Fotos: Studio Cecchetto, Pichler Projects, Ivo Corrà Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“ Nr. 2/2026
Neuer Sitz von Alperia und Edyna in Meran
Wasser, Grün, Ruhe: Werte, die gebaut wurden
D
er im Dezember in Betrieb genommene neue Sitz von Alperia und Edyna in Meran setzt kein lautes Ausrufezeichen – und genau das macht ihn bemerkenswert. Das moderne Gebäudeensemble tritt ruhig und selbstbewusst auf. Es ist ein Bauwerk, das nicht durch Effekte beeindrucken will, sondern durch Klarheit, durch Haltung und durch eine Architektur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Raumstruktur ist gut
durchdacht und zugleich angenehm unaufgeregt. Kurzum: Es ist ein Standort entstanden, an dem man einfach gut arbeiten kann. Klare Linien, viel Licht und eine reduzierte Formensprache prägen das Erscheinungsbild. Kein Schnickschnack, keine Überinszenierung. Stattdessen bauen Alperia und Edyna auf eine zeitgemäße Architektur, die ihre Qualität aus der Ruhe schöpft. Der neue Meraner Sitz der beiden Unterneh-
men ist ein Gebäudeensemble, das sich zurücknimmt – und genau dadurch Präsenz zeigt. Der Neubau liegt unweit des Pferderennplatzes und der Militärkasernen, in einem Gebiet der Passerstadt, das sich derzeit neu erfindet und in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterentwickeln wird. Denn hier soll Schritt für Schritt ein urbaner Raum mit Zukunft entstehen: durchlässig, grün, gut angebunden und offen für neue Nutzungen.