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Heilung durch Gottes Wort Tägliche Andachten fßr das Wohlbefinden von Seele und Leib Kenneth E. Hagin


Heilung durch Gottes Wort Kenneth E. Hagin Titel der amerikanischen Originalausgabe: Health Food © 2002 RHEMA Bible Church A.K.A., Kenneth Hagin Ministries, Inc., P.O. Box 50126, Tulsa, OK 74150-0126, USA Übersetzung aus dem Englischen: Manfred Roth Lektorat: Carla Stahel, Katharina Roth Druck: Schönbach-Druck GmbH, D- 64390 Erzhausen Die Bibelzitate sind, wenn nicht anders vermerkt, der Revidierten Elberfelder Übersetzung (1985) entnommen. Andere verwendete Übersetzungen: Unrevidierte Luther, 1912 (Luther) Schlachter Version 2000, in wenigen Ausnahmen 1951 (Schlachter) Römerbrief bis Offenbarung, Manfred Roth (NTR) King James Version (KJV, aus dem Englischen übersetzt) 3. überarbeitete Auflage 2007 © 2005 Alle Rechte der deutschen Ausgabe bei: Zoe Evangelistische Vereinigung Badenerstrasse 808, 8048 Zürich Tel. +41 (0)44 432 92 72 Fax. +41 (0)44 432 93 54 zoe@zoe-online.ch ISBN: 3-909260-35-7 Bestellnummer: 875935 Herausgeber: Gospel Training Center, www.gospeltrainingcenter.ch Mitherausgeber: biblisches Glaubenszentrum, www.glaubenszentrum.ch Familienkirche Rapperswil, www.familienkirche.ch Gospel Center Brugg, www.gospelcenter.ch Zoe Christliches Centrum, Basel, www.zoe-basel.ch Zoe Gospel Center, Zürich, www.zoe-online.ch Alle Rechte der Verbreitung auch auszugsweise, vorbehalten. Ebenso bedürfen alle Formen der digitalen Verbreitung der schriftlichen Genehmigung des Urhebers.


Einführung In den zwölf Jahren meines Dienstes als Pastor musste ich nicht ein einziges Mitglied meiner Gemeinde zu Grabe tragen. Ich hielt in diesen Jahren nur fünf oder sechs Trauerfeiern. Diese betrafen Angehörige von Leuten, die zu unserer Gemeinde gehörten oder Perso­nen, die früher zur Gemeinde gehört hatten und dann weggezogen waren. Mir ist bewusst, dass jeder Christ schließlich sein volles Lebensalter auf dieser Erde er­ reichen und zum Herrn nach Hause gehen wird. Aber niemand muss eines frühzeitigen Todes sterben; niemand muss an den Folgen von Krankheit oder Gebrechen sterben. In diesem Buch möchte ich das vermitteln, was ich die Leute lehrte, denen ich als Pastor diente. Wenn es bei ihnen Wirkung zeigte, dann wird es bei dir nicht anders sein. Häufig ist es so, dass die Leute erwarten, geheilt zu werden, wenn man ihnen die Hände auflegt – und sie werden geheilt. Aber sie verstehen nicht, dass sie selbst etwas tun müssen, damit die Heilung Bestand hat. Sie müssen sich vom Wort Gottes ernähren, wenn sie wollen, dass ihre Heilung anhält. Manche werden durch den Glauben anderer oder durch die Wirkung der Gaben des Geistes oder durch den gemein­samen Glauben einer Gruppe von Gläubigen Heilung emp­fan­gen. Aber der Einzelne wird nicht in der Lage sein, seine Heilung zu bewahren, wenn er nicht selbst Glauben entwickelt. Die Bibel lehrt uns, dass der Teufel unser Feind ist. Er hat es auf uns abge­sehen und wird alles daran setzen, uns unserer Heilung zu berauben. In Johannes 10:10 heißt es: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben.“ Aber wenn du mit dem Wort Gottes ausge­rüs­ tet bist, dann kannst du den Teufel in seine Schranken weisen. Die Absicht dieses Buches ist es, dich durch eine Vielzahl von Botschaften über Heilung mit dem Wort Gottes auszurüsten. Es braucht Zeit, um den Menschen das Wort Gottes zu vermitteln und Glau­ben in ihnen aufzubauen. Wenn man zu einem Arzt geht und er sagt: „Neh­men Sie diese Medizin regelmäßig drei Mal am Tag ein“, dann wird man sich daran halten. Wenn der Arzt anordnet, dass man die Medizin einnehmen soll, bis sämtliche Symptome verschwunden sind, so wird man dieser Anweisung folgen. Wir überlegen nicht lange, ob wir der Anweisung des Arztes folgen sollen oder nicht. Das erscheint uns ganz normal. So wie Medikamente Zeit benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten, braucht auch Gottes Medizin Zeit, damit sie ihre Wirkung entfalten kann. Dieses Buch versorgt dich mit einer täglichen Dosis der Medizin Gottes: Seinem Wort. Rechne in der selben Weise mit der Wirkung des Wortes Gottes, wie du auf die Wirkung von Medikamenten vertraust, dann garantiere ich dir, dass du geheilt wirst.


Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Re­den neige dein Ohr zu! Lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! Denn Leben sind sie denen, die sie fin­den, und Heilung für ihr ganzes Fleisch.

1. Januar

Sprüche 4:20-22

Gottes Wort ist Medizin Gemäß der New Strong’s Concordance of the Bible bedeutet das hebräische Wort, welches in Vers 22 mit „Heilung“ übersetzt wurde, eigentlich Me­dizin. Diese Schriftstelle sagt also mit anderen Worten: „... sie (die Worte Gottes) sind Leben denen, die sie finden, und Medizin für ihr ganzes Fleisch.“ Dieser Abschnitt beginnt mit den Worten „Mein Sohn, auf meine Worte achte ...“. Was bedeutet es, auf die Worte Gottes zu achten? Es be­deutet, dass man Seine Worte an die erste Stelle setzt. Dann wird uns ge­sagt, dass wir unsere Ohren Seinen Reden zuneigen, das heißt: auf sie hören sollen. Schließlich werden wir aufgefordert, Seine Worte im Innern unseres Herzens zu bewahren. Es sind also drei Dinge, die uns im Hinblick auf den Umgang mit dem Wort Gottes empfohlen werden: 1) Achte darauf, setze es an die erste Stelle; 2) höre darauf; und 3) bewahre es im Innern deines Herzens. Warum werden wir dazu aufgefordert, diese Dinge zu tun? In Vers 22 heißt es: „Denn Leben sind sie [Gottes Worte] denen, die sie finden, und Heilung [Me­dizin] für ihr ganzes Fleisch.“ Ich glaube das! Gottes Worte sind Medizin. Bietet Gott Medizin an? Ja! Worin besteht sie? In seinem Wort! Sein Wort ist Medizin für unser ganzes Fleisch. Das bedeutet: Es hilft gegen Magen­probleme, Blutkrankheiten und alles erdenkliche – es ist gut für Leber, Nieren, Herz, Augen, Ohren, Nase, Mund und so weiter!

Bekenntnis: Ich achte auf Gottes Wort. Ich setze es an die erste Stelle. Ich höre darauf. Ich bewahre es im Innern meines Herzens. Gottes Wort ist Me­dizin für mein ganzes Fleisch!


2. Januar

Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu! Lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! Sprüche 4:20,21

Behalte das Wort vor deinen Augen Im September 1957 lernte ich eine 82 Jahre alte Evangelistin kennen, die seit zwei Jahren Darmkrebs hatte und im Bett liegen mussste. Den Ärzten war es ein Rätsel, dass die Frau überhaupt noch lebte. Als sie ihren Bauch öffne­ten und mehrere bösartige Geschwüre entdeckten, nähten sie die Öffnung ein­fach wie­der zu, und sagten, dass nichts mehr zu machen sei. Ich fühlte mich dazu gedrängt, ihr Sprüche 4:20-22 vorzulesen. Ich sagte zu ihr: „Als ich damals auf dem Krankenbett lag, habe ich mir diese Verse angeeignet und dabei einen Punkt entdeckt, den ich vorher nicht beachtet hatte.“ Dann sagte ich: „Sprüche 4:21 fordert uns auf, das Wort nicht aus den Augen wei­chen zu lassen. Diese Wahrheit war ein Wendepunkt für mich. Damals rechnete ich fest mit meinem Tod, ja, ich sah mich bereits als gestorben. Aber als ich die Be­deu­tung dieser Schriftstelle erkannte und mir das Wort Gottes unablässig vor Au­gen führte, kam neue Lebenshoffnung in mich hinein. Ich begann, mich selbst Dinge tun zu sehen, die ich nie zuvor hatte tun können.“ Darum sagte ich zu dieser alten Dame: „Jedes mal wenn Sie auf ihren ange­schwol­­lenen Bauch blicken, dann stellen Sie sich vor, dass er wieder normal aussieht. Stellen Sie sich vor, wie Sie wieder predigen. Gott möchte nicht, dass Sie so sterben. Sie können sterben, wenn Sie es möchten. Aber lassen Sie sich vorher von Gott heilen. Bitte sterben Sie nicht auf diese Weise. Ein solcher Tod wird Gott keine Ehre bringen.“

Bekenntnis: Das Wort Gottes ist stets vor meinen Augen und in meinen Ohren. Gottes Wort ist wahr. Sein Wort ist Leben für meinen Geist.


Denn Leben sind sie [Gottes Worte] denen, die sie fin­den, und Heilung für ihr ganzes Fleisch.

3. Januar

Sprüche 4:22

Sieh dich selbst gesund! Im Mai 1958 war ich an einer Versammlung in Fort Worth, Texas, und räumte gerade meinen Büchertisch auf, als ich sah, wie zwei Frauen in meine Richtung gelaufen kamen. Sie kamen mir beide nicht bekannt vor, darum fuhr ich mit meiner Beschäftigung fort. Kurz danach warf die eine Frau ihre Arme um mich und drückte mich an sich. Überrascht versuchte ich sie loszuwerden, da sagte sie zu mir: „Sie wissen nicht, wer ich bin, stimmts?“ Ich erkannte sie nicht. Als sie sich zu erkennen gab, warf auch ich meine Arme um sie, und wir feierten eine kleine Halleluja-Party! Sie war jene 82 Jahre alte Evangelistin, der ich einige Monate zuvor gedient hatte! Diese Frau, die ans Bett gebunden und von den Ärzten aufgege­ben wor­den war, sah um Jahre jünger und richtig hübsch aus! Sie sagte: „Ich bin wirklich froh, dass Sie mich nicht haben sterben lassen! Am liebsten hätte ich dem Drang zu sterben und in den Himmel zu gehen nachgegeben. Aber nach Ihrem Besuch fing ich an nachzu­denken. Und jedes Mal wenn ich meinen aufgedunsenen Bauch betrachtete, sah ich ihn wieder in normalem Zustand. Ich sah, wie ich wieder Seelen gewinnen und predigen konnte. Ich sah mich selbst gesund. Nach zwei oder drei Monaten sah ich, wie mein Bauch sich tatsächlich zu senken begann. Und nach einiger Zeit war mein Bauch wieder so flach wie zuvor und sämtliche Symptome waren verschwunden.“

Bekenntnis: Ich sehe mich selbst gesund. Ich sehe mich, wie ich ____________________ (Schreibe auf die Linie, was du dich selbst tun siehst).


4. Januar

Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du glauben kannst – alles ist möglich dem, der glaubt! Markus 9:23 (Schlachter)

Du musst glauben Ich erinnere mich, wie ich im Jahre 1950 in einer großen Gemeinde des vol­len Evangeliums in Oklahoma predigte. Dabei fiel mir eine junge Frau auf, welche die Gottesdienste besuchte. Ich wusste nicht, ob sie ein Mitglied der Gemeinde war, aber ich sah, dass sie an Krücken ging. Sie schwang ihren Kör­per mit Hilfe der Krücken vorwärts, dabei legte sie gerade soviel Gewicht auf ihre Füße, dass sie die Krücken vorwärts be­wegen konnte. Sie brauchte ungefähr zehn Minuten um sechs, sieben Meter zurückzulegen. Ich bemerkte auch, dass sie bei keinem der Gebetsaufrufe für Heilung nach vorne kam, obwohl sie in den Gottesdiensten anwesend war. An einem Abend sprach sie mich an, als ich nach dem Gottesdienst gerade durch eine Seiten­tür das Gebäude verlassen wollte. Sie hatte sich dorthin gestellt, weil sie wusste, dass ich durch diese Tür gehen würde. Sie sagte: „Bruder Hagin, wer muss den Glauben für meine Heilung haben – ich oder Sie?“ Ich sagte: „Meistens werden die Leute durch einen beiderseitigen Glau­ben geheilt – mit anderen Worten: Eine Kombination aus Ihrem und meinem Glau­ben ist notwendig. Ich muss genügend Glauben haben für das Anliegen zu beten, und Sie müs­sen genügend Glauben haben zu empfangen.“ „Nun“, sagte sie, „wenn ich irgendetwas glauben soll, dann können wir die Sa­che bleiben lassen!“ Danach kam sie nicht wieder, um mich predigen zu hören. Nachdem wir gesprochen hatten, war ich noch zwei Wochen dort, doch sie besuchte keinen weiteren Gottes­dienst.

Bekenntnis: Alles ist möglich für diejenigen, die glauben. Ich glaube Gottes Wort. Ich bin ein Glaubender, ich bin kein Zweifler.


Der Glaube kommt aus dem, was man zuvor gehört hat, das Hören aber kommt durch das gesprochene Wort Gottes.

5. Januar

Römer 10:17 (NTR)

Glaube kommt aus dem Hören Zwei Jahre später kam ich wieder in diese Gemeinde in Oklahoma und stellte fest, dass die junge Frau, die sich geweigert hatte irgendetwas zu glauben auch dort war. Die Versammlungen dauerten wieder vier Wo­chen. Ich bemerkte, dass sie auf ihrem Platz saß und ihre Bibel und ein No­tizbuch dabei hatte; sie machte sich Notizen, während ich lehrte. Dies tat sie in den Tages- und in den Abendveranstaltungen. Zwei ganze Wochen lang saß diese junge Frau da, hörte zu und machte sich Notizen. Am Freitagabend der zweiten Woche hatte sie in der vor­ dersten Stuhl­reihe Platz genommen. Einer der Ordner griff ihr unter die Arme, stellte sie auf die Füße und half ihr, die Krücken zu positionieren. Sie war die erste Person, die an jenem Abend nach vorne kam, um für sich beten zu lassen. Sie sagte: „Ich bin gekommen, weil ich geheilt werden will. Legen Sie mir die Hände auf und ich werde geheilt werden.“ Sie hob ihre Hände und fing an Gott zu loben. Eine Krücke fiel zur einen Seite, die zweite zur anderen Seite – sie konnte gehen und war völlig wiederher­gestellt! Sie hatte dem Wort Gottes zugehört und das Wort hatte Raum in ihr gefunden. Glaube kommt aus dem Hören des Wortes.

Bekenntnis: Gottes Wort hält immer, was es verspricht! Wenn das Wort Gottes für diese Frau in Oklahoma gewirkt hat, dann wird das Wort auch für mich wirken!


6. Januar

Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Vollbringen zu seinem Wohlgefallen. Philipper 2:13

Warum manche Leute keine Heilung empfangen Der Hauptgrund, warum manche Leute keine Heilung empfangen, ist der, dass sie nicht glauben, dass es Gottes Wille ist, sie zu heilen. Viele sagen: „Wer weiß, vielleicht verfolgt Gott irgendeine Absicht mit dieser Krankheit.“ Nein, das tut Er gewiss nicht! Gottes Wille ist Gesundheit für dich und mich. Also bleibe ich gesund, weil ich weiß, dass dies Seinem Willen entspricht. Gemäß Philipper 2:13 wirkt Gott in mir sowohl das Wollen als auch das Voll­brin­gen zu Seinem Wohlgefallen. Er wirkt jeden Tag in mir das Wollen und das Vollbringen dessen, was Ihm wohlgefällig ist. Die verbreitete Frage, ob es wohl Gottes Wille ist, Menschen zu heilen, darf für dich keine Frage mehr sein. Wie kann man diese Frage ein für allemal beantworten? Wie kannst du herausfinden, was der Wille Gottes ist? Nimm das Neue Testa­ment zur Hand, das Buch in dem Sein Wille niedergeschrieben ist, so wirst du ihn erfahren. Wenn der letzte Wille oder das Testament einer Person vorgelesen wird, dann liest jemand den letzten Willen, das Testament des Verstorbenen vor. Ein Testament ist das, was eine Person will und das Neue Testament ist der Wille Gottes. Es enthält Seinen Plan, Seine Absicht und es ist ein Testament, das von all dem redet, was Er dir vermacht hat. Es ist nicht nur Gottes Wille, dich zu heilen, sondern auch jeden anderen Menschen, der krank ist; denn Heilung gehört zum Erlösungs­plan Gottes. Ent­scheide dich, dies mit deinem Verstand und in deinem Herzen zu glauben. Dann werden alle diese Fragen beantwortet sein und alle Unsicherheit wird weichen; dann weißt du, dass du weißt!

Bekenntnis: Gott möchte, dass ich gesund bin. Es ist der Wille Gottes, dass ich gesund bin, dass ich meine volle Lebenslänge auf dieser Erde erreiche und das ohne Krankheit, Gebrechen, Schmerzen oder Leiden zu haben. Das ist der Wille Gottes! Ich nehme Seinen Willen heute für mich an.

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Damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.

7. Januar

Matthäus 8:17

Jesus trug unsere Krankheiten Jesus nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten. Da Er sie schon getragen hat, warum sollten wir sie auch noch tragen? In Jesaja 53:4 heißt es: „Jedoch unsere LEIDEN er hat sie getragen, und un­sere SCHMERZEN er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für be­straft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.“ Die Worte für „Leiden“ und „Schmerzen“ beschreiben im Hebräischen tatsächlich kör­per­liche Leiden und Schmerzen. Jesus trug also unsere Leiden oder Krank­heiten und lud unsere Schmerzen auf sich. Das bedeutet mehr oder weniger dasselbe wie: „... Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten“ (Matthäus 8:17). Eine weitere Parallelstelle zu Jesaja 53:4-5 im Neuen Testament ist 1.Petrus 2:24: „Der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinauf­getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Die Bibel sagt: „Aus zweier oder dreier Zeugen Mund werde jede Sache bestätigt“ (Mat. 18:16). Ich habe soeben drei Schriftzeugen angeführt. Nimm die Antwort auf die Frage nach Heilung mit deinem Verstand und deinem Herzen ein für allemal an: Genauso wie Er möchte, dass du errettet bist, möchte Er auch, dass du geheilt bist. Gott hat dir die Möglichkeit gegeben, kör­per­liche Heilung zu erfahren, wie Er dir auch die Möglichkeit gegeben hat, Vergebung deiner Sünden zu empfangen, von Neuem geboren zu werden, und als neue Schöpfung in Christus Jesus zu leben.

Bekenntnis: In Matthäus 8:17 steht geschrieben, dass Er meine Schwachheiten nahm und meine Krankheiten trug. Was Er schon getragen hat, muss ich nicht mehr tragen! Weil Er meine Schwachheiten nahm, weil Er meine Krankheiten trug, bin ich geheilt! Ich bin frei!

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8. Januar

In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln. Psalm 119:89

Gottes Wort verändert sich nie Ich predigte an einer Konferenz in St. Louis. Nachdem der Gottes­dienst vorüber war, sprach mich ein Mann in der Hotellobby an, um mir sein Anliegen mitzuteilen. Er sagte: „Ich möchte, dass Sie meine Frau und meine drei Kinder kennenlernen. Als Sie letztes Jahr in Syracuse, New York, waren und dort über Glau­ben gelehrt haben, waren auch wir unter den Zuhörern. Wir leben in Bos­ton, Massachusetts, und wir besuchten damals zum ersten Mal einen Gottesdienst, in dem das volle Evangelium gepredigt wurde. Mein Junge war dreizehneinhalb Jahre alt, und die Ärzte konnten nicht heraus­finden, was mit ihm nicht stimmte. Sie rieten mir, mit ihm einige Spezialisten in New York zu konsultieren, was ich auch tat.“ Der Mann fuhr fort: „Diese Spezialisten sagten uns, dass er eine unheilbare Krankheit hätte, und dass sie nichts weiter für ihn tun konnten. Ja, die Ärzte sagten sogar, dass sie nur von drei Personen in Nordamerika wüssten, die diese Krankheit jemals gehabt hatten. Sie sagten uns, dass er unge­fähr in seinem fünfzehnten Lebensjahr sterben würde. Aber dann erzählte uns jemand von der Heilungskraft Gottes, und so gingen wir an jene Konferenz in Syracuse, um Hilfe zu suchen.“ In diesem Gottesdienst in Syracuse lehrte ich die Zuhörer, da­rauf zu achten, dass die Worte, die sie sprechen mit dem überein­stimmen, was sie in ihrem Herzen glauben. Gottes Wort verändert sich nicht, und weil Er gesagt hat: „Je­sus nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten“ (Mat. 8:17), kannst du dich darauf verlassen, dass es so ist!

Bekenntnis: Gemäß dem Wort Gottes bin ich geheilt. Ich glaube es in meinem Herzen und ich sage es mit meinem Mund.

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Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandel­bar festhalten – denn treu ist er, der die Verhei­ßung gegeben hat.

9. Januar

Hebräer 10:23

‚Es gehört mir’ Der Vater dieses Jungen aus Massachusetts erzählte weiter: „Es gab ein Medikament, das mein Sohn einnehmen konnte, und das seine Beschwer­den ein wenig linderte. Also nahm er dieses Medikament. Auf dem Nachhauseweg von Syracuse war es wieder an der Zeit, das Me­dikament zu nehmen, aber er sagte zu mir: ‚Nein, ich brauche es nicht, ich bin geheilt.’“ Der Vater erwiderte: „Mein Sohn, das Leiden wird wieder schlimmer, wenn du die Medizin nicht nimmst. Du wirst Schmerzen haben.“ Der Sohn antwortete: „Nein, ich werde keine Schmerzen mehr haben. Ich bin geheilt.“ „Ja, woher weißt du denn, dass du geheilt bist?“, fragte der Vater. Der Sohn sagte: „Hast du nicht gehört, wie Bruder Hagin gepredigt hat, dass Jesus meine Schwachheiten nahm und meine Krankheiten trug? Ich stand da und bekannte es mit meinem Mund. Darum weiß ich, dass die Heilung mir gehört!“ Dieser Junge hatte nie wieder ein Symptom dieser Krankheit. Sie unter­ such­ten ihn erneut, doch die Ärzte konnten keine Abnormalität mehr finden! Die Ärzte wollten ihn sogar für ein paar Tage auf der Station behalten, um ihn ge­nauer zu untersuchen. Das Ganze dauerte fünf Tage, und als der Vater kam um seinen Sohn abzuholen, sagten die Ärzte: „Wir möchten mit Ihnen reden. Wir haben jeden nur erdenklichen Test durchgeführt und können keine Spur dieser Krankheit mehr finden. Sie ist völlig verschwunden. Sie hat sich in nichts aufgelöst. Wie ist das möglich?“

Bekenntnis: Das Wort Gottes sagt, dass Jesus meine Schwachheiten nahm und meine Krankheiten trug. Darum bin ich, gemäß dem Wort Gottes, geheilt!

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10. Januar

Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden! Lukas 8:48

Dein Glaube kann dich heilen Vor vielen Jahren las ich einen Artikel in einer weltlichen Zeitschrift. Der Artikel war von einer Gruppe von Ärzten der Universität von Minnesota verfasst worden. Sie hatten von der Regierung einen größeren Geldbetrag bekommen um die Wirkung von alternativen Heil­me­thoden zu erforschen. Die Ärzte schrieben in ihrem Artikel in etwa: „Wir fingen an, die alten Heilmittel der amerikanischen Indianer zu erproben. Dabei stellten wir fest, dass einige – von denen wir angenommen hatten, dass sie gewiss keine Wirkung haben – tatsächlich Wirkung zeigten. Wir konnten in unseren Versuchslabors herausfinden, warum sie eine Wirkung erbrachten. Dasselbe taten wir auch mit ‚Großmutters Hausmittelchen’. Wir gingen völlig unvoreingenommen an die Sache heran, denn wir wollten wirklich wissen, was Heilung ermöglicht.“ Weiter sagten sie: „Wir stellten auch fest, dass Menschen durch ihren Glauben an Gott Heilung erfahren können. Wir gingen Berichten von Patienten nach, die schwer an Krebs erkrankt waren und den sicheren Tod vor Augen hatten. Aber nachdem ein Geistlicher sie mit Öl gesalbt und ihnen die Hände aufgelegt hatte, standen sie von ihrem Krankenbett auf und verließen das Spital völlig gesund – teilweise bereits nach zwei oder drei Tagen. Wir konnten jeweils keine Spur von Krank­heit mehr bei ihnen finden! Wir können bestätigen, dass göttliche Heilung ihre Wirkung hat, aber wir konnten sie nicht im Versuchslabor testen, wie wir es mit den anderen Heilmethoden taten. Wenn wir eine bessere wissenschaftliche Grundlage hätten, so würden wir den Leuten auch diese Heilmethode empfehlen.“ Als ich diesen Bericht las, dachte ich: Mein Gott, ich glaube, ich werde ihnen schreiben und ihnen die ‚wissenschaftliche Grundlage’ mitteilen. Ich weiß wie göttliche Hei­lung wirkt: durch Glauben. Jesus sagte zu der Frau mit dem Blutfluss: „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt.“

Bekenntnis: Wenn die Frau in Lukas 8:48 durch ihren Glauben geheilt werden konnte, dann kann auch ich durch meinen Glauben geheilt werden.

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11. Januar

Stimme mit Gott überein Mache dich in deinem Herzen mit den folgenden Worten eins, während du sie deutlich hörbar aussprichst: Himmlischer Vater, ich danke Dir, dass Du mein Vater bist. Weil ich von Neuem geboren bin, bin ich Dein Kind und gehöre Dir, Du bist mein tatsächlicher Vater. Danke, Vater, für Deinen großartigen Erlösungsplan, den Du aufgestellt hast, und der durch unseren Herrn Jesus Christus vollendet wurde. Danke, Vater, dass der Erlösungsplan nicht nur Vergebung der Sünden und die Neue Geburt ermöglicht hat, sondern auch Heilung für meinen Körper. Denn in Matthäus 8:17 heißt es, dass Er selbst, Jesus, meine Schwachheiten genommen und meine Krankheiten getragen hat. Was Er getragen hat, muss ich nicht mehr tragen. Weil Er meine Schwachheiten getragen hat, weil Er meine Krankheiten getragen hat, bin ich geheilt; ich bin frei. Ich habe keine Krankheiten mehr. Ich habe keine Gebrechen mehr. Jesus hat die Krankheiten und Gebrechen für mich getragen. In 1.Petrus 2:24 heißt es zudem: „Durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Wenn wir geheilt worden sind, dann bin auch ich geheilt worden. Ich bin jetzt durch Seine Striemen geheilt. Ich bin jetzt geheilt; ich bin jetzt ge­sund. Ich glaube es in meinem Herzen, und weil ich es in meinem Herzen glaube, sage ich es mit meinem Mund. Durch Seine Striemen bin ich geheilt worden. Hallelujah!

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12. Januar

Jedoch unsere Leiden er hat sie getragen, und unsere Schmerzen er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Ver­gehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Jesaja 53:4,5

Heilung ist ein Teil des Erlösungsplans Es ist Gottes ausdrücklicher Wille, dass du geheilt wirst. Es ist Gottes Wille, dass du gesund bist. Das größte Hindernis, das den Leuten im Weg steht, ist, dass sie Gottes Willen hinterfragen. Sie denken: Vielleicht verfolgt Gott irgend­eine höhere Absicht mit dieser Krankheit oder die­sem Gebrechen. Lass doch das Wort Gottes diese Frage für dich beantworten. Es ist Gottes Wille, dich zu heilen, weil Heilung für dich in Seinem Erlösungsplan ent­halten ist. Die obigen Verse aus dem Propheten Jesaja verweisen auf Gottes Erlösungsplan. Jesaja 53 zeigt uns ein Bild des kommenden Messias. Dieser Ab­schnitt der Schrift sagt uns nicht nur, dass Er unsere Sünden getragen hat, son­ dern auch, dass Er unsere Krankheiten getragen und unsere Schmer­zen auf sich geladen hat. Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zer­ schla­gen um unserer Sünden willen. In Vers 5 lesen wir, dass wir durch Seine Striemen geheilt worden sind. Jesaja spricht hier nicht davon, dass wir von Sünden geheilt werden, weil man von Sünden nicht geheilt werden kann. Der Geist eines Sünders wird nicht geheilt; sein Geist wird von Neuem geboren, so dass er eine neue Schöpfung in Christus wird (2.Kor. 5:17). Die Worte „Leiden“ (oder: Krankheiten), „Schmerzen“ und „Heilung“ in Jesaja 53:4,5 sind besonders wichtig. Als Jesaja sagte: „Durch seine Striemen ist uns Heilung geworden“, da sprach er davon, dass wir von den Krankheiten und Schmer­zen des Leibes geheilt wurden. Ja, Jesus trug unsere Sünden, aber Gott sei Dank trug Er auch unsere Krankheiten und Gebrechen.

Bekenntnis: Weil Jesus meine Krankheiten und Gebrechen getragen hat, muss ich sie nicht mehr tragen. Durch Seine Striemen bin ich geheilt worden.

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Petrus aber tat den Mund auf und sprach: In Wahr­heit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht.

13. Januar

Apostelgeschichte 10:34

Bei Gott ist kein Ansehen der Person Es gibt viele Methoden, durch die jemand geheilt werden kann. Man kann zum Bei­spiel durch Gebet geheilt werden (Jakobus 5:14,15), und ebenso durch das Auflegen der Hände (Markus 16:18). Und dies sind nur zwei unter vielen biblischen Heilmethoden. Man kann aber auch geheilt werden, ohne dass jemand für einen betet, nämlich indem man ganz einfach Jesaja 53:4 und 5, Matthäus 8:17 und 1.Petrus 2:24 glaubt und die Wahrheiten dieser Schriftstellen für sich in Anspruch nimmt. Eigentlich ist das sogar der beste Weg, denn wenn du selbst geheilt worden bist, kannst du nachher jemandem erzählen, wie du geheilt worden bist, und diese Person kann ihre Heilung auf dieselbe Weise empfangen wie du. Jeder von uns hat ein Recht auf Heilung. Manche Leute sagen: „Nein, es geht in diesen Versen nur um geistliche Heilung; die Schrift re­det nicht von körperlicher Heilung.“ Ich erzählte einer Frau in Oklahoma, die verkrüppelt war von 1.Petrus 2:24. Die Ärzte in Oklahoma City hatten gesagt: „Sie wird nie wieder gehen können.“ Inzwischen befand sie sich bereits seit vier Jahren im Rollstuhl. Als ich ihr diesen Vers ans Herz legte, diente ich nicht in den Gaben des Geistes. Ich wies sie nur auf 1.Petrus 2:24 hin, und forderte sie auf, gemäß dieser Schriftstelle zu handeln. Gott ist mein Zeuge, Hunderte von Menschen waren anwesend und sahen, wie sie kurz darauf wieder laufen, hüpfen und hin und herspringen konnte! 1.Petrus 2:24 wird – wie bei dieser Frau – auch bei dir wirken, wenn du die darin enthaltene Wahrheit glaubst. Bei Gott ist kein Ansehen der Person.

Bekenntnis: Gemäß dem, was das Wort Gottes sagt, bin ich geheilt. In 1.Petrus 2:24 steht geschrieben: „Durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Wir sind geheilt worden, also bin ich jetzt geheilt.

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14. Januar

Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11:1

Zweifel ist ein Feind des Glaubens Was teilte ich dieser Frau mit, um sie dazu zu motivieren 1.Petrus 2:24 für sich in An­spruch zu nehmen? Zuerst hatte sie nämlich in einem fort gejammert: „Oh, bitte, Jesus! Bitte, heile mich! Oh, Jesus, mach, dass ich wie­der gehen kann! Ich bin so hilflos und kann nichts für mich tun. Ich sitze seit vier Jahren nur herum. Bitte, heile mich!“ Je länger sie in dieser Weise re­dete, desto mehr geriet sie in Unglauben und Zweifel. Darum sagte ich zu ihr: „Bitte hören Sie auf damit, Schwester. Ich kann Ihnen helfen.“ Sie war ganz einfach auf dem falschen Weg. Der Weg auf dem sie sich befand, führte nicht in Richtung Heilung. Glaube jammert nicht; Glaube pro­kla­miert etwas! Sie befand sich nicht auf dem Weg des Glaubens; sie ging den Weg von Unglauben und Zweifel. Glaube versucht nicht, Gott anzubetteln, dass Er etwas tun soll; Glaube proklamiert, dass es bereits geschehen ist. Ich musste sie da­zu bringen, das zu erkennen und in die richtige Richtung weiterzugehen. Ich sagte zu ihr: „Wissen Sie, dass Sie bereits geheilt worden sind?“ Sie sagte: „Ja, wirklich?“ Ich sagte: „Ja, so ist es.“ An ihrem Gesichtsausdruck konnte ich sehen, dass sie dachte: Wenn ich geheilt bin, warum sitze ich dann immer noch hier und kann nicht gehen?

Bekenntnis: Ich halte mich an das, was das Wort sagt, nicht an das, was mein Körper sagt. Ich lasse mich nicht beeinflussen, von dem, was meine Nachbarn oder meine Freunde mir sagen. Ich halte mich an Gott und Sein Wort, und Er hat gesagt, dass ich bereits geheilt bin!

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Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!

15. Januar

Johannes 5:8

Du bist geheilt worden Bevor diese Frau die Wahrheit verstand, die in 1.Petrus 2:24 enthalten ist, und ihre Heilung empfangen konnte, sagte ich zu ihr: „Ich nehme jetzt meine Bibel und beweise Ihnen, dass Sie geheilt worden sind.“ Ich schlug sie bei 1.Petrus 2:24 auf, legte sie ihr auf die Beine und sagte zu ihr: „Lesen Sie mir bitte 1.Petrus 2:24 laut vor.“ Sie tat es. Dann sagte ich: „Beachten Sie besonders den letzten Teil des Verses. Was wird dort gesagt? Sie sagte: „Durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“ Ich sagte: „Ist ‚geheilt worden’ Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart?“ Sie schaute mich erstaunt an und sagte: „Natürlich ist es Vergangenheit. Wenn wir ge­ heilt worden sind, dann bin auch ich geheilt worden.“ Ich sagte: „Genauso ist es! Heben Sie ihre Arme und fangen Sie an, Gott zu loben, denn gemäß 1.Petrus 2:24 sind Sie geheilt. Sie werden nicht irgend­wann geheilt; durch Seine Striemen sind Sie geheilt worden. In Gottes Augen sind Sie ge­heilt worden, als man Jesus geißelte. Sie sind bereits geheilt.“ Sie erhob ihre Hände und fing an, Gott zu preisen. Sie sagte: „Herr, ich bin so froh, dass ich geheilt bin. Du weißt, wie satt ich es hatte, die ganze Zeit nur herumzusitzen. Ich bin so froh, dass ich nicht länger hilflos bin. Ich bin so froh, dass meine Knie und Beine geheilt sind.“ Dann wandte ich mich wieder an sie und sagte: „Stehen Sie auf und gehen Sie, im Namen Jesus.“ Und sogleich sprang sie auf ihre Füße!

Bekenntnis: Ich bin geheilt. Ich bin gesund. Ich kann das tun, was ich zuvor nicht tun konnte. Ich bin so froh, dass ich geheilt bin!

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