Himmelssturm
Eine himmlische Begegnung
enthüllt Gottes Pläne für die Endzeit
1. Auflage 2024
© Copyright 2024 by Randy Kay. Originally published in English under the title „Heaven Stormed: A Heavenly Encounter Reveals Your Assignment in the End Time Outpouring and Tribulation“ by Destiny Image® Publishers, Inc., P.O. Box 310, Shippensburg, PA 17257-0310.
© der deutschen Ausgabe 2024 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany, www.gloryworld.de
Alle Rechte vorbehalten
Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 2006 entnommen. Weitere Bibelübersetzungen:
HFA: Hoffnung für alle, Basel und Gießen, 1983
LUT: Lutherbibel, Revidierte Fassung von 2017
REÜ: Einheitsübersetzung, revidierte Fassung von 2016
SLT: Schlachter 2000
Das Buch folgt den Regeln der Deutschen Rechtschreibreform. Die Bibelzitate wurden diesen Rechtschreibregeln angepasst. Hervorhebungen sind vom Autor
Übersetzung/Satz: Manfred Mayer
Lektorat: Klaudia Wagner
Umschlaggestaltung: Destiny Image / Jens Neuhaus, www.7dinge.de
Printed in the European Union
ISBN: 978-3-95578-641-0
Bestellnummer: 356641
Erhältlich beim Verlag: GloryWorld-Medien
Beit-Sahour-Str 4
D-46509 Xanten
Tel.: 02801-9854003
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Stimmen zum Buch
Himmelssturm ist ein hochaktuelles Werk für unsere Zeit. Randy schlägt eine umfassende Brücke zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen. Er lädt uns ein, den Blick zum Himmel zu richten, damit wir unser Leben auf der Erde besser verstehen. Dieses Buch fasst seine im Himmel gewonnenen Erkenntnisse zu einem symphonischen Leitfaden für die Herausforderungen unserer Zeit zusammen und ist eine Vertiefung seiner bisherigen Bücher Seine Herangehensweise ist pragmatisch, und doch findet sie in unseren Herzen einen Widerhall und weckt Visionen von unserem endgültigen Ziel. Eine Pflichtlektüre für alle, deren Seele sich nach mehr Ewigkeit sehnt.
Rabbi Felix Halpern
Autor von Dancing Past the Darkness, A Rabbi's Journey to Heaven und Heaven's Soul Cleanse
In Himmelssturm beschreibt Randy Kay auf wunderbar detaillierte Weise, wie der Herr in sein Leben eingegriffen hat, um seine Herrlichkeit zu offenbaren. Randy gewährt uns den ultimativen „Blick hinter die Kulissen“ seiner persönlichen Geschichte, um aufzuzeigen, dass Gott sich durch das Herz eines Vaters offenbart. Dieses Buch ist ein mächtiger Einblick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dessen, was Gott nicht nur für Randy bereithält, sondern auch für Sie und mich. Es wird jeden herausfordern und ermutigen, der sich die Zeit nimmt, in die Realität des Reiches Gottes zu investieren!
Ryan
Johnson
Autor von How to Contend for Your Miracle
Randy Kay berichtet, was er im Himmel gesehen hat, und vergleicht es umfassend mit den Aussagen der Heiligen Schrift. Daraus und in Verbindung mit einem Studium der jüdischen Geschichte sowie seinen eigenen prophetischen Worten stellt er uns vor Augen, was er über die Endzeit erkannt hat … Seine Geschichte und seine Analyse sind aus mehreren Gründen überzeugend: Randy starb, traf Jesus, erlebte eine Reihe von Lebensrückblicken, die Jesus ihm offenbarte, wurde Zeuge des dreieinigen Gottes im Thronsaal des Himmels, sah die Enthüllung der Endzeit vom Himmel aus und verknüpft das, was er erlebt hat, mit der Bedeutung Israels und des jüdischen Volkes. Aus diesen Gründen empfehle ich „Himmelssturm“, weil es dazu beiträgt, die „größere Herrlichkeit“ aus einer himmlischen Perspektive herbeizuführen.
Sid Roth Gründer
und CEO von Messianic Vision, Inc.
Moderator
von It's Supernatural
Ich habe das Privileg, Randy Kay seit vielen Jahren zu kennen, aber es war ein sehr unerwarteter Moment, in dem ich dem wahren Randy begegnete. Ich interviewte ihn in der God@Work-Sendung auf GodTV zu seinen Erfahrungen im Geschäftsleben. Dann, ohne Vorwarnung oder Vorankündigung, geschah plötzlich etwas. Randys Gesicht und sein Auftreten bekamen einen neuen Ausdruck und seine Stimme wurde von Gottes Gegenwart erfüllt. Randy fing an, über den Himmel zu sprechen, und zwar auf eine so kraftvolle und persönliche Weise, dass ich wusste, dass wir eine neue Dimension erreicht hatten. Seitdem hat Randy geschrieben, gesprochen und die Welt durch seine Begegnungen mit Gott, Jesus und dem Himmel beeinflusst. Sein neuestes Buch, Himmelssturm, ist kraftvoll, hat aber eine persönliche Note. Wir lernen Randy kennen, von der Kindheit bis zum College, vom Skeptiker bis zum Bibellehrer, von der Führungskraft in der Chefetage über den finanziellen Ruin bis hin zum Erleben der Gegenwart Gottes. Nehmen Sie sich etwas Zeit, denn wenn Sie einmal angefangen haben zu lesen, werden Sie nicht mehr aufhören können.
Rich Marshall
Autor von Gott@Work, Gott@Work II und Gott@Rest
Nahtoderfahrungen haben mich schon immer fasziniert, und ich habe mehr als 1000 davon untersucht. Diese Erfahrungen passieren außerhalb unserer menschlichen Begrenzungen von Raum und Zeit. Aus diesem Grund hatte ich die Ehre und das Vergnügen, mit Randy stundenlang aus erster Hand über seine Begegnung mit Jesus und die Wunder des Himmels zu sprechen, die er erlebte, als er 30 Minuten lang klinisch tot war. Randys fesselndes Buch wird Sie in Ehrfurcht vor Gottes Barmherzigkeit, seiner Güte und seinem persönlichen Plan für jeden einzelnen Menschen versetzen und gleichzeitig darauf vorbereiten, stets für seine Wiederkunft bereit zu sein.
John Burke
Autor von Imagine Heaven und Imagine the God of Heaven
Nachdem ich Himmelssturm gelesen hatte, begann ich mich an Dinge zu erinnern, die mir nie beigebracht worden waren! Randy Kay hat meisterhaft gewichtige und erstaunliche Worte verfasst, die den lernwilligen Geist in ein übernatürliches Reich des allgegenwärtigen JETZT entführen werden! Der Leser wird erfahren, dass er ein potenzieller Kandidat ist, um diese lebensverändernden, himmlischen Begegnungen zu erleben, die den Gläubigen in den „Lebensraum der Heiligkeit“ versetzen.
Ich weiß, dass dieses Buch, wie alle früheren inspirierenden Werke von Randy, Welten des Übernatürlichen auftun wird. Es wird den Leser in die Lage versetzen, sich auf die göttlichen Frequenzen einzustimmen, die kontinuierlich an den sensiblen Überwinder gesendet werden, mit der Einladung, ein Tor, ein Fenster oder ein Eingang in dieses Reich zu werden.
Nachdem ich im Gebet über den übernatürlichen Inhalt von Himmelssturm nachgedacht hatte, hörte ich eine starke Einladung des Herrn. „Komm herauf, sieh, was ich sehe, sei, was ich bin, lerne! Ein Volk, das ruht, ist entscheidend! Setze dich zu meiner Rechten und lerne, mein Reich zu verwalten. Erkenne das vollendete Werk Christi durch die Offenbarung, dass dein Leben in Christus verborgen ist!“ Klare Empfehlung!
Dr. Clarice Fluitt
Präsidentin von Clarice Fluitt Ministries
Himmelssturm ist eine Entdeckungsreise in die Herrlichkeit Gottes und die tiefen Geheimnisse der Endzeit. Diese Offenbarung, die sorgfältig in biblische Wahrheiten eingebettet ist, bietet sowohl ein Fenster ins Jenseits als auch einen dringenden Weckruf an die Welt und hebt dabei hervor, dass Gottes letzter Akt auf der Bühne der menschlichen Geschichte unmittelbar bevorsteht.
Ich glaube, dass dieses Buch zu einem wichtigen Zeitpunkt in unserer Geschichte erschienen ist, einer Zeit, in der es von größter Bedeutung ist, den Himmel, Prophetie und Gottes Pläne zu verstehen. Für alle, die sich danach sehnen, die Geheimnisse der Endzeit zu begreifen, oder die eine Bestätigung von Gottes ewigen Verheißungen suchen, bietet Himmelssturm eine tiefgründige und aktuelle Perspektive.
Alan DiDio Pastor
von The Encounter
von Encounter Today
Charlotte Gastgeber
Himmelssturm lässt uns aus einer biblischen und himmlischen Perspektive einen erhellenden und aufschlussreichen Blick auf die Endzeit und den kommenden Sturm werfen. Mit Gnade und Demut legt Randy eine solide biblische Grundlage für die geistlichen Wahrheiten, die er uns aus seiner Zeit im Himmel weitergibt.
Himmelssturm ist eine gewaltige Herausforderung an uns Gläubige von heute, unsere Augen auf Gott zu richten und seinem Plan zu vertrauen, wenn wir uns in dieser Zeit aufmachen und unsere himmlische Aufgabe anpacken. Möge der Herr Sie bei der Lektüre dieses Buches mit einer hoffnungsvollen Erwartung und Frieden für das, was kommen soll, erfüllen und Ihre wichtige Rolle darin offenbaren.
Debbie Kitterman
Gründerin von Dare2Hear Ministries und von Sound the Call, LLC
Autorin von Legacy: The Lost Art of Blessing (u. a.).
Ich widme dieses Buch all jenen, die als Gäste, Unterstützer, Partner, Mitarbeiter, Gebetspartner und Teilnehmer an Randy Kay Ministries beteiligt waren bzw. sind.
Eines Tages werdet ihr all die Menschen im Himmel sehen, die von euren Beiträgen profitiert haben –und es wird mehr als erstaunlich sein.
Ich danke euch!
Danksagungen
Ich danke vor allem Gott, dessen Inspiration mich herausgefordert hat, über Erfahrungen und Entdeckungen zu schreiben, die meine Fähigkeiten überstiegen haben. Herr, du hast mein Leben gerettet, und deine Gnade hat es mir ermöglicht, in dein himmlisches Reich zu sehen, damit du andere segnen kannst.
Mein Dank gilt auch meiner Familie und meinen Freunden, die mich unterstützt haben, vor allem meiner Frau Renee, die mich in den Hunderten von Stunden, die ich an diesem Buch geschrieben habe, ermutigt hat. Weiterhin meiner Lektorin und Freundin Paula Langhoff: Du hast meine Worte genommen und sie mit deinem inspirierenden Talent gesalbt. Und auch Shaun Tabatt: Du hast meine Geschichte gewürdigt und genug an mich geglaubt, um mir zu helfen, etwas auf den Weg zu bringen, das als Buch begann und sich zu einem Dienst entwickelt hat
John Burke, ich werde nie das erste Mittagessen mit dir und deinem Sohn Justin vergessen, bei dem ich zum ersten Mal meine Geschichte erzählte und dabei Tränen vergoss – vielen Dank für deine Ermutigung. Meine geistlichen Mentoren Rich Marshall und Sid Roth haben genug an mich geglaubt, um meine Freunde zu werden. Die Mitarbeiter von Messianic Vision Inc. sind ebenfalls zu meinen Freunden geworden – danke, dass ihr den Juden und einer hungrigen Welt die große Herrlichkeit Gottes verkündet.
Und schließlich möchte ich mich bei den anderen Überlebenden von Nahtoderlebnissen bedanken, die Jesus mit ihren Zeugnissen in unseren Sendungen geehrt haben. Auch ihr seid meine Freunde geworden, denn wir teilen eine unvergleichliche Erfahrung, die wirklich nur Gott, seine Engel und wir vollständig begreifen können
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, und ich bitte um Entschuldigung, wenn ich jemand übersehen habe. Eine abschließende Anmerkung an meine Leser und Leserinnen: Mögen Sie die Worte in
diesem Buch tief in Ihre Seele eindringen lassen. Mein Gebet ist, dass Sie und Ihre Lieben ewig gesegnet sind.
Möge die Liebe, die Gott ist, Sie alle für immer mit seiner Herrlichkeit überfluten.
Vorwort
Wäre ich nicht im christlichen Verlagswesen tätig, wären Randy Kay und ich uns vielleicht nie über den Weg gelaufen. Durch Gottes Vorsehung lernten wir uns vor etwa sechs Jahren kennen, als er an seinem Buch Dying to Meet Jesus (Sterben, um Jesus zu treffen) arbeitete. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich dem Projekt etwas skeptisch gegenüberstand, als es in unserer Verlagsvorstandssitzung zur Sprache kam. Obwohl ich offen für das übernatürliche Wirken Gottes war, fühlte ich mich damals ziemlich unwohl, was Nahtoderfahrungen anging. Tatsächlich war jenes Buch eines der ersten, die ich in diesem Bereich gelesen habe.
Sechs Jahre später riefen Randy und ich einen Podcast ins Leben, der sich stark auf Nahtoderfahrungsberichte konzentriert, und gemeinsam haben wir drei Bücher unter der Marke Real Near Death
Experience Stories (Echte Nahtoderfahrungsgeschichten) verfasst Mit dem jetzigen Buch werde ich dazu beigetragen haben, Randys drei Bücher über seine Zeit im Himmel zu neuem Leben zu erwecken.
Bücher und Interviews über Himmel, Hölle und das Leben nach dem Tod gibt es zwar schon lange, aber Randy und ich erlebten nach unserem ersten Interview Ende 2020, wie eine neue Bewegung Gottes Gestalt annahm. Als sich unsere Inhalte immer mehr verbreiteten, erhielten wir zahlreiche E-Mails und Kommentare über Menschen, deren Leben durch unsere Interviews radikal verändert wurde. Einige Zuschauer nahmen Jesus zum ersten Mal als ihren Herrn und Retter an. Andere erzählten uns, wie Gott sie auf radikale Weise geheilt hat. Als sich die konkreten Beweise dafür häuften, dass Gott diesen Inhalt über das Leben nach dem Tod in einzigartiger Weise segnet, konnten wir nicht anders, als uns voll und ganz darauf einzulassen, ein Teil dessen zu sein, was Gott durch diese kraftvollen Zeugnisse tut.
Durch unsere Podcasts und gemeinsamen Reisen zu Medieninterviews habe ich Randy über 50 Mal über seine Erfahrungen im Himmel sprechen hören. Dabei ist mir aufgefallen, dass jedes Mal, wenn Randy sein Zeugnis weitergibt, der Heilige Geist es von Neuem anhaucht und ihm eine frische Salbung gibt, welche die Zuschauer und Zuhörer, die ihr begegnen, dramatisch beeinflusst. Randys neues Buch Himmelssturm ist da keine Ausnahme.
Im ersten Teil des Buches werden Sie in lebhaften Details erfahren, auf welch vielfältige und übernatürliche Weise Gott sich in Randys Leben bereits vor seiner Nahtoderfahrung bemerkbar machte. Einerseits versuchte Gott, seine Aufmerksamkeit zu erlangen, andererseits bereitete er den Boden für das vor, was während seiner Zeit im Himmel in Randys Leben gesät werden würde.
Im zweiten Teil des Buches geht Randy sehr detailliert darauf ein, was er „auf der anderen Seite des Schleiers“ erlebt hat. Selbst wenn Sie alle früheren Bücher von Randy gelesen und alle seine früheren Interviews gesehen haben, werden Sie hier etwas Frisches und Neues erfahren. Ich kenne Randys Zeugnis sehr gut, aber als ich den mittleren Teil des Buches in mich aufnahm, hatte das einen dramatischen Einfluss auf mich und es hat mich sehr gesegnet.
Schließlich kommen wir zum dritten Teil des Buches, wo Randy sich das Beste für den Schluss aufgehoben hat. Im Durchschnitt braucht jemand, der ein Nahtoderlebnis hat, sieben Jahre, um das, was er dabei erlebt hat, zu verarbeiten und zu verstehen. Es ist fast so, als sei das menschliche Gehirn nicht in der Lage, das zu aufzunehmen, was während der Zeit im „Jenseits“ heruntergeladen wurde. Die meisten Nahtoderfahrenen erleben eine Art fortwährende Offenbarung über das, was sie im Himmel oder in der Hölle gesehen und erlebt haben.
Randy bekam erst 16 Jahre nach seiner Nahtoderfahrung Einblick von Gott in das, was der Sturm, den er im Himmel sah, voraussagte. Achten Sie genau darauf, was sich in diesem letzten Teil des Buches entfaltet, damit Sie die Dinge verstehen und sich auf das vorbereiten können, was Gott auf der Erde entfesseln wird und was Ihre spezielle Aufgabe während dieser Endzeit ist.
Shaun Tabatt
Verlagsleiter, Destiny Image Publishers
Einführung
Viele, mich eingeschlossen, haben von ihren Erfahrungen im Himmel und sogar in der Hölle nach dem Tod berichtet, aber dieses Ereignis, das ich mit Ihnen teilen möchte, ist anders Erst kürzlich hat mir Gottes Heiliger Geist die Fülle dessen erklärt, was er mir im Himmel offenbart hat. Dort wurde ich Zeuge der letzten Tage der Erde und der Erfüllung der alten Prophetien der Bibel, nachdem ich gestorben und mit Jesus in den Himmel und in Gottes Thronsaal gereist war.
Zuerst hatte ich Schwierigkeiten, wie ich diese Geschichte schreiben sollte. Dann inspirierte mich Gottes Heiliger Geist dazu, auf bedeutungsvolle Weise zu schildern, was an Jesus Gläubige im Jenseits erwarten können und was mir über die Endzeit offenbart wurde, die ich im Himmel erlebt habe. Meine Geschichte beginnt mit einigen meiner Erfahrungen auf der Erde, die mir später in einer Reihe von himmlischen Lebensrückblicken noch einmal vor Augen geführt wurden (und den Gründen, warum Jesus sie für den Rückblick ausgewählt hat). Das meiste, was Sie in diesem Buch lesen werden, wird im Himmel zu finden sein, einschließlich einer Darstellung, die nur unter Gottes göttlicher Inspiration und Führung entstanden sein kann. Ohne seinen direkten Einfluss hätte ich sicherlich kein Bild von dem malen können, was ich erlebt habe.
Weniger als ein Jahr, bevor ich dieses Buch schrieb, wies mich der Heilige Geist an, etwas zu beschreiben, von dem ich zuvor dachte, es sei verboten, es öffentlich zu enthüllen. Was ich jetzt mit Ihnen teilen werde, spricht von dem, was Gott im Himmel vorbereitet hat und mit einer Kraft und einer Wirkung auf diese Welt loslassen wird, wie man es in der Geschichte der Menschheit noch nie zuvor erlebt hat. Ich werde den Beginn des Endes der Zeiten (bzw. der Endzeit) mit Ihnen teilen, da ich Zeuge der Szenen war, die sich im Himmel abspielten.
Machen Sie sich bewusst, dass der bevorstehende „Sturm“ Gottes in den letzten Tagen nicht nur Zerstörung bringen wird, sondern eine Reinigung, die Gottes Herrlichkeit in der Welt in ihrer ganzen Größe wiederherstellt. Gottes Herrlichkeit ist jetzt gerade dabei, auf die Erde zu kommen. Sie ist die Gegenwart des Heiligen Geistes, die Gegenwart Gottes. Die Bibel erklärt in Nahum 1,3, dass der Weg des Herrn „im Sturmwind und im Unwetter“ ist. Er sprach zu dem Propheten Hiob aus dem Wirbelsturm heraus, und er kam in einem Sturm und einem Unwetter auf den Berg Sinai herab.
Oft stellen wir uns Gottes Zorn als Wirbelwind oder Sturm vor, der plötzlich über die Menschheit hereinbricht. Als zum Beispiel die Babylonier in Jeremia 4,13 gegen die Juden anrückten, heißt es: „… wie Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen.“ An der Spitze dieses Sturms stand der Herr selbst; er ordnete, lenkte und setzte sich durch, sodass niemand gegen ihn bestehen konnte.
Ich habe „Gottes Sturm“ im Himmel gesehen. Vorausgegangen war ein Rückblick auf mein Leben und die Bedeutung der Ereignisse, die ich am Anfang dieses Buches ausführlich beschreiben werde. Im Himmel lernte ich, dass für Gott die Ereignisse im Leben eines jeden Menschen eine Bedeutung haben. Als Agnostiker und später auch als Gläubiger war mir bewusst, dass Dämonen in dieser Welt herumschwirren und ungeduldig darauf warten, uns mit ihren Erscheinungen quälen zu können; und dass Engel sich nicht wie Dämonen aus einer Laune heraus manifestieren, sondern dass dahinter eine Absicht und Anweisung Gottes steht
Meine Geschichte beginnt mit meinem Leben, wie es mir später im Himmel offenbart wurde, und gipfelt in meinem Zeugnis von Gottes Sturm, der sich im himmlischen Thronsaal formiert – ein Sturm, der bald auf der Erde freigesetzt wird. Gegen Ende des Buches werde ich erklären, wie Gott mir in einzigartiger Weise offenbart hat, in welcher Zeit der Sturm auf diese Erde kommt und was dies für alle Menschen in diesen letzten Tagen bedeutet.
Meine Lieben, ich habe dieses himmelerschütternde Ereignis mit meinen geistlichen Augen gesehen. Zu dieser Zeit lag mein toter Körper auf einem Krankenhausbett, während mein Geistkörper im Himmel neben Jesus stand. Ich habe beobachtet, wie sich der ganze Himmel vor meinen geistlichen Augen bewegte. Ich sah die himmlischen
Gefilde ähnlich wie der Diener des biblischen Propheten Elisa, der in die geistliche Welt sah. Während er in seinem physischen Körper war, sah er die feurigen Wagen um sich und den jungen Propheten Elisa herum, wie in 2. Könige 6,17 beschrieben. Was ich sah, während ich ein Geistwesen war, kam aus dem strahlend erleuchteten Thronsaal Gottes hervor. Doch anders als Elisas Diener war ich ganz im Geist.
Millionen von hoch aufragenden Engeln (in der Bibel „Cherubim“ genannt) standen mit gefalteten Flügeln in voller Aufmerksamkeit um Gott herum, während sie immer wieder unisono „Heilig ist das Lamm!“ und andere Namen für den Allmächtigen sangen. Tausende von Menschen in weißen Gewändern riefen dem Vater ebenfalls Loblieder aller Art zu. Die Gestalt Gottes des Vaters erschien mir, was ihre Größe anging, wie ein gewaltiges Gebäude. Dann verordnete Gott den Beginn des Endes der Welt, wie wir sie kennen.
Zum Zeitpunkt dieser Erscheinung lebte mein physischer Körper nicht mehr. Ich war tot. Mehrere Blutgerinnsel hatten den Blutfluss zu meinen Lungen blockiert. Eine antibiotikaresistente Bakterie hatte sich in meinem Körper ausgebreitet und eine Sepsis verursacht, die zu einem starken Blutdruckabfall, zum Verklumpen von Blutzellen in meinem Körper und schließlich zu meinem Tod geführt hatte. In einem Zeitraum, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, zog mich ein Licht aus meinem Körper heraus und in der Ferne sah ich kämpfende Geister in einem Raum, der dunkler war als eine sternenlose Nacht.
Als ich den Himmelssturm erblickte, war ich völlig „verblüfft“. Dieses Wort ist jedoch eine Untertreibung. Ich weiß nicht einmal, ob es ein Wort gibt, das den Moment richtig beschreibt, als der ganze Himmel von der Annehmlichkeit des Paradieses zur Ernsthaftigkeit dessen wechselte, was der allmächtige Gott gerade vollbracht hatte. Die Ereignisse überschlugen sich im Gehorsam gegenüber einem widerhallenden Gebrüll, das angesichts der erschreckenden Bedeutung des Augenblicks alles im Himmel verstummen ließ.
Plötzlich verwandelte sich ein hauchartiger, sanfter Wind, den ich gleich als den Heiligen Geist erkannte, in einen spiralförmigen Wirbelwind. Blühende Blumen hörten auf zu blühen. Bäume hörten auf zu wachsen. Hoch aufragende Engel verneigten sich wie kleine Kinder. Der ganze Himmel hörte auf, ein Wunderland zu sein, als
der Wind mit düsterer Schwere herandonnerte. Die Geschichte würde diesen Moment einmal als Höhepunkt von Gottes Erlösungsplan kennzeichnen, doch er war gut.
Nachdem ich gestorben und mit Jesus durch den Himmel gereist war, hatte ich das Gefühl, von einem donnernden Sturm umgeben zu sein. Das Geräusch klang für mich wie eine gebrüllte Proklamation, die sich ihren Weg bahnte, bis sie sich mit einem Getöse gleich einer 3000 Meter hohen Flutwelle brach. Bei diesem Geräusch bebte der ganze Himmel und die Engel verneigten sich in absoluter Ehrfurcht.
Was hatte diese dramatische Veränderung im Himmel zu bedeuten? Ich wusste es nicht – bis sechzehn Jahre später Gottes Heiliger Geist begann, mir das Geheimnis des Sturms zu enthüllen, den ich im Himmel erlebt hatte. Erst jetzt verstehe ich, was der Sturm vorausgesagt hat, und auch, dass er sich rasch nähert.
Das Leben, wie wir es kennen, wird sich verändern. Nichts wird mehr so sein wie vorher. Der himmlische Sturm wird schon jetzt losgelassen, und er wird über jede Nation hereinbrechen. Wenn es so weit ist, heben Sie Ihren Blick, denn der einzige Retter wird Gott sein. Jeder, der nicht mit dem rettenden Blut Jesu bedeckt ist, wird –nun, darüber werde ich später sprechen. Es genügt zu sagen, dass nichts und niemand von Gottes Sturm unberührt bleiben wird.
In der Liebe Christi Randy Kay
Vorgeschichte: Lebensrückblick
Sterben für Gott – und andere unheimliche Dinge
Kapitel 1
Gott im Dunkeln finden
Der Himmel stürmt, weil der Geist erkannt werden will. Oft geht ihm die Finsternis voraus, bis das Licht des Lebens die Finsternis aufdeckt.
Inspiriert durch Johannes 1,4-9
Als Siebenjähriger betrachtete ich das Seitenprofil des Gesichts meines Onkels Carlyle, als sein Leichnam im offenen Sarg in einer Leichenhalle in Keokuk, Iowa, lag. Geöltes schwarzes Haar und ein entspanntes Grinsen täuschten über seinen starren Zustand hinweg. Draußen stand ein himmelblauer Mustang von 1964. Wochen zuvor hatte meine Tante Margaret meine Mutter und mich auf eine Spritztour in dem Sportwagen mitgenommen, der nach neu roch. Jetzt diente er als drittes Auto im Trauerzug eines stürmischen Tages, der sich bald in Dunkelheit hüllte.
Auf dem Weg zum Oakland-Friedhof zeigte Mom auf ein quadratisches, rotes Backsteingebäude zu ihrer Rechten mit einem grauen, abblätternden Garagentor darunter und zwei Fenstern darüber, die mit Sperrholz vernagelt waren.
„Als wir Kinder waren, wohnten wir in der oberen Wohnung“, sagte Mama, während wir dem Leichenwagen zum Friedhof folgten.
„Wie viele haben dort gewohnt?“, fragte ich.
„Deine vier Tanten und dein Onkel, meine Mutter (die an Blutgerinnseln starb, bevor ich geboren wurde), dein Großvater Renard und ich“, sagte sie.
„Alle in dieser winzigen Wohnung?“, fragte ich.
„Ja. Es war die Zeit der Depression und alles war knapp.“
„Aber sie waren reich, verglichen mit meiner Familie“, mischte sich mein Vater ein.
„Warum?“, fragte ich.
„Weil sie was zu essen hatten; sie hatten einen Lebensmittelladen“, erklärte mein Vater. „Wir hatten nur die Schuhreparaturwerkstatt, und damals ließen nicht viele Leute ihre Schuhe putzen.“ (Das war während der Wirtschaftskrise in den späten 1930er-Jahren).
„Siehst du diese Garage?“ Mama zeigte auf die abblätternde graue Tür unter der Wohnung.
„Ja.“
„Das war das Schaufenster. Großvater Renard verkaufte die meisten Lebensmittel für die ärmere, südliche Seite von Keokuk. Fünf Cent für Brot und zehn Cent für eine Packung Cornflakes“, sagte Mama.
Meine Mutter und mein Vater lernten sich als Kinder in der kleinen Stadt Keokuk kennen. Großvater Edward Renard hatte in den frühen 1900er-Jahren den garagengroßen Lebensmittelladen besessen. Er lag nur drei Blocks südlich des Oakland-Friedhofs, wo seine Gebeine jetzt in einem ansonsten leeren Grab ruhen, das einst für die gesamte, inzwischen entfremdete Familie bestimmt war. Großvater Renard betrank sich häufig mit Alkohol und wurde oft wütend, wie an dem Abend, als meine Mutter, ihre Mutter, vier Schwestern und ein Bruder sich aus dem Haus schlichen, um sich die Premiere von Vom Winde verweht im Kino von Keokuk anzusehen.
Als sie nach Hause zurückkehrten, mussten sie alle von meiner Großmutter schnell in einen Schrank geschoben werden, um Großvater Renards betrunkener Wut zu entgehen, weil sie ohne seine Erlaubnis heimlich die Wohnung verlassen hatten. Seine oft verletzenden Flüche hinterließen eine lebenslange Wirkung, die jedes Familienmitglied (einschließlich meiner unaufhörlich besorgten Mutter) mit einer Art emotionaler Narbe plagte, noch lange nachdem der Laden aufgegeben worden war.
Nach der Beerdigung von Onkel Carlyle besuchten meine Eltern Verwandte, nachdem sie mich bei Oma und Opa in der Schuhreparaturwerkstatt auf der Hauptstraße abgesetzt hatten. Das Einzige, was sich lohnte, während ich an diesem heißen, schwülen Tag in der Werkstatt saß und die Schuhputzmitteldämpfe einatmete, kam, als
ich ein Zehncentstück in den Automaten steckte und eine Flasche Coca-Cola direkt vom Himmel erhielt.
In den 1960er Jahren begann der Niedergang der Städte an den großen Flüssen, da Züge und Flugzeuge den Handel auf den Flüssen ersetzten. Eine Statue des Häuptlings Keokuk vom Stamm der Sauk stand im Park und blickte über den Mississippi, quasi als Maskottchen für die vielen längst vergessenen Menschen, die wie mein einst erfolgreicher Onkel Carlyle in Dunkelheit und Staub versanken.
In dieser Nacht, als ich in dem muffigen Bungalow meiner Großmutter schlief, erwachte ich gegen Mitternacht zu einem ungelegenen, heulenden Wind, nachdem ich von der Leiche geträumt hatte, die ich am Vortag gesehen hatte. Irgendwie war der Duft der Nelken, die um den Sarg gelegt worden waren, in meine Nase gedrungen. Ich roch sie den ganzen Tag über und bis in die Nacht hinein. Gott sei Dank verließen wir Keokuk am Morgen, da diese Stadt nur aus alten Gebäuden, alten und alternden Menschen sowie Toten zu bestehen schien. Der Tod blieb mir noch lange im Gedächtnis und schien meinen eigenen Tod, Jahrzehnte später, anzukündigen.
Wir packten das Auto für unsere Rückfahrt nach Chikago. Papa fuhr über die Brücke, die den Mississippi überquerte, während unter uns das trübe Wasser brodelte. Ich fand den mächtigen Mississippi schon immer beängstigend und fürchtete im Stillen, dass unser Auto seitlich ausscheren und von der Brücke abkommen könnte, denn die Reifen gaben seit Beginn der Brücke einen quietschenden Ton von sich
Ich kurbelte das Fenster herunter und atmete den stechenden Geruch von verbranntem Mais ein, der von eine Maisstärke-Fabrik stammte, die sich am nahen Flussufer befand. Seit ich meine erste Leiche gesehen hatte, assoziierte ich den „Geruch des Todes“ nicht mit verbranntem Mais, sondern mit dem widerlich-süßen Duft der Nelken, die den Sarg meines Onkels geschmückt hatten. Während der Fahrt gingen mir immer wieder makabre Gedanken durch den Kopf – zusammen mit dem Profil von Onkel Carlyle, das ich immer noch vor Augen hatte.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Mom, während ich meinen Kopf zum hinteren Fenster drehte, um die schwindenden Umrisse von Keokuk zu sehen.
„Liegt Onkel Carlyle jetzt unter der Erde?“, fragte ich.
„Er ist im Himmel“, erklärte Mom, während sie am Radioknopf herumfummelte, wahrscheinlich auf der Suche nach einem Song von Glen Campbell.
„Kommt jeder in den Himmel?“, fragte ich.
„Das weiß nur Gott“, sagte sie. Das war so ziemlich das Ende unserer Unterhaltung für den Rest der vierstündigen Fahrt.
Viele Gedanken strömten durch mein junges Gehirn. Bis dahin waren die Toten in meinem Leben nur in unterhaltsamen Frankenstein- und Dracula-Filmen aufgetaucht. Die einzige Beerdigung, die ich je im Fernsehen gesehen hatte, war die von John F. Kennedy, ein Jahr vor Onkel Carlyles vergleichsweise unauffälliger Beisetzung. Wir waren hier und da an Friedhöfen vorbeigefahren, aber bis zu diesem Zeitpunkt existierte der Tod nur als theoretische Möglichkeit, nicht als wirklich beobachtete Tatsache.
Früher hatten wir immer, wenn ein Leichenwagen an unserem mitternachtsblauen Plymouth vorbeigefahren war, in religiösem Tonfall einen Einzeiler gesungen: „Oh wei, oh wei, der Leichenwagen fuhr vorbei. Wer mag wohl der nächste sein?“ Aber nachdem ich den toten Körper meines Onkels mittleren Alters im Sarg gesehen hatte, machte ich keine Witze mehr über tote Menschen. Ich glaube, sein Tod hat in mir die ständige Angst geweckt, dass meine eigenen Eltern eines Tages „ins Gras beißen“ könnten (wie man so sagt).
Nachdem wir zu Hause angekommen waren, nahm das Leben in einer veränderten Normalität seinen Lauf. Ich sage „verändert“, denn als kränkliches Kind, das in einem Haus im Ranchstil mit drei Schlafzimmern in Arlington Heights, Illinois, in der Nähe von Chicago lebte, war mir der Gedanke gekommen, dass ich anders war als andere, „normale“ Kinder. Die meisten Kinder konnten spielen, ohne außer Atem zu geraten. Mein typisches Geräusch war ein rasselndes Keuchen, das sich in der Schulkantine als etwas peinlich erwies, ganz zu schweigen davon, dass es für potenzielle Freunde unappetitlich war Fast jede Nacht klopfte mir meine Mutter auf den Rücken, um die durch das Asthma verschleimten Atemwege freizumachen, während meine Schwester und mein Bruder, die im Highschool-Alter waren, versuchten zu schlafen.