LIFESTYLE F EB 2024
Megatrend KI
Wie Künstliche Intelligenz die Welt verändert
NIE WIEDER „BITTE ZAHLEN!“ Innovationen in der Gastronomie
AUF DER SICHEREN SEITE
Wie Sie Ihre Geräte & Netzwerke schützen
DIGITALE WELT
Anwendungsbereiche Einzelhandel
Gastronomie
ERP (Verwaltung)
Öffentliche Einrichtungen
ALLES IM
GRÜNEN BEREICH Im Streben nach umweltfreundlichem Drucken setzt das Haus Athesia klare Maßstäbe. Maßgebliche Zertifizierungen wie
fSC® und PEFC stehen dabei für die Unterstützung nachhaltiger Forstwirtschaft.
Das österreichische Umweltzeichen
garantiert Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung im gesamten Produktionsprozess. Diese Standards gewährleisten eine umfassende Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette.
PEFC/18-31-166 Förderung nachhaltiger Waldbewirtschaftung www.pefc.org
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, „googeln“ Sie noch – oder „chatten“ Sie mittlerweile lieber mit vermeintlich intelligenten, künstlichen Gesprächspartnern wie ChatGPT? Tatsächlich gehen Branchenexperten davon aus, dass der rasante Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) manche Internetriesen wie Google ihres Kerngeschäfts berauben könnte. Denn wer braucht noch eine konventionelle Suchmaschine, wenn sich Informationen mittels KI noch viel schneller finden und verarbeiten lassen? Wohl auch deshalb sind die großen Tech-Unternehmen mittlerweile fast ausnahmslos in das Rennen um die Vorherrschaft im KI-Bereich eingestiegen. Wie dieser Wettkampf ausgehen wird und in welche Richtung er die Entwicklung peitschen wird – alles noch völlig unklar. Um KI, aber auch um viele weitere Aspekte der „digitalen Welt“ geht es in der gleichnamigen neuen „Zett“-Beilage, die Sie nunmehr in Ihren Händen halten. Sie erscheint zum ersten Mal und ergänzt das bereits breite Themenspektrum der „LifeStyle“-Beilagen unserer Sonntagszeitung. Sie finden auf den kommenden Seiten allerlei Wissenswertes und Informatives zu Themen wie OnlineSicherheit, Digitalisierung in der Gastronomie und dem Einfluss von „Influencern“. Zahlreiche Tipps und Adressen von spezialisierten Unternehmen runden das Angebot ab. In diesem Sinne, viel Spaß bei der Lektüre – und verlassen Sie sich bitte auch weiterhin nicht nur auf künstliche, sondern auch auf Ihre eigene Intelligenz!
Lukas Benedikter, Chefredakteur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag
IMPRESSUM Sonderbeilage zur „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag vom 18.02.2024
Redaktion Miriam Roschatt, Johannes Vötter, Sarah Kaserer, zett@athesia.it Grafisches Konzept & Layout Elisa Wierer, Tanya Pechlaner Titelbild Shutterstock Druck Athesia Druck GmbH, Bozen
Herausgeber „Zett“ – Die Zeitung am Sonntag Athesia Druck GmbH Weinbergweg 7, 39100 Bozen Ermächtigung Landesgericht Bozen 04/1989 Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU- Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Athesia Druck GmbH, UW 1492
Interview mit ChatGPT
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Der Einfluss der Influencer
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Cybersicherheit
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Künstliche Intelligenz
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Digitale Gastronomie
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INFO-PR vierblattklee
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Ausserhofer Webdesign
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Systems
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Rotwild
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Prog Plan
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Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich Lukas Benedikter lukas.benedikter@athesia.it
Koordination Melanie Mitterrutzner melanie.mitterrutzner@athesia.it
Inhalt
vierblattklee, Manuela Egger, 39011 Lana, www.vierblattklee.com
„Du kannst mich gerne duzen“ Ein Blick hinter die Kulissen von ChatGPT: In diesem Interview lernen wir die Ursprünge, die Funktionsweise und die „Persönlichkeit“ dieser revolutionären Künstlichen Intelligenz kennen. ChatGPT hat nicht nur die Regeln der Konversation neu geschrieben, sondern auch die Möglichkeiten menschlicher Interaktion erweitert. Im exklusiven Interview mit dem Chatbot tauchen wir nun gemeinsam ein in die Zukunft der intelligenten Kommunikation.
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I N T E R V I E W M I T C H ATG PT Hallo ChatGPT, ist es okay, wenn wir dich duzen? ChatGPT: Selbstverständlich, du kannst mich gerne duzen. Wie kann ich dir helfen? Nun, wer oder was bist du eigentlich? Ich bin eine künstliche Intelligenz, die darauf trainiert ist, mit dir zu sprechen und deine Fragen zu beantworten. Mein Ziel ist es, dir so gut wie möglich zu helfen. Einfach gesagt, ich bin hier, um mit dir zu plaudern und Informationen bereitzustellen. Wie funktioniert deine Technik? Ich bin ein Produkt von GPT-3.5, einem fortschrittlichen KI-Modell. Es wurde mit umfangreichen Textdaten trainiert, um natürliche Sprache zu verstehen und darauf zu reagieren. Wenn du mir eine Frage stellst, analysiere ich den Kontext und liefere eine Antwort basierend auf meinem Training. Was kannst du alles? Ich kann in natürlicher Sprache mit dir kommunizieren, Fragen zu einer Vielzahl von Themen beantworten, Hilfe bei Problemlösungen bieten, kreative Texte generieren, Informationen recherchieren, Sprachen übersetzen und vieles mehr. Also kannst du alle Fragen beantworten? Ich wurde mithilfe von maschinellem Lernen ausgebildet und habe Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen aus dem Internet. Das bedeutet, dass ich in der Lage bin, auf viele Fragen zu antworten und dir Informationen zu verschiedenen Themen bereitzustellen. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Fragen, auf
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die ich keine Antwort haben könnte, entweder weil ich nicht genügend Informationen habe oder weil die Frage zu spezifisch oder komplex ist. In solchen Fällen werde ich mein Bestes tun, um dir zu helfen, indem ich dir Informationen von vertrauenswürdigen Quellen bereitstelle oder dir mögliche Lösungen vorschlage. Wie findest du das Interview, das wir gerade miteinander führen? Ich finde das Interview interessant und freue mich, dir bei deinen Fragen behilflich zu sein. Es ist spannend, auf verschiedene Themen einzugehen und mehr über deine Anliegen zu erfahren. Kannst du mir ein Gedicht schreiben? Natürlich, ich versuche gerne, ein Gedicht für dich zu schreiben. Gibt es ein bestimmtes Thema oder eine Stimmung, die du bevorzugst? Ja, schreibe mir bitte ein kurzes Gedicht über unser Interview. In Datenströmen und kühlem Licht, Ein Interview im digitalen Gedicht. Fragen weben sich durch Codes, Antworten entstehen, gleichsam rote. ChatGPT und du, in virtueller Sphäre, Ein Dialog, fern von hier und nah so sehr. Worte tanzen, Bytes erklingen, Ein Interview in künstlichen Schwingen.
FÜHRT NOCH EIN WEG DRAN VORBEI? Werden Sprachmodelle wie ChatGPT & Co künftig „Suchmaschinengiganten“ wie Google verdrängen? Nicht ausgeschlossen. Die Antwort von ChatGPT fällt etwas nüchterner aus. Das Sprachmodell betont: „Sprachmodelle wie GPT könnten eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen, aber sie werden voraussichtlich traditionelle Suchmaschinen wie Google nicht vollständig ersetzen. Beide werden wahrscheinlich koexistieren und sich gegenseitig ergänzen. Während Sprachmodelle verschiedene Anwendungen durch natürliche Sprachverarbeitung bieten, bleiben Suchmaschinen wie Google wichtig für die schnelle und präzise Bereitstellung von Informationen aus dem Internet. Es ist wahrscheinlicher, dass sie sich gegenseitig ergänzen werden, indem sie ihre jeweiligen Stärken nutzen, um verschiedene Informationsanfragen zu bedienen.“
Illustrationen © Shutterstock
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EOS Power MES – auf dem Weg zur Smart Factory
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Das neue EOS Power MES von EOS Solutions ist speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen im Zeitalter von Industrie 4.0 zugeschnitten.
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it der neuen Manufacturing Execution SystemLösung EOS Power MES bietet EOS Solutions ein umfassendes Set von Software-Komponenten und Dienstleistungen für die vollständige Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Insbesondere KMU auf dem Weg zur Smart Factory profitieren von der innovativen Microsoft-Technologie. Mit EOS Power MES lassen sich Wettbewerbsvorteile wie beispielsweise effizientere Produktionsprozesse und höhere Produktqualität realisieren. Dank durchgängiger
Verbrauchsüberwachung lässt sich die Nachhaltigkeit steigern sowie die Produktivität für das gesamte Unternehmen verbessern.
Anwenderfreundlich und zukunftssicher EOS Power MES macht kleine und mittelständische Unternehmen intelligenter durch fortschrittliche KI-unterstützte Datenanalyse. Die intuitive und mobilfreundliche Benutzeroberfläche macht die Lösung besonders anwenderfreundlich. So können KMU im digitalisierten Marktumfeld auch mit
großen Wettbewerbern mithalten. EOS Power MES wird permanent weiterentwickelt, um in Zukunft eine immer funktionsreichere Plattform zu gewährleisten, welche die digitale Entwicklung des gesamten Microsoft-Ökosystems berücksichtigt. Da EOS Power MES eine cloudbasierte Lösung ist, können Anwender alle Dienste der Microsoft-Suite nutzen. Zudem sind Stabilität, Sicherheit und kontinuierliche Updates durch Microsoft gewährleistet. Weitere Informationen zu EOS Power MES gibt es auf: www.eos-solutions.it
Unser Ziel ist es, die Einführung digitaler Technologien in KMU zu fördern und die Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Wir bieten Unterstützung bei den Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0, wie Cloud und Cybersicherheit, und können bei Bedarf auch Lösungen durch unsere Partner vorschlagen. SIMONE GRASSI, DIGITAL FACTORY BUSINESS LINE MANAGER BEI EOS SOLUTIONS
Chiara Ferragni
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Kendall Jenner
Andrew Tate
DIE MACHT DER
Klicks
Was haben Chiara Ferragni, Kendall Jenner und Andrew Tate gemeinsam? Sie sind Influencer, deren Karriere durch Kontroversen oder Skandale gekennzeichnet ist. Trotzdem sind sie heute noch aktiv und beliebt. Während Influencer durchaus einen positiven Einfluss haben können,
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ie posten Fotos traumhafter Urlaubsorte, sprechen über ihre Lieblingsprodukte und leben ihr Leben so ziemlich online. Die Rede ist von Influencern, die via Smartphones, Tablets und Laptops zu Stars werden. Von Lifestyle-Bloggern bis hin zu Nischen-Experten haben diese digitalen Meinungsführer einen bedeutenden Platz in vielen Tei-
len der heutigen Gesellschaft eingenommen. Sie sind nicht nur Schöpfer von Trends, sondern auch aktive (Mit-)Gestalter der digitalen Kultur. Ihre Reichweite geht mittlerweile weit über das Anpreisen von Produkten hinaus: Sie formen Meinungen, beeinflussen Verhaltensweisen und schaffen eine neue Art der sozialen Interaktion.
Die Kunst des „Influencens“ Zu „influencen“ bedeutet nichts weiter, als zu beeinflussen. Diesen Einfluss üben Influencer durch Content aus, den nicht nur Fans konsumieren. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in ihrer Authentizität und Fähigkeit, eine persönliche Verbindung zu ihren Followern aufzubauen. Doch leider steckt hinter ihrer vermeint-
lichen Echtheit manchmal eine Werbepartnerschaft, eine Zusammenarbeit oder eine falsche Tatsache, um im Algorithmus nicht unterzugehen. Diese Praktiken werden kaum transparent gemacht, und die Grenzen zwischen persönlicher Empfehlung und inszenierter Werbung verschwimmen zunehmend.
Fotos © Shutterstock, Instagram/Chiara Ferragni
wächst die Besorgnis über ihre Auswirkungen besonders auf ihre jungen Fans.
DER EINFLUSS DER INFLUENCER
CHIARA FERRAGNI UND DER PANDORO-SKANDAL
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anche dieser Tätigkeiten in einem rechtlichen Graubereich fliegen auf, andere nicht. In Chiara Ferragnis Fall kam im Dezember 2023 die Wahrheit eben ans Licht. Aktuell ist sie in der Defensive, nachdem die Mailänder Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Influencerin eingeleitet hatte. Der Vorwurf? Unlautere Geschäftspraktiken: Sie wird beschuldigt, die Öffentlichkeit durch den Verkauf eines Weihnachtskuchens in die Irre geführt und persönlich davon profitiert zu haben. Zwei ihrer Firmen sollen eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Der von Ferragni und dem Süßwarenhersteller Balocco
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entworfene Pandoro wurde im November 2022 auf den Markt gebracht. Der Erlös sollte angeblich zur Finanzierung der Behandlung von krebskranken Kindern in einem Krankenhaus in Turin beitragen. Tatsächlich hatte der Konzern jedoch nach Angaben der Behörde bereits im Voraus die fest vereinbarte Summe von 50.000 Euro an das ReginaMargherita-Krankenhaus gespendet. Somit gingen nach den Einnahmen durch den Verkauf des Pandoros keine weiteren Erlöse an die Krebsstation.
ABC
DER INFLUENCER Content: Alle digitalen Inhalte (Texte, Bilder, Videos und Audios), die online geteilt, konsumiert oder erstellt werden. Trendjacking: Die geschickte Nutzung bestehender Trends, um die eigene Marke durch gezielte Kommunikation zu angesagten Themen zu stärken. Cancel Culture: Die öffentliche Ablehnung und Boykottierung von Personen aufgrund kontroverser Handlungen oder Äußerungen, oft über soziale Medien. Algorithmus: Komplexe Rechenprozesse, die Inhalte auf Plattformen wie TikTok und Instagram sinnvoll sortieren. Dies geschieht anhand von Faktoren wie Nutzerinteraktionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer neue Inhalte interessant finden und mit ihnen interagieren, wird hiervon abgeleitet. Influencer-Kategorie: Influencer lassen sich in Nano-, Micro-, Macro- und Mega-Influencer einteilen. Die Unterscheidung erfolgt hauptsächlich anhand der Follower-Anzahl: Nano-Influencer: ab 1000 Follower Micro-Influencer: ab 10.000 Follower Macro-Influencer: ab 100.000 Follower Mega-Influencer & Celebrities: ab 1 Million Follower
Im vergangenen Jahr, eine Woche vor Weihnachten, veröffentlichte sie auf Instagram ein knapp zweiminütiges Entschuldigungsvideo, in dem sie Stellung nimmt und Ihre Sicht der Dinge erklärte. Sie sprach von einem „Kommunikationsfehler“. Danach verschwand Ferragni für mehrere Wochen. Seit Mitte Januar postet sie wieder „wie gehabt“. Wenn sie jedoch nicht online ist, dann spricht sie mit ihren Anwälten, nachdem nun auch ihr Management sich mit denselben Vorwürfen konfrontiert sieht.
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INFLUENCERIN CHIARA FERRAGNI Die 36-jährige Unternehmerin aus Cremona ist die bekannteste Influencerin Italiens und gehört zu den wohl einflussreichsten Modebloggerinnen und Markenbotschafterinnen der Welt. Noch im vergangenen Jahr generierte sie Gewinne in Millionenhöhe. Über Instagram – wo sie über 29 Millionen Follower hat – veröffentlicht sie neben ihrem Lifestyle-Content Einblicke in ihre Beziehung zum italienischen Rapper Fedez. Die beiden sind seit 2016 ein (Traum-) Paar, seit 2018 verheiratet und haben zwei Kinder. Wer über die sozialen Netzwerke nicht genug von ihr kriegen kann, dem gewährt die Doku-Reality-Serie „The Ferragnez“ auf „Amazon Prime Video“ einen Einblick in das tägliche und schräge Leben der Familie Ferragni-Fedez.
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MEHR SICHERHEIT IN DER
Cyber-Welt Es sind die zwei Seiten einer Medaille: Die fortschreitende Digitalisierung bringt zahlreiche Vorteile mit sich, birgt jedoch auch Risiken. Cyberangriffe können nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatpersonen existenzbedrohlich sein. Diebstahl vertraulicher Daten, finanzielle Verluste
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Foto © Shutterstock
und Produktionsausfälle sind nur einige der unangenehmen Folgen.
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SYSTEMS
Vorausschauend auf Nummer sicher gehen Hackerangriffe finden jeden Tag statt, und jedes Unternehmen ist ein potenzielles Opfer. Wer nicht gründlich vorsorgt, setzt einiges aufs Spiel.
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lötzlich geht nichts mehr, Monitoringsystemen, laufender Betrieb steht still. den Datensicherungen und Angebote, Rechnungen, einem Passwort- und BerechtiAufträge, Bestellungen, die gungsmanagement für grundBuchhaltung, Kundendaten, legende Sicherheit. Arbeiten Gästebuchungen, das Projekt- Mitarbeiter:innen mit mobilen management, alles weg. Ma- Endgeräten, von unterwegs oder schinen stehen still, Gäste und im Home Office, sorgt Systems Kunden vor verschlossenen Tü- für den Schutz dieser Endgeräte, ren. Ein erfolgreicher Hader Applikationen und NetzFoto © S ys te ckerangriff bedeutet m werkzugänge. Mit dem s proaktiven Systemsteure Betriebsunterbrechungen, Service ist außerdem ein laufenImageschaden, Schadensersatzdes Monitoring forderungen von der Kunden-IT Unternehmen und gewährleistet, inKunden, schlimmsklusive regelmäßitenfalls das Ende ger Updates und Security-Checks. eines UnternehRichard Tappeiner, mens. „Hacker sind Abteilungsleiter Central IT-Services bei Systems hochspezialisiert Für den Ernstfall gerüstet und organisiert, ihre Angriffe werden immer kom- Zur Prävention gehört auch, im plexer. Und sie machen keinen Ernstfall auf einen Plan B, einen Unterschied zwischen großen Disaster-Recovery-Plan zurückund kleinen Unternehmen oder greifen zu können. Dieser legt fest, Branchen“, weiß Richard Tappei- wie auf unterschiedliche Bedroner, Abteilungsleiter Central IT- hungsszenarien reagiert wird, Services beim Südtiroler IT-Spe- damit der Betrieb auch dann weizialisten Systems. In der Branche terläuft, wenn eigentlich alles stillschätzt man, dass jedes Jahr bis steht. Zudem stehen die Systemszu 80 Prozent aller italienischen Mitarbeiter den Kunden 365 Tage Unternehmen von Cyberangrif- im Jahr zur Seite, inklusive garanfen betroffen sind. tierter Erreichbarkeit, schnellen Reaktionszeiten sowie Vor-OrtRechtzeitig vorbeugen Beratung und -Betreuung. „Wir Verhindern lassen sich Cyber- kümmern uns vorausschauend angriffe nicht, aber bestmöglich darum, dass die IT unserer Kunabwehren. Dazu braucht es ver- den sicher, leistungsfähig und stalässliche IT-Experten. Systems bil läuft und man auch im Ernstfall erstellt mit seinen Kunden eine handlungsfähig bleibt“, so Tappindividuelle Data-Protection- einer. „Cyberkriminalität macht Strategie und sorgt mit Firewalls, keine Pause. Wir auch nicht.“
Cyber Security Für maximale Sicherheit Unsere Security-Experten und unser umfassender Service schützen Ihr Unternehmen vor Hackerangriffen, Malware und Co. Denn Cyberkriminalität macht keine Pause. Wir übrigens auch nicht. www.systems.bz
CYBERSICHERHEIT
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Die weite Online-Welt ist faszinierend, aber teils auch gefährlich.
Fotos © Shutterstock
Am Haken: „Phishing“ meint das „Abfischen“ von Passwörtern und anderen persönlichen Daten.
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atsache ist: In einer zunehmend digitalisierten Welt sind Cybersicherheitsmaßnahmen nicht nur ratsam, sondern schlichtweg unerlässlich, um sich vor den schwerwiegenden Folgen von Cyberangriffen zu schützen. Diese Bedrohungen erstrecken sich über sämtliche Lebensbereiche – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Die regelmäßige Aktualisierung von Betriebssystemen, Antivirusprogrammen und Firewalls bildet hierbei lediglich den ersten Schutzwall. Doch die moderne Vernetzung geht weit über den Computer hinaus – WLAN-Verbindungen und alle mit ihnen verbundenen Endgeräte, von Smartphones über Smart-TVs bis zu Überwachungsanlagen, müssen ebenfalls sorgfältig geschützt werden.
Schwachstelle Mensch und die Folgen Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Integration von Geräten aus der analogen Welt in das „Internet der Dinge“ (IoT). Hier treffen traditionelle Technologien auf die Anforderungen einer vernetzten Welt, und die dabei entstehenden Schwachstellen bieten Kriminellen Tür und Tor für ihre Machenschaften.
Selbst die beste Hard- und Software kann nutzlos werden, wenn nicht auf eine sorgfältige Integration und regelmäßige Sicherheitsupdates geachtet wird. Die rasant fortschreitende Entwicklung im Bereich des IoT eröffnet zwar faszinierende Möglichkeiten, birgt jedoch gleichzeitig Risiken, die es zu verstehen und proaktiv anzugehen gilt. Die Integration von vernetzten Geräten erfordert daher nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Sicherheitsaspekte dieser neuen Technologien. Benutzer sollten sich bewusst sein, dass jedes mit dem Internet verbundene Gerät ein potenzielles Einfallstor für Cyberangriffe darstellen kann. Die Angriffsfläche wird größer, je mehr vernetzte Geräte im Alltag integriert werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, nicht nur auf den Schutz einzelner Geräte zu achten, sondern auch auf die Absicherung der gesamten digitalen Infrastruktur im Heimoder Arbeitsumfeld.
Gefahr im Detail: Phishing und Deepfakes Eine der häufigsten Angriffsmethoden ist das sogenannte „Phishing“ – der Versuch, über E-Mails, SMS oder Chats (mit infizierten Links oder Anhängen) an sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten zu
gelangen. Doch die Bedrohung geht über klassische PhishingAngriffe hinaus. Generative KIAnwendungen eröffnen eine neue Dimension des Phishings, indem sie fingierte Anrufe mit der Sprechweise vertrauenswürdiger Personen ermöglichen. Diese Deepfakes machen die Manipulation noch realistischer und gefährlicher. Auch Ransomware-Angriffe sind weit verbreitet. Über infizierte Dateien infiltrieren Kriminelle ITSysteme und verschlüsseln den Zugang zum jeweiligen Gerät. In vielen Fällen wird dann Lösegeld gefordert, doch Experten warnen eindringlich davor, zu bezahlen. Denn das Geld ist unwiederbringlich verloren, und die Gefahr weiterer Erpressungen bleibt hoch. Betroffene sollten stattdessen sofort ihre Bankkonten sperren, bei der Postpolizei (Abteilung Cybersicherheit der Staatspolizei) oder auch den Carabinieri Anzeige erstatten und sich weiters an spezialisierte Stellen wie das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Bozen wenden.
„Social Engineering“ als Einfallstor Stellt sich die Frage: Wie kommen die Täter überhaupt zu den notwendigen Informationen, um ihre Opfer derart anzugehen. „Social Engineering“ lautet hier
das Zauberwort. Durch digitales Ausspionieren über Social Media oder einfache Suchmaschinenrecherche erstellen die Betrüger Nutzerprofile ihrer Opfer. Anrufe von vermeintlichen Callcentern oder Kundendienst-Mitarbeitern sind klassische Methoden, um Opfer zu manipulieren. Hier ist Skepsis der beste Schutz, und die Grundregel lautet: Behörden oder Unternehmen würden niemals mittels derartiger Mails, SMS, Kurznachrichten oder Anrufe interagieren. Bei Zweifeln gilt es, immer schriftlich und am besten per Einschreiben („Raccomandata“ oder PEC-Mail) zu reagieren.
HIER EINIGE SCHUTZMASSNAHMEN IM ÜBERBLICK: • Regelmäßige Aktualisierung von Betriebssystemen, Antivirusprogrammen und Firewalls. • Sorgfältiger Schutz von WLANVerbindungen und allen verbundenen Endgeräten. • Selbst-Sensibilisierung für Phishing-Angriffe und Deepfakes. • Kein Lösegeld bei RansomwareAngriffen zahlen. • Skepsis gegenüber unerwarteten Kontaktaufnahmen, insbesondere telefonisch. • Bei Unsicherheiten schriftlich und per Einschreiben reagieren.
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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
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Intelligenz zum Kunstgriff wird Wenn
Der Mensch erschafft Maschinen, die Intelligenz entwickeln und auf diese Weise selbsttätig lernen: Was den Stoff für unzählige Science-Fiction-Streifen lieferte, wurde schon vor mehr als 80 Jahren Realität – ist aber erst vor kurzer Zeit so richtig ins allgemeine Bewusstsein gerückt.
Künstliche Intelligenz – längst nicht nur ChatGPT Doch Künstliche Intelligenz (KI) ist viel mehr – und auch in zahlreichen anderen Formen der Unterhaltungselektronik enthalten. Zwei Beispiele: Smartphones mit Gesichtserkennungstechnologie schaffen es mittlerweile, ihre rechtmäßigen Eigentümer sogar mit Sonnenbrille, Kappe oder neuer Frisur/verändertem Bart zu erkennen. Ohne KI wäre das undenkbar. Und: SmartHome-Geräte wie Alexa von Amazon oder auch digitale Assistenten in modernen Autos wirken bisweilen zwar ziemlich „bescheuert“, werden aber von Version zu Version „intelligenter“ und flexibler in der Befehlserkennung bzw. in der Informationslieferung. Wer sich schon mal von der Software einer modernen Oberklasselimousine „beraten“ hat lassen, kann sicherlich ein Lied davon singen. Und auch wenn der Streaming-Dienst die nächste Serie empfiehlt, ist das in gewisser Hinsicht KI. Künstliche Intelligenz ist so gesehen keine bedrohliche Erfindung, und sie existiert auch nicht erst seit ChatGPT.
Bereits vor mehr als acht Jahrzehnten (!) legte der britische Mathematiker Alan Turin den Grundstein für KI. Turin bewies, dass eine Rechenmaschine in der Lage ist, kognitive Prozesse auszuführen, sofern diese sich in mehrere Einzelschritte zerlegen und durch einen Algorithmus darstellen lassen.
Als der Schachcomputer den Meister besiegte Die eigentliche Geburtsstunde von KI als Forschungsdisziplin schlug 1956. Damals fand in New Hampshire eine wissenschaftliche Konferenz statt. Die Teilnehmer waren davon überzeugt, dass Aspekte des Lernens sowie andere Merkmale der menschlichen Intelligenz von Maschinen simuliert werden können. Der Programmierer John McCarthy schlug dafür den Begriff „Künstliche Intelligenz“ vor. Während der Konferenz wurde mit dem „Logic Theorist“ – das Programm bewies mehrere mathematische
Illustrationen © Shutterstock
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b ChatGPT von OpenAI, der Bing-Chat von Microsoft, Google-Bard oder auch das Tool mit dem zungenverrenkenden Namen Grok von xAI, einem Unternehmen des Tesla-Chefs Elon Musk: Sie alle sind sog. Chatbots, also Computeranwendungen, die in der Lage sind, einen mehr oder weniger intelligenten Dialog mit dem Menschen vor dem Bildschirm zu führen. Als solche sind diese Bots auch die allgemein bekannteste Form von Künstlicher Intelligenz (KI), von der fast ununterbrochen die Rede ist, seit OpenAI Ende 2022 die eingangs erwähnte Software ChatGPT vorgestellt hat. Seither ist nichts mehr, wie es vorher war: Die Begriffe KI und ChatGPT bestimmen die Schlagzeilen in aller Welt.
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Lehrsätze – das erste KI-Programm der Welt geschrieben. Für Laien „sichtbar“ wurde KI, als der russische Schachweltmeister Gary Kasparov 1997 von einer Maschine besiegt wurde. Auch viele Unternehmen und Berufsgruppen setzen KI – bewusst oder unbewusst – längst ein, etwa in Form von maschinellen Übersetzungen, bei der vorausschauenden Wartung von Geräten oder beim personalisierten Marketing. Schon an diesen Beispielen ist gut sichtbar, dass die KI-Technologie bis jetzt eher genutzt als geschadet und dass sie ein großes Potenzial hat, die Welt positiv zu verändern. Andererseits zeigt das Beispiel ChatGPT, dass wir uns nicht immer blind auf KI verlassen können. Sie steckt also noch in den Kinderschuhen. Dass sie irgendwann das menschliche Gehirn übertreffen und dadurch die Macht über uns ergreifen könnte, ist bislang reine Theorie.
KI als Chance begreifen – trotz aller Unsicherheit Grundsätzlich bietet Künstliche Intelligenz den Unternehmen die Chance, Produktions- oder andere Prozesse zu verbessern und zu beschleunigen. Das spart Kosten und ist effizient – in Zeiten des Arbeitskräftemangels also ein guter Grund, um KI im Betrieb zu implementieren. Dazu muss nicht gleich die gesamte Unternehmensstruktur auf den Kopf gestellt werden. Oft reichen kleinere Anpassungen. Bereiche, in denen KI-Lösungen sinnvoll sind, sind zum Beispiel Marketing, Vertrieb, Logistik, Kundenservice, vorausschauende Wartungen und Marktpro-
gnosen. So lassen sich unter anderem Absatzmengen vorhersagen, Kundenabwanderungen verhindern oder Qualitätsprobleme in der Produktion erkennen. Insbesondere bei automatisierten bzw. standardisierten Prozessen ist KI eine beinahe schon unumgängliche Unterstützung, etwa bei Datenabfragen oder Eingaben für Formulare. Auch in der Landwirtschaft kann KI dazu beitragen, die Erzeugung von Lebensmitteln wirtschaftlicher, nachhaltiger und auch klimaschonender zu gestalten.
Praktischer Leitfaden für Unternehmen Die Handelskammer Bozen hat im Juni 2022 einen Leitfaden mit dem Titel „Künstliche Intelligenz verstehen und nutzen“ herausgegeben. Darin werden zunächst die Grundprinzipien von Künstlicher Intelligenz und verschiedene Begriffe im Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit erklärt. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten auch Antworten auf die Frage, wie sie ein erfolgversprechendes KI-Projekt erkennen und wie sie es in ihrem Betrieb umsetzen können. Verfasst wurde der Leitfaden von Gerhard Friedrich und Erich Teppan. Der Leitfaden kann auf der Internetseite der Handelskammer (www.handelskammer.bz.it) abgerufen werden.
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Gastlokal digitalen Unternehmen WIRD ZUM
Neue Bestell- und Bezahlmöglichkeiten sind nur eine Seite des Digitalisierungsschubes, der auch in der Gastronomie seit Corona mit Riesenschritten Einzug gehalten hat. Mit der Künstlichen Intelligenz steht der nächste Innovationsmotor bereits in den Startlöchern.
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eht es um das Thema Digitalisierung in der Gastronomie, dann kommt man um eine scharfe Zweiteilung nicht umhin. Die Rede ist von der Zeit vor der Corona-Pandemie und von jener seit dem Ende der harten Lockdowns, welche die Gastronomiebranche bekanntlich besonders heftig getroffen haben. Während sich der Bereich der Gastwirtschaft vor Corona nämlich relativ vorsichtig an innovative digitale Systeme herangetastet
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hatte, folgte mit der Pandemie – wie in so vielen anderen Bereichen auch – ein regelrechter Digitalisierungsschub. Diese Digitalisierungstendenzen betreffen dabei alle Bereiche eines Gastronomiebetriebs – und sie schließen auch die Liefer- und Abholdienste mit ein, die eine wahre Blüte erleben und auch nach dem Abflauen der letzten Corona-Wellen nicht wieder verschwunden sind. ▸
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D I G I TA L E G A ST R O N O M I E
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Vor allem eine jüngere Kundengruppe zahlt bevorzugt mit dem Smartphone.
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Online bestellen, um Wartezeiten zu vermeiden? Nichts leichter als das!
Gute Website und Google-MapsEintrag sind nur der Anfang Eine wichtige Basis, um vor allem von einer tendenziell jungen, digital-affinen Kundenschicht gefunden zu werden, ist eine modern gestaltete und übersichtliche Responsive-Website, welche idealerweise die Speisekarte, Kontaktinformationen, eine Bildergalerie und auch Online-Reservierungsmöglichkeiten enthält. „Responsive“ bedeutet in diesem Fall, dass sich die Internetseite in ihrem Design je nach Gerätetyp und Bildschirmgröße automatisch an das Endgerät anpasst. Da viele junge Menschen vor allem über das Smartphone nach Gastronomiebetrieben suchen, gewährleistet dies einen auch auf die Ansprüche dieser Zielgruppe angepassten Online-Auftritt. Wer darüber hinaus einen gut gepflegten Eintrag in Google Maps besitzt und auch in den bekannten Bewertungsportalen wie TripAdvisor und ähnlichen vertreten ist, erhöht die Sichtbarkeit weiter. Der nächste Schritt in der Digitalisierung sind digitale Bestell- und Bezahlmöglichkeiten im eigenen Unternehmen. Nicht nur junge Menschen schätzen es sehr, wenn sie nicht nur bargeldlos, sondern auch ohne Karte (und stattdessen z.B. per Smartphone oder Smartwatch) bezahlen können. Diese Möglichkeit besteht in immer mehr Gastronomiebetrieben. Gleiches gilt für die Möglichkeit, sich die Speisekarte per QR-Code am eigenen Smartphone/Tablet zu Gemüte führen zu können. Dieses Angebot, das in Corona-Zeiten aus der Not heraus geboren wurde, hat seitdem nichts an Attraktivität eingebüßt – sieht man vom Unmut von Teilen einer konservativeren Gästeschicht einmal ab.
Bestellen ohne Wartezeiten? Im Digitalzeitalter keine Hexerei Doch es geht noch eine Stufe höher: Wer keine Lust hat, auch in einem recht vollen Lokal minutenlang
auf eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter warten zu müssen, um endlich bestellen zu können, hat in einigen (in dieser Hinsicht) Vorzeigebetrieben mittlerweile die Möglichkeit, entweder über das eigene Smartphone/Tablet oder über ein am Tisch befindliches Gerät auch gleich digital zu bestellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Abgesehen von den Zubereitungszeiten entstehen keine zusätzlichen Wartezeiten aufgrund von Verzögerungen vor dem Bestellvorgang. Doch wo viel Licht, ist meist auch ein wenig Schatten: Die Beratungsfunktion der Kellnerin oder des Kellners fällt in diesem Fall weitgehend weg – es sei denn, das Lokal stellt eigene Mitarbeiter bereit, die sich ausschließlich um die Beratung vor dem und während des Bestellvorganges kümmern. Doch es gibt auch eine Mischform: In einigen Lokalen gibt es mittlerweile am Tisch einen Knopf (ähnlich wie der Stewardessen-Rufknopf im Flugzeug), der den Mitarbeitern signalisiert, dass bestellt oder bezahlt werden möchte. Sofern die Kellnerinnen und Kellner mit digitalen Geräten ausgestattet sind, erhalten sie dort eine Meldung. Alternativ gibt es eine nette Spielerei mit Gegenständen (z.B. Leuchtwürfeln) am Tisch, die einerseits Deko sind, andererseits durch einen Farbwechsel (z.B. von Grün auf Rot) aber auch signalisieren können, dass die betreffende Kundschaft einen bestimmten Wunsch hat.
Künstliche Intelligenz könnte die nächsten Revolutionen bewirken Dass auch das eigene Gastronomie-Marketing digitalisiert sein sollte (Newsletter, Präsenz in sozialen Netzwerken etc.), ist sozusagen eine Selbstverständlichkeit und braucht an dieser Stelle gar nicht weiter erwähnt werden. Und doch: Während die genannten und viele weitere digitale Helferlein Einzug in immer mehr Gastbetriebe halten, steht die nächste Umwälzung bereits vor der Eingangstür. Denn Künstliche Intelligenz (KI) wird nach und nach auch den Gastronomiebereich erfassen. Chatbots, die bei der Online-Bestellung behilflich sein können oder (auch telefonisch) Gästeanfragen bearbeiten können, sind erste Schritte. Doch dabei wird es mit Sicherheit nicht bleiben.
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