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Max Lucado

Weil Gott dich tr 채gt


Inhalt Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7   1. Das Gleichnis vom Fluss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Teil 1 Eine verfahrene Lage!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   2. Gottes gnädiger Zorn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   3. Gottloses Leben.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   4. Gottloses Richten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   5. Religion ohne Gott. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Teil 2 Welch ein Gott!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   6. Tote rufen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   7. Wo Liebe und Gerechtigkeit zusammenkommen. . .   8. Gnade, wem Gnade nicht gebührt.. . . . . . . . . . . . . . .   9. Oberliga-Gnade. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10. Das Vorrecht des Bettelmanns. . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Teil 3 Welch ein Unterschied!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11. Die Wirkung der Gnade. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12. Sich selbst stellen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13. Gnade genügt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14. Bürgerkrieg in der Seele. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15. Die Schwere des Hasses. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16. Leben auf dem Schiff, das Gemeinschaft heißt. . . . . 17. Was wir wirklich wissen wollen. . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Schluss: »Vergessen Sie nicht, nach mir zu sehen«. . . . . . . . 199 Dank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 Anmerkungen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205


K apitel 1

Das Gleichnis vom Fluss Es waren einmal fünf Söhne, die mit ihrem Vater in einem Schloss in den Bergen wohnten. Der Älteste war gehorsam, doch seine vier jüngeren Brüder waren aufsässig. Ihr Vater hatte sie vor dem Fluss gewarnt, aber sie hörten nicht auf ihn. Er bat sie eindringlich, vom Ufer fernzubleiben, damit sie nicht vom Wasser mitgerissen würden. Doch der Fluss war einfach zu verlockend. Jeden Tag wagten sich die vier rebellischen Brüder näher ans Ufer heran, bis ein Sohn es riskierte: Er streckte die Hand aus und tauchte sie ins Flusswasser. »Haltet mich fest, damit ich nicht hineinfalle«, sagte er, und seine Brüder taten, was er sagte. Als jedoch das Wasser seine Hand umspülte, riss die Strömung ihn und die anderen drei mit sich fort. Sie schlugen gegen Felsen und wurden von Stromschnellen ergriffen. Die kräftigen Wellen hatten leichtes Spiel mit ihnen. Das Tosen des Flusses übertönte ihre Hilferufe. Obwohl sie kämpften, um die Oberhand zu gewinnen, waren sie angesichts der gewaltigen Strömung einfach machtlos. Stunden später gaben sie ihren Kampf gegen den Sog des Flusses auf. Schließlich wurden sie in einem fernen, fremden Land, an einem kargen Ort ans Ufer geschleudert. Barbarische Menschen bevölkerten dieses Land. Es war dort nicht so sicher wie in ihrer Heimat. Ein rauer Wind fegte durch das Land. Es war nicht so warm wie in ihrer Heimat. Zerklüftete Berge gaben dem Land ihr Gepräge. Es war nicht so einladend wie ihre Heimat. Zwar wussten sie nicht, wo sie sich befanden, aber über eines waren sie sich im Klaren: Dies war nicht der Ort, für den sie bestimmt waren. Lange lagen die vier Jungen bestürzt über ihre ausweglose Situation am Ufer und wussten nicht, was sie tun sollten. Nach einiger Zeit fassten sie wieder Mut und stiegen erneut ins Wasser, in der Hoffnung, stromaufwärts marschie10


ren zu können. Doch die Strömung war zu stark. Sie versuchten, am Ufer des Flusses entlangzugehen, doch das Gelände war zu steil. Sie überlegten, ob sie über die Berge klettern sollten, doch die Gipfel waren zu hoch. Außerdem kannten sie den Weg nicht. Schließlich machten sie ein Feuer und ließen sich nieder. »Wir hätten unserem Vater gehorchen sollen«, gaben sie zu. »Wir sind weit weg von zu Hause.« Im Laufe der Zeit lernten die Söhne, in dem fremden Land zu überleben. Sie fanden Nüsse als Nahrung und töteten Tiere, um wärmende Felle anzufertigen. Sie beschlossen, ihre Heimat nicht zu vergessen und die Hoffnung auf Rückkehr nicht aufzugeben. Jeden Tag waren sie damit beschäftigt, Nahrung zu suchen und sich einen Unterschlupf zu bauen. Und jeden Abend saßen sie am Feuer und erzählten sich Geschichten von ihrem Vater und ihrem älteren Bruder. Alle vier Söhne sehnten sich danach, sie wiederzusehen. Eines Abends kam der eine Bruder nicht zum Feuer zurück. Die anderen fanden ihn am nächsten Morgen im Tal bei den Eingeborenen. Er war dabei, aus Gras und Lehm eine Hütte zu bauen. »Ich habe genug von euren Reden«, sagte er ihnen. »Was nützt es, sich an vergangene Zeiten zu erinnern? Außerdem ist das Land gar nicht so übel. Ich werde ein großes Haus bauen und mich hier niederlassen.« »Aber es ist nicht unser Zuhause«, warfen sie ein. »Nein, aber es wird ein Zuhause, wenn man nicht an die wirkliche Heimat denkt.« »Und unser Vater?« »Unser Vater? Er ist nicht hier. Er ist weit weg. Soll ich ewig darauf warten, dass er kommt? Ich suche mir neue Freunde und lerne, mein Leben neu zu gestalten. Wenn er kommt, ist es gut; doch deswegen sitze ich hier nicht nur untätig rum und lege die Hände in den Schoß.« Also verließen die anderen drei ihren Bruder. Sie trafen sich weiterhin am Feuer, sprachen von zu Hause und träumten von der Rückkehr. 11


Einige Tage darauf kehrte ein zweiter Bruder nicht zum La­gerfeuer zurück. Am nächsten Morgen sahen ihn die anderen, wie er auf einer Anhöhe stand und die Hütte seines Bruders anstarrte. »Wie abscheulich«, rief er, als sie näher kamen. »Unser Bruder ist ein vollkommener Taugenichts. Eine Verunglimpfung unseres Familiennamens. Kann man sich etwas Charakterloseres vorstellen? Eine Hütte bauen und unseren Vater vergessen?« »Was er tut, ist falsch«, stimmte der Jüngste zu. »Aber was wir taten, war genauso falsch. Wir waren ungehorsam. Wir hielten uns zu nah am Fluss auf. Wir schlugen die Warnungen unseres Vaters in den Wind.« »Nun, wir haben wohl ein paar Fehler gemacht, aber verglichen mit dem Schuft dort unten in der Hütte sind wir Heilige. Unser Vater wird über unsere Sünde hinwegsehen und ihn bestrafen.« »Komm«, drängten die beiden Brüder. »Komm mit uns zu­rück zum Feuer.« »Nein, ich denke, ich behalte unseren Bruder im Auge. Je­mand muss all sein Unrecht niederschreiben und unserem Vater darüber Bericht erstatten.« So machten die beiden kehrt und ließen den einen Bruder beim Hüttenbau und den anderen auf seinem Beobachtungsposten mit seinen Verurteilungen zurück. Die beiden übrig gebliebenen Söhne setzten sich ans Feuer, ermutigten einander und sprachen von zu Hause. Eines Morgens wachte der jüngste Sohn auf und merkte, dass er allein war. Er suchte nach seinem Bruder und fand ihn nahe beim Fluss, wo er Steine aufeinanderschichtete. »Es nützt nichts«, erklärte der Angesprochene, ohne mit seiner Arbeit aufzuhören. »Vater holt mich nicht ab. Ich muss zu ihm gehen. Ich habe ihn gekränkt, beleidigt, enttäuscht. Ich habe keine andere Wahl. Ich werde einen Weg stromaufwärts bauen und mich auf den Weg zu unserem Vater machen. Ich werde Stein um Stein aufeinanderschichten, bis ich genug Steine habe, um flussaufwärts zum Schloss gehen zu können. Wenn er sieht, wie schwer ich arbei12


tete und wie geschickt ich vorging, kann er gar nicht anders, als mir die Tür aufzumachen und mich in sein Haus einzulassen.« Der jüngste Bruder wusste nicht, was er sagen sollte. Er ging zurück und saß allein am Feuer. Eines Morgens hörte er eine wohlbekannte Stimme hinter sich. »Vater hat mich geschickt, um euch nach Hause zu bringen.« Der Jüngste hob die Augen und schaute in das Gesicht seines ältesten Bruders. »Du bist gekommen, um uns abzuholen!«, rief er. Lange lagen sich beide in den Armen. »Und deine Brüder?«, fragte der Älteste schließlich. »Einer hat sich hier häuslich eingerichtet. Ein anderer beobachtet ihn dabei. Der Dritte baut einen Weg stromaufwärts.« So machte sich der Erstgeborene auf, um seine Brüder zu suchen. Zuerst ging er zu der strohbedeckten Hütte im Tal. »Geh fort, fremder Mann!«, schrie der Bruder aus dem Fenster. »Du bist hier unerwünscht!« »Ich bin gekommen, um dich nach Hause zu holen.« »Stimmt nicht. Du bist gekommen, um mir meine Villa wegzunehmen.« »Das ist keine Villa«, widersprach der Erstgeborene. »Das ist eine Hütte.« »Es ist eine Villa! Die schönste der ganzen Ebene. Ich habe sie mit meinen eigenen Händen erbaut. Geh jetzt fort. Du kriegst meine Villa nicht.« »Erinnerst du dich nicht an das Haus deines Vaters?« »Ich habe keinen Vater.« »Du wurdest in einem Schloss geboren, in einem fernen Land, in dem die Luft mild ist und in dem Früchte in Hülle und Fülle wachsen. Du warst deinem Vater ungehorsam, dann hat es dich in dieses fremde Land verschlagen. Ich bin gekommen, um dich nach Hause zu bringen.« Der Bruder spähte aus dem Fenster und betrachtete den Erstgeborenen, als erinnere er sich an ein Gesicht aus einem Traum. Doch sein Innehalten war von kurzer Dauer, denn plötzlich schauten zahllose Wilde aus dem Fenster des Hauses und forderten: »Geh weg, du Eindringling! Das ist nicht dein Heim.« 13


»Ihr habt recht«, antwortete der erstgeborene Sohn. »Aber seines auch nicht.« Die Blicke der beiden Brüder trafen sich noch einmal. Wieder kämpfte es im Innern des Bruders, der die Hütte gebaut hatte. Aber die Wilden hatten sein Vertrauen gewonnen. »Er will nur deine Villa«, schrien sie. »Schick ihn fort!« Er tat, was sie sagten. Der Erstgeborene suchte den zweiten Bruder. Er musste nicht weit gehen. Auf der Anhöhe hinter der Hütte, in Sichtweite der Wilden, saß der tadelsüchtige Bruder. Als er den Erstgeborenen kommen sah, rief er ihm zu: »Nur gut, dass du da bist, um den Sünden unseres Bruders nachzugehen! Weißt du, dass er dem Schloss den Rücken gekehrt hat? Weißt du, dass er nie von zu Hause spricht? Ich wusste, du würdest kommen. Ich habe sorgfältig über seine Taten Buch geführt. Strafe ihn! Ich werde deinem Zorn Beifall spenden. Er hat ihn verdient! Setze dich mit den Sünden unseres Bruders auseinander.« Der Erstgeborene sagte sanft: »Wir müssen uns erst mit deinen Sünden auseinandersetzen.« »Meine Sünden?« »Ja, du warst Vater ungehorsam.« Der Sohn schmunzelte und machte eine wegwerfende Bewegung mit der Hand. »Meine Sünden sind nichts. Dort ist der Sünder«, rief er aus und zeigte auf die Hütte. »Ich kann dir einige Geschichten über die Wilden erzählen, die dort hausen …« »Mir wäre es lieber, du würdest mir von dir erzählen.« »Mach dir keine Sorgen um mich. Ich zeige dir, wer Hilfe braucht«, sagte er und rannte auf die Hütte zu. »Komm, wir schauen schnell durchs Fenster. Er sieht mich nie. Gehen wir zusammen.« Erst als der Sohn vor der Hütte stand, merkte er, dass der Erstgeborene ihm nicht gefolgt war. Daraufhin ging der älteste Sohn zum Fluss. Dort fand er den letzten Bruder bis zu den Knien im Wasser stehen und Steine aufeinanderschichten. »Vater hat mich geschickt, um dich nach Hause zu holen.«

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Der Bruder schaute nicht einmal hoch. »Ich kann jetzt nicht plaudern. Ich muss arbeiten.« »Vater weiß, dass du schuldig geworden bist. Aber er vergibt dir …« »Vielleicht«, unterbrach der Bruder und kämpfte in der Strömung mit dem Gleichgewicht. »Aber ich muss zuerst zum Schloss kommen. Ich muss flussaufwärts einen Weg bauen. Erst will ich ihm zeigen, dass ich seiner würdig bin. Dann werde ich ihn um Barmherzigkeit bitten.« »Er hat dir schon Barmherzigkeit widerfahren lassen. Ich werde dich den Fluss aufwärtstragen. Du wirst nie einen Weg bauen können. Der Fluss ist zu lang. Du bist dieser Aufgabe nicht gewachsen. Vater hat mich geschickt, um dich nach Hause zu tragen. Ich bin stärker.« Zum ersten Mal blickte sein Bruder bei seiner Arbeit auf. »Wie wagst du es, so respektlos zu sprechen! Mein Vater wird mir nicht einfach vergeben. Ich habe gesündigt. Ich habe schwer gesündigt! Er sagte, wir sollten uns vom Fluss fernhalten, und wir haben ihm nicht gehorcht. Ich bin ein großer Sünder. Ich muss viel leisten.« »Nein, mein Bruder, du brauchst nicht viel zu leisten. Du brauchst viel Gnade. Die Entfernung zwischen dir und dem Haus unseres Vaters ist zu groß. Du hast weder Kraft noch Steine genug, um den Weg dahin zu bauen. Deshalb hat unser Vater mich gesandt. Er will, dass ich dich nach Hause trage.« »Willst du damit sagen, dass ich es nicht schaffe? Sagst du, dass ich nicht stark genug bin? Schau an, was ich schon geleistet habe. Schau meine Steine an. Ich kann schon fünf Schritte weit auf ihnen gehen!« »Aber du hast noch fünf Millionen Schritte vor dir!« Der jüngere Bruder schaute den Erstgeborenen wütend an. »Ich weiß, wer du bist. Du bist die Stimme des Bösen. Du versuchst, mich von meinem heiligen Werk abzubringen. Geh weg von mir, du Schlange!« Er schleuderte den Stein, den er gerade in den Fluss legen wollte, dem Erstgeborenen entgegen.

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»Ketzer!«, brüllte er. »Verlasse dieses Land. Du kannst mich nicht abhalten! Ich werde diesen Weg bauen und vor meinem Vater stehen. Dann muss er mir vergeben. Ich werde seine Gunst gewinnen. Ich will seine Gnade verdienen.« Der Erstgeborene schüttelte den Kopf. »Gewonnene Gunst ist keine Gunst. Verdiente Gnade ist keine Gnade. Ich flehe dich an: Lass es zu, dass ich dich den Fluss aufwärtstrage.« Als Antwort flog ein weiterer Stein. Da drehte sich der Erstgeborene um und ging davon. Der jüngste Bruder wartete am Feuer auf den Erstgeborenen. »Sind die anderen nicht gekommen?« »Nein. Einer will in Saus und Braus leben, der andere richtet und ergeht sich in Verurteilungen über ihn und der Dritte will etwas leisten. Keiner von ihnen hat sich für unseren Vater entschieden.« »Also bleiben sie hier?« Der älteste Bruder nickte langsam. »Zunächst ja.« »Und wir werden zu Vater zurückkehren?«, fragte der Bruder. »Ja.« »Wird er mir vergeben?« »Hätte er mich sonst geschickt?« Also kletterte der jüngere Bruder auf den Rücken des Erstgeborenen, und sie begannen die Heimreise. Alle vier Brüder hatten die gleiche Einladung gehört. Jeder hatte die Gelegenheit, sich vom älteren Bruder nach Hause tragen zu lassen. Der Erste lehnte ab und zog dem Haus seines Vaters eine Grashütte vor. Der Zweite lehnte ab, weil er lieber die Fehler seines Bruders auseinandernahm als seine eigenen zuzugeben. Der Dritte lehnte ab, weil er dachte, es sei klüger, einen guten Eindruck zu machen als ein ehrliches Bekenntnis abzulegen. Und der Vierte sagte Ja, denn er zog Dankbarkeit seinen Schuldgefühlen vor. »Ich will mein Leben genießen«, beschloss ein Sohn. »Ich vergleiche mich mit anderen«, entschied der andere. »Ich werde mich selbst retten«, setzte sich der andere in den Kopf. 16


»Ich vertraue mich dir an«, beschloss der Vierte. Darf ich Ihnen eine grundlegende Frage stellen? Welcher der Brüder beschreibt Ihre Beziehung zu Gott? Haben Sie wie der vierte Bruder erkannt, dass Sie die Heimreise alleine nicht schaffen? Ergreifen Sie die Hand, die Ihr Vater Ihnen entgegenstreckt? Sind Sie fest im Griff seiner Gnade? Oder sind Sie wie einer der drei anderen Söhne?

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