ott vertrauen TAG FĂœR TAG 365 Andachten
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1. Januar
1. Januar
Machen Sie das Beste, aus dem, was Sie haben Du sollst den Besitz deines Nächsten nicht begehren: Weder sein Haus, seine Frau, seinen Sklaven, seine Sklavin, sein Rind, seinen Esel oder sonst etwas, das deinem Nächsten gehört. (2. MOSE 20,17; NLB)
Was denken Sie über Ihr Leben? Lieben und genießen Sie es oder hassen Sie es und wünschen sich, es wäre völlig anders? Sehen Sie manchmal andere Menschen und wünschen sich, Sie könnten ihren Platz einnehmen und ihr Leben haben? Wollen Sie aussehen wie sie, besitzen, was sie besitzen, und ihre Karriere oder ihre Familie haben? Oder sind Sie glücklich mit dem Leben, das Gott Ihnen geschenkt hat? Die Bibel nennt den Wunsch, zu haben, was andere haben, »Begehren« – und das hat Gott uns verboten. Das steht sogar in einem der Zehn Gebote. Sie werden nie das Leben eines anderen haben; deshalb ist es reine Zeitverschwendung, auch nur darüber nachzudenken. Ebenso wenig werden Sie irgendwann wie jemand anderes aussehen; deshalb sollten Sie lernen, aus dem, was Sie haben, das Beste zu machen. Ich habe mir vor einiger Zeit einen Satz zum Motto gemacht, der mir hilft, mit der Realität zurechtzukommen und meine Zeit nicht damit zu verschwenden, mich über Dinge aufzuregen, an denen ich nichts ändern kann. Der Satz lautet: »Es ist, wie es ist!« Das lässt mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfinden und erkennen, dass ich die Dinge nehmen muss, wie sie sind, und nicht, wie ich sie gerne hätte. Niemand hat ein perfektes Leben. Es ist gut möglich, dass ein Mensch, dessen Leben Sie sich wünschen, sich ebenfalls wünscht, das Leben eines anderen zu haben – vielleicht sogar Ihres. Unbe-
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kannte Menschen wollen Filmstars sein und Filmstars wünschen sich mehr Privatsphäre. Angestellte wünschen sich, Chef zu sein, und der Chef wünscht sich, nicht so viel Verantwortung tragen zu müssen. Alleinstehende Frauen wären gerne verheiratet, während sich manche verheiratete Frau wünscht, Single zu sein. Die Zufriedenheit mit unserem Leben ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung. Zufrieden zu sein bedeutet nicht, dass wir keine Veränderung oder Verbesserung sehen wollen, aber es bedeutet, dass wir dort, wo wir stehen, glücklich sind und aus dem, was wir haben, das Beste machen. Wenn es uns gelingt, diese Einstellung zu bewahren, sind wir auch in der Lage, das Geschenk des Lebens zu genießen. GOTT VERTRAUEN. Wenn Gott will, dass Sie bekommen, was ein
anderer hat, können Sie darauf vertrauen, dass er es Ihnen geben wird, aber vor allem anderen müssen Sie lernen, mit dem, was Sie haben, glücklich zu sein und das Beste daraus zu machen.
2. Januar
Über das Positive reden Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. (MATTHÄUS 12,36; SLT)
Mir kommt es oft so vor, als würden wir mehr als alles andere darüber reden, wie wir uns fühlen. Wir fühlen uns gut oder schlecht, glücklich oder traurig, begeistert oder entmutigt. Die Liste unserer verschiedenen Gefühle ist nahezu endlos. Gefühle ändern sich ständig und das normalerweise ohne Ankündigung. Sie schwanken, ob wir wollen oder nicht, und gerade so, wie es ihnen beliebt, ohne dass wir dafür einen Grund erkennen können. Wir alle haben schon erlebt,
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dass wir abends körperlich wie emotional mit einem guten Gefühl ins Bett gegangen und am nächsten Morgen müde und gereizt aufgewacht sind. Wir fragen uns: »Warum fühle ich mich so?« Und dann fangen wir normalerweise an, jedem, der uns zuhört, zu erzählen, wie wir uns fühlen. Es ist interessant, dass wir viel mehr über unsere negativen als über unsere positiven Gefühle reden. Wenn ich morgens voller Energie aufwache und mich auf den Tag freue, habe ich nicht das Bedürfnis, mit anderen darüber zu reden. Fühle ich mich jedoch müde und entmutigt, will ich es jedem erzählen. Ich habe Jahre gebraucht, um zu lernen, dass es meine negativen Gefühle nur noch verstärkt, wenn ich über sie rede. Deshalb denke ich, wir sollten über unsere negativen Gefühle schweigen und über die positiven sprechen. Wir können immer mit Gott darüber reden, wie wir uns fühlen, und ihn um Hilfe und Kraft bitten. Aber nur über unsere negativen Gefühle zu reden, damit wir darüber geredet haben, bewirkt absolut nichts Gutes. Wenn die negativen Gefühle anhalten, ist es vielleicht eine gute Idee, jemanden um Gebet oder einen biblisch fundierten Rat zu bitten, aber ich möchte nochmals betonen, dass Reden allein um des Redens willen völlig nutzlos ist. Wenn wir zuerst prüfen, wie wir uns fühlen, bevor wir entscheiden, ob wir den Tag genießen können, geben wir unseren Gefühlen Macht über uns. Sind wir jedoch bereit, unabhängig von unseren Gefühlen die richtigen Entscheidungen zu treffen, wird Gott immer treu sein und uns die Kraft dafür geben. GOTT VERTRAUEN. Wie fühlen Sie sich gerade? Wenn Sie sich gut fühlen, erzählen Sie jemandem davon. Wenn Sie sich schlecht fühlen, sagen Sie es Gott und vertrauen Sie darauf, dass er alles zum Guten wendet. Aber ganz gleich wie Sie sich fühlen – seien Sie fest entschlossen, den Tag zu genießen!