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Johannes Reimer

Gemeinde – geht doch! 10 Faktoren effektiver Gemeindearbeit


Inhaltsverzeichnis

Vorwort......................................................................................9 Kapitel 1 – Fundamente, die tragen........................................11 1.1 Stabile Häuser brauchen stabile Fundamente......................12 1.2 Gemeindetest.....................................................................16 1.3 Wie arbeiten Sie mit diesem Buch?.....................................21 Kapitel 2 – Faktor: Gott..........................................................23 2.1 Gottes Haus wird von Gott bewohnt.................................24 2.2 Wenn Gott abwesend ist.....................................................27 2.3 Jesus: Gott unter uns..........................................................30 2.4 Der Heilige Geist: Gott in Aktion......................................34 2.5 Gott, der uns nicht aufgegeben hat.....................................37 2.6 Hand aufs Herz..................................................................41 2.7 Was können Sie tun?..........................................................43 Kapitel 3 – Faktor: Liebe.........................................................45 3.1 Gott ist Liebe.....................................................................46 3.2 Das Doppelgebot und wir..................................................48 3.3 Im Auftrag eines Liebenden................................................52 3.4 Das kann nur wahre Liebe..................................................53 3.5 Hand aufs Herz..................................................................55 3.6 Zur ersten Liebe zurückkehren...........................................57 3.7 Wochen der Liebe..............................................................60


Kapitel 4 – Faktor: Vertrauen..................................................61 4.1 Der Glaube macht uns aus.................................................62 4.2 Vertrauen fließt aus der Beziehung.....................................64 4.3 Wer sich anvertraut, vertraut..............................................67 4.4 Hand aufs Herz..................................................................69 4.5 Das „Thomas-Syndrom“ und seine Überwindung..............71 Kapitel 5 – Faktor: Hoffnung..................................................75 5.1 Glaubende hoffen...............................................................76 5.2 Die Gemeinde – ein Haus der Hoffnung............................79 5.3 Eine Kultur der Hoffnung..................................................81 5.4 Die anderen im Blick behalten...........................................83 5.5 Eine Gemeinde mit Zukunft..............................................85 5.6 Wir geben niemand auf .....................................................87 5.7 Hand aufs Herz..................................................................89 5.8 Tage der Hoffnung ............................................................91 Kapitel 6 – Faktor: Auftrag......................................................93 6.1 Berufen, beauftragt, gesandt...............................................94 6.2 Wie er, so wir.....................................................................96 6.3 Mission gestaltet unser Leben.............................................99 6.4 Hand aufs Herz................................................................101 6.5 Ohne Mission geht es nicht..............................................103 Kapitel 7 – Faktor: Heiligung................................................105 7.1 Im Dienst des Heiligen.....................................................106 7.2 Der Wille Gottes – unsere Heiligung................................109 7.3 In der Gemeinschaft der Heiligen.....................................114 7.4 Im Schaufenster wie im Laden selbst................................116 7.5 Hand aufs Herz................................................................119 7.6 Authentisch leben – Glauben feiern..................................122


Kapitel 8 – Faktor: Gnade.....................................................125 8.1 Aus Gnade, nicht aufgrund von Werken...........................126 8.2 Gnade erfahren – gnädig werden......................................128 8.3 Gemeinde – ein Raum der Gnade....................................130 8.4 Jeder ist willkommen........................................................131 8.5 Hand aufs Herz................................................................133 8.6 Ein Monat der Gnade......................................................135 Kapitel 9 – Faktor: Jüngerschaft............................................137 9.1 Jünger werden nicht geboren............................................138 9.2 Identität und Beziehung...................................................141 9.3 Identität und Gemeinschaft..............................................143 9.4 Identität und Sendung.....................................................144 9.5 Gemeinde als Gemeinschaftswerk....................................146 9.6 Hand aufs Herz................................................................148 9.7 In der Nachfolge wachsen.................................................150 Kapitel 10 – Faktor: Liminalität ...........................................153 10.1 Bauen, wo Gott baut......................................................154 10.2 Leben an der Schwelle....................................................157 10.3 Gemeinde – die ewige Baustelle.....................................158 10.4 Hand aufs Herz..............................................................161 10.5 Überlebenstraining.........................................................162 Kapitel 11 – Faktor: Wunder.................................................165 11.1 Eine Gemeinde, in der Gott wirkt..................................166 11.2 Gott, der zu den Menschen kommt................................169 11.3 In die Auseinandersetzung gestellt..................................171 11.4 Braucht man Gott eigentlich?.........................................173 11.5 Hand aufs Herz..............................................................177 11.6 „Komm mit, ich zeige dir, wo Gott wohnt!“...................179 11.7 Erwartung und Wagnis...................................................181


Kapitel 12 – Gemeinde – geht doch!.....................................183 12.1 In der Spur bleiben.........................................................184 12.2 Zwischenziele erleichtern die Reise.................................186 12.3 Nicht stehen bleiben – weitergehen................................188 Bibliografie.............................................................................189


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Vorwort „Gemeinde ist entweder Lust oder Frust“, sagte mir neulich ein guter Bekannter. „Das hängt davon ab, auf welcher Seite du dich gerade befindest: ob du einfacher Gottesdienstbesucher oder Mitarbeiter bist, das macht den großen Unterschied. Besucher genießen, Mitarbeiter schuften – das ist Gemeinde.“ Mein Bekannter ist sicher nicht der Einzige, der so über christliche Gemeinde denkt. Als Gemeindeberater höre ich immer wieder ähnliche Aussagen. Dabei kann Gemeindearbeit so schön sein und die Mitarbeit an der Sache Gottes in der Gemeinde innerlich erfüllen, ja sogar glücklich machen. Und auch solchen Menschen bin ich oft begegnet. Ich denke z. B. an Tina, eine Mutter von drei Kindern. Sie freut sich, dass ihr Mann – seitdem er in der lokalen Freikirche mitarbeitet – viel ausgeglichener geworden ist. „Es ist so, als hätte ich einen runderneuerten Mann und meine Kinder einen glücklicheren Vater bekommen“, sagt sie. Dabei verbringt ihr Mann Friedhelm mindestens einen Abend in der Woche in der Gemeinde. Oder mir fällt Sigi ein, dessen ganze Familie mittlerweile in der einen oder anderen Weise in der Gemeinde mitarbeitet. „Es macht einfach so viel Spaß!“, fasst er seinen langen Bericht über seine Erfahrungen im Gemeindebau zusammen. Wenn die einen Lust und die anderen Frust empfinden, wenn alles komplizierter geworden ist, als man es erwartet – dann redet man normalerweise von einer Krise. Gemeindebau im Westen und damit auch in unserem Land steckt in der Krise. Doch eine Krise birgt immer beides: Chance und Risiko zugleich. Der südafrikanische Missionstheologe David J. Bosch spricht von der Krise als dem „Punkt, in dem Gefahr und Möglichkeit sich begegnen, an dem die Zukunft in der Schwebe ist und die Dinge sich in beide Richtungen entwickeln können.“1 1 David J. Bosch, Mission im Wandel. Paradigmenwechsel in der Missionstheologie. Gießen: Brunnen Verlag 2012, 3.


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Vorwort

Wie schafft man es, im Gemeindebau vom Frust zur Lust zu kommen? Was sind Schlüsselfaktoren, die im Wesentlichen darüber entscheiden, ob man auf der einen oder anderen Seite seine Erfahrungen macht? In diesem Buch habe ich meine Beobachtungen dazu zusammengefasst. Nein, ich stelle nicht den Anspruch, alles gesagt zu haben. Aber nach nunmehr 35 Jahren vollzeitlicher Mitarbeit im Gemeindebau traue ich mir zu, meine Erfahrungen anderen zur Verfügung zu stellen. Mir macht Gemeindearbeit immer noch große Freude. Und ich kann mir nur schlecht vorstellen, etwas anderes zu tun, das mich mehr erfüllen würde und mich glücklicher machen würde als Gemeindearbeit. Meine Beobachtungen habe ich in zehn Grundvorstellungen zusammengefasst, die ich hier „Faktoren“ nenne. Faktoren begründen Fakten, setzen eine Wirklichkeit, Erfahrungen in Gang. Und so ist es mein Wunsch und Gebet, dass dieses Buch den Lesern Mut zuspricht und sie zur Mitarbeit im größten und innovativsten Projekt Gottes auf Erden begeistert – ihrer Gemeinde. Johannes Reimer Bergneustadt, im Herbst 2014


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Kapitel 1

Fundamente, die tragen


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1.1 Stabile Häuser brauchen stabile Fundamente

Als junger Mann studierte ich Bautechnik. Meine Dozenten wurden nicht müde, uns zukünftigen Bauleitern einzuschärfen, warum es wichtig ist, einen Bau sachgemäß, gut kalkuliert und durchdacht durchzuführen. Immer wieder führte man uns zu Bauruinen, die infolge schlechter architektonischer Pläne und noch schlechterer Umsetzung in der Praxis entstanden waren. Und immer wieder zeigte man uns Menschen, die in unvorstellbar schlechten Verhältnissen lebten, die so dringend eine Wohnung suchten und denen nichts anderes übrig blieb, als in solchen Bauruinen ihre Bleibe einzurichten. Weder machte es Spaß, in solchen Verhältnissen hausen zu müssen, noch war es ungefährlich. Der bedenkliche bauliche Zustand solcher Gebäude bedrohte tagtäglich nicht nur Hab und Gut der Bewohner, sondern auch ihr Leben. „So zu bauen ist kriminell“, warnten uns die Dozenten damals. Mir stehen diese Bilder bis heute vor Augen. Und nicht selten kommen sie mir in den Sinn, wenn ich an den Gemeindebau denke. Schließlich nennt die Bibel die Gemeinde ja auch „Haus Gottes“ (Hebr. 10,21; u. a.). Wer Gemeinde baut, arbeitet also an einer Art Hausbau mit. Und hier kommt es wesentlich darauf an, den Bau sorgfältig und gut zu durchdenken. Jesus selbst warnte seine Jünger, nicht auf Sand zu bauen (Mt. 7,24-27). Denn wer auf Sand baut, ignoriert die Gefahren, die ein fehlendes Fundament für das Haus bedeutet. Nicht auf Sand, auf Stein sollten die Jünger bauen. Gemeinde als Haus Gottes muss also solide gebaut werden, dann besteht sie gegen alle Stürme und Gefahren des Lebens. Kein Unwetter, keine Überschwemmung, kein Sturm kann dann ihr Fundament zum Einsturz bringen. Sie ist wahrlich ein unsinkbares Schiff, um ein anderes Bild zu bemühen. Und keine Frage: Die Arbeit auf einem solchen Schiff macht den Mitarbeitern mehr Freude, gibt ihnen mehr Sicherheit, als das


1.1 Stabile Häuser brauchen stabile Fundamente

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auf einem schlecht gesicherten Boot der Fall wäre, das bereits bei den ersten größeren Wellen zu versinken droht. Solide Grundlagen geben demnach der Gemeinde Stabilität und machen die Mitarbeit an ihrem Bau zu einer positiven Erfahrung. Doch was sind solche Grundlagen? Was sind Fundamente, die unbedingt bedacht und eingerechnet werden müssen, wenn man solide Gemeinde bauen will? Mit anderen Worten: Welche Faktoren machen Gemeinde interessant und Gemeindebau effektiv? Wie arbeiten Menschen begeistert mit? In den vielen Jahren meiner eigenen Gemeindearbeit und durch unzählige Studien über den Gemeindebau bin ich zu folgenden Faktoren gekommen, die, so scheint es mir, unbedingt bedacht werden müssen, wenn man eine Gemeinde im Sinne Gottes bauen möchte, die Menschen erreicht, begeistert und im Glauben fördert: 1. Die Gemeinde muss als Gottes Haus gebaut werden. Nicht Menschen, so wichtig sie in der Gemeinde sind, sondern Gott muss die eigentliche Mitte der Gemeinde sein. Schließlich ist er die Quelle allen Lebens, aller Kreativität und aller Begeisterung – er, der dreieinige Gott, der Vater, Sohn und Heilige Geist. Wer Gemeinde als den interessantesten Platz unter der Sonne haben will, der sollte Gott in ihrer Mitte haben. Der erste Faktor, den wir bedenken müssen, ist Gott. 2. Gemeinde als Haus Gottes ist wesentlich von der sozialen Kultur geprägt, die sich auf das Wesen des dreieinigen Gottes gründet. Und diese ist am besten beschrieben als Liebe. Kein anderer Begriff gibt das Beziehungsgeflecht zwischen Vater, Sohn und dem Heiligen Geist besser wieder. Gott ist sich in sich selbst einig, weil er als Liebe existiert. Gott ist Liebe (1. Joh. 4,8). Und wer sein Haus baut, der wird auf Liebe bauen müssen. Unser zweiter Faktor im Gemeindebau ist deshalb Liebe.


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Kapitel 1 – Fundamente, die tragen

3. Liebe zeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen aus. Wer liebt, der glaubt seinem Geliebten, vertraut ihm und wird sich in jeder Situation auf ihn oder sie verlassen können. Liebende entziehen sich einander nicht. Das tut auch Gott in sich selbst nicht, das möchte er auch für seine Gemeinde nicht. Glaube und Vertrauen zeichnet sie aus. Der Faktor Vertrauen definiert somit eine gesunde Gemeinde. 4. Und wo man liebt und vertraut, da gibt es Hoffnung. Deshalb bezeichnet die Bibel Gott als einen „Gott aller Hoffnung“ (Röm. 15,13). Eine Gemeinde mit Gott in der Mitte ist ein „Haus der Hoffnung“. In ihr finden Menschen neue Lebensperspektiven. Der vierte Faktor im Gemeindebau heißt deshalb Hoffnung. 5. Gemeinde wird in dieser Welt gebaut. An keiner anderen Stelle wird deshalb so deutlich und klar, was Gott mit dieser Welt vorhat, wie in seiner Gemeinde. Und konsequenterweise ist sie sich dieser Berufung bewusst. Sie weiß davon, eine Berufene Gottes zu sein. Damit ist der nächste Faktor im Gemeindebau genannt – Auftrag. Gottes Gemeinde ist eine missionarische Gemeinde. 6. Im Raum der Gnade begegnen wir Menschen dem Heiligen Geist, der uns verändern und in die ganze Fülle Gottes führen möchte. So werden wir, einst Sünder, nicht nur gerecht gesprochen, sondern Heilige und Gerechte. Diesen Prozess nennen wir Heiligung. Ohne Heiligung wird niemand Gott sehen und keine Gemeinde wachsen können. Deshalb lautet der sechste Faktor Heiligung. 7. Freilich ist Gottes Auftrag schnell Überforderung für jeden Menschen. Wer von uns wollte sich selbst zutrauen, so gut zu sein wie Gott selbst? So zu lieben, zu glauben und zu hoffen wie er? Wohl keiner. Gerade deshalb macht die Bibel deutlich, dass die Gemeinde ein Kind der Gnade ist. Gnade ist es, wo-


1.1 Stabile Häuser brauchen stabile Fundamente

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her wir kommen, und Gnade ist es, die uns unser Leben lang begleitet. In einer Gemeinde, die Gott kennt, wird deshalb unser siebter Faktor großgeschrieben: Gnade. 8. Menschen, die unter der Führung des Heiligen Geistes leben, nennt das Neue Testament „Jünger“ oder „Nachfolger“ Jesu. Gemeinde ist eine Gemeinschaft von Nachfolgern, von Menschen, die ihr Leben bewusst auf Jesus ausrichten. Der achte Faktor effektiver Gemeindearbeit heißt daher Jüngerschaft. 9. Jünger Jesu sind Menschen, die zu Gott gehören. Und doch leben sie noch auf der Erde. Sie sind nicht von dieser Welt, aber alles in ihrem Leben hat mit der Welt zu tun. Sie leben bewusst an der Grenze zwischen Himmel und Erde, sind in beiden Welten innerlich zu Hause. Eine solche SchwellenExistenz nennen wir Liminalität und sie begründet unseren neunten Faktor. 10. Wo Gnade erlebt wird, da ist Raum für Wunder, für jene Handlungen und Taten Gottes, die wir Menschen von uns aus niemals zustande bringen würden. Und die Gemeinde ist ein solcher Raum, an dem Gott handelt. Sie ist der Platz, wo Wunder erlebt werden. Und diese Zeichen seiner Gegenwart ziehen die Menschen an. Unser letzter Faktor im effektiven Gemeindebau heißt Wunder. Zehn Faktoren, zehn Fragen und zehn Entscheidungen – für einen effektiven, interessanten, begeisterungsfähigen Gemeindebau. Wer so Gemeinde bauen will, wird sich diesen Fragen stellen müssen. Wir tun es, indem wir einen Test zur Situation in unserer Gemeinde durchführen. Auf diese Weise wird klar, inwieweit die genannten Faktoren in der Gemeinde eine Rolle spielen.


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1.2 Gemeindetest

Der folgende Test kann als Umfrage an die Gemeindeglieder gehen oder auch gemeinsam in kleinen Gruppen von Gemeindegliedern und Freunden gemacht werden. Die Fragen sind in sieben Segmente eingeteilt. Jeweils drei Fragen werden pro Segment gestellt. Die Gemeindeglieder sollten auf einer Skala von 1 (sehr niedrig) bis 10 (sehr hoch) die Situation in der Gemeinde bewerten. Faktor Gott

Liebe

Aussage In unserer Gemeinde kann Gott erlebt werden.

Ihre Bewertung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

In unserer Gemeinde verändert Jesus sichtbar Menschen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 In unserer Gemeinde erleben Menschen die Kraft des Heiligen Geistes. In unserer Gemeinde spĂź- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ren wir Liebe. In unserer Gemeinde werden Konflikte in Liebe gelĂśst.

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In unserer Gemeinde werden auch schwierige Menschen getragen.

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1.2 Gemeindetest

Vertrauen

Hoffnung

In unserer Gemeinde vertrauen wir einander.

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In unserer Gemeinde trauen sich Menschen, Aufgaben fĂźreinander zu Ăźbernehmen.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 In unserer Gemeinde gibt es keine Geheimnisse voreinander. In unserer Gemeinde freut 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 man sich auf das, was noch kommt. In unserer Gemeinde wird niemand einfach aufgegeben.

Auftrag

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In unserer Gemeinde ist die 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Zukunft wichtiger als die Gegenwart. In unserer Gemeinde 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 herrscht ein ausgesprochen missionarisches Bewusstsein. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 In unserer Gemeinde ist die Teilnahme an Mission und Evangelisation eine wichtige Aufgabe. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 In unserer Gemeinde ist jeder an der Mission beteiligt.


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Kapitel 1 – Fundamente, die tragen

Gnade

Heiligung

Jüngerschaft

In unserer Gemeinde ist man sich seiner Schwächen bewusst.

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In unserer Gemeinde ist man bereit zu vergeben. Jeder bekommt eine zweite Chance.

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In unserer Gemeinde weiß man sich trotz Fehlern und Scheitern angenommen. In unserer Gemeinde legen wir Wert auf geistliches Wachstum.

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In unserer Gemeinde wird Seelsorge großgeschrieben.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

In unserer Gemeinde ach- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ten wir darauf, wie sich jeder Einzelne geistlich entwickelt. In unserer Gemeinde wird 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 sehr viel Wert auf die Förderung einzelner Mitglieder gelegt. In unserer Gemeinde werden Mitarbeiter nach ihren Gaben und Fähigkeiten eingesetzt.

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In unserer Gemeinde kann 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 man nicht nicht mitarbeiten.


1.2 Gemeindetest

Liminalität

In unserer Gemeinde hält man nicht am Altbewährten fest.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

In unserer Gemeinde wer- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 den neue Initiativen grundsätzlich ermutigt. Als Gemeinde packen wir 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 gerne da an, wo sich andere kaum hintrauen würden. Wunder

In unserer Gemeinde erwarten wir Gottes unmittelbares Eingreifen.

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In unserer Gemeinde erzäh- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 len wir gerne von unseren Erfahrungen mit Gott. In unserer Gemeinde erleben wir Gottes Wunder.

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Gesamtpunktzahl: Zählen Sie die angekreuzten Zahlen zusammen. Heraus kommt eine Zahl zwischen 30 und 300. Das ist Ihre persönliche Einschätzung. Nun zählen Sie alle abgegebenen Bögen und addieren die Zahlen, danach teilen Sie diese Zahl durch die Zahl der Teilnehmer an dieser Umfrage. Jetzt haben Sie Ihren Mittelwert für die Gemeinde. Kommen Sie dabei unter 100, so scheint das Fundament Ihrer Gemeinde auf eher sandigem Boden gebaut zu sein. Sie sollten unbedingt dieses Buch weiterlesen. Liegt Ihr Mittelwert bei 150 und mehr, so sind Sie mit Ihrer Gemeinde auf einem guten Weg. Bleiben Sie auf Kurs und lassen Sie sich von diesem Buch weiter inspirieren! Kommen Sie gar auf 220 und mehr, so


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Kapitel 1 – Fundamente, die tragen

scheint Ihre Gemeinde gesund und lebendig zu sein. Dann sollten Sie dieses Buch als Bestätigung fßr Ihre Gemeindearbeit lesen und sich vielleicht die eine oder andere Anregung daraus mitnehmen.


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