Cornelia Mack / Katharina Drechsler
0RPHQWH GLH QXU GLU JHK|UHQ Kleine Auszeiten zum Auftanken
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© 2011 SCM Collection im SCM-Verlag GmbH & Co. KG Bodenborn 43 · 58452 Witten Internet: www.scm-collection.de; E-Mail: info@scm-collection.de Gesamtgestaltung: Miriam Gamper · www.dko-design.de · Essen Bilder: © Shutterstock Druck und Bindung: dimograf, Polen ISBN 978-3-7893-9478-2 Bestell-Nr. 629.478
Inhalt Vorwort mal Ҭѱ In den Spiegel schauen ҭѱ Einatmen und Ausatmen үѱ Das Gesicht der Sonne zuwenden ұѱ Dankbarkeit lernen Ҳѱ Moment mal ҳѱ Freundlich sein Ҵѱ Musik ist Tanzen für die Seele ҵѱ Tagebuch schreiben ҫҩѱ Schauen ҫҫѱ Moment mal ҫҬѱ Eine Kerze anzünden ҫҭѱ Bibelverse auswendig lernen ҫүѱ Einen Blumenstrauß binden ҫұѱ Bilder betrachten ҫҲѱ Moment mal ҫҳѱ Beten ҫҴѱ Pause machen ҫҵѱ Kreativität ausleben Ҭҩѱ Gehen Ҭҫѱ Moment mal ҬҬѱ Bibellesen Ҭҭѱ Essen Ҭүѱ Ein Buch lesen Ҭұѱ Moment mal ҬҲѱ Schweigen Ҭҳѱ Schwimmen ҬҴѱ Ein Zimmer neu gestalten Ҭҵѱ Den Sonntag feiern ҭҩѱ Momentgebet ҫѱ Moment
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Die ersten Vorschläge brauchen wenig Zeit. Je weiter du im Buch nach hinten blätterst, desto mehr Zeit musst du einplanen für eine besondere Auszeit.
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Einatmen und Ausatmen
Jeden Tag atmen wir – ein und aus – ein und aus. Am Tag ungefähr 23 000 mal. Oder zwischen 10- und 20- mal pro Minute. Dabei verbrauchen wir um die 12 000 Liter Luft täglich. Ob wir stehen, sitzen, liegen oder gehen, bei allen Tätigkeiten läuft die Atmung unbewusst und ganz selbstverständlich ab. Unser Atemzentrum im Gehirn sorgt dafür, dass wir automatisch regelmäßig Luft holen. Deswegen erschließen sich dir ganz neue Erfahrungen, wenn du anfängst, bewusst zu atmen. գ
Achte auf das Fließen deines Atems. Versuche tief einzuatmen und langsam auszuatmen. Lege deine Hand auf den Bauch und lasse den Atem im Bauch ankommen. Achte auf die einzelnen Schritte: einatmen – innehalten – ausatmen.
Beim Ausatmen: … erbarme dich meiner. oder: … ich danke dir. … ich lobe dich. … ich preise dich.
Durch die Beachtung des Atmens wird unser Bewusstsein nach innen gelenkt. In den Klöstern ist dies eine hilfreiche Übung, um in die Stille des Gebetes oder in die Meditation zu finden.
Dieses Atemgebet – auch Herzensgebet genannt – kann zu einer der wichtigsten Oasen im Alltag werden. Es ist immer und überall verfügbar und möglich. In jeder Situation des Lebens kannst du so zur Ruhe finden.
Beim Einatmen kann gebetet werden: Herr Jesus Christus, … oder: Vater im Himmel, … oder: Geist des lebendigen Gottes, …
Und was vielleicht das Wichtigste ist: Du kommst mit Gott ins Gespräch. Du richtest dich neu aus auf Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist.
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Das Gesicht der Sonne zuwenden „Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ Sprichwort aus Uganda գ
Rein körperlich gesehen tut es uns tatsächlich gut, unser Gesicht in die Sonne zu halten. Der menschliche Körper reagiert auf das ultraviolette Sonnenlicht u.a. mit der Senkung des Blutdrucks und des Blutzucker- und Cholesterinspiegels und einem besseren Sauerstofftransport im Blut. Sonnenlicht hat auch eine stimmungsaufhellende Wirkung. Besonders im Winter ist es daher wichtig, dass wir regelmäßig an die frische Luft gehen.
Suche dir einen schönen Platz aus, am besten im Freien, an dem du viel Sonnenlicht aufnehmen kannst. Schließe die Augen und halte dein Gesicht für eine Minute in die Sonne. Spüre und genieße die Wärme, das Licht, das durch die geschlossenen Augenlider in dein Innerstes scheint. Erlebe die Wärme der Sonnenstrahlen. Sie können zum Sinnbild für die Liebe Gottes werden.
Das Zitat aus Uganda enthält auch eine sehr wichtige Erkenntnis aus der Glücksforschung: Konzentriere dich auf das Schöne, Helle, Positive in deinem Leben, dann lässt du die Dunkelheit hinter dir. In der Bibel sagt Jesus von sich selbst, dass er das Licht der Welt ist. Wo er ist, ist keine Dunkelheit, nichts Böses oder Schlechtes.
„Gottes Liebe ist wie die Sonne“ – so heißt es in einem Lied. Und an anderer Stelle: „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne.“ Wer sich der Liebe Gottes öffnet, der wird das Licht der Liebe Gottes widerspiegeln und weitertragen. Beides, Empfangen und Weitergeben, sind kostbare Momente im Leben.
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