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Adam Hamilton

24 Stunden

Impulse fĂźr 40 Tage

Leseprobe


Aus dem Amerikanischen von Antje Balters, Bremen Die englische Originalausgabe erschien unter dem Titel 24 Hours That Changed the World: 40 Days of Reflection bei Abingdon Press Copyright © 2009 by Abingdon Press

Dieses Heft ist auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3-86256-756-0, Bestell-Nummer 590 050E Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.d-nb.de abrufbar Bibelzitate, sofern nicht anders angegeben, wurden der Übersetzung Hoffnung für alle entnommen © 1986, 1996, 2003 by International Bible Society. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Verlages

NEUFELD VERLAG

Lektorat: Lukas Baumann Konzept und Fragen im Anhang: Marc Nussbaumer, Friedemann Burkhardt. Lektorat: Katja Arnold Umschlaggestaltung: spoon design, Olaf Johannson Umschlagbild: Fenderosa/ShutterStock.com® Satz: Neufeld Verlag Herstellung: GGP Media GmbH, Pößneck © 2014 Neufeld Verlag Schwarzenfeld ISBN 978-3-86256-050-9, Bestell-Nummer 590 050 Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages www.neufeld-verlag.de / www.neufeld-verlag.ch Bleiben Sie auf dem Laufenden: newsletter.neufeld-verlag.de www.facebook.com/NeufeldVerlag www.neufeld-verlag.de/blog


Adam Hamilton

24 Stunden

Der Tag, der die Welt veränderte

Impulse für 40 Tage Aus dem Amerikanischen von Antje Balters

NEUFELD VERLAG


Inhalt Eine Einladung......................................................................................7 1. Vorbereitungen für das Mahl ...................................................... 10 2. Abendessen mit Jesus .................................................................. 12 3. Wer ist der Größte? . ..................................................................... 14 4. Einer von euch wird mich verraten ............................................ 16 5. Was ist dein Preis? . ....................................................................... 18 6. Ich gehe, um euch einen Platz bereit zu machen . ....................20 7. Die Aufträge von Gründonnerstag .............................................22 8. Ein Loblied im Angesicht des Todes ..........................................24 9. Der Ölberg ....................................................................................26 10. Tiefe Angst und Traurigkeit überfielen ihn . ...........................28 11. Vater, erspare mir die schwere Stunde und bewahre mich vor diesem Leiden .....................................30 12. Zwei Gärten .................................................................................. 32 13. Er kam zurück und sah, dass sie eingeschlafen waren . ..........34 14. Verraten durch einen Kuss ........................................................36 15. Der Prozess vor den Gerechten ................................................. 38 16. Diesen Tempel zerstören . ......................................................... 40 17. Gotteslästerung ............................................................................42 18. Petrus seinen Mut zugute halten ..............................................44 19. Nervenversagen ...........................................................................46


20. Wenn Judas doch nur gewartet hätte . .....................................48 21. Wo sind die Abweichler? ............................................................50 22. Verhör vor Pontius Pilatus ........................................................ 52 23. Die Wahl zwischen zwei Erlösern .............................................54 24. Das Gewissen einer Ehefrau ......................................................56 25. Die Vernehmung durch Herodes . ............................................ 58 26. Was ist Wahrheit? ...................................................................... 60 27. Der Ruf der Menge . ....................................................................62 28. Die Menge zufrieden stellen wollen .........................................64 29. Das Auspeitschen ....................................................................... 66 30. Die Demütigung des Königs . ....................................................68 31. Sie zwangen Simon, sein Kreuz zu tragen ................................70 32. Die Kreuzigung ............................................................................ 72 33. Vater, vergib ihnen ......................................................................74 34. Sie ist jetzt deine Mutter . ...........................................................76 35. Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein ........................78 36. Warum hast du mich verlassen? ...............................................80 37. Ich habe Durst . ............................................................................82 38. Es ist vollbracht . ..........................................................................84 39. Der Vorhang ... zerrissen.............................................................86 40. Die Beisetzung . ...........................................................................88 Postskriptum: Im Garten .................................................................. 91 Zum Autor . ........................................................................................95 40 Tage: Die Passion als Gemeinde (er)leben .................................97 Anregungen für Gruppen ..................................................................98


Eine Einladung

MIT DIESEM BEGLEITHEFT SIND SIE zu einem geistlichen Weg mit vierzig

Stationen eingeladen, auf dem Sie sich intensiv mit dem letzten Tag im Leben von Jesus von Nazareth beschäftigen können, und zwar angefangen bei der letzten gemeinsamen Mahlzeit mit seinen Jüngern bis hin zu seinem Tod und seiner Beisetzung. In Form eines Postskriptums bekommen Sie dann noch die Gelegenheit, sich mit der Auferstehung Christi zu beschäftigen. Gedacht ist dieses Begleitheft für die Fastenzeit; Sie können es aber natürlich auch in anderen Zeiten des Kirchenjahres nutzen für einen vierzigtägigen geistlichen Weg. Die Bibel ist voller vierzigtägiger geistlicher Reisen, auf denen Menschen etwas über Gott erfahren. So verbringt beispielsweise Elia vierzig Tage auf dem Berg Horeb, um zu fasten und Gott zu suchen. Mose fastet vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg Sinai, als er von Gott die Gesetzestafeln bekommt. Noah sitzt auf der Arche, schaut vierzig Tage und Nächte in den Regen und denkt über das nach, was Gott zu ihm gesagt hat. Jona predigt den Einwohnern von Ninive vierzig Tage lang Buße, und besonders wichtig: Bevor Jesus seinen Dienst beginnt, verbringt er vierzig Tage und Nächte fastend in der Wüste und wird in dieser Zeit vom Teufel in Versuchung geführt. Etwa 300 n. Chr., vielleicht auch schon etwas früher, führten die Christen eine Fastenzeit ein, und zwar in der Zeit vor der Feier der Auferstehung Christi. Diese Zeit war (und ist in den meisten Teilen der Welt immer noch) bekannt als Quadragesima (Lateinisch für »vierzig Tage« oder »vierzigster Tag«). Bei uns ist diese Zeit bekannt als Fasten- oder Passionszeit, eine Zeit intensiver 7


geistlicher Einkehr, die ihren Höhepunkt mit der Kreuzigung, dem Begräbnis und der Auferstehung Jesu in der Karwoche hat. Meine Frau LaVon liest jedes Jahr in der Fastenzeit ein Buch, das sich mit dem Leiden Jesu beschäftigt. Diese alljährliche Gewohnheit war es letztlich, die mich auf die Idee gebracht hat, zu meinem Buch 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte dieses Begleitheft mit Impulsen für jeden Tag zu schreiben. Außerdem hat mich LaVon auf meiner Reise nach Israel begleitet, als wir die Videos produziert haben, die das vorliegende Material ergänzen. Sie hat mir beim Filmen geholfen, und auf diese Weise sind wir gemeinsam die Wege nachgegangen, die Jesus in den letzten Stunden seines Lebens gegangen ist. LaVon ist mir also in vielerlei Hinsicht und auf unterschiedliche Weise Inspiration für dieses Buch gewesen, und deshalb widme ich es ihr in Liebe. Das vorliegende Begleitheft soll Sie vierzig Tage lang bei der Lektüre des Buches 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte begleiten. In dieser Zeit können Sie sich intensiv damit beschäftigen, wie Gott zu Ihnen spricht – durch die Geschichte des letzten Tages Jesu, an dem er sein Leben gab, um die ganze Menschheit von der Sünde und Zerbrochenheit zu erlösen, die uns von Gott trennt. Es ist die tragischste, bewegendste und kraftvollste Geschichte, die jemals erzählt wurde. Es ist meine Hoffnung, dass dieses Heft Ihnen hilft, diese Geschichte aufzunehmen und darüber zu meditieren, was sie über Jesus, den Vater, dem er dienen wollte, und über Sie selbst offenbart. Adam Hamilton

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1. Vorbereitungen für das Mahl Am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote, an dem das Passahlamm geschlachtet werden musste, gab Jesus seinen Jüngern Petrus und Johannes den Auftrag: »Bereitet alles vor, damit wir gemeinsam das Passahmahl essen können.« »Wo sollen wir denn das Fest feiern?«, fragten sie. Er antwortete: »Wenn ihr nach Jerusalem kommt, wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Geht ihm nach bis zu dem Haus, das er betritt. Sagt dem Hausherrn: ›Unser Lehrer lässt fragen: Wo ist der Raum, in dem er mit seinen Jüngern das Passahmahl feiern kann?‹ Er wird euch im Obergeschoss einen großen Raum zeigen, der mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet das Essen zu.« Die beiden Jünger gingen in die Stadt und trafen alles so an, wie Jesus es ihnen gesagt hatte. Dann bereiteten sie das Passahmahl vor. (Lukas 22,7–13) UNSER GEMEINSAMER WEG MIT JESUS während der letzten vierundzwan-

zig Stunden seines irdischen Lebens beginnt mit einem Essen, genauer gesagt, mit den Vorbereitungen für ein Essen. Jesus schickt Johannes und Petrus zur Vorbereitung des Passahmahls nach Jerusalem. Dazu gehören das Einkaufen der Lebensmittel, das Opfern im Tempel und das Kochen und Tischdecken. Zur damaligen Zeit sind das eigentlich Aufgaben, die entweder von Frauen oder Sklaven erledigt werden, und ich frage mich, wie sich wohl Petrus und Johannes gefühlt haben, als sie gebeten werden, diese profanen Aufgaben zu übernehmen, während Maria, Martha und die anderen Jünger den Tag mit Jesus verbringen. Ich habe einmal einen Manager kennengelernt, der sich von Jesus gern für ein großes Projekt einsetzen lassen wollte. Er war ein bisschen pikiert, als sein Pastor den Vorschlag machte, er solle doch einen Anfang machen, indem er inkognito in der Küche eines Obdachlosenasyls helfe und dort sonntags Sandwichs zubereite. Der Manager war zwar der Meinung, dass dadurch sein Potenzial nicht ausgeschöpft werde – schließlich leitete er eine große Firma 10


und hatte Führungsqualitäten – aber weil ihm klar war, dass es unpassend gewesen wäre, den Vorschlag des Pastors nicht zu befolgen, begann er, in dem Obdachlosenasyl in der Küche zu helfen und Mahlzeiten zuzubereiten. Als er dort dann jede Woche mitarbeitete, geschah etwas Interessantes mit ihm: Diese Art des Dienens veränderte ihn nach und nach. Der Stolz, der sich bei ihm eingeschlichen hatte, verschwand langsam wieder, und er entwickelte Mitgefühl und Demut. Außerdem bekam er einen besseren Blick für die Nöte und Bedürfnisse der Obdachlosen. Im Laufe der Zeit bat er auch Freunde und Angehörige, die Sache zu unterstützen, und Jahre später war er dann mit federführend beim Aufbau einer neuen Einrichtung für Obdachlose, die den Bedürfnissen dieser Menschen besser gerecht wurde. Doch alles begann damit, dass er gebeten wurde, eine Aufgabe zu übernehmen, für die er auf den ersten Blick absolut »überqualifiziert« war. Warum sucht Jesus ausgerechnet Petrus und Johannes für die Aufgabe aus, das gemeinsame Essen vorzubereiten? Welche Rolle sollten sie nach dem Tod Jesu in der Gemeinde übernehmen? Es gibt in dieser Geschichte auch noch einen namentlich nicht genannten Jünger, der ein Haus besitzt, das groß genug ist, um im Obergeschoss Gäste zu bewirten, und zwar mindestens dreizehn Personen. Er muss also ein relativ wohlhabender Mann sein, übernimmt aber dennoch bereitwillig die Rolle eines Dienenden und teilt das, was er hat, einfach weil Jesus ihn darum bittet. Dieser Raum für Gäste im Obergeschoss seines Hauses ist wahrscheinlich auch der Ort, wo sich die Jünger nach der Kreuzigung Jesu versteckt halten, und vielleicht ist es sogar der Ort, wo sich die 120 zu Pfingsten versammeln, als der Heilige Geist über denen ausgegossen wird, die Jesus nachfolgen. Wenn das so ist, dann trägt dieser Mann nicht nur bereitwillig zum Werk und Wirken Jesu bei, ohne auch nur namentlich erwähnt zu werden, sondern er tut das alles auf eigene Kosten. Inwiefern möchten Sie gern so sein wie dieser namentlich nicht genannte Jünger? Erst rückblickend können Petrus und Johannes erkennen, wie wichtig dieses Mahl gewesen ist, das sie vorbereitet haben. HERR, ICH STELLE MICH DIR zur Verfügung. Setze mich ein, wo immer

ich gebraucht werde, egal, wie klein und unbedeutend diese Aufgabe auch scheinen mag. Hilf mir, so wie der namentlich nicht genannte Anhänger Jesu zu dienen, ohne dafür besondere Anerkennung zu erwarten. Amen. 11


2. Abendessen mit Jesus Als die Stunde für das Passahmahl da war, nahm Jesus mit den Aposteln an der Festtafel Platz. »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, mit euch das Passahmahl zu essen, bevor ich leiden muss«, sagte er. »Ihr sollt wissen: Ich werde das Passahmahl erst wieder in der neuen Welt Gottes mit euch feiern. Dann hat sich erfüllt, wofür das Fest jetzt nur ein Zeichen ist.« Jesus nahm einen Becher mit Wein, sprach das Dankgebet und sagte: »Nehmt den Becher und trinkt alle daraus. Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis die neue Welt Gottes gekommen ist.« Dann nahm er Brot. Er dankte Gott dafür, teilte es und gab es ihnen mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder, und denkt daran, was ich für euch getan habe, sooft ihr dieses Brot esst.« Nach dem Essen nahm er den Becher mit Wein, reichte ihn den Jüngern und sagte: »Dies ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird für euch zur Vergebung der Sünden vergossen.« (Lukas 22,14–29) ES IST ERSTAUNLICH, WIE VIELE der Geschichten über das Wirken Jesu in

den Evangelien an einem Esstisch stattfinden. Allein im Lukasevangelium wird von acht solcher Essen berichtet, von denen Jesus einige sogar gemeinsam mit Sündern und Steuereintreibern einnimmt, aber er isst auch in den Häusern von Pharisäern. Einmal salbt ihm während eines solchen Essens eine Prostituierte die Füße mit kostbarem Öl, und ein anderes Mal salbt ihn eine Frau aus Dankbarkeit, dass er ihren verstorbenen Bruder wieder zum Leben erweckt hat. Er sättigt eine große Menschenmenge mit ein paar wenigen Broten und Fischen. Nach seiner Auferstehung bricht er zusammen mit zwei Jüngern in Emmaus das Brot, und später isst er zusammen mit seinen Jüngern am Ufer des Sees Genezareth gegrillten Fisch, den er selbst für sie zubereitet hat. Doch in der Geschichte Jesu und für die Christen von heute ist kein Essen so wichtig wie das Mahl, das er gemeinsam mit seinen Jüngern nach Sonnen12


untergang an dem Abend vor seinem Tod einnimmt. Das Johannesevangelium widmet der Beschreibung dessen, was Jesus bei dem Mahl sagt und tut, fünf Kapitel. Von diesem letzten Mahl berichten alle vier Evangelien, und auch Paulus erwähnt es in seinem ersten Brief an die Korinther. Jesus befiehlt seinen Jüngern, sich jedes Mal an ihn zu erinnern, wenn sie gemeinsam das Mahl essen. Sie sollen es als Teilhabe an seinem Opfer erleben und als fühlbare Art, ihn in ihr Leben einzuladen, wenn sie das Brot essen und den Wein trinken (in 1. Korinther 10 bezeichnet Paulus es als koinonia – als Gemeinschaft mit dem Leib und dem Blut Jesu). Ein Mann Anfang vierzig starb nach langer schwerer Krankheit und hinterließ seine Frau und zwei Kinder. Der Mann hatte ein Lieblingsessen gehabt, und zwar einen ganz bestimmten Auflauf. Seine Frau kochte auch nach seinem Tod weiterhin einmal in der Woche dieses Lieblingsessen ihres Mannes, und wenn sie und ihre Kinder dann den Auflauf verspeisten, erzählte sie den Kindern Geschichten über ihren Vater, und die Kinder berichteten von ihren eigenen Erinnerungen an den Vater. Sein Stuhl am Tisch war zwar leer, aber sie erinnerten sich auf eine Weise an ihn, dass sie sich ihm nah fühlten, und er in ihrem Leben weiterhin eine wichtige Rolle spielte. Ich frage mich, ob Jesus sich etwas in dieser Art vorgestellt hat, als er sagte: »So oft ihr es tut, erinnert euch an mich.« Wir sollten nicht nur beim Brotbrechen und Weintrinken beim Abendmahl im Gottesdienst an ihn denken, sondern jedes Mal, wenn wir uns hinsetzen und gemeinsam essen. Ich erinnere mich an eine alte, mittlerweile fast vergessene Tradition, beim Essen einen zusätzlichen Teller zu decken als Einladung an den Herrn, »mit uns am Tisch zu sitzen«. Wie gedenken Sie seiner bei Ihren Mahlzeiten? Wie wäre es, bei jedem Abendessen einen Abschnitt aus einem Evangelium vorzulesen und dann beim Essen darüber zu sprechen? HERR, HILF MIR, JEDES MAL an dich zu denken, wenn ich das Brot

breche. Sei an meinem Tisch dabei, Herr. Hilf mir, nie zu vergessen, dass du das Brot des Lebens bist, das allein die tiefste Sehnsucht meiner Seele stillt. Amen.

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Zum Autor Adam Hamilton, Jahrgang 1964, ist Pastor der United Methodist Church of the Resurrection, einer Evangelischmethodistischen Kirche in Leawood, Kansas. Diese wachsende Gemeinde – landesweit die größte methodistische Gemeinde – gilt als eine der einflussreichsten Kirchen in den USA. Adam Hamilton mit seiner Frau LaVon in Israel

Adam Hamilton ist Bestsellerautor und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er zwei Ehrendoktortitel. Er ist verheiratet mit LaVon und Vater von zwei Töchtern. www.adamhamilton.org www.cor.org

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40 Tage: Die Passion als Gemeinde (er)leben

KIRCHEN UND GEMEINDEN SIND HERZLICH eingeladen, dieses Material –

etwa in der Passions- oder Fastenzeit – zu nutzen: Vertiefen Sie die Inhalte des Buches 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte sowie die Impulse des vorliegenden Begleitheftes mit Ihrer ganzen Gemeinde! Das Buch ist so aufgebaut, dass es sich hervorragend für eine 40-TageAktion eignet. Die sieben Kapitel bilden dann die Schwerpunkte für sieben Wochen und sieben Gottesdienste. Praktische Hilfen zur Durchführung einer 40-Tage-Aktion finden Sie online auf www.24Stunden.net, zum Beispiel: • einen Organisations-Leitfaden • Praxis-Erfahrungen von Pilotgemeinden • Material zur Vorstellung der 40-Tage-Aktion • Werbematerialien (Logos, Texte für Ihren Gemeindebrief, Flyer, Plakate, Präsentationsmaterial) • Gottesdienst-Hilfen • Kontakt zu Pilotgemeinden mit Erfahrung in 40-Tage-Aktionen, an die Sie sich mit Ihren Fragen wenden können Buch und Arbeitsheft gibt es zu günstigen Mengenpreisen (ab 10 Exemplaren). Weitere Informationen und Anmeldung unter www.24Stunden.net! 97


Anregungen für Gruppen

IN KLEINGRUPPEN KÖNNEN SIE DAS Gehörte und Gelesene unter der

Woche vertiefen, sich darüber austauschen und einander unterstützen. Jedes Kapitel des Buches 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte liefert dabei Material für ein bestimmtes Wochenthema. Im Folgenden finden Sie Anregungen zur Gestaltung solcher Gruppenabende, die man selbstverständlich auch einfach als Impulse zur persönlichen Vertiefung der Themen nutzen kann. Weitere Informationen zu einer 40-Tage-Kampagne finden Sie unter www.24Stunden.net!

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Leitfaden für ein Kleingruppengespräch

FOLGENDERMASSEN KÖNNTE EIN GRUPPENABEND ZUM Thema der

ersten Woche – Das Letzte Abendmahl – verlaufen, der in dieser Form für alle sieben Fastenwochen bzw. auch für alle sieben Kapitel des Buches entsprechend abgewandelt werden kann. Im Anschluss an diesen Vorschlag finden Sie ab Seite 101 für jede einzelne Woche Fragen, die im vorgeschlagenen Ablaufplan unter dem Punkt »Vertiefende Fragestellungen« in der Gruppe besprochen werden können. Natürlich können Sie auswählen, welche Fragen für Ihre Gruppe besonders relevant sind, oder selbst ergänzen.

1. WOCHE

Das Letzte Abendmahl Vorüberlegungen Leitsatz Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! (1. Korinther 11,25) Bibeltext Markus 14,12–26 Fazit Das Abendmahl ist ein Zeichen, das den heilbringenden Tod Jesu vergegenwärtigt und den Teilnehmern das Heil zuspricht. Literatur Adam Hamilton, 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte, S. 15–33

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Ablauf eines Abends Gebet & Einstieg (10–20 Minuten) 1. Wie stellen Sie sich ein gelungenes Essen vor (Ort, Teilnehmer, Speisen)? 2. Was war als Kind Ihre Lieblingsspeise? Hören (5 Minuten) Bibeltext lesen: Markus 14, 12–26 Vertiefende Fragestellungen (30–40 Minuten) Siehe S. 101. Ausblick & Gebet (20–30 Minuten) 1. Was erwarte ich von der Einkehrzeit, wenn wir uns mit den letzten 24 Stunden im Leben von Jesus beschäftigen? 2. Wen möchte ich zum nächsten Gruppentreffen einladen?

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Fragen zu den einzelnen Kapiteln des Buches – zur Vertiefung und für das Gespräch

1. WOCHE

Das Letzte Abendmahl 1. ������������������������������������������������������������������ Adam Hamilton schreibt, das Abendmahl sei ein Mahl, das uns Christen definiert (vgl. Buch, S. 29f). Was meint er damit? 2. Wie definieren Menschen sich selbst? Wodurch werden Menschen von anderen definiert ���������������������������������������������� (vgl. als Beispiel die Aussage von Adam Hamilton auf S. 5 in diesem Begleitheft)? 3. Welche Bedeutung hat für Sie die Vorbereitung auf das Abendmahl? Wie bereiten Sie sich vor? Welche Bedeutung hat für Sie das Schuldund Sündenbekenntnis? 4. Welche grundlegenden nonverbalen Aussagen macht Jesus mit seinen vier Gesten beim Abendmahl, wenn er das Brot nimmt – dankt – bricht – gibt (vgl. 1. Korinther 11,23–26)? 5. Jesus macht Freundschaft nicht von Sympathie und Antipathie abhängig. Welche Eigenschaften und Werte prägen Jesu Liebe, dass er sie durchhalten kann? Nehmen Sie dazu Johannes 15,12–17 und 1. Korinther 13 zur Hilfe und erstellen Sie eine Liste. 6. Was hat Sie sonst noch in diesem Kapitel des Buches angesprochen und bewegt? Was hat Gott mit diesem Thema bei Ihnen ausgelöst (vgl. Buch, S. 15–33)?

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Mehr von Adam Hamilton 24 Stunden Der Tag, der die Welt veränderte 159 Seiten, gebunden ISBN 978-3-86256-049-3 Bestell-Nr. 590 049 E-Book: ISBN 978-3-86256-747-8 Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2014 günstige Mengenpreise (ab 10 Exemplaren)

Kein einziger Tag in der Geschichte der Menschheit hat mehr Aufsehen erregt als das Leiden und die Kreuzigung von Jesus von Nazareth. Adam Hamilton schildert dessen dramatische letzte 24 Stunden so kraftvoll, dass man sich beim Lesen mit den Protagonisten dieses Geschehens identifiziert. Egal ob Sie seit Jahren Christ sind oder schlicht neugierig auf das Ereignis jener Kreuzigung von Jesus Christus – begleiten Sie den Autor dabei, diesen entscheidenden Tag, der die Welt veränderte, noch einmal in Zeitlupe zu verfolgen.


NEUFELD VERLAG

Der Neufeld Verlag ist ein unabhängiger, inhabergeführter Verlag mit einem ambitionierten Programm. Wir möchten bewegen, inspirieren und unterhalten. Unser Motto: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Das ist es, was uns bewegt. Davon träumen wir. Und dafür setzen wir uns ein. Eine Welt, in der jeder willkommen ist – wir möchten, dass Menschen erleben: »Bei Gott bin ich willkommen. Könnte sein, dass das die wichtigste Entdeckung meines Lebens ist. Es ist kein Zufall, dass ich auf der Welt bin. Sondern Gott freut sich darüber und hat alles dafür getan, dass ich Zugang zu ihm habe, in Beziehung mit dem Schöpfer leben kann.« Eine Welt, in der jeder willkommen ist – wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Behinderung. Wir werben darum, sich gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben – denn in Bezug auf unser Menschsein können wir viel voneinander lernen. Wir alle haben Begrenzungen. Manche davon sind sichtbar, andere nicht. Wir sind aufeinander angewiesen, voneinander abhängig. Das ist einigen von uns stärker bewusst, anderen weniger. Und wir alle haben einzigartige Begabungen und Stärken. wie gut, dass jeder anders ist! Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Machen Sie mit und setzen sich gemeinsam mit uns dafür ein? Das wäre wunderbar! Bleiben Sie auf dem Laufenden: www.newsletter.neufeld-verlag.de www.facebook.com/NeufeldVerlag www.neufeld-verlag.de/blog


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