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ERLEBE DAS UNMÖGLICHE


ERLEBE DAS UNMÖGLICHE

EINFACHE WEGE, UM DIE KRAFT DES HIMMELS AUF DER ERDE FREIZUSETZEN

BILL JOHNSON


© Copyright (USA) 2014 – Bill Johnson Englischer Originaltitel: Experience the Impossible Deutsche Ausgabe: © 2014 Grain-Press Verlag GmbH Marienburger Str. 3 71665 Vaihingen/Enz eMail: verlag@grain-press.de Internet: www.grain-press.de Übersetzung aus dem Englischen: Petra Trischler Satz: Grain-Press Cover: Grain-Press, Adaption der Originalvorlage. Druck: CPI Germany 25917 Leck Bibelzitate sind, falls nicht anders angegeben, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung © 1985 und 1992 Brockhaus Verlag Wuppertal, entnommen. Weitere Bibelübersetzungen: EÜ - Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart, elektronische Fassung © 1997 Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH Hfa - Hoffnung für alle, © 1983, 1996, 2002 by Biblica Inc.TM Die Bibelzitate wurden der Deutschen Rechtschreibreform angepasst. ISBN Nr.: 9783944794228


Ich widme dieses Buch Kris und Kathy Vallotton. Eure Liebe, Freundschaft und Partnerschaft im Leben und Dienst machen seit über 35 Jahren einen unermesslich großen Unterschied in meinem Leben. Ich danke euch und empfinde große Liebe und Zuneigung für euch.


DANKSAGUNG

Besonders danken möchte ich meinen persönlichen Mitarbeitern, deren unermüdlicher Einsatz so viele Dinge ermöglicht, die sonst nicht machbar wären – Michael Van Tinteren, Judy Franklin, Mary Berck und Kezia Neusch.

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Inhaltsverzeichnis

1.

Glaube entsteht nicht durch Anstrengung er entsteht durch Hingabe...................................................... 19

2.

Die Gegenwart des Herrn auf unserem Leben versetzt uns in die Lage, Wunder zu erleben............................ 23

3.

Derselbe Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, ist in dir und er will heraus............................ 27

4.

Jesus tat stets Wunder - unabhängig vom Level des Glaubens................................................................. 31

5.

Es ist unzulässig, die Gegenwart des Herrn zu genießen, ohne etwas zu erobern. ..................................... 35

6.

Es ist schwer, die gleiche Frucht wie die Urgemeinde zu bringen, wenn wir ein Buch, das sie nicht hatten, mehr lieben als den Heiligen Geist, den sie hatten.................. 39

7.

Glaube ist das, was an uns kleben bleibt, wenn wir der Glaubens-Fülle Gottes begegnen................................ 43

8.

Jesus tat die Wunder nicht, um uns zu zeigen, was Gott kann........................................................................ 47

9.

In einer kraftlosen Gemeinde braucht der Teufel nicht viel zu verfälschen......................................... 51

10. Ein Leben aus Glauben bedeutet, entsprechend der Offenbarung zu leben, die wir empfangen haben, trotz der Mysterien, die wir nicht erklären können. ....................... 55


11. Jeder Verlust ist zeitlich, jeder Sieg ist ewig.............................. 59 12. Ein Herz, das bereit ist, Gottes Stimme zu hören, ist viel wichtiger als die Fähigkeit, seine Stimme zu hören.................. 63 13. Wenn du vorsichtig lebst, werden deine Freunde dich für weise halten. allerdings wirst du nicht viele Berge versetzen....................................... 67 14. Warnungen vor möglichen Exzessen schenke ich keine Beachtung, wenn sie von Menschen kommen, die sich mit Mangel begnügen................................. 71 15. Jesus brachte jede Beerdigung, die er besuchte, durcheinander, selbst seine eigene........................................... 75 16. Glaube wächst, wenn wir ihn anwenden................................. 79 17. Manchmal beantwortet Gott unser Gebet in Form einer Verheißung............................................ 83 18. Durch Gnade empfangen wir die Fähigkeit zum Gehorsam - unter dem Gesetz liegt es allein an deiner Leistung. ....................................................... 87 19. Deine Denkweise bringt entweder Glauben zum Ausdruck oder sie untergräbt den Glauben...................... 91 20. Dankbarkeit und Hunger erzeugen eine Atmosphäre des Wachstums.................................................... 95 21. Das Studieren der Bibel ist ohne bibelgemäße Erfahrung wenig nützlich....................................................... 99 22. Wir wurden dazu geschaffen, in den Bereich des Unmöglichen vorzudringen.............................................103 23. Man braucht Mut, um das Beste zu erwarten. Ohne Hoffnung kann man nur das Schlimmste erwarten. ...............107


24. Es ist eine der größten Tragödien, wenn die Bibel von Menschen interpretiert wird, die selbst keine Liebe haben..................................................111 25. Du hast Autorität über jeden Sturm, bei dem du schlafen kannst....................................................115 26. Du wirst immer das Wesen jener Welt widerspiegeln, die dir am meisten bewusst ist...............................................119 27. Mitleid ist die Fälschung von Barmherzigkeit........................123 28. Festungen sind all die Dinge, auf die Menschen anstelle von Gott vertrauen....................................................127 29. Ich versuche so zu leben, dass nichts größer wird als mein Bewusstsein von Gott..............................................131 30. Ehre ist die Atmosphäre, in der das Volk Gottes zur Höchstform aufläuft........................................................135 31. Unwissenheit bittet um Erklärungen, Unglaube fordert Beweise.....................................................139 32. Als Paulus uns aufforderte, gemäß unseres Glaubens zu prophezeien, erklärte er, warum so viele negative prophetische Worte gegeben werden......................................143 33. Gott sucht nicht nach Anbetung, er sucht nach Anbetern..........................................................147 34. Gottes Vertrauen in uns ist messbar an dem, was er uns anvertraut hat.......................................................151 35. Manchmal beginnt unser Durchbruch, wenn wir uns weigern, von der Größe unserer Probleme beeindruckt zu sein...................................155 36. Jesus baut eine Gemeinschaft von Gläubigen auf, die den Ursprung eines Wortes erkennen, obwohl sie es nicht verstehen................................................159


37. Eine meiner größten Freuden besteht darin, mit glaubensstarken Menschen zusammenzustehen. Doch es ist eine besondere Ehre, inmitten von Unglauben fest zu stehen.......................................................163 38. Verbitterte Menschen ziehen murrende Menschen an............167 39. Manche hören zu, um zu lernen; andere hören zu, um zu kritisieren. ..................................................171 40. Die Hungrigen flehen; die Zufriedenen bewerten.................175 41. Wenn Gott uns eine Verheißung anstatt einer Antwort gibt, offenbart dies sein Verlangen, uns in unsere ewige Bestimmung zu bringen.........................179 42. Oft feiern wir die Menschen, die sich unter die mächtige Hand Gottes demütigen, aber verachten jene, die er erhebt.........................................183 43. Unser Sinn wird entweder erneuert, oder er befindet sich im Krieg mit Gott........................................187 44. Das zwanghafte Vermeiden von Enttäuschungen in der Gemeinde bescherte dem Geist des Unglaubens einen Ehrenplatz................................................191 45. Leidenschaftslose Leiter haben für jeden, der ihnen nachfolgt, einen hohen Preis........................................195 46. Glaube wird durch aktiven Gehorsam sichtbar.......................199 47. Jesus kehrt zu einer Braut zurück, deren Leib proportional zu ihrem Haupt ist............................................203 48. Die Christenheit sollte nicht für ihre Regeln, sondern für ihre Leidenschaft bekannt sein............................207 49. Mangelnder Glaube führt zu Ungehorsam.............................211 50. Hoffnung ist der Boden, auf dem der Glaube wächst.............215


51. Zurecht solltest du alles, was du über Gott zu wissen glaubst, infrage stellen, wenn du es bei Jesus nicht finden kannst........................................................219 52. Glaube verleugnet nicht das Problem, er gibt ihm jedoch keinen Raum...........................................223 53. Jeder Bereich unseres Lebens, für den wir keine Hoffnung haben, steht unter dem Einfluss einer Lüge............227 54. Gottes Fähigkeit, Krankheit zu seiner Ehre zu nutzen, bedeutet nicht, dass er Krankheit gutheißt. Genauso wenig bedeutet Gottes Fähigkeit, Sünde zu seiner Verherrlichung zu gebrauchen, dass er Sünde gutheißt...........231 55. Der Glaube erzielt Antworten, doch der ausdauernde Glaube erzielt charakterbildende Antworten.................................................235 56. Du wirst nichts mehr bedauern, als in einer Haltung des Bedauerns zu leben............................................239 57. Es ist nicht möglich, wahre Größe im Reich Gottes zu erlangen, ohne die Größe des anderen zu schätzen.........................................................243 58. Wunder sind oft die andere Seite von Unannehmlichkeiten......................................................249 59. Als Jesus ankündigte, dass es Kriege und Kriegsgerüchte geben würde, gab er uns keine Verheißung. Er beschrieb die Umstände, in die er seine Endzeitarmee schicken würde.............................253 60. Manchmal zeigt sich unsere Liebe zu Gott an dem, was wir hassen.......................................................................257 61. Die meisten Dinge, die du im Leben brauchst, werden zu dir gebracht. Doch das Meiste von dem, was du dir wünschst, musst du dir holen........................261


62. Wenn Menschen, die ohne Gott leben, Wunder tun können, dann gibt es für jene, die mit Gott leben, keine Entschuldigung..................................................265 63. In Bitterkeit auf die Sünden anderer zu reagieren, ist oft schlimmer als deren Sünden.........................................269 64. Das Spielfeld unseres Glaubens ist so groß wie unsere Erkenntnis der Güte Gottes. ...............................273 65. Anbeter sind von Gott berufen, ganze Nationen in ihre Bestimmung hineinzurufen........................................277 66. Es ist unmöglich, unser volles Potenzial zu erlangen, wenn wir nicht lernen, wie wir uns selbst dienen...................................................................281 67. Der Glaube erforscht das, was die Offenbarung offenbart...........................................................285 68. Wenn Gott Nein sagt, kommt ein besseres Ja.........................289 69. Die reinste Form der Evangelisation fließt aus Anbetung................................................................293 70. Jesus hat nie jemanden kritisiert, gerügt oder zurechtgewiesen, der sich nach seinen Gaben ausstreckte.......................................................297 71. Gott möchte, dass wir einen erneuerten Sinn haben, damit unser Wille getan werden kann....................................301 72. Falsche Demut hält uns von unserer Bestimmung ab, aber wahre Demut macht sie erst möglich.............................305 73. Wenn wir die Dinge Gottes dem menschlichen Denken unterordnen, sind Unglaube und Religion das Resultat. Wenn wir das menschliche Denken den Dingen Gottes unterordnen, dann sind Wunder und ein erneuertes Denken die Folge....................................309


74. Gott diszipliniert uns, damit uns seine Segnungen nicht zerstören....................................................313 75. Schmeichelei ist die Fälschung von Ehre. Sie ist höchst eigennützig, denn sie schmälert unser Vorrecht, die Größe eines anderen zu erkennen.....................317 76. Menschen, die nicht bereit sind, Opfer zu bringen, sind keine Gefahr für den Teufel............................................321 77. Wenn Gott dein Diener ist, wird er dich immer enttäuschen. Wenn du sein Diener bist, wird er stets deine größten Erwartungen übertreffen..........................325 78. Wenn der Glaube durch die Liebe wirkt, verstummt die Furcht............................................................329 79. GLAUBE, HOFFNUNG UND LIEBE „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3,16)..........................333


EINLEITUNG Gott erwartet, dass jeder Gläubige das Unmögliche erlebt. Hört sich allein schon diese Aussage unmöglich an? Sei getrost! Es ist seine Gegenwart auf uns, die das Unmögliche möglich macht. Unsere Aufgabe dabei ist es einerseits, zu erkennen, dass Gott wirklich in uns ist und andererseits, dass wir jeden Teilauftrag des Missionsbefehls in seinem Namen und zu seiner Ehre erfüllen. Unsere Aufgabe ist es, zu erkennen, dass Gott tatsächlich in uns ist, aber auch, dass Gott von uns erwartet, unseren Teil des Missionsbefehls zur Ehre seines Namens zu erfüllen. Wo fangen wir an? Wo ist der Garten, in dem wir bleiben können, während wir wachsen und die Frucht des Reiches Gottes hervorbringen? Ich bete, dass dieses Buch mit seinen kurzen Kapiteln eine Hilfestellung gibt, um diese Fragen zu beantworten. Ausgehend von einem der bekanntesten und beliebtesten Verse der Bibel, 1. Korinther 13,13, werden wir erforschen, was Glaube, Hoffnung und Liebe sind. Diese drei Aspekte der Gnade Jesu, die auf uns und in uns sind, sind wie die fruchtbare Erde, der Regen und der Sonnenschein, die unser Wachstum unterstützen, damit wir ihm immer ähnlicher werden und die Kraft des Himmels auf der Erde freisetzen. 17


Erlebe das Unmögliche

Glaube verbindet uns mit dieser Kraft. Durch Glauben kann das Werk Gottes auf effektive Weise durch uns vollbracht werden. Jedem wurde ein Maß des Glaubens gegeben. Unser Umgang damit entscheidet, in welchem Maß wir in dieser Kraft wandeln. Ohne Glauben können wir Gott nicht gefallen. Hoffnung ist die freudige Erwartung von Gutem. Sie ist der Boden, auf dem Glaube wächst. Sie ist eine der wichtigsten Grundhaltungen und einer der wichtigsten Werte – echte Christusähnlichkeit. Hoffnung entsteht, wenn wir die vollkommene Güte Jesu entdecken und ihm und seinen vollkommenen Verheißungen begegnen. Ohne Hoffnung ist es unmöglich, unser Potenzial im Leben auszuschöpfen. Liebe verändert alles. Ohne Liebe sehen wir lediglich Hoffnungslosigkeit. Ohne Liebe haben wir nicht den Charakter, der Glauben umsetzen kann. Liebe findet die Verheißungen Gottes. Liebe sucht Lösungen von einem Vater, der vollkommen liebt. Ohne Liebe sehen wir nur das Gesetz und sind blind für sein Verlangen, uns im Sieg zu schmücken. Jedes der 79 Kapitel in diesem Buch erforscht diese zentralen Themen und endet mit einem Gebet und einem Bekenntnis. Wenn wir wirklich glauben können, dass Gott mit uns ist, dann werden wir seinen Ruf, in der Kraft des Reiches Gottes zu wandeln, nicht nur hören, sondern auch erwarten, uns tatsächlich darin zu bewegen. Jesus beauftragte uns, die Kranken zu heilen, die Toten aufzuerwecken und noch vieles mehr zu tun. Er sagte, dass uns nichts unmöglich sein wird. Es ist an der Zeit, den Herrn beim Wort zu nehmen und in seinem Namen das Unmögliche zu erleben - zu seiner Ehre. 18


1 GLAUBE GLAUBE ENTSTEHT NICHT DURCH ANSTRENGUNG - ER ENTSTEHT DURCH HINGABE. Gott sucht immer nach der Hingabe unseres Herzens, denn nur ein hingegebenes Herz vermag zu glauben. Glaube kommt aus dem Herzen, nicht aus dem Verstand. Wenn wir ein Leben der Hingabe an Gott führen, kann das nur zu einem stetig wachsenden Glauben führen. Diese Haltung der Hingabe ist ein Ausdruck unserer Abhängigkeit von Gott. Solche Abhängigkeit entsteht durch Demut. Sie bedeutet im Wesentlichen, dass wir „uns so sehen, wie er uns sieht“. Abhängigkeit ist praktizierte Hingabe. So sieht wahre Demut aus. Glaube und Demut gehören also zusammen. Glaube ist kein Produkt menschlicher Intelligenz oder Bemühung. Er ist kein Produkt unserer Anstrengung, sonst wäre er menschlichen Ursprungs. Glaube ist jenseitig und fest verankert im Wesen, in der Gegenwart und in den Verheißungen Gottes. Um großen Glauben zu erlangen, ist es unerlässlich, zu lernen, mit Ehrfurcht vor Gott zu kommen 19


Erlebe das Unmögliche

und dabei zu wissen, dass wir von ihm angenommen sind. Glaube entsteht nicht getrennt von Gott, vielmehr entsteht er durch ihn. Glaube ist das Ergebnis des Einflusses seines Wesens auf das Herz des Glaubenden. Die Priester im Alten Testament durften in Gottes Gegenwart keine Wolle tragen, weil sie durch Wolle vielleicht ins Schwitzen geraten wären. Sie wurden angewiesen, Kleidung aus Leinen zu tragen. Das Bild ist ziemlich eindeutig – wir können durch unsere eigene Anstrengung (Schweiß) nicht vor Gott kommen. Wir können nur aufgrund seiner Anstrengung vor ihn kommen, durch die wir in seinen Augen angenehm gemacht wurden. Glaube wird sowohl als Frucht als auch als Gabe des Geistes bezeichnet. Du hast sicher noch nie von einem Obstbaum gehört, der stöhnt und sich abmüht, um Früchte hervorzubringen. Das Wachstum von Früchten ist der Beweis dafür, dass der Baum im Boden fest verankert ist, um genügend Nährstoffe, Sonnenlicht und Feuchtigkeit zu bekommen. Ebenso können die Menschen, die in Christus bleiben, gar nicht anders, als im Glauben zu wachsen. Es ist das Ergebnis davon, dass sie sich durch sein Wort und seine manifeste Gegenwart ständig seinem Wesen aussetzen. Es ist ein so selbstverständliches Resultat wie die Tatsache, dass ein Apfelbaum Äpfel hervorbringt. Wenn ich feststelle, dass ich mir Sorgen mache, stelle ich mir diese absolut wichtige Frage: Wo habe ich meinen Frieden verloren? Wenn ich diese Frage beantworten kann, bin ich normalerweise in der Lage, die Lüge zu entdecken, der ich geglaubt habe und die diesen Konflikt in meiner Seele hervorgerufen hat. Bekenntnis und die Abkehr von der Sünde folgen, denn diese Dinge gebraucht Gott, um unseren Frieden wiederherzustellen. Und in diesem Frieden kann der Glaube heranreifen. 20


GEBET Vater, ich bekenne, dass Jesus mir ermöglicht hat, vor dich zu kommen. Dieses Privileg konnte ich mir nicht selbst verdienen. Deshalb ruhe ich in den Errungenschaften, die Jesus für mich erwirkt hat. Ich erkenne außerdem, dass dein Herz aufgrund meiner Hingabe durch mich offenbar werden kann. Und danach sehne ich mich sehr.Verherrliche dich in mir und durch mich an diesem Tag!

BEKENNTNIS Ich entscheide mich heute dafür, ein hingegebenes Leben zu führen. Ich glaube, dass Gott durch alles, was ich bin und tue, verherrlicht wird. Ich lebe auf diese Weise, weil mir vom Herrn große Gnade zuteilwurde. Sein Friede – die Atmosphäre des Himmels – ist mein Anteil.

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2 HOFFNUNG Die Gegenwart des Herrn auf unserem Leben versetzt uns in die Lage, Wunder zu erleben. An vielen Stellen in der Bibel sagte der Herr zu seinen Dienern, dass er mit ihnen sein würde. Manchmal wird das sogar folgendermaßen beschrieben: „Der Geist des Herrn kam auf sie.“ Ich erstellte einmal eine Liste von all diesen Begegnungen, die in der Schrift aufgeführt sind. Dabei entdeckte ich eine interessante Wahrheit: Wann immer der Herr zu jemandem sagte, dass er mit ihm sein würde, bedeutete dies, dass die Person gerade einen aus menschlicher Sicht unmöglichen Auftrag erhalten hatte. Gott gab Mose ein solches Versprechen. Es war mit seinem Auftrag verknüpft, das Volk Israel aus Ägypten und der grausamen Kontrolle des Pharaos herauszuführen und in das verheißene Land zu bringen. Ein ähnliches Wort bekam Josua, der Nachfolger von Mose, als diesem der Einzug ins verheißene Land verwehrt wurde. Josua hatte den Auftrag, sie trotz der Riesen und anderer furchterregender Feinde in ihr Erbteil zu führen. Das gleiche Versprechen erhielt Gideon, der anschließend ein schwaches und gedemütigtes Volk Is23


Erlebe das Unmögliche

rael von der mächtigen Unterdrückung der Midianiter befreien sollte. Und auch den elf verbliebenen Jüngern wurde im Missionsbefehl in Matthäus 28 die gleiche Verheißung gegeben. Es gehörte zu ihrem Auftrag, die Nationen zu Jüngern zu machen. Was die verheißene Gegenwart Gottes impliziert, ist atemberaubend. Seine Gegenwart fordert etwas von uns – das Vordringen in den Bereich des Unmöglichen. Wenn Gott uns offenbart, dass er mit uns ist, erwartet er auch etwas von uns. Es ist ein schwerwiegender Fehler, anzunehmen, der Heilige Geist wäre nur unter uns, um uns zu trösten oder zu ermutigen. Das ist eine Tatsache. Doch er ist auch gegenwärtig, um die vor uns liegende unmögliche Aufgabe möglich zu machen! Vielleicht ist dies ein Bestandteil dessen, was der Apostel Paulus uns zeigen wollte, als er Gott bat, uns die Hoffnung unserer Berufung zu zeigen (siehe Eph. 1,18-19). Einer meiner Lieblingsverse - einer, der den größten Einfluss auf mich hatte -, handelt von Jesus, dem ewigen Sohn Gottes: „Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“ Apostelgeschichte 10, 38 Dieser Vers fasst das für uns zusammen, was in den Evangelien bereits offenbart wurde: Jesus heilte und befreite alle, die zu ihm kamen. Dieser Vers offenbart außerdem, dass Krankheit vom Teufel kommt. Doch der Heilige Geist wollte uns unmissverständlich verdeutlichen, wodurch Heilung und Befreiung möglich wurden: „Denn Gott war mit ihm.“ Obwohl Jesus in Ewigkeit Gott ist und niemals aufgehört hat, Gott zu sein, inspirierte der Heilige Geist Lukas dazu, 24


Die Gegenwart des Herrn auf unserem Leben

diesen Satz niederzuschreiben: Denn Gott war mit ihm. Diese Aussage zeigt uns, dass für Jesus dasselbe galt wie für unsere Helden des Alten Testaments.Wenn Gott mit jemandem ist, dann wird von ihm erwartet, in den Bereich des Unmöglichen einzudringen. Und dazu wird er auch befähigt. Dies hilft uns dabei, unsere gottgegebene Beauftragung anzunehmen, indem wir seine Gegenwart auf uns entdecken und erkennen. Sie macht das Unmögliche möglich. Wenn ich auf einer Uhr sehe, dass es 10:38 Uhr ist, halte ich oftmals inne und richte mein Herz auf Gott aus. Ich danke ihm für die Offenbarung des Wesens und der Verheißung Gottes, die im Leben Jesu zu finden ist. Interessanterweise schaute ich in dem Moment, als ich etwas über diese Bibelstelle schrieb, auf die Uhr meines Telefons, und es war genau 10:38 Uhr. Ich bin dankbar für diese Bibelstelle. Sie wird das Herz vieler Menschen in Brand setzen, damit sie in seinem Namen und zu seiner Ehre in das Unmögliche vordringen – denn Gott ist wahrhaft mit uns! Jesus begann seinen Dienst mit einem mutigen Bekenntnis: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat ...“ (Lk. 4, 18). Das Bekenntnis, mit dem sein Dienst anfing, offenbarte auch das Wesen seines Dienstes. Er sollte dem Volk Freiheit bringen, und dies war nur möglich durch die Gegenwart des Geistes Gottes auf ihm.

GEBET Hilf mir, dass ich mir deiner auf mir ruhenden Gegenwart mehr bewusst werde. Sie ist die Hoffnung meiner Berufung, in den Bereich des Unmöglichen einzutreten. Hilf mir, zu erkennen, dass mein Auftrag unmöglich ist, damit ich nicht auf meine eigenen Fähigkeiten vertraue, sondern auf deine. 25


Erlebe das Unmögliche

Lass dies ein Tag des großen Durchbruchs sein, an dem ich das Wunder erkenne, dass ich ein Tempel des Heiligen Geistes bin.

BEKENNTNIS Der Geist Gottes, des Herrn, ist aus demselben Grund auf mir, weshalb er auf Jesus ruhte. Ich nehme die Berufung an, in das Unmögliche einzutreten, damit Gott überall auf der Welt verherrlicht wird.

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3 LIEBE DERSELBE GEIST, DER JESUS VON DEN TOTEN AUFERWECKT HAT, IST IN DIR, UND ER WILL HERAUS. Die Metapher von dem uns innewohnenden Geist Gottes, die Jesus in Johannes 7, 38 verwendet, spricht von einem Fluss. Flüsse beginnen irgendwo und sie fließen irgendwohin. In diesem Fall beginnt der Geist des auferstandenen Christus bei Gott selbst, der in uns wohnt und aus uns herausfließen will, um die Welt um uns herum zu berühren. Er ist in uns wie ein Fluss, nicht wie ein See. Er ist ständig in Bewegung. In Matthäus 10, 8 erklärt Jesus seinen Jüngern, dass sie etwas zu geben haben, indem er ihnen befiehlt: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!“ Liebe bedeutet Geben. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er... gab.“ (Joh. 3, 16). Obwohl ich glaube, dass er sich in erster Linie auf die Freisetzung des Heiligen Geistes bezieht, kann diese Lektion auch auf alles andere übertragen werden, das uns gegeben wurde. Dies schließt Dinge wie Gunst, Gnade, Liebe, Zeit und Geld mit ein. Die Liste ist eigentlich endlos. Er gibt uns in der Hoffnung, dass wir das Empfangene an andere weitergeben. Sein 27


Erlebe das Unmögliche

Leben soll sich auf der Erde durch jene ausbreiten, die das Vorrecht haben, dieses göttliche Leben anderen zu vermitteln. Interessanterweise können wir nur das behalten, was wir weitergeben. Dieses Bild besagt im Grunde genommen, dass wir durch unsere Taten den Geist Gottes freisetzen, also weitergeben. Wenn das stimmt, dann wäre es gut, wenn wir uns Gedanken über sein Wesen und seine Leidenschaften machen würden. Er kooperiert mit denen, die sein Herz in sich tragen. Barmherzigkeit spielt eine große Rolle, wenn wir das Herz Gottes zum Ausdruck bringen wollen. Es handelt sich dabei nicht um Mitleid, und es geht auch nicht darum, sich mit jemandem zu identifizieren, der Probleme hat. Mitleid schließt eine Person in ihren Problemen ein, während Barmherzigkeit sie aus den Problemen herauszieht. Mitleid verstärkt die Identität, die jemand um sein Problem herum aufgebaut hat, beispielsweise hinsichtlich einer Krankheit, wie es bei dem blinden Bartimäus der Fall war. Barmherzigkeit erkennt, was möglich ist und bringt es zum Vorschein. Diese Metapher über den Heiligen Geist als einen Fluss beschreibt unser Leben als eine Art Strom. Dieser „Strom“ fließt, wenn wir andere Menschen lieben. Die Kraft Gottes wird dann sowohl in unserem Leben als auch in unserem Dienst demonstriert und freigesetzt. Und das ist Gott wohlgefällig. Jedes Mal, wenn wir in seinem Namen handeln, seine Wahrheit proklamieren, mit seinem Herzen dienen und seine Kraft demonstrieren, geht ein Strom von uns aus. Auch wenn diese Vorstellung für die westliche, rationale Kultur ein bisschen abstrakt sein mag, spiegelt sie doch sehr klar das Reich Gottes wider. Immer, wenn jemandes Leben und Dienst ihm wohlgefällig sind, geschieht eine Freisetzung seiner Gegenwart in eine bestimmte Situation.Wir wissen 28


Derselbe Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat

instinktiv, dass ein selbstzentriertes Leben nur wenig bewirkt, um die Gegenwart Gottes in einer Situation freizusetzen. Wir würden zum Beispiel niemals erwarten, dass der Schatten eines depressiven Nachfolgers Jesu jemanden heilen würde. Warum? Weil wir alle, ob wir es wollen oder nicht, das Wesen jener Welt in unserer Umgebung freisetzen, der wir uns am meisten bewusst sind. Ein depressiver Gläubiger ist nicht auf Gottes bleibende Gegenwart, sein Reich oder seine Verheißungen ausgerichtet. Deshalb hat die Depression eine so starke Kontrolle über seine Gedanken und Gefühle und bringt eine dunkle Wolke über seinen Geist. Doch jeder, der in Christus bleibt und sein Herz mit seinen Worten füllt, kann das gleiche Ergebnis erwarten, das in der Bibel beschrieben ist. Die Atmosphäre um ihn herum ändert sich entsprechend der Atmosphäre in ihm. Dies ist der großartige Einfluss des Evangeliums, das in Gemeinschaft ausgelebt wird. Aus diesem Grund wird das Reich Gottes auch Sauerteig genannt. Es wirkt unwillkürlich durch alle, die Gott Raum in ihrem Herzen geben. Wenn wir diese Wahrheit erkennen, befähigt sie uns, bewusster zu leben.Wenn wir den Geist Gottes in uns bewusster wahrnehmen, dann erkennen wir auch viel eher, wann seine Gegenwart durch uns freigesetzt wird. Das Wesen des Übernatürlichen zu entdecken, ist eine der größten Freuden in der Nachfolge des Einen, dessen Name Wahrheit ist.

GEBET Ich brauche deine Hilfe, damit ich mir vor allem anderen deiner Gegenwart bewusst bin. So viele Dinge kämpfen um meine Aufmerksamkeit und somit um meine Zuneigung, dass es mir manchmal schwerfällt, beständig in dem Bewusstsein zu leben, dass dein Geist in mir wohnt. Doch ich 29


Erlebe das Unmögliche

sehne mich wirklich danach. Hilf mir, in der nächsten Zeit hinsichtlich deiner bleibenden Gegenwart an Zuversicht zu wachsen und Liebe so weiterzugeben, wie du es tust. Danke, für den Geist ohne Maß.

BEKENNTNIS Ich bekenne mit dem Psalmisten: „Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich.“ (Ps. 27, 4). Ich werde mich für immer im Heiligen Geist freuen - an der Gabe, die mir von Jesus gesandt wurde, und ich werde mich danach ausstrecken, dass sich dieser Unbeschreibliche immer mehr manifestiert. Ich wurde geboren, um diesen Herrlichen zu kennen und ihn den Menschen, die ich kenne und liebe, zu offenbaren.

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4 GLAUBE JESUS TAT STETS WUNDER - UNABHÄNGIG VOM LEVEL DES GLAUBENS. Der Glaube ist in seinem Wort verankert. Die Glaubwürdigkeit seines Wortes wiederum ist eng mit seinem Wesen verknüpft. Um Gott zu kennen, müssen wir ihm begegnen und sein Wesen erfahren. Zeichen und Wunder sind eine Möglichkeit für die Menschen, ihn in der Schrift zu erleben. Jesus sprach das Thema Glauben häufig an, indem er Unglauben aufdeckte und die Menschen anschließend aufforderte, Glauben zu haben. Doch er hielt niemals ein Wunder zurück, weil zu wenig Glauben vorhanden war. Er heilte jeden, der zu ihm kam, unabhängig von der Herzenshaltung dieser Person. Wenn Jesus Kleinglauben ansprach, dann geschah dies niemals, um jemanden zu demütigen oder zu verurteilen. Er wollte lediglich für die jeweilige Person die Voraussetzungen dafür schaffen, im Glauben zu wachsen, denn ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Die Wunder halfen den Menschen, ihre göttlichen Momente zu erkennen, und sie bewirkten, dass sie Gott größeres Vertrauen entgegenbrachten – und größeres Vertrauen bedeutet 31


Erlebe das Unmögliche

größerer Glaube - das Ergebnis dessen, was sie gerade erlebt hatten. Ich konnte keinen kleineren Glauben finden als bei dem Vater in der Geschichte aus Markus 9, dessen Kind Heilung und Befreiung benötigte. Dieser mitfühlende, aber überforderte Vater hatte gesehen, wie Dämonen versuchten, sein Kind zu töten, während er hilflos daneben stand. Was die Sache noch schlimmer machte, war, dass die Jünger nicht helfen konnten, als er das Kind zu ihnen brachte. Der Vater sagte zu Jesus, also zu Gott: „Aber wenn du etwas kannst, ...“ (Mk. 9, 22). Stell dir einmal diesen Glauben vor, der noch nicht einmal sicher ist, ob Gott dazu fähig ist. Sein verzweifelter Schrei berührte das Herz Jesu. Doch bevor Jesus das erbetene Wunder tat, drehte er den Spieß um und sagte zu ihm: „Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich“ (Vers 23). Mit anderen Worten, Gottes Fähigkeit, ein Wunder zu wirken, steht außer Frage. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: „Wirst du glauben?“ Aus dieser Geschichte stammt das bekannte Zitat: „Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!“ (Mk. 9, 24). Die meisten von uns sind beim Bibellesen mit mehr religiösen und kulturell bedingten Vorurteilen behaftet als uns eigentlich bewusst ist. Schau dir zum Beispiel diesen Vers an. Jesus sagte: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben.“ (Joh. 4, 48). Ich wuchs in dem Glauben auf, dass er dies mit einer empörten Stimme sagte, weil er sie aufgrund ihres Kleinglaubens rügte, der stets irgendeine Erfahrung machen musste, um tatsächlich zu glauben. Doch was wäre, wenn er damit lediglich betonen wollte, wie der Glaube wächst? Dieser Gedanke wird durch die Tatsache unterstützt, dass Jesus nach dieser Aussage ein Wunder tat. Warum? Zuerst einmal geschahen die Wunder stets aufgrund seiner Liebe für die Menschen. Doch zwei32


Jesus tat stets Wunder

tens wollte er, dass sie im Glauben wachsen. Und er hatte lediglich den Weg für diese Entwicklung aufgezeigt – Zeichen und Wunder zu erleben.Jesus gebrauchte das geringe Maß an Glauben, das dieser Vater hatte, und brachte ihn an einen Punkt, an dem dieser Glaube wachsen konnte. Das geschah, indem seine Aufmerksamkeit auf das Herz, das Wesen und die Absichten Gottes gerichtet wurde. Wunder versetzen einen Menschen stets in die Lage, im Glauben zu wachsen. Das gesamte Neue Testament bestätigt diese Tatsache. Wie die Menschen auf das reagieren, was Gott tut, ist ihre eigene Entscheidung. Doch der Prozess ist klar – Menschen glauben aufgrund von Wundern. Glaube ist unerlässlich. Durch Glauben können wir Gott gefallen – so entscheidend ist Glaube. Doch wenn wir dabei nur unser Maß des Glaubens betrachten, dann lassen wir außer Acht, dass Jesus niemals die Menschen bestrafte, die wussten, zu wem sie kommen konnten, selbst wenn sie nur wenig Glauben hatten. Wann immer wir uns nur auf ein bestimmtes Maß des Glaubens konzentrieren, wenden wir unseren Blick von Gott und seinem Wesen ab, das wir aus seinen Verheißungen erkennen. Stattdessen blicken wir auf uns selbst und das, was wir mitbringen. Dies ist immer eine Sackgasse.

GEBET Himmlischer Vater, deine Güte und Freundlichkeit übersteigen mein Verstehen. Ich liebe dich so sehr, weil du meine Erwartungen stets übertriffst. Bitte hilf mir aufzuhören, die Dinge aus meiner Perspektive zu sehen. Hilf mir stattdessen, davon eingenommen zu sein, wie du bist und wer du bist. Ich komme so, wie ich bin, zu dir, inklusive meiner Makel 33


Erlebe das Unmögliche

und Schwächen. Und ich danke dir im Voraus dafür, dass du das gute Werk vollenden wirst, das du in mir begonnen hast.

BEKENNTNIS Ich bekenne, dass Gottes Güte nicht durch meinen Glauben begrenzt ist und dass Gott sich dafür entschieden hat, das Schwache zu gebrauchen, um die Klugen zu beschämen. Ich wurde dazu geschaffen, Gott zu glauben. Das ist meine Natur.

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5 HOFFNUNG Es ist unzulässig, die Gegenwart des Herrn zu geniessen, ohne etwas zu erobern. Als Jesaja vor dem Herrn war und ihn auf seinem Thron erblickte, war er überwältigt von dem, was er sah. Er erblickte Dinge, die er nicht beschreiben konnte. Dann hörte er, wie der Herr eine Frage stellte: „Wen soll ich senden?“ Jesaja antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ (Jes. 6, 8). Anbetung ist der höchste Dienst. Dennoch begegne ich häufig Menschen, die sich selbst als großartige Anbeter betrachten, aber darüber hinaus nichts weiter tun. Ich stelle die Erfahrungen eines jeden in Frage, der sagt, er sei dem Herrn begegnet, aber nicht willig ist, zu dienen. Jesajas Erfahrung im Thronraum wurde durch die Geschwindigkeit beglaubigt, mit der er sich freiwillig meldete, als Gott nach einem willigen Gefäß suchte. Es ist beinahe unmöglich, sein Herz zu erkennen und ihm danach die kalte Schulter zu zeigen, wenn er einen Freiwilligen sucht. Ich glaube an die Schönheit von Anbetung.Tatsächlich ist es das großartige Privileg eines Glaubenden, in den Throns35


Erlebe das Unmögliche

aal Gottes eingeladen zu sein, um ihm zu dienen. Man darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Doch wenn wir ihm dienen und dann nicht auch anderen dienen wollen, zeigt dies, dass wir in unserer Anbetung nicht mit seinem Herzen in Berührung kamen. In einer von Anbetung geprägten Gemeinde kann man leicht das Zentrum aus dem Blick verlieren und die Anbetung anbeten – man liebt die Musik, die Atmosphäre, die Freude daran, dass man als Volk Gottes zusammenkommt, doch in Wahrheit begegnet man nicht dem Angesicht Gottes. Das ist so, als ob man die Party eines wohlhabenden Freundes genießt. Deine Freunde sind da, es gibt gutes Essen, gute Musik und es herrscht eine fröhliche Atmosphäre. Du schaust dich in den Räumlichkeiten um und würdigst den Gastgeber, doch du gehst nie zu ihm hin und zeigst ihm deine Dankbarkeit für dieses Fest, für seine Freundlichkeit und dafür, welche Rolle er in deinem Leben spielt. Es ist leicht, die Vorteile unseres Freundes zu genießen und ihm dennoch nur selten wirklich zu begegnen. Alle, die sich selbst als hingebungsvolle Anbeter Gottes ansehen, müssen sich folgende Frage stellen: Ist meine Leidenschaft für seine Gegenwart außerhalb der Anbetungszeit messbar? Wenn das nicht der Fall ist, muss sich etwas ändern. Jesus tat nicht all das, was er tat, damit wir untätig bleiben. Unsere Liebe für Gott wird an unserer Liebe für Menschen gemessen. Die unsichtbaren Tatsachen in unserem Leben (unsere Liebe zu Gott) müssen im Sichtbaren (unserer Liebe zu Menschen) erkennbar sein. Unser Leben beinhaltet die Hoffnung auf ewige Auswirkungen, und Jesus machte dies möglich.Große Liebe zu Gott sucht nach Möglichkeiten, um seine Liebe zu demonstrieren, indem wir die Dinge ablehnen und hassen, die er hasst. Das umfasst alles, was darauf abzielt, zu töten, zu stehlen oder das Leben von Menschen zu zerstören. Dies ist der würdige Auftrag, den Jesus vom 36


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Vater erhielt und den er im Missionsbefehl an uns weitergab. Eine der letzten Aussagen Jesu wird uns in Johannes 20, 21 überliefert: „Wie der Vater mich ausgesandt hat, so sende ich auch euch.“ Jene, die Gott lieben, haben das Privileg, den Sieg zu vollstrecken, der am Kreuz über alle Feinde der Menschheit errungen wurde. Dies ist tatsächlich ebenfalls ein Ausdruck unserer Anbetung. Der Geist Gottes, der während der Anbetung auf einzigartige Weise auf uns kommt, sehnt sich danach, auch außerhalb unserer gemeindlichen Aktivitäten, unserer „stillen Zeit“ und unserer Anbetungszeiten durch uns sichtbar zu werden. Der Kreis in der Anbetung schließt sich, wenn wir sein Herz für Menschen erfassen und daran mitarbeiten, dass sein Name durch die Siege erhoben wird, die durch das Erlösungswerk Jesu für uns erwirkt wurden.

GEBET Danke für das Vorrecht, deinen Thronsaal als Anbeter betreten zu dürfen. Bitte hilf mir, nie aus den Augen zu verlieren, warum ich dieses großartige Privileg erhalten habe. Ich bitte dich auch, mir zu helfen, immer mit deinem Herzen verbunden zu sein, damit ich stets von deiner Leidenschaft für Menschen erfüllt bin.

BEKENNTNIS Der Herr gab mir das Vorrecht, in Anbetung vor sein Angesicht zu kommen. Aufgrund dieser Gunst habe ich die Hoffnung, dass ich sein Herz zum Ausdruck bringen kann, wo immer ich hingehe, damit er auf der Erde erhoben wird. 37


6 LIEBE Es ist schwer, die gleiche Frucht wie die Urgemeinde zu bringen, wenn wir ein Buch, das sie nicht hatten, mehr lieben als den Heiligen Geist, den sie hatten. Nur wenige Aussagen von mir verursachen mehr Kummer als diese. Und ich verstehe warum. Zwischen den Zeilen könnte man herauslesen, dass ich die Bibel nicht oder nur wenig wertschätze. Einige beschuldigen mich, dass ich versuche, den Stellenwert der Bibel zu mindern. Doch nichts könnte der Wahrheit ferner sein.Wäre dies so, dann wären die heftigen Reaktionen gerechtfertigt. Doch dies ist nicht der Fall – und ich habe das so auch nicht gesagt.Wir müssen den Wert der Schrift aufrechterhalten, während wir gleichzeitig unsere Wertschätzung des Heiligen Geistes erhöhen. Es geht nicht um Entweder-oder. Es geht um Sowohl-als-auch. Wenn wir Gott wirklich lieben, dann muss diese Liebe auch gegenüber dem Heiligen Geist zum Ausdruck kommen. Wir haben das Privileg, den vollständigen Kanon der Schrift zu besitzen – die Bibel. Im Lauf der Geschichte bezahlten sehr viele Menschen einen hohen Preis, um dies zu 39


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ermöglichen. Ich liebe die Bibel! Ich bin ständig im Wort, wie viele es ausdrücken würden. Und ich arbeite ständig daran, das Wort zu verinnerlichen. Dieser Prozess gehört zu meinen größten Freuden und Schätzen. Doch der Punkt bleibt: Es ist schwer, die gleiche Frucht wie die Urgemeinde hervorzubringen, wenn wir ein Buch, das sie nicht hatten, mehr lieben als den Heiligen Geist, den sie hatten. Jack Taylor sagte dazu Folgendes: „Es heißt nicht Vater, Sohn und die Heilige Bibel!“ Er drückte das gut aus. Für viele hat die Bibel den Platz des Heiligen Geistes eingenommen. Und dabei ist er der Autor! Die Bibel darf nicht den Heiligen Geist ersetzen. Eigentlich besteht eine einmalige Partnerschaft zwischen Himmel und Erde, wenn wir lernen, wie wir bei unserem Bibelstudium auf den Heiligen Geist hören und mit ihm zusammenarbeiten können. Diese Zusammenarbeit ist auch erforderlich, um unser biblisches Mandat - so zu leben wie Jesus - auszuleben und in das Unmögliche vorzudringen. Die eigentliche Angst besteht darin, dass wir unsere Erfahrungen über die Schrift stellen könnten. Diese Besorgnis ist legitim. Deswegen gab es schon große Fehler und Irrtümer in den Kirchen und Gemeinden. Doch das Gegenteil dieser Gesinnung ist ein noch weitaus üblicherer und schwerwiegenderer Fehler: Es ist ein Glaube ohne Erfahrung. Einige haben daraus eine Tugend gemacht. Und alles, was wir als Tugend bezeichnen, wird willentlich aufrechterhalten, ganz gleich, wie sehr es auch im Widerspruch zu den biblischen Maßstäben stehen mag. Es wird zur neuen Norm. Und als Folge davon fangen jene an zu definieren, was die Bibel aussagt, denen es an persönlicher Erfahrung mangelt. Wir würden niemals jemanden ohne die Erfahrung der Wiedergeburt lehren lassen, was es heißt, wiedergeboren 40


Kapitel 6

zu sein. Aus der Erfahrung heraus zu lehren, ist nicht nur in Ordnung, es ist notwendig. Nur wenn unsere Erfahrungen im Widerspruch zur Schrift stehen, müssen wir aufpassen. Wir sind weitaus privilegierter als die Urgemeinde, weil uns der vollständige Kanon der Bibel in Schriftform zur Verfügung steht. Dieses wunderbare Geschenk – das geschriebene Wort Gottes – gibt uns einen Vorteil, den die Urgemeinde nicht hatte. Doch wenn sie trotz dieses Mangels die Welt auf den Kopf stellte, dann gibt es für uns keine Entschuldigung. Denn wir haben die Bibel und ihr Autor lebt in uns! Die Person des Heiligen Geistes bevollmächtigte und leitete sie. Er gab ihnen Verständnis darüber, wie sie sich angesichts der Dinge verhalten sollten, mit denen sie konfrontiert wurden. Er sprach Leben in jeden Bereich ihres Lebens hinein, denn er war ihr Leben. Dieses großartige Geschenk des Himmels ermöglichte es ihnen, das Leben Jesu genau widerzuspiegeln – nicht nur durch ihren Charakter und ihre Barmherzigkeit, sondern auch durch Zeichen und Wunder. Diese leidenschaftliche Liebe für Gott muss nun auch gegenüber dem Einen gezeigt werden, der die Bibel - das Wort Gottes - inspiriert hat. Höre auf niemanden, der das geschriebene Wort Gottes abwertet oder herabsetzt. Doch sei auch vorsichtig, wenn du jemandem begegnest, der keine empfindsame Beziehung zum Heiligen Geist entwickelt hat. Das Wort und der Geist gehören zusammen und geben uns einen großen Vorteil. Vielleicht heißt es deshalb in der Schrift: „Größer wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren ...“ (Hag. 2,9).

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GEBET Vater, lass dies ein Tag sein, an dem ich mir der Gegenwart und der Gemeinschaft mit dem großen Schatz des Himmels verstärkt bewusst bin – dem Heiligen Geist. Ich will ihn so feiern, wie du es tust. Und ich will durch seine Kraft leben und den Auftrag erfüllen, der uns in der Schrift gegeben wurde. Ich sehne mich danach, dass der Geist der Weisheit und Offenbarung auf mir ruht, damit ich immer mehr lerne, was in deinem Wort geschrieben steht. Lass diesen Tag wirklich ein Tag zur Ehre Gottes sein.

BEKENNTNIS Ich proklamiere, dass ich zu diesem Zweck geboren wurde. Ich bin vollständig ausgerüstet, um diesem Tag in Partnerschaft mit dem Himmel und der Erde zu begegnen. Ich nehme mit großer Freude das Privileg an, die Wohnstätte des Heiligen Geistes zu sein.

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7 GLAUBE Glaube ist das, was an uns kleben bleibt, wenn wir der Glaubens-Fülle Gottes begegnen. Jedem Menschen wurde ein Maß des Glaubens gegeben. Wenn dieser Glaube angewendet wird, um Gott und seine Wunder zu genießen, wächst unser Vertrauen in ihn. Ein gut verwalteter Glaube bewirkt das Wachstum unseres Glaubens. Anbetung ist insofern eine der tiefgreifendsten Aktivitäten für einen Gläubigen, dass wir allein durch die Auswirkungen seiner Gegenwart auf uns verändert werden. Wenn wir Gott als Ausdruck unseres Glaubens preisen, dann erhalten wir Zugang zu mehr von Gott. Er ist treu, vollkommen treu.Wenn wir dem Einen begegnen, der treu ist, entwickelt sich unsererseits eine Beziehung des Vertrauens und der Risikobereitschaft. Wenn wir den Einen sehen, der vollkommen vertrauensvoll ist, geschieht etwas mit uns. Stell dir vor, dass du jemanden umarmst, der viel zu viel Parfüm aufgetragen hat. Wenn du weggehst, trägst du den Geruch des Parfüms an dir. Ähnlich ist es, wenn wir uns dem Einen nahen, der vertrauensvoll ist – es bewirkt ein 43


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79 GLAUBE, HOFFNUNG UND LIEBE „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3,16) Dies ist das Zitat aller Zitate und die Aussage aller Aussagen. Sie enthält den Kern all dessen, was ich in diesem Buch angesprochen habe – Glaube, Hoffnung und Liebe. All diese Elemente werden in diesem einen Vers wunderschön zum Ausdruck gebracht. Liebe gibt – der vollkommene Vater gab uns seinen Sohn. Glaube empfängt das Geschenk des Vaters, seinen einzigen Sohn. Indem wir an Jesus glauben, erben wir das ewige Leben und bleiben für immer in vollkommener Harmonie mit Gott. Hoffnung wird durch die Verheißungen Gottes genährt, sowohl für das jetzige als auch auf das ewige Leben. Durch Jesus haben wir Erlösung für Körper, Seele und Geist empfangen. Das ist die Gute Nachricht in ihrer einfachsten Form.

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Kapitel 20

Dieser Vers offenbart zutiefst das Herz Gottes, des liebenden Vaters. Wenn es darum geht, durch unsere Gebete den Himmel auf die Erde zu bringen, sollten wir uns zuerst diese Dinge vor Augen halten: Gott liebt Menschen und Menschen reagieren auf Gott. Und wann immer wir auf ihn eingehen, ist sein Königreich gegenwärtig. Der Herrschaftsbereich des Allmächtigen kann nur durch Hingabe ergründet werden. Unsere Hingabe besteht darin, uns von Sünde und Tod abzuwenden und stattdessen Gerechtigkeit und Leben anzunehmen. Es ist der Transfer vom Reich der Finsternis in das Reich des Lichts. Dieses Königreich hat einen Vater, was bedeutet, dass das ganze Reich Gottes wie ein Familienunternehmen funktioniert. Alles, darin ist gesund, aufstrebend und hat Zukunft. Doch eines dürfen wir nicht vergessen: Gott liebt die Welt - die ganze Welt! Es geht nicht darum, ein paar Seelen zu versammeln, die das Glück haben, die gute Nachricht zu hören. Dieser Vers impliziert auch bestimmte Aufträge. Denn wie könnten wir untätig bleiben, nachdem wir gehört haben, dass das ewige Leben für jeden ist, der glaubt? Wir wurden beauftragt, das zu tun, was Jesus tat: Die Werke des Teufels zu zerstören, zu verkünden, dass das Reich Gottes nahe ist und zu demonstrieren, wie sich das Reich Gottes manifestiert, wenn zerbrochenen Menschen damit in Berührung kommen. Wir tun diese Dinge, indem wir in der Liebe bleiben, stets glauben und an unserer Hoffnung festhalten, ganz gleich, wie die Umstände auch sein mögen. Dieses wunderbare Privileg wurde allen gegeben, die glauben. Das ewige Leben beeinflusst das gegenwärtige Leben mit dem gleichen Werkzeug, durch das wir auch das ewige Leben bekommen: 335


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Glaube. Glaube wächst in einer Atmosphäre der Hoffnung und wird durch Liebe zum Ausdruck gebracht. Nimm die Herausforderung, die Einladung und den Ruf des allmächtigen Gottes, unseres Vaters, an, wenn er sagt: Reich Gottes, komm!

GEBET Wunderbarer himmlischer Vater, ich empfange das Geschenk deines Sohnes Jesus Christus und ich erfreue mich an meiner Erlösung. Hilf mir, stets in der Hoffnung auf ewiges Leben verwurzelt zu bleiben. Und hilf mir, meinen Glauben allezeit durch Liebe zu demonstrieren. Ich will auf diese Weise leben, damit dein Reich kommt und dein Wille auf der Erde genauso wie im Himmel geschieht. Das bete ich, damit du für immer verherrlicht wirst.

BEKENNTNIS Ich liebe Gott von ganzem Herzen, weil er mich zuerst geliebt hat. Mein Glaube ruht vollständig auf Jesus, denn er ist treu. Ich führe mein Leben auf diese Weise, damit seine Absichten erfüllt werden –„wie im Himmel, so auch auf Erden“ (Mt. 6, 10). Denn es ist mein größter Wunsch, dass Gott in mir und durch mich verherrlicht wird.

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Kapitel 20

Bill Johnson ist Hauptpastor der Bethel-Gemeinde in Redding, Kalifornien. Als Pastor in f체nfter Generation mit einem reichen Erbe in der Kraft des Heiligen Geistes schrieb er diverse Bestseller, unter anderem Und der Himmel bricht herein. Bill und seine Frau Beni dienen einer wachsenden Anzahl von Gemeinden durch ein apostolisches Netzwerk, das 체ber die Denominationsgrenzen hinweg Erweckung als erkl채rtes Ziel hat. Die beiden leben in der N채he von Redding, Kalifornien.

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