Kris Vallotton
Der ĂźbernatĂźrliche Lebensstil
Ein praktischer Leitfaden hin zu einem Leben von Zeichen und Wundern
Der übernatürliche Lebensstil
Inhaltsverzeichnis
Einführung ..................................................... 19 1.
Geschichte schreiben........................................ 21
2.
Opfer, Vampire und Stimmen........................... 37
3.
Das Leben im Königreich ist ein Schlamassel ...... 51
4.
Trage die Sohn-Brille....................................... 63
5.
Leben im Land der Gnade ................................ 91
6.
Verfluchende Christen ................................... 119
7.
Geheimnisträger ............................................ 133
8.
Mission Impossible – Ein unmöglicher Auftrag . 151
9.
Fremdsprachen erlernen ................................. 175
10.
Waffen für den Massenaufbau ......................... 197
11.
Fleischwerdung ............................................. 215
12.
Weisheit aus einer anderen Welt ..................... 241 Nachwort ..................................................... 269 Wie man anfängt….......................................... 271
Kapitel 1 Geschichte schreiben __________________________
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Von Zeit zu Zeit treten in der Geschichte einzelne Menschen hervor, die der allgemeinen Vernunft und den logischen Erklärungen trotzen. Dies sind die großen Helden, die sich vom Erwartungsdruck ihrer Generation lösen und dem hohen Ruf folgen, der sich scheinbar jenseits des Grabes befindet. Die alten Propheten blickten in die Zukunft und sprachen dabei von diesen Gewaltigen, welche das Königreich erstürmen würden. Jenen, die sich bis zum Himmel durchsetzen und ihn dann auf diese Erde ziehen würden. Dieses heilige Regiment weigert sich, seine Taten lediglich als Abglanz der Vergangenheit zu sehen und überwindet stattdessen die natürlichen Barrieren von Pessimisten und Zweiflern. Sie bewegen sich an Orten, weit über den Grenzen der Vernunft, an denen sonst niemand zuvor war. Letztendlich ergreifen sie den Siegespreis der Berufung Gottes, der in Christus Jesus liegt. Es sind solche, die für Gott Geschichte schreiben, das auserwählte Volk des Herrn, Seine mächtigen Männer und Sein heiliges Volk. Viele von uns spüren in ihrem Herzen den Sog dieses Strudels, der uns in eine göttliche Bestimmung hineinzieht. Wir merken, wie sich unser innerer Mensch nach einem größeren Abenteuer sehnt, dadurch aufgewühlt wird und anfängt zu brennen. Lebe oder sterbe: Wir müssen die Mauer des Mittel-
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Der übernatürliche Lebensstil
maßes durchbrechen, um das verheißene Land für unsere Seelen zu finden. Wir tragen in uns die Leidenschaft, in den Hallen des Himmels unter denen aufgezählt zu werden, die Ruhm erhalten haben und vor welchen sich die Gefängniswärter der Hölle fürchten. Wenn wir als Gottes regierendes Königtum leben, ist folgendes ein Teil unseres Amtes: • • • • • • • •
unaufhörlich zu beten aufopferungsvoll zu geben vernunftlos zu träumen mit ganzem Herzen zu dienen schamlos zu lieben schuldlos zu gehen zweifellos zu glauben kraftvoll zu leben
Dies sind die Qualitäten der Braut Jesu in all ihrer Herrlichkeit. Sie ist dazu herausgerufen, den kreativsten Einfluss auf diese Erde zu haben. Wir dürfen es deshalb nicht zulassen, dass wir für die Schublade bekannt werden, in welche wir geschoben Werde nicht für etwas wurden. bekannt, das du nicht tust. Diese Schublade besagt, dass wir für das bekannt sind, was wir nicht tun, und zwar aufgrund unserer Engstirnigkeit. Die amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln, George Washington und Benjamin Franklin hatten bestimmte moralische Werte, die ihr Verhalten bestimmten. Sie waren aber dafür bekannt, was sie taten und nicht für das, was sie nicht taten! Es wäre allzu tragisch, wenn sich die kreativsten Menschen auf dieser Erde darauf reduzieren lassen würden, Bewacher einer
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bestimmten Schublade zu sein, die Gott bereits vor 2000 Jahren verlassen hat. Werde nicht für etwas bekannt, das du nicht tust. Die Wahrheit ist, dass wenn wir unseren rechtmäßigen Platz auf der Erde nicht einnehmen, dann werden wir Sünder abweisen, die Absichten Jesu kraftlos machen, von der Religion ist für die Weisheit der Zeitalter ausgeschlossen Menschen, was sein, in völliger Dunkelheit umherirKryptonit für ren und doch denken, dass wir die Supermann ist. brillantesten Denker unserer Zeit seien! Wenn das hellste Licht in dieser Welt denen zusteht, die in der Dunkelheit eingeschlossen sind, wie groß ist dann die Dunkelheit in unserer Welt? Irgendetwas an dieser Vorstellung ist grundlegend falsch, doch so sieht unser religiöses Denken aus. Religion ist für die Menschen, was Kryptonit1 für Supermann ist. Sie kann aus den gerechten und herrschenden Heiligen Zombies machen, die wie Puppen die Überzeugungen von anderen nachplappern, selbst wenn diese sie nicht einmal selbst verstanden haben.
Angriffe der Klone Ich bin davon überzeugt, dass Religion der Vater von genetischem Klonen ist. Religion erfand das Klonen, lange bevor die Welt jemals darüber nachdachte. Sie zieht die mächtigsten Menschen auf diesem Planeten in einen geistlichen Wettstreit und nennt das dann Jüngerschaft. Wahre Jüngerschaft ist dazu gedacht, Menschen dazu zu befähigen, in das Bild ihres Schöpfers verwandelt zu werden, doch Religion definiert diese Bedeutung neu, indem sie Menschen in Kopien ihrer Leiter verwandelt.
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Kryptonit hat Supermann all seiner übernatürlichen Kraft beraubt (der Übersetzer).
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Religion nimmt die mächtigen Männer Gottes und macht sie zu Gegenständen eines Museums. Religiöse Menschen, wie es die alten Pharisäer waren, haben die größten Probleme mit Menschen, die quer denken und sich innerhalb ihrer Fesseln nicht benehmen können. Ein Teil dieser Problematik hat ihren Ursprung in dem, was sie dem Retter dieser Welt antaten. Sie haben das Evangelium unfruchtbar gemacht. Jesus nahm Wasser und verwandelte es in Wein. 2000 Jahre später verdünnen es die heutigen Pharisäer zu Traubensaft. Die Religion hat die übernatürliche Kraft Gottes zu einer Geschichtsstunde reduziert, in welcher der tote Körper eines hilflosen Jesus präsentiert wird, der immer noch am Kreuz hängt und nicht in der Lage ist, ihr heiliges Boot zu erschüttern. Sie betonen das Untertauchen der Taufe und streiten darüber, auf welche Weise die Menschen nass gemacht werden sollen, beziehungsweise was während dem Eintauchen gesagt werden soll. Religiöse Menschen haben aus dem Blick verloren, dass der starke Ausdruck der Taufe nicht im Abtauchen, sondern im Aufsteigen liegt. Der Tod Jesu hat zwar für unsere Sünden bezahlt, doch es war seine Auferstehung, die unseren vergänglichen Leibern Leben gab. Die Religion beschäftigt sich auf sadistische Weise mit dem Tod. Sie nimmt den auferstanden Christus aus dem Garten und führt ihn zurück in das Grab. Religiöse Menschen beten Gebete wie: »Gott, töte mich« und realisieren dabei nicht, dass selbst der, welcher kam um sein Leben für uns alle zu geben, betete: »Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch [des Todes] von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe!« (Lukas 22,42). Jesus wollte nicht sterben, sondern er wollte den Willen des Vaters tun. Wenn Religion die Möglichkeit dazu hätte, würde sie Marias Proklamation neu schreiben: »Er ist im Grab, einfach da, wo sie ihn hingelegt haben!« Wir haben die Tatsache aus dem Blick verloren, dass das Kreuz für den alten Menschen war, aber nicht für den neuen Menschen. Im wahren
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christlichen Leben geht es nicht darum, für Christus zu sterben, sondern das Leben zu leben, das er für uns erkauft hat, um sein Königreich auf dieser Erde zu etablieren! Die Kirche muss die Ketten der Religion abschütteln und einer übernatürlichen Bestimmung nachgehen. Das Kreuz war für den alten Menschen, nicht für den neuen.
Das Kreuz war für den alten Menschen, nicht für den neuen.
Unser Auftrag Die Welt verzweifelt in ihrer Not und wir dürfen diesen KairosMoment, diese einmalige Gelegenheit, nicht verpassen. In den späten Sechzigern haben die Beatles Amerika im Sturm erobert. In wenigen Jahren haben vier Jungs aus Liverpool den Kurs der Geschichte einer Nation geändert. Kurz danach war die Welt im Fluss ihrer Salbung berauscht, während alle sangen: »Yeah, yeah, yeah.« Doch es dauerte nicht lange, bis die »Fab Four« eine Krise in ihren eigenen Leben erfuhren. Sie riefen in ihrer Verzweiflung und sangen: Hilfe ich brauche jemanden (Hilfe) nicht irgendwen (Hilfe) Du weißt ich brauche jemanden (Hilfe) Als ich noch jünger war, so richtig jung, hatte ich nie die Hilfe anderer nötig/ Aber das ist nun vorbei/ Ich bin selbst nicht mehr so sicher/ Hab meine Meinung geändert/ Meine Türen stehen nun weit offen/ Hilf mir wenn du kannst, ich fühl mich mies/ Und wüsste deine Anwesenheit wirklich zu schätzen/ Hilf mir, wieder auf die Beine zu kommen/ Bitte, bitte so hilf mir doch! © Help 1995 ‒ 2007 The Beatles Studio.
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Doch ihr Schrei nach Hilfe traf auf taube Ohren im Altarraum der Hoffnung und schon bald nannten sie Hare Krishna My Sweet Lord (ihren Herrn). Die Kirche kann es sich nicht erlauben, in der heutigen Ernte einzuschlafen, wie sie es in der Vergangenheit so oft gemacht hat. Wir sind nicht dazu bestimmt unsere Kultur widerzuspiegeln, sondern sie zu transformieren. Wir sind dazu berufen, alle Nationen dieser Erde zu Jüngern zu machen. Die Nationen zu Jüngern machen bedeutet, dass wir sie in Gott und nicht in Religion eintauchen und »sie lehren alles zu bewahren, was ich euch geboten habe« (Matthäus 28,20). Die Nationen zu lehren wie sie denken sollen, das ist der transformierende Katalysator, um Kulturen zu verändern. Wenn jedoch die Christen in ihrer Gesellschaft nicht wertgeschätzt werden, werden sie keinen Einfluss auf diese Welt haben. (Du wirst nur in dem Maß Einfluss auf das Leben von Menschen haben, wie sie für dich Wertschätzung empfinden. Jedes Mal, wenn du versuchst, auf Menschen mehr Einfluss zu nehmen, als du ihre Wertschätzung bekommst, wirst du sie manipulieren) Die Christen müssen in der Gesellschaft wertgeschätzt sein, um Einfluss auf diese Welt zu haben.
Die Christen müssen in der Gesellschaft wertgeschätzt sein, um Einfluss auf diese Welt zu haben.
Es ist eine Notwendigkeit, dass wir zu Königen werden, welche die Wege des königlichen Geschlechts kennen, das Einfluss auf Autoritäten nimmt. Andernfalls reduzieren wir uns auf ein soziales Gebettel, mit der Hoffnung, dass die großen und mächtigen Menschen Mitleid mit uns haben, um dann für unsere Sache zu streiten. Dieses vergiftete Armutsdenken reduziert die christliche Botschaft auf einen Hilfeschrei statt dass sie ein Ruf von Führung ist. Die Nationen müssen sich nicht wegen uns verän-
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dern. Wir haben in uns ein lebendiges, feststehendes und unerschütterliches Königreich, das unter allen Umständen wächst und vorankommt. Die Nationen müssen sich wegen denen verändern, die immer noch in der Dunkelheit verloren sind. Sie brauchen eine Kultur um sich, in der sie ein sicheres Umfeld gestalten können, bis sie das Königreich in sich haben. Dieses kulturelle Gebettel hat Gottes Königreich in eine Subkultur verwiesen. Gott hatte niemals vor, das Christentum zu einer Subkultur zu machen. Subkulturen sind solche Kulturen, die einer mächtigeren Kultur untertan sind. Der Kommentar der Welt zur Gemeinde des ersten Jahrhunderts reflektiert den wahren Einfluss, den wir Gott hatte niemals in der Gesellschaft haben sollten. Sie vor, das Christentum proklamierten: »Diese, die den Erdkreis zu einer Subkultur zu aufgewiegelt haben, sie sind auch hiermachen. her gekommen« (Apostelgeschichte. 17,6). Wir sind dazu berufen, die Welt umzudrehen und sie wieder auf ihre Füße zu stellen. Wir sind so lange eine Gegenkultur, bis die Denkweise dieser Welt die Haltung des Königreichs annimmt. Christen sind der Welt nicht untertan, denn Gott hat uns die höchste Autorität zugewiesen, die auf diesem Planeten existiert. Gott hatte niemals vor, das Christentum zu einer Subkultur zu machen. Wenn Christen den Wunsch und den Mut verlieren, das Böse in unseren Tagen zu konfrontieren, werden wir durch Lügenmächte beeinflusst, die ebenfalls beauftragt wurden, die Nationen zu Jüngern zu machen, jedoch im Auftrag einer antichristlichen Agenda. Diese dämonischen Mächte arbeiten daran, den Friedensfürsten zu entthronen, welcher der rechtmäßige Fürst der Ordnungen ist, die eine Gesellschaft aufblühen lassen. Stattdessen setzen sie den Fürst der Finsternis auf den Thron. Als Konsequenz wird eine Kultur mit Prinzipien aktiviert, die dä9
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monisch und nicht durch das Königreich inspiriert ist. Der Fürst der Finsternis arbeitet daran, ein böses Denken zu etablieren, das zu einem zerstörerischen Verhalten führt. Wenn jedoch Jesus regiert, werden die Ordnungen des Königs aktiv, die eine Kultur durch den Sinn Christi transformiert. Mit anderen Worten: Eine Nation, die durch das Königreich regiert wird, beginnt so wie Gott zu denken! Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir lernen, seine Kraft und Autorität zu tragen. Wenn wir als Gläubige streitsüchtig werden, statt Menschen zu sein, die ehrenhaft konfrontieren, werden wir unseren Einfluss auf den kleinen Tümpel unserer Gemeinde reduzieren und im Ozean der Menschheit kraftlos sein. Wir sind dazu da, die Autorität Gottes durch Einladungen und nicht durch Einmärsche und Überfälle in das Leben von Menschen und Nationen zu tragen. Auch wenn wir mit den Mächten der Finsternis streiten, konfrontieren wir Menschen respektvoll, während wir den Nutzen und den Preis eines höheren Königreichs demonstrieren.
Festungen niederreißen Daniel hatte eine Vision von den letzten Tagen, die uns den Punkt, den ich hier anspreche, etwas stärker verdeutlicht. Er schrieb: Und er (der Teufel) wird Worte reden gegen den Höchsten und wird die Heiligen des Höchsten aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden in seine Hand gegeben werden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden Ihm dienen und gehorchen. – Daniel 7,25-27
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Daniel sah, wie der Teufel Zeiten oder Epochen festsetzte und das Gesetz änderte. Diese Epochen oder Zeiten sind den Zeitspannen ähnlich, die wir Agrarzeitalter, Industriezeitalter und Informationszeitalter nennen. Auf dem halben Weg durch die dritte Epoche entzog Gott dem Teufel die Autorität und gab sie seinen Heiligen. Der Teufel versuchte die Zeit zu verstellen, indem er das Gesetz änderte. Das Gesetz zeichnete sich dabei nicht durch die Torah aus, sondern durch die Vorschriften und Regeln der Gesellschaft. Änderungen im Gesetz sind Zeichen der Zeit und Offenbarungen eines neuen Wertesystems der Menschheit in der jeweiligen Epoche. Die Epochen haben sich dann verändert, wenn Menschen anfingen, anders zu denken und Strukturen bildeten, um diese neu entstandene Gesinnung zu erhalten. Diese Strukturen bilden sich im Inneren von Menschen, lange bevor sie als Vorschriften und Regeln der Gesellschaft um sie herum aufkommen. Diese inneren Strukturen werden durch dämonisch inspirierte Instruktionen gebildet, die ihrer Seele die Form gab. Paulus lehrt uns in 2. Korinther darüber. Er schreibt: Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken [im Engl.: Mutmaßungen] und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus. – 2. Korinther 10,3-5 Paulus beschreibt Mutmaßungen, hohe Dinge und Gedanken als Festungen. Festungen sind System aus festgemauertem falschem Glauben, der das Leben Gottes aus den Herzen der Menschen presst. Er verändert die Kultur in einer solchen Weise, dass er letztendlich eine Nation ihrer göttlichen Bestimmung beraubt. Diese Festungen wurden Stein für Stein aufgebaut und zwar 11
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durch absichtliche In-Struktion2 dämonischer Mutmaßungen, wie beispielsweise: »Es gibt keinen Schöpfer. Leben entstand durch einen großen Knall.« oder: »Ein Fötus ist kein Baby. Bevor es aus dem Mutterleib herauskommt, ist es nur Gewebe. Jedoch wird es dann plötzlich zu einem menschlichen Wesen.« Hohe Dinge oder hochmütige Haltungen sehen wir in Meinungsäußerungen wie: »Der Mensch ist Gott und es gibt Niemanden, dem er untertan ist.« Gedanken können vieles sein, jedoch ist ein danke eine Interpretation der Realität und dies ist mit einem Glaubenssystem verbunden, das entweder auf Wahrheit oder Lüge basiert. Falsche ken untergraben die Liebe des Bräutigams und führen letztendlich zu einem Böse Geister sind die ultihalten, das uns selbst verleugmativen Leichenräuber. leugnet, da wir von je her im Bild unseres liebenden Schöpfers gemacht worden sind. Böse Geister sind die ultimativen Leichenräuber. Es sind großartige Neuigkeiten, dass Gott seine Gemeinde dazu ruft, einen übernatürlichen Lebensstil zu entwickeln, der die Heiligen des Allerhöchsten mit Waffen der Kriegsführung ausrüstet. Diese sind nicht fleischlich, sondern göttlich kraftvoll, ein übernatürlich inspiriertes Arsenal der Massenvernichtung! Unter der Decke der Dunkelheit hat der Herr diese Waffen des Lichts ausgeteilt, um uns für eine Masseninvasion gegen die bösen Mächte, welche sich in den Herzen der Menschen versteckt halten, vorzubereiten. Diese bösen Geister sind die ulti-
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Anleitung, Anweisung, Unterricht. An dieser Stelle lassen wir In-Struktion stehen, weil der Autor damit auf eine innere Struktur hinweisen will, die dadurch dämonische Mutmaßungen entsteht. Siehe auch Kapitel 11, Seite 239 (der Herausgeber).
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mativen Leichenräuber, doch der Himmel bricht auf der Erde herein, um Ketten zu sprengen und Gefangene freizusetzen. In den Tagen Daniels zerstörte Nebukadnezar Israel und nahm Daniel und seine drei Freunde gefangen. Die Babylonier hatten jedoch den Faktor X unterschätzt. Wie Superhelden in einem Actionfilm haben diese Jungs angefangen das böse System des antiken Iraks von innen heraus auf übernatürliche und systematische Weise abzureißen. Gott nahm die BabyNebukadnezar dachte, dass er vier junge, lonier durch vier junge jüdische Jungen gefangen nahm, doch es Männer gefangen. waren die Babylonier, die durch den Gott des Himmels gefangen genommen wurden. Während der nächsten 70 Jahre entgingen diese Männer dem Feuerofen, verwandelten Löwen in Miezekatzen und veränderten die Geschichte der Nation durch prophetische Deklarationen und Interpretationen von Träumen. Gott nahm die Babylonier durch vier junge Männer gefangen.
Training für die Welt Im Gegensatz zum Dienst von Daniel erinnert mich vieles beim übernatürlichen Dienst des neuen Millenniums an ein Allradfahrzeug aus der großen Stadt, in der ich aufwuchs. In der Gegend der Meeresbucht war es cool ein Allradfahrzeug zu besitzen. Die Männer kauften diese Trucks, setzten sie höher, montierten riesige Reifen und einen dreifachen Überrollbügel und verkleideten sie mit Chrom. Einige Jahre später zogen wir in die Berge, auf die Trinity Alps. Mir fiel als erstes auf, dass hier niemand seinen Truck aufgebockt oder verchromt hatte. Die meisten dieser Bergbewohner hatten ruppig aussehende Allradautos mit altmodischen Lackierungen und schmalen Reifen, die sich in den Schnee beißen konnten. Sie brauchten sie, um mitten im 13
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Winter in den Wald hinein und wieder raus zu kommen. Sie besaßen sie nicht, um ihr Image zu pflegen. Diese Trucks waren schlicht und ergreifend eine Ausrüstung, die die Menschen aus den Bergen brauchten um zu leben. Gott beabsichtigte niemals, dass die Gaben des Geistes auf die vier Wände der Kirche beschränkt bleiben. Viele Wunder in der Bibel fanden abseits der heiligen Straße in den rauen Hinterhöfen des Marktplatzes statt. Glücklicherweise findet im Königreich ein großer Wandel statt. Wir bewegen uns vom »Dienst für die Heiligen« zum »Dienst von den Heiligen«. Die Gemeinde ist der Ort, an den wir hingehen, um mit den Waffen der Kriegsführung ausgerüstet zu werden und es ist ein guter Platz, um unter der Leitung erfahrener Lehrer so lange zu üben, bis wir geschickt mit diesen Waffen umgehen können. Doch wichtig bei der Ausrüstung, der Entwicklung und dem Training ist, das Ziel des Einsatzes im Blick zu haben. Der vorhergehende Irakkrieg ist dafür ein gutes Beispiel. Bei der Operation Wüstensturm war das US Militär schlecht auf den Kampf vorbereitet. In unsere Panzer, Hubschrauber und Gewehre drang Sand ein und sie versagten ihren Dienst. Unsere Tarnuniformen stachen aus dem Sand Iraks wie ein verwundeter Daumen hervor und unsere Truppen waren nicht vorbereitet, auf die unbeschreibliche Hitze und Sandstürme, die ihnen in der Wüste zu schaffen machten. Eines der Hauptprobleme konnte auf die Tatsache zurückgeführt werden, dass unsere Truppen, mit dem Dschungel Vietnams im Hinterkopf, vorbereitet wurden. Die Wüste Iraks ist weit entfernt von den tropischen Herausforderungen eines Dschungelkriegs. Aber zu der Zeit in der der zweite Irakkrieg anfing, war Amerika bereit, weil unsere Truppen, mit diesem speziellen Schlachtfeld vor Augen, ausgerüstet und ausgebildet worden waren. Ein Training mit Miezekatzen bereitet dich nicht auf die Höhle des Löwen vor.
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Viele Christen sind für den Kampf, der sie auf dem Marktplatz erwartet, Ein Training mit nicht ausgerüstet, da sie in einer UmgeMiezekatzen bereitet bung trainiert haben, die leicht zu dich nicht auf die handhaben war. Sie wurden nicht nur Höhle des Löwen vor. unter netten Menschen trainiert, die Gott bereits kennen und »Christianisch« sprechen, sie wurden für sie ausgebildet. Es ist schwierig für den Löwen bereit zu sein, während man mit und für Miezekatzen trainiert. Um eines klarzustellen: Die Gemeinde sollte ein sicherer Ort sein, um Geistesgaben zu üben und in ihnen zu wachsen. Wenn wir jedoch nur für die Gemeinde trainieren, werden wir unter denen, die in der Dunkelheit verloren sind, völlig erfolglos sein. Man kann nur so lange im Fahrsimulator sitzen, bis es Zeit ist, herauszugehen und das echte Ding zu fahren. Ich erinnere mich, wie unser jüngster Sohn Jason lernte, Pfeil und Bogen zu benutzen. Wir lebten in den Wäldern und bauten ihm ein Ziel an einem Heuballen hinter unserem Haus auf. Er war fünf Jahre alt, als wir ihm den ersten kompletten Bogen kauften. Er ging raus in den Hinterhof und schoss stundenlang auf dieses Ding. Eines Tages, als er seinen Bogen nahm um rauszugehen, bemerkte ich, dass unser Hund sich duckte und das Weite suchte. Du kannst nur so lange üben, bis du den Drang verspürst, deine Fähigkeiten an etwas Lebendigem auszuprobieren. In der Bethel School of Supernatural Ministry3 trainieren wir unsere Studenten mit dem Marktplatz im Hinterkopf. Wenn sie beispielsweise lernen, mit dem Wort der Erkenntnis oder der Prophetie zu dienen, versuchen wir die Möglichkeit der Anwendung so gut wie möglich zu simulieren. Die Studenten ge-
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Bethel Schule des übernatürlichen Dienstes.
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Der übernatürliche Lebensstil
hen zu zweit zusammen und bitten dann den Heiligen Geist um ein Wort der Erkenntnis oder der Prophetie für ihren Partner innerhalb von 30 Sekunden. Es spielt keine Musik im Hintergrund und sie müssen es versuchen, selbst wenn sie falsch liegen. Sie überbringen die Botschaft in umgangssprachlichen Worten, kein Schreien, kein Schütteln, keine Dramatisierung des Wortes, und auch ohne die Verwendung der Sprache einer alten LutherBibel. Warum fordern wir, dass sie auf diese Weise üben? Weil man üblicherweise kein schönes Lied im Hintergrund spielen hat, wenn man im Supermarkt dient. Wir geben ihnen nur 30 Sekunden, damit sie es gewohnt werden, ein Wort schnell zu bekommen und dadurch keine Gelegenheit auf dem Marktplatz verpassen. Sie überbringen das Wort in klarer, verständlicher Umgangssprache, so dass die Menschen der Welt etwas damit anfangen können. Wir lassen sie auch ihren Dienst gegenseitig beurteilen um zu ermitteln, ob das Wort von Gott war und ob es richtig übermittelt worden ist. Wir sagen ihnen: »Schalte deine Gabe der Gnade aus, wenn du deinem Partner Feedback gibst. Sie wollen eine ehrliche Auswertung ihres Dienstes und keine Schmeichelei. Wenn die Studenten Erfahrungen sammeln und anfangen, sehr akkurat zu werden, senden wir sie von einem reifen Leiter begleitet auf die Marktplätze, in die Straßen und in die Schulen, um echten Menschen zu dienen. Wenn sie zurückkehren, besprechen wir den Einsatz, damit sie einen besseren Einblick bekommen, wie sie effektiver werden können. Wie unsere Bethel School of Supernatural Ministry ist dieses Buch Erweckern gewidmet, die sich entwickeln und Geschichte schreiben wollen. Mein Gebet ist, dass sie folgende Eigenschaften entwickeln:
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demütig, aber nicht harmlos ehrenhaft, aber keine Schleimer verlässlich, aber nicht berechenbar kühn, aber nicht ungestüm heilig, aber nicht hinkend geduldig, aber nicht passiv machtvoll, aber nicht kontrollierend ermutigend, ohne zu schmeicheln einfühlsam, aber nicht ängstlich bescheiden, aber nicht widerstandslos zuversichtlich, aber nicht übermütig standhaft, aber nicht eigensinnig lehrbar, aber nicht zahm freundlich, aber nicht ungefährlich scharfsichtig, aber nicht verräterisch konfrontierend, aber nicht streitlustig hartnäckig, aber nicht schroff gehorsam, aber nicht unterworfen ernsthaft, aber nicht langweilig risikofreudig, aber doch weise friedfertig, aber nicht gleichgültig spontan, aber doch vorbereitet gebend, aber auch in der Lage zu empfangen transparent, aber auch fähig, Geheimnisse zu bewahren extrem, aber doch ausgeglichen geist-geführt, aber selbstbeherrscht Menschen untergeordnet, aber Gott folgend
Wenn dein Herz dafür brennt, im Himmel berühmt und in der Hölle bekannt zu sein und du den Mut dazu hast weiterzulesen, treffen wir uns auf den kommenden Seiten dieses Buches.
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Kapitel 2 Opfer, Vampire und Stimmen __________________________
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In der Ortschaft, in der ich aufwuchs, gab es vor unserem Haus entlang der Straße einen Kanal. Eines Tages entschieden mein Freund Ray und ich ein Boot zu bauen, um auf dem »Fluss« zu treiben. Wir gingen zu unserem Haus und fanden etwas Sperrholz, das im Hinterhof herumlag. Wir sägten aus einem großen Stück eine Bootsform aus und nagelten dann ein paar Seitenteile daran. Es schaute ziemlich cool aus und wir waren sehr stolz darauf. Ray und ich trugen das Ding zum Kanal hinunter und hoben es über den Zaun. Wir konnten es kaum erwarten, es ins Wasser zu lassen und dann hinein zu springen. Doch als wir es in den Fluss ließen, fing es zu unserem größten Erstaunen an zu sinken. An der Unterseite des Sperrholzes fiel ein großer Stumpf heraus, wodurch Wasser in das Boot strömte (Ich bin mir sicher, dass es auch an hundert anderen Stellen durchsickerte, aber diese anderen undichten Stellen schienen unbedeutend zu sein). Mit großer Mühe bargen wir das Boot vom Grund des »Meeres«. Wir brachten es dann für ein paar dringende Reparaturen zurück in die Werkstatt. Inmitten unserer Reparaturen an dem Boot kam mein Stiefvater aus dem Haus und schaute, wie wir voran kamen. Wir waren gerade dabei, mit einem großen Bohrer ein weiteres Loch am Rumpf zu bohren. 19
Der übernatürliche Lebensstil
»Was tut ihr da?«, fragte er uns lächelnd. »Durch das Astloch an der Unterseite des Bootes strömt Wasser hinein, also werden wir ein weiteres Loch mit der gleichen Größe am Rumpf bohren, so dass das Wasser dadurch wieder abfließen kann«, antwortete ich. »Oh!«, erwiderte er. »Das macht auf jeden Fall Sinn.« Wir kamen nicht dahinter, weshalb er so sehr lachte, als er weg ging. Wir trugen das Boot zurück zum Kanal und hoben es über den Zaun, um die Jungfernfahrt einzuleiten, doch wir waren schockiert, als wir es ins Wasser ließen. Das Wasser strömte nun durch beide Löcher ein! Unser kleines Boot nahm den gleichen Lauf wie die Titanic und sank auf den Grund des Ozeans. Mein Freund und ich wussten über ein paar einfache Prinzipien nicht Bescheid und dies brachte letztendlich das Schiff zum sinken. Diese Geschichte erinnert mich so sehr an die Gemeinde. Paulus sagte: »Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid. Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden gehörtet, zu den stummen Götzenbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet« (1. Korinther 12,1). Das Wort »Gaben« in diesem Vers steht so nicht im Urtext. Dort steht eigentlich: »Was aber das Geistliche betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass Ihr ohne Kenntnis seid.« Ein solch großer Teil der Gemeinde ist unwissend über die geistliche Welt. Das Resultat ist, dass viele Menschen das Opfer von Sekten wurden, während sie nach Antworten für geistliche Begegnungen suchten. Viele Christen haben keine Ahnung, wie die geistliche Welt arbeitet und auf welche Weise sie von ihr beeinflusst werden. Die Konsequenz daraus ist, dass diesen Menschen oft der Lebenssaft ausgesaugt wird, weil sie Opfer des Unsichtbaren geworden sind.
Opfer, Vampire und Stimmen
Meshas Vögel Die Mitglieder meiner Familie haben die geistliche Welt viele Male selbst erlebt. Meine Enkeltochter Mesha ist keine Ausnahme. Als Mesha 18 Monate alt war, fing sie an, sich ziemlich seltsam zu verhalten. Jamie, meine älteste Tochter, wollte in ihr Zimmer gehen und entdeckte, wie sie sich mit jemand Unsichtbarem unterhielt. Mesha nannte diese unsichtbaren Leute »Vögel«. Zu Anfang dachten wir, dass dies einfach eine ganz normale »Kinder-Spiel-Sache« ist, doch irgendetwas an diesen »Vögeln« verunsicherte uns, obwohl wir es nicht genau deuten konnten. Mesha schien Dinge zu wissen, die ihr, so sagte sie, die »Vögel« erzählt hatten. Eines Tages nahm Jamie mit Mesha ein Bad. Plötzlich füllte die Gegenwart Gottes das Bad in einer solch mächtigen Weise, dass meine Tochter erschrak. Beide richteten sich in der Wanne auf und Mesha rief »Die Vögel sind hier!« Sie fing an zu kichern und zu lachen, als sie mit ihnen sprach. Jamie realisierte sofort, dass diese »Vögel«, zu denen Mesha über Monate hinweg gesprochen hatte, eigentlich Engel waren! Unser Geist führt uns zu Orten, zu denen unser Verstand niemals gehen würde. Als Mesha älter wurde (Sie ist 8 Jahre alt, während dieses Buch geschrieben wird), wurden diese Begegnungen stärker und tiefer. Mesha erzählte, dass der Engel, welcher sie am meisten besuchte, den Name Beniah trägt. Beniah würde oft in verschiedenen Farben wie Gold, Violett und Rot gekleidet kommen, was scheinbar irgendetwas für Mesha bedeutete. Mesha spricht von den Engeln, wie jemand von einem engen Freund spricht. Wie so oft rief mich Mesha auch kürzlich per Telefon an. Ich fragte sie, ob sie in letzter Zeit Beniah gesehen hatte. »Nein« antwortete sie. »Er hat eine Auszeit, da er Gott ungehorsam war.« Wow! Könnte das wahr sein? Ich weiß es nicht wirklich, doch ich habe gelernt, dass ein Großteil des Königreichs im 21
Der übernatürliche Lebensstil
Bereich des Geheimnisvollen liegt. Bill Johnson würde es so sagen »Wenn du alles verstehst, was dir im Königreich passiert, dann hast du mangelnde christliche Erfahrung, denn so viel unseres Lebens im Königreich ist in Geheimnissen verborgen.« Unser Geist kann uns an Orte führen, zu denen unser Verstand niemals gehen würde.
Unser Geist kann uns an Orte führen, zu denen unser Verstand niemals gehen würde.
Einmal zog Mesha ihre Schuhe an, um sich für die Schule fertig zu machen, als ihre Mutter in das Zimmer kam. Sie schaute auf und sagte: »Mama, Jesus hat mich erst vor kurzem in den Himmel mitgenommen.« Sie fuhr fort, um Jamie zu erzählen, dass sie in 14 Tagen 14 Mal im Himmel war.
Jamie fragte sie, ob sie Träume vom Himmel gehabt hätte. »Nein«, erwiderte sie. »Ich habe Visionen.« Jamie sagte: »Siehst du diese Visionen mit deinem Verstand?« »Nein, Mama. Ich sehe sie mit meinen Augen.« Mesha fuhr dann fort, um den Himmel etwas genauer zu beschreiben. Sie sagte: »Der Himmel ist ein sehr schöner Ort und eines Tages werde ich dort leben.« Jamie fragte sie, ob Jesus zu ihr spräche. »Ja« entgegnete sie. »Er erzählte mir, dass er eine Menge für mich zu tun hat!« Mesha mag für dich übernatürlich scheinen, doch die meiste Zeit ist sie einfach ein ganz normales kleines Mädchen, das es liebt, Spaß zu haben. Wenn Leute, so wie Mesha, Begegnungen mit der geistlichen Welt haben und nicht verstehen, was da mit ihnen passiert, suchen sie oft nach Rat in ihrer Ortsgemeinde.
Opfer, Vampire und Stimmen
Das Problem ist, dass viele Leiter im Leib Christi einfach nicht viel von der unsichtbaren Welt verstehen, oder sie glauben überhaupt nicht an so etwas. Als Ergebnis geben sie einen Rat wie: »Du musst einen Psychiater besuchen.« oder »Du musst die Bibel mehr lesen, komme öfters zur Gemeinde und verbringe mehr Zeit im Gebet.« Einige dieser Dinge können bestimmt auf manche Menschen zutreffen, doch diese oberflächlichen Antworten helfen denen nicht, die sich danach sehnen, Verständnis über ihre übernatürlichen Begegnungen zu erhalten. Um es noch schlimmer zu machen: Wenn diese Leute, die solche Begegnungen haben, ihre Geschichte mit einem Hellseher oder einem Buddhist teilen oder mit jemandem, der im Okkultismus oder New Age lebt, werden sie gewöhnlich von diesen Leuten verstanden und merken, dass diese ähnliche Begegnungen hatten. Die Tatsache, dass ungläubige Leute ähnliche geistliche Erfahrungen haben, ist für manche Christen ein Zeichen dafür, dass all diese Begegnungen von der dunklen Seite sind und dass man sich davon abkehren muss. Das ist einfach nicht wahr. Geistliche Begegnungen sind durch die ganze Bibel hinweg üblich. Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament wird von vielen geistlichen Phänomenen wie Trancen, Besuchen von Engeln, Visionen, Erfahrungen mit dem dritten Himmel und Dämonenaustreibungen berichtet. Auch wenn es allgemein wahr ist, dass viele spirituelle Begegnungen von der dunklen Seite sind, ändert dies nichts an der Tatsache, dass das Königreich Gottes auch eine geistliche Erfahrung ist. Gott ist oft der, der solche Manifestationen einleitet. Was denkst du, woher der Teufel die Ideen für diese Dinge hat? Er ist kein Schöpfer, nur ein Nachmacher. Es folgen einige Beispiele von übernatürlichen Begegnungen, die Menschen aus der Bibel mit der geistlichen Welt hatten. Ich werde später in diesem Buch manche etwas genauer betrachten.
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Der übernatürliche Lebensstil
Trancen Hier ist der Bericht von Lukas, in dem er über eine Trance von Petrus erzählt. Diese Geschichte führte zur ersten Bekehrung einer heidnischen Familie. Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich einem großen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen; darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! – Apostelgeschichte 10,9-16
Menschen, die durch die Luft fliegen Hier kommt eine seltsame geistliche Erfahrung, die Hesekiel hatte. Ich wette, dass wir alle ein wenig überrascht wären, eine Hand zu sehen, die unseren Pastor schnappt und durch die Lüfte fliegen lässt. Und es geschah im sechsten Jahr, im sechsten Monat, am Fünften des Monats: Ich saß in meinem Haus, und die Ältesten von Juda saßen vor mir, und dort fiel die Hand des Herrn, HERRN, auf mich. Und ich sah: und siehe, eine Gestalt mit dem Aussehen eines Mannes: von seinen Hüften an abwärts Feuer; und von seinen Hüften an aufwärts wie das Aussehen eines Glanzes, wie das Funkeln von glänzendem Metall. Und er streckte etwas wie eine Hand
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aus und nahm mich beim Haarschopf meines Kopfes. Und der Geist hob mich zwischen Erde und Himmel empor und brachte mich in Gotteserscheinungen nach Jerusalem, an den Eingang des Tores des inneren Vorhofs, das nach Norden weist, wo der Standort des Götzenbildes der Eifersucht war, das zur Eifersucht reizt. – Hesekiel 8,1-3
Tote Menschen kehren zurück Wie würdest du es finden, wenn du zum Supermarkt gehst und dort König David begegnest oder im Drogeriemarkt auf Königin Esther triffst? Nun, genau das passierte in der nächsten Geschichte. Und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt, und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen. – Matthäus 27,52-53 Eine ähnlich seltsame Erfahrung haben Jesus und drei seiner Jünger gemacht. Sie gingen auf einen Berg, auf dem Jesus anfing zu strahlen (dies geschah übrigens vor seiner Auferstehung), worauf zwei tote Heilige auftauchten und anfingen, mit ihm zu reden. Als wäre das nicht schon verrückt genug, fing noch eine Stimme, vom Himmel her, an zu rufen! Dieses Erlebnis ließ den Jüngern die Knie zittern. Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet; und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, so wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann. Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie unterredeten sich mit Jesus. Und Petrus begann und sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei Hütten machen, 25
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dir eine und Mose eine und Elia eine. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn sie waren voller Furcht. Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört! – Markus 9,2-7
Besuche von Engeln Engel hatten einen bedeutenden Anteil im Leben der ersten Gemeinde. Sie werden allein im Neuen Testament über 190 Mal erwähnt. Der Heilige Geist taucht im Neuen Testament nur 27 Mal mehr auf. Ich sage damit nicht, dass Engel genau so wichtig wie Gott selbst sind. Ich zeige damit nur auf, dass die Menschen des Neuen Testaments ihnen auffallend oft begegneten. Gott sandte einen Engel, um die Ehe von Joseph und Maria, der Mutter von Jesus, zu retten. Mit dem Ursprung Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht öffentlich bloßstellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. Während er dies aber überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. – Matthäus 1,18-20 Die nächste Geschichte handelt von einem Engel, der einen Gefängnisausbruch in Herodes Hochsicherheitsgefängnis durchführt. Er befreit Petrus, indem er ihn direkt durch das Haupttor hinausführt. Ich frage mich, was wir denken würden, wenn jemand in unsere Gemeinde käme und uns erzählen würde, dass
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ihn ein Engel gerade aus einem Hochsicherheitsgefängnis befreit hat. Um jene Zeit aber legte Herodes, der König, Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln; er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und als er sah, dass es den Juden gefiel, ließ er weiterhin auch Petrus festnehmen - es waren aber die Tage der ungesäuerten Brote. Den setzte er auch, nachdem er ihn ergriffen hatte, ins Gefängnis und übergab ihn an vier Abteilungen von je vier Soldaten zur Bewachung, wobei er beabsichtigte, ihn nach dem Passah dem Volk vorzuführen. Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott. Als aber Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Soldaten, gebunden mit zwei Ketten, und Wächter vor der Tür verwahrten das Gefängnis. Und siehe, ein Engel des Herrn stand da, und ein Licht leuchtete im Kerker; und er schlug Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und binde deine Sandalen unter! Er aber tat es. Und er spricht zu ihm: Wirf dein Oberkleid um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte und wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah; er meinte aber, eine Erscheinung zu sehen. – Apostelgeschichte 12,1-10 Die Reaktion der Gemeinde auf die Befreiung von Petrus macht einiges klar. Als er zu dem Haus kam, in dem sie für seine Befreiung beteten, dachten die Leute, es sei ein Engel und sie weigerten sich zu glauben, dass er es ist. Die Sichtung von Engeln muss sehr gewöhnlich gewesen sein, da es weniger Glauben brauchte anzunehmen, dass dort ein Engel in der Tür stand, der wie Petrus aussah, anstatt zu glauben, Gott hätte ihre Gebete erhört.
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Als sie aber durch die erste und die zweite Wache gegangen waren, kamen sie an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, das sich ihnen von selbst öffnete; und sie traten hinaus und gingen eine Straße entlang, und sogleich schied der Engel von ihm. Und als Petrus zu sich selbst kam, sprach er: Nun weiß ich in Wahrheit, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich gerettet hat aus der Hand des Herodes und aller Erwartung des Volkes der Juden. Und als er das erkannte, kam er an das Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten. Als er aber an die Tür des Tores klopfte, kam eine Magd mit Namen Rhode herbei, um zu öffnen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, öffnete sie vor Freude das Tor nicht; sie lief aber hinein und verkündete, Petrus stehe vor dem Tor. Sie aber sprachen zu ihr: Du bist von Sinnen. Sie aber beteuerte, dass es so sei. Sie aber sprachen: Es ist sein Engel. Petrus aber fuhr fort zu klopfen. Als sie aber geöffnet hatten, sahen sie ihn und waren außer sich. – Apostelgeschichte 12,11-16
Wir müssen wissen, was hinter der Tür ist Gemeindeleiter entwaffnen oft die Christen, für die solche Manifestationen normal sind, weil sie die gleichen Dinge in Sekten oder im Okkultismus sehen. Sie bringen schlecht ausgerüstete Gläubige hervor, die statt dämonische Geister auszutreiben, vergeblich versuchen, diese machtlos zu predigen. Dadurch wird den Geistern einfach erlaubt, die Welt weiterhin zu quälen. Gott sieht für sein Volk das Beste vor, die am besten ausgerüstete und am besten trainierte Armee, die diesen Planet je beehrt hat. Jedoch hat das fehlende Verständnis unter Christen ein geistliches Vakuum in der Welt geschaffen, das den Sekten und dem Okkultismus erlaubte, sehr schnell zu wachsen. Sie sind zu offenen Rechnungen der Christen geworden und sie müssen aufgehalten
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werden! Gott möchte, dass Sein Volk die beste Armee aller Zeiten ist. Die Welt hungert nach geistlichem Verständnis. Dies sollte ein historischer Zeitpunkt für die Gemeinde sein, ein Höhepunkt der Zeitalter. Schau dir die Filme an, welche die Gott möchte, dass Sein letzten 20 Jahre aus Hollywood hervorVolk die beste Armee kamen. Von Der Exorzist bis hin zu aller Zeiten ist. Harry Potter sind die Leute von der geistlichen Welt fasziniert. Doch statt die Gelegenheit zu ergreifen, werden viele Christen von bösen Geistern überrumpelt, die ihren Müll durch die Verbreitung von Sekten in unseren Familien ausbreiten. Wir müssen jetzt aufstehen und an die vorderste Front des geistlichen Verständnisses kommen, so dass wir die Nation aus der Dunkelheit ins Licht führen können. König Salomo sagt »Für den Verständigen ist Erkenntnis ein Leichtes« (Sprüche 14,6b). Wir bekommen den Schlüssel der Erkenntnis, wenn wir das Herz Gottes, die Welt des Unsichtbaren und die Verantwortung und Autorität, die wir in Christus haben, verstehen. Hier ist ein Beispiel, mit dem ich meine Gedanken auf den Punkt bringen möchte. Vor einer Weile lief ich an unserem Tonstudio in der Bethel Gemeinde vorbei und wurde auf ein Schild aufmerksam, welches schon Jahre lang an der Tür hing. Da stand: »Stopp, stillende Mütter.« Das Tonstudio dient sonntags als Stillraum für Mütter. Plötzlich kam mir die Offenbarung: Wenn dir nicht bewusst wäre, dass das Studio auch ein Stillraum für Mütter ist, könntest du das Schild nicht verstehen. Ich habe mir über die möglichen Botschaften Gedanken gemacht, die das Schild für solche beinhaltet, die von der Mehrfachnutzung des 29
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Raumes nichts wissen. Könnte es vielleicht bedeuten: »Stopp für stillende Mütter. Alle anderen können durchgehen«? Oder wie wäre es mit: »Wir müssen Mütter aufhalten zu stillen.« Oder deutet es auf etwas hin wie: »Jeder kann stillen, ausgenommen Mütter?« Natürlich hören sich diese Beschreibung für jene blöd an, die wissen, was am Wochenende in diesem Raum vor sich geht. Es ist klar, dass dieses Schild überhaupt nicht für stillende Mütter ist. Es wurde eigentlich für alle anderen geschrieben. Es ist offensichtlich, dass es meint: »Komm nicht rein, denn hier sind Mütter, die ihre Babys stillen!«. Ähnlich ist es auch mit uns. Um zu begreifen, was eigentlich in diesen übernatürlichen Begegnungen passiert, müssen wir verstehen, was hinter dem Schleier des Unsichtbaren vor sich geht. So wie bei dem Beispiel mit dem Tonstudio denken wir uns die seltsamsten Interpretationen dieser Erfahrungen aus, wenn wir nicht wissen, wie die geistliche Welt tickt. Wenn wir nicht in die kommenden Zeiten schauen, werden wir zu Opfern des Unsichtbaren. Werde nicht zum Opfer des Unsichtbaren. Dieses Mandat wurde zum Auftrag für dieses Manuskript. Ich widme dieses Buch den offen gelegten Geheimnissen des Königreiches Gottes (die in einem Bereich liegen, der für die meisten von uns unsichtbar ist), um die Heiligen mit geistlichen Gaben auszurüsten und sie zu trainieren, eine strategische Allianz mit den himmlischen Verbündeten zu bilden. Es ist der Schrei meines Herzens, dass dieses Buch den Leib Christi zu Siegen führen wird, von denen er zuvor noch nie gehört oder die er noch nie in der Geschichte der Welt erlebt hat, um letztendlich den Himmel auf die Erde zu bringen.
Werde nicht zum Opfer des Unsichtbaren.
W ILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT Leitfaden für die Ent wicklung des prophetischen Dienstes
Martin Scott Willkommen in der Zukunft ist zum einen ein Handbuch über Prophetie, prophetische Begabung und Propheten. Es enthält Prinzipien, die jedem die Möglichkeit eröffnen, unabhängig der jeweiligen Erfahrungen, die schon gemacht wurden, im Prophetischen zu wachsen. Zum anderen ist das Buch ein prophetischer Ruf an uns, zu erkennen, dass ein neuer Tag anbricht, ein Tag, an dem Propheten freigesetzt werden, ein Tag, an dem eine Generation aufsteht, die sich nicht darauf einstellt, einfach nur das zu tun, was all die Generationen vor ihr taten, sondern auf eine neue Freisetzung der Kraft des Evangeliums hin drängt. Das Buch weist auf die bevorstehende Ära einer neuen Freisetzung von apostolischer Autorität hin, einer Autorität, die frei von Machtpolitik ist und sich deshalb entfaltet, weil diejenigen, die tiefer in das Prophetische vordringen wollen, den Weg dazu bahnen. Alles in allem ist es ein Buch, das jeden dazu einlädt, weiterzugehen, die Angst vor dem Versagen abzulegen und zu begreifen, dass der Herr ein neues Maß an Freiheit bringt.
Bestell-Nr.: 3598300 | ISBN/EAN: 9783940538000 | Seitenzahl: 160 Seiten | Einband: Paperback | Maße: 205x13x135 mm | Gewicht: 192 Gramm | Erschienen: 18.07.2007 | Verlag: Grain-Press Erhältlich unter: www.grain-press.de und www.asaph.de
H ERAUSFORDERUNG T RANSFORMATION Eine Theologie, die Städte verändert
Martin Scott Die Herausforderung, vor der die Kirche im Allgemeinen steht, ist es, sich als Leib Christi in die Gesellschaft hineinsäen zu lassen, damit die wunderbare Geschichte der Erlösung fortgesetzt wird. Die Herausforderung, vor der die Leiterschaft der Kirche steht, ist es, eine Vision davon zu bekommen, wie die erlösende Botschaft zur ganzen Schöpfung kommt. Zu oft entwickeln Leiter eine Vision, die sich um das Wachstum der Kirche und ihrer Aktivitäten herum zentriert und mit Kontrollstrukturen aufrecht-erhalten wird. Eine kirchenzentrierte Vision kann nur zeitlich befristet sein und muss ständig sterben, damit Jesus zum Mittelpunkt wird in der Geschichte Gottes, die vom Heiligen Geist dirigiert wird. Martin Scott stellt sich in dem vorliegenden Buch dieser Herausforderung. Martin Scott ist weithin als Gebetsleiter und -stratege mit einer starken prophetischen Begabung bekannt. 1998 begann er unter dem Schirm von »Sowing seeds for Revivial« mit Teams in verschiedene Gebiete zu reisen, um Einheit und ortsbezogene Gebetsstrategien zu fördern. Dies führte ihn durch viele europäische Länder, nach Kanada, Brasilien und in die USA. Für sein einzigartiges Forschungsprojekt über Die Eschatologie der Neuen Gemeindebewegung erhielt er von der Brunel Universität den Master in Theologie. Bestell-Nr.: 3598305 | ISBN/EAN: 9783940538055 | Seitenzahl: ca. 280 | Einband: Paperback | Maße: 205x21x135 mm | Gewicht: ca. 320 Gramm | Erschienen: Mai 2009 | Verlag: Grain Press Erhältlich unter: www.grain-press.de und www.asaph.de
UND DER HIMMEL BRICHT HEREIN Wie man ein Leben voller Wunder führt – Ein praktischer Leitfaden
Bill Johnson Dieses Buch fordert Nachfolger Jesu heraus, täglich ein Leben in der übernatürlichen Kraft des Heiligen Geistes zu führen. Wir entdecken neu unsere wahre Identität in Gott, sodass wir in die Verheißungen Gottes bezüglich des Übernatürlichen hineinkommen. Bill Johnson lehrt nicht nur über Zeichen und Wunder, sondern er pflanzt dies durch eine veränderte Denkweise in uns hinein.
Bill Johnson und seine Frau Beni sind die Hauptpastoren der Bethel Church in Redding, Kalifornien. Er und seine Frau dienen in einem Leiterschaftsnetzwerk, das über Konfessionsgrenzen hinausgeht, einer wachsenden Anzahl von Gemeinden. Er ist Pastor der fünften Generation mit einem reichen Erbe im Heiligen Geist. Er und seine Frau haben drei Kinder und sechs Enkelkinder.
Bestell-Nr.: 3598301 | ISBN/EAN: 9783940538017 | Seitenzahl: 250 | Einband: Paperback | Maße: 205x18x135 mm | Gewicht: 280 Gramm | Erschienen: Oktober 2007 | Verlag: Grain Press Erhältlich unter: www.grain-press.de und www.asaph.de
G OTTES ANGESICHT SEHEN Die einzigartige Suche nach Gottes Herrlichkeit
Bill Johnson Leseprobe: Unterm Strich geht es also darum, alles von uns selbst zu geben, um alles von ihm zu bekommen. Es gab nie einen besseren Deal. Wenn wir uns diesen Tausch einmal anschauen, erkennen wir, dass alles, was bisher Bedeutung hatte, nichts mehr bedeutet. Ein Leben ohne Leidenschaft macht einem Leben in zwangloser Unbekümmertheit Platz. Es ist nicht nur so, dass in diesem Moment der Begegnung alles zu sterben beginnt, was in unserem Leben nicht mit dem Reich Gottes vereinbar ist. Nein, zugleich fängt auch die überlegene, übernatürliche Realität seines Königreiches an in uns lebendig zu werden. Es ist unmöglich, jemandem zu begegnen, der so überwältigend ist, und trotzdem weiterhin am Status Quo festzuhalten. Diese Reise ist so heilig, so verzehrend, dass sehr wenige ihrem Ruf folgen. Obwohl diese Suche im Herzen eines jeden Mannes, jeder Frau und jeden Kindes angelegt ist, scheinen die meisten taub dafür zu sein. Es geschehen viele Dinge, die unser Verlangen ersticken sollen, das Angesicht des Einen zu suchen, in dessen Bild wir erschaffen sind. Entweder werden wir erfasst von den vorherrschenden Winden der weltlichen Vernunft oder vom Schmerz der religiösen Enttäuschung. Diese Kräfte bringen uns dazu, die wichtigste Suche unseres Lebens aufzugeben und uns dem Impuls hinzugeben, der die Menschheit seit ihrem Fall infiziert hat – dem Impuls, sich vor Gott zu verstecken.
Bestell-Nr.: 3598304 | ISBN/EAN: 9783940538048 | Seitenzahl: ca. 240 | Einband: Paperback | Maße: 205x18x135 mm | Gewicht: ca. 290 Gramm | Erschienen: Oktober 2008 | Verlag: Grain-Press Erhältlich unter: www.grain-press.de und www.asaph.de
N EUES DENKEN – N EUE VOLLMACHT Wie man zu einem Leben voller Wunder kommt
Bill Johnson Wir alle können ein Leben in übernatürlicher Kraft leben. Diese geistliche Dimension sollte uns genauso zur Routine werden wie Gebet, Anbetung und Bibellesen. In diesem Buch werden die Scheuklappen religiöser Beschränkung von uns entfernt. So sehen wir unser persönliches Leben verändert, die Verlorenen erlöst und ganze Städte transformiert. Wir lösen uns von einem rein intellektuellen Glauben und klinken uns ein in den Überfluss der wunder-wirkenden Autorität Gottes. Dadurch werden Fluten von Gottes Herrlichkeit freigesetzt. Aus dem Inhalt: Ändere dein Denken | Gottes Wohnung sein | Offenbarung und Verständnis | Verstehen ist eine Erfahrung | In der Schule der Wunder | Von Schuld befreit | Erinnere dich | Ungewissheit aushalten | Lerne von deinem Körper | Träumen mit Gott | Das Übernatürliche erben Bestell-Nr.: 3598302 | ISBN/EAN: 9783940538024 | Seitenzahl: ca. 180 | Einband: Paperback | Maße: 205x14x135 mm | Gewicht: 218 Gramm | Erschienen: 29.08.2007 | Verlag: Grain-Press Erhältlich unter: www.grain-press.de und www.asaph.de