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Jonathan

NEW YORK TIMES BESTSELLER

Ein

URALTES GEHEIMNIS als WEGWEISER für die Endzeit

Originally published in English by Frontline, an imprint of Charisma 600 Rinehart Road, Lake Mary, Florida 32746, USA

The Josiah Manifesto Copyright © 2023 – Jonathan Cahn All rights reserved.

Deutsche Übersetzung © 2023 Alle Rechte vorbehalten. Zum weltweiten Vertrieb.

Pferdemarkt 1

D – 31737 Rinteln Fon (05751) 7019 229 info@king2come.de www.king2come.de

1. Auflage, Dezember 2023

ISBN 978-3-98602-065-1

Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck

Bibelzitate sind in der Regel der Revidierten Elberfelder Bibel, R. Brockhaus Verlag Wuppertal, entnommen.

Available in other languages from Charisma Media, 600 Rinehart Road, Lake Mary, FL 32746, USA E-Mail: rights@charismamedia.com.

TEIL IV – JEHU UND DER TEMPEL BAALS

TEIL V – DIE JUBELJAHR-ERLÖSUNG

TEIL VII – DAS KIND AUS DEM NIL

37 Die Wende

38 17:04:33

39 Ein Geheimnis der Posaunen

TEIL IX – DER ZERBROCHENE ALTAR

40 24.06.22

41 Der Tag gebrochener Flüche

42 Die Vision

43 Der Pinhas-Faktor

44 Die Dämmerung des Jubeljahres

45 Der zerbrochene Altar

46 Josia

MANIFEST

47 I. Zeitalter des Abfalls

48 II. Gegen den Strom

49 III. Trennung und Widerstand

50 IV. Mächte

51 V. Irdische Agenten des Himmels

52 VI. Das Königreich des Lammes

53 VII. Abschluss

54 VIII. Das letzte Geheimnis

TEIL I ANFÄNGE

1

Die gegenwärtige Finsternis

Eine Finsternis überkommt die Welt.

Diese Dunkelheit ist uralt und doch in ihrem Auftreten neu.

Während ich dieses Buch verfasse, durchdringt sie unsere Medien, unsere Unterhaltungsangebote, unsere Geschäftsbereiche, unsere Schulen, unsere Konzerne, unsere öffentlichen Plätze, unsere Regierungen, unsere Kultur, unser Leben. Sie löst die Transformation unserer Gesellschaft aus, eine Umwälzung uralter Fundamente und Zerstörung uralter Moralnormen, Werte, Wahrnehmungen und Glaubensinhalte.

Es handelt sich um eine unerbittliche Finsternis, die nicht nur danach strebt, zu existieren und zu wachsen. Sie will insbesondere die völlige Herrschaft an sich reißen und alles zur Unterwerfung zwingen. Sie will die Sprache unterjochen, die Wahrnehmung verändern und die Realität in ihr eigenes Bild verzerren. Diese Finsternis verlangt von jeder Zunge, ihren Namen zu bekennen, und jedem Knie, sich ehrerbietig zu verneigen. Sie versucht jeden, der sich ihrer Eroberung widersetzt oder ihr widersteht, zu assimilieren, zu verwandeln oder, wenn nötig, seinen Widerstandswillen zu zerstören. Es ist eine totalitäre Finsternis. Sie wird nicht ruhen, bis alle Lichter ausgelöscht sind.

In anderen Büchern habe ich bereits über diese Finsternis geschrieben, über ihr Fortschreiten, ihre Folgen, ihren Richtgeist und die Geheimnisse, die hinter ihr liegen und ihre eigene Zukunft vorhersagen. Ich wurde oft gefragt: „Gibt es Hoffnung?“ „Was können wir tun?“, und: „Wie nur sollen wir leben?“

Ja, es gibt Hoffnung und ich biete Ratschläge mit Schlüsseln und einem Leitfaden an, wie man während dieser gegenwärtigen und kommenden Finsternis im Licht leben und bestehen kann. Mehr aber als jedes andere bisher von mir geschriebene Buch wird Das Josia-Manifest diese Antworten, diese Ratschläge und diesen Leitfaden detailliert und klar entfalten und auch andere Fragen beantworten …

• Könnten die Ereignisse der Neuzeit, besonders der letzten Jahre, Geheimnisse offenlegen, die zweieinhalbtausend Jahre zurückreichen?

• Könnten diese Geheimnisse den genauen Zeitpunkt einer kürzlichen Katastrophe bestimmt haben, die unser Leben dramatisch verändert hat? Könnten sie die Vorlage für ein Ereignis enthüllen, bei dem das Kapitol der Vereinigten Staaten erstürmt wurde?

• Könnten diese hinter dem Aufstieg und Fall eines südamerikanischen Diktators stecken? Könnten sie die Zusammensetzung und Urteile des Obersten Gerichtshofs geändert haben?

• Könnte ein dreitausend Jahre alter Kalender mit festgesetzten Tagen Licht auf das Geheimnis des dramatischsten Jahres seit Menschengedenken geben? Könnten ein Kind, ein Fluss und eine Prinzessin den Schlüssel zu einer entscheidenden Änderung der Entwicklungsrichtung Amerikas liefern?

• Könnte ein altes Instrument, das in biblischen Zeiten erklang und den Aufstieg von Königen, den Fall von Städten, den Wandel von Zeiten und Epochen und die Macht Gottes markierte, einen historischen Wandel in Bezug auf die amerikanische Gesellschaft eingeleitet haben?

• Könnte eine Reihe nahöstlicher Geheimnisse, die bis in die Zeit der Pharaonen zurückreichen, in der Hauptstadt Washington zusammengeflossen sein und Amerika in einer einzigen Stunde, in einem einzigen Moment beeinflusst haben? Steuert Amerika auf Gericht und Katastrophe zu? Gilt dies gar für die gesamte Welt? Gibt es Hoffnung? Wurde uns inmitten des Gerichts eine Chance auf Erlösung gegeben?

• Ist es möglich, dass es einen Schlüssel, eine Blaupause, eine Offenbarung, eine Antwort darauf gibt, wo wir stehen, was die Zukunft bringt und wie wir angesichts all des vor uns Liegenden bestehen und obsiegen können?

Für die Antworten müssen wir uns auf eine Reise zu prophetischen Geheimnissen begeben. Diese Reise führt uns zu zwei Inseln in der Karibik und im Pazifik und zu zwei alten Königen, von denen der eine ein Geheimnis bleibt, der andere eine Offenbarung ist.

In ihrem Verlauf sehen wir Folgendes: ein Mysterium der Zeiten, eine Pest, zwei Tore, zwei Richter des Obersten Gerichtshofs, einen Gott der Dunkelheit, einen Kalender heiliger Tage, eine Nacht der Zeichen, ein uraltes Übel, eine prophetische Vorahnung, mehr als einen Propheten, eine Vielzahl von Führern, ein bestimmtes Wort, ein Kind und einen Fluss, eine heilige Versammlung, eine Vision, einen Altar, eine Erlösung und ein uraltes Instrument, durch das die Macht Gottes manifestiert wurde.

In meinen Büchern vermeide ich es grundsätzlich, mich selbst zu erwähnen. In dieser Hinsicht wird Das Josia-Manifest anders sein. Ich werde bei einigen der enthüllten Geheimnisse erscheinen, denn ich könnte sie nicht aufdecken, ohne Zeugnis dafür abzulegen, was ich aus erster Hand sah und hörte.

Das Josia-Manifest dringt in Bereiche vor, die ich noch nie zuvor betrat. Einige der Mysterien beginnen dort, wo andere aufgehört haben, wie in Der Vorbote II, Das Paradigma, Das Orakel und Die Rückkehr der Götter.

Deren Enthüllungen werden damit weiter vorangetrieben oder abgeschlossen. Ich werde die Voraussetzungen für jene schaffen, die diese Bücher weder gelesen noch davon gehört haben, und es für jene auffrischen, die sie gelesen haben. Das Josia-Manifest führt diese Bücher auf die nächste Stufe und Ebene und enthüllt Offenbarungen, die ich lange zurückgehalten habe, sowie Dinge, die nach der Veröffentlichung dieser Bücher geschahen. Und so werden Mysterien dabei sein, die sich in der Vergangenheit in die Lüfte erhoben und nun zur Landung ansetzen.

Wir werden uns also auf eine Reise begeben. Diese wird einen Bilderteppich aus miteinander verwobenen Geheimnissen entrollen. Auf den ersten Blick scheinen sie nicht direkt miteinander verbunden zu sein. Und es ist möglicherweise nicht offensichtlich, wohin sie führen. Jedes entpuppt sich als Puzzleteil eines noch größeren Geheimnisses, in dem sie alle miteinander verkoppelt sind.

In den meisten meiner Bücher war der Gesamtkontext, in dem die Mysterien auftauchen, relativ früh erkennbar. Aber in diesem Fall wird ein Mysterium und ein Kontext zu einem anderen und dann zu einem weiteren führen. Doch je weiter die Offenbarung voranschreitet, desto mehr werden die einzelnen Teile ineinandergreifen und zu einer bestimmten Zeit schließlich an einem bestimmten Ort konvergieren. Dies wiederum wird die Tür zur endgültigen Offenbarung öffnen. Diese letzte Offenbarung liefert dann wiederum die Antwort, den Schlüssel, die Blaupause und das Manifest.

Unsere Reise beginnt nun in einem uralten Tal, aus dem die Zerstörung einer Nation entsprang.

2

Das Tal

Der König blickte über das Tal. Seit seiner Kindheit hatte er von den vielen abscheulichen und schrecklichen Geschichten gehört.

Der unheiligste aller Orte

Es lag direkt vor den Mauern der heiligen Stadt, war aber der unheiligste Ort überhaupt. Als er die Weite überblickte, bemerkte er die Steinhaufen, welche die Landschaft übersäten. Der Boden war mit verkohlten Überresten bedeckt und er roch die schwelende Asche. Welch ein verfluchtes Tal.

Bis zu diesem Moment hatte er keinen Grund gehabt, sich dem Tal zu nähern, vielmehr allen Grund, es zu meiden. Es stellte das Gegenteil all dessen dar, was er glaubte und war. Sein Herz war rein, Gott geweiht, unbefleckt. Das Tal hingegen war der Inbegriff von Unreinheit, Befleckung und Unheiligkeit. Als er in dessen Weite starrte, konnte sein Herz nur mit Abscheu und Entsetzen erfüllt sein.

Sein Volk wurde von Anbeginn davor gewarnt. Sie waren von den umliegenden Nationen für die Zwecke Gottes getrennt worden. Aber sie hatten genau getan, wovor sie gewarnt worden waren. Sie wurden den sie umgebenden Völkern gleich. Sie wandten sich anderen Göttern zu, den Göttern des Tals.

Und dort im Tal standen ihre Götzen neben den Steinhaufen. Dort versammelten sie sich, um an den finsteren Riten und Ritualen ihrer neuen Gottheiten teilzunehmen.

Seltsame Opfer

In dieses Tal brachten sie ihre Kinder. Dort, bei den steinernen Altären, führten sie ihre Kleinen in dunkle Zeremonien ein. Und dort auf diesen Altären wurden sie als Opfer emporgehoben. Sie ermordeten ihre Söhne und Töchter. Sie ließen ihre Kinder durch das Feuer gehen. Sie schlachteten ihre Unschuldigsten. Sie vertauschten den grundlegendsten und natürlichsten Lebensinstinkt der Elternschaft mit einem dämonischen, heidnischen Todeswahn.

Väter wurden zu Henkern ihrer Söhne und Mütter zu Mörderinnen ihrer Töchter.

Seit seiner Kindheit hatte der König von den Übeln im Tal gehört und seine eigenen Vorfahren hatten daran teilgenommen. In diesem Tal hatte sein Großvater seinen eigenen Sohn ermordet. Hätte er einen weiteren seiner Söhne geopfert, wäre der junge König nie geboren worden.

Er aber hatte sich gegen die Wege seines Großvaters und Vaters entschieden, sich seit seiner Jugend an Gott gewandt und sich verpflichtet, den Wegen Gottes mit ganzem Herzen und ganzer Kraft zu folgen. Er wusste genau um die Bedeutung des Tals – es war das deutlichste Zeugnis der Abkehr seiner Nation von Gott und seiner tiefsten Tiefen und es war der endgültige Inbegriff seines Untergangs.

Die Stimmen der Kinder

Und er wusste, es ging noch weit darüber hinaus. Das Tal verbarg nicht nur die dunkelsten Übel der Vergangenheit seiner Nation, sondern auch das Schicksal seiner Zukunft. Keine Nation kann wissentlich Tausende ihrer Unschuldigsten töten und am

Ende dem Gericht Gottes entgehen. Die Stimmen der in diesem Tal getöteten Kinder schrien nach Verurteilung. Er machte sich keine Illusionen darüber, was auf dem Spiel stand – es ging um nichts Geringeres als die Zerstörung seiner Nation. Und doch konnte er trotz allem und gegen allen Verstand auf einen anderen Ausgang hoffen. Würde er der Finsternis dieses Tals ein Ende bereiten, so gab es vielleicht Hoffnung; vielleicht könnte es Gnade geben und vielleicht könnte das Gericht verschoben oder abgewendet werden.

Von Leben und Tod

Für die Kinder der Nation war das Tal zum Schiedsrichter über Leben und Tod geworden. Jetzt würde es Schiedsrichter über Leben und Tod der Nation selbst sein. Der Abstieg des Königs in das Tal würde für seine Mission ausschlaggebend sein, um die Nation von der Finsternis zurück zu Gott zu führen – ein Unterfangen der Buße, in Hoffnung auf Erlösung.

Ist es möglich, dass dasselbe uralte Tal der Finsternis den Schlüssel zur Zukunft einer anderen Nation verbirgt – der Zukunft Amerikas? Und könnten der König und die Tat, die er in diesem Tal ausführen würde, den Schlüssel zur Erlösung Amerikas samt einer Blaupause für Gottes Volk offenbaren?

Um die Antwort zu finden, müssen wir uns dem nächsten Puzzleteil des Geheimnisses zuwenden – einer alten Verordnung der Erlösung und Wiederherstellung und ihrer Manifestation auf einer Karibikinsel.

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