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Radius Bauen & Sanieren 2014

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Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur und Projektleiter:

Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

Marita Wimmer

Redaktion: Norman Libardoni, Claudia Schwarze, Marita Wimmer, Nicole D. Steiner, Franz Wimmer

Werbung/Verkauf:

Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: SMG/Helmuth Rier, SMG/Alex Filz, SMG/Serge Brison, SMG/Othmar

Prenner, SMG/Florian Andergassen, Alpina Dolomites, stol.it, Amt für Bau- und Kunstdenkmäler – Bozen, DolomitenArchiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen www.athesiagruppe.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Aktuell

06

Das Projekt „Kaufhaus Bozen-Bolzano“

10 Form follows function …

16 Alpitecture 2014

24 Es werde Licht

30 Energie sparen und besser Wohnen

36 Architektur zum Wohlfühlen

40 Swissbau 2014

42 Intelligente Bausysteme –Individuelle Architektur

54 Traumjob: Kondominiumverwalter

Rubriken

57 Gesundheit: Migräne, eine Zivilisationskrankheit?

58 Portrait: Josef March

60 Bunte Meldungen

Portrait: Josef March

Er lebt im Hier und Jetzt, hat eine humanistisch geprägte Grundhaltung, der Blick ist nach vorn gerichtet. In Landeskunde ist Ressortdirektor Josef March kaum zu übertreffen.

Service/Firmenportraits

18 Stahlbau Pichler GmbH, Bozen

20 KlimaHaus, Bozen

23 Volcan GmbH, Auer

27 LED-TEC Ohg, Girlan

28 Lichtstudio Eisenkeil GmbH, Marling

29 Metek KG, Lana

33 Aster Holzbau GmbH, Jenesien

34 Wolf Haus, Freienfeld

35 Kammerer Tankbau GmbH, Kiens

44 Hoppe AG, St. Martin i. P.

45 Naiks GmbH, Steinmannwald

46 BLS AG, Bozen

47 Eggerbau GmbH, Terlan

49 Abteilung Arbeit, Bozen

50 Pertoll Heinrich & Erwin OHG

56 Eggentaler Wirtschaftsschau 2013

Es werde Licht

Energie sparen und besser Wohnen Holzbau ist Synonym für vielseitige Architektur, bei der jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Immer mehr Menschen entdecken den Reiz, den der Baustoff Holz bietet.

Bereits bei der Etymologie des Wortes „wohnen“, vom althochdeutschen „wonen“, was seinem Ursprung nach soviel wie „gern haben“ und „wünschen“ bedeutet, lassen sich die Elemente des Behaglichen und Geruhsamen erkennen.

wann entscheidet der Gemeinde-

Nach jahrelangem Rückgang und den ganzen negativen Meldungen aus der Baubranche im vergangenen Jahr, endlich „etwas Positives“. Schon für 2012 und dann für 2013 angekündigt, scheint die Talsohle 2014 nun wirklich erreicht. Wie lang wir uns noch im Tal aufhalten und ab wann wieder der Aufstieg beginnt, ist nicht abzusehen und hängt von längst fälligen Entscheidungen ab: Was passiert mit dem Technologiepark, wann wird beim Küchelberg-Tunnel weitergebaut, wann wird mit dem Gefängnisbau begonnen, was passiert mit dem Bahnhofsareal in Bozen und wann entscheidet der Gemeinderat über das neue Einkaufszentrum, usw. Für die Baubranche ist der „Bozner Weg“, das dauernde Hinausschieben die schlechteste aller Möglichkeiten! Rekurse, Kommissionen, Proporz, politisches Geplänkel, Neid, neue Studien, fehlende Kompetenz usw., verzögern zum Leidwesen der Bauwirtschaft zahlreiche wichtige Projekte. Wenn die Situation nicht so angespannt wäre, könnte man sich mit einer Antwort von Bob Dylan zufrieden geben: „Die Antwort weiß ganz allein der Wind …“ (leider)

Franz Wimmer

Franz Wimmer

Das SIGNA-Projekt „Kaufhaus Bozen-Bolzano“

Der Tiroler Investor Rene Benko plant nach seinem erfolgreichen „Kaufhaus Tyrol“ in Innsbruck jetzt auch ein ähnliches Projekt in Bozen. Das Gesamtprojekt umfasst ein innerstädtisches Kaufhaus, nach dem Entwurf von Stararchitekt David Chipper eld. Benko meint: „Bozen ist eine der lebenswertesten Städte im Alpenraum und idealer Tre punkt zum Leben, zum Arbeiten, zum Flanieren, zum Verweilen und in Zukunft auch zum Einkaufen.“

Durch die Umsetzung des Projektes kommt es zu einer deutlichen Aufwertung der Stadt Bozen und der Region mit einem sehr attraktiven, zusätzlichen Angebot an hochwertigen Handelsflächen für die Konsumenten. Das neue Einkaufszentrum ist auch mit dem städtebaulichen Masterplan für Bozen sowie mit den Überlegungen zur Bebauung des Bahnhofareals kompatibel.

Eine massive Verkehrsberuhigung

Besonderer Wert wird auf die Optimierung und Entlastung der innerstädtischen Verkehrssituation gelegt durch die unterirdische Verkehrsführung von der Mayr-Nusser-Straße zur Kaufhausgarage und weiter zur Garage am Waltherplatz sowie zum neuen Busbahnhof.

Dies garantiert eine massive Verkehrsberuhigung im Bereich der Südtirolerstraße, Garibaldistraße und der Bahnhofsallee und damit die Erweiterung der Fußgängerzone als Zugpferd

für die Stadtentwicklung. Die Bahnhofsallee wird Teil des neuen Parks und zur verkehrsfreien Flaniermeile.

Das Shoppingerlebnis in der Innenstadt

Das Kaufhaus Bozen-Bolzano wird ein modernes Shoppingflair auf mehreren Etagen nach Bozen bringen. Zahlreiche nachgefragte internationale Shops und ein reichhaltiges Angebot vermitteln ein bezauberndes Shopping-Erlebnis und sorgen dafür, dass sich die Konsumenten in diesem beeindruckenden Bauwerk wohlfühlen und nicht mehr nach Innsbruck, Affi oder Verona fahren müssen um ein entsprechendes Angebot vorzufinden. Dies ist ein Garant für die Belebung der Stadt, für zusätzliche Umsätze und für deutlich höhere Steuereinnahmen durch den Kaufkraft-Rückfluss.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die leichte Erreichbarkeit. Entweder flanieren die Konsumenten direkt über die neugeschaffenen Parkflächen bzw. Fußgängerzonen in das Kaufhaus oder sie gelangen mittels PKW bzw. Bus direkt in die hauseigene Tiefgarage bzw. den integrierten Busbahnhof.

Grün ächen laden zum Verweilen ein

Den Bedürfnissen der Bevölkerung nach hochwertigen Grünflächen wird mit dem Projekt Rechnung getragen.

Das Angebot an Grün- sowie Ruhezonen wird substantiell erweitert, indem der derzeit vernachlässigte Bahnhofspark und die Bahnhofsallee als „hochwertiger Boulevard“ neu

gestaltet werden und eine neue Fußgängerzone zum Flanieren und Verweilen entsteht.

Viele neue Arbeitsplätze

Rund 200 Millionen Euro hat Benko mit seinem SIGNAKonzern für die Realisierung seines Projektes veranschlagt. Die rund dreijährige Bauzeit für das Gesamtprojekt schafft bzw. sichert hunderte Arbeitsplätze in der lokalen Bauwirtschaft und sorgt für eine klare wirtschaftliche Belebung. Zudem werden rund 1.000 neue Arbeitsplätze nach der Eröffnung in den vielen Geschäften und Betrieben im Kaufhaus geschaffen. Ein attraktives Kaufhaus im Zentrum von Bozen bringt eine Frequenzsteigerung in der Innenstadt, schafft damit eine weitere positive Auswirkung für den bestehenden Handel und verhindert Wildwuchs in der Peripherie.

Bodenständig und exklusiv Ergebnis des Entwurfprozesses von David Chipperfield ist ein Baukörper, der dazu beiträgt, den Vorplatz des Bahnhofs stadträumlich zu komplettieren und damit den Besuchern Bozens einen repräsentativen Stadteingang zu bieten. Die Bahnhofsallee bekommt eine seitliche Fassung in Richtung Waltherplatz.

Entlang der Garibaldistraße ist die Bebauung geschlossener und formuliert eine klare Stadtkante. Die Südtiroler Straße erfährt eine Aufwertung durch den neuen städtischen Platz vor dem Kaufhaus und wird zu einem lebendigen Ort zwischen Innenstadt und der neuen Seilbahnstation zum Virgl.

Umsetzung so bald als möglich

Die nächsten Schritte sind ein transparentes Verfahren sowie eine umfangreiche kontinuierliche Information über das Projekt an die Bürger. Deswegen ist auch ein eigener Showroom im Palais Menz – Bozen, Mustergasse 2 eingerichtet, der jeden Donnerstag, Freitag und Samstag seine Pforten öffnet. Das 67 hat die Vision, dass in wenigen Jahren hier ein Kaufhaus für die Bürger von Bozen und Südtirol entsteht und von einem Erfolgsmodell Kaufhaus Bozen-Bolzano gesprochen werden kann.

5 Nachhaltigkeitskriterien für das Projekt der SIGNA-Gruppe

• Die Investitionen ausschließlich aus privater Hand schaffen nachhaltigen Nutzen für die Stadt Bozen und für die Bevölkerung.

• Das Projekt verbindet ein zeitgemäßes Kaufhaus mit der notwendigen Verkehrsinfrastruktur samt Busbahnhof, mit modernem Wohnraum und Büros, mit einem Stadthotel, mit adäquaten Grünflächen und dem Naherholungsgebiet am Virgl inkl. einer Seilbahn.

• Ein innerstädtisches Projekt mit internationaler Architektur wird zu einem Zugpferd für die Stadtentwicklung und sorgt für eine Belebung und damit für höhere laufende Steuereinnahmen für die Stadt.

• Die Aufwertung des betroffenen Stadtviertels durch das Projekt führt zu einer deutlichen Aufwertung und Wertsteigerung der gesamten Altstadt und ihrer Immobilien.

• Planung nach den Richtlinien der „greenbuildung“-Architektur inklusive Geothermie und Flusswassernutzung für Heizung und Kühlung (CO2-Reduzierung!).

„Eine wichtige Belebung von Bozen …“

… davon ist Rene Benko überzeugt. Dass seine Kaufhaus-Konzepte erfolgreich sind, hat er schon mehrfach bewiesen. Radius hat dem Investor einige Fragen zum Projekt gestellt.

Radius: Herr Benko, es geht um ihr Projekt für Bozen. Wofür steht denn ihr Kaufhaus?

Rene Benko: Einerseits steht es für die wichtige Belebung von Bozen als Einkaufsstadt. Es geht aber nicht nur um den Einkaufsmagneten in der Innenstadt, sondern vor allem auch um eine tolle städte-bauliche Lösung rund um das gesamte Bus-Bahnhof-Areal, das heute optisch nicht die höchste Qualität aufweist.

Radius: Verträgt die Innenstadt in Bozen wirklich so viel Handelsfläche, wie Sie im neuen Zentrum geplant haben?

R. Benko: Absolut. Das war eine wesentliche Frage, die wir uns von Anfang an mit unseren Experten gestellt haben. Wie groß muss das Shopping-Center sein, dass es zu einem Magneten für die Bozner Innenstadt wird, dass es zum Erfolgsgaranten wird und dass es eben auch genug Anreize gibt für Leute sich ins Auto zu setzen um in Bozen einzukaufen.

Radius: Sie haben auch angekündigt, dass es bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze geben könnte. Woher haben Sie diese Zahlen und Annahmen?

R. Benko: Das ist relativ einfach zu ermitteln: wir bauen einerseits ein modernes innerstädtisches Shopping-Center mit der gewissen Anzahl an Fläche, andererseits entsteht auch ein Hotel. Und wenn man letztendlich die Beschäftigten, die dort in jedem einzelnen Geschäft und im Hotel tätig sein werden, zusammenzählt, kommt man auf eine Größenordnung von tausend neuen Arbeitsplätzen.

Radius: Ein Teil der Kritik in Ihrem Projekt richtet sich dagegen, dass Sie auch einen Teil vom Bahnhofspark in Bozen verbauen wollen. Bleiben Sie dabei?

R. Benko: Es geht um eine wichtige städte-bauliche Lösung. Das Areal zwischen Busbahnhof und Bahnhofspark ist momentan komplett heruntergekommen. Der Park ist vor allem in seiner Aufenthaltsqualität nicht besonders hochwertig. Unser Projekt wird so gut, dass es sehr wohl auch möglich sein sollte einen Teil des Stadtparks

zu integrieren. Noch dazu, wo wir ja auch am Boden Ausgleichflächen schaffen. Unser Projekt nimmt einerseits einen gewissen Teil des heute schlechten Stadtparks in Anspruch, aber erweitert den Laurinpark und schafft Grünflächen, sowohl ebenerdig als auch im großzügigen Dachbereich. Wenn man diese Balance sieht, verstehe ich die Diskussion nicht warum manche an diesem „Stadtpark“ hängen.

Radius: Wenn Sie Ihre Konkurrenz als „Verhinderer“ kritisieren, wieso eigentlich? Die wollen ja auch ein Kaufhaus bauen. In diesem Fall ein Erlebnishaus.

R. Benko: Erstens braucht es dieses Erlebniskaufhaus nicht, denn die Umgebung von Bozen bietet das Naturerlebnis letztendlich live. Zweitens wird ein „Erlebnishaus“ definitiv kein Einkaufsmagnet sein, deshalb werden die Menschen auch weiterhin nach Innsbruck, Affi oder Verona zum Shoppen fahren. Und drittens gibt es auch Gerüchte hinter vorgehaltener Hand, die besagen, dass man es eigentlich eh nicht bauen will, sondern am liebsten darauf hofft, dass die Stadt alles beim Alten belassen will.

Radius: Im Moment überlegt die Politik, die eigentlich am Zug wäre mit den Entscheidungen. Man hat den Eindruck, dass Bozen auch nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll. Wie lange wollen Sie noch abwarten/zuschauen?

R. Benko: Ich sage es mal so: Ich finde es gut, dass sich die Politik eine gewisse Zeit nimmt und so eine wesentliche Entscheidung für Bozen nicht übers Knie bricht. Die Politik hat entschieden, sich von Experten beraten zu lassen zum Thema Größenordnung, Verkehr und dergleichen. Damit ist die Bozner-Politik auf einem sehr professionellen Weg. Ich glaube aber, dass jetzt dann genug Zeit ins Land gezogen ist und man in den nächsten Wochen auch diese Entscheidung professionell treffen kann.

Radius: In Bozen gibt es ja auch die Diskussion über die Gestaltung des neuen Bahnhof-Areals, die aber noch in weiter Ferne liegt. Wären Sie eventuell auch bereit, dieses Projekt mit einzubeziehen oder dort eine gemeinsame zukünftige Lösung zu finden?

R. Benko: Ja, das habe ich eigentlich von Anfang an immer wieder betont, dass ich das Busbahnhof-Areal und auch das Bahnhof-Areal als Gesamtprojekt sehe, in Etappen natürlich. Unser Projekt ist das Bindeglied zwischen Altstadt, Zentrum und Bahnhof. Letztendlich ist das eine geniale Erweiterung und Modernisierung für die nächsten Jahrzehnte in Bozen. Wir waren von Anfang an bereit, auch im Bahnhofsprojekt als Investor mitzumachen.

Rene Benko

Einkaufszentrum

Zusammen mit Südtirols Bauwirtschaft für die massive Bauweise

„Die PROGRESS Thermowand® bringt viele Vorteile mit sich: Bauvorhaben werden exakt und termingerecht abgewickelt, vollkommen witterungsunabhängig. Da sie saubere Ober ächen hat, können diese entweder naturbelassen bleiben oder gestrichen werden – wodurch Arbeitsphasen eingespart werden.

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Form follows function … aktiver Wetterschutz

Auch ganz ohne Anglizismen wussten unsere Ahnen was Sache war. Seit Menschengedenken wird gebaut und viele der alten Regeln scheinen in der Neuzeit vergessen. Früher wurden Standort, Hausform und Material niemals grundlos gewählt.

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Und heute? Wohnen in Traumlage am Hang mit einmaliger Aussicht, neue, hocheffiziente Baustoffe, futuristische Formen, Energiesparen fast bis zum Nulltarif – das Bauen entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem wahren Sprint der Superlative.

Viele Faktoren spielten bereits vor Jahrtausenden für die Errichtung von Unterkünften und später ganzen Siedlungen eine entscheidende Rolle: Für einen guten Standort zählte vor allem die Sicherheit der Bewohner, aber auch die günstige Lage bezüglich Versorgung, Anbindung, Verkehr und Handel. Schon unsere Urahnen beobachteten genau die Natur und Umgebung. Kleinste Anzeichen möglicher Gefahren veranlassten sie, einen günstigeren Siedlungsort zu suchen. Am Berg drohten Gefahren durch Felssturz, Lawinen oder Hochwasser, aber auch in den Tallagen zerstörten Überschwemmungen die Existenz. Also siedelte man sich in sicheren Lagen an. Eine Ortsbezeichnung wie „Höllental“ deutet auch heute noch darauf hin, dass dies kein sicherer Ort war, niemals wäre in der Nähe gebaut worden. Die ersten Ansiedelungen entstanden deshalb auf Schwemmkegeln und günstig gelegenen Hängen.

Natürlicher Lawinenschutz

Für den Ackerbau mussten Hangflächen gerodet werden. Als Sicherheitsmaßnahme gegen Muren, Lawinen, Rutschungen und Steinschlag wurden Waldstreifen belassen, die gleichzeitig als Wasserspeicher dienten. Trotz solcher Vorsichtsmaßnahmen konnte man und kann man auch in der Gegenwart nie vor Bedrohung sicher sein. Beim aktuellen Felssturz von Tramin, bei dem ein Pfeiler der Grauner Wand ins Tal stürzte und Teile des Freisinger Hofes dem Erdboden gleich machte, zeugen von den enormen Gefahren, die im Gebirge bestehen. Die spärliche Bebauung genau in dieser landwirtschaftlich genutzten Zone und die in den Plantagen verstreuten großen Felsbrocken sind

ein Beweis dafür, dass schon immer mit Gefahren gerechnet wurde und deshalb hier keine größere Ansiedlung entstanden ist. Unter der Ausnutzung jeder sich bietenden freien Fläche wurde in der jüngeren Vergangenheit zu oft in Gefahrenzonen gebaut. Kostspielige Felssicherungsarbeiten oder Wasserschutzbauten, verbunden mit enormen Kosten für die öffentliche Hand sind unter anderem die Konsequenz dafür.

Der ideale Standort

Siedlungen entstanden, wo man sich vor Naturgewalten sicher fühlte, die Wasserversorgung gesichert war, sowie ausreichend landwirtschaftliche Flächen und Baumaterialien vorhanden waren. Eine entscheidende Rolle spielten dabei die lokalen Witterungsverhältnisse. Sonneneinstrah-

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lung, Sonnenscheindauer und Windverhältnisse hatten dabei nicht nur Einfluss auf den Standort, sondern auch auf die Bauweise der Gebäude, die sich auch in Südtirol nach Talschaft und Höhenlage sehr unterscheiden können. Trotz erhöhter Gefahren, vor allem durch Hochwasser, siedelten sich die Menschen zunehmend auch in den Tallagen an. Schon in der Römerzeit wurden Handelswege ausgebaut, entlang der Verkehrswege wurden Raststationen und Handelszentren angelegt.

In den rätoromanisch beeinflussten Täler, Gröden, Gadertal, Vischgau, Burggrafenamt und Unterland entstanden vor allem geschlossene Siedlungsformen mit engen Gassen und enger Bebauung aus Steinmauerwerk. Im Wipptal, Eisacktal und Pustertal und in den Talsohlen entwickelten

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sich hingegen die Einhofsiedlungen mit dem Paarhof oder Einhof mit dazugehörigen kleineren Nebengebäuden. Sie wurden hauptsächlich aus Holz errichtet. Vor allem in den ladinischen Tälern findet man auch kleinere, unterschiedlich strukturierte Weiler.

Materialien und Nutzung entscheidend für den Bautyp Noch heute sieht man in den Tälern typische Bauformen und Hofanlagen. Sie haben sich von Generation zu Generation erhalten, wurden aber nach Bedarf umgebaut oder erweitert. „Die in der Gegend zur Verfügung stehenden Materialien, aber vor allem die Nutzung des Gebäudes, waren ausschlaggebend für den Bautyp des Gebäudes. In unserer Gegend waren es vor allem Holz und Stein, die als

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Baumaterialien zur Verfügung standen“, erklärt Waltraut Kofler Engl, Amtsdirektorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler.

In den waldreichen Tälern, wie dem Ultental, Eggental, Gardertal, Schnalstal oder Ahrntal, wurde zunächst komplett in Holz gebaut. Dabei wurde penibel darauf geachtet, dass z.B. das Bauholz im Winter bei passendem Mond geschlagen wurde. Erst allmählich ging man dazu über, die Keller und Sockel in Steinmauerwerk zu errichten. Auch in größeren Orten, wie Bozen oder Brixen, waren Steinbauten noch im 13. Jahrhundert eine Seltenheit. In Bozen war es der Bischofssitz und einige angrenzende Gebäude, denen dieses Privileg vorbehalten war. In den Städten entwickelten sich die Bauformen nicht wie auf dem Land durch Beachtung

von Sicherheitsregeln, der landschaftlichen Lage oder Lichteinstrahlung. Die Bautypologien waren an die zugewiesene Grundparzelle gebunden. Lang und schmal mit Lichthöfen versehen waren die Handelshäuser. Egal in welche Himmelsrichtung, die Prunk- und Wohnräume sowie Erker der Gebäude lagen in Richtung Straße. Die Fassaden wurden aus Prestigegründen verziert. Der Gebäudeaufbau unterlag der Handelstätigkeit: im Keller Vorratsräume, darüber die Verkaufsräume und in oberen Stockwerken Kontor und Wohnräume.

Bauen auf dem Land und am Berg

In der ländlicheren Gegend und den Tälern richtete sich die Hausform und Aufteilung der Gebäude nach der gemein-

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schaftlichen und bäuerlichen Nutzung. Die unterschiedlichen Formen in den Talschaften bildeten sich durch die Weiterentwicklung der handwerklichen Techniken heraus. Standortbedingte Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Größe der Fenster, Ausbildung der Sockel oder Ausrichtung der Eingänge. Die Wohnräume lagen immer in südlicher Richtung zur Sonne ausgerichtet. Die Stube war der einzige rauchfreie, warme Raum im Haus und befand sich mit der Küche immer im Erdgeschoss, im Obergeschoss lagen die

Energetische Sanierung des Uridl Hofs nach den Kriterien KlimaHaus Klasse A+

Kammern. Analog lagen im Wirtschaftsgebäude die Ställe im unteren Geschoss, darüber der Stadel.

Nachhaltiges und sicheres Bauen „Früher wurde nicht wie heute einfach abgerissen. Obwohl nichts von Nachhaltigkeit bekannt war, bei Abbruch und anschließendem Neubau wurden die alten Materialien wiederverwendet, bestand Erweiterungsbedarf wurden die bestehenden Bauteile mit integriert. Dies schonte nicht nur die Ressourcen, sondern ersparte auch viel Arbeit, Zeit und Kosten“, betont Waltraut Kofler Engl. Noch heute sind diese in vielen Schritten vollzogenen Erweiterungen an den alten Gebäuden zu erkennen.

Neben Holz und Steinen wurde zum Bau der Höfe Materialien genutzt, die vor Ort vorhanden waren: Kalk, verschiedene Sande, Lehm oder andere Zusatzstoffe. Als Isolierung dienten Textilien, Stroh oder andere Fasern. Als Brandschutz dienten bereits damals Estrichböden oder Schuttauffüllungen in den Decken.

Für Sicherheit sorgten starke Mauern im Erdgeschoss und Obergeschoss, die mit einem Holzaufbau versehen wurden, wie sie heute noch im Gadertal anzutreffen sind. An Hanglagen oder im Gebirge wurden Hütten einseitig in den Berg gebaut oder auf Pfosten errichtet, so dass Wasser ungehindert abfließen konnte. Wenn die Möglichkeit bestand, wurden als Lawinenschutz auch Felsvorsprünge und -wände genutzt.

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alpitecture 2014

In der Architekturszene ist alpitecture seit 2009 ein Begri . alpitecture ist die Verschmelzung der englischen Wörter alps, technologies & architecture. Das Kunstwort verdeutlicht die Vernetzung der drei Themen, um gemeinsame Synergien zu bewirken. alpitecture steht für interessante Reiseerlebnisse, für Inspiration und Genuss, sowie Networking zwischen Architekten und Experten.

Die 6. Auflage von alpitecture ist derzeit in Planung und wird Ende September in Südtirol stattfinden. Aber davor geht alpitecture wieder auf Tour und präsentiert sich zum ersten Mal im Rahmen der Architektur-Biennale in Venedig. Dort werden das Programm und die ersten Einladungen nach Südtirol vergeben.

alpitecture meets biennale dell’architettura in Venedig

Die 14. Auflage der internationalen Architekturbiennale unter der Leitung von Rem Koolhaas wird vom 07. Juni bis 23. November 2014 in den „giardini“ und im „Arsenale“ stattfinden. Rem Koolhaas meint: „Fundamentals“ ist eine Biennale über Architektur und nicht über Architekten. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte und Entwicklung der nationalen Architektur in den letzten 100 Jahren. Die Architektur-Biennale in Venedig ist alle zwei Jahre DER weltweite Treffpunkt für Architekten, Designer und Planer. An den drei Preview-Tagen (04.-06.06.2014) sowie den ersten zwei Veranstaltungstagen (07.-08.06.2014) sind Architekten der weltweit bekanntesten Büros in der Lagunenstadt, um sich von der Architekturausstellung inspirieren zu lassen.

„alpitecture meets biennale“ ist die Ausstellung der Unternehmen aus Südtirol und internationaler und lokaler Architekturbüros. Location dafür ist ein Palazzo in zentraler Lage. Am Tag wird abseits der Architektur-Biennale ein Ort der Ruhe und Inspiration geschaffen. Bei einer Erfrischung und Imbiss lernt der Besucher alpitecture und die Qualität des Südtiroler Handwerks und der Südtiroler Architektur kennen. Am Abend verwandelt sich der Ort in eine Partyzone. Hier wird sich das Who is Who der Architekturszene treffen. Die Ausstellung schafft Raum und Zeit für Gespräche und Austausch und soll im Sinne von alpitecture dazu beitragen, das Netzwerk zu stärken. alpitecture meets biennale findet vom 04.-08.06.2014 statt.

Location

Der Palazzo dient als Ort der Kommunikation zwischen den Unternehmen aus Südtirol, den Architekten und Investoren. Eine Ausstellung von renommierten internationalen und lokalen Architekten, welche bereits bei alpitecture teilgenommen haben, verstärkt das Interesse, die Veranstaltung zu besuchen. Damit wird ein Architekturschwerpunkt aus Südtirol parallel zu den Veranstaltungen der ArchitekturBiennale 2014 geschaffen.

Für Unternehmen aus Südtirol besteht die Möglichkeit, sich als Partner einzubringen und sich Architekten und Investoren zu präsentieren. EOS schafft eine einheitliche Präsentationsmöglichkeit für alle und ermöglicht es den Unternehmen, Experten oder Referate einzuplanen, sowie Kunden und Interessierte einzuladen. Es werden zahlreiche

Medienvertreter eingeladen und die Veranstaltung wird im deutschsprachigen Raum intensiv beworben werden. Anmeldeschluss ist der 7. März.

INFO

EOS – Export Organisation Südtirol Südtirolerstr. 60 | 39100 Bozen Tel. 0471 945 768 | www.alpitecture.com markus.walder@eos.handelskammer.bz.it

Programm: 4. bis 8. Juni

Mittwoch, 04.06.2014

Donnerstag, 05.06.2014

Freitag, 06.06.2014

Samstag, 07.06.2014

Sonntag, 08.06.2014

Am Tag: ab 10.00 Uhr: Besuch der Ausstellung: Bei Ka ee, Erfrischung und kleinem Imbiss präsentieren sich die Unternehmen aus Südtirol, Architektur aus Südtirol und Highlights aus fünf Jahren alpitecture.

Am Abend:

•20.00 Uhr Einlass: Bei Musik eines Südtiroler DJs werden typische Qualitätsprodukte aus Südtirol gereicht.

•21.00 Uhr Begrüßung: evtl. Vorträge und/oder Diskussion

•22.00 Uhr Vorstellung der Gastgeber und Partner

•22.15 Uhr Get-together

•23.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Welcome-Party

Erö net wird „alpitecture meets biennale“ mit Umtrunk und Imbiss. Eingeladen sind Architekten, Planer und Investoren, die an diesem Tag anreisen und am Abend in Venedig etwas erleben wollen.

domus-Party

Am ersten o ziellen Abend der Architektur-Biennale laden die Unternehmen aus Südtirol in Kooperation mit dem großen Architektur- und LifestyleVerlag aheadmedia, dessen Magazine domus, H.O.M.E., air, anyway etc. in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinen, zur domus-Party ein.

alpitecture 2014

Das Veranstaltungsprogramm 2014 wird o ziell vorgestellt und angekündigt. Highlights und Termine kommuniziert. Erste Vor-Anmeldungen werden entgegen genommen. Überraschung inklusive!

alpitecture & friends 2014 geht alpitecture ins 6. Jahr. Highlights aus den vergangenen Jahren werden internationalen Kollegen präsentiert. Ehemalige Teilnehmer tre en sich wieder zum Austausch. Die Veranstaltung steht allen interessierten Besuchern der Architektur-Biennale o en. get-together Der Abschlussabend bietet die Gelegenheit mit Architekten des BDA (Bund Deutscher Architekten) Nord ins Gespräch zu kommen.

Stahlbau Pichler: Kreativität

Stahlbau Pichler, ein Unternehmen aus Bozen, ist seit drei Jahrzehnten der Inbegri für innovative, erstklassige Projekte. Selbst die außergewöhnlichsten Ideen erhalten eine Form in Stahl, Metall und Glas, die auch als schlüsselfertige Bauten an die Kunden im In- und Ausland übergeben werden.

Der Sitz eines Unternehmens gibt meistens sofort Auskunft über Firmenphilosophie und Branche, in der es tätig ist. Repräsentativ, modern und funktionell sollen deshalb Neubauten sein, im Entwurf schlicht und elegant, sich aber dennoch von anderen entscheidend abheben und dem Unternehmen dabei die optimalen Bedingungen für ihre Tätigkeit bieten. Der Werkstoff Stahl bietet ein weites Spektrum bei der Umsetzung auch außergewöhnlicher, gestalterischer Ideen, die mit Hilfe des Könnens der Planer und innovativer Techniken in die Realität umgesetzt werden. So erhält jedes Bauvorhaben seine eigene Identität, die durch Formgebung sowie die Gestaltung

der Fassaden den individuellen Charakter des Unternehmens widerspiegeln kann.

Schlüsselfertig aus einer Hand

Stahlbau Pichler verwirklicht firmenintern die Planung, Produktion, Lieferung und Montage der Stahlstrukturen und Fassaden aus Metall und Glas. Zum Projekt-Portfolio zählen Architektur- und Industriebauten, Infrastrukturen, Brücken sowie komplexe Sonderkonstruktionen. Viele Kunden übergeben dem erfahrenen Unternehmen das komplette Projektmanagement, das bedeutet, Stahlbau Pichler steht dem Kunden als alleiniger Ansprechpartner für alle Gewerke zur Seite und übernimmt die komplette Koordination des Bauvorhabens, inklusive der Überwachung der Qualitätsstandards, der Einhaltung des Budgets sowie der termingerechten Übergabe des schlüsselfertigen Baus.

Erfahrung und Ideenreichtum

Unzählige private und öffentliche Bauherren im In- und Ausland bezeugen die Kompetenz und Zuverlässigkeit von

und Individualität

Stahlbau Pichler. Zwei neue Firmengebäude in San Lugano in der Gemeinde Truden sind weitere Beispiele, wie formenreich das Erscheinungsbild der einzelnen Firmenstandorte in Stahlbauweise gestaltet werden kann. In San Lugano entstanden die neuen Firmensitze der Traditionsunternehmen Rizzoli GmbH und VAP GmbH. Da die Bauten in Trockenbauweise errichtet werden, ist ein relativ rascher Bauverlauf möglich. Die vielfältigen Stahlbau-Lösungen ermöglichen eine optimale Nutzung der Flächen für den Lager- und Produktionsbereich und die Integration der Büroräume im selben Gebäude. Zudem ermöglichen die großen Spannweiten, flexible Raster und Anordnung von Inneneinbauten die Gestaltung nach den individuellen Erfordernissen der Produktion. Bei beiden Bauvorhaben flossen die aktuellsten technischen Erkenntnisse zum erdbebensicheren Bauen in die Projektierung ein.

Traditionelle Holzherde aus dem neuen Firmensitz

Auf über 100 Jahre Firmengeschichte kann das Trentiner Unternehmen Rizzoli GmbH zurückblicken. Europaweit werden die im Haus entwickelten und produzierten Holzund Zentralheizungsherde, Kamin- und Zentralheizungsöfen sowie Dunstabzugshauben exportiert. Stahlbau Pichler hat das Verwaltungs-, Produktions- und Speditionsgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 12.000 m² errichtet. Im Herbst 2011 wurde mit dem Bau begonnen, im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen das schlüsselfertige Gebäude beziehen. Die modulare Bauweise ermöglichte eine optimale Raumausnutzung sowie eine rationale und kostengünstige Ausführung. Das Dachteil der Speditionshalle ist als begrüntes Flachdach ausgebildet und begehbar, wodurch zusätzliche Nutzflächen für Veranstaltungen entstanden. Die Überdachung der Produktionshalle aus vorgefertigten, isolierten Paneelen in Shed-Bauweise ermöglicht

den direkten Lichteinfall ins Gebäude und sorgt somit für ein gutes Arbeitsklima sowie Energieeinsparung bei der Beleuchtung. Der Dachbereich erhielt eine zusätzliche Tragschale, die für einen zukünftigen Aufbau einer PV-Anlage dienen kann und gleichzeitig zur Sicherheit für mögliche erhöhte Schneelasten vorgesehen ist.

Bauausführung in Rekordzeit

Ebenfalls in der Handwerkerzone Lugano entstand der neue Sitz des Präzisionsdrehteile-Herstellers VAP GmbH. Der Trentiner Betrieb aus Castello Molina di Fiemme liefert seine Produkte weltweit und siedelte komplett mit seiner neuen Fertigungshalle von rund 2.300 m² mit Produktion, Bearbeitung und Lagerhaltung sowie dem dazugehörigen Verwaltungstrakt nach Südtirol um. Auch bei diesem Bauvorhaben übernahm Stahlbau Pichler als Generalauftragnehmer die komplette Bauaufsicht und stand dem Bauherrn bei der Planung, Produktion und Ausführung sämtlicher Arbeiten als kompetenter Partner zur Seite. Auf diese Weise konnte das Gebäude in Rekordzeit unter der flexiblen Berücksichtigung aller vom Auftraggeber gewünschten Variationen und Optimierungen ausgeführt werden.

INFO

Stahlbau Pichler GmbH Edison Straße 15 | 39100 Bozen Tel. 0471 065 000 | info@stahlbaupichler.com www.stahlbaupichler.com

KlimaHaus. Effizienz vom Keller bis zum Dach.

Radius hat mit Dr. Ing. Ulrich Santa, dem Direktor der Agentur für Energie Südtirol –KlimaHaus ein Interview geführt.

Radius: Die Klimahouse-Messe in Bozen hat mit 39.000 Besuchern wieder alle Erwartungen übertroffen. Wie lief die Messe für die Agentur?

Ulrich Santa: Die Messe in Bozen ist zweifelsohne der Höhepunkt in unserem Veranstaltungskalender. Angesichts der sinkenden Investitionen im Bausektor ist der diesjährige Besucherzuwachs ein kräftiges Lebenszeichen und ein positives Signal dafür, dass im Unterschied zur allgemeinen Marktsituation das qualitativ hochwertige Segment und energieeffizientes und nachhaltiges Bauen sich einer zunehmenden Nachfrage erfreuen.

Radius: Was waren für Sie die Highlights der diesjährigen Messe?

U. Santa: Zum Einen sicherlich der internationale Kongress, für den wir wieder hochkarätige Referenten gewinnen konnten und der an beiden Tagen von über 400 interessierten Teilnehmern besucht wurde. Er ist ein jährlicher Gradmesser und zugleich auch Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit innovativen Ansätzen und Fragen der zukünftigen Entwicklung auseinanderzusetzen. Und dabei wollen wir keine Nabelschau betreiben, es dürfen und sollen durchaus auch kontroversielle Standpunkte und Themen diskutiert werden. Der erste Kongresstag stand dabei ganz im Zeichen des „Bauens der Zukunft“. Prof. Werner Sobek aus Stuttgart hat in seinem Leitreferat viele interessante Denkanstöße geliefert, wie beispielsweise Smart Materials und den Schritt hin zum intelligenten Aktivhaus. Äußerst interessant waren auch die Keynotes von Prof. Boris Prodrecca aus Wien und Lorenzo Bellicini vom Forschungsinstitut CRESME. Vor allem das italienische Fachpublikum war gespannt auf die Ausführungen von Bellicini, der eine vorsichtig optimistische Prognose zur zukünftigen Entwicklung der italienischen Baubranche abgab, wenngleich mit der Einschränkung, dass vom Aufschwung nur die innovativsten und wettbewerbsfähigsten Unternehmen profitieren werden. Besonders gefreut hat mich das rege Interesse am diesjährigen

Beratertag. Gemeinsam mit LVH, Architekturstiftung, Amt für Energieeinsparung, Denkmalschutz und KVW wurde eine kostenlose und umfassende Beratung angeboten, die sehr gut angenommen wurde.

Radius: Welche neuen Trends haben Sie auf der Klimahouse 2014 entdeckt?

U. Santa: Einige. Moderne Niedrigstenergiegebäude haben einen so geringen Leistungsbedarf, dass sich auch im Bereich der Gebäudetechnik neue und innovative Alternativen eröffnen, wie beispielsweise integrierte All-in-One-Anlagen zum Heizen, Kühlen und Lüften. Aber auch neue Materialien wie Dämmputze mit Nanotechnologie sind vielversprechend, vor allem im Bereich der Sanierung und Innendämmung. Ein weiterer Trend geht in Richtung sommerlicher Wärmeschutz, so bei hocheffizienten Fenstern mit integrierten Verschattungs- und Lüftungssystemen.

REALITÄTENBÜRO

Meine Erfahrung, Ihr Vorteil!

Seit über 35 Jahren betreuen wir unsere Kunden im Pustertal, Eisacktal und Wipptal mit viel Freude und Leidenschaft! Beim Ankauf oder Verkauf begleiten wir Sie mit höchster Seriösität und Sorgfalt. Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen!

Ulrich Santa

Radius: Sehen Sie weiteres Entwicklungspotential von KlimaHaus? Oder anders ausgedrückt: Wohin geht die Reise? U. Santa: Zunächst darf ich feststellen, dass sich in Südtirol beim Neubau bereits heute jeder zweite Bauherr und Planer für ein KlimaHaus A entscheidet und dass wir hier in Sachen Energieeffizienz sehr gut aufgestellt sind. Wir wissen auf der anderen Seite aber auch, dass der Anteil von Klimahäusern nur einen kleinen Teil am gesamten Gebäudebestand ausmacht. Wenn wir dieses enorme Einsparungspotential erschließen wollen, dann müssen wir uns verstärkt mit den Problematiken der energetischen Sanierung beschäftigen, einer umsichtigen energetischen Sanierung. Was beim Neubau Stand der Technik ist, kann nicht eins zu eins auf die Sanierung umgelegt werden. Eine Sanierung ist immer auch die Kunst des Machbaren.

Radius: Sie sprechen das Gütesiegel KlimaHaus R an … U. Santa: … das genau in diese Richtung geht und ein Leitfaden für Bauherrn und Planer sein will. Jede Sanierung ist ein Einzelfall und in jeder Hinsicht gut zu planen. Vor allen Dingen geht es aber um eine bauphysikalisch richtige Sanierung um Probleme zu vermeiden und um das vorhandene Verbesserungspotential in energetischer wie ökonomischer Hinsicht optimal auszuschöpfen. Und zwar ohne dass dabei zwingend eine bestimmte Effizienzklasse erreicht werden muss, bei einer Sanierung müssen eben auch Überlegungen zur Bewahrung wertvoller Bausubstanz und zur Wirtschaftlichkeit mit einfließen. Eine Zertifizierung nach KlimaHaus R kann übrigens auch für einzelne Wohnungen durchgeführt werden, was besonders in Mehrfamilienhäusern interessant ist.

Radius: Es wird viel über Nachhaltigkeit geredet, meistens sehr allgemein und wenig griffig. Was macht die Agentur konkret in diesem Bereich?

U. Santa: Energieeffizienz allein beschreibt ja nur unzureichend die Qualität eines Baus, zur Bewertung der Nachhaltigkeit muss eine umfassendere Charakterisierung erfolgen. Das Nachhaltigkeitssiegel „KlimaHaus Nature“, für das man übrigens auch einen zusätzlichen Baumassenbonus bekommt, berücksichtigt neben der Energieeffizienz auch Aspekte wie die Umweltverträglichkeit der eingesetzten Baustoffe, gesunde und emissionsarme Innenräume, den Schallschutz, den Umgang mit anderen Ressourcen wie Was-

ser, die Nutzung von natürlichem Tageslicht und dergleichen mehr. Und aufbauend darauf bietet die Agentur mittlerweile Zertifizierungen für ganz spezielle Anwendungsbereiche an, wie „KlimaHotel“, „Work&Life“ für Bürogebäude oder „KlimaHaus Wine“ für Weinkellereien. Es wird also auch auf die Besonderheiten während der Nutzungsphase eingegangen, die für die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in den jeweiligen Bereichen relevant sind. Zur Zeit arbeiten wir an einem weiteren Familienmitglied, einem Nachhaltigkeitssiegel für Schulgebäude.

Radius: Welchen Herausforderungen muss sich KlimaHaus in Zukunft stellen?

U. Santa: Im letzten Jahr haben wir mehr Gebäude zertifiziert als je zuvor, wobei auch der Anteil an Neubauten wieder zugenommen hat. Wenn man auch die Bestandsausweise berücksichtigt, dann hat die Agentur im Vorjahr 3.400 KlimaHaus-Zertifikate ausgestellt. Um nun den tatsächlichen Komfort und den wirklichen Energiebedarf von KlimaHäusern während der Nutzung zu untersuchen, haben wir ein breit angelegtes Monitoring durchgeführt. Neben Aspekten des Nutzungsverhaltens finden wir das größte Verbesserungspotential vor allem in der gebäudetechnischen Ausrüstung, also bei Anlagen zum Heizen, Kühlen und Lüften. Der Schlüssel dazu liegt sicherlich in einer optimierten Dimensionierung, aber auch korrekten Inbetriebnahme und regelmäßigen Wartung. Zunehmend wichtiger wird auch der sommerliche Wärmeschutz. Dieser spielt natürlich bei der Zertifizierung von Gebäuden aus dem italienischen Raum eine große Rolle, gewinnt aber auch in unseren Breiten zunehmend an Bedeutung. Mit der neuen KlimaHaus-Software haben wir endlich ein Werkzeug geschaffen, mit dem erstmals auch den Aspekten des sommerlichen Komforts Rechnung getragen wird. Der Ansatz wird also zunehmend ganzheitlicher, KlimaHaus will sich noch stärker als umfassendes Qualitätssiegel positionieren.

INFO

Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus

Schlachthofstr. 30 C | 39100 Bozen Tel. 0471 062 140 | info@klimahausagentur.it www.klimahausagentur.it

Vorher
Nachher (KlimaHaus B)

VOLCAN kompetent & zuverlässig

In der Region Trentino Südtirol realisiert Volcan qualitativ hochwertige Bauprojekte mit bleibendem Wert. Dabei sind Zuverlässigkeit, höchste Qualität, nachhaltiges Bauen, Kosten- und Termintreue bei jedem Bauvorhaben oberstes Gebot.

Firmengründer war Carlo Volcan, ein Jahr nach dem 2. Weltkrieg mit Sitz in San Lugano/Truden. Im Laufe von mehr als einem halben Jahrhundert baut er zusammen mit seiner Frau Giuseppina Ebner ein solides, geschätztes und erfolgreiches Unternehmen auf. Heute wird die Volcan GmbH von den Söhnen Guido und Francesco geführt und mittlerweile ist auch schon die dritte Generation im Unternehmen tätig.

Projektentwicklung und Projektmanagement

Neben der konkreten Bauleistung bietet das Bauunternehmen auch die professionelle Projektentwicklung und das kompetente Management des gesamten Bauvorhabens.

„Durch die langjährige praktische Erfahrung unserer Mitarbeiter, dem neuesten Fachwissen und der großen Kapazität betreuen wir erfolgreich auch komplexe und anspruchsvolle Bauprojekte. Die hohe Bauqualität sowie die Kosten- und Termintreue zeugen hierbei von unserer professionellen Arbeitsweise“, ist Francesco Volcan überzeugt.

Von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe

Das Unternehmen Volcan fungiert als Bauträger, Projektentwickler, Bauunternehmer sowie Generalunternehmer und

Wobi-Bau mit 50 Wohneinheiten, Meran

befasst sich hauptsächlich mit dem qualitativ hochwertigen Neubau, Umbau, Anbau und der Sanierung von Gebäuden. Von der Planung über das Projektmanagement und der Bauausführung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe ist es ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Zu den bisherigen Kunden zählen Obstgenossenschaften, die öffentliche Verwaltung, Handwerksbetriebe und Industriekunden, die vor allem die Leistungsstärke schätzen.

Verkauf und Vermietung von Immobilien

Dazu Guido Volcan: „Als Generalunternehmer und Bauträger führen wir eigene Bauprojekte an interessanten Standorten aus, die wir schlüsselfertig zum Kauf oder zur Vermietung anbieten. Neben der wie gewohnt qualitativ hochwertigen Bauausführung achten wir bei unseren Immobilien insbesondere auf Nachhaltigkeit und bleibendem Wert. Zum Verkauf bieten wir unter anderem auch Logistikmagazine, Wohnungen und Industriehallen.“ Dank neuestem technischen Know-how und moderner Geräte ist die Volcan GmbH ein erfahrenes und zuverlässiges Bauunternehmen.

INFO

Volcan GmbH

Max Valier Straße 5 | 39040 Auer Tel. 0471 810 167 | Fax 0471 814 025 info@volcan.bz | www.volcan.bz

Bibliothek, Auer

Kellerei Meran
Burggrä er, Marling

Es werde Licht

Bereits bei der Etymologie des Wortes „wohnen“, vom althochdeutschen „wonen“, was seinem Ursprung nach soviel wie „gern haben“ und „wünschen“ bedeutet, lassen sich die Elemente des Behaglichen und Geruhsamen erkennen. An dieser Bedeutung zeigt sich nämlich, dass es sich beim Wohnen um weit mehr als nur um den Aufenthalt in vier Wänden handelt.

Ganz egal wo und wie wir wohnen, die Behausung stiftet eine gewisse Identität und erfüllt das Bedürfnis nach Schutz, Geborgenheit und Vertrautheit. Wie wir die Einrichtung unserer Wohnung gestalten, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, welche von unseren Bedürfnissen und unseren Werten über das Stil- und Geschmacksempfinden bis hin zu den aktuellen Moden und Trends geht.

Planpunkt Innenarchitektur

Die Innenarchitektur setzt sich zum Ziel, das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden der Menschen in einem Raum zu vereinen. Das Design des Innenraums hat einen direkten Einfluss auf die Stimmung, bei dem Gefühle wie Sicherheit und Wohlergehen geweckt werden können. Die Architektur hat aber auch eine charakteristische Funktion, da sie die Identität eines Unternehmens oder einer Privatperson nach außen vermittelt. In einem durchdachten Konzept treffen Elemente wie Funktion, Form, Material, Farbe und Beleuchtung mit den beabsichtigten Zielen zusammen und können dabei eine unverwechselbare Einzigartigkeit vermitteln. Ein integraler Bestandteil jedes architektonischen Raumes sind zum Beispiel Licht und Leuchten, welche die richtige Atmosphäre für das Zuhause oder am Arbeitsplatz schaffen können.

Alles im rechten Licht Licht ist dabei eines der wichtigsten innenarchitektonischen Gestaltungskomponenten. Ohne Licht wäre selbst jede herausragende Architektur nicht sichtbar. Licht kann stimmungserhellend, belebend oder dämpfend wirken und Farben zum Leuchten bringen. Außerdem kann Licht den Raumeindruck um ein Vielfaches erhöhen. Aus diesem Grund gehört Licht zu einem der attraktivsten Ausstattungsmittel des Innenarchitekten oder Raumausstatters. Dem-

entsprechend muss auch die Lichtplanung einen integralen Bestandteil jedes architektonischen Konzeptes darstellen. Eine fachgerechte geplante Beleuchtung hilft bei der Orientierung, verbessert das Wohlbefinden und kann den Energieverbrauch maßgeblich reduzieren. Die primäre Lichtquelle, die bei einer Wohnraumgestaltung immer zu berücksichtigen ist, ist das natürliche Tageslicht. Die natürliche Lichteinstrahlung hängt von tages- sowie jahreszeitlichen Veränderungen ab, wobei je nach Himmelsausrichtung und Fenstergrößen mehr oder weniger Licht in die Wohnung fließt. Lichtdurchflutete Wohnungen wirken deshalb auch größer und leichter als dunkle. Zur Weiterleitung von natürlichem Licht ins Wohnungsinnere können hauptsächlich Glastüren, Innenfenster sowie Oberlichter über den Türen dienen. Eine weitere Möglichkeit dunklere Räume mit natürlichem Licht zu versorgen sind Lichtbänder in Form von feststehender Verglasung oder

Glasbausteinen, welche unter der Decke angebracht werden. Eine helle Tönung von Fenstern bewirkt ebenso eine gute Weiterleitung des Lichts.

Leuchtmittel im Rampenlicht

Heutzutage gibt es abgesehen von den traditionellen Glühbirnen und Deckenlampen eine große Auswahl an Leuchten und Leuchtmittel für jeweils verschiedene Zwecke. Eine präzis geplante Leuchte kann die architektonischen, lichtplanerischen und lichttechnischen Anforderungen berücksichtigen und Energie einsparen. Grundsätzlich wird zwischen drei Arten von Leuchtmittel unterschieden: Es gibt die sogenannten Temperaturstrahler, welche das Licht durch Erhitzen eines Glühfadens erzeugen. Dazu zählen Glühbirnen und Halogenleuchtmittel. Des Weiteren gibt es die Entladungslampen, bei denen Licht durch elektrische Entladung in Gasen oder Metalldämpfen erzeugt werden. Dazu gehören Leuchtstofflampen, Neonröhren, Halogen-Metalldampf, Natrium- und Quecksilberdampflampen. Schließlich gibt es die Elektrolumineszenz-Leuchtmittel, die ihr Licht direkt durch Anlegen einer Spannung an Halbleitermaterialien erzeugen. In diese Kategorie fallen die bekannten LEDs und organischen LEDs (OLED).

Insbesonders energiesparende Leuchtmittel stehen in diesen Zeiten auf der Wunschliste der Kunden ganz oben. Im Beleuchtungsbereich werden immer öfter LED-Lichtsysteme empfohlen, da sie unendlich gestalterische Möglichkeiten mit grenzenlosen Lichteffekten sowie innovative Lösungen für Wohn-, Geschäfts-, Industrie- und Außenbereiche bieten. LED-Leuchten haben auf der einen Seite zwar eine begrenzte Lebensdauer (bis zu ca. 50.000 Stunden bei angemessener Installation), auf der anderen Seite jedoch ganz klare Vorteile: geringe Instandhaltungskosten, Energieeinsparung und eine einfache Umsetzung neuer Beleuchtungskonzepte aufgrund einer platzsparenden Kleinelektronik. Die Technik der Zukunft und der Gegenwart nennt sich LED.

„Es werde LED …“

… würde die Welt heute erscha en, hätte der Allmächtige aus aktuellen Gründen diese Worte gewählt? Vielfältig, energiesparend, umweltfreundlich und anpassungsfähig. Alles Eigenschaften, die dem lieben Gott sicher gefallen hätten.

Die LED-Technologie hat in den letzten Jahren einen großen Entwicklungsschub gemacht und präsentiert sich mittlerweile so ausgereift, dass sie den Beleuchtungsmarkt revolutioniert hat und in den nächsten Jahren dominieren wird. Zwei Jungunternehmer aus Girlan haben dies bereits vor drei Jahren erkannt und entsprechend darauf reagiert. Das Unternehmen LED-TEC wurde gegründet.

LED-Technologie für jedermann

Die beiden jungen Unternehmer Andreas und Thomas aus Girlan haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese neue Art des Lichts für jeden zugänglich zu machen. LED-TEC steht für Know-how in Sachen Licht, Ehrgeiz, Kompetenz, Souveränität und Innovation. LEDs sind vielseitig verwendbar und werden nicht nur als Spotbeleuchtung, sondern auch zur allgemeinen Ausleuchtung verwendet. Die Lichtfarbe kann so gewählt werden, dass die Beleuchtung dem Ambiente genau angepasst werden kann. „Zusätzlich sind viele unserer Produkte auf Wunsch auch dimmbar“, berichtet Andreas Albenberger. „Für jedes Projekt erarbeiten wir auf Wunsch eine individuelle Lichtberechnung. Ein großer Vorteil dabei

3-D Rendering der Lichtberechnung einer Küche

INDIVIDUELL durch Farbe & Form!

Shop-Ausleuchtung in Belgien im Auftrag von Ganter Italia

ist, dass man sich bereits vor der Fertigstellung des Projektes eine Vorstellung machen kann wie die Wohnung, der Garten, das Schlafzimmer oder andere Räume später ausgeleuchtet sein werden.“ LEDs haben große Vorteile gegenüber bisherigen Lichttechnologien: hohe Lichtleistung bei niedrigem Stromverbrauch, keine giftigen Chemikalien, kein Flimmern, keine UV- oder IR-Strahlung. Die Entscheidung für LED-Technologie senkt nicht nur den Stromverbrauch, sondern beeinflusst auch die Umweltbilanz positiv.

Beratung, Planung, Verkauf

Die ständige Weiterentwicklung des Sortiments mit neuester Technologie und hochwertigen Materialien ist für LED-TEC die Basis für zufriedene Kunden. „Wir arbeiten fast ausschließlich mit Partnern aus dem europäischen Raum, welche schon seit vielen Jahren in dieser Branche erfolgreich tätig sind und bieten diese Produkte sowohl Gewerbetreibenden als auch Endkunden an“, sagt Thomas Mulser.

INFO

LED-TEC

Girlanerplatz 10 | 39057 Girlan

Tel. 0471 663124

info@led-tec.net | www.led-tec.net

Einfahrtstore

Garagentore

Industrietore

Schranken

auch gegen Einbruch!

Umzäunungen

Geländer

Türen

Viele gute Gründe …

Die Einrichtung ist das Gesicht eines Hauses. Licht ist seine Seele – weckt Emotionen und sorgt für Wohlbe nden. Darum sind die Ideen aus dem Lichtstudio Eisenkeil mehr als reine Beleuchtungskonzepte.

Begonnen hat alles in den frühen 50er-Jahren in Marling bei Meran. In Zusammenarbeit mit namhaften Architekten wie Pier Giacomo Castiglioni und Tobia Scarpa entstanden in einem ehemaligen Obstmagazin die ersten Designleuchten. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich ein professionelles Produktionsunternehmen entwickelt, das sowohl mit dekorativen als auch mit modernen LED-Systemen überzeugt. Das kreative Planungsteam setzt sich mit Herz und Kopf dafür ein, jedes Ambiente ins richtige Licht zu rücken.

Hauseigene Manufaktur

Optimale Beleuchtung ist immer eine Symbiose aus schönem Design und effizienter Technik. In der hauseigenen Manufaktur realisiert Lichtstudio Eisenkeil Beleuchtungslösungen aller Stilrichtungen. Verwendet werden sorgfältig ausgewählte Materialien, gerne auch aus der heimischen Umgebung in

Zusammenarbeit mit regionalen Herstellern, ganz nach dem Gemeinwohlprinzip. Passend zur gewählten Stilrichtung erarbeiten die Lichtplaner von Lichtstudio Eisenkeil individuelle Detaillösungen mit dem Ziel, das Design, die Lichtstimmungen und Lichteffekte sowie die eigentliche Aussagekraft der Architektur und deren Materialien hervorzuheben. Licht schauen und erleben – in den Ausstellungsräumen in Marling, Bozen und Bruneck (Südtirol) sowie in Vomp (Tirol) bietet sich dem Besucher auf harmonisch gestalteten Ausstellungsflächen alles zu den Themen Licht und aktuelles Design.

Qualität durch Innovation

Seit 1975 spezialisiert sich die Firma Metek im Bereich der automatischen Schiebetüranlagen. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Sitz in Frangart/Eppan in drei weiteren Fachgebieten tätig: Glas- und Metallbau, Fassadentechnik und textile Architektur.

Neben dem Verwaltungssitz in Frangart/Eppan ist das Unternehmen mittlerweile an zwei weiteren Standorten vertreten. Im Jahr 2000 wurde in der Gemeinde Assling (Osttirol) eine neue Niederlassung errichtet, bei der heute die gesamte Produktion sowie der Vertrieb für Österreich erfolgen. Ein weiteres Vertriebsbüro für den Raum SüdDeutschland und West-Österreich wurde im letzten Jahr in Wörgl (Nordtirol) eröffnet.

Alles aus einer Hand

Die Firma Metek bietet all seinen Kunden Spitzenqualität durch Know-how und Erfahrung. Seit über 30 Jahren verfügt der Kunde über ein umfangreiches und professionelles Leistungsspektrum, das von der Planung und der Produktion über die Montage bis hin zum Verkauf und dem Service reicht. Das gesamte Leistungsangebot umfasst dabei sowohl traditionelle Standardleistungen als auch spezielle Sonderentwicklungen, alles aus einer Hand. Fast 40 Mitarbeiter, die mehrfach schon über 20 Jahre im Betrieb mitwirken, gewährleisten einen perfekten Kundendienst und einen kompetenten Rund-um-die-Uhr-Service, wobei maßgeschneiderte Lösungen für jedes Projekt angeboten werden.

Metek steht für Qualität und Innovation um technisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Im Blickpunkt der textilen Architektur

Die textile Architektur stellt einen neuen Produktionsbereich der Firma Metek dar. Durch Anwendung des spezifischen Know-hows der Firma Tendarch aus Trient ist diese Produktlinie mit vollkommener Berechtigung in die Produktion von Metek eingeflossen. Tendarch kümmert sich auch um die effektive Weitergabe durch technischen Support dank ihrer vierzigjährigen Erfahrung auf dem Gebiet von membranen Textilstrukturen. Ein Besuch der Homepage wird empfohlen, auf dieser findet man mehrere Beispiele über vielfältige Anforderungen und Situationen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Vom ästhetischen Standpunkt aus betrachtet sprechen die Bilder für sich, was aber viel wichtiger ist, ist die Funktionalität und Liebe zum Detail, was diese Fotos nicht aussagen können. Alle Werkausführungen von Tendarch, die Metek als Leistungsstärke vermittelnde Beispiele autorisiert ist zu bewerben, sind Ergebnisse eines einzigen originären Produktionsschritts mit Schwerpunkt auf textile Architektur. Das ist es, was Metek vorschlägt: charakteristisch für die Beherrschung von Form und Schnitt, der ausschließlich durch eine direkte, sichtbare und konkrete Formgebung erreicht wird und sicher nicht mit einem Mausklick am Computer. Kurzum, Metek beabsichtigt dort anzufangen, wo Tendarch ohne eine halbe Seite Werbung angekommen ist, was die besondere Produktqualität und Zufriedenheit der Kunden beweist, für die sich Metek auch weiterhin einsetzen wird.

FASSADENTECHNIK

Energie sparen und besser Wohnen

Holzbau ist Synonym für vielseitige Architektur, bei der jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Immer mehr Menschen entdecken den Reiz, den der Bausto Holz bietet, deshalb ist er mittlerweile selbst in urbanen Gebieten immer häu ger zu nden.

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Das Holzhaus ist ein Südtiroler Erfolgsmodell. Seit geraumer Zeit ist Holz als Grundbaustoff sowohl im Wohnbau als auch bei Betriebshallen oder öffentlichen Gebäuden fest etabliert und zurzeit wieder voll im Trend. Wie bei allen anderen Baustoffen muss man sich aber auch über die Vor- und Nachteile von Holz bewusst werden und dessen Möglichkeiten sowie Schwächen kennenlernen.

Viele Vorteile … Einer der größten Vorteile von Holz ist mit Sicherheit die Flexibilität, da jedes Bauvorhaben mit jedem Holzbausystem ausgeführt werden kann. Deshalb werden architektonisch interessante Bauwerke immer häufiger mit Holz oder Holzwerkstoffen ausgeführt.

Das geringere Gewicht im Verhältnis zum Tragvermögen ist ein weiterer wesentlicher Vorteil von Holz gegenüber anderen Baustoffen: „Holzhäuser sind im Vergleich zu Häusern in Ziegel- und Betonbauweise nur halb so schwer, wodurch unter anderem die Erdbebeneinwirkung geringer ist“, so Richard Nagler, Obmann der Zimmerer im Landesverband

der Handwerker (LVH). Holzbauteile haben bei kurzzeitigen und intensiven Belastungen, wie beispielsweise bei Erdbeben oder Windeinwirkungen, sehr hohe Tragreserven. Auch der Sparfaktor kommt dem Bewohner eines Holzhauses zu Gute: Ein besonderes Gütezeichen von Holz ist nämlich seine wohlig-warme Eigenschaft, womit der Energieverbrauch sowie der Heizwärmebedarf deutlich gesenkt werden. Eine herkömmliche Heizung ist also nicht unbedingt erforderlich. Holz wächst sozusagen vor der Haustür und verbraucht im Vergleich zu anderen Rohstoffen kaum Energie bei der Herstellung. Außerdem ist Holz ein dauerhafter und widerstandsfähiger Rohstoff. Bei fachgerechter Ausführung besteht jede beliebige Baukonstruktion über mehrere Jahrhunderte fort. Ein Holzhaus kann also weitaus über 100 Jahre alt werden, wobei die richtige Wahl der Baustoffe und deren Einbau in Wand, Decke und Dach sich als entscheidend erweist. Großflächige Wand-, Dach- und Deckenelemente lassen sich mit hoher Maßgenauigkeit und guter Qualität witterungsunabhängig vorfertigen. Dadurch verkürzt sich auch die Montagezeit auf der Baustelle. Die Trockenbauweise erlaubt es nicht nur nach kurzer Zeit in einer wetterdichten Hülle den Innenausbau zügig voranzutreiben, sondern ermöglicht es nach Beendigung der Arbeiten auch künftig das Gebäude zu bewohnen. Da die Wand ein statisches Konstruktionselement darstellt, aber auch mit Dämmmaterial gefüllt werden kann, erreichen Gebäudehüllelemente aus Holzkonstruktionen auch bei geringen Wandstärken sehr gute U-Werte. Ebenfalls zu den Vorteilen zählen die optimale Wärmedämmung im Winter sowie das angenehme Klima, welches in einem Holzhaus entsteht. Holz kann diesbezüglich Wasser aufnehmen und es bei zu geringer Luftfeuchtigkeit wieder in den dem Raum abgeben, sodass sich ein Holzhaus auch uneingeschränkt für Allergiker eignet.

… wenig Nachteile

Die geringe Speichermasse sorgt bei Holzhäusern für eine größere Anfälligkeit gegenüber Temperaturschwankungen, deshalb ist bei einem Holzhaus eine einwandfreie Isolierung von großer Bedeutung. Eine gute Isolierung dient dazu, ein übermäßiges Aufheizen des Hauses in den Sommermonaten zu verhindern. Zusätzlich lässt sich ein effektiver Sonnenschutz empfehlen, welcher auch vor einem natürli-

chen Nachdunkeln des Holzes schützt. Ebenfalls nachteilig wirkt sich der weniger gute Schallschutz aus, insbesondere im Mehrfamilienhausbau. Durch den Einsatz von massiven Elementen im Unterboden, einem Schallschutz zwischen den Räumen und einer intelligenten Planung können auch diese Nachteile wettgemacht werden. Schließlich ist es relativ schwierig einen Anbau an ein Holzhaus anzufügen, da beim Bau normalerweise mit vorgefertigten Teilen gearbeitet wird. „Beim Bau eines Holzhauses muss die Planung umso sorgfältiger und genauer ausfallen, denn es kann sich sehr schnell ein Fehler einschleichen“, sagt der Obmann der Zimmerer, Richard Nagler. Was hingegen die Kosten eines Holzhauses anbelangen, so liegen sie im Normalbereich.

Entstehung eines Holzhauses Schritt für Schritt Für den Bau eines Holzhauses werden hauptsächlich drei Holzarten verwendet. Dabei handelt es sich um die Nadelhölzer (z.B. Fichte, Lärche oder Tanne), die Laubhölzer (z.B. Siel- oder Traubeneiche) und die Tropenhölzer (z.B. Meranti). In Südtirol wird überwiegend mit Fichtenholz gebaut, wobei Lärchenholz vielmehr für Fassaden oder Fußböden eingesetzt wird.

Nach Auftragserteilung und bei bestehendem, voll erschlossenem Baugrund dauert ein gesamtes Bauprojekt in der Regel sechs bis acht Monate, wobei kleinere Häuser auch in vier Monate auf die Beine gestellt werden können. Wie erfolgt also der Bau eines Holzhauses? Die Beratung und die Planung gehören zu den allerersten Schritten eine Hausbaus. Im Rahmen der Ausführungsplanung wird dann das vorangegangene Baugenehmigungsverfahren vom Architekten erstellt und vom Bauherrn eingereicht. Nur nach Genehmigung des Antrages kann mit dem Rohbau begonnen werden. Nach dem Aufbau des Fundaments wird eine Fundamentabdichtung durchgeführt, um das Haus von Beginn an vor eindringendem Wasser zu schützen. Ist das Fundament fertiggestellt, folgt das Mauern der

Wände: Beim klassischen Massivbau werden Ziegel oder Mauersteine zu einer Mauer verbunden, bei Fertigteilhäusern werden komplette Wände und Mauern bereits fertig an die Baustelle geliefert und vor Ort zusammengefügt. Darauf folgen die Fassaden, die Decken und das Dach, wobei die Dachdeckung erst im Schritt danach erfolgt. Dann werden Isolierungs- und Verputzarbeiten durchgeführt und das Haus mit Fenster, Eingangstüren und Treppen ausgestattet. Im nächsten Schritt werden sämtliche Elektroinstallationen (z.B. Installation von Steckdosen und Lichtschaltern) durchgeführt und das Hausinnere mit Heizung, Sanitäranlagen, Innentüren und Fußböden versehen. Schließlich erfolgt im Rahmen der Qualitätskontrolle ein Luftdichtigkeitstest, bei dem Öffnungen und Lecks am Haus aufgespürt werden. Nach der Abnahme findet letztendlich die Schlüsselübergabe statt.

Sanierung dank Kubaturbonus

Neue Bestimmungen machen es möglich: Die Aufstockung von Mehrfamilienhäusern und der anschließende Verkauf der neu gewonnenen Wohn äche nanziert die energetische Sanierung eines kompletten Hauses.

Die Holzbauweise hat viele Vorteile, unter anderem die schnelle Montage durch die Vorfertigung der Bauteile, ein geringes Gewicht im Vergleich zum Mauerwerk, Trockenbauweise, große Flexibilität bei der Raumgestaltung und ein gutes Raumklima für die künftigen Bewohner. Diese Bauweise eignet sich auch hervorragend zur Erweiterung oder Aufstockung von Gebäuden. Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 362/2013 wurde die Möglichkeit eingeführt, bei energetischer Sanierung auf den Klimahaus-Standard C einen Kubaturbonus zu beanspruchen, der auch für Mehrfamilienhäuser sehr interessant sein kann. Dazu entschlossen sich die Wohnungsbesitzer des Mehrfamilienhauses „Krystal“ in der Dreiheiligengasse. Die Erweiterung wurde von Walther Fracchetti (Imm.Ag. Studio 7) in die Wege geleitet, der auch die Veräußerung der neuen Appartements betreibt. Nach der Planung des Geometers Franco Tommasini und des Statikers Andrea Simoni wurde das bisher viergeschossige Haus im Herbst um zwei Etagen aufgestockt. Im September 2013 begannen die Fachleute der Aster Holzbau GmbH mit den Arbeiten. Inzwischen läuft der Innenausbau für die drei Penthouse-Wohnungen mit Dachterrasse, von der man einen unverbauten Panoramablick in alle Himmelsrichtungen genießt. Bereits vor dem Sommer werden sie bezugsfertig sein. „Nicht nur die neuen Besitzer können sich über eine hochwertige Wohnung in bester Lage freuen, auch die Bewohner des Hauses profitieren. Durch den Erlös der Erweiterung wird die komplette energetische Sanierung inklusive Heizanlage, Fenster und Fassade finanziert, was auch den allgemeinen Wert der Immobilie erhöht“, betont Hubert Gruber, Gesellschafter der Fa. Aster Holzbau GmbH.

Das Mehrfamilienhauses „Krystal“ im Vorher-Nachher-Vergleich

Aster. Made in Südtirol

Die Firma Aster Holzbau GmbH wurde 2001 von den Zimmerermeistern Albert Aster, Horst Aster und Hubert Gruber gegründet. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Holzhausbau, Dach- und Innenausbau sowie Zimmermannsarbeiten. Seit 2008 verfügt das Unternehmen über einen weiteren Zweig zur Produktion von Türen für den Innen- und Außenbereich. Aster Holzbau beschäftigt in allen Bereichen hochqualifizierte Mitarbeiter. Das 50-köpfige Team aus Geometern, Holzbautechnikern, Zimmerermeistern, Gesellen sowie Tischlern bildet den Grundstein der erfolgreichen Tätigkeit, auch im Klimahaus-Bereich. Gezielte Weiterbildung und eine enge Zusammenarbeit sichern Leistung und Know-how im Unternehmen. Aster Holzbau bietet auf dieser Basis schlüsselfertige, hochwertige Lösungen mit Termingarantie.

INFO

Aster Holzbau GmbH

Pittertschol 13 B | 39050 Jenesien

Tel. 0471 354 800 | Fax 0471 354 801

info@aster-holzbau.com | www.aster-holzbau.com

Innovatives Projekt „Primaluce“, DesignLinie

Innovatives ZukunftsDesign schon heute

Der Marktführer auf dem Gebiet der werthaltigen HolzFertighäuser setzt mit seiner neuen DesignLinie zukunftsweisende Zeichen! Dieses innovative Design-Konzept bietet exible, kreative Lösungen in der Gestaltung, erfüllt anspruchsvolle Design-Wünsche und macht Wolf Haus zum optimalen Partner für Architekten und Planer.

Die neue DesignLinie ist klar und modern und bietet völlig neuartige Möglichkeiten in der Planung. Formvollendete Linien, fortschrittliche Energieeffizienz, hochwertige Materialien und hoher Komfort für nachhaltiges Wohnen werden vereint. Die kreativen Planungslösungen erfüllen die persönlichen Design-Vorstellungen anspruchsvoller Kunden. Werthaltige, individuelle Eigenheime können problemlos realisiert werden. Mit dem bahnbrechenden Gebäudekonzept EneryPlusHaus hat das Unternehmen bereits im Jahr 2012 ein erstklassiges HolzFertighaus entwickelt, das für Energieeffizienz, wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit steht. Es erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Die neue DesignLinie verbindet diese hohe Wohnqualität von EnergyPlus mit attraktivem Design für anspruchsvolles Wohnen.

Architektonische und technische Herausforderungen

„The View“, eine statische Meisterkonstruktion – Das zukunftsweisende, technisch herausragende Projekt, das Wolf Haus gemeinsam mit dem Stararchitekten Luca

Scacchetti konzipiert hat, begeistert 100.000e interessierte Besucher auf dem weltweit größten Design-Event in Mailand, der Design Week.

„Design-Tour 2013“ – 5.000 Planer und Architekten aus ganz Italien haben an den Wolf Haus-Kongressen in 16 Hauptstädten des Landes teilgenommen. Die vorgestellten Projekte, die ausgereiften Konzepte und die hochwertige Technologie haben das Interesse namhafter Architekten geweckt. Geschäftsführer Ing. Kurt Schöpfer: „Es ist unser Anspruch zukunftsweisende Zeichen zu setzen, optimale Lösungen für komfortables, umweltfreundliches Wohnen der Zeit vorwegzunehmen und anspruchsvolle, persönliche Design-Wünsche unserer Kunden umzusetzen. Das EnergyPlus-Musterhaus, der innovative Aufbau auf unserem Firmensitz, lässt den Besucher unsere Interpretation von modernem Wohnen hautnah erleben.“

Werthaltige Projekte, kontinuierliche Forschung, technologischer Fortschritt Durch die laufende Investition in Forschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien gelingt Wolf Haus die Realisierung werthaltiger Projekte. Innovationskraft und qualifizierte Mitarbeiter ermöglichen ein stetes Wachstum im Bereich der Nachhaltigkeit. Das Unternehmen ist Botschafter für Südtiroler Qualität in ganz Italien und schafft wichtige Arbeitsplätze.

INFO

Wolf Haus

Industriezone Wolf 1 | 39040 Freienfeld Tel. 0472 064 000 | Fax 0472 064 900 info@wolfhaus.it | www.wolfhaus.it

Kurt Schöpfer, Geschäftsführer Wolf Haus Italien
Niederlassung Wolf Haus Italien in Freienfeld

Kammerer: Behälter & Rohre

Gegründet vor über 60 Jahren war Kammerer in Kiens ursprünglich ein Spenglereibetrieb. Nach 1946 wurde über die zweite Produktionsschiene sehr erfolgreich auf Schlosserei, Rohre und Tankbau umgestellt.

Als Schlosserei betätigte sich die Firma Kammerer zuerst mit der Produktion von Rohrleitungen für Wasserkraftwerke. In diesem Markt herrscht ein harter Wettbewerb, und so begann man in Kiens auch mit dem Tankbau.

Heizöl im grünen Tank – Tankstellenbehälter

Anfangs wurden hauptsächlich Heizöltanks für Private und für Betriebe produziert. Aus dem Hotel- und Gastgewerbe-Bereich kamen durch die erste und zweite Ölkrise zahlreiche Aufträge für größere Öltanks. Durch das Know-how, welches dabei erworben wurde, sind auch Großaufträge für Tankstellen in ganz Europa hinzugekommen. Kammerer war in Italien der erste Hersteller von Doppelwandtanks. Abgesehen von der Stahldoppelwand werden die Tanks von einer dritten Wand aus grünem GFK (glasfaserverstärkte Kunstharze) umgeben. Heute werden Behälter für internationale Auftraggeber aus der Mineralölbranche in der Größe bis über 200.000 Liter angefertigt.

Edelstahlbehälter und Rohre

Eine weitere Produktionsschiene, die zum Wachstum der Firma Kammerer beigetragen hat, ist die Verarbeitung von

Pelletslagerung mit System

Edelstahl. Seit der Einführung dieses Bereiches vor über 15 Jahren konnte der Umsatz hierbei vervielfacht werden. Quellstuben, riesige Trinkwasserspeicher, Boiler und die verschiedensten Behälter für die chemische Industrie und den Lebensmittelbereich stehen auf dem Lieferprogramm. Ein weiteres Geschäftsfeld ist der Bereich „Rohrleitungen“. Weil die Firma Kammerer sowohl die Produktion der Rohre und Formteile (Krümmer, Hosenrohre, Konuse) als auch die Schweißarbeiten vor Ort übernimmt, werden teure Verzögerungen im Bauablauf minimiert. Der Qualitätssprung wurde in der Beschichtung der Rohre mit GFK erzielt. Neben den Abnehmern in Südtirol und Italien exportiert das Kiener Unternehmen in erster Linie nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Baustellentanks – IBC und Pelletslagerung – Pu erspeicher

Mit dem steigenden Bedürfnis nach mehr Sicherheit auf Baustellen wurden auch im Bereich der Treibstofflagerung ein geeignete Produkte entwickelt, sogenannte IBC. Das sind Behälter, die sowohl für die Lagerung als auch für den Transport von Gefahrengut zugelassen sind. Durch die enorme Preissteigerung des Heizöls tat sich eine neue Marktnische auf. Ganz dem Trend folgend, fertigt das Kienser Unternehmen seit einigen Jahren auch Tanks zur Lagerung von Pellets. Für Südtiroler Fernheizwerke produziert die Familie Kammerer Pufferspeicher in Größen von bis zu 250.000 Litern. Das sind nach der Druckgeräterichtlinie gefertigte Behälter mit CE-Kennzeichnung. Infolge seines Know-hows ist Kammerer in diesem Bereich führend.

Architektur zum Wohlfühlen

Urlaubsgäste verknüpfen, wo immer sie hinfahren, ganz bestimmte Erwartungen auch in die Architektur der Hotels und in die Gastronomie. Was war und ist typisch für Südtirol – wie soll es in Zukunft werden? Ein Gespräch mit Uli Rubner, Präsidentin der Südtirol Marketing, SMG. Als Weltbürgerin mit Wohnsitz in Kiens und in Zürich hat sie auch den „nötigen Blick von außen“.

Radius: Wohin gehen die Trends in der Bauwirtschaft aus Sicht des Tourismusangebotes?

Uli Rubner: Unsere Gäste haben eine bestimmte Vorstellung von Südtirol. Dabei spielt neben der grandiosen Natur auch die gewachsene Kulturlandschaft eine wichtige Rolle: Idyllische Dörfer und Altstadt-Ensembles, Burgen, Bauernhöfe und nicht zuletzt Hotels und Gasthöfe mit Tradition prägen dieses Bild. Der Tourismus in Südtirol blickt ja auf eine 150-jährige Geschichte zurück, aber leider wurden viele dieser ursprünglichen Betriebe in den Sechziger- und Siebzigerjahren geschlossen oder abgebrochen. In den letzten Jahren hat zum Glück ein Umdenken stattgefunden. Zahlreiche historische Bauten wurden intelligent und mit Feingefühl für die Bedürfnisse unserer heutigen Gäste weiterentwickelt. Viele Gäste suchen ja vermehrt nach authentischen und individuellen Erlebnissen. Gefragt sind das Nicht-Multiplizierbare und die Geheimtipps mit einem Hauch von Geschichte.

Radius: Können Sie Beispiele nennen?

U. Rubner: Da gibt es zum Glück viele: Schauen Sie sich nur mal die Preisträger und Nominierten der Initiative „Historischer Gastbetrieb“ an. An neueren Projekten ist zum Beispiel das „Weisse Kreuz“ in Burgeis zu erwähnen. Beispiele wie das „San Lorenzo Mountain Lodge“ zeigen zudem auf, wie eine halb verfallene Struktur durch einen mutigen und kreativen Unternehmer zu einem attraktiven touristischen Angebot umgenutzt werden kann. Oft muss jemand von außen kommen, um das Potential alter Substanz zu erkennen. Ich hoffe, dass noch mehr Einheimische ein Auge für solche unbeachteten Perlen entwickeln und den Biss haben, daraus innovative Konzepte zu entwickeln.

Radius: Und was halten Sie von der modernen Baukultur?

U. Rubner: Neben der Bewahrung der traditionellen Bauten als Kulturerbe muss Südtirol auch offen für zeitgenössische Formen sein. Mir gefallen zum Beispiel das Jagdhaus Tamers in St. Vigil, in dem heute Ferienwohnungen untergebracht sind, oder das Theiner’s Garten-

Uli Rubner
Alpina Dolomites, Seiser Alm

hotel und auch das Alpina Dolomites auf der Seiseralm. Besonders das „Hotel Vigilius“ zeigt exemplarisch auf, wie man modern und sanft zugleich bauen kann. Erreicht wird das durch die Architektur, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt und durch die Wahl regionaler Materialien wie Silberquarzit, Holz und Lehm. Mit dieser Initiative ist es vor allem gelungen, ein neues Zielpublikum für Südtirol zu gewinnen. Ich kenne Leute, die nie auf die Idee gekommen wären, in Südtirol Ferien zu machen, aber irgendwo in einer Architektur- oder Lifestyle-Zeitschrift auf das

Vigilius Mountain Ressort, Vigiljoch
Salewa Headquarter, Bozen

Vigilius aufmerksam wurden und deshalb gekommen sind. Dadurch haben sie dann noch die weiteren Vorzüge unseres Landes entdeckt und kommen seitdem immer wieder. Leider haben wir in gewissen Regionen noch zuwenig von solchen Angeboten. Ich bin sicher, dass es noch Platz für mehr hätte …

Radius: Aber gerade wegen der vielen Hotelneu- und Zubauten gibt es immer mehr Kritik

U. Rubner: Sie schneiden einen wichtigen Punkt an: Wir müssen natürlich darauf achten, dass wir mit dem Raum als knapper Ressource sorgsam umgehen. Nur sechs Prozent unserer Fläche sind überhaupt besiedelbar. Deshalb muss „Braun vor Grün“ die Devise sein – also zuerst Bestehendes nutzen, bevor Naturland erschlossen wird. Aber wir müssen auch schauen, dass wir nicht im Gestern erstarren. Vergessen wir nicht, dass wir mit zeitgenössischer Architektur auch spannende Botschaften über unser Land kommunizieren können: Heute gehören die Neubauten einiger Weinkellereien und das Museion zu den meistfotografierten Sujets der Reisejournalisten. Sie vermitteln von uns das Bild als Land der Kontraste. Auch der Neubau von

Kellereigenossenschaft, Tramin

Zaha Hadid auf dem Kronplatz wird uns internationale Beachtung bringen und dem Bild von Südtirol neue interessante Facetten hinzufügen.

Radius: An welche weiteren Trends glauben Sie als SMGPräsidentin und Weltbürgerin noch?

U. Rubner: Ich glaube sehr an Beherbergungsformen, die Privatsphäre, Familiengefühl und Nähe zu den Menschen vermitteln. In Grossbritannien hat diese Angebotsform als Bed & Breakfast eine lange Tradition, die man von ganz einfach bis super-gediegen im Schloss oder im Wohnsitz der Whisky-Brauer-Familie genießen kann. Dort schenkt man sich abends im Wohnzimmer vor dem Kamin wie zuhause die Drinks ein und macht sein Strichlein selbst. Wir haben uns zum Beispiel oft gefreut, wenn die Gastgeberfamilie einmal in der Woche am langen Tisch alle Hausgäste zu ihrem Familienessen eingeladen hat. Auf diese Art lernt man Land und Leute einfach besser kennen. Unser Äquivalent ist der Privatzimmervermieter oder der Urlaub auf dem Bauernhof. Diese Angebote lassen sich mit Kreativität und Passion noch weiter in Richtung eines besonderen Erlebnisses ausbauen.

KOMPETENT - FLEXIBEL - ZUVERLÄSSIG

La Pergola, Algund

Radius: Was beobachten Sie sonst noch? Was halten Sie vom neuen Trend zu sogenannten „Alpendörfern“, wie eines auch auf der Seiser Alm entstehen soll?

U. Rubner: In vielen Regionen der Welt kann man tolle Häuser bzw. ein Häuschen mit zusätzlicher Infrastruktur wie Restaurant, Spa und Gym mieten. Wenn man bedenkt, wie viele Leute heute in den Städten in großen Wohnblöcken leben, kann man sich vorstellen, dass es ein besonders gutes Gefühl vermittelt, im Urlaub ein Häuschen für sich zu haben, aber ohne Hausarbeit. Diese Angebote sind vor allem für Langzeiturlauber attraktiv. Da wir ja einen Trend zu mehr Ankünften mit kürzeren Aufenthaltsdauern haben, könnte man mit mehr solchen Strukturen gegensteuern.

Radius: Was kann die SMG zu einer zukunftsträchtigen Entwicklung des Standortes Südtirol beitragen?

U. Rubner: In unserer Abteilung Destinationsentwicklung haben wir das Thema Architektur als einen unserer Schwerpunkte definiert. Wir sind zum Beispiel Mitinitianten des Wettbewerbs „Bauern(h)auszeichnung“, die sich die zeitgemässe Renovierung alter Bauernhäuser zum Ziel gesetzt haben. Wir unterstützen auch die Ausstellung „Architektur für den Tourismus“, die von Ende Mai bis September 2014 im Rahmen der Kunst Meran stattfindet. Mit solchen Initiativen möchten wir eine Sensibilisierung für das Thema Baukultur erreichen und privaten Initiativen einen Ansporn zu bewussterem und besserem Bauen geben. Geplant ist zudem ein landesweites Angebot, mit dem wir unseren Gästen Zugang zu speziell interessanten historischen und modernen Bauten ermöglichen möchten, die normalerweise nicht für das Publikum geöffnet sind.

Museion, Bozen

Südtirol auf der Swissbau 2014

präsent

Ende Januar zeigen 14 Südtiroler Unternehmen aus dem Bau- und Immobiliensektor auf dem Messegelände im schweizerischen Basel ihr professionelles Können. Die im Zweijahrestakt statt ndende Swissbau zählt mit ihren rund 1.200 Ausstellern und über 100.000 Fachbesuchern zu einer der bedeutendsten Branchentre punkte in ganz Europa.

Mit über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche verteilt auf vier Hallen, bietet die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen den heimischen Betrieben die Gelegenheit, ihr qualitativ hochwertiges Angebot einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Erfolgsphase der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft setzt sich auch im Jahr 2014 fort. Pro Jahr verwirklicht die Branche zum Beispiel rund 45.000 Neubauwohnungen und die gesamte Bautätigkeit bewegt sich mit geschätzten 58 Milliarden Franken auf einem Rekordniveau. Die Swissbau schafft mit einer 140.000 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsfläche eine ideale Plattform für Unternehmen aus dem Bausektor, um Neuheiten und Trends aufzuspüren sowie neue Kontakte und Aufträge an Land zu ziehen. Auf der Swissbau versammeln sich hauptsächlich Architekten, Planer, Ingenieure, Handwerker, Investoren und Händler aus allen baurelevanten Branchen wie Bauzulieferung, Bautechnik, Einrichtung, Ausstattung, Heizung, Energie, Lüftung und Kältetechnik.

Kontakte p egen

„Über die Swissbau wollen wir bereits bestehende Kundenkontakte vertiefen, neue Partner suchen und unseren Bekanntheitsgrad bei Planern und Architekten steigern. Neben der Produktion von Elementen für Holzbaubetriebe, betätigen wir uns auch selbst im Holzhausbau, der direkt auf den Endkunden abzielt. In Bezug auf den Schweizer Markt sehen wir uns vor allem als Lieferanten für Partnerbetriebe, können aber bei Bedarf jederzeit auch selbst als Hausbauer tätig werden“, so Gerhard Laimer von der Ligna – Construct GmbH aus St. Pankraz. „In Zusammenarbeit mit der EOS nehmen wir zum wiederholten Male an der Swissbau in Basel teil. Wir erhoffen uns von der Teilnahme, neue Kunden von unserem Produkt überzeugen zu können und dadurch neue Partner für die Schweiz zu finden“, so Johann Telser von der Tischlerei Telser OHG aus Mals.

Intelligente Bausysteme –Individuelle Architektur

Die Massivbauweise mit Betonfertigteilen erweist sich als innovative und zukunftsfähige Technologie, deren Vorteile Architekten und Bauherren immer mehr erkennen. In zahlreichen Ländern ist diese Bauweise bereits sehr etabliert, da sie den ständig wachsenden Anforderungen in puncto Qualität und Nachhaltigkeit bestens gerecht wird.

Moderne Betonfertigteilwerke haben diesen Trend erkannt und reagieren mit ausgeklügelten Bausystemen und hochwertigen Betonfertigteilen. Die Massivbauweise bietet eine Reihe wichtiger Vorteile, die bei der Planung eines Bauvorhabens von großer Bedeutung sind. Bauprojekte können innerhalb kurzer Zeit realisiert werden, wodurch Kosten beträchtlich sinken. Die Betonfertigteile werden einbaufertig und „just-in-time“ auf die Baustelle geliefert und sind nach dem Einbau schnell begehbar, sodass die Bauarbeiten nicht verzögert werden. Betonfertigteile haben außerdem den Vorteil, dass sie unter höchster Präzision in modernen Produktionshallen hergestellt werden, wo witterungsunabhängig sehr gute Arbeitsbedingungen herrschen. Auch die Arbeitssicherheit auf den Baustellen wird dadurch

erheblich verbessert. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die beträchtliche Energieeinsparung, die durch die Massivbauweise erzielt wird – gedämmte Betonfertigteile erfüllen KlimaHaus A-Standards. Der Baustoff Beton ermöglicht die Speicherung überschüssiger Wärme und Kälte, gibt diese in gleichmäßiger Form wieder ab und sorgt für ein angenehmes, gesundes Raumklima das ganze Jahr über.

In der modernen, zeitgenössischen Architektur ist Beton Designbaustoff, der nicht nur Konstruktion und Raum ist, sondern sichtbare Fassade und Oberfläche. Das „graue“ Image dieses Baustoffes wird abgestreift, immer mehr Architekten, Planer und Bauherren entdecken auch die gestalterischen Möglichkeiten von Farbbeton.

Wohnbau

Ein guter Schallschutz steigert die Wohnqualität beträchtlich und ist vor allem in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen ein unabdingbares Kriterium. Beton verfügt über hervorragende schall- und schwingungsdämmende Eigenschaften und absorbiert sowohl niedrig- als auch hochfrequenten Schall.

In Brandfällen kann Beton ein Lebensretter sein. Beton ist ein nichtbrennbarer Baustoff, der auch großer Hitze standhält, den Brand nicht weiter leitet und fest bleibt. Außerdem bildet er keinen Rauch und setzt keine toxischen Gase frei. Durch das steigende Kostenbewusstsein in unserer Gesellschaft werden Nachhaltigkeit und Werterhalt von Immobilien immer wichtiger.

Beton ist ein sehr langlebiger Baustoff, der aus natürlichen Rohstoffen besteht und vollständig recycelbar ist. Regen,

Frost, Schnee und Schädlinge können Beton nichts anhaben – der Instandhaltungsaufwand ist über den gesamten Lebenszyklus über gering. Der Werterhalt von Immobilien in Massivbauweise liegt deutlich höher als von jenen in Leichtbauweise – mit Sicherheit ein Grund, warum die Massivbauweise häufig als Bauweise der Zukunft bezeichnet wird.

10 „massive“ Gründe für das Bauen mit Betonfertigteilen

• Beton ist ein Naturprodukt

• Beton ist vollkommen recycelbar

• Betonfertigteile sind emissionsfrei und gesund

• Beton schluckt Lärm

• Betonfertigteile sind schnelle Baumeister und sparen Kosten

• Beton spart Energie und erfüllt KlimaHaus A-Standards

• Beton bietet Sicherheit im Brandfall

• Beton ist langlebig

Beton spart Energie und erfüllt

• Betonfertigteile sorgen für Sicherheit auf der Baustelle

• Beton ist Designbaustoff

SecuSan – Der neue Hygiene-Standard

Ist Ihnen bewusst, dass Sie über einen Türgri tausenden unbekannten Menschen die Hand geben? Das Thema „Hygiene“ ist seit vielen Jahren in der Ö entlichkeit präsent und heute aktueller denn je.

Ob in Kliniken, Schulen, in der Industrie oder in Freizeitstätten. Mit den neuen SecuSan-Tür- und Fenstergriffen hat HOPPE eine Lösung entwickelt, die genau dort aktiven Schutz bietet, wo er dringend benötigt wird. Denn SecuSan ist eine spezielle Oberfläche, die mikrobielles Wachstum sofort und dauerhaft unterdrückt. Sie ist völlig wartungsfrei und auf Langzeitnutzung ausgelegt. Ihre hohe Wirksamkeit wurde in unabhängigen Labor- und Praxistests bestätigt.

Silberionen für Hygiene

Diese neue Oberfläche verhindert das Wachstum von Keimen wie Bakterien, Algen und Pilzen. Da die in ihr enthaltenen Silberionen aktiver Materialbestandteil sind, behält die SecuSan-Oberfläche ihre Wirksamkeit auch bei regelmäßiger Reinigung. Geprüft und zertifiziert wurde

SecuSan auf Basis der Normen JIS (Japanese Industrial Standard) Z 2801:2000 und ISO (Internationale Organisation für Normung) 22196:2011. Die Tests bescheinigten bei allen Prüfkeimen eine effektive keimabtötende Wirkung auf signifikantem Niveau.

SecuSan hat aber nicht nur im Labortest, sondern auch im klinischen Alltag überzeugt. Im direkten Vergleich zwischen Wischdesinfektion bei herkömmlichen Türgriffen und

keiner Desinfektion bei SecuSan-Türgriffen wurde vor allem die gute Wirksamkeit der SecuSan-Oberfläche im zeitlichen Verlauf attestiert.

Antimikrobielle Gri e Ausgewählte Serien mit verschiedenen Griffformen sind mit der neuen Oberfläche erhältlich. Sie entsprechen den Anforderungen der DIN EN 1906, Benutzungskategorien 3 und 4, sowie RAL-RG 607/9 und zeichnen sich besonders durch ihre langjährige Einsetzbarkeit im Objektbereich aus. Die Umrüstung ganzer Objekte zur Gewährleistung des neuen Hygiene-Standards ist schnell und einfach möglich. SecuSan ist hochwirksam durch die schnelle Entfaltung antimikrobieller Eigenschaften – überall dort, wo Hygieneschutz mit schneller Wirksamkeit, hoher Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung verbunden sein muss.

Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit & Innovation

Die individuellen Anforderungen in Wirtschaft und Transport erfordern auch kundengerechte Fahrzeugaufbauten. Darauf ist seit 25 Jahren das Leiferer Familienunternehmen Naiks GmbH spezialisiert.

Als Generalvertretung für den weltweit führenden Kranbauer Palfinger/Epsilon bietet die Firma Naiks GmbH seit über 25 Jahren die komplette Produktpalette des österreichischen Ausrüsters. Die Spezialaufbauten für Fahrzeuge, die im Baugewerbe, Transport, Sondertransport, in der Holzindustrie, Biomasse- oder in der Recyclingwirtschaft eingesetzt werden, aber auch auf Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr zu finden sind, werden in individuellen, maßgeschneiderten Lösungen entwickelt und aufgebaut.

„Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Kunden eine, seinen Bedürfnissen entsprechende, optimale Lösung zu konzipieren und bis ins Detail zu planen. Um dies zu ermöglichen, ist eine enge Zusammenarbeit mit unserem Team nötig. Für unsere Kunden bedeutet das: Spitzenleistung ohne Kompromisse“, erklärt Seniorchef und Produktionsleiter Giorgio Endrizzi. „Profis benötigen Produktlösungen mit optimaler Lebenszyklus-Leistung. Ein hoher Wiederverkaufswert, geringe Stillstandszeiten und langlebige Bauteile führen zu einer hervorragenden Kostenbilanz – maßgebliche Gründe, warum Kunden in Produkte von Naiks und Palfinger investieren. Sie wissen, dass sie neben exzellenter Performance die auf lange Sicht günstigste und wirtschaftlichste Produktlösung erhalten“, betont Verkaufsleiterin Katia Endrizzi, die gemeinsam mit Bruder Ivan und Mutter Gerdi an der Seite des Vaters arbeitet. Neben dem Preis und der Produktqualität spielt für den Kunden der After-Sales-Service eine wichtige Rolle. Dank des geschulten Teams, einem großen Ersatzteillager und dem zuverlässigen Partner Palfinger kann die Naiks GmbH einen schnellen, zweisprachigen Kundenservice garantieren.

Die Firma Eurokran GmbH, erfolgreiches Unternehmen in den Bereichen Wartung, Reparatur, Transport sowie Montage von Baukränen, zählt seit 20 Jahren zu den Kunden. „Um unsere Arbeit optimal durchführen zu können, benötigen wir Fahrzeuge mit Ladekränen, welche auch in extremen Grenzsituationen die maximale Leistung erbringen und gleichzeitig ein sicheres, präzises und komfortables Arbeiten ermöglichen. Dank Naiks können wir unseren Kunden einen Fuhrpark anbieten, der jede Situation meistert“, berichtet Inhaber Manfred Moser. Die Möglichkeiten zur Gestaltung der Aufbauten sind enorm. Optimale Lösungen erfordern Fachkenntnis, Kreativität und neue, innovative Techniken und Materialien. Die Naiks GmbH vereint dies unter einem Dach und ist seit Jahrzehnten kompetenter Ansprechpartner für alle Branchen, die bei ihren Spezialeinsätzen auf volle Sicherheit und Qualität vertrauen müssen.

Weitere Infos sowie Beispiele für Sonderaufbauten, das Naiks Wechselsystem und vieles mehr finden Sie auf der Homepage www.naiks.it und bekommen Sie unter der Telefonnummer 0471 951 559.

Per Mausklick zur

Gewerbeliegenschaft

500 Gewerbeliegenschaften auf einen Klick: Wer auf der Suche nach einer gewerblichen Liegenschaft ist, hat im Liegenschaftsportal der Business Location Südtirol (BLS) (www.bls.info/liegenschaftsportal) große Chancen, fündig zu werden.

Das BLS-Liegenschaftsportal gibt es seit Mai 2010, mittlerweile ist es Südtirols größte Datenbank für Gewerbeliegenschaften – auch dank einer engen Kooperation mit den Südtiroler Maklervereinigungen. Interessenten bekommen hier schnell, unkompliziert und kostenfrei einen Überblick über verfügbare Liegenschaften und können so genau jenes Areal finden, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Über eine übersichtliche Startseite gibt man die Kriterien für die ideale Liegenschaft ein und wird dann auf die entsprechenden verfügbaren Angebote weitergeleitet.

In der Datenbank erfasst werden freie Liegenschaften für Gewerbegebiete sowohl von Landes- als auch von Gemeindeinteresse. Das Angebot umfasst eine breite Palette von Objekten, von Gewerbegrundstücken über Produktions- und Lagerhallen bis zu Büroräumlichkeiten zum Kauf, zur Miete oder Pacht. Somit stellt es eine Hilfe für alle Südtiroler und ausländischen Unternehmen dar, die sich in Südtirol ansiedeln oder ihre Tätigkeit erweitern möchten. Aber auch die Südtiroler Gemeinden können davon profitieren, ihre freien Liegenschaften im BLS-Liegenschaftsportal zu präsentieren. Durch ihre Sichtbarkeit im Portal

Gewünschte Kriterien eingeben – und schon wird man zu den entsprechenden Angeboten weitergeleitet.

erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Leerstände entsprechend genutzt werden können. Damit leistet das BLS-Portal einen wichtigen Beitrag dazu, bestehende Liegenschaften zu nutzen, um Raum zu sparen und Leerstände im ganzen Land zu verringern. Mehr Infos: BLS – Armin Ragginer, liegenschaften@bls.info, Tel. 0471 066 637

125 Jahre

Tradition & Fortschritt

Anfragen unter:

bozen.druckerei@athesia.it

Tel. 0471 925 453

Bauen NUR mit HOLZ bedeutet …

Holzhäuser ohne Chemie, ohne einen Tropfen Leim, stattdessen mit einer einzigartigen Holzschraubenverbindungstechnik. NUR-HOLZ von Rombach ist eines der hochwertigsten Bausysteme derzeit auf dem Markt.

Die traditionsreiche Baufirma EGGERBAU tritt mit ihrer langjährigen Erfahrung als offizieller Vertriebspartner von NUR-HOLZ in Südtirol auf. Die Vision ist das Wohnen nicht nur in der Natur, sondern mit ihr. Deshalb wird auf eine massive Holzbauweise ohne jegliche chemische Zusätze gesetzt. Die Vorteile sind eine hohe Wärme- und Schalldämmung, hoher Brandschutz und vor allem schadstofffreie Wohnräume.

Hochwertiges Bausystem

EGGERBAU baut keine Fertighäuser, sondern qualitativ hochwertige, individuelle Eigenheime aus Holz, die ein gesundes und angenehmes Wohnklima versprechen. Neben Neubauten eignet sich das System besonders für Anbauten und Aufstockungen. Das innovative System von NUR-HOLZ kann mit

keiner anderen Bauweise verglichen werden. Durch die Verbindung der einzelnen Bretterlagen mit Buchenholzschrauben wird kein Leim benötigt wie es bei den allermeisten anderen massiven Holzstrukturen üblich ist. Wer ein wahres Holzhaus bauen will, baut mit EGGERBAU und NUR-HOLZ.

INFO

Eggerbau GmbH

Enzenbergweg 30 | 39018 Terlan Tel. 0471 200 509 info@eggerbau.com | www.eggerbau.com

• Neues aus der GOLF-Szene

• Neuau age: Single-Trophy 2014

• Rückblick: Golfbilder ab 1989-2014 erscheint am 27. März

• Platzbau in Eppan/Unterrain

Umfangreiche Pflichten auch für Bauherren

Wer baut, ist auch verp ichtet die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit einzuhalten. In den allermeisten Fällen nimmt das Planungsbüro oder ein beauftragter Bauleiter diese P ichten dem Bauherrn ab. Die Verp ichtungen betre en alle Vorhaben, bei denen Hoch- oder Tiefbauarbeiten ausgeführt werden, so z.B. die Errichtung oder Sanierung eines Hauses, Arbeiten am Dach oder an der Fassade.

BAbteilungsdirektor

Helmuth Sinn

ereits in der Vorplanung fallen für den Bauherrn wesentliche Pflichten an: So ist zu überlegen, ob mit der Durchführung der Arbeiten nur ein Unternehmen oder mehrere Unternehmen beauftragt werden. Falls mehrere Unternehmen am Bau arbeiten, muss ein Sicherheitskoordinator beauftragt werden. Dieser ist für das gute und gefahrenfreie Zusammenspiel aller am Bau beteiligten Unternehmen verantwortlich. Dazu erstellt er einen Sicherheits- und Koordinierungsplan, um für einen geordneten Ablauf auf der Baustelle zu sorgen. Falls die Arbeiten mehr als 100.000 Euro betragen, muss dieser Plan bereits mit der Planung des Bauvorhabens, also auf jeden Fall vor Beginn der Arbeiten, erstellt werden. Nur so kann wirksam auf die verschiedenen Gefahren und Notwendigkeiten des Baus eingegangen werden. Sollten die Arbeiten hingegen weniger als 100.000 Euro kosten, kann der Sicherheits- und Koordinierungsplan auch erst bei Ausführung der Arbeiten erstellt werden.

Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen

Während der Bauarbeiten muss der Sicherheitskoordinator kontrollieren, ob die im Sicherheits- und Koordinierungsplan enthaltenen Hinweise und Vorschriften auch tatsächlich beachtet werden. Denn alle am Bau beteiligten Unternehmen – und zwar unabhängig davon, ob sie Mitarbeiter haben oder die Arbeiten selbständig ausführen – haben sich an den Sicherheits- und Koordinierungsplan zu halten. Der Sicherheitskoordinator muss zudem auf dem Baustellenschild mit vollem Namen angegeben werden. Der Sicherheits- und Koordinierungsplan muss allen am Bau beteiligten Betrieben und Unternehmen sowie den selbständigen Arbeitern zur Verfügung gestellt werden. Jedes Unternehmen hat zusätzlich dafür zu sorgen, dass die grundlegenden Sicherheitsvorschriften auch in den eigenen Sicherheitsplan einfließen.

Überprüfung der Voraussetzungen

Der Bauherr muss sich auch vergewissern, dass die Unternehmen, die er zur Durchführung seines Bauvorhabens beauftragt, tatsächlich in der Lage sind, die ihnen zugedachten Aufgaben zu erfüllen. Insbesondere muss er sich informieren, ob die Unternehmen und Selbstständigen die berufliche Eignung zur Ausübung der Arbeiten haben. Damit sind einige bürokratische Verpflichtungen verbunden, wie z.B. die Überprüfung des Handelskammerauszugs, der ordnungsgemäßen Einzahlung der Sozialbeiträge für die Arbeitnehmer u.a. In der Praxis übernimmt das beauftragte Planungsbüro oder der Sicherheitskoordinator diese bürokratischen Auflagen.

Zudem ist der Bauherr verpflichtet, vor Beginn der Arbeiten dem Arbeitsinspektorat bei der Landesabteilung Arbeit eine so genannte Bau-Vorankündigung mit einer Reihe von Angaben zum Bauvorhaben zu senden. Auch diese Meldung macht in der Regel das Planungsbüro. Aufgepasst: Sollte der Bauherr auch nur einer dieser umfangreichen Verpflichtungen nicht nachkommen, drohen ihm empfindliche Strafen.

INFO

Abteilung Arbeit

Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1 | 39100 Bozen Tel. 0471 418 500 | Fax 0471 418 509 arbeit-lavoro@provinz.bz.it | www.provinz.bz.it/arbeit

10.000 Kubikmeter in den Berg

Vor 30 Jahren gründeten Heinrich und Erwin Pertoll das Tiefbauunternehmen Pertoll H. & E. OHG mit Sitz in St. Pauls bei Eppan. Pünktlich zum Firmenjubiläum wird am 10. Mai die Einweihungsfeier für die neuen Firmengebäude statt nden.

Seit dem Jahr 1984 ist das auf Transporte, Abbrucharbeiten, Straßenbau, Infrastrukturen und Baggerarbeiten spezialisierte Überetscher Unternehmen für Kunden im öffentlichen und privaten Bereich tätig. Qualität und Termintreue

bei den ausgeführten Arbeiten zählen seit Beginn zu den Prinzipien der Gesellschafter. Dies spiegelt sich vor allem in der Kundenzufriedenheit und -treue wider. So wurde die im Jahr 1984 gegründete Firma ständig ausgebaut und erweitert. Inzwischen führen zwei Generationen gemeinsam das Unternehmen.

Der alte Firmensitz wurde vor 20 Jahren mit dem Zubau einer Halle erweitert. Dennoch, die zur Verfügung stehenden Flächen reichten durch den Ausbau des Vorparks und zunehmende Materiallagerung nicht mehr aus. Deshalb wurde bald ein Neubau in Betracht gezogen. Langfristige

Inserat: cristofoletti

gebaut

bürokratische und planerische Planungen standen dem noch im Weg, denn als Standort sollte weiterhin der angestammte Firmensitz in St. Pauls dienen. Als Erweiterungsfläche stand der Familie das angrenzende Grundstück zur Verfügung.

Auf dem landwirtschaftlich genutzten Hang stand der alte Weinberg der Pertolls.

Bauen im landschaftlichen Grün

Im Jahr 2010 wurde mit der technischen Planung des Großprojektes begonnen. „Auf Grund der Geländeform, des steil abfallenden Hanges, war die einzige Möglichkeit, alles unter

einem Dach zu vereinen, in den Hang ins landschaftliche Grün hineinzubauen. Gleichzeitig konnte durch diese Bauweise das Dorfbild erhalten bleiben“, berichtet Markus Pertoll. Gemeinsam mit den Planern, dem Architekten Markus Lunz, den Bozener Geometer Robert Pichler sowie dem Statikbüro Holzner & Bertagnolli aus Lana entstanden die ersten Entwürfe für den Neubau. Der Fuhrpark des Tiefbauunternehmens ist in den vergangenen Jahren stark erweitert worden. Fast 40 Fahrzeuge, vom Tieflader bis zum großen Kran, aber auch Maschinen, landwirtschaftliche Gerätschaften und Materialien sollten in den neuen Hallen Platz finden und rangieren können. Das Ergebnis: Ein fast 30 x 30 Meter pfeilerloser, rechteckiger Raum, darüber eine ebenso lange, zwölf Meter breite Halle, im dritten Geschoss eine kleinere Garage sowie diverse Nebenräume werden alle Bedürfnisse des Unternehmens an Park- und Lagerflächen längerfristig abdecken. Insgesamt hat das Bauwerk eine Kubatur von 11.500 Kubikmetern.

Wir bedanken uns beim Bauherrn für die Beauftragung zur Planung, Bauleitung und Abnahme der technischen Anlagen, und gratulieren zum gelungenen Bauvorhaben.

3.000 Kubikmeter Beton und 300 Tonnen Stahl Im Sommer 2011 wurde nach einem nicht einfachen Genehmigungsverfahren und der Umwidmung des Geländes mit dem Bau begonnen. Als Tiefbauspezialist konnte das Unternehmen die Erdbewegungen und Aushubarbeiten selber abwickeln. Rund 30.000 Kubikmeter Erdreich mussten abgetragen, abtransportiert und zwischengelagert werden, um nach Abschluss der kompletten Bauarbeiten wieder zur Modellierung des Hanges eingebaut werden zu können. Danach wurden die Beton-, Schalungs- und Bewährungsarbeiten von der Firma Argebau übernommen. Die Eppaner Baufirma ist eines der insgesamt 56 Unternehmen, die an der Fertigstellung der neuen Halle und des angrenzenden Verwaltungsgebäudes mitgewirkt haben. Die meisten, fast

90 Prozent, sind lokale Unternehmen. „Die Zusammenarbeit lief optimal. Wir hatten ein kompetentes Management und gute Firmen, die Hand in Hand gearbeitet haben, um die vorgeschriebenen Fristen einhalten zu können“, lobt Markus Pertoll.

Abschnittsweise wurde das Bauvorhaben bis zur Fertigstellung im Herbst 2013 abgewickelt. Die Bodenplatte, alle Wände und Mauern sind in wasserundurchlässigem Beton höchster Qualität gegossen. 3.000 Kubikmeter Beton und 300 Tonnen Stahl wurden verbaut.

Angenehme Arbeitsbedingungen

Die Auffüllung der Baugrube und Abdeckung der Halle wurde vom Bauherrn wieder selber ausgeführt, gleichzeitig lie-

Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit.

Bau genau mit Argebau

fen die Ausbauarbeiten sowie der Bau des angrenzenden Firmensitzes. Das zweigeschossige, mit großen Fensterfronten versehene Gebäude bietet angenehme Arbeitsbedingungen und großzügig Platz für die Verwaltung im Obergeschoss und einen kombinierten Sitzungs- und Aufenthaltsraum sowie Umkleide- und Sanitärräume für die Mitarbeiter im Untergeschoss. Ein unterirdischer Korridor führt direkt vom Untergeschoss in die mittlere Fahrzeughalle. Der neue Trakt wurde seitlich an den alten Bestand angebaut. Der hintere Bereich des Hauses ist wie bei den anderen Gebäuden in den Hang eingebaut.

„Das Besondere an diesem Projekt war die enorme Dimension des Firmensitzes, der ins Gelände eingebaut werden musste. Deshalb waren genaue Vorschriften des Landschaftsschutzes einzuhalten. Trotz der Größe, um für die schweren Geräte Platz zu haben, ist das Gebäude kaum sichtbar, denn das Gelände wurde nach Fertigstellung modelliert und mit einer neuen Vegetationsschicht bepflanzt“, erklärt Architekt Markus Lunz vom Bozner Büro Lunz Zöschg & Partner Architekten.

Das Jahr der Feste

Nach der Fertigstellung der Gebäude wurden die Freiflächen befestigt und eine schmale Verbindungsstraße zwischen den beiden Ebenen angelegt. Der Haupteingang zum Firmengelände befindet sich im unteren Bereich, wo ein großes Rolltor die Einfahrt in die große Halle freigibt.

An den Außenwänden wachsen Sträucher und Kletterpflanzen empor, die das eingebaute Gebäude in den wärmeren Jahreszeiten komplett verdecken. Auch der Weinberg existiert wieder. Nach dem Auftrag des Mutterbodens wurden neue Reben angepflanzt und gedeihen durch die optimale Ausrichtung prächtiger als je zuvor.

Am 10. Mai wird gemeinsam mit den Mitarbeitern der 56 am Bau beteiligten Unternehmen Einweihung gefeiert. „Wir möchten damit allen nochmals für die ausgezeichnete Kooperation und perfekte und pünktliche Arbeit danken“, betont Markus Pertoll. Doch es ist nicht allein die Freude über den neuen Firmensitz am angestammten Standort, sondern auch über fünf Jubiläen, die in diesem Jahr gemeinsam gefeiert werden: Die Seniorchefs Heinrich und Erwin feiern ihren 60. und 50. Geburtstag, Juniorchef Markus wird 40, das Unternehmen wurde vor 30 Jahren gegründet und vor zwei Jahrzehnten konnte das alte Firmengebäude bezogen werden. Vor rund zehn Jahren wurde erstmals über eine erneute Erweiterung nachgedacht, die nun endlich Wirklichkeit geworden ist.

INFO

Pertoll Heinrich & Erwin OHG Feldweg 1 | 39057 St. Pauls Tel. 0471 661 515 | Fax 0471 663 006 Mobil 339 873 45 91 info@pertoll.com | www.pertoll.com

Traumjob: Hausverwalter

Kondominium verwalten ist wie das Leben: „Es gibt nichts was es nicht gibt.“ Gerda Reiter aus Meran weiß wovon sie spricht. Sie ist seit 20 Jahren selbstständige Verwalterin und Mitglied des nationalen Verbandes ANACI.

Etwa 1.500 Miteigentümer in Kondominien von zehn bis 150 Wohnungen, oder Anlagen mit bis zu 450 Garagen, werden von der Gerda Reiter KG betreut. Ein besonders komplexes Objekt ist zweifellos das Kondominium Garibaldi – ex Eurotel in Meran. Bei der Übernahme des Kondominiums vor ca. 16 Jahren, befand sich das Kondominium an einem Scheideweg. „Es war meine größte Herausforderung, das Kondominium Garibaldi zu dem zu machen, was es heute ist. Ein Kondominium, das relativ viele Nationalitäten in sich vereint, in dem Ruhe und Ordnung mit Respekt gegenüber den Nachbarn herrschen.“

Die Meisterprüfung

Der konsequente Einsatz im Garibaldi samt Beruhigung der ganzen Anlage, hat sich in Insiderkreisen natürlich herumgesprochen. Immobilienbesitzer, Vermieter und zum Teil auch

die Mieter kennen und schätzen ihre direkte, manchmal auch kompromisslose und doch menschliche Art. „Im Gegensatz zum Sprichwort aller Anfang ist schwer, kann man heute als professioneller Kondominiumverwalter sagen, früher war alles einfacher“, ist Gerda Reiter überzeugt. „Ohne den Rückhalt einer Vereinigung wie sie der ANACI seinen Mitgliedern bietet, könnte man diesen Beruf nicht mehr ausüben. Es werden laufend Fortbildungen angeboten. Laut

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FENSTER

der neuen Gesetzesreform ist es für den Kondominiumverwalter zur Pflicht geworden, an solchen Seminaren teil zu nehmen und sich weiterzubilden.“ Als Kondominiumverwalter hat man Kontakt mit den verschiedensten Vertretern der Gesellschaft. Ob Schlossherr, Unternehmer, Angestellter, Alt oder Jung, Beamte, Sozialhilfeempfänger oder Ausländer. Es ist nicht immer leicht, Menschen verschiedener Kulturen und mit verschiedenen Bedürfnissen unter einen Hut, sprich in ein Kondominium, zu bringen. Unterschiedlichste Gewohnheiten, die für den einen zu seiner Kultur gehören, können für den Nachbarn oft zum Alptraum werden.

Gute Organisation ist wichtig

Durch die neuen gesetzlichen Auflagen der letzten Jahre ist die Verwaltung wesentlich aufwändiger geworden. „Ohne eine gute Organisation im Büro und die qualifizierte Mitarbeit der Schwester Karin wäre es heute nicht mehr möglich, unseren Kunden eine professionelle Betreuung zu garantieren. Für die Buchhaltung wurde ein komplexes Programm von einem Softwarehouse gekauft, das uns viele Arbeitsabläufe erleichtert.

Unsere Kunden haben zudem die Möglichkeit mittels Passwort auf unserer Internetseite Zugang zu ihren persönlichen Daten zu haben. Es können die Einzahlungen der Kondominiumspesen überprüft werden, die letzten Abrechnungen können jederzeit abgerufen werden, ebenso wie Hausordnung, Tausendsteltabellen oder Protokolle der letzten Sitzungen.“

Eine neue Bürogemeinschaft

Vor zwei Jahren wurde mit Christian Egger eine Bürogemeinschaft vereinbart. Jeder verwaltet zwar seine eigenen Kondominien, aber durch die Verstärkung im Büro wird für den Kunden eine optimale Betreuung übers ganze Jahr hinweg garantiert. Unabhängig, ob einer auf Fortbildung ist, oder den wohlverdienten Urlaub macht. Kondominium verwalten ist jedenfalls eine spannende Sache. „Wenn ich meinen Tag beginne, weiß ich nie wie mein Tag enden wird. Wobei ein Wasserrohrbruch oder ein verstopftes Abflussrohr meist schon zur Routine gehören. Diese immer wieder neue Herausforderung ist das Spannende, das ich an meinem Beruf so liebe und das genau diesen Beruf des Kondominiumverwalters zu meinem Traumjob macht.“ www.reiter.it

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v.l.: Karin Reiter, Christian Egger und Gerda Reiter

Eggentaler Wirtschaftsschau ein riesiger Erfolg

Weit über 10.000 Menschen haben es sich Ende September 2013 nicht nehmen lassen, die erste Eggentaler Wirtschaftsschau zu besuchen. Über 70 Aussteller aus allen Bereichen der Wirtschaft des Tales haben ihre Leistungen den Besuchern aus nah und fern präsentiert.

Eggentals Handwerk, Landwirtschaft, Handel, Industrie und Gastronomie haben sich vom 20.-22. September 2013 erstmals gemeinsam im Rahmen einer Wirtschaftsschau präsentiert. Auf einem Ausstellungsgelände von rund 6.000 Quadratmetern haben über 70 Betriebe aus den Gemeinden des Eggentals, also aus Deutschnofen, Welschnofen und Karneid den zahlreichen Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen dargeboten.

Der Besucheransturm hat sogar die Veranstalter positiv überrascht. „Wir sind sehr erfreut, dass weit über 10.000 Menschen aus dem ganzen Land und auch aus benachbarten

Regionen unsere Wirtschaftsschau besucht haben“, unterstreicht Horst Pichler, Obmann des Organisationskomitees.

Unterhaltung für Groß und Klein Besonders am Sonntag, dem letzten Tag der Schau, wollten sich viele Neugierige die Wirtschaftsschau nicht entgehen lassen. Mit einer Umfrage unter den Besuchern wurde auch der „schönste Stand“ der Wirtschaftsschau auserkoren. Diesen begehrten Preis konnte sich durch die besonders ansprechende Gestaltung ihres Stands Andrea Unterweger von „Edelweiß Blumen und Geschenke“ aus Deutschnofen sichern. Den Besuchern wurde auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Unter anderem wurde das Eggentaler Kistl, ein Konzept zur lokalen Landwirtschaftsentwicklung, durch Professor Fischer von der Universität Bozen vorgestellt. Das „Erste Eggentaler Oktoberfest“ am Samstag war ebenso ein Publikumsmagnet wie die „Eggentaler Rocknacht“ am Freitag.

Migräne, eine Zivilisationskrankheit?

Die Zahl der Migränepatienten ist in den letzten Jahrzehnten stetig angestiegen und zählt in den heutigen Industrieländern bereits als Zivilisationskrankheit. Hämmernde Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit aber auch neurologische Ausfälle wie Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen können Anzeichen einer Migräne sein.

Der Anstieg von Migränepatienten der letzten Jahrzehnte lässt vermuten, dass Umweltfaktoren, Stress, ungesunde Ernährung, Schlafmangel oder falsche Sitzhaltung über längere Zeit z.B. am Arbeitsplatz Migräneanfälle auslösen können. Aber auch hormonelle Schwankungen, plötzliche Wetterumschwünge, der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln oder Genussmitteln wie Alkohol oder Kaffee können auslösende Faktoren sein.

Erfolgreiche Behandlung durch Physiotherapie bzw. Osteopathie!

Der Therapeut kann bei körperlichen Dysbalancen durch verschiedenste Behandlungstechniken den Schmerz lindern oder beheben. Die Manuelle Therapie löst ein Ungleichgewicht der Muskulatur, hervorgerufen durch mögliche Blockaden der Gelenke. In manchen Fällen liegt Ursache und Wirkung weiter auseinander. So kann beispielsweise ein Triggerpunkt in der Nacken-oder Kiefermuskulatur Kopfschmerzen auslösen. Durch spezielle Druck- und

Häu ge Ursachen für Migräne

•Beschwerden der Halswirbelsäule

•Fehlhaltungen über längere Zeit

•Kiefergelenksdysbalancen

•Muskuläre Verspannungen und damit verbundene Blockaden im Körper

•Muskelverhärtungen der Schulter-Nackenpartie verbunden mit blockierten Gelenken

•Fehlstatik

•Migräne durch erbliche Veranlagung

•Überflutung des Gehirns durch zu hohe Reizempfindlichkeit durch Töne, Licht, Temperaturwechsel, Geräusche …

•Psychische Belastungen

Behandlungstechniken sowie gezielte aktive Bewegungen und Dehnungen kann dieser sanft beseitigt werden. Einen ganzheitlicheren Aspekt dagegen verfolgt die osteopathische Behandlung. Sie diagnostiziert und ertastet umfassend mögliche Energieblockaden und Störungen der inneren Organe sowie Organsysteme (Hormone), löst diese und bringt diese in Gleichgewicht.

Der Therapeut erstellt für jeden Patienten eine individuell angepasste Therapieform. Eine persönliche Analyse und Beratung ist die Basis für eine erfolgreiche Behandlung. Informationen unter Tel. 0471 982 560 oder info@cam.bz.it

Der Landesbaumeister

Er lebt im Hier und Jetzt, hat eine humanistisch geprägte Grundhaltung, der Blick ist nach vorn gerichtet. In Landeskunde ist Ressortdirektor Josef March kaum zu übertreffen. Er kennt Südtirol und vor allem Südtirols Gebäude wie seine Westentasche; seit fast vier Jahrzehnten bestimmt er, was wie und wo gebaut wird.

Achtunddreißigeinhalb Jahre im Landesdienst, 1981 Amtsdirektor für Hochbau, seit 1988 Ressortdirektor und verantwortlich für den gesamten öffentlichen Bau in Südtirol. Gearbeitet hat Josef March unter sechs Landesräten, zwei davon sind ihm in ganz besonderer Erinnerung. Luis Kofler, mit dem er das moderne Projektmanagement einführte, als noch niemand wusste, was das eigentlich ist und Ferdinand Mussner, der einen neuen kommunikativen Amts-Stil einführte und kein Projekt mehr baute, ohne die Bevölkerung mit einzubeziehen. Und was für Projekte. Bis Ende der 80er-Jahre noch im sogenannten traditionsgeprägten „Stadlstil“, ab dann stetig auf der Suche nach bester Qualität im Kleid neuer moderner und zukunftsweisender Architektur. Ämter, Krankenhäuser, Museen, die Universität und immer wieder Schulen. Ein goldenes Zeitalter, das Josef March entscheidend mitgeprägt hat.

„Gut bauen, für Menschen bauen“

„Gut bauen, im Sinne von guter Architektur“, sagt er, „das war mein Wille, das war mein Weg.“ Den er unbeirrt gegangen ist. Am kommenden ersten April geht Josef March in Pension. Sein Bekenntnis zur Moderne und zur guten

Architektur hat er bis heute nicht bereut. Wobei gute Architektur nicht unbedingt die teuerste Architektur sein muss. „Was zählt“, so March, „ist letztendlich nicht die Technik, sondern der immaterielle Wert. Architektur in philosophischer Dimension, Schönheit, Ästhetik, lebenswert und von Emotionen geprägt, gemütlich, wohnlich, Lebensqualität ermöglichend, modern im Sinne von Zeitgeist. Das alles bedeutet für mich gute Architektur.“

Seine Karriere in der öffentlichen Verwaltung war so steil, dass der damals junge Architekt nach wenigen Jahren sein ursprüngliches Vorhaben, sich irgendwann selbständig zu machen, schon bald aufgab. Bereut hat er es nie. „Ich konnte viel bewirken, habe die Schulbauordnung erneuert, habe das absolut transparente System der Auftragsvergabe durch Wettbewerbe eingeführt. Ich wollte die moderne Architektur fördern und gleichzeitig eine Organisation aufbauen, die effizient, schnell und innovativ die Bauvorhaben umsetzt.“

Seit 1990 sind die Wettbewerbe international, nach Marchs Dafürhalten war damit ein weiterer Qualitätssprung in Südtirols Architekturlandschaft verbunden, der sich auch auf die einheimischen Architekten positiv auswirkte.

Seine Tätigkeit als Ressortdirektor empfand March als ausgesprochen vielseitig. „Eine ungeheuer befriedigende Tätigkeit, die mir wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten einräumte, als ich sie mit einem eigenen Studio gehabt hätte.“

Durchhaltevermögen und strategisches Denken Nicht immer stießen die Bauvorhaben auf absolute Zustimmung. So manchem sind vielleicht noch die Proteste gegen den Bau und die damit verbundenen Ausgaben der Uni, den Bau des Museion oder des Ötzimuseums in Erinnerung.

Josef March mit alt-LH Luis Durnwalder und LR Florian Mussner bei der Grundsteinlegung Zivilschutzzentrum
Brixen

Josef March: „Heute sind das prestigeträchtige Vorzeigeobjekte, weit über Südtirol und auch Italien hinaus.“ Neben dem Hochbau hat Josef March nie den Tiefbau vernachlässigt. Große Straßenprojekte, Brücken, Tunnels haben einen größeren Einfluss auf das Landschaftsbild als einzelne Gebäude sagt der Landesbaumeister. „Eine Zusammenarbeit mit Planern, Architekten und Ingenieuren war mir aus diesem Grunde immer sehr wichtig.“ Projekte wie die Timmelsjochstraße oder die Stilfserjochstraße sind ein Beispiel dafür.

Keine Schubladenprojekte

Einer Devise ist er immer treu geblieben: „Ich habe keine Schubladenprojekte gefördert. Meine Devise war, wir schreiben nur aus, wenn wir hundert Prozent sicher sind, dass wir bauen, wenn wir genau wissen, was wir wollen.“

Strategie und perfekte Planung bestimmen auch das Privatleben von Josef March. Es ist ihm immer gelungen, viele verschiedene Dinge erfolgreich unter einen Hut zu bringen. Der Vater von vier Kindern hat trotz Karriere immer ausreichend Zeit für seine Familie gefunden, er war zehn Jahre Bürgermeister von Vahrn und ist aktives Mitglied der Musikkapelle seines Heimatdorfes. In seiner Freizeit liebt er es zu lesen. Vor allem Bücher über Geschichte oder Kunstgeschichte, Politik und Zeitgeschehen, aber auch gute Belletristik. Die neuen Literatur-Nobelpreisträger liest er immer sofort. Wie wohnt der Mann, der Südtirols Erscheinungsbild in den letzten dreißig Jahren so nachhaltig geprägt hat? „Bescheiden“, antwortet Josef March. „Seit 25 Jahren in derselben Wohnung. Und eine letzte Frage: Wie sieht Josef March die Zukunft? „Niemand baut für die Ewigkeit.

Gebäude altern, der Zahn der Zeit nagt, es gibt neue Techniken und neue Anforderungen. Ich bin überzeugt davon, dass trotz allem Pessimismus aufgrund der Krise auch in Zukunft viel zu bauen ist …“

Josef March
v.l.: ex-LR Bruno Hosp, LR Florian Mussner, Josef March und Daniel Bedin, Gutsverwalter Laimburg

Die Botschaft heißt Vertrauen

Gernot Rössler und Margherita Fuchs

Der Raiffeisenverband Südtirol hat die Bozner Agentur Mugele’s Marketing Communication mit der Entwicklung eines neuen Kommunikationsauftritts für die 47 Raiffeisenkassen beauftragt. Ziel war es, die genossenschaftlichen Raiffeisenwerte noch stärker in den Vordergrund zu rücken und damit das Profil der Marke Raiffeisen noch klarer zu positionieren. Die Kampagne zeigt konsequent authentische Kunden der Raiffeisenkassen, die begründen, warum sie Raiffeisen vertrauen. Damit bringen sie emotional zum Ausdruck, was die genossenschaftliche Idee für Bankkunden so zeitlos attraktiv macht: Sicherheit, Nähe und Vertrauen, aber auch lebenslange Begleitung bei allen finanziellen Entscheidungen. Das neue Corporate Design unterstreicht die zeitgemäße Identität der Raiffeisenkassen.

Brauerei Forst Partner der Messen

Die Spezialbier-Brauerei Forst ist seit der Neugründung der Messe Bozen 1948 enger Partner der Messe Bozen. Kürzlich wurde der Partnerschaftsvertrag für weitere fünf Jahre verlängert, womit die Brauerei Forst der Messe Bozen als Hauptsponsor die Treue hält. Die Geschäftsführerin der Brauerei Forst, Margherita Fuchs von Mannstein, und der Präsident der Messe Bozen, Gernot Rössler, haben bei der Vertragsunterzeichnung die beidseitige Bedeutung dieser langjährigen Partnerschaft hervorgehoben. „Die Brauerei Forst ist seit jeher Partner der lokalen Wirtschaft, der Freiwilligenarbeit und des Sports und für Messe Bozen ist es eine Ehre, die Spezialbierbrauerei Forst als Hauptsponsor zu haben“, meint dazu Messepräsident Gernot Rössler.

Zu Gast bei der Fachmesse „Intergastra“

Die Initiative des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) „Südtiroler Gasthaus“ mit der damit verbundenen Aufwertung der heimischen, traditionsreichen Gasthäuser, wird auch im Ausland mit Interesse beobachtet. So hat der deutsche Hotel- und Gaststättenverband des Bundeslandes Baden-Württemberg kürzlich die Gruppe „Südtiroler Gasthaus“ zu einem Forum zum Thema „Genuss der Regionen“ nach Stuttgart eingeladen. Die Gruppe „Südtiroler Gasthaus“ wurde dabei durch Petra Oberkofler vom „Landgasthof zum Hirschen“ in Jenesien und Bernhard Tammerle vom Wirtshaus „Thurnerhof“ in Schenna vertreten. Sie präsentierten die Gruppe, bestehend aus 32 Gastbetrieben, als Beispiel für eine authentische, regional ausgerichtete Gastronomie und verwiesen auf die gesammelten Erfahrungen in den ersten beiden Jahren des Bestehens der Gruppe.

Lösung für Baustellenabfälle Alteisen- und Altmetallhandel Abbrucharbeiten

Petra Oberko er und Bernhard Tammerle präsentieren die Gruppe „Südtiroler Gasthaus“

In ganz Südtirol:

Lintner HolzbauWohnen mit Holz

Seit über 15 Jahren baut die Zimmerei Lintner qualitativ hochwertige Dachkonstruktionen und Holzhäuser und führt Sanierungen und Restaurierungen auch bei denkmalgeschützten Bauten sorgfältig aus. Ob modern oder traditionell, der Bauherr wird von der Beratung über die Detailplanung bis hin zur Fertigstellung begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.holzbaulintner.com

Lichtstudio stets im Trend

Auch in diesem Frühjahr präsentiert Lichtstudio die aktuellsten Produkte der führenden Designszene. Dazu Andreas Eisenkeil: „Unsere spezialisierten Beleuchtungsberater in den Standorten Marling, Bozen, Bruneck und Vomp/Tirol bieten kompetentes Wissen und effiziente Kostenkalkulationen, um unseren Kunden die bestmögliche Beratung zu den innovativen Beleuchtungsmöglichkeiten zu geben.“ Speziell durch die heutigen LED-Techniken ist es möglich, Architektur gekonnt in Szene zu setzen. Licht- und Schatteneffekte und auch das Hervorheben einzelner Elemente lassen jedes Gebäude in neuem Glanz erstrahlen. Gut beleuchtete Zonen im Außenbereich schaffen nicht nur eine stimmungsvolle Atmosphäre, sie vermitteln uns mitunter auch ein Gefühl der Sicherheit.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Musik hören und malend sich wegträumen … Elisabeth Chiusole, Glasmalerin und Schmuckdesignerin aus Bozen genießt die Arbeit in ihrer Werkstatt „Glas Jasmin“; sie hat ihre Passion zum Beruf gemacht!

„Den Werkstoff Glas in etwas Besonderes zu verwandeln macht einfach Freude. Jedes Stück ist ein Unikat, jedes wächst aus der Erfahrung mit dem Vorhergehenden. Der Reiz liegt in der Spontaneität und der Versuch, sich in jedem einzelnen Stück wieder zu finden. Handarbeit ist nicht an sich wertvoll, erst aus der Aufmerksamkeit für Details und Stimmungen entsteht das Besondere“, erzählt die Glasmalerin. Abwechslung ist angesagt, sowohl die Hohlglasbemalung als auch die Gestaltung von Spiegeln, Glasperlenspielen, Bildern und Schmuck verlangen Achtsamkeit, damit kein Bereich zu kurz kommt.

Beim Bemalen und Gestalten sind der Variation keine Grenzen gesetzt. Ganz von den Jahreszeiten stimuliert, werden Farben gewählt, gemischt, mit dem Pinsel oder der Feder aufgetragen ... danach wird im Ofen bei circa 600° gebrannt. Spiegel in allen möglichen Größen und Formen sind machbar, mit persönlicher Beratung auch vor Ort, mit einer Farbgestaltung zum restlichen Inventar passend, jedem sein ganz persönliches Stück. Weitere Informationen finden Sie unter: www.glas-jasmin.it

Familienbetrieb mit über 30-jähriger Berufserfahrung in 2. Generation

Jubiläum bei Heizungsbau

Anlässlich der Weihnachtsfeier der Firma Heizungsbau in Unterrain/Eppan wurde Siegfried Dorfmann besonders gefeiert. 30 Jahre Firmentreue – vom Lehrling zum Baustellenleiter – von der Halle „kehren“ zum perfekten Fachmann – ein geschätzter Mitarbeiter, der zum Erfolg von Heizungsbau wesentlich beigetragen hat. Die Fa. Heizungsbau, spezialisiert auf die fachmännische Lieferung und Montage von Heizungs- und Sanitäranlagen, ist heute ein dynamischer Handwerksbetrieb mit über 20 Mitarbeitern.

Unter der rührigen Führung von Geschäftsführer Wilfried Warasin, seinem Gesellschafter Luigi Zagonel und dem Juniorchef Thomas Warasin ist in den vergangenen 33 Jahren ein bodenständiges, erfolgreiches Unternehmen herangewachsen, welches von vielen Bauherren als überaus seriöser und kompetenter Partner am Bau geschätzt wird.

Bei dieser Gelegenheit bedankte sich die Geschäftsführung bei allen Mitarbeitern mit einem herzliches „Vergelt’s Gott“ für die treue Mitarbeit: „Jeder von euch ist Teil der Kette und gemeinsam sind wir ein strakes Team!“ Im Bild v.l.: Wilfried Warasin, Siegfried Dorfmann, Luigi Zagonel und Juniorchef Thomas Warasin

Brenner Linie wird weitergebaut

Die SEL AG nimmt in einer Aussendung mit Bedauern zu Kenntnis, dass es zur Schließung des Polykristall-Produktionszweiges der SunEdison in Sinich – vormals Memc – kommt und davon mehr als 200 Arbeiter betroffen sind. In ihrer Aussendung unterstreicht die SEL AG, dass Sie auch weiterhin am Projekt der Brenner-Linie festhält und dieses gemeinsam mit Partnern zum Wohle des Landes Südtirol und zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes vorantreiben will.

Ein trendiger Landesrat

Mit Fug und Recht kann Philipp Achammer von sich behaupten, ein „trendiger“ Landesrat zu sein. Seit längerem liegen ihm die Suchtprävention, der Jugendschutz und das Projekt Trendy.Bar am Herzen. Sowohl durch seine Arbeit in der jungen Generation, aber auch als Landessekretär der SVP und Unterstützer des Nightliner-Konzepts kam der Jungpolitiker immer wieder in Berührung mit dem Projekt Trendy.Bar. Dieses sorgt seit nunmehr sechs Jahren in der Südtiroler Festkultur für alkoholfreie Cocktails und die Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

Dieses Interesse für die alkoholfreie Trinkkultur gipfelte schlussendlich in der Zusage Achammers, die Stelle des Vizepräsidenten des Vereins Trendy zu übernehmen. Der Initiator der Trendy.Bar Alex Ploner dankt Philipp Achammer auch für seinen bisherigen Einsatz.

Sektion Holz trifft Experten

Der Rohstoff Holz ist weltweit bedeutenden Änderungen bei Angebot und Nachfrage unterworfen. Der Verbrauch beim wichtigsten Endprodukt (Papier und Verpackungsmaterial) geht aufgrund der wachsenden elektronischen Medien immer weiter zurück. Im Gegensatz dazu hat der Einsatz von Holz für energetische Zwecke (Biomasse) stark zugenommen: Holz ist derzeit die wichtigste Quelle an erneuerbarer Energie in Europa. Die EU möchte diese Rolle festigen. Von Wachstum gekennzeichnet ist trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage auch der Bereich der Konstruktionen aus Holz. Mit der Steigerung der Nachfrage, die am Ende der Wirtschaftskrise noch weiter gehen wird, geht allerdings ein Anstieg des Holzimports und nicht ein größeres Holzangebot in den Wäldern der EU einher. Prof. Davide Pettenella von der Universität Padua zeigte in seinem Vortrag mit dem Titel „2013 – 2033: Welche Zukunft hat Holz?“ vor rund 15 Vertretern der Sektion Holz im Unternehmerverband Südtirol die Möglichkeiten auf, die sich in Zukunft für industrielle Anlagen in alpinen Räumen vor dem Hintergrund der weltweiten Änderungen ergeben.

Davide Pettenella

Hotel

Seeleiten*****

Solaranlage für Heizung, Warmwasserbereitung und Schwimmbaderwärmung

300 Sonnentage hat Südtirol im Jahr zu bieten mit einem enormen Angebot an solarthermischer Energie zum Heizen, zur Warmwasserbereitung und zur Schwimmbaderwärmung. 1700 kWh pro Quadratmeter Fläche beträgt allein die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Südtirol. Ein enormes Angebot, das zeitlos und kostenlos zur Verfügung steht!

Herkömmliche Flachkollektoren können dieses riesige solare Potential nur sehr eingeschränkt nutzen. Bei tiefen Außentemperaturen und Wind sinkt deren Wirkungsgrad auf einen so niederen Wert, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung kaum mehr möglich ist. Die Lösung bieten Vakuum-RöhrenSolarkollektoren EGGER LUX 3006 R. Diese weisen Sommer wie Winter einen konstant hohen Wirkungsgrad auf und ermöglichen so einen optimalen Betrieb für sämtliche Anwendungen.

Die Solarenergie fließt dank der direktdurchflossenen Absorbertechnik geradewegs und verlustfrei in Ihre Anlage! Dieses von Fa. EGGER GmbH entwickelte und hundertfach eingesetzte System ist ein Meilenstein für eine energetische Zukunft ohne Öl und Gas. Dem Ingenieurbüro Reichhalter ist es beispielgebend gelungen, eine solarthermische Großanlage für Heizung, Warmwasser und Schwimmbäder zu konzipieren und umzusetzen.

Installierte Fläche: 153 m² LUX 3006 R Solare Energieausbeute: ca. 170 MWh pro Jahr

Einsparung an Erdgas: ca. 17.000 m³ pro Jahr

Planung & Bauleitung: Energypro-Reichhalter Rentsch - Bozen

Einbau: Heizungsbau GmbH Unterrain - Eppan

Familie Jakomet in Terlan:

Felsenfest versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist Ihr Eigenheim in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe sind für uns selbstverständlich.

www.tiroler.it

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