Bankräuber
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Damaris Kofmehl
Der Bankräuber Die wahre Geschichte des Farzad R.
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Nach Deutschland geschmuggelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Krieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Tod meines Bruders . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Halabja . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Raus aus der Sardinenbüchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zwischen Diebstahl und Schlägen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vom Opfer zum Täter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein Fausthieb mit Folgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zu weit gegangen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verhaftet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Obdachlos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pamela . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kopfschuss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Lage spitzt sich zu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Entschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Banküberfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Flucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mein letzter Trumpf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Schlag mit der Suppenkelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alles hat seinen Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Urteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Niederschmetternde Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reise ins Ungewisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Barzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Flucht mit Hindernissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Üble Konsequenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9 14 19 28 36 44 50 58 69 81 88 98 107 120 130 137 144 153 163 175 189 200 208 212 220 233
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Die Spielregeln der Hölle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Preis des Schweigens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leben unter Barbaren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Begegnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Feuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein verhängnisvoller Fußmarsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Nachwort von Damaris Kofmehl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gedanken von Farzad Rasuli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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16 Der Banküberfall 14:53 Uhr. Ich machte mich auf den Weg zur Sparkasse. Allein die 300 Meter Fußmarsch bis zur Bankfiliale kosteten mich enorme Kraft, da mir meine Füße beinahe den Dienst verweigerten. Ich schwitzte wie ein Schwein. Ich trug zwei Paar Hosen übereinander, dazu ein Hemd, einen roten Kapuzenpulli, eine Bomberjacke, eine rote Baseballmütze und die Wollhandschuhe meiner Mutter. Mit den Bettlaken und Kissen, die ich mir unter den Kapuzenpulli gestopft hatte, sah ich aus, als hätte ich einen Bierbauch und wäre übergewichtig. Meine Armbanduhr, die Brieftasche, meine Halskette und meinen goldenen Ohrring hatte ich vorsichtshalber im Auto gelassen, um nichts an mir zu tragen, was der Polizei später als Hinweis dienen könnte, um mich zu fassen. Die Pistole hatte ich mit einem Tuch fein säuberlich abgerieben, um alle vorhandenen Fingerabdrücke zu verwischen. Immerhin war ich bei der Kriminalpolizei wegen meiner Jugendsünden kein unbeschriebenes Blatt und in der Datenbank des LKA gespeichert. Ein Fingerabdruck, und die Falle würde zuschnappen. Die Hände in den Außentaschen meiner Bomberjacke vergraben, näherte ich mich der Bank. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich spürte und hörte jeden einzelnen Herzschlag. Bum-bum … bum-bum … bum-bum … bum-bum … Wahrscheinlich fühlt sich so ein zum Tode Verurteilter auf dem Weg zur Hinrichtung, ging es mir durch den Kopf. Eine derartige Anspannung hatte ich noch bei keiner meiner bisherigen Taten verspürt. Alles an mir und in mir stand unter Strom. Es war unheimlich und im selben Moment auch extrem erregend. Vor dem Eintritt ins Foyer, wo die Geldautomaten standen, checkte ich ein letztes Mal die Umgebung. Nicht, dass ich genau in dem Augenblick die Bank betreten würde, in dem ein Streifenwagen zufällig um die Ecke bog. Aber es war alles ruhig. 137
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Die automatische Glastür öffnete sich lautlos, und schon befand ich mich im Vorraum. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass keine Überwachungskameras vorhanden waren, griff ich in die Innentasche meiner Bomberjacke, fischte die Frauenstrumpfhose heraus und zog sie mir über den Kopf. Dann wandte ich mich einem der Geldautomaten zu, um in der dunklen Scheibe mein Spiegelbild zu betrachten. Ich bot einen monströsen Anblick. Meine Visage war durch die enge Strumpfhose völlig deformiert und verzerrt. Kaum zu glauben, mit welch einfachen Hilfsmitteln man sich in ein furchterregendes Scheusal verwandeln konnte. Ich setzte die Baseballmütze wieder auf, zog die Pistole aus dem Hosenbund und starrte sie einen Moment wie hypnotisiert an. Farzad, was tust du da?, meldete sich eine feine Stimme in meinem Herzen. Du bist ein Dieb, ein Schläger, aber um Gottes willen, du bist doch kein Bankräuber! Wenn du jetzt durch diese Tür marschierst, gibt es kein Zurück mehr. Ist dir eigentlich klar, worauf du dich da einlässt? Weichling!, gewann jedoch die andere, mir bestens bekannte Stimme gleich wieder die Oberhand. Gib ruhig auf! Lauf nach Hause zu deiner Mama! Verkriech dich unter deinem Bett und heule weiterhin über die Ungerechtigkeit dieser Welt! Deine Schulden werden davon nicht bezahlt, dein Kind wirst du deswegen nicht zurückkriegen und Pamela auch nicht. Für jemanden wie dich gibt es nur einen Weg: Geh da rein und zeig denen dein wahres Gesicht! Tu es! Worauf wartest du noch? Ich konnte es nicht mehr ertragen. Tief in mir drin wusste ich, dass die Stimme mich belog, aber ich hörte trotzdem auf sie. Und so besiegelte ich an diesem Mittwochnachmittag mein Schicksal, schritt über die Bewegungssensoren der Schiebetür, die milchige Scheibe öffnete sich, und ich betrat den Schalterraum. Ich zählte sechs Personen in dem Raum: zwei Kunden, drei Bankangestellte und den Filialleiter. Zu meiner Linken stand ein vielleicht vierzehnjähriger Junge mit seinem Sparbuch in der Hand und war mit einer der Kassiererinnen in ein Gespräch vertieft. Die anderen zwei Angestellten saßen an ihren Schreibtischen und arbei138
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teten am Computer. Vor dem rechten Schalter wartete eine ältere Dame geduldig darauf, einen Scheck einzulösen. Die Rentnerin war um die siebzig, trug einen Regenschirm am Arm, und vom ersten Moment an schenkte ich ihr wenig Beachtung, weil sie von allen die geringste Gefahr darstellte. Als größten Risikofaktor stufte ich eindeutig den Filialleiter ein, ein etwa vierzigjähriger Mann mit Anzug und Krawatte. Er befand sich rechts hinten in einem kugelsicheren Raum aus Panzerglas. Es gibt nicht viele Momente im Leben, von denen man behaupten kann, die Zeit hätte stillgestanden. Aber dies war definitiv ein solcher Moment, als ich mit der Waffe in der Hand in die Bank stürmte und sich alle nach mir umdrehten. Keiner rührte sich von der Stelle. Sie starrten mich bloß an, als wäre Aladin auf einem fliegenden Teppich zur Tür hereingesegelt. Mir war klar, dass ich jetzt das Kommando übernehmen musste. »Hände hoch!«, rief ich und richtete meine Pistole unbestimmt in Richtung der Kunden und Bankangestellten. Keiner hob die Hände. Darauf war ich ehrlich gesagt nicht gefasst gewesen. Wie ausgestopft standen alle da und blickten mich entgeistert an. »Hände hoch! Das ist ein Banküberfall!«, brüllte ich aus voller Kehle. Langsam gingen die Arme in die Höhe. Das blanke Entsetzen stand den Kunden und Angestellten ins Gesicht geschrieben. Man konnte ihre Angst förmlich riechen. Der Adrenalinschub, der durch meinen Körper jagte, war abartig. Es war eine Explosion an Energie und Emotionen, mit nichts zu vergleichen, was ich je erlebt hatte. Keine Droge der Welt, da war ich mir sicher, kam auch nur annähernd an diesen Kick heran. Ich richtete meine Pistole auf den Filialleiter in seinem kugelsicheren Raum. »Raus! Raus!«, schrie ich ihn an und unterstrich meinen Befehl, indem ich die Waffe hin- und herbewegte. Doch der Mann blieb mit erhobenen Händen stehen und tat keinen Schritt. Irgendwie hatte ich mir das etwas anders vorgestellt. Ich war bewaffnet, und der Typ gehorchte mir trotzdem nicht. Es war nicht zu fassen! Ob ich wohl der einzige Bankräuber war, dessen Opfer nicht kooperierten? Ich musste mir dringend etwas einfallen lassen. 139
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Ich erinnerte mich an eine Szene aus »Heat«, bei der Robert De Niro während des Banküberfalls auf den Tresen gesprungen war. Spontan entschloss ich mich, dasselbe zu tun. Mit einem Satz sprang ich auf einen vor dem Tresen stehenden Blumentopf und von dort auf den Tresen. Jetzt, aus der Vogelperspektive, hatte ich den perfekten Überblick und war wieder Herr der Lage. Und damit der Manager endlich kapierte, dass es mir bitterernst war, richtete ich meine Pistole unmissverständlich auf den Kopf des Teenagers und forderte ihn erneut auf: »Komm raus oder ich erschieß den Jungen!« Das wirkte. Der Mann kam aus dem kugelsicheren Raum heraus und gesellte sich mit schreckensbleichem Gesicht zu seinen drei Angestellten. »Keiner bewegt sich! Und keiner spielt den Helden, dann passiert euch nichts, kapiert?! Ich will nur das Geld!«, rief ich und gab mir Mühe, meine eigene Unsicherheit zu verbergen. Ich war fürchterlich nervös. Ständig warf ich einen Kontrollblick zur Tür, um sicherzugehen, dass keine neue Kundschaft eintraf. Das hätte mir gerade noch gefehlt, dass mich plötzlich ein von Heldenmut gepackter Kunde von hinten angreifen und zu Boden reißen würde, weil ich ihn nicht rechtzeitig gesehen hätte. Natürlich war die Chance eines solchen Angriffs verschwindend gering, aber in meiner Paranoia hielt ich alles für möglich. Ich holte die mitgebrachte Stofftasche aus meiner Jacke, legte sie vor mich auf den Tresen und kickte sie in Richtung des Managers. »Los! Mach die Tasche voll!«, befahl ich ihm. »Jetzt!« Der Mann bückte sich eilends, hob die Tasche mit zitternden Händen vom Boden auf und ging damit zurück in den kugelsicheren Raum, der gleichzeitig der Kassenraum war. Ich sah, wie er dicke Geldbündel aus einem Schrank holte und in der Tasche verstaute. Na bitte, dachte ich zufrieden. Endlich läuft alles nach Plan. Es war ein irres Gefühl, die totale Autorität über diese Menschen zu besitzen. Und auf dem Tresen zu stehen und von oben auf sie herabzublicken, stärkte mein Selbstvertrauen noch mehr. Längst hatte ich vergessen, dass die Pistole in meiner Hand nur eine Spielzeugpistole war. 140
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»Schneller! Schneller!«, fauchte ich den Filialleiter an, der sich meiner Ansicht nach viel zu viel Zeit ließ. »Das Münzgeld auch?«, fragte der Mann ängstlich. »Nein, nur die Scheine!«, zischte ich zurück. Das Ganze dauerte nur wenige Sekunden, aber mir kam es vor wie Stunden, bis der Filialleiter endlich mit der prall gefüllten Tasche zurückkam. »Gib sie der Angestellten!«, wies ich ihn an und machte mit der Pistole eine entsprechende Bewegung. Das Risiko, der erregte Manager könnte mich bei der Geldübergabe plötzlich an den Beinen packen und vom Tresen zerren, war mir einfach zu groß. Der Filialleiter gab die Tasche einer der Angestellten, welche dabei noch blässer wurde, als sie es ohnehin schon war. »Die Tasche!«, knurrte ich, und als die Frau taumelnd auf mich zukam, fuchtelte ich ungeduldig mit der Pistole vor ihrem Gesicht herum. »Na los! Wird’s bald?!« Sie überreichte mir die Tasche und blieb dann mit schlotternden Knien vor mir stehen wie ein Untertan vor seinem König, um ja nicht ohne meine Erlaubnis einen falschen Schritt zu machen. Ich genoss die Panik in ihren Augen. Und ich genoss es, die absolute Befehlsgewalt zu haben. Es war so still, dass man eine Nadel hätte zu Boden fallen hören. »Alle auf den Boden!«, rief ich. »Hinlegen! Hände über den Kopf! Los!« Sie gehorchten mir ohne Widerrede. »Und dass mir keiner auf dumme Gedanken kommt!«, warnte ich sie, bevor ich rückwärts vom Tresen auf den Blumentopf und vom Blumentopf auf den Boden sprang. »Ein Mucks, und ihr seid tot!« Die Tasche mit meiner Beute in der linken, die Pistole in der rechten Hand, verließ ich den Schalterraum. Im Foyer streifte ich die Maske ab, steckte die Waffe ein und trat ins Freie. Die friedliche Dorfidylle vor der Sparkasse kam mir extrem schräg vor, nachdem ich soeben eine Bank überfallen hatte. Ein Mann mit Walkman und Kopfhörern joggte an mir vorbei, auf der gegenüberliegenden Straßenseite schoben zwei junge Mütter ihre Kinderwagen vor sich her 141
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und unterhielten sich angeregt miteinander. Ein junger Bursche befestigte gerade sein Fahrrad an einem Baum, und eine Frau mit Bergen von Einkaufstüten überquerte die Straße und versuchte sehr umständlich, ihr klingelndes Handy aus der Handtasche zu klauben. Irgendwie passte das alles so gar nicht zu der Szene, die sich soeben in der Bank drin abgespielt hatte. Und irgendwie war es komisch, dass mir niemand anmerkte, was ich soeben getan hatte, und sich keiner nach mir umdrehte, als ich mit der Tasche voller Geld zur nächsten Straßenecke spazierte. Ich musste mir unglaublich Mühe geben, mein Schritttempo zu halten, um nicht doch jemandem aufzufallen. Erst, als ich in eine Querstraße einbiegen konnte, begann ich zu laufen, als wäre der Teufel hinter mir her. Ich war mir sicher, dass der Filialleiter in der Zwischenzeit den Alarm ausgelöst hatte. Die Polizei war also unterwegs. Ich musste mich so schnell wie möglich aus dem Staub machen. Keuchend und schwitzend erreichte ich den Parkplatz beim Sanatorium und zog meine ganzen Tatkleider aus, die Handschuhe, die hellblaue Jeans, die Bomberjacke, den roten Kapuzenpulli und die ganzen Bettlaken und Kissen. Ich entsorgte alles in eine Mülltonne. Dann betrachtete ich die Pistole, die mir beim Umziehen aus dem Hosenbund gefallen war und vor mir auf dem Asphalt lag, und plötzlich dachte ich: Farzad, die brauchst du nicht mehr! Und kickte sie mit dem Fuß kurzerhand unter die geparkten Autos. Endlich gestattete ich mir einen wohlverdienten Blick in die schwarze Tasche. Als ich die vielen 50er-, 100er-, 500er- und 1000erScheine sah, blieb mir für einen Augenblick die Spucke weg. »Ich hab’s geschafft!«, murmelte ich, und eine Welle von Euphorie erfasste mich. Ich hab’s tatsächlich geschafft! Mann, ich bin reich! Ich bin reich!!! Ich lachte und kriegte mich schier nicht mehr ein vor lauter Glück. Ich kam mir vor wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht. So einen Haufen Geld sieht man weiß Gott nicht alle Tage. »Wow!«, hauchte ich, während ich mit den Händen über die vielen Scheine strich. »Wow!!!« 142
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Ich konnte mich gar nicht genug satt daran sehen. Am liebsten hätte ich es auf der Stelle gezählt. Aber dafür war jetzt keine Zeit. Erst einmal musste ich mich auf meine Flucht konzentrieren. Ich zog den Reißverschluss der Tasche zu, warf sie mir über die Schulter und begab mich zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Taxi. Allein: das Taxi war nicht da …
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