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395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 3 – 3. Korrektur

Max Lucado

Du bist dem Himmel wichtig


395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 7 – 3. Korrektur

Inhalt Danke!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Die Bibel: Gottes Schatzkammer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Die Gemeinde: Gottes Familie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Trost: Wenn das Leben wehtut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Barmherzigkeit: Liebe zu den Geringsten. . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Die Schöpfung: Eine Welt der Herrlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Das Kreuz: Triumph der Güte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Ermutigung: Gott kümmert sich und hat die Kontrolle. . . . . . 77 Weitersagen: Hoffnung für suchende Herzen. . . . . . . . . . . . . . . 89 Glaube: Ein verrücktes Gefühl, eine große Hoffnung. . . . . . . . 99 Die Familie: Ein unbezahlbarer Schatz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Vergebung: Empfangen und Geben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Gottes Liebe: Immer da – immer neu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 Gnade: Das unerwartete Geschenk. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 Der Himmel: Das Schönste kommt noch. . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 Hoffnung: Eine verrückte Abhängigkeit von Gott. . . . . . . . . . . 165 Jesus: Der treue Erlöser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 Wunder: Geheimnisse der göttlichen Majestät. . . . . . . . . . . . . . 191 Frieden: Ruhe im Herzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 Beharrlichkeit: Dranbleiben!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215


395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 8– 3. Korrektur

Beten: Ihre Stimme zählt im Himmel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 Das Ziel vor Augen: Entzünden Sie das innere Feuer. . . . . . . . . 243 Beziehung zu Gott: Mein Beschützer und Ernährer.. . . . . . . . . 251 Erlösung: Ein Herz, das Jesus rein macht . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Zweite Chancen: Auf Gottes Güte setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 Erfrischung für unser Herz: Ströme lebendigen Wassers. . . . . . 291 Was wir Gott wert sind: Er ist verrückt nach uns. . . . . . . . . . . . 303 Anbetung: Wir haben einen großen Gott. . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Anmerkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 Textnachweis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322


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Vergebung: Empfangen und Geben

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hristus lebte das Leben, das wir nicht leben konnten, und nahm die Strafe auf sich, die wir nicht tragen konnten, um uns die Hoffnung zu geben, die wir nicht ausschlagen können. Sein Opfer führt uns zu der Frage: Können wir nicht einander lieben, wenn er uns so liebt? Können wir nicht einander vergeben, wenn er uns vergeben hat? Können wir nicht ein paar Brocken an andere weitergeben, wenn wir uns am Tisch der Gnade satt gegessen haben? »Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben« (1. Johannes 4,11). Facing Your Giants

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a steht er vor zehntausend Augen. Abraham Lincoln. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut. Das liegt nicht daran, dass er gleich seine Antrittsrede als Präsident der USA halten wird. Es liegt an den Schneidern, die ihr Allerbestes für ihn gegeben haben. Sich so in Schale zu werfen, ist er nicht gewohnt – schwarzer Frack, seidene Weste, glänzender Zylinderhut. Dazu ein gewaltiger Elfenbeinstock, dessen goldener Knauf die Größe eines Eis hat. Er betritt das Podium, den Hut in der einen Hand, den Stock in der anderen. Er weiß nicht, wohin damit. In der nervösen Stille zwischen dem Begrüßungsapplaus und dem Beginn der Rede sucht er nach einer geeigneten Stelle. Er lehnt den Stock schließlich an die Seite des Geländers, aber was soll er nur mit dem Hut machen? Er könnte ihn auf das Rednerpult legen, aber da ist nicht genug Platz. Vielleicht der Fußboden … nein, zu schmutzig. 123


395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 124– 3. Korrektur

Da tritt, keinen Augenblick zu früh, ein Mann zu Lincoln, nimmt ihm den Hut ab und kehrt an seinen Platz zurück, um aufmerksam der Rede zu lauschen. Wer ist er? Es ist Lincolns bester Freund. Der Mann, von dem der Präsident einmal sagte: »Er und ich sind so ziemlich die besten Freunde auf der Welt.« Am Anfang von Lincolns Präsidentschaft war er einer seiner eifrigsten Anhänger. In dem großen Galaball zu Lincolns Amtseinführung durfte er dessen Frau in den Saal führen. Als der Sturm des Bürgerkriegs sich zusammenbraute, verließen Lincoln viele seiner Freunde; aber nicht dieser; er wurde noch loyaler. Als Lincolns Friedensbotschafter reiste er durch die Südstaaten. Er bat die Südstaatler, nicht aus der Union auszutreten, und die Nordstaatler, sich hinter den Präsidenten zu stellen. Sein Einsatz war stark, doch der Hass war noch stärker. Das Land spaltete sich, und der Bürgerkrieg forderte seinen Blutzoll. Lincolns Freund erlebte dies nicht mehr. Er starb drei Monate nach Lincolns Amtseinführung. Erschöpft von den vielen Reisen, erlag er einem Fieber; Lincoln musste den Krieg allein durchstehen. Als er vom Tod dieses Freundes hörte, weinte Lincoln offen und ließ die Flagge des Weißen Hauses auf Halbmast senken. Manche Historiker glauben, dass sein Freund, hätte er noch gelebt, 1864 Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten geworden wäre, was ihn nach Lincolns Ermordung zu dessen Nachfolger gemacht hätte. Wir werden dies nie erfahren. Aber wir wissen, dass Lincoln einen echten Freund hatte. Wie oft mag die Erinnerung an ihn das kalte Oval Office wärmer gemacht haben? Er war ein Musterfreund. Und ein Muster an Vergebungsbereitschaft. Dieser Freund hätte genauso gut ein Feind sein können. Lange bevor er und Lincoln Weggefährten wurden, waren sie Konkurrenten um das gleiche Amt. Leider sind ihre Streitgespräche bekannter geworden als ihre Freundschaft. Die Debatten zwischen Abraham Lincoln und seinem lieben Freund Stephen A. Douglas. 124


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Aber an Lincolns größtem Tag schob Douglas ihre Differenzen beiseite und hielt den Hut des Präsidenten … Douglas hörte einen höheren Ruf. … Er war dabei bei dem großen Fest. Wir tun gut daran, es ihm nachzutun und uns über das, was andere uns getan haben, zu erheben. Denn wenn wir das tun, werden wir beim großen Fest des Vaters dabei sein. Dem ultimativen Fest, das alle anderen Feste in den Schatten stellen wird. Ein Fest, bei dem Miesepeter keinen Zutritt haben. Warum kommen Sie nicht und nehmen auch teil? He Still Moves Stones

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s gab einmal einen Menschen, der Denalyn und mir den letzten Nerv kostete. Er meldete sich mitten in der Nacht. Er war anspruchsvoll und rücksichtslos. Er schrie uns in der Öffentlichkeit an. Wenn er etwas wollte, wollte er es sofort haben und nur von uns. Aber wir haben ihn nie aufgefordert, uns in Ruhe zu lassen oder jemand anderen zu nerven. Wir haben nie versucht, es ihm heimzuzahlen. Unsere Tochter war ja erst ein paar Monate alt. Es fiel uns leicht, ihr ihr Verhalten zu vergeben. Wir wussten ja, dass sie überhaupt nicht anders konnte. Nun kann man ein unschuldiges Kleinkind nicht entfernt mit einem durchtriebenen Judas vergleichen, aber eine Gemeinsamkeit gibt es vielleicht doch: Um mit dem Verhalten eines Menschen fertigzuwerden, muss ich seine Gründe kennen. Wenn wir mit den Eigenheiten eines Menschen klarkommen wollen, sollten wir uns fragen, warum dieser Mensch so ist. Jesus wusste, dass Judas von einem mächtigen Feind verführt wurde. Er wusste, wie raffiniert die Einflüsterungen des Satans waren (er hatte sie ja selbst erlebt). Er wusste, wie schwer es für Judas war, das Rechte zu tun. 125


395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 126– 3. Korrektur

Er rechtfertigte Judas’ Tat nicht. Er spielte sie nicht herunter. Er entließ Judas auch nicht aus seiner Verantwortung. Aber er versuchte, sich in seinen Verräter hineinzuversetzen und ihn zu verstehen. Wenn Sie Ihren Feind hassen, schließt sich eine Zellentür hinter einem Gefangenen. Wenn Sie versuchen, ihn zu verstehen, und ihn aus Ihrem Hass entlassen, kommt der Gefangene frei. Und dieser Gefangene – sind Sie. And the Angels Were Silent

Wenn wir mit den Eigenheiten eines Menschen klarkommen wollen, sollten wir uns fr agen, warum dieser Mensch so ist.

S

ie möchten lernen, zu vergeben? Dann denken Sie daran, wie Gott Ihnen vergeben hat. »Seid … freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat« (Epheser 4,32). A Love Worth Giving

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arum kamen die Jünger zurück? Was war der Grund? Gerüchte, dass Jesus auferstanden war? Das mit Sicherheit auch. Die Männer, die Jesus so nahe gewesen waren, hatten es gelernt, das Ungewöhnliche von ihm zu erwarten. Sie hatten es erlebt, wie er einer Frau vergab, die fünf Männer hatte, bei einem Steuereintreiber und Ausbeuter der Spitzenklasse einkehrte und sich von einer Straßenschwalbe, deren Ruf selbst uns Heutigen die Sprache verschlagen hätte, die Füße salben ließ. Sie waren dabei gewesen, als er Dämonen aus Besessenen austrieb und braven Kirchgängern Gottesfurcht beibrachte. Er hatte Traditionen umgestoßen, Aussätzige geheilt, Sünder zum Singen gebracht. Er hatte Pharisäer zur Weißglut gebracht und 126


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Tausenden das Herz angerührt. Wer drei Jahre lang so etwas erlebt hat, packt nicht einfach die Koffer und geht zurück nach Hause. Vielleicht war er wirklich von den Toten auferstanden? Aber es waren nicht nur die Gerüchte vom leeren Grab, die sie zurückbrachten. In ihren Herzen war etwas, das es ihnen einfach nicht erlaubte, mit ihrem schmählichen Verrat zu leben. Denn so gut ihre Entschuldigungen auch sein mochten, sie waren nicht gut genug, um zu übertünchen, was Sache war: Sie hatten ihren Meister verraten. Als Jesus sie am meisten brauchte, waren sie feige geflohen. Und jetzt mussten sie sich ihrer Schande stellen. Sie suchten Vergebung, aber wo konnten sie sie finden? Und so kamen sie zurück, in dasselbe Obergemach, wo sie das Brot gebrochen und den Wein des Neuen Bundes getrunken hatten. Die bloße Tatsache, dass sie zurückkamen, sagt uns einiges über ihren Meister. Es sagt uns einiges über Jesus, dass die Menschen, die ihn am besten kannten, den bloßen Gedanken, bei ihm in Ungnade zu sein, nicht aushielten. Für die ersten Jünger Jesu gab es im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Kapitulation oder Selbstmord. Und es sagt uns noch mehr über Jesus, dass die, die ihn am besten kannten, wussten: Obwohl sie ihre Treueversprechen so schmählich gebrochen hatten, konnten sie immer noch Vergebung finden. Und so kamen sie zurück. Jeder mit einem Album voller Erinnerungen und einem dünnen Faden der Hoffnung. Jeder mit dem Wissen, dass alles aus war, und doch der Hoffnung im Herzen, dass noch einmal das Unmögliche geschehen würde. »Wenn ich nur noch einmal eine Chance hätte …« Da sitzen sie also. Das Gespräch tröpfelt. Gerüchte über ein leeres Grab. So, so. Jemand seufzt. Ein anderer steht auf und verschließt die Tür. Jemand scharrt mit den Füßen. Und gerade als die Stimmung schwarz wie Tinte werden will, als Logik und Verstand den frommen Wünschen den Garaus machen wollen, gerade als einer von ihnen sagt: »Ich würde meine unsterbliche Seele dafür geben, ihn noch einmal sehen zu dürfen« – da kommt ein bekanntes Gesicht durch die Wand. 127


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Und es sagt uns noch mehr über Jesus, dass die, die ihn am besten k annten, wussten: Obwohl sie ihre Treueversprechen so schmählich gebrochen hatten, konnten sie immer noch Vergebung finden.

Mannomann, was für ein Finale. Oder, besser gesagt, was für ein Anfang! Überlesen Sie sie nicht, die Hoffnung in dieser Geschichte. Für all die unter uns, die wie damals die Apostel feige davongerannt sind, als sie hätten fest stehen sollen, ist dieser Bibelabschnitt voller Hoffnung. Ein reumütiges Herz – mehr verlangt Jesus nicht. Komm heraus aus dem Schatten! Versteck dich nicht mehr! Ein bußfertiges Herz genügt, um den Sohn Gottes persönlich herbeizurufen, mitten durch unsere Wände der Schuld und der Scham hindurch. Er, der damals seinen Jüngern vergab, ist bereit, uns allen zu vergeben. Wir brauchen nur zurückzukommen. Kein Wunder, dass sie ihn den Erlöser nennen. Staunen über den Erlöser

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rgendwann im Ersten Weltkrieg sprang ein deutscher Soldat in einen etwas abseits gelegenen Granattrichter. In diesem Trichter lag ein verwundeter Feind. Seine Kleider waren blutdurchtränkt, und er war nur noch Minuten vom Tod entfernt. Das Los des Mannes rührte das Herz des Deutschen an, und er gab ihm etwas Wasser zum Trinken. Diese Geste war der Beginn einer Beziehung. Der Sterbende zeigte auf seine Hemdtasche. Der deutsche Soldat zog eine Brieftasche aus ihr hervor und aus der Brieftasche ein paar Familienfotos. Er hielt sie vor die Augen des Sterbenden, damit dieser ein letztes Mal die Gesichter seiner Lieben sehen konnte. Mitten im Krieg, während die Granaten über sie pfiffen, waren diese beiden Feinde für Augenblicke zu Freunden geworden. 128


395384000/1 – 8183 – Lucado_Du bist dem Himmel wichtig typoscript [AK] – 24.08.2012 – Seite 129 – 3. Korrektur

Was geschah in diesem Granattrichter? Hörte alles Böse auf, wurde alles Krumme gerade? Nein, aber zwei Feinde sahen einander als Menschen, die Hilfe brauchten. Das ist Vergebung. Vergebung beginnt, wo wir uns über den Krieg erheben, durch die Uniformen hindurchblicken und den anderen bewusst nicht als Feind sehen, ja noch nicht einmal als Freund, sondern als Mitstreiter, der sich danach sehnt, sicher nach Hause zu kommen. In the Grip of Grace

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ir werden nie sauber werden, wenn wir nicht zugeben, dass wir schmutzig sind. Wir werden nie rein werden, wenn wir nicht bekennen, dass wir unrein sind. Und wir werden nie die Füße derer, die uns verletzt haben, waschen können, wenn wir nicht den, den wir verletzt haben – Jesus – unsere Füße waschen lassen. Das ist das Geheimnis der Vergebung. Sie werden nie jemandem mehr vergeben, als Gott Ihnen vergeben hat. Nur wenn Sie Jesus Ihre Füße waschen lassen, bekommen Sie die Kraft, die Ihrer Mitmenschen zu waschen. Sie können sich das immer noch nicht vorstellen – dem zu vergeben, der Ihnen wehgetan hat? Dann gehen Sie noch einmal dort hinein und schauen Sie zu, wie Jesus von einem Jünger zum nächsten geht. Sehen Sie ihn? Hören Sie das Plätschern des Wassers? Das Schleifen seiner Sandalen auf dem Boden, als er zum nächsten geht? Ja? Gut. Halten Sie dieses Bild fest. Und jetzt lesen Sie Johannes 13,12: »Nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte …« Jesus hat allen die Füße gewaschen, er hat keinen ausgelassen. Warum dies so wichtig ist? Weil es bedeutet, dass er auch Judas die Füße wusch. Er behandelte seinen Verräter gerade so wie die anderen. Er wusch die Füße, die in ein paar Stunden die Soldaten zu ihm führen würden. Das heißt nicht, dass das für Jesus leicht war. Das heißt nicht, dass es für Sie leicht ist. 129


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Es bedeutet, dass Gott nie etwas von Ihnen verlangen wird, das er nicht schon selbst getan hat. A Gentle Thunder

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