Skip to main content

659821

Page 1

Leseprobe Rick Joyner

Die Macht des BĂśsen brechen Der Kampf um die Seele des Menschen Schleife Verlag, CH-Winterthur

Š Schleife Verlag CH-Winterthur


Leseprobe Titel der Originalausgabe: Breaking the Power of Evil © 2002 Rick Joyner Published by Destiny Image Publishers, Inc. P0. Box 310 Shippensburg, PA 17257-0310 http:llwww.destinyimage.COifl 2. Auflage September 2003 © Schleife Verlag, Pflanzschulstrasse 17, Postfach 85, CH-8411 Winterthur, Switzerland. Tel. +41 (0)522322424 Fax. +41 (0)52 233 6082 Email: publications@schleife.ch www.schleife.ch ISBN 3-907827-21 -x Vertriebspartner Deutschland, Österreich: Gerth Medien, Asslar Schweiz: Gerth Medien AG, CH-Rothrist ISBN 3-89490-478-X Die Bibelzitate in diesem Buch sind, wenn nicht anders angegeben. der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift von 1980 entnommen. Hervorhebungen innerhalb der Schriftstellen sind vom Autor gesetzt. Die Bibelzitate aus der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 1996, sind mit Elb. gekennzeichnet. Die Bibelzitate aus der Luther Bibel, Revidierte Fassung von 1984, sind mit Luth. gekennzeichnet. Der Text des Buches folgt den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung. Die Bibelzitate sind der neuen Rechtschreibung angepasst. Übersetzung: Tina Pompe Lektorat: Michael Herwig, Judith Petri Umschlaggestaltung Bild: Pia Maurer Umschlaggestaltung Typo: Hanna Koller Satz und Druck: Schönbach-Druck GmbH, Erzhausen Alle Rechte vorbehalten, auch für auszugsweise Wiedergabe und Fotokopie.

© Schleife Verlag CH-Winterthur


Leseprobe INHALTSANGABE Teil I Der Kampf um die Seele des Menschen 1 Die Freiheitskämpfer 2 Der Grund des Kampfes 3 Den richtigen Kampf kämpfen 4 Von Dämonen bis zu Weltbeherrschern TEIL II Die Wurzeln unserer Gefangenschaft; die Quelle unserer Freiheit 5 Positive Furcht 6 Götzen und Ängste 7 Auf hoher Ebene bauen 8 Der letzte Götze und die endgültige Freiheit 9 Soziale Freiheit 10 Die Waffen der Armee Gottes 11 Die letzte Falle 12 Der Weg ins Reich Gottes 13 Friede und Prophetie Teil III Den Dieb des menschlichen Potenzials besiegen 14 Den Geist der Armut überwinden 15 Den Reichtum der Nationen empfangen 16 Christliche Wirtschaftslehre: Haushalterschaft 17 Der «Zehnte» im Reich Gottes Teil IV Geistliche Autorität 18 Wahrheit oder Konsequenzen 19 Geistliche Autorität 20 Der Kampf um das Leben 21 Der Kampf um moralische Autorität 22 Wie geht es weiter?

© Schleife Verlag CH-Winterthur


Leseprobe TEIL 1 Der Kampf um die Seele des Menschen KAPITEL 1 Die Freiheitskämpfer Um die Seele eines jeden menschlichen Wesens tobt ein erbitterter Kampf. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod; und das Territorium, um das der Kampf sich dreht, sind wir. Wenn wir diesen Konflikt verstehen, erkennen wir, dass es um nichts Geringeres als unser eigenes Leben oder unseren Tod geht — für alle Ewigkeit. Jeden Tag stehen wir erneut vor der Alternative, entweder selbst Land einzunehmen oder es in diesem Kampf zu verlieren. Es gibt auf dieser Erde keine neutrale Zone, in die wir uns flüchten könnten. Daher besteht die einzige gang- bare Alternative für uns darin, den Kampf zu verstehen, ihn zu kämpfen und zu gewinnen. Dieser Kampf soll nicht die Frage nach dem Mächtigsten im Universum entscheiden, Gott oder Satan. Ganz zweifelsohne wäre Gott jederzeit in der Lage, diesen Kampf in einem Augenblick zu beenden und Satan loszuwerden. Der Grund dafür, dass er dies noch nicht getan hat, besteht in seiner kompromisslosen Hingabe an die Freiheit seiner Schöpfung. Erst wenn wir seine Hingabe an unsere Freiheit erkennen, werden wir den Kampf verstehen, der in unserer Welt und in unserer eigenen Seele tobt, oder überhaupt auf eine wahre Weise das Wesen Gottes. Wir müssen frei sein Gott hat den Menschen zur Freiheit geschaffen. Ohne Freiheit können wir gar nicht die sein, als die wir geschaffen wurden. Wenn alles, was der Herr sich gewünscht hätte, nur vollkommene, harmonische Anbetung gewesen wäre, hätte er besser daran getan, Computer an Stelle von Menschen zu erschaffen, die er lediglich zu programmieren brauchte, um ihn in perfekter Harmonie anzubeten. Ganz gewiss hat unser Gott mehr als das verdient, aber damit es mehr als das geben kann, brauchen wir Freiheit. Die Schrift sagt in 2. Korinther 3,17: «Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.» Das könnte man auch folgendermassen übersetzen: «Wo der Geist Herr ist, da ist Freiheit.» Dieses Prinzip zeigt uns einen der Hauptunterschiede zwischen dem Herrschaftsgebiet der Finsternis und dem Reich Gottes. Im Reich der Finsternis herrschen Furcht, Bedrückung und Gefangenschaft. Im Reich Gottes dagegen herrschen Glaube und Freiheit. Aus diesem Grund hatte der Herr auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse in den Garten gepflanzt. Dies geschah nicht, um unsere Voreltern zur Sünde zu verführen, sondern deshalb, weil es keinen wahren Gehorsam geben kann, wenn nicht gleichzeitig die Freiheit zum Ungehorsam besteht. Der Baum war in den Garten gesetzt, damit Adam und Eva ihren Gehorsam und ihre Liebe zu Gott erweisen konnten. Jede Versuchung, die in unserem Leben zugelassen wird, hat genau den gleichen Grund. Um die Wahrheit erfassen zu können, ist es von zentraler Bedeutung, dass wir verstehen, dass der Mensch als freies moralisches Wesen geschaffen wurde. Das bedeutet keine Einschränkung der Souveränität Gottes, sondern es dient sogar dazu, seine Souveränität noch mehr hervorzuheben. Die grösste und edelmütigste Autorität © Schleife Verlag CH-Winterthur


Leseprobe erweist sich grundsätzlich in der Freiheit, die sie ihren Untergebenen lässt. Der Herr möchte, dass wir ihn anbeten und das Böse zurückweisen, weil wir ihn und seine Wahrheit lieben, und nicht, weil wir uns vor Strafe fürchten. Es gibt Konsequenzen für unseren Ungehorsam, über die wir nicht hin- weggehen können, das ist richtig; aber unser Hauptziel muss es stets sein zu gehorchen, weil wir Gott lieben und weil er unserer ganzen Hingabe und Anbetung würdig ist. Freiheit und Verantwortung Freiheit bedeutet immer auch, dass wir Entscheidungen treffen müssen. Unsere Entscheidungen ziehen gewisse Konsequenzen nach sich. Das bedeutet, dass unsere Freiheit Verantwortung mit sich bringt. Weshalb? Der Mensch ist berufen, zusammen mit Gott zu herrschen und zu regieren, und es gibt keine wahre Autorität ohne die entsprechende Verantwortung. Daher gilt auch, je grösser die Verantwortung ist, desto grösser ist das Potenzial, durch die richtigen Entscheidungen Gutes zu bewirken — aber gleichzeitig besteht eine grössere Gefahr, Negatives zu bewirken, wenn wir falsche Entscheidungen treffen. Weil Adam Autorität über die gesamte Welt erhalten hatte, litt auch die ganze Welt darunter, als er fiel. In dem Mass, in dem uns Autorität anvertraut wird, steht es also in unserer Macht, Gutes oder Negatives in diesem Bereich freizusetzen. Das ist das Welt-System, in das der Mensch hineingesetzt wurde und in dem wir auch heute noch leben. Zugegeben, es mag heute auf Grund der vielen schlechten Entscheidungen unserer Vorgänger sehr viel schwieriger sein, aber es ist auch heute noch ein System, das die Suche und das Streben nach Weisheit und Wahrheit fördert. Um uns jetzt den Weg durch das Leben auf diesem Planeten bahnen zu können, müssen wir zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Trotzdem gibt es eine Weisheit, die noch über die reine Erkenntnis von Gut und Böse hinausgeht. Es ist die Erkenntnis des Lebens, und diese Erkenntnis bedeutet schlicht und einfach, Gott zu kennen. Es gibt immer noch einen Baum des Lebens, dessen Früchte allein dazu in der Lage sind, den Menschen in sein endgültiges Potenzial und seine Bestimmung freizusetzen. Der Herr wird uns von dem wahren Leben der Erkenntnis seiner selbst zu essen geben, wenn wir uns nur danach ausstrecken. Die Wahrheit macht uns frei Der Zweck des vorliegenden Buches besteht darin, einige der stärksten Ketten der Gefangenschaft aufzuzeigen, die jetzt noch die menschliche Seele knechten, um den Menschen in der Finsternis gefangen zu halten. Wenn wir diese Festungen entlarven, dann ist bereits der halbe Kampf gewonnen. So schreibt der Apostel Paulus in 2. Korinther 2,11, dass er allen vergeben habe, denen die Korinther zuvor vergeben hatten, «damit wir nicht vom Satan überlistet werden». Sobald wir die Pläne des Teufels erkannt haben, kann er uns nicht länger mit ihnen überlisten. Wir haben viele eindeutige biblische Belege und Beispiele für die listigen Pläne Satans, aber es gelingt ihm immer noch, die Gemeinde zu betrügen, weil wir es versäumt haben, uns eingehender damit zu beschäftigen. Es ist richtig, dass unser Hauptaugenmerk stets darauf gerichtet bleiben muss, nach dem Leben zu trachten und von der Frucht des Baumes des Lebens zu essen, aber auch wir werden eines Tages fallen, wenn es uns nicht gelingt, die beständigen Versuche des Feindes zu erkennen und zu entlarven, mit denen er uns zum falschen, todbringenden Baum locken will. Wir müssen seine Pläne erkennen und echte Wächter auf die Mauern © Schleife Verlag CH-Winterthur


Leseprobe stellen, die über die nötige Erkenntnis und Unterscheidung verfügen. In 2. Korinther 10,3—6 können wir lesen: Wir leben zwar in dieser Welt, kämpfen aber nicht mit den Waffen dieser Welt. Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reissen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, sodass es Christus gehorcht, wir sind entschlossen, alle Ungehorsamen zu strafen, sobald ihr wirklich gehorsam geworden seid. Die Gemeinde existiert nicht, um uns lediglich gegen die Angriffe des Teufels zu verteidigen und uns einen kleinen, sicheren Zufluchtsort zu schaffen. Wir sind vielmehr hier auf dieser Erde, um die Festungen des Teufels anzugreifen und einzureissen, damit wir dadurch so viele Seelen wie möglich seinen Klauen entreissen. Wir dürfen uns nicht damit begnügen, einfach nur in der Defensive zu leben. Wir sind hier, um das Land zurückzuerobern, das unsere Vorfahren dem Teufel überlassen haben, weil sie sich von ihm haben überlisten lassen. Wir müssen an die Siege von denjenigen unserer Vorfahren anknüpfen, die dieses Land schon vor uns eingenommen haben. Aus diesem Grund sind wir mit Waffen von göttlicher Durchschlagskraft ausgestattet worden. Daher müssen wir uns neben der Erkenntnis und Anbetung Gottes auch damit beschäftigen, den Feind anzugreifen, seine Gefangenen zu befreien, sowie seine bösen Religionen und Philosophien einzureissen, durch die er bislang die Menschen in der Finsternis gefangen hielt.

© Schleife Verlag CH-Winterthur


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook