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Gabe Poirot

18 Tage im Himmel

Ich verließ meinen Körper und begegnete Jesus – was er mir sagte, wird deine Ewigkeit verändern!

GloryWorld-Medien


1. Auflage 2026 © Copyright 2026 Gabe Poirot © der deutschen Ausgabe 2026 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany Originally published in English under the title „18 Days in Heaven – I left my body. I met Jesus. What he told me will alter your eternity” by Destiny Image Publishers, Inc., P.O. Box 310, Shippensburg, PA 17257-0310, USA. Alle Rechte vorbehalten Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Übersetzung „Neues Leben. Die Bibel“ © der deutschen Ausgabe 2002 / 2006 / 2024 SCM R.Brockhaus entnommen. Weitere Bibelübersetzungen: ELB: Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung 2006 (ELB) GNB: Gute Nachricht Bibel, 2018 HfA: Hoffnung für alle, Basel und Gießen, 1983 LUT: Lutherbibel, Revidierte Fassung von 2017 NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung © 2013 Karl-Heinz Vanheiden SLT: Schlachter 2000 Außerdem wurden zum Teil folgende englische Bibelübersetzungen direkt ins Deutsche übersetzt: AMP: Amplified® Bible, © 1954, 1958, 1962, 1964, 1965, 1987 by The Lockman Foundation. MSG: Peterson, Eugene H., The Message: The Bible in Contemporary Language. NavPress 2002 NLT: Holy Bible, New Living Translation, © 1996, 2004, 2015 by Tyndale House Foundation TPT: „The Passion Translation“ © 2013 Übersetzung: Elisabeth Mühlberger Lektorat: Janet Mayer, Klaudia Wagner-Diehl, www.wortwirkt.de Satz: Manfred Mayer Umschlaggestaltung: Destiny Image Publishers / Jens Neuhaus, www.7dinge.de Druck: CPI books GmbH, Leck Printed in Germany ISBN: 978-3-95578-668-7 Bestellnummer: 356668 Erhältlich beim Verlag: GloryWorld-Medien Beit-Sahour-Str. 4 46509 Xanten Tel.: 02801-9854003 Fax: 02801-9854004 info@gloryworld.de www.gloryworld.de oder in jeder Buchhandlung


Stimme zum Buch John Burke, New York Times-Bestsellerautor von Imagine Heaven

In den letzten vier Jahrzehnten habe ich fast 1.500 Fälle von Nahtoderfahrungen untersucht, doch der von Gabe Poirot ist einer der wundersamsten und beeindruckendsten Fälle, denen ich je begegnet bin. Außerdem ist er gut biblisch begründet. Wenn du Gabes Bericht liest, wirst du von der wundervollen Person Christi fasziniert sein und über den beglückenden Ort staunen, den Gabe erlebt hat. Vor allem aber wirst du durch die leidenschaftliche Art und Weise, wie allein Gott dich sieht, verwandelt werden.


Inhalt

Einleitung ............................................................................................................ 11 1 Tod und Leben ......................................................................................... 13 2 Als mein Geist meinen Körper verließ ............................................. 15 3 Wenn dein ganzes Leben auf die Wiedergabetaste drückt ... 19 4 Die Uhr des Himmels ............................................................................. 21 5 Du hast einen Termin mit Gott .......................................................... 23 6 Die Narben, die noch immer sprechen ........................................... 31 7 Wertvolle Erkenntnisse aus meinem Lebensrückblick .............. 35 8 Bedingungslose Liebe ........................................................................... 41 9 Ich sah den Anfang der Menschheit ................................................ 43 10 Von Angesicht zu Angesicht ............................................................... 47 11 Seine Persönlichkeit ............................................................................... 51 12 Sein Aussehen ........................................................................................... 53 13 Farben und Lieder im Himmel ............................................................ 59 14 Ich sah den Moment, als Mose Christus begegnete ................. 65 15 Liebevolle Korrektur und heiliges Feuer ......................................... 67 16 Unermüdliche Liebe; wenn die Fäuste fliegen ............................. 71 17 Warum lässt Gott das Böse auf der Welt zu? ............................... 79 18 Könnte sogar Hitler …? .......................................................................... 83 19 Das Buch des Lebens des Lammes ................................................... 87


18 TAGE IM HIMMEL

20 Die gefallenen Engel .............................................................................. 91 21 Ich sah seine Tränen .............................................................................. 95 22 Alle, die ich im Himmel sah ................................................................. 99 23 Der verborgene Schatz in unseren sieben Sinnen ................... 103 24 Die Krone auf seinem Haupt ............................................................ 105 25 Die wahre Definition von Liebe ....................................................... 113 26 Die Bücher im Himmel ........................................................................ 117 27 Ich sah Elisa auf der Zeitleiste .......................................................... 119 28 Das Licht, das von Wissenschaftlern bei der Empfängnis dokumentiert wurde ............................................................................ 123 29 Als ich in meinen Körper zurückgesandt wurde ....................... 127 Fazit: Du brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben ................ 145 Bonus: Antwort an die Kritiker ................................................................. 147 Zum Autor ........................................................................................................ 149


Mein besonderer Dank gilt Aaron Clark und John Michael Howell, die nach meinem Unfall halfen, mich zu retten, die Gebetsabende für mich leiteten und während der ganzen Zeit standhaft geblieben sind. Ich werde euch für immer dankbar sein!


Einleitung

Es war ein ganz normaler Tag gewesen, und ich hätte nie gedacht, dass ich meinem letzten Atemzug so nah kommen würde. Mein Bericht dreht sich um meine persönlichste und kostbarste Erfahrung, die ich mir selbst nie hätte vorstellen können. Meinem Schöpfer von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen, hat mein Leben für immer verändert; und während du dieses Buch liest, bitte ich dich von ganzem Herzen, jedes einzelne Kapitel als etwas sehr Kostbares zu betrachten. Ich habe dieses Buch nicht geschrieben, um dich nur zu „unterhalten“ oder meine Erfahrung als Sensation darzustellen. Ich möchte dir einfach den vorstellen, bei dem ich war, nachdem ich meinen Körper verlassen hatte. Nachdem ich vier Jahre lang meinen Laptop immer wieder öffnete und darum rang, meine Erfahrung überhaupt in verständliche Worte zu fassen, hat er mich endlich dazu befähigt, diese kostbaren Einzelheiten mit dir zu teilen. Mein Gebet ist, dass du diese Begegnung nicht nur aus der Ferne betrachtest, sondern dass du dich in meine Lage versetzen kannst. Aus diesem Grund hat er mir aufgetragen, dies für dich zu schreiben. Dein letzter Atemzug ist viel näher, als du denkst.

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Tod und Leben Wenn die Lichter ausgehen, fängt die Geschichte erst an.

Piep. Piep. Piep. Überall war Blut. Ich war bewusstlos und reagierte nicht. Meine Lungen hatten versagt. Der Rhythmus des Herzmonitors hallte wie ein Countdown durch den Krankenwagen. Jede Sekunde fühlte sich schwerer an als die vorherige. Die Sanitäter tauschten Blicke aus, schweigend, aber wissend. Sie hatten das schon einmal gesehen – die blasse Haut, die unregelmäßige Atmung, ein Körper, der zwischen Leben und Tod schwebte. Aber dieser Fall war anders. Ich war jung. Viel zu jung. Ich war nur noch einen Monat von meinem 21. Geburtstag entfernt. Das war’s dann wohl mit meiner Party. Mein Hinterkopf war hart auf dem Asphalt aufgeschlagen. Mein Gehirn nahm den Schmerz nicht einmal wahr; es schaltete einfach ab. Blut strömte aus meinen Ohren – der einzige Weg, auf dem der Druck entweichen konnte. Mein Körper hatte sich gegen sich selbst gewandt – Erbrochenes sammelte sich in meinen Lungen. Als ich in der Notaufnahme ankam, stand das Urteil bereits in ihren Augen: Das hier war das Ende. Fälle wie der meine gehen selten gut aus. Die Statistiken waren unerbittlich. Sie sagten, selbst wenn ich jemals zurückkommen sollte, wäre es ein Leben, das man kaum als solches bezeichnen könnte. Meine Eltern, noch 1.600 Kilometer entfernt, erhielten den Anruf, den keine Mutter und kein Vater jemals hören sollte: „Sie müssen sofort kommen.“ Die Krankenschwestern sprachen bereits in der

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18 TAGE IM HIMMEL

Vergangenheitsform von mir: „Er hat wohl noch nicht einmal ein Testament geschrieben, oder?“ Und dennoch, inmitten all dessen, was auf Erden so „endgültig“ schien, war da diese Stimme, die mich höher rief – zu leise für menschliche Ohren, aber stark genug, meine gesamte Realität ins Wanken zu bringen. Denn was niemand wusste, was niemand wissen konnte: Der Körper, der in diesem Krankenhausbett lag, war nicht wirklich ich. Ich hatte ihn bereits verlassen. Von dem Moment an, als mein Schädel auf dem Asphalt aufschlug, war ich nicht mehr in dieser Welt. Mein Geist war aufgebrochen und hatte meinen Körper zurückgelassen wie einen leeren Handschuh. Und was ich sah, was ich jenseits des Schleiers dieses Lebens erlebte, war realer als alles, was ich jemals hätte erwarten können. Ich lade dich einfach ein, dir die Frage zu stellen: Was wäre, wenn? Eines Tages, bald genug, wird dein letzter Atemzug kommen, und auch du wirst diese Erde verlassen; deshalb habe ich dies für dich geschrieben. Du musst die Wahrheit erfahren. Am Ende dieses Buches wirst du endlich verstehen: Der Himmel ist nicht nur ein Ort. Der Himmel ist ER.

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Als mein Geist meinen Körper verließ Nie hätte ich gedacht, dass ich meinen Körper einmal von oben betrachten würde.

Wir rasten mit etwa 50 km/h die Straße hinunter. Mein Freund John Michael und ich waren gerade um eine Ecke gebogen, als mein Elektro-Skateboard gegen eine kleine Unebenheit mitten auf der Fahrbahn prallte. Ich machte einen Rückwärtssalto vom Board und landete direkt auf meinem Schädel. Genau in diesem Moment glitt ich einfach aus meinem Körper heraus, und von oben her, sah ich alles. Meinen Körper unter mir zu sehen und das, was als Nächstes geschah, war nicht nur unwirklich; es stellte alles in Frage, was ich je geglaubt hatte. John Michael drehte sich völlig geschockt um und sah meinen scheinbar leblosen Körper auf der Straße liegen. Er stürzte zu mir. Während Blut aus meinen Ohren strömte und Erbrochenes meine Lungen füllte, hielt er mich aufrecht. Sofort rief er den Notruf an. Ich lag weit vom Skateboard entfernt. Aaron, mein anderer Freund, kam herbeigerannt, und sowohl er als auch John Michael gerieten in Panik und versuchten, mich wachzurütteln. Doch es kam keine Reaktion, außer dass mein Körper steif wurde. Ich war starr, und meine Augen waren leblos. Mein 20-jähriger Körper lag praktisch tot in John Michaels Armen. Während sie ausharren und auf den Krankenwagen warten mussten, konnten sie nichts anderes tun als beten. Sie konnten nicht fassen, dass etwas so Schreckliches in nur einem Augenblick direkt vor ihren Augen geschehen konnte. Doch ich selbst spürte weder Schmerz noch Kummer. 15


18 TAGE IM HIMMEL

Der Krankenwagen traf schnell ein, und innerhalb von Sekunden wurde ich auf eine Trage gelegt, während die Sanitäter fieberhaft versuchten, Sauerstoff in meine Lungen zu bekommen. Ich zeigte keinerlei Reaktion. Mein Körper wurde sofort in die Notaufnahme gebracht, aber mein Geist hatte ein anderes Ziel. Weg. Einfach so. Endlich fühlte ich mich frei. All die Last, all die Schwere auf meiner Seele, löste sich einfach in Luft auf.

CT-Aufnahme kurz nach dem Unfall (swelling = Schwellung, broken skull =gebrochener Schädel)

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K o st ba r & ze rbrec h li ch

Ich hörte nicht auf zu existieren oder „schlief ein und träumte“. Stattdessen war es, als hätte ich einfach einen alten, abgetragenen Anzug abgestreift. Ich sah meinen Körper, aber das war nicht ich. Wer ich wirklich war – mein Geist – wurde nach oben in einen Tunnel aus reinem, lebendigem und freudvollem Licht gesogen. Ich wurde nicht einfach nur in eine größere „Höhe“ nach oben gehoben. Ich wusste, dass ich den Schleier durchbrach. Während ich durch einen senkrechten Tunnel hinauftransportiert wurde, sah ich das Licht nicht nur über mir – es war weder fern noch getrennt von mir. Je näher ich kam, desto mehr umhüllte es mich, legte sich um mich, zog mich hinein, als gehörte ich dazu. Es war nicht nur etwas, dem ich mich näherte, sondern etwas, dessen Teil ich wurde. All die Dunkelheit und der Tod verblassten in der Ferne. „Du hast einen Termin.“

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Wenn dein ganzes Leben auf die Wiedergabetaste drückt Stell dir vor, dein ganzes Leben zieht in einem Augenblick an dir vorbei

Kennst du das Gefühl, wenn du versuchst, mit dem Auto durch eine tiefe Schlammgrube zu fahren? Egal, wie viel Gas du gibst, egal, wie schnell sich die Räder drehen, du steckst fest. Du rutschst, drückst, kommst aber nicht vom Fleck. Doch in dem Moment, in dem deine Reifen endlich greifen, schießt der Wagen mit voller Wucht nach vorn. Genauso fühlte es sich an, als ich meinen Körper verließ. Auf der Erde war es, als hätte ich mich durch etwas unendlich Zähes bewegt, eine Welt, die an mir klebte wie Teer, die mich verlangsamte, mich festhielt. Aber meine Befreiung geschah mühelos. Mit jedem Sekundenbruchteil wurde der Widerstand geringer. Ich war nicht länger gefangen. Ich sah mein ganzes Leben blitzartig vor mir vorbeiziehen. Es war wie die Wiedergabe einer Filmaufnahme, die all die Jahre, die ich gelebt hatte, zusammenpackte und sie dann in nur einem Moment abspielte. Sofort wurde mir klar, dass ich nur einen winzigen Bruchteil dessen gesehen und erlebt hatte, was DIE LIEBE die ganze Zeit für mich getan hatte. Vor meinem Unfall dachte ich, ich hätte schon eine Menge erreicht und sei sehr erfolgreich. Ich hatte einen Hochschulabschluss, keine Schulden, gute Freunde und eine Familie; ich arbeitete hart, hatte einen YouTube-Kanal und spendete für Arme und Obdachlose. 19


18 TAGE IM HIMMEL

Mein Leben war nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Es gab viele Dinge und materielle Gegenstände, die bei Weitem nicht so viel bedeuteten, wie ich gedacht hatte, und andere Situationen und Menschen, die viel wichtiger gewesen waren, als mir damals bewusst war. Zeit war so viel wertvoller, als ich je gedacht hatte. Aber das Schöne an diesem Lebensrückblick war, dass ich IHN sofort sah – immer direkt neben mir, egal wie sehr ich ihn damals geleugnet oder nicht an seine Gegenwart geglaubt hatte. Seine Gnade war mir nachgeeilt, egal wie weit ich davonlief. Ich werde später in diesem Buch noch ausführlicher auf diesen Lebensrückblick eingehen, aber zuerst musst du verstehen, was als Nächstes geschah.

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