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Inhalt Wie alles anfing............................7 Montag ........................................ 21 Dienstag...................................... 25 Mittwoch..................................... 45 Donnerstag ................................ 57 Freitag ......................................... 69 Samstag ...................................... 79 Sonntag ....................................... 89 Montag ........................................ 97 Dienstag.................................... 105

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einmal alles anders! Beschwingt ging ich das letzte Stück zur Musikschule. An den Hund hatte ich gar nicht mehr gedacht. Als ich nach dem Unterricht hinauskam und der Hund sich wie selbstverständlich erhob, um mir hinterherzugehen, schimpfte mich eine Mutter mit einem ängstlich aussehenden Mädchen an der Hand aus: „Ist das dein Hund? Hast du schon mal was davon gehört, dass man die hier anbinden muss und nicht einfach so frei herumlaufen lassen darf?!“ „Das wird ja immer schöner!“, dachte ich ärgerlich und überlegte, mit was ich den Hund auf dem Rückweg von mir ablenken sollte. Lakritzschnecken hatte ich ja nun nicht mehr. Im Tunnel war kein wilder Mann weit und breit zu sehen. Ich konnte also ungehindert weitergehen, den Hund mal hinter, mal vor mir. Es schien mir so, als wüsste er mittlerweile sogar, wo ich wohnte. Ja und dann kamen sie: die drei großen Jungs! Ich hasse es, eine Gitarre auf dem Rücken zu haben, wenn ich ihnen begegne! Das Laufen ist dann so beschwerlich, dass ich es meistens gar nicht erst probiere. Es hat sowieso keinen Sinn! Grinsend kamen sie näher. Ich glaube, sie genießen den Augenblick, wo sie dann direkt

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vor einem stehen und die Angst in den Augen sehen können! Ich weiß nicht, wie oft ich es mir schon erträumt habe, ihnen mutig in die Augen zu sehen und ganz beiläufig zu sagen: „Entschuldigung, darf ich bitte mal vorbei!“ Ich würde mich dann ganz einfach aus ihrem Griff an meinem Oberarm lösen, um weiterzugehen und sie würden da stehen und den Mund nicht mehr zukriegen.

Leider war das eine Wunschvorstellung und die Realität stand in Form von einem nach Zigaretten stinkenden Kevin vor mir. Wie gelähmt ließ ich meinen Kopf und die Schultern hängen und wartete auf mein Urteil. „Hast du diesmal Geld dabei, Zwerg? Und komm nicht wieder auf die Idee, uns mit so ’nem Lakritzscheiß abzuspei-

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sen!“, spuckte der Boxer mir entgegen. Ich hatte natürlich kein Geld dabei. Noch nicht einmal eine Lakritzschnecke. Kevin grinste fies und hielt die Zigarette vor meine Augen. „Hast du so ein Teil schon mal ganz aus Versehen auf den Arm gedrückt bekommen? Das tut weh!“ Die beiden anderen lachten gemein. Dann kam Dennis noch einen Schritt näher und baute sich drohend vor mir auf. Mir war hundeelend zumute! Krampfhaft überlegte ich, was ich ihnen geben könnte, aber mir fiel nichts ein. In meinem Kopf brauste nur ein Gedanke: Angst! Bild 5: Tim mit der Gitarre auf dem Rücken und der rauchende Dennis

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Dann ging alles ganz schnell. Ich hörte nur, wie Dennis plötzlich aufheulte und kurz darauf auch Kevin laut fluchend um sich schlug. In dem ganzen Gewühl festzustellen, was eigentlich passierte, war unmöglich! Das Letzte was ich von den dreien sah, war der Typ mit der zu weiten Hose, an der sich der Hund festgebissen hatte. Plötzlich rutschte ihm die Hose über die Knie und er fiel zu Boden. Aufheulend überließ er seine Hose dem wütenden Hund und rannte hastig in Unterhosen davon! Ich stand völlig sprachlos da. Kein Haar war mir gekrümmt worden! Der Hund schüttelte die Hose noch einige Zeit hin und her, wie um ein lästiges Insekt zu vertreiben und dann ließ er sie direkt über einer schmutzigen Pfütze fallen. Wir sahen uns an. Der Hund und ich. Und auf einmal verstand ich: Opas Gebet hatte funktioniert! Wie zwei alte Freunde, die gemeinsam eine Schlacht gewonnen hatten, trotteten wir nach Hause. Als ich an unserer Tür schellte und mit dem Hund an der völlig überrumpelten Mutti vorbeiging, war es schon fast so, als hätten wir uns ewig gekannt. Meine Mutter brauchte eine ganze Zeit, bis sie die Sprache wiedergefunden

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