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Strophe 7: Darum wird sie zu ihm hin wachsen und Frucht bringen 249

1. Tanzschritt des Glaubens: in der Tiefe seiner Liebe verwurzelt in die Höhe wachsen ......................... 252

2. Tanzschritt des Glaubens: zu ihm hin wachsen führt zur Fruchtbarkeit ..............................................

3. Tanzschritt des Glaubens: Wachstum in der Geduld – Zurückhaltung aus Liebe

4. Tanzschritt des Glaubens: Wachstum durch Abhängigkeit 271

Strophe 8: Darum wird die Liebe siegen 283

1. Tanzschritt des Glaubens: Liebe, die geistliche Kinder annimmt und fördert ...................................... 285

2. Tanzschritt des Glaubens: Liebe, die eine Vision für geistliche Kinder hat ..........................................

3. Tanzschritt des Glaubens: Liebe, die Identität verleiht ..........................

4. Tanzschritt des Glaubens: im liebenden Gespräch mit dem Bräutigam bleiben ..................................

Was bleibt?

Anhang 1: Wie können wir für unsere Familien in Bezug auf den Nationalsozialismus beten? .................................................................

Anhang 2: Ein Einladungsbrief an die „inneren Kinder“ (Persönlichkeitsanteile) der eigenen Seele zu Jesus zu kommen .........

Widmung

Ich widme dieses Buch dem himmlischen Bräutigam Jesus Christus und seiner weltweiten Brautgemeinde, besonders in Deutschland, meiner Heimat. Darin denke ich zunächst an meine Familie, in der Jesus mich zu einem Leben mit ihm gerufen hat. Ich denke an den CVJM meiner Heimatgemeinde in der evangelischen Landeskirche und an die pietistische Gemeinschaft, die mich geprägt und mir Jesus lieb gemacht haben. Darüber hinaus widme ich dieses Buch aber auch den freikirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften, in denen ich im Glauben weiter wachsen und das himmlische Vaterhaus besser kennenlernen konnte. Dazu gehören auch die jüdischen Geschwister, und mein Dank gilt besonders denen, die mir als einer Deutschen im Namen Jeshuas Vergebung zugesprochen haben.

Nicht zuletzt ist es all denen gewidmet, die sich von Jesus in eine neue Zeit rufen lassen, um mit ihm zusammen gerade Deutschland in ein Land zu verwandeln, das die Menschenfreundlichkeit des himmlischen Vaters widerspiegelt, „wie im Himmel so auf Erden“.

Ein Wort auf den Weg

„Jesus ruft seine Braut.“ In diesem unscheinbar klingenden Titel verbergen sich sowohl die größte Sehnsucht des Himmels als auch die tiefste Sehnsucht der Menschheit nach Liebe und Bedeutung, Sinn und Kraft. Gerade in den Wirren und Erschütterungen, die uns in dieser Zeit persönlich, national und weltweit betreffen, fragen wir nach dem Unerschütterlichen, nach dem, was Halt, Liebe und Freiheit zugleich geben kann. Im Ruf des Sohnes Gottes nach seiner Braut finden wir Antworten und Perspektiven, die in diesem Buch zur Sprache kommen und uns in Bewegung bringen wollen – vielleicht sogar in der Leichtigkeit von Tanzschritten. Die Bedeutung des Buches „Hohelied“ in der Mitte der Bibel und was das mit unserem Leben heute zu tun hat – zunächst im deutschen Kontext, und dann auch im Blick auf die internationalen Verbindungen –, ist dabei ein zentrales Thema dieser Botschaft.

Ich bin diesen „geistlichen Weg“ durch das Hohelied gegangen, weil mir darin die himmlische Geschichte der Liebe Gottes zu seiner Menschheit aufgeleuchtet ist. Aus meiner Sicht als Deutsche habe ich ich diese himmlische Liebesgeschichte aber auch vor dem Hintergrund unserer nationalen Geschichte betrachtet; denn der Sohn Gottes ruft seine Braut aus jedem Volk und Land, also auch aus Deutschland. Im Zusammenhang mit unserer nationalen Geschichte fiel mein Blick dabei besonders auf die Geschichte der Gemeinde Jesu, und ich begann mich zu fragen: Haben sich die Konfessionen und Denominationen der Christenheit dem Geist dieser Liebe schon geöffnet, oder noch nicht? Nicht zuletzt berührt das Lied der Lieder vor allem die persönliche Geschichte jedes einzelnen Menschen, der es liest und singt. Denn die „Braut“, die von Jesus geliebt wird, ist keine Organisation, sondern eine Person. Darum lädt das Hohelied ein, im Glauben an Gott zu ergreifen, dass diese Liebesgeschichte kein Märchen ist, sondern zur befreienden Wahrheit in jedem Herzen werden will –egal, aus welchem persönlichen, gemeindlichen und nationalen Hintergrund wir selbst kommen mögen.

Auch wenn dieser „Durchgang“ durch das Hohelied in erster Linie einen Teil der deutschen Geschichte aufnimmt, lädt er jeden Menschen, egal welcher Nationalität, ein, dieses Lied mit dem Herzen zu lesen, es dort zu empfangen und zu bewegen. Denn nur dort kann auch die Antwort erwachsen, die den Glauben an Jesus in leichte Tanzschritte verwandelt.

So ist es ein persönlicher Entschluss, zu ihm umzukehren und den Weg in die Zukunft mit ihm zusammen zu gehen. Denn Jesus will jeden persönlich zu diesem Weg in Gemeinschaft mit ihm und vielen anderen, die sich rufen lassen, einladen.

Meine eigenen Schritte mit Jesus ins Hohelied hinein – und was er mir darin aufs Herz gelegt hat (wie alles begann und worum es geht) –sollen am Beginn dieses Buches stehen; sie mögen für jeden zur „Folie“ werden, den eigenen Weg im Licht seiner Liebe zu betrachten und Glaubensschritte mit ihm in neuer Leichtigkeit zu gehen. Zusammen mit der ganzen Brautgemeinde Christi können diese Schritte dann in einen „himmlischen Tanz“ münden, der gerade in der kommenden Zeit für viele eine große Anziehungskraft gewinnt, den kennenzulernen, der diese Leichtigkeit ins Leben bringt.

Nach den Tanzschritten des Glaubens durch die acht Strophen des Hohelieds hindurch bleibt am Ende dann nur die Frage, was wir mit dem großen Angebot seiner Einladung machen. Werden wir im Bund mit ihm das Leben lieben, allen Hass überwinden und zu Liebenden werden, bis er kommt und die Hochzeit im Himmel beginnt? Dazu sind wir eingeladen.

Prolog

Wie alles begann

Das Hohelied, geistlich gelesen, beschreibt die Geschichte der größten Liebe überhaupt. Sie begann in der Dimension des Himmels, im Herzen des dreieinigen Gottes.1 Der Teil der Menschheit, der ihm glaubt, hat dadurch Anteil an einer unvergleichlichen Berufung, einer Berufung, durch die er zugleich eine Perspektive gewinnen kann, die befreiend ist. Die Menschen, die Gott glauben, sind es dann, die zur Braut des himmlischen Bräutigams werden und so auch persönlich ihr eigenes wahres Wesen kennenlernen. Auf diese Weise können sie die Liebe erfahren, für die sie geboren und geschaffen wurden. Wie im Himmel, sollte es auf der Erde sein. Doch durch den Unglauben ihrer Erwählung gegenüber verlor die Menschheit den Himmel und die Erde und damit auch sich selbst. Und anstatt im Garten des Lebens in Gemeinschaft mit Gott seine Schöpfung zu regieren, begann eine Geschichte von Neid, Hass und Kriegen, die im Geist der Rebellion gegen die Königsherrschaft Gottes geführt wurden und Menschen bis heute zu Sklaven machen.

Doch mit dem schönsten aller Lieder, das übrigens am Höhepunkt des jüdischen Passahfestes gelesen wird, dürfen wir zusammen mit den Jüngern Jesu von damals auch heute Gottes Ruf nach Herzensgemeinschaft mit jedem einzelnen Menschen hören wie ein Liebeslied. Denn er selbst singt es und will dadurch unsere Herzen heilen und eine Bewegung auslösen – vergleichbar den leichten Schritten einer Braut, wenn sie am Tag der Hochzeit auf dem Weg bis zum Altar ihrem Bräutigam entgegengeht.

1 Vgl. Eph. 1,4.5.

A Glaubensschritte der Braut Christi – Gründe im Wort

Gottes

„Seht, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!“2 Jesus selbst ruft seine Braut in diesem Gleichnis von den zehn Jungfrauen im Rahmen seiner Endzeitreden. Denn er selbst ist der Bräutigam.3 Doch wer ist es, der nach Himmelfahrt und Pfingsten sein zweites Kommen ankündigt und die Einladung ausspricht, aus dem Bisherigen hinauszugehen, ihm entgegen? Und was hat das mit dem Hohelied zu tun, dessen Entstehung dem Friedenskönig Salomo vor fast 3000 Jahren zugeschrieben wird, der ein Mädchen zur Braut erwählt hat und um sie wirbt? Das gemeinsame Band wird allein darin sichtbar, dass bis zum 19. Jahrhundert dieses kleine Liebeslied geistlich mit Gottes unvergleichlicher Liebe zu seinem Volk als seiner Braut im Alten wie im Neuen Testament verbunden wurde.4 Auch seit der Zeitrechnung nach Christi Geburt hat es auf dieser geistlichen Ebene zusammen mit dem Römerbrief die meisten Kommentare hervorgebracht. Erst im 19. Jahrhundert, nach der Aufklärung, wurde das Hohelied fast ausschließlich auf der horizontalen Ebene einer menschlichen Liebesgeschichte behandelt.5 Dadurch ging in Deutschland und vielleicht der ganzen westlichen Welt die geistliche Dimension, der innerste Kern dieser tiefen und zugleich weltumspannenden Liebe Gottes, weitgehend verloren.

Doch seit den 1990er-Jahren fingen Männer und Frauen Gottes wieder an, im Hohelied den himmlischen Bräutigam zu entdecken, der wiederkommt, und in den Nachfolgern Jesu aus allen Völkern die Braut, die er in eine reife Partnerschaft mit sich ruft, denn die Hochzeit im Himmel steht bevor. Schon der Apostel Johannes hatte dieses Ereignis in Offenbarung 19,7 im Geist – das heißt in einer Dimension außerhalb von Raum und Zeit – gesehen und prophetisch in Vorfreude

2 Mt 25,6

3 So sah ihn schon sein Wegbereiter, Johannes der Täufer, als er im Blick auf Jesus und seine Jünger sagte: „Der die Braut hat, ist der Bräutigam“ (Joh. 3,29).

4 Vgl. Hes. 16,1-14; Hos. 2,18-25; Jes. 54,2-5; 62,4.5 u. a.; Eph. 5,32. Vgl. die Einleitung zum Hohelied in der ELSA, S. 781.

5 Vgl. Mike Bickle in Den meine Seele liebt, Ein Bibelstudium zum Hohelied Kapitel 1 bis 5,1, 2 Aufl , Asaph Verlag, Lüdenscheid 2016, S. 16; im Folgenden zitiert als Bickle, Hohelied, Band 1.

Prolog: Wie alles begann

ausgerufen: „Wir wollen uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereit gemacht!“

Doch bis zu dieser Hochzeit sind es gerade der Heilige Geist und die Braut, die einer Welt ohne Jesus zurufen: „Seht, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!“ Diese Überbringer der Botschaft werden bis ins letzte Kapitel der Bibel bezeugt: „Und der Geist und die Braut sagen: ‚Komm!‘ … Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens geschenkt.“6 Und ganz am Ende ist es der Ruf der Braut, die ihn bittet: „Komm, Herr Jesus!“, auf den er hört und handelt: „Ja, ich komme bald.“7 Dieser Ruf der Sehnsucht ist wie die ganze Bibel in der Sprache des Herzens verfasst, die von Bildern und Vergleichen lebt. Zugleich hat die Sehnsucht nach Jesus am Beginn des dritten Jahrtausends viele neue Lieder hervorgebracht, die zu Glaubensschritten wie im Tanz mit dem König aller Könige einladen und in die Bitte: „Dance with me, O Lover of my soul to the song of all songs.“8

6 Offb. 22,17.

7 Offb. 22,20.

8 Text und Musik von Robert Stearns. Der ganze Text und das Lied, interpretiert von Paul Wilbur in Internetquelle: Wilbour, Paul (2013): Dance with me Online abrufbar unter: https://www youtube com/watch?v=7 4gJvDy2gU [Zuletzt: 05.07.2021]. Der ganze Text lautet: „Romance me o Lover of my soul to the song of all songs. Behold You have come, Over the hills, Upon the mountains. To me You have run, My beloved. You’ve captured my heart. With you I will go. You are my love, you are my fair one Winter has passed and the springtime has come Dance with me O Lover of my soul to the song of all songs Romance me o Lover of my soul to the song of all songs Take my hand O Lover of my soul Sing a song of all songs. Come and take us to Yourself, O Lord, Sing a song of all songs.“ In diesem Liedtext sind Bilder aus dem Hohelied aufgenommen, die in diesen Tanz geführt haben. Ins Deutsche übertragen lautet es: „Tanz mit mir, Liebhaber meiner Seele, zum Lied der Lieder Wirb um mich, Liebhaber meiner Seele, zum Lied der Lieder Sieh, du bist gekommen über die Hügel, über alle Berge hinweg. Zu mir bist du gelaufen, mein Liebster. – Du hast mir das Herz geraubt. Mit dir will ich gehen. – Du bist meine Liebe, meine Einzige. Der Winter ist vorbei und der Frühling ist gekommen. – Tanz mit mir, o Liebhaber meiner Seele zum schönsten aller Lieder. Wirb um mich, o Liebhaber meiner Seele zum Lied der Lieder Nimm meine Hand, o Liebhaber meiner Seele Sing ein Liebeslied. Komm und nimm uns zu dir selbst, o HERR! Sing ein Lied aller Lieder.“

B Wie ich selbst die Aufforderung zum Tanz mit dem König erlebte – persönliche Gründe

Wie ich dazu kam, im Hohelied Jesus als König und Bräutigam zu entdecken und mich in diesen Ruf des Geistes und der Braut einzureihen, ist auch eine Geschichte, die am Anfang stehen soll. Denn es ist nicht zuletzt eine Geschichte mit dem Heiligen Geist, ohne den die Braut Christi nicht im Namen Jesu einladen kann, das Lied dieser Liebe zu singen und die Tanzschritte des Glaubens zu lernen.

1. Geistlicher Hintergrund

In Kindheit und Jugend von der württembergischen Landeskirche geprägt, erlebte ich, dass der Heilige Geist dort kein großes Thema war; es ging schon gar nicht um eine bewusste Beziehung zu ihm. Einmal hatte ich als Jugendliche in unserer Dorfkirche dennoch eine Begegnung mit ihm, ohne dass ich sie lehrmäßig hätte nachvollziehen können. Doch nach einer Passionsandacht, nachdem ich die Kirche bereits verlassen hatte, rief er mich zurück in den Altarraum, zu Jesus am Kreuz. So kehrte ich um und ließ meine Freundin, mit der ich dort gewesen war, allein nach Hause gehen. Und immer wieder hörte ich die Stimme des Heiligen Geistes, seit ich mit achtzehn Jahren mein Leben im Gebet auf sein Reden hin Jesus anvertraut hatte.

2. Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft ab 1984

Drei Jahre später schloss ich mich auf ein weiteres, für mich unzweifelhaftes Reden des Heiligen Geistes hin mit 21 Jahren einer Lebensgemeinschaft an, die der Landeskirche nahesteht und mit ihr zusammenarbeitet, jedoch ohne von ihr abhängig zu sein. Ich selbst hatte dann als Religionspädagogin mein Dienstfeld direkt innerhalb der evangelischen Kirche. Sowohl dort als auch in dieser Lebensgemeinschaft spielte der Heilige Geist während meiner Zeit eher eine untergeordnete Rolle. Zwar war er der Gründerin sehr wichtig gewesen, doch hatte das nicht zu einer geförderten und durch Lehre verankerten Gemeinschaft mit ihm und auch nicht zu einer Evangeliumsverkündigung mit Zeichen und Wundern in der Kraft des Heiligen Geistes geführt, wie Jesus sie denen verspricht, die glauben: „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden,

Wie alles begann

Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.“9 Selbst wenn es bei Einzelnen in dieser Gemeinschaft vielleicht so war und ist, schien die Leitung, je länger desto mehr, ihn kontrollieren zu wollen. Obwohl es seine Aufgabe ist, wie eine Mutter die Kinder Gottes zum wahren Vater und damit in die Freiheit eines bestätigten Lebens zu führen, wie in 2. Korinther 3,17 beschrieben, wurde er eher „an der Leine gehalten.“ Man redete über ihn, beschäftigte sich mit ihm, aber die Kontrolle bekam er nicht.

Ob es an der Berliner Erklärung lag, die 56 leitende Christen der pietistischen Gemeinschaftsbewegung im Jahr 1909 unterschrieben hatten? Denn sie besagte, dass die ganze Bewegung des Heiligen Geistes, die in diesen Jahren in Amerika begonnen hatte, nicht von Gott komme, sondern „von unten.“ Doch damit waren alle Kreise dieser leitenden Brüder unter einen Geist der Ablehnung dem Heiligen Geist gegenüber gekommen, wie auch unsere pietistische Gemeinschaft, die mit dieser Erklärung indirekt persönlich verwoben war. Erst viel später stellte ich mir darum die Frage: War das Übernommenwerden vom nationalsozialistischen Geist in Deutschland auch deshalb unter vielen Gläubigen in Gemeinden und Gemeinschaften möglich, weil der Heilige Geist als Geist der Wahrheit und der Unterscheidung „vertraglich“ ausgeschlossen worden war?10

Ohne diese Zusammenhänge zu sehen, musste ich auch bei mir selbst im Rückblick feststellen: Obwohl ich das Reden des Heiligen Geistes wegweisend erlebt hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, ihn direkt im Gebet anzusprechen,11 wie es in alten und neuen Liedern

9 Mk 16,17 18; vgl Apg 1,8

10 Vgl. Die Berliner Erklärung in Internetquelle: Berliner Erklärung (Religion). Online abrufbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner Erklärung_(Religion). [Zuletzt: 05.07.2021]. Im Folgenden zitiert als Berliner Erklärung. Vgl. auch Jürgen Bühler (2021): Die Berliner Erklärung und der Holocaust, ICEJ Deutschland (Präsident der International Christian Embassy Jerusalem). Online abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=D5OBdiRzIEA [Zuletzt: 05.07.2021]. Im Folgenden zitiert als Bühler, Die Berliner Erklärung und der Holocaust. Auch er vertritt die Überzeugung, dass die Berliner Erklärung maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass der Holocaust in Deutschland möglich war.

11 Mir war nicht bewusst, dass Gott schon im Alten Testament seinen Propheten Hesekiel dazu aufforderte, den Heiligen Geist zu rufen, in das Tal der Toten zu

geschieht, so auch in dem Pfingstlied: „O komm, du Geist der Wahrheit!“12 Ich ersetzte ihn durch den Namen Jesus oder sang nicht mit. Er war mir als Gegenüber einfach fremd; und ich hatte Angst, etwas falsch zu machen.

3. Gebot des Heiligen Geistes 2014

Nach 30 Jahren in dieser Gemeinschaft hörte ich erneut auf eindrückliche Weise und wiederholt die Stimme des Heiligen Geistes. Ganz unerwartet vernahm ich in meinem Innern im Herbst 2014 bei einem Spaziergang den Auftrag, die Gemeinschaft vom nationalsozialistischen Geist zu lösen. Es war keine Option; es war ein Gebot, so wie auch Josua die Stimme Gottes angesichts der großen Aufgabe, sein Volk in das verheißene Land Israel zu führen, deutlich gehört hatte: „Sieh, ich habe dir geboten, getrost und unverzagt zu sein. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst!“13

Natürlich prüfte ich diesen Auftrag, denn ich konnte zunächst gar nichts damit anfangen; doch ignorieren konnte ich ihn auch nicht. Darum erzählte ich meiner damaligen Leitung schließlich davon, die sich jedoch in keiner Weise dazu äußerte, sodass ich im Blick auf die Bedeutung dieser Aufforderung im Dunkeln blieb. Da ich auch im Internet keinen Eintrag zu diesem Stichwort fand, geriet es angesichts meiner täglichen Pflichten wieder in den Hintergrund.

4. Gemeindediakonin im Seniorenbereich ab 2016

Durch einen Teilzeitauftrag als Gemeindediakonin unter Senioren kam dieses Thema jedoch gut ein Jahr später wieder an die Oberfläche. Mit dem Kontakt zu den Bewohnern eines Altenheims und durch ein Fortbildungsangebot beschäftigte ich mich mit den „kriegstraumatischen Folgen für ältere Menschen heute und den Konsequenzen für kommen und dort hineinzublasen, sodass die Menschen seines Volkes lebendig werden, um ihr Leben aus Gott zu leben. Vgl. Hes. 37,9.10.

12 Philipp Spitta, O komm, du Geist der Wahrheit, in: Evangelisches Gesangbuch, Gesangbuchverlag Stuttgart GmbH, 1. Aufl., Stuttgart 1996, Nr. 136. Im Folgenden zitiert als EG

13 Jos. 1,9.

Prolog: Wie alles begann

die Seelsorge“ – so der Titel der Fortbildung mit Udo Baer.14 Und auf einmal war die nationalsozialistische Geschichte meines Volkes, auch 70 Jahre nach Kriegsende, wieder ganz präsent. Denn die Tatsache, dass im Alter unbewältigte und traumatische Erfahrungen auf vielfältige Weise an die Oberfläche kommen, wurde mir bewusst, als zum Beispiel einmal ein über 90-jähriger Mann mitten in einer Feier des Altenheims ganz unvermittelt zu mir sagte: „Was wir den Juden angetan haben, war nicht recht.“

Mir wurde zunehmend bewusst, dass diese und viele andere Themen im Zusammenhang damit unser ganzes Volk betreffen. Was immer auf politischer Ebene schon geschehen ist, berührt bis heute nicht unbedingt die Ebene von Kirchengemeinden und Familien in der Kriegsund Nachkriegsgeneration und ihren Kindern, den Kriegsenkeln. Vielmehr fand und findet das große Schweigen auf der familiären und persönlichen Ebene seinen Ausdruck in vielen Erscheinungsformen –wie einer harten, gefühlsarmen oder -kalten, leistungsorientierten oder aggressiven Erziehung und vielen anderen traumatischen Reaktionen aus dem Körpergedächtnis.15 Auch die inneren Fragezeichen

14 Dort kam ich auch in Berührung mit seinen Büchern wie Udo Baer, Wo geht’s denn hier nach Königsberg, Wie Kriegstraumata im Alter nachwirken und was dagegen hilft, Semnos Verlag, Neukirchen-Vluyn 2014; im Folgenden zitiert als Baer, Königsberg. Udo Baer, Gabriele Frick-Baer, Wie Kriegstraumata in die nächste Generation wirken, Untersuchungen, Erfahrungen, therapeutische Hilfen, Semnos Verlag, Neukirchen-Vluyn 2012, im Folgenden zitiert als Baer/FrickBaer, Traumata in der nächsten Generation. Und Gabriele Frick-Baer, Kreative Traumatherapie: Aufrichten in Würde, Methoden und Modelle leiborientierter kreativer Traumatherapie, Semnos Verlag, 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2015. Im Folgenden zitiert als Frick-Baer, Aufrichten in Würde. Diese Bücher haben mir nicht nur für die ältere Generation der Kriegs- und Nachkriegskinder ein neues Verständnis geschenkt, sondern auch für meine eigene Generation der Kriegsenkel, wie Sabine Bode sie in ihrem Buch Kriegsenkel beschreibt. Vgl. auch Sabine Bode, Die vergessene Generation, Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen, Klett-Cotta Verlag, 27. Aufl., Stuttgart 2015. Im Folgenden zitiert als Bode, Kriegskinder. Und Sabine Bode, Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2009 15 Über die kriegstraumatisierten Väter wird häufig erzählt, dass sie nicht nur unruhig waren, sondern auch oft Jähzornanfälle und cholerische Attacken an Kindern, Partnerinnen und Nachbarn auslebten, immer „beleidigt“ und „überempfindlich“ waren. Sie sind in einem Zustand der chronisch erhöhten Erregung und Reizbarkeit Diese Erfahrungen sind berichtet in Baer/Frick-Baer, Traumata in der nächsten Generation, S. 32.

und Verunsicherungen – im Blick auf die Bedeutung der eigenen Person als Deutscher nach einem verlorenen Weltkrieg und im Blick auf den Sinn des Lebens nach den unzähligen Verlusten und Entbehrungen, der Schuld und der Scham – wurden mit und ohne Worte an die nächste Generation weitergegeben.16

Unter diesen Eindrücken begann ich, für einen nationalen Bußund Bettag zu beten, an dem der Heilige Geist uns als Volk zum Kreuz Jesu ziehen könnte, wie ich es als Jugendliche schon ganz persönlich erlebt hatte. Dann wären Trauer, Trost und neue „Tanzschritte“ der Hoffnung und des Glaubens für alle möglich, die sich dazu einladen lassen, so dachte ich. Denn der Heilige Geist ist ja der Tröster, der wahre Beistand, der allein das aufschließen kann, was im Menschen ist.17

Zugleich will er auch das erschließen, was in Wahrheit am Kreuz Jesu an Vergebung und Befreiung zugänglich wurde, ob man sich in seiner nationalen Identität eher als Opfer oder als Täter empfindet. Aber aufgrund der damaligen Propaganda und Umdeutung des Evangeliums war dessen Bedeutung durch andere Mächte verdreht und umgekehrt worden. So lautete zum Beispiel das Schulgebet damals: „Führer, mein Führer, von Gott mir gegeben, beschütz’ und erhalte noch lange mein Leben. Hast Deutschland gerettet aus tiefster Not –dir danke ich heute mein täglich Brot! Bleib lange noch bei mir –

16 Das Thema der Scham habe ich dann von demselben Verfasser in hilfreicher und erhellender Weise aufgenommen gesehen in Udo Baer, Gabriele Frick-Baer, Vom Schämen und Beschämtwerden, Semnos Verlag, Neukirchen-Vluyn 2008. Im Folgenden zitiert als Baer/Frick-Baer, Vom Schämen. So geben sie dort zu bedenken: „Lange Zeit wurden Faschismus, Krieg, Pogrome und die Ermordung von sechs Millionen Juden als Teil deutscher Geschichte des 20 Jahrhunderts ausgeblendet. Schamlos versteckte und versteckt eine ganze Generation ihre Scham über das, wozu sie geschwiegen hat. Dieses Schweigen bot und bietet der Scham ein Zuhause und füllt die Atmosphäre zahlloser Familien.“ A.a.O., S. 116. Doch die Werte unserer Gesellschaft lassen es nicht wirklich zu, sich zu entschuldigen Sie drücken es so aus: „Wer sich entschuldigen möchte, findet allerdings auch wenig Rückendeckung. Es gibt in unserem Land keine Kultur der Reue und des Entschuldigens, es gibt eher eine Kultur des Vertuschens und des Verschweigens, des Aussitzens und des Verhüllens.“ A.a.O., S. 117. 17 Jesus selbst spricht vom Heiligen Geist als seinem Stellvertreter, der als Tröster und Geist der Wahrheit zu den Seinen kommt, wenn er selbst zum Vater in die himmlische Dimension zurückkehren würde: Joh.16,15.

Prolog: Wie alles begann

verlaß’ mich nicht! Führer, mein Führer, mein Glaube, mein Licht! Heil, mein Führer!“18

5. Gebetskreis 2017

Mir selbst unbewusst, konnte auch ich mich im Blick auf meine nationale Identität nicht in der Tiefe annehmen, bis Jesus in einem Gebetskreis dieses Thema überraschend berührte. Während jemand spontan Gott dafür dankte, wie sehr er Deutschland und die Deutschen liebe, wehrte sich innerlich alles in mir. Ich konnte es nicht annehmen. Verstandesmäßig zwar überzeugt, aber gefühlsmäßig völlig blockiert, kämpfte ich mit den Tränen.

Mitten in meinem Schmerz erschien mir Jesus plötzlich vor meinen inneren Augen. Er kam vom Kreuz her auf mich zu und ich hörte in meinem Herzen die Worte aus seinem Mund: „Der ganze Todesstrom, der von Deutschland ausging, fließt bis in meine Wunde am Herzen und nicht weiter Glaubst du das?“ Im Aufruhr meiner Gefühle antwortete ich leise: „Ja, ich glaube.“

Als ich meine Augen durch einen Tränenschleier hindurch öffnete, hatte jemand inzwischen die Deutschland-Fahne auf den Boden gelegt, und da sah ich es: Das Schwarz – der Todesstrom – hatte eine Grenze. Er ging nur bis zum Rot, in dem ich jetzt das reinigende Blut Jesu sah, und nicht weiter; das hieß: bis zu seiner Wunde am Herzen, an der dieser Strom stoppen musste, denn er hatte mit seinem Blut vollständig dafür bezahlt. Von dort ging es ins Gold, in dem ich das ewige Leben sah, das trotz allem in diesem Land für jeden zu finden

18 Penkazki, Israel und wir, S. 31. Das Glaubensbekenntnis „Deutscher Christen“ und des deutschen Volkes lautete: „Wir glauben auf dieser Erde allein an Adolf Hitler Wir glauben, dass der Nationalsozialismus der allein selig machende Glaube für unser Volk ist Wir glauben, dass es einen Herrgott im Himmel gibt –dieser Herrgott hat uns Hitler gesandt, damit Deutschland für alle Ewigkeit ein Fundament werde.“ Hitler selbst formulierte sein Credo so: „Ostern ist nicht die Auferstehung, sondern die ewige Erneuerung unseres Volkes. Karfreitag ist nicht die Erlösung von Sünden, sondern die Erlösung von der Blutvermischung und den Blutvergiftern: den Juden Weihnachten ist die Geburt der Freiheit unseres Volkes.“ A.a.o., 30.31. Vgl. auch Maria Anne Hirschmann, Vom Hakenkreuz zum Kreuz, Autobiografie, Gerth Medien, 1. Aufl., Asslar 2006. Im Folgenden zitiert als Hirschmann, Vom Hakenkreuz zum Kreuz. Sie beschreibt autobiografisch diese Umdeutung des Evangeliums mit den Folgen für die Umwertung der Werte, wie auch Leni Immer, Meine Jugend im Kirchenkampf, Quell Verlag, Frankfurt am Main 1994. Im Folgenden zitiert als Immer, Kirchenkampf.

ist, der sein Vertrauen auf die rettende Liebe des gekreuzigten und auferstandenen Jesus setzt. Ja, durch ihn ist ewiges, kostbares Leben in Deutschland möglich – für das Volk, das sich so unsagbar verschuldet hat, und auch für alle Menschen aus anderen Völkern, die jetzt darin leben. „Seine Vergebung und Heilung reicht aus für alle!“

Schließlich fing ich an, in ein kleines Büchlein zu schreiben, was ich gesehen und gehört hatte, und auch das, was Jesus weiter sagte: „Dein Stolz, Deutschland, bin ICH, Jesus! Ich habe dich freigekauft von Satans Banden! Du bist frei! Gebrauche deine Freiheit zum Segen für die Völker!! Mein Blut hat dich gereinigt, Deutschland, von allen deinen Sünden. ICH habe bezahlt. Den vollen Preis! Nichts, absolut nichts fehlt. Darum kann dich auch nichts von meiner Liebe trennen! Glaube mir!“ Und ich rief Deutschland in meinem Herzen zu und musste es einfach in meinem Büchlein festhalten: „Glaube ihm! Glaube deinem Erlöser!“ Als ich wahrnahm, dass die Flagge auf dem Boden lag, hörte ich erneut die Stimme Jesu, die sagte: „Deutschland, auch wenn du am Boden liegst – wenn mein Name auf dir liegt, kannst du dich erheben in meinem Namen und zu meiner Ehre. Verkündige meine Größe! Stimme in das Lob der Völker ein, die meinen Namen preisen! Das ist deine Bestimmung!“ Und ich schrieb: „Ich nehme die Berufung stellvertretend, als Deutsche, an. Dein vergossenes Blut bricht die Ketten! Halleluja! Amen. Du bist mein Ruhm, mein Retter.“ Im Stillen nahm ich die befreiende Botschaft dieser Vision in meinen Dienstauftrag19 und ins nächste Jahr mit, das dann auch voller Erinnerungen an die Geschichte unseres Volkes und die schuld- und schicksalhafte Verknüpfung mit dem jüdischen Volk war.

19 In meinem Verkündigungsauftrag in einem Ferienbibelkurs bekam ich im Sommer 2017 durch einen Gast im Blick auf die Lösung vom nationalsozialistischen Geist ein Gebetsblatt mit genau dieser Überschrift: „Wie wir im Blick auf den nationalsozialistischen Geist für unsere Familien beten können“. Er arbeitet in einem Gebetsdienst mit, wo dieses Blatt eingesetzt wird, wenn Menschen mit Nöten aus diesem Themenkreis kommen und um Gebet bitten So wurde mir ganz klar, dass die Berufung, meine Gemeinschaft von diesem Geist zu lösen, ins Gebet führt, durch das ich persönlich und stellvertretend im Glauben nach dem Wort von Jesus handeln kann: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18) Das Gebetsblatt befindet sich in Anhang 1.

6. Gedenktage im Blick auf Deutschland und Israel 2018

Mit dem folgenden Jahr wurde das 70-jährige Bestehen des Volkes Israel im eigenen Land gefeiert und gleichzeitig an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 erinnert, in der unzählige Synagogen in Deutschland verbrannt und viele jüdische Geschäfte in einen Scherbenhaufen verwandelt wurden.20 Das geschah vor über 80 Jahren. Wie sehr die Leitung meiner Gemeinschaft die Anregung ablehnte, den Buß- und Bettag in diesem Jahr als internen Gebetstag zu nutzen, um Gelegenheit zu geben, die persönlichen und gemeinschaftlichen Altlasten aus unserer deutschen Geschichte vor Gott zu bringen, war mir zunächst nicht bewusst. Doch am Beginn des nächsten Jahres zeichnete sich ab, dass mit dem wachsenden Widerstand gegen diese Fragen und Themen ein gemeinsames Weitergehen nicht mehr denkbar war, sodass sich im Sommer unsere Wege trennten.

7. Geführt durch Gottes Reden im August 2019

Am Abend vor der letzten Schlüsselabgabe nahm mich eine Glaubensschwester zu einer Veranstaltung mit, bei der ein Pastor aus Amerika predigte. Im Anschluss an die Predigt sprach er, wie auch schon in anderen Gottesdiensten üblich, prophetisch in das Leben von Besuchern hinein. Auch ich sollte diese Gelegenheit bekommen. Als ich vor ihm stand, sagte er, ohne mich oder meine Situation zu kennen: „Ich sehe einen Ruf zur Heiligkeit über dir. Und eine Schriftstelle sagt: ‚Ohne Heiligkeit können wir das Angesicht Gottes nicht sehen.‘ Und der Herr sagt: ‚Du wirst eine Begegnung von Angesicht zu Angesicht mit mir haben. Du wirst Dinge sehen, die du vorher noch nie gesehen hast.‘ Und der Herr will dir eine tiefe Begegnung mit ihm selbst geben, sodass du anderen erzählen kannst, was du gesehen hast. Denn das ist die Leidenschaft deines Herzens. Ich habe dich gesehen wie Maria zu den Füßen Jesu. Es ist fast so, als ob du eine Nonne wärst. Du hast dein ganzes Herz dem Herrn geschenkt. Denn das ist deine Leidenschaft. Und ich möchte, dass du weißt: Er ist mit dir verheiratet. Denn ich habe das Hohelied über deinem Kopf geschrieben gesehen. Der Herr sagt: ‚Du wirst dieses Buch erneut

20 So auch auf dem Gemeinde-Israel-Kongress vom 8.-10.11.2018 in der „Gemeinde auf dem Weg“, Berlin unter dem Motto: „Dein Reich komme!“, an dem ich teilnahm.

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