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Übernatürliche Heilung Das Spektrum göttlicher Heilung im Neuen Testament


Übernatürliche Heilung Das Spektrum göttlicher Heilung im Neuen Testament Riccardo Meusel (Hrsg.) © Verlag für Weltmission 2011 ISBN 978-3-942501-34-7 1. Auflage

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigung in irgendeiner Form (Fotokopie, Microfilm oder andere Verfahren) oder Verarbeitung durch elektronische Systeme ohne schriftliche Einwilligung des Autors und des Verlages sind verboten.

Alle Bibelstellen – mit wenigen Ausnahmen – wurden der Konkordanten Wiedergabe des Neuen Testaments, Auflage 6 entnommen. © Konkordanter Verlag Pforzheim, www.konkordanterverlag.de

Coverfoto: Enshpil, shutterstock.com ® Druck: Booksfactory, www.booksfactory.de Verlag für Weltmission www.verlag-fuer-weltmission.de info@verlag-fuer-weltmission.de


INHALTSVERZEICHNIS

TEIL 1 – HEILUNG IM DIENST JESU Einleitung Der Dienst der Heilung als Erkennungszeichen des Messias Salbung durch den Heiligen Geist zum Dienst der Heilung Die Quantität an Heilungen im Dienst Jesu Arten geheilter Krankheiten

05 08 09 10 13

TEIL 2 – DIE GRUNDLAGEN DER HEILUNG Jesus trug unsere Krankheit Heilung in den Wunden Jesu Das Erbarmen Jesu für Kranke Der Wille Jesu zur Heilung

15 15 16 17

TEIL 3 – WEGE UND METHODEN DER HEILUNG +HLOXQJ GXUFK +DQGDXÀHJXQJ Heilung durch Berührung Heilung, indem Kranke Jesus berühren Heilung durch die Anwesenheit der Kraft Gottes Heilung durch Worte der Vollmacht Glaube des Kranken für Heilung Stellvertretenden Glaube zur Heilung Heilung durch Einreiben des Kranken mit Öl Heilung durch Schatten Heilung durch gesalbte Gegenstände Heilung über Distanz Weitere Arten der Heilung im Dienst Jesu

21 23 25 27 33 35 39 40 40 40 43

TEIL 4 – DIE GEISTLICHE URSACHE VON KRANKHEIT Satan als Verursacher von Krankheit Zerstörung der Werke Satans durch den Sohn Gottes Heilung derer, die von Satan durch Krankheit unterdrückt sind Der Zusammenhang zwischen Besessenheit und Krankheit

46 46 47 47


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Übernatürliche Heilung

TEIL 5 – ZEICHEN UND WUNDER Heilung als Zeichen des nahe gekommenen Königreiches Gottes Zeichen und Wunder als Synonym für Heilung Heilung als Zeichen göttlicher Bestätigung Das Zeugnis Gottes für Sein Wort Heilung durch die ausgestreckte Hand Gottes Die Bedeutung göttlicher Heilung in Form von Zeichen und Wundern für Evangelisation Unglauben trotz Zeichen Glauben aufgrund von Zeichen Verherrlichung Gottes aufgrund von Zeichen

53 54 57 58 59 59 63 63 65

TEIL 6 – HEILUNG DURCH GESANDTE JESU UND DIE GEMEINDE Heilung im Namen Jesu Die Vollmacht zu heilen Die Gnadengaben des Heilens Die Gleichheit unserer Sendung wie Jesus Größere Werke als Jesus Der Auftrag der Heilung Die Quantität an Heilungen im Dienst der Apostel

70 71 72 73 73 74 75

TEIL 7 – GEBET UND HEILUNG Bitten im Namen Jesu Bitten im Willen Gottes Bitten und Empfangen Glaube zur Erhörung von Gebet Heilung durch das Gebet der Ältesten Gebet füreinander um Heilung

78 78 79 81 81 82

TEIL 8 – SONSTIGE STELLEN ÜBER HEILUNG Limitierung von Heilung durch Unglauben Erbarmen des Herrn mit dem kranken Epaphroditus Totenerweckung als ultimative Heilung Sündenvergebung und Heilung Immunität gegen Gifte durch Glauben

84 85 85 92 94


Das Spektrum göttlicher Heilung im Neuen Testament

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Einleitung Heilung ist ein außergewöhnliches Geschenk Gottes an uns Menschen. Sie beruht auf der Wahrheit, dass Jesus kam, um die Werke Satans zu zerstören (1. Joh. 3, 8 b) und dass Er selbst unsere Krankheiten trug (Jesaja 53, 4). Im Neuen Testament sehen wir, wie Jesus niemals einen Kranken wieder krank fortschickte, der Ihn um Heilung bat. Er heilte nicht alle Kranken im ganzen Land, doch Er heilte jeden, der zu Ihm kam. Dabei konnte es sein, dass zuerst Sünden vergeben werden mussten. In anderen Fällen konnte Krankheit von dämonischen Mächten verursacht sein. Einige wurden aufgrund ihres eigenen Glaubens geheilt; andere aufgrund stellvertretenden Glaubens ihrer Freunde oder Verwandten. Obwohl es objektiv richtig sein mag, dass, wenn wir selbst Heilung für eine bestimmte Krankheit noch nicht erfahren haben, unser eigener oder stellvertretender Glaube bisher nicht groß genug waren, so ist dies dennoch nichts, was Menschen einander vorwerfen sollten, denn es ist eine Sache allein zwischen dem Betreffenden und Gott. Glaube entsteht aus dem Wort Gottes. Deshalb enthält das vorliegende Buch eine vollständige Sammlung und Systematisierung aller Bibelstellen über göttliche Heilung im Neuen Testament. Lesen Sie die Worte Gottes in Bezug auf göttliche Heilung, als wenn sie wirklich wahr wären – denn wir wissen, dass sie es sind! Unabhängig davon, ob Sie Heilung in Ihrem eigenen Leben oder dem Leben Ihnen wertvoller Menschen suchen oder ob Sie anderen im Bereich der Heilung dienen – dieses Buch wird sich als großer Gewinn für Sie erweisen!


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Übernatürliche Heilung

»Euch geschehe nach eurem Glauben!« Jesus


Das Spektrum gรถttlicher Heilung im Neuen Testament

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Teil 1 Heilung im Dienst Jesu


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Übernatürliche Heilung

Der Dienst der Heilung als Erkennungszeichen des Messias Als Johannes im Gefängnis von Christi Wirken hörte, sandte er seine Jünger; durch sie ließ er Ihn fragen: »Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« Darauf gab Jesus ihnen zur Antwort: »Geht hin und berichtet Johannes, was ihr hört und erblickt: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote erwachen, und Armen wird Evangelium verkündigt.« (Matth. 11, 2 - 5) Jesus kehrte dann in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von Ihm ging in die ganze Umgegend aus; Er Selbst lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen verherrlicht. Er kam auch nach Nazareth, wo Er aufgewachsen war, und ging nach Seiner Gewohnheit am Tag der Sabbate in die Synagoge. Dort stand Er auf, um vorzulesen, und man reichte Ihm die Rolle des Propheten Jesaia. Er öffnete die Rolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: Der Geist Meines Herrn ist auf Mir, weswegen Er Mich gesalbt hat, um den Armen Evangelium zu verkündigen; Er hat Mich ausgesandt, um zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, um Gefangenen Erlassung zu herolden und Blinden das Augenlicht zu geben, um Niedergebeugte mit Erlassung fortzuschicken und ein wohlannehmbares Jahr des Herrn zu herolden ... Als Er die Rolle zusammengerollt und dem untergebenen Diener wiedergegeben hatte, setzte Er Sich, und aller Augen in der Synagoge sahen unverwandt auf Ihn. Dann begann Er zu ihnen zu sagen: »Dieses Schriftwort ist heute in euren Ohren erfüllt!« (Lukas 4, 14 - 21) Auch dem Johannes berichteten dessen Jünger über dies alles. Und gewisse zwei seiner Jünger herzurufend, sandte Johannes sie zu Jesus und ließ Ihn fragen: »Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« Als die Männer zu Ihm kamen, sagten sie: »Johannes der Täufer schickt uns zu Dir und lässt fragen: Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« In jener Stunde heilte Er viele von Krankheiten, Geißeln und bösen Geistern, und viele Blinden gewährte Er in Gnaden


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das Sehvermögen. Daher antwortete Jesus ihnen: »Geht hin und berichtet Johannes, was ihr gewahrt und hört: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote erwachen, und Armen wird Evangelium verkündigt. Glückselig ist, wer keinen Anstoß an Mir nimmt.« (Lukas 7, 18 - 23) Männer, Israeliten, hört diese Worte: Jesus, den Nazarener, unter euch als ein von Gott gesandter Mann durch Machttaten, Wunder und Zeichen erwiesen, die Gott durch Ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst, diesen Jesus, der euch nach dem festgesetzten Ratschluss und der Vorerkenntnis Gottes ausgeliefert wurde, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz heften und hinrichten lassen; den hat Gott auferstehen lassen, indem Er die Wehen des Todes löste, weil Er unmöglich von ihm gehalten werden konnte. (Apg. 2, 22 - 24)

Salbung durch den Heiligen Geist zum Dienst der Heilung Jesus kehrte dann in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von Ihm ging in die ganze Umgegend aus; Er Selbst lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen verherrlicht. Er kam auch nach Nazareth, wo Er aufgewachsen war, und ging nach Seiner Gewohnheit am Tag der Sabbate in die Synagoge. Dort stand Er auf, um vorzulesen, und man reichte Ihm die Rolle des Propheten Jesaia. Er öffnete die Rolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: Der Geist Meines Herrn ist auf Mir, weswegen Er Mich gesalbt hat, um den Armen Evangelium zu verkündigen; Er hat Mich ausgesandt, um zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, um Gefangenen Erlassung zu herolden und Blinden das Augenlicht zu geben, um Niedergebeugte mit Erlassung fortzuschicken und ein wohlannehmbares Jahr des Herrn zu herolden. (...) Als Er die Rolle zusammengerollt und dem untergebenen Diener wiedergegeben hatte, setzte Er Sich, und aller Augen in der Synagoge sahen unverwandt auf Ihn. Dann begann Er


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Übernatürliche Heilung

zu ihnen zu sagen: »Dieses Schriftwort ist heute in euren Ohren erfüllt!« (Lukas 4, 14 - 21) Ihr wisst auch um die Dinge, die sich in ganz Judäa zugetragen haben, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes geheroldet hatte, wie Gott Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und mit Kraft salbte, Ihn, der umherzog, Wohltaten erwies und alle heilte, die vom Widerwirker unterdrückt waren; denn Gott war mit Ihm. (Apg. 10, 37 + 38)

Die Quantität an Heilungen im Dienst Jesu Jesus zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen, heroldete das Evangelium des Königreichs und heilte jede Krankheit und jede Gebrechlichkeit unter dem Volk. Die Kunde von Ihm ging in ganz Syrien aus, und man brachte alle zu Ihm, die mit mancherlei Krankheiten und bedrückenden Qualen übel daran waren, wie dämonisch Besessene, Fallsüchtige und Gelähmte, und Er heilte sie. Ihm folgten große Scharen aus Galiläa, den Zehn Städten, Jerusalem, Judäa und von jenseits des Jordan. (Matth. 4, 23 - 25) Dann kam Jesus in das Haus des Petrus und gewahrte dessen Schwiegermutter fiebernd daniederliegen. Er rührte ihre Hand an, und das Fieber verließ sie. Da erhob sie sich und bediente Ihn. Als es Abend geworden war, brachte man viele dämonisch Besessene zu Ihm; mit einem Wort trieb Er die Geister aus; und alle, die mit Krankheit übel daran waren, heilte Er, damit erfüllt werde, was durch den Propheten Jesaia angesagt war: Er hat unsere Gebrechen auf Sich genommen und unsere Krankheiten getragen. (Matth. 8, 14 - 17) So zog Jesus in allen Städten und Dörfern umher, lehrte in ihren Synagogen, heroldete das Evangelium vom Königreich und heilte jede Krankheit und jede Gebrechlichkeit. Als Er die Scharen gewahrte, jammerten sie Ihn;


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denn sie waren geschunden und umhergestoßen wie Schafe, die keinen Hirten haben. Dann sagte Er zu Seinen Jüngern: »Die Ernte ist zwar groß, aber Arbeiter sind es wenige. Fleht daher zum Herrn der Ernte, damit Er Arbeiter in Seine Ernte hinaustreibe.« (Matth. 9, 35 - 37) Viele folgten Ihm nach, und Er heilte sie alle. (Matth. 12, 15) Als Jesus dies hörte, zog er Sich von dort in einem Schiff an eine einsame Stätte zurück, um für Sich allein zu sein; doch als die Scharen davon hörten, folgten sie Ihm zu Fuß aus den Städten nach. Beim Aussteigen gewahrte Er eine große Volksmenge, und sie jammerte Ihn, sodass Er die Siechen unter ihnen heilte. (Matth. 14, 13 + 14) Von dort ging Jesus weiter und kam an den See Galiläas. Als Er auf den Berg gestiegen war, setzte Er Sich dort nieder. Da kamen viele Scharen zu Ihm, die Lahme, Blinde, Stumme, Verstümmelte und viele andere Kranke bei sich hatten. Sie legten sie Ihm zu Füßen, und Er heilte sie, sodass die Volksmenge erstaunte, als sie sah, dass Stumme sprachen, Verstümmelte gesundeten, Lahme wandelten und Blinde sehend wurden; da verherrlichten sie den Gott Israels. (Matth. 15, 29 - 31) Als Jesus diese Worte vollendet hatte, brach Er von Galiläa auf und kam in die Grenzgebiete Judäas jenseits des Jordan. Es folgten Ihm viele Scharen, und Er heilte sie dort. (Matth. 19, 1 + 2) Sogleich aus der Synagoge heraustretend, kamen sie mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Simons Schwiegermutter aber lag fiebernd danieder. Sogleich berichtete man Ihm von ihr; da trat Er hinzu, fasste sie bei der Hand und richtete sie auf. Das Fieber verließ sie sofort, und sie bediente sie. Als es Abend wurde und die Sonne unterging, brachte man alle zu Ihm, die mit Krankheit übel daran waren, und auch die dämonisch Besessenen. Die ganze Stadt war an der Tür versammelt. Er heilte viele, die mit mancherlei Krankheit übel daran waren, und trieb viele Dämonen aus. Er ließ die Dämonen nicht sprechen, weil sie wussten, dass Er der Christus war. (Markus 1, 29 - 34)


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Übernatürliche Heilung

Jesus stand dann auf, verließ die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon aber war von hohem Fieber befallen, und man ersuchte Ihn, nach ihr zu sehen. Herzutretend beugte Er Sich über sie und schalt das Fieber. Da verließ das Fieber sie. Auf der Stelle stand sie auf und bediente sie. Als die Sonne unterging, führten alle, die Hinfällige mit mancherlei Krankheit hatten, dieselben zu Ihm. Er aber, jedem Einzelnen von ihnen die Hände auflegend, heilte sie. (Lukas 4, 38 - 40) Als Er mit ihnen wieder herabgestiegen war, stellte Er Sich auf einen ebenen Platz und mit Ihm eine große Schar Seiner Jünger sowie eine zahlreiche Volksmenge aus dem gesamten Judäa, aus Jerusalem, aus Tyrus und Sidon am Salzmeer. Die waren gekommen, um Ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Auch die von unreinen Geistern sehr Belästigten wurden geheilt. Und jeder in der Volksmenge suchte Ihn anzurühren, da eine Kraft von Ihm ausging und Er alle heilte. (Lukas 6, 17 - 19) Auch dem Johannes berichteten dessen Jünger über dies alles. Und gewisse zwei seiner Jünger herzurufend, sandte Johannes sie zu Jesus und ließ Ihn fragen: »Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« Als die Männer zu Ihm kamen, sagten sie: »Johannes der Täufer schickt uns zu Dir und lässt fragen: Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« In jener Stunde heilte Er viele von Krankheiten, Geißeln und bösen Geistern, und viele Blinden gewährte Er in Gnaden das Sehvermögen. Daher antwortete Jesus ihnen: »Geht hin und berichtet Johannes, was ihr gewahrt und hört: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote erwachen, und Armen wird Evangelium verkündigt. Glückselig ist, wer keinen Anstoß an Mir nimmt.« (Lukas 7, 18 - 23) Als die Volksmenge das erfuhr, folgte sie Ihm. Er hieß sie willkommen, sprach zu ihnen vom Königreich Gottes und heilte, die der Heilung bedurften. (Lukas 9, 11) Ihr wisst auch um die Dinge, die sich in ganz Judäa zugetragen haben, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes geheroldet hatte, wie


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Gott Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und mit Kraft salbte, Ihn, der umherzog, Wohltaten erwies und alle heilte, die vom Widerwirker unterdrückt waren; denn Gott war mit Ihm. (Apg. 10, 37 + 38)

Arten geheilter Krankheiten Von dort ging Jesus weiter und kam an den See Galiläas. Als Er auf den Berg gestiegen war, setzte Er Sich dort nieder. Da kamen viele Scharen zu Ihm, die Lahme, Blinde, Stumme, Verstümmelte und viele andere Kranke bei sich hatten. Sie legten sie Ihm zu Füßen, und Er heilte sie, sodass die Volksmenge erstaunte, als sie sah, dass Stumme sprachen, Verstümmelte gesundeten, Lahme wandelten und Blinde sehend wurden; da verherrlichten sie den Gott Israels. (Matth. 15, 29 - 31) Es kamen auch Blinde und Lahme in der Weihestätte zu Ihm, und Er heilte sie. (Matth. 21, 14) Und ganz über alle Maßen verwunderten sie sich und sagten: »Ausgezeichnet hat Er alles gemacht, sogar die Tauben macht Er hören und die Sprachlosen sprechen.« (Markus 7, 37) Als Johannes im Gefängnis von Christi Wirken hörte, sandte er seine Jünger; durch sie ließ er Ihn fragen: »Bist Du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen hoffen?« Darauf gab Jesus ihnen zur Antwort: »Geht hin und berichtet Johannes, was ihr hört und erblickt: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote erwachen, und Armen wird Evangelium verkündigt.« (Matth. 11, 2 - 5)


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ĂœbernatĂźrliche Heilung

Teil 2 Die Grundlagen der Heilung


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Jesus trug unsere Krankheit Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53, 4 + 5, Schlachter 2000) Dann kam Jesus in das Haus des Petrus und gewahrte dessen Schwiegermutter fiebernd daniederliegen. Er rührte ihre Hand an, und das Fieber verließ sie. Da erhob sie sich und bediente Ihn. Als es Abend geworden war, brachte man viele dämonisch Besessene zu Ihm; mit einem Wort trieb Er die Geister aus; und alle, die mit Krankheit übel daran waren, heilte Er, damit erfüllt werde, was durch den Propheten Jesaia angesagt war: Er hat unsere Gebrechen auf Sich genommen und unsere Krankheiten getragen. (Matth. 8, 14 - 17)

Heilung in den Wunden Jesu Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. ( Jesaja 53, 4 + 5, Schlachter 2000) Er Selbst hat unsere Sünden in Seinem Körper an das Holz hinaufgetragen, damit wir von den Sünden abkommen und der Gerechtigkeit leben: Durch dessen Strieme wurdet ihr geheilt. (1. Petrus 2, 24)


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Übernatürliche Heilung

Das Erbarmen Jesu für Kranke So zog Jesus in allen Städten und Dörfern umher, lehrte in ihren Synagogen, heroldete das Evangelium vom Königreich und heilte jede Krankheit und jede Gebrechlichkeit. Als Er die Scharen gewahrte, jammerten sie Ihn; denn sie waren geschunden und umhergestoßen wie Schafe, die keinen Hirten haben. Dann sagte Er zu Seinen Jüngern: »Die Ernte ist zwar groß, aber Arbeiter sind es wenige. Fleht daher zum Herrn der Ernte, damit Er Arbeiter in Seine Ernte hinaustreibe.« (Matth. 9, 35 - 37) Als Jesus dies hörte, zog er Sich von dort in einem Schiff an eine einsame Stätte zurück, um für Sich allein zu sein; doch als die Scharen davon hörten, folgten sie Ihm zu Fuß aus den Städten nach. Beim Aussteigen gewahrte Er eine große Volksmenge, und sie jammerte Ihn, sodass Er die Siechen unter ihnen heilte. (Matth. 14, 13 + 14) Als sie aus Jericho hinausgingen, folgte Ihm eine große Schar. Und siehe, da saßen zwei Blinde am Weg; als sie hörten dass Jesus vorübergehe, riefen sie laut: »Herr, erbarme Dich unser, Sohn Davids!« Die Volksmenge aber schalt sie, dass sie stillschweigen sollten; sie aber schrien nur noch lauter: »Herr, erbarme Dich unser, Sohn Davids!« Jesus blieb stehen, rief sie und sagte: »Was wollt ihr, dass Ich euch tun soll?« Sie antworteten Ihm: »Herr, dass unsere Augen aufgetan werden!« Da sie Jesus jammerten, rührte Er ihre Augen an, und sofort wurden sie sehend und folgten Ihm. (Matth. 20, 29 - 34) Da kam ein Aussätziger zu Ihm, sprach Ihm zu, und vor Ihm auf die Knie fallend, sagte er zu Ihm: »Herr: Wenn Du willst, kannst Du Mich reinigen!« Da Ihn der Mann jammerte, streckte Jesus Seine Hand aus, rührte ihn an und sagte zu ihm: »Ich will! Sei gereinigt!« Sogleich ging der Aussatz von ihm, und er war gereinigt. (Markus 1, 40 - 42)


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Der Wille Jesu zur Heilung Und siehe, ein Aussätziger kam herzu, fiel vor Ihm nieder und bat: »Herr! Wenn Du willst, kannst Du mich reinigen.« Da streckte Er Seine Hand aus, rührte ihn an und sagte: »Ich will! Sei gereinigt!« Und sofort war sein Aussatz gereinigt. (Matth. 8, 2 - 3) Als er in Kapernaum einzog, kam ein Hauptmann zu Ihm, sprach Ihm zu und sagte: »Herr, mein Knabe liegt zu Hause gelähmt danieder, von Schmerzen unsagbar gequält.« Da sagte Er zu ihm: »Ich will kommen, Ich werde ihn heilen.« (Matth. 8, 5 - 7) Da kam ein Aussätziger zu Ihm, sprach Ihm zu, und vor Ihm auf die Knie fallend, sagte er zu Ihm: »Herr: Wenn Du willst, kannst Du Mich reinigen!« Da Ihn der Mann jammerte, streckte Jesus Seine Hand aus, rührte ihn an und sagte zu ihm: »Ich will! Sei gereinigt!« Sogleich ging der Aussatz von ihm, und er war gereinigt. (Markus 1, 40 - 42) Während Er in einer der Städte war, siehe, da war dort ein Mann voller Aussatz. Als er Jesus gewahrte, fiel er auf sein Angesicht und f lehte Ihn an: »Herr, wenn Du willst, kannst Du mich reinigen.« Da streckte Er die Hand aus, rührte ihn an und sagte: »Ich will, sei gereinigt!« Und sofort ging der Aussatz von ihm. (Lukas 5, 12 + 13)


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ĂœbernatĂźrliche Heilung

Teil 3 Wege und Methoden der Heilung


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Heilung durch Handauf legung Und siehe, da kam einer der Synagogenvorsteher mit Namen Jairus; Ihn gewahrend, fiel er Ihm zu Füßen, sprach Ihm sehr zu und sagte: »Mein Töchterlein befindet sich in den letzten Zügen. Komm und lege ihr die Hände auf, damit sie gerettet werde und lebe!« (Markus 5, 22 + 23) Jesus aber sagte zu ihnen: »Ein Prophet ist nicht ungeehrt, außer in seiner eigenen Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus.« Er konnte dort auch keine Machttat vollbringen, außer dass Er wenigen Siechen die Hände auflegte und sie heilte. Und Er staunte über ihren Unglauben. (Markus 6, 5 + 6) Dann kamen sie nach Bethsaida. Dort brachte man Ihm einen Blinden und sprach Ihm zu, dass Er ihn anrühre. Die Hand des Blinden ergreifend, brachte Er ihn vor das Dorf hinaus und benetzte seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: »Erblickst du etwas?« Und auf blickend antwortete er: »Ich erblicke Menschen, ich sehe sie wie wandelnde Bäume.« Danach legte Er wieder die Hände auf seine Augen; da blickte er scharf hin und war wiederhergestellt und konnte alles klar erblicken. (Markus 8, 22 - 25) Die Zeichen aber, die denen, die glauben, folgen werden, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen sprechen, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, soll es ihnen überhaupt nicht schaden. Auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden geheilt werden. (Markus 16, 17 + 18) Jesus stand dann auf, verließ die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon aber war von hohem Fieber befallen, und man ersuchte Ihn, nach ihr zu sehen. Herzutretend beugte Er Sich über sie und schalt das Fieber. Da verließ das Fieber sie. Auf der Stelle stand sie auf und bediente sie. Als die Sonne unterging, führten alle, die Hinfällige mit mancherlei Krankheit hatten, dieselben zu Ihm. Er aber, jedem Einzelnen von ihnen die Hände auflegend, heilte sie. (Lukas 4, 38 - 40)


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Einst lehrte Er an den Sabbaten in einer der Synagogen; und siehe, dort war eine Frau, die seit achtzehn Jahren einen Geist der Hinfälligkeit hatte; die war zusammengekrümmt und konnte sich nicht völlig emporrichten. Als Jesus sie gewahrte, rief Er sie zu Sich und sagte: »Frau, du bist von deiner Hinfälligkeit frei!« Dann legte Er ihr die Hände auf, und auf der Stelle wurde sie wieder aufgerichtet, und sie verherrlichte Gott. (Lukas 13, 10 - 13) Durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk. (Apg. 5, 12) In Damaskus befand sich ein Jünger namens Ananias, zu ihm sagte der Herr in einem Gesicht: »Ananias!« Dieser antwortete: »Siehe, hier bin ich, Herr!« Da sprach der Herr zu ihm: »Steh auf, und geh in die so genannte „Gerade“ Gasse und suche im Haus des Judas einen Mann aus Tarsus namens Saulus auf; denn siehe, er betet. In einem Gesicht gewahrte er einen Mann namens Ananias hereinkommen und ihm die Hände auflegen, damit er wieder sehend werde.« (Apg. 9, 10 - 12) Dennoch hielten sie sich nun geraume Zeit dort auf und redeten freimütig im Vertrauen auf den Herrn, der für das Wort Seiner Gnade Zeugnis ablegte, indem Er es gab, dass durch ihre Hände Zeichen und Wunder geschahen. (Apg. 14, 3) In den Gebieten um jene Stätte gehörten die Ländereien dem ersten Beamten der Insel namens Publius. Dieser empfing uns und bewirtete uns drei Tage freundlich. Der Vater des Publius war gerade von Fieber und Ruhr befallen und lag krank danieder. Zu dem ging Paulus hinein, betete, legte ihm die Hände auf und heilte ihn. Als das geschah, kamen auch die Übrigen auf der Insel, die Gebrechen hatten, herzu und wurden geheilt. (Apg. 28, 7 - 9) Auch ungewöhnliche Machttaten bewirkte Gott durch die Hände des Paulus, sodass man sogar Schweißtücher oder Schurze von seiner bloßen Haut zu Kranken und Schwachen brachte, um die Krankheiten aus ihnen zu vertreiben und die bösen Geister ausfahren zu lassen. (Apg. 19, 11 + 12)


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Heilung durch Berührung Und siehe, ein Aussätziger kam herzu, fiel vor Ihm nieder und bat: »Herr! Wenn Du willst, kannst Du mich reinigen.« Da streckte Er Seine Hand aus, rührte ihn an und sagte: »Ich will! Sei gereinigt!« Und sofort war sein Aussatz gereinigt. (Matth. 8, 2 - 3 / Lukas 5, 13) Dann kam Jesus in das Haus des Petrus und gewahrte dessen Schwiegermutter fiebernd daniederliegen. Er rührte ihre Hand an, und das Fieber verließ sie. Da erhob sie sich und bediente Ihn. (Matth. 8, 14 + 15) Als Jesus von dort weiterzog, folgten Ihm zwei Blinde, die schrien und sagten: »Erbarme Dich unser, Sohn Davids!« Als Er dann in das Haus ging, traten die Blinden zu Ihm, und Jesus fragte sie: »Glaubt ihr, dass Ich dies tun kann?« Sie antworteten Ihm: »Ja, Herr!« Dann rührte Er ihre Augen an und sagte: »Euch geschehe nach eurem Glauben!« Da wurden ihre Augen aufgetan. (Matth. 9, 27 - 30) Als sie aus Jericho hinausgingen, folgte Ihm eine große Schar. Und siehe, da saßen zwei Blinde am Weg; als sie hörten dass Jesus vorübergehe, riefen sie laut: »Herr, erbarme Dich unser, Sohn Davids!« Die Volksmenge aber schalt sie, dass sie stillschweigen sollten; sie aber schrien nur noch lauter: »Herr, erbarme Dich unser, Sohn Davids!« Jesus blieb stehen, rief sie und sagte: »Was wollt ihr, dass Ich euch tun soll?« Sie antworteten Ihm: »Herr, dass unsere Augen aufgetan werden!« Da sie Jesus jammerten, rührte Er ihre Augen an, und sofort wurden sie sehend und folgten Ihm. (Matth. 20, 29 - 34) Sogleich aus der Synagoge heraustretend, kamen sie mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Simons Schwiegermutter aber lag fiebernd danieder. Sogleich berichtete man Ihm von ihr; da trat Er hinzu, fasste sie bei der Hand und richtete sie auf. Das Fieber verließ sie sofort, und sie bediente sie. (Markus 1, 29 - 31)


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Da kam ein Aussätziger zu Ihm, sprach Ihm zu, und vor Ihm auf die Knie fallend, sagte er zu Ihm: »Herr: Wenn Du willst, kannst Du Mich reinigen!« Da Ihn der Mann jammerte, streckte Jesus Seine Hand aus, rührte ihn an und sagte zu ihm: »Ich will! Sei gereinigt!« Sogleich ging der Aussatz von ihm, und er war gereinigt. (Markus 1, 40 - 42) Nachdem Er aus den Grenzgebieten von Tyrus und Sidon wieder hinausgezogen war, kam Er an den See Galiläas, mitten in den Grenzen der Zehn Städte. Da brachte man Ihm einen Tauben und Stammelnden und sprach Ihm zu, dass Er ihm die Hand auf lege. Er nahm ihn von der Volksmenge hinweg, sodass sie für sich allein waren, legte Seine Finger in seine Ohren, benetzte sie mit Speichel und rührte seine Zunge an. Zum Himmel auf blickend, seufzte Er und sagte zu ihm: »Ephphatha«, das heißt: »Tue dich auf!« Sofort tat sich sein Gehör auf, sogleich löste sich das Band seiner Zunge, und er sprach richtig. Dann verwarnte Er sie, dass sie es niemandem erzählten; doch soviel Er sie auch verwarnte, umso mehr, ja weit mehr heroldeten sie es. Und ganz über alle Maßen verwunderten sie sich und sagten: »Ausgezeichnet hat Er alles gemacht, sogar die Tauben macht Er hören und die Sprachlosen sprechen.« (Markus 7, 31 - 37) Am nächsten Tag ging Er in eine Stadt, die Nain heißt; und mit Ihm zog eine beträchtliche Zahl Seiner Jünger und eine große Volksmenge. Und siehe, als Er Sich dem Stadttor näherte, wurde ein Verstorbener, der einzige Sohn seiner Mutter, herausgetragen. Sie war Witwe, und eine beträchtliche Volksmenge aus der Stadt war bei ihr. Als der Herr sie gewahrte, jammerte sie Ihn, und Er sagte zu ihr: »Schluchze nicht!« Dann trat Er hinzu und rührte die Bahre an; die Träger standen still, und Er sprach: »Jüngling, Ich sage dir: Erhebe dich!« Da setzte sich der Tote auf und fing an zu sprechen; und Er gab ihn seiner Mutter wieder. (Lukas 7, 11 - 15) Als Er an einem Sabbat in das Haus eines der obersten der Pharisäer gegangen war, um dort Brot zu essen, beobachteten sie Ihn scharf. Und siehe, ein Mann trat vor Ihn, der wassersüchtig war. Da wandte Sich Jesus an die Gesetzeskundigen und Pharisäer und sagte zu ihnen: »Ist es erlaubt, am


Das Spektrum göttlicher Heilung im Neuen Testament

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Sabbat zu heilen oder nicht?« Sie aber waren still. Darauf fasste Er ihn an und heilte ihn; dann entließ Er ihn und sagte zu ihnen: »Wenn einem von euch der Sohn oder das Rind in den Brunnen fallen sollte, wird er ihn nicht sofort emporziehen, auch am Tag des Sabbats?« Und dazu vermochten sie Ihm nichts dagegen zu antworten. (Lukas 14, 1 - 6) Während Er noch sprach, siehe, da kam eine Schar, und einer der Zwölf, der Judas hieß, ging ihnen voraus und näherte sich Jesus, um Ihn zu küssen. Jesus aber sagte zu ihm: »Judas, mit einem Kuss verrätst du den Sohn des Menschen?« Als die um Ihn gewahrten, was bevorstand, fragten sie Ihn: »Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?« Und schon schlug jemand (einer von ihnen) auf den Sklaven des Hohenpriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. Jesus aber antwortete: »Lasst es zu! Bis auf dieses.« Dann rührte Er die Ohrmuschel an und heilte ihn. (Lukas 22, 47 - 51)

Heilung, indem Kranke Jesus berühren Und siehe, eine Frau, seit zwölf Jahren blutf lüssig, kam von hinten herzu und rührte die Quaste Seines Obergewands an; denn sie sagte sich: »Wenn ich nur Sein Obergewand anrühre, werde ich gerettet sein.« Jesus aber wandte Sich um, gewahrte sie und sagte: »Fasse Mut, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet.« Und von jener Stunde an war die Frau gerettet. (Matth. 9, 20 - 22) Nachdem sie hinübergefahren waren, kamen sie bei Genezareth ans Land. Als Ihn die Männer jenes Ortes erkannten, schickten sie Boten in jene ganze Umgegend, und man brachte alle, die mit Krankheit übel daran waren, zu Ihm. Sie sprachen Ihm zu, dass sie nur die Quaste Seines Obergewandes anrühren dürften, und so viele sie anrührten, wurden gerettet. (Matth. 14, 34 - 36) Denn viele heilte Er, sodass alle, die von Geißeln geplagt waren, sich auf Ihn stürzten, um Ihn anzurühren. (Markus 3, 10)


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Übernatürliche Heilung

Da ging Er mit ihm hin; und es folgte Ihm eine große Volksmenge, die Ihn umdrängte. Dort war auch eine Frau, die seit zwölf Jahren infolge Blutf luss bei vielen Ärzten viel gelitten und all ihre Habe dabei verbraucht hatte. Doch nichts hatte ihr genützt, sondern es wurde vielmehr ärger. Als sie von Jesus hörte, kam sie in der Volksmenge von hinten herzu und rührte Sein Obergewand an; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur Seine Kleidung anrühre, werde ich gerettet. Da vertrocknete sogleich die Quelle ihrer Blutung, und sie erkannte an ihrem Körper, dass sie von der Geißel geheilt war. Auch Jesus erkannte sogleich an Sich Selbst die von Ihm ausgegangene Kraft, wandte sich in der Volksmenge um und fragte: »Wer hat Meine Kleidung angerührt?« Da sagten Seine Jünger zu Ihm: »Du siehst, dass die Volksmenge Dich umdrängt und fragst: Wer hat Mich angerührt?« Er aber blickte ringsumher, um die zu gewahren, die das getan hatte. Weil die Frau wusste, was an ihr geschehen war, kam sie, sich fürchtend und zitternd, herbei, fiel vor Ihm nieder und bekannte Ihm die gesamte Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: »Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden, und sei gesund von deiner Geißel.« (Markus 5, 24 - 34) Als sie aus dem Schiff gestiegen waren, erkannten Ihn die Männer jenes Ortes sogleich, liefen in jener ganzen Gegend umher und begannen, die mit Krankheit übel daran waren, auf ihren Matten dorthin zu tragen, wo sie hörten, dass Er gerade war. Wo auch immer Er in Dörfer, in Städte oder Gehöfte ging, legten sie die Kranken und Schwachen auf den Märkten nieder und sprachen Ihm zu, dass sie auch nur die Quaste Seines Obergewandes anrühren dürften; und so viele sie auch anrührten, wurden gerettet. (Markus 6, 54 - 56) Als Er mit ihnen wieder herabgestiegen war, stellte Er Sich auf einen ebenen Platz und mit Ihm eine große Schar Seiner Jünger sowie eine zahlreiche Volksmenge aus dem gesamten Judäa, aus Jerusalem, aus Tyrus und Sidon am Salzmeer. Die waren gekommen, um Ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Auch die von unreinen Geistern sehr Belästigten wurden geheilt. Und jeder in der Volksmenge suchte Ihn anzurühren, da eine Kraft von Ihm ausging und Er alle heilte. (Lukas 6, 17 - 19)


Das Spektrum göttlicher Heilung im Neuen Testament

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Dort war auch eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutf luss gelitten hatte. Derer ganzer Lebensunterhalt war an Ärzte verausgabt worden, doch keiner hatte sie zu heilen vermocht. Von hinten herzukommend, rührte sie die Quaste Seines Obergewandes an, und auf der Stelle kam ihr Blutfluss zum Stehen. Da fragte Jesus: »Wer hat Mich angerührt?« Als alle es leugneten, sagte Petrus und die bei Ihm waren: »Meister, die Volksmenge umdrängt und drückt Dich, und Du fragst: Wer hat Mich angerührt?« Jesus antwortete: »Jemand hat Mich angerührt; denn Ich spürte die von Mir ausgegangene Kraft.« Als die Frau gewahrte, dass sie nicht unbemerkt geblieben war, trat sie zitternd hervor. Vor Ihm niederfallend, berichtete sie angesichts des gesamten Volkes, aus welchem Grund sie Ihn angerührt hatte und wie sie auf der Stelle geheilt worden war. Da sagte Er zu Ihr: »Fasse Mut, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!« (Lukas 8, 43 - 48)

Heilung durch die Anwesenheit der Kraft Gottes Da ging Er mit ihm hin; und es folgte Ihm eine große Volksmenge, die Ihn umdrängte. Dort war auch eine Frau, die seit zwölf Jahren infolge Blutf luss bei vielen Ärzten viel gelitten und all ihre Habe dabei verbraucht hatte. Doch nichts hatte ihr genützt, sondern es wurde vielmehr ärger. Als sie von Jesus hörte, kam sie in der Volksmenge von hinten herzu und rührte Sein Obergewand an; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur Seine Kleidung anrühre, werde ich gerettet. Da vertrocknete sogleich die Quelle ihrer Blutung, und sie erkannte an ihrem Körper, dass sie von der Geißel geheilt war. Auch Jesus erkannte sogleich an Sich Selbst die von Ihm ausgegangene Kraft, wandte sich in der Volksmenge um und fragte: »Wer hat Meine Kleidung angerührt?« Da sagten Seine Jünger zu Ihm: »Du siehst, dass die Volksmenge Dich umdrängt und fragst: Wer hat Mich angerührt?« Er aber blickte ringsumher, um die zu gewahren, die das getan hatte. Weil die Frau wusste, was an ihr gesche-


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Übernatürliche Heilung

hen war, kam sie, sich fürchtend und zitternd, herbei, fiel vor Ihm nieder und bekannte Ihm die gesamte Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: »Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden, und sei gesund von deiner Geißel.« (Markus 5, 24 - 34) Doch der Bericht über Ihn verbreitete sich umso mehr, und eine große Volksmenge kam zusammen, um Ihn zu hören und von ihren Gebrechen geheilt zu werden. Er aber entwich in die Wildnis und betete dort. An einem der Tage, als Er lehrte, saßen dort auch Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf Galiläas, aus Judäa und Jerusalem gekommen waren; und die Kraft des Herrn war da, um sie zu heilen. (Lukas 5, 15 - 17) Als Er mit ihnen wieder herabgestiegen war, stellte Er Sich auf einen ebenen Platz und mit Ihm eine große Schar Seiner Jünger sowie eine zahlreiche Volksmenge aus dem gesamten Judäa, aus Jerusalem, aus Tyrus und Sidon am Salzmeer. Die waren gekommen, um Ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Auch die von unreinen Geistern sehr Belästigten wurden geheilt. Und jeder in der Volksmenge suchte Ihn anzurühren, da eine Kraft von Ihm ausging und Er alle heilte. (Lukas 6, 17 - 19) Dort war auch eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutf luss gelitten hatte. Derer ganzer Lebensunterhalt war an Ärzte verausgabt worden, doch keiner hatte sie zu heilen vermocht. Von hinten herzukommend, rührte sie die Quaste Seines Obergewandes an, und auf der Stelle kam ihr Blutf luss zum Stehen. Da fragte Jesus: »Wer hat Mich angerührt?« Als alle es leugneten, sagte Petrus und die bei Ihm waren: »Meister, die Volksmenge umdrängt und drückt Dich, und Du fragst: Wer hat Mich angerührt?« Jesus antwortete: »Jemand hat Mich angerührt; denn Ich spürte die von Mir ausgegangene Kraft.« Als die Frau gewahrte, dass sie nicht unbemerkt geblieben war, trat sie zitternd hervor. Vor Ihm niederfallend, berichtete sie angesichts des gesamten Volkes, aus welchem Grund sie Ihn angerührt hatte und wie sie auf der Stelle geheilt worden war. Da sagte Er zu Ihr: »Fasse Mut, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!« (Lukas 8, 43 - 48)


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