Samuel BĂśrner
Die Geheimsprache Sprachengebet fĂźr Kinder
Samuel BĂśrner
Die Geheimsprache Sprachengebet fĂźr Kinder
Schleife Verlag AG , CH-Winterthur
© 2003 Samuel Börner 2. Auflage Oktober 2004 © Schleife Verlag, Pflanzschulstrasse 17, Postfach 85, CH-8411 Winterthur, Switzerland. Tel. ++41 (0)52 232 24 24, Fax ++41 (0)52 233 60 82 publications@schleife.ch www.schleife.ch ISBN 3-907827-32-5 Vertriebspartner Deutschland und Österreich: Gerth Medien, Asslar Schweiz: Gerth Medien AG, CH-Rothrist ISBN Gerth Medien 3-89490-520-4 Lektorat: Michael Herwig, Judith Petri Gestaltung und Illustrationen: Pia Maurer Satz und Druck: Schönbach-Druck GmbH, D-Erzhausen Alle Rechte vorbehalten, auch für auszugsweise Wiedergabe und Fotokopie
Inhaltsverzeichnis 1. Beschenkt werden
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2. So war´s bei mir
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3. Ein krasser Auftrag
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4. Keiner ist zu jung !
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5. Hilfe, ich versteh nix !
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6. Bereite dich vor
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7. Es ist ganz einfach
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8. Wie mach ich´s ?
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Grundsätzliches zu dieser
«Geheimsprache»
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eine Sprache, die man nicht lernen muss
. . . eine Sprache, mit der man die Beziehung zu Gott st채rkt
. . . . . . . . . . . . . . . eine Sprache f체r jeden Christen
. . . . . . . . . eine Sprache, die 체berall einsetzbar ist
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eine Sprache ohne Altersbeschr채nkung
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1. Beschenkt werden Ist es nicht super, dass du einen Gott hast, der dich immer wieder beschenken will? Genau darum geht es auch bei unserem Thema: «Geheimsprache». Sie ist ein Geschenk Gottes an alle seine Kinder. Geschenke muss sich keiner von uns verdienen, auch bei Gott nicht. Darum kann keiner damit angeben. Gemeinsam dürfen wir uns darüber aber riesig freuen. Klar, jeder von uns bekommt zu besonderen Gelegenheiten, wie Geburtstagen oder Weihnachten, Geschenke. Gott möchte uns aber darüber hinaus täglich beschenken, oft. Trau9
Die Geheimsprache Beschenkt werden
rig ist nur, dass wir nicht immer bereit sind, diese Geschenke entgegenzunehmen. Wenn du 1. Korinther 14, Vers 1 liest, steht da: «Bemüht euch um die Gaben, die der Heilige Geist gibt!» Gaben sind und bleiben Geschenke. Bestürme Gott und sage ihm, dass du seine Geschenke unbedingt haben möchtest. Dazu erzähle ich dir eine Geschichte. Stefan ist der Papa von Sabine. Für heute haben sich Vater und Tochter einen Stadtbummel vorgenommen. Nach dem Mittagessen ziehen sie gemeinsam los. Soeben entdeckt die 12-jährige Sabine im Schaufenster eines Sportgeschäftes ein superschönes Fahrrad. 10
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«Papa, Papa, schau mal dieses blaue Fahrrad», platzt es aus ihr heraus. «Genau so eines könnte ich jetzt gut gebrauchen! Mein altes ist mir eh schon viel zu klein. Komm, das geben wir dem Benni.» Papa runzelt die Stirne und denkt so bei sich: «Eigentlich hat sie ja Recht. Zuerst schauen wir aber mal, wie wichtig ihr dieses Fahrrad ist. Ich möchte ja nicht, dass es dann unbenutzt im Keller steht.» Zu seiner Tochter sagt er jedoch: «Mal sehen.»
Eine Woche später – Papa hat sowohl den Stadtbummel als auch das Fahrrad schon komplett vergessen – kuschelt sich Sabine früh morgens neben ihren Papa unter die Bettdecke. 11
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«Papa, weisst du noch, dieses Fahrrad von letzter Woche? Hast du´s dir schon überlegt? Ich bräuchte es dringend. Gerade gestern hat unser Lehrer eine ganz grosse Fahrradtour angesagt.» Müde wälzt sich Papa auf die andere Seite und murmelt: «Das muss ich erst noch mit Mama besprechen.» Nachdem Sabine ihre Eltern unaufhörlich wegen dieses Fahrrades bestürmt hat, treffen sie nun die Entscheidung, ihrer Tochter das Traum-Fahrrad zu kaufen. Während Stefan mit seiner Tochter zum Sportgeschäft spaziert, erklärt er ihr: «Schau, wir haben gesehen, dass du dir dieses Fahrrad nicht einfach aus einer Laune heraus gewünscht hast, sondern dass es dir 12
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damit wirklich ernst ist. Deshalb schenken Mama und ich dir das gerne.» Gott möchte dir seine Geschenke (Gaben) gerne geben. Sein Wunsch ist es aber, dass wir diese dann auch einsetzen. Am besten betest du noch kurz, bevor du weiterliest. Dabei kannst du folgendes Gebet laut lesen: «Lieber Vater, nun werde ich dieses Buch lesen. Bitte hilf mir zu verstehen, dass du mich immer wieder beschenken möchtest. Ich will dich besser kennen lernen und alles bekommen, was du für mich hast. Danke, dass ich dein Kind sein darf.» Du fragst dich, wie ich die Geheimsprache bekommen habe? Also gut, ich erzähl´s dir. 13
2. So war´s bei mir Mit sechs Jahren habe ich mein Leben Gott gegeben. Von diesem Augenblick an habe ich sehr viel mit ihm erlebt. Davon war manches natürlich nicht so einfach. Mit neun Jahren hörte ich immer wieder im Gottesdienst, wie die Erwachsenen ein bisschen komisch redeten oder sangen. Meine Mutter erklärte mir, dass dies die «Geheimsprache» sei. Eine Sprache, die Gott einem gibt, wenn man ihn darum bittet. Natürlich wollte ich das auch. Während einer meiner täglichen «Power-Times» mit Gott bat ich ihn einfach, auch mir diese «Geheimsprache» zu geben. Der Wunsch 15