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Kerstin Hack

Stark glauben NatĂźrlich Gottes Kraft erfahren


Inhaltsverzeichnis Glaube trainieren.................................................. 3 Tipps zur Anwendung.......................................... 5

Woche 3: Natürlich handeln............................ 22 3.1 Handeln mit und wie Gott.......................... 23 3.2 Zu Menschen gehen.................................... 24 3.3 Das ganze Evangelium................................ 25 3.4 Für andere hören......................................... 26 3.5 Gottes Reden weitergeben......................... 27 3.6 Heilung erfahren.......................................... 28 3.7 Menschen heilen.......................................... 29 Woche 4: Natürlich mehr.................................. 30 4.1 Licht und Finsternis.................................... 31 4.2 Geister unterscheiden................................. 32 4.3 Befreiung bringen........................................ 33 4.4 Wunder bewirken........................................ 34 4.5 Versorgung.................................................... 35 4.6 Menschen bevollmächtigen....................... 36 4.7 Weiter wachsen............................................ 37 Was mir wichtig wurde..................................... 38

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Woche 2: Natürlich wir..................................... 14 2.1 Natürlich glauben........................................ 15 2.2 Im Glauben wachsen................................... 16 2.3 Blockaden überwinden............................... 17 2.4 Natürlich Gott hören................................... 18 2.5 Gottes Absichten erkennen....................... 19 2.6 Natürlich mehr sehen................................. 20 2.7 Natürlich regieren....................................... 21

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Woche 1: Natürlich Gott...................................... 6 1.1 Natürlich für Gott.......................................... 7 1.2 Wie im Himmel.............................................. 8 1.3 Gott mit uns.................................................... 9 1.4 Christus – da fängt Glaube an................... 10 1.5 Das lebendige Wort..................................... 11 1.6 Gottes Geist................................................... 12 1.7 Wachsen im Geist........................................ 13

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Kerstin Hack: Stark glauben. Natürlich Gottes Kraft erfahren · Quadro Nr. 55 © 2015 Down to Earth · Laubacher Str. 16 II · 14197 Berlin Gestaltung: www.michaelzimmermann.com Fotos: shutterstock.com - YuryImaging (1); photocase.com - kallejipp (6), vortritt (14), pip (22), Mr. Nico (30) Lektorat: Andrea Specht Druck: Müller Fotosatz & Druck GmbH, Selbitz Printed in Germany ISBN: 978-3-86270-932-8 ISBN E-Book: 978-3-86270-933-5 Zitate stammen aus der Zitate-Sammlung »Gut gesagt«, Down to Earth Verlag, 2008. Viele Titel sind auch als E-Book erhältlich, u.a. unter www.down-to-earth.de/e-books Bezug im Buchhandel oder direkt beim Verlag: Down to Earth bei Chrismedia Robert-Bosch-Str. 10 · 35460 Staufenberg Tel: 06406 - 8346 0 · Fax: 06406 - 8346 125 bestellung@chrismedia24.de Mehr Inspiration und weitere Quadros unter www.down-to-earth.de und www.meinquadro.de


Glaube trainieren ■ Glaube ist ein Geschenk. So wie die Muskeln an unserem Körper, die wir bei unserer Geburt geschenkt bekommen haben. Glaube ist ein Training. So wie wir unsere Muskeln trainieren. Das meiste Training geschieht ganz nebenbei. Durch tägliche Bewegung. Wie effektiv das ist, zeigt sich, wenn man etwa durch einen Knochenbruch ein Bein länger nicht bewegen darf. Schon nach ein paar Tagen schwinden die Muskeln – nach einigen Wochen ist so etwas Normales wie Treppensteigen kaum mehr möglich. Neben dem alltäglichen Training ist gelegentlich gezieltes Training sinnvoll – etwa um den Rücken zu stärken und tragfähiger zu machen oder das Herz leistungsfähiger. Da kann es dann hilfreich sein, wenn ein Trainer einem die sinnvollsten Bewegungsabläufe erklärt und bei den ersten Versuchen begleitet. Dieses Quadro ist so etwas wie ein gezieltes Training. Es ist für Menschen gedacht, die bereits im Glauben unterwegs sind.

Der Glaube verschließt die Türen zur Wirklichkeit nicht. Er öffnet sie. —Helmut Thielicke

Die beten, Gottes Wort lesen – aber sich nach mehr Kraft sehnen. Dazu gibt es gezielte Anleitungen, wie man die geistlichen Muskeln stärken kann. Das erfordert immer ein Heraustreten aus der eigenen Komfortzone. Wer Menschen Gebet für Heilung anbietet oder einen Impuls von Gott weitergibt, tritt aus der menschlichen Sicherheit heraus. Muskeln wachsen schrittweise. Seit ich mich intensiver mit dem Thema übernatürliches Wirken Gottes durch und mit uns Menschen beschäftige, erlebe ich mehr. Nicht jeder Mensch, für den ich bete, erfährt sofortige Heilung. Doch immer häufiger erlebe ich, dass nach einem Gebet Schmerzen weg sind, verletzte Körperteile wieder beweglich sind oder zerstörte Bänder wieder hergestellt werden. Ich bin ermutigt durch das, was ich bereits erlebe – und will weiter wachsen, um Gott noch mehr und noch stärker zu erfahren – und anderen Menschen seine Liebe und seine Kraft handfest begreiflich zu machen. 3


In diesem Quadro teile ich mit dir, was ich selbst gelernt habe und weiter lerne. In Woche 1 geht es vor allem um die Veränderung und Erweiterung unseres Denkens. Es gibt Vieles, das den Glauben blockieren kann. Etwa die Vorstellung, dass Gott alles allein macht. Oder dass er weit weg ist. In dieser Woche werden einige Aspekte des Reiches Gottes beschrieben, die unseren Glauben stärken können. In Woche 2 geht es darum, wie wir uns mehr auf Gottes übernatürliches Wirken einlassen und in seiner Autorität handeln können. Wie wir seine Stimme hören, ihm vertrauen und mehr glauben können. Und wie wir Erfahrungen, die für uns enttäuschend waren, überwinden und neu Platz für Glauben schaffen können. Woche 3 führt schrittweise in die Praxis ein. Es geht um Fragen wie: Wie kann man das Evangelium in Wort und Tat weitergeben? Wie hört man Gottes Stimme für andere und gibt die Impulse in angemessener Form weiter? Wie betet man für Kranke? 4

Woche 4 schließlich beschäftigt sich mit der Frage der Befreiung von geistlichen Belastungen Das Kapitel zeigt auch auf, wie man für übernatürliche Versorgung und Wunder beten kann. Und wie man in der Autorität, die Jesus seinen Jüngern verliehen hat, handeln kann. Kein noch so gutes Buch kann dir abnehmen, selbst Erfahrungen zu machen, dich in Neuland zu wagen, den einen oder anderen Fehlversuch hinzulegen und schrittweise zu lernen. Doch ein gutes Buch kann dich an die Hand nehmen und dir Mut machen, deine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich hoffe und bete, dass dieses Quadro dich im Herzen und im Glauben und vor allem zum Handeln bewegt. Und ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu hören.

—Kerstin Hack


Tipps zur Anwendung ■ Dieses

Quadro ist in 28 Kapitel aufgeteilt. Du kannst vier Wochen lang täglich einen Abschnitt lesen und umsetzen. Wenn dich ein Kapitel besonders anspricht, dann lies es ruhig mehrfach. ■ Die Kapitel sind fortlaufend geschrieben, können aber auch einzeln gelesen werden. Fang gerne mit dem Thema an, das dich am meisten interessiert. ■ Am Ende jedes Abschnittes findest du Fragen und Handlungsimpulse. Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken und sie konkret zu beantworten. Was schriftlich ist, wird konkret. Deshalb empfehle ich dir, die Antworten aufzuschreiben und dir auch Notizen zu machen, wie du die Handlungsimpulse umsetzen möchtest. ■ Du kannst für deine Notizen ein einfaches Notizbuch verwenden oder Mein Quadro, das speziell für die Quadro-Serie entwickelt wurde. ■ Nimm dir einige Minuten Zeit, um mit einem Menschen über das Gelesene zu reden – dadurch wird es besser verankert.

■ Wer passiv konsumiert, bleibt passiv. Frage dich nach jedem Lesen: Wenn ich jemandem erzählen würde, was der wichtigste Impuls für mich war – was würde ich ihm oder ihr sagen? ■ Lies das Quadro gemeinsam mit deinem Partner, Freunden oder Kollegen und sprecht darüber. Ihr werdet feststellen, dass Punkte, über die man miteinander redet, klarer werden und nachhaltiger wirken. ■ Setze die Handlungsimpulse möglichst am gleichen Tag um. Was du selbst einmal ausprobiert hast, prägt sich tiefer ein als die Dinge, die du nur liest. ■ Bleibe gelassen. Änderungen geschehen nicht von heute auf morgen. Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo zu lernen, im Glauben zu wachsen. ■ Mach dir eine Liste von zwei bis fünf Haltungen und Handlungen, die du dauerhaft in dein Leben integrieren möchtest. Konzentriere dich auf diese Bereiche. Nimm die Liste mehrmals im Jahr zur Hand, um zu bewerten, was du dazugelernt hast. 5


Woche 1 NatĂźrlich Gott

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1.1 Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. —David Ben-Gurion

Natürlich für Gott ■ Natürlich – für Gott ist das, was wir als das »Übernatürliche« bezeichnen, ganz natürlich. Mit seinem Wort ruft er ganze Universen in Existenz, er schafft und erneuert Welten. Er setzt Grenzen und spricht Heilung und Leben aus. Allein die Schöpfung zu betrachten kann uns die Augen für Gottes Macht und Größe öffnen. Ganze Galaxien und Universen, Wälder, Felder und Ozeane voller vielfältiger Lebewesen und Prozesse, die bis aufs Kleinste aufeinander abgestimmt sind. Dazu Gerüche, Klänge, Farben in unendlicher Vielfalt. Manchmal denken wir bei Wundern nur an große, für uns außergewöhnliche Dinge. Wie etwa daran, dass Jesus Wasser zu Wein verwandelt hat. Und vergessen dabei, dass wir selbst ein einziges Wunder sind. Ich zum Beispiel kann Wein zu Wasser verwandeln – Gott hat meinen Organismus so geschaffen, dass er Wein trinken, daraus Energie beziehen und nicht mehr Benötigtes wieder ausscheiden kann.

Ob große, in unseren Augen außergewöhnliche Wunder oder die Wunder der Welt, die uns ständig umgeben – er ist der Gott, der sie alle bewirkt. Wir können staunen über all die Wunder Gottes, die wir mit unseren Augen sehen und mit unseren Händen betasten können. Wer staunend vor den offensichtlichen Wundern Gottes steht, dem fällt Glauben für die Wunder leichter, die in unseren Augen nicht so »normal« sind. Für Gott selbst ist es natürlich, auf seine Art und Weise zu wirken. Und die ist immer wunderbar.

■ Denk mal

Welche Wunder Gottes bringen dich besonders zum Staunen?

■ Mach mal

Lies mal die Schöpfungsgeschichte, Psalm 29 oder Johannes 1 und staune über Gottes Wirken. Drücke dein Staunen Gott gegenüber aus. 7


3.6 Es soll dir körperlich ebenso gut gehen wie seelisch. —3. Johannes 2 (freie Übertragung)

Heilung erfahren ■ Gott ist Arzt. Ein Arzt, der Menschen be-

wusst krank macht und manche dann heilt – das wäre reichlich schizophren. Doch genau das ist es, was manche Menschen von Gott denken: »Vielleicht schickt er die Krankheit ja zu dir, um dich etwas zu lehren!« So zu denken ist und macht krank. Im Himmel gibt es keine Krankheit – keinen Krebs, keine Lähmung. Alle Zerstörung des menschlichen Körpers ist Folge der Trennung der Menschen von Gott. Alle Heilung ist Folge dessen, dass wir Gott nahe kommen und er uns. Die meisten Menschen werden nicht einfach so krank, sondern die Seele wirkt sich auf den Körper aus. Manche – nicht alle – Krankheiten haben ihren Ursprung in körperlicher oder seelischer Verletzung, traumatischen Erfahrungen, destruktiven Denkmustern über sich und andere oder dämonischen Belastungen und Flüchen. Oder auch darin, dass der Körper großen Belastungen ausgesetzt war – durch Umweltgifte, falsche Ernährung usw. 28

Nein, man braucht nicht wie ein Hobbypsychologe in der Tiefe bohren, bevor man um Heilung betet. Aber es ist sinnvoll, diese Ebenen mit dem Heiligen Geist abzuklären: »Gibt es noch etwas, was du uns zeigen willst?« Manchmal verschwindet eine körperliche Krankheit sofort, nachdem die Seele Heilung, Vergebung oder Befreiung erlebt hat. Gott will als guter Arzt Körper und Seele heilen, uns befreien und uns umfassenden Schalom schenken – Frieden und Wohlergehen für Körper und Seele.

■ Denk mal

Bitte Gott um seinen Schalom und nimm ihn im Glauben an. Versuche, geistlich zu sehen und zu spüren, wie er wirkt.

■ Mach mal

Wo in deinem Körper, deiner Seele oder deinen Umständen brauchst du den Schalom Gottes?


3.7 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! —Jesus in Matthäus 10,8

Menschen heilen ■ Die Idee, aus der Ferne Gott für Heilung eines Kranken zu bitten, ist dem Neuen Testament eher fremd. Christen werden nirgendwo dazu aufgefordert, Gott zu bitten, die Kranken zu heilen. Es ist vielmehr so, dass sie selbst beauftragt werden, Kranke in seinem Namen zu berühren und zu heilen. Von zwei Fällen von extremem Glauben abgesehen, gab es kein »Gebet aus der Ferne« für Kranke. Heilung geschah durch ein gebietendes oder glaubensvolles Wort, Handauflegung, Spucke oder auch mal durch einen Schatten oder ein Stück Stoff desjenigen, der die Kraft Gottes in sich trug. Jesus hat kein Schema F praktiziert, sondern sich jeweils vom Vater leiten lassen. Wie heilt man ganz praktisch? Schritt 1: Fragen. Im Gespräch mit dem Kranken und im Hören auf Gott abklären, ob es Faktoren gibt, die die Krankheit beeinflussen etwa Unvergebenheit, Schock, Belastungen.

Schritt 2: Heilen durch Handauflegung und Gebet: »Geist Gottes, berühre diesen Menschen.« Anschließend kann man in der Autorität, die Gott uns schenkt, der Krankheit gebieten, zu gehen. Schritt 3: Nachfragen. Beim Beten kann man weiter mit Gott und dem Menschen im Dia­ log bleiben: »Was spürst du?«, »Gott, was tust du?« Manchmal spüren Menschen ein Kribbeln oder Wärme oder dass es etwas besser wird – dann betet man weiter. Schritt 4: Danken. Gott für die Berührung des Menschen danken – auch wenn er »nur« etwas Linderung erfahren hat. Und Tipps und Impulse weitergeben, die den Menschen weiter stärken.

■ Denk mal

Was stärkt deinen Glauben, dass Gott dir Autorität für Heilung gegeben hat?

■ Mach mal

Bete für jemanden, der krank ist. 29


4.6 Was du von mir gehört hast, das gib jetzt an zuverlässige Christen weiter, die fähig sind, auch andere im Glauben zu unterweisen. —2. Timotheus 2,2

Menschen bevollmächtigen ■ Das war gründlich schief gegangen. Der Mann, in den er drei lange Jahre sein Herzblut investiert hatte, war ihm in den Rücken gefallen und hatte ihn verraten. Und dann noch an die Leute ausgeliefert, die seinen Tod wollten. Schließlich hatte er sich dann selbst umgebracht. Die Geschichte von Judas ist keine Erfolgsstory. Jesus wusste es von Anfang an, dass einer seiner Jünger ihn verraten würde. Er hat trotzdem allen seine Autorität anvertraut. Sie in seinem Namen ausgesandt. Ihnen die Fähigkeit gegeben, zu heilen und zu befreien. Er wusste: Nur wenn er Menschen etwas zumutet, kann aus ihnen etwas werden. Der Erfolg gab ihm Recht: Elf der zwölf Männer und viele weitere in ihrem Umfeld stellten die Welt auf den Kopf. Jesus bringt es nicht aus der Fassung, wenn du versagst und Fehler machst. Das gehört zum Lernen dazu. Er vertraut dir seine Autorität an, auch wenn er weiß, dass du manchmal noch mehr an dich denkst, anstatt an andere oder Gottes Ehre. 36

Wenn’s schief geht – kein Weltuntergang. Bei sündigen Haltungen tut man Buße und kehrt um. Über Fehler lacht man und lernt dazu. Ein Mann hat mal geboten, dass ein zu kurzes Bein vier Zentimeter wächst. Es geschah. Nur hatte er sich verschätzt – es war dann länger als das andere Bein. Also – Lachen und Fehler korrigieren. Und tief dankbar sein, dass Gott seine unermesslichen Schätze in so irdische und unvollkommene Gefäße hineinlegt, wie uns.

■ Denk mal

Was bedeutet es für dich, dass Jesus dir Autorität anvertraut und weiß, dass du Fehler machen wirst?

■ Mach mal

Nimm dir Zeit, Gott dafür zu danken, dass er es dir zutraut und zumutet, seine Autorität zu teilen und seine Werke in dieser Welt zu tun.


4.7 Gaben bekommt man umsonst. Reife kostet etwas. —Bill Johnson

Weiter wachsen ■ Der natürliche Entwicklungs- und Lern-

prozess ist, dass wir als Menschen zuerst etwas empfangen, dann selbstständig damit umgehen und dann in der Lage sind, das Gelernte auch an andere weiterzugeben. Im geistlichen Leben ist das genauso. Wir lernen etwas Neues – entweder von Gott direkt oder durch andere Menschen. Dann üben wir es ein. Schließlich geben wir es an andere weiter. Um etwas weitergeben zu können, braucht man nicht perfekt zu sein und alles wissen oder können. Im Gegenteil. Beim Erklären wächst man selbst. Zum Zeitpunkt des Schreibens habe ich schon einige Wunder mit Gott erlebt: veränderte Situationen, einige eher unspektakuläre Heilungen, viele Versorgungswunder und einige Befreiungen. Bisher habe ich noch nicht erlebt, dass jemand auf mein Gebet hin aus einem Rollstuhl aufstand, Tote habe ich auch noch nicht auferweckt. Über Wasser bin ich auch noch nicht gelaufen.

Ich weiß bei weitem nicht alles, was man über Wunder wissen kann. Dennoch glaube und hoffe ich, dass ich dir etwas von dem weitergeben konnte, was ich schon weiß. Indem ich das durchdacht und formuliert habe, wurde mir selbst einiges klar. Ich war immer wieder herausgefordert, die Dinge zu praktizieren, über die ich schreibe. Du kannst es genauso machen. Gib das Gelernte weiter. Und lerne selbst weiter. Bis in die Ewigkeit.

■ Denk mal

Was waren beim Lesen des Quadros für dich die größten Lernerfahrungen? Mit wem könntest du sie teilen?

■ Mach mal

Schreibe dir in deinen eigenen Worten die drei für dich wichtigsten Lektionen auf. Teile deine Erfahrung mit wenigstens drei weiteren Menschen. 37


Was mir wichtig wurde

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Quadro Nr. 20

Quadro Nr. 5


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Stark glauben


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