie den ganzen Körper lang, fahren Sie in der Luft zehn Sekunden lang Rad. Anschließend Hände und Füße zusammenkrallen und wieder locker lassen. Bei all dem tief ein- und ausatmen. Wetten, dass Sie mit diesem Fitness-Vorlauf viel leichter aus dem Bett kommen? Wer danach noch kurz Zeit hat, stellt sich eine Minute ans geöffnete Fenster und tankt Sauerstoff gegen die Frühjahrsmüdigkeit.

2. Ausdauer trainieren, endlich wach werden

Sportarten wie Laufen, Walken oder Radfahren regen den Kreislauf an – und sorgen ganz nebenbei für ein gutes Gefühl. Damit Sie schnell Erfolge sehen, sollten Sie drei Mal wöchentlich für jeweils mindestens 20 Minuten trainieren.

3. Sanft fasten hilft bei Müdigkeit

Eine Null-Diät sollte man vermeiden. Aber es gibt Menschen, die die Frühjahrsmüdigkeit mit einer sanften Fastenkur schnell überwinden. Ein Fastentag mit Kräutertee, frisch gepressten Säften und viel frischem Obst und Gemüse kann Wunder wirken. Der Organismus wird von überflüssigem Ballast befreit und erhält alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente.

4. Im Frühjahr früh aufstehen

Trotz bleierner Frühjahrsmüdigkeit zeitig aufstehen? Am besten den Tagesrhythmus nach der Sonne richten.

Beginnen Sie den Tag früh – und gehen Sie früh schlafen. Hintergrund: Nur genügend Tageslicht sorgt dafür, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und Melatonin abgebaut wird. So meistert Ihr Körper die Hormonumstellung schneller – und Sie können den Frühling endlich genießen.

5. Sauna und Wechselduschen wecken auf

Ein Grund für die Frühjahrsmüdigkeit ist die Temperaturumstellung. Zusätzlich ist der menschliche Organismus im Frühjahr auch über den Tag gesehen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt: Morgens ist es oft noch recht frisch, mittags dann sommerlich heiß. Wer regelmäßig in die Sauna geht und Wechselduschen macht, senkt seine Empfindlichkeit gegenüber Wärme und Kälte.

6. Gesunde Kost bei Frühjahrsmüdigkeit

Während der frühjahrsbedingten Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als normalerweise. Unterstützen können Sie Ihren Organismus deshalb mit einer ausgewogenen Ernährung. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse zu sich, langen Sie bei Hülsenfrüchten, Sprossen, Vollkornprodukten und Eiweiß ordentlich zu. Außerdem gilt: Besser mehrere kleine Portionen essen, als wenige große. Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

7. Tee gegen Frühjahrsmüdigkeit

Kräutertees mit getrockneten Brennnesseln, Löwenzahn und Birkenblättern pushen den Stoffwechsel und regen die Nieren- und Darmfunktion an. Genau das Richtige, um den frühlingsmüden Körper auf Trab zu bringen. Nach einer zweiwöchigen Kur, während der Sie jeden Tag einen Liter dieser Tee-Mischung trinken, fühlen Sie sich garantiert fit für den Frühling!

Ruck Zuck in Bruneck –Restaurant und Catering

Firmenfeiern, Jubiläen, Events und Veranstaltungen bis zu 250 Personen, Erö nungen aber auch Mittagessen für Mitarbeiter. Ruck Zuck in Bruneck ist die richtige Adresse.

Dabei geht es nicht nur um den kulinarischen Teil. Solche Events sind immer mit einem enormen Zeitaufwand verbunden was Abwicklung und Logistik betreffen. Ruck Zuck übernimmt das Catering, die gesamte Vorbereitung wie Geschirr, Besteck, Tische, Tischdecken, Blumenschmuck und die passende Dekoration. Dazu Firmenchef Markus Patzleiner: „Auf Wunsch übernehmen wir auch den professionellen Service. Für unseren Restaurant- und Cateringservice sind die Wünsche und Ansprüche unserer Kunden immer eine neue Herausforderung die wir gerne annehmen und professionell abwickeln.“

Qualität und Frische Besonderen Wert legt man beim Restaurant- und Cateringservice auf heimische Produkte, angepasst an die Saison und dementsprechend frisch. Das Um und Auf in dieser Hinsicht ist der Einkauf samt Qualitätskontrolle der Produkte und Lebensmittel. Diesen Part übernimmt der Chef gerne persönlich. Bereits im Jahre 2012 hat Ruck Zuck dafür das Zertifikat für Qualitätsmanagement nach ISO Norm 9001-2008 erhalten.

Fischabende im Restaurant Ruck Zuck

Besonders beliebt und immer ausgebucht sind im Frühjahr und Herbst die traditionellen Fischabende. Die Gäste können von einem großen liebevoll zubereiteten Buffet, den ganzen Abend die Früchte des Meeres nach Herzenslust genießen. Besonders die Feinschmecker gehen auch gerne direkt in die Küche, suchen mit dem Koch frischen Fisch aus und schauen dem Küchenmeister bei der Zubereitung über die Schulter. Ruck Zuck in der J.-G.-Mahlstraße in Bruneck ... längst kein Geheimtipp mehr.

Wir beliefern: Firmen, Schulen, Messen, Veranstaltungen sowie öffentliche Einrichtungen

Unsere Stärken: Vielfältige Menüauswahl (den Jahreszeiten angepasst) Verwendung einheimischer und frischer Produkte Einfache und schnelle Bestellungsmöglichkeiten Freundliche und pünktliche Lieferung

Ständige, regelmäßige Kontrolle der Qualität

Albrecht in Bewegung ...

Er bewegt alles. Erde, Kies, Steine, Recyclematerial, Menschen. Neu angefangen hat er viele Male in seinem Leben. Er ist innovativ, konsequent, zielstrebig und schreckt vor nichts zurück. Und einen guten Lehrer hätte er auch abgegeben. Albrecht Auer, Chef der Firma Erdbau.

Das Motto des Unternehmens Erdbau GmbH lässt sich auch auf sein Leben umwerten: „Wir bewegen Erde … und werfen nichts weg.“ Bewegt hat Albrecht Auer viel in seinem Leben und weggeworfen hat er nichts. Erfahrungen, Beziehungen, Ideen. Wenn er von seinem (Arbeits)Leben zu erzählen beginnt, muss man sich entsprechend Zeit nehmen. Auer erinnert sich an alles und reiht wie die Perlen an einer Kette Episode für Episode aneinander, lässt auch die technischen Details nicht beiseite und erklärt vereinfachend komplizierte Mechanismen, wie ein Lehrer in der Schule, darauf bedacht, dass sein Gegenüber versteht.

Schottergrube oder Bauernhof

Im Alter von 14 Jahren, 1964, wurde Albrecht Auer von seinem Vater Ignaz, der auf der Töll ein Schotterwerk betrieb, vor eine Entscheidung gestellt, die sein gesamtes künftiges Leben beeinflussen sollte. Den Moserhof des Großvaters in Welschnofen übernehmen oder eine Lehre als Dreher in München absolvieren und mit dem Vater im Kieswerk arbeiten. Albrecht Auer entschied sich für Letzteres und hat diese Entscheidung nie bereut.

„ Wir bewegen Erde … und werfen nichts weg.“

Aus dem Kieswerk ist in den letzten Jahrzehnten ein innovativer 110-Mann-Betrieb mit weit gefächertem Tätigkeitsgebiet geworden. Erdbewegungsarbeiten, Felsaushub, Infrastrukturenbau, Straßenbau, Abbrucharbeiten, Transporte, Schneeräumung, Containerdienst, Recyclingzentrum, Mobilrecycling, Schreddern, Asbestsanierung, Altlastensanierung, Mischen und Insertieren, Legoverbausysteme, Kehrservice, Hebebühnen, Verleih von Maschinen, Geräten

und Containern. Dazwischen liegt eine bewegte Geschichte. 1969 wurde Albrecht Auer von seinem Vater mit einem heiklen Auftrag nach Mailand geschickt. Er sollte einen Bagger kaufen. Die italienische Regierung hatte das Schaufelkiesschürfen in Flüssen verboten und so musste der kleine Familienbetrieb von heute auf morgen die Arbeitsweise umstellen. Bis 1971 fuhr Albrecht den Bagger, nach seiner Einberufung zum Militär musste die Schwester einspringen. Den 17. April 1972 wird Albrecht Auer nie vergessen, nicht nur, weil damit sein Militärdienst beendet war, sondern auch, weil er an diesem Tag noch etwas benommen von der Abschlussfeier einen großen Auftrag angenommen hat. Den Aushub für eine Werkstatt. Das Ende des Schotterwerks und der Beginn als Firma für Erdbewegungen, später auch Abrissarbeiten.

Die ersten Mitarbeiter

1973 stellt das kleine Familienunternehmen die ersten zwei Angestellten ein. Jedes darauffolgende Jahr werden es mehr. Von 1973 bis 1997 hat der Betrieb, der sich bis 1980 noch Auer Ignaz & Co. nennt, seine Werkstatt unter der Brücke, die Untermais mit Algund verbindet. An der Passer-EtschMündung wird zusätzlich ein Areal angemietet. Auer zeigt dabei bald schon seinen innovativen Geist, ist ständig auf der Suche nach neuen Techniken, die die Arbeit beschleunigen und den Abstand zur Konkurrenz vergrößern.

1987 ersteigert Albrecht Auer bei Sinich ein Waldgrundstück von 2.800 m², durch kontinuierliche Zukäufe wächst das Areal auf 55.000 m². Der Bauboom in Südtirol lässt auch die Erdbau wachsen. Aushubarbeiten, MeBo, Tunnelprojekte. 1991 die nächste Wende. In diesem Jahr gibt es im Burggrafenamt erstmals einen Bauschuttnotstand. Wohin mit dem Material? Albrecht Auer ist auch hier ganz vorne mit dabei, eine Lösung zu suchen. Er beginnt mit der Aufarbeitung von Bauschutt und mit dem Recyclen. Die Zuweisung eines neuen Areals am Etschufer ist zunächst mit Problemen verbunden. Die Bürgerinitiative Sinich wehrt sich gegen das Recyclewerk aus Furcht vor Staub und Lärm. Auch hier findet Albrecht Auer einen Ausweg. Er lässt eineinhalb Meter von der Straße entfernt eine 450 Meter lange und sechs Meter hohe Mauer anlegen und bepflanzt den Erdstreifen entlang der Mauer mit Bäumen. Die Allee lässt die Gegner einlenken. Der zunehmende Umweltgedanke und die immer strenger werdenden Auflagen führen zu einem weiteren Tätigkeitsfeld und zusammen mit der Firma Ladurner zu einer weiteren Gesellschaft, der Rem-Tec: Altlasten- und Asbestsanierung.

Zwischen Innsbruck und Cremona

Heute ist die Erdbau GmbH in vielen wichtigen Großprojekten der Region eingebunden. Brennerbasistunnel, Küchelbergtunnel, MeBo. Aber, so Albrecht Auer, dem mittlerweile seine drei Söhne Andreas, Michael und Georg zur Seite

stehen. „Die Krise im Bauwesen schüttelt auch uns ganz gewaltig, aber als Familienunternehmen mit Unterstützung meiner Juniors werden wir es schaffen.“ Nachhause geschickt hat er bisher noch keinen einzigen Mitarbeiter; aber wenn es drauf ankommt, den Großteil der Arbeitsplätze zu sichern, wird man auch darüber nachdenken müssen, einige Arbeitsplätz zu streichen. Die Arbeitsbedingungen haben sich ohnehin schon verändert. „Es braucht Flexibilität“, betont Auer. „Mitarbeiter der Erdbau arbeiten z.B. auch auf Baustellen in Innsbruck und Cremona.“ Er vermisst auch konkrete Maßnahmen der Landesregierung zum Schutz der heimischen Wirtschaft, z.B. durch eine Verschärfung und höhere Qualitätsanforderungen bei den Ausschreibungsbedingungen. Mit 65 ist Albrecht Auer jedenfalls noch lange nicht müde und von der Krise lässt er sich nicht einschüchtern. Privat ist er ebenso aktiv wie bei der Arbeit. Radfahren, Paragliden, Skitourengehen, Tauchen sind seine Hobbys. Empfindet er sich als Glückspilz? Albrecht Auer denkt einen Augenblick nach. „Es hat sich irgendwie immer alles ergeben, ich habe mich allen Herausforderungen gestellt. Aber natürlich gibt es auch Schattenseiten …“ Dazu zählt z.B. eine zerbrochene Ehe, seine Söhne hat er kaum aufwachsen sehen. Aber Albrecht Auer lässt den negativen Gedanken keinen Raum. Und vor drei Jahren ist eine neue Herausforderung in sein Leben getreten, die ihn auf Trab hält. Seine Tochter Viktoria.

Albrecht in Bewegung: mit dem Mountainbike … als Wüstenfuchs in Marokko … und am Segelboot vor Mallorca

Klare Signale von der Politik gefordert

Südtirols Jugend ist gut ausgebildet, innovativ und motiviert. Viele interessieren sich für die Selbständigkeit. „Was es braucht, sind klare Signale der Politik an diese Jugend, denn sie ist der Innovations-Motor für die Zukunft“, sind sich die Vertreter der Jungen Wirtschaft einig. Jeder Neugründer oder Übernehmer braucht eine umfassende Beratung bei finanziellen, steuerlichen und rechtlichen Aspekten, aber auch bei der Erarbeitung des Businessplans“, erklärt Thomas Moriggl, Präsident der Gruppe der Jungunternehmer im Unternehmerverband Südtirol. „Handlungsbedarf gibt es auch bei der Kapitalbeschaffung“, stellt Christian Giuliani, Präsident der Jungen, im hds klar. „Mit kostengünstigen Bürgschaften der Garantiegenossenschaften kann hier viel erreicht werden. Wir werden auch zu diesem Thema das Gespräch suchen“, ergänzt Anton Dalvai, Obmann der Hoteliers- und Gastwirtejugend. Die Junge Wirtschaft will nun ihre Ideen auch mit weiteren Akteuren diskutieren und voranbringen.

Südtirol Spitzenreiter bei „Green Economy“

In welcher Region Italiens ist die Wirtschaft am grünsten? Laut einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Fondazione Impresa ist das in Trentino-Südtirol. Damit bestätigt die Region ihre Führungsposition im Sektor Green Economy nun schon zum zweiten Mal in Folge. „Südtirol hat bereits seit Jahren die Weichen in Richtung „grün“ gestellt. Heute ist unser Land ein idealer Standort für Unternehmen, die in diesem Sektor arbeiten – eine Botschaft, die wir als Südtirols Standortagentur kontinuierlich nach außen tragen“, sagt Ulrich Stofner, Direktor der Business Location Südtirol (BLS). Die Region Trentino-Südtirol verdankt ihr gutes Abschneiden vor allem Bereichen wie nachhaltige Energie, Energieeffizienz und Energieeinsparungen, Recycling, biologische Landwirtschaft oder nachhaltiges Bauen.

Neues vom der Brauerei FORST

Seit Kurzem sind die Erweiterungsarbeiten in der Spezialbier-Brauerei FORST abgeschlossen und so konnten zwei Schmuckstücke - ein neuer Gär- und ein neuer Lagerkeller, in Betrieb genommen werden. „Die neuen Abteilungen sind Garant für eine gesteigerte Flexibilität und die moderne Technologie ermöglicht uns, dass der Konsument auch in Zukunft den forstfrischen Trinkgenuss im gewohnten Geschmack genießen kann“, informiert Christian Pircher, Technologischer Leiter der Brauerei FORST.

Die Spezialbier-Brauerei FORST investiert ständig in die modernste Anlagentechnik, damit sie den hohen Standards, die sie sich selbst auferlegt, gerecht wird. Margherita Fuchs von Mannstein, Geschäftsführerin der Spezialbier-Brauerei FORST, erklärt: „Es ist uns wichtig, dass wir weiterhin unserem traditionellen Brauverfahren treu bleiben und gerade deshalb ist eine Weiterentwicklung der Anlagen von enormer Bedeutung.“

Erfolg in schwierigen Zeiten

Die PRADER BANK freut sich über das beste Ergebnis seit dem Bestehen der Bank und verzeichnet für 2014 ein „Volumenswachstum“ im gut zweistelligen Bereich, eine spürbare Ertragssteigerung ohne Kreditausfälle und ohne Sofferenzen. „Das ist sehr erfreulich, zumal das Marktumfeld im vergangenen Jahr in seiner Komplexität alles andere als einfach war“, Josef Prader, Gründer der PRADER BANK. „Es bestätigt, dass der klare Fokus auf eine professionelle, unabhängige Beratung ein sicherer Wegweiser für eine Bank ist, auf lange Sicht erfolgreich zu sein.“Kunden wollen nicht mehr nur einfach Finanzprodukte kaufen, sie wollen verstehen, wie und nach welchem Ansatz ihr Vermögen angelegt ist. Das Referenzportfolio der PRADER BANK erzielte mit diesem Grundsatz für das vergangene Jahr über 9 % Rendite.

Josef Prader

Progress steht für Design und Komfort

Im Rahmen der KlimaHouse 2015 wurde die PROGRESS AG mit dem „KlimaHouse Marketing Award 2015“ für den Messestand in der Kategorie über 40 m² ausgezeichnet. Die hochkarätige Fachjury lobte den diesjährigen Messeauftritt, die Marketingphilosophie sowie die Kommunikations- und Vermarktungsstrategie der PROGRESS. In der Beurteilung wurde auf die „künstlerische und kreative Dimension“ des Messestandes verwiesen, mit welcher es dem Unternehmen gelungen sei, dem Material Beton „Farbe und Personalität“ zu verleihen. Dies habe den Komfort und die Wohlfühlatmosphäre, die das Bauen mit Betonfertigteilen biete, unterstrichen. Auch die Demonstration der Produkte wurde lobend hervorgehoben: „Der große Stand spiegelt eine elegante Wohnung wider, in welcher die Wände das effektive Ausstellungsprodukt darstellen, das Technologie und Effizienz in Form von Zement, Eisen und Glas vereint.“

Volksbank: Ein gutes Ergebnis

Die Volksbank hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen: Mitgliederbasis ausgebaut, Einlagen und Ausleihungen nahmen zu, der Reingewinn beträgt 20,2 Mio. (+7,9 Prozent). Die allgemein positive Geschäftsentwicklung in einem widrigen wirtschaftlichen Umfeld und der Abschluss der Verhandlungen mit der Banca Popolare di Marostica zählen zu den Höhepunkten, betonten Volksbank-Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher in der Bilanz-Pressekonferenz. Die Volksbank zählte zum Jahresende 46.294 Mitglieder. „Vor vier Jahren war es unser Ziel, die Quote von 50.000 Mitgliedern zu überschreiten. Wir haben unsere Mitgliederbasis von 16.000 auf nunmehr über 46.000 Mitglieder ausgebaut. Auf diese Entwicklung sind wir stolz“, sagte Michaeler. Im Bild v.l.: Johannes Schneebacher und Othmar Michaeler

Die elegant-filigrane Konstruktion wird dank der patentierten Horizontal-Gleitrollen zur flexiblen Verglasung, die sich mit wenigen Handgriffen komplett öffnen und als kompaktes Paket an die Wand schieben lässt. Das raffinierte System ist weltweit patentiert und kommt vollständig ohne Streben aus. Das Problem der Belüftung – Stichwort Feuchtigkeitsschäden – wird bei COVER durch feine Luftschlitze zwischen den Elementen elegant gelöst. Diese Spaltlüftung sorgt für einen permanenten, nicht spürbaren Luftaustausch und der Balkon oder die Terrasse kann jederzeit atmen. Mehr unter www.cover.ch

Hervorragend auch für Restaurants und Hotelterrassen geeignet.

Leistungsstarke Luftentfeuchter

REMKO Luftentfeuchter eignen sich hervorragend zur Raumtrocknung im Keller, Wintergarten, Bad, Archiv, Skiraum, Wäscheraum, etc. Keine feuchten Wände, mu gen Gerüche und Schimmelbildung – schnell und sparsam!

Fenster und Türen können noch so gut isoliert sein, Nässe und Feuchtigkeit dringen selbst durch Betonwände. Die fahrbaren Luftentfeuchter REMKO sind leicht zu bedienen und garantieren störungsfreien Dauereinsatz rund um die Uhr. Besonders zu empfehlen ist der Einsatz der Entfeuchtungsgeräte bei Sanierungen: diese ermöglichen einen schnelleren und sorgenfreien Einbau von Fenstern, Türen, Holzböden und Möbeln.

INFO

Niederstätter AG

A.-Grandi-Str. 1 | 39100 Bozen | Tel. 0471 061 100 info@niederstaetter.it | www.niederstaetter.it

Designpreis für Parkhotel

Im Bild von links: Michaela Wolf sowie die Hoteliers Wolfgang und Monika Holzner

Bei den European Hotel Design Awards, einem internationalen Architekturpreis, der jährlich in London vergeben wird, wurde das Oberbozner Parkhotel „Holzner“ von 167 Bewerbern aus 23 europäischen Ländern unter die besten Fünf der Kategorie „Renovierung“ gewählt.

Das Hotel war im vergangenen Winter umgebaut worden. Geplant hatten den Umbau die Architekten Gerd Bergmeister und Michaela Wolf (Studio Bergmeisterwolf) aus Brixen.

ISPO Award 2015

Salewa, führende Marke im Bereich Outdoorprodukte und Mountaineering, präsentierte im Rahmen der diesjährigen ISPO den neuen Eispickel „NORTH-X“, welcher sogleich mit dem ISPO Award 2015 ausgezeichnet wurde. Das Design trägt die Handschrift des Bozner Büros MFOR. MFOR, Büro für strategische Designberatung, Produkt- und Markenentwicklung, entstand im Jahr 2014 durch die Zusammenkunft einiger lokaler Unternehmer aus den Bereichen Design und Kommunikation. Das Unternehmen zielt darauf ab, eine integrierte Dienstleistung auf hohem professionellen Niveau anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur Lifecircus werden nachhaltige Markenstrategien im Sinne einer effizienteren Unternehmenskommunikation entwickelt. MFOR arbeitet für seine Auftraggeber in Italien, Deutschland, der Schweiz sowie Österreich. Weitere Infos unter www.salewa.it und www.mfor.eu

Seniorenheim zum „Heiligen Vinzenz“ in Bozen

Solaranlage für Warmwasserbereitung und Heizung

75 Alters- und Pflegeheime mit insgesamt 4.000 Betten gibt es in Südtirol.

Diese verursachen, der hohen Qualität entsprechend, beträchtliche Energiekosten für Warmwasserbereitung und Heizung.

Über 10 Heime in Südtirol decken diese derzeit schon mit Energie von der Sonne, bereitgestellt durch Vakuum-Solarkollektoren

Typ EGGER LUX 3006R.

300 Sonnentage im Jahr bieten in Südtirol ein enormes Angebot an solarthermischer Energie. Ganze 1.700 kWh pro Quadratmeter Fläche beträgt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Südtirol. Ein enormes Angebot, das zeitlos und kostenlos zur Verfügung steht!

Herkömmliche Flachkollektoren können dieses riesige solare Potential nur sehr eingeschränkt nutzen. Bei tiefen Außentemperaturen und Wind sinkt deren Wirkungsgrad auf einen so niederen Wert, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung kaum mehr möglich ist.

Die Lösung bieten VakuumRöhren-Solarkollektoren

EGGER LUX 3006 R Diese weisen Sommer wie Winter einen konstant hohen Wirkungsgrad auf und ermöglichen so einen

Planung & Bauleitung:

Studio Thermoplan –Bozen

optimalen Betrieb für sämtliche Anwendungen. Die Solarenergie fließt dank der direktdurchflossenen Absorbertechnik geradewegs und verlustfrei in die Anlage! Die architektonische Integration in moderne Baustrukturen wird durch diese Absorbertechnik ebenfalls extrem vereinfacht. Die Kollektoren können flach und unsichtbar auf dem Dach liegen, der optimale Neigungswinkel der Absorber wird durch die Drehung der einzelnen Röhren erreicht.

Dieses von Fa. EGGER GmbH entwickelte und hundertfach eingesetzte System ist ein Meilenstein für eine energetische Zukunft ohne Öl und Gas. Dem Planungsbüro Studio Thermoplan ist es beispielgebend gelungen, eine solarthermische Großanlage für Warmwasserbereitung und Heizung zu konzipieren und umzusetzen.

Einbau: Hydroklima KG –Bozen

Installierte Fläche: 62 m² Vakuumröhrenkollektoren 3006 R

Solare Energieausbeute: ca. 69 MWh pro Jahr Einsparung an Erdgas: ca. 6.900 m³ pro Jahr

Direktor Rudi Theiner, Hotel Therme Meran:

Felsenfest versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist das Hotelgewerbe in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe – dafür stehen wir.

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Radius Bauen & Sanieren 2015 by athesiamedien - Issuu