Jonathan Gutmann
Momente
nur für dich
Ein Anti-Stress-Adventskalender
Inhalt
Prolog 1. Der nervige Mitbewohner 2. Keine Panik! Es ist (wahrscheinlich) nicht der Weltuntergang 3. Wenn 24 Stunden einfach nicht ausreichen 4. Einzigartig und kein Programmierfehler 5. Das Leben braucht Loopings 6. Du bist keine Powerbank 7. Fehler oder Feature? 8. Navi des Lebens: Neuberechnung läuft … 9. Lachen erlaubt – das Leben ist schließlich ernst genug 10. Das epische Duell: Wollen vs. Machen 11. Bitte einmal Achtsamkeit und Genuss zum Mitnehmen! 12. Wo Menschen sind, da menschelt es 13. Wenn Angst uns lähmt, lehren uns Fehler zu fliegen 14. Gedankenfutter 15. Wenn der innere Antreiber Überstunden macht 16. Gott hat keine WLAN-Probleme 17. Operation Dankbarkeit – oder: Wo habe ich das Gefühl schon wieder hingelegt? 18. Spurenleger wider Willen 19. Das Drama liegt woanders 20. Selbstfürsorge mit vier Buchstaben 21. Sherlock Selbst – Veränderung beginnt bei dir 22. Der innere Schweinehund 23. Das Leben hält sich nicht an Drehbücher 24. Weihnachten als Einladung zum Sinn Epilog
Prolog
»O du fröhliche« – oder doch eher »O du stressige«? Was bedeutet die Advents- und Weihnachtszeit für dich? Ist es ein besinnlicher, glitzernder Wohlfühlmonat mit Kerzenschein, Plätzchenduft und Vorfreude? Oder eher ein Hindernisparcours aus Terminstress, Einkaufschaos, Geschenkewahnsinn und Familienlogistik, der traditionell im Besuch der Schwiegereltern an Heiligabend gipfelt? Viele Menschen starten hochmotiviert in den Dezember. Doch dann finden sie sich schneller als gedacht zwischen einer Überdosis an Kitsch, überfüllten Innenstädten, überteuertem Glühwein, angebrannten Plätzchen und der Frage wieder, warum sie eigentlich jedes Jahr noch mehr Lichterketten brauchen. Stress ist ein absoluter Stimmungskiller in dieser besonderen Zeit, in der wir uns auf eines der schönsten Ereignisse des Jahres vorbereiten sollten: die Ankunft des Retters und nicht den Nervenzusammenbruch beim Einpacken der Geschenke. Klar, Stress gehört zum Leben dazu. Ganz ohne geht es nicht. Ein bisschen Aufregung gehört schließlich zur Weihnachtsstimmung dazu. Wichtig ist nur, dass wir lernen, rechtzeitig auf die Bremse zu treten, bevor wir vom Rentierschlitten überfahren werden.
Dieser Adventskalender möchte dich deshalb liebevoll dazu einladen, zwischendurch einfach mal durchzuatmen, eine Kerze anzuzünden und vielleicht auch mal ein leckeres Plätzchen zu essen, ohne gleichzeitig drei To-do-Listen im Kopf zu haben. Passende Denkanstöße möchten dir dabei helfen, die Advents- und Weihnachtszeit bewusst mit Entspannung, Entschleunigung und einer ordentlichen Prise Humor zu erleben – oder zumindest zu überleben. Nicht, dass es am Ende noch heißt: »Advent, Advent, das Nervenbündel brennt.«
Ich wünsche dir eine fröhliche, gesegnete und wunderbar entspannte Adventszeit voller Gelassenheit, gutem Humor und kleiner Momente, die dein Herz berühren.
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#Prävention #Gesundheitsförderung #Resilienz
1 »Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für seine Krankheit opfern.« Sebastian Kneipp (1821–1897)
Der nervige Mitbewohner Stress gilt heute als einer der größten Krankmacher unserer Zeit. Das Schlimme ist, dass wir ihn auch noch ganz freiwillig und ohne Mietvertrag bei uns einziehen lassen – mit eigenem Schlüssel und Schlafplatz direkt zwischen unseren Gedanken. Er mischt sich überall ein: in die Verdauung, die Stimmung, die Konzentration, den Schlaf, die Arbeit, unsere Beziehungen und sogar in die Planung der Feiertage. Natürlich wissen wir alle, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Aber Hand aufs Herz: Wie oft nehmen wir uns fest vor, mehr auf uns zu achten, und landen dann doch wieder mit dem Smartphone oder einer Serie auf dem Sofa, eine Packung Chips in der Hand und den Gedanken im Kopf: »Morgen fange ich an, gesünder zu leben!«? Unser Körper ist da weniger diplomatisch. Wenn wir nicht auf ihn hören, sendet er irgendwann deutliche Signale. Gesundheitsbewusstsein bedeutet nicht, in Salatblättern zu leben oder Bäume zu umarmen. Es heißt vielmehr, die kleinen
Dinge ernst zu nehmen: rechtzeitig schlafen gehen, regelmäßig durchatmen, sich ausreichend bewegen und das Handy vielleicht abends öfter in den Flugmodus schalten als sich selbst. Schließlich ist Gesundheit weder ein Besitz noch eine Selbstverständlichkeit. Sie muss jeden Tag neu gewählt werden! Wer gut für sich sorgt, hat mehr Energie, um das Leben zu genießen – oder zumindest, um dem nächsten Stressmoment mit einem Lächeln zu begegnen.
Anti-Stress-Tipp
Fang heute damit an, mehr in die eigene Gesundheit zu investieren! Dein Körper und deine Seele werden es dir danken.
Bibel-Impuls
»Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper
ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Gott hat euch freigekauft, damit ihr ihm gehört; lebt deshalb so, dass ihr mit eurem Körper Gott Ehre bereitet.« 1. Korinther 6,19-20 – Hoffnung für alle