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Todd M. Johnson

Tรถdlicher Atemzug Thriller

Aus dem amerikanischen Englisch von Doris C. Leisering


1 16. Oktober 2013 2:50 Uhr Priest Ridge, Südgrenze Nuklearsperrgebiet Hanford Er zügelte seinen kastanienbraunen Hengst, als sie sich unter dem mondlosen Himmel dem Rand des Hangs näherten. Der Abendwind, der hier auf dem schmalen Plateau am höchsten Punkt des Höhenzuges am stärksten war, blies einen Stoß kalter Luft durch seine Jacke und an seinem Nacken hinab. Er zog die Kapuze über den Kopf. Durch seine Jeans hindurch wärmte ihm das dicke Winterfell des Hengstes die Oberschenkel, die ohne Sattel fest an dessen Flanken lagen. Er zog die Handschuhe aus und schob seine Hände unter die dicke, wilde Mähne, unter der die Wärme wie unter einer Decke eingeschlossen lag. Langsam kehrte das Gefühl in seine tauben Finger zurück. Der Mann richtete sich auf und blickte hinab auf die tief gelegene Ebene. Ein Gebilde leuchtete dort in der Ferne: Etwa zweieinhalb Kilometer weiter östlich hüpfte und tanzte es über die dunkle Wüste – in der Richtung, aus der er gekommen war. Er hob das Fernglas, das um seinen Hals hing, und gab einen zufriedenen Laut von sich, als er das vergrößerte Objekt deutlich erkannte. Es war ein losgelöster Busch Wüstenbeifuß, der sich unstet über den Wüstenboden bewegte – wie eine kleine, entlaufene, von den Naturgesetzen befreite Sonne, die alle anderen Lichtquellen überstrahlte. Angetrieben vom Wüstenwind hatte er eine Geschwindigkeit von etwa zwanzig bis dreißig Kilometern pro Stunde, schätzte der Mann. Die meisten Leute hätten das kleine Objekt aus dieser Entfernung mit bloßem Auge nicht gesehen, dachte er mit einem Hauch von Stolz. Und wenn sie es sehen könnten, würden sie glauben, was sie sahen? Wenn er dem nicht trauen konnte, was er mit seinen eigenen Augen sah, würde er sich ebenso ungebunden fühlen wie jener leuchtende Busch in der Wüstennacht. 5


Der Kurs des Objekts bestätigte ihre Berechnungen – eine weitere Quelle der Befriedigung für ihn. Er schob das Fernglas wieder unter seine Jacke und klopfte dem Hengst beruhigend auf den Widerrist. Dieser scharrte mit dem Huf über den Boden und schnaubte dicke Atemwolken, die sich in der kalten Luft rasch auflösten. Er schaute auf, als das Gebilde noch einmal aufprallte und einen Bogen flog, bevor es in einer Bodensenke verschwand und nicht mehr zu sehen war. Es tauchte nicht wieder auf. Die kalten Böen bremsten seinen Eifer weiterzureiten. Doch der Mann wusste, dass er weitermusste. Die Gebäude von Hanford Works lagen nordöstlich von ihm, Stalagmiten in der Wüste am Columbia River, die er von hier aus nicht sehen konnte. In einem jener Gebäude war die Sicherheitszentrale von Hanford untergebracht. Wenn sie ihn auf dem Gelände des Nuklearsperrgebiets entdeckt hatte, könnten bereits Wagen unterwegs sein, um ihn aufzuspüren. Er hob die Fersen, um den Hengst mit einem Tritt in die Flanken anzutreiben, als das Pferd plötzlich wieherte und erschreckt einige Schritte zurückwich. Dann hörte er es: einen heftigen Knall wie der Donnerschlag eines unsichtbaren Gewitters, das sich in der Finsternis über den Gebäuden von Hanford entlud. Der Mann beruhigte sein Tier und grub seine Hände fest in die Mähne, während das laute Geräusch von den umliegenden Hügeln zurückgeworfen wurde, bevor es verhallte. Ein zweiter Knall folgte, noch lauter, und der Hengst unter ihm erschauerte. Dann ein dritter. Donner an einem kalten Abend wie diesem? Ein Erdrutsch? Ein Erdbeben? Das letzte Echo verhallte. Er lauschte weiter, während ein leichter Wind flüsternd durch das Gestrüpp am Boden wehte. Nichts mehr. Das Pferd schüttelte ungeduldig den Kopf; es wollte fort von hier. Behutsam beruhigte er das Tier. Doch die kalte Luft, die eben noch so frisch in seine Lungen geströmt war, lag ihm jetzt sauer auf der Zunge. Plötzlich bäumte sich der Hengst zur vollen Höhe auf, und dem Mann verkrampfte sich der Magen. Er grub die Hände noch fester in die Mähne des Tieres, um nicht von seinem Rücken zu rutschen. Im 6


gleichen Moment setzte das Tier die Vorderhufe wieder auf den Boden und stürmte in die schwarze Nacht. Über den hämmernden Hufschlag des Hengstes hinweg rief der Mann dem Tier ein Kommando zu, langsamer zu laufen. Verzweifelt zerrte er an der Mähne des Pferdes, um dessen Kopf zurück und sich selbst nach vorn zu ziehen, und betete, der Boden möge eben bleiben und sie nicht zu nah an den Abhang zu ihrer Rechten geraten. Es dauerte ein Dutzend lang gestreckter Galoppsprünge, bis er sich wieder in die Mitte des Pferderückens manövriert hatte. Dann ließ er die Beine locker, lehnte sich zurück und zog heftiger an der Mähne. Langsam verringerte das Tier sein Tempo. Als die Hufschläge verlangsamten, hörte er nun zum ersten Mal, warum das Pferd durchgegangen war. Der Laut ließ sein Herz heftiger schlagen. Gib mir alles, was noch in dir steckt, flüsterte er, lehnte sich tief auf die Schultern des Tieres, presste die Beine fester in seine Seite und trieb es raunend zur Eile an. Das Tier war verwirrt und zögerte – bis der Mann ihm fest in die Flanken trat und es zum Galopp antrieb. Alles, was noch in dir steckt. Alles, was nötig ist, um von dem hohen, kahlen Berg herunterzukommen, den die nächtlichen Winde von Hanford erreichen, lange bevor sie sich dem Wüstenboden nähern. Hinter ihm war der Laut jetzt nicht mehr zu überhören. Er wurde immer klarer, immer lauter und weckte Furcht in dem Mann an, den nur äußerst weniges ängstigte. Es war eine Warnsirene, die auf einem der Gebäude der stillgelegten Plutoniumfabrik heulte, und selbst in dieser Entfernung ließ sie ihn mehr erschaudern, als der Wind es jemals konnte. Denn der durchdringende Ton – ein Schrei so schrill wie der einer gequälten Seele – verkündete, dass Strahlung freigesetzt worden war. í í í

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2:46 Uhr Laborgebäude Nr. 5 Nuklearsperrgebiet Hanford Der fünfundzwanzigjährige Kieran Mullaney verzog das Gesicht, als er in die Hocke ging, um seine ausgetretenen Schuhe zurechtzuziehen. Der durchdringende Schmerz kam wohl von einer weiteren Blase, dieses Mal an seiner linken Fußsohle. Er zog die Socke straff. Viel mehr konnte er nicht tun. Kieran schaute auf und sah, wie ihn sein Vorgesetzter Taylor Christensen anstarrte. Der Mann stand ungeduldig am Eingang zur »dunklen Seite« von Laborgebäude Nr. 5. Steve Whalen, der ältliche Materialverwalter für L5, stand hinter dem Ausgabetresen und kaute gleichmütig auf seinem Kaugummi herum. Beide beobachteten Kieran und warteten darauf, dass er Taylor durch die Tür folgte und seine Nachtschicht antrat. Vielleicht sollte er einfach genau das tun, dachte Kieran. Den Mund halten und seine Schicht antreten. Doch wenn er sich nicht über seine Arbeitsschuhe beschwerte, würden die beiden denken, es wäre keine große Sache. Aber es war eine große Sache. Es waren nicht nur die Schmerzen, die er in den engen Ersatzschuhen, die Whalen ihm letzte Woche gegeben hatte, eine weitere Schicht lang ertragen musste. Das Problem war vielmehr, dass ihm noch niemand gesagt hatte, wie das Plutonium an seine Schuhe gekommen war, dessentwegen man sie konfisziert hatte. Das Problem war auch Whalens selbstgefälliges Gehabe, das so viele alte Hasen von Hanford an den Tag legten – diejenigen, die schon hier gearbeitet hatten, als die Anlage noch in Betrieb war. Männer wie Whalen schauten hochnäsig auf die jüngsten Arbeiter wie Kieran herab. Whalen hatte die ganzen zwei Wochen über, in denen Kieran und Taylor hier in L5 Vertretungsdienst schoben, keinen Hehl aus seiner Geringschätzung für Kieran gemacht. So wie jetzt auch. Kierans Vorgesetzten behandelte Whalen anders; er begegnete ihm relativ respektvoll, seit sie als Vertretung für die reguläre Prüfmannschaft von L5 eingetroffen waren. Kieran verstand das – Taylor hatte 8


das Aussehen und Auftreten des Hanford-Mitarbeiters in dritter Generation, der er war. Kieran war zwar zweite Generation, doch er trat nicht so auf. Er katzbuckelte nicht vor Hanford-Männern wie Whalens. Kieran richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Okay. Das war ihre letzte Nacht hier. Er würde ein wenig Widerstand leisten. »Red, ich will meine eigenen Schuhe wiederhaben«, sagte er sachlich und benutzte zum ersten Mal den Spitznamen, den die anderen dem Techniker gegeben hatten. »Die aus echtem Leder und nicht die aus recycelten Fußbällen.« Der Techniker blinzelte Kieran unter seinen grauen Augenbrauen mit einem Blick an, als hätte er in eine Zitrone gebissen. »Du bist ja ein ganz Schlauer«, schoss er schroff zurück. »Meinetwegen kannst du gern barfuß gehen. Aber deine eigenen Schuhe kriegst du wieder, wenn sie fertig getestet sind.« Kieran ließ nicht locker. »Ihr habt sie letzte Woche mitgenommen, und morgen gehen wir auf unseren regulären Posten zurück. Was ist denn aus ›Du bekommst sie in vierundzwanzig Stunden zurück‹ geworden?« Mit einer ungeduldigen Bewegung seiner Linken schnitt Red Whalen ihm das Wort ab, während er mit der Rechten einen Geigerzähler aus dem Geräteregal nahm, als wäre er etwas Heiliges. »Hast du neulich nicht die gute alte Samantha hier heulen hören, als ich deine Schuhe auf Strahlung geprüft habe? Was bringen sie euch Kindern heute in der Ausbildung eigentlich bei? Das war die Stimme deines Schutzengels vom Himmel, der rief, dass die Sohlen deiner Treter auf der ›dunklen Seite‹ ordentlich Strahlung aufgelesen haben – weiß der Himmel, wo. Und du jammerst nur, dass du diese Billig-Latschen zurückhaben und wieder mit nach Hause zu Mami nehmen willst? Schäm dich was. Ich sag’s dir noch einmal: Sobald die Leute in der Zentrale wissen, wo die Kontamination herkam, werden sie die Strahlung von den Schuhen entfernen und dir zurückgeben. Schluss, aus, Ende!« Ein Teil der Selbstgefälligkeit war aus dem Gesicht des Materialverwalters gewichen – an ihre Stelle trat sture Wut. Das macht Spaß, dachte Kieran. Er hielt seine Atemschutzmaske hoch. 9


»Und was ist mit meinem Luftfilter?«, fragte er. »Ich habe dir an meinem ersten Tag hier gesagt, dass dieser zu klein ist. Fühlt sich an wie ein Kinderschnorchel. Gebt ihr hier in L5 keine Ausrüstung in Erwachsenengrößen aus, die –« Taylor machte einen Schritt auf Kieran zu und nahm ihm die Maske aus der ausgestreckten Hand. »Komm«, brummte der Vorgesetzte durch seinen dicken Schnurrbart und ging dann voran durch die Sicherheitstür. Ihre Schicht begann. Mit einem letzten Blick auf Whalens gerötetes Gesicht passierte Kieran den Ausgabetresen und folgte Taylor auf die dunkle Seite. Erst als er durch die Tür und außer Sichtweite des Materialverwalters war, erlaubte er sich ein Grinsen. Kieran sah die hochgezogenen Schultern seines Vorgesetzten und fürchtete, Taylor verärgert zu haben, indem er Whalen provoziert hatte. Heute Abend war ihm nicht nach einem Vortrag darüber, dass »sich damals niemand beschwert hat, als Hanford noch das Plutonium hergestellt hat, das per Bahn nach Rocky Flats gebracht wurde. Jeder wusste, wie wichtig diese Mission war. Das hier ist kein Job wie jeder andere ...« Er steckte auch in Taylor, dieser stolze Zug, er stand den ganz alten Hasen in nichts nach. Doch er wusste wohl, dass Kieran nur Dampf abgelassen hatte, denn der Vortrag blieb aus. Ihre Schuhe polterten auf dem Betonfußboden des Korridors der ersten Etage von L5s dunkler Seite. Jedes Gebäude, das in Hanford je zur Plutoniumproduktion genutzt worden war, hatte seine dunkle Seite – so wurden diejenigen Bereiche genannt, in denen die Produktion stattgefunden hatte, bevor das Energieministerium das Licht abgedreht und all diese Gebäude für immer geschlossen hatte. Kieran hatte jemanden sagen hören, dass hier in L5 Plutonium chemisch zurückgewonnen wurde. Offen gesagt, war ihm das egal. Er arbeitete für eine Firma, die die Überwachung und die Tests ausführte, die Covington Nuclear angeordnet hatte – sie prüften die Luft und den Inhalt der alternden Behälter mit lange nicht mehr benutzten Chemikalien auf Strahlung, nahmen Proben von Wänden und Fußböden und testeten diese auf Schadstoffe oder Radioaktivität. Was auch immer sie von ihm verlang10


ten. Für diesen Job brauchte er keine Geschichtsstunde über das Nuklearsperrgebiet Hanford. Da er im nahe gelegenen Städtchen Sherman aufgewachsen war, hatte er mehr als genug solcher Vorträge gehört. Kieran warf einen Blick auf eine Gedenktafel an einer der verschlossenen Türen, an der sie in dem leeren Korridor vorbeikamen. In Hanford zeigte diese Tafel an, dass in diesem Raum jemand eine tödliche Strahlendosis abbekommen hatte sowie dass der Familie die Standardentschädigung ausgezahlt worden war. »Killerschilder« wurden sie von den alten Hasen genannt – oder »Qualtafeln«. Die Spitznamen sagten alles: So wollte keiner sterben. Leise las Kieran im Vorübergehen den Namen auf der Tafel: Severson Room. Wahrscheinlich war Severson in den 1950er- oder 1960er-Jahren gestorben. Das war die Zeit, in der die meisten Arbeiter das Leben verloren – als die Produktion so heiß lief, dass viele Abkürzungen genommen wurden. Er fragte sich, wer der Mann wohl gewesen war, ob er Frau und Kinder hatte. Wahrscheinlich beides. Die meisten dieser Männer waren Familienväter gewesen, gute Versorger, wenn man bedenkt, wie erstklassig die Arbeiter von Hanford bezahlt wurden. Sie waren Versorger wie Kierans Vater – dreißig Jahre hatte er in Hanford gearbeitet. Die Familie hatte nie Geldsorgen gehabt, hatte immer anständige Autos. Jedes Weihnachten war besser als das davor gewesen. Ausflüge nach Disneyland alle paar Jahre, und eine Überraschungsreise nach Hawaii. Studieren wäre kein Problem gewesen, das stand fest. Für seinen Vater allerdings gab es hier auf dem Gelände keine Gedenktafel, denn er hatte keine einmalige hohe Dosis von Plutonium oder Tritium oder einer anderen Strahlung abbekommen, die jemanden im Handumdrehen umbrachte. Bei ihm ging es langsam; er hatte das Gift in langen Tagschichten eingeatmet. Wahrscheinlich hatte er in den Pausen auch gegessen, was sich unsichtbar auf seinen Frühstücksbroten abgelagert hatte. Dann hatte es sich tief in seinem Körper versteckt, bis der Krebs in seinen Knochen ausbrach, bevor er in seine Lungen wanderte. Zwei Jahre Chemotherapie. Im Frühling von Kierans vorletztem Jahr am College war er gestorben. Für einen solchen Tod gab es keine Gedenktafeln. 11


Sie kamen am Raum mit der Nummer 140 vorbei. An dieser Tür hing keine Gedenktafel, nur die Nummer. Kieran hatte vor letzter Woche noch nie in diesem Gebäude gearbeitet, doch die Nummer kam ihm bekannt vor. In einem anderen, kilometerweit entfernten Laborgebäude von Hanford gab es auch einen Raum mit der Nummer 140 – den ersten Raum, den Kieran als Hanford-Arbeiter vor zwei Jahren betreten hatte. Damals war Kieran Taylors frischgebackener Assistent gewesen, und sein Vorgesetzter hatte mit ihm in einem »sauberen« Computerlabor begonnen – einem, das nicht allzu kontaminiert oder »verdreckt« sein sollte, weil man in dem Raum nie mit radioaktiven Materialien gearbeitet hatte. Doch bevor sie durch die Tür gingen, schaute Taylor ihm in die Augen und sagte, er solle die Sache mit den »sauberen« und »verdreckten« Räumen vergessen. Es war auch in Ordnung, hatte Taylor gesagt, wenn er sich die Atemschutzmaske nur für Notfälle bereithielt, »denn damit kann man sowieso nicht richtig arbeiten«. »Aber abgesehen davon«, hatte der Mann mit dem dicken Schnurrbart, auf den er so stolz war, ihm eingeschärft, »verhältst du dich so, als könntest du in jedem Raum verstrahlt werden. Ich weiß, dass die euch in der Ausbildung erzählt haben, dass in all diesen Gebäuden die Luft von Turbinen durch Filter gesaugt und gereinigt wird – und das stimmt auch. Aber wenn diese Filter alles erwischen würden, wären du und ich arbeitslos. Fakt ist, selbst in den saubersten Räumen gibt es radioaktiven Staub, und jedes Körnchen könnte in deinen Knochen oder deiner Schilddrüse landen. Stell dir einfach vor, dieses Gebäude ist voller Schwarzer-Witwen-Spinnen – du fasst nichts an, das du nicht unbedingt anfassen musst.« Dann, um seine Ausführungen zu unterstreichen, deutete Taylor hinauf auf das dunkle Klebeband, das alle Wände in Hanford in Höhe von zwei Meter fünfzig säumte. »Und dass ich dich ja nie dabei erwische, wie du über diese Linie hinaus auf eine Leiter steigst oder auf einem Stuhl stehst. Niemals. Denn der Staub auf den Lampen da oben ist so dick wie auf dem Dachboden deiner Großmutter. Wenn du davon nur einen Atemzug nimmst, wird dich kein Mädchen mehr küssen, das keine komplette Idiotin ist.« 12


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