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Nicole Sturm

Die Bibel entdecken Eintauchen ins Buch der BĂźcher


Inhaltsverzeichnis Entdecker gesucht!............................................... 3 Tipps zur Anwendung.......................................... 5

Woche 3: Das lebensnahe Buch...................... 22 3.1 Die Bibel im Alltag....................................... 23 3.2 Bibelübersetzungen weltweit.................... 24 3.3 Deutsche Bibelübersetzungen................... 25 3.4 Gott entdecken............................................. 26 3.5 Schlüsse ziehen............................................ 27 3.6 Sich wiederfinden....................................... 28 3.7 Vorbilder entdecken.................................... 29 Woche 4: Das lesenswerte Buch..................... 30 4.1 Überblicks-Lesen......................................... 31 4.2 Intensiv lesen............................................... 32 4.3 Thematisch lesen........................................ 33 4.4 Lesen mit Hilfsmitteln................................ 34 4.5 Phantasievoll lesen...................................... 35 4.6 Mehrfach lesen............................................. 36 4.7 Betend lesen.................................................. 37 Bemerkenswertes zum Ende............................ 38

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Woche 2: Das vielseitige Buch......................... 14 2.1 Von allem etwas........................................... 15 2.2 Liebesgeschichten....................................... 16 2.3 Biografien...................................................... 17 2.4 Historisches.................................................. 18 2.5 Übernatürliches........................................... 19 2.6 Nervenkitzel................................................. 20 2.7 Seelentrost.................................................... 21

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Woche 1: Das besondere Buch.......................... 6 1.1 Die Bibel – etwas für mich?.......................... 7 1.2 So entstand das Alte Testament................. 8 1.3 So entstand das Neue Testament............... 9 1.4 Ein Überblick................................................ 10 1.5 Altes Testament – in Kürze........................ 11 1.6 Neues Testament – in Kürze...................... 12 1.7 Der rote Faden: Beziehung......................... 13

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Nicole Sturm: Die Bibel entdecken. Eintauchen ins Buch der Bücher · Quadro Nr. 47 © 2014 Down to Earth · Laubacher Str. 16 II · 14197 Berlin Gestaltung: www.michaelzimmermann.com Fotos: photocase.com - misterQM (1), suze (6), ovokuro (14), bigialt (22), Michael S (30) Lektorat: Andrea Specht, Kerstin Hack Druck: Müller Fotosatz & Druck GmbH, Selbitz Printed in Germany ISBN: 978-3-86270-833-8 ISBN E-Book: 978-3-86270-834-5 Zitate stammen aus der Zitate-Sammlung »Gut gesagt«, Down to Earth Verlag, 2008. Viele Titel sind auch als E-Book erhältlich, u.a. unter www.down-to-earth.de/e-books Bezug im Buchhandel oder direkt beim Verlag: Down to Earth bei Chrismedia Robert-Bosch-Str. 10 · 35460 Staufenberg Tel: 06406 - 8346 0 · Fax: 06406 - 8346 125 bestellung@chrismedia24.de Mehr Inspiration und weitere Quadros unter www.down-to-earth.de und www.meinquadro.de


Entdecker gesucht! ■ Die Bibel wird als »Buch der Bücher« be-

zeichnet. Dieses Buch, das Weltgeschichte geschrieben und das Leben von Millionen geprägt hat, sollte man kennen. Doch für manche Menschen ist sie ein unergründliches Buch mit sieben Siegeln. Für andere gehört sie als Kulturgut zur Hausbi­ bliothek, wo sie ungelesen verstaubt. Für wieder andere ist die Bibel ein zeitlos relevantes Buch, das sie im Alltag begleitet und ermutigt, sie in Fragen, Zweifeln und Sorgen stützt. Sie bietet mehr als gesammelte Weisheiten aus Tausenden von Jahren. In ihren Texten wird Gott vorgestellt – mit seinem Wesen, seiner Absicht für den Menschen, seiner Geschichte mit der Welt, vom Anfang bis zum Ende. Gläubige Menschen – Juden wie Christen – haben über Jahrhunderte hinweg in den Texten der Bibel Gott gefunden, seinen Zuspruch erfahren und von den Erfahrungswerten vieler Generationen gelernt. Heute noch die Bibel zu lesen mag jedoch konservativ oder langweilig scheinen.

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. —Deutsches Sprichwort

Wir leben in einer Zeit, in der das Exotische reizvoll und anziehend wirkt – ob in der Urlaubsplanung oder der Auseinandersetzung mit anderen Religionen. Buddhismus, Sufismus oder Esoterik üben einen starken Sog aus; der christliche Glaube dagegen weckt wenig Interesse. Vielleicht, weil er zum Altbekannten gehört, zum kulturellen Inventar. Oder aber weil die Berührungspunkte mit Bibel und Kirche nicht positiv prägend waren. Mich beschäftigt dieses Thema, weil ich selbst die Bibel als wunderbar bereichernd und unglaublich facettenreich erlebe. Als einen Schatz, den man nie ganz heben kann, weil er so reich ist. Daher wünsche ich mir, dass dieses Quadro eine Art Türöffner für dich ist. Und als Schlüssel dient für die – vermeintlichen – sieben Siegel. Dass es für dich ein Begleiter wird auf der Entdeckungsreise in dieses großartige Werk über die Menschheitsgeschichte. Und in das Buch der Juden und Christen. 3


Um dir einen Zugang zur Bibel zu ermöglichen, geben dir erklärende Texte, Zitate, Fragen und Handlungsimpulse in den Kapiteln Anstöße. Ich habe immer wieder Bibelstellen und Texte angegeben, mit denen du dich im Rahmen der Kapitel befassen kannst, um tiefer einzusteigen. Woche eins gibt dir einen ersten Überblick: Wie ist die Bibel entstanden? Was steht drin? Wie findet man sich in ihr zurecht? Du erhältst einen historischen Überblick und auch Einblick in die Hintergründe. In der zweiten Woche lade ich dich ein, in die literarische Vielfalt der Bibel einzutauchen – nahezu jedes Genre ist vertreten: Liebesgeschichten, Fantastisches, Biografien, trostreiche Texte. Sie alle warten darauf, entdeckt zu werden. Die dritte Woche nimmt verschiedene Aspekte unter die Lupe, die die Bibel zu einem lebensnahen Buch machen. Ein Buch, in dem man sich selbst wiederfindet, durch das Gott redet und das Erfahrungen bereithält, die man auf sein Leben übertragen kann. 4

In der letzten Woche dreht sich alles um die Frage, auf welche unterschiedlichen Arten man die Bibel lesen kann. Von vorne bis hinten ist nur eine der vielen Möglichkeiten. So viel vorab: Es sind etliche und jede hat ihren ganz eigenen Reiz! Mit diesem Quadro verbinde ich zwei Wünsche: Dass du zum einen dadurch einen guten Zugang zur Bibel findest und in die Lage versetzt wirst, dir deine eigene Meinung über dieses Buch zu bilden. Und zum anderen wünsche ich mir, dass du dich in den Geschichten der Bibel wiederfindest, dass du Neues entdeckst. Und dass du dabei erlebst, dass die Bibel trotz ihres beachtlichen Alters noch immer aktuell ist und etwas mit dir und deinem Leben zu tun hat.

—Nicole Sturm


Tipps zur Anwendung ■ Dieses Quadro ist in 28 Kapitel aufgeteilt.

Du kannst vier Wochen lang täglich einen Abschnitt lesen und umsetzen. Wenn dich ein Kapitel besonders anspricht, dann lies es ruhig mehrmals. ■ Die Kapitel können fortlaufend oder auch einzeln gelesen werden. Fang ruhig mit dem Thema an, das dich am meisten interessiert. ■ Am Ende jedes Abschnittes findest du Fragen. Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken und sie zu beantworten. ■ Was schriftlich ist, wird konkret. Deshalb empfehle ich dir, deine Antworten aufzuschreiben. Mach dir Notizen, wie du die Handlungsimpulse umsetzen möchtest. Du kannst für deine Notizen ein einfaches Notizbuch verwenden oder Mein Quadro, das speziell für die Quadro-Serie entwickelt wurde. ■ Setze die Handlungsimpulse möglichst zeitnah um. Was du selbst einmal ausprobiert hast, prägt sich tiefer ein als Dinge, die du nur liest.

■ Wer

passiv konsumiert, bleibt passiv. Frage dich deshalb nach jedem Lesen: Wenn ich jemandem erzählen würde, was der wichtigste Impuls für mich war – was würde ich ihm oder ihr sagen? ■ Oder noch besser: Lies das Quadro gemeinsam mit deinem Partner, Freunden oder anderen an der Bibel Interessierten. Ihr werdet feststellen, dass Punkte, über die man miteinander redet, klarer werden und nachhaltiger wirken. ■ Bleibe gelassen. Ein Bibelkenner wird man nicht über Nacht. Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo zu lernen und zu entdecken. ■ Mach dir eine Liste der Bibeltexte und / oder historischen Hintergründe, mit denen du dich besonders gerne beschäftigen möchtest. ■ Vier Wochen sind schnell vorbei. Die Impulse können dich aber auch darüber hinaus begleiten. Notiere dir deshalb am besten schon beim Lesen des Quadros, was du dir für die Zeit danach merken willst. 5


Woche 1 Das besondere Buch

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1.1 Ein Windbeutel ist ein Mann ohne eigene Meinung. —Pavel Kosorin

Die Bibel – etwas für mich? ■ Zur Bibel hat fast jeder eine Meinung: Für manche hat sie vor allem historischen Reiz. Andere lieben die trostreichen lyrischen Psalmen. Und die nächsten betonen die Relevanz ihrer Texte für ihren Alltag. Andere wiederum sehen in der Bibel nichts weiter als einen Staubfänger. Daneben gibt es natürlich noch unzählige weitere Meinungen. Meist kann man sich jedoch auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner einigen: Die Bibel ist ein Buch mit Tradition. Und ein Buch, durch das schon viele Menschen Trost, Inspiration und Hilfe erfahren haben. Oft ist es ein Bibelvers oder eine Geschichte, die Menschen ansprechen und durch schwere Zeiten hindurch begleiten. Trotzdem finden viele Menschen keinen rechten Zugang zu diesem »dicken Schinken«. Das kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel die Sprache mancher Übersetzungen, die teilweise recht altbacken und spröde daherkommt.

Für andere ist die Aufmachung – gerade bei älteren Ausgaben – oft nicht allzu ansprechend. Ein weiterer Stolperstein kann das fehlende Wissen über den Lebenskontext der Menschen damals sein. Und dann mag auch die Geschichte der Kirche zur Zurückhaltung beitragen: Das Verhalten mancher Christen war keine gute Werbung für die Bibel, auf die sie sich berufen. Dies alles kann Menschen davon abhalten, das Buch der Christen – die Bibel – in die Hand zu nehmen. Doch sich ein eigenes Urteil zu bilden ist allemal besser als eine vorgefasste Meinung.

■ Denk mal

Was versprichst du dir davon, dich mit der Bibel zu beschäftigen?

■ Mach mal

Bitte fünf Menschen, dir zu erzählen, ob sie schon eigene Erfahrungen mit der Bibel gemacht haben. Wenn ja, welche? 7


2.2 Liebesgeschichten ■ Auch Liebeslyrik – wie das zauberhafte Hohelied Salomos – und Liebesgeschichten finden sich. Manche haben ein Happy End, manche nicht. Eine Geschichte berichtet von einem König, der sich in die Frau seines Angestellten verliebt. Eines Tages sieht er sie in der Badewanne – nackt. Er will mit ihr schlafen, am besten sofort. Der Augenblick ist günstig, denn ihr Mann ist auf einer längeren Dienstreise. Er holt sie zu sich, die beiden haben Sex – und sie wird schwanger. Der Mann der Frau ist nicht dumm. Er wird merken, dass das Baby nicht von ihm sein kann. Wäre ein als Arbeitsunfall getarnter Mord eine Option? Was nach Groschenroman klingt, steht in der Bibel. Es ist die Geschichte von König David und Batseba. Die Bibel bringt jedoch auch Gottes Wertung zum Ausdruck. Sie macht deutlich, dass es aus Gottes Sicht Unrecht ist, die Ehe anderer Menschen zu brechen. Und obendrein noch einen Mord zu begehen, um die Sache zu verschleiern. 16

Deine Liebe ist besser als Wein! —König Salomo, Das Hohelied 1,2

David wird von einem geistlichen Leiter mit seinem Verhalten konfrontiert. Und schreibt Psalm 51 – ein bewegendes Lied, in dem er Gott um Vergebung bittet. Die Bibel erzählt auch viele glückliche Liebesgeschichten. Etwa die der Stammväter Israels: von Abraham und Sarah, deren Liebe auch eine lange Kinderlosigkeit überstand, von Isaak, der in seiner Frau Rebekka viel Trost fand. Und von Jakob, Rahel und Lea, eine Dreiecksgeschichte, die allerdings etwas kompliziert war.

■ Denk mal

Hat es dich überrascht, Liebesgedichte und Liebesgeschichten in der Bibel zu finden? Wenn ja, wieso?

■ Mach mal

Lies die Liebesgeschichte von David und Batseba im Original in 2. Samuel 11–12 nach. Oder ein Kapitel aus dem Hohelied der Liebe.


2.3 Bücher sind Erfahrungen, die man pflücken kann. —Autor unbekannt

Biografien ■ Wer eine Biografie liest, möchte in der Regel von der porträtierten Person fürs eigene Leben lernen. Und vielleicht auch in eine Welt eintauchen, die ihm aufgrund von Kultur, sozialem Status oder Ähnlichem fremd ist. Die Bibel hält eine ganze Palette solcher biografischer Berichte bereit. Eine kleine Auswahl: Das Buch Esther erzählt die Geschichte eines einfachen Mädchens, das in den Harem eines Königs gebracht wird und aufgrund ihrer Schönheit zur Königin wird. Sie hat jedoch weitaus mehr zu bieten als makellose Haut: Sie ist eine Kämpferin, die ihr Leben riskiert, um ihr Volk vor dem Tod zu retten. Im Buch Hiob bekommt man Einblick in das Leben und Denken eines Mannes, der unerwartet schwerste Schicksalsschlägen erleidet. Gott und Freunden schüttet er sein Herz aus: Fragen, Zweifel, aber auch Anklagen werden laut – bis Gott ihm eine Antwort gibt, die über alle Fragen hinausgeht.

Josef erlebt viel Ungerechtigkeit: Seine Brüder stoßen ihn aus Neid aus dem Familienverband aus. Die Frau seines Chefs reagiert auf Josefs Ablehnung ihrer Anmache mit Verleumdung; Josef landet im Gefängnis, wird aber später Vizekönig von Ägypten. Und dann noch Noah, Mose, Rahab, Jesus, Paulus und viele mehr. Die Bibel berichtet von ganz unterschiedlichen Menschen und Situationen. Gemeinsam haben sie eins: einen Gott, der mit ihnen durchs Leben geht.

■ Denk mal

Über welche biblische Person möchtest du gern mehr erfahren?

■ Mach mal

Wähle eine biblische Person aus. Lies ihre Geschichte. Notiere, was du über Gott lernst und für dein eigenes Leben mitnehmen kannst. 17


4.6 Menschen sind Forscher. Forscher bewahren sich ihr Kinder-Warum. —Manfred Hinrich

Mehrfach lesen ■ Eine Möglichkeit, alleine oder auch in Gruppen einen Bibeltext tiefer auf sich wirken zu lassen, ist ihn mehrfach mit verschiedenen Fragestellungen zu lesen. Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sich in Gruppen auch mit der Bibel unerfahrene Menschen daran beteiligen können. Es ist sinnvoll, Texte auszuwählen, die kurz und relativ leicht verständlich sind. Wer möchte, kann vor Beginn des Lesens beten und Gott bitten, zu ihm zu sprechen. So geht es: Schritt 1: Beim ersten Mal liest man den Text einfach nur durch oder vor. Schritt 2: Beim zweiten Mal versucht man, innerlich zu hören, was einen anspricht. Das kann man notieren oder – in einer Gruppe – den anderen mitteilen. Wichtig in Gruppen ist, dass nicht über das Gesagte diskutiert wird. Man nimmt nur auf, was der andere mitteilt. Das kann sehr faszinierend sein, weil unterschiedliche Menschen von ganz verschiedenen Gedanken angesprochen werden. 36

Schritt 3: Beim dritten Lesen stellt man sich die Frage: Wozu fordert Gott mich auf? Die Bibel will uns ja zum Handeln inspirieren. Auch hierzu kann man sich Notizen machen oder die Gedanken in einer Gruppe mit anderen teilen. Schritt 4: Nochmaliges Lesen oder Hören des Textes. Wer möchte, kann anschließend noch beten, Gott für das danken, was ihn angesprochen hat, oder auch um Hilfe bei der Umsetzung von Entscheidungen bitten.

■ Denk mal

Was hilft dir dabei, Bibeltexte auf dich wirken zu lassen?

■ Mach mal

Lies Markus 4,35–41 nach der beschriebenen Art und Weise.


4.7 Ein Gebet kann ein Gespräch mit einem Freund sein. —Engelbert Schinkel

Betend lesen ■ Beten und lesen – geht das gleichzeitig? Gebet ist im Grunde nichts anderes als ein Gespräch mit Gott. Und natürlich macht es Sinn, beim Lesen der Bibel auch mit Gott selbst ins Gespräch über das Gelesene zu kommen. Die Zeit des Bibellesens kann man mit einer Einladung an Gott beginnen: »Gott, ich nehme mir jetzt Zeit, um in der Bibel zu lesen. Ich lade dich ein, zu mir zu sprechen. Hilf mir zu verstehen, was ich lese. Und zeige mir, was das mit mir und meinem Leben zu tun hat.« Beim Lesen selbst darf man sich Zeit lassen, um die gelesenen Worte wirken zu lassen, in sich hineinzuhören und zu reflektieren. Man kann Passagen aufgreifen und Gott ein Lob für sein Handeln aussprechen: »Ich finde es beeindruckend, was du hier getan hast! Wow!« Oder man kann ein tröstendes Wort für sich annehmen: »Du sagst hier, dass du ein guter, schützender Hirte bist. Ich habe Angst vor Mobbing. Lass mich heute Schutz erleben.«

Man kann auch Fragen an Gott richten und ihm sagen, was einem unlogisch erscheint, was man nicht versteht oder selbst gerne erleben würde. Es gibt keine Tabus in dem, was man mit Gott beredet: Gedanken, Gefühle, Fragen, Zweifel – alles hat seinen Platz. Das offene Gespräch mit Gott macht das Lesen in der Bibel lebendig und ehrlich. Gott redet auch. Manchmal nehmen wir seine Kommunikation auch wahr: durch einen Gedanken, der die bisherigen ergänzt. Durch eine tiefe innere Ruhe. Oder indem man den Alltag mit anderen Augen sehen kann. Weil er da ist.

■ Denk mal

Was macht für dich ein Gebet aus? Was gehört für dich zum Beten dazu?

■ Mach mal

Lies einen Psalm, z. B. Psalm 25, oder einen Text aus den Evangelien. Sprich mit Gott darüber, was dich bewegt. 37


Bemerkenswertes zum Ende ■ Folgendes Neues habe ich über die Bibel entdeckt:

■ Diese Gedanken sind mir wichtig geworden. Das will ich auf keinen Fall vergessen:

■ In der nächsten Zeit will ich folgende Dinge konkret angehen:

Ich freue mich über Rückmeldungen zu diesem Quadro. Am einfachsten erreichst du mich per E-Mail: kontakt@wortbeweger.de Gerne kannst du auch auf meiner Homepage vorbeischauen: www.wortbeweger.de 38


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Die Bibel – das Buch der Bücher, das Weltgeschichte geschrieben und das Leben von Millionen geprägt hat – sollte man kennen. Doch für manche ist sie ein unergründliches Buch mit sieben Siegeln. Für andere ein Kulturgut, das ungelesen im Bücherregal verstaubt. Für wieder andere ist sie ein zeitlos relevanter und hilfreicher Begleiter in den Stürmen des Lebens. Dieses Quadro kann ein Türöffner sein. Ein Schlüssel für die vermeintlichen sieben Siegel – und ein Begleiter auf deiner Entdeckungsreise durch das Buch der Juden und Christen. Fragen und Handlungsimpulse helfen dir, das Gelesene praktisch umzusetzen. Das Quadro inspiriert und begleitet dich bei deinem Lernprozess mit vier Impulsen pro Tag: Ein prägnantes Zitat Ein anregender Denkanstoß Eine provokante Frage Ein praktischer Handlungsimpuls n n n n

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