NEUFELD VERLAG
Meine Leseproben FrĂźhjahr 2011
Teure Gnade, billiges Leben? Mal ehrlich: Als Christen unterscheiden wir uns doch kaum von unserer Umwelt. Ein Jünger Jesu zu werden, gilt in vielen Kirchen als Option: Es scheint zu genügen, Christus als Erlöser anzunehmen und sich zu bestimmten Glaubenssätzen zu bekennen, um Christ zu sein. Doch können wir einfach ignorieren, dass Jesus uns auffordert, unser
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Leben mit ihm zu verbringen? Ihm nachzufolgen? Zu werden wie er? Wer auf die Nachfolge verzichtet, bringt sich um dauerhaften Frieden und ein Leben, das von Liebe durchtränkt ist. Einem Christsein ohne Nachfolge fehlt genau das Leben in Fülle, das Jesus uns versprochen hat. Wir sollen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all unseren Gedanken und all unserer Kraft lieben. In diesem Buch – einer abwechslungsreichen Mischung aus Artikeln, Vorträgen und Interviews – zeigt Dallas Willard, wie genau das gelingen kann.
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y Christianity Toda d ar Aw ok Bo istKategorie „Chr liches Leben“
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acht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt! So geht der Text des bekannten Weihnachtschorals. Er basiert auf der Überzeugung, dass sich mit der Ankunft von Jesus in unserer Welt und in unserem Leben etwas Grundlegendes geändert hat. Durch alle Zeitalter hindurch zieht sich dieses Leitmotiv bis zum heutigen Tag. Wer würde es in Frage stellen? Die Wende zum Guten ist das Herzstück der „Guten Nachricht“ – oder nicht? Zugleich hört man heute immer häufiger, wie sich Menschen enttäuscht zeigen: vom Charakter und der Effektivität von Christen, von religiösen Institutionen, und zumindest indirekt auch vom christlichen Glauben selbst. Von der Art, wie er die Welt versteht. Das Gros der Enttäuschung kommt dabei von den Christen selbst: Sie merken, dass das, was sie glauben und bekennen, „einfach nicht funktioniert“ – bei sich selbst nicht, und bei ihrem Umfeld auch nicht. Der Weg, für den sie sich entschieden haben, hat auf der üblichen Bewertungsskala leider nicht „alle Erwartungen übertroffen“. Im christlichen Buchmarkt
bildet „Enttäuschung“ eine eigene Unterkategorie. Die Enttäuschung kommt aber auch von denen, die ihr Christsein nicht öffentlich zeigen (aus Mangel an Kenntnis oder auch nur, weil es ihnen „bis hier steht“), und von erklärten Gegnern des Christentums. Es gibt offensichtlich ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen der Hoffnung auf wahres Leben, wie man es bei Jesus findet – in der Bibel etwas Reales, das man in vielen Situationen bei Jesu Nachfolgern auf beeindruckende Weise beobachten kann – und dem tatsächlichen, alltäglichen Verhalten, dem inneren Zustand und der sozialen Ausstrahlungskraft derer, die sich heutzutage Christen nennen.. Unweigerlich stellt sich die Frage: Woher kommt das Missverhältnis? Hat es mit Jesus zu tun? Mit seiner Lehre? Mit dem, was er der Menschheit bringen wollte? Oder geht es auf das Konto von Faktoren, die religiöse Institutionen und Menschen im Lauf der Zeiten einfach mit sich bringen? Befinden wir uns gar in einer Zeit, wo nicht nur die breite Masse der Christen, sondern auch fast alle ihre Leiter und Hirten das Wesentliche versäumen? Wenn Ihr Nachbar ständig Ärger mit seinem Wagen hat, denken Sie vielleicht, er hat eben ein Montags-
auto erwischt. Und vielleicht stimmt das sogar. Wenn Sie dann aber beobachten, wie er ab und an die Tankfüllung mit ein, zwei Liter Wasser ergänzt, werden Sie wohl aufhören, die Schuld auf das Auto oder seinen Erbauer zu schieben. Dass es gar nicht oder nur sporadisch seinen Dienst tut, liegt an den Arbeitsbedingungen, die ihm sein Besitzer zumutet. Sie werden Ihrem Nachbarn sicher raten, nur geeigneten Treibstoff in den Tank zu füllen. Und nach einem Besuch in der Werkstatt läuft der Wagen bestimmt wieder rund. Wir müssen an unsere aktuellen Enttäuschungen im Leben mit Jesus auf ganz ähnliche Weise herangehen. Auch hier genügt es nicht zu tanken, was man eben übrig hat. Wenn es nicht funktioniert, oder nur sehr sporadisch, dann ist der Grund dafür, dass wir uns der Sache nicht so widmen, dass sie auf unser ganzes Leben übergreift. Eins ist klar: Der „Wagen“ der Christusnachfolge ist fahrtüchtig, und zwar mehr als nur mit Ach und Krach, ganz egal wie die äußeren Umstände sind. Christus ist das strahlendste Licht der Menschheit – ohne echte Konkurrenz. Wenn wir uns auf die Suche nach ihm machen, wird er uns ohne Zweifel finden, und wir werden erst recht fündig werden. Aber genau da liegt das Problem.
Wer von uns Christen heute ist ein Jünger Jesu? Wer von uns folgt Jesus so, dass der Begriff „Jünger“ gerechtfertigt wäre? Ein Jünger ist ein Schüler, ein Lernender, ein Lehrling, ein Anwender – wenn auch noch im Anfangsstadium. So definiert es das Neue Testament, das unsere Richtschnur sein muss, wenn Christus das Ziel sein soll. Jünger Jesu ist im neutestamentlichen Kontext jemand, der sich nicht nur zu einem Paket von Überzeugungen bekennt, sondern seine wachsende Erkenntnis über das Leben im Reich Gottes auf jeden Bereich seines irdischen Lebens anwendet. Im Gegensatz dazu ist heute die vorherrschende Meinung unter bekennenden Christen, dass man zeitlebens „Christ“ sein kann, ohne je „Jünger“ werden zu müssen. Noch nicht einmal im Himmel. Wozu auch – wer braucht Jünger auf der Neuen Erde? Diese Meinung ist durchaus etabliert. Ganz bestimmt auch dort, wo Sie leben. Und das (mit all seinen Konsequenzen) ist das große Loch, das im Missionsauftrag klafft. Es ist die Ursache für das ausgeprägte Missverhältnis, unter dem wir leiden. Jesus hat klar und deutlich gesagt, was unsere Aufgabe ist. Wie beim Auto haben auch wir ein Handbuch zur Verfügung: Wir sol-
len selbst Jünger Jesu sein und andere Menschen zu Jüngern machen – nicht zu bekehrten Christen, und nicht zu Mitgliedern einer bestimmten Glaubensgemeinschaft. An der Weltgeschichte kann man ablesen, was geschieht, wenn eine kleine Gruppe von Jüngern genau das tut, was Jesus sagt. Wir sollen „Brückenköpfe“ und Operationsbasen für das Reich Gottes errichten, wo immer wir sind! Lust auf mehr? Unter www.neufeld-verlag.de/willard finden Sie eine ausführliche Leseprobe!
D ALLAS W ILLARD
Jünger wird man unterwegs Jesus-Nachfolge als Lebensstil ca. 240 Seiten, gebunden Best.-Nr. 588.742, ISBN 978-3-86256-008-0
▸ Erscheint im März 2011
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D a s k ö n n t e I h n e n s o g e f a l l e n ...
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Hörnicke, Die neue Freiheit Best.-Nr. 588.766 ISBN 978-3-86256-005-9
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Paul, Begleiten statt erobernn Best.-Nr. 588.749 ISBN 978-3-937896-95-3
Reimer, Gott in der Welt feiern Best.-Nr. 588.777 ISBN 978-3-937896-90-8
Ihr Buchhändler stellt Ihnen gerne weitere Titel aus dem Neufeld Verlag vor und überreicht Ihnen unseren aktuellen Prospekt!
Tersteegen/Baumann, In Gottes Gegenwart Best.-Nr. 588.739 ISBN 978-3-86256-012-7
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Klassen, Die weiße Möwe Best.-Nr. 588.658 ISBN 978-3-937896-58-8
Huebert, Die Stimme des Königs Best.-Nr. 588.776 ISBN 978-3-937896-91-5
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Heinrich, Lieben, was das Zeug hält Best.-Nr. 588.783 ISBN 978-3-937896-83-0
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Werner, Zehr, Fairsöhnt Jesus Christus Best.-Nr. 588.747 Best.-Nr. 588.738 ISBN 978-3-937896-96-0 ISBN 978-3-86256-013-4
Artikel-Nr. 588 997 | 12/2010 | 9.500 | Titelbild: © Conny Wenk www.connywenk.com, www.alittleextra.de
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Heimowski, Ich bin dafür! Best.-Nr. 588.665 ISBN 978-3-937896-65-6
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Geddert, Verantwortlich leben Best.-Nr. 588.649 ISBN 978-3-937896-49-6
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Faix, Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Best.-Nr. 588.661 ISBN 978-3-937896-61-8
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