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Dolo_SS_Zu_Besuch_in_Prad

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Donnerstag, 10. September 2026 -

Das Prader Wappen zeigt drei goldene Getreideähren, die aus roter Erde wachsen; dahinter liegt eine blaue Fläche, die den Himmel symbolisiert. Der Getreideanbau prägte einst die lokale Wirtschaft der Gemeinde – heute steht Prad © am Stilfserjoch auf mehreren wirtschaftlichen Säulen.

Erlebnis vor der Haustür JE NACH JAHRESZEIT: Zwischen Prader Sand, Nationalpark und Bergwelt warten Natur, Kultur und Brauchtum

Am Fuß des Nationalparks Stilfserjoch liegt Prad in der weiten Talsohle des Vinschgaus. Von hier öffnet sich der Blick hinauf in die Ortlergruppe, während sich der Suldenbach durch die Landschaft seinen Weg bahnt. Prad ist Ausgangspunkt für Wanderungen, geführte Naturerlebnisse und Touren in höhere Lagen. Im Winter kommen Schneeschuhwanderungen und Skitouren hinzu, während die umliegenden Skigebiete Wintersportler anziehen. Zugleich ist die Gemeinde auch selbst ein Ziel für alle, die sich für Natur und Kultur interessieren.

Unterwegs in der Welt des Wassers Wer Prad kennenlernen möchte, sollte im Nationalparkhaus aquaprad beginnen. Mitten im Dorfzentrum widmet sich das Besucherzentrum einem Element, das die Landschaft rund um Prad seit jeher prägt: dem Wasser. Die Ausstellung „Unter Fischen – eine Reise in fremde Welten“ führt durch unterschiedliche Lebensräume – vom Quellbach über Flüsse und Seen bis hin zu Mooren und Teichen. In naturnah gestalteten Aquarien schwimmen

Das Nationalparkhaus aquaprad: Das markante Besucherzentrum im Herzen von Prad widmet sich der faszinierenden Wasserwelt des Nationalparks Stilfserjoch und der heimischen Fischfauna. no

heimische Fischarten, daneben sind Amphibien und Reptilien zu entdecken. Die Unterwasserwelt ist dabei nicht einfach eine Sammlung von Fischen hinter Glas: Die Ausstellung vermittelt, wie die einzelnen Lebensräume funktionieren und wie eng die Tiere und Pflanzen darin miteinander verbunden sind. Die Lage des aquaprad ist kein Zufall. Unweit des Dorfes bildet der Suldenbach ein außergewöhnliches Flussdelta. Was im Besucherzentrum anhand von Aquarien und Ausstellungsobjekten erklärt wird, lässt sich draußen unmittelbar erleben. Die Prader Sand, die naturnahe Auenlandschaft am Suldenbach, gehört zu den wertvollsten Lebensräumen der Gemeinde. Teile des Gebietes stehen als Biotop und Vogelschutzgebiet unter besonderem Schutz. Hier darf die Landschaft wilder sein. Wasserläufe, Trockenauen, Kiefern und offene Flächen bilden ein Mosaik

unterschiedlicher Lebensräume. Die Prader Sand ist Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet. Drei Rundwege führen durch das Gebiet. Erlebnis- und Informationselemente machen die Besonderheiten der Landschaft auch für Familien anschaulich. Besonders schön ist die Kombination aus Bewegung und Naturbeobachtung: Man kann spazieren, den Fischteichen einen Besuch abstatten, am Wasser verweilen oder einfach beobachten, wie sich die Landschaft mit den Jahreszeiten verändert. Von der Welt unter und am Wasser geht es weit zurück in die Vergangenheit. Am Rand des Dorfes steht die romanische Kirche St. Johann. Sie gehört zu den ältesten und kunsthistorisch bedeutendsten Bauwerken Prads. Bereits von außen wirkt die kleine Kirche mit ihrem markan-

PRAD FLÄCHE: 51,36 km2

BEZIRKSGEMEINSCHAFT:

Vinschgau

FRAKTIONEN:

Lichtenberg, Prad

EINWOHNER: (Stand: 31.12.2025)

3.871

NACHBARGEMEINDEN:

SPRACHGRUPPEN: (Stand: 2024) 95,6 % deutsch, 4,28 % italienisch, 0,12 % ladinisch.

Glurns, Laas, Val Müstair (Schweiz), Schluderns, Selfs, Taufers im Münstertal

MEERESHÖHE:

Landkreis Neu-Ulm (Deutschland)

PARTNERSCHAFT MIT:

880 – 3.375 Meter ü.d.M. (Hauptort Prad: 915 Meter ü.d.M.)

BESONDERE MERKMALE

Aquaprad

Prader Sand

Ruine Lichtenberg und Kirche St. Johann

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Wenn die Schellen den Winter vertreiben Im Jahreslauf prägen viele Traditionen das Dorfleben in Prad. Am lautesten geht es zu, wenn beim Zusslrennen die schweren Schellen erklingen und die weiß gekleideten Zussln mit Schimmeln, Fuhrmann, Sämann sowie Bauer, Bäuerin, Knecht und Dirn durch die Straßen ziehen. Mit diesem bunten Fasnachtsspektakel soll der Winter vertrieben und der Frühling geweckt werden. © Alle Rechte vorbehalten

O<o Saurer (1943-2020), PoliPker

Georg Paulmichl (1960-2020), Schriªsteller und Maler

Petra Theiner (1971), Leiterin der HilfsorganisaPon „Hoffnung auf einen besseren Morgen“

Foto: Al exa

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ten Turm aus dem 13. Jahrhundert wie ein Stück aus einer anderen Zeit. Besonders wertvoll sind die mittelalterlichen Fresken: An den Wänden haben sich Reste romanischer Malereien aus dem späten 13. Jahrhundert erhalten, während die Apsis mit gotischen Fresken aus der Zeit um 1380 geschmückt ist. Damit vereint St. Johann mehrere Jahrhunderte Kunst- und Kirchengeschichte auf engstem Raum. Noch älter scheint die Geschichte zu werden, wenn der Blick nach Lichtenberg geht. Oberhalb der gleichnamigen Fraktion thront die Ruine Burg Lichtenberg. Die mittelalterliche Anlage liegt weithin sichtbar am Berghang und bot einst einen strategischen Blick über den Vinschgau. Heute sind Teile der einst mächtigen Burg erhalten. Besonders berühmt sind ihre mittelalterlichen Fresken, die zu den bedeutenden profanen Wandmalereien Tirols zählen. Ein Teil des Freskenzyklus wurde im Laufe der Zeit abgenommen und befindet sich heute im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck.

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rad am Stilfserjoch ist eine Gemeinde mit mehreren Gesichtern. Hier erzählt das Wasser von einer außergewöhnlichen Naturwelt, mittelalterliche Fresken führen zurück in vergangene Jahrhunderte, über die Fraktion Lichtenberg wacht eine Burgruine und einmal im Jahr bringen schwere Kuhschellen die Straßen zum Beben.

ChrisQan Kuntner (1962-2005), Extrembergsteiger

ehring er G nd

Toni Bernhart (1971), Literaturwissenschaªler, Schriªsteller und Theaterautor

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- Donnerstag, 10. September 2026

Zu Besuch in Prad 9

Zukunft im Blick Prad am Stilfserjoch liegt am Eingang des Stilfserjoch-Nationalparks und ist geprägt von seiner Lage zwischen dem Vinschgauer Talboden und der hochalpinen Bergwelt. ON S IEGLINDE H ÖLLER .V................................................. .

„Dolomiten“: Herr Alber, Prad wächst – wie gelingt es, dieses Wachstum zu gestalten, ohne dass die Infrastruktur an ihre Grenzen kommt?

ren Betreuungsangeboten. Auch barrierearme Zugänge, sichere Fuß- und Radwege sowie sichere Übergänge über die Staatsstraße gehören dazu. Prad ist in den vergangenen Jahren gewachsen – und zwar nicht nur wirtschaftlich. Wir hatten zuletzt auch einen deutlichen Zuwachs bei der Anzahl der Kinder. Das ist grundsätzlich eine sehr erfreuliche Entwicklung, hat aber unsere Infrastruktur teilweise an ihre Grenzen gebracht – bei der Grundschule mussten beispielsweise zeitweise Containerklassen eingerichtet werden. Grundsätzlich ist der Bevölkerungszuwachs natürlich kein Problem, über das man sich beklagen sollte, sondern ein Zeichen dafür, dass Prad als Lebensraum attraktiv ist. Diese Attraktivität müssen wir nun mit den entsprechenden Strukturen absichern.

Rafael Alber: Ich bin seit 2010 im Gemeinderat, seit 2020 Bürgermeister und kenne die Abläufe und Herausforderungen gut. Diese Erfahrung möchte ich nutzen, um Projekte, die teilweise seit Jahren auf der Agenda stehen, konsequent voranzubringen. Dazu gehören die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und die Weiterentwicklung unserer Seniorenstrukturen. Die Grundschule wurde bereits saniert und erweitert, als nächsten Schritt sehe ich den Neubau der Kita mit flexible-

„D“: Was macht Prad für Sie so besonders? Alber: Eine der größten Stärken ist der Zusammenhalt. Prad hat eine ausgesprochen aktive Dorfgemeinschaft und rund 60 Vereine – von Traditionsvereinen über Sport- und Sozialvereine bis hin zu Zivilschutzvereinen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft; dieses ehrenamtliche Engagement ist für eine Gemeinde von unschätzbarem Wert. Das gilt auch für unsere Fraktion Lichtenberg, die ihren ganz eigenen Charakter und ebenfalls ein reges Vereinsleben hat. Eine weitere Stärke der Gemeinde ist die Landschaft. Prad reicht vom Hochgebirge bis hinunter zur Auenlandschaft im Tal. Damit haben wir für ganz unter-

rad am Stilfserjoch wächst – und steht damit vor neuen Herausforderungen. Bürgermeister Rafael Alber spricht über die Stärken der Gemeinde, den Verkehr, leistbaren Wohnraum, die Zukunft der Seniorenbetreuung und darüber, warum der starke Zusammenhalt im Dorf ein entscheidender Trumpf für die Zukunft ist. Seine Vision: ein Prad, das auch 2050 lebendig und attraktiv für alle Generationen bleibt.

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schiedliche Bedürfnisse etwas zu bieten: flache Radrunden und Spazierwege ebenso wie anspruchsvollere Wanderungen in den Bergen. Hinzu kommt die unmittelbare Nähe zum Nationalpark Stilfserjoch. Das ist ein großer Standortvorteil, der Natur, Freizeit, Tourismus und Bildung miteinander verbindet. „D“: Was sollte man in Prad unbedingt erlebt haben? Alber: Im Dorf gibt es mehrere historische Kirchen und interessante Zeugnisse der Vergangenheit. Besonders erwähnenswert ist der restaurierte Kalkofen. Früher wurde dort Branntkalk hergestellt, der im gesamten Vinschgau für Bau und Landwirtschaft benötigt wurde. Heute ist der Ofen das letzte erhaltene Bauwerk dieser Art im Vinschgau und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. „D“: Was sind die Dauerbrenner in der Gemeindepolitik? Alber: Ein großes Thema ist der Verkehr. Die Staatsstraße, die mitten durch das Dorf führt, ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits ist sie für unsere Betriebe, Gast- und Hotelbetriebe wichtig und sorgt für Erreichbarkeit. Andererseits hat die Verkehrsbelastung in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Gerade der Transitverkehr in Richtung Schweiz und über das Stilfser Joch führt zu einer Belastung für Anwohner – insbesondere für die Sicherheit von Kindern und Senioren. Wir müssen deshalb nach Lösungen suchen, wie der Verkehr besser gelenkt werden kann und wie wir sichere Übergänge

und Wege schaffen. Ein zweites wichtiges Thema ist die Seniorenbetreuung. Wir haben bereits Seniorenwohnungen und betreutes beziehungsweise begleitetes Wohnen. Nun beschäftigen wir uns mit dem nächsten Schritt, dem Konzept „Betreutes Wohnen Plus“. Das ist ein gemeinsames Projekt mit unseren Nachbargemeinden Stilfs und Schluderns. Ziel ist es, die Seniorenstrukturen langfristig so weiterzuentwickeln, dass ältere Menschen möglichst lange selbstständig und gut begleitet leben können. Und natürlich beschäftigt uns auch das Thema Zuwanderung. Prad hat einen relativ hohen Anteil ausländischer Mitbürger. Viele von ihnen kommen etwa aus Marokko, Tunesien oder Albanien und arbeiten in unseren Betrieben. Diese Menschen sind für unsere Wirtschaft sehr wichtig, weil Fach- und Arbeitskräfte fehlen. Integration, Bildung und leistbarer Wohnraum werden deshalb künftig noch wichtiger werden. „D“: Prad ist ein interessanter Wirtschaftsstandort – unter anderem mit einem rund 27 Hektar großen Gewerbegebiet. Was zeichnet die Wirtschaft aus? Alber: Unsere große Stärke ist die Vielfalt. Wir haben Handwerk, Gewerbe und Industrie, dazu Einzelhandel, Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus. Diese Mischung macht uns wirtschaftlich relativ stabil, weil wir nicht von einer einzigen Branche abhängig sind. Wir haben große Betriebe, die zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig gibt es viele kleinere und mittlere

© Mühlbacher Rupert GAS

ab 2027 im Camping Sägemühle

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„D“: Was kann Prad tun, damit junge Südtiroler sich ihre Zukunft aufbauen? Alber: Entscheidend ist ein Gesamtpaket. Junge Menschen bleiben dort, wo sie Arbeit finden, sich wohlfühlen und eine Perspektive für die eigene Familie sehen. Wir brauchen deshalb attraktive Arbeitsplätze, gute Mobilität, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und vor allem leistbaren Wohnraum. Gerade beim Wohnen ist die Situation nicht einfach. Wir müssen Möglichkeiten schaffen, damit junge Menschen überhaupt die Chance haben, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückzukehren. Auch unsere Vereine spielen eine wichtige Rolle. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und bieten Sport, Kultur und soziale Kontakte. Auch Schulen, Kinderbetreuung und sichere Wege sind für junge Familien entscheidend. Wenn El-

Prad am Stilfserjoch präsentiert sich als vielseitiges Tourismusdorf und entwickelt sein Campingangebot gezielt weiter. Die beiden Campingplätze, Sägemühle und Kiefernhain vor Ort setzen dabei zunehmend auf ganzjährige Urlaubserlebnisse und möchten Gästen eine attraktivere Auszeit inmitten der beeindruckenden Bergwelt bieten.

Neuer Wellnessbereich 39026 Prad am Stilfserjoch • Kiefernhainweg 87 Tel. 0473 616329 • paulmichl-prugger@rolmail.net Mobil Prugger Simon: 340 0816196 Mobil Prugger Paul: 348 2328652

Handwerks- und Gewerbebetriebe, die für die Gemeinde genauso wichtig sind. Gerade die vergangenen Krisen haben gezeigt, wie wertvoll eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur sein kann. Auch die Landwirtschaft ist vielfältig. Neben dem Obstbau gibt es nach wie vor viele Milchviehund Grünlandbetriebe sowie Betriebe für den Gemüseanbau. Prad liegt hier gewissermaßen an einer Schnittstelle verschiedener landwirtschaftlicher Strukturen. Dass diese unterschiedlichen Bereiche gut miteinander auskommen, ist eine Stärke unserer Gemeinde. Aber auch eine Herausforderung.

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tern wissen, dass ihre Kinder gute Betreuungs- und Bildungseinrichtungen haben und sich sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen können, trägt das wesentlich zur Lebensqualität bei. „D“: Was braucht es, damit Prad auch für ältere Menschen attraktiv bleibt? Alber: Wir müssen die Gemeinde für alle Generationen lebenswert gestalten. Dazu gehört neben den entsprechenden Wohn- und Betreuungsangeboten vor allem Barrierefreiheit. Das geplante „Betreute Wohnen Plus“ ist dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig geht es aber um mehr als einzelne Projekte: Wir müssen eine Gemeinde schaffen, in der Jung und Alt ihren Platz haben und sich begegnen können. „D“: Welche Vision haben Sie für Prad im Jahr 2050? Alber: Eine konkrete Entwicklung über 25 Jahre vorherzusagen, ist natürlich schwierig. Aber ich wünsche mir, dass Prad auch 2050 eine eigenständige und lebendige Gemeinde ist, in der junge Familien gerne leben und Jugendliche eine echte Perspektive für ihre Zukunft haben. Wir müssen heute die Rahmenbedingungen dafür schaffen: leistbaren Wohnraum, gute Kinderbetreuung und Schulen, eine funktionierende und nachhaltige Infrastruktur, sichere und gut vernetzte Mobilität sowie ein aktives Kultur- und Vereinsleben. Gleichzeitig müssen wir sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen und erneuerbare Energien und nachhaltige Lösungen dort einsetzen, wo sie sinnvoll sind. ©

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Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem geplanten neuen Wellnessbereich im Camping Sägemühle , der den Aufenthalt künftig noch angenehmer und erholsamer machen soll. Mit modernen Angeboten, viel Natur und einer klaren Ausrichtung auf die Zukunft entsteht in Prad ein Campingangebot, das Sommer wie Winter für Erholung, Aktivität und besondere Bergerlebnisse steht.

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E-Werk Prad – Energie aus der Region für die Region Unser Leistungs sspektrum: • schlüsselfertiges Bauen • Wohn-und Gewerbebauten • Dämm- und Verputzarbeiten • Bausanierungen • Umbauten

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Das E-Werk Prad zählt zu den wenigen historischen Energiegenossenscha0en Italiens. Stromproduk¹on, Verteilung und Verkauf sowie die Fernwärmeversorgung liegen in einer Hand. Eigene Wasserkra0, Photovoltaik, Hackschnitzelanlagen und die Zusammenarbeit mit der landwirtscha0lichen Biogasgenossenscha0 bilden die Grundlage der regionalen Energieversorgung. 2025 konnte erstmals durch umfangreiche Ausbau- und Modernisierungsarbeiten bilanziell genügend eigener Strom erzeugt werden, um den Jahresbedarf der Mitglieder zu decken – auch während der Wintermonate. Eng mit dieser Entwicklung verbunden bleibt Georg Wunderer. Der 2018 verstorbene langjährige Obmann war ein Vordenker der dezentralen Energieversorgung und prägte das E-Werk und den genossenscha0lichen Gedanken über Jahrzehnte weit über Prad hinaus.

Heute wird dieser Weg mit neuen Technologien fortgesetzt. Im November 2026 soll ein Ba«eriespeicher mit 10 MWh und 2,5 MW Leistung in Betrieb gehen, der später auf bis zu 30 MWh erweitert werden kann. Er soll insbesondere die Einspeisespitzen der mi®lerweile rund 12 MW Photovoltaik-Anschlussleistung im Gemeindegebiet besser in das lokale Netz integrieren. Auch die Fernwärme wird 2027 mit einem umfangreichen Umbau und neuen Wärmepumpentechnologien weiter op¹miert, um den Primärenergieeinsatz so effizient wie möglich zu gestalten. Zum 100-jährigen Bestehen, Feierlichkeiten, die im kommenden Jahr sta«finden, blickt das E-Werk Prad damit nicht nur auf eine besondere Geschichte zurück, sondern vor allem nach vorne: genossenscha-lich, regional und innova¶v.

Energie-Werk Prad | Kreuzweg 5/C | I-39026 Prad a. Stj. (BZ) | +39 0473 616202 | info@e-werk-prad.it | www.e-werk-prad.it


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