EINLEITUNG
Weißt du schon, dass Gott ein guter Gott ist und dass er einen guten Plan für dein Leben hat? In Jeremia 29,11 versichert uns Gott: »Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe … Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoff nung zu geben.« Obwohl dies wahr ist, glaube ich, dass nur sehr wenige Christen ausleben, was Gott für sie vorgesehen hat, und dieses Leben des Segens und der Fülle führen, das er uns allen zugesagt hat. Doch woran liegt das?
Es mag eine Vielzahl von Gründen geben, warum ein Mensch nicht in der Lage ist, Gottes Verheißungen zu empfangen. Doch ich denke, ein wesentlicher Grund hängt mit dem Gewissen zusammen. Hast du dir jemals Gedanken über dein Gewissen gemacht? Was genau ist es? Woher kommt es? Welchem Zweck dient es und welche Rolle spielt es in unserem Leben? Hilft es uns oder schadet es eher?
In Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? werde ich all diese Fragen zum Thema Gewissen und zu anderem mehr beantworten. Ich werde auch erörtern, wie unterschiedlich Nichtchristen und Christen von ihrem Gewissen beeinflusst werden und welche Auswirkungen es auf unsere Beziehung zum Herrn hat. Außerdem werde ich den Zusammenhang zwischen Gewissen und Sünde erklären und aufzeigen, was Gott über Sünde in unserem Leben zu sagen hat. Es ist vermutlich nicht das, was du denkst!
Ich bin überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit der Christen keine Ahnung hat, wie das Gewissen funktioniert oder welche tiefgreifenden Auswirkungen es auf unser Leben mit Gott hat. Wenn
sie es wüssten, müssten sie sich nicht länger mit Angst, Scham, Schuld und Zweifeln herumschlagen, die sie von Gottes Bestem fernhalten.
Die Bibel hat eine Menge über das Gewissen zu sagen:
Daher übe ich mich darin, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen.
— Apostelgeschichte 24,16
Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. — 1. Timotheus 4,1–2
… indem du den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst. Dieses haben einige von sich gestoßen und darum im Glauben Schiffbruch erlitten. — 1. Timotheus 1,19
Da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt.
— Römer 2,15a
Dies sind nur einige der vielen Verse, die uns Einblick in die Funktionsweise des Gewissens geben. Es ist wichtig, diese Wahrheiten zu verstehen und zu lernen, wie wir Gottes Wort in diesem Bereich auf unseren Lebensalltag anwenden können, damit wir nicht länger geistlich gehemmt werden oder gar auf der Strecke bleiben.
Du erfährst in diesem Buch nicht nur wichtige Wahrheiten über dein Gewissen, sondern du lernst auch, wie du kühn und
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Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?
zuversichtlich beten kannst, wie du Gottes Zusagen an dich und an andere empfängst, wie du dich ein für alle Mal von Ängsten und Zweifeln befreist, wie du in größerer Vertrautheit mit Jesus leben kannst und noch vieles mehr.
Bist du bereit für Gottes Bestes? Dann lass uns loslegen!
KAPITEL 1
Am Anfang war … der Tod
Vor nicht allzu langer Zeit saß ich im Flugzeug, auf dem Weg zu einem dienstlichen Termin. Ich war eingeschlafen, und der Herr weckte mich mit einer verblüffenden Frage auf: »Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?« Nun, damit hatte er sofort meine volle Aufmerksamkeit! Ich werde dir später noch zeigen, worauf Gott mit dieser Frage hinauswollte, doch zuerst wollen wir uns die Bibelstelle anschauen, die den Grund für das legt, was er mir mitteilen wollte.
Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach:
Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben! — 1. Mose 2,16–17
Das Wort »sterben« in Vers 17 steht für den hebräischen Begriff muth. Dieses Wort wurde im Alten Testament mehr als vierhundert Mal mit »sterben« übersetzt. Hier betonte Gott es jedoch und sagte: »[Du] musst … gewisslich sterben«. Im hebräischen Text erscheint das Wort für »sterben« sogar zweimal hintereinander. Dort heißt es eigentlich: »[Du] musst sterben sterben.« Young’s Literal Translation drückt es folgendermaßen aus: »Sterbend wirst du sterben.«
Als Adam und Eva von der Frucht aßen, starben sie in dem Moment nicht körperlich. In 1. Mose 5,5 steht sogar, dass Adam
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Diese Aussage, die ich hier treffe, hat großes Gewicht und wird von den meisten Menschen nicht verstanden. Sie betrachten die Dinge nämlich nur von einem physischen, natürlichen Standpunkt aus und können sich deshalb nicht erklären, warum der Tod in ihrem Leben präsent sein soll. Doch der Tod ist nicht nur etwas rein Physisches. Dinge wie Depression, Angst, Entmutigung und Scham haben ihren Ursprung im geistlichen Tod. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm 6,23). Daher ist alles, was eine Folge der Sünde ist, eine Form von Tod.
Als Adam und Eva von der Frucht aßen, stellten sie als Erstes fest, dass sie nackt waren. Als Nächstes kam Scham in ihnen auf, weshalb sie sich dann vor dem Herrn verbargen.
Da wurden ihnen beiden die Augen geöff net, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie banden sich
Feigenblätter um und machten sich Schurze. Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN hinter den Bäumen des Gartens. — 1. Mose 3,7–8
Furcht und Scham sind Folgen des geistlichen Todes. Wir legen den Begriff »sterben« zu eng aus, wenn wir nur von einem physischen Verlust unseres Lebens sprechen. Sterben ist viel mehr als das. Wenn wir in Scham leben, wenn wir Unsicherheiten in unserem Leben haben, wenn wir furchtsam sind, dann ist das Teil des Todes. Das Problem ist die geistliche Trennung von Gott, und diese Dinge sind lediglich die physischen Folgen davon.
Am Anfang war … der Tod 11 930 Jahre alt wurde! Sie starben nicht sofort körperlich, als sie von der Frucht aßen, wohl aber geistlich. Ihr körperlicher Tod war eine Folge des geistlichen Todes, der sie innerlich ereilte.
Tod bedeutet Trennung
Das Wort »sterben« in der Bibel bedeutet nicht wörtlich das Ende der Existenz, so wie die meisten Menschen es sich vorstellen. Sie denken, wenn ein Mensch sterbe, sei alles vorbei, doch das ist nicht wahr. Die Bibel lehrt, dass der physische Tod die Trennung der Seele und des Geistes vom Körper bedeutet, wir jedoch weiterleben.
Hier sind nur zwei der vielen Bibelstellen, die sich damit befassen:
Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus. — Offenbarung 20,4
Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot. — Jakobus 2,26
Wenn wir diese Verse zusammen betrachten, sehen wir, dass es der Geist und die Seele sind, die den Körper beim Tod verlassen, und dann zerfällt der Körper und wird wieder zu Staub. In der Bibel bedeutet Tod einfach Trennung. Er bedeutet niemals, dass man aufhört zu existieren; niemand hört auf zu existieren. Das Leben eines Menschen »endet« nicht einfach. Das Leben eines Menschen hört nicht auf, bloß weil sein physischer Körper stirbt. Die Person lebt weiter; die Frage ist nur, wo diese Person leben wird.
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Es gibt nur zwei mögliche Orte, an denen Menschen weiterleben werden, nachdem sich Seele und Geist vom Körper getrennt haben. Es gibt weder ein Fegefeuer noch irgendeinen alternativen dritten Ort, wie manche glauben.
Die Gläubigen gehen in die Gegenwart des Herrn.
Wir … wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn. — 2. Korinther 5,8
Diejenigen, die den Herrn nicht angenommen haben, werden für alle Ewigkeit ein Leben getrennt von Gott führen:
Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.
— Offenbarung 20,15
Das sind die einzigen beiden Möglichkeiten, auch wenn sich die moderne Gesellschaft derart weit von biblischen Grundsätzen und einer biblischen Denkweise entfernt hat, dass wir viele Mythen über die Ewigkeit hören. Wenn zum Beispiel Menschen sterben, die in völliger Rebellion gegen Gott gelebt und sich nie um ihn geschert haben, sagen manche: »Nun ja, wenigstens ruhen sie jetzt in Frieden.« Doch sie haben keine Ruhe! Ihr Leben ist bloß noch schlimmer geworden – sehr viel schlimmer.
Ein solches Denken ist schlichtweg falsch. Die Vorstellung, dass mit dem Tod eines Menschen alles vorbei ist, entspricht ganz sicher nicht den Lehren der Bibel. Wenn in 1. Mose 2,17 gesagt wird, dass Adam und Eva an dem Tag, an dem sie von der Frucht äßen, gewiss sterben würden, dann heißt das, dass sie in dem Fall auf der Stelle von Gott getrennt wären.
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Das ist die Bedeutung von Tod. Krankheit, emotionale Probleme, finanzielle Nöte, Sorgen, Ängste, Scham und Unsicherheiten sind allesamt die physischen Folgen der Trennung von Gott. Ich weiß, das ist eine heft ige Aussage. Wenn sie wahr ist – und ich werde dir beweisen, dass es so ist –, dann besteht das Problem darin, dass wir bisher nur die Symptome behandelt und versucht haben, mit den äußeren Dingen zurechtzukommen.
Es gibt Bewältigungsmechanismen und Wege, mit den Symptomen umzugehen, doch das eigentliche Problem ist, dass wir ein Leben getrennt von Gottes Liebe führen. Das Heilmittel besteht darin, unsere Beziehung zu ihm wiederherzustellen und die Einheit und Liebe, die wir einst mit ihm teilten, wieder aufzubauen. Wenn wir das tun, werden wir von allen Symptomen befreit sein.
Die Macht des Zweifels
Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft nicht von allen Bäumen des Gartens essen?« — 1. Mose 3,1 eü
Es ist interessant, dass Satan kein Tier wählte, das fähig gewesen wäre, Adam und Eva zu überwältigen oder in Angst zu versetzen. Er wählte beispielsweise keinen Löwen oder Bären, die sie hätten bedrohen oder gar töten können. Stattdessen wählte er ein schlaues Tier. Er musste so vorgehen, weil er nicht wirklich die Macht hatte, sie zu etwas zu zwingen. Seine einzige Waffe war (und ist) die Täuschung, und er musste sie dazu bringen, an Gottes Wort zu zweifeln.
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Er begann mit der Frage an Eva: »Hat Gott wirklich gesagt …?«
Satan hatte keine Macht über sie; er musste sie dazu bringen, aus eigenem Entschluss ungehorsam zu werden, und das tat er, indem er das Wort Gottes in Frage stellte. Würden wir nie an Gottes Wort zweifeln, dann würden wir auch nie in Sünde verfallen. Unsere Probleme entstehen allesamt dadurch, dass wir an irgendeinem Punkt der Lüge des Feindes Glauben schenken. Sobald wir einer solchen Lüge auf den Leim gehen, geben wir Satan damit Macht in unserem Leben.
Würden unsere Werte ausschließlich auf dem Wort Gottes gründen, kämen wir nie an den Punkt, davon abzuweichen. Satan wäre nicht in der Lage, zu uns durchzudringen. In 1. Petrus 5,8 werden wir gewarnt:
Seid nüchtern, seid wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
Dieser Vers belegt, dass Satan nicht jeden verschlingen kann. Wenn es nach ihm ginge, würde er uns alle töten – körperlich, seelisch, fi nanziell und auf jede andere erdenkliche Weise –, doch das kann er nicht. Es liegt nicht in seiner Macht. Satan kann uns ohne unsere Zustimmung und unser Mitwirken nichts antun. Er braucht unsere Kooperation, auch wenn wir dabei nicht unbedingt wissen, dass wir ihm behilfl ich sind.
Es gab eine Zeit, da fürchtete ich die Meinung anderer Leute bezüglich meines Erfolges. Ich erkannte dies jedoch nicht als Problem, und so kam es, dass ich unbewusst mit dem Teufel kooperierte. Ich war nicht frei, all die Dinge auszusprechen, die Gott mir gezeigt hatte, weil ich Angst davor hatte, was die Leute sagen könnten.
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Es mag von unserer Seite aus keine Sünde oder böswillige Absicht im Spiel sein, doch wenn Satan unser Leben zerstört, muss er dazu unsere Hilfe in Anspruch genommen haben. Viele Menschen hören das nicht gern, weil sie lieber anderen die Schuld für ihre Probleme geben wollen. Doch genau wie im Fall von Adam und Eva muss Satan Menschen an irgendeinem Punkt dazu bringen, an Gott zu zweifeln und sich gegen ihn zu wenden. Er kann sie nicht zu etwas zwingen.
(Ich habe eine komplette Lehrreihe mit dem Titel »Christian Philosophy«, in der dieses Thema ausführlicher behandelt wird. Darin lehre ich etwa sechs Stunden lang über das, was ich hier nur kurz anreißen kann. Es gibt noch sehr viel mehr zu diesem Thema zu erfahren, daher möchte ich dich ermutigen, dir diese Lehrreihe zu besorgen, um dich eingehender mit der Materie zu beschäft igen.)
Schuld haben immer die anderen
Die Quintessenz ist, dass wir aufhören müssen, Gott oder das Schicksal oder andere Menschen für unser Handeln verantwortlich zu machen. Manche meinen, es liege an den anderen, an der Art, wie sie mit einem umgegangen seien, oder an »dieser Frau, die du mir gegeben hast!«. Denn genau so verhielt sich auch Adam. Erst schob er Eva die Schuld zu, und dann versuchte er tatsächlich, Gott die Schuld zu geben, indem er sagte: »Gott, du bist derjenige, der sie mir gegeben hat!« Er weigerte sich, Verantwortung zu übernehmen.
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Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß!
— 1. Mose 3,12
Der erste Schritt zur Freiheit besteht darin, nicht länger allen anderen die Schuld für das zu geben, was im eigenen Leben vor sich geht, sondern selbst Verantwortung zu übernehmen. Tatsächlich ist es ein Segen, wenn man entdeckt, dass man selbst derjenige ist, der im Unrecht ist, denn wenn man selbst das Problem ist, kann man sich auch selbst korrigieren. In der Tat bist du der Einzige, der dich auf die Reihe bringen kann. Wäre ich dein Problem, könntest du mich nicht ändern.
Unsere heutige Gesellschaft krankt genau an diesem Problem. Die Menschen sagen: »Es liegt an meiner Herkunft /meinem Geschlecht/meiner Bildung – wenn mich alle anders behandeln würden …« oder »Es liegt am fehlenden Geld, und wenn der Staat mir mehr geben würde …«. Wir wollen von allen anderen, dass sie uns auf eine bestimmte Weise behandeln. Wir schieben das Problem auf alles und jeden, obwohl wir selbst es in Wahrheit sind.
Satan kann uns ohne unsere Zustimmung und Mitwirkung nichts antun. Wenn unser Leben verkorkst ist, liegt es nicht an dem, was eine andere Person getan hat. Andere Menschen mögen vom Teufel benutzt worden sein, um uns zu schaden, doch wir haben immer noch die Wahl, ob wir verbittert oder gestärkt daraus hervorgehen. In dem Moment, in dem wir sagen: »Ihr versteht das nicht, mir wurde Gewalt angetan. Ich bin ein Opfer, und mir bleibt gar keine andere Wahl«, missachten wir das Wort Gottes. In 1. Korinther 10,13 wird uns gesagt:
Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer
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Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt.
Dieser Vers macht deutlich, dass wir uns für das Gute anstatt für das Schlechte entscheiden können. Wenn es nicht so wäre, würden alle Menschen, die vergleichbare traumatische Erfahrungen gemacht haben, aufgrund des Traumas auch alle genau die gleichen Auswirkungen in ihrem Leben haben. Doch das ist nachweislich nicht der Fall. Zwei Geschwister können aus demselben Genpool stammen und im selben Haus und Umfeld aufgewachsen sein und sich dennoch in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Der eine wird zum Alkoholiker, weil die Eltern Alkoholiker waren, und der andere nimmt den genau entgegengesetzten Weg und wird zum Abstinenzler.
Es ist falsch, die Schuld beim Umfeld zu suchen und alle anderen dafür verantwortlich zu machen, wie man ist. Andere Menschen mögen zwar ein Faktor sein, doch du hast immer noch die Wahl, wie du darauf reagieren wirst. Du wurdest nach dem Bild Gottes geschaffen (1Mo 1,27), und du hast die Wahl, ob du bitter oder besser wirst.
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