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Salz

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Derek Prince


Verzeichnis bisher erschienener Bücher und Booklets von Derek Prince Bücher:

Als Salz und Licht leben

Auf der Suche nach der Wahrheit

Biblische Prophetie und der Nahe Osten

Biblische Grundlagen für den Befreiungsdienst

Bittere Oasen

Bis die Zeit vollendet ist

Braucht Ihre Zunge Heilung?

Christus herrscht inmitten Seiner Feinde

Danksagung, Lobpreis und Anbetung

Das Tal der Entscheidung

Das Wort Gottes proklamieren

Deine Berufung ist heilig

Der Anfang der Weisheit

Der Endzeit entgegen

Der Ehebund im Lichte Gottes

Der Weg nach oben führt nach unten

Der Heilige Geist in Ihnen

Eine verständige Frau ist vom Herrn

Die Gaben des Heiligen Geistes

Er ist auferstanden

Die Gemeinde I / Einführung/Ämter

Fest in Seiner Hand

Die Gemeinde II / Die wahre und die falsche Gemeinde

Für Gott gibt es keine Kluft zwischen den Generationen

Die Waffe des Betens und Fastens Die Zukunft Israels und der Gemeinde Du erquickst meine Seele Ehemänner und Väter Flüche – Ursache und Überwindung Fundamente des christlichen Glaubens Geheimnisse eines Gebetskämpfers Gott stiftet Ehen Gottes Erfolgsstrategie für Ihr Leben Gottes Verheißung göttlicher Versorgung Gottes Wort heilt Grundsteine Heirat, Scheidung und Wiederheirat Ihr werdet Kraft empfangen! In Gottes Gegenwart eintreten Leben aus Glauben Luzifer ist entlarvt

Gewissheit in der Endzeit Im Ebenbild Gottes Kommt der Antichrist aus Europa? Mein Körper, mein Geist und meine Seele Pilgerreise durch den Römerbrief Prophetische Sicht für unsere heutige Zeit Schwerter des Geistes Sicher in unsicheren Zeiten Sie und Ihr Haus Standfest im geistlichen Kampf Überwindendes Gebet Vergebung – Zurück zur Einheit Wachsen in der Furcht des Herrn! Wahrheit, Glaube, Liebe – Ziele, die Gott mir gab Warum Israel?

Partner fürs Leben Richten – Wann? Warum? Wie?

Booklets:

Schutz vor Verführung

Gottes Arznei

Segen oder Fluch – Sie haben die Wahl

Gottes Plan für Ihre Finanzen

Sie werden Dämonen austreiben

Der Tausch am Kreuz

Sühne – Ihre persönliche Begegnung mit Gott

Die drei mächtigsten Worte

Tod, wo ist dein Stachel?

Die Macht des Opfers

Um der Engel willen

Die Verführung des Humanismus

Vergäße ich dein, Jerusalem

Wer kümmert sich um die Waisen, Witwen, die Armen und Unterdrückten?

Wer bin ich? / Entdecken Sie sich im Spiegel Gottes

Philosophie, die Bibel und das Übernatürliche

Serie „Nachfolge Konkret“

Was wir Israel schuldig sind

Angenommen vom Vater

Für die Regierung beten

Antisemitismus – der Anteil der Christen

Gebete und Proklamationen

Hunderte von Audio- und Videobotschaften von Derek Prince unter www.ibl-dpm.net


Als

Salz

leben

und

Licht Derek Prince

Internationaler Bibellehrdienst


Anmerkung des Herausgebers: Dieses Buch besteht aus bisher unveröffentlichtem Material aus dem umfangreichen Archiv des Lehrmaterials von Derek Prince und wurde von Mitarbeitern von Derek Prince Ministries redaktionell bearbeitet. ALS SALZ UND LICHT LEBEN (Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht unter dem Titel Living as Salt and Light) © 2013 by Derek Prince Ministries–International © der deutschen Fassung: 2014 Internationaler Bibellehrdienst e.V. D-83308 Trostberg Übersetzung: Werner Geischberger Layout: Ewald Sutter, Azar GbR Covergestaltung: Ewald Sutter, Azar GbR Coverfoto © Inga Nielsen | Dreamstime.com Druck: CPI books GmbH, 25917 Leck

IBL-Deutschland

Schwarzauer Str. 56 83308 Trostberg Telefon: 0 86 21 – 6 41 46 Fax: 0 86 21 – 6 41 47 E-Mail: ibl@ibl-dpm.net

IBL-Schweiz

Alpenblick 8 CH-8934 Knonau Telefon: +41 (44) 7 68 25 06 E-Mail: dpm-ch@ibl-dpm.net Internet: www.ibl-dpm.net

ISBN 978-3-944602-03-5 1. Auflage Oktober 2014

Alle Bibelzitate entstammen der Elberfelder Bibel in der Fassung von 2006®. © 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten, es sei denn, sie sind wie folgt gekennzeichnet: LU = Lutherbibel, Revision 1984®. © Deutsche Bibelgesellschaft. EÜ = Einheitsübersetzung®. © Katholische Bibelanstalt, Stuttgart. ZÜ = Zürcher Bibel (2007)®. © Verlags der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich. NGÜ = Neue Genfer Übersetzung (Neues Testament; 2009)®. © Genfer Bibelgesellschaft. SCH = Die Schlachter Bibel 2000®. © Genfer Bibelgesellschaft. ME = Die Menge Bibel in der Textfassung von 1939. © Württembergische Bibelanstalt. Fettschrift innerhalb von Biblezitaten zeigen Hervorhebungen des Autors an. Alle Rechte, auch die Übertragung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf ohne schriftliche Genehmigung des Internationalen Bibellehrdienstes e.V. in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.


Inhalt

Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 TEIL 1: Kapitel 1: Kapitel 2: Kapitel 3: Kapitel 4: Kapitel 5:

Unser Stand, unsere Rechte und unsere Verantwortung in dieser Welt . . . . . . . . . . 9 Eine Stadt auf einem Berg – das einzige Licht . . . . . . 11 Das Salz der Erde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Unser Ringkampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Der Feind, den wir bekämpfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Die Initiative ergreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

TEIL 2: Christus hat den Sieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 6: Das am besten gehütete Geheimnis des Teufels. . . . . Kapitel 7: Die eigene Firma wiederaufbauen . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 8: Wieder in Verantwortung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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TEIL 3: Welche Kraft im Beten und Fasten steckt. . . . . . . . . . 83 Kapitel 9: Zu den Waffen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Kapitel 10: Das große Kraftwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Kapitel 11: Richtige Beziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Kapitel 12: Gebet zuerst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Kapitel 13: Weil wir gebetet haben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 Kapitel 14: Machen wir uns auf den Weg. . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 Kapitel 15: Die Massenwiederherstellungswaffe . . . . . . . . . . . . 151 Kapitel 16: Menschen, die die Geschichte verändern. . . . . . . . . 159 Kapitel 17: Nicht „falls“, sondern „wenn“ . . . . . . . . . . . . . . . . 173


TEIL 4: Die Autorität des Wortes und des Blutes. . . . . . . . . Kapitel 18: Ein Zeuge Jesu sein. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 19: Zeugnis und Lobpreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 20: Das Wort unseres Zeugnisses. . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 21: Durch das Blut überwinden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 22: Gegen alle Widerstände. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Über den Autor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249

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Einleitung

T

hema dieses Buchs ist unsere Verantwortung als Christen für die Nation, in der wir leben. Ich glaube, dass uns das Wort Gottes diesbezüglich eine Verpflichtung auferlegt. Es lässt keinen Zweifel daran, dass wir als Christen für unsere Gesellschaft und unser Land rechenschaftspflichtig sind. Bedauerlicherweise hat die überwiegende Mehrheit der Christen noch nicht einmal angefangen, sich über diese Verantwortung Gedanken zu machen. Viele Nationen der Welt stehen möglicherweise vor den größten Krisen ihrer Geschichte – vielleicht auch das Land, in dem Sie leben. Es wäre doch eine unglaubliche Tragödie, wenn wir Christen im Kontext dieser Krisen nichts zustande brächten, was irgendeinen Effekt hätte oder sich positiv auf die Not der Nation, in der wir leben, auswirken würde! Wenn dem so wäre, hätten wir meines Erachtens Gott im Stich gelassen. Vor dem Hintergrund dieses Szenarios möchte ich mich im Weiteren mit der strategischen Position beschäftigen, die wir als Christen in unserer Nation haben – dazu zählen sowohl unsere Privilegien als auch unsere Verantwortungsbereiche. Ich möchte dabei einen größtmöglichen Praxisbezug herstellen, damit die Lehre in diesem Buch so gewinnbringend wie möglich umgesetzt werden kann.

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Als Salz und Licht leben

Ich hörte einmal eine Predigt, in der die drastische aktuelle Situation der Vereinigten Staaten dargestellt wurde. Der Prediger brachte drei Viertel seiner Botschaft damit zu, den Zuhörern vor Augen zu führen, dass der Zustand wirklich entsetzlich sei und sich die Lage von Woche zu Woche verschlimmere. Auch wenn noch so viel Wahrheit darin steckte, war das zweifelsohne keine „frohe Botschaft“. (In diesem Zusammenhang muss gesagt werden, dass das Evangelium eine frohe Botschaft ist. Es ist nicht negativ, sondern positiv. Jesus Christus war nie mit einer Situation konfrontiert, in der er schicksalsergeben sagen musste: „Es tut mir leid, aber da kann man nichts tun.“) Am Ende seiner Ausführungen ging dieser Prediger noch kurz darauf ein, dass seiner Meinung nach eine Erweckung des Heiligen Geistes erforderlich sei. Ich hoffe, ich werde ihm gerecht, wenn ich sage, dass er, wenn ich mich recht entsinne, mit keinem Wort darauf einging, wie wir diese Erweckung des Heiligen Geistes haben können. Ich möchte Ihnen in diesem Buch zeigen, was wir tun können, d.h. was in unserer Macht als Christen steht, um den Lauf der Ereignisse in unseren Ländern zum Guten zu wenden. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Länder verändert werden müssen und können. Ich bin auch überzeugt davon, dass wir es sind, die diese Veränderung herbeiführen müssen. Deshalb möchte ich Ihnen anhand des Wortes Gottes zeigen, wie wir das schaffen können.

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TEIL 1

Unser Stand, unsere Rechte und unsere Verantwortung in dieser Welt


1 EINE STADT AUF EINEM BERG – DAS EINZIGE LICHT

D

ie Bergpredigt gilt allen Christen gemeinhin als Maßstab für Glauben und Leben, den Jesus allen wahren Gläubigen vorgegeben hat. Es handelt sich dabei nicht um eine Sonderbotschaft an jene, die irgendeine Leitungsfunktion haben, wie zum Beispiel Lehrer, Apostel, Propheten, Evangelisten oder Prediger. In dieser Passage der Schrift offenbart Jesus den Willen bzw. Standard Gottes, der für jeden treuen Christen gilt. Die Botschaft der Bergpredigt erstreckt sich über drei Kapitel von Matthäus 5 bis 7. An den Anfang möchte die Aussage Jesu aus Matthäus 5,13-14 stellen: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (NGÜ) Jesus wendet sich an alle Christen und sagt uns drei wichtige Dinge über uns selbst: Wir sind das Salz der Erde, das Licht der 11


Als Salz und Licht leben

Welt und eine Stadt, die auf einem Berg liegt und nicht verborgen bleiben kann. Als Hinführung zu unserem Thema möchte ich kurz einige offensichtliche Schlussfolgerungen aus diesen drei Statements herausarbeiten, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Im ersten Kapitel dieses Buches werden wir die beiden ersten Aussagen und im zweiten Kapitel die dritte behandeln.

Eine Stadt auf einem Berg Zunächst sind wir „…eine Stadt, die auf einem Berg liegt [und] nicht verborgen bleiben [kann]“ (Mt 5,14). Das gilt für jeden Menschen, der sich öffentlich zum Glauben an Jesus Christus als seinen Heiland und Herrn bekennt. Sobald Sie sich öffentlich dazu bekennen, werden Sie eine Stadt, die auf einem Berg liegt. Sie können nicht verborgen bleiben. Sie sind auffällig: Man wird Sie aus jedem Blickwinkel und zu jeder Zeit beäugen, ob Sie nun in die Schule gehen oder in der Fabrik oder in einem Büro arbeiten. Man wird in Ihre Richtung blicken, weil man sehen möchte, ob Ihr christlicher Glaube echt ist. Welche Fragen werden sich die Leute stellen, die Sie beobachten? Ist sein/ihr Glaube echt? Glaubt er/sie tatsächlich, was er/sie zu glauben vorgibt? Lebt er/sie auch so? Die Menschen werden jeden Bereich Ihres Lebens analysieren – Ihr Familienleben, Ihr Verhalten in der Geschäftswelt, Ihr gesellschaftliches Leben etc.. Sie werden auch das Verhalten und Zeugnis der Gemeinde, in die Sie gehen, unter die Lupe nehmen. Und sehr oft werden sich die Menschen anhand dessen, was sie an Ihnen sehen, ihr Urteil über das Christentum bilden. Sie sind eben eine Stadt, die auf einem Berg liegt. Ich gebe unumwunden zu, dass ich als junger Mann in der anglikanischen Kirche in Großbritannien zu der Schlussfolgerung gelangte, dass das Christentum gescheitert sei. Ich bildete mir eine

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Kapitel 1: Eine Stadt auf einem Berg – das einzige Licht

Meinung, nachdem ich mir die Menschen um mich herum angesehen hatte und zu dem Fazit gelangt war, dass sie eigentlich nicht wirklich glauben, was sie zu glauben vorgeben. Es muss Ihnen also bewusst sein, dass Sie auffallen werden, sobald Sie sich zum Glauben an Jesus Christus bekennen. Das ist die Realität und Sie können nichts daran ändern. Wenn Sie nicht auffallen wollen, wenn Sie nicht beobachtet, beurteilt und analysiert werden wollen, dann sollten Sie Ihren Glauben an Jesus Christus nicht bekennen. Aber wenn Sie sich zu Jesus Christus bekennen, werden Sie unweigerlich in diese Situation kommen: Die Menschen werden Sie beobachten. Ab diesem Zeitpunkt werden Sie eine Stadt auf einem Berg sein, die nicht verborgen bleiben kann.

Das Licht der Welt Als Zweites sagt Jesus: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14). Schon des Öfteren in meinem Leben war ich Sprachlehrer und ich verstehe meine eigene Muttersprache gut genug, um zu wissen, dass die Bibel, wenn sie „Ihr seid das Licht der Welt“ sagt, meint, dass wir das Licht sind. Mit anderen Worten: Es gibt kein anderes Licht. Das Wort „das“ hat eine gewisse Ausschließlichkeit. Wir sind das einzige Licht. Die Welt hat kein anderes Licht. Jesus erklärte: „Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt“ (Joh 9,5). Doch jetzt, da er physisch nicht mehr hier auf Erden ist, sind wir seine Stellvertreter. Deshalb sind wir an seiner Stelle das Licht der Welt. Wenn wir kein Licht spenden, gibt es keine andere Lichtquelle, an die die Welt sich wenden oder wo sie nach Licht suchen könnte. Das bedeutet, dass die Welt völlig von den Christen abhängig ist, um Licht zu bekommen. Anhand eines einfachen Bildes aus dem Alten Testament soll verdeutlicht werden, wie wichtig wir als Licht der Welt sind. Die 13


Als Salz und Licht leben

Stiftshütte, die Mose auf Gottes Geheiß hin bauen sollte, bestand aus zwei Bereichen. Den ersten bezeichnete man als das „Heilige“, den zweiten als das „Allerheiligste“. Im „Heiligen“ standen nur drei Gegenstände. Zunächst ein goldener Räucheraltar, der sich unmittelbar vor dem zweiten Vorhang und damit am Zugang zum Allerheiligsten befand. Niemand konnte in das Allerheiligste gelangen, ohne sich von diesem goldenen Altar ein Räucherfass mit Räucherwerk zu nehmen. Im „Heiligen“ stand außerdem zur Linken ein siebenarmiger Leuchter. Zur Rechten, gegenüber dem Leuchter, befand sich der Tisch mit den Schaubroten. Der Autor des Hebräerbriefs sagt, diese drei Gegenstände seien voller Symbolik und enthielten eine Botschaft für die Gemeinde Jesu Christi (vgl. Hebr 9). Sehen wir uns zunächst an, was uns der Leuchter zu sagen hat. In der Bibel ist der Leuchter immer ein Sinnbild für die Gemeinde. Er hat sieben Arme, die das siebenfältige Wesen der vom Geist Gottes gezeugten Gemeinde versinnbildlichen. (Auch die in Offenbarung 2 und 3 beschriebenen sieben Gemeinden Kleinasiens stehen für diese siebenfältige Botschaft.) Es wäre falsch, sich diesen Leuchter wie eine heutige Wachskerze vorzustellen, die fest auf einem Ständer steht. Die „Kerzen“ in der Stiftshütte waren kleine, mit Öl gefüllte Schalen mit Dochten. Die Dochte reichten hinab bis zum Öl. Man entzündete den Docht, wodurch das Öl im Docht zu brennen anfing und Licht spendete. Solange kein Öl in den Lampen war und dieses Öl nicht entzündet wurde, spendete der Leuchter kein Licht. Und im „Heiligen“ war der Leuchter die einzige Lichtquelle – wenn er nicht brannte, war alles dunkel. Sehen Sie die auffällige Parallele zur Gemeinde Jesu? Auch wir sind das einzige Licht. Es gibt kein anderes Licht. Wir sind der sie-

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Kapitel 1: Eine Stadt auf einem Berg – das einzige Licht

benarmige Leuchter. Aber wir spenden nur dann Licht, wenn wir mit Öl gefüllt sind und das Öl in uns entzündet wird. In der Bibel ist Öl immer ein Sinnbild für den Heiligen Geist. Die Symbolik sagt uns: Die Gemeinde kann nur dann Licht spenden, wenn sie mit dem Heiligen Geist erfüllt ist und von Gott angezündet wird. Aus sich selbst heraus, ohne Öl und Feuer, konnte der Leuchter kein Licht hervorbringen. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an das, was Johannes der Täufer über Jesus sagte: „Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“ (Mt 3,11; Lk 3,16).

Was wir als Licht bezwecken Der Leuchter in der Stiftshütte sollte den ihm gegenüberliegenden Gegenstand beleuchten: den goldenen Tisch mit den Schaubroten. Die Schaubrote sind natürlich ein Sinnbild für Jesus Christus, der sagte: „Ich bin das Brot des Lebens… Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.“ (Joh 6,48.51) Der Leuchter diente nur einem einzigen Zweck: Er sollte den Tisch mit den Schaubroten hell machen. Genau dasselbe gilt für die Gemeinde Jesu Christi. Wir sind hier auf Erden, um nur einen einzigen Zweck zu erfüllen: Licht auf Jesus, das Brot des Lebens, zu werfen. Und wir tun dies nur, wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt und von Gott in Brand gesetzt werden. Was für ein bemerkenswertes Bild für die Gemeinde Jesu! Es gab im „Heiligen“ keine andere Lichtquelle außer dem Leuchter und

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Als Salz und Licht leben

es gibt auf der Welt keine andere Lichtquelle außer der Gemeinde Jesu. So wie der Leuchter nur Licht spenden konnte, wenn er mit Öl gefüllt war und angezündet wurde, kann die Gemeinde auch nur dann Licht spenden, wenn sie mit dem Heiligen Geist erfüllt ist und angezündet wird. Der Leuchter sollte sein Licht nur auf einen einzigen Gegenstand werfen: den Tisch mit den Schaubroten. Die Gemeinde soll ihr Licht nur auf den Herrn Jesus Christus werfen. Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Sie und ich, warum wir Christen hier sind: um Licht auf Jesus Christus, das Brot des Lebens, zu werfen. Das ist der Hauptzweck unserer Existenz auf Erden. Alles andere, was wir tun, ist dem untergeordnet. Wir sind das Licht der Welt.

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2 DAS SALZ DER ERDE

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m vorigen Kapitel warfen wir einen Blick darauf, wie Jesus in der Bergpredigt, in Matthäus 5,13-14, die Gemeinde beschreibt. Wir sind „eine Stadt auf einem Berg“, die von den Augen der Welt genau beobachtet wird. Außerdem sind wir „das Licht“, das einzige Licht, das Christus für eine sterbende Welt erhellt. In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit unserer dritten Funktion: Wir sind „das Salz der Erde“. Auch hier hat das Wort „das“ wieder eine gewisse Ausschließlichkeit. Damit soll deutlich gemacht werden, dass die Erde kein anderes Salz hat – wir sind das einzige Salz, das der Erde zur Verfügung steht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man den Wert von Salz beschreiben kann, aber da ich kein Wissenschaftler bin, werden meine Ausführungen eher schlicht ausfallen. Ich möchte Sie nur auf ein paar ganz offensichtliche Eigenschaften von Salz hinweisen.

Salz gibt Geschmack Salz dient natürlich vor allem dazu, einer Speise, der es sonst an Geschmack fehlen würde, Geschmack zu geben. Die Bibel berichtet, dass Hiob in Hiob 6,6 sagt: „Lässt sich etwa Fades ohne Salz 17


Als Salz und Licht leben

essen? Oder findet man am Eiweiß irgendwelchen Geschmack?“ (Schlachter 2000) Die Antwort lautet: „Nein!“ Deshalb streut man etwas Salz auf das Eiweiß, um ihm Geschmack zu geben, bevor man es isst. Die Analogie lautet: Christen sind das Salz der Erde. Wir sind da, um der Erde in den Augen Gottes Geschmack zu geben. Wäre da nicht unsere Anwesenheit auf Erden, hätte Gott keinen Grund, dieser Welt noch länger Gnade und Barmherzigkeit zu erweisen. Wir sind der einzige Faktor, der die Erde vor ihm annehmbar macht und sein finales Gericht und seinen Zorn auf eine Welt, die Christus ablehnt, zurückhält. Solange wir auf Erden sind, ist es unsere Verantwortung, so zu leben, dass wir gewissermaßen wie „Fürsprecher“ vor Gott für diese Welt sprechen.

UM ZEHN SALZKÖRNER WILLEN… In 1. Mose 18 lesen wir, wie der Herr auf seinem Weg in die Stadt Sodom in Abrahams Haus einen Zwischenstopp einlegt. Er teilte Abraham seine Pläne mit: Er sei gekommen, um Gericht über Sodom zu bringen. Abraham war sehr besorgt darüber, weil sein Neffe Lot samt Familie in Sodom lebte. Deshalb ging er mit dem Herrn in Richtung Sodom und appellierte in aller Kühnheit an ihn, er möge doch diese gottlose Stadt verschonen. Er „feilschte“ – wenn ich das so sagen darf – mit dem Herrn und sagte zu ihm sinngemäß: „Herr, würdest du die Stadt verschonen, wenn fünfzig Gerechte darin wohnten?“ Der Herr sagte Ja. Dann sagte Abraham: „Wenn es vierzig wären – würdest du die Stadt dann auch verschonen?“ Der Herr sagte Ja. Abraham setzte nach: „Wenn es dreißig wären – würdest du die Stadt dann auch verschonen?“ Der Herr sagte Ja.

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Kapitel 2: Das Salz der Erde

Abraham ließ nicht locker: „Und bei zwanzig? Würdest du die Stadt dann auch verschonen?“ Der Herr sagte Ja. Dann sagte Abraham: „Herr, bitte sei nicht böse mit mir, aber ich möchte dich noch einmal fragen: Wenn in dieser Stadt nur zehn Gerechte leben würden, würdest du sie dann um dieser zehn Gerechten willen verschonen?“ Der Herr sagte: „Ja, das würde ich tun.“ Doch dann nahm die Tragödie ihren Lauf, weil der Herr in Sodom nicht einmal zehn Gerechte fand. Immer wenn ich diese Geschichte lese, frage ich mich, ob Abraham da nicht in Gedanken eine kleine Rechnung angestellt hatte. Könnte es sein, dass er sich sagte: „Da sind mein Neffe und seine Frau und seine unverheirateten Töchter und seine verheirateten Töchter… es müsste doch eigentlich möglich sein, dass sie in ihrer Mitte zehn Gerechte finden!“ Hätte Lot seinen Job getan, wären sie vielleicht auch auf diese Zahl gekommen, aber Lot war einer jener Gläubigen, die nicht tun, was Gott will. O ja, er war gläubig. Stimmt. Abraham hatte ihm von allen Offenbarungen erzählt, aber er lebte nicht im Licht dieser Offenbarungen. Wenn ich Lots Geschichte hörte, kommt mir immer ein Gedanke, den ich ganz besonders an die Eltern unter uns richten möchte. Wenn ich an die immense Verantwortung denke, die Lot trug, frage ich mich: Wer brachte diese Familie nach Sodom? Die Antwort: Lot natürlich. Er brachte sie dorthin, aber er brachte sie nicht mehr raus. Er entkam letztlich mit nur zwei Töchtern und nicht einmal seine Frau kam aus Sodom raus, denn indem sie sich umdrehte und noch einmal auf die Stadt blickte, verstieß sie gegen Gottes Anweisungen und wurde zur Salzsäule. Dasselbe gilt für Sie, wenn Sie ein Vater oder eine Mutter sind: Sie können Ihre Kinder und andere Familienmitglieder in Situationen hineinbringen, aus denen Sie sie nicht mehr herausbekommen

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Als Salz und Licht leben

– und dafür wird man Sie zur Rechenschaft ziehen. Ein ernüchternder Gedanke, nicht wahr? Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie Lot sich gefühlt haben muss, als er auf die brennenden und rauchenden Ruinen Sodoms blickte und sich bewusst machte, dass seine eigenen verheirateten Töchter und seine Schwiegersöhne dort zugrunde gegangen waren – von den Enkelkindern, die sie ihm vielleicht geboren hatten, ganz zu schweigen. Und ich frage mich, ob er sich nicht, als er die Salzsäule betrachtete, die seine Frau gewesen war, dachte: „Ich habe sie dorthin gebracht!“ Ist Ihnen bewusst, dass Sie Menschen in Situationen hineinführen können, aus denen Sie sie nicht mehr herausbekommen? Manchmal höre ich, wie Leute sagen: „In dieser Gemeinde hier wird nicht das Wort Gottes verkündigt, aber wir bleiben um unserer Kinder willen.“ Dazu kann ich nur sagen: „Das heißt im Klartext: Was für Sie nicht gut genug ist, ist gut genug für Ihre Kinder!“ Lieber Leser, Sie müssen besser auf Ihre Kinder achtgeben. Glauben Sie nicht, Sie könnten Ihre Kinder mit dem Zweitbesten abspeisen – das geht nicht. Die jungen Menschen unserer Zeit unterscheiden und differenzieren genau. Sie sehen sich den Kern einer Sache an und nehmen selbst Maß. Wissen Sie, wonach sie suchen? Sie suchen vor allem nach etwas Echtem und Aufrichtigem. Wenn sie das nicht sehen, machen sie es sich auch nicht zu eigen. Sie können sie nicht aufs Glatteis führen, also versuchen Sie es gleich gar nicht. Machen Sie es nicht wie Lot, denn es könnte sein, dass Sie das ewig bedauern werden.

WIR MACHEN EINEN UNTERSCHIED Aus Lots Beispiel können wir ein ewig gültiges Prinzip ableiten. Gott hätte um zehn Gerechter willen eine ganze Stadt verschont. Diese Proportion gilt wohl heute noch. Zehn Salzkörner können Gott eine ganze Mahlzeit schmackhaft machen. Ich sagte es schon:

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Kapitel 2: Das Salz der Erde

Es ist unsere Aufgabe, uns so zu verhalten, dass wir Gott diese Erde „schmackhaft“ machen. Unsere Anwesenheit macht einen Unterschied. Unsere Anwesenheit veranlasst Gott, so mit der Welt zu verfahren, wie er es sonst nicht tun würde. Jeder Gläubige sollte dort, wo Gott ihn hingestellt hat, ein Salzkorn sein. Gott versammelt nicht alle Gläubigen an einem Ort, so wie wir auch nicht das ganze Salz für eine bestimmte Mahlzeit auf einmal schlucken würden. Das würde nicht gut schmecken! Wie alle anderen Gläubigen sind auch Sie an einen konkreten Ort gestellt worden, um dort ein Salzkorn zu sein, das der Welt Würze gibt – sei es in Ihrer Familie, an Ihrer Schule, in Ihrem Betrieb oder Büro oder wo auch immer. Vielleicht sagen Sie: „Ich fühle mich dort so einsam.“ Aber es hat einen Sinn, dass Sie dort sind. Sie sind dort, um einem Ort Geschmack zu geben, der ohne Sie keinen Geschmack haben würde. Ich wurde errettet und im Geist getauft, als ich im Zweiten Weltkrieg bei der britischen Armee diente. Doch dann war es nicht so, dass Gott mich aus der Armee herausgenommen und gesagt hätte: „Jetzt, da du Christ bist, sind diese gottlose Atmosphäre und dieses gottlose Umfeld nicht mehr gut für dich. Deshalb werde ich deine schmutzige braune Uniform gegen einen schwarzen Talar mit weißem Kragen tauschen und dich in ein nettes, kirchliches, akademisches Umfeld bringen, wo du als Christ so richtig aufblühen kannst.“ Wissen Sie, was Gott stattdessen zu mir sagte? „In genau derselben Kaserne, in der du geflucht, getrunken und gescholten hast, werde ich dir zeigen, was es heißt, Christ zu sein. Lass dir an meiner Gnade genügen.“ Jemand sagte einmal zu mir: „Der Wille Gottes wird dich nie irgendwohin stellen, wo die Gnade Gottes dich nicht bewahren 21


Als Salz und Licht leben

kann.“ Wo auch immer Sie sind: Wenn Sie im Willen Gottes sind, ist seine Gnade alles, was Sie brauchen.“ O, ich danke Gott für die Zeit in der Armee! Bevor ich eingezogen wurde, hatte ich eine sehr lange und differenzierte Ausbildung genossen, doch im Endeffekt bekam ich den nützlichsten – wenn auch sicher nicht angenehmsten – Teil meiner Ausbildung in der britischen Armee. (Meine erste Frau Lydia sagte immer, sie sei so froh, dass wir uns erst kennenlernten, als ich meine Armeezeit bereits hinter mir hatte!) Es hat einen bestimmten Grund, warum ich meine Zeit in der Armee erwähne: Die Tatsache, dass ich in meiner Einheit war, machte einen Unterschied! Etwa sechs Monate, nachdem ich errettet und im Heiligen Geist getauft worden war, war ich mitten im Geschehen des Zweiten Weltkriegs in der nordafrikanischen Wüste stationiert. Ich war als Sanitätssoldat einer medizinischen Einheit zugeteilt und eine Zeit lang waren wir hinter den feindlichen Linien abgeschnitten. Wir waren irgendwo in der Wüste gestrandet; so etwas kann leicht geschehen. Etwa 24 Stunden lang wussten wir nicht, ob wir gefangen genommen werden würden oder uns in Sicherheit bringen könnten. In dieser Situation kam ein Lastwagenfahrer, ein rauer Bursche, der ständig schalt und fluchte und ein gottloses Leben führte, zu mir und sagte (und er meinte es ernst): „Corporal Prince, ich bin froh, dass du bei uns bist.“ Er war vernünftig genug zu wissen, dass meine Anwesenheit einen Unterschied machte – und so war es auch! Ich war zwei Jahre lang mit dieser speziellen Einheit in der Wüste und in dieser Zeit haben wir nie einen Mann verloren. Nachdem ich sie verlassen hatte, verloren sie viele Männer. Wir Christen sind wie Salzkörner. Wir machen einen Unterschied dort, wo wir sind. Es sollte keinen einzigen Christen geben, der keinen Unterschied macht, wenn er in eine Situation hineinkommt.

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Kapitel 2: Das Salz der Erde

Gegen Kriegsende wurde ich in die Notaufnahme eines Hospitals am Ölberg versetzt, wo mir ein junger Obergefreiter als Mitarbeiter zugeteilt wurde. In den ersten beiden Wochen sprach ich aus irgendeinem Grund nie mit ihm direkt über Gott oder Religion. Eines Tages kam ein anderer Soldat vorbei und während sich die beiden vor mir unterhielten, fing der Obergefreite, der mit mir arbeitete, laut zu fluchen an. Plötzlich stutzte er, wurde rot, drehte sich um und sagte zu mir: „Sorry, Corporal Prince, ich wusste nicht, dass Sie da sind. Dann hätte ich nicht so dahergeredet.“ Ich hatte ihm nie gesagt, dass ich eine Aversion gegen Schelten und Fluchen habe. Ich hatte ja gar nicht mit ihm über Gott gesprochen. Aber meine Anwesenheit überführte ihn und zeigte ihm, dass sein Verhalten falsch war. Das heißt es, Salz zu sein. Wenn Sie dort, wo Sie leben, nichts bewirken und bewegen, dann stimmt etwas nicht. Wenn die Leute einfach so weitermachen wie bisher, auch wenn Sie da sind, dann stimmt etwas mit Ihrem Leben als Christ nicht.

Salz hat die Kraft zu bewahren Salz ist auch ein Konservierungsmittel. Als es noch keine Kühlschränke gab und man Fleisch für längere Zeit, z.B. auf Reisen, konservieren wollte, salzte man es ein. Durch das Einsalzen wurden die Prozesse, die normalerweise im Fleisch wirken und es schlecht werden lassen, aufgehalten. Da wir das Salz der Erde sind, sind wir hier auf Erden, um die Kräfte des Verfalls aufzuhalten. Solange wir auf Erden sind, wird es den Mächten des Bösen, die hier am Wirken sind – Gottlosigkeit, Rebellion etc. –, nicht gestattet sein, sich voll zu entfalten. Erst wenn die Gemeinde Jesu von der Erde weggenommen worden ist, wird das Böse seinen finalen Höhepunkt erreichen. Wir sind hier,

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Als Salz und Licht leben

um die Kräfte des Verfalls zu stoppen und aufzuhalten, sei es im moralischen, im gesellschaftlichen, im politischen oder in einem anderen Bereich unseres Lebensumfelds. Es ist unsere Verantwortung, diese Kräfte zurückzuhalten, weil wir das Salz der Erde sind. Wenn Gott durch unsere Anwesenheit die Erde nicht „schmackhaft“ gemacht wird und er nicht dazu veranlasst wird, sich der Welt gegenüber anders zu verhalten wie wenn wir nicht hier wären, und wenn unsere Anwesenheit die Kräfte des Verfalls nicht aufhält, wissen Sie, was dann aus uns geworden ist? Salz, das seine Würzkraft verloren hat. Wir sind sozusagen Salz, das „seinen Job“ nicht tut. Wir sind Salz, das nicht mehr salzig ist. Erinnern Sie sich, was Jesus über Salz sagte, das seinen Geschmack verloren hat? „Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden“ (Mt 5,13; NGÜ). Man kann im Grunde nichts Schlimmeres über einen Menschen sagen, als dass er ein „Nichtsnutz“ sei. Noch schlechter als ein Nichtsnutz kann man nicht werden – aber genau das ist die Gemeinde, wenn sie ihren Job nicht tut: Sie ist zu nichts anderem mehr nütze, als „…weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden“. In diesem Zitat aus der Bergpredigt warnt Jesus uns, dass es die „Leute“ sein werden, die die salzlose Gemeinde zertreten werden. Gott wird Menschen dazu gebrauchen. Wenn man sich vor Augen führt, was derzeit in der Welt geschieht, erkennt man viele Millionen Füße, die nur darauf warten, uns zu zertreten – und das ist keine Übertreibung. Horden von Feinden in aller Welt würden es als Vorrecht erachten, uns unter ihren Füßen zu zertreten, und wenn wir uns nicht ändern, werden sie es tun. Wenn wir dann zertreten werden, werden wir keinen Grund haben, uns zu beschweren. Wir werden nichts anderes sagen können als: „Wir haben es verdient… und Gott hat uns gewarnt.“ Aber die bitterste Erkenntnis wird 24


Kapitel 2: Das Salz der Erde

darin bestehen, dass es nicht so weit hätte kommen müssen. Wir brauchen nichts anderes zu tun als Buße tun und unser Verhalten ändern. Es muss nicht so weit kommen.

Eine Gelegenheit zur Reaktion Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Gemeinde Jesu Christi in jedem Teil der Welt der Herausforderung gerecht werden und die einfache, klare und konkrete Bedingung Gottes erfüllen könnte. Wenn wir das täten, könnten wir uns ändern und die immer negativere Entwicklung der Dinge aufhalten. Andererseits werden wir schuld sein, wenn wir es nicht tun, und selbst als Erste und am meisten darunter leiden. Wenn wir leiden, weil wir Gottes Bedingung nicht erfüllt haben, haben wir es verdient. Bevor wir in diesem Buch einen Schritt weitergehen, möchte ich Sie auf eine einfache Anwendung dessen, was wir bisher gesprochen haben, hinweisen. Wenn Sie das, was ich bis zu diesem Punkt geschrieben habe, nicht überzeugt hat, sollten Sie sich keinesfalls genötigt fühlen, darauf zu reagieren. Aber wenn Sie glauben, dass ich Ihnen in einer pragmatischen Art und Weise dargelegt habe, was die Bibel lehrt, dann fordere ich Sie auf, noch einmal Matthäus 5,13 zu lesen: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.“ (NGÜ) Ich möchte diese Aussage nun auf Sie persönlich übertragen, damit Sie die Worte Jesu in Ihrem eigenen Leben anwenden können. Uns ist bewusst, dass Jesus zu Christen spricht, und wir sind Christen. Deshalb möchte ich, dass wir überall dort, wo im Text „ihr“ steht, „wir“ lesen. Und wo es im Mittelteil heißt: „Es taugt zu 25


Als Salz und Licht leben

nichts anderem mehr…“ lesen wir: „Wir taugen zu nichts anderem mehr…“ Ich halte diese kleine Textänderung für absolut legitim. Wenn Sie den Vers nun so ausgesprochen haben, werden Sie bis in Ewigkeit vor Gott darüber Rechenschaft ablegen müssen, was Sie eben gesagt haben. Wenn Sie bereit sind, versuchen Sie es und sagen Sie laut: Wir sind das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Wir taugen zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.

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3 UNSER RINGKAMPF

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achen wir weiter mit unserer Betrachtung des Standes, der Rechte und der Verantwortung, die Gott uns als Christen gegeben hat. In diesem Kapitel konzentrieren wir uns auf den zentralen biblischen Grund, warum von allen Institutionen, die es heute auf Erden gibt, nur die Gemeinde Jesu die Fähigkeit hat, die Situation in der Welt effektiv zum Besseren zu wenden.

Zum geistlichen Kampf eingezogen Um diese Wahrheit begreifen zu können, werfen wir einen Blick auf Epheser 6,12. Ich glaube, dass sich alle Bibelkommentatoren darin einig sind, dass Paulus in diesem Vers mit „wir“ alle Christen meint. Er spricht nicht von einer speziellen Gruppe von Menschen, sondern von Christen im Allgemeinen, also auch von Ihnen und mir, und sagt: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

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Als Salz und Licht leben

Ich begann schon mit zehn Jahren, Griechisch zu lernen, und möchte deshalb diesen Vers ein wenig anders formulieren, um ihn etwas anschaulicher zu machen und der ursprünglichen Bedeutung besser gerecht zu werden: „Denn unser Ringkampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Gewalten oder Herrschaften, gegen Mächte oder Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher dieser gegenwärtigen Finsternis, gegen Geister der Gesetzlosigkeit in der Himmelswelt.“ Bitte wiederholen Sie diesen Vers noch einmal laut. Es lohnt sich, ihn mehrmals zu lesen. Beachten wir zunächst, dass wir als Christen in einen Ringkampf verwickelt sind, in eine Situation, in der wir keine andere Wahl haben: Christ sein heißt kämpfen! Wir haben keine Option. Es ist notwendig. Wenn Sie Christ werden, werden Sie automatisch in einen gewaltigen geistlichen Konflikt verstrickt. Ich halte dieses Bild vom Ringkampf, das Paulus den Olympischen Spielen der Antike entlehnt hat, für ausgesprochen bedeutsam, denn Ringen ist die intensivste und anspruchsvollste Kampfform, die die ganze Person mit einschließt. Sie verlangt den totalen Einsatz des ganzen Menschen. Und genau so ist es auch in der geistlichen Welt: Es ist der totale Konflikt; mit Geist, Seele und Leib stehen wir in einem gewaltigen Kampf gegen unsichtbare geistliche Mächte in der Himmelswelt. Dabei ist zu beachten, dass wir nicht gegen Menschen kämpfen, also nicht gegen Fleisch und Blut, nicht gegen irgendeinen Arbeitskollegen, nicht gegen Glaubensgeschwister, nicht gegen einen politischen Gegner, ja nicht einmal gegen den Diktator eines anderen Landes. Unsere Auseinandersetzung gilt keiner menschlichen Persönlichkeit, sondern wir kämpfen gegen geistliche Mächte, d.h. 28


Kapitel 3: Unser Ringkampf

gegen geistliche Persönlichkeiten. Es sind Personen, aber es sind „Personen ohne Körper“ (Eph 6,12; wörtl. a. d. Engl.), d.h. geistliche Personen. Diese geistlichen Personen existieren in einer unsichtbaren Welt, die mit dem natürlichen Auge nicht wahrnehmbar ist. Dennoch ist ihr Wirkungsbereich absolut real, ja sogar noch realer als die sichtbare Welt. Der Apostel Paulus sagt einmal: „Was sichtbar ist, das ist vergänglich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig“ (2 Kor 4,18; Schlachter 2000). Die Dinge, die wir sehen können, sind vergänglich; sie gehen vorüber; sie sind nicht von Dauer. Aber die Dinge in der unsichtbaren Welt sind permanent. Die sichtbaren, zeitlichen Dinge werden vorübergehen, während die unsichtbaren, geistlichen, ewigen Dinge Bestand haben werden.

Die ganze Welt liegt in Satans Einflussbereich Epheser 6,12 können wir entnehmen, dass wir in einem gewaltigen Ringkampf gegen unsichtbare Mächte stehen, die von einer Position in der Himmelswelt aus den Lauf der Dinge auf Erden diktieren und kontrollieren. So sagt es das Wort Gottes und es heißt in 1. Johannes 5,19: „[Wir] wissen aber auch, dass sich die ganze Welt in der Gewalt des Bösen befindet“ (NGÜ). In der englischen King James Version lautet dieser Vers: „Die ganze Welt liegt in Bosheit“; eine genauere Übersetzung wäre hingegen: „Die ganze Welt liegt in dem Bösen.“ Mit anderen Worten: Die ganze Welt ist im Schoß Satans bzw. des Teufels. Er ist der Weltherrscher. Er und die Mächte, die sich seiner Rebellion gegen Gott angeschlossen haben, sind die „Weltbeherrscher dieser gegenwärtigen Finsternis“. Paulus spricht darüber auch in Epheser 2. Er sagt zu Christen:

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Als Salz und Licht leben

„Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.“ (V.1-3) Bis wir zu Jesus Christus kamen und uns bekehrten, waren wir im selben Zustand wie alle anderen unerlösten Menschen in aller Welt. Wir unterstanden der Kontrolle des „Fürsts der Macht der Luft“, des Geists der Luft bzw. des Geists des Autoritätsbereichs der Luft. „Fürst der Macht der Luft“ – das ist ein Name Satans, der in allen nicht wiedergeborenen, unbekehrten und ungehorsamen Menschen wirkt. Er beherrscht und kontrolliert die Menschen durch die Begierden des Fleisches und der Gedanken. Es ist wichtig zu verstehen, dass Satan einen rebellischen Intellektuellen genauso beherrscht wie eine Prostituierte oder einen Alkoholiker. Er beherrscht und kontrolliert alle nicht bekehrten und nicht wiedergeborenen Menschen durch unsichtbare geistliche Mächte, die sich ihrer Gedankenwelt und ihrer fleischlichen Begierden bemächtigen. Satan wird nicht nur als „Fürst der Macht der Luft“ bezeichnet, sondern auch als „Fürst dieser Welt“ – drei Mal nennt Jesus ihn so (vgl. Joh 12,31; 14,30; 16,11). Er ist der, wie ihn der Apostel Paulus in 2. Korinther 4,4 bezeichnet, „Gott dieser Welt“.

Konfrontiert mit Satan und seinen Mächten Dieser Herrscher über die unsichtbaren Mächte der Finsternis hat unzählige Heerscharen böser Geister entsandt, die allesamt

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Kapitel 3: Unser Ringkampf

unter seiner Kontrolle gegen Gott und gegen das Wohlergehen der Menschheit arbeiten. Als Christen sind Sie und ich aufgerufen, uns diesem Ringkampf mit Satan und den Mächten, die mit ihm arbeiten, zu stellen. Wie kam es überhaupt zu diesem geistlichen Konflikt? Zunächst durch Satans Rebellion in der Himmelswelt und dann durch die Rebellion des Menschen auf Erden. Die Menschen wurden Untergebene und Sklaven Satans – nicht, weil Gott das gewollt hätte, sondern weil der Mensch rebellierte. Er stellte sich auf die Seite Satans gegen Gott und unterstellte sich damit Satan. Erst wenn wir diese Realität begreifen, werden wir die Situation in unserer heutigen Welt richtig einschätzen können. Hinter der sichtbaren steht also eine unsichtbare Welt. Hinter den Mächten und Kräften, die uns bekannt sind und von denen die Zeitungen tagtäglich berichten – alle möglichen Situationen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Außenpolitik etc. –, stehen unsichtbare geistliche Mächte, die diese Situationen beherrschen, kontrollieren und lenken. Und es steht außer Zweifel, dass sie sie zum Bösen wenden; sie drängen sie zur Rebellion gegen Gott und führen sie ins Verderben. Aber es ist Ihr und mein Vorrecht und Ihre Verantwortung und meine, zu intervenieren und das Blatt zu wenden.

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Über den Autor Derek Prince (1915 – 2003) wurde 1915 als Sohn britischer Eltern in Indien geboren und erhielt seine Ausbildung an zwei der angesehensten Institutionen Englands: am Eton College und an der Universität Cambridge. Im Alter von 24 Jahren wurde er in Cambridge zum Professor der Philosophie ernannt. Als er im 2. Weltkrieg in die Britische Armee einberufen wurde, nahm er eine Bibel mit, um sie als „ein philosophisches Werk“ zu studieren. Eines nachts, als er allein auf seiner Stube war, wurde er mit der Realität Jesu Christi konfrontiert, nahm ihn als Herrn und Heiland an, und die Ausrichtung seines Lebens änderte sich von Grund auf. Als Anglikaner war er getauft und konfirmiert worden und hatte während seiner fünf Jahre in Eton auch immer pflichtgemäß am Gottesdienst teilgenommen. Mit achtzehn war er jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ihm Religion „nichts brachte“ und hatte danach am Gottesdienst des King’s College nur noch dann teilgenommen, wenn er an der Reihe war, den Bibeltext vorzulesen. Innerhalb der ersten neun Monate beim Militär kämpfte er sich durch die Bibel hindurch und fand sie rätselhaft und verwirrend – völlig anders als jedes Buch, das er bis dahin gelesen hatte. Er sagt dazu: „Ich konnte die Bibel nirgendwo einreihen. War sie nun ein Werk der Geschichte, Philosophie, Literatur, Theologie oder Poesie – war sie vielleicht sogar von Gott inspiriert?“ Im Juli 1941 begegnete er dann dem „Autor“ der Bibel in seiner Militärbarracke in Yorkshire. Dieses übernatürliche Ereignis beschreibt er so: 249


Als Salz und Licht leben

„Auf Grund dieser Begegnung bin ich zu zwei Schlussfolgerungen gekommen, die ich niemals ändern musste: Erstens, dass Jesus Christus lebt; zweitens, dass die Bibel ein wahres, relevantes und aktuelles Buch ist. Diese beiden Schlussfolgerungen haben meinen Lebensweg radikal und permanent verändert. Plötzlich erschien mir die Bibel klar und verständlich; Gebet und Gemeinschaft mit Gott wurden so natürlich wie das Atmen; die grundlegenden Wünsche, Motive und Absichten meines Lebens hatten sich über Nacht verändert. Endlich hatte ich das gefunden, wonach ich so lange gesucht hatte! Der Sinn und Zweck des Lebens ist eine Person!“ Seit diesem Ereignis hat Derek Prince das Wort Gottes studiert, analysiert, darüber meditiert und es gelehrt. Heute wird er als einer der führenden Bibellehrer unserer Zeit international anerkannt. Seine täglich ausgestrahlten Radiosendungen erreichen die meisten Länder der Erde, und sind unter anderem in fünf verschiedene chinesische Sprachen, auf Spanisch, Russisch, Mongolisch, Tonganisch und Arabisch übersetzt worden. Sein Lehrmaterial – mehr als 60 Bücher mit Übersetzungen in über 50 Sprachen, sowie etwa 400 Audio- und 150 Videobotschaften – legen eine Grundlage im Leben christlicher Leiter in der ganzen Welt. Derek Prince ist am 24. September 2003 zum Herrn heimgegangen. Er hinterlässt einen weltweiten Dienst, in Deutschland Internationaler Bibellehrdienst genannt (IBL), der weiterhin den Ruf Gottes an Derek „ein Lehrer der Heiligen Schrift zu sein in Wahrheit, im Glauben und in der Liebe – für Viele“ nach bestem Willen und Kräften erfüllen will. Das internationale Büro von Derek Prince Ministries befindet sich in Charlotte, North Carolina (USA). Darüber hinaus gibt es weitere Büros in verschiedenen Ländern und Erdteilen.

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Derek Prince

Fundamente des christlichen Glaubens Das Bauwerk „Ihr Leben“ kann allen stürmischen Umständen erfolgreich standhalten – wenn es fest auf dem Felsen des Wortes Gottes gebaut ist. Dieses Buch ist für jede(n) Nachfolger(in) Jesu und für jeden suchenden Menschen eine äußerst wertvolle Hilfe, das eigene Lebensfundament, den göttlichen „Felsen“, auf dem das Leben gebaut ist, zu verstehen und zu festigen. Es ist nicht nur ein theologisches Nachschlagewerk, sondern auch lebensverändernde Bibellehre. In diesem Buch legt Derek Prince die Fundamente des christlichen Glaubens nicht nur sehr klar und bibeltreu aus, er gibt außerdem noch konkrete Anweisung dazu, wie man diese grundlegenden Erkenntnisse im Alltag siegreich anwenden kann. Dieses Buch ist eine hervorragende Ergänzung für Ihre persönliche Bibliothek, deren Wert Sie mit Sicherheit bald zu schätzen lernen werden. Pb, 579 S. | Bestell-Nr.: B36GE

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Derek Prince

Gottes Verheißung göttlicher Versorgung

Unser Gott ist der Gott der Fülle. Er ist nicht arm, Er ist nicht geizig, Er ist in keinster Weise begrenzt. Doch haben wir oft das Gefühl, dass der Segen Gottes an uns vorbei geht und wir darum kämpfen müssen, um gerade noch genug zu haben. Das Problem ist, dass uns die biblische Erkenntnis fehlt, die notwendig wäre, Gottes Fürsorge in Anspruch zu nehmen. In diesem Buch gibt Derek Prince klare biblische Anweisung dazu, wie Sie in den Genuss Ihres Erbes in Bezug auf Gottes Fürsorge eintreten können. Außerdem lernen Sie: • wie Sie von einem Geist der Armut frei werden können • fünf Prinzipien, um in Gottes Fülle zu leben • praktische Schritte zu einem dauerhaften Leben in Überfluss und wie Sie andere Menschen dadurch segnen können • und noch vieles mehr! Pb, 222 S. | Bestell-Nr.: B99GE

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Derek Prince

Die Waffe des Betens und Fastens

In diesem Buch zeigt Derek Prince, wie Christen Weltereignisse durch die einfachen aber wirksamen Werkzeuge des Betens und Fastens verändernd beeinflussen können: „Die Initiative im Hinblick auf das Weltgeschehen liegt bei Gott und Seinem Volk.“ „Gott offenbart uns die Absichten, die Er verfolgt, nicht damit wir passive Zuschauer am Rande der Geschichte sind, sondern uns persönlich mit Seinen Plänen identifizieren können und auf diese Weise an ihrer Erfüllung aktiv mitarbeiten.“ „Die drei endzeitlichen Absichten Gottes sind die Wiederherstellung Israels, die Weltevangelisation und die Vollendung der Braut; der Gemeinde.“ „Die Quelle der Kraft, um diese Ziele zu erreichen, ist vereintes Beten und Fasten.“ Pb, 169 S. | Bestell-Nr.: B25GE

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Derek Prince (1915 – 2003), ehemals Professor für Philosophie an der Universität Cambridge in England, ist heute ein international anerkannter Bibellehrer. Seine Bibelauslegungen zeichnen sich durch ihre klare, gründliche Strukturierung sowie durch ihre Lebendigkeit und konkrete Umsetzbarkeit aus. Damit sind sie sowohl für das persönliche Studium als auch für den Einsatz in Haus- und Gebetskreisen sowie zur Schulung von Mitarbeitern und Seelsorgern hervorragend geeignet.

„Ihr seId das salz der erde ... Ihr seId das lIcht der Welt; eIne stadt, dIe oben auf eInem berg lIegt, kann nIcht verborgen seIn.“ – Matthäus 5,13-14

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esus Christus sagte in keiner Situation: „Es tut Mir leid. Es gibt nichts, was Ich tun kann.“ Stattdessen lehrte Er, dass wir Gläubige das Salz der Erde und das Licht der Welt sind. Die Welt hat Veränderung dringend nötig und wir sind diejenigen, die diese Veränderung hervorbringen können.

Der Bestsellerautor und Bibellehrer Derek Prince umreißt unsere strategische Stellung als Christen in der Welt – mit allen Privilegien und Verantwortungen einzelne Personen, Gemeinschaften und ganze Nationen zu beeinflussen. Er lehrt darüber, wie man ... • im eigenen Einflussbereich geistlich die Initiative ergreift. • sich mit Gottes Absichten eins macht und Sein Königreich in der Welt verbreitet. • im geistlichen Kampf bestehen kann und die Pläne des Bösen zunichte macht. • die Waffen des Betens, Fastens, Lobpreises und des persönlichen Zeugnisses einsetzt. • die Geschichte der Welt zum Besseren verändert. Es liegt in unserer Macht, die Geschehnisse in unseren Städten und Nationen gemäß dem Willen Gottes zu beeinflussen.

ISBN:978-3-944602-03-5


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