DU HAST AUTORITÄT
Wie man geistliche Kämpfe gewinnt, so wie Jesus es tat
![]()
Wie man geistliche Kämpfe gewinnt, so wie Jesus es tat
In diesem Buch wirst du feststellen, dass der Name „satan“ bewusst kleingeschrieben ist. Wir sind uns natürlich bewusst, dass dies gegen die gängigen Grammatikregeln verstößt. Diese Schreibweise ist jedoch kein Tippfehler, sondern eine bewusste Botschaft.
Wir weigern uns bewusst, seinen Namen großzuschreiben. Er ist ein besiegter Feind, ein Lügner und ein Dieb, dem keinerlei Ehre oder Anerkennung gebührt – nicht einmal im Schriftbild. Jesus hat ihm den Kopf zertreten, ihn seiner Macht beraubt und seine Lügen entlarvt. Er hat kein Recht auf Autorität über dein Leben, es sei denn, du gibst sie ihm. Wir schenken ihm nicht einmal einen Großbuchstaben.
Auch wenn es grammatikalisch falsch sein mag, ist es biblisch korrekt und geistlich so gewollt.
10. Falsche Demut oder durch das Blut
11. Träume – satans nächtliche Fallen ...............................
12. 20 Glaubensbekenntnisse für ein
Der Himmel bestätigt, was du in deinem Leben zulässt. Daher solltest du Gott nicht für die Dinge verantwortlich machen, denen du selbst Raum gegeben hast.
Einweit verbreitetes Missverständnis im Leib Christi ist die Annahme, dass alles, was geschieht, Gottes Wille sein muss. Bei Krankheit sagen manche sofort, Gott habe sie zugelassen. Bei einer Tragödie heißt es, Gott werde schon einen Plan damit haben. Und wenn sie der Feind sie angreift, sagen sie, Gott wolle ihnen dadurch etwas beibringen.
Du hast Autorität
Doch diese Denkweise stammt nicht von Jesus. Sie entspringt dem Buch Hiob.
Viele Gläubige haben ihre Theologie stärker auf das Leiden Hiobs gegründet als auf den Sieg unseres Herrn Jesus Christus. Sie zitieren Hiobs Fragen häufiger als Jesu Antworten.
Verstehe mich richtig: Hiob war ein gerechter Mann, und seine Geschichte steht nicht ohne Grund in der Bibel. Doch Hiob lebte vor dem Kreuz, vor der Auferstehung, vor dem innewohnenden Heiligen Geist und bevor der Name Jesu jedem Gläubigen als Waffe gegeben wurde.
Er lebte im Alten Bund - du lebst im Neuen!
Hiob besaß nicht die Autorität, die dir übertragen wurde. Er hatte nicht die neue Natur, in die du hineingeboren wurdest, und er kannte nicht den besseren Bund, in dem du heute lebst.
Warum also sollten wir Hiobs Verwirrung heranziehen, um Dinge zu erklären, die durch Jesus überwunden sind?
In den Evangelien findest du keinen einzigen Moment, in dem Jesus zu einem Kranken sagt: „Es tut mir leid, der Vater hat diese Lepra zugelassen, um dir etwas beizubringen.“
Du hörst ihn nie sagen: „Diese Blindheit formt deinen Charakter, also behalte sie noch eine Weile.“
Nein. Jesus heilte jeden, der im Glauben zu ihm kam.
Wer hat es zugelassen – Gott oder du?
„Nämlich wie Gott Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, wie dieser dann umhergezogen ist und Gutes getan und alle geheilt hat, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“
– Apostelgeschichte 10,38 Meng
Es steht nicht geschrieben, dass sie von Gott überwältigt waren; vielmehr wurden sie vom Teufel überwältigt.
Jesus tolerierte das nicht, und er heilte alle.
Höre auf, Gott für das verantwortlich zu machen, was der Feind verursacht. Sag nicht, es sei „Gottes Wille“, wenn dir etwas Schlimmes widerfährt, obwohl Jesus dich durch sein vergossenes Blut bereits befreit hat. Gründe dein Verständnis von Gott nicht auf den Erfahrungen eines Mannes, der den Bund der Gnade noch nicht kennen konnte.
Du lebst nicht im Buch Hiob. Du lebst im Sieg von Jesus.
Lass mich dir ein Beispiel geben, das dir die Augen öffnen wird.
Stell dir einen Vater vor, der mit seinem kleinen Sohn auf einer Parkbank sitzt. Plötzlich hält ein Lieferwagen direkt vor ihnen. Die Tür springt auf, maskierte Männer stürmen heraus, packen den Jungen, werfen ihn in den Wagen und rasen davon.
Du hast Autorität
Der Sohn schreit verzweifelt um Hilfe, doch der Vater bleibt einfach sitzen. Er unternimmt nichts. Obwohl er eine Waffe bei sich trägt und die Kraft hätte zu kämpfen, rührt er sich nicht.
Später stürmt derselbe Vater in die Polizeistation und schreit: „Warum hat die Polizei sie nicht aufgehalten? Warum habt ihr zugelassen, dass mein Sohn entführt wurde?“
Der Fall landet vor Gericht, und die Aufnahmen der Überwachungskameras werden gesichtet. Und was sieht der Richter? Er sieht einen Vater, der einfach nur dasitzt. Er ist nicht gefesselt, wird nicht festgehalten und ist nicht hilflos. Er bleibt einfach nur stumm.
Er hatte die Macht einzugreifen, doch er handelte nicht.
Der Richter urteilt: „Sie sind nicht nur ein Opfer; Sie sind mitschuldig. Sie haben das Verbrechen zwar nicht begangen, doch Sie haben es zugelassen und tragen daher die Verantwortung.“
Es ist nicht so, dass Gott dem Feind erlaubt hat, in deinem Leben Verwüstung anzurichten; du hast es zugelassen. Und da du das Reich des Himmels hier auf Erden vertrittst, muss der Himmel das bestätigen, was du erlaubst.
Wer hat es zugelassen – Gott oder du?
Jesus sagte:
„Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.“
– Matthäus 18,18
„Alles, was ihr auf Erden binden werdet,…“
Das Wort „binden“ bedeutet so viel wie untersagen, verbieten oder einschränken. Doch der entscheidende Punkt ist dieser: Du bist derjenige, der das Binden vollzieht. Jesus sagt ganz klar, dass das, was du auf Erden bindest, im Himmel bereits gebunden sein wird.
Das zeigt uns, dass der Himmel das Vorbild ist. Deine Aufgabe besteht nicht darin, mühsam etwas herbeizuführen. Deine Aufgabe ist es, das durchzusetzen, was im Himmel bereits beschlossene Sache ist.
Wenn du etwas bindest, dann erklärst du damit: „Dieses Ding hat kein Recht, in meinem Leben, meiner Familie, meinem Denken, meinem Körper oder meinen Finanzen zu wirken, weil der Himmel es bereits untersagt hat.“
Wenn du also Krankheit bindest, erfindest du nichts Neues. Stattdessen machst du dich mit der Realität des Himmels eins. Da es im Himmel keine Krankheit gibt, besitzt du die volle Autorität, all das zu verbieten, was im Himmel untersagt ist.
Du hast Autorität
„… soll auch im Himmel gebunden sein“
Hier liegt die eigentliche Kraft dieser Zusage: Die griechische Zeitform macht deutlich, dass die Handlung im Himmel bereits abgeschlossen ist. Du bringst nun die Erde mit dieser himmlischen Realität in Einklang.
Der Himmel ist der Bauplan, die Erde ist die Baustelle, und du bist der Baumeister. Deine Aufgabe besteht darin, den Willen des Himmels auf der Erde widerzuspiegeln. Was der Himmel untersagt, das untersagst auch du, und was der Himmel erlaubt, erlaubst auch du.
„Alles, was ihr auf Erden lösen werdet…“
Etwas zu lösen bedeutet, es zu erlauben, freizusetzen oder zu autorisieren. Auch hier gilt: Du bist derjenige, der löst.
Wenn der Himmel etwas für rechtmäßig erklärt hat –wie etwa Frieden, Heilung, Wiederherstellung, Freude und Freiheit –, dann hast du das Recht und die Verantwortung, genau dies in deinem Leben freizusetzen.
Krankheit, Armut, Depression oder Unterdrückung haben im Himmel keinen Platz. Warum gibst du ihnen dann Raum in deinem Leben hier auf der Erde? Warum duldest du Dinge, die im Himmel nicht einmal für einen Augenblick akzeptiert werden?
Wer hat es zugelassen – Gott oder du?
Warum findest du dich mit Zuständen ab, von denen Jesus dich längst freigekauft hat? Weshalb tolerierst du das, was er gekommen ist, zu vernichten? Warum verteidigst oder rechtfertigst du sogar das, was der Himmel klar zurückweist?
Jesus hat dich beten gelehrt:
„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“
– Matthäus 6,10
Das ist keine poetische Formulierung, sondern ein göttlicher Auftrag. Jesus sagt zu dir: „Lass es auf der Erde wie im Himmel sein, setze meinen Willen durch und dränge die Finsternis zurück. Trage meine Gegenwart und meine Autorität überall dorthin, wohin du gehst.“
Im Himmel gibt es keine Krankheit, deshalb solltest du sie auch hier nicht dulden. Dort herrscht keine Unterdrückung, und auch du solltest ihr keinen Raum geben. Im Himmel gibt es keine Depression, keine Qualen und kein Chaos. Als Kind Gottes solltest du all das ebenfalls nicht akzeptieren. Du bist berufen, als Bürger des Himmels hier auf der Erde zu leben. Höre deshalb auf, Dinge zu tolerieren, die im Himmel niemals erlaubt wären.
hast Autorität
Hier ist eine Wahrheit, die dein gesamtes Glaubensleben verändern kann:
Was du nicht bekämpfst… bleibt bestehen.
Wenn du Dinge zulässt, werden sie weiter bestehen. Wenn du sie nicht konfrontierst, werden sie nicht verschwinden. Der Feind fühlt sich dort wohl, wo er nicht herausgefordert wird.
Er ist nicht mächtig – er ist nur hartnäckig.
Er ist nicht unaufhaltsam – ihm wird nur oft nicht widerstanden.
Darum sagt die Bibel:
„Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.“
– Jakobus 4,7
Hier steht nicht: Bitte Gott im Gebet, dass er für dich widersteht.
Es heißt: Du sollst widerstehen.
Deine Untätigkeit gibt dem Feind Macht über dein Leben.
Wer hat es zugelassen – Gott oder du?
Wenn du dem Feind nicht widerstehst, gibt es für ihn keinen Grund zu weichen. Er zieht sich nur zurück, wenn er einem Menschen begegnet, der sich seiner Identität in Christus bewusst ist und in dieser Autorität steht.
Viele Christen warten darauf, dass Gott ihnen hilft, wozu Gott sie längst bevollmächtigt hat. Sie beten, dass Gott den Angriff beenden soll, während Gott darauf wartet, dass sie aufstehen und ihre rechtmäßige Stellung als Sohn oder Tochter Gottes einnehmen.
Vor einigen Jahren litt ich unter einem hartnäckigen Husten. Ich dachte, er würde von selbst wieder verschwinden, und ignorierte ihn deshalb. Doch aus Tagen wurden Wochen. Der Husten wurde so schlimm, dass sich mein Hals anfühlte, als würde er brennen, und meine Rippen schmerzten vom ständigen Husten. Schließlich war meine Stimme so angegriffen, dass ich das Wort Gottes kaum noch klar aussprechen konnte.
Irgendwann ging ich zum Arzt. Er diagnostizierte eine Allergie und verschrieb mir Medikamente. Ich nahm sie ein, doch es änderte sich nichts. Im Gegenteil, es wurde schlimmer. Ich hatte die Symptome nicht als Angriff des Feindes auf meinen Körper erkannt und versäumt, von Anfang an Autorität zu ergreifen.
Du hast Autorität
In dieser Zeit suchte ich im Gebet die Nähe des Herrn. Plötzlich sah ich eine Vision.
Ich sah den Herrn vor mir stehen, einen Stab in seiner Hand. Er streckte ihn mir entgegen und sprach mit einer kraftvollen und zugleich liebevollen Stimme:
„Mein Sohn, warum hast du die Autorität, die ich dir gegeben habe, nicht genutzt? Strecke deinen Stab aus und herrsche inmitten deiner Feinde.“
Damals war mir nicht einmal bewusst, dass er die Schrift zitierte. Doch als ich später zu Hause nach diesen Worten suchte, fand ich die Stelle:
„Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche inmitten deiner Feinde!“
– Psalm 110,2
Dieses Wort entzündete etwas in meinem Geist. Mir wurde bewusst, dass ich etwas toleriert hatte, dem ich schon längst hätte ein End e setzen können.
Ich stieg hinauf auf mein Dach, und in meinem Inneren regte sich etwas. Es war keine Frustration und auch keine Angst, sondern ein heiliger Zorn.
Ich sprach es laut aus:
Wer hat es zugelassen – Gott oder du?
„satan, es reicht. Nimm deine schmutzigen Hände von meinem Körper!“
Dann begann ich das Wort Gottes mit großer Kühnheit auszusprechen. Ich proklamierte die Verheißungen Gottes voller Autorität. In diesem Moment geschah etwas.
Mein Atem wurde allmählich ruhiger, die Enge in meiner Brust löste sich und innerhalb von nur dreißig Minuten war der Husten, der mich monatelang geplagt hatte, vollständig verschwunden. Dies alles geschah, weil ich der Anweisung des Herrn gefolgt war: „Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche inmitten deiner Feinde!“
Das war kein unverbindlicher Vorschlag. Es war ein Befehl.
Er sagte nicht: Herrsche im Himmel, wo es keine Feinde gibt. Er sagte: „Herrsche inmitten deiner Feinde!“
Genau dort beziehst du Stellung. Dort streckst du deinen Stab aus, deine von Gott gegebene Autorität. Dieser Stab repräsentiert die dir übertragene Macht des Himmels. So wie Mose seinen Stab ausstreckte und sich das Meer teilte oder wie Jesus mit einem einzigen Wort den Sturm zum Schweigen brachte. Du besitzt die Vollmacht, deinen Standpunkt zu behaupten und in jeder Situation zu herrschen.
Dieser Tag hat mich etwas gelehrt, dass ich niemals vergessen werde:
Du hast Autorität
Jesus hat den Sieg errungen, doch ich muss ihn aktiv durchsetzen. Er hat mir die Autorität gegeben, doch wenn ich sie nicht gebrauche, werde ich weiterhin Angriffen ausgesetzt sein.
Je schneller du handelst, desto eher wird der Feind dich in Ruhe lassen.
Der Teufel geht nicht aus Höflichkeit. Er muss mit Entschlossenheit hinausgeworfen werden. Du besitzt diese Autorität. Nutze sie!
Sajwan ist Gr ü nder und leitender Pastor der FOLJ Church, einer lebendigen, dynamischen und schnell wachsenden Gemeinde in Neu-Delhi, Indien. Zudem ist er Präsident von Sons of Glory International, einem Dienst, den Gott berufen hat, um in den Nationen über Glauben zu lehren und Gefangene in die Freiheit zu f ü hren. Ankit wuchs in einer hinduistischen Familie auf und erlebte mit 19 Jahren eine radikale Begegnung mit Jesus Christus: Der Herr heilte ihn von einer schweren Krankheit. Dieses radikale Erlebnis markierte den Beginn seiner leidenschaftlichen Suche nach Gott und entfachte seine Berufung zum Dienst.
Durch seine kraftvolle und zugleich praxisnahe Lehre über den Glauben hat Apostel Ankit weltweit Gemeindeleiter und Gläubige tief geprägt. Sein zentrales Anliegen ist es, eine Generation von Söhnen und Töchtern Gottes hervorzubringen, die in Herrschaft und geistlicher Autorität leben.
Gemeinsam mit seiner Frau, Pastorin Monika, setzt sich Apostel Ankit dafür ein, die Güte, die Liebe und die übernatürliche Kraft Gottes in der heutigen Welt sichtbar zu machen. Ihr Herz brennt dafür, Gläubigen zu helfen, ihre wahre Identität in Christus zu erkennen und die Fülle dessen zu ergreifen, was er für sie bereitet hat.
Du hast Autorität
Unter der Salbung des Heiligen Geistes erlebt Apostel
Ankit Woche für Woche in der FOLJ Church unbestreitbare Heilungen, Zeichen und Wunder. Aus verschiedenen Bundesstaaten Indiens versammeln sich regelmäßig tausende Menschen, um die spürbare Gegenwart und Kraft Gottes zu erfahren. Bekannt für die kühne Verkündigung des Wortes Gottes, geschehen durch ihren
Dienst außergewöhnliche kreative Wunder und Heilungen, wenn Menschen biblische Wahrheiten erkennen und im Glauben anwenden.
ANKIT SAJWAN
ImReich Gottes geschieht nichts ohne Glauben. Und doch erleben viele Christen ihren Alltag als mühsam, kraftlos und weit entfernt von den Verheißungen der Bibel. Glaube scheint ein geistliches Rätsel zu sein, das nur wenigen „besonderen“ Männern und Frauen Gottes vorbehalten ist.
In diesem Buch öffnet Pastor Ankit Sajwan diesen Schatz für jeden Gläubigen. Klar, alltagsnah und biblisch fundiert zeigt er, wie echter Glaube funktioniert – und wie er jede Dimension deines Lebens verändern kann.

Dieses Buch ist ein praktischer Wegweiser: mit biblischen Schlüsseln, persönlichen Beispielen und konkreten Schritten, wie du Gottes Wort hörst, glaubst, bekennst und im Alltag umsetzt.
ISBN: 9783910911222 | Art.Nr. 3598622 | Seiten: 208 | Paperback