Iverna Tompkins Gefällt es dem König Auszug aus Kapitel 2: Eine vorbereitete Braut ... Da sprachen die Knappen des Königs, die ihm dienten: Man suche für den König Mädchen, Jungfrauen von schöner Gestalt; und der König bestelle Beamte in allen Provinzen seines Königreichs, damit sie alle Mädchen, Jungfrauen von schöner Gestalt, in das Schloss Susan zusammenbringen, in das Frauenhaus, unter die Obhut Hegais, des königlichen Kämmerers, des Hüters der Frauen; und man lasse ihnen ihre Reinigungssalben geben; und welche Jungfrau dem König gefällt, die werde Königin an Vastis Statt! Dieser Vorschlag gefiel dem König, und er tat also (2,2-4). Die Geschichte in Matthäus 22 handelt von einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtet. Er hatte viele Gäste eingeladen, aber sie brachten irgendwelche Ausflüchte vor, weshalb sie bei der Hochzeit nicht dabei sein konnten. Aber selbst als die Geladenen nicht kommen wollten, war der König dennoch fest entschlossen, Gäste auf seinem Fest zu haben. Und so erging der Befehl an alle seine Diener, hinauszugehen und alle zu suchen, die auf seine Einladung hin kommen wollten. Die Menschen kamen und der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Fest begann; aber plötzlich wurde einer entdeckt, der kein Hochzeitsgewand trug. Die Bibel berichtet uns, dass dieser Mensch hinausgeworfen werden musste. Was wir aus dieser Geschichte lernen können, ist die Tatsache, dass jede Einladung des Königs zu engerer Gemeinschaft nicht nur unseren Wunsch voraussetzt, diese Einladung anzunehmen, sondern auch eine sorgfältige Vorbereitung für das Fest erfordert. Selbst wir als Nichtjuden fangen bereits an, uns mit Esther zu identifizieren. Wir sind in den Weinstock eingepfropft worden, wie uns die Bibel versichert. Als das Volk Israel als ganze Nation die Einladung Gottes ausschlug, erklärte der Herr: „Ich werde die Heiden anrühren und ihnen die Möglichkeit geben, der Welt meine Herrlichkeit zu offenbaren. Ich will ihnen vertrauen, dass sie treu sein und die Herrlichkeit zeigen werden, mit der ich sie überschütte; sie werden mir allein dafür die Ehre geben und sich nicht mit fremden Federn schmücken.“ Weshalb will Gott die Ehre haben? Ist er etwa ein Egozentriker, der auf seinem Thron sitzt und sagt: „Ich gebe dir das, aber du musst allen erzählen, dass ich es war“? Wir geben es vielleicht nicht gerne zu, aber ich glaube, dass wir bisweilen durchaus so ein Bild von Gott haben. Nein, meine Freunde, der einzige Grund, weshalb er möchte, dass wir ihn als die Quelle der Herrlichkeit anerkennen, besteht darin, dass alle anderen, sobald sie zu dieser Quelle kommen, auch von ihm emfangen. Wenn alle denken, dass es Ihre eigene Herrlichkeit sei - oh, was für einen wunderbaren Dienst du hast; oh, wie begabt du bist -, werden sie diese Herrlichkeit nie selbst empfangen. Sie werden sich lediglich zurücklehnen und Sie verehren, oder Sie höchstens noch beneiden. Aber der Schrei seines Herzens ist dagegen: „Ach, wenn sie nur wüssten, dass ich deine Quelle bin, dann würden sie wissen, dass sie genau das Gleiche empfangen können.“ Deshalb wollte Gott, dass Israel seine Herrlichkeit allen Nationen offenbaren sollte: damit die ganze Welt gerettet werden kann. Sela ... - Wie können Sie sich auf die Gemeinschaft mit ihm vorbereiten? - Wie können Sie sich auf die Gemeinschaft mit anderen vorbereiten? Es war aber ein gewisser jüdischer Mann im Schloss Susan, der hieß Mardochai, ein Sohn Jairs, des Sohnes Simeis, des Sohnes des Kis, ein Benjaminiter, der von Jerusalem weggeführt worden war mit den Gefangenen, die mit Jechonja, dem König von Juda, weggeführt worden waren, welche Nebukadnezar, der König von Babel, gefangen weggeführt hatte. Und dieser war Pflegevater der Hadassa (das ist Esther), der Tochter seines Onkels; denn sie hatte weder Vater noch Mutter. Diese Jungfrau aber war von schöner Gestalt und entzückendem Aussehen. Und als ihr Vater und ihre Mutter gestorben waren, hatte Mardochai sie als seine Tochter angenommen (2,5-7; aus dem Englischen). „Es war aber ein gewisser jüdischer Mann im Schloss Susan.“ Ich versuche hier keinerlei Haarspaltereien mit Worten anzustellen, sondern bemühe mich lediglich, Ihnen zu zeigen, wie Sie sich
selbst Dinge aus der Bibel erschließen können. Das ist eines meiner Hauptanliegen. Gehen Sie selbst einige Verse durch und finden Sie heraus, was es bedeutet, wenn in der Bibel an einer Stelle etwas „Gewisses“ erwähnt wird. An einem gewissen Tag, an einem gewissen Ort kam ein Engel zu einer gewissen Frau und verkündete ihr eine gewisse Sache. Nach und nach werden Sie erkennen, wie wunderbar Gott mit jedem Einzelnen auf ganz eigene Weise umgeht. Sind Sie nicht auch froh und dankbar, dass wir nicht in der Anonymität als Jude oder Nichtjude verborgen geblieben sind? Sind Sie nicht auch froh, dass an einem gewissen Tag ein gewisser Gott eine gewisse Person zu Ihnen geschickt hat, die Ihnen eine gewisse Sache erklärt hat, die eine gewisse Reaktion bei Ihnen hervorrief? Halleluja! Und ganz gewiss sind wir berufen worden! Die hebräische Bezeichnung für Esther heißt Hadassa. Hadassa bedeutet „Myrte“ . Der Name Esther hat zwei Bedeutungen. Er bedeutet gleichzeitig „Ich will verborgen sein“ und „Stern“ . Die Bedeutung dieses Namens wird noch viel klarer hervortreten, wenn wir das Kapitel 2 beendet haben. Sobald Mardochai den Schauplatz betritt, können wir das Werk des Heiligen Geistes im Leben eines Gläubigen erkennen, der uns für den König bereitmacht. Mardochai bedeutet so viel wie „einer, der sich kümmert“. Aber der Name bedeutet auch noch „bedrückt“ oder „Bitterkeit“ . Der Heilige Geist, Mardochai, wird so oft betrübt oder schmerzlich verletzt, wenn wir ihm nicht gehorchen oder nicht bereit sind, vor unserem König zu stehen. Es ist natürlich die Aufgabe des Heiligen Geistes, die Einladung des Königs zu nehmen, sie uns zu überbringen, dafür zu sorgen, dass wir sie annehmen und uns dann als die Braut Jesu angemessen vorzubereiten. Sind wir bereit, das zuzulassen? Genau das geschieht nämlich gerade in unseren Herzen. Deshalb sind wir auch zur Veränderung bestimmt. Im Schauen seines Angesichts werden wir verwandelt. Halleluja! Das wird die Erfüllung dessen sein, was es bedeutet, dem König zu gefallen. Unsere Zeit hier auf der Erde stellt die Gelegenheit dar, in die Schule der Erwählten aufgenommen zu werden. Unsere neue Geburt bedeutet die Aufnahmeprüfung und Einschreibung, und jeder von uns hat seine vorher festgesetzte Zeit zu bestehen, ehe er den Abschluss machen kann. Am Jüngsten Tag wird die Trompete erschallen und die Engel werden rufen: „Hinfort wird es keine Zeit mehr geben!“ Deshalb ist die Zeit zwischen unserer Geburt und dem Tod dafür bestimmt, damit er uns als seine Braut bereitmachen kann.