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Tom Loud

Fünf Schlüssel zu vollmächtiger Heilung

1. Auflage 2023

Copyright © 2023 by Tom Loud All rights reserved Originaltitel: „Unlocking Kingdom Power: Five Keys to Divine Healing“; erschienen bei Called Writers Christian Publishing, LLC

© der deutschen Ausgabe 2023 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany

Alle Rechte vorbehalten

Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 2006 entnommen Hervorhebungen stammen vom Autor

Weitere Bibelübersetzungen:

GNB: Gute Nachricht Bibel, 2002

LUT: Lutherbibel, Revidierte Fassung von 2017

NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung © 2013 Karl-Heinz Vanheiden

NLB: „Neues Leben Die Bibelübersetzung“, Holzgerlingen, 2017

REÜ: Einheitsübersetzung, revidierte Fassung von 2016

SLT: Schlachter 2000

Das Buch folgt den Regeln der Deutschen Rechtschreibreform Die Bibelzitate wurden diesen Rechtschreibregeln angepasst

Betonungen sind vom Autor

Übersetzung/Satz: Manfred Mayer

Umschlaggestaltung: Jens Neuhaus, www.7dinge.de

Umschlagmotiv: Pixabay

Printed in the EU

ISBN: 978-3-95578-626-7

Bestellnummer: 356626

Erhältlich beim Verlag:

GloryWorld-Medien

Beit-Sahour-Str. 4

D-46509 Xanten

Tel.: 02801-9854003

Fax: 02801-9854004

info@gloryworld.de www.gloryworld.de

oder in jeder Buchhandlung

Stimmen zum Buch

Tom Loud ist seit vielen Jahren einer meiner persönlichen Helden und Freunde. Ich habe sehr viel durch seinen YouTube-Kanal gelernt – dort kann man sehen, wie er ganz konkret für Jesus lebt –, und jetzt auch von ihm als Autor Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Jedes Kapitel ist gespickt mit unglaublicher Weisheit, Ermutigung und Bevollmächtigung zum Dienst. Tom macht kristallklar, was Jesus für uns getan hat und was er durch uns tun will. Die Wundergeschichten werden dir Tränen in die Augen treiben, und was er lehrt, wird die Grenzen deines Denkens sprengen. Die Kraft des Reiches Gottes freisetzen ist ein Muss für jeden Gläubigen, der Jesus der Welt offenbar machen will!

Jason Chin, Gründer von Love Says Go Ministries

Das Buch Die Kraft des Reiches Gottes freisetzen vertreibt die gesamte Komplexität und Verwirrung aus einem Bereich, mit dem die institutionelle Kirche seit Generationen zu kämpfen hat. Dies ist eines der Bücher, die keine Theorie enthalten, sondern mächtige Wahrheiten, die Tom selbst praktiziert und umgesetzt hat. Toms Stil lässt uns diese Wahrheiten gut nachvollziehen und leicht begreifen Ich fühle mich durch dieses Buch gedemütigt und herausgefordert. Ich glaube, dass es Zweifel zerstören und den Lesern helfen wird, ganz in Gottes Wahrheit zu leben.

Pete Cabrera Jr. Evangelist und Leiter der Royal Family International University

Die Kraft des Reiches Gottes freisetzen wird dich davon überzeugen, dass Gottes wunderbare Macht allen zur Verfügung steht, die zu glauben wagen. Hol dir dieses Buch. Lies es, wende es an und erlebe, wie Gott sich manifestiert!

Ich widme dieses Buch meiner Frau Paula und meiner Schwiegermutter Maria. Danke für eure unerschütterliche Liebe, Unterstützung und Gebete in all den Jahren, seit ich im Vollzeitdienst bin.

Einführung

In meinem Dienst hat Gott schon Tausende von Heilungswundern vollbracht. Jedes Mal, wenn ich mich auf den Weg mache, um Menschen Heilung zu bringen, erlebe ich, dass auch welche geheilt werden Meine Erfolgsquote liegt zwischen 70 und 80 % Wenn ich also für jemanden bete, dass er geheilt wird, geschieht das auch in 70 bis 80 % der Fälle. Das liegt natürlich nicht daran, dass ich etwas Besonderes bin. Wenn du an Jesus glaubst, kannst du die gleichen Ergebnisse erzielen. In diesem Buch werde ich erläutern, wie du mit der gleichen Erfolgsquote Heilungswunder bewirken kannst. Aber zuerst möchte ich dir ein paar Hintergrundinformationen zu meinem Lebensweg geben.

Meine Glaubensreise

Mit 17 Jahren hatte ich den großen Ehrgeiz, der nächste Bruce Lee zu werden. Es war mein brennendes Anliegen, den Status eines bekannten Kampfsportlers zu erreichen.

Das war alles, was ich wollte, und deshalb trainierte ich Tag und Nacht, um dieses Ziel zu erreichen. Kampfsport und das Streben nach Ruhm waren meine großen Leidenschaften. Doch dann kam etwas, das den Lauf meines Lebens völlig veränderte: Ich begegnete Jesus Christus

Ich bin nicht in einer christlichen Familie aufgewachsen. Das Einzige, was ich über Gott wusste, war das, was mir ein katholischer Freund einmal gesagt hatte. Er hatte mir erklärt: „Du kannst nicht in den Himmel kommen, wenn du nicht getauft bist.“ Das war alles, was ich an theologischer Ausbildung hatte. Doch im Alter von 17 Jahren änderte sich alles.

Die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, war nicht das, was man als ethnisch vielfältig bezeichnen würde. Während ich als

Abräumer in einem Restaurant arbeitete, traf ich zum ersten Mal einen Schwarzen Sein Name war Tom, genau wie meiner Er kam aus einer völlig anderen Welt – einer Welt, die mir gänzlich unbekannt war. Ich war mir nicht einmal bewusst, dass diese Welt existierte.

Ich fing an, Tom ein wenig kennenzulernen, und er sagte, dass wir uns eines Tages nach der Arbeit unterhalten sollten. Er wollte mir von einigen merkwürdigen übernatürlichen Dingen erzählen, von denen ich noch nie gehört hatte. Ich war neugierig, also habe ich den Köder geschluckt und mich nach der Arbeit mit ihm unterhalten.

Das Gespräch mit meinem Freund Tom war anders als alles, was ich je erlebt hatte Rückblickend stelle ich fest, dass mir zum ersten Mal in meinem Leben jemand die Botschaft des Evangeliums erklärt hat. Etwas in mir – eine Art Sehnsucht, ein tiefes Verlangen und ein unstillbarer Durst – begann zu wachsen. Ich hatte den Wunsch, mehr zu erfahren, und stellte immer mehr Fragen. Ich hörte ihm aufmerksam zu, und er erzählte mir von Dingen, die nicht von dieser Welt waren. Ich saß schockiert da und konnte kaum glauben, dass ich noch nie von solchen Dingen gehört hatte.

Tom erzählte mir von der Taufe im Heiligen Geist und dem Sprechen in Zungen. Dann gab es noch einige andere Aussagen, die für mich die Grenzen der Glaubwürdigkeit sprengten Trotzdem wollte ich mehr hören.

Als Nächstes sagte er mir, dass ich meine Sünden bereuen und mich zu Jesus bekehren müsse, wenn ich gerettet werden wolle Diese Begriffe waren mir sehr fremd, aber bevor ich mich versah, kamen diese Worte aus meinem Mund: „Das ist es, was ich brauche. Bitte zeige mir den Weg.“

Tom lud mich ein, am nächsten Sonntag mit ihm in seine Kirche zu gehen. Wie sich herausstellte, war sein Vater der Pastor einer rein schwarzen Pfingstgemeinde. Ich sagte, dass ich kommen würde, wollte aber, dass er mir, wenn möglich, einen Gefallen tat Da ich mich daran erinnerte, was mein katholischer Freund über die Notwendigkeit der Wassertaufe gesagt hatte, fragte ich Tom, ob er seinen Vater dazu bringen könne, mich kostenlos zu taufen, da ich ja so etwas wie Toms Kollege war

Tom sagte mir, er sei sich sicher, dass er das hinbekommen würde! Und plötzlich war ich der einzige Weiße in einer schwarzen Pfingstgemeinde, der in Zungen sprach und Jesus pries. Ich war vom Heiligen Geist erfüllt und hatte eine ganz neue Sicht auf das Leben.

Ich hatte meine Familie gefunden. Menschen, mit denen ich vorher nie zu tun gehabt hatte, waren jetzt meine Brüder und Schwestern. Sie waren mir vertrauter als meine eigenen Blutsverwandten! Ich blieb acht Jahre lang in dieser Gemeinde und wuchs im Herrn Mein ganzes Leben änderte sich, einschließlich all meiner Leidenschaften und Wünsche. Ich war nie mehr derselbe.

Doch trotzdem hatte ich Fragen.

Nachdem ich gerettet wurde, arbeitete ich 30 Jahre lang Vollzeit in der säkularen Welt, während ich gleichzeitig Bibelkurse für Erwachsene gab, als Hilfspastor diente und andere Arten von Diensten tat. Diese Fragen beschäftigten mich ständig, aber sie wurden auch zu meiner neuen Leidenschaft. Sie waren wie ein Durst, der gestillt werden wollte.

Wenn du wie die meisten Christen bist, hast auch du noch Fragen. Und es kann schwierig sein, eine klare Antwort zu bekommen.

Als ein geisterfüllter, bibelgläubiger Mann Gottes glaubte ich an alle Gaben des Heiligen Geistes Gelegentlich gab jemand eine Prophetie oder eine Auslegung in Zungen. Es gab Zeiten, in denen Gott durch mich wirkte und mir Worte der Erkenntnis gab, die sich als richtig erwiesen Ich hatte viele Offenbarungen vom Herrn erhalten und sogar Visionen gesehen.

Aber was ich nicht erlebte, waren echte und unbestreitbare Wunder, die den Naturgesetzen trotzten. Es ist nicht zu übersehen, dass diese Art von übernatürlichen Ereignissen ein regelmäßiger Bestandteil des Lebens der frühen Gemeinde gewesen zu sein scheint. Natürlich glaubte ich an Wunder. Ich hatte Geschichten von Wundern gehört, die an weit entfernten Orten geschehen waren Ab und zu traf ich sogar jemanden, der ein Wunder erlebt hatte. Aber ich hatte selbst noch nie eines gesehen oder erlebt.

Die Urgemeinde im Vergleich zur heutigen Gemeinde

Das entspricht jedoch ganz und gar nicht der Erfahrung der Urgemeinde. Schon bevor Jesus ans Kreuz ging, hatte er seinen Anhängern die Macht gegeben, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben und Tote auferstehen zu lassen. Und im Gegensatz zu einer weit verbreiteten, aber falschen Auffassung war dies nicht nur den Aposteln vorbehalten!

In Lukas 10,1-12 lesen wir, dass Jesus 72 andere aussandte und ihnen sagte, sie sollten vor ihm in jede Stadt gehen und die Botschaft verkünden, dass das Reich Gottes nahe ist. Außerdem trug er ihnen auf, jeden Kranken zu heilen, dem sie begegneten.

Wer waren diese Menschen? Von den 72 wird uns kein einziger Name genannt. Wir wissen nur, dass sie nicht zu den 12 gehörten, denn in Lukas 9,1-2 heißt es: „Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten. Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen.“

Dann beginnt Kapitel 10 mit der Erzählung von 72 „anderen“, die zusätzlich zu den 12 Vollmacht erhielten: „Danach setzte der Herr zweiundsiebzig andere ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte“ (Lk 10,1 LUT)

Wir wissen nur sehr wenig über sie, außer dass sie ganz normale Menschen waren, die sich zu Jesus hingezogen fühlten. Als Jesus sie aufforderte, sich ihm in seinem Auftrag anzuschließen, folgten sie dem Ruf und machten sich in seinem Namen auf den Weg. Und weißt du, was dann geschah? Wunder!

Die Kranken wurden geheilt. Diejenigen, die dämonisch belastet waren, wurden befreit. Und viele glaubten an die Botschaft vom Reich Gottes

Man musste also eindeutig kein Apostel sein oder einem anderen besonderen Club angehören, um von Jesus Wunderkräfte zu erhalten. Aber was ist mit der Gemeinde heute? Was ist mit der durchschnittlichen gläubigen Person, die mit Gottes Heiligem Geist erfüllt ist? Wo sind die Wunder in deren Leben? Diese ersten Jünger waren noch nicht einmal durch das Blut des Lammes

erlöst worden. Sie waren noch nicht mit dem Heiligen Geist erfüllt, aber übernatürliche Zeichen und Wunder bestätigten die Botschaft, die sie verkündeten.

Und du?

Irgendwann musst du an den Punkt kommen, an dem du dem Wort Gottes mehr glaubst als deinen eigenen persönlichen Erfahrungen. Jesus Christus sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe“ (Joh 14,12). Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht Vielleicht hast du dich genau wie ich gefragt: „Was fehlt mir, Herr? Meine Lebenserfahrungen passen nicht zu dieser Beschreibung.“

Ich hoffe, dir geht es diesbezüglich ebenfalls wie mir: Ich will mir nichts entgehen lassen, wofür Jesus bezahlt hat und was er mir schenken will! Seit fast 40 Jahren suche ich nun schon nach Antworten, nach den fehlenden Puzzlestücken, nach den versteckten Schlüsseln, die mir die Türen zu den Wundern öffneten.

Dann, eines Tages, kam die Antwort

Ich hatte keine Engelerscheinung. Und auch keine Nahtoderfahrung, bei der Jesus erschien und mir am Fußende meines Krankenhausbettes geheime Dinge erzählte. Ich wurde nicht in einer herrlichen Vision in den Himmel entrückt. Es war alles viel einfacher als das

Vor Jahren wurde ich durch ein bisschen Wissen, das ich vorher nicht hatte, gerettet. Genauso begann ich, übernatürlich zu wirken, nachdem ich ein wenig Erkenntnis erhalten hatte, die mir vorher gefehlt hatte. Das war alles, was es brauchte – alles wurde anders!

Der Herr zeigte mir, dass es bestimmte „Schlüssel“ gibt, um Wunder zu wirken. Diese Schlüssel sind sehr einfache biblische Wahrheiten, aber aus irgendeinem Grund fällt es unserem Verstand schwer, sie anzuwenden. Zuerst tun wir uns schwer, diese Wahrheiten zu begreifen, und dann, sie praktisch umzusetzen. Aber seit dem Tag, an dem ich sie erkannt hatte, habe ich für

Tausende von Menschen auf der ganzen Welt gebetet und viele Wunder erlebt

Dieses Buch habe ich geschrieben, um das Wissen weiterzugeben, das ich an jenem Tag vom Herrn erhalten habe.

Die Kraft, Wunder zu tun, ist für jeden Christen verfügbar

Jeder Christ kann Wunder wirken, egal ob er seit 20 Jahren oder 20 Minuten gerettet ist Heilung, Wunder und Befreiung geschehen in einer Bewegung Gottes, die die Grenzen von Ethnie, Kultur, Bildung oder Konfession überschreitet. Und die Bedeutung dieser Bewegung kann gar nicht genug betont werden. Genau wie in den Tagen der ersten Jünger sind die besten Werkzeuge, um die Verlorenen für Christus zu gewinnen, das Evangelium unterstützt durch die Demonstration von Gottes wundersamer Macht. Ich kann dir aus erster Hand bezeugen, dass es für einen Atheisten sehr schwer ist, Atheist zu bleiben, wenn er Gottes Macht persönlich zu spüren bekommt! Reden allein ist zu einfach Wenn die Welt deine Botschaft ohne eine Demonstration von Gottes Macht hört, ist es für sie sehr leicht, sie abzutun. Paulus beschreibt das Problem so:

… meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruht (1 Kor 2,4-5)

Die in diesem Buch beschriebenen Schlüssel werden dich dazu bringen, in eine engere Beziehung zu Jesus zu treten. Du wirst ein größeres Vertrauen in Gottes Bereitschaft haben, hinter dir zu stehen, wenn du im Glauben für die Verlorenen betest. Er wird mehr Mitgefühl in dein Herz legen.

Die Schlüssel existieren.

Sie sind verfügbar

Sie funktionieren.

Sie werden allen angeboten.

Viele Bücher erheben außergewöhnliche Ansprüche, und es ist frustrierend, wenn sie diese nicht erfüllen Ich behaupte nicht, dass ich etwas Besonderes oder Spektakuläres bin. Ich bin nur ein normaler Christ wie du. Aber seit ich diese Grundwahrheiten gelernt habe und sie auslebe, habe ich sie vielen anderen Christen auf der ganzen Welt beigebracht. Die Ergebnisse sind außergewöhnlich. Die Menschen erleben Wunder wie in der Apostelgeschichte, wenn sie anfangen, diese einfachen Wahrheiten zu befolgen.

Und du? Bist du bereit für ein Abenteuer?

Die Schlüssel existieren

Haley war Anfang 30, aber sie benutzte eine Gehhilfe und schlurfte damit umher wie eine ältere Person. Sie litt an einer seltenen Krankheit, die schwere Arthritis in ihrem ganzen Körper verursachte. Sie hatte ständig Schmerzen und ihre Bewegungsfreiheit war stark eingeschränkt Darüber hinaus konnte sie sich überhaupt nicht mehr bücken.

Im Glauben erklärte ich Haley, dass Gott sie ganz bestimmt heilen und all ihre Schmerzen wegnehmen würde, wenn sie mir erlauben würde, für sie zu beten.

Es gab nur ein „Problem“. Ich hatte bis dahin noch nie erlebt, dass jemand geheilt worden war! Meine Zuversicht kam also nicht aus vorherigen Erfahrungen. Vielmehr sprach ich aus reinem Glauben heraus. Ich wagte es zu glauben, dass das, was Jesus sagt, wahr ist – dass ich als an ihn Gläubigen qualifiziert und autorisiert war, die gleichen Werke zu tun, die er getan hatte.

Nachdem ich für Haley gebetet hatte, konnte sie sich wieder vollständig bewegen. Sie war schockiert. Aber die gute Nachricht war damit noch nicht zu Ende. Alle Schmerzen hatten ihren Körper verlassen Sie war komplett geheilt und ist bis heute völlig gesund geblieben.

Haley war sehr überrascht, aber ich noch viel mehr. Das war das erste Mal, dass durch meinen Dienst jemand übernatürlich geheilt wurde, und seither kamen noch Tausende dazu. Ich habe erlebt, dass Gott viele Menschen gesegnet hat und sogar, dass Atheisten auf der Stelle errettet wurden, nachdem sie ein Heilungswunder erlebt hatten.

Mit Wundern die Verlorenen erreichen

Nachdem ich nun schon vielen verlorenen und nicht kirchlich geprägten Menschen gedient habe, bin ich zu einer festen Überzeugung gekommen: Die meisten Atheisten sind nicht wirklich Atheisten. Meistens haben sie ein viel tieferes Herzensproblem. Oft liegt es daran, dass sie das Gefühl haben, Gott habe sie persönlich irgendwann einmal im Stich gelassen. Vielleicht haben sie für eine bestimmte Person oder Situation gebetet und nicht die gewünschte Antwort erhalten. Oder sie haben zu viel Böses und Leid gesehen und finden, dass ein guter Gott so etwas niemals zulassen würde.

Aber anstatt wirklich zu glauben, dass er nicht existiert, hassen sie Gott meistens regelrecht oder leben in Verbitterung gegen ihn. Wenn du in deinem geistlichen Dienst mit Atheisten sprichst, werden sie oft sehr wütend und verteidigen leidenschaftlich ihren „Unglauben“. Das verrät eine Tatsache, die sie nicht wahrhaben wollen. Ich werde versuchen, das anhand eines Beispiels zu erklären

Als ich ein Kind war, glaubte ich an den Weihnachtsmann. Mit der Zeit wurde ich erwachsen und erkannte, dass dies nur eine mythische Figur ist. Wenn du mir von ihm erzählst, habe ich keine negativen Gefühle ihm gegenüber. In meinem Kopf wird er als Unsinn abgetan, und es macht mich nicht wütend, wenn ich über ihn spreche. Warum sollte ich mich über ein Wesen aufregen, das gar nicht existiert?

Atheisten äußern jedoch oft eine tiefe, leidenschaftliche Wut auf Gott – auch wenn sie behaupten, dass sie nicht an seine Existenz glauben. Warum sollte jemand auf ein „Märchen“ wütend sein? Das eigentliche Problem ist nämlich ein intensiver Hass auf Gott. Deshalb wollen Atheisten oft alles tun, um Gott und diejenigen, die ihm nachfolgen, zu diskreditieren. Ihre Verbitterung ist oft die eigentliche Motivation, nicht der einfache Glaube an die Nichtexistenz Gottes.

Ich habe oft für Atheisten gebetet, die ich erst in irgendeiner Weise herausfordern musste, um ihre Erlaubnis zu erhalten. Sie

sagen dann etwas wie: „Du kannst mich nicht heilen. Ich glaube nicht an diesen Blödsinn. Es gibt keinen Gott!“

„Dann ist dies die perfekte Gelegenheit für dich, mir zu beweisen, dass ich falsch liege“, antworte ich darauf. „Ich werde für dich beten und wenn nichts passiert, hast du bewiesen, dass du recht hattest und ich falsch lag!“ Manchmal funktioniert diese Herausforderung und sie stimmen zu, dass ich für sie bete. Ein Atheist, der das tut, ist sich oft sicher, dass nichts passieren wird. Aber wenn Gott auf der Bildfläche erscheint, ändert sich alles. Manchmal scheinen sie wie unter Schock zu stehen und bitten um Zeit, um das Geschehene zu verarbeiten. In anderen Fällen geben sie das Wunder offen zu, und ich darf antworten: „Ist das nicht erstaunlich? Der Gott, an den du nicht glaubst, hat dich geheilt! Er muss dich lieben!“ Aber oft ist das Ergebnis noch dramatischer. Wenn wir uns aufmachen und einem Ungläubigen Heilung schenken, dürfen wir oft mit dem ganzen Himmel feiern. So sehr ich es liebe, dem Volk Gottes zu dienen, meine liebsten Heilungswunder sind die, bei denen ein Ungläubiger sofort zum Christen wird.

Bobby

An einem heißen Augusttag fiel mir mitten auf einem Parkdeck Bobby auf, der humpelte. Seine Arme waren auf dem besten Weg, ganz mit Tattoos bedeckt zu werden Er trug eine umgedrehte Baseballkappe, eine Sonnenbrille und diese runden Ohrringe, die den Leuten große Löcher in die Ohren machen. Bobby trug ein Tank-Top, das seine Tattoos enthüllte, auf dem aber auch satanische und okkulte Symbole zu sehen waren. Der obere Teil des Shirts sah aus wie ein Ouija-Brett. Es gab Kreuze, Flammen, fünfzackige Sterne und andere Symbole, die alle um ein großes dämonisches Gesicht herum angeordnet waren. Am unteren Rand stand „Lebe wohl“.

Ich weiß nicht, was diese Dinge bedeuteten, ich weiß nur, dass derjenige, der in mir ist, größer ist als derjenige, der in der Welt ist Bobby ließ keinerlei Glauben an Gott oder Jesus erkennen, aber er wirkte auch nicht feindselig. Als ich ihn fragte, ob er

Schmerzen habe, gab Bobby an, er habe starke Schmerzen in seinen Füßen und Unterschenkeln

„Ich werde für dich beten, und dadurch wird dein ganzer Schmerz verschwinden“, erklärte ich.

„Okay …“, antwortete er etwas zögerlich, aber ohne Widerstand.

Ich sagte, dass es doch ein Wunder wäre, wenn alle Schmerzen verschwinden würden, und Bobby stimmte dem zu. Dann erklärte ich ihm mehr über das, was passieren würde.

„Ich werde dir jetzt sagen, warum das passieren wird Es wird geschehen, weil Jesus dich liebt, auch wenn du ihn nicht kennst. Er will dir deinen Schmerz nehmen. So ist er. Okay?“

„Okay “

Ich zeigte auf Bobbys Beine und betete: „Vater, in Jesu Namen, danke ich dir dafür, wer du bist, und ich danke dir für Bobby. Und jetzt spreche ich zu Bobbys Füßen und Beinen. Und ich befehle, dass alle Schmerzen verschwinden. Jetzt. Alle.“

Ich stand einen Moment lang schweigend da

„Wow“, sagte Bobby.

„Was fühlst du, Bobby?“ Er stand stumm da und starrte auf seine Beine. „Was fühlst du?“, fragte ich erneut.

„Hm … ich spüre den Schmerz im Moment nicht“, erklärte er mit überraschter Stimme

„Bewege dich und probiere es aus“, schlug ich vor.

Er begann zu gehen, und ich ging neben ihm her.

„Ja, ich habe gerade noch gehumpelt “

Er ging normal weiter und fügte hinzu: „Vor zehn Sekunden habe ich noch gehumpelt und konnte kaum laufen.“

„Und jetzt kannst du gehen.“

„Ja, ich habe das Gefühl, als könnte ich jetzt schon rennen.“

„Und du hast keine Schmerzen?“, fragte ich.

„Nein, eigentlich spüre ich den Schmerz überhaupt nicht mehr.“

Bobby war kein leicht erregbarer Mensch, aber man merkte ihm an, dass er etwas schockiert war. Ich sagte: „Du spürst den Schmerz nicht mehr – ist das nicht cool?“ „Das ist … verrückt“, schloss er

In diesem Moment begann ich, Bobby das Evangelium zu erklären

„Das liegt daran, dass Jesus dich liebt, Bobby, auch wenn du ihn nicht kennst.“

„Wow“, sagte Bobby wieder. Vielleicht war er genauso überrascht, das zu hören, wie darüber, dass der Schmerz weg war.

Ich erklärte ihm: „Ich will dich nicht zu etwas überreden, weil ich so etwas nicht tue, okay? Aber Jesus will ein Teil deines Lebens sein. Er will dich retten und einen ganz neuen Menschen aus dir machen …“ Als ich Bobby das Evangelium erklärte, schaute er mit offenem Mund auf den Boden, als wäre er sehr überrascht von dem, was gerade passierte. Ich beendete meine Darstellung des Evangeliums mit der Frage: „Hättest du Interesse daran, dass Jesus in dein Herz kommt?“ „Ja“, war seine unmittelbare Antwort.

Wir gingen ein Stück zur Seite, um den vorbeifahrenden Autos nicht im Weg zu stehen, und dann führte ich Bobby durch ein Gebet der Errettung

„Himmlischer Vater…“

„Himmlischer Vater…“

„Ich weiß, dass ich ein Sünder bin.“

„Ich weiß, dass ich ein Sünder bin“, wiederholte Bobby mit ernsthafter Stimme.

„Und ich weiß, dass ich den Erlöser brauche.“

„Und ich weiß, dass ich den Erlöser brauche.“

„Und ich glaube, dass Jesus der Retter ist.“

„Und ich glaube, dass Jesus der Retter ist.“

Langsam und in aller Ruhe führte ich Bobby durch den Prozess, Christus als seinen Erlöser anzunehmen.

„Also, Jesus …“

„Also, Jesus …“

„Genau jetzt …“

„Genau jetzt …“ Bobbys Stimme begann zu zittern.

„… bereue ich meine Sünden.“

„… bereue ich meine Sünden.“ Bobby wurde bei diesem Teil etwas deutlicher, als ob er seine uneingeschränkte Zustimmung betonen wollte

„Und ich bitte dich, mir meine Sünden zu vergeben.“

„Und ich bitte dich, mir meine Sünden zu vergeben.“ Bobby fing an, ein wenig zu schluchzen.

„Und ich bitte dich, dass du jetzt in mein Herz kommst.“

„Und ich bitte dich, dass du … jetzt in mein Herz kommst.“

„Und sei der Herr meines Lebens.“

„Und sei der Herr meines Lebens.“ In diesem Moment liefen Bobby die Tränen übers Gesicht. Man konnte seine Rührung spüren.

„Ich gebe dir jetzt mein ganzes Leben.“

„Ich gebe dir jetzt mein ganzes Leben“, bekannte Bobby und wischte sich die Tränen weg.

„Und ich lebe mein Leben für dich “

Bobby hielt gerade lange genug inne, um sich zu sammeln, und fuhr dann fort: „Und ich lebe mein Leben für dich“.

„Danke, dass du mich gerettet hast.“

Mit tiefer Dankbarkeit in der Stimme schloss Bobby sein Errettungsgebet: „Danke, dass du mich gerettet hast.“

„In Jesu Namen, Amen“.

„In Jesu Namen.“

„Amen!“

Ich erklärte Bobby, dass Jesus gerade in sein Leben gekommen war und ihn jetzt mit Licht, Frieden und Liebe erfüllte. „Jesus liebt dich, Mann. Er liebt dich mehr, als dich jemals irgendjemand geliebt hat. Und er will dir einen völlig neuen Anfang schenken – ein brandneues Leben.“

Während Bobby sich weiter die Tränen aus dem Gesicht wischte, fragte ich: „Wie fühlt sich das an?“

„Es fühlt sich echt an.“

Ich teilte seine Freude und wollte mehr wissen. Ich fragte erneut: „Wie fühlst du dich?“ Seine nächsten Worte waren sehr aufschlussreich.

„Ich fühle mich wie ein neuer Mensch“, gestand Bobby.

Keine 10 Minuten zuvor wusste Bobby noch nichts über Jesus Er war einfach durchs Leben gegangen, wie die meisten Menschen, und hatte nicht an seine ewige Bestimmung gedacht. Eine kleine Heilung später war Bobby ein ganz neuer Mensch

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