Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, Leitner AG, Tappeiner, Manuela Prossliner, Eurac/Marion Lafogler, Eurac/ Giacomo Strapazzon, ADAC Skiguide 2012, rifugiomantova.it/Denicolò, Ferrari, verschiedene Privat-, Firmen- und OnlineArchive sowie Verkaufsunterlagen.
Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Georg Hochkofler
Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz
Produktion: Athesia Druck Bozenwww.athesia.it
Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand
Druckauflage: 25.000 Stück
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Aktuell
06 Piz Boe: Höchster Transportkomfort
26 Skifahren wird sicherer
28 Die Alpine Notfallmedizin
29 Sicherheit geht vor
30 TIS – Area Alpine Technologien, Bozen
38 Schutz vor Lawinen
40 Speicherbecken am Piz Seteur
44 Unterwegs mit der „Schneekatze“
45 ProNeve – Kluges Energiemanagement
48 Probebohrungen zum BBT
56 Das weiße Chaos verhindern
62 Erste schwebende Limousine
Rubriken
63 Portrait: Georg Eisath
Der Schnee-Macher
Georg Eisath: Schnee ist eine Konstante in seinem Leben. Skifahrer, Vater von zwei Skiprofis, Betriebsleiter des Skigebiets Obereggen, Mitbegründer eines Phänomens: die Firma TechnoAlpin und heute Direktor des Skigebiets Carezza–Karersee. 63
Service
08 Profanter Manfred GmbH, Vintl
09 Kostnerarchitektur, Corvara
09 Heliswiss International AG, Vintl
10 CWA Construction AG, Olten
11 Skipp KG, Montan
12 Aste Weissteiner zt GmbH, Innsbruck
14 Frener & Reifer GmbH, Brixen
16 Leitner AG, Sterzing
18 Skirama Kronplatz, Bruneck
20 Technoalpin AG, Bozen
21 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen
22 Sitour Italia GmbH, Montan
23 Skiregion Sextner Dolomiten, Sexten
24 Obereggen AG, Obereggen
35 BLS, Bozen
36 RAS – Rundfunkanstalt Südtirol, Bozen
41 Ela GmbH, Lajen
42 Demaclenko GmbH, Klausen
46 Welponer GmbH, Bozen
50 Waterstones Geomonitoring, Vahrn
51 Haller Wilfried KG, Sterzing
52 Land Service GmbH, Bozen
53 Ploner GmbH, Bruneck
54 Tiroler Versicherung, Bozen
55 Sarnertec, Sarntal
58 Giacomuzzi Enrico GmbH, Bozen
59 5D Agency, Bruneck
60 Comploj’s Wohnwelt OHG, Tscherms
65 Therme Meran AG, Meran
66 Acquarena, Brixen
67 In Car GmbH, Bozen
68 Four Points by Sheraton, Bozen
Probebohrungen zum BBT
Der Brennerbasistunnel ist ein Jahrhundertprojekt. Nicht nur für Südtirol. Sondern für den gesamten Alpenraum. Bevor aber die Bohrungen beginnen können, ist es notwendig, genau über das zu durchstechende Gebirge Bescheid zu wissen: über seine geologische Beschaffenheit, um für Probleme und Komplikationen in der Bauphase gerüstet zu sein.
Infrarot-Wärmekabinen im Aufwärtstrend
Die tief stehende Sonne, kühle Außentemperaturen und die nun früh einsetzenden Nächte wirken sich nicht immer vorteilhaft auf den Gemüts- und Gesundheitszustand des Menschen aus. 64
Erwin Stricker hat vor Jahren die Arbeitsplattform „ProNeve“ gegründet, um dem Stellenwert des Schnees für Südtirols Wirtschaft und Tourismus mehr Gewicht zu geben. Demaclenko, Doppelmayr, Leitner, Prinoth, Skipp, Technoalpin, um nur einige Namen (in alphabetischer Reihenfolge) zu nennen, genießen in der Branche weltweites Ansehen. Aber nicht nur die Hardware, auch die Software stammt in vielen Fällen aus Südtirol. Hinter der gesamten Logistik, von Skiressorts über Wasser- und Energiemanagement bis hin zur Sicherheitstechnik usw., steht oft Südtiroler Knowhow. In Zahlen ausgedrückt sind das jährliche Umsätze jenseits von einer Milliarde Euro und tausende sichere Arbeitsplätze. In Zeiten wie diesen eine Tatsache, die entsprechend zu würdigen ist und ganz im Sinne von Erwin Stricker auch entsprechend bekannt gemacht werden muss! Mit der Radius-Ausgabe Alpine Technologien leisten wir unseren Beitrag dazu.
Wir wünschen allen Lesern eine friedvolle Weihnachtszeit und den Wintersportlern viel Freude mit den neuen Anlagen. Franz Wimmer
Franz Wimmer
Piz Boe: Höchster Transportkomfort
Im Sommer 2012 wurde in Corvara die Kabinenbahn auf den Piz Boe erneuert. Direktor Andy Varallo vom Skicarosello, welche diese Anlage betreibt, erklärt: „Es ist uns ein Anliegen, dem Skifahrer so viel Komfort wie möglich zu bieten.“
Der Vorgängerlift, ebenfalls eine Kabinenbahn, war 1992 gebaut worden. Zwar entsprach diese Anlage noch den Vorschriften, doch wollte man auf dieser für die Sellaronda so wichtigen Verbindung neue Maßstäbe setzen. Die Berg- und Talstation sind in Form und Aussehen bestehen geblieben: die Talstation, weil sie aufgrund ihrer Architektur zu einem Markenzeichen für die Anlage Piz Boe ist. Neu hier wird eine indirekte Beleuchtung sein, welche die Pyramide nachts in ein modernes Licht rücken wird. Weil man bei der neuen Anlage von 72 auf 104 Kabinen aufgestockt hat, war allerdings eine Erweiterung der sogenannten Garage nötig wo die Kabinen falls notwendig geparkt werden können. Bei der Bergstation wurde ebenfalls die bestehende Form beibehalten, weil für das kommende Jahr ein Neubau geplant ist, von welchem das Gesamtkonzept allerdings noch nicht steht. Andy Varallo: „Wir wollten die Gestaltung der Bergstation nicht durch einen Neubau in diesem Sommer schon vorwegnehmen. Wir möchten am Gipfel ebenso ein architektonisches Zeichen setzen, wie es uns schon bei der Talstation gelungen ist.“
Modernste Technik im Einsatz
Die technischen Daten zur Anlage sind ein drucksvoll: Auf einer Länge von 2700 Meter wird ein Höhenunterschied von 652 Meter überwunden. Die Antriebsstation be findet sich am Berg. Die Fahrzeit für eine Bergfahrt wird siebeneinhalb Minuten dauern. Allein das Zugseil wiegt über 40 Tonnen. Die Förderleistung wurde erhöht und anstatt wie bisher 2400 können ab der Wintersaison 2012/2013 nun
3000 Skifahrer pro Stunde transportiert werden. Erhöht wurde auch die Geschwindigkeit des Liftes: Statt wie früher mit fünf Meter pro Sekunde wird die neue Anlage sechs Meter pro Sekunde schnell laufen. Bei den Stützen hat man im Vergleich zur alten Anlage eine eingespart, somit wurde die Zahl von 20 auf 19 reduziert. In einer
Geschäftsführer
Andy Varallo
Technische Daten
Anlage: Piz Boe – Corvara
Länge: 2700 m
Höhenunterschied: 652 m
Antrieb: Talstation
Technologie: Leitner
Kabinen: CWA
Anzahl Kabinen: 104 Förderleistung:
Wintersaison zählen die Betreiber in etwa eine Million Durchgänge. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, so ist es ein Ziel für alle Liftbetreiber entlang der Sellaronda, diese Skirundfahrt vom 7. Dezember bis zum 7. April möglich zu machen. Immerhin ist die Sellaronda ein sehr wichtiges und vor allem weltweit bekanntes Skiprojekt, das in dieser Form wohl einzigartig ist. Entsprechend wird Komfort groß geschrieben. So auch beim Neubau der Anlage Piz Boe: Waren beim Vorgängerlift Kabinen für zwölf Personen im Einsatz, hat man sich nun für CWA Ka-
binen, welche maximal acht Personen fassen, entschieden: der Transport wird für die Wintersportler bequemer.
Logistische Meisterleistung: der Neubau
Ein logistischer Kraftakt war der Neubau der Anlage im vergangenen Sommer. Für den Abbau des Vorgängers und die Installation des neuen Liftes wurde ein Hubschrauber eingesetzt, welcher in 250 Rotationen die Arbeiten abschloss –ein Rekordwert, wenn man bedenkt, dass das eine Arbeitszeit von lediglich 13 Stunden bedeutet. Der eingesetzte Helikopter konnte eine Nutzlast von 3,9 Tonnen zuladen. Spannend wurde es beim Transport der obersten Stützen: Diese mussten sehr früh am Morgen montiert werden, da in der wärmeren Tageszeit der Hubschrauber die Last nicht mehr auf diese Höhe bringen hätte können. Die Vorgängeranlage wurde nicht verschrottet, sondern, wie nun seit 2012 erlaubt, verkauft: Wer zukünftig in Foppolo, Brembo Ski, in der Provinz Bergamo, Skifahren geht, dem wird ein Lift verdächtig ähnlich der Piz-Boe-Anlage erscheinen. Und der Schein wird nicht trügen. Auch wenn der Piz-Boe-Lift vor allem für Skisport bekannt ist, läuft die Anlage auch in den Sommermonaten. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen und um auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur Bergwelt zu ermöglichen, wurden sowohl Tal- als auch Bergstation behindertengerecht gestaltet, damit eine barrierefreie Nutzung eines der modernsten Lifte im Alpenraum möglich ist.
Alpine Sondertransporte
Beim Neubau der Seilbahn Piz Boe in Corvara hat die Spedition Profanter aus Vintl die wichtige Rolle übernommen, die 105 Kabinen vom 500 Kilometer entfernten Werk in Sissach nach Corvara zu bringen. Innerhalb eines Monats wurden 18 LKW-Ladungen organisiert und termingerecht durchgeführt.
Was nach einem einfachen Job klingt, war nicht ganz so einfach: Die neuen Kabinen aus dem Hause CWAConstructions weisen nämlich eine Höhe von 2,91 Meter auf und sind damit höher als konventionelles Ladegut. So kamen Sonderfahrzeuge mit Planenaufbauten zum Einsatz, damit die hochwertige Fracht unterwegs nicht schmutzig oder zerkratzt werden würde. Das seit 1985 in Vintl ansässige Transportunternehmen ist auf Transporte, vor allem auch im alpinen Bereich spezialisiert: 40 LKWs stehen im Fuhrpark. Mit der breiten Palette von Fahrzeugtypen realisiert die Spedition Profanter die unterschiedlichsten Transporterfordernisse. Die Fahrer sind aus Südtirol und entsprechend an schwierige Bergstraßen gewöhnt. Die Spedition Profanter ist so im Stande,
Spezialtransporte auch an nicht einfach erreichbare Orte abzuwickeln. Kunden für diesen hochspezialisierten Bereich sind vor allem Unternehmen aus der Bauindustrie und aus der Wintersportbranche.
Die Piz-Boe-Bahn wurde 1992 neu erbaut. Nach zwanzig Jahren wurde sie erneuert. Bei der Planung vertraute man auch 2012 dem gleichen Architekturbüro, das schon 1992 beauftragt worden war und das vor allem durch die Dachkonstruktion ein Markenzeichen für die Bahn geschaffen hatte: Die dreieckige Form zitierte symbolhaft die Berggipfel, die sich in ihr spiegeln.
Die Aufgabe, die beim Neubau an den Architekten gestellt wurde, war, eine Anpassung an die technische, aber auch architektonische Anforderung der Gegenwart vorzunehmen. Das Kabinenlager musste erweitert werden – im Zuge dieser Arbeiten wurde die Fassade transluzent ausgebildet, wodurch dem Kubus seine Schwere genommen wurde. Stegpaletten mit vorgesetztem Metallgewebe sorgen für ein lichtdurchflutetes und gut einsehbares Kabinenlager. Die Technik – als Hauptbestandteil und ästhetisches Element einer Kabinenbahn – wird hervorgehoben. Träger, Schienen und Gondeln sind für den Benutzer gut sichtbar. Die ursprünglich grellen und bunten Farben sind durch ein monochrom gehaltenes Farbkonzept ersetzt worden und die Bahn kann durch ihre Beleuchtung, je
nach Anlass, in verschiedene Farben getaucht werden. Dem Team von kostnerarchitektur ist es gelungen, eine stimmige Verschmelzung zwischen der ursprünglichen und der hochmodernen neuen Bahn zu erreichen.
Wenn es bei Montagen kompliziert wird, kommt Heliswiss International AG ins Spiel. Egal ob im Hochgebirge oder in engen Innenstädten: Wo für Transporter Ende ist, beginnt der Einsatz der Profitruppe, die mit dem Helikopter tonnenschwere Lasten transportiert und bei Bedarf auch gleich montiert.
Im Sommer 2012 waren die Montagespezialisten gleich öfters in Südtirol tätig: Zum Beispiel beim Ab- und Aufbau der Umlaufbahn zum Piz Boé in Corvara und in Arabba. Am Piz Boe flog das Unternehmen 110 Doppelrotationen - was bedeutet, dass Abbau der alten Anlage und die Installation der neuen in einem Schritt erfolgen, wodurch Leerflüge vermieden werden. Im Einsatz war der KAMOV KA 32A12, der größte in Europa zugelassene Ziviltransporter, der eine Last von bis zu 5000 Kilogramm aufnehmen kann. Das Schweizer Unternehmen ist weltweit tätig. In Europa ist Heliswiss International für Montagen bis zu 5 Tonnen die erste Adresse. Die Kunden werden rundum betreut: von der Planung über die Einholung von Genehmigung, die logistische Planung, bei der auf kürzeste Flugstrecken mit möglichst geringen Höhenunterschieden, sowie auf ein Höchstmass an Arbeitssicherheit wird größter Wert gelegt. Der Vorteil bei einer Beauftragung von Heliswiss International erklärt Christian Stauder, Gebietsveranwortlicher
für Italien und das Tessin: „Unsere Kunden sparen sich den Bau einer Zufahrtsstraße und vor allem sehr viel Zeit, was vor allem bei Liftbetreibern eine wichtiges Argument ist.“
INFO
Heliswiss International AG Projektleitung Südtirol-Italien-Tessin Christian Stauder | Tel. 333 717 61 62 christian.stauder@heliswissinternational.com www.heliswissinternational.com
Präzisionsarbeit auf 3500 Meter: Kranmontage in Courmayeur (Aosta)
104 neue CWA-Kabinen
Die neuen CWA „CONUS 8“ Kabinen kommen auf der Anlage Corvara Boè zum Einsatz. Für die erneu erte Anlage sind die CWA-Kabinen die beste Wahl. In Corvara sind seit 1999 über 450 CWA-Kabinen erfolgreich im Einsatz.
Die neuen CONUS 8 Kabinen für Corvara zeich nen sich durch die gewohnt hohe CWA-Qualität aus. Die sphärische Kabinenform und die kreisrund ange ordneten gepolsterten Sitzbänke bieten den Passagieren ein angenehmes Fahrgefühl. Nicht nur optisch fällt die CONUS-Kabine auf, welche für 8-16 Passagiere erhält lich ist. Auch vom praktischen Nutzen steht sie anderen Kabinen in nichts nach. Das Benutzerkonzept der CO NUS-Kabine ist auf ein schnelles und aufrechtes Ein- und Aussteigen der Passagiere ausgelegt. Auch zur Beförderung von Verletzten oder Passagieren mit Handicap bietet die CONUS-Kabine ausreichend Platz.
Twistin – Skihaltesystem
Um dies zu gewährleisten, kommt für Corvara auch das neue CWA-Skihaltesystem „TWISTIN“ zum Einsatz, welches bereits schon in Miara-Kabinen erfolgreich seine Anwendung findet. Sobald Skifahrer ihre Skisportgeräte in die TWISTIN-Module stecken, sichert eine automatische Dreh- und Klemmhalterung die Sportgeräte für die Fahrt. Da die TWISTIN-Module bodeneben eingebaut sind, können die Öffnungen optimal für den Sommerbetrieb abgedeckt werden.
Bestes Innenklima
Die CWA-CONUS-Kabinen bieten den Passagieren auch ein angenehmes Innenklima. Die zwei Dachfenster lassen sich
komfortabel ausklappen und sorgen so für Frischluft in den CWA-Fahrzeugen. Dank erfolgreichen und langjährigen Kundenbeziehungen hat sich CWA im italienischen Markt als führender Kabinenhersteller etabliert. Die neueste Anlage in Corvara Boè ist dafür das beste Beispiel.
Die Flagge ist im Handling so einfach, dass sie auch fürs Training geeignet ist und somit auch hier die höchstmögliche Sicherheit der Läuferinnen und Läufer garantiert wird.
Skipp als Olympia-Ausrüster
Für Skipp und die Familie Rottensteiner war 2012 ein ganz besonderes Jahr. Das erste Mal seit dem Bestehen war das Unterlandler Unternehmen offizieller Ausrüster einer Großveranstaltung: für die erste Jugend-Winter-Olympiade in Innsbruck.
Für dieses Sportfest hat sich Skipp als einziger Lieferant von Slalomstangen und Snowboardstangen gegen die gesamte Konkurrenz durchgesetzt. Auschlaggebend für den Zuschlag war die Qualität. Dies fiel schon bei Trainings in den Skihallen und Gletscher auf, wo die Bruchfrequenz weit unter der der Konkurrenz war. Außer bei den mittlerweile schon üblichen Rennen, wie die Abfahrt in Gröden und die Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel, wurden mit den Skipp Slalomstangen auch die China National Wintergames ausgerüstet.
Es wird bei Anfahren durch den Rennläufer nichts mehr verschoben, so wie es bei Rennen immer zu beobachten war.
National und Regional Abgesehen von den internationalen Großveranstaltungen werden die Skipp-Stangen auch immer mehr in lokalen Bereichen verwendet. Neben den oben genannten Highlights, haben die Slalomstangen bei vielen anderen Rennen ihre Qualität bewiesen. So wurden zum Beispiel alle FIS-Rennen des steirischen Skiverbandes mit Skipp-Stangen ausgetragen. Innovation wird bei Skipp groß geschrieben. Seit drei Jahren arbeitet man am Schnellschraubgewinde, bei der die dritte Generation nun in den verschiedensten Pistenverhältnissen schnelles Handling und gute Verankerung garantiert.
Ein großer Vorteil dieser „Quick Screw“ ist, dass sie nicht nur sich sehr schnell einschrauben (1,5 Drehungen), aber auch sehr schnell lösen lässt. Das ermöglicht schnelles Setzen des Laufes aber auch sehr schnelles Abbauen. Nebenbei trägt diese Technologie viel zur Sicherheit bei Rennen bei, da man in weniger als 10 Sek. eine Stange auswechseln kann. Also auch bei kurzen Startinterwallen ohne Start – Stop eine Stange ausgetauscht werden kann, ohne das Rennen zu unterbrechen bzw. einen Läufer oder eine Läuferin zu behindern.
Sicherheit wird groß geschrieben
Viel für die Sicherheit wurde auch mit der Entwicklung der neuen Torflagge getan. Nach vielen verschiedensten Entwicklungsstufen (2 Patentanmeldungen) kommt nun die letzte Version auf den Markt. Diese Flagge ist wohl die einzige die, im Moment, alle FIS-Kriterien erfüllt.
Ingenieurs-Kunst liegt auch darin, das unmöglich Scheinende möglich zu machen. Konstruktiv hochwertige Bauten sind oft ein Kompromiss zwischen innovativen Träumen der Architektur und der Bauausführung. Solche Projekte sind in mehrfacher Hinsicht eine besondere Herausforderung.
Thomas Weissteiner, Bauingenieur aus Bruneck, hat nicht nur Erfahrung im Wohn- und Industriebau, Brückenbau oder auch mit heiklen Sanierungen von Altbestand, sondern auch im Seilbahnbau und Sportstättenbau mit besonderer Architektur im alpinen Bereich. Ein Auszug aus der Referenzliste (siehe Kasten) liest sich wie das „where is where“ besonderer Bauten in exponierten Zonen. Permafrost, schwere Erreichbarkeit, exponierte Lagen, beengte Arbeitsplätze, Temperaturschwankungen von über 50 Grad Celsius, Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h, tonnenschwere Schneelast mehrere Meter hoch … das sind einige der oft schwierigen Rahmenbedingungen von Baustellen in Höhen von 3000 Metern und darüber. Dabei geht es nicht nur um die technische Planung und Vorgaben des fertigen
Fußgängerbrücke in St. Ulrich, Gröden
Projektes, sondern um die richtige Materialwahl, die richtige Konstruktionsart und während des gesamten Planungszeitraums um Zusammenarbeit mit allen, um für die Baufirmen vor Ort beste Lösungen zu finden.
Vom Traum zum machbaren Projekt
Thomas Weissteiner und sein Partner Christian Aste aus Innsbruck wissen, worauf es ankommt. Dazu Thomas Weissteiner: „Der Tragwerksplaner und Konstrukteur muss mit beiden Beinen fest am Boden stehen, der Architekt darf schweben. Wir Ingenieure spüren die Schwerkraft, die Schneelast und das Erdbeben, wir wissen, wie sich das Tragwerk anstrengt und sich ächzend verformt, wir berechnen die Grenzen und gehen aus ästhetischen und ökonomischen Gründen knapp an diese heran. Die Baupraxis beginnt mit der Realisierung. Pläne sind Träume im Kopf, später auf Papier in diversen Maßstäben.“
Die Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher auf 3440m
In der Referenzliste von Aste-Weissteiner ist die Bergstation der Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher ein weiteres Highlight. Vor wenigen Wochen eröffnet, ist dieser innovative Bau (mit Stahl-Glas-Fassaden von Frener und Reifer
Arbeiten an der Wildspitzbahn auf 3440 m
Auszug aus der Referenzliste
• Fußgängerbrücke in St. Ulrich, Grödental
• Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher
• Aussichtsplattform Top of Tyrol am Stubaier Gletscher
• Aussichtsplattformen Big 3 am Söldener Gletscher
• Top Mountain Star in Hochgurgl
• Bergisel-Sprungschanze
• Aqua Dome – Therme Längenfeld -Neubau 2002, Hotel-Zubau und Kristallsauna-Aufstockung 2012 Zukünftige Projekte:
• Skigebiets-Zusammenschluss Lech/Zürs und St. Anton
• Neue Bergstation inkl. Restaurant und Panoramabar Rüfikopf in Lech am Arlberg
• Kunsthalle + Landhäuser (Arlberg Hospiz in St. Christoph am Arlberg)
aus Brixen) in Fachzeitschriften und diversen Funk- und TV- Medien in halb Europa präsentiert worden. „In so einem Mega-Projekt von Anfang an mit dabei zu sein, bringt natürlich entsprechende Aufmerksamkeit in der Branche“, freut sich Thomas Weissteiner. Das gilt auch für die anderen alpinen Projekte an der Grenze zu Südtirol, in Stubai, in Sölden oder Obergurgel. Auch in Südtirol hat er zahlreiche Projekte verwirklicht. Bei der von Stahlbau Pichler gefertigten Brücke zwischen dem Zentrum von St. Ulrich und der Seiseralm Bahn zeichnet Weissteiner für die Statik verantwortlich. Stolz ist der Brunecker auch darauf, dass er für das neue Messner Mountain Museum am Kronplatz den Kontakt zwischen Skirama und den Stararchitekten der Zaha Hadid Architects hergestellt hat. Zurzeit hat Thomas Weissteiner zusammen mit seinem Partner einen Lehrauftrag am Institut für Hochbau in Innsbruck unter der Leitung von Dr. Patrik Schumacher, dem Partner von Zaha Hadid. „Dabei ist wichtig zu sehen, wohin sich die Architektur entwickelt und wie und mit welchen Konstruktionsmethoden dies realisiert werden kann. Somit sind wir in einem ständigen Lernprozess und immer up-to-date“, so Thomas Weissteiner.
Aussichtsplattform Top of Tyrol am Stubaier Gletscher
Top Mountain Star in Hochgurgl
Thomas Weissteiner
Bergisel Sprungschanze
Fassadenbau-Spitzenleistung
„Neue Wildspitzbahn“
FRENER & REIFER, die Fassadenprofis aus Brixen, mit der Gebäudehülle für die neue Wildspitzbahn beauftragt, schaffen auf 3440 m Höhe im Tiroler Pitztal eine einzigartige Hochgebirgsszenerie. Für das Besucherauge eine weithin glitzernde „Schneewehe“ über vereister Gipfelkrone.
Die komplett neu errichtete Wildspitzbahn im Pitztal, jetzt noch durch ein Restaurant mit spektakulärer Aussicht auf die Dreitausender der Ötztaler Alpen erweitert, ist mit 3440 Metern über dem Meeresspiegel Österreichs höchstgelegene Bergstation. Sie führt auf den höchsten, seilbahntechnisch erschlossenen Gletscher Österreichs, den Hinteren Brunnenkogel.
Restauranterlebnis mit Glas Den Wettbewerb für das komplexe Hochgebirgsprojekt konnten die Architekten Baumschlager Hutter aus Dornbirn mit Prof. Carlo Baumschlager für sich entscheiden. Für den Stahlbau zeichnete die Bitschnau project GmbH verantwortlich. Die Fassadenbauprofis der FRENER & REIFER GmbH aus Brixen waren federführend in der Arbeitsgemeinschaft für „Stahlbau-Koordination, Verbindungskonstruktionen und Gebäudehülle.“ Darüber hinaus für Erstellung 3D-Planung und Fertigung der gesamten Gebäudehülle bei Bergund Talstation, dazugehörige Anschlusskonstruktionen und Verglasungen am Bergcafe inbegriffen.
Großzügig geschwungene Glasflächen verbinden das Restauranterlebnis mit der Weite der Gebirgsumgebung und laden
Technische Daten
Bauherr: Pitztaler-Gletscherbahnen GmbH & Co. KG
Architekt: Baumschlager Hutter ZT GmbH
Stahlbau und Gebäudehülle: ARGE FRENER & REIFER GmbH in Kooperation mit der Bitschnau project GmbH
zu atemberaubenden Ausblicken ein. Auf einer kühn über dem Abgrund schwebenden Terrasse. Für Besucher eine weithin glitzernde „Schneewehe“ als Gipfelkrone!
Abenteuerliche Arbeit im Hochgebirge FRENER & REIFER Projekt-Herausforderungen resultieren im Hochgebirge aus ungewöhnlichen Rahmenbedingungen. Einerseits sind extreme Wetterwechsel und abenteuerliche Transportlogistik zu schultern, andererseits schwierige Montagebedingungen bei der gesamten Gebäudehülle. Beispielgebend sind dafür: die geringe Aufstandsfläche von nur 200 m2 für 1200 m2 Nutzfläche; steil abfallende Bergflanken, dünne Luft der extremen Höhenlage und plötzliche Wintereinbrüche mitten im Sommer auf engster Baustellenfläche. Weitere Heraus-
forderungen: Vorgegebene computermodellierte Formvisionen mussten im Rahmen der FRENER & REIFER Ausführungsund Werkstattplanung mit Hilfe von 3D-CAD-Programmen konstruktiv neu entwickelt werden: als sogenannte „Freiformflächen“. Das heißt: Jedes einzelne Paneelblech hat eine einmalige Form, ist also ein individuell geformtes, unikates Bauteil. Hinzu kamen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und materialminimierende Konstruktionskniffe. Damit aus Stahlbau „Leichtbau“ wird! Erwähnenswert: das kostensparende Logistikkonzept ohne Hubschraubereinsatz. Außerdem als wirtschaftlicher Pluspunkt zu verbuchen: präzise Vorfertigung aller Bauteile im FRENER & REIFER Werk, reibungslose Montage der gesamten Freiform-Gebäudehüllen für Berg- und Talstation mit sämtlichen Stahlfachwerk-Anschlüssen. Dazu die Restaurant-Glasfassade an der Bergstation aus gebogenen Isoliergläsern plus Ganzglasbrüstung aus gerundetem Sicherheitsglas entlang der Terrasse. Zusätzlich musste stets die wettergefährdete knappe Montagezeit von Juni bis Oktober berücksichtigt werden. Alles ohne Nachbesserungsmöglichkeit auf der Baustelle und ohne Kostenüberschreitungen bei absoluter Termineinhaltung. 40 Jahre FRENER & REIFER Handwerks- und Technologiepraxis haben‘s geschultert. Das Ergebnis ist atemberaubend und jederzeit während der Skisaison erlebbar!
Der weltweit einzigartige Direktantrieb von LEITNER ropeways überzeugt nicht nur Seilbahnbetreiber. Diese innovative Technologie erreicht bei Seilbahnen signifikante Senkungen des Energieverbrauchs und wird gleichzeitig als Generator in Windkraftanlagen verwendet. Sie ist zuverlässiger als vergleichbare Systeme und dank geringerer Geräuschentwicklung komfortabler für Passagiere.
Der LEITNER-Direktantrieb ist das weltweit einzigartige Seilbahn-Antriebssystem, das ohne Getriebe arbeitet. Dies beschert den Betreibern wie auch den Passagieren überzeugende Vorteile. Da der Antrieb nur aus drei bewegten Teilen besteht, die sich dazu vergleichsweise langsam bewegen, läuft die Anlage wesentlich ruhiger bei Verringerung der Betriebsgeräusche. Der Geräuschpegel wird um rund 15 Dezibel reduziert. Damit vermeidet LEITNER den sonst üblichen Wirkungsgrad-Verlust des Getriebes.
Mehr Komfort und nachhaltig geringerer Energieverbrauch Dass der Direktantrieb wirtschaftlicher und umweltschonender ist, zeigt das Beispiel der 8er-Sesselbahn Ochsalm im Skigebiet von Kitzbühel. Im vergangenen Winter erreichten die Bergbahnen dort mit dem Direktantrieb eine fünfprozentige Reduktion des Energieverbrauchs. Bei 125 Betriebstagen und 1027 Betriebsstunden errechnete sich eine Gesamtersparnis in der Saison von 41.080 Kilowattstunden. Damit könnten ca. 150 Haushalte in Kitzbühel ein ganzes Jahr versorgt werden.
Der Direktantrieb von LEITNER hat sich nicht nur bei Seilbahnen als innovative Technologie bewährt. Durch den Direktantrieb schuf LEITNER die technischen Voraussetzungen, mit LEITWIND Windkraftanlagen einen ebenfalls innovativen und vielversprechenden Geschäftsbereich aufzubauen. Hier wird der Antrieb in umgekehrter Funktion als Generator eingesetzt. Welche eindrucksvollen Ziele damit realisiert werden können, zeigt das Beispiel des kleinen Skigebiets Salzstiegl in der Steiermark, in dem durch zwei Windkraftanlagen von LEITWIND der Strombedarf des Skigebiets abgedeckt und zusätzlich bis zu 2,7 Mio. Kilowattstunden in das öffentliche Netz gespeist werden können.
Innovative Lösungen
Anlagen mit Direktantrieb liefern die Antworten auf wesentliche Fragen der Zukunft. Mit solch innovativen Lösungen schafft LEITNER ropeways die perfekten Voraussetzungen dafür, dass die Bahnen neben den klassischen Wintersportorten immer mehr bei alternativen Nutzungen in Städten oder bei touristischen Sehenswürdigkeiten erfolgreich eingesetzt werden.
DER DIREKTANTRIEB
Mit unserem in der Seilbahnbranche einzigartigen Direct Drive erreichen wir exklusiv eine deutliche Lärmreduktion und Energieersparnis. Innovative nachhaltige Technologie für unsere Kunden.
Neues vom Kronplatz
Richtung Olang gibt es die neue Piste Lorenzi, die RiedAbfahrt zum Bahn-Anschluss in Percha wurde um einen neuen Teilabschnitt erweitert. Die Piste Pre da Peres wurde verbreitert und neue Maßnahmen zur weiteren Perfektion der Pistenbeschneiung getroffen.
Von der Talstation des „Plateau“-Lifts bis zur Talstation der Sesselumlaufbahn „Arndt“ erstreckt sich die neue –eine 1,3 km lange Piste. Dazu Matthias Prugger, Präsident vom Skirama Kronplatz: „Die Piste mit dem passenden Namen Lorenzi, ist als „blaue“ Piste eingestuft und gilt somit als Verlängerung der besonders bei Anfängern und Familien beliebten Plateau-Piste.“ Für Genießer ein Geheimtipp neben der Piste: Die Lorenzi-Hütte am Fuße der Piste ist eine der beliebtesten Hütten am Kronplatz.
Seit jeher ist dem Betreiber auch die Sicherheit ein besonderes Anliegen.
„Seit mehreren Jahren werden die Pisten am Kronplatz an bestimmten Engstellen verbreitert und so können wir mit Stolz die Reduzierung um rund 5 % der Skiunfälle bekanntge-
ben. Die Piste Pre da Peres z. B. wurde auf der gesamten Länge verbreitert, sodass für die Skifahrer mehr Pistenfläche zur Verfügung steht. Die qualitativen Verbesserungen zeigen statistisch, dass dadurch mehr Sicherheit geboten wird.“
Technische Beschneiung
Schneesicherheit wird am Kronplatz ganz groß geschrieben. Schon seit Jahren ist der Skiberg mit seiner technischen Beschneiung (zu 100 %) die absolute Nr. 1 in Italien. Durch unterirdische Leitungen, Speicherbecken und durch jahrelange Erfahrung im Bereich der Skipistentechnik hat der
Matthias Prugger
Kronplatz beispielgebend für den gesamten Alpenraum höchste alpine Kompetenz bewiesen. Dazu Präsident Prugger: „Für die Wintersaison 2012/13 wurde die Piste Pre da Peres errichten und 2013/14 folgt ein neues Speicherbecken. Diese Neuerung garantiert ökologisch vertretbare Schneesicherheit auf weiteren Pisten des Top-Skigebietes in den italienischen Alpen. Der Kronplatz ist und bleibt top!“
New Full Service Center – Ried/Percha
Die Talstation Ried/Percha, wo der Kronplatz mit dem Eisenbahnnetz verbunden ist, wurde zu einem Full Service Center ausgebaut. Hier stehen den Gästen nun ein Ski-Depot, ein Ski Verleih, Skiservice und eine Bar/Imbiss zur Verfügung. Somit kann das „autofreie“ Skierlebnis noch besser erfahren werden. Christian Erroi ist als Direktor der Kronplatz Seilbahnen AG Nachfolger von Andreas Dorfmann und natürlich begeistert von der innovativen Idee der Lift-Bahnanbindung über Percha. „Um die Talstation noch leichter zu erreichen, wurde die Riedabfahrt um die Piste Freiselberg erweitert. Der neue Skiweg mit einer Länge von 680 m, einer mittleren Breite von ca. 15 m und einer mittleren Neigung von 16,7 % wurde als blaue, also einfache Piste kategorisiert und soll vor allem Familien mit Kindern eine leicht befahrbare Alternative zum normalen Abschnitt der Ried-Piste bieten.“
Mobility – Mit dem Zug direkt auf die Skipiste Spätestens seit im letzten Jahr der Kronplatz direkt an die Bahn angebunden wurde, hat das neue autofreie Mobilitätskonzept im Skigebiet einen ersten großen Schritt gemacht.
Direktor Erroi freut sich über eine weitere Verbesserung:
„Nun wird das Projekt weiter entwickelt, um auch in diesem Bereich eines der innovativsten Skigebiete weltweit zu werden. So werden die Züge ab kommenden Winter an sieben Tagen die Woche im Halbstundentakt zirkulieren.“
Weitere Verbesserungen von Bahn- und Buslinien sowie auch der zahlreichen Skibusverbindungen sollen den autofreien Skitag noch schmackhafter machen. Der Transfer
zwischen den verschiedenen Orten und Skigebieten wird erleichtert und die zahlreichen Nebenangebote der Region, wie z.B. eine Shopping-Tour in Bruneck oder der Besuch eines Museums, sind bequem per Bus und Zug erreichbar.
Skimovie
Die Sensation für alle Skibegeisterten: Bei der Skiline Kronplatz kann jeder seinen eigenen Film auf der Skipiste drehen. Die Skimovie-Installationen ermöglichen durch die Passage eines Drehkreuzes in einem Starthaus (mit Ski-Pass) die Strecke im Bereich der Piste Alpen zu durchfahren und dabei von einer HD-Filmkamera während der gesamten Fahrt gefilmt zu werden. Die Kamera verfolgt die Fahrt bis ins Ziel und stellt den daraus gewonnenen Film auf Ihr Skiline-Konto ins Internet. Man kann die Fahrt im Internet oder auf den Skiline-Terminals im Skigebiet (Talstation Olang und Kronrestaurant) ansehen, veröffentlichen, löschen, auf YouTube oder Facebook stellen, oder an Freunde per E-Mail verschicken. Das Beste an diesem Service ist, dass es für jeden Skifahrer zugänglich ist und ihn nichts kostet.
World-Record-Piste
Am 15. Jänner 2011 schaffte ein Team von 16 Athleten in 24 Stunden auf Skiern 1,67 Millionen Höhenmeter. Ein neuer Guinnes-World-Record wurde somit geknackt. Seit diesem Winter wird die Piste zu Ehren dieser fabelhaften Leistung zur „World-Record-Piste“ umbenannt. Es handelt sich um die Piste Nr. 21 „Gassl“ bei Olang. Länge: 1650 m; Höhenunterschied: 1174 m.
Für ein Skigebiet, das im Herzen des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten liegt, sind umweltfreundliche Angebote ein besonderes Anliegen. Seit diesem Jahr nimmt Carezza Ski an der gemeinsamen Projektinitiative „alpine Klimaskigebiete“ mit dem Partnergebiet Arosa in der Schweiz teil.
Damit soll ein nachhaltiges Skigebietsmanagement mit Energiesparmaßnahmen geschaffen werden. Im Bereich der Beschneiung ist TechnoAlpin Ansprechpartner der beiden „Klimaskigebiete“. Im vergangenen Jahr wurden daher zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Beschneiung energieeffizienter zu gestalten. „Voraussetzung für eine ressourcenschonende Beschneiung ist eine vollautomatische Anlage“, erklärt TechnoAlpin-Projektleiter Markus Pfeifer. „Die Daten aus den vergangenen Jahren können damit ausgewertet und die Anlage und Schneeproduktion entsprechend angepasst werden.“ So wird etwa eine Pumpe nur dann in Betrieb genommen, wenn sie zu 80 % ausgelastet ist. Durch das Aufzeichnen und Speichern der jährlichen Schneeproduktion an jedem Hydranten wird eine überflüssige Schneeproduktion vermieden. Jedes Jahr werden die Mengen angepasst und optimiert, so dass der Schneemacher genau weiß, wenn an der Stelle genug Schnee vorhanden ist.
Projekt „Klimaskigebiet“
„Um eine effiziente Anlage zu bauen, muss bereits in der Planung wichtige Vorarbeit geleistet werden. Der richtige Schneeerzeuger muss am richtigen Ort platziert werden, sonst gehen wertvolle Ressourcen verloren“, so Pfeifer. Ausschlaggebend für die Wahl des Schneeerzeugers sind Pistenbreite und Exposition, die Windsituation und die erforderliche Schneemenge. Gemäß dieser Faktoren werden
verschiedene Propellerkanonen oder Lanzen eingesetzt. „Jeder Berg ist anders. Daher muss jede Anlage individuell geplant werden“, beschreibt Pfeifer seine tägliche Arbeit. Zudem muss die Anlage die richtige Größe für das jeweilige Skigebiet haben. „Im Idealfall kann das Skigebiet innerhalb von maximal 80 Stunden eingeschneit werden. So können optimale Bedingungen abgewartet und die Anlage effizient betrieben werden.“ Generell gilt: je kälter es ist, desto effizienter ist die Beschneiung. Bei kalten Temperaturen kann mit der eingesetzten Energie mehr Schnee erzeugt werden. „Ein Beispiel: bei -3° C benötigt ein Schneeerzeuger für 1 m³ Schnee etwa die doppelte Energieleistung als bei -10° C“, rechnet Pfeifer vor. „Für TechnoAlpin ist der schonende Umgang mit den vorhandenen Ressourcen das Um und Auf. Als Unternehmen, das mit und in der Natur tätig ist, ist es uns ein Anliegen, Vorreiter in der energie effizienten Beschneiung zu sein. Das Projekt ‚Klimaskigebiet‘ war für uns eine großartige Gelegenheit, unser gesammeltes Know-how umzusetzen“, fasst Pfeifer das Engagement von Tech noAlpin zusammen.
Hypo Vorarlberg Leasing finanziert Dolomiti Superski. Mit der Hypo Vorarlberg Leasing hat der Skipassverbund Dolomiti Superski einen starken Partner gefunden: Der größte Leasingfinanzierer der Region unterstützt den Bau des Verwaltungsgebäudes des Verbundes mit einem Volumen von 1,7 Millionen Euro.
Bereits im Frühjahr diesen Jahres konnte das Gebäude in der Gemeinde Kastelruth in Runggaditsch fertiggestellt werden. „Die Finanzierungsform Leasing konnte sich in den letzten Jahren als attraktive und zukunftsorientierte Alternative durchsetzen. Wir freuen uns, dass wir mit Dolomiti Superski wiederum eines der führenden Südtiroler Unternehmen mit unserer Finanzierung begleiten können“, so Michael Meyer, Delegierter des Verwaltungsrates der Hypo Vorarlberg Leasing.
Michael Meyer
Innovative Skiregion durch Zusammenschluss
Der Zusammenschluss von zwölf Skigebieten in den Dolomiten ist ein Skiparadies der Superlative, das sich in Südtirol, Trentino und Belluno auf einer Fläche von insgesamt 3000 km² erstreckt. In der Skiregion mit insgesamt 1200 Pistenkilometern werden jeden Winter 160 Millionen Skipassdurchgänge auf 450 Aufstiegsanlagen registriert. Seit nunmehr 38 Jahren steht Dolomiti Superski für konstante Innovation und Entwicklung im Bereich des Skitourismus – nicht zuletzt durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der einzelnen Skigebiete, die durch den Verbund koordiniert wird.
Über die Hypo Vorarlberg Leasing
Die Hypo Vorarlberg Leasing beschäftigt am Hauptsitz in Bozen sowie in den Filialen in Como und Treviso 32 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, einem internationalen Finanzinstitut mit „A1“-Rating (Moody’s). Seit Beginn ihrer Geschäftstätigkeit im Jahr 1991 präsentiert sich die Hypo Vorarlberg Leasing mit Schwerpunkt Immobilienleasing als leistungsfähiges und kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen sowie als starker Partner der Südtiroler Wirtschaft.
- Kreisel- und Tauchpumpen für sämtliche Bewässerungssysteme
- Schmutz- und Abwasserpumpen für Kläranlagen und Baustellen
- Pumpsysteme für Obstgenossenschaften und Kellereien
- Pumpen für die Gastronomie und den Privathaushalt
- Pumpen für den Zivilschutz
- Pumpen für die Lebensmittelindustrie
- UV-Desinfektionsanlagen für die Wasserentkeimung von Trink- und Abwasser sowie für Schwimmbäder
- Stromgeneratoren für die flexible Stromversorgung
- Hochdruckreiniger
- Kompetenter Beratungspartner
- Reparaturdienst und Serviceeinsätze
- Wellenausrichtung bei Pumpengruppen
Schilder, und Infos aller Art
Sitour steht für umfassende Informationen, für Sicherheit, auf und abseits der Pisten. Im Bericht des Dolomiti Superski, am Arlberg, in Saalbach-Hinterglemm oder in Garmisch – ohne Panoramakarten und aktuellen Infos wäre der Skisport undenkbar.
Seit Jahrzehnten weist die Sitour allen, die sich weltweit in den Bergen bewegen, den richtigen Weg – durch Panoramatafeln, Pistenmarkierungen und aktuellen Daten für Smartphones. Dazu Michael Mattesich, Geschäftsführer von Sitour Italia mit Sitz in Montan. „Wir sind der weltgrößte Anbieter von Infos für den Wanderer, Skifahrer und überhaupt Outdoor-Sportler jeder Art. Und das in den wichtigsten internationalen Bergregionen in den Alpen, den Dolomiten bis Aspen. Wir ergänzen und optimieren dieses Angebot auch laufend. Die von Sitour angebotenen Pistenleitsysteme werden jeweils auf die einzelnen Kunden, sprich Skigebiete, abgestimmt.“
iSki für iPad und Smartphones Informationen über Skigebiete in ganz Europa, das Wetter, Lifte, Pistenbeschaffenheit, Zimmerangebote etc. und das alles auf dem PC, dem Smartphone oder iPad. Das Dienstleistungs-
Daten der Nutzer von iSki Trophy
Aufgeteilt nach Altersgruppen:
16 - 25Jahre: 22 %
25 - 35 Jahre: 28 %
35 - 50 Jahre: 39 %
50+: 11 %
Aufgeteilt nach Geschlecht:
81 % männlich
19 % weiblich
Angebot der Sitour-Feratel-Gruppe vom Tiroler Unternehmer Peter Schröcksnadel sucht seinesgleichen und reicht bis zu Panorama Livestreams. Aber nicht nur Infos im Vorfeld einholen, sondern den Skitag im Nachhinein noch einmal genießen, ist mit iSKI-Tracker möglich. Der ganze Skitag wird aufgezeichnet und am Abend kann man Höhenmeter, Distanzen usw. abrufen.
Maximale Information – minimales Risiko
Neuschnee. Die Suche nach dem perfekten Powder beginnt. Jeder will zuerst den glitzernden Tiefschneehang befahren. Freeriden setzt neben dem fahrtechnischen Können ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein voraus, sowohl für die eigene Sicherheit, als auch jede anderer Personen. Um Verhaltensregeln abseits der gesicherten Pisten zu kennen und einzuhalten sowie das Lawinenrisiko einzuschätzen, bedarf es umfangreicher Kenntnisse. Wie gefährlich wird es sein? Welche Hänge sind mit minimalem Risiko befahrbar? Was sagt der Lawinenlagebericht? Die Lösung: sitour FreerideCheckpoint.
Das intelligente Aussichtsfernrohr
Das Viscope ist ein neuartiges Aussichtsfernrohr, welches gewünschte Informationen wie Berg- und Ortsnamen, Wegund Flurbezeichnungen, Logos und Bilder punktgenau in das Gesichtsfeld des Betrachters einblendet. Die Einblendung geschieht dabei rein mechanisch und garantiert somit eine geringe Störanfälligkeit und Langlebigkeit bei der Installation im Hochgebirge. Ein innovatives Produkt, Exklusivanbieter Sitour Italia im ganzen italienischen Territorium.
Die Skisaison im Juwel der Dolomiten, den Sextner Dolomiten, hat längst begonnen. Seit 3. November läuft der Skibetrieb und das italienische Damen-Skinationalteam hat die Marc-Girardelli-Piste bereits getestet. Jeder Hang ein Traum – jeder Schwung ein Genuss.
Unter den Latten knirscht der Schnee – Skistart in Rekordzeit. 82 km Abfahrten, 31 Bergbahnen und Lifte, 4 Berge und 1 Skipass – das sind die Charaktere einer faszinierenden Skiregion, die zu den aufstrebendsten der Alpen zählt.
Die Sextner Dolomiten-Runde
Diese Skirunde wird auch Giro delle Cime genannt, ist die Erlebnisreise auf Skiern, die den passionierten Skifahrer in seinen Bann zieht. Wer sich in dieser spektakulären Gebirgslandschaft, dem neuen Weltnaturerbe der UNESCO, auf Skiern bewegt, kann mit einem Feuerwerk an Highlights rechnen: vier Skiberge, 30 km Abfahrten, 10.000 Höhenmeter. Die Tagestour für den passionierten Skifahrer führt von der Talstation der Helmbahnen in Vierschach über den Helm nach Sexten. Der im 15-Minuten-Takt zirkulierende Gratis-Skishuttle bringt die Skigäste direkt zur Rotwand, der Heimat von Riesenschneemännern und Rentieren, übrigens die einzigen freilaufenden auf italienischem Staatsgebiet. Die Unesco-Naturparkabfahrt entführt in die Ruhe und Abgeschiedenheit der Schelabalm und weiter zum Kreuzbergpass. Hier schmieden große Skiasse ihre Erfolge – nach Marc Girardelli ist sogar eine Piste benannt. Mit der Abfahrt
ins südseits gelegene Valgrande erfolgt der Übertritt in die italienischsprachige Nachbarregion Venezien.
Die neue Familienabfahrt „Campo“ – 4,7 km
Die Ski Area Val Comelico, 7 km südöstlich des Kreuzbergpasses, gilt als Geheimtipp für den anspruchsvollen Skifahrer. Mit der Eröffnung der neuen 4,7 km langen Familienpiste Campo am 22. Dezember 2012, punktet das Skigebiet auch bei Anfängern. Die auf ihrer Gesamtlänge mit modernster technischer Beschneiung ausgerüstete Abfahrt zählt zu den schönsten des gesamten Cadore und ist das Ski-Highlight dieses Winters im weltgrößten Skiverbund von Dolomiti Superski. Hier befindet sich auch der Wendepunkt des Giro delle Cime, der über Kreuzberg, Signaue, „Holzriese“ – sie ist die steilste präparierte Piste Italiens und Helmissimo-Abfahrt –wieder zum Ausgangspunkt zurückführt.
NEUHEIT: Kostenlose Führung
Im Winter 2012/13 werden erstmals auf der Sextner Dolomiten-Skirunde (Giro delle Cime) kostenlose Führungen durch einen erfahrenen Skilehrer angeboten. Diese finden jeweils montags und donnerstags unter vorheriger Reservierung an den Skipasskassen statt.
18 schnelle Liftanlagen pendeln von 1550 bis 2500 m und verbinden Obereggen mit den Skizentren von Pampeago und Predazzo. Auf dem Pistenplan, mitten im UNESCO Weltnaturerbe Latemar, finden Sie 48 km Abfahrten und einen Snowpark mit Halfpipe. Außerdem eine Skipiste und eine Rodelbahn mit Flutlichtanlage.
Mehrere internationale Preise zeichnen das Skikarussell für seine Pistenpflege und Schneequalität aus. Trotz der innovativen Entwicklung herrscht großer Respekt für die Natur und den Schutz der unberührten Umgebung. So wird beispielsweise der gesamte Ort mit Fernwärme aus Biomasse versorgt. Obereggen, im Herzen der Dolomiten, ist dem weltweit größten Skiverbund “Dolomiti Superski” angeschlossen.
Wenn die Nacht zum Tag wird
An drei Tagen in der Woche, jeweils dienstags, donnerstags und freitags, können Nachtschwärmer von 19.00 bis 22.00 Uhr per Ski oder Schlitten die mit Scheinwerfern bestrahlten Pisten erobern. Und zwar völlig kostenlos, wenn sie bereits einen Mehrtagespass, Wochen- oder Saison-Skipass besitzen. Und nach der abendlichen Talfahrt geht’s ins Tipi, das erste und einzige Indianerzelt Après Ski der gesamten Alpenregion, wo Sie sich entspannen, Freunde treffen, Musik hören und sich mal so richtig gehen lassen können.
Obereggen Night Show
Jeden Montag, jeweils um 21.30 Uhr, findet in der Talstation von Obereggen die „Obereggen Night Show“ statt. Eine spektakuläre Show der Ski- & Snowboardschule von Obereggen mit besten Freestylern der Region, romantischem Feuerwerk über dem Nachthimmel des Skigebiets, Open Air Disco und Glühwein zum Aufwärmen für alle Zuschauer. Und den Bruno-Bären mal live zu erleben,
macht sicher auch für ihre Kleinen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis! Der Eintritt zur „Obereggen Night Show“ ist kostenlos!
Snowpark Obereggen
Der „Obereggen Snowpark“ ist ein Park für alle. Insgesamt an die 30 Strukturen und Obstacles für alle Schwierigkeitsgrade; Kicker, Boxen, Rails, sowie Halfpipe und Boardercross-Strecke. Der Park befindet sich an der Pampeago-Piste, die vom Obereggen-Lift bedient wird. Die Firma F-tech plant, baut und betreut den Snowpark in enger Zusammenarbeit mit der Obereggen AG. F-tech garaniert im Snowpark Obereggen einen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard. Die Instandhaltung des Parks erfolgt täglich mit Schneeraupe und Handarbeit. Die Halfpipe wird zwei bis dreimal die Woche mit der Pipe Maschine gepflegt. Zudem kümmern sich die Shaper um gute Musik, im parkeigenen Clubhouse mit Chillarea. Neuheit 2012/2013: Bagjump im Snowpark, vom 7. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 sowie vom 9. Februar 2013 bis zum 10. März 2013.
Darauf ist Verlass!
„Ich bin Mitglied beim Weißen Kreuz, weil ich weiß, dass es eine gute Sache ist und mir zahlreiche Vorteile bringt.“ Werde auch du Mitglied 2013. Danke.
Große Aufmerksamkeit für die Kleinsten
Je öfter du fährst, desto größer wirst du. Als Skisportler, versteht sich! Darum widmet Obereggen Kindern und Familien ganz besonders große Aufmerksamkeit.
Skipass Spezial
Die diesjährige Neuheit ist das Angebot für Kinder bis 8 Jahre, völlig kostenlos Ski zu fahren. Alle Erwachsenen, die einen Tages- oder Mehrtages-Skipass erwerben, erhalten einen weiteren, am gleichen Tag nutzbaren Skipass für ein Kind, das nach dem 1.12.2004 geboren wurde. Jugendliche bis 16 Jahre hingegen haben Anrecht auf einen Preisnachlass von 30 Prozent.
Verleih Spezial
Der „Ski- und Snowboardservice Siegfried“ bietet Sonderrabatte beim Skiverleih für Inhaber eines Saison-Skipasses Val di Fiemme/Obereggen. Kinder, geboren nach dem 01.12.2001, bekommen die gesamte Skiausrüstung für die gesamte Wintersaison um 70 e. Erwachsene erhalten hingen 10 % Rabatt auf den Saisonverleih der Skiausrüstung. Beide Angebote gelten bis zum 21. Dezember 2012. Informationen und Reservierungen: www.skisiegfried.it – Tel. 0471 615 800
Snowboard Events 2012/2013
King of Obereggen
Wollen Sie zum Snowpark-König gekrönt werden und anstelle des Zepters einen kostenlosen Saison-Skipass in den Händen halten? Dann zögern Sie nicht, hier sind die Wettkampftermine, die Sie keinesfalls verpassen sollten!
06.01.2013 – Rail Contest
03.02.2013 – Halfpipe Contest
03.03.2013 – Slopestyle Contest
07.04.2013 – Abschlussparty und Siegerehrung
Banked Slalom Contest - 24.02.2013
Ganz gleich, ob Sie gerade Ihre ersten Slopes fahren oder bereits ein Snowboard-Künstler sind. Hier zählt nur die Geschwindigkeit. Wer ist der oder die Schnellste auf dieser besonders schwierigen Piste mit Kurven, Steilkurven und Buckeln?
Info: news@snowpark.it – Tel. 331 902 76 56
Finali Rookie Tour Italy - 24.03.2013
Bei dem Wettkampf Under 18 wird der Junior Champion dieser Disziplin gekürt!
Info: info@rookietour.it – Tel. 331 902 76 56
Familien Spezial
Ein Sonderangebot für die ganze Familie!
Mit nur 70 e erhalten Sie:
1 Tageskarte Erwachsene (ansässig Bozen/Trient)
1 Tageskarte Kind unter 8 Jahren (geb. nach 01.12.2004)
1 komplette Skiausrüstung Kind unter 8 Jahren
1 Privatstunde Kind unter 8 Jahren von 13.00 bis 14.00 Uhr Für das Angebot ist eine Voranmeldung, bis 16.00 Uhr des Vortages, beim Skipassbüro Obereggen Tel. 0471 618 200 erforderlich.
Skifahren bietet einen idealen Ausgleich für die heutige häufig bewegungsarme Arbeits- und Lebenswelt. Es sorgt für körperliche Fitness und psychisches Wohlbefinden, Freizeitspaß und Erholung in der Natur. Das Ressort von Landesrat Hans Berger setzt gezielt auf die Eigenverantwortlichkeit von Skifahrern und Snowboarden, um Pistenunfällen vorzubeugen.
Radius: Herr Landesrat, Sie sind seit 40 Jahren Skilehrer. Ist Skifahren gefährlicher geworden?
LR Hans Berger: Nein, das Gegenteil ist der Fall. In den letzten 30 Jahren haben die Verletzungen beim Skifahren proportional um über 50 % abgenommen. Statistisch gesehen verletzt sich ein Fußballer mehr als dreimal so oft wie ein Skifahrer.
Radius: Trotzdem hört man vereinzelt von schweren Skiunfällen. Manche Eltern machen sich deshalb Sorgen und versuchen ihren Kindern andere Hobbys näher zu bringen. Können Sie das nachvollziehen?
LR Berger: Eltern wünschen sich für ihre Kinder nach wie vor Spaß und Bewegung an der frischen Luft. Skifahren erfüllt dies besser als viele andere Freizeitbeschäftigungen. Sicherheit ist dabei ein großes Thema, aber das gilt nicht nur für das Skifahren. Der Erfolg von Kinderskikursen zeigt, dass viele Eltern richtig auf ihre Sorgen reagieren, denn eine gute Ausbildung ist die beste Unfallvorsorge. Heute werden 80 % der Skikurse von Kindern besucht.
Radius: Wo liegen dann aber die Ursachen, wenn ein Unfall passiert?
LR Berger: Die Hauptunfallursache ist nach wie vor der eigene Fahrfehler. Über 40 % der Kopfverletzungen im alpinen Skisport resultieren aus Stürzen ohne Fremdeinwirkung. Unfällen geht oft eine Reihe von Fehleinschätzungen voraus. Sobald eigene Fähigkeiten überschätzt werden, Geschwindigkeit verharmlost wird oder Pistenverhältnisse falsch bewertet werden, entsteht Unsicherheit. Man muss Fragen wie „Kann ich das …“ oder „Kann ich noch …“ ehrlich beantworten. Dies ist aber nicht nur beim Skifahren so, sondern auch im Straßenverkehr oder auf dem Fußballplatz.
Radius: Und um darauf hinzuweisen, haben Sie die „gefährlICH? | rischIO?“ – Kampagne ins Leben gerufen. Ist aber das Motiv dieser Kampagne nicht zu heftig?
LR Berger: Nein, ich denke nicht. Es braucht einen starken Appell an die Eigenverantwortung, wenn wir gewisse Zielgruppen erreichen wollen. Zudem ist die Kampagne eine gute Ergänzung zu anderen Initiativen. Zum Beispiel setzt die Kampagne „Ich habe Spaß, ganz sicher“ auf unterhaltsame Veranstaltungen in den Skigebieten. Die animierten FIS-Regeln, mit dem Sicherheitsadler ARGUS, sprechen hingegen Kinder an. Das sind nur zwei Beispiele. Das erste und wichtigste Glied in einer langen Sicherheitskette ist jeder selbst. Mit der „gefährlICH? | rischIO?“ – Kampagne wird dies unterstrichen. Schlussendlich kommt es auf die richtige Einstellung an. Dies gilt nicht nur für die Bindung, sondern vor allem für den Kopf.
Hans Berger
Kampagne „Ich habe Spaß, ganz sicher“
Die Alpine Notfallmedizin
Im Herbst 2009 wurde das EURAC-Institut für Alpine Notfallmedizin als weltweit erstes Forschungszentrum in diesem Fachgebiet gegründet. Ein Pionier in diesem Bereich ist der Südtiroler Allgemeinmediziner und Bergrettungsarzt Hermann Brugger, der an der EURAC das Institut für Alpine Notfallmedizin leitet.
Mit dem Ziel die Diagnostik und Therapie von Unfallopfern in Bergregionen zu optimieren, werden in der alpinen Notfallmedizin neue Technologien entwickelt und auf Sicherheit und Wirksamkeit für den Patienten geprüft.
Messung der Körperkerntemperatur
Zur nicht-invasiven schonenden Messung der Temperatur im Körperinneren konnte bis heute noch kein idealer Punkt gefunden werden. Deshalb führte die EURAC anlässlich der langen Nacht der Forschung in Bozen ein innovatives Experiment durch. In Zusammenarbeit mit der Charité Berlin und der deutschen Raumfahrtgesellschaft wurde in einer Klimakammer der EURAC die Temperatur im Körperinneren freiwilliger Probanden unter warmen (+20 Grad Celsius) und kalten (-20 Grad Celsius) Außenbedingungen gemessen. Dabei wurde untersucht, welche nicht invasive Methodik die Körperkerntemperatur am besten wiederspiegelt, beispielsweise bei Hypothermiepatienten. Zur Temperaturmessung diente dazu ein Thermistor, eine Sonde mit einem temperaturabhängigen Widerstand im äußeren Gehörgang. Mit Hilfe dieses einfachen Gerätes und einer effizienten Wärmedämmung nach außen kann die Kerntemperatur verlässlich gemessen werden, ohne jemanden dabei zu verletzen. Diese Methode kann in Zukunft die unangenehme invasive Methode ersetzen, bei der eine Sonde in die Speiseröhre eingeführt werden muss.
Maschinelle
Herzdruckmassage
Maschinelle Herzdruckmassage an Lawinenopfer Eine weitere Studie des Forschungsteams des Instituts für Alpine Notfallmedizin betrifft Patienten, die an der Unfallstelle und während des Transportes ins Krankenhaus reanimiert werden müssen. Bei dieser Studie werden die bereits im Handel befindlichen mechanischen Kompressionsgeräte „Lucas 2“ und „Autopulse“ unter die Lupe genommen. Beide Geräte führen im Verlauf der Wiederbelebung automatisch die Thoraxkompression durch und ersetzen die klassische manuelle Herzdruckmassage. Damit stehen Ersthelfer für andere Aufgaben zur Verfügung. Gestartet wurde die Studie im Vorjahr, als im Simulationszentrum von Bad Tölz die Herzdruckmaschinen eine Woche lang an Puppen getestet wurden. Ziel dieser über ein Landesprojekt finanzierten Studie ist es, in den nächsten drei Jahren eines der beiden Geräte in der Flugrettung anzuwenden. Bisher wurden die Geräte fast ausschließlich in Krankenhäusern verwendet, in Zukunft sollen erstmals in Südtirol die Helikopter „Pelikan 1“, „Pelikan 2“ und „Aiut Alpin“ mit einem der beiden Geräte ausgestattet und Patienten mit Herzkreislaufstillstand während dem Helikoptertransport behandelt werden.
Mit Hilfe dieser Geräte soll die Überlebenschance von unterkühlten Lawinenopfern und von Patienten mit Herzstillstand verbessert werden.
Sicherheit geht
vor
Jährlich besuchen im Winter zahlreiche Touristen aus aller Welt Südtirols Skiparadiese, doch oft genug werden die einfachsten Verhaltensregeln nicht eingehalten. Was genau aber muss man auf den Skipisten beachten und welche Regeln bestehen auf Südtirols Skianlagen?
Zehn Pistenregeln, die von der FIS (Fédération Internationale de Ski) aufgestellt wurden, sind in jedem Skigebiet
Südtirols gültig. Für die Sicherheit auf der Piste müssen diese zehn Gebote sowohl von Anfängern als auch von Experten befolgt werden. Zu den wichtigsten Regeln gehören die Rücksicht auf andere Skifahrer und Snowboarder (FIS-Regel 1), die Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise (FIS-Regel 2), die Wahl der Fahrspur (FIS-Regel 3) und die Hilfeleistung bei Unfällen (FIS-Regel 9).
Skihelmpflicht für Kinder
Im Jänner 2005 trat in Italien eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren in Kraft. Die Kinderschutzhelme müssen homologiert sein und der europäischen CE-Norm entsprechen. Ein Großteil der Südtiroler Skischulen bieten geeignete Schutzhelme für kleine Skifahrer gegen einen geringen Aufpreis an. Der Skihelm muss natürlich ordnungsgemäß zugeschnallt werden, nur so können schlimme Kopfverletzungen vermieden werden. Immer mehr Erwachsene richten sich einen Helm, denn er ist modisch, schützt vor Kälte und kann durchaus Leben retten.
Pistenführerschein als Vorzugsmodell
Im Winter 2008/2009 wurde in Deutschland ein Pistenführerschein für Kinder eingeführt. Der „kids on snow“Pistenführerschein unterstützt die Sicherheit der jüngeren Schneesportler auf und außerhalb der Pisten. Mittels eines Praxis-Checks werden die Verhaltensregeln auf der
Piste, die Überprüfung des skitechnischen Könnens und die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten gelehrt. Der „kids on snow“-Führerschein wird je nach Leistungsniveau entsprechend der Einteilung der Skipisten in den Kategorien blau, rot und schwarz unterteilt. Das Fahrsicherheitstraining wird in Zusammenarbeit mit dem „Allgemeinen Deutschen Automobilclub“ (ADAC) gefördert und durchgeführt.
Sicherheitstipps für Skitourengeher
Auch für die vielen Skitourenfreunde gilt es gewisse Regeln zu befolgen. Bei einer korrekten Tourenplanung müssen gezielte Details beachtet werden, um Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Eine tourentaugliche Bekleidung und überprüftes Skimaterial sind von großer Bedeutung, eine Notfallausrüstung samt Lawinen-Suchgerät, Sonde, Schaufel und Erste-Hilfe-Box sind ein Muss. Um eine Planung sinnvoll zu gestalten, dient der Lawinenlagebericht, der die einzelnen Gebiete Südtirols in die Lawinengefahrenstufe einordnet und Informationen über die aktuelle Situation und über die Entwicklung der Wetter- und Lawinenlage abgibt. Der Lawinenlagebericht kann im Internet unter „www.provinz.bz.it/lawinen“ oder auch telefonisch unter 0471 271 177 abgerufen werden.
Sensibilisierungskampagne der Autonomen Provinz Bozen, Amt für Tourismus, dem Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols und der Landesberufskammer der Skilehrer Südtirols in Zusammenarbeit mit den Skischulen, den Skigebieten, dem Verein „Sicher Rodeln“, den Bergführern Südtirols, des Bergrettungsdienstes im AVS und der Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker.
Exzellenzland Südtirol
Der Themenbereich Alpine Technologien stellt für das Land Südtirol einen wichtigen und zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig dar. Aufgrund der geografischen Lage im Herzen der Alpen besitzen Unternehmen aus Südtirol eine herausragende Kompetenz im Umgang mit den spezifischen, teilweise harschen Rahmenbedingungen alpiner Umgebungen.
Produkte, Lösungen und Systeme von Unternehmen aus Südtirol setzen Maßstäbe in den Bereichen Holz und Bautechnik; im Bereich der alpinen Wintertechnologien und des Schneesports gehören Südtiroler Unternehmen zu den Marktführern weltweit; im Zivil- und Katastrophenschutz und im Feld der alpinen Sicherheit nimmt Südtirol eine Vorreiterrolle in Europa ein.
Ein Teil dieser Kompetenzen sind bereits im TIS innovation park gebündelt. In den Clustern Bau, Holz & Technik, sports & winterTECH und Zivilschutz & Alpine Sicherheit, die im Bereich Alpine Technologien zusammengefasst sind, sind zahlreiche Unternehmen vertreten, die sich durch Fachwissen, Qualität und Innovationskraft auszeichnen.
Systemkonzept vom TIS innovation
Der TIS innovation park hat gemeinsam mit der Innovationsmanufaktur aus München ein Systemkonzept zur Positionierung und Weiterentwicklung der Alpinen Technologien ausgearbeitet. Das Strategiepapier dient der Definition und Schärfung des Innovationsfeldes „Alpine Technologien“, der Visualisierung von Kompetenzen und Innovationspotenzialen. Zukünftige Entwicklungen und Trends sind praxisrelevant thematisiert und illustriert. Das Systemkonzept dient somit als Wegweiser für innovative Produkte, Systeme und Geschäftsmodelle. Es enthält weiters strategische Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Akteure im Bereich der Alpinen Technologien. Auf den folgenden Seiten werden Auszüge aus dem Systemkonzept „Alpine Technologien“ präsentiert. Das Systemkonzept kann als handliches Poster beim TIS innovation park bezogen werden.
Was sind „Alpine Technologien“?
Der Bereich Alpine Technologien umfasst die Entwicklung und Anwendung von Technologien, Materialien, Produkten, Methoden und Prozessen zur nachhaltigen Verbesserung des Wirtschafts- und Lebensraumes Alpen. Die Alpinen Technologien spielen in der Innovationspolitik des Landes Südtirol eine herausragende Rolle. Sowohl im Mehrjahresplan für Forschung und Entwicklung als auch im Arbeitsprogramm des TIS innovation park stehen die Alpinen Technologien im Mittelpunkt. Über die Identifikation und systematische Forcierung von Schwerpunktfeldern und einzigartigen Kompetenzen will Südtirol seine Position als Innovation Leader stärken.
4 Schwerpunkte und 10 Kompetenzfelder Schwerpunkte Alpine Technologien:
• Mobilität, Tourismus und Landwirtschaft
• Berg und Outdoorsport
• Alpines Bauen
• Alpine Sicherheit
Kompetenzfelder Alpine Technologien
• Kompetenzfeld alpine Mobilität
• Kompetenzfeld Ganzjahresangebote Tourismus und Freizeit
• Kompetenzfeld alpine Agrartechnologie
• Kompetenzfeld alpiner Sport
• Kompetenzfeld Schnee und Pistenpräparierung
• Kompetenzfeld Skigebiet
• Kompetenzfeld Holzbau
• Kompetenzfeld energieeffizientes Bauen
• Kompetenzfeld alpines Rettungswesen
• Kompetenzfeld Zivil- und Katastrophenschutz
Einige Megatrends der Alpinen Technologien:
• Steigende Bedeutung von Kommunikation in den verschiedensten Lebensbereichen (Social Networks)
• Berücksichtigung der demografischen Entwicklung in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen
• Steigende Bedeutung der Frauen in der Gesellschaft
• Universal Design als nachhaltiger Trend in der Gestaltung von Produkten
• Usability als zentrale Anforderung an neue Produkte und Systeme
Südtirol-Karte mit Schwerpunkten und Kompetenzfeldern
• Steigende Bedeutung von Materialeffizienz und Ressourcenschonung
• Zunehmende Modularisierung von Produkten, Angeboten und Dienstleistungen
• Ökobilanz (LCA) von Produkten und Angeboten
• Smart Materials und Automatisierung
Innovationstreiber am Berg
Im Ski-, Berg- und dem gesamten Outdoorsport ist Innovation das alles beherrschende Thema. Der Einsatz von Virtual und Augmented Reality, die Optimierung der Beschneiungstechnologie und des Wassermanagements, ferngesteuerte Pistenkleinfahrzeuge mit Elektroantrieb oder Steigerung der Sicherheit und optimale Auslastung der Skigebiete durch intelligente Vernetzung und die multifunktionale Nutzung von mobilen Endgeräten (Liftkarte, Hotelschlüssel ...): Das sind nur einige der Themen, die zum Teil schon umgesetzt sind bzw. an denen schon gearbeitet wird. Ein Thema, das gerade in den letzten Jahren immer aktueller geworden ist, sind die Energiekosten. Da wird an innovativen Systemen zur Nutzung der Schwerkraft bzw. Bremsenergie bei Bergabfahrten getüftelt - mit dem Ziel, Energie zu gewinnen und damit eine bessere Gesamt-Energiebilanz zu haben. Dazu gehören auch
Alpines Bauen & Innovationstreiber
• Automatisierung und Modularisierung am Bau
• Innovative Holzbau-Elemente
• Multifunktionale Infrastrukturen, die nur dann vorhanden oder sichtbar sind, wenn sie genutzt werden
• Ästhetik in Sicherheitsbauten
• Ökologisch und optisch nicht invasive Technologien und Bauweisen
Überlegungen, die Speicherteiche für die Beschneiungsanlagen einer Mehrfachnutzung zuzuführen. Dabei reichen die Ideen auch in eine Richtung, die Systeme als PumpspeicherKraftwerke zu nutzen. Allerdings sind bei diesem heiklen Thema die innovativen Ideen dem Gesetzgeber weit voraus. Da bedarf es noch viel Überzeugungsarbeit, genauso wie beim Bauen im alpinen Bereich, wie ja die Diskussionen über die moderne Schutzhütten-Architektur beweisen.
Alpine Sicherheit als besondere Herausforderung Mehr Sicherheit für die Rettungskräfte durch bestmögliche Nutzung von I&K-Technologien: Dazu gehören Multifunktionalität und Modularität bei Geräten und Fahrzeu-
Georg
Wir bieten folgende Leistungen:
• Elektroinstallationen für Zivil- und Gewerbebauten sowie Beschneiungsanlagen
• Mittelspannungsschaltanlagen und Pumpenstationen
gen im Rettungseinsatz. Um in gefährlichem Gelände die Retter nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, sind auch unbemannte Vehikel mit alternativem Antriebskonzept zur Bergung der Verletzten denkbar. Risiken können auch durch die intelligente Verknüpfung von territorialen Daten (Wetter, Niederschläge, Lawinengefahr etc.) mit mobilen Endgeräten vermieden werden. Erleichterung von Kommunikation und Information z.B. durch Wearable Technologies und Augmented Reality wird gewährleistet. Aber nicht nur direkt am Berg, sondern im gesamten Umfeld des alpinen Lebensraumes ist die Sicherheit ein permanentes Thema. Mobilität im alpinen Lebensraum, Tourismus und Landwirtschaft sind Sparten, die noch viele innovativen Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Sicherheit offen lassen. Sicherheit im alpinen Bereich:
• Entwicklung und Bau von Klein- und Kleinstfahrzeugen
• Modellregion Elektromobilität
• Ressourceneffizienz und Nutzung von Synergien
• Konzeption von leichten, multifunktionalen Kleinfahrzeugen für Forst- und Landwirtschaft
• Teilweise Automatisierung von landwirtschaftlichen Tätigkeiten
• Einsatz von Wearable-Technologies in Arbeitskleidung zur Verbesserung der land- und forstwirtschaftlichen Arbeitssicherheit
• GPS-gesteuerter Klein- und Mähtraktor
Die Alpinen Technologien im TIS innovation park Das TIS ist Zentrum und Impulsgeber für Innovation, Kooperation und Technologietransfer für alle Südtiroler Akteure des Innovationssystems – allen voran Unternehmen. Die folgenden vier Cluster (Unternehmensnetzwerke) bilden den Bereich „Alpine Technologien“:
• Cluster Holz & Technik
• Cluster Bau
• Cluster sports & winterTECH
• Cluster Zivilschutz & Alpine Sicherheit
Vier südtirolspezifische und wirtschaftsstarke Bereiche sind in der Area „Alpine Technologien“ zusammengefasst. Vier Bereiche, die stark miteinander vernetzt sind und über großes ökonomisches Potential verfügen. Aufgabe des Bereichs ist es, die Cluster laufend mit „Energie“ - also mit Innovation, Wissens- und Technologietransfer zu versorgen, Kräfte zu aktivieren, um im Verbund mit den lokalen Unternehmen aus der Kernkompetenz „Alpine Technologie“ heraus führende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Neben dem TIS arbeiten weitere Institutionen wie beispielsweise die BLS oder die Freie Universität Bozen am Ausbau der Alpinen Technologien als Standortvorteil bzw. als Forschungsschwerpunkt. Das Systemkonzept ist als Poster im TIS innovation park zweisprachig beziehbar.
INFO
Area Alpine Technologien Andreas Winkler - Area Manager Siemensstr. 19 | 39100 Bozen Tel. 0471 068 148 andreas.winkler@tis.bz.it | www.tis.bz.it
Anton Dalvai, Dorfnerhof in Montan:
Felsenfest versichert.
Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist das Gastgewerbe in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche Sprache und schnelle Hilfe sind für uns selbstverständlich.
Das TIS-Systemkonzept
Radius hat mit Andreas Winkler, Manager vom Bereich Alpine Technologien im TIS innovation park über die Vorteile des neuen Systemkonzepts gesprochen.
Radius: Der TIS innovation park hat unter Einbezug relevanter Akteure ein Systemkonzept zu den Alpinen Technologien erarbeitet. Worin besteht der Nutzen?
Andreas Winkler: Die Alpinen Technologien werden als Schlüsselsektor der heimischen Wirtschaft bezeichnet. Südtirol verfügt über eine große Dichte an Unternehmen und Institutionen, die sich mit spezifischen Produkten und Systemen für alpine Umgebungen befassen. Manche dieser Unternehmen gehören in ihrer jeweiligen Branche zu den Marktführern weltweit. Mit dem Systemkonzept haben wir in einer ersten Phase über Recherche, Befragungen und Tiefeninterviews erhoben, welche Wirtschaftszweige den Kern der Alpinen Technologien bilden. Es sind dies die vier Schwerpunktfelder „Berg- und Outdorsport“, „Alpines Bauen“, „Alpine Sicherheit“, „Mobilität, Tourismus und Landwirtschaft“. Über die systematische Vernetzung dieser Bereiche finden wir die umfassende Klammer, mit deren Hilfe Südtirol als Innovation Leader im Bereich der Alpinen Technologien positioniert werden kann.
Radius: Südtirol weist sich also als Heimat und Referenzland der Alpinen Technologien aus. Mit welcher inhaltlichen Begründung?
A. Winkler: In erster Linie über die herausragenden Kompetenzen, die sich im Laufe von Jahrzehnten in Südtirol entwickelt haben. Das Systemkonzept zu den Alpinen
Technologien leitet aus den vier oben genannten Schwerpunktfeldern zehn einzigartige Kompetenzen ab – beispielsweise die technische Beschneiung und Pistenpräparierung, energieeffizientes Bauen und Holzbau, alpine Mobilität oder die alpine Agrartechnologie. Über die systematische Forcierung dieser südtirolspezifischen Kompetenzen sollen Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden. Je stärker wir uns auf die Spitzenleistungen der heimischen Wirtschaft einschwören, desto besser sind wir für den täglichen Wettbewerb gerüstet.
Radius: Das Systemkonzept versteht sich aber auch als impulsgebend für die zukünftige Entwicklung des Sektors. Inwiefern?
A. Winkler: Es werden zukünftig wichtige und mögliche Entwicklungen und Trends praxisrelevant thematisiert und illustriert. Auf Basis signifikanter Megatrends, die weltweit die Richtung vorgeben, werden Innovationsszenarien innerhalb der Alpinen Technologien benannt. Dies kann den heimischen Unternehmen als Wegweiser für innovative Produkte, Systeme und Geschäftsmodelle dienen. Weiteres enthält das Systemkonzept konkrete Handlungsempfehlungen an Unternehmen, Politik und wirtschaftsunterstützende Institutionen. Wir haben die wesentlichen Inhalte des Systemkonzeptes in ein sehr anschauliches Poster zusammengefasst, das über den TIS innovation park erhältlich ist.
Andreas Winkler
Kabinenbahn mit Sitzheizung, realisiert von Leitner AG/Sterzing.
Imagefaktor Alpine Technologien
Der Markt für Alpine Technologien wächst. Das zeigen Investitionsprojekte rund um den Globus – etwa für die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi. Und Südtirol ist bestens gerüstet: Ein starkes Netzwerk von Global Players, KMU‘s, Forschern und Experten sorgt für Innovationskraft, Wissens- und Technologietransfer. BLS nützt dieses Know-how als Imagefaktor für den Wirtschaftsstandort Südtirol.
Leistungsstarke Aufstiegsanlagen, moderne Beschneiungssysteme, automatisierte Zutrittskontrollen, Pistenfahrzeuge und innovative Sportgeräte plus hochtechnologische Winterausrüstung: In Südtirol sind die Alpinen Technologien zuhause. Mehr als 30 Unternehmen im Land entwickeln und verfeinern Technologien und Produkte rund um den Berg, die aus dem modernen Berg- und Wintersport nicht mehr wegzudenken sind. Heimische Hersteller mit Weltruf – Leitner, Prinoth, TechnoAlpin oder Intercom – gehören zu den Leadern der Branche und setzen Standards, nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten, in China und Russland. Aber auch die vielen kleinen und mittleren Unternehmen unterstreichen die Stärke Südtirols als innovativer Standort für Alpine Technologie.
Heimat der Marktführer
Deshalb gehört dieser Sektor auch zu den Schlüsselbranchen des Wirtschaftsstandorts Südtirol. Südtirols Standortagentur Business Location Südtirol (BLS) setzt in der Vermarktung nach außen ganz bewusst auf das starke Know-how dieser Branche. „Der Wirtschaftsstandort Südtirol ist Heimat und Standort vieler Marktführer Alpiner Technologien“, sagt Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann. „Jahrelange Erfahrung, qualifizierte Mitarbeiter, ständige Forschung und Entwicklung, aber vor allem
auch die Nähe zum Markt haben Produkte und Lösungen hervorgebracht, die im Bereich Alpine Technologien bahnbrechend waren und sind.“
Nähe zum Markt „Genau das ist der Grund, weshalb wir beim Standortmarketing auf die Imagewirkung dieser für uns sehr wichtigen Branche bauen“, erklärt BLS-Direktor Ulrich Stofner. Neben den internationalen Marktführern aus Südtirol gibt es im Lande auch Niederlassungen so bekannter internationaler Spezialisten wie Reusch, Doppelmayr oder der Kässbohrer Geländefahrzeug AG. „Südtirol ist für Unternehmen dieses Sektors ein interessanter Standort, wo sich Know-how konzentriert. Wir bemühen uns darum, jene internationalen Unternehmen anzusprechen und zu filtern, die der heimischen Wirtschaft zusätzlichen Mehrwert schaffen können“, so Stofner. Die Rahmenbedingungen seien für Betriebe dieser Branche ideal. Neben fundiertem Wissen und großer Erfahrung gäbe es hierzulande ein starkes Netzwerk, durch das selbst umfassende Projekte gestemmt werden könnten; modernste Skigebiete mit innovativen Beschneiungssystemen und einer ausgezeichneten Infrastruktur seien zudem das perfekte Umfeld, um Alpine Wintertechnologien uneingeschränkt testen zu können.
Wissenschaftliche Verstärkung
Verstärkt wird dieses geballte Know-how durch ein Kompetenzzentrum für Alpine Technologien unter dem Dach des TIS innovation parks (TIS). Dazu gibt es in Bozen noch zwei wichtige Treffpunkte für die internationale WintersportBranche: die Fachmessen „Alpitec“ für Berg- und Wintertechnologie und „Prowinter“, wo sich alles um Verleih und Service im Wintersport dreht. Mit dem Fraunhofer Innovation Engineering Center (IEC) in Bozen steht Unternehmen zudem eine Schnittstelle zu modernen Informationstechnologien zur Verfügung.
Störungsfreier Empfang …
… trotz Schnee und Kälte. Möglich machen das die Mitarbeiter der Rundfunkanstalt Südtirol RAS, die auch unter widrigsten Witterungsbedingungen die Sendeanlagen warten und notfalls reparieren.
Die RAS verbreitet landesweit terrestrisch 18 Fernsehprogramme: ORF1, ORF2, ORFIII, ARD, ZDF, Bayerischer Rundfunk, Kika, 3Sat, Arte, SF1, SF2, RSI La1, sowie ORF1, ORF2, ZDF, ARD, SF1 und SF2 im hochauflösenden HD-Format. Hinzu kommt die landesweite Ausstrahlung der ORF-Hörfunkprogramme Ö1, Ö2, und Ö3 und des Radio Rumantsch der SRG in den ladinischen Tälern und im Obervinschgau. In digitaler Technik DAB (Digital Audio Broadcasting) werden neben den genannten Hörfunkprogrammen auch Radio Swiss Jazz, Bayern Klassik, Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3, B5 aktuell, Deutschlandradio Kultur und FM 4 angeboten. Kaum wahrgenommen werden jedoch
Vom gemeinsamen
Sendestandort Mut werden mehr als 250 Dienste abgestrahlt.
der enorme technische Aufwand und der ständige Arbeitseinsatz, die notwendig sind, um der Südtiroler Bevölkerung eine derart vielfältige Programmpalette in allen drei Landessprachen anzubieten.
Ein hoher technischer Aufwand
Der einwandfreie Empfang aller Hörfunk- und Fernsehprogramme der RAS setzt ein betriebssicheres Sendenetz, hochspezialisierte Mitarbeiter und einen unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr voraus.
Ein Gespräch dazu mit dem Direktor der RAS Georg Plattner: Radius: Wie kann ein einwandfreier Betrieb, dieser zum Teil im hochalpinen Gelände liegenden Anlagen, garantiert werden?
G. Plattner: Alle Anlagen müssen ständig gewartet werden. Dazu sind 18 Mitarbeiter des technischen Amtes laufend im Einsatz. Besonders im Winter bei Schneefall und Kälte stellen diese Einsätze eine besondere Herausforderung dar.
DAB Block 12A
DAB Block 12D
Programm Programm
RADIOUNO
RADIODUE
RADIOTRE
SENDER-BOZEN RAI
RAS BAYERN 3
RAS OE 1
RAS OE 2 Tirol
RAS OE 3
RAS FM 4
RAS BAYERN 1
RAS BAYERN 4 Klassik RAS BAYERN 2
RAS BAYERN 5 aktuell
RAS RADIJOJO
RAS D-RADIO DAB+
RAS R. RUMANTSCH
RAS SWISS JAZZ
Von der RAS landesweit verbreitete DAB Hörfunkprogramme
ZDF HD
SF1 HD Test
SF2 HD Test
ORF 1
ORF 2 Tirol
Das Erste
ZDF
3Sat
ORFIII
SF1
SF 2
BR FS Süd
KIKA / zdf_neo
ARTE
RSI LA 1
Von der RAS landesweit verbreitete DVB-t Fernsehprogramme
Dies beginnt meist schon mit einer erschwerten Fahrt auf vereisten oder vollkommen eingeschneiten Wegen zu den Sendeanlagen. Wenn die Bedingungen zu gefährlich sind, muss auch mal zu Fuß zur Anlage gestapft werden. Natürlich sind auch immer wieder zusätzlich zu den ordentlichen Wartungen Arbeiten an den Sendemasten wie Montagen oder Reparaturen vorzunehmen, bei denen Schwindelfreiheit und körperliche Fitness gefordert sind. Ausfälle, Störungen oder Stromunterbrechungen können dank eines eigens eingerichteten Sonderdienstes sogar am Wochenende innerhalb kürzester Zeit behoben werden.
Radius: Wie viele Sendeanlagen werden derzeit von der RAS betreut?
G. Plattner: Über 900 Sendeanlagen an rund 120 Sendestandorten in ganz Südtirol, die zum Großteil im Besitz der
Technische Daten der RAS
26 Mitarbeiter
120 Sendestandorte
Mehr als 900 Sendeanlagen
Auf 70 Sendestandorten der RAS werden mehr als 550 Gäste (öffentliche und private Rundfunkbetreiber, öffentliche Funkdienste, Breitbanddienste, Mobilfunk) untergebracht.
ORF 1 HD
ORF 2 HD
Das Erste HD
RAS sind, ermöglichen es, unsere Programme der gesamten Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.
Radius: Gibt es Sendestationen, die nicht mit Fahrzeugen erreichbar sind?
G. Plattner: Die Sendeanlagen Pfelders im Passeiertal und die Hohe Scheibe im Sarntal auf 2556 m können nur mit dem Hubschrauber erreicht werden. Zur Anlage Mut oberhalb von Meran gelangen unsere Techniker mit der Seilbahn und zu jener in Mühlwald führt nur ein steiler schmaler Waldweg.
Radius: Aufgrund ihres technischen Know-hows wurde die RAS auch mit der Umsetzung der flächendeckenden Bereitstellung von Breitbandtechnologien in Südtirol beauftragt und arbeitet zur Zeit auch bei der Realisierung von Glasfaserknotenpunkten, sogenannten POP‘s, mit. Was kann man sich darunter vorstellen?
G. Plattner: POP‘s, die Abkürzung für Point of Presence, sind für den flächendeckenden Glasfaserausbau notwendig. Zu diesem Zweck errichten wir in jeder Gemeinde einen oder mehrere Glasfaserknotenpunkte, von denen aus die Endkunden mit Glasfaserleitungen versorgt werden können.
Die Techniker der RAS sind bei jedem Wetter unterwegs, um Störungen zu beheben.
Kanal 27
Kanal 34
Kanal 51
Kanal 59
Georg Plattner
Sendestandort Kronplatz
Schutz vor Lawinen
Seit der Mensch alpine Gegenden besiedelt, ist er der Lawinengefahr ausgesetzt. Dass sich die Schäden in Südtirol in Grenzen halten, ist auch der Landesabteilung Wasserschutzbauten zu verdanken, die sich den Schutz vor Lawinen auf die Fahne geschrieben hat.
Maiern in Ridnaun, 1950er Jahre: Die Lawine Elliswiesen wälzt sich über das Bärabod und die Braunhofer Köfel bis zur Kapelle St. Lorenzen. Der Glockenturm landet samt Glocken in den Wiesen neben dem Oberauerhof. 1951 verschüttet eine Lawine Maiern. „Die Häuser konnten nur über die oberen Stockwerke verlassen werden“, so Rudolf Pollinger, Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten.
Um diese Gefahr zu bannen, hat die Landesabteilung auf der Grundlage einer detaillierten Gefahrenanalyse ein aufwändiges Sicherungsprojekt gestartet und von 2007 bis 2012 die gefährlichsten Anbruchgebiete mit Hilfe von Schneenetzen stabilisiert. „Die Entwicklung von modernen Ankertechniken und die Verwendung von Schneenetzen der letzten Generation waren eine interessante, technische und organisatorische Herausforderung “, erklärt Projektant und Bauleiter Paul von Hepperger vom Landesamt für Wildbachund Lawinenverbauung Nord. Die schwer zugängliche und steile Baustelle auf bis zu 2600 Metern Höhe war nur von der darunter liegenden Prischeralm aus erreichbar, für deren Erschließung 2006 die Landesabteilung Forstwirtschaft sorgte. Für den Materialtransport kamen Materialseilbahn und Hubschrauber zum Einsatz.
Gampenpass-Straße seit heuer lawinensicherer Drei Lawinenstriche unterhalb der Kleinen Laugenspitze, die so genannte Feinlahn sowie die Kleine und die Große Schneelahn, haben im Winter immer wieder die Gampenpass-Straße bedroht. Einerseits waren so die Verkehrsteilnehmer gefährdet, andererseits die Verbindung nach Unsere Liebe Frau/St. Felix nicht dauerhaft gesichert. Seit heuer ist die Straße dank umfangreicher Arbeiten lawinensicherer. Bereits im Jahr 2007 hat die Landesabteilung Wasserschutzbauten mit der Absicherung des Anbruchgebietes unterhalb der Kleinen Laugenspitze begonnen; die Arbeiten fanden heuer ihren Abschluss. Insgesamt vier Projekte sahen den Bau von 14 Reihen Schneenetzen mit einer Gesamtlänge von 1018 Metern mit 327 Einzelstützen und 1089 Ankern
Rudolf Pollinger
Lawinenverbauung Elliswiesen
Bohrarbeiten für die Verankerung der Schneenetze im steilen Gelände
und vier Reihen Verwehungszaun mit einer Gesamtlänge von 216 Metern vor. „Im Vordergrund steht bei einer solchen Verbauung die Schutzfunktion. Gleichzeitig sind wir auch darauf bedacht, dass das Landschaftsbild nicht zu sehr beeinträchtigt wird“, erklärt der Direktor des Landesamtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd, Peter Egger. Die Lawinenverbauung füge sich durch die Verwendung von Schneenetzen gut in die Landschaft ein und sei vom Tal aus kaum auszumachen, zeigt sich Egger zufrieden. Angesichts der Höhenlage der Baustelle war ein Arbeiten nur über die Sommermonate möglich. Das Anbringen der Schneenetze und Schneerechen im felsigen Anbruchsgebiet erwies sich als äußerst schwierig. Das Baumaterial musste von der Laugenalm per Hubschrauber eingeflogen werden, das an der Baustelle benötigte Wasser wurde aus dem Laugensee bezogen. Um die tägliche Anfahrt der Bauarbeiter zum Gampenpass und den Aufstieg zur Baustelle zu vermeiden, diente unterhalb der Kleinen Laugenspitze ein kleines Containerdorf als Unterkunft. Der Schutz der Straße wird zusätzlich durch eine vom Landesamt für Straßenbau West gebaute Lawinenschutzgalerie erhöht. Das
Forstinspektorat Meran hat tiefer gelegene Lawinenstriche aufgeforstet, um ein weiteres Abbrechen von Lawinen aus diesen Flächen zu verhindern.
Martell: Schutzwall und Schneenetze zum Schutz vor Lawinen Rund 250 Meter lang und 18 Meter hoch ist der Lawinendamm, der die Bürger von Martell vor der „EberhöferLawine“ schützen soll. „Seine Feuertaufe hat der Damm im Jahr 2008 bestanden, als nach heftigen Schneefällen im Dezember an der Weißwand in Martell eine riesige Lawine abgegangen ist“, sagt Abteilungsdirektor Rudolf Pollinger. In der Gemeindechronik von Martell ist die Windlahn Eberhöfer keine Unbekannte, hatte sie doch öfters in der Vergangenheit für Verwüstungen gesorgt. Zuletzt durchquerte 2001 eine Nass-Schneelawine das gesamte Dorf. Ausschlaggebend für eine Gefahrenanalyse für Martell. Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West hat mit dem Bau des Lawinenschutzdammes reagiert. Zusätzlich sollen 14 Reihen Schneenetze für eine erhöhte Sicherheit sorgen. Das Bauende ist für das Jahr 2017 vorgesehen.
Der errichtete Lawinendamm konnte die Lawine “Eberhöfer“ in Martell aufhalten.
Speicherbecken
am Piz Seteur
Ing. Erwin Gasser hat im Sommer 2012 das Speicherbecken Piz Seteur unterhalb des Sellajochs geplant und umgesetzt. Das Gemeinschaftsprojekt wurde von den Seilbahnbetreibern in Auftrag gegeben, um die notwendigen Wasserreserven für die künstliche Beschneiung der Skipisten sicher zu stellen.
Das Speicherbecken Piz Seteur hat ein Fassungsvolumen von 74.000 Kubikmetern und liegt auf einer Höhe von 1910 Meter über dem Meeresspiegel. Die Wasseroberfläche beträgt 11.200 Quadratmeter, die maximale Wassertiefe beträgt 10,30 Meter. Mit dem Projekt wurden die Voraussetzungen geschaffen, das Skigebiet komplett zu beschneien.
Garantierte Restwassermengen
Der Vorteil: Das für die künstliche Beschneiung benötigte Wasser muss nicht den Bächen entnommen werden, somit kann die Restwassermenge der Fließgewässer garantiert werden. Angelegt wurde das Speicherbecken in einer natürlichen Senke. Senken bieten sich für die Errichtung künstlicher Gewässer an, weil dadurch weniger Erdbewegungen notwendig werden. Außerdem ist bei der Errichtung künstlicher Seen eine maximale Dammhöhe von 15 Meter zulässig – andernfalls muss das Vorhaben vom Ministerium in Rom genehmigt werden.
Die Bauzeit für das Speicherbecken Piz Seteur betrug fünf Monate, allein einen Monat dauerte es, das Becken zu füllen. Die Umsetzung in dieser kurzen Zeit war nur
Vermessung
möglich, weil bereits im Vorjahr zahlreiche Vorbereitungsarbeiten stattgefunden haben.
Speicherbecken und Zivilschutz
Ing. Erwin Gasser erklärt, dass Speicherbecken auch für den Zivilschutz genutzt werden können und in diesem Fall ihr Bau finanziell unterstützt wird. Eine Option, die beim Projekt oberhalb von Wolkenstein nicht wahrgenommen worden ist, weil daran auch Auflagen gebunden sind, welche für die Betreiber mitunter von Nachteil sein können: beispielsweise der Umstand, dass die Ableitungen unter Druck gehalten werden müssen und die Gesellschaft die Haftung dafür über-
nehmen muss. Bei einem Speicherbecken handelt es sich um ein stehendes Gewässer. Damit sich im Sommer hier keine Algen bilden, ist die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff notwendig. Diese kann über einen Wasserdurchfluss oder über eine Pumpe erreicht werden. Eine Pumpe zur Sauerstoffanreicherung ist aber bei Speicherbecken auf jeden Fall notwendig: Nur so kann vermieden werden, dass das Wasser im Winter gefriert. Eine Eisdecke könnte nämlich die dünne Schutzhaut des Beckens beschädigen. Am Piz Sateur wurden auch zwei Kühltürme eingebaut: Diese kühlen das Wasser auf dem Weg zur Schneeproduktion auf drei Grad Celsius, wodurch die Schneekanonen effizienter funktionieren.
El(a)ektroprofis für Schnee
Der Bau eines Speicherbeckens für die Beschneiung ist nicht einfach nur der Bau eines künstlichen Gewässers. Es ist sehr viel technnisches Know-how notwendig, damit das Wasser auch tatsächlich zu den Schneekanonen gelangt.
Beim Speicherbecken „Piz Seteur“ oberhalb vom Plan de Gralba war das Unternehmen Ela aus Pontives im Einsatz –absolute Spezialisten in diesem Bereich. Das Unternehmen wird in zweiter Generation geführt. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden viele wichtige Hotels in Gröden zu Kunden. Neben gewöhnlichen Hausinstallationen und Automationsarbeiten hat man, durch die langjährige Zusammenarbeit mit Demaclenko, die Spezialisierung im Bereich Technische Beschneiung vorgenommen. Zwanzig Mitarbeiter planen und setzen im Gelände die elektrischen Voraussetzungen für Beschneiungsanlagen um.
Beim neuen Speicherbecken oberhalb von Wolkenstein oblag Ela die Installation der Mittelspannungsanlage, die Planung und Umsetzung des Power Centers, die gesamte Installation der Überwachungs- und Steuerungsanlagen. Außerdem die Steuerungs- und Regelungsanlagen für die Pumpstationen, EMSR-Einrichtungen und Prozessvisualisierung sowie die allgemeine elektrische Installation.
Auch wenn Südtirol ein kleines Land ist, ist es im Bereich der Berg- und Wintertechnologien ganz groß und nimmt seit geraumer Zeit eine Vorreiterrolle in diesem Business ein. Seit nunmehr einem Jahr gibt es eine neue Realität in der Branche, und zwar in der technischen Beschneiung.
Nachdem die zwei weltweit bekannten Unternehmen Demac und Lenko von der Unternehmensgruppe Leitner übernommen und zur neuen Marke DEMACLENKO zusammengeführt wurden, gilt es mittelfristig die Spitze zu erklimmen. Treibende Kräfte dieses Zusammenschlusses waren Martin Leitner (Präsident von DemacLenko), Roland Demetz (Geschäftsführer für Produktion und F&E) und Andreas Dorfmann (Geschäftsführer für Verkauf, Marketing, Finanzen und Verwaltung). Alle drei sind sicher keine Unbekannten, da Martin Leitner mit seiner Aktivität als Verkaufsleiter der Leitner AG weltweit bekannt ist. Roland Demetz, Gründer von Demac, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der technischen Beschneiung und weiß, wo es langgeht. Last but not least Andreas Dorfmann, der in den letzten acht Jahren als Geschäftsführer der Kronplatz Seilbahn AG tätig war und das Snowbusiness von Innen und Außen bestens kennt. Hat er doch dazu beigetragen, dass der Kronplatz heute das Topskigebiet Italiens und somit eines der führenden in Europa ist.
Hohe Investitionen in eine zielführende operative Planung wurden als wesentliches Element für den Erfolg eingestuft und dem entsprechend getätigt. So wurde das Produktsortiment stärker diversifiziert und der Mitarbeiterstamm um 50 % aufgestockt. Erfolg, welcher sich mit einer Umsatzverdoppelung im GJ 2012 zeigen lässt. Gemeinsam mit dem Know-how vor
Ort wurde damit der Grundstein für ein neues Kompetenzzentrum für Beschneiung in Klausen geschaffen.
Zentrale Lage unterstützt
Kundendienst und Ersatzteilwesen
Im neuen Headquarter nahe der Autobahnausfahrt Klausen sind Verkauf und Service für Italien und die ganze Welt, sowie das Marketing angesiedelt. Die gesamten Aktivitäten rund um den Kundendienst werden von Klausen aus koordiniert und abgewickelt. Die logistisch gesehen optimale Lage ermöglicht ein schnelles Eingreifen im Falle von Notsituationen. Fährt man auf der A22 entlang, sieht man schon von weitem das neue Headquarter.
Weiters ist DEMACLENKO mit Filialen in Telfs (A) für den deutschsprachigen Raum, Östersund (S) für die nordischen Länder und Queensbury (USA) für Nordamerika sowie einem starken Partnernetzwerk weltweit vertreten. Diese betreuen die Kunden in allen Belangen, von der Beratung über die Montage und Inbetriebnahme bis hin zum Service von Beschneiungsanlagen.
Wintertechnologien aus einer Hand
„Snow with system“ ist das Credo von DEMACLENKO, denn genauso, wie sich erfolgreiche Kunden in den letzten Jahren zum Generalverantwortlichen der Winterdestination wandeln mussten, wird sich auch DEMACLENKO zum Lieferanten und Partner seiner Kunden in allen Belangen rund um den Schnee entwickeln. Durch die Struktur und gelebte Erfahrung können die Skigebiete in allem was mit Piste und Beschneiung zu tun hat, begleitet werden. DEMACLENKO kann seine Dienste von der Beratung, Dimensionierung, Genehmigungsverfahren, Vergaben, Bau, Inbetriebnahme und
sogar bis hin zum Betrieb anbieten, wobei die Hauptaktivität aufgrund des im Markt einzigartigen Produktportfolios natürlich der Umsetzung von kompletten Beschneiungsanlagen gilt. Die Unternehmensgruppe LEITNER vereint mit LEITNER ropeways, PRINOTH und DEMACLENKO Spezialisten für Seilförderanlagen, Pistenfahrzeuge und Beschneiungsanlagen unter einem Dach und etabliert sich damit als weltweit einziger Komplettanbieter für Wintertechnologien. Künftig können Kunden das Know-how und die Kompetenz der gesamten Unternehmensgruppe ausschöpfen und nicht nur die nötigen Maschinen und Komplettanlagen aus einer Hand kaufen, sondern auch Beratung, Planung, Projektsteuerung und Umsetzung in die Hände der LEITNER-Gruppe geben, wie die jüngste Zusammenarbeit mit dem Kronplatz am Projekt Ried zeigt. Großes Aufsehen hat das aktuelle Projekt in Aserbaidschan erregt, wo ein komplett neues Skigebiet im Kaukasus nahe dem Kaspischen Meer im Entstehen ist. Neben dem Bau der gesamten Erschließungsstruktur und Pisten entstehen hier vier kuppelbare LEITNER-Kabinenbahnen. Auf den 18 km neu zu errichtenden Pisten werden 250 Zapfstellen installiert, an denen 180 DEMACLENKO Schneeerzeuger angeschlossen werden, die über drei Pumpstationen von einem 100.000 m³ umfassenden Speicherteich versorgt werden. Vier PRINOTH-
Pistenfahrzeuge werden für perfekte Pistenverhältnisse sorgen. Und das wieder in Rekordzeit. In der Wintersaison 2012/2013 werden bereits die ersten Skifahrer kommen.
Radius: Sie waren acht Jahre bei der Kronplatz AG. Warum der Wechsel?
Andreas Dorfmann: Ja, das stimmt. Ich hatte als Geschäftsführer der Kronplatz Seilbahn AG die Gelegenheit, das Skigebiet rundum zu erneuern und habe somit dazu beigetragen, dass der Kronplatz heute das Topskigebiet Italiens und somit eines der führenden in Europa ist. In diesen Jahren wurden am Kronplatz strategisch wichtige Aufstiegsanlagen, Beschneiungsanlagen, Pisten und Restaurants neu geschaffen, sowie auch viele weitere Infrastrukturen erneuert und verbessert. Mit der Verwirklichung des für die gesamte Tourismusdestination Pustertal strategisch wichtigen Projektes, dem Eisenbahnanschluss Kronplatz-Ried, habe ich am Kronplatz mein Ziel erreicht und meine Tätigkeit als abgeschlossen betrachtet.
Radius: Wie schwierig war es, die beiden Firmen Demac und Lenko zu DEMACLENKO zusammenzuführen?
A. Dorfmann: Demac und Lenko waren einerseits Unternehmen, die seit über 20 Jahren erfolgreich am Weltmarkt aktiv waren, andererseits waren es zwei Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein konnten! Lenko hatte seinen Hauptsitz in Östersund, Mittelschweden, Demac in Wolkenstein, Südtirol. Lenko hatte nahezu ausschließlich auf sein Flaggschiff, die mehrdüsige Maschine gesetzt, Demac auf die gesamte Produktpalette inkl. Anlagenbau. Und dann gab es die Mitarbeiter, das eigentliche Kapital der Firmen, welche sich seit Jahren
mit viel Energie für die Unternehmungen eingesetzt haben. Es war eine gute Entscheidung, Wolkenstein und Östersund zu den Kompetenzzentren für R&D und Produktion zu machen und in Klausen mit dem Ableger Telfs ein Kompetenzzentrum für die neue DEMACLENKO-Gruppenstruktur zu schaffen. Damit wurden zum einen alle bestehenden Mitarbeiter in ihren bisherigen Kompetenzen eingebunden und motiviert, und andererseits wurden die für die neuen und notwendigen Kompetenzen in Klausen mit neuen Mitarbeitern und in Synergie mit der Unternehmensgruppe Leitner aufgebaut.
Radius: Welche sind die wichtigsten Märkte und wie wird das Verkaufsnetz aufgebaut?
A. Dorfmann: Für DEMACLENKO sind natürlich die Heimmärkte die wichtigsten, wobei wir hierbei den Alpenraum als auch Skandinavien betrachten, wo wir firmengeschichtlich als Demac, Lenko und auch als Unternehmensgruppe Leitner zu Hause sind. In den osteuropäischen, asiatischen und allen restlichen Ländern werden wir auf externe Partner setzen, wobei wir natürlich soweit wie möglich das bestehende Partnernetz der Unternehmensgruppe Leitner nutzen werden. Auch für USA und Kanada ist der Neustart der Aktivitäten als DEMACLENKO bereits für die erste Hälfte 2013 geplant.
Andreas Dorfmann
Unterwegs mit der „Schneekatze“
Vorbei sind die Zeiten, in denen der Beginn der Skisaison vom guten Willen der Frau Holle abhängig war. Sie hat Unterstützung und Konkurrenz bekommen: von den Schneekanonen, die mittlerweile in jedem Skigebiet zum Standart gehören. Nur mit Hilfe dieser Technologie ist es möglich, dass die Skigebiete weit vor Weihnachten ihre Lifte öffnen können.
Ivo Valentin ist Schneekatzenfahrer auf den Skipisten des Col Alto im Hochabteiltal. Er macht diese Arbeit seit 1997 – und macht sie immer noch gerne. Sein Arbeitsgerät ist eine Maschine, die 500 PS hat. Ein Kindertraum auf Raupen. Bevor es aber an die Pistenpräparierung gehen kann, muss erst einmal der Untergrund dafür geschaffen werden.
Voraussetzung für künstlichen Schnee: Wasser Um Schnee zu machen, braucht es Wasser, das in den Schneekanonen fein zerstäubt wird und zu Schneekristallen gefriert. Ab einer Temperatur von minus zwei Grad Celius ist die künstliche Schneeproduktion möglich, das ideale Temperaturfenster liegt zwischen minus acht und minus zwölf Grad. Ein weiterer wichtiger Parameter ist die relative Luftfeuchtigkeit: Je trockener die Luft ist, desto besser lässt sich Schnee herstellen. Zuerst werden große Schneehaufen gemacht, die anschließend mit der Schneekatze verteilt werden. 20-30 Zentimeter Schnee müssen es schon sein, damit Skiabfahrten möglich sind, die ideale Schneehöhe liegt aber bei
40 Zentimeter. Schneekatzenfahrer sind Spezialisten: Sie sind meist nur für ein bis zwei Pisten zuständig –über Jahre hinweg. Dadurch kennen sie jede Unebenheit im Gelände und können diese mit dem schweren Gerät ausgleichen.
Schneekatzenfahrer:
Die Helden der Pistenqualität Schneekatzenfahrer sind im Einsatz, wenn die Skisportler schon lange beim Apres Ski oder auf dem Nachhauseweg sind. „Mein Arbeitstag im Winter beginnt eine Dreiviertelstunde nach Liftschluss. Als erstes verschaffe ich mir einen Überblick, wie sehr die Piste in Mitleidenschaft genommen ist“, erzählt Ivo Valentin. „Anschließend verteile ich dann die zusammengeschobenen Schneehaufen auf der Piste. Dabei gehe ich von unten nach oben und von außen nach innen vor.“ Bei diesem Arbeitsschritt kommen Geländekenntnis und Gefühl zum Einsatz, dieser Arbeitsschritt entscheidet über die Pistenqualität am folgenden Tag. „Sobald der Schnee verteilt ist, fräsen wir die Piste glatt. Und bis zum nächsten Morgen friert sich der Schnee dann zur perfekten Unterlage zusammen.“
Auf die Frage, wie lange eine Arbeitsnacht dauert, lacht der smarte Gadertaler: „Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal, eher selten, haben wir um zehn Uhr abends Feierabend. Es kann aber auch passieren, dass wir erst um drei Uhr morgens die Maschine abstellen.“ Wenn es Schneefall gibt, dann wird es kritisch. „Dann müssen wir um vier Uhr morgens hinaus, um die Pisten für die Gäste frei zu räumen.“
Ivo Valentin
Kluges Energiemanagement
ProNeve ist eine unabhängige Plattform Südtiroler Experten und Promotoren und versteht sich als Impulsgeber, Meinungs- und Imagebildner für den Wintersport-Tourismus, und der Wintertechnologie. Beim diesjährigen ProNeve-Symposium waren Energieeffizienz, Erneuerbares-Potential und Chancen erkennen, das große Thema.
Wer Schnee produziert und Lifte betreibt, verbraucht Energie und die wird immer teurer. Gleichzeitig steigen Kundenansprüche und Kostendruck. Was also können Skigebietsbetreiber tun, um ressourceneffizienter zu wirtschaften und vor allem, um ihr „grünes Engagement“ im Marketing imagefördernd einzusetzen? Antworten auf diese Fragen gab das Symposium der Expertenplattform ProNeve im TIS innovation park Mitte November.
Richtige Kommunikation macht
Skigebiete „grüner“ Die beste Nachhaltigkeitsstrategie nutzt nichts, wenn man diese nicht kommuniziert. Stark verkürzt könnte man so das Ergebnis des Symposiums zusammenfassen. Hauptreferent Roland Zegg vom Schweizer Beratungsunternehmen Grisch Consulta führte in seinem Vortrag aus, dass das Sichtbarmachen ökologisch wertvoller Maßnahmen im Rahmen eines intelligenten Marketings ein absolutes Muss ist. „Es reicht nicht aus, technisch auf dem neusten Stand zu sein“, so Zegg, „der Kunde muss Nachhaltigkeit, Innovation und Technologie auch sehen können“. Es stimme beispielsweise nicht, dass Skigebiete Energiefresser seien. Die Bergbahnen in der Schweiz etwa
verbrauchten nur 0,27 Prozent der gesamten Stromproduktion der Schweiz. „Das ist so gut wie nichts“, so Zegg.
Erneuerbare Energie
Die Nutzung erneuerbarer Energieträger stellt mittlerweile ein unverzichtbares Element von Nachhaltigkeitsstrategien in Skigebieten dar. Eine Photovoltaikanlage am Bergrestaurant des Kleinmatterhorns etwa produziert in 3800 Metern Höhe mehr Strom, als das Bergrestaurant im Jahr benötigt. „Da wird das Restaurant zum Kraftwerk“, erklärt Roland Zegg. Hinzu komme, dass die Leistung der Photovoltaikanlage in dieser Höhe dank intensiver Sonneneinstrahlung und kühler Luft etwa 80 Prozent höher sei als im Flachland.
Ein Wasserkraftwerk, das in die Beschneiungsanlage integriert wurde, produziert in einem Skigebiet in Deutschland so viel Strom, dass damit die Bergbahnen im Skigebiet ein ganzes Jahr betrieben werden können und eine Windkraftanlage im Skigebiet Salzstiegl in Österreich produziert sechsmal mehr Strom, als das Skigebiet benötigt.
Liftlaufzeiten optimieren „Skigebietsbetreiber sollten ihr Energiemanagement überprüfen“, erklärt Roland Zegg. Vor allem unnötiger Energieaufwand sollte vermieden werden. So könnten beispielsweise die Liftlaufzeiten optimiert werden. „Wenn keiner mit dem Lift fahren will, muss er auch nicht laufen“, so Zegg. Rolltreppen in Fußgängerpassagen funktionieren bereits nach diesem Prinzip. Genau diese Neuheit möchte man im Skigebiet Karersee einführen. Im Rahmen eines INTERREG-Projektes verbesserte das Skigebiet sein Energiemanagement und spart ab dem kommenden Jahr über verschiedene Maßnahmen im Betrieb des Skigebiets Energie ein, beispielsweise bei den Liftlaufzeiten oder bei Beschneiung und Pistenpräparierung.
Roland Zegg
Moderne Reinigungsverfahren
Das Reinigen von Anlagen bzw. Bauteilen ist eine notwendige Maßnahme im Bereich der vorbeugenden Instandhaltung. So können Verschmutzungen an Bauteilen Sicherheitsrisiken mit sich bringen.
Mängel an Seilklemmen lassen sich, ohne dass vorher Verschmutzungen entfernt werden, kaum erkennen. In den elektrischen Steuerungen, z.B. der Schneekanonen, kann Schmutz in Verbindung mit Feuchtigkeit Kriechströme auslösen und Bauteile zerstören. Diese zwei Beispiele zeigen bereits, dass Schmutz erheblichen Einfluss auf die Sicherheit von Anlagen haben kann.
Dieser Bedeutung werden die heute vielfach zu Reinigungszwecken eingesetzten Reinigungsmittel nicht mehr gerecht. An moderne Reinigungsmittel werden höchste Anforderungen gestellt in punkto Wirksamkeit, Materialverträglichkeit, Arbeitssicherheit und Umweltverträglichkeit. Einfache Reinigungsmittel, z.B. auf Benzinbasis, erfüllen diese Anforderungen nur teilweise. Benzine bieten zwar eine gute Reinigungswirksamkeit, sind jedoch unter Arbeitssicherheits- und Umweltaspekten sehr bedenklich. Die Aufmerksamkeit der Werker lässt nach, das Vermögen, Gefahren zu erkennen, nimmt ab, das Risiko erhöht sich drastisch. Benzine wirken narkotisch, die Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Darüber hinaus geht von diesen Produkten aufgrund des sehr niedrigen Flammpunktes ein erhöhtes Brandrisiko aus. Bereits ein Funke kann genügen, einen Brand auszulösen.
Reinigungsprodukte Rivolta Unter Umweltgesichtspunkten geht von Reinigungsbenzin ebenfalls ein Risiko aus. Reinigungsbenzine sind giftig für Organismen – ein Aspekt, der einen immer größeren Einfluss gewinnt. Rivolta®-Produkte, dessen Vertrieb in Italien über Welponer erfolgt, bieten den Anwendern ein Optimum in Sachen Arbeitsschutz. So können im Werkstattbereich die Rivolta®-Produkte M.T.X. 100, B.W.R. 210, B.W.R. 210 phosphatfrei und A.C.S. 3 viele Aufgaben erfüllen, für die bisher gesundheitsschädliche Erzeugnisse zur Anwendung kommen. Rivolta® B.W.R. 210 ist ein optimaler Reiniger, um z.B. Kabinen- und Sessellifte zu reinigen. In industriellen Waschmaschinen bietet das Produkt B.W.R. 210 phosphatfrei die Möglichkeit, z.B. Seilklemmen zu reinigen.
Nassreinigungsverfahren bei Schaltanlagen
Für elektrische Schaltanlagen kann auf Nassreinigungsverfahren zurückgegriffen werden, mit welchem wirkungsvoll Verschmutzungen aus elektrischen Anlagen entfernt werden können. In Schaltanlagen lagern sich Verschmutzungen zum Teil an schwer zugänglichen Kontaktstellen, wie Klemmverbindungen, Sicherungen oder Relais, an und
lassen sich, z.B. durch Absaugen bzw. Ausblasen, nicht beseitigen. Diese Verschmutzungen führen zu erhöhten Übergangswiderständen, die Aufheizungen des Kontaktes und damit Ausfälle bzw. Unfälle verursachen können. Um diese Verschmutzungen aus der Anlage auszuwaschen, wird ein Reinigungsverfahren angewandt, bei dem zunächst die Anlage freigeschaltet und anschließend mit Reinigungsmitteln, wie den Produkten Rivolta® O.C.X. und Rivolta®
S.L.X.Top, gereinigt wird. Damit ist die Funktionssicherheit der Anlage wieder hergestellt und schmutzbedingte Ausfälle – insbesondere zu Zeiten, in denen die Anlagen laufen müssen – werden vermieden.
Die Sicherheitsreiniger RIVOLTA von Bremer & Leguil ergänzen sich somit sinnvoll mit den bewährten Spezialschmierstoffen von Fuchs Lubritech für den Seilbahnbereich, die Welponer seit mehr als 50 Jahren vertreibt.
Probebohrungen zum BBT
„Eine der großen Herausforderungen war das Arbeiten auf über 2200 m Meereshöhe, wo man ständig mit Wetterumbrüchen rechnen muss“, so Lukas Perkmann.
Der Brennerbasistunnel ist ein Jahrhundertprojekt. Nicht nur für Südtirol. Sondern für den gesamten Alpenraum. Bevor aber die Bohrungen beginnen können ist es notwendig, genau über das zu durchstechende Gebirge Bescheid zu wissen: über seine geologische Beschaffenheit, um für Probleme und Komplikationen in der Bauphase gerüstet zu sein.
Rund 150 Bohrungen sind bislang durchgeführt worden. Bei diesen Bohrungen wurden insgesamt 30.000 m Bohrkerne gewonnen, die genau analysiert wurden. Die Analysen sollen zum einen helfen, die Baufortschritte beim Tunnelbau zu bestimmen. Es sollen aber auch die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt erkundet werden. Damit die Baustelle für den Jahrhundertbau möglichst keine unerwünschten Nebenwirkungen hat. Geologen können mit Hilfe der Probebohrungen geologische Modelle erstellen. Ein Südtiroler Unternehmen, das solche Arbeiten durchführt, ist das Unternehmen Land Service aus Bozen. Es war an einer Probebohrung oberhalb von Tulfer beteiligt.
Die Bohrkerne wurden für die Untersuchungen im Bohrkernlager der BBT in Franzensfeste ausgelegt.
Probebohrung ober Tulfer
Um die Tiefbohrung durchzuführen, wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet. Die Bohrungen wurden vom Schweizer Unternehmen Foralith durchgeführt, Waterstones aus Vahrn war mit den geophysischen Untersuchungen betraut, Solexperts hatte die hydrologische Fragestellung zu klären, bei Landservice liefen die Fäden zusammen und wurden die geologischen Fragen geklärt. Durchgeführt wurde eine Vertikalbohrung, die 1430 m in den Berg führte, über die sogenannte Seilkernbohrung wurde Schritt für Schritt ein Kern aus dem Berg geholt, der zur Untersuchung nach Franzensfeste gebracht worden ist. Hier wurden die Bohrkerne mit einem Durchmesser von 101 Millimeter auf die Gesteinseigenschaften, auf Klüfte und Verwitterung untersucht. Die genaue Analyse wird derzeit durchgeführt und anschließend wird das detaillierte geologische Profil erstellt.
Kurze Bohrsaison
Die Probebohrung oberhalb von Tulfer wurde auf einer Höhe von 2200 Meter über dem Meeresspiegel durchgeführt. Was bedeutet, dass der Sommer relativ kurz ist. Und
Jetzt kostenlos anmelden und sich die Vorteile sichern!
ein genauer Zeitplan eingehalten werden musste. Gleich nach der Schneeschmelze musste eine Zufahrtsstraße eingerichtet werden, welche nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut werden wird. Aufenthalts-, Lager- und Bürocontainer mussten ebenso an die Baustelle gebracht werden wie Wasser und Stromaggregate. Gebohrt wurde im Schichtbetrieb 24 Stunden am Tag –sieben Tage die Woche. Im besten Fall wird ein Meter Tiefe pro Stunde gebohrt – eher sind es weniger als mehr. Was bedeutet, dass pro Tag höchstens 24 Meter an Tiefe gewonnen werden. Pro Schicht waren vier Personen im Einsatz. Die Baustelle ober Tulfer gab es für sechs Monate, davon wurde effektiv vier Monate lang gebohrt.
Erkenntnisse aus der Probebohrung
Mit Hilfe der Bohrung konnte das bestehende geologische Profil in diesem Bereich überprüft und angepasst werden. Im untersuchten Abschnitt überwiegt Bündner Schiefer, dieser besteht vor allem aus Glimmerschiefer, unreinen Marmoren und Kalkschiefer. Das bedeutet für die Arbeiten am Brennerbasistunnel zwar nicht optimale, aber immer noch akzeptable Gesteinsschichten für die Bohrungen.
Zur Person
Roland Pilser, Jahrgang 1982, Studium der Geologie an der Universität Innsbruck. Er ist bei Land Service Verantwortlich für Baustellen: von der Einrichtung bis zur Organisation von Bohrungen.
Lukas Perkmann, Jahrgang 1986, Studium der Geologie an der Universität Innsbruck. Seine Aufgabe bei der Probebohrung war die geologische Assistenz: Er untersuchte und analysierte die gewonnen Bohrkerne. Er wurde für dieses Projekt vom Unternehmen Landservice eingestellt, als Universitätsabgänger eine tolle Chance und sehr gute erste Erfahrung in der Praxis.
Geophysische Analysen
Bei Probebohrungen reicht es nicht aus, nur das Gestein anzusehen, es muss genau analysiert werden. Auf diese Arbeit hat sich das Unternehmen Waterstones in Vahrn spezialisiert. Radius hat sich mit dem Geschäftsführer Gianfranco Draga‘ unterhalten.
Radius: Herr Draga‘, worin besteht der Aufgabenbereich
Ihres Unternehmens?
Gianfranco Draga‘: Unsere Aufgabe ist die geophysische Untersuchung des Gesteins. Wir untersuchen, den Untergrund und verwenden dazu als einziges Unternehmen in Italien eine Methode, die aus der Erdölindustrie kommt. Wir scannen das Gestein und machen physische Untersuchungen. Die von uns gewonnen Erkenntnisse helfen den
Projektanten Kosten bei der Umsetzung von Projekten zu sparen.
Radius: Wo kommen ihre Auftraggeber her?
G. Draga‘: Wir arbeiten sowohl in Südtirol als auch weltweit. So haben wir bei Eisbohrungen am Ortler ebenso gearbeitet wie bei verschiedenen Projekten in Afrika und Südamerika.
Draga‘
Radius: Sie waren auch bei den BBT-Probebohrungen Ober Tulfer im Einsatz. Was haben die Untersuchungen ergeben?
G. Draga‘: Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen und deshalb kann ich darüber noch keine Auskunft geben. Aber große Überraschungen sind bei dem Projekt ausgeblieben.
Eine Probebohrung für den BBT auf einer Höhe von 2200 Meter über dem Meeresspiegel ist eine logistische Herausforderung, weil erst eine Zufahrt gebaut und danach Ausrüstung und Verbrauchsmaterial zugeliefert werden muss.
Bei der Probebohrung oberhalb von Tulfer im Pfitschtal wurde die Firma Haller Transporte mit diesem heiklen Auftrag betraut. Die Firmengeschichte beginnt 1991: Wilfried Haller schaffte sich einen LKW an. Die Kunden waren mit der Qualität der geleisteten Arbeit zufrieden, das Unternehmen wuchs. Haller begann sich auf Transport- und Montage zu spezialisieren. Heute stehen vier Lastkraftwagen mit Kran zur Verfügung, um flexibel, professionell und pünktlich die Aufträge durchzuführen, welche unter anderem aus der Montage von Fertighäusern und Dachstühlen bestehen, wobei auch eine Höhe von bis zu 30 Meter kein Problem darstellt Der Aktionsradius beschränkt sich nicht nur auf Südtirol sondern man ist auch im gesamten norditalienischen Raum, in Österreich, Deutschland und der Schweiz tätig. Die Vorzüge: Eine der Stärken liegt im Transport von Maschinen im
alpinen Bereich, besonders die Lieferung und Montage von Wasserkraftwerken, denn Krafthäuser und Fassungen liegen meist in sehr schwer erreichbaren Höhen und Lagen.
Das Unternehmen Land Service in Bozen gibt es seit 1993. Die Firma mit 22 Mitarbeitern beschäftigt sich mit geologischen Untersuchungen jeder Art. Auftraggeber sind neben der öffentlichen Hand vor allem Unternehmen, für die es notwenig ist, über den geologischen Untergrund genau Bescheid zu wissen.
So beschränkt sich der Auftragsbereich der Firma nicht nur auf das Gebirge, auch im Meer ist Land Service tätig. So hat man beispielsweise für AGIP geologische Untersuchungen im Meer vorgenommen, um die Stabilität des Meeresbodens vor Livorno zu untersuchen. AGIP musste wissen, ob Verankerungen von Infrastrukturen möglich sein würden.
Einzigartig in Südtirol
Land Service ist das einzige Unternehmen mit dieser Ausrichtung in Südtirol. Geschäftsführer Marco Martintoni erzählt, dass es zur Gründung des Unternehmens kam, weil das Vorgängerunternehmen geschlossen hat. Die damaligen
Mitarbeiter haben sich entschlossen, selbst Unternehmer zu werden, und ihre Bereitschaft, einen Neuanfang zu versuchen, wurde belohnt. Land Service ist nicht nur national tätig, sondern ist in der Zwischenzeit auch außerhalb von Südtirol bekannt. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen eröffnen sich Möglichkeiten, sich auch an internationalen Ausschreibungen zu beteiligen. So verhandelt man derzeit beispielsweise mit potentiellen Kunden in Brasilien. Martintoni: „Der europäische Markt ist gesättigt und in Zukunft wird es hier immer weniger Arbeit geben. Aus diesem Grund müssen wir neue Kontakte herstellen. Wie es aussieht, sind die Schwellenländer für uns eine große Chance. In diesen Ländern gibt es noch ein riesiges Potential, welches wir versuchen werden, für uns zu erschließen.“
Vom Berg zum Meer
Land Service hat sich breit aufgestellt und versucht, neue Wege zu gehen. Durch die Bereitschaft, Neues zu wagen und auch gewisse Risiken einzugehen ist der Einsatzbereich des Bozner Unternehmens sehr breit geworden. Geologische Untersuchungen und Bohrungen sowohl im Gebirge als auch im Meer sind die Folge. Und beweisen, dass Südtiroler Unternehmen, die bereit sind, neue Wege zu gehen, keine Grenzen gesteckt sind.
Das Bagger-und Bauunternehmen Ploner GmbH in Bruneck ist spezialisiert auf knifflige Aufträge im unwegsamen Gelände. Gerade in diesem Arbeitsbereich sieht der Firmenchef und Unternehmer Josef Ploner noch ein großes Zukunftspotenzial.
Dementsprechend hat man den Maschinenpark stetig diesen neuen Anforderungen angepasst und dies mit viel Erfolg, wie Herr Ploner begeistert erzählt. Die vorerst letzte Neuheit im umfangreichen Maschinenpark der Ploner GmbH stellt ein Harvester-Prozessor dar, ein hocheffektives Arbeitsgerät, welches angeschafft wurde um Holzschlägerungsarbeiten zeitsparend und risikoarm durchzuführen mit dem Ergebnis, Bäume in einem Arbeitsschritt zu fällen, entasten und abzulängen. Zum Einsatz kam der Prozessor beispielsweise diesen Sommer am Kronplatz, bei der Verwirklichung der Variante zur Piste „Ried“. Innerhalb von nur acht Arbeitstagen konnten 600 m³ Wald abgeholzt und transportfähig bereitgestellt werden. Die Spezialisierung auf Arbeiten im hochalpinen Gelände wird im Unternehmen Ploner ständig weiterverfolgt, so zum Beispiel das Verlegen von Druckrohrleitungen. Mit Hilfe seiner 25 Mitarbeiter konnten bereits in Welsberg, Weitental, Ahrntal, Antholz, Ridnaun, Toblach sowie in Meransen für die Eisackwerk Mühlbach GmbH anspruchsvolle Druckrohrleitungen verlegt werden. Die große Erfahrung, welche das Unternehmen dadurch erlangen konnte, wird bei jedem neuen Projekt eingebracht, wobei zielführende Vorschläge zur bestmöglichsten Umsetzung von Bauvorhaben zum Tragen kommen. Abgesehen von der Anpassung des Maschinen- und Fuhrparks an die neuen Anforderun-
gen, müssen vor allem die Mitarbeiter fortwährend geschult und ausgebildet werden, um die teilweise recht komplizierten Aufträge mit viel Einsatz bewältigen zu können. Bestes Vorbild hierfür ist der Firmenchef Josef Ploner selbst, der immer wieder in die Baggerkabine steigt und Hand anlegt, auch weil für ihn das „Baggern“ immer noch eine große Leidenschaft darstellt. Aus diesem Grund lässt sich auch sein Motto für das Unternehmen ableiten, das folgendes besagt: „Geht nicht, gibt’s nicht! Es gibt nur eine Richtung – vorwärts!“
Diese Einstellung hat dem Unternehmen Ploner schon so manchen, von anderen Mitbewerbern als nicht durchführbar eingestuften Auftrag eingebracht. Ein Beispiel dafür war die Unterquerung des Ahr-Flusses. Dabei musste eine Wasserleitung gut zweieinhalb Meter unterhalb des Wasserspiegels verlegt werden. Das Projekt gelang – auch wenn es knapp wurde. Auch das eine ganz besondere Geschichte.
Felsabbruch mit Demolierhammer 4.500 kg Verlegung von Druckrohrleitungen
Prämienzuwachs über 40 %
Im Jahre 1821 als „Tirolisch-Vorarlberg’sche Feuer-Versicherungsanstalt“ für das historische Tirol gegründet, musste die TIROLER VERSICHERUNG nach dem 1. Weltkrieg die Geschäftstätigkeit in Südtirol und im Trentino einstellen.
Erst im Jahr 2006 konnte die TIROLER VERSICHERUNG in ihren ehemaligen Stamm-Markt zurückkehren. Inzwischen ist sie mit 11 Brokern und 28 Agenturen wieder landesweit in Südtirol und auch im Trentino vertreten und kann auf zweistellige Prämienzuwächse verweisen. Landesdirektor Alois Kaiser: „Versichern ist Vertrauenssache – und Vertrauen setzt Nähe und persönliche Kontakte voraus. Daher agiert die Landesdirektion autonom, alle Kundenanliegen werden in Bozen selbstständig erledigt. Aus diesem Grund besteht unser Team in der Landesdirektion inzwischen bereits aus zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Schäden werden direkt in Südtirol erledigt Landesdirektor Alois Kaiser: „Besonders wichtig ist es für uns, den Kunden im Schadenfall möglichst schnell helfen zu können. Aus diesem Grund haben wir im vergangenen Jahr eine eigene Schadenabteilung in der Landesdirektion Bozen eingerichtet, die – der steigenden Nachfrage entsprechend – heuer auf zwei Referenten aufgestockt wurde. Somit können nun Schäden schnell und ohne Einbindung der Zentrale hier in Südtirol abgewickelt werden.“ Im Jahr 2011 wurden von der TIROLER VERSICHERUNG insgesamt 920 Schäden mit einer Gesamtsumme von 4.050.000 Euro abgewickelt. Der kleinste Schaden betrug dabei 8
Das Team der TIROLER VERSICHERUNG in der Landesdirektion Südtirol ist inzwischen von drei auf zwölf Mitarbeiter angewachsen.
Euro, der größte 1.335.091 Euro. Im heurigen Jahr waren es bis Ende September 818 Schäden mit einer Schadensumme von 2.410.000 Euro.
Die TIROLER auch 2012 auf Erfolgskurs
Die Zahl der Versicherungsverträge konnte von 7700 im Oktober 2011 auf 10.100 (+ 31 %) im Oktober 2012 gesteigert werden. Die Bestandsprämien stiegen im gleichen Zeitraum von 5,5 auf 7,7 Millionen Euro (+ 40 %). Kaiser: „Im Jahr 2006 sind wir mit größtem Respekt an diesen komplexen und hochentwickelten Markt herangegangen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass uns mit unserer schnellen und flexiblen Dienstleistung und den speziell für den Südtiroler Markt entwickelten Produkten ein erfolgreicher Wiedereintritt gelungen ist.“
Neue Werbekampagne „Besonders aber freut uns, dass immer mehr Südtirolerinnen und Südtiroler auf die TIROLER vertrauen und uns gegenüber italienischen Versicherungen den Vorzug geben. Noch heuer werden wir den 10.000sten Kunden in Südtirol begrüßen dürfen“, so Landesdirektor Alois Kaiser. Dieses Vertrauen kommt auch in der aktuellen Werbekampagne mit dem Slogan „Felsenfest versichert“ klar zum Ausdruck, die im Oktober gestartet wurde.
Roland Stauder gründete im Jahr 2008 das Unternehmen Sarnertec GmbH – ein Unternehmen, das sich auf Hangund Felssicherungsarbeiten spezialisiert hat. Es handelt sich um eine Arbeit, die in Zeiten der immer extremer werdenden Wetterverhältnisse großes Potential in sich birgt. Entsprechend seiner Spezialisierung sind die Mitarbeiter des Unternehmens im extremen und gefährlichen Gelände unterwegs. Um die Berggebiete sicherer zu machen.
Um steinschlaggefährdete Gebiete zu schützen, gibt es, ausgehend vom Gefahrenpotential, verschiedene Methoden und Maßnahmen: Für die Sicherung von mäßig steilen Geländen oder von Felswänden, bei denen nur einzelne Steine abbrechen, werden Metallgitternetze verwendet. Anker und Nägel werden zur Sicherung einzelner instabiler Blöcke eingesetzt. Steinschlagzäune hingegen bieten effizienten Schutz gegen große Steinschläge.
Hangsicherungsarbeiten und Geländesanierungen
Bei sehr steilen Böschungen und Hängen kann es, bei großen Niederschlagsmengen, zu Rutschungen kommen. Sogenannte Muren können ein verheerendes Zerstörungspotential haben,
wie die Unwetter 2012 in Südtirol gezeigt haben. In Folge, auch von kleineren Rutschungen, entstehen Erosionskanten, welche nur sehr schwer verheilen und die Auslöser für größere Hangabrutschungen sein können. Nach Angabe der zuständigen Techniker, welchen das Sarner Unternehmen gerne beratend zur Seite steht, werden von diesem gefährdete Böschungen und Hänge fachgerecht verbaut. Dadurch werden sie stabilisiert und eine rasche Begrünung wird erreicht.
Kontrollierte Sprengungen
Wenn die Vorbeugung nicht mehr ausreicht, weil abzusehen ist, dass instabile Blöcke früher oder später unkontrolliert abstürzen können, was zu großen Schäden führen kann, so bietet das Unternehmen als Lösung die kontrollierte Sprengung an. Um all diese Arbeiten fachgerecht anbieten zu können, müssen die Mitarbeiter des Unternehmens ständig geschult und weitergebildet werden. Modernste Maschinen und eine langjährige Erfahrung in der Branche sind die beste Voraussetzung, um Katastrophen vorzubeugen. Das Amt für Zivilschutz, Amt für Straßenbau, Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung, Amt für Geologie und Baustoffprüfung, zahlreiche Gemeinden aber auch private Unternehmen aus dem Hoch- und Tiefbau, Interessentschaften und Techikerbüros vertrauen Sarnertec, einem jungen Unternehmen, das seit 2010 SOA-zertifiziert ist. Im Winter geht, vor allem im Hochgebirge, Gefahr von Lawinen aus. Sarnertec hat auch gegen diese Gefahren passende Modelle und Maßnahmen anzubieten: Spezielle Lawinenschutzverbauungen stabilisieren die Schneedecke an den sogenannten Abrisskanten.
INFO
Sarnertec
Kranzelsteinweg 14 | 39058 Sarntal
Tel. 345 503 29 26 | Fax 0471 622 691
info@sarnertec.it | www.sarnertec.it
Das weiße Chaos verhindern
Der Winter naht, alle freuen sich auf die weiße Pracht auf Pisten und Rodelbahnen. Doch was im Gebirge und den Hochburgen des Wintersports ein reines Vergnügen ist, wird in den Städten ganz schnell zum großen Problem. Bozen und Meran haben deshalb mit dem Winterdienst vorgesorgt.
Es schneit selten in den Tallagen Südtirols. Dennoch muss vorgesorgt werden, um für größere Schneefällen, so wie sie vor fünf Jahren unser Land fast lahmlegten, gerüstet zu sein. Jede Gemeinde hat dafür eigene Anordnungen und Zuständigkeiten. In den Dörfern sind es die Bauern, die mit schwerem Gerät ausrücken und die Straßen und Zufahren freihalten. In den Städten bedarf es hingegen eines ausgeklügelten Ablaufplanes, um alle Straßen, wichtige öffentliche Einrichtungen und Stadtgebiete frei zu halten.
Bozen: Jeder räumt vor seiner Tür In Bozen gibt es klare Anweisungen, jeder Grundstückbesitzer hat auf dem Gehweg vor seinem Terrain selber zu räumen. Für eventuelle Schäden an Dritten ist er verantwortlich. Das bedeutet, Schneeschieber ab Spätherbst immer bereithalten, bei Schneefall regelmäßig die weiße Pracht beseitigen und Salz oder Kies streuen. Bereits mit angekündigtem Schneefall werden die Einsatzkräfte in Bereitschaft versetzt. „Für die Straßen sind die Seab und Gemeinde verantwortlich, die Schulhöfe werden von den Angestellten des Bauhofs gesäubert, die Räumung in den Park- und Grünanlagen sowie der Radwege obliegt der Stadtgärtnerei“, erläutert Stadttechniker Mario Begher, bei dem die Koordinierung zusammenläuft.
Zuerst Salz, dann Räumung
Sofort mit Einsetzen des Schneefalls wird Salz gestreut.
Zehn Fahrzeuge stehen der Gemeinde und Seab dafür zur Verfügung. Ist der Schneefall intensiv und bildet sich eine
geschlossene Schneedecke, kommen Schneepflüge zum Einsatz. Ab einer Höhe von 10 bis 15 cm wird der Schnee sofort auf LKWs geladen und auf Freiflächen im Stadtgebiet transportiert, um große Schneeberge, wie vor fünf Jahren, die dann vereist noch nach Monaten auf den Straßen und Kreuzungen zurückgeblieben waren, zu vermeiden. Bis zu dreimal passieren die Räumfahrzeuge die Zone. „Bei einem Straßennetz von rund 140 km sollte sich jeder Bozner bewusst sein, dass die Einsatzfahrzeuge nicht an jeder Stelle gleichzeitig auftauchen können. Sie fahren zudem langsam. Deshalb kann es immer wieder zu Behinderungen kommen“, betont Mario Begher.
Hilfe durch Private
Übersteigt die Schneehöhe 20 cm, werden Straßen zweiten Grades vernachlässigt. Hauptstraßen, wichtige Durchfahrts- und Ausfahrtsstrecken, Zubringer zum Krankenhaus oder der Einsatzkräfte sowie die Strecken der öffentlichen Verkehrsmittel und Versorgungsfahrzeuge werden bevorzugt geräumt. Außerdem wird Kies ausgebracht, um die Rutschgefahr zu mindern.
Der öffentliche Straßendienst steht im Volleinsatz, doch die acht Mitarbeiter der Gemeinde reichen nicht aus. Deshalb wird in Bozen auf private Unternehmen zurückgegriffen. Zumeist Tiefbauunternehmen rücken mit eigenem Gerät an. Die Stadt ist in zehn Zonen aufgeteilt, jeder weiß genau Bescheid, wo und in welcher Reihenfolge zu räumen ist.
Seit Jahren Erfahrung
In Meran wurde die innerstädtische Schneeräumung bereits im Jahr 2001 an die Stadtwerke übergeben. Der Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr ab Anfang November bis Mitte April abrufbar. Die Koordination der insgesamt rund 35 Personen, darunter private Firmen und Bauern, unter-
steht dem Team der Stadtwerke. Bis Ende März werden die externen Unternehmen für die Räumung der Gehsteige, bis Mitte April für Straßen, in Zonen eingeteilt, die nach einer festgelegten Route abzufahren ist. Dies wird mit GPS geleitet und ist ständig aktualisierbar. Erst werden die Hauptund Durchgangsstraßen zu den Tälern geräumt, dann folgen die Nebenstraßen. Diese Einsatzbereitschaft kostet der Stadt jährlich 200.000 Euro. Salz und Streugut werden zur Verfügung gestellt. „Im Falle von Schnee und Eis müssen sie innerhalb einer Stunde im Einsatz sein. Die Firma Erdbau reinigt das gesamte Hauptnetz im Zentrum, die Randzonen werden von Kleinunternehmern und Bauern mit eigenem Gerät geräumt“, erklärt Direktor Claudio Vitalini. Die Räumung der Gehsteige, danach der Radwege, übernehmen im Bedarfsfall Genossenschaften oder ein Gartenbaubetrieb. Die Meraner sind nicht wie Bozner Bürger verpflichtet, ihre Gehsteige selber zu räumen.
Um den Baumbestand zu schützen, wird in einigen Zonen der Passerstadt gar kein Salz ausgebracht. Erst wenn einige Zentimeter gefallen sind, wird im restlichen Gebiet gelaugt und Kies gestreut. „Innerhalb einer Stunde sind alle Einsatzkräfte auf der Straße. Rund 4,5 Stunden benötigt jede Firma, um ihre Zone zu säubern. Insgesamt sind 110 km Straßen und 210 km Fußwege zu räumen“, weiß der Koordinator des Schneedienstes der Stadtwerke, Igor Fava. Auch in Meran werden größere Mengen Schnee abtransportiert.
SIMPLY CLEVER
Die 4x4 von ŠKODA
Rutschgefahr ausgeschlossen
Auch in Meran schneit es selten, häufiger haben die Techniker mit Eis zu kämpfen. Vor allem auf dem Thermenplatz und entlang der Passer bildet sich im November und Dezember oft gefährliche Glätte. Erstmals startet hier in diesem Jahr ein Pilotprojekt, bei dem ein neues, flüssiges und umweltschonenderes Taumittel zum Einsatz kommt. „Wir müssen die Sicherheit auf den Straßen und Wegen garantieren, aber versuchen, ein gutes Gleichgewicht zu halten, um die vielen
ŠKODA Yeti ab €
• Der Allradantrieb wird nur bei Bedarf aktiviert, so wird der Verbrauch gesenkt.
• Maximale Sicherheit auf allen Strassen
ŠKODA Qualität und Technologie der VOLKSWAGEN-GRUPPE
• Serienmäßig ausgestattet mit: ESP, ASR, EDS**
• Serienmäßige 6-Gang-Schaltung - erhältlich auch mit der automatischen DSG-Schaltung***
* Sonderangebot, gültig bis zum 31/12/2012. * ŠKODA Yeti 2.0 TDI 4x4 Active 110 PS Angebotspreis 23.000,00 € schlüsselfertig, IPT nicht inbegriffen. ŠKODA Octavia Wagon 1.6 TDI 4x4 Ambition 105 PS Angebotspreis 23.500,00 € schlüsselfertig, IPT nicht inbegriffen. ŠKODA Superb 1.8 TSI 4x4 Ambition 160 PS Angebotspreis 28.000,00 € schlüsselfertig, IPT nicht inbegriffen. ** ESP: elektronisches Stabilitätsprogramm - EDS: elektronische Differentialsperre - ASR: Antischlupfregelung. *** DSG lieferbar für die Motorisierung 2.0 TDI 140 PS. Die Bilder dienen rein informativen Zwecken.
Kraftstoffverbrauch:
www.skoda-auto.it
ŠKODA Credit finanziert Ihren ŠKODA Informieren Sie sich bei Ihrem ŠKODA Vertragshändler.
Skodaitalia
Samstags immer geöffnet und die letzten 2 Sonntage im Monat
Sie trotzen Kälte, Wind und Wetter, sind aber auch bei Hitze und Sonnenlicht perfekt einsatzfähig und tragen ausschlaggebend dazu bei, den Gästen Speis und Trank so schnell wie möglich an den Tisch zu bringen: Es ist die Rede von Handhelds, Touch-Geräten, Kellnerrufsystemen und all den anderen Technologien, die die Arbeit in einem Gastbetrieb erleichtern und dem Servicepersonal unter die Arme greifen.
Das Südtiroler Unternehmen Enrico Giacomuzzi, das nunmehr seit vielen Jahren im Bereich der Lösungen für die Gastronomie marktführend ist, legt bei der Auswahl seiner Produkte großen Wert auf Qualität. Wasserdicht, sturzfest und von ausfallsicherer Software unterstützt, sind vor allem die einzigartigen Handhelds der Firma Orderman das Sinnbild der Qualität, die die Firma Giacomuzzi verfolgt. Den Spagat zwischen Tradition und Innovation zu schaffen, ist nicht immer einfach. Traditionsreiche Gastbetriebe wie Hütten müssen es verstehen, ihr Dasein in richtigem Maße mit innovativer Technologie zu vereinen.
Hochfrequenzgastronomie
Viele Trends wirken oft zu verlockend – aber sind vielmals leider nicht das, was ein Gastbetrieb wie eine Hütte auf 2000 Meter braucht. Geräte, die in dieser Art von Betrieb im Einsatz sind, müssen nicht nur robust sein, sondern auch großen Temperaturschwankungen standhalten. Von den Minusgraden auf der Terrasse kommen die Geräte in Sekundenschnelle in die warme, geheizte Stube. Touchgeräte hingegen werden in vielen Fällen auf der Terrasse positioniert, stets der Kälte ausgesetzt. Küchenmonitore müssen dem Dampf der Küche standhalten. Das ganze System muss trotz der auf Höhenmetern häufig üblichen Stromschwankungen stabil bleiben.
Armin Haller, Woldhitte in Ratschings, mit „seinem“ Orderman (links) und das Touch-Gerät Orderman Columbus: zuverlässig, robust und leistungsstark (rechts).
Mindestens gleichermaßen wichtig ist es, auf den richtigen Service vertrauen zu können. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, muss ein Gastbetrieb mit einem professionellen Bestellungs- und Abrechnungssystem betreut werden. Das perfekte Zusammenspiel dieser Faktoren ist das Ergebnis einer gut durchdachten Installation. Denn Zuverlässigkeit ist bei Hochfrequenzgastronomie ausschlaggebend. Und gerade auf diese Zuverlässigkeit baut das fest eingesessene Bozner Unternehmen, das sich als Spezialist für technologische Lösungen für Hüttenrestaurants bezeichnen kann.
Der Service der Fa. Giacomuzzi : 365 Tage im Jahr aktiv.
Arbeiten mit Emotionen
5D Agency gibt euren Ideen Form, macht sie sichtbar und realisiert das Resultat von Kreativprozessen, wobei die Firmen bei der Realisierung ihrer Ideen, von der Prototypphase bis hin zum Produkt professionell unterstützt werden.
Dank technischen Hilfsmitteln zur 3D-Modellierung, zurzeit die Besten auf dem Markt, werden die Visionen der Kunden verwirklicht. Kommunikationsagenturen, Planungsbüros, Designer, Architekten, Grafiker, können auf ein Team bauen, das mit Professionalität und Leidenschaft arbeitet.
5D Agency ist auf jede Phase der Ideenbearbeitung spezialisiert, von der Objektstudie zur Machbarkeit in der Produktion, vom Rendering zum Prototyp immer mit dem obersten Ziel, visuelle Emotionen zu kreieren.
Sehen, um zu glauben?
5D Agency nutzt die neuesten und innovativsten Softwares in Kombination mit Studien über das Verhalten von Licht, für jegliche Präsentationen vom Papier bis hin zur Gestaltung von Webseiten. In den verschiedenen Locations ist es möglich, Objekte zum Leben erwachen zu lassen dank ausgeklügelter Technologien der virtuellen Realität, durch die perfekte Kombination zwischen Umfang, Farben, Durchsichtigkeit und Lichtstärke. Das Photorendering ist die beste und suggestivste Methode, um den Kunden und den Stakeholdern (Interessengruppen) die eigenen Ideen zu präsentieren. Hierfür garantiert 5D Agency die maximale Berücksichtigung jedes kleinsten Details.
Grenzüberschreitende Dimensionen
5D Agency bietet dynamische virtuelle Touren mit Animation und Bewegung des Produktes. Die jüngste Technikgeneration ermöglicht es, in einem dreidimensionalen Raum ein Produkt von allen Seiten zu präsentieren. Das Abrufen in Bewegung erzielt eine maximale Visualisierung und Erkennung des fertigen Produktes. Somit garantiert 5D Agency in
Kombination von Bildanimation und Rendering eine reale Präsentation mit Hilfe von hochwertig technischen Geräten.
Handwerksarbeit mit High Tech Ausstattung
5D Agency begleitet ihre Kunden von der Idee-Planung über den Prototyp bis zur Realisierung des Projektes, wobei der Prototyp die erste Stufe zum Erfolg darstellt. Mit größter fachlicher Kompetenz wird das Konzept in Zusammenhang mit der ausgereiftesten Technik verwirklicht.
Visuelle Präsentation
Corparate identity wird in den Mittelpunkt gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wird geplant und verwirklicht, vom Schlagwort ex novo bis packaging, info letters und visuelle Kataloge für das Web. Die Markenpräsentation das Wiedererkennungsbild, die Qualitätsnormen, die Unternehmensphilosophie und das Produktangebot sollen bestmöglichst dem Betrachter einzuprägt und als Marktführer vorgestellt werden.
Die Kompetenzen und das Arbeiten mit Emotionen: 5D Agency realisiert Ideen als Resultat eines Kreativprozesses. Das Know-how und die Erfahrung von 5D Agency ermöglichen die optimale Positionierung und die Auswahl der besten Kommunikationsstrategien im traditionellen Verkauf sowie im E-Commerce.
Rendering eines Joystick für die Weiterentwicklung
Wohnwelten von Comploj
Als eines der führenden Einrichtungshäuser in Südtirol setzt Comploj’s Wohnwelt auf Ideen, Service und besonders auf Qualität in deren Ausführung. Nicht zuletzt deshalb hat sich das Einrichtungshaus in den über 40 Jahren seines Bestehens auch als Ideenschmiede und Planungshaus etabliert.
Dass Comploj’s Wohnwelt mehr als ein Einrichtungshaus unter vielen ist, spüren Kunden schon beim ersten Besuch. Allein die Größe und Vielseitigkeit der Ausstellungsräume beeindrucken. Zu sehen sind nicht nur Einzelmöbel und Solitaires, sondern vor allem komplett eingerichtete Wohnwelten, ansprechend in Szene gesetzt und bis ins Detail durchdacht. Ansehen, ausprobieren und erleben ist hier die Devise. Kreativität und Qualität
erstrecken sich auf alle Wohnbereiche: niveauvoll durchdachte Küchenlösungen, trendige Badezimmer, gemütliche Wohnräume und traumhaft schöne Schlafzimmer finden Sie bei Comploj’s Wohnwelt ebenso wie funktionale und innovative Büro- und Heimbürolösungen. Auch für den Nachwuchs vom Baby- bis zum Teenageralter sowie für den Outdoor-Bereich hält Comploj’s Wohnwelt eine Vielzahl an Einrichtungsideen bereit. Für das Tüpfelchen auf dem i sorgen eine ausgewählte Stoff- und Teppichkollektion sowie Leuchten und Accessoires.
Maßgeschneidert und individuell
Der entscheidende Unterschied aber erschließt sich erst später, wenn es um die Beratung und Planung geht. Hier legt Comploj’s Wohnwelt besonderen Wert auf das ausführliche Kundengespräch, um den Kunden in seiner Persönlichkeit
und seinen Ansprüchen kennen zu lernen und so ein maßgeschneidertes Planungskonzept unterbreiten zu können.
Dank der hauseigenen Tischlerei sind der Realisierung von maßgeschneiderten Lösungen und individuellen Projekten fast keine Grenzen gesetzt, die Anpassung an verschiedene bauliche Gegebenheiten stellt somit kein Problem dar. In der Produktion verwendet Comploj’s Wohnwelt hauptsächlich heimische Hölzer, Naturöle und –lacke und stellt sich somit auch der ökologischen Verantwortung.
Neu im Sortiment: Forster Küchen –die Schweizer Stahlküche
Seit April 2012 hat Comploj’s Wohnwelt Zuwachs im Küchen-Sortiment bekommen. In zeitlos linearem Design stehen Forster-Küchen dem Kunden unverwüstlich mit allen Materialvorteilen ein Leben lang zur Seite. Pflegeleicht,
Andrea und Günther Comploj: „Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen.“
hygienisch, belastbar und dabei stark in Form und Ausdruck. Handwerk und Know-how haben sich über die Jahrzehnte verfeinert und immer wieder zu überraschenden Innovationen geführt. Forster-Stahlküchen: eine echte Alternative für Puristen, Praktiker und Klassiker.
Neue Homepage www.comploj.it
Für einen ersten Überblick bietet sich ein Besuch auf der neu gestalteten Website an: unter www.comploj.it finden sich ausführliche Informationen über das Unternehmen und sein Sortiment in allen Bereichen, über Marken sowie Service-und Beratungsleistungen. Aktuelle Wohntrends werden hier ebenso präsentiert wie Veranstaltungen und News im und um das Haus.
Eine hochmoderne SIGMA Diamond Kabine von LEITNER ropeways für die entspannte Bergfahrt. Das Interieur stammt von BMW Individual – be stehend aus Ledersitzen inklusive Massagefunktion und Multimedia System aus der BMW 7er Limousine. Dazu außergewöhnliche gastronomische Angebo te im Skigebiet Hochzillertal mit 181 Pistenkilometern.
Das Projekt „BMW Individu al for LEITNER“ präsentiert die wahrscheinlich exklusivste Art, die Winterwelt in den Alpen zu erleben. Eine braune Sitzbank, die sowohl eine Massagefunktion als auch Sitzheizung bietet, ein Kabinenhim mel aus Alcantara Platin sowie eine lederbezogene Frontkonsole und Champagnerflaschen- und Gläserhal ter erfüllen Ansprüche auf höchstem Niveau. Mit einem Multimediasystem, das direkt mit dem BMW iDrive Button aus der Mittelarmlehne bedient wird, einem Bildschirm sowie exzellenter Klangqualität, übertrifft die individuell gestaltete Kabine alle Erwartungen. Und beweist einmal mehr, dass sich höchster Komfort perfekt mit Funktio nalität verbinden lässt. Außen eine LEITNER ropeways Sigma Diamond Kabine, der Innenraum ganz im Stil und mit dem Luxus der BMW 7er Limousine. Das Gemeinschaftsprojekt des Südtiroler Seilbahnbauers und des bayerischen Automobilherstellers wird im kommenden Winter zur Attraktion werden. Durch dieses Projekt unterstreicht LEITNER ropeways seinen Ruf als Hersteller
von Premium-Produkten und bestätigt den Trend zu mehr Komfort und Individualität im Seilbahnbau.
Exklusive Pakete für Frühaufsteher und Genießer Hochzillertal bietet seinen Gästen zukünftig verschiedene Möglichkeiten, die Fahrt in der außergewöhnlichen Kabine zu genießen. Diese Pakete sind unter www.vipgondel.at buchbar.
Der Schnee-Macher
Schnee ist eine Konstante in seinem Leben. Skifahrer, Vater von zwei Skiprofis, Betriebsleiter des Skigebiets Obereggen, Mitbegründer eines Phänomens: die Firma TechnoAlpin, die er gemeinsam mit Walter Rieder ab 1990 in wenigen Jahren zum absoluten Weltmarktführer in Sachen Planung und Bau von Schneeanlagen geführt hat und heute Direktor des Skigebiets Carezza–Karersee.
Er ist ein Macher, Georg Eisath. Pragmatisch und konkret. Als Betriebsleiter in Obereggen hatte er in den 80er Jahren die Aufgabe, eine neue Schneeanlage zu bauen. Die auf dem Markt zur Verfügung stehenden Maschinen waren ihm zu teuer und schienen ihm außerdem nicht geeignet für die besonderen Südtiroler Verhältnisse. Mit seinem Kollegen Walter Rieder beschloss er kurzerhand, eigene Maschinen herzustellen und zum halben Preis anzubieten. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Zunächst gründete er die Wi.Te, Wintertechnik, fünf Jahre später 1990, die TechnoAlpin. Heute zählt die TechnoAlpin über 260 Mitarbeiter, betreut mehr als 1000 Kunden weltweit und ist weltweit Leader in der Planung und Herstellung von vollautomatischen ausgeklügelten Anlagen zur Schneeherstellung. „Der Schlüssel zum Erfolg war“, erinnert sich Georg Eisath, „dass wir ein Komplett-Paket angeboten haben, das auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnitten war.“
Herausforderung: vom Topmanager zum Direktor eines Skigebiets
Vor vier Jahren hat sich Georg Eisath bewusst einer neuen Herausforderung gestellt. Er klinkte sich bei TechnoAlpin aus und übernahm die Leitung des heruntergewirtschafteten, veralteten Skigebiets Carezza–Karersee, zu Füßen des Rosengartens. Schon im ersten Jahr ließ Eisath drei neue Auf-
stiegsanlangen in Betrieb nehmen und 170 Schneekanonen installieren. Im Folgejahr ließ er das bisher größte und auch umweltfreundlichste Wasserspeicherbecken Südtirols bauen. Und das ist noch längst nicht alles. In nächster Zukunft wird das Skigebiet in Richtung Moena und Deutschnofen erweitert. Eine neue Erfolgsgeschichte.
Von der Leitung eines Weltunternehmens in ein kleines Skigebiet. Von einem Alltag, der sich um Strategie, Marketing und Entwicklung dreht zu den konkreten Problemen einer relativ kleinen, überschaubaren lokalen Realität. Eine große Umstellung für Georg Eisath? „Sicher“, sagt er heute, „neue Leute, neue Perspektiven, ganz von unten anfangen. Wie ein Auto ohne Räder.“ Aber die hat er mittlerweile längst montiert, allradbetrieben und mit einem starken Profil. „Das Wichtigste“, sagt er, um im Bild zu bleiben, „ist der Motor. Und meiner ist stark.“
Meine Devise: „Irgendwie machen wir das schon“
Seine größte Schwäche ist deshalb wahrscheinlich auch der Grund für seinen Erfolg: „Ich kann nie nein sagen. Irgendwie machen wir das schon, ist meine Devise.“ Seine Stärke: Visionen haben, Zuversicht und Neugierde auf immer neue Dinge. Die Frage nach seinen Leidenschaften lässt er nicht gelten. Dafür gibt er preis, was er – außer Arbeiten und Skifahren – gerne tut: Radfahren, Klettern und Bergwandern. Im Kreis der Familie sein. Er arbeitet nicht nur dort, er lebt auch mitten im Skigebiet auf 1580 m Höhe im Berghotel Moseralm, das seine Frau Monika führt.
Wenn er im Winter mehrmals pro Woche Skifahren geht, verbindet er beides, Vergnügen und Arbeit. „Beim Fahren kann ich alles kontrollieren, Lifte, Schneelage, Funktionieren der Anlage.“ Ist er ein Lebenskünstler? „Nein“, sagt Georg Eisath bestimmt, „dazu arbeite ich zu hart. Ich schleiche mich nicht durch‘s Leben.“
Georg Eisath mit Stefano Domenicali, Teamchef der Scuderia Ferrari
Infrarot-Wärmekabinen im Aufwärtstrend
Mit dem Einbruch des Winters macht sich bei vielen eine Sehnsucht nach Sonne und Wärme breit. Die tief stehende Sonne, kühle Außentemperaturen und die nun früh einsetzenden Nächte wirken sich nicht immer vorteilhaft auf den Gemüts- und Gesundheitszustand des Menschen aus.
Erleichterung auf der Suche nach Wärme und Entspannung fanden und finden viele in einer Sauna, die vielerorts angeboten wird. Einige angenehme Stunden in entspannenden Ruheräumen verbringen, abwechselnd den Körper in Saunastuben erhitzen, um ihn nachher etwa im Tauchbecken abzukühlen, gilt immer noch als wirkungsvoller Ausgleich zu Hektik, Stress und Unbehagen der heutigen Zeit. Das Betreiben einer Sauna zuhause ist nur wenigen möglich: Großer Raumbedarf mit Feuchtzellencharakter ist gleich wie großer Energiebedarf durch lange Vorheizzeit nicht für jedermann geeignet. Im Schatten dieser Hindernisse hat sich seit Jahren ein Trend breitgemacht, der viele Sauna-Vorzüge auch ins Eigenheim gebracht hat: die Infrarot-Kabine. Mit deren bescheidenen Abmessungen passen solche Kabinen in beinahe jede Wohnung.
Infrarot-Kabinen
Wird in der Sauna die Innenluft erwärmt, erfolgt bei Infrarot-Kabinen eine Abstrahlung, die dem Menschen, der in diesem Raum sitzt, im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Über Flächenheizung oder Magnesium- bzw. Keramikstrahlern werden IR-C-Strahlen ausgesandt, die etwa beim Menschen eine angenehm empfundene Tiefenerwärmung der Haut bewirken ohne die Umgebungsluft zu erwärmen. Infrarot-Kabinen verbrauchen deshalb auch viel weniger Energie als etwa eine Sauna, sind vergleichsweise einfach zu montieren und nur mit einem Stromstecker in Betrieb zu nehmen. Die üblichen 3 KW-Anlagen der lokalen Stromanbieter reichen da in der Regel aus. Die Anwendungsdauer und Temperatur der Infrarot-Kabinen richtet sich je nach Verträglichkeit und persönlichen Vorlieben. Manche aktivieren sie jeden 2. Tag und andere wieder nur sporadisch. Als ideale Temperaturen geben Hersteller den Bereich zwischen 45° und 50° Celsius bei einer Nutzungsdauer von 20 bis 35 Minuten an. Nach dem Wärmebad ist eine lauwarme Dusche empfehlenswert.
IR-C-Strahlung
Da sich ein Großteil der am Markt angebotenen InfrarotKabinen der wenig schädlichen IR-C-Strahlung bedient, sind gesundheitliche Folgeerscheinungen unwahrscheinlich. Empfindlich kann Tiefenstrahlung ohnehin nur für Auge und Haut sein: IR-C-Strahlung wirkt sich bei normaler Nutzung –so Fachleute – etwa aus wie der Aufenthalt vor einem großen Lagerfeuer. Studien zu vorgezogener Hautalterung oder gar Augenverletzungen gaben bisher keinen Anlass zu Besorgnis. Mediziner sagen Infrarot-Kabinen besonders heilende Wirkung zu, indem ein IR-Kabinen-Bad den Kreislauf aktivieren und stabilisieren soll, die Gefäße, besonders die um das Herz herum trainiert, durch Entgiftung und Entschlackung bei der Gewichtsreduktion hilft, die Lymphzirkulation beschleunigt, körpereigene Abwehrkräfte aktiviert, Muskelkrämpfe entspannt und Stresshormone abbaut.
Regelmäßige Infrarot-Bäder sind demnach in vielen Belangen empfohlen: bei Kreislaufstörungen, Arterienverkalkung, bei chronischen Müdigkeit, Leistungsschwäche und Erschöpfung, bei Immunschwäche, chronischen Entzündungen und Infektionen, bei Allergien und Hautkrankheiten, bei chronischer Schmerzen und Gelenkschmerzen wie Rheuma, Arthrose oder Fibromyalgie, bei Entschlackungskuren im Zuge von Fastendiäten und Stressbelastungen wie Schlafstörungen und Depressionen wie auch bei vielen Krebskrankheiten. Nicht in die IR-Kabine dürfen Leute mit schweren Herz- und Kreislaufproblemen, mit Fieber ab 38°C und bei Platzangst.
Wohlbefinden in der Therme Meran
Besonders in den Wintermonaten ist Saunieren empfehlenswert, da die Sauna Entspannung, Erholung und Abstand vom Alltag bietet. In der Saunalandschaft der Therme Meran kann der Gast zwischen acht verschiedenen Saunen wählen, unter anderem einer klassischen finnischen Blockhaussauna im Freien, einem Dampfbad, einem Sanarium und einem Caldarium mit Soleinhalation.
Zur Abkühlung erwartet den Gast, neben den verschiedenen Kaltwasser-Becken, auch ein prickelnder Schneeraum. Hier rieseln die Flocken von der Decke. Von November bis März bleibt die Pool- und Saunalandschaft der Therme Meran einmal im Monat bis Mitternacht geöffnet. Filmvorführungen, Musik, Lichtspiele und besondere Saunaaufgüsse machen diese Abende zu einem besonderen Erlebnis. Abgerundet wird der Abend mit einem Special Night-Menu im Self-Service Bereich der Badehalle. Die bevorstehenden Termine sind der 4. Januar, der 14. Februar zum Valentinstag und der 1. März.
Spa & Vital Center Erholung bietet auch das großzügige Spa & Vital-Center der Therme Meran. Hier stehen dem Gast vielfältige und abwechslungsreiche Anwendungen an sieben Tagen die Wo-
Wohlbefinden verschenken
Eine besondere Geschenksidee für die Festtage ist im Onlineshop unter www.thermemeran.it erhältlich: Gutscheine mit Thermeneintritten, wohltuenden SpaAnwendungen oder Kosmetikprodukten der hauseigenen Kosmetiklinie stehen zur Wahl.
Apfel-Seifenschaum-Peeling
che zur Verfügung. Bäder, Packungen, Peelings, Massagen und kosmetische Behandlungen werden spezifisch auf die Wünsche des Gastes abgestimmt. Ob bei Einzelanwendungen für Mann und Frau oder mit Anwendungen für Paare, die erfahrenen Mitarbeiter sorgen für die Entspannung und das Wohlbefinden der Gäste. Zu den besonderen Neuheiten zählen beispielsweise das wohltuende Apfel-SeifenschaumPeeling, eine neuartige Ganzkörpermassage mit Massagestempel oder die Private Spa Suite für Zwei.
… ein Erlebnis zum Spüren. Aquarena Brixen: Am 8. September 2012 feierte Acquarena Brixen mit einem spektakulären Rahmenprogramm das zehnjährige Jubiläum. Seit der Eröffnung 2002 gilt die Anlage als Vorzeigeobjekt für Bade- und Saunaanlagen.
Schon die ovale Architektur deutet auf ein besonderes Erlebnis hin. Die Kombination von hochwertigen Baumaterialen wie Holz, Glas, Stahl und Stahlbeton erzeugen eine warme, licht- und sonnendurchflutete Atmosphäre in dieser einmaligen Erlebniswelt. Die Außenansicht der Acquarena ist mit der dominierenden Glasfront eine architektonische Attraktion. Die Stadtwerke Brixen AG haben auf einer Fläche von 12.000 m² eine Anlage mit gekoppeltem Frei- und Hallenbad sowie anderen Sport und Freizeitstätten wie Sauna, Wellness, Beauty, Fitness und Erlebnisrestaurant geschaffen. Herzstück der Acquarena ist die 1200 m² große Saunalandschaft. Das vielfältige Angebot an Saunakabinen wird ergänzt mit einem Whirlpool-, Kneipp-, Relax-, Kälte- und Tauchbecken. Wie das Schwitzen, gehört zum Saunieren auch das anschließende Abkühlen, um die Durchblutung in allen Körperregionen maximal anzutreiben. Das Saunieren steht in der Acquarena ganz im Zeichen von Entspannung und Gesundheit. Der Besuch im Schwitzbad ist in den Herbst- und Wintermonaten sehr beliebt, wobei das Saunieren auch in den warmen Jahreszeiten empfehlenswert ist.
Abschalten als Erfolgsmodell Ruhe und Entspannung sind die Grundidee der Saunawelt in der Acquarena. Hier findet der Besucher die Zeit zu sich zu finden und sich vom Alltag zu lösen. Die Architektur und der
Öffnungszeiten Sauna
Täglich 14.00 - 23.00 Uhr,
Sa 11.00 – 23.00, So 11.00 – 22.00 Uhr
Öffnungszeiten Weihnachten:
22.12. - 06.01.: täglich von 11.00 - 23.00 Uhr
Damensauna: Donnerstag, 10.00 – 18.00 Uhr
Geschenksideen: Saunagutscheine der Acquarena, erhältlich direkt an der Kasse
Pool ist täglich ab 9.00 Uhr geöffnet.
gewählte Stil unterstützen das Gefühl der Entspannung. Wellness für alle Sinne, so lautet das Motto in der Acquarena: Die Farblichttherapien und leichte Hintergrundmusik entspannen das Auge und die Ohren, beruhigende Düfte die Nase. Mit mundgerechten Häppchen und Tees verwöhnen wir ihren Gaumen. Eine absolute Stärke der Acquarena ist das sympathische Saunateam. Vier Saunawarte führen Saunaneulinge in die Philosophie des Saunierens ein und stehen für Fragen gerne bereit. Sie sind sichtbar, wenn Bedarf an Hilfe besteht, und unsichtbar, um die Intimsphäre der Gäste zu wahren.
Aufgussmeister sorgen für die Abwechslung
Die Aufgussmeister unterstützen die Saunawarte bei der Wahrung eines hohen Qualitätsstandards. Jeder bietet durch seinen individuelle Art und Weise einen erlebnisreichen Aufguss an. So kann es gut möglich sein, dass Aufgüsse von Trommlern und auch Tanzeinlagen begleitet werden.
Sieben Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr
Die Sauna ist für alle täglich geöffnet. Außer donnerstags ist der Saunabereich in der Zeit von 10.00 - 18.00 Uhr für Frauen reserviert. Schon seit Jahren. Ein absolutes Plus der Acquarena ist die direkte Verbindung vom Saunabereich zum Poolbereich. Bei Interesse ist der Zugang zum Fitnessund Massagebereich möglich.
In Car setzt in Bozen das neueste Audi-Showroom-Konzept um und hat in Bozen einen Service nach neuesten Standards errichtet. Außerdem erwartet den Kunden das Gebrauchtwagen-Zentrum „Audi Prima Scelta: Plus“.
Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Marke Audi als Premium-Marke etabliert, auch die Händler und ServiceBetriebe sind dieser Entwicklung gefolgt. Thomas Gatterer hat sich der Herausforderung gestellt, für Südtirol einen Audi-Vertragshändler mit Sitz in Bozen zu errichten. Über die Gatterer-Holding wurden die nötigen Mittel aufgebracht. Johann Wohlfarter, den eine langjährige Erfahrung im Automotive-Bereich auszeichnet, konnte als Mitgesellschafter für das Projekt gewonnen werden. Für das Project In Car steht ein qualifiziertes MitarbeiterTeam zur Verfügung: Helmut Raffeiner als Geschäftsführer, ehemaliger Geschäftsführer des Audi-Vertragshändlers in Meran und seit 17 Jahren bei Audi; Thomas Weithaler als Audi-Verkaufsleiter und Peter Nitz als Audi-Serviceleiter.
Der Start erfolgte in Marling Bereits im Jänner 2012 hat In Car am Standort der ehemaligen Garage Walter in Marling eine Service-Stelle eröffnet. Dort stehen Daniel Cainelli als Serviceleiter und Thomas Pichler als Verkäufer den Audi-Kunden zur Verfügung. In absehbarer Zeit wird In Car auch den Raum Eisacktal und Pustertal mit modernen Service-Einrichtungen bedienen. Mit der Realisierung dieser Investition wurden 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel ist es, mittelfristig mit weiteren zehn Audi-Spezialisten die Kunden in ganz Südtirol bestens zu betreuen.
Die neunen Strukturen
Der Audi-Standort in Bozen wird dem Premiumanspruch der Marke Audi gerecht. Das neueste Audi-ShowroomKonzept wurde detailgetreu umgesetzt. Somit kann der Audi-Kunde bestens die Markenwelt Audi bei In Car in Bozen erleben. Als neuer Audi-Vertragshändler für Südtirol
wurde in Bozen auf einer Fläche von insgesamt 1500 m² ein Neuwagen-Bereich mit Auslieferung und Administration geschaffen. Hier steht die gesamte Audi-Modellpalette unter perfekter Beleuchtung im technologisch gestylten Ambiente für die Kunden bereit. Ein innovatives Service-Zentrum mit Direkt- und Dialogannahme wurde auf einer Fläche von 900 m² errichtet. Auf zehn Hebebühnen können hier unter Zuhilfenahme modernster elektronischer Diagnosegeräte, die zum Teil direkt mit dem Mutterhaus in Ingolstadt online verbunden sind, alle Wünsche der Audi-Fahrer erfüllt werden. Ein gut bestücktes doppelstöckiges Ersatzteillager und eine Gebrauchtwagen-Ausstellung vervollständigen die Strukturen des Betriebes. Insgesamt umfasst das Areal eine Fläche von 5000 m². Offiziell eingeweiht wurde das neue AUDI Zentrum Ende Oktober.
INFO
In Car GmbH Lanciastr. 12-14 | 39100 Bozen Tel. 0471 089 050 info@incar.bz.it | www.incar.bz.it
Die ideale Lösung für jedes Treffen!
Ein strategischer Ort für Begegnungen an einem wichtigen Anlaufpunkt der Stadt, im Zentrum reger Wirtschaftstätigkeit und mit direkter Anbindung an das wichtigste Messezentrum Südtirols: Das Four Points by Sheraton ist eine Garantie für erfolgreiche Meetings.
Das viel genutzte Kongresszentrum Four Points by Sheraton zeichnet sich durch einzigartigen Stil und exklusives Design aus. Der Gast wird mit kleinen und großen Aufmerksamkeiten bedacht. Dazu gehören etwa das reichhaltige Frühstück, die einladende American Bar, das Fitnessstudio und das Wellness-Center mit beheiztem Hallenbad sowie der Whirlpool für entspanntes Relaxen.
Die 189 Zimmer des Hotels verfügen über hohen Komfort auf internationalem Standard. Dazu gehört das helle und wohnliche Ambiente, die großzügige Ausstattung mit bequemen Betten und großflächigen Schreibtischen, schneller Internetverbindung und Accessoires für Gäste, die Qualität und persönlichen Komfort schätzen.
Business-Lunch-Service
Die Küchenchefs sorgen mit leichten und appetitlichen Gerichten für einen exklusiven Business-Lunch-Service, der es ermöglicht, nur eine kurze Mittagspause oder ein Arbeitsessen vorzusehen, ohne auf geschmacklich hochwertige und frische Produkte verzichten zu müssen. Für Mittag- und Abendessen mit Geschäftspartnern oder Kollegen in intimer und formaler Atmosphäre steht stets auch das Menü à la carte zur Verfügung, welches der Phantasie und den Gaumenfreuden keine Grenzen setzt.
Als multifunktionaler Begegnungsort mit großzügigen Räumlichkeiten und Fensterfronten, die für viel natürliches Licht sorgen, kann das Four Points by Sheraton auf einen 382 m2 großen Ballraum, neun Meetingsäle und zwei Foyers mit einer Gesamtkapazität von 650 Personen verweisen. Die Räume genügen höchsten Ansprüchen für jeden kleinen oder großen Anlass. Sie sind flexibel gestaltbar und daher auch untereinander kombinierbar, sodass für jede Veranstaltung ein optimales Ambiente geschaffen werden kann.
Vielseitig und modern: Die Säle verfügen über eine komplette technische Ausstattung, schnellen Wifi-Internetanschluss und Anlagen für Simultanübersetzungen, so dass diesbezüglich ein reibungsloser Ablauf und der Erfolg jeder Veranstaltung garantiert werden kann. Wichtige kleine Details machen das Sheraton besonders, wie z.B. die beiden Garagen mit bis zu 200 Stellplätzen, das Business Center mit umfassendem Sekretariatsservice, die Meetingsäle mit ihren hohen Decken, die sich für jede Thematik umrüsten lassen. Dazu die prächtige und suggestive Atmosphäre im Atrium, wo man perfekt zubereitete Cocktails genießen oder den Brunch mit Geschäftspartnern oder Gala-Events zelebrieren kann. Für den reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen steht das Four Poins by Sheraton Team zu Verfügung.
Kurz vor Saisonbeginn hat die Südtiroler Sporthilfe wieder die Förderschecks an talentierte Wintersportler überreicht. 44 Wintersportler erhielten Schecks im Wert von 59.800 Euro. Wie es inzwischen Tradition ist, wurde dies bei einem langjährigen Förderer und Sponsor der Sporthilfe, dieses Jahr bei dem Duschkabinenhersteller DUKA in Brixen, abgehalten. Viele Ehrengäste sind der Einladung der Sporthilfe gefolgt: Der Bürgermeister von Brixen Albert Pürgstaller mit Stadträtin Paula Bacher Marcinech, die Verbandspräsidenten Hermann Ambach (FISI) und Christian Trettel (FISG), Sparkassenpräsident
SEL beliefert Unternehmerverband
Die Seltrade AG wird 2013 und 2014 einen wesentlichen Teil der Südtiroler Industrie mit sauberer Energie beliefern. Rund 220 Millionen Kilowattstunden Strom werden demzufolge pro Jahr an über 70 Südtiroler Industriebetriebe aller Größenordnungen geliefert werden. „Wir betrachten dieses Stromlieferabkommen auch als einen Vertrauensbeweis seitens maßgeblicher Bereiche der Südtiroler Wirtschaft gegenüber unserem Unternehmen; ein Umstand, der uns besonders in diesem Augenblick sehr freut und den wir mit vollem Einsatz honorieren werden“, freut sich die Präsidentin der Seltrade, Sibylle Überbacher. Für den Unternehmerverband erklärte Thomas Brandstätter (Zipperle AG), dass die Energie in jedem Unternehmen zu einem sehr ernst zu nehmenden Kostenfaktor geworden sei. „Wir empfinden es als positiv, dass ein einheimisches Unternehmen unseren Bedarf mit der eigenen Produktion decken kann. Damit bleibt die volle Wertschöpfung im Land“, so Brandstätter. Im Bild: Sibylle Überbacher und Thomas Brandstätter
Norbert Plattner, Andreas Falkensteiner und andere waren gekommen. Der Präsident der Sporthilfe Walter Ausserhofer hieß alle Anwesenden willkommen und bedankte sich an erster Stelle beim Hausherrn für die Einladung und vor allem für die jahrelange Unterstützung! Zudem gratulierte er auch den anwesenden Olympiateilnehmern von London für ihre tollen Leistungen und freute sich, die meisten von ihnen in ihrer frühen Jugend unterstützt zu haben. Dies zeige, wie wichtig die jährlichen Unterstützungen für den Einzelnen sind und zu welchen Leitstungen unsere Sportler in der Lage sind.
Gratulation an Michael Seeber
Ende November hat Michael Seeber, Präsident der Leitner Gruppe, die Auszeichnung als „Unternehmer des Jahres“ in der Kategorie „Technology“, in Mailand erhalten. Den Vorsitz der Jury für den Preis Ernst&Young „Unternehmer des Jahres“ hatte die ehemalige Confindustria-Präsidentin Emma Marcegaglia inne.
Der Unternehmerverband Südtirol gratuliert Michael Seeber zu dieser Auszeichnung, die er aufgrund seines Einsatzes für das weltweite Wachstum der Gruppe durch ständige Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation erhalten hat. „Diese Auszeichnung ist der Beweis dafür, dass heimische Unternehmen dank ständiger Innovation weltweit erfolgreich sein können. Forschung und Entwicklung finden im Unternehmen statt“, so Stefan Pan. Unternehmen wie die Sterzinger LeitnerGruppe können eine Leitfunktion und Vorreiterrolle für kleinere Betriebe übernehmen, ist der Unternehmerverband Südtirol überzeugt. Es gilt, große und kleinere Unternehmen miteinander zu vernetzen und zudem die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Universität, TIS oder Eurac zu fördern. „Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen kann, durch gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung hochwertige Arbeitsplätze und Wachstum zu garantieren, und somit den Wohlstand in unserem Land langfristig abzusichern“, so Pan.
Michael Seeber
10
Jahre Seiser
Alm Urthaler
„Für uns war es eine besondere Herausforderung, das Urthaler zu bauen. Eine Investition in ein Unikat – in einen Holzbau, der in dieser Größe noch nie verwirklicht wurde“, sagt Nina Urthaler. „Als Pionier wussten wir damals nicht, wie unser Hotel in zehn Jahren aussehen wird. Heute wissen wir, unser Holzhotel ist nachhaltig schön“. Das Urthaler wurde im Jahr 2002 hochwertig, biologisch, energiebewusst gebaut und ist Trendsetter einer neuen Hotelgeneration. Ein Fünfsternehotel, das dem anspruchsvollen Gast Design und Natur, Genuss und Ruhe, Diskretion und entspannte Eleganz bietet. Die Urthaler Zimmer sind aus unbearbeitetem Fichten- und Lärchenholz, geerntet in einer ausgewählten Mondphase. Der milde Duft des Holzes ist anregend und beruhigend zugleich, der Schlaf besonders tief und entspannend. Dass sich Allergiker hier besonders wohlfühlen, liegt nicht nur daran, dass das Holz zu 100 % pur und ohne Schadstoffe ist.
Im Ausland keine Rettungskosten
Alle Jahre wieder ... kann die Jahresmitgliedschaft beim Landesrettungsverein erneuert oder neu gemacht werden. Heuer wirbt das Weiße Kreuz erstmals mit einem besonders attraktiven Teilangebot: Es übernimmt die gesamten Rettungskosten im Ausland, für Suche und Bergung bei Unfall, Bergund Seenot bis zu 40.000 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, welches Rettungsmittel zum Einsatz kommt, gleichgültig, ob Rettungswagen, Hubschrauber oder Rettungsboot, jedes für die Rettung der Mitglieder notwendige Mittel ist im Paket inbegriffen.Die Mitgliedschaft „Weltweit“ ist ein besonders für reisende, sportlich aktive oder oft im Ausland verweilende Südtiroler/innen sehr attraktives Angebot, das bisher so hierzulande noch nicht angeboten werden konnte. Weitere Informationen erhält man auf der Homepage www.wk-cb.bz.it, über 0471 444 310/313 oder im nächsten Sektionssitz des Weißen
Rubner Türen auf 3500 Meter
Das Schutzhaus „Città di Mantova“ steht nicht etwa rund um Mantova – wo wären auch die geeigneten Berge dazu? – sondern ist auf der Südseite des Monte-Rosa-Massivs im Aostatal auf einer Meereshöhe von 3500 m zu finden. Auf dieser Höhe leisten RUBNER-Haustüren ihren treuen Dienst, wie Franz Denicolò, bergbegeisterter Mitarbeiter bei RUBNER Türen, kürzlich begeistert feststellen konnte. Meterhoch steht im Winter der Schnee. „Als wir nach stundenlangem Schneeschöpfen die Haustür und die wichtigsten Verbindungswege freigelegt hatten, konnten wir feststellen: kein Anzeichen von Nässe und Schnee, als ob nichts geschehen wäre. Das war echt eine tolle Erfahrung, unsere Haustüren in dieser Höhe im tadellosen Einsatz zu sehen!“, sagte sich Franz Denicolò, begeisterter Bergführer und mit einer Gruppe Gleichgesinnter unterwegs auf einer 3-Tages-Tour.
Ein „Orchester“ aus sieben Mitgliedern der Vereinigung Südtiroler Sekterzeuger präsentiert seine erste gemeinsame „Symphonie“: Der Sekt, der nach der klassischen Methode – also wie ein Champagner – hergestellt und in Doppel-MagnumFlaschen abgefüllt wurde, ist nicht im Handel erhältlich und in seiner Stückzahl auf 190 Flaschen pro Jahr limitiert. „Er soll zum Botschafter Südtirols werden“, betont Josef Reiterer, Vorsitzender der Vereinigung. „Wir haben uns dazu entschlossen, den Schaumwein allein für zwei Ziele freizugeben: für repräsentative und caritative.“