Randy Kay
Offenbarungen aus dem Himmel
Ein Erfahrungsbericht über den Tod, das Leben danach und 31 übernatürliche Entdeckungen

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Randy Kay
Offenbarungen aus dem Himmel
Ein Erfahrungsbericht über den Tod, das Leben danach und 31 übernatürliche Entdeckungen

Originally published in the USA by
Revelations from Heaven
ISBN 978-0-76845-937-1
Copyright © 2021 – Randy Kay
Deutsche Übersetzung © 2024
ISBN 978-3-98602-073-6 Alle Rechte vorbehalten.

Pferdemarkt 1
D – 31737 Rinteln Fon (05751) 7019 229 info@king2come.de www.king2come.de
1, Auflage, September 2024
Die Bibelzitate sind in der Regel der Revidierten Elberfelder Bibel, R. Brockhaus Verlag Wuppertal, entnommen. Folgende weiteren Bibelübersetzungen kamen zum Einsatz (im Text jeweils mit den Kürzeln in den Klammern gekennzeichnet):
• Hoffnung für alle® (HFA): Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®, Brunnen Verlag, Basel, Gießen.
• Luther Bibel, 2017 (LU): Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers, revidierte Fassung, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2016.
• Schlachter 2000 (SL): Copyright © 2000 Genfer Bibelgesellschaft
3. Die Christus-Mentalität entwickeln
4. Mit den Augen des Herzens sehen
5. Der Schmetterling
6. Der Himmel als Heimat
7. Der Charakter des Himmels
8. Tränen in einer Flasche
Wie wäre es wohl, Jesus zu begegnen? Diese wichtige Frage stellt sich wahrscheinlich irgendwann jeder Christ. In Offenbarungen aus dem Himmel: Ein Erfahrungsbericht über den Tod, das Leben danach und 31 übernatürliche Entdeckungen gibt der Autor Randy Kay wichtige Einblicke in diese Thematik. Er beschreibt grundlegend, wie ihm Jesus während seiner Nahtoderfahrung (NTE) begegnete. Im Einklang mit meinen NTE-Forschungsergebnissen berichtet dieses Buch von der gewaltigen Liebe Jesu, und wie wichtig wir alle für Ihn sind. Beim Umblättern jeder Seite wirst du zutiefst inspirierende Einsichten über Jesus finden. Beispielsweise gibt Jesus Randy Kay mit folgender Zusage Hoffnung und Zuspruch: „Ich bin bei dir, mein Geliebter – immer.“ Lass dir dieses hervorragende und gut gelungene Buch nicht entgehen; es ist äußerst empfehlenswert.
Dr. med. Jeffrey Long
Autor der New York Times-Bestseller Beweise für ein Leben nach dem Tod und Neue Beweise für ein Leben nach dem Tod
„Gottes Geist bewegte mich, mein Herz zu öffnen und all die Schätze auszupacken, die ich sorgfältig verschlossen hatte.“ Randy Kay ist ein bemerkenswerter Mann und ein wunderbarer Autor. Der ursprüngliche Skeptiker erfuhr Veränderung durch die Begegnung mit Jesus. Das obige Zitat sagt alles. Der Herr öffnete sein Herz. Randys Bericht über seine erstaunliche Erfahrung nach dem Tod rührt mich zu Tränen.
Heidi Telpner Barr, Exam. Krankenschwester
Autorin von One Foot in Heaven, Journey of a Hospice Nurse („Ein Fuß im Himmel – Die Reise einer Hospiz-Krankenschwester”)
Falls dich die Lektüre von Randy Kays erstem Buch Dying to Meet Jesus und sein Interview nicht ausreichend beeindruckend haben, mach dich bereit: Du betrittst eine neue Dimension, nimmst du sein neues Buch Offenbarungen aus dem Himmel in die Hand. Dieser biblisch fundierte Bericht über Randys Nahtoderfahrung führt dich direkt und so anschaulich in das Herz Gottes, als wärst du an Randys Seite. Seine Beschreibungen übertreffen alles, was wir uns in der Gegenwart Gottes je erhoffen könnten. Sollte die beschriebene Begegnung nicht ausreichen, werden dich die enthüllten Wahrheiten über die Art und Weise, wie du Gottes Gnade, Weisheit, Barmherzigkeit und Liebe wahrnimmst und empfängst, tiefgreifend verändern. Wir können nicht leben, wenn wir nicht sterben, und durch Randy Kays Erfahrung haben diese Worte mehr Gewicht, als wir es uns vorstellen können. Diese lebensverändernde Lektüre wird dich herausfordern und auf vielen Ebenen segnen.
Rabbiner Eric E. Walker
Geschäftsführender Direktor/Moderator Revealing the Truth („Die Wahrheit enthüllen“)
Randy Kays Offenbarungen aus dem Himmel ist weit mehr als nur ein Buch. Beim Lesen wurde mein Geist sich sofort der Gegenwart Jesu in meinem Zimmer bewusst. Jedes Kapitel beruft sich auf die Person Jesu. Eines meiner vielen Lieblingszitate von Randy lautet: „Gott lebt auf der anderen Seite des Todes“. Wenn du einen geliebten Menschen verloren hast oder gerade unter einem Verlust leidest, wird dieses Buch deiner Seele Trost und Liebe spenden. Randy berichtet von himmlischen Erfahrungen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Nun glaube ich, dass es im Himmel so viel gibt, worauf ich mich freuen kann. Randys Liebe zu Jesus wird in jedem Leser ein kindliches Gefühl von „Das will ich auch“ hervorrufen.
Beatriz Zaldana
Convergence Ministry, Winnetka, CA bea@convergenceministry.org
Mit Offenbarungen aus dem Himmel hat uns Randy Kay ein starkes und aufschlussreiches Geschenk gemacht! Er sagt: „Bevor ich dieses Buch schrieb, betete ich, Gottes Weisheit möge meine Fähigkeit erleuchten, eine geistliche Sprache in den Dialekt dieser Welt zu übersetzen. So kann ich dir helfen, insbesondere die Liebe Gottes zu verstehen.“ Genau dies werden diese 31 Offenbarungen mehr als alles andere enthüllen: die Liebe Gottes! Darüber hinaus findest du einige der besten mir bekannten Lehren über Bestimmung, sowie Trost und Ermutigung bezüglich der Zukunft, den Himmel! Du wirst feststellen, dass Randy nicht nur ein begnadeter Autor ist, sondern auch ein ausgezeichneter Gelehrter und Lehrer der Bibel. Lass dich nicht dazu verleiten, Seiten zu überspringen oder zum Ende zu eilen. Auf jeder Seite und in jeder der Offenbarungen gibt es zu viele aufschlussreiche Informationen. Nimm dir Zeit. Bitte Gott, dir zu zeigen, was du am meisten brauchst – und was du anderen mitteilen sollst. Randy, ich danke dir!
Rich Marshall
Autor von God@Work und God@Work II Moderator von God@Work auf GodTV
Als Autor entfaltet Randy Kay gekonnt die Wunder des Himmels, welche weitaus besser und realer sind als alles, was man auf Erden erleben kann. Randys Geschichte ist glaubwürdig und seine Erzählweise und die beschreibende Wortwahl fesseln den Leser. Dieses Buch bezeugt kraftvoll, wie der Himmel wirklich ist und dessen ewige Wahrheiten.
Ich empfehle Offenbarungen aus dem Himmel jedem, der einen zuverlässigen Bericht über eine Nahtoderfahrung sucht. Der Leser sollte jedoch darauf vorbereitet sein, selbst mehr Klarheit über den Sinn des eigenen Lebens auf der Erde zu erhalten, sowie ein tieferes Verständnis über den einzig wahren Gott, der im Himmel herrscht und regiert.
Kapitän Dale Black Bibellehrer und Autor Flight to Heaven („Flug zum Himmel”) und Visiting Heaven („Den Himmel besuchen”)
Offenbarungen aus dem Himmel verbindet auf brillante Weise fundierte theologische und wissenschaftliche Forschung mit einer unglaublich herrlichen und geistlichen Reise, die der Autor durch einen qualvollen Tod und die anschließende Rückkehr ins Leben erlebte. Ich kann den Wahrheitsgehalt dieses übernatürlichen Ereignisses bezeugen, da ich zu jenen Freunden gehörte, die an Randy Kays Bett für sein Leben beteten, als er im Sterben lag. In diesem fesselnden Buch verwebt er seine wundersame halbe Stunde im Himmel mit Geschichten aus seinem Leben, biblischen Lehren und vor allem mit der Weisheit und den faszinierenden Worten in den 31 Offenbarungen von Jesus. Dieses äußerst bewegende Buch sollte man genießen und dann mit anderen teilen.
Marie Chapian
New York Times Bestseller-Autorin von Angels in Our Lives („Engel in unserem Leben”) und Quiet Prayer, the Hidden Purpose and Power of Christian Meditation („Stilles Gebet – Die verborgene Absicht und Kraft christlicher Meditation”)
„Es war die befreiendste Erfahrung meines Lebens.“ Wow! Sterben war die befreiendste Erfahrung für Randy Kay. Nie zuvor habe ich jemanden mit einer Nahtoderfahrung getroffen. Randy ist aus echtem Holz. Er ist so voller Leben, weil er versteht, was Gott ihm in dieser Welt gegeben hat. Dieses Buch, Offenbarungen aus dem Himmel, wird dich in eine bessere Version deiner selbst verwandeln. Du wirst die Welt anders sehen, die Menschen mehr lieben, das Leben mehr lieben. Und warum? Weil Randy eine übernatürliche Gabe von Gott hat, uns durch seine persönlichen Erfahrungen zu führen, als wären wir selbst dabei. Bereite dich darauf vor, verwandelt und in deinem Leben als Mensch auf die nächste Stufe gehoben zu werden. Ich bin überwältigt und du wirst es auch sein.
Brae Wyckoff
Präsident von Kingdom Creativity International, Direktor Kingdom Writers Association und preisgekrönter Autor www.BraeWyckoff.com
In seinem Buch Offenbarungen aus dem Himmel gibt Kay Einblicke und Antworten auf theologische Fragen, die Gläubige seit Jahrhunderten beschäftigen. Besonders faszinierend sind die Erinnerungen an seinen Besuch im Himmel und seine Beschreibungen der Hölle sowie aller Kuriositäten des Jenseits. Er befasst sich mit Themen, an die sich die meisten nie herantrauen würden, für die aber alle gerne klare und deutliche Antworten hätten. Durch seine große Gabe des Geschichtenerzählens malt Kay uns in einfachem Stil Bilder, die Gottes Wahrheiten ans Licht bringen. Es erübrigt sich zu sagen, dass Kays Buch Offenbarungen aus dem Himmel eine der fesselndsten und interessantesten Lektüren ist, die ich seit langem gelesen habe. Es ist aufschlussreich, überzeugend, fesselnd und insgesamt wunderbar zu lesen.
Tommy Barnett
International dienender Pastor der Dream City Church, Phoenix Co-Pastor des Los Angeles Dream Center
Es heißt, ein Mann mit einem Zeugnis ist niemals von Beweisen abhängig. Der Bericht über diese lebensverändernden Erfahrungen fordert jeden von uns heraus, die eigene Sichtweise auf Gott und die Ewigkeit zu erweitern. Deine Sicht auf die Ewigkeit wird nicht nur die Art und Weise verändern, wie du über dieses Leben denkst, sondern auch, wie du es führst. Möge dich die Lektüre dieses Buches reizen, eine ewige biblische Perspektive auf dein Leben zu kultivieren.
Jurie Kriel
Leitender Pastor der 5twelve City Church Austin, Texas
Dieses Buch widme ich meinem besten Freund und geschätzten Gott, Jesus Christus. Danke, dass ich Dich für eine Weile in Deinem Zuhause besuchen durfte.
Um ein Buch über den Himmel und das während dieser Zeit Gelernte schreiben zu können, wurde ich zum einen an Orte geführt, von denen ich zuvor dachte, sie spotteten jeder Beschreibung, und zum anderen sah ich aber auch meine himmlische Familie, an die ich mich immer erinnern werde. Nichts von alledem wäre ohne die treibende Kraft des Geistes Gottes möglich gewesen. Jesus umarmte mich, während mein Körper langsam starb und wir auf unserer Reise durch den Himmel waren. Ich bin nichts ohne Jesus – doch mit Ihm bin ich von besonderem Wert.
Meiner Frau Renee bin ich unendlich dankbar für ihre Unterstützung während all der vielen Stunden, Tage und Nächte, in denen ich mich abmühte, meine Gedanken in Worte zu fassen. Sie wusste, welche Opfer der aufwändige Schreibprozess dieses Buches fordern würde. Dennoch hielt sie meine Botschaft für so bedeutsam, dass ich zahllose Stunden und Anstrengungen in die Fertigstellung dieses Werkes investieren konnte.
Zwar mag es als selbstverständlich erscheinen, aber ich muss dem Heiligen Geist und all jenen danken, die unter Seiner Führung in mein Leben hineingesprochen haben: Sie haben mich inspiriert, über Dinge zu schreiben, die meine begrenzte Ausdrucksfähigkeit eindeutig übersteigen. Einiges von dem, was ich eigenhändig getippt habe, lässt mich beim erneuten Durchlesen denken: „Kam das wirklich von mir?“ In diesen Fällen lautet die richtige Antwort wohl: Nein, es kam lediglich durch mich.
Meine herzliche Anerkennung gilt John Burke. Er hat Jahrzehnte seines Lebens damit verbracht, Nahtoderfahrungen zu erforschen, um die Gültigkeit dieser wahren Berichte über das Leben nach dem Tod zu untermauern. Vor allem sein Buch So ist der Himmel setzte mich frei, meine eigene Geschichte zu erzählen.
Ich danke meinem Verlag Destiny Image und insbesondere Shaun Tabatt. Er hat mir ermöglicht, dieses Buch möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, damit sie gesegnet werden können.
Ein ganz besonderer Dank geht an meine Kinder Ryan und Annie: Sie haben mich durch die Zeit ihrer Kindheit und Jugend gesegnet
und ehren mich nun mit ihrem Charakter. … und an meine erweiterten Familienmitglieder, Jonathan und Florencio, die mich mit ihrer Gegenwart segneten, während ich sie in mein Herz schloss.
Schließlich danke ich all jenen, die Teil meines geistlichen Lebensweges waren: Rich Marshall, Joe Irwin, Sheila Harden, Ted Lloyd Jones, Sheri Briggs, Kenny Crews, Judy Bay, Vic Hisaw (im Himmel), und Wayne Miller (im Himmel). Und zuletzt dies an den kleinen krebskranken Jungen, der im Krankenhaus sterbend für mich betete, und den ich im Himmel wiedertraf: Danke!
Mehrere von Randys Eigenschaften beeindruckten mich gleich bei unserem ersten Treffen. Erstens ist Randy ein Geschäftsführer und seine frühere medizinische Karriere brachte ihm einen Artikel im Time Magazine ein. Er erlebte Ruhm und Reichtum. Randy hat nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren, falls seine Geschichten über den Besuch im Himmel erfunden wären. Für meine Untersuchung von mehr als 1.000 Fällen von Nahtoderfahrungen (NTE) entspricht er genau dem von mir gesuchten Profil. All diese Menschen waren bereits klinisch tot, wurden aber durch die moderne Medizin wiederbelebt.
Als ehemaliger Ingenieur bin ich eher skeptisch eingestellt. Ich schrieb das Buch So ist der Himmel, um zu zeigen, dass die Gemeinsamkeiten, von denen Tausende von NTEs auf der ganzen Welt berichten, auf spektakuläre Weise mit der Bibel übereinstimmen. Und ich suchte nach solchen Geschichten, die frei von Hintergedanken sind. Als Randy mich nach der Lektüre von So ist der Himmel kontaktierte und eine eigene Geschichte zu erzählen hatte, wollte ich ihn unbedingt treffen.
Während mein Sohn und ich mit Randy in einem Hafenrestaurant in San Diego zu Abend aßen, fiel mir seine zweite bemerkenswerte Eigenschaft auf: seine bescheidene Haltung und seine überwältigende, aufrichtige Liebe zu Gott. Wenn man mit einem klinisch Verstorbenen am Tisch sitzt und dessen Berichten über Erfahrungen in Gottes Gegenwart zuhört, spürt man eine Authentizität und Ergriffenheit, die erkennen lässt: „Diese Person wurde durch jene Erfahrung zutiefst verändert.“ Ich habe keinen Zweifel an Randys Integrität und Aufrichtigkeit.
Seit diesem ersten Treffen bin ich mit Randy befreundet und ich lauschte vier oder fünf Mal den Berichten von seiner Begegnung mit Jesus. Er konnte nie über seine Umarmung durch Jesus sprechen, ohne dabei von seinen Gefühlen überwältigt zu werden. Es war, als könne sein vergänglicher Körper die Tiefe und Weite der Liebe Jesu nicht fassen und offenbar erlebte er erneut diese Liebe beim Nacherzählen. In meiner Studie sagen viele Nahtod-Erfahrene, ihre Erinnerung an den Himmel sei nicht mit anderen Erinnerungen vergleichbar. Wie
Randy berichten sie, diese sei heute noch genauso präsent und real wie damals; ganz gleich, wie viele Jahre auch vergangen sind.
Randy ist glaubwürdig. Er liebt Jesus zutiefst und folgt Ihm mit ganzem Herzen. Diese völlige Ergriffenheit spürte ich jedes Mal, wenn Randy von seinem Zusammensein mit Jesus sprach; so etwas lässt sich nicht so leicht vortäuschen. Und warum sollte er das auch tun? Er braucht weder Geld noch Ruhm, noch wünscht er sich, von einigen seiner Kollegen im medizinischen Bereich oder in der Berufswelt als halbwegs verrückt bezeichnet zu werden. Aber Randy ist Jesus begegnet, und er kann es nicht leugnen. Diese Begegnung hat ihn für immer verändert.
In Dying to Meet Jesus erzählt Randy von seinen Kämpfen und Herausforderungen, sowie von seiner Begegnung mit Jesus, als sein Körper an diesem Tag im Krankenhaus kollabierte. In seinem neuen Buch Offenbarungen aus dem Himmel berichtet Randy darüber hinaus von den Gesprächen und den Lektionen, die er aus der Begegnung mit Jesus gelernt hat. Zudem hilft er uns, diese wertvollen Lektionen heute auf praktische Weise anzuwenden.
Dabei handelt es sich nicht um über die Bibeloffenbarungen hinausgehende, neue und zusätzliche Offenbarungen. Vielmehr sind es Erläuterungen oder Erkenntnisse darüber, die Lehren Jesu zu leben. Zum Beispiel sagt uns Gott in der Heiligen Schrift, dass wir zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurden. Wir alle wollen unsere Bestimmung kennen. Worin aber besteht sie? Wie können wir wissen, ob wir sie erfüllen?
Nun, Randy hat Jesus direkt danach gefragt. Jesu Antwort entspricht genau dem, was in der Bibel steht. Und doch gibt mir die Art und Weise, wie Er es Randy erklärte, tiefen Frieden. Denn ich kann erkennen, dass ich Gottes Bestimmung für mein Leben erfülle. Ich war sehr froh, meinen Sohn an diesem Tag zum Mittagessen mitgenommen zu haben. So konnte er von Randy hören, was Jesus über das Finden des Lebenszwecks sagte. Sicher stimmst du mir zu, dass sich schon für diese Erkenntnis das ganze Buch lohnt. Dennoch gibt es viele weitere Einsichten, die dir helfen werden, dich zutiefst in Jesus zu verlieben und ein Leben lang vertraut mit Ihm zu leben.
Kritische Stimmen behaupten, christliche Nahtoderfahrungen würden dem etwas hinzufügen, was Gott in der Heiligen Schrift offen-
bart hat. Dies tut Randy in seinem Buch aber keineswegs. Vielmehr helfen uns seine Offenbarungen (oder Einsichten), die Lehren Jesu zu leben, um so dem Gott der Bibel näher zu kommen.
Es mag einige NTE-Interpretationen geben, die nicht mit dem übereinstimmen, was Gott in der Heiligen Schrift offenbart hat. In solchen Fällen rate ich, vertraue dem, was Gott in der Heiligen Schrift sagt. Nach dem Studium von über 1.000 NTE-Berichten bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihre Enthüllungen (die Gemeinsamkeiten ihrer Erfahrungen), perfekt mit der Bibel übereinstimmen. Aber Nahtoderfahrungen sind wirklich eine außerweltliche Erfahrung. So „interpretiert“ jeder Einzelne diese Erfahrung nach seinem eigenen Verständnis und seiner Weltanschauung.
Deshalb rate ich niemandem, sein Verständnis oder seine Theologie über das Leben im Jenseits aus NTE-Berichten abzuleiten. Erstens starben diese Menschen nicht vollständig; sie kamen zurück. Außerdem habe ich festgestellt, Nahtod-Erfahrene berichten übereinstimmend, an eine Grenze gekommen zu sein. Sie wussten intuitiv, diese könnten sie nicht überschreiten und müssten auf die Erde zurückkehren. Nahtoderfahrungen können uns also nicht sagen, was jenseits der Grenze (in der Ewigkeit) liegt; Gott hingegen hat dies durch die Heilige Schrift offenbart. Die Bibel sollte also die Nahtoderfahrungen interpretieren, nicht umgekehrt.
Wo uns nun die Heilige Schrift ein Schwarz-Weiß-Bild des zukünftigen Lebens vermittelt, fügen diese NTE-Geschichten dem von Gott bereits gezeichneten Bild Farbe hinzu. Sie helfen uns, eine Vorstellung vom Himmel zu entwickeln, damit wir für Ihn leben wollen, zumal wir aufgefordert sind, Ihn uns vorzustellen und für Ihn zu leben:
Richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht. Kolosser 3:2, HFA
Offenbarungen aus dem Himmel wird dir genau dabei helfen.
John Burke
Pastor und Autor des New York Times Bestsellers So ist der Himmel: Nahtod-Erfahrungen, die Versprechen Gottes und die außergewöhnliche Zukunft, die dich erwartet
Mein Buch Dying to Meet Jesus (Sterben, um Jesus zu begegnen) handelt von Gebrochenheiten. Außerdem habe ich dort kurz meine Erfahrung mit dem Leben nach dem Tod angesprochen. Zu meiner Überraschung lasen dieses Buch viele Menschen mit Selbstmordgedanken. Ich erhielt einige bewegende Zuschriften von Menschen, die entweder einen geliebten Menschen verloren hatten, unter Notlagen litten oder hoffnungslos geworden waren.
Einige Menschen waren enttäuscht, weil ich nicht in Gänze von meiner Zeit im Himmel berichtet hatte, nachdem ich im Krankenhaus klinisch tot war. Sie wollten den ganzen Umfang meiner Erfahrung und Offenbarungen kennen, die mein Leben für immer veränderten.
Ich bat den Heiligen Geist um Weisheit und so wurde mir klar, ich sollte meine einst als persönlich betrachteten Offenbarungen mit anderen teilen. Und sobald ich dann den Stift in die Hand nahm, floss alles vollkommen klar aus mir heraus. Zuvor erschien mir dies zu wolkig und unmöglich, es anderen gegenüber verständlich auszudrücken. Ich musste erkennen, meine Inspiration kam nicht nur von mir, sondern von dem Einen, von meinem ständigen Begleiter im Himmel.
Mehrere Jahre hielt ich meine Erlebnisse nach meinem Nahtod geheim. Sie waren mir zu persönlich, ich verbarg sie in meinem Herzen und verschloss sie wie in einer Schatztruhe. Insgeheim befürchtete ich, einige Menschen könnten meine lebensverändernde Erfahrung abtun. Außerdem gehörten sie mir. Ich erzählte nur einer Handvoll nahestehenden Menschen davon und benutzte dabei Superlative wie „erstaunlich“ und „unglaublich“. Am häufigsten wiederholte ich: „Jesus ist nicht annähernd so, wie ich Ihn mir vorgestellt hatte.“ Wie sollten andere Menschen auch jemals das Erlebte begreifen? Es wäre, als wollte man jemandem, der noch nie einen Berg gesehen hat, den Nervenkitzel eines Gipfelerlebnisses erklären. Den Himmel in einer Sprache beschreiben zu wollen, für die es keine Worte gibt, wäre schwieriger, als Pudding an eine Wand zu nageln. Und wie erklärt man die Quintessenz der Liebe? Oder die
geistlichen Wahrheiten, die mich im Himmel verwandelten? Könnte man sie überhaupt in einer physischen Welt wiedergeben, die durch Zeit, Raum und Verstand begrenzt ist?
Während ich über Gebrochenheit schrieb und meine Nahtoderfahrung kurz erwähnte, spürte ich: Mein liebster Freund und Abba Vater wollte, dass auch andere die Fülle der grenzenlosen Liebe Gottes für sie besser verstehen könnten. Deshalb verschenkten wir mehrere meiner Bücher an jene, die mit Behinderungen kämpfen; an gebrochene Seelen, die Selbstmordgedanken quälen; und an Soldaten mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Die überwältigende Liebe Jesu Christi durchbrach offensichtlich meine Unfähigkeit, diese Liebe vollständig auszudrücken, gerade weit genug, um einige Menschen näher zu Gott zu ziehen, wo sie die Antwort auf ihr Leiden entdecken konnten. Mehrere Leser wollten darüber hinaus wissen, wie es war, Jesus in einem berührbaren Körper von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.
Da wurde mir schlagartig klar: Gottes Geist drängte mich, mein Herz zu öffnen und all meine sorgfältig verschlossenen Schätze auszupacken. Ich breitete sie gedanklich aus und entstaubte alle Tagebücher, die ich im Anschluss an meine Wiederbelebung nach dem Herzstillstand und Gehirntod gefüllt hatte. Die Erinnerungen an meine Erlebnisse waren so frisch wie an dem Tag, an dem Jesus sie mir gab. Gottes Offenbarungen hatten meine Einstellung zum Leben verändert, mir einen neuen Sinn gegeben, und nun ist es an der Zeit, sie mit anderen zu teilen – mit dir.
Die meiste Zeit meines Lebens kämpfte ich mit irgendeiner Krankheit. Wegen Lungenproblemen und eines Asthmaleidens musste ich schon als Kind sehr viel Zeit im Krankenhaus verbringen. Meine jugendlichen Geschwister wollten mir nachts nicht auf den Rücken klopfen, um den Stau in meinen Lungen zu lösen. Deshalb übernahm meine Mutter diese Aufgabe und klopfte mir jeden Morgen und jede Nacht auf den Rücken, während ich im Bett oder auf dem Boden schwitzte und panisch keuchte. Viele Tage und Nächte hatte
und habe ich auch heute noch Atemprobleme. Mehrmals erkrankten meine geschwächten Lungen an einer lebensbedrohlichen Entzündung.
Zu Beginn der Krankheiten, die mich schließlich „umbrachten“, fand ich es seltsam, dass Gott mich buchstäblich zu Tode ersticken ließ. Dieses fürchtete ich mehr als alles andere, da ich schon als Kind ständig mit Atemnot zu kämpfen hatte. Aufgrund dieser immer mehr zunehmenden Angst weigerte ich mich sogar, ins Schwimmbecken zu gehen, weil ich beim Schwimmen nicht frei atmen konnte. Kurz vor meiner Nahtod-Erfahrung (NTE) dachte ich darüber nach, wenn mein Leben mit Sauerstoffmangel begann, würde es wohl auch auf dieselbe Weise enden.
Selbst beim Schreiben dieses Buches fällt mir das Atmen schwer. Ich habe defekte Lungen, beschädigte Klappen in meinem Venensystem und bin anfällig für Infektionen. Das sage ich nicht, um Mitleid zu erregen. Vielmehr möchte ich bezeugen, dass Gott in meiner Schwäche stark ist und oft gerade eine selbst erfahrene Einschränkung benutzt, um andere von ähnlichen Beeinträchtigungen zu heilen oder ihnen Linderung zu bringen.
Ebenso stelle ich als ehemaliger Agnostiker und NTE-Skeptiker fest, dass ich zu Menschen mit denselben Vorurteilen spreche, die ich hatte, bevor ich Jesus Christus als meinen Herrn und Retter kennenlernte und bevor ich selbst eine NTE hatte. Gott schien dies mit der gleichen Ironie zuzulassen, dass ein Mensch mit geschädigter Lunge und Angst vor dem Ersticken einer ähnlichen Krankheit erlag, die ursprünglich diese Angst verursacht hatte.
Übrigens scheint mir der Himmel eine ähnlich überraschende Verschränkung widerzuspiegeln. Der Himmel ist unbeschreiblich, und doch muss ich diese Erfahrung in Worte fassen, während ich nur zu gerne leugne, was sich meinem Verständnis entzieht.
Ich bin ein sehr praktisch veranlagter Mensch und klinisch versiert, da ich Chirurgen und anderes Personal im Krankenhausumfeld großer Unternehmen in Herz-Kreislauf-Chirurgie und Neurologie unterrichtet habe. Der Himmel entzog sich meiner Fähigkeit, seine Majestät vollständig zu beschreiben – und zwar ungeachtet meines urteilenden Verstandes, der sich nie mit Ungenauigkeiten abfand, bis dann schließlich mein Denken im Himmel überwältigt wurde.
Mein rationaler Verstand musste dort meinem geistlichen Verstand Platz machen. Bis heute ringe ich um die richtigen Worte zu seiner Beschreibung. Denn kaum eines der für eine angemessene Darstellung benötigten Worte ist in einem Lexikon zu finden.
Um zu wissen, wie der Himmel aussieht, musst du zuerst dessen Erbauer verstehen. Denn alles spiegelt dort Gottes glorreiche Handwerkskunst wider. Gott ist Liebe und der Himmel reflektiert diese Liebe. Gott liebt Seine Kinder und möchte ihnen gute Gaben geben. Ich wurde im Himmel mit Geschenken überhäuft, die sowohl geistlich als auch visuell atemberaubend waren – und statt neuer Kleider erhielt ich einen neuen Körper. Gottes Glanz und der Trost des Heiligen Geistes spiegeln sich in der Weite des Universums wider. Ebenso projiziert der Himmel diese wundersame Weite in einer wohligen und erhebenden Umarmung.
Gott erschuf jede vibrierende Farbe, jeden Klang, jedes Wesen und jeden Duft, wobei diese Aspekte im Himmel tausendmal großartiger sind als auf dieser Erde. Im Vergleich dazu kommt mir diese Welt heute oft banal vor. Denn der Himmel war unendlich viel interessanter und fesselnder. Im Gegensatz zu den manchmal trivialen Beschäftigungen in dieser Welt gibt es dort ein Übermaß an Aktivitäten voller Sinnhaftigkeit.
Aber natürlich übertrifft keine Schöpfung das Wunder ihres Schöpfers. Mein größtes Geschenk im Himmel bildete die mit Jesus verbrachte Zeit, einschließlich unserer Gespräche, die alles Wesentliche erhellen. Bedenke aber, bevor du dich nach dieser Erfahrung sehnst, musst du dafür wahrscheinlich erst einmal sterben. Also beginnen wir damit.
Während dieser schicksalhaften Zeit war ich im Begriff zu sterben, ohne es jedoch zu wissen. Alles schien wie immer zu sein, und dann doch nicht mehr. Es begann an einem ganz normalen Tag. Aber mehr dazu später ...
AUF DEN HIMMEL ANBIETEN
Einige Geschichten in diesem Buch dienen dazu, an sich unbegreifliche Eindrücke oder Visionen zu verdeutlichen. Der Himmel ist in mancher Hinsicht dieser Welt ähnlich und in anderer Hinsicht genau entgegengesetzt. Über allem – einschließlich der geistlich himmlischen Realität – thront die positiv verändernde Gegenwart Jesu Christi, welche den ganzen Himmel und alle seine Bewohner durchdringt. Meine Offenbarungen entfalteten sich mit dem Verstehen jener Wahrheiten, die mein Leben veränderten. Erst Jahre später begriff ich, diese Offenbarungen waren nicht nur für mich, sondern sind auch für dich.
Vor meiner Nahtoderfahrung lehnte ich Berichte darüber ab. Genauso wollte ich vor meiner Wiedergeburt Jesus Christus nicht als meinen Herrn und Erlöser anerkennen. Ich neige naturgemäß nicht dem Glauben an Geistliches zu. Meine Welt war früher ausschließlich praktisch und irdisch orientiert. Obwohl ich immer noch mit den Versuchungen dieser Welt zu kämpfen habe, bin ich jetzt kein Skeptiker mehr. Ansonsten wäre ich ein Narr. Alle meine Abschlüsse und Leistungen fixierten mich stets auf Weltliches. Es brauchte den Tod zur Ausrichtung auf die Dinge Gottes. Im Himmel nahm Gott, anders als in dieser Welt, meine ganze Aufmerksamkeit ein. Ich konnte mich nur noch auf das konzentrieren, was für Gott am wichtigsten ist.
Zunächst wollte ich mich mit Beweisen für Nahtoderfahrungen befassen, um meine eigene Erfahrung zu bestätigen. Dann akzeptierte ich jedoch meinen Himmelsbesuch wegen der tiefgreifenden Auswirkungen auf mein Leben als hinreichende Begründung. Bis heute habe ich durch das Mitteilen meiner Nah-Tod-Erfahrung mehr materiellen Wohlstand verloren als gewonnen. Fachleute und Ärzte, mit denen ich regelmäßig zusammenarbeitete, sehen mich heute vielfach anders. Früher nahmen sie mich als rationale und wissenschaftlich orientierte Person wahr. Vieles hat sich geändert, seitdem ich in einem Interview mit meinem ehemaligen Pastor und damaligem Moderator einer Fernsehsendung auf GodTV zu meiner
Nahtoderfahrung befragt wurde. Als einer der ganz wenigen Menschen wusste er von meiner Zeit im Himmel. Im Fernsehen sprach ich über meine jahrzehntelange Forschung über die Prinzipien für eine erfolgreiche Lebensführung. Dabei erzählte ich von meiner Nahtoderfahrung und wurde augenblicklich zum Paradebeispiel für eine Person, die ich einst kritisiert hatte. Ich hatte meine Geschichte nie zuvor mit Freunden und Bekannten geteilt, geschweige denn mit einem Millionenpublikum im Fernsehen.
Ich genoss eine Ausbildung als Humanentwicklungsforscher, medizinischer Berater, Unternehmer und Direktor für klinische Dienstleistungen, fühle mich dazu berufen und bin entsprechend tätig. Ich habe eine Firma für Personalentwicklung gegründet und war davor in leitender Position im Gesundheitswesen und als Geschäftsführer eines Biotechnologieunternehmens tätig. Meine ersten „echten“ Jobs ergriff ich als Journalist, Werbefachmann sowie als Vertriebs- und Marketingfachmann. Ich lebte innerhalb der materialistischen und physischen Realitäten meiner Umgebung. Bevor ich Christ wurde, war ich Agnostiker. Ich studierte Naturwissenschaften und assistierte bei kardiovaskulären und neurologischen Eingriffen, während ich klinische Teams für große Unternehmen leitete. Meine Denkweise war hauptsächlich faktenbasiert. Nachdem ich den Himmel erlebt habe, kann ich nun die Gegebenheiten dieses geistlichen Ortes als Realität akzeptieren – und sie nicht nur unter Glauben einordnen.
Dieses Buch handelt von meinen Beobachtungen und deren Interpretationen. Wie ich später noch erklären werde, glaube ich an die Exaktheit der Bibel und nehme sie als Gottes inspiriertes Wort. Ich habe in Gemeinden gelehrt, bin in den christlichen Dienst berufen worden und habe mich an mehreren christlichen Wohltätigkeitsorganisationen beteiligt. Damit will ich mich nicht rühmen, sondern klarstellen, dass ich aufrichtig an Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser glaube. Ich bin fehlerhaft, aber durch Christus erlöst und betrachte mich selbst als am wenigsten würdig, die Herrlichkeit von Gottes Reich im Himmel zum Ausdruck zu bringen. Einige Theologen fänden es besser, bezeichnete ich meine Nahtoderfahrung als Vision und nicht als eine echte himmlische Begegnung. Aber ich kann meine Erfahrung wohl am besten so verdeutlichen: Sie war
realer als jedes Erleben in dieser Welt; und dies wird im Laufe des Buches für den Leser klarer werden.
Viele Berichte geben Nahtoderfahrungen wieder, von denen einige auf einer Begegnung mit Gott beruhen und andere hängen mit dem Bewusstsein oder einer meta-physischen Erfahrung zusammen. Manche beschreiben Gott als eine „Lichtkugel“ oder mit Hilfe von Eigenschaften, die nichts mit dem Physischen zu tun haben. Einige Theologen weisen darauf hin, wenn Menschen in der Bibel ein Leben nach dem Tod erlebten, erklärten sie ihre Erfahrung nach dem Tod nicht im Detail so wie ich in diesem vorliegenden Buch, oder wie es in einigen anderen neuzeitlichen Berichten der Fall ist.
Die Interpretationen von Nahtoderfahrungen variieren zwar, doch eine Vielzahl wissenschaftlich als auch biblisch fundierter Studien kommt zu folgendem Schluss: Nahtoderfahrungen sind medizinisch unerklärlich, es fehlt an normalen Gehirnfunktionen, und sie werden von der Heiligen Schrift nicht ausdrücklich widerlegt. Mein Bericht konzentriert sich auf genau den Jesus Christus, wie Ihn die Bibel beschreibt. Warum ging und sprach ich mit Jesus, im Gegensatz zu anderen rein metaphysischen Berichten? Hierzu kann ich nur meine Meinung weitergeben. Meine Begegnung sollte wohl dazu dienen, mich auf die Liebe Jesu Christi zu konzentrieren. Hierdurch konnte ich einige der nicht erklärbaren Aspekte Gottes und „des Universums“ verwerfen, die das Leben nach dem Tod in einen fremdartigen Kontext stellen, der fernab von der vertrauten Freundschaft ist, die ich im Himmel genießen durfte.
Folgendes nahm ich aus dem Himmel mit: Gott liebt uns mehr, als wir jemals begreifen können.
Man mag zwar den Wahrheitsgehalt meines Himmelsberichts leugnen, aber nicht die Tatsache meines klinischen Todes. Vor meinem eigenen Nahtod habe auch ich diese Erfahrung geleugnet. Und ich habe mein Erlebnis zunächst nicht öffentlich geteilt, weil es zu persönlich war. Ich befürchtete, die Publikation könnte mein Ansehen in der Geschäftswelt und im medizinischen Bereich gefährden, womöglich sogar in einigen meiner christlichen Kreise.
Es dauerte vierzehn Jahre, bis ein Interview auf GodTV über das Thema „Erfolg im Leben“ meine Nahtoderfahrung enthüllte. Danach spürte ich, Gott wollte die Veröffentlichung meines Berichtes. Und
selbst danach erwähnte ich meine Nahtoderfahrung nur kurz in meinem Buch über das Leiden Dying to Meet Jesus. Es dauerte fast zwei weitere Jahre, bis ich mich schließlich gezwungen sah, meine Tagebücher zu öffnen und den vollständigen Bericht über meine Zeit im Himmel in diesem Buch weiterzugeben.
Mein Herr und Erlöser erlaubte mir nicht nur meine ganze Geschichte mitzuteilen, sondern ich sollte auch weitergeben, was ich während meiner Zeit im Himmel lernte. Und zudem, wie sich diese Erkenntnisse über mich hinaus auf jeden übertragen lassen, der dieses Buch mit Interesse lesen möchte. So wirst du bei der Lektüre zum einen meine himmlischen Erfahrungen mit Jesus entdecken, und gelegentlich teile ich Offenbarungen mit, die nach meinen Begegnungen folgten.
Was dich erwartet, ist sowohl praktischer als auch himmlischer Natur. Meine Ausführungen inspirieren dich hoffentlich, eine größere Nähe zu Gott zu suchen, sowie zu einer tieferen Erkenntnis der Liebe Jesu dir gegenüber. Außerdem ziehen sich kurze Einblicke in den Himmel durch dieses Buch. Diese beschreibe ich bestmöglich und gebe weiter, was Jesus zu mir gesagt hat. Ich teile dir meine Offenbarungen über unseren Lebenszweck, unseren Einfluss auf das Reich Gottes und unsere wichtigsten Eigenschaften mit.
TYPISCHE NAHTOD-PERSPEKTIVEN
Mir ist klar, viele Menschen mit einer angeblichen Nahtoderfahrung liefern ein buntes Potpourri an Erklärungen für die Essenz des Himmels. Einige beschreiben den Himmel wie ein „Generalist“ und ohne Bezug auf eine göttliche Präsenz. Dabei vermitteln sie positive Emotionen, um den persönlichen Eindruck des Himmels oder des Paradieses zu erklären. Andere führen ihre Erfahrung mit einer erleuchtenden Präsenz auf den Kontext eines „Universalisten“ zurück, in dem es entweder keine Gottheit gibt oder diese Gottheit einen gemeinsamen Bewusstseinszustand aufrechterhält. Wieder andere beschreiben eine Art Shangri-La aus dem Blickwinkel eines „Utopisten“, in welchem der Himmel an sich einen idyllischen Ort der Vollkommenheit darstellt.
Viele Theologen neigen zu einer wissenschaftlicheren Beschreibung des Himmels, die entweder auf dem Glauben an den Prämillennialismus oder den Postmillennialismus beruht. Dieser beschreibt im Wesentlichen, dass Gott eine neue Erde erschafft, die oft als Paradies wiedergegeben wird, aber ohne den Thronsaal Gottes. Klassische christliche „Theologen“ glauben an einen Zwischenstatus: In diesem Zustand wartet unser körperloser Geist oder unsere Seele auf die endgültige Vollendung bei der Auferstehung unseres verherrlichten Körpers. Aber unser Geist geht unmittelbar nach dem Tod in die Gegenwart Jesu Christi.
Generalisten, Universalisten, Utopisten und Theologen verstehen den Himmel als einen Ort. Für mich definiert sich der Himmel durch eine Person: Jesus Christus. Mögt ihr, meine Brüder und Schwestern in Christus, während unserer gemeinsamen Reise in diesem Buch durch meinen festen Glauben an Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser bestärkt werden.
Von meinen Freunden aus der Gruppe der Generalisten, die mit der Gesetzlichkeit des Christentums zu kämpfen haben, erbitte ich Folgendes: Haltet durch, wenn ich den Himmel als mehr als nur einen Ort erkläre; denn ich möchte euch meine überwältigend freimachende Erfahrung vorstellen. An meine Freunde unter den Universalisten: Es wäre mir eine Ehre, euch Gott als Freund näher zu bringen, der jenen Frieden ausstrahlt, nach dem wir uns alle sehnen.
Liebe Freunde unter den Utopisten: Auch ich habe das Paradies erlebt, und sogar den Urheber dieses Paradieses. Dessen Gnade möchte ich durch dieses Buch wenigstens ansatzweise zum Ausdruck bringen.
Geliebte Freunde unter den Theologen: Ich habe mich für eine kurze Zeit im Himmel aufgehalten, und möchte bestätigen, was ihr mit eurem erlernten Wissen so eloquent predigt. Ich spreche euch nicht als Seher an, sondern als Zeuge Jesu Christi im Himmel.
Schreiben gehört zu meinen Leidenschaften, seitdem ich Kurse an der renommierten Medill School of Journalism der Northwestern Univer-
sity belegt habe. Tausende von veröffentlichten Artikeln und mehrere Sachbücher zeugen von meiner Vorliebe, Ideen zu Papier zu bringen. Mein erstes „christliches Buch“ über Leiden und Zerbrochenheit beendete ich mit einem Tagebuchabschnitt über meine Erfahrungen im Himmel. In letzter Minute fragte ich meinen Literaturagenten, ob ich diesen Teil streichen sollte. Ich wollte meine Nahtoderfahrung nicht in den Mittelpunkt meines Buches stellen. Er antwortete: „Nein, ich denke, es ist für die Geschichte wichtig.“
Ich befolgte seinen Rat und nachdem viele Menschen Dying to Meet Jesus gelesen hatten, äußerten viele Leser in ihren Kommentaren, meine ganze Geschichte über den Himmel hören zu wollen. Allerdings wollte Gott dabei wohl mehr als nur einen weiteren Bericht über den Himmel. Er möchte den Himmel als Beispiel dafür dienen lassen, wie wir auf dieser Erde leben sollen.
Wie zuvor fiel es mir auch beim Verfassen dieses Buches schwer, meinen Bericht mit anderen zu teilen. Manchmal wünschte ich mir sogar, meine NTE-Geschichte in meine private Gedächtnisbank zurücklegen zu können, damit niemand außer einer Handvoll enger Vertrauter mein Geheimnis kennen würde. Und meine Firma hatte gelitten, seit das Buch herauskam, obwohl es meine Nahtoderfahrung nur streifte.
Ich sah mich der Kritik einiger Leute ausgesetzt und mein bequemes Leben veränderte sich. Doch dann - in einer intensiven Gebetszeit mit meiner Frau - sprach der Heilige Geist erneut zu mir. „Erzähle alles“, hörte ich den Geist meines Herrn sagen. „Teile die gelernten Wahrheiten mit, und Ich werde dich ehren.“ In diesem Moment erkannte ich meinen Egoismus, nicht alles Erlebte und Gelernte erzählen zu wollen. Jetzt verstand ich: Die himmlischen Lektionen waren nicht nur für mich bestimmt, sondern gelten auch dir. Beim Lesen dieses Buches erhältst du nun den vollständigen Bericht über meine Zeit im Himmel. Ich vertraue dir nicht nur meine Geschichte an. Vielmehr opfere ich auch meine Ängste darüber, meinen größten Schatz mit jenen zu teilen, welche ihn für weniger wertvoll halten als die „Perlen“, die er für mich darstellt. Ich offenbare dir den Himmel und was er mich gelehrt hat. Ich präsentiere dir die Wahrheit, schenke dir mein Herz und überlasse dir meine tiefgreifende Entdeckung der Liebe Gottes. Mögest du so wie ich, den Himmel als ein wegweisendes Licht für dein Leben in dieser Welt entdecken. In Liebe, Randy Kay