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Zweifellos vorherbestimmt

Originally published in English under the title „Undeniable Destiny – Revised Edition“ by Purpose Press P.O. Box 681882, Franklin, TN 37067, USA Copyright © 2004 by Linda Caster German translation: Copyright © 2007 by Linda Caster All rights reserved. Published by: ReformaZion Media Braasstraße 30 D – 31737 Rinteln Fon 05751 / 97 17 0 Fax 05751 / 97 17 17 info@reformazion.de www.reformazion.de ISBN 978-3-938972-02-1 1. Auflage, Juli 2007 Cover by Andrecca Design 3001 Emerson Lane, Denton, TX 76209, USA Printed in Germany Die Bibelzitate wurden der revidierten Lutherbibel, © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, entnommen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags Available in other languages from: Hope Books, www.hopebooks.org sales@hopebooks.org phone +44 (0) 870 877 7001

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Inhaltsverzeichnis

Dank & Anerkennung

7

Vorwort

9

Einleitung

11

1

Die Reise beginnt

13

2

Probleme im Paradies

23

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Das Gute, das Schlechte, der Segen

27

4

Gottes Plan beginnt, Form anzunehmen

31

5

Durch Gebet geboren

39

6

Eine Namensänderung – Gottes Fingerabdruck

47

7

Ein versorgendes Unternehmen

53

8

Die grundlegende Gabe

57

9

Von Gott gegebenes, neues Manna

63

10

Der Kampf beginnt

69

11

Der Gang an die Börse – ein Titanic-Ereignis

75

12

Wem viel gegeben ist …

83

13

Der Tod eines Traumes

91

14

Die Erfahrung auf dem Weg nach San Antonio

103

15

Schau und staune über alle Maßen

111

16

Die Schleusentore öffnen sich

125

17

Reflektionen

133

Epilog – Der weitere Weg

137

MannaRelief

140

5


5 Durch Gebet geboren Es war nun Sommer 1993. Ich verbrachte viel Zeit im Gebet. Mir war nicht klar, warum, doch seit der Zeit, als wir Christen wurden, schienen unsere Geschäfte nicht zu laufen. Eines Tages sprach der Herr deutlich zu meinem Herzen. Er sagte, Sam und ich vertrauten ihm unsere Ehe, unsere Kinder und unsere Finanzen an, doch unsere geschäftlichen Bemühungen hatten wir ihm nie anvertraut. Natürlich! Das ergab Sinn! Ich wusste, wir müssen Gott völlig vertrauen, um seine Fülle zu empfangen, doch aus irgendeinem Grund hatte ich das Geschäftliche nie mit einbezogen. Ich teilte diese neue Offenbarung Sam mit. Aufgrund all der vergangenen Abenteuer war er nun offener, wenn ich über geistliche Dinge sprach. Ich sagte ihm, für unsere nächste geschäftliche Unternehmung müssten wir ernsthaft Gottes Richtungsweisung suchen, und Gott müsse ein beständiger Teil davon sein. Don Herndon war an einigen vorherigen Geschäften von Sam beteiligt gewesen und unsere Probleme waren ihm bekannt. Wir beschlossen, mit Lydia und ihm über die Einsicht zu sprechen, die ich vom Herrn bekommen hatte. An diesem Tag gingen meine Mutter Ofilia und wir vier auf unsere Knie und beteten. Wir hatten keine Ahnung, was Gott für uns vorbereitet hatte, doch wir erklärten, was immer es sei, wir würden es auf eine Art und Weise verwalten, die ihn ehren würde. Wir verpflichteten uns, Gottes Weisheit und Weisung zu suchen und ihm in Demut zu dienen. Mein Wunsch war, meine Zeit für unsere Kinder zur Verfügung zu haben und nicht im Geschäft mitzuarbeiten, deshalb versprach ich dem Herrn, für die Firma zu beten. Auch sagte ich ihm zu, sein Sprachrohr zu sein und seine Herrlichkeit zu verkünden, wann immer er mich darum bat. Für gewöhnlich bekomme ich im Gebet keine bildhaften Eindrücke, 39


Zweifellos vorherbestimmt

doch an diesem Tag war es so. Ich sah Sam und mich auf einer großen Bühne in einem riesigen Stadion, das einem Fußballstadion glich. Es war mit Zehntausenden Menschen gefüllt, und sie waren voller Freude und begeistert. Ich empfand, dies war ein Bild von dem Segen, den Gott auf unsere nächste Firma legen würde, wie sie auch immer aussehen würde. Der Herr sprach erneut zu meinem Herzen und sagte, diese nächste Firma werde eine „Josef-Firma“ sein. Zwar war ich mit der Geschichte von Josef im 1. Buch Mose vertraut, doch war ich mir nicht sicher, was Gott meinte. Es schien ein wenig seltsam, dass Gott diesen Ausdruck (Josef-Firma) auf mein Herz legte. Doch später erfuhr ich, was für ein Segen es sein würde, und wie dieser eines Tages das Leben von Menschen aller Rassen, jeden Glaubens und auf allen Kontinenten der Welt beeinflussen würde. Wenn ich so auf die letzten Jahre zurückblicke, erkenne ich nun viele Ähnlichkeiten zwischen der Berufung auf Sam’s und meinem Leben und dem Leben von Josef. Gott gab Josef eine Bestimmung, die Josef alleine nicht hätte erreichen können. Ebenso war es bei uns. Josefs Reise zur Erfüllung dieses Ziels war mit Umwegen und politischen Schlaglöchern gepflastert. Bei uns war es nicht anders. Gott gebrauchte Josef, um Nahrung für eine Welt bereitzustellen, die durch eine Hungersnot gebeutelt war. Durch unsere neue Firma hat Gott uns gebraucht, um ein frisches „Manna“ für eine Welt bereitzustellen, die durch Krankheit geschlagen ist. Ich empfand, Gott würde Sam in die Führung dieses neuen Unternehmens stellen. Sam war mit einer aufrichtigen Demut, einem Verlangen zu dienen und einer Liebe zu den Menschen gesegnet. Er war mit der außergewöhnlichen Fähigkeit ausgestattet, die richtigen Produkte zu finden und diese mit dem perfekten Geschäftsmodell zu verbinden. Sam wurde nicht von Gier oder dem Drang nach Macht getrieben. Und schließlich war er auch mit der Realität des geistlichen Kampfes vertraut geworden. Nachdem wir unser Geschäft Gott geweiht hatten, war er in der Lage, uns in die Bestimmung für unser Leben zu führen. Es gab nur ein großes Hindernis, das wir aus dem Weg schaffen mussten. Uns selbst! Sam hatte Gott nicht nur wirken sehen; er hatte auch die Konsequenzen von 40


Durch Gebet geboren

Ungehorsam ertragen müssen. Ich war überzeugt, dass er bereit war, sich auf Gottes Weisheit zu verlassen und nicht auf seine eigene. Diese Schlussfolgerung hätte ich nicht so schnell ziehen sollen. Noch immer hatten wir einen weiten Weg vor uns. Im Oktober 1993 wurden unsere Gebete beantwortet. Sam und Bill beschlossen, es wäre die rechte Zeit, in die Ernährungsindustrie einzutreten. Die Nachfrage der Verbraucher stieg, die Gesetze änderten sich und der Einsatz neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse bot eine unglaubliche Gelegenheit, Erfolg zu haben wie nie zuvor. Bill hatte eine großartige Idee für das erste Produkt, das später die Bezeichnung PLUS erhielt. Er nahm Kontakt zu einem seiner Freunde auf, um die Produktformel zu entwickeln und die erste Serie des Produktes herzustellen. Dieser Freund stand einem pharmazeutischen Unternehmen vor, das sich bereits seit über einhundert Jahren im Besitz seiner Familie befand. Sam und Bill glaubten, der Kontakt zu diesem Freund würde eine gute strategische Verbindung für künftige Produktentwicklungen darstellen. Jedoch sprachen sie mit ihm auch darüber, als Partner in ihr neues Unternehmen einzusteigen. Sam gefiel dieser Gedanke, weil die Beteiligung einer solch etablierten Unternehmung seiner neuen Firma umgehend Glaubwürdigkeit gewähren würde. Er und Bill entwarfen den entsprechenden Vertrag, während das erste Produkt hergestellt wurde. Meine Übelkeit kommt zurück Sam kam nach Hause und erzählte mir von dieser begeisternden, neuen Strategie. Sofort bekam ich wieder dieses üble Gefühl in meinem Magen, fast so wie vormals, als Sam mir von Lessonware berichtete. Ich erkannte dies als Gottes Weise, mir zu sagen, dieser Plan solle absolut nicht umgesetzt werden. Ich beschrieb Sam mein Empfinden. Er stand einfach da und starrte mich sprachlos an. Hier hatte er dazu beigetragen, diese geniale Idee auszuarbeiten, die seinem Unternehmen sofortige Glaubwürdigkeit übertragen würde, und ich ließ seine Seifenblase zerplatzen – schon wieder! Ich ahnte nicht, dass er bereits begonnen hatte, den Vertrag zu verhandeln. Ich erinnerte Sam an unser Gebet und daran, dass Gott für alles sorgen würde, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Deshalb hätten wir es für die Glaubwürdigkeit 41


Zweifellos vorherbestimmt

unseres Unternehmens nicht nötig, neue Partner mit ins Boot zu nehmen. Mittlerweile hatte Sam genug Erfahrungen mit meinen seltsamen Offenbarungen gemacht, um sie nicht einfach beiseite schieben zu können. Doch ich konnte sehen, dass es gegen seinen Instinkt ging. Ich muss ihm zugute halten, dass er zögernd zugab, es könne sein, dass ich tatsächlich ein Wort von Gott empfangen hatte. Ich konnte sehen, der Herr arbeitete an Sam’s Herz, da er am nächsten Tag ins Büro ging und Bill sagte, sie müssten die Verhandlungen mit seinem Freund abbrechen. Obwohl Bill das nicht verstehen konnte, vertraute er Sam genug, um mit ihm überein zu stimmen. Sie entschieden dann, diesen Kontakt lediglich für die Herstellung ihres Produktes zu nutzen. Einige Wochen später erhielten wir das erste Produkt. Bill nahm einige Behältnisse aus dieser ersten Serie und ließ sie von einem unabhängigen Labor prüfen. Bill hatte das Produkt mit einer Heilpflanze namens Yamswurzel konzipiert. Nur wenige Arten dieser Pflanze enthalten die aktive Substanz, die einen gesundheitlichen Nutzen hervorbringt. Bill hatte speziell festgelegt, das neue Produkt solle mit einer minimalen Menge dieser Komponente angereichert werden. Das Rohmaterial würde einen Aufpreis kosten, doch Bill wusste, Qualität war wesentlich entscheidender als der Preis. Bei der Ankunft der Testergebnisse zeigte sich, der Anteil der aktiven Substanz in dem Produkt war deutlich niedriger, als Bill und sein Freund abgemacht hatten. Als Bill ihn damit konfrontierte, griff sein Freund sofort Bill’s Laborresultate an und forderte ihre Freundschaft heraus. Die Quintessenz war: dieser Mann versuchte, unser Unternehmen mit einem billigen, ineffektiven Produkt zu betrügen. Doch er hatte nicht damit gerechnet, dass Bill es testen lassen würde. Die Beziehung endete ein paar Wochen nachdem dieser „Freund“ Teilhaber unseres Unternehmens werden sollte. Der Vorfall brachte Sam und mich näher zusammen. Wir hatten eine große Prüfung bestanden, und dieses Mal konnten wir zusammen feiern. Die Bestimmung umgehen Nun waren Bill und Sam bereit, die Gestaltung der Geschäftsführung der neuen Firma unter Dach und Fach zu bringen. Bill meinte, das neue

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