Buch_Lucado
15.03.2007
17:31 Uhr
Seite 3
Geborgen
in
G ottes Arm
Er mutigungen aus Psalm 23
Max Lucado
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15.03.2007
17:31 Uhr
Seite 7
Inhalt
9 Ei n l e i t u n g
11 Der Herr ist mein Hirte
19 Mir wird nichts mangeln
25 Er weidet mich auf einer grünen Aue
31 Und führet mich zum frischen Wasser
37 Er erquicket meine Seele
43 Er führet mich auf rechter Strasse
49 Um seines Namens willen
53 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal
61 Fürchte ich kein Unglück
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15.03.2007
17:31 Uhr
Seite 8
67 Denn du bist bei mir
71 Dein Stecken und Stab trösten mich
79 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde
85 Du salbest mein Haupt mit Öl
95 Und schenkest mir voll ein
101 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
109 Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar
115 Ab s c h l i e ß e n d e Ge d a n k e n
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15.03.2007
17:31 Uhr
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Er erquicket meine Seele
Jesus schenkt uns wieder Hoffnung, indem er sich selbst gibt.
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15.03.2007
17:32 Uhr
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E
s ist schwer, mitanzusehen, wie Dinge alt werden. Die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, wird alt. Einige Gebäude sind mit Brettern verschlagen. Manche Häuser werden abgerissen. Das alte Kino, in das ich meine Freundin ausführte, hat ein Schild mit der Aufschrift „Zu verkaufen“ auf dem Vordach. Ich wünschte, ich könnte das alles wieder neu machen. Ich wünschte, ich könnte den Staub von den Straßen pusten – aber ich kann es nicht. Ich kann es nicht. Aber Gott kann es. „Er erquicket meine Seele“, heißt es über den Hirten. Er bessert nicht aus, sondern er macht wieder neu. Er tarnt das Alte nicht; er stellt das Neue wieder her. Ein Baumeister wird den Originalplan hervorholen und das Original wiederherstellen. Er wird die Lebenskraft wiederherstellen. Er wird die Energie wiederherstellen. Er wird die Hoffnung wiederherstellen. Er wird die Seele wiederherstellen. a u s : „ Th e A p p l a u s e o f H e av e n “
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15.03.2007
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Für viele Menschen ist das Leben ein Dschungel. Kein Dschungel mit Bäumen und wilden Tieren, das wäre ja noch einfach. Es wäre schön, wenn man unseren Dschungel mit der Machete bearbeiten oder unsere Feinde in einen Käfig sperren könnte. Doch unser Urwald besteht aus einem dichteren Dickicht von mangelnder Gesundheit, gebrochenen Herzen und leeren Geldbeuteln. Unsere Wälder sind eingerahmt von Krankenhauswänden und Scheidungsgerichtssälen. Wir hören nicht das Kreischen von Vögeln oder das Brüllen von Löwen, sondern die Klagen unserer Nachbarn und die Forderungen unserer Chefs. Unsere Feinde sind unsere Kreditgeber, und das Unterholz, das uns umgibt, ist die Hektik, die uns alle Kräfte raubt. Dort draußen ist unser Dschungel. Und für manche, sogar für viele, gibt es kaum Hoffnung. Was bräuchte es, um unsere Hoffnung wiederherzustellen? Unser Hirte ist ein Fachmann, wenn es darum geht, unserer Seele wieder Hoffnung zu schenken. Ob 40
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15.03.2007
17:32 Uhr
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wir das Lamm sind, das sich auf einen rauen Felsvorsprung verirrt hat oder ein einsamer Kämpfer im Großstadt-Dschungel – alles wird anders, wenn unser Retter erscheint. Unsere Einsamkeit wird geringer, denn wir haben Gemeinschaft. Unsere Verzweiflung schwindet, denn wir haben eine Vision für die Zukunft. Unsere Verwirrung löst sich auf, denn wir haben ein Ziel. Eines muss uns bewusst sein: Wir haben den Dschungel nicht verlassen. Noch immer verdunkeln die Bäume den Himmel, und noch immer verletzen Dornen unsere Haut. Wilde Tiere lauern und Nagetiere huschen durch den Wald. Der Dschungel ist nach wie vor ein Dschungel. Er hat sich nicht verändert, aber wir sind anders geworden. Wir haben uns verändert, weil wir Hoffnung haben. Und wir haben Hoffnung, weil wir jemanden getroffen haben, der uns herausführen kann. Unser Hirte weiß, dass wir nicht für diesen Platz geschaffen sind. Er weiß, wir sind für diesen Ort nicht ausgerüstet. Deshalb ist er gekommen, um uns herauszuführen. 41
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15.03.2007
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Er ist gekommen, um unsere Seele wiederherzustellen, um sie zu erquicken. Jesus schenkt nicht dadurch Hoffnung, dass er den Dschungel verändert; er schenkt uns neue Hoffnung, indem er sich selbst gibt. Und er hat versprochen, bis zum Ende bei uns zu bleiben. „Ich bin immer bei euch, bis ans Ende der Zeit“ (Matthäus 28,20; NLB). a u s : „ Tr av e l i n g L i g h t “
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