Skip to main content

590061

Page 1

Roland Hardmeier

Missionale Theologie


Roland Hardmeier

Missionale Theologie Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung


Die Edition IGW wird herausgegeben vom Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW), das angehende Pastoren und Gemeindeleiter sowie kirchliche und diakonische Mitarbeitende in regionalen Schulungszentren in der Schweiz, Deutschland und in Österreich theologisch ausbildet. Die Edition IGW macht Forschungsergebnisse von Studierenden und Dozierenden bei IGW einer breiten Leserschaft zugänglich und will damit einen Beitrag leisten, der aktuellen gemeindebaulich-missionarischen Herausforderung in Europa zu begegnen. IGW Josefstraße 206 CH-8005 Zürich www.igw.edu

®

MIX Papier aus verantwortungsvollen Quellen

www.fsc.org

FSC® C083411

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3-86256-762-1 Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar. Bibelzitate, sofern nicht anders angegeben, wurden der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift entnommen. © 1980 Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart Hinweis zur Übersetzung englischer Quellen: Bei der Übersetzung von offiziellen englischen Kongressdokumenten ins Deutsche wird in den Fußnoten der Übersetzer angegeben. Sofern nicht anders vermerkt, liegt die Übersetzung aller übrigen englischen Werke, die im Literaturverzeichnis als solche erfasst werden, auch ohne ausdrückliche Namensnennung beim Verfasser. Lektorat: Roland Nickel, Altdorf/Böblingen Umschlaggestaltung: spoon design, Olaf Johannson Umschlagbild: © Scorpp/Shutterstock.com Satz: Neufeld Media, Weißenburg in Bayern Herstellung: CPI – Clausen & Bosse, Leck © 2015 Neufeld Verlag Schwarzenfeld ISBN 978-3-86256-061-5, Bestell-Nummer 590 061 Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages www.neufeld-verlag.de / www.neufeld-verlag.ch Bleiben Sie auf dem Laufenden: newsletter.neufeld-verlag.de www.facebook.com/NeufeldVerlag www.neufeld-verlag.de/blog


5

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Bernhard Ott. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1. Missional – Modewort oder Paradigmenwechsel?. . . . . . . . . . . . . . . 11 2. Die Missio Dei und die missions­theologische Entwicklung in der ökumenischen Bewegung seit Willingen 1952. . . . . . . . . . . . . 2.1 Willingen – Mission in der Krise 2.2 Verhängnisvolle Entwicklungen nach Willingen 2.3 Die evangelikale Alternative 2.4 Ein Gott, der sendet 2.5 Mission in Christ‘s Way 2.6 Kopernikanische Wende?

21 22 31 36 43 48 55

3. Die radikale Anstiftung und die Entwicklung eines ganzheitlichen Missionsverständnisses der Evangelikalen seit Lausanne 1974 . . . . . 63 3.1 Von Berlin bis Chicago – radikales Erwachen 64 3.2 Lausanne – Geburtsstunde des radikalen Evangelikalismus 74 3.3 Der radikale Aufbruch im Jahrzehnt nach Lausanne 89 3.4 Provokation und Konfrontation in Pattaya 100 3.5 Der geglückte Brückenschlag von Grand Rapids 112 3.6 Mission als Transformation 120 3.7 Das besorgte Südafrika 131 3.8 Manila – Mission im Geist der Inkarnation 138 3.9 Beyond Manila – Mission wird integral 151 3.10 Kapstadt – Gott lieben und der Welt dienen 162


6

I n h a lt s v er zei ch n is

4. Die Vision einer Missional Church und die Entstehung des Gospel and Our Culture Networks in den 1980er-Jahren. . . . . . . . 4.1 Lesslie Newbigin – Spiritus Rector der Missional Church 4.2 The Gospel and Our Culture – Entstehung eines Netzwerks 4.3 David Bosch – Paradigmenwechsel in der Mission

177 178 186 192

5. Paradigmenwechsel – Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.1 Radikale Anstiftungen 5.2 Das ganze Evangelium 5.3 Die Welt im Fokus 5.4 Zurück zu den Wurzeln 5.5 Paradigmenwechsel

205 205 211 215 219 223

Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225


7

Vorwort von Bernhard Ott

Wer wissen will, was drin ist, wenn missional draufsteht, muss Roland Hardmeiers Buch Missionale Theologie lesen. Dieses Buch hilft, den heute oft kontrovers diskutierten Begriff „missional“ von seinen historischen Wurzeln her besser zu verstehen und einzuordnen. Wer es gelesen hat, wird allerdings auch wahrnehmen, dass nicht überall missional drin ist, wo missional drauf steht. Was Roland Hardmeier uns hier vorlegt, hilft, eine oft emotional geführte Diskussion zu versachlichen, indem es Fakten auf den Tisch bringt und damit eine nüchterne Beurteilung ermöglicht. Es ist jedoch nicht ein trockenes Sachbuch, sondern ein engagiertes Plädoyer für ein Missionsverständnis, welches das ganze Evangelium, das ganze Heil, den ganzen Menschen und die ganze Welt in den Blick nehmen will. Hardmeiers Anliegen ist es, die Entwicklungen einer evangelikalen Missionstheologie hin zu einer missionalen Theologie darzulegen. Das tut er, indem er drei historische Linien dieser Entwicklung nachzeichnet: (a) Die Entwicklung der Missio-Dei-Theologie seit den 1950erJahren. (b) Die Entwicklungen der evangelikalen Missionstheologie seit Lausanne 1974 – insbesondere das Ringen um die Integration von Evangelisation und sozialer Verantwortung. (c) Die Wirkung des von Lesslie Newbigin inspirierten Gospel and Our Culture Network sowie der Beitrag des südafrikanischen Missionstheologen David Bosch.


8

Daraus weist der Autor auf einen Paradigmenwechsel im evangelikalen Missionsverständnis hin, von einer einseitig auf das individuelle und zukünftige Seelenheil ausgerichteten Evangelisation zu einem ganzheitlichen Sendungsbewusstsein der Kirche, die das ganze Heil für den ganzen Menschen und die ganze Welt im Blickfeld hat. Diese Stoßrichtung kommt im Untertitel des Buches zum Ausdruck: Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung. Dabei verfällt Hardmeier nicht naiven und überoptimistischen Weltverbesserungsideologien, welche das volle Heil schon hier und jetzt haben wollen. Hier wird nicht eine heile Welt ohne Eschatologie propagiert. Dieses Buch ruft jedoch Evangelikale auf, „ihre prinzipielle Weltverneinung hinter sich zu lassen und ein positives Verhältnis zur Welt zu entwickeln, ohne die Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn und sein Reich preiszugeben“ (Seite 216). Roland Hardmeiers Buch legt den Grund für eine missionale Theologie. Historische Wurzeln und zentrale Anliegen werden offen gelegt. Bis zu einer umfassenden Theologie aus missionaler Perspektive sind allerdings weitere Schritte nötig, in welchen der missionale Ansatz konsequent in die klassischen Disziplinen und Themen der Theologie hinein weitergeführt wird. Erst dann ist erreicht, was David Bosch mit dem Satz „Von einer Theologie der Mission zu einer missionarischen Theologie“ gefordert hat. Und noch etwas: Wer Roland Hardmeier kennt, weiß, dass der in diesem Buch dargestellte Paradigmenwechsel in der Missionstheologie auch die eigene Entwicklung des Autors reflektiert. Mit dieser Feststellung wird der sachliche Gehalt des Buches keinesfalls geschmälert. Es ruft uns jedoch in Erinnerung, dass Theologie von Menschen betrieben wird, die selbst unterwegs sind. In diesem Sinn lädt das Buch auch ein, die eigenen Entwicklungen im Missionsverständnis mit den Darstellungen des Autors ins Gespräch zu bringen. Lieber Roland, vielen Dank für dieses Buch, das in die Hand aller gehört, die sich sachlich und engagiert mit dem Thema Missionale

9

Theologie aus der Perspektive eines evangelikalen Autors befassen wollen – ja noch mehr: die an einer missionalen Lebensgestaltung inte­ ressiert sind. Liestal, 2. Januar 2015 Dr. Bernhard Ott Dekan der Akademie für Weltmission, Korntal Studienleiter der Masterprogramme am Theologischen Seminar Bienenberg, Liestal Vorsitzender der European Evangelical Accrediting Association


11

1. Missional – Modewort oder Paradigmenwechsel? 1.  Missional – Modewort oder Paradigmenwechsel?

Seit einigen Jahren ist der Ausdruck „missional“ in der Theologie in aller Munde – auch in der evangelikalen Welt. Gemeinden geben sich eine missionale Ausrichtung. Theologische Ausbildungsstätten bieten missionale Programme an. Internationale Missionskonferenzen versehen den Auftrag der Kirche mit dem Attribut „missional“.1 In Büchern und Blogs wird eifrig diskutiert. Man spricht von Gesellschaftsrelevanz, der Ganzheitlichkeit des Evangeliums und davon, die Welt mit der Guten Nachricht zu transformieren. Kein Zweifel: Die Evangelikalen haben ihre Weltverantwortung entdeckt. Die Reaktionen auf diese Entwicklung fallen unterschiedlich aus. Auf der einen Seite gibt es diejenigen, die in der missionalen Theologie einen Paradigmenwechsel erblicken. Sie glauben, dass wir uns in Richtung eines neuen Verständnisses von Kirche und ihrer Aufgabe in der Welt bewegen. Und dass diese neue Richtung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Kirche in der postmodernen Welt das Evangelium glaubhaft bezeugen kann. Auf der anderen Seite stehen die, welche in der missionalen Theologie eine Gefahr erblicken und dabei auch schon mal von „Irrlehre“ und „antichristlichen Vorzeichen“ sprechen. 1

Die Kapstadt-Verpflichtung 2010 charakterisiert den Auftrag der Kirche mit den in der evangelikalen Bewegung seit den 1990er-Jahren gebräuchlichen Begriffen „ganzheitlich“ und „integral“. Erstmals wird dafür inhaltlich deckungsgleich auch von der „missionalen Berufung“ einzelner Christen (Teil I, Artikel 7) und dem „missionalen Engagement“ der Kirche (Präambel) gesprochen. Näheres in 3.10.


12

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

Sie glauben, dass die eingeschlagene Richtung einer biblischen Grundlage entbehrt und zur Preisgabe des Evangeliums führt.2 Dazwischen gibt es eine „kritische Mitte“, die verschiedene Einsichten der missionalen Diskussion konstruktiv aufnimmt, den Anspruch der Bewegung insgesamt aber für gewagt hält.3 Hier ist man sich nicht sicher, ob „missional“ ein Modewort ist, das kommt und geht, wie viele andere theologische Begriffe in der Vergangenheit.

Mission im Wandel Die protestantische Mission blickt auf ein Jahrhundert dramatischen Wandels zurück. Die erste ökumenische Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910 löste eine enorme missionarische Begeisterung aus. Man ließ sich in die Verantwortung nehmen, das Evangelium in der ganzen Welt zu verkündigen, und sprach von einem „Wendepunkt in der Geschichte“, der „zu den größten Jahren in der Geschichte des Christentums“ führen könnte, wenn sie recht genutzt würden.4 50 Jahre später hatte sich die protestantische Mission zu einem humanistischen Unternehmen gewandelt, in welchem persönliche Evangelisation nur noch eine Randerscheinung war. In einer von Armut und Ungerechtigkeit zerrissenen Welt wollte man nicht mehr bloß das Evangelium verkünden, sondern zu sozialem Wandel und politischer Befreiung beitragen.

2

Siehe den Tübinger Aufruf zur Erneuerung eines biblisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses unter der Überschrift „Weltevangelisierung oder Weltveränderung?“. Seine Unterzeichner sehen in der missionalen Theologie (dort Transformationstheologie genannt) einen „gefährlichen Irrweg“, der zu einem Humanisierungsprogramm auswachsen und dem Antichristen in die Hände spielen könnte. Der Aufruf entstand anlässlich des Rolf Scheffbuch-Symposions vom 1. bis 2. März 2013 in Gomaringen bei Tübingen und wurde von Peter Beyerhaus verfasst. Der Tübinger Aufruf steht in Kontinuität mit der Frankfurter Erklärung zur Grundlagenkrise der Mission von 1974, wo der ökumenischen Missionstheologie ebenfalls eine antichristliche Ausrichtung zugeschrieben wurde. Näheres siehe 2.3. Ähnlich argumentiert Wald 2014 in seiner Masterarbeit.

3

Als Beispiel siehe Schweyer 2009a und Schweyer 2009b. Schweyer begrüßt die von der missionalen Diskussion aufgeworfenen Fragen und die Hinwendung zum Dienst an der Welt (2009b, 5), hält aber insbesondere eine rein missiologisch abgeleitete Ekklesiologie für zu einseitig (a.a.O.). Schweyers Aufsatz bietet sich für die an, die in gebotener Kürze eine kritische Würdigung der missionalen Theologie suchen.

4

Zur Sendung der Kirche 1963, 13–14.

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

13

Angesichts der liberalen Einflüsse schieden die evangelikalen Kräfte in den 1960er-Jahren aus der ökumenischen Bewegung aus und begannen, eigene Missionskonferenzen abzuhalten. Doch auch hier klopften die Nöte der Gegenwart hartnäckig an die Tür und erzwangen einen Wandel. Das zeigen schon die verwendeten Schlagwörter. In den 1970er-Jahren war die Rede von der „sozialen Verantwortung“. Intensiv wurde darüber diskutiert, welchen Platz diese im Sendungsauftrag der Kirche hat. In den 1980er-Jahren war dann die Rede von der „Transformation der Gesellschaft“, auf welche die Kirche hinwirken sollte. Mit diesem Begriff wurde zum Ausdruck gebracht, dass Christen sich für die Umwandlung (Transformation) der gesellschaftlichen Strukturen engagieren sollten. Aus dieser Diskussion entwickelte sich in den 1990er-Jahren der Gedanke eines „ganzheitlichen Missionsverständnisses“, das auch als „integral“ bezeichnet wird. Es besagt, dass die Kirche die Aufgabe hat, sich sowohl für die Verbreitung des Evangeliums als auch für die Veränderung der Welt einzusetzen. Seit der Jahrtausendwende setzt sich im deutschsprachigen Europa immer mehr der Begriff „missional“ durch. Er wird vor allem in Bezug auf den Gemeindebau verwendet, scheint sich allerdings als Überbegriff für einen ganzheitlichen Sendungsauftrag zu etablieren. Der Begriff „missional“ stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich dasselbe wie „missionarisch“. Älteste Belege gehen bis in das 19. Jahrhundert zurück.5 Nach Reppenhagen wurde der Begriff „missional“ in den 1970er-Jahren zum ersten Mal für die Beschreibung des missionarischen Wesens der Kirche verwendet.6 Reimer führt die heutige Bedeutung des Begriffs auf das Konzept der „Missio Dei“ auf der ökumenischen Weltmissionskonferenz in Willingen (1952) zurück, wo die Kirche von ihrem Wesen her als missionarisch verstanden wurde.7 In den 1980er- und 90er-Jahren begann sich der Begriff als Ausdruck eines Paradigmenwechsels von der sendenden zur gesandten Kir-

5

Schirrmacher 2011, 94.

6

Reppenhagen 2011, 15–16.

7

Reimer 2012, 306.


14

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

che zu etablieren.8 Schließlich brachte die Veröffentlichung des Buches Missional Church. A Vision for the Sending of the Church in North America (1998) den Durchbruch für den Begriff. Verschiedene Theologen werden mit dem Begriff „missional“ in Verbindung gebracht. Die meisten Befürworter einer missionalen Theologie nennen als Anreger den britischen Missionar und Missionswissenschaftler Lesslie Newbigin und den südafrikanischen Missiologen David Bosch. Ihr Beitrag zur Entstehung missionalen Denkens werde ich in Teil 4 ausführlich würdigen. Zu nennen wäre auch der nordamerikanische Mennonit John Howard Yoder, dessen Ekklesiologie missional war, bevor der Begriff gebräuchlich wurde, und der die Evangelikalen maßgeblich in Richtung einer missionalen Theologie beeinflusste.9 In Deutschland ist der Missionswissenschaftler und Gemeindegründer Johannes Reimer der profilierteste Vertreter.

8

So wird z. B. in der Buchserie Christian Mission and Modern Culture darauf hingewiesen, dass die Serie die postmoderne Kultur von einem missionalen Standpunkt aus untersuchen und eine entsprechende theologische Agenda für die Kirche entwickeln will. Siehe Shenk 1995 und Bosch 1995, Vorwort zur Serie.

9

Vgl. Yoder 2011. John Howard Yoder wurde am 29. Dezember 1927 in Smithville, Ohio geboren und wuchs in der dortigen amischen Oak Grove Mennonite Church auf. Von 1945 bis 1947 erhielt er seine Ausbildung am mennonitischen Goshen College, deren Präsident er später war und wo er als Professor wirkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er als Freiwilliger und dann als Ersatzdienstleistender mit dem Mennonite Central Committee nach Europa. Von 1949 bis 1957 widmete er sich dem akademischen Studium der Theologie. Seine Basler Doktoralthesis über die Disputationen mit den Wiedertäufern schloss er 1962 ab. Zu seinen Lehrern gehörte der Neutestamentler Oscar Cullmann. 1977 nahm er eine Professur an der katholischen Universität Notre Dame an. Mit seinen zahlreichen Arbeiten zum Anabaptismus, zur Sozialethik und insbesondere zum Pazifismus gehört Yoder zu den bedeutendsten Theologen der jüngeren Geschichte. Zur Theologie und zum Einfluss Yoders siehe den Symposiumsband von Jecker (Hg.) 2001. Für eine ausführliche Untersuchung von Yoders Theologie siehe Nation 2006. Mit seinem Buch Die Politik Jesu – der Weg des Kreuzes (Deutsch 1981), das im Original in Englisch 1972 unter dem Titel The Politics of Jesus veröffentlicht wurde, hatte Yoder maßgebenden Einfluss auf die radikalen Evangelikalen, namentlich auf Ronald Sider, der sich intensiv mit Yoders Theologie auseinandersetzte (Sider 2001), auf Samuel Escobar, der sich als einer der ersten radikalen Evangelikalen positiv auf Yoder bezog (Escobar 1974a, 415) und auf Jim Wallis, mit dem Yoder in den 1970er- und 80erJahren zusammenarbeitete (vgl. Nation 2006, 26). Von Yoder kann über die radikalen Evangelikalen eine Linie zur missionalen Theologie gezogen und so anabaptistische Einflüsse nachgewiesen werden.

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

15

Wo liegt der Unterschied? Was will die missionale Theologie und wofür steht sie? Im Vordergrund der missionalen Diskussion steht die missionarische Aufgabe der Kirche in der Postmoderne: „Die missionale Theologie will Impulse und Denkanstöße für Mission und Evangelisation der Kirche des 21. Jahrhunderts vermitteln. Sie will grundsätzliche Fragen zur Gestalt der Gemeinde in der postmodernen und nachchristlichen Kultur diskutieren.“  10 Dabei geht es weniger um Gemeindemodelle als um eine Theologie der Kirche und ihres Auftrags: „Die missionale Theologie will keine Modelldiskussion führen, sondern intensiv über die Grundlagen der Kirche der Zukunft nachdenken.“  11 Im Zentrum der missionalen Theologie steht der sendende Gott, der sein Volk beruft, missionarische Vertreter seiner Liebe und Herrlichkeit zu sein.12 Gilt eben Gesagtes nicht auch für das traditionelle Attribut „missionarisch“? Scharfe Abgrenzungen zwischen „missionarisch“ und „missional“ erweisen sich als schwierig, da beides damit zu tun hat, das Evangelium den Menschen zu bringen. Allerdings unterscheiden sie sich in der Art und Weise, wie dieser Auftrag verstanden wird. Auf die Gefahr hin, die Unterschiede zu überzeichnen, kann Folgendes gesagt werden: Mission: Traditionell ist der Begriff „Mission“ ein geografischer Begriff. Mission fand in Übersee unter den nicht christianisierten Völkern statt.13 In der missionalen Theologie ist der Begriff „Mission“ ein Sendungsbegriff. Mission findet überall statt. Die Grenzen zwischen Heimat und Missionsland werden bewusst aufgehoben. Die missionale

10 Missionale Theologie 2012, 3. 11 a.a.O. 12 Missionales Manifest, 7. 13 Mission geografisch zu definieren, geht auf den Gründungsvater der deutschen protestantischen Missionswissenschaft, Gustav Warneck (1834–1910), zurück. Er definierte Mission als auf Nichtchristen gerichtete Tätigkeit außerhalb des christlichen Abendlandes. Für die Rückgewinnung ehemaliger Christen in der Heimat bevorzugte er die Begriffe „Innere Mission“ oder „Evangelisation“ (Wrogemann 2013, 49–50). Im evangelikalen Sprachgebrauch wirkt diese Definition bis heute nach. In der Heimat wirkende Verkündiger werden gerne als „Evangelisten“ bezeichnet, im Ausland wirkende als „Missionare“. In der ökumenischen Missionstheologie wurde das geografische Verständnis der Mission in den 1950er-Jahren, auf der Weltmissionskonferenz in Willingen, aufgegeben (a.a.O., 80–81).


16

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

Theologie hat sich ganz besonders aus dem Bewusstsein entwickelt, dass der säkularisierte Westen Missionsland ist. Missionsverständnis: Das traditionelle Missionsverständnis evangelikaler Prägung ist individualistischer Natur. Mission besteht in der Herausrettung von einzelnen Menschen aus der Welt. Der missionalen Theologie liegt ein ganzheitliches Missionsverständnis zugrunde. Sie möchte eine Theologie sein, welche die Kirche ausrüstet, den Menschen ganzheitlich, mit ihren geistlichen, leiblichen und seelischen Bedürfnissen, zu dienen. Kirche: Die missionale Theologie ist eng mit der Ekklesiologie (Lehre von der Kirche) verbunden. Traditionell hat die Kirche eine Mission. Eine Kirche ist missionarisch, wenn sie Missionare aussendet oder die Mission finanziell unterstützt. Mission ist hier eine Tätigkeit der Kirche, ein Arbeitszweig unter anderen. Die missionale Theologie möchte in ihrem Verständnis von Kirche und Mission tiefer greifen. Die Kirche missioniert nicht nur, sie ist mit ihrem gemeinsamen Leben eine Demonstration der Botschaft, die sie verkündigt. Das Losungswort „Kirche ist Mission“ bringt diese Überzeugung treffend zum Ausdruck. Fokus: Der Unterschied zwischen missional und missionarisch wird zuweilen auch mit Tun und Sein beschrieben. Missionarisch wird mit kirchlichen Handlungsformen in Verbindung gebracht, während missional eine Grundhaltung bezeichnet. Demnach überschneiden sich „missionarisch“ und „missional“ inhaltlich, weisen aber durchaus eigene Akzente auf, weshalb gilt: Eine missionarische Kirche ist nicht zwingend missional, aber eine missionale Kirche ist immer auch missionarisch. Zwei Missionsauffassungen missionarisch

Begriff

missional

geografischer Begriff

Mission

Sendungsbegriff

individualistisch

Missionsverständnis

ganzheitlich

hat eine Mission

Kirche

ist Mission

Handlungsformen

Fokus

Grundhaltung

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

17

Wenn man das Missional Church Network nach der Bedeutung des Begriffs „missional“ befragt, erhält man einen guten Überblick über die Anliegen der Bewegung. Unter dem Titel „What is missional?“ werden drei Kernanliegen einer missionalen Kirche aufgeführt: Erstens geht es in der missionalen Kirche um das missionarische Wesen Gottes und der von ihm gesendeten Kirche. Gott ist ein missionarischer Gott, der seine Kirche in die Welt sendet, so wie er selbst heilbringend wirkt. Zweitens geht es in der missionalen Kirche um „inkarnatorischen Dienst“ in einem nachchristlichen Kontext. Das Modell von Kirche, die Menschen anzieht (attractional model), hat im nachchristlichen Westen seine Wirksamkeit eingebüßt. Die Kirche muss neue Wege wagen, sie muss zu den Menschen gehen und ihnen dienen (incarnational model). Drittens geht es in der missionalen Kirche darum, Teil zu haben an Gottes Wirken in der Welt. Mission ist nicht ein bloßer Programmpunkt der Kirche, sondern ihr ureigenstes Wesen.14

Quellen missionaler Theologie Missionale Theologie ist mehr als eine bestimmte Vorstellung, wie Kirche gelebt werden soll. Sie ist weder ein Konzept noch ein Programm, viel mehr eine Bewegung, die sich sauerteigartig über konfessionelle Grenzen hinweg ausbreitet. Sie ist im angelsächsischen Raum stark in Kirchen beheimatet, die der ökumenischen Bewegung nahestehen. In jüngster Zeit hat sie im deutschen Sprachraum auch unter Evangelikalen Fuß gefasst. Hier entsteht eine missionale Theologie evangelikalen Zuschnitts, die Impulse aus der ökumenischen Diskussion aufnimmt, aber auch eigene Quellen hat, aus denen sie sich speist. Dieses Buch will die Geschichte der missionalen Theologie darstellen, mit besonderer Berücksichtigung ihrer evangelikalen Quellen und Ausprägung. Ich beschreibe einen geschichtlichen Weg auf dem fass-

14 What is Missional? 2014.


18

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

bar werden soll, was missionale Theologie ist. Denn: Eine Bewegung versteht man am besten, wenn man mit ihrer Geschichte vertraut ist. Zudem gibt die Geschichte Auskunft über Einflüsse und Anliegen einer Bewegung und schafft Transparenz. Das ist für die missionale Theologie besonders wichtig, weil sie ein überkonfessionelles Phänomen darstellt. Folgende drei Hauptquellen werde ich beschreiben: Die erste Hauptquelle ist die Diskussion um den Begriff „Missio Dei“ in der ökumenischen Bewegung. Die entsprechende Diskussion begann an der fünften ökumenischen Weltmissionskonferenz im deutschen Willingen im Jahr 1952 und entwickelte eine beeindruckende Dynamik, obschon der Begriff „missional“ ursprünglich keine Verwendung fand. Missionale Vertreter berufen sich durchweg auf Willingen, um ihre Position zu erklären. Die zweite Hauptquelle ist die Anstiftung zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis in der evangelikalen Bewegung. Diese Anstiftung geht zurück auf den Weltevangelisationskongress im schweizerischen Lausanne im Jahr 1974. Der Begriff „missional“ wurde in Lausanne und in den Folgekonferenzen zwar nicht verwendet, doch das, was sich abzeichnete, wurde immer klarer zu einem umfassenden Sendungsverständnis, wie es die missionale Theologie darstellt. Diese Quelle hat in der Literatur bisher wenig Aufmerksamkeit erhalten, ist für die Entstehung der missionalen Theologie evangelikalen Zuschnitts aber entscheidend. Ich werde ihr besondere Aufmerksamkeit schenken, um so eine Lücke in der jüngeren Missionsgeschichte zu schließen. Die dritte Hauptquelle ist die Vision einer „Missional Church“ und die Entstehung des Gospel and Our Culture Networks in Nordamerika. Das Netzwerk wurde in den 1980er-Jahren gegründet und hat dem Begriff „missional“ seine heutige Prägung gegeben. Durch die theologischen Beiträge des Netzwerks sowie anderer Netzwerke fand das Konzept der missionalen Kirche weite Verbreitung.

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

19

Hauptquellen missionaler Theologie ökumenisch: Missio Dei

evangelikal: radikale Jüngerschaft

missional: GOCN Netzwerk

evangelikale missionale Theologie

Aus Platzgründen ist die folgende Darstellung verkürzend. So müsste, um Vollständigkeit zu erreichen, die Emerging Church berücksichtigt werden, denn gerade der Emergent-Dialog im deutschsprachigen Europa und die Diskussion um eine missionale Theologie weisen Parallelen auf, auch wenn sie nicht gleichzusetzen sind. Das aber würde den Rahmen dieser Darstellung sprengen.15 Auch auf den Beitrag der Pfingstkirchen kann hier nicht eingegangen werden.16 Megakirchen wie die Willow Creek Community Church von Bill Hybels haben in den letz15 Aus diesem Grund müssen hier einige Literaturhinweise über die Emerging Church genügen. Robert E. Webber (The Younger Evangelicals 2002) legte als einer der ersten eine ausführliche Darstellung der Emerging Church in den Vereinigten Staaten vor. Er stellt die theologischen Grundüberzeugungen sowie die Gemeindepraxis der „younger Evangelicals“ dar. Seiner Darstellung wird dadurch Schärfe verliehen, dass er zwischen traditional Evangelicals (1950–1975), pragmatic Evangelicals (1975–2000) und younger Evangelicals (ab 2000) unterscheidet und so ein Vergleich der Entwicklung möglich wird. Dan Kimball (2003) beschreibt in Emerging Church als einer der Hauptvertreter der Emerging Church sein Verständnis von einer relevanten Kirche in der Postmoderne. Er kritisiert das „Seeker-Sensitive Modell“ der Megakirchen und stellt dar, wie er sich die Kirche für die Postmoderne vorstellt. Das Buch ist leicht lesbar und gibt einen treffenden Einblick in das Innenleben eines Vertreter der Emerging Church (Deutsch: Emerging Church – die postmoderne Kirche 2005). Donald A. Carsons Becoming Conversant with the Emerging Church (2005) ist eine gründliche und kritische Auseinandersetzung mit den Denkansätzen der Emerging Church. Carson sieht in der Emerging Church vor allem eine Protestbewegung gegen kulturell konservative Formen des Evangelikalismus. Mit Martin Reppenhagens Dissertation Auf dem Weg zu einer missionalen Kirche (2011) liegt erstmals ein wissenschaftliches Werk in deutscher Sprache über die Entstehung der missionalen Kirche in den Vereinigten Staaten vor. Es enthält ein lesenswertes Kapitel über die Emerging Church, das einen guten Überblick vermittelt. Tobias Faix und Tobias Künkler beschreiben in Emerging Church verstehen. Eine Einladung zum Dialog (2012) die Situation in Deutschland. In knapper Form und auf verständliche Art und Weise werden Geschichte und Hauptanliegen des Emergenten Dialogs dargestellt. 16 Einen guten Überblick über das soziale Engagement und die Weltverantwortung der Pfingstkirchen bietet der Sammelband Das Evangelium den Armen. Die Pfingstbewegung im Spannungsfeld zwischen sozialer Verantwortung und klassischem Missionsverständnis (Das Evangelium den Armen 2013).


20

21

1 .  M issi o n a l – M o d e wo r t o d er Pa r a d i gm en w echsel?

ten Jahren ihre soziale Verantwortung entdeckt und rüsten ihre Mitglieder aus, um sich weltweit für Bedürftige einzusetzen. Entwicklungen wie diese müssen ebenfalls unberücksichtigt bleiben. Auch die Vielzahl von Blogs und Internetseiten über missionale Aktionen werde ich nur am Rande berücksichtigen, weil die Fülle des Materials eine eigene Darstellung verlangen würde. Stattdessen werde ich den Schwerpunkt auf die Missionstheologie legen. Von ihr gingen bisher wenig beachtete, aber entscheidende Impulse aus, die zur Entstehung einer missionalen Theologie evangelikaler Prägung geführt haben.

2. Die Missio Dei und die missions­ theologische Entwicklung in der ökumenischen Bewegung seit Willingen 1952 2.  Willingen und die Folgen

Selten hat ein einzelner Begriff so weitreichende Bedeutung für die Missiologie erlangt wie der Begriff „Missio Dei“. Er gilt als gegenwärtig bedeutendster Leitbegriff für ein missionales Verständnis von Kirche. „Wie kein anderer Begriff hat ‚Missio Dei‘ die ökumenische und missionstheologische Diskussion der letzten 50 Jahre geprägt.“  17 Diese Feststellung trifft in jüngster Zeit auch für die evangelikale Theologie im deutschsprachigen Europa zu. Immer häufiger berufen sich missionale Theologen und Institutionen auf die Missio Dei und benennen sie als ihr Losungswort. Das Konzept der Missio Dei besagt, dass die Sendung der Kirche in Gottes Wesen und Handeln verankert ist. Der Gott der Bibel offenbart sich als aus sich selbst herausgehender Gott. Er redet, er erschafft, er offenbart sich. Er handelt zum Heil der Menschen und sucht sie zu diesem Zweck, um sie aus ihrer selbst verschuldeten Verlorenheit zu retten. Die christliche Mission hat ihren Ursprung in diesem Heilshandeln Gottes. „Mission ist demzufolge nicht nur eine Aktivität der Kirche, sondern primär eine Aktivität Gottes. Zentrale Mitte der Mission

17 Reppenhagen 2011, 157.


Band 2 der Edition IGW

Band 4 der Edition IGW

Roland Hardmeier

Roland Hardmeier

Kirche ist Mission Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis

Geliebte Welt Auf dem Weg zu einem neuen missionarischen Paradigma

ISBN 978-3-937896-77-9 E-Book: ISBN 978-3-86256-757-7 Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2009

ISBN 978-3-86256-026-4 E-Book: ISBN 978-3-86256-759-1 Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012

V

or unseren Augen vollzieht sich ein dramatischer Wandel – durch Globalisierung und Postmoderne –, der nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, sondern auch die Christenheit betrifft. Was bedeutet es, in dieser Welt den Auftrag zu erfüllen, den Jesus Christus der Kirche gegeben hat? Roland Hardmeier beschreibt in diesem Buch den gegenwärtigen Wandel evangelikaler Missionstheologie hin zur Ganzheitlichkeit des Evangeliums und der Transformation der Welt. Diese radikale Anstiftung bedeutet, dass die Kirche sich neu auf ihre missionarische Aufgabe besinnt und zugleich ihre soziale Verantwortung wahrnimmt – und so zur Heilung der Welt beiträgt. Der Autor liefert eine umfassende biblische Begründung für ein transformatorisches Missionsverständnis. Durch die Aufarbeitung der missiologischen Entwicklungen in der Zwei-Drittel-Welt, die konsequente Einbeziehung des Alten Testaments und den Blick auf Jesus als Mensch und Prophet vermittelt Roland Hardmeier eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Sicht von Kirche und Mission. Ausgezeichnet mit dem Peters-Preis 2009 des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie (AfeM).

D

ie evangelikalen Kirchen befinden sich mitten in einem Paradigmenwechsel. Das koloniale Missionsparadigma mit Europa im Zentrum gehört der Vergangenheit an. Am Horizont kündigt sich ein neuen Verständnis von Kirche und Mission an: Es ist der Anbruch eines missionalen Paradigmas, in welchem die Kirche sich mit Leidenschaft in Gottes geliebte Welt senden lässt. Roland Hardmeier beschreibt diesen Paradigmenwechsel und begründet ihn theologisch. Dabei beleuchtet er auch die biblische Sicht von Gerechtigkeit und Heil sowie die Bedeutung sozialer Verantwortung. Auf verständliche Weise stellt er sie in den Dienst einer missionalen Theologie. Dieses Buch ist die Fortsetzung des Bandes Kirche ist Mission. Gemeinsam begründen beide Bücher ein missionales Verständnis von der Aufgabe der Kirche in der Welt.


NEUFELD VERLAG

Mit uns gibt eins und eins drei.

Die Edition IGW Band 1: Peter R. Müller, Columbans Revolution: Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können Band 2: Roland Hardmeier, Kirche ist Mission: Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis Band 3: Johannes Reimer, Gott in der Welt feiern: Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst

Ausbildung mit Mehrwert. Praxisrelevant, freie Zeiteinteilung und die Welt, die dir dann offen steht. Vom Seminar bis zum Studium. Präsenz und Fern. Mehr Wissen mit dem nächsten Schritt: Via Telefon 044 272 48 08 oder im Web auf igw.edu.

Theologie für die Praxis. www.igw.edu

Band 4: Roland Hardmeier, Geliebte Welt: Auf dem Weg zu einem neuen missionarischen Paradigma Band 5: Heinrich Christian Rust, Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie Band 6: Johannes Reimer, Hereinspaziert! Willkommenskultur und Evangelisation Band 7: Roland Hardmeier, Missionale Theologie: Evangelikale auf dem Weg zur Weltverantwortung Bleiben Sie auf dem Laufenden: newsletter.neufeld-verlag.de www.facebook.com/NeufeldVerlag www.neufeld-verlag.de/blog


NEUFELD VERLAG

Der Neufeld Verlag ist ein unabhängiger, inhabergeführter Verlag mit einem ambitionierten Programm.Wir möchten bewegen, inspirieren und unterhalten. Unser Motto: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Das ist es, was uns bewegt. Davon träumen wir. Und dafür setzen wir uns ein. Eine Welt, in der jeder willkommen ist – wir möchten, dass Menschen erleben: „Bei Gott bin ich willkommen. Könnte sein, dass das die wichtigste Entdeckung meines Lebens ist.“ Eine Welt, in der jeder willkommen ist – wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Behinderung. Wir werben darum, sich gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben – denn in Bezug auf unser Menschsein können wir viel voneinander lernen. Wir alle haben einzigartige Begabungen und Stärken. Wie gut, dass jeder anders ist! Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Machen Sie mit und setzen sich gemeinsam mit uns dafür ein? Das wäre wunderbar! Bleiben Sie auf dem Laufenden: www.newsletter.neufeld-verlag.de www.facebook.com/NeufeldVerlag www.neufeld-verlag.de/blog


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook