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Verzeichnis bisher erschienener Bücher und Booklets von Derek Prince

Bücher:

Allein durch Gnade

Als Salz und Licht leben

Bibelkurs zum Selbststudium

Biblische Prophetie und der Nahe Osten

Bittere Oasen

Braucht Ihre Zunge Heilung?

Danksagung, Lobpreis und Anbetung

Das Geheimnis des Kreuzes

Das Wesen Gottes entdecken

Das Wort Gottes proklamieren

Der Anfang der Weisheit

Der Ehebund im Lichte Gottes

Der Heilige Geist in Ihnen

Die Gaben des Heiligen Geistes

Die kommende Erweckung

Die Versprechen Gottes empfangen

Die Waffe des Betens und Fastens

Die Zukunft Israels und der Gemeinde

Du erquickst meine Seele

Ehemänner und Väter

Flüche – Ursache und Überwindung

Fundamente des christlichen Glaubens

Für Gott abgesondert

Für‘s Leben verändert

Geheimnisse eines Gebetskämpfers

Geistliche Kampfführung für die Endzeit

Gott stiftet Ehen

Gottes Erfolgsstrategie für Ihr Leben

Gottes Gemeinde neu entdecken

Gottes Heilmittel für Ablehnung

Gottes Stimme hören

Gottes Verheißung göttlicher Versorgung

Gottes Wort heilt

Heirat, Scheidung und Wiederheirat

Ihr werdet Kraft empfangen!

In Gottes Gegenwart eintreten

Leben aus Glauben

Luzifer ist entlarvt

Partner fürs Leben

Prophetischer Leitfaden für die Endzeit

Richten – Wann? Warum? Wie?

Schutz vor Verführung

Segen oder Fluch – Sie haben die Wahl

Sehnsucht nach Seiner Wiederkunft

Sie sind Gott enorm wichtig

Sie werden Dämonen austreiben

Sühne – Ihre persönliche Begegnung mit Gott

Tägliche Andachten: Winter

Tägliche Andachten: Frühling

Tägliche Andachten: Sommer

Tägliche Andachten: Herbst

Tod, wo ist dein Stachel?

Um der Engel willen

Unerschütterliche Hoffnung Vergäße ich dein, Jerusalem Warum Gottes Kindern manchmal Schlimmes widerfährt Wer bin ich?

Zum Überwinden berufen

Serie „Nachfolge Konkret“

Angenommen vom Vater Antisemitismus – der Anteil der Christen Biblische Grundlagen für den Befreiungsdienst

Bis die Zeit vollendet ist

Christus herrscht inmitten Seiner Feinde

Das Tal der Entscheidung Deine Berufung ist heilig

Der Endzeit entgegen

Der letzte Befehl Christi

Der Weg nach oben führt nach unten Eine verständige Frau ist vom Herrn Fest in Seiner Hand

Für Gott gibt es keine Kluft zwischen den Generationen Gewissheit in der Endzeit

Im Ebenbild Gottes

Kommt der Antichrist aus Europa?

Mein Körper, mein Geist und meine Seele Prophetische Sicht für unsere Zeit

Schwerter des Geistes

Sicher in unsicheren Zeiten

Standfest im geistlichen Kampf Überwindendes Gebet

Wachsen in der Furcht des Herrn

Was es heißt, ein Mann Gottes zu sein

Warum Israel?

Zurück zur Einheit

Büchlein:

Der Tausch am Kreuz

Die drei mächtigsten Worte

Die Macht des Opfers

Die Verführung des Humanismus

Für die Regierung beten

Fürbitter Gottes

Gott, mein Vater

Gottes Arznei

Gottes Plan für Ihre Finanzen Philosophie, die Bibel und das Übernatürliche

Was wir Israel schuldig sind

Wer kümmert sich um die Waisen, Witwen, die Armen und Unterdrückten?

Hunderte von Audio- und Videobotschaften von Derek Prince unter www.ibl-dpm.net

Derek Prince

KRIEG im HIMMEL

GOTTES

EPISCHE SCHLACHT

GEGEN DAS BÖSE

KRIEG IM HIMMEL

(Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht unter dem Titel War in Heaven)

© 2003 by Derek Prince Ministries–International

© der deutschen Fassung:

2025 Internationaler Bibellehrdienst e. V.

D-83308 Trostberg

Übersetzung: Margit Kelly

Layout: Ewald Sutter, Azar GbR

Druck: CPI books GmbH, 25917 Leck

ISBN: 978-3-944602-65-3

1. Auflage Juni 2025

IBL-Deutschland

Söldenhofstr. 10

83308 Trostberg

Telefon: 0 86 21 / 6 41 46

Fax: 0 86 21 / 6 41 47

E-Mail: ibl@ibl-dpm.net

DPM Schweiz

Alpenblickstr. 8

CH-8934 Knonau

Telefon: +41 (44) 7 68 25 06

E-Mail: info@derekprince.ch

Internet: www.ibl-dpm.net

Alle Rechte, auch die Übertragung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne schriftliche Genehmigung des Internationalen Bibellehrdienstes e.V. in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

„DENN OBWOHL WIR IM FLEISCH WANDELN, KÄMPFEN WIR NICHT NACH DEM FLEISCH;

DENN DIE WAFFEN UNSERES KAMPFES

SIND NICHT FLEISCHLICH, SONDERN MÄCHTIG FÜR

GOTT ZUR ZERSTÖRUNG VON

FESTUNGEN; SO ZERSTÖREN

WIR ÜBERSPITZTE GEDANKENGEBÄUDE

UND JEDE HÖHE, DIE SICH GEGEN DIE

ERKENNTNIS GOTTES ERHEBT, UND

NEHMEN JEDEN GEDANKEN GEFANGEN

UNTER DEN GEHORSAM CHRISTI.“

2. Korinther 10,3-5

Vorwort

Das Leben ist eindeutig voller Konflikte und Kriege. Warum ist das so? Erklärt uns die Heilige Schrift den Grund dafür?

Obwohl die Bibel uns alles vermittelt, was wir zu unserem geistlichen Nutzen wissen müssen, lässt sie bei vielen Fragen Raum für Interpretation. Bei einigen der Themen, die wir in diesem Buch erörtern werden – Themen, zu denen Gelehrte zahlreiche Auslegungen vorgelegt haben –, liefert uns die Schrift keine ausreichenden Beweise, um mit absoluter Überzeugung zu argumentieren.

Die Antworten und Eindrücke, die ich Ihnen präsentiere, sind das Ergebnis von Studium, Meditation (im Sinne von intensivem Nachsinnen oder Vertiefen in das Wort Gottes), Gebet und praktischer Erfahrung. Ich erhebe keineswegs den Anspruch, Antworten auf alle sich stellenden Fragen zu haben. Solche Fragen gibt es ohne Ende! Jedoch sollten wir den Dingen, die wir nicht verstehen, nicht gestatten, die Bereiche der Wahrheit zu verdecken, in denen Gott für klares Verständnis gesorgt hat.

Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass Gott einen in der Ewigkeit gefassten geheimen Plan in Gang setzte, als Er mit der Rebellion von Adam und Eva konfrontiert wurde. Historisch betrachtet wurde dieser Plan durch das Leben, den Tod und die Wiederauferstehung von Jesus Christus realisiert. Durch das, was Er am Kreuz vollbrachte, ist es uns möglich, eine besondere Beziehung mit Gott zu haben.

Der ganze Himmel wartet auf die vollständige Manifestation Seines Sieges.

Welches Bild haben Sie vom Himmel?

Was ist Ihre Sicht des Himmels? Glauben Sie, dass es einen solchen Ort gibt? Wenn ja, ist es dann ein Ort mit himmlischem Licht und himmlischer Musik, wo Chöre Gott in einer Umgebung von ehrfurchtgebietender Schönheit und kunstvoller Architektur anbeten? Stellen Sie sich ein prachtvolles Sortiment an Gold und Silber mit unzähligen Edelsteinen vor? In gewissem Maß trifft das zweifellos zu; es ist aber nicht das ganze Bild.

Vielleicht betrachten Sie den Himmel als innere Oberfläche einer weitläufigen gewölbten Kuppel, die sich über die ganze Erde erstreckt.

Fast jeder Bewohner der Erde hat eine gewisse Vorstellung vom Himmel. Wir dürfen, während wir über die gewaltigen Möglichkeiten nachdenken, nicht vergessen, dass verschiedene Begriffe verwendet werden, um den Himmel zu beschreiben. Es gibt das Nomen in der Einzahl, das seine allumfassende Einheit betont: der Himmel; andere Begriffe beziehen sich auf seine ver-

schiedenen Aspekte oder Bereiche. Die Begriffe Himmelswelten oder himmlische Orte zum Beispiel deuten auf eine Vielzahl verschiedener Stellen hin, die alle unter dem Oberbegriff Himmel zusammengefasst sind. Diese Orte können zu verschiedenen Zeiten verschiedenen Wesen und verschiedenen Aktivitäten zur Verfügung stehen.

In 2. Korinther 12,2–4 schreibt Paulus:

„Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren – ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es –, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen – ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es –, dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht.“

Diese Bibelstelle deutet an, dass es insgesamt drei Himmel gibt, einer unmittelbar über dem anderen. Den obersten beschreibt Paulus als den „dritten Himmel“. Es ist der Ort des Paradieses und die Stätte, wo Gott Seine persönliche Wohnung hat, der heiligste Ort des Universums. Es sind Bibelstellen wie diese, die uns das Konzept vermitteln, das oftmals mit dem Himmel in Verbindung gebracht wird – nämlich Reinheit oder Heiligkeit. Die Worte, die dort gesprochen werden, sind so heilig, dass sie außerhalb davon nicht wiederholt werden dürfen.

Paradeisos (Paradies) ist das griechische Wort für einen „Garten“. Es beschreibt Gottes Garten im Himmel. Das Paradies

ist der ultimative Bestimmungsort aller Sünder, die aufrichtig Buße getan haben und bei einem Leben im Glauben geblieben sind. Am Kreuz versprach Jesus dem reuigen Dieb, dass sie beide an jenem Tag zusammen im Paradies sein würden: „Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43; Hervorhebung hinzugefügt).

Das Buch der Offenbarung stellt uns einen Bereich vor, der als „mittlerer Himmel“ oder „Mitte des Himmels“ bezeichnet wird. Meinem Verständnis nach beschreibt dies eine Art weiten Raum mit verschiedenartigen Wesen, die kommen und gehen. Die folgenden Verse beschreiben verschiedene mächtige Wesen, die Proklamationen aus dem mittleren Himmel abgeben.

„Und ich sah und hörte einen Engel, der in der Mitte des Himmels [wortwörtlich: im mittleren Himmel] flog und mit lauter Stimme rief: Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Posaunenstöße der drei Engel, die noch in die Posaune stoßen sollen!“

(Offb 8,13; SLT)

„Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels [wortwörtlich: im mittleren Himmel] fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.“ (Offb 14,16; SLT)

„Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die inmitten des Himmels [wortwörtlich: im mittleren Himmel] flie-

gen: Kommt und versammelt euch zu dem Mahl des großen Gottes.“ (Offb 19,17; SLT)

Das für den mittleren Himmel verwendete griechische Wort lautet mesuranema und meint genau das: den mittleren Himmel. Das könnte der zweite Himmel sein.

Schlussendlich könnten wir annehmen, dass der sichtbare Himmel – der Himmel, der für unser natürliches Auge sichtbar ist – der erste Himmel ist. Mit diesem Himmel sind alle Bewohner der Erde bis zu einem gewissen Grad vertraut.

Was aber ist mit den Bewohnern des Himmels? Was sind das für Geschöpfe? Der Name, der ihnen üblicherweise gegeben wird, lautet Engel. Das Wort Engel entstammt dem griechischen Nomen angelos, das in der Regel eine Bezeichnung für „Bote“ ist. Daher werden Engel als Boten angesehen, die vom Himmel gesandt sind.

Allerdings sind nicht alle Engel Boten. Sie haben unterschiedliche potenzielle Funktionen. Sie sind von Gott für Seine Absichten gesandt, ganz gleich, welche Aufgaben sie haben. Die Schrift macht aber auch deutlich, dass es ebenso böse Engel gibt, die von Satan zu seinen Zwecken ausgesandt sind. Manchmal können Widerstand oder Konflikte zwischen den Engeln Gottes und den Engeln Satans entstehen. Einige dieser Kämpfe werden in der Schrift geschildert, besonders im Buch Daniel. Darum sind wir mit der unausweichlichen Tatsache konfrontiert, dass unsere Welt, wie wir sie heute kennen, ein Kampfschauplatz ist. Darüber hinaus beschränkt sich dieser Konflikt nicht nur auf die Erde. Er ist auch ein wesentlicher Faktor bei allem, was sich im Himmel abspielt.

Die von Gott gesandten Engel haben drei Hauptaufgaben. Zunächst sind sie, wie bereits erwähnt, Gottes Boten. Zweitens sind sie Gottes Beauftragte, die zum Schutz derer ausgesandt sind, die in Gefahr sein könnten. Diese werden üblicherweise als „Schutzengel“ bezeichnet. In Matthäus 18,10 spricht Jesus von Kindern, die Engel im Himmel haben, die allezeit das Angesicht des Vaters schauen. Als logische Schlussfolgerung lenkt das wachsame Auge des Vaters jene Engel zu potenziell schutzbedürftigen Kindern. In der dritten Kategorie gibt es KriegerEngel, die sich im Kampf mit gegnerischen Engeln befinden.

Viele Christen nehmen an, dass der Himmel ein Ort von fortwährendem Frieden und Harmonie, Schönheit und Anbetung ist. Für den dritten Himmel mag das durchaus zutreffen, aber für den ersten und zweiten Himmel gilt das nicht. Einige Bibelstellen geben ein ganz anderes Bild davon ab, was sich derzeit im zweiten Himmel abspielt. Wie bereits erwähnt, ist es bisweilen ein Schauplatz für eine große Auseinandersetzung zwischen Krieger-Engeln – die einen dienen Gott, die anderen dienen Satan. Solche Konflikte finden vorrangig in himmlischen Regionen statt.

Hier gießt Satan auch einen ganzen Schwall verleumderischer Anschuldigungen gegen die Christen auf der Erde aus, die dem Herrn dienen. In Offenbarung 12,10 wird er von einem Engel als „Verkläger der Brüder“ beschrieben, „der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte“.

Des Weiteren prophezeit diese Bibelstelle, dass Satan aus dem Himmel hinabgestürzt wird. Bis das jedoch geschieht, ist es klar, dass er immer noch irgendwo in den Himmelswelten

einen Platz einnimmt und die Luft mit bösartigen Anschuldigungen gegen Gottes Volk füllt.

Ein nachfolgender Bibelvers ist eine Warnung an die Bewohner der Erde in Bezug auf das, was sie erwarten dürfen, wenn der Teufel schließlich auf die Erde geworfen wird: „Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er [nur] eine kurze Zeit hat“ (Offb 12,12).

Diese Verse sind ein Vorausblick auf einen Zeitabschnitt, wo Satan nur „eine kurze Zeit“ hat. Das mag sehr wohl kurz bevorstehen, ist aber noch nicht eingetroffen. Jedenfalls haben sich die beschriebenen Ereignisse noch durch nichts, was bisher im Himmel stattgefunden hat, erfüllt.

Darum sollten wir die derzeitigen Aktivitäten Satans realistisch betrachten. Viele Christen reden ständig, als ob Satan auf die Hölle begrenzt wäre, das stimmt aber nicht. Es gibt zwei satanische Fürsten, Tod und Hades genannt, die in der Hölle herrschen (siehe Offb 20,13), Satan selbst streift jedoch frei durchs Universum. In Hiob 1,6–7 ist das klar beschrieben:

„Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes [das sind die Engel], um sich vor dem HERRN einzufinden. Und auch der Satan kam in ihrer Mitte. Und der HERR sprach zum Satan: Woher kommst du? Und der Satan antwortete dem HERRN und sagte: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandern auf ihr.“

Diese Bibelstelle deutet an, dass Satan sogar zusammen mit gerechten Engeln, die dem Herrn dienen, vor Gottes Gegenwart

1. Welches Bild haben Sie vom Himmel?

treten darf. Allerdings scheint es, dass der Herr in diesem Fall der Einzige war, der ihn tatsächlich als Satan identifizierte. Die anderen Engel erkannten nicht, wer er war. Das würde zu der Aussage von Paulus in 2. Korinther 11,14 passen: „Denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.“

Im nächsten Kapitel werden wir analysieren, wie dieser Kampf in den Himmeln sich auf unseren Alltag auswirkt.

Das Leben ist ein Kampf!

Eine Sache, die den meisten von uns schon sehr früh klar wird, ist, dass das Leben voll ist mit Konflikten, Widerstand und Kämpfen. Viele von uns nehmen das einfach als Tatsache hin, ohne es infrage zu stellen. Vor einigen Jahren fing ich jedoch an, intensiv darüber nachzudenken und fragte mich: „Was ist der Grund für all diese Konflikte in unserer Welt?

Haben wir etwas als normal akzeptiert, das unnormal ist? Warum gibt es Kriege? Warum gibt es Widerstände, Streit und Auseinandersetzungen? Bietet uns die Heilige Schrift eine eindeutige Erklärung über einen wahren Grund für all diese Konflikte? Hatte das einen Anfang und wird es immer so sein?“

Es sind Fragen, über die ich mir viele Jahre lang den Kopf zerbrochen habe. Was ich Ihnen in diesem Buch präsentiere, ist das Ergebnis von viel intensivem Nachdenken, Gebet und Studium sowie persönlicher Erfahrung.

Wenn wir das Neue Testament anschauen, stellen wir fest, dass Konflikte, Krieg und das Einnehmen einer Haltung eines „geistlichen Soldaten“ alle als normaler Teil eines christlichen

Lebenswandels angesehen werden. Dieser Kampf ist nichts Außergewöhnliches, das nur wenigen Christen widerfährt. Die Bibel lehrt, dass jeder Christ bereit sein muss, sich Konflikten und Kampf im Geistbereich zu stellen.

Wir werden zunächst mehrere Bibelstellen betrachten, die Kampf und Kriegsführung als einen normalen Teil des christlichen Lebens abbilden. Dann werden wir die Schrift durchforschen, um herauszufinden, wie alles anfing.

Der Christen-Soldat

Unsere erste Referenz ist 2. Korinther 10,3–5:

„Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus.“ (SLT)

Paulus spricht an dieser Stelle von allen Christen. Er sagt, dass wir kämpfen – nicht im Bereich des Fleisches, sondern im Geistbereich. Für unseren Kampf haben wir Waffen, und wir greifen Festungen an und zerstören sie. Dementsprechend gebraucht Paulus in diesen drei Versen vier militärische Begriffe: Kämpfen, Waffen, Zerstörung von Festungen, Gefangennehmen. Diese sind ein notwendiger und unerlässlicher Teil des christlichen Lebens. Beachten Sie bitte, dass das Neue Testament die Christen von Anfang an in die Offensive, nicht die Defensive, stellt. Das

2. Das Leben ist ein Kampf!

ist einer der größten Fehler des modernen Christentums: Wir sehen uns selbst in der Defensive. Nehmen wir zum Beispiel das bekannte Buch von Jesse Penn-Lewis mit dem Titel War on the Saints (Krieg gegen die Heiligen; z. Zt. nur im engl. Original erhältl.). Schon der Titel geht davon aus, dass unser Feind die Initiative ergreift. Das ist ein Fehler. Wir, die Christen, sollten Krieg gegen unseren Feind führen. Wir sollten nicht abwarten, was der Feind uns antun wird.

In Matthäus 16,18 gibt Jesus eine Verheißung in Bezug auf Seine Gemeinde: „Auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und selbst die Macht des Todes [Pforten des Hades (ELB)/ des Totenreichs (SLT)] wird sie [die Gemeinde] nicht besiegen können.“ (HFA)

In einem Kampf damals war die „Pforte“ oder das „Tor“ einer Stadt die Schwachstelle, auf die ein einfallendes Heer seine Hauptangriffe konzentrierte. Darum verheißt uns Jesus, dass wir (die Gemeinde) gegen die satanischen Festungen in die Offensive gehen und in ihre Tore/Pforten eindringen werden und sie uns nicht aufhalten können. Wir sollten die sein, die den Feind in ständiger Verunsicherung halten: „Was werden diese Christen mir wohl als Nächstes antun?“ Teil der Absicht dieses Buches ist es letztlich, die Initiative wieder an das Volk Gottes zu übertragen.

In 1. Timotheus 1,18 finden wir Worte, die von Paulus an Timotheus als einem Diener des Evangeliums gerichtet sind: „Dieses Gebot vertraue ich dir an, [mein] Kind Timotheus, nach den vorangegangenen Weissagungen über dich, damit du durch sie den guten Kampf kämpfst.“

Timotheus war ein junger Mann, der bereits früh in seinem Leben in den Dienst des Evangeliums gerufen worden war. Ihm waren Prophetien gegeben worden, die die Art von Dienst beschrieben, zu dem Gott ihn berief. Diese warnten ihn vor Kampf, Widerstand und sogar Gefahr. Paulus sagt: „Ich möchte, dass du diese Prophetien, die du empfangen hast, nicht vergisst und in Anbetracht dessen den guten Kampf kämpfst. Du musst mit ganzem Herzen, mit Mut und Einsatz im geistlichen Kampf dienen, der ein direktes Ergebnis deiner Verpflichtung ist, Jesus Christus zu dienen.“ Auch hier sehen wir das Wort Kampf.

In 2. Timotheus 2,3–4 kehrt Paulus zum selben Motiv zurück, indem er das Wort Soldat auf Timotheus anwendet, um seinen christlichen Dienst zu beschreiben:

„Nimm es auf dich, als treuer Soldat im Dienst von Jesus Christus zusammen mit mir für ihn zu leiden. Niemand, der in den Krieg zieht, kümmert sich noch um seine Alltagsgeschäfte, sondern es geht ihm einzig darum, die Anerkennung seines Befehlshabers zu finden.“ (GNB)

Paulus geht davon aus, dass Timotheus ein Soldat ist, der im geistlichen Kampf steht, der vom Herrn Jesus Christus für diesen Kampf auserwählt wurde. Daher muss er sich so verhalten, wie es seiner Rolle als Soldat entspricht. Da ich fünfeinhalb Jahre als Soldat in der britischen Armee gedient habe, weiß ich, wie das Soldatenleben aussieht. Es unterscheidet sich völlig vom Leben eines Zivilisten. Ein Soldat muss sich der Tatsache bewusst sein, dass er nicht wie ein Zivilist leben kann! Paulus vermittelt Timotheus diese Lektion als Diener des Evangeliums:

2. Das Leben ist ein Kampf!

„Du kannst nicht wie andere Menschen leben. Du hast eine besondere Berufung. Du trägst besondere Verantwortungen. Du bist abgesondert, genau wie ein Soldat für einen besonderen Lebensstil abgesondert ist.“ Auch hier fällt uns die Annahme auf, dass das christliche Leben Kampf beinhaltet.

Wenn wir uns Epheser 6,12 zuwenden, finden wir ein weiteres anschauliches Bild des christlichen Lebenswandels:

„Denn unser Kampf [wörtl. a. d. Engl.: Ringkampf] ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen [Mächte] der Bosheit in der Himmelswelt.“

Hier veranschaulicht Paulus das christliche Leben anhand einer Metapher aus den Olympischen Spielen: dem Ringkampf. Er sagt, dass wir als Christen an einem Ringkampf teilnehmen.

Das Ringen beansprucht die ganze Person. Es ist die körperlichste Form des Wettkampfes im Sport. Es ist die Art von Wettbewerb, die Paulus spezifisch verwendet, um das christliche Leben zu beschreiben.

Gestatten Sie mir, Ihnen eine wörtlichere Übersetzung dieses Verses zu geben: „Denn unser Ringkampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut – wir ringen nicht mit lediglich menschlichen Charakteren – sondern gegen Fürstentümer (oder Herrschende), gegen Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser gegenwärtigen Finsternis, gegen böse Geister in den Himmelswelten.“

Diese Aussagen regen viele Fragen an. Im Verlauf dieses Buchs werden wir uns damit auseinandersetzen. Beachten Sie

jedoch, welch erstaunliches Bild uns begegnet: Die Christen stehen in einem Ringkampf, nicht gegen Menschen, sondern gegen Geistwesen; er ist nicht auf die Erde beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Himmelswelten.

Das christliche Leben besteht nicht nur aus Lieblichkeit und Harfenklängen; jeder hingegebene Christ wird feststellen, dass Kämpfen zu seiner gesamten Erfahrung gehört. Weil unsere Regierung im Himmel sich im Krieg befindet, befinden wir auf der Erde uns automatisch auch im Krieg.

Ich möchte dies anhand eines Beispiels aus meiner persönlichen Erfahrung erläutern. 1939 war ich ein in Großbritannien ansässiger Staatsbürger. Am 3. September erklärte die britische Regierung offiziell den Krieg gegen Nazideutschland. Da meine Regierung rechtsgültig den Krieg erklärt hatte, war ich automatisch davon betroffen. Ich musste keine individuelle, persönliche Entscheidung treffen. Ich befand mich im Krieg mit Deutschland. Hätte ich mich geweigert, das zu akzeptieren, wäre ich meiner Verpflichtung als britischer Staatsbürger nicht nachgekommen. Ich hatte keine Wahl. Sie war für mich getroffen worden.

Allerdings wurde mir die Freiheit gewährt, die Abteilung der Streitkräfte zu wählen, in der ich dienen würde. Ich meldete mich freiwillig zum medizinischen Dienst ohne Kampfeinsatz. Dadurch verbrachte ich fünfeinhalb Jahre in Großbritanniens Royal Army Medical Corps.

Dasselbe Prinzip gilt für den Geistbereich. Unsere himmlische Regierung befindet sich im Krieg mit dem Reich Satans. Darum ist es erforderlich, dass wir in diesem Krieg unseren

2. Das Leben ist ein Kampf!

Platz als Soldaten einnehmen. Wie in meinem Fall kann es uns freigestellt werden, den Dienstbereich zu wählen, aber wir können uns nicht aus dem Krieg zurückziehen.

Diese Wahrheit über den geistlichen Kampf wird durch die Art und Weise geltend gemacht, in der die Bibel über Gott Selbst als einen militärischen Befehlshaber spricht. Diese Ausdrucksweise taucht nicht nur ein- oder zweimal auf, sondern zieht sich durch die ganze Schrift. Zum Beispiel dokumentiert

2. Mose 15,3 ein Lied, das Mose und die Kinder Israels sangen, nachdem sie die Wasser des Roten Meeres durchquert hatten. Nachdem die Israeliten Gottes Gericht in der Auslöschung des gesamten ägyptischen Heeres gesehen hatten, brachten sie ihre Dankbarkeit und ihr Gefühl von Triumph und Sieg durch folgendes Lied zum Ausdruck: „Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein Name“ (SLT).

Im hebräischen Urtext repräsentiert das Wort HERR in Großbuchstaben den heiligen Namen Gottes, der aus vier Buchstaben besteht und mit „Jehova“ oder „Jahwe“ wiedergegeben wird. Die Gelehrten tendieren heute eher dazu, „Jahwe“ zu verwenden. Somit können wir diesen Vers wie folgt übersetzen: „Der HERR ist ein Kriegsmann, Jahwe ist Sein Name“ (siehe auch ELB). Im folgenden Vers heißt es: „Die Streitwagen des Pharao und seine Heeresmacht warf er ins Meer; seine auserlesenen Wagenkämpfer sind im Schilfmeer versunken!“ (V. 4; SLT).

Beachten Sie bitte, dass Gott als militärischer Befehlshaber den Feinden Seines Volkes eine vernichtende Niederlage zufügte. Es ist nicht nur eine Metapher, sondern drückt faktisch die erzielten Ergebnisse aus.

Dann sehen wir in Josua 5, dass Jericho von den Streitkräften Israels belagert wird. Zweifellos will Josua seine Strategie verfolgen, diese sehr gut verteidigte und extrem befestigte uralte Stadt einzunehmen. Dem Josua erscheint ein Mann, der in der Tat kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern der „HERR“ Selbst. Das wird in den folgenden drei Versen geschildert:

„Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah: und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, und sein Schwert war gezückt in seiner Hand. Da ging Josua auf ihn zu und sagte zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden? Und er sprach: Nein, sondern; [gerade] jetzt bin ich gekommen [wörtl. a. d. Engl.: Weder noch, sondern als Fürst des Heeres des Herrn bin ich jetzt gekommen]. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte ihm und sagte zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht? Da sprach der Oberste des Heeres des HERRN zu Josua: Zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat es.“ (Josua 5,13–15)

Hier kommt eine göttliche Person zu Josua – mit gezücktem Schwert –, um Seine Identität zu offenbaren: „Ich bin der Fürst des Heeres des HERRN.“ Ich habe absolut keinen Zweifel, dass dies der Eine ist, der später in der Menschheitsgeschichte als Jesus von Nazareth erschien, der ewige Sohn Gottes. Dieser Befehlshaber war nicht der Vater, sondern der Sohn. Es ist eine von vielen Bibelstellen im Alten Testament, in der Er Menschen erschien, unter anderem Abraham, Jakob, Mose und Josua. Der

2. Das Leben ist ein Kampf!

„HERR“ offenbarte sich Selbst als militärischen Befehlshaber und hielt ein gezücktes Schwert in Seiner Hand! Das gehört zum vollständigen Bild von Gott in der Bibel.

In Psalm 24,8 kommt eine ähnliche Darstellung des Herrn als Krieger vor: „Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Der HERR, stark und mächtig! Der HERR, mächtig im Kampf!“

Diese Worte sind so lebendig für mich, denn im Zweiten Weltkrieg diente ich mit der britischen Eighth Army in der Wüste Nordafrikas. Unsere Streitkräfte erlitten eine Reihe von Rückschlägen, und ich war praktisch beim längsten Rückzug in der Geschichte der britischen Armee dabei: ungefähr siebenhundert Meilen eines ununterbrochenen Rückzugs! Wir gelangten bis an die Stadttore von Kairo, zu einem Ort namens El Alamein, und dann ernannte die britische Regierung unter Winston Churchill einen neuen Kommandeur, der Montgomery hieß. Wir benötigten dringend einen neuen Kommandeur, denn die Disziplin, Moral und Effizienz der britischen Streitkräfte waren in einem erschreckenden Zustand. Als frischer Christ hatte ich Folgendes gebetet: „Herr, gib uns einen Anführer, durch den Du uns zu Deiner Ehre den Sieg gibst!“

Dann wurde die Schlacht von El Alamein geschlagen und gewonnen – es war der erste echte Sieg der Alliierten und eine bedeutende Wende.

Ungefähr zwei Tage nach der Schlacht saß ich mit einem kleinen Transistorradio auf der Ladefläche meines Lastwagens. Ich hörte zu, wie der Nachrichtensprecher über die Vorbereitungen zur Schlacht um El Alamein berichtete, wie er sie im britischen Hauptquartier erlebt hatte. Er beschrieb, wie General

Montgomery – der damals noch weitgehend unbekannt war –seine Offiziere und Männer vor Kampfbeginn versammelte und öffentlich sagte: „Bitten wir den Herrn, der mächtig im Kampf ist, uns den Sieg zu geben.“ Es war, als ob Gott in diesem Moment zu mir sprach und sagte: „Das ist die Antwort auf dein Gebet!“ Montgomerys Worte waren dem zuvor zitierten Psalm 24,8 entnommen: „Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Der HERR, stark und mächtig! Der HERR, mächtig im Kampf!“

Die Bibel betont ständig, dass der Herr ein Mann des Kampfes ist! Damit übereinstimmend finden wir über hundert Bibelstellen in der Schrift, in denen Jahwe der „HERR der Heerscharen“ oder der „Gott der Heerscharen“ genannt wird. Vergessen Sie nicht, dass das Wort Heerscharen der alte Begriff für „Armee“ ist. Er ist der Gott der Armeen, der „HERR der Armeen“.

Jesaja 13,4 verwendet dieses Wort zum Beispiel bei der Prophezeiung von Gottes Gericht über die Stadt Babylon. Historisch betrachtet wurde Babylon von Armeen eingenommen und zerstört. Ehe sich dies alles allerdings ereignete, wurde Jesaja ein Blick auf Gottes Gericht über Babylon gewährt, und er malt ein lebhaftes Bild von einer großen Schar von Nationen, die sich gegen diese Stadt versammeln:

„Horch! Getümmel auf den Bergen wie von einem großen Volk! Horch! Getöse von Königreichen, von versammelten Nationen! Der HERR der Heerscharen [tzava] mustert ein Kriegsheer.“

Das an dieser Stelle für Heerscharen verwendete hebräische Wort, tzava, ist das moderne hebräische Wort für die Armee

2. Das Leben ist ein Kampf!

Israels. Die Bedeutung dieses Wortes hat sich nie geändert. Gott ist auch heute noch der „HERR der Armeen“, und Er kann nach wie vor Seine Streitkräfte für den Kampf mustern – was Er auch tut.

Wie der Krieg begann

Seit vielen Jahren denke ich über den Grund für die Konflikte in unserer Welt nach. Was ist die Ursache der Kriege und Unruhen überall? Wer sind die beteiligten gegnerischen Kräfte? Wir haben erkannt, dass Gott ein Befehlshaber ist und wir zu einer Armee unter Seinem Kommando gehören. Doch was –und wen – bekämpft Er?

Ich werde versuchen, die erste Frage zu beantworten. Der Grund – die Ursache – für alle Unruhen, Konflikte und Kriege kann in einem einzigen Wort zusammengefasst werden: Rebellion. Das ist das eigentliche Problem des Universums: Rebellion gegen die gerechte Regierung Gottes. Unsere Welt von heute ist voll von Rebellen.

Wir könnten uns das so vorstellen: Menschliche Probleme können anhand von drei hauptsächlichen Teilen eines Baumes beschrieben werden – Zweige, Stamm und Wurzeln. Ich finde, die meisten Menschen beschäftigen sich zu sehr mit den Zweigen. Wollen Sie einen Baum entfernen, und schneiden aber nur ein paar Zweige ab, haben Sie nicht wirklich etwas verändert. Der Stamm ist es, der die Zweige trägt, und die Wurzeln nähren den Stamm.

Denken Sie einmal an eine verheiratete Frau, die zur Alkoholikerin wird. Die Alkoholsucht ist nur das Symptom oder der

Zweig. Wir müssen tiefer gehen, zum Stamm und den Wurzeln – das kann z. B. ihre Einstellung und Beziehung zu ihrem Mann sein. Vielleicht ist er untreu gewesen, gibt das Geld auf eine Weise aus, die ihr nicht gefällt und misshandelt die Kinder emotional. All das ist deutliches Fehlverhalten ihres Mannes, doch die Bitterkeit und Ablehnung, die sich gegen ihren Mann in ihr angestaut haben, sind der Stamm und die Wurzeln. Wenn wir nur ihre Alkoholsucht behandeln, werden wir ihr Problem nie lösen.

Wir müssen uns um ihre Einstellung und Beziehung zu ihrem Mann kümmern. Ist sie gewillt, ihm zu vergeben und wieder anzunehmen? (Bestenfalls stellt er sich seinem Fehlverhalten, bittet um Vergebung und versucht sich zu ändern, doch auch wenn er dies nicht tut, kann die Frau sich dazu entscheiden, um ihrer eigenen Heilung willen, ihrem Mann mit Gottes Kraft zu vergeben und ihn anzunehmen – Gott wird letztendlich sein Richter sein). Falls nicht, wird es, selbst wenn sie ihre Alkoholsucht unter Kontrolle bekommt, zu einer anderen Abhängigkeit oder einem ähnlichen Problem führen.

Im Allgemeinen setzt sich die Gemeinde zumeist mit den Zweigen auseinander. Für gewöhnlich geht sie nicht tiefer, um sich um den Stamm zu kümmern, geschweige denn die Wurzeln. Wir müssen bis zur Wurzel des Problems graben, und die Wurzel des Problems ist Rebellion.

Johannes, der Täufer, trifft eine maßgebliche Aussage, als er der Menschheit die Botschaft von Jesus und das Evangelium vorstellt: „Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen“ (Mt 3,10; Hervorhebung hinzugefügt).

2. Das Leben ist ein Kampf!

Die Botschaft des Evangeliums ist radikal; das bedeutet, sie befasst sich mit der Wurzel. Gott sagt praktisch: „Mir genügt es nicht mehr, nur die Zweige abzuschneiden oder den Stamm zu kürzen. Ich gehe die Wurzel an, die der von Mir unabhängige Wille ist.“ Aus Unabhängigkeit wiederum wird unweigerlich Trotz.

Die meisten modernen Darstellungen des Evangeliums gehen nicht tief genug. Sie beschäftigen sich nicht mit der Sünde der Rebellion gegen Gott. Wir wären überrascht, wenn wir wüssten, wie viele der guten Gemeindemitglieder sich Gott nie wirklich untergeordnet haben.

Schauen Sie das Vaterunser an, eine sehr bekannte Bibelstelle. Achten Sie auf die Anfangssätze dieser Gebetsvorlage, die wir in Matthäus 6,9–10 finden:

„Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.“ (Mt 6,9–13; SLT)

Die Anfangssätze bestimmen die ganze Haltung und den Tenor dieses Gebets. Zunächst beten wir als Glieder eines Leibes. Wir beten nicht „mein“ Vater, wir beten „unser“ Vater. Außer uns gibt es noch andere Menschen, die in dieser Beziehung zu Gott stehen. Eins der größten Probleme, die Menschen haben,

besteht darin, dass sie meinen, niemand hätte das erlitten, was sie erleiden! Das höre ich ständig: „Keiner hat je so gelitten, Bruder Prince. Sie wissen ja gar nicht, was ich durchgemacht habe!“ So viele Menschen haben mir genau das Gleiche erzählt!

Die Bibel lehrt uns, uns zusammen als Glieder eines Leibes zu betrachten. Das Wort unser ist sehr wichtig: „Unser Vater.“

Wir werden daran erinnert, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind. Wir besitzen das Recht, Ihn als unseren Vater aufzusuchen, aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass wir in unserer himmlischen Familie Brüder und Schwestern haben.

Dann dürfen wir Ehrfurcht und Respekt lernen: „Geheiligt werde dein Name.“ Nur wenige Teile der Gemeinde haben heutzutage echte Ehrfurcht vor Gott. Wir mögen eine äußere Konformität in puncto Verhalten fordern, es ist jedoch ein großer Unterschied dazu, den allmächtigen Gott zu ehren, zu respektieren und zu fürchten. „Geheiligt werde dein Name.“

Der nächste Satz lautet: „Dein Reich komme.“ Gott hat ein Königreich, und es ist Seine ultimative Absicht in diesem Zeitalter, Sein Königreich auf der Erde in Existenz zu bringen. Wenn ich sage, „dein Reich komme“, mache ich mich eins mit Gottes Absichten. Es ist nicht einfach eine nette religiöse Aussage. Ich sage: „Gott, möge Dein Königreich kommen – und ich bin hier, bereit, meinen Teil zum Kommen Deines Königreichs zu tun.“ Darum sage ich das. Ich identifiziere mich mit Gottes Absicht.

Dann sage ich: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.“ Wie geschieht Gottes Wille im Himmel? Nach meinem Verständnis geschieht er vollkommen. Es gibt

2. Das Leben ist ein Kampf!

keine Schwierigkeiten, kein Vereiteln und keine Verzögerungen. Gottes Wille wird im Himmel perfekt ausgeführt. Jesus lehrt uns zu beten, dass es auf der Erde genauso erfolgen sollte.

Wenn Jesus uns lehrte, so zu beten, dann glaube ich, dass es möglich ist. Ich glaube nicht, dass Jesus uns gelehrt hätte, für etwas zu beten, das vollkommen unmöglich ist. Wissen Sie, wo es beginnen muss, wenn ich bete, „dein Wille geschehe auf Erden“? Bei mir! Ich muss mich dem Willen Gottes vorbehaltlos unterordnen.

Ich denke an die Bekehrung von Charles Finney. Er war einer der größten Prediger, den die Kirche je gekannt hat und ein Mann mit einem außerordentlichen Dienst, der Sünder zu Buße, Umkehr und Bekehrung führte. Einer der bemerkenswerten Fakten in Bezug auf Finneys Dienst ist, dass über zwei Drittel seiner Bekehrten ihre Überzeugung als Christen auch beibehielten. Im Gegensatz dazu wird geschätzt, dass nur in etwa ein Drittel der Bekehrten von D. L. Moody Christen blieben. Es gab etwas an Finneys Dienst, das eine tiefgreifende Überzeugung hervorbrachte, und ich glaube, dass das auf Finneys eigene Bekehrung zurückzuführen ist.

Finney war ein angesehener Anwalt, als ihn jemand mit dem Evangelium und seiner Heilbedürftigkeit konfrontierte. Er dachte darüber nach und meinte: „Nun, falls es so etwas wie Errettung gibt, muss ich wahrscheinlich errettet werden. Errettet zu sein wäre etwas Gutes.“

Da er jedoch ein angesehener Anwalt war, hielt er es nicht für schicklich, öffentlich errettet zu werden, also entschloss er sich, in den Wald zu gehen.

Somit zog er los, in den Wald, um zu beten. Dann fragte er sich: „Was soll ich denn nur beten? Das Vaterunser, das ist ein gutes Gebet. Damit kann ich nichts falsch machen.“

Also fing er an: „Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme …“ Als er den nächsten Satz sprechen wollte, „dein Wille geschehe … auch auf Erden“, wurde ihm bewusst, dass es ihn persönlich betraf. Er konnte nicht beten, „dein Wille geschehe … auch auf Erden“, es sei denn, er wäre bereit, sich Gottes Willen in seinem Leben vorbehaltlos unterzuordnen. Andernfalls wäre er ein Heuchler.

An dem Punkt kam der Heilige Geist und zeigte Finney durch diesen Satz – Dein Wille geschehe –, was für ein Rebell er wirklich war: ein höflicher, angesehener, gesetzestreuer, religiöser Rebell. Gott ging machtvoll mit ihm um und brachte ihn in einen Zustand völliger Hingabe.

Kurz darauf taufte Gott ihn im Heiligen Geist. Es gibt keinen Zweifel daran, was mit Finney geschah. Er sagte: „Ich empfing eine mächtige Taufe des Heiligen Geistes“, und fuhr dann fort, „ich brüllte buchstäblich die unaussprechlichen Ergüsse meiner Seele heraus.“ Er gab einen Ausspruch von sich in etwas, das wir heute als Zungenrede bezeichnen würden. Hierin liegt das wahre Geheimnis: erstens, die tiefe Überführung und zweitens, eine mächtige Salbung des Heiligen Geistes.

Wir kehren zu unserem Text zurück und stellen fest, dass „dein Wille geschehe“ bedeutet: „Herr, ich werde kein Rebell mehr sein.“ Aber viele Menschen, die regelmäßig das Vaterunser beten, haben nie begriffen, wozu sie sich verpflichten. Ich habe festgestellt, dass Menschen keinen tiefen, beständigen,

2. Das Leben ist ein Kampf!

dauerhaften inneren Frieden haben werden, bis sie sich dem allmächtigen Gott vollkommen unterordnen und hingeben. Das ist die Botschaft von Jesaja 57,19–21: „[Ich werde] die Frucht der Lippen schaffen. Friede, Friede den Fernen und den Nahen!, spricht der HERR. Ich will es heilen“ (V. 19).

Gott bietet allen Menschen Frieden und Heilung an. Den Fernen ist für gewöhnlich ein Ausdruck für die Heiden. Den Nahen bezieht sich auf Israel. Gott bietet allen Menschen Frieden und Heilung an, aber einige können nie Frieden empfangen, weil sie ihre Waffen der Rebellion einfach nicht ablegen. Darum fährt Gott fort: „Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer. Denn es kann nicht ruhig sein, und sein Wasser wühlt Kot und Schlamm auf. Kein Friede den Gottlosen!, spricht mein Gott“ (V. 20–21).

Solange wir in einer Haltung der Rebellion verharren, können wir nicht ruhen. Dann sind wir wie die Wellen des Meeres, ständig in Unruhe und wühlen Kot und Schlamm auf. Beobachten Sie das Meer! Es kann nicht zur Ruhe kommen! Schauen Sie diese Worte noch einmal an: „Aber die Gottlosen [die Rebellischen] sind wie das aufgewühlte Meer. Denn es kann nicht ruhig sein … kein Friede den Gottlosen!“ Der überzeugendste Beweis dafür, dass Sie ein gerechtes Leben führen, besteht darin, dass Sie einen tiefen, beständigen, bleibenden inneren Frieden haben. Nur wenige Menschen sind heutzutage wirklich zur Ruhe gekommen.

Ich diente einmal mit Freunden, die Baptisten waren, in Neuseeland. Sie sprachen über ihre Sonntagsschulklasse, deren Teilnehmer alle im Universitätsstudenten-Alter waren. Sie

beschrieben eine junge Frau, die ausgebildete Krankenschwester war, und neu in die Klasse kam. Sie war keine bekennende Christin, wollte aber die Bibel studieren. Eines Tages hinterfragte sie den Lehrer in Bezug auf die Freude und den Frieden, die Früchte des Heiligen Geistes sind. Sie sagte: „Das glaube ich erst, wenn ich den Leuten aus Ihrer Gemeinde, bei denen ich Hausbesuche mache, nicht mehr regelmäßig Sedativa und Beruhigungsmittel verabreichen muss! Wenn Sie alle Freude und Frieden haben, warum dann die Sedierung? Warum dann die Beruhigungsmittel? Das passt doch nicht zusammen!“

Das ist die Wahrheit! Aus diesem Grund sage ich, dass nur wenige Menschen in unserer modernen Gesellschaft einen echten, beständigen inneren Frieden haben. Warum? Weil wir eine Welt von Rebellen sind! Oftmals sind wir religiöse Rebellen, aber dennoch Rebellen. Ich glaube, dass es zu einer Konfrontation kommen wird, einem Showdown zwischen Gott und den Menschen der westlichen Kultur. Das sehe ich in meinem Geist und preise Gott dafür. Es geht einzig und allein um eine Sache: völlige Unterordnung! Wenn der allmächtige Gott gewillt ist, in mein Leben zu kommen, dann gibt es nur eine logische Position, die ich Ihm anbieten kann: völlige Oberhoheit, vollständige Herrschaft. Alles andere ist Augenwischerei.

Wir sehen uns mit dieser Tatsache der Rebellion konfrontiert: Rebellion in uns, Rebellion in der Welt um uns, Rebellion gegen die Regierung, Rebellion gegen Gott, Rebellion in Kindern gegen die Eltern, Rebellion in Schülern gegen Lehrer, usw. Überall nehmen wir wahr, dass Rebellion aufkeimt und wächst. Wann begann die Rebellion? Wer war der erste Rebell?

DÜber den Autor

erek Prince (1915–2003) wurde als Sohn britischer Eltern in Indien geboren. Er erhielt eine humanistische Ausbildung mit Griechisch und Latein am Eton College und am King’s College, Cambridge, in England. Nach seiner Promotion erhielt er ein Fachlektorat (vergleichbar mit einer Professur) in Antiker und Moderner Philosophie am King’s College. Prince studierte ferner Hebräisch, Aramäisch und moderne Sprachen in Cambridge und an der Hebrew University in Jerusalem. Als Student war er ein Philosoph und selbsternannter Agnostiker.

Als er während des 2. Weltkrieges im Britischen Sanitätsdienst war, begann Prince die Bibel als „ein philosophisches Werk“ zu studieren. Bekehrt durch eine machtvolle Begegnung mit Jesus Christus, wurde er ein paar Tage später im Heiligen Geist getauft. Auf Grund dieser Begegnung kam er zu zwei Schlussfolgerungen: Erstens, dass Jesus Christus lebt; zweitens, dass die Bibel ein wahres, relevantes und aktuelles Buch ist. Diese Schlussfolgerungen veränderten sein gesamtes Leben, das er

von da an dem Studieren und Lehren der Bibel als dem Wort Gottes widmete.

Als er 1945 in Jerusalem aus dem Militärdienst entlassen wurde, heiratete er Lydia Christensen, die dort Gründerin eines Kinderheims war. Durch ihre Heirat wurde er damit augenblicklich Vater ihrer acht Adoptivtöchter, von denen sechs jüdischer, eines palästinensisch-arabischer und eines englischer Abstammung waren. Gemeinsam erlebte die Familie die Wiedergeburt des Staates Israel 1948. In den späten 1950-iger Jahren adoptierten sie eine weitere Tochter als Prince als Leiter einer pädagogischen Hochschule in Kenia tätig war.

1963 wanderte die Familie Prince in die Vereinigten Staaten aus und er wurde Pastor einer Gemeinde in Seattle. Im Jahr 1973 wurde Prince einer der Gründer von „Intercessors for America“. Sein Buch Shaping History through Prayer and Fasting (deutscher Titel: Die Waffe des Betens und Fastens) machte vielen Christen weltweit ihre Verantwortung bewusst, für ihre Regierungen zu beten. Viele sind der Meinung, dass die Untergrundübersetzungen dieses Buches maßgeblich zum Zusammenbruch der kommunistischen Regime in der UdSSR, Ostdeutschland und in der Tschechoslowakei beigetragen haben.

Lydia Prince starb 1975 und Prince heiratete Ruth Baker (eine alleinstehende Frau mit drei adoptierten Kindern) 1978. Wie schon seine erste Frau traf er seine zweite Frau, als sie dem Herrn in Jerusalem diente. Ruth starb im Dezember 1998 in Jerusalem, wo sie seit 1981 gelebt hatten.

Bis wenige Jahre vor seinem eigenen Tod in 2003 im Alter von 88 Jahren, fuhr Prince unbeirrt mit dem Dienst, zu dem Gott ihn berufen hatte, fort, indem er um die Welt reiste, um Gottes offenbarte Wahrheiten zu vermitteln, für die Kranken und Leidenden zu beten und um seine prophetischen Eindrücke über Weltereignisse im Licht der Bibel zu teilen. Er ist international als Bibellehrer und geistiger Patriarch anerkannt, Derek Prince hat einen Lehrdienst gegründet, der sechs Kontinente umfasst und über 60 Jahre andauert. Er ist der Autor von mehr als 60 Büchern, 600 Audio- und 100 Videobotschaften, von denen viele in über 100 Sprachen übersetzt und veröffentlicht worden sind. Er war ein Vorreiter bei der Lehre solch bahnbrechender Themen wie Generationsflüche, der biblischen Bedeutung Israels und der Befreiungslehre.

Die Radiosendungen von Prince, mit denen er 1979 begann, wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und berühren auch heute noch Leben. Dereks Hauptbegabung, nämlich die Bibel und ihre Lehren auf eine klare und einfache Weise zu erklären, half dabei, ein Fundament des Glaubens im Leben von Millionen aufzubauen. Seine nicht konfessionsgebundene Vorgehensweise machte seine Lehre für Menschen aller radikalen und religiösen Hintergründe gleichermaßen relevant und hilfreich und es wird geschätzt, dass seine Lehren mehr als den halben Globus erreicht haben.

Im Jahr 2002, kurz vor seinem Tod in 2003, sagte er: „Es ist mein Wunsch – und ich glaube es ist Gottes Wunsch – dass dieser Dienst die Arbeit fortsetzt, die Gott durch mich vor über 60 Jahren begonnen hat, bis Jesus wiederkommt.“

Derek Prince Ministries International erreicht weiterhin

Gläubige in über 140 Ländern mit Dereks Lehrmaterial und erfüllt damit den Auftrag, weiterzumachen, „bis Jesus wiederkommt.“ Dies wird durch den Einsatz von mehr als 30 Derek Prince Büros weltweit, einschließlich Primärdiensten in Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Russland, Südafrika, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten erreicht. Für aktuelle Informationen über diese und andere Standorte weltweit besuchen Sie bitte www.derekprince.org.

Derek Prince Sie werden

Dämonen

austreiben

Was sind Dämonen? Wie finden Dämonen Einlass im Leben eines Menschen? Brauchen Christen überhaupt je Befreiung von Dämonen?

Ein Bestseller über Jahrzehnte! Derek Prince beantwortet viele wesentliche Fragen über dieses brennende Thema.

Das Austreiben von Dämonen veranschaulicht zwei wichtige geistliche Wahrheiten. Erstens wird die Existenz zweier gegensätzlicher Reiche, das Reich Gottes und das Reich Satans, deutlich. Zweitens wird der Sieg des Reiches Gottes über das Reich Satans demonstriert.

Pb, 312 S. | Bestell-Nr.: B42GE

Derek Prince Geistliche Kampfführung für die Endzeit

„Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“. Es ist an der Zeit, aufzustehen und zu kämpfen, Hoffnung und Licht in diese turbulenten Tage zu bringen und teilzuhaben an Jesu Triumph des Guten über das Böse.

Pb, 240 S. | Bestell-Nr.: B125GE

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