Fotos: Hannes Weiss, Hildegard Kröss Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“ Nr. 15/2025
Die Hängebrücke überspannt das Marterloch und ist ein technisches Meisterwerk. Sie entwickelt sich immer mehr zu einer Attraktion: Viele kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Die Hängebrücke Marterloch NEUE VERBINDUNG ÜBER ALTE PFADE
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och über der Martertalschlucht zwischen Sarntal und Jenesien spannt sich seit Kurzem ein spektakuläres Bauwerk: die neue Hängebrücke Marterloch. Mit 271,8 Metern Länge und 130 Metern Höhe setzt sie neue Maßstäbe und gilt als die längste und höchste Hängebrücke Südtirols.
Die Schlucht über das Marterloch war über Jahrhunderte hinweg die wichtigste Verbindung zwischen Bozen und dem Sarntal. Jetzt knüpft die Brücke an diesen historischen Weg an und stellt damit auch eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft her.
Anliegen beider Gemeinden ist es, dass die Brücke erwandert und nicht mit dem Auto angefahren wird. Dazu wurde ein Themenweg zur Brücke angelegt, erreichbar von beiden Seiten, d. h. von Afing und von Bundschen aus. Informationstafeln über Natur, Geschichte und Bedeutung des Martertales laden zu spannenden Wanderungen ein.