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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Bibelzitate, sofern nicht anders angegeben, wurden der »Neues Leben Bibel« entnommen.

Copyright © 2024, SCM R.Brockhaus in der SCM-Verlagsgruppe GmbH, Holzgerlingen. elb Revidierte Elberfelder Bibel, © 2006 SCM R.Brockhaus, Witten. erv Easy-to-Read Version, © 2015 Bible League International. lut Lutherbibel, © 2017 Deutsche Bibelgesellschaft , Stuttgart. stl Bibeltext der Schlachter © 2000 Genfer Bibelgesellschaft.

Dieses Buch ist unter Mitarbeit von Heike Urban entstanden.

Lektorat: Gabriele Kohlmann

Umschlaggestaltung: spoon design, Olaf Johannson

Umschlagfoto: shutterstock.com

Autorenfoto: Rahel Täubert

Abbildungen: unsplash.com (12 erin-east, 24 esteban-amaro, 26 yapo-zhou, 30 bostonpublic-library, 34 isaac-mehegan, 36 paul-bulai, 40 mehdi-sepehri, 46 taylor-leopold, 55 vladimir-anikeev, 62 evie-s, 88 pavel-voinov, 91 mads-schmidt-rasmussen, 93 glen-carrie); shutterstock.com (6 Olesya Myzzz, 23 Oystein Litleskare, 38 Ander B, 42 PhilipYb Studio, 58 FooTToo, 72 Svetlana Lukienko, 86 SvedOliver, 92 CK Foto)

Satz: Grace today Verlag

Druck: CPI Clausen & Bosse GmbH, Birkstr. 10, 25917 Leck

Printed in Germany

1. Auflage 2025

© 2025 Grace today Verlag, 63679 Schotten, Deutschland, mail@gracetoday.de

Paperback: ISBN 978-3-95933- 407-5, Bestellnummer 372407

E-Book: ISBN 978-3-95933-408-2, Bestellnummer 372408

Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

www.gracetoday.de

Einleitung ......................................................................................7

Vorwort .........................................................................................9

1. Du musst selbst entscheiden.........................................13

2. Eine dringliche Botschaft ................................................15

3. Andachten ...........................................................................21

4. Was sagt das Wort Gottes? .............................................45

5. Warum Religion auf den falschen Weg führt ............59

Zeugnisse ...................................................................................63

Schlusswort ..............................................................................93

Einleitung

Es gibt eine Geschichte aus früherer Zeit über einen König, der sich nach damaliger Sitte einen Hofnarren hielt. Solche Narren hatten das Recht, den Königen und Fürsten die Wahrheit zu sagen, auch wenn diese bitter war. War sie zu bitter, dann hieß es einfach: »Er ist eben ein Narr!«

Der größte Narr

Eines Tages schenkte der König dem Narren einen silbernen Narrenstab mit goldenen Glöckchen daran und sagte: »Du bist wirklich der größte Narr, den es gibt. Dafür bekommst du diesen wertvollen Stab als Auszeichnung für dein Können und als Zeichen meiner Wertschätzung. Du darfst diesen Stab niemals verkaufen und auch nicht verschenken. Doch solltest du irgendwann einmal einem Menschen begegnen, der noch närrischer ist als du, dann überreiche ihm diesen silbernen Stab!«

Jahrelang trug der Narr diesen Stab mit sich herum. Doch eines Tages kam ihm zu Ohren, dass der König im Sterben liege. Daraufh in hüpfte der Narr in das Krankenzimmer und sagte: »König, ich höre, du willst eine große Reise antreten.« »Ich will nicht«, erwiderte der König, »ich muss!« »Oh, du musst?! Gibt es also doch eine Macht, die noch über den Großen dieser Erde steht. Nun wohl! Du wirst doch aber sicher bald zurückkehren?«

»Nein!«, schluchzte der König. »Von dem Land, in das ich reise, gibt es keine Wiederkehr.« »Nun, nun«, meinte der Narr begütigend, »gewiss hast du die Reise seit Langem vorbereitet. Du hast sicherlich dafür gesorgt, dass du in dem Land, von dem man nicht wiederkehrt, königlich aufgenommen wirst.«

Traurig schüttelte der König den Kopf: »Das habe ich versäumt. Ich hatte nie Zeit, diese Reise vorzubereiten.« »Oh, dann hast du sicher nicht gewusst, dass du diese Reise einmal antreten müsstest.« »Gewusst habe ich es schon. Doch wie gesagt, ich hatte keine Zeit, mich um die richtige Vorbereitung zu kümmern.«

Da legte der Narr leise seinen Stab auf das Bett des Königs und sagte: »Du hast mir befohlen, diesen Stab an denjenigen weiterzugeben, der noch närrischer ist als ich. König, nimm den Stab! Du hast gewusst, dass du in die Ewigkeit gehen musst und dass man von dort nicht zurückkehrt. Und doch hast du nicht dafür gesorgt, dass dir die ewigen Türen geöff net werden. König, du bist der größte Narr!«

Autor unbekannt

Himmel oder Hölle – wohin gehst du?

Viele Menschen scherzen darüber oder glauben sogar tatsächlich, dass die Hölle der fröhlichere Ort sei, um dort die Ewigkeit zu verbringen. Sie reden von einer endlos dauernden Party und davon, wie langweilig es dagegen doch im Himmel sein muss. Dabei scheinen sie sich gar nicht darüber im Klaren zu sein, welch radikale Auswirkungen solche Vorstellungen haben. Andere lehnen aus Prinzip den Glauben an Gott ab; sie verdrängen den Gedanken an den Tod so lang und weit, wie sie nur können, und hoffen bestenfalls, dass danach einfach alles zu Ende sei. Dann wiederum gibt es Millionen von Menschen überall auf der Welt, die ein hingegebenes Leben als Zugehörige einer Religion oder spirituellen Bewegung leben und absolut keine Ahnung haben, dass auch sie auf dem direkten Weg in die Hölle sind.

Als sich vor vielen Jahren die Botschaft von Jesus aus Johannes 14,6 nicht nur tief in meinem Verstand, sondern auch tief in meinem Herzen verankerte, machte mich das schlagartig zur leidenschaft lichen Missionarin. Der Gedanke, dass Milliarden von Menschen – jeder einzelne von ihnen ein einmaliges, geliebtes Geschöpf Gottes – in der Hölle enden werden, bricht mir immer wieder schier das Herz. Jesus ist in dem Punkt jedoch ganz klar und eindeutig: Es führt nichts daran vorbei!

Lies selbst: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich« (Joh 14,6).

Und: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt« (Joh 8,12).

Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer sich den Himmel entgehen lässt, dem ist die Hölle garantiert.

Bist du dir im Klaren darüber, wie kurz bemessen unsere Lebenszeit hier auf dieser Erde ist? Jeder von uns muss sterben, jeder von uns hat die Ewigkeit vor sich. Und wo wir diese verbringen, das ist die wichtigste Frage unseres Lebens – und beantworten müssen wir sie uns hier. Dieses irdische Leben ist nur ein Wimpernschlag im Fluss der Zeit, wohingegen die Ewigkeit auf immer und ewig genau das ist: ewig!

Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, was nach dem Tod passiert? Weißt du, wo und mit wem du die Ewigkeit verbringen wirst? In Matthäus 25,46 heißt es: »Und sie werden der ewigen Verdammnis übergeben werden, den Gerechten aber wird das ewige Leben geschenkt.« Wer sind die Gerechten? Die englische Übersetzung ist da eindeutiger: »But the godly people will go and enjoy eternal life« (erv) – das Volk Gottes also sind die Gerechten, die sich des ewigen Lebens im Himmel erfreuen werden.

Gehörst du zum Volk Gottes? Bist du dir sicher? Hast du entschieden, wer das Sagen in deinem Leben hat? Oder macht es dir nichts aus, »der ewigen Verdammnis übergeben« zu werden?

Bist du sicher, dass du auf dem richtigen Weg, auf dem Weg in die ewige Herrlichkeit bist? Hast du Jesus Christus angenommen?

Es ist deine Entscheidung. Du musst sie fällen, und du musst dir über die Tragweite dieser Entscheidung bewusst sein. Niemand kann und wird sie dir abnehmen. Gott will nicht, dass auch nur eines seiner Geschöpfe verloren geht. Er liebt uns so

sehr, dass er uns alle bei sich haben will. Gott wird jedoch niemanden zwingen, er lässt jedem Menschen den freien Willen. Und so liegt die Entscheidung allein bei dir. Ich möchte, dass du gut informiert bist, damit du sie klar und bewusst treffen kannst.

Erscheint dir diese Nachricht zu radikal und extrem? Gerade dann solltest du unbedingt weiterlesen. Und falls du zu jenen gehörst, die bereits mit Sicherheit und voller Freude wissen, wo und mit wem sie die Ewigkeit verbringen werden, dann kann dir dieses Büchlein vielleicht dabei helfen, deinen lieben Mitmenschen diese dringliche Nachricht ans Herz zu legen.

Ich bete, dass der Heilige Geist dir beim Lesen tiefe Einsichten und neue Offenbarungen schenken wird – und dass wir uns spätestens in der Ewigkeit wiedersehen.

Du musst selbst entscheiden

Wir wollen ja immer gern alles Gott überlassen, doch diese Entscheidung müssen wir selbst treffen.

Eigentlich alle Entscheidungen. Unser ganzes Leben ist ein Produkt unserer Entscheidungen. Diese Veranlagung, alle Verantwortung – und auch die Schuld – an jemand anderen weiterzureichen, war schon bei Adam und Eva vorhanden. Sie ist eine Folge der Ursünde. Selbst trifft man die Entscheidung und macht dann andere für die Ergebnisse verantwortlich.

Die Hoff nung eines jeden Menschen ist doch die, nicht zugrunde zu gehen, sondern zu leben. Jesus macht in Johannes 5,24 deutlich, dass es um das EWIGE Leben geht. Es gibt zum einen den ewigen Tod, der ein Getrenntsein von Gott mit sich bringt, zum anderen aber auch dieses ewige Leben. JESUS ist der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN. Ihm ist alle Macht gegeben, er hat die Schlüssel des Todes und der Hölle. Niemand kommt zum Vater denn durch ihn. ER LEBT, wir haben eine lebendige Hoff nung. Unser ganzes Vertrauen haben wir auf »eine Karte« gesetzt – JESUS! Ich weiß nicht, warum nur so wenige Menschen Gott vertrauen, an ihn glauben und auf ihn hoffen, ihn achten und ihm Lob und Dank entgegenbringen. Ich weiß, dass es letztendlich alles Gnade ist – und dies lässt mich barmherzig auf meine Mitmenschen schauen, voller Mitgefühl und Liebe. Mein Ge-

bet ist ein Schrei nach Erweckung, nach der Errettung von Menschen. Noch ist die Zeit der Gnade, noch lässt Gott sich fi nden. Es geht um die Ewigkeit – es geht um Leben und Tod!

Gib mir Halt, wie du es versprochen hast, damit ich lebe!

Lass nicht zu, dass meine Hoff nung vergeblich ist.

— Psalm 119,116

Jesus spricht: »Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen.«

— Johannes 5,24

Eine dringliche Botschaft

Dies ist eine Botschaft von höchster Dringlichkeit, weil sie sich mit der wichtigsten Entscheidung befasst, die jeder Mensch im Leben treffen muss: Wo werde ich die Ewigkeit verbringen? Viele Menschen schieben diesen Gedanken lieber beiseite, weil sie nicht über den Tod nachdenken wollen. Es ist jedoch entscheidend zu erkennen, dass es in unserer eigenen Verantwortung liegt, welchen Weg wir wählen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: ewige Verdammnis oder ewige Herrlichkeit.

Schlimm ist nur, dass ein Großteil der Menschen nicht richtig informiert ist. Wie oft kommt es vor, dass ich jemanden frage: »Weißt du, wo du die Ewigkeit verbringen wirst?« Und als Antwort erhalte ich dann: »Nein, darüber habe ich noch nie nachgedacht!« Und sehr viele dieser Menschen wissen noch nicht einmal, dass sie auf dem Weg in die Hölle sind!

Mein Herzenswunsch ist es, dass von diesen Menschen so viele wie möglich gerettet werden. Denn ewig bedeutet wirklich für immer und ewig! Allein, wenn ich mir vorstelle, wie viele Milliarden hingegebener Menschen ihr Leben in bestem Glauben führen, ohne zu wissen, dass sie dennoch auf dem Weg in die Hölle sind. Es bricht mir das Herz! Denn keine Religion wird dich in den Himmel bringen, sondern nur Jesus Christus allein

kann das. Du musst einfach wissen, dass nur er dich vor der ewigen Verdammnis retten kann!

Ewige Verdammnis verdienen wir alle, dazu brauchen wir gar nichts zu tun. Sie ist die Konsequenz unserer gefallenen Natur. Wir alle werden schon mit Sünde geboren, und aus eigener Kraft können wir uns nicht vor Gott gerecht machen. Die Bibel ist da ganz klar: Niemand kann so vollkommen sein, dass er aus eigener Leistung vor Gottes Heiligkeit bestehen könnte.

Jesus erklärt das beispielsweise in Matthäus 5,22: »Schon der, der nur zornig auf jemanden ist, wird verurteilt! Wer zu seinem Freund sagt: ›Du Dummkopf!‹, den erwartet das Gericht. Und wer jemanden verflucht, dem droht das Feuer der Hölle.«

Weiter sagt Jesus: »Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts; denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden« (Mt 12,36–37).

Das kann keiner von uns Menschen von sich aus schaffen! Stell dir das nur mal vor! Es geht gar nicht darum, dass du vielleicht »lange nicht so schlimm« bist wie andere oder dass du »ein guter Mensch bist, der viel Gutes getan hat«. Keine einzige Person, wirklich niemand, ist so heilig, dass er oder sie vor dem Angesicht Gottes bestehen könnte!

Jesus Christus bietet uns jedoch Hoff nung und zugleich absolute Klarheit. Er sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich« (Joh 4,6).

Durch seinen Tod am Kreuz hat er die Strafe für unsere gesamte Schuld auf sich genommen und uns den Weg zu Gott eröffnet. Er selbst ist die Tür zum Vater, durch ihn – und nur durch ihn! –können wir mit Gott in Beziehung treten. »All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht,

Gottes Kinder zu werden« (Joh 1,12). Dies ist ein Geschenk! Du musst es nur annehmen und daran glauben, dass Jesus am Kreuz für dich gestorben ist. Für dich! (Und wärst du die einzige Person auf Erden, dann hätte er es auch nur für dich getan.)

Warum fällt es so vielen Menschen schwer, diese Botschaft anzunehmen? Einer der Hauptgründe ist Stolz. Viele meinen, sie könnten aus eigener Kraft bestehen, sie seien überhaupt nicht auf Gott angewiesen, oder sie lehnen den Glauben an Gott grundsätzlich ab. Doch dieser Stolz ist eine Illusion! Es braucht Demut, um zu erkennen, dass man aus eigener Kraft nicht ist, nicht hat und nicht kann, was nötig wäre, um vor Gott zu bestehen. Diese Demut bedeutet nicht, sich selbst klein zu machen, sondern Gott groß zu machen! Sie bedeutet, anzuerkennen, dass wir ohne Gott verloren sind.

Andere wiederum haben einen solchen Groll auf Gott, dass sie deshalb den Glauben ablehnen.

Genauso kann auch falsche Demut ein Hindernis sein. Manche Menschen lehnen die Gnade Gottes ab, weil sie denken, es sei egoistisch, das Geschenk der Rettung anzunehmen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Es ist ein Akt der Liebe und der Ehrfurcht vor Gott, Jesu Opfer anzunehmen und ihm zu vertrauen.

In Sprüche 22,4 heißt es: »Demut und Ehrfurcht vor dem HERRN führen zu Reichtum, Ehre und Leben.« Das Gegenteil von Demut ist Stolz, das Gegenteil von Gottesfurcht ist Menschenfurcht bzw. Unabhängigkeit von Gott. Die Bibel ist auch hier ganz deutlich: »Gott stellt sich dem Stolzen entgegen« (Jak 4,6 elb). Und verflucht ist der Mensch, der auf Menschen vertraut: »So spricht der HERR: Verflucht sei, wer sich von mir abwendet und sich nur noch auf Menschen oder seine eigene Kraft verlässt« (Jer 17,5). Verflucht!

Lies hierzu unbedingt auch 5. Mose 28. Dieses Bibelkapitel wird dir helfen zu verstehen, warum diese Entscheidung bereits für unser diesseitiges Leben so wichtig ist. Ganz besonders wichtig ist sie aber in Bezug auf die Ewigkeit – das sollten wir nie vergessen.

Warum also ist es so wichtig, diese Entscheidung selbst und ganz bewusst zu treffen?

Die Bibel zeigt deutlich, dass die Entscheidung für oder gegen Jesus in diesem Leben getroffen werden muss. Nach dem Tod gibt es kein Zurück mehr. Wer Jesus nicht als Retter angenommen hat, wird ewig von Gott getrennt sein! Die katholische Vorstellung eines Fegefeuers, eines Zwischenzustands der Reinigung, ist nicht biblisch. Jesus selbst sagt unmissverständlich: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich« (Joh 14,6).

Diese Welt ist der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen. Hier werden wir mit der Realität unserer Sünde und unserer Verantwortung konfrontiert. Gott bietet uns die Wahl: Leben oder Tod, Segen oder Fluch. »Heute stelle ich euch vor die Wahl zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Der Himmel und die Erde sind meine Zeugen. Wählt doch das Leben!« (5Mo 30,19).

Gott möchte, dass niemand verloren geht! Er gibt jedem die Freiheit, zu wählen, und zeigt uns zugleich den Weg zum Leben. Seine Liebe wird in der Bibel immer wieder deutlich: »Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat« (Joh 3,16). Gott opferte seinen eigenen Sohn,

damit wir gerettet werden könnten! Das muss man sich mal deutlich vor Augen halten! Wenn ich mir vorstelle, dass ich eines meiner Kinder hergeben sollte …! – So sehr hat Gott die Welt geliebt!!!

»Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus« (Apg 16,31). Dies zeigt auch, dass der Glaube nicht nur persönlich ist, sondern auch Einfluss auf die Familie haben kann.

Meinen Papa habe ich einmal gefragt: »Sag mal, bist du eigentlich Christ?« Da sagt er zu mir: »Was ist das für eine Frage?! Ich bin doch Österreicher!« Auch viele Deutsche sind der Meinung, dass sie quasi per Geburtsrecht Christen seien und damit alles gut sei. Diese Falschannahme führt direkt in die Hölle, denn Religion hat nichts mit echtem Glauben zu tun und genauso wenig mit Errettung.

Deshalb bete ich immer dafür, dass meine gesamte Familie gerettet werde. Sie stehen bei mir alle auf einem Zettel aufgelistet, die gesamte Familie bis zum dritten Verwandtschaftsgrad.

Nachdem ich sie aufgeschrieben hatte, sagte ich: »Herr, jetzt stell ich mich auf dein Wort, das besagt, dass sie alle gerettet würden.

Weil sie alle zu meiner Familie gehören und ich an dich glaube!« Und sofort hatte ich Frieden; und bis heute ist es so, dass alle zum Herrn Jesus gekommen sind, bevor sie starben.

Gott, der allwissend ist, weiß schon im Vorhinein, wie wir uns entscheiden werden. Er wünscht sich jedoch, dass jeder die Möglichkeit hat, diese Entscheidung selbst und aus freiem Willen zu treffen. Er will nicht, dass auch nur einer verloren geht!

Für mich ist es solch eine Offenbarung, dass schon bei der Empfängnis, wenn Sperma und Eizelle zusammentreffen, eine Lichtexplosion im Mutterleib stattfi ndet. Jeder von uns ist berufen, ein Licht in dieser Welt zu sein, einmalig und ganz be-

sonders. Über jeden von uns denkt Gott fast 2000 Gedanken der Liebe, Güte und Fürsorge pro Sekunde. Stell dir das einmal vor! Möchtest du so leben, als gäbe es ihn nicht, mit der Folge, dass du in alle Ewigkeit getrennt von ihm in der Hölle sein wirst?

Diese Botschaft ist von größter Dringlichkeit. Die Entscheidung für Jesus Christus ist keine einmalige Handlung, sondern der Beginn einer fortdauernden, lebendigen Beziehung mit Gott. Sie ist der Schritt in ein Leben, das von Hoff nung, Liebe und Glauben geprägt ist. Wer diese Entscheidung trifft, wird nicht nur ewiges Leben haben, sondern schon in diesem Leben Frieden und Freude erfahren und vor allem die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens fi nden.

Jesus Christus hat alles getan, um uns den Weg zu Gott zu öff nen. Es liegt nun an dir, dieses Geschenk anzunehmen. Wähle das Leben!

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