GOTT KENNEN LERNEN
Verzeichnis bisher erschienener Bücher und Booklets von Derek Prince Bücher: Allein durch Gnade Als Salz und Licht leben Bibelkurs zum Selbststudium Biblische Prophetie und der Nahe Osten Bittere Oasen Braucht Ihre Zunge Heilung? Danksagung, Lobpreis und Anbetung Das Geheimnis des Kreuzes Das Wesen Gottes entdecken Das Wort Gottes proklamieren Der Anfang der Weisheit Der Ehebund im Lichte Gottes Der Heilige Geist in Ihnen Die Gaben des Heiligen Geistes Die kommende Erweckung Die Versprechen Gottes empfangen Die Waffe des Betens und Fastens Die Zukunft Israels und der Gemeinde Du erquickst meine Seele Ehemänner und Väter Flüche – Ursache und Überwindung Fundamente des christlichen Glaubens Für Gott abgesondert Für‘s Leben verändert Geheimnisse eines Gebetskämpfers Geistliche Kampfführung für die Endzeit Gott kennen lernen Gott stiftet Ehen Gottes Erfolgsstrategie für Ihr Leben Gottes Gemeinde neu entdecken Gottes Heilmittel für Ablehnung Gottes Stimme hören Gottes Verheißung göttlicher Versorgung Gottes Wort heilt Heirat, Scheidung und Wiederheirat Ihr werdet Kraft empfangen! In Gottes Gegenwart eintreten Leben aus Glauben Luzifer ist entlarvt Partner fürs Leben Prophetischer Leitfaden für die Endzeit Richten – Wann? Warum? Wie? Schutz vor Verführung Segen oder Fluch – Sie haben die Wahl Sehnsucht nach Seiner Wiederkunft Sie sind Gott enorm wichtig Sie werden Dämonen austreiben Sühne – Ihre persönliche Begegnung mit Gott Tägliche Andachten: Winter Tägliche Andachten: Frühling
Tägliche Andachten: Sommer Tägliche Andachten: Herbst Tod, wo ist dein Stachel? Um der Engel willen Unerschütterliche Hoffnung Vergäße ich dein, Jerusalem Warum Gottes Kindern manchmal Schlimmes widerfährt Wer bin ich? Zum Überwinden berufen Serie „Nachfolge Konkret“ Angenommen vom Vater Antisemitismus – der Anteil der Christen Biblische Grundlagen für den Befreiungsdienst Bis die Zeit vollendet ist Christus herrscht inmitten Seiner Feinde Das Tal der Entscheidung Deine Berufung ist heilig Der Endzeit entgegen Der letzte Befehl Christi Der Weg nach oben führt nach unten Eine verständige Frau ist vom Herrn Fest in Seiner Hand Für Gott gibt es keine Kluft zwischen den Generationen Gewissheit in der Endzeit Im Ebenbild Gottes Kommt der Antichrist aus Europa? Mein Körper, mein Geist und meine Seele Prophetische Sicht für unsere Zeit Schwerter des Geistes Sicher in unsicheren Zeiten Standfest im geistlichen Kampf Überwindendes Gebet Wachsen in der Furcht des Herrn Was es heißt, ein Mann Gottes zu sein Warum Israel? Zurück zur Einheit Büchlein: Der Tausch am Kreuz Die drei mächtigsten Worte Die Macht des Opfers Die Verführung des Humanismus Für die Regierung beten Fürbitter Gottes Gott, mein Vater Gottes Arznei Gottes Plan für Ihre Finanzen Philosophie, die Bibel und das Übernatürliche Was wir Israel schuldig sind Wer kümmert sich um die Waisen, Witwen, die Armen und Unterdrückten?
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Derek Prince
GOTT KENNEN LERNEN Der Weg zu unserer höchsten Berufung und unserem größten Segen
Derek Prince INTERNATIONALER BIBELLEHRDIENST
Anmerkung des Herausgebers: Dieses Buch besteht aus bisher unveröffentlichtem Material aus dem umfangreichen Archiv des Lehrmaterials von Derek Prince und wurde von Mitarbeitern von Derek Prince Ministries redaktionell bearbeitet. GOTT KENNEN LERNEN (Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht unter dem Titel The Path to Knowing God) © Derek Prince Ministries International P.O. Box 19501 Charlotte, North Carolina, 28219-9501 U.S.A. © der deutschen Fassung: 2026 Internationaler Bibellehrdienst e. V. D-83308 Trostberg
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Übersetzung: Margit Kelly www.mk-uebersetzungsdienst.de info@mk-uebersetzungsdienst.de Layout: Ewald Sutter, Azar GbR Umschlagfoto: © Druck: CPI books GmbH, 25917 Leck ISBN: 978-3-944602-69-1 1. Auflage Juni 2026
Alle Bibelzitate stammen aus der Revidierten Elberfelder Bibel, es sei denn, sie sind anderweitig gekennzeichnet. Alle Rechte, auch die Übertragung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne schriftliche Genehmigung des Internationalen Bibellehrdienstes e.V. in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
„Der ultimative Grund für unsere Erlösung ist der, Gott durch eine persönliche Beziehung zu kennen.“ —Derek Prince
INHALT TEIL EINS: UNSEREN GOTT KENNEN 1. „Das Volk, das seinen Gott kennt“ . . . . . . . . . . . . . . 13 2. Gottes Absicht hinter Erlösung . . . . . . . . . . . . . . . . 17 3. Gottes Bund halten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 4. Die Kraft von Bündnisbeziehungen . . . . . . . . . . . . 35 5. Zentriert bleiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 6. Unser Bedarf an Weisheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 7. Vier Bedingungen, um Gott zu kennen . . . . . . . . . 57 8. Das Ziel des Strebens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 9. In Gottes Gegenwart eintreten . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 TEIL ZWEI: UNSERE BESTIMMUNG ERFÜLLEN 10. User Sinn und Ziel im Leben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 11. Mit Christus regieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 12. Unser Vorläufer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 13. Unser Vorbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 14. Zu Königen bestimmt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 15. Priester und Herrscher wie Jesus . . . . . . . . . . . . . . 151 16. In der Vollmacht Jesu herrschen . . . . . . . . . . . . . . 163 17. Zehn Mächte, die Gott widerstehen . . . . . . . . . . . 173 18. Das Evangelium des Königreichs tragen . . . . . . . 183 Über den Autor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 7
TEIL EINS
UNSEREN GOTT KENNEN
„Der Wunsch, Gott zu begegnen, ist die Triebfeder, die zur Erkenntnis Gottes führt.“ —Derek Prince
KAPITEL 1
„DAS VOLK, DAS SEINEN GOTT KENNT“
I
n annähernd sechzig Jahren aktiver Mitwirkung an Gottes Werk in vielen Nationen konnte ich miterleben, wie das Böse in der Welt ein alarmierendes Ausmaß angenommen hat. Die Eskalation, die ich beobachtet habe, kann nur als katastrophal bezeichnet werden. Dramatische Veränderungen im Hinblick auf Moral, Beziehungen und Familienleben haben zu einer Zunahme an Gewalt, einem Anstieg der Scheidungsrate und der offenen Zurschaustellung von Bosheit in Form von sexuell pervertierter Lebensstile geführt. Wenn ich so auf den Umbruch zurückblicke, den ich gesehen habe, frage ich mich: „Geschah das alles wirklich innerhalb nur weniger Jahre?“ Wir leben in einer Ära unentwegter, heftiger und unkontrollierbarer Veränderungen – einer Zeit, über die Jesus prophezeite, dass die Menschen „vor Furcht verschmachten“ (Lk 21,26). Während wir Zeugen des fortschreitenden Verfalls rund um den Globus werden, stellt sich mir die gezielte 13
Gott kennen lernen
Frage: „Wo wird das Volk Gottes die Kraft finden, inmitten dieser steigenden Flut des Bösen standhaft zu bleiben und sich siegreich dagegen zu behaupten? Wo wird es die Stärke hernehmen, um seinem Glauben treu zu bleiben?“
EIN STARKES VOLK Die am Ende des Buches Daniel beschriebene Welt könnte ebenso gut die Welt beschreiben, in der wir heute leben; es ist erstaunlich relevant für unsere Zeit. Daniels Welt war ein Ort, wo das Böse und der Widerstand gegen Gott und Seine Wege stetig zunahmen. Aus prophetischer Sicht beschreibt dieses Buch der Bibel eine Zeit, in der das Böse unglaublich stark sein und fast alles auf seinem Weg mitreißen wird. In Daniel 11,32 nimmt der Verfasser Bezug auf den bösen „König des Nordens“ (der zuerst in Vers 6 erwähnt wird). In Vers 32 beschreibt Daniel allerdings auch den Menschenschlag, der nicht von dieser Flut des Bösen überwältigt werden wird – Menschen, die in alledem stattdessen aktiv, erfolgreich und siegreich sein werden: „Und diejenigen, die sich am Bund schuldig machen, wird er durch glatte Worte zum Abfall verleiten. Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln.“ In der New-International-Bibelübersetzung heißt es, Gottes Volk „wird [diesem bösen König] entschieden widerstehen“ (V. 32). Im Hebräischen heißt es einfach nur, dass sie „handeln werden“. Diese Ausdrucksweise ist wie ein 14
Kapitel 1: „Das Volk, das seinen Gott kennt“
Blankoscheck, den „das Volk, das seinen Gott kennt“ beliebig ausfüllen darf. Mit anderen Worten gibt es nichts, das Gläubige nicht tun können. Ein Satzteil verdient jedoch unsere volle Aufmerksamkeit: „Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen.“
ULTIMATIVE SICHERHEIT Die einzige Quelle an Stärke und Kraft, die einem jedem von uns zur Verfügung steht, ist letzten Endes Gott zu kennen. Über viele Jahre hinweg habe ich Christen aus fast allen Konfessionen und verschiedenen Bereichen der Kirche getroffen. Zu meinem Bedauern konnten die meisten von ihnen nicht als stark bezeichnet werden. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass die meisten der Menschen aus Gottes Volk trotz ihres Interesses an vielen glaubensorientierten Themen nur relativ wenig Zeit für Gott persönlich haben. Allerdings gibt es zu dieser Feststellung immer auch außerordentliche Ausnahmen. Im Grunde hören Menschen es gern, wenn man von Kraft spricht. Spricht man über Heilung, werden sie kommen und gar nicht genug hören können. Sie können über andere dramatische Aspekte des christlichen Dienstes sprechen, und Menschen wollen es bereitwillig annehmen. Aber ich höre nur wenige Lehren über Gott Selbst, was mich zu der Überlegung führt, ob Menschen überhaupt daran interessiert sind, Ihn zu kennen. Aber gerade das ist ein so wichtiger Schwerpunkt. Warum? Weil alles, was nicht in Gott verwurzelt ist, von der Flut des Bösen, die mit jedem Jahr stetig 15
Gott kennen lernen
anschwillt, weggerissen wird. Ich wiederhole, Gott persönlich zu kennen ist unsere ultimative Quelle der Sicherheit und Stärke. Viele Menschen, und auch einige Christen, sind machthungrig. Doch der bloße Wunsch nach Macht kann an sich schon extrem gefährlich sein. Der Schweizer Psychoanalyst Carl Jung sagte, dass das Streben nach Macht der größte Antrieb für den Menschen ist. Ob das nun ausnahmslos zutrifft oder nicht, Tatsache ist, dass fast alle Menschen einen Machthunger in sich tragen, der sich bereits in der frühen Kindheit entwickelt. Ich glaube, dass der Wunsch nach Macht vom Schöpfer selbst in den Menschen angelegt wurde, weil wir geschaffen wurden, um zu herrschen (siehe 1 Mo 1,26–27). Das Problem aber ist, dass die uneinsichtige, gefallene Menschheit Macht möchte, um zu herrschen, ohne die dafür nötigen Bedingungen zu erfüllen – allen voran eine persönliche Beziehung mit unserem Schöpfer. In diesen Tagen müssen wir mehr denn je das wesentliche Thema der Erkenntnis Gottes ergründen und erkennen, dass echte Sicherheit nur darin gefunden werden kann, Gott persönlich zu kennen. Wenn uns das bewusst wird, werden wir Gottes wahre Absicht hinter der Erlösung entdecken und in unserer höchsten Berufung und größtmöglichem Segen leben. Wir werden zu dem werden, wozu Er uns erschaffen hat – ein besonderes Volk, ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation. Genau das ist Gottes Absicht hinter unserer Erlösung und Thema dieses Buches.
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KAPITEL 2
GOTTES ABSICHT HINTER ERLÖSUNG
I
m alttestamentlichen Bericht der Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten führte Gott Sein Volk schließlich zum Fuß des Berges Sinai. An jenem Ort ging Er einen Bund mit ihnen ein und nannte Mose Seine Absicht hinter Israels Erlösung: „So sollst du zum Haus Jakob sagen und den Söhnen Israel mitteilen: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan und [wie] ich euch auf Adlerflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, dann sollt ihr aus allen Völkern mein Eigentum sein; denn mir gehört die ganze Erde. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein.“ (2. Mose 19,3–6)
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Gott kennen lernen
WAS UNS NICHT ENTGEHEN DARF Diese kurze Textpassage aus 2. Mose 19 bildet das Rahmenwerk dessen, was Gott als Bestimmung für Israel im Sinn hatte. Leider ist genau das die Lektion, die Israel entging – und ich glaube, dass auch die Christen heute Gefahr laufen, sie zu verpassen. Durch Seine wundersame Kraft – „ich [habe] euch auf Adlerflügeln getragen“ (V. 4) – erlöste Gott Israel aus Ägypten. Der nächste Abschnitt dieses Satzes ist die Lektion, die ihnen entging: „… und [habe] euch zu mir gebracht.“ Das ist der wesentliche Punkt, der uns nicht entgehen darf: Gott erlöste die Israeliten hauptsächlich, um sie zu sich zu bringen. In der hebräischen Sprache besteht der als „zu mir“ übersetzte Begriff aus dem kürzesten Wort: el. Viele jüdische Menschen überlesen dieses Wort, wenn sie die Schrift lesen. Obwohl dieser Satzteil im Englischen (bzw. Deutschen; Anm. d. Red.) länger ist, laufen, wie bereits erwähnt, auch zahlreiche Christen Gefahr, ihn zu verpassen. Gottes hauptsächliche Absicht hinter der Erlösung bestand und besteht darin, Sein Volk zu Sich zu bringen. Warum? Damit wir Ihn kennen können. Alles andere ist zweitrangig. Gottes in 2. Mose 19 offenbarte Bestimmung für Israel wurde nie erfüllt. Hier und da erkannten und erfüllten Einzelne wie David und Daniel ihre Berufungen. Im Großen und Ganzen jedoch wurde Israel die Absicht hinter ihrer Erlösung nie bewusst. Vielleicht ist das der Grund, warum Gott den Apostel Petrus dazu bewegte, diese Bestimmung 18
Kapitel 2: Gottes Absicht hinter Erlösung
erneut auf die Gemeinde bezogen zu formulieren. In seinem ersten neutestamentlichen Brief bezog Petrus Gottes Worte aus 2. Mose 19 auf alle, die an Jesus Christus glauben: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum“ (1 Petr 2,9). Daher gelten diese Worte nicht nur Israel nach ihrer Erlösung aus Ägypten, sondern auch den gläubigen Christen heute. Sie und ich müssen dem, was Gott über unsere Berufung als Nachfolger Christi sagt, besondere Beachtung schenken! (Darauf werden wir in späteren Kapiteln unseren Fokus lenken.) Eine Lektion können wir aber aus Israels Versagen ziehen: Satan kann zwar die Umsetzung der Absichten Gottes verzögern, doch die gute Nachricht für uns lautet, dass der Feind sie am Ende nie verhindern kann. Wenn Gottes Absichten zunächst nicht erfüllt werden, gibt Er nicht auf und sagt: „Ich denke, diesmal hat Satan gewonnen.“ Er wartet, bis Er jene findet, die mit Seinem Plan kooperieren. Was Gott zu tun beabsichtigt, wird getan werden. Die Frage lautet nicht, ob es getan wird, sondern von wem. Hier stellt sich uns die gezielte Frage: Werden wir unsere Bestimmung in Gott entdecken? Oder werden wir denselben Fehler begehen wie Israel und Gottes grundlegende Absicht hinter der Erlösung nie vollkommen begreifen oder erfüllen?
WIE WIR IHM NÄHERKOMMEN KÖNNEN Wie kommen Sie und ich nah genug an den Herrn heran, um Seine Bestimmung für uns zu verstehen und darin 19
Gott kennen lernen
zu wandeln? Dazu gibt es zwei grundlegende Anforderungen an uns, die wieder durch Gottes Umgang mit Israel veranschaulicht werden. Im 2. Buch Mose sehen wir, dass Gott danach über Seinen Bund spricht und Israel das Gesetz und schließlich die Verheißung eines Landes als Erbteil gibt. Das jüdische Volk freute sich sehr über das Gesetz. Selbst bei den orthodoxen Juden von heute beherrscht ein Wort ihr Denken, und zwar Thora, das hebräische Wort für Gesetz. Und jüdische Menschen sind auch heute noch definitiv an Land interessiert. Doch finde ich nur wenige, die sich für Gott Selbst und Ihn zu kennen begeistern. Es ist, als ob sie sich auf das Ergebnis konzentrieren und ihnen Gott Selbst dabei kaum bewusst ist – obwohl es, wie wir gesehen haben, die primäre Absicht Gottes hinter der Erlösung Israels war, die Israeliten zu Sich zu bringen. In jedem Zeitalter und jeder Dispensation hat Gott zwei Anforderungen an Sein erlöstes Volk, die für eine Beziehung mit Ihm wesentlich sind. Gottes Botschaft an Mose in 2. Mose 19 benennt diese beiden Anforderungen ganz gezielt: „Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet …“ (Vers 5) Im restlichen Kapitel werden wir die erste dieser beiden Anforderungen beleuchten: auf Gottes Stimme hören. In den Büchern von 2. und 5. Mose wiederholt Gott diese erste Anforderung immer wieder: „Hört auf Meine Stimme. 20
Kapitel 2: Gottes Absicht hinter Erlösung
Gehorcht Meiner Stimme.“ Klarer oder einfacher könnte Seine Anforderung kaum sein.
HÖREN UND GEHORCHEN In 5. Mose 28 gibt es achtundsechzig Verse, die die Segnungen und Flüche, die der Nation Israel verheißen sind, detailliert beschreiben – vierzehn Verse mit Segnungen und vierundfünfzig Verse mit Flüchen. Die Bedingung dafür, entweder das eine oder das andere – also Segnungen oder Flüche – zu erfahren, ist denkbar einfach: „… wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, genau gehorchst, dass du darauf achtest, all seine Gebote zu tun, …. Und alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst. … Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, [so] dass du [nicht] darauf achtest, all seine Gebote und seine Ordnungen zu tun, die ich dir heute gebiete, dann werden all diese Flüche über dich kommen und dich erreichen.“ (5. Mose 28,1–2; 15) Die Liste an Segnungen, die in den Versen 3–13 folgt, beinhaltet Gottes Gunst, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Wohlstand, Schutz, Sieg und Erhöhung, um nur einige zu nennen. Im Gegensatz dazu ist die Liste an Flüchen – als Ergebnis des Ungehorsams gegenüber Gott – schrecklich! Verse 15–68 aus 5. Mose 28 schildern alle möglichen Arten von 21
Gott kennen lernen
geistlichen, emotionalen, körperlichen, beziehungstechnischen und finanziellen Problemen. Warum kommen diese Flüche? Auch hier ist der Grund denkbar einfach: „Wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst“ (Vers 15). Was geschah, als Israel der Stimme des Herrn gehorchte? Gott segnete sie dafür. Die primäre Bedingung für das Empfangen des Segens ist es, auf die Stimme des Herrn zu hören und dann auch zu tun, was Er sagt. Wenn wir Seine Stimme nicht hören, können wir nicht wissen, was Er uns anweist zu tun. Hören wir aber auf Seine Stimme, müssen wir allerdings auch in einer Haltung zuhören, die zeigt, dass wir gewillt sind zu tun, was Er uns aufträgt. Wenn man es genau nimmt, wird die Bestimmung eines jeden von diesem einen vorbehaltlichen Wort bestimmt – wenn: „Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist“ (2 Mo 15,26). Ich habe beobachtet, dass die meisten Menschen, die „willig auf Seine Stimme hören“, dann auch tun, was recht ist. Im Gegensatz dazu sind jene, die nicht tun, was recht ist, meistens auch die, die nicht auf Ihn hören. Für Sie und mich wird die Richtung, die unser Leben nimmt, dadurch entschieden, ob wir willig auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, hören. Wie wir hören, legt unsere Bestimmung fest.
IM FOKUS BEHALTEN Leider scheinen nicht allzu viele Christen die nötige Entschlossenheit oder den konsequenten Fokus zu haben, um 22
Kapitel 2: Gottes Absicht hinter Erlösung
zu hören und zu gehorchen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie Menschen diesen Hauptfokus umgehen und von zweitrangigen Prioritäten abgelenkt werden. Die meisten religiösen Menschen – Christen eingeschlossen, aber nicht ausschließlich – sind so von den Mitteln (also oftmals ihrer spezifischen Art, Dinge zu tun) eingenommen, dass sie das Ziel, zu dem die Mittel sie führen sollten, aus den Augen verlieren. Ein Mittel ist etwas, das angewandt wird, um einen Zweck zu erfüllen. Ein Zweck oder Ziel ist etwas, das in sich selbst lohnens- oder erstrebenswert ist. Das Neue Testament identifiziert zwei große Ziele oder Ergebnisse von Gehorsam – Bestrebungen, die an sich bereits kostbar sind. Zufällig hat jede dieser beiden Bestrebungen in der englischen Sprache die gleiche Endung – ship: fellowship (Gemeinschaft) und worship (Anbetung). Jede Gemeindeaktivität, die Menschen nicht in diese beiden Erfahrungen hineinbringt, ist nutzlos – es ist Holz, Heu und Stroh, die am Tag des Gerichts verbrannt werden (siehe 1 Kor 3,12–13).
SEINE STIMME ERKENNEN Wahre Nachfolger des Herrn richten ihren Fokus auf das primäre Ziel – das Ende – und nicht auf zweitrangige Prioritäten, die eventuell keinen bleibenden Wert haben. Das wird nicht nur im Alten Testament deutlich, sondern auch im Neuen. Dennoch kommt diese simple Wahrheit, dass wir auf Gott hören und Ihm gehorchen sollen, für einige Christen überraschend. 23
Gott kennen lernen
Jesus sagte kurz und bündig, wer Seine wahren Jünger sind. Er nannte keine spezifische Gruppe, Konfession oder bestimmte lehrmäßige Überzeugung, sondern sagte einfach: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir“ (Joh 10,27). Mit anderen Worten sind Jesu wahre Jünger diejenigen, die Seine Stimme hören und tun, was Er sagt. Wir sehen hier das Bild eines Hirten aus dem Nahen Osten, der seine Schafe nicht antreibt, indem er sie von hinten anstachelt und schubst, sondern sie stattdessen durch den Klang seiner Stimme führt. Wenn die Schafe die Stimme des Hirten erkennen, folgen sie ihm. Jesus sagte somit: „Wenn du zu Meinen Schafen gehören willst, musst du zuhören, Meine Stimme erkennen und nach dem handeln, was Ich dir sage.“ Bitte beachten Sie, dass Jesus nicht sagte: „Meine Schafe lesen die Bibel.“ Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Es ist sehr wichtig, die Bibel zu lesen. Allerdings ist es möglich, das Wort zu lesen, ohne dabei die Stimme des Hirten zu hören. Die Bibel lediglich zu lesen, reicht einfach nicht. Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Worauf weist das hin? Auf eine persönliche Beziehung. Nichts macht eine Persönlichkeit unverwechselbarer als die Stimme. Wenn meine Frau mich anruft, weiß ich sofort, wer am anderen Ende ist, weil ich ihre Stimme höre. Warum? Weil ich meine Frau kenne. Wenn Sie und ich eine Person gut kennen, erkennen wir deren Stimme. Erkennen wir die Stimme einer Person nicht, ist es fraglich, ob wir sie wirklich kennen. 24
Kapitel 2: Gottes Absicht hinter Erlösung
WILLIG HÖREN Das restliche Kapitel von 2. Mose 15 bekräftigt das entschlossene Hören und Gehorchen, das wir erörtert haben. In Vers 26 heißt es: „Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, … dann werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt.“ Was ist die erste Bedingung dafür, den Herrn als unseren „Doktor“ zu haben, der uns heilt? Williges Hören. „Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist.“ Auch hier ist Gehorsam die Bedingung. Gott stellte sich Israel als ihr Arzt zur Verfügung. Israel hatte nicht darum gebeten; es war eine souveräne Offenbarung Gottes. (An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass jeder, der das Angebot des Herrn, unser Leibarzt zu sein, ablehnt, unklug ist.) Es gibt einen weiteren Aspekt der Aussage, „ich bin der Herr, der dich heilt“, der sich auf unsere Entscheidung bezieht, den Herrn zu unserem Arzt zu machen: Die obige Aussage steht in der andauernden Gegenwartsform: „Ich bin der Herr, der dich fortlaufend heilt.“ Wenn Sie in ständigem Kontakt mit dem Herrn leben, heilt Er Sie immerzu. Es ist ein fortlaufender Vorgang.
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„HÖREND HÖREN“ Im Hebräischen zeigt die Wortbedeutung der ersten Anforderung – „Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst“ (2 Mo 15,26) – an, dass man „hörend hören“ muss. Um in der hebräischen Sprache ein Verb nachdrücklich zu betonen, wird es verdoppelt oder zweimal gesagt. Demnach betont Gott diese Wahrheit in Bezug auf die Willigkeit, indem Er sagt: „Wenn du hörend hörst.“ Mit dem Thema Heilung in der Bibel beschäftigte ich mich eingehend, als ich während des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika im Krankenhaus lag und von Ärzten behandelt wurde, die mich nicht heilen konnten. Ich hatte kurz zuvor zum Glauben an den Herrn Jesus gefunden, und mir wurde bewusst, dass ich nur durch Gottes Wirken aus dem Krankenhaus herauskommen würde. Also entschloss ich mich, die gesamte Bibel durchzulesen und alle Stellen blau zu markieren, die sich auf vier Themen bezogen: Heilung, Gesundheit, körperliche Kraft und langes Leben. Ich brauchte mehrere Monate, aber wissen Sie, was ich am Ende hatte? Eine blaue Bibel! Am meisten beeindruckte mich allerdings, dass Heilung davon abhängt, auf Gott zu hören. Da ich seitdem viele Heilungsgottesdienste abgehalten habe, bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die meisten Christen, die Heilung möchten, lediglich um einen kleinen Flicken des übernatürlichen Segens Gottes bitten, damit sie diesen auf die alte Kleidung ihres christlichen Lebenswandels nähen können. Aber Jesus sagte: „Niemand aber setzt 26
Kapitel 2: Gottes Absicht hinter Erlösung
einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Gewand“ (Mt 9,16). Die meisten Menschen wollen geheilt werden, sind aber nicht bereit, ihren Wandel mit dem Herrn zu revolutionieren. Wenn Sie jedoch anfangen, dem Herrn zuzuhören, wird Ihr Leben radikal verändert werden. Ich könnte dieses ganze Buch mit den revolutionären Segnungen füllen, die daraus hervorgehen, wenn man auf die Stimme des Herrn hört. Bedenken Sie, dass es im Hebräischen heißt: „Wenn ihr hörend hören werdet.“ Während ich in meinem Krankenhausbett lag und über diese Tatsache nachdachte, fragte ich mich: „Was bedeutet es, ‚hörend zu hören‘?“ Ich empfand, dass der Herr mir folgende Antwort gab: Du hast zwei Ohren, ein rechtes und ein linkes. Hörend zu hören heißt, Mir mit deinem rechten und deinem linken Ohr zuzuhören – und nicht, Mir mit deinem rechten Ohr zuzuhören, während dein linkes Ohr auf etwas anderes hört. Nachdem ich Gott hörend zugehört hatte, wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. In späteren Kapiteln werde ich noch mehr über diese Erfahrung mitteilen und darüber, wie sie zu den Segnungen gehört, die folgen, wenn man Gott kennt.
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ÜBER DEN AUTOR
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erek Prince (1915–2003) wurde als Sohn britischer Eltern in Indien geboren. Er erhielt eine humanistische Ausbildung mit Griechisch und Latein am Eton College und am King’s College, Cambridge, in England. Nach seiner Promotion erhielt er ein Fachlektorat (vergleichbar mit einer Professur) in Antiker und Moderner Philosophie am King’s College. Prince studierte ferner Hebräisch, Aramäisch und moderne Sprachen in Cambridge und an der Hebrew University in Jerusalem. Als Student war er ein Philosoph und selbsternannter Agnostiker. Als er während des 2. Weltkrieges im Britischen Sanitätsdienst war, begann Prince die Bibel als „ein philosophisches Werk“ zu studieren. Bekehrt durch eine machtvolle Begegnung mit Jesus Christus, wurde er ein paar Tage später im Heiligen Geist getauft. Auf Grund dieser Begegnung kam er zu zwei Schlussfolgerungen: Erstens, dass Jesus 189
Gott kennen lernen
Christus lebt; zweitens, dass die Bibel ein wahres, relevantes und aktuelles Buch ist. Diese Schlussfolgerungen veränderten sein gesamtes Leben, das er von da an dem Studieren und Lehren der Bibel als dem Wort Gottes widmete. Als er 1945 in Jerusalem aus dem Militärdienst entlassen wurde, heiratete er Lydia Christensen, die dort Gründerin eines Kinderheims war. Durch ihre Heirat wurde er damit augenblicklich Vater ihrer acht Adoptivtöchter, von denen sechs jüdischer, eines palästinensisch-arabischer und eines englischer Abstammung waren. Gemeinsam erlebte die Familie die Wiedergeburt des Staates Israel 1948. In den späten 1950-iger Jahren adoptierten sie eine weitere Tochter als Prince als Leiter einer pädagogischen Hochschule in Kenia tätig war. 1963 wanderte die Familie Prince in die Vereinigten Staaten aus und er wurde Pastor einer Gemeinde in Seattle. Im Jahr 1973 wurde Prince einer der Gründer von „Intercessors for America“. Sein Buch Shaping History through Prayer and Fasting (deutscher Titel: Die Waffe des Betens und Fastens) machte vielen Christen weltweit ihre Verantwortung bewusst, für ihre Regierungen zu beten. Viele sind der Meinung, dass die Untergrundübersetzungen dieses Buches maßgeblich zum Zusammenbruch der kommunistischen Regime in der UdSSR, Ostdeutschland und in der Tschechoslowakei beigetragen haben. Lydia Prince starb 1975 und Prince heiratete Ruth Baker (eine alleinstehende Frau mit drei adoptierten Kindern) 1978. Wie schon seine erste Frau traf er seine zweite Frau, 190
Über den Autor
als sie dem Herrn in Jerusalem diente. Ruth starb im Dezember 1998 in Jerusalem, wo sie seit 1981 gelebt hatten. Bis wenige Jahre vor seinem eigenen Tod in 2003 im Alter von 88 Jahren, fuhr Prince unbeirrt mit dem Dienst, zu dem Gott ihn berufen hatte, fort, indem er um die Welt reiste, um Gottes offenbarte Wahrheiten zu vermitteln, für die Kranken und Leidenden zu beten und um seine prophetischen Eindrücke über Weltereignisse im Licht der Bibel zu teilen. Er ist international als Bibellehrer und geistlicher Patriarch anerkannt, Derek Prince hat einen Lehrdienst gegründet, der sechs Kontinente umfasst und über 60 Jahre andauert. Er ist der Autor von mehr als 60 Büchern, 600 Audio- und 100 Videobotschaften, von denen viele in über 100 Sprachen übersetzt und veröffentlicht worden sind. Er war ein Vorreiter bei der Lehre solch bahnbrechender Themen wie Generationsflüche, der biblischen Bedeutung Israels und der Befreiungslehre. Die Radiosendungen von Prince, mit denen er 1979 begann, wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und berühren auch heute noch Leben. Dereks Hauptbegabung, nämlich die Bibel und ihre Lehren auf eine klare und einfache Weise zu erklären, half dabei, ein Fundament des Glaubens im Leben von Millionen aufzubauen. Seine nicht konfessionsgebundene Vorgehensweise machte seine Lehre für Menschen aller radikalen und religiösen Hintergründe gleichermaßen relevant und hilfreich und es wird geschätzt, dass seine Lehren mehr als den halben Globus erreicht haben. 191
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Im Jahr 2002, kurz vor seinem Tod in 2003, sagte er: „Es ist mein Wunsch – und ich glaube es ist Gottes Wunsch – dass dieser Dienst die Arbeit fortsetzt, die Gott durch mich vor über 60 Jahren begonnen hat, bis Jesus wiederkommt.“ Derek Prince Ministries International erreicht weiterhin Gläubige in über 140 Ländern mit Dereks Lehrmaterial und erfüllt damit den Auftrag, weiterzumachen, „bis Jesus wiederkommt.“ Dies wird durch den Einsatz von mehr als 30 Derek Prince Büros weltweit, einschließlich Primärdiensten in Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Russland, Südafrika, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten erreicht. Für aktuelle Informationen über diese und andere Standorte weltweit besuchen Sie bitte www.derekprince.com.
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Derek Prince
Sühne – Ihre persönliche Begegnung mit Gott In diesem herausfordernden, stark an der Bibel orientierten Buch bringt Derek Prince dem Leser die neun Punkte des „göttlichen Austausches“ der Versöhnung mit Gott durch den Kreuzestod Jesu näher. Wir hätten Bestrafung, Verletzung, Tod, Armut, Schande und Ablehnung verdient. Statt dessen wird uns durch Jesus Vergebung, Heilung, Leben, Fülle, Herrlichkeit und Annahme zuteil. Im weiteren Verlauf des Buches zeigt Derek Prince fünf herrliche Aspekte der Befreiung auf, zu denen wir durch die Versöhnungstat Christi Zugang erhalten: Befreiung von diesem gegenwärtigen Zeitalter, vom Gesetz, von unserem Ich, vom Fleisch und von der Welt. Pb, 256 S. | Bestell-Nr.: B47GE
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DEREK PRINCE
Das Wesen Gottes entdecken
Derek Prince hilft Ihnen das Wesen und die göttliche Kraft Gottes zu entdecken, indem er viele der Namen und Titel Gottes erforscht, wie „Der Eine, der versorgt“, „Der Eine, der heilt“ und „Der Friedefürst“. Während Sie in das Wesen Gottes eintauchen, werden Sie Heilung empfangen, die Vergebung Ihrer Sünden erfahren, Friede und Sicherheit finden, in göttlicher Weisheit und Erkenntnis wachsen und Ihren Sinn des Lebens erkennen. In Ihrem Studium der Charaktereigenschaften Gottes und indem Sie Ihn immer näher kennenlernen, wird Er Ihnen den vielfältigen Segen Seiner Verheißungen schenken und Ihren größten Nöten und Bedürfnissen begegnen.. Pb, 200 S. | Bestell-Nr.: B87GE
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DEREK PRINCE
Gottes Heilmittel für Ablehnung
Gefühle von Einsamkeit und Unzulänglichkeit sind schwer zu bewältigen. Die Erfahrung der Ablehnung kann die Wurzel vieler anderer Probleme sein, wie z.B. Beziehungsprobleme, Depressionen, Rebellion und Drogenmissbrauch. In diesem Buch erklärt der international bekannte Autor Derek Prince, wie Gott einen Weg geschaffen hat, um Ihre Wunden zu heilen. Er hat für Sie ein Leben der Annahme in Seiner Familie und der Freiheit von Ablehnung geplant. Entdecken Sie, wie Sie Gottes Heilmittel gegen Ablehnung anwenden und die Auswirkungen der Ablehnung dauerhaft hinter sich lassen können. Pb, 112 S. | Bestell-Nr.: B41GE
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