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Ilona Ingold

Hรถrst Du mich? Prophetisch leben


© 2014 Ilona Ingold // Hörst Du mich? 1. Auflage Dezember 2014 © Schleife Verlag, Pflanzschulstrasse 17, Postfach 85, CH-8411 Winterthur, Switzerland Tel +41 (0)52 2322424 Fax +41 (0)52 2336082 Email: verlag@schleife.ch www.schleife.ch ISBN 978-3-905991-16-1 Best. Nr. 120.097 Die Bibelstellen sind der Schlachterübersetzung Version 2000, Neue revidierte Fassung, entnommen. Lektorat: Andreas Keller, Michael Herwig, Marnie Hux, Judith Petri, Mario Schaub Umschlaggestaltung: Ilona Ingold Satz: Nils Großbach Druck: optimal Media Alle Rechte vorbehalten, auch für auszugsweise Wiedergabe und Fotokopie.


Widmung Für meine Kinder Ihr bereichert täglich mein Leben. Ihr öffnet mir die Augen, bringt mich zum Lachen, sprengt meine Grenzen und macht mein Herz weit. Ich liebe euch!


Dank Mein besonderer Dank gilt Jesus Christus. Er hat mein Herz umworben, bis ich ihn gehört habe. Mein Leben in seine Hände zu legen war und ist die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin so dankbar für seine Liebe, die nicht in Worte zu fassen ist. Ich danke Matthias, meinem Ehemann, du bist der Allerbeste für mich. Danke für deine Liebe, deine Geduld und dein Freisetzen. Danke, meine geliebten Kinder, Janis, Joey und Gian. Mein Herz fliesst über vor Freude und Stolz. Mein Dank gehört auch Lilo und Geri Keller, Stephanie und Andreas Keller. Danke für eure Liebe, euer Herz, eure Investition in mein Leben, euer Fördern, euer Vertrauen und dafür, dass ihr an mich glaubt. Es ist ein Privileg, mit euch unterwegs zu sein. Vieles von dem, was ich an Grundlegendem in meinem Buch schreibe, ist ein «Erbe». Ich darf auf dem Fundament meiner «Vorgänger» bauen und auf ihren Schultern stehen. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch dem Prophetischen Team der Stiftung Schleife. Ihr seid meine Heldinnen und Helden! Letztendlich ein grosser Dank allen anderen, die mich und mein Leben geprägt haben.


Vorwort In diesem Buch hat es Ilona Ingold geschafft, einen wichtigen Teil des Dienstes der Stiftung Schleife in Worte zu fassen. Was während der letzten 20 Jahre in unzähligen prophetischen Schulungen und Einsätzen gelebt und vermittelt worden ist, wird hier kondensiert, praxisnah und gut verständlich präsentiert. Ilona ist eine «vom Geist Erfasste» (1. Korinther 14,37), die das Wort Gottes lieb gewonnen und ihrem Herrn Jesus durch alle Höhen und Tiefen des Lebens hindurch ihr Ohr und ihr Vertrauen geschenkt hat. Ohne religiöse Vorprägungen und Erfahrungen hat sich Ilona zusammen mit ihrer Familie auf das Abenteuer «Nachfolge» eingelassen und ist als eine der Erstlingsfrüchte der zweiten Schleife-Generation zu einer Mutter für viele junge «Adler» herangewachsen. Die sprichwörtliche Begeisterung von Ilona ist durch ihre vielfältigen Engagements in der Geschäftswelt geerdet; die Empfehlungen und Ratschläge des Buches sind durch ihren Alltag in Familie und Beruf getestet und bewährt. «Prophetisch leben» ist ein sich fortwährend entwickelnder Weg und nicht das Ziel. Die Liebe ist das Ziel, denn diese ist’s, die suchenden Menschen Hoffnung und Glauben bringt, und die Liebe ist’s, die am Ende unseres Lebens den Transfer von der Erde in den Himmel macht. Und doch: Prophetisch leben ist Ausdruck dessen, dass Gott uns ruft, in der Welt mit dem Heiligen Geist zu leben. Im Wandeln mit diesem «Gott auf Erden» wird jeder Tag ein spannender Tag, in


dem die Langeweile einer religiös zelebrierten Gottesbeziehung keinen Platz mehr hat. Dieses Werk wird dazu beitragen, dass die nächste Generation leidenschaftlicher, christuszentrierter Menschen die Schönheit und Kraft des prophetischen Lebens erfahren wird.

Andreas Keller Stiftung Schleife CH – 8400 Winterthur


Inhaltsverzeichnis Einleitung ..............................................................................................11 Gott redet auch mit Sündern ..............................................................13 Wieso will Gott mit uns reden? ..........................................................21 Wer kann Gottes Stimme hören? .......................................................25 Wie redet Gott? .....................................................................................27 Die verschiedenen Offenbarungsgaben.............................................45 Gott redet durch alle unsere Sinne .....................................................51 Parcours des Hörens.............................................................................61 Wie kann ich sicher sein, dass es Gott ist? ........................................67 Interpretation des Gehörten ...............................................................73 Eindrücke weitergeben ........................................................................95 Umgang mit prophetischen Eindrücken ........................................ 113 Hindernisse beim Hören von Gottes Stimme ............................... 119 Charakter und Integrität................................................................... 137 In der prophetischen Gabe wachsen ............................................... 145 Schlusswort ........................................................................................ 169


Einleitung Gibt es einen nahen Gott, der mich versteht und der ein liebender, vollkommener Vater ist – immer neben mir, der mir antwortet, der mich führt und leitet, mir Freiheit gibt, mich erzieht, mich loslässt und der mich schützt? Dem ich ein Gegenüber bin, der mich ernst nimmt, mit mir diskutiert und mir Dinge erklärt, die ich nicht verstehe? Stell dir einmal vor, dass Gott der vollkommene Vater und die vollkommene Mutter ist. Mein vollkommener Vater ist für mich da, liebt mich vorbehaltlos, kennt mich, versteht mich, hört mir zu, lehrt mich, gibt mir Leitplanken, führt mich in die Freiheit und Selbständigkeit, versorgt mich, schützt mich, setzt sich mit mir auseinander, hat immer Zeit für mich, redet und kommuniziert mit mir und versteht mich auch, wenn ich nichts sage. Mit meinem vollkommenen Vater habe ich eine Beziehung. Ich kenne ihn und er kennt mich. Mein vollkommener Vater hat keine Schwächen, er verhält sich in allen Situationen richtig, er ist weise, allwissend, mächtig und gewaltig. Er sprengt mein Vorstellungsvermögen über alles Verstehen hinaus. Er ist grösser, als ich es mir je vorstellen kann. Diesen Gott möchte ich kennenlernen, ich möchte ihn hören, spüren, verstehen, schmecken, riechen, ihm nahe sein, ihn ergründen und mich von ihm lieben lassen. Wie sieht dein Gott aus? Wie ist er? Nahe, fern, liebend, erziehend, strafend, wohlwollend? Redet dein Gott mit dir? Gibt er dir

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Freiheit, selber zu entscheiden? Kannst du ihm genügen? Schaut er dich voller Liebe an und hilft er dir, wenn du schwach bist? Oder lässt er dich im Stich und schimpft mit dir? Diese Fragen und Vorstellungen waren die Grundlage für mein Suchen nach Gott, für meine Reise zusammen mit ihm, auf der ich mich immer noch befinde. Seit ich den Entschluss gefasst habe, ihn kennenzulernen, ist mein Leben viel farbiger, spannender, vielfältiger, ausgeglichener, voller, lebendiger, zufriedener und glücklicher geworden. Komm, wir machen uns gemeinsam auf den Weg, diesen Gott kennenzulernen! Wir werfen alle unsere Erfahrungen und Vorstellungen über den Haufen, fangen nochmals neu an – naiv und kindlich glaubend, dass Gott dieser vollkommene, liebende Vater ist, dem wir wichtig sind und der mit uns kommunizieren will.

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Gott redet auch mit Sündern Ich wollte meinen Mann wegen eines anderen Mannes verlassen. Ein guter Freund erzählte mir von Gott als diesem liebenden Vater: einem nahen Gott, der in Beziehung mit mir leben will und dem ich wichtig bin. Einem Gott, der mich schützen will, einem Gott, dem mein Ehebund mit meinem Mann heilig ist. Von Jesus, der sein Leben für mich hingegeben hat, damit ich Beziehung leben kann mit diesem wunderbaren Gott. Ich bin katholisch aufgewachsen, schon gottesfürchtig, aber mein Gott war ein ferner Gott. Ein Gott, dem ich nicht genügen konnte, ein strafender und strenger Gott. Einer, dem ich nicht wichtig war, dem egal war, wie ich fühlte und was ich dachte. Wichtig war nur, dass seine Gebote gehalten wurden. Aber was wäre, wenn das nicht der wahre Gott ist? Was wäre, wenn Gott wirklich ein liebender Gott ist? Was wäre, wenn er für mich seinen Sohn hingegeben hat? Ich war neugierig und forderte Gott heraus: «Zeig dich mir! Zeig mir, dass du dieser gute und nahe Gott bist, mit dem man kommunizieren kann. Dann bin ich bereit, mein Leben in deine Hände zu legen.» Gott hat meine Herausforderung angenommen. Kindlich habe ich gebetet: «Jesus, du willst, dass ich bei meinem Mann bleibe, also gib mir wieder Liebe.» Und ich habe diese Liebe erhalten. Sozusagen über Nacht habe ich meinen Mann völlig neu gesehen und war nach einigen Tagen wieder total verliebt in ihn. Dies war für ihn derart ungewöhnlich und unfassbar, dass auch er sich aufgemacht

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hat, diesen Gott zu suchen. Drei Monate später haben wir beide unser Leben Jesus in die Hände gelegt. Aber in der Zwischenzeit ist noch einiges passiert. An meiner damaligen Arbeitsstelle wurde ich ungerechtfertigt beschuldigt. Zur Aussprache wurde eine Sitzung einberufen. Vor diesem Meeting hatte ich Angst und habe gebetet: «Wenn du Gott bist, dann bist du auch Wahrheit. Ich bitte dich, dass an dieser Sitzung die Wahrheit auf den Tisch kommt.» Ich fragte Jesus, wie ich mich während der Sitzung verhalten soll. Beim zufälligen Aufschlagen der Bibel sprang mir Matthäus 27,13-14 entgegen. Dort steht Jesus vor Pilatus und wird von ihm gefragt: «Hörst du nicht, wie viele Dinge sie gegen dich bezeugen?» Und es heisst weiter: «Und er (Jesus) antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort …» Ich wusste, dass ich mich an dieser Sitzung nicht rechtfertigen würde. Und es kam so, wie Gott es mir gezeigt hatte: Alle Anschuldigungen wurden vorgetragen, und mein Chef hat für mich gekämpft und alles richtig gestellt. Ich habe während der ganzen Sitzung nichts gesagt, aber die Wahrheit wurde offenbar. Dann verlor ich meinen schönen Ohrring. Nachdem ich ihn überall gesucht und nicht gefunden hatte, betete ich: «Jesus, wenn du Gott bist, dann weisst du, wo mein Ohrring ist. Er ist mir wirklich wichtig und ich hätte ihn gerne wieder.» Drei Tage später sass ich im Auto und hatte den Eindruck, jetzt hinunterschauen zu müssen, weil ich eine innere Stimme sagen hörte: «Da ist dein Ohrring!» Ich schaute hinunter und fand ihn tatsächlich. Während dieser drei Monate hatte ich viele bemerkenswerte Erlebnisse mit Gott und kam zu dem Entschluss, dass es so viele «Zufälle» nicht geben konnte. Auf jedes Gebet erhielt ich Antwort, manchmal sofort, manchmal ein paar Tage später, doch alle meine Gebete wurden erhört. Ich habe mich entschieden, mein Leben in die Hände dieses wunderbaren Gottes zu legen, der mich hört, ernst nimmt und mir antwortet. Gott ist mir ganz persönlich begegnet,

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auf eine Art und Weise, wie ich es verstehen kann und wie ich es brauche.

Fragen ✴✴ Glaubst du an Gott? ✴✴ Wie ist dein Gott? Lieb, barmherzig oder erzieherisch, strafend? ✴✴ Kannst du deinem Gott genügen? ✴✴ Wie zeigt dir Gott seine Liebe? Fühlst du dich von ihm geliebt?

Tipp ✴✴ Sprich Gott als diesen wunderbaren, liebenden Vater an, bete wie ein Kind zu ihm und vertraue ihm. ✴✴ Diskutiere mit Gott und bitte ihn, dass er sich dir offenbart. ✴✴ Nimm sein Wort wörtlich. ✴✴ Frage ihn in allem um Rat. ✴✴ Nimm seine Antworten ernst und befolge seinen Rat.

Biblische Grundlagen Gemeinschaft mit Gott Wir wurden dafür geschaffen, in Gemeinschaft mit Gott zu leben. Schon zu Anbeginn der Zeit hat Gott mit dem Menschen geredet.

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1. Mose 3,8-13 «Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn hinter den Bäumen des Gartens. Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du? Und er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen! Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich ass! Da sprach Gott der Herr zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen!» Gott sprach mit Mann und Frau von der ersten Minute an. Er traf sie jeden Tag und liebte es, Zeit mit ihnen zu verbringen. Selbst nach dem Sündenfall hörte er nicht auf, mit ihnen zu sprechen.

Der Schmerz Gottes Oft erleben wir es und hören von einem zornigen Gott, der Verderben bringt und straft. Aber immer wieder, auch im Alten Testament, erbarmt sich Gott über uns. Wir müssen diesen zornigen Charakter als Schmerz Gottes verstehen, weil sein geliebtes Volk, seine auserwählten Söhne und Töchter sich von ihm abgewendet haben. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als in Gemeinschaft mit uns zu leben und uns Gutes zu tun. 2. Mose 34,6 «Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von grosser Gnade und Treue.»

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Jeremia 7,23 «Höret auf meine Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; und wandelt ganz auf den Wegen, die ich euch gebiete, damit es euch wohlergehe.» Jeremia 31,20 «Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der HERR.» Jesaja 22,4 «Darum sage ich: Schaut weg von mir, lasst mich bitterlich weinen! Müht euch nicht, mich zu trösten über die Zerstörung der Tochter meines Volks!» Jeremia 8,18 «Was kann mich in meinem Jammer erquicken? Mein Herz in mir ist krank.» Jeremia 14,17 «Und du sollst zu ihnen dies Wort sagen: Meine Augen fliessen über von Tränen, unaufhörlich Tag und Nacht; denn die Jungfrau, die Tochter meines Volks, ist unheilbar verwundet und völlig zerschlagen.» Jeremia 35,15 «Ich habe auch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt und sagen lassen: Kehrt um, ein jeder von seinem bösen Wege, und bessert euer Tun und folgt nicht andern Göttern nach, ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande bleiben, das ich euch und euren Vätern gegeben habe. Aber ihr wolltet eure Ohren nicht zu mir kehren und mir nicht gehorchen.»

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Das Zurückholen des Menschen durch Jesus Die eigentliche Hauptaufgabe der Propheten im Alten Testament war es, die Menschen zur Umkehr zu Gott zu bewegen und sie dazu zu bringen, sich ihm wieder zuzuwenden. Es ging in erster Linie nicht um Gericht, sondern um die Sehnsucht, die er nach seinem Volk verspürte. Gott legte dann diese Sehnsucht, dieses Zurückholen auf Jesus, seinen Sohn. Er ist der grösste Prophet. Durch seinen Tod am Kreuz haben wir wieder Zugang zu einem Leben mit ihm. Jesaja 53,4-5 «Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.»

Gottes Stimme hören heute Wenn wir Jesus Christus in unser Leben aufgenommen haben, zieht der Heilige Geist, den Jesus uns als Tröster gesandt hat, in unser Herz ein und wohnt in uns. Er lebt in uns. Wir brauchen keine Propheten mehr, um seine Stimme zu hören. Wir können seine Stimme hören, weil wir Kinder Gottes sind. Ganz kindlich dürfen wir dies glauben. Der Heilige Geist führt uns in alle Wahrheit und weiss alle Geheimnisse Gottes. Er ist der Übersetzer, der Tröster, unser Anwalt und Befürworter sowie unser wunderbarer Freund. Lukas 18,17 «Ich (Jesus) sage euch: «Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt, wird nicht hineinkommen.» Johannes 14,23 «Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater

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wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.» Apostelgeschichte 2,17-18 «Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgiessen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen, und sie werden weissagen.» Johannes 16,7 «Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.» Johannes 16,13 «Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.» 1. Korinther 2,10-11 «Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes.»

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