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Page 1

Annegret Sarembe

Konfi 3

komplett

Arbeitsmaterial fĂźr den Konfirmandenunterricht


Inhalt

Vorwort.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Ziele von Konfirmandenunterricht 3 (Konfi 3).. . . . . . . . . . . . . . . . .

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Gestaltung und Abriss einer Gruppenstunde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ankommen – der Einstieg.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kennenlernen – das Thema. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verstehen – die Anwendung.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aufbrechen – der Schluss/Segen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Die Gemeinde (Lektionen 1–2).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Viele Glieder – ein Leib (Lektion 1).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Unsere Kirche (Lektion 2).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Kirchenjahr (Lektion 3–4 und 8–10).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Woche und der Sonntag – Überblick Kirchenjahr (Lektion 3).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Advent und Weihnachten (Lektion 4). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fastenzeit, Passion und Ostern (Lektion 8).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Himmelfahrt und Pfingsten (Lektion 9).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Trinitatis (Lektion 10).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dreieinigkeitsfest .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erntedankfest .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reformationsfest.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

23 23 28 31 35 38 38 40 41

Taufe (Lektionen 5–7).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wasser (Lektion 5).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Meine Taufe (Lektion 6).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zuspruch und Anspruch der Taufe (Lektion 7).. . . . . . . . . . . . . . . . .

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Abendmahl (Lektionen 11–14).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Passah (Lektion 11).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Abendmahl von Jesus (Lektion 12).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Abendmahl heute (Lektion 13).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Ausblick: Das große Festmahl (Lektion 14).. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Vorschläge für Familiengottesdienste.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tauferinnerungsgottesdienst.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Abendmahlsgottesdienst/Abschluss Konfi 3.. . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Planung der Einheit.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einladung an die Kinder .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Info-Elternabend.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorbereitungsabend für Gruppenleiter.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Start des Konfi 3-Kurses.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entwurf für Einladungsbrief. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Materialliste.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Liederliste.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Anhang – Arbeitsblätter.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 1.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 2.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 3.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 4.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 5.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 6.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 7.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 8.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 9.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 10.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 11.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 12.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 13.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lektion 14.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Anmerkungen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127


Gestaltung und Abriss einer Gruppenstunde

Es ist für die Kinder wichtig, einen festen Ablauf der Gruppenstunde zu erleben. Sie fühlen sich dann gleich wohl, kommen schneller an und wissen, was an dem Termin auf sie zukommt. Unterscheiden kann man vier Phasen: • • • •

Ankommen – der Einstieg Kennenlernen – das Thema Verstehen – die Anwendung Aufbrechen – der Schluss/Segen

Ankommen – der Einstieg Die Kinder kommen aus einem turbulenten Schultag und von manchen Eindrücken gefüllt in der Konfi 3-Stunde an. Sie treffen andere Kinder oder Kinder, die sie noch vor einigen Stunden in der Schule gesehen haben. Natürlich soll auch Raum zur Begegnung sein. Vorsicht jedoch, dass die Zeit nicht nur »verplaudert« wird. Es ist sinnvoll, für sich selbst ein Zeitraster zu setzen: nach fünf Minuten wird das Gespräch abgebrochen und mit der Stunde begonnen. Hier ist ein Anfangslied hilfreich. Davor kann jedes Mal die Konfi 3-Kerze entzündet werden (die bei der Vorstellung der Konfi 3-Kinder und Kleingruppenleiterinnen im Gottesdienst überreicht wurde; siehe auch S. 82) Mögliche Lieder: Hallo, hallo, hallo, wenn wir uns treffen2 Danke, ich freu mich3 Halli, hallo, herzlich willkommen4 Guten Tag5 An das Lied schließt sich der Einstieg der jeweiligen Lektion an.

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Kennenlernen – das Thema Die Kinder lernen durch die Geschichte das Thema der Lektion kennen. Die Geschichte kann vorgelesen oder frei erzählt werden. Dieser Teil wird ca. 10–15  Minuten in Anspruch nehmen.

Verstehen – die Anwendung Hier gibt es Möglichkeiten der Anwendung mit Arbeitsblättern oder Bastel­ ideen. Dieser Teil wird zeitlich der größte Block sein – etwa 20–30  Minuten. Manchmal wird es noch eine Hausaufgabe für die nächste Stunde geben. Diese wird zum Schluss ausgeteilt oder besprochen.

Aufbrechen – der Schluss/Segen Am Schluss jeder Stunde steht ein Gebet (Vaterunser und/oder ein freies Gebet) und der Segen. Das kann von einem Kind ein frei gesprochenes Gebet sein oder vom Leiter der Gruppe. Man kann sich auch kurz in der Gruppe besprechen, was gebetet werden soll. Vielleicht wollen ja auch mehrere Kinder beten. Beendet wird die Stunde mit einem Segenslied. Mögliche Lieder: Der Herr segne dich6 Von oben, von unten7 Vom Anfang bis zum Ende8

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Himmelfahrt und Pfingsten (Lektion 9) Erklärungen Die Verbindung zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ist ganz einfach: Gott verlässt uns in der Person von Jesus, um uns in der Person des Heiligen Geistes noch näher zu sein. Gott hat in der Person von Jesus gezeigt, wie er selbst ist. Und jetzt will er im Heiligen Geist in den Menschen wohnen, sie befähigen, dass sie auch so leben können, wie es ihm gefällt. Gott ist uns mit dem Heiligen Geist noch näher, als Jesus seinen Jüngern war. Situation der Kinder: Himmelfahrt ist vielen als Feiertag willkommen, für die meisten heißt der Feiertag aber »Vatertag«. Himmelfahrt wird als unwichtiger Feiertag abgehakt. Dabei feiern wir an diesem Tag die Thronbesteigung Jesu im Himmel – er sitzt jetzt wieder zur rechten Seite Gottes im Himmel und regiert. Der Choral dazu ist »Jesus Christus herrscht als König«. Zur Einstimmung ist es sicher sinnvoll, diesen Choral für sich selbst zu lesen! Schon viele Erwachsene wissen nichts mit Pfingsten anzufangen. Für Kinder ist es oft ein Fest, mit dem sie nichts verbinden. Pfingsten ist jedoch der Geburtstag der Kirche. Es wäre toll, wenn ein Geburtstagskuchen mit Kerzen bereitsteht und die Atmosphäre nach Geburtstag aussieht. Dann gelingt der Einstieg schon von selbst.

Ankommen – der Einstieg Kinder stellen im Anblick der Dekoration oft Fragen: »Oh, hat heute jemand Geburtstag?« »Feiern wir Geburtstag?« Als Lied bietet sich ein Geburtstagslied an (»Happy Birthday«, »Viel Glück und viel Segen«). Die Kinder dann erzählen lassen, wie sie Geburtstag feiern oder was sie Besonderes an ihren Geburtstagen erlebt haben. Darauf achten, dass dieser Teil nicht zu lang wird – denn dies soll nicht der einzige Inhalt der Stunde sein! Pfingsten ist so etwas wie der Geburtstag der Kirche. Kurz davor feiern wir ein anderes Fest – Himmelfahrt.

Kennenlernen – das Thema (Apostelgeschichte 1,6-11 und 2,1-13.41-42) Jesus hatte drei Jahre mit seinen Jüngern gelebt. Sie hatten schöne und traurige Erlebnisse miteinander, sie erlebten Wunder und hörten viele

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Geschichten von Jesus. Die Jünger waren überzeugt: Jesus ist der, der uns befreit. Er ist der Messias, auf den wir warten. Und sie fragten ihn immer wieder: »Wann zeigst du endlich allen, dass du der erwartete Retter bist? Wann übernimmst du die Herrschaft?« Jesus antwortete eigenartig: »Gott der Vater bestimmt den Zeitpunkt. Ihr braucht ihn gar nicht zu wissen. Aber wenn der Heilige Geist kommen wird, dann werdet ihr seine Kraft bekommen. Ihr werdet dann Menschen auf der ganzen Welt von mir erzählen.« Kurz nachdem Jesus das gesagt hatte, geschah etwas Eigenartiges: Jesus wurde vor den Augen der Jünger aufgehoben in den Himmel und verschwand in einer Wolke. Sie sahen ihn nicht mehr. Da standen sie nun – mit Tränen in den Augen. Immer wieder schauten sie auf die Stelle am Himmel, wo Jesus gerade verschwunden war. Plötzlich standen zwei weißgekleidete Männer bei ihnen. »Warum starrt ihr in den Himmel?«, fragten sie die Jünger. »Jesus ist in den Himmel geholt worden. Aber er wird genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt fortgehen sehen!« Nach diesem Erlebnis trafen sich die Jünger jeden Tag. Sie erzählten sich immer wieder, was sie mit Jesus erlebt hatten. Sie redeten viel von der Zeit mit ihm. Und sie erinnerten sich an alles, was er ihnen von Gott und dem Reich Gottes erzählt hatte. Am Pfingsttag waren sie auch wieder zusammen. Doch dieses Mal geschah etwas Besonderes: Im Haus war ein lautes Brausen und Rauschen, als ob ein starker Sturm durch das Haus wehen würde. Und dann erschien etwas, das aussah wie große Flammen. Die Flammen teilten sich. Über jedem der Jünger war jetzt so eine Flamme sichtbar. Jeder hatte von Gott den Heiligen Geist bekommen. Das merkte man zuerst daran, dass sie plötzlich fremde Sprachen sprechen konnten, die sie nie gelernt hatten. Auch auf der Straße hatte man den Sturm gehört, so laut war das Brausen gewesen. Die Leute stürzten zur Tür herein, um zu sehen, was dort passiert war. Weil ja gerade in Jerusalem ein großes Fest gefeiert wurde, waren auch viele Fremde dabei; und jeder verstand die Jünger in seiner eigenen Sprache. Sie staunten. »Woher könnt ihr unsere Sprache?«, fragten sie. Manche spotteten: »Die sind sicher nur betrunken.« Dann begann Petrus zu predigen. Er erzählte von Jesus, wie er gestorben ist. Und davon, dass er wieder auferstanden ist. »Jeder soll wissen, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.« Viele Menschen waren von dieser Predigt tief betroffen. Allein an diesem Tag wollten sich 3 000 Leute taufen lassen und zur Gemeinde gehören.

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Dazu Arbeitsblatt «Schriften der Welt«14 mit verschiedenen Schriften zeigen; sie verdeutlichen die verschiedenen Sprachen.

Verstehen – die Anwendung Arbeitsblatt »Kirchenfenster« (auf normalem Papier oder als Vorlage auf schwarzen Tonkarton bereits in ausreichender Anzahl übertragen) austeilen. Kirchenfenster ausschneiden lassen und ein Butterbrotpapier mit Wachsfarben bemalen lassen. Das Butterbrotpapier zu Hause bügeln und das Kirchenfenster damit hinterkleben lassen. Alternative: Vorlage für Männchen-Kette austeilen und nach Anleitung ausschneiden lassen. Dann können die Kinder die Männchen bunt anmalen (Gedanke: Kirche erstreckt sich über die ganze Welt, alle Nationalitäten sind vertreten).) Einstieg

Anzünden der Konfi 3-Kerze Lied Begrüßung Einstieg mit Geburtstagskuchen »Wer hat heute Geburtstag?«

Erzählung

Geschichte erzählen oder vorlesen.

Zielgedanke

Himmelfahrt ist nicht nur Vatertag. Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche.

Anwendung/ Gestaltung

Kirchenfenster gestalten oder Männchenkette Kreissegment »Pfingsten« zum Anmalen und Aufkleben mitgeben.

Gebet

Gemeinsames Vaterunser/freies Gebet

Abschluss

Schlusslied

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