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Max Lucado

in meinem Herzen

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heilige Nacht! Alles schläft; einsam wacht nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh.

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I N H A LT

VORWORT

ZUKUNFTSHOFFNUNG JENES AUGENBLICKS Was die Krippe mir bedeutet

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ZEUGEN JENES AUGENBLICKS Sie haben ihn zuerst gesehen Von Vater zu Vater Marias Gebet Die Friedfertigen knien nieder Erwartend Ausschau halten Dem Stern auf der Spur

Den Retter suchen Geladen zum Fest Göttliche Gaben Sehnsucht nach dem Retter

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EPILOG Stille Nacht im eigenen Herzen ZAUBER JENES AUGENBLICKS Gedanken über Gottes Liebe

Werde auch ich ihn sehen?

Ein bemerkenswerter Plan der Liebe 35 Werben um die Liebe der Menschen 38 Liebe ohne Zeit und Grenzen 40 Ein kleines Stück vom Himmel sehen 42 Hoheit in der Niedrigkeit 46 Ein offenes Herz für Gottes Liebe 48

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VORWORT Und die Hirten? Männer vom Land waren sie. Wahrscheinlich besaßen sie nicht viel mehr, als sie am Leib trugen. Sie rochen nach Schaf und trugen Felle. Gewissenhaft versahen sie ihren Dienst und wachten auch nachts über ihre Herden. Kein Museum stellt heute ihre Krummstäbe aus und kein geschriebenes Wort ist von ihnen überliefert. Niemand fragte sie nach ihrer Meinung, ob es gerecht sei, sie zu verachten. Und ihre Namen sind nirgends überliefert.

Die Nacht, in der Er kam, war wie jede andere. Der Himmel war dunkel wie immer. Hin und wieder fuhr eine Brise in die Blätter der Bäume und kühlte die Luft. Die Sterne funkelten wie Diamanten auf einem schwarzsamtenen Tuch und Wolkenschleier zogen vor dem Mond vorbei. Eine Nacht zum Genießen – die es wert war aufzustehen, aus dem Fenster zu schauen und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. Und dennoch – es war eine Nacht wie so viele andere. Nichts deutete darauf hin, dass sich Außergewöhnliches ereignen würde. Eine normale Nacht, mit den vertrauten Sternbildern am Himmel.

Eine gewöhnliche Nacht also mit gewöhnlichen Schafen und mit Hirten, die nichts Besonderes auszeichnete. Und hätte Gott nicht eingegriffen, der allzu gern das Schlichte dem Herausragenden vorzieht, so wäre auch jene Nacht in Vergessenheit geraten. Wer hätte sich noch an die Schafe erinnert? Und die Hirten wären am frühen Morgen eingenickt – wie sonst auch.

Auch bei den Schafen nichts Neues. Es gab schwarze und weiße, dickere und dünnere und manche waren trächtig – Schafe auf den Weiden, wie man sie kennt. Keine mit goldener Wolle oder sonst einer Auszeichnung. Nein, es waren ganz gewöhnliche Tiere, die schlafend im Gras lagen und mit ihren Silhouetten an Wolken erinnerten. 9


O Bethlehem du Kleine, wie still du liegst im tiefen, tiefen Schlaf! Merkst nicht, wie schweigsam Sterne ziehen und in deiner Mitte ew‘ges Licht aufscheint. All das Sehnen vieler Jahre findet Ziel und Hoffnung diese Nacht in dir. Phillips Brooks, 1867

Aber Gott liebt es, gerade dem Einfachen durch seine Gegenwart Würde zu verleihen. Und in jener Nacht machte er seinem Ruf alle Ehre. Es flammte etwas auf in der Finsternis. Bäume, die eben noch als schwarze Schatten träumten, waren plötzlich in helles Licht getaucht. Schafe hoben erschrocken ihre Köpfe und blökten im Chor. Und die Hirten? Die rieben sich die müden Augen und starrten entgeistert in dieses gleißende Licht, das es eigentlich gar nicht geben konnte. Und schon war es keine Nacht mehr wie jede andere! 10


gerade dem Einfachen durch seine Gegenwart Würde zu verleihen. Und in jener Nacht machte er seinem Ruf alle Ehre.

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