DREAM SMALL
DIE VERBORGENE KRAFT DES EINFACHEN CHRISTLICHEN LEBENS
Seth Lewis
Dream Small
Die verborgene Kraft des einfachen christlichen Lebens
Best.-Nr. 271876
ISBN 978-3-86353-876-7
Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg
Titel des englischen Originals:
Dream Small
The Secret Power of the Ordinary Christian Life
Copyright © Seth Lewis, 2022
Published by: The Good Book Company
Wenn nicht anders angegeben, wurde folgende Bibelübersetzung verwendet:
Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R. Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH Witten/Holzgerlingen (ELB).
Außerdem wurden folgende Bibelübersetzungen verwendet: Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ); Neue Genfer Übersetzung (NGÜ); Neues Leben. Die Bibel (NLB); Schlachter 2000 (SLT); Lutherbibel 2017 (LUT).
1. Auflage
© 2023 Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg www.cv-dillenburg.de
Übersetzung: Dr. Friedemann Lux
Satz und Umschlaggestaltung: Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg
Umschlagmotiv: © Canva / Jo Possum Designs
Druck: GGP Media GmbH, Pößneck
Printed in Germany
Wenn Sie Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler entdeckt haben, können Sie uns gerne kontaktieren: info@cv-dillenburg.de
1. Größer und besser
Eine kleine Welt
3. Es kommt nicht auf die Größe an
Kleine Rolle, große Geschichte
Kleine Leute, großer Wert
7. Wenn aus kleinen Träumen Großes wird
1.
Größer und besser
„Vergiss nicht die Kinder“, sagte sie. „Die sind beim Endstand eine Menge wert.“
„Keine Bange, die vergess’ ich nicht“, erwiderte ich. „Aber die werden nicht reichen. Du hattest eine bessere Berufskarriere, das ergibt einen höheren Gesamtwert. Und auf den kommt’s doch an im Spiel des Lebens.“
Ich gewinne meistens nicht, wenn wir an unseren Spieleabenden zu Hause das Spiel des Lebens spielen. Ich bekomme nie die Filmstar-Karte mit dem Bomben-Jahreseinkommen, und wenn ich dann zum Schluss meine rosa und blauen Stecker (die Kinder) verrechne, reichen sie nie, um das wettzumachen. Und darum geht es ja bei dem ganzen Spiel: ums Geld.
Schimpfen wir nicht auf Hasbro, den Hersteller des Spieles. Mit irgendetwas in den Spielregeln muss man ja den Sieger bestimmen in diesem Lebenssimulations-Spiel, und seine Erfinder entschieden sich für den Geldwert. Alles in dem Spiel wird letztlich in Geld umgetauscht, selbst die Kinder. Der Spieler, der zum Schluss den höchsten Barwert vorweisen kann, hat gewonnen. Das Spiel macht Spaß. Und es hat eine innere Logik, die irgendwie einleuchtet – weil viele, viele Menschen das Spiel ihres eigenen wirklichen Lebens nach den gleichen Regeln spielen.
Wir brauchen etwas, wofür wir leben. Wir sind auf dieser Erde, haben Zeit und Kraft, und jetzt müssen wir auch irgendetwas damit machen – etwas, das (hoffentlich) wichtig ist und
zählt. Etwas, das uns zufrieden macht und das Gefühl gibt, dass das Leben es wert ist, gelebt zu werden, und dass das, was wir tun, es auch wert ist, dass wir es tun. Wie in dem Spiel des Lebens brauchen wir ein Ziel, das wir anpeilen, einen Traum, in den wir unsere Kraft und unseren Ehrgeiz investieren können. Das Problem ist, dass die Regeln des wirklichen Lebens um einiges subjektiver zu sein scheinen als die des Spiels. Da heißt es: „Verwirkliche deine eigenen Träume, mach sie so groß wie möglich!“ Aber wie soll ich den Wert eines Kindes gegen den Wert einer erfolgreichen Karriere aufwiegen? Wie vergleicht man den Wert einer tiefen Freundschaft mit dem von tausend Followern im Internet? Kann mir bitte jemand das Regelheft geben, damit ich die Werte überprüfen kann und herausfinde, was ich eigentlich machen soll?
Es ist nämlich so: Egal, was in den Regeln steht, ich glaube nicht, dass ich sie wirklich sehr gut einhalten kann. Egal, wie man „Erfolg“ definiert, ich bin keiner der Erfolgreichen. Aber jetzt wird es Zeit, dass ich mich vorstelle.
Ich bin ein Niemand. Oder jedenfalls nicht jemand, von dem Sie schon gehört haben, was heutzutage fast auf dasselbe hinausläuft. Aber ich habe wahrscheinlich auch noch nie von Ihnen gehört, sodass wir da etwas gemeinsam haben. Und diese Gemeinsamkeit ist ja nichts Besonderes, oder? Die außergewöhnlichen Menschen in der Welt unterscheiden sich ja nicht durch das Gewöhnliche von den anderen, sondern durch das Besondere. Das Gewöhnliche ist das, was jeder hat, und davon kann ich ein Lied singen. Ich habe keine Millionen auf meinem Bankkonto, keinen Nobelpreis, nichts von alledem, aber ich bin so gewöhnlich, dass man mich fast schon extragewöhnlich nennen könnte. Denn noch gewöhnlicher als ich geht kaum.
Sie glauben mir nicht? Ich kann es Ihnen beweisen. Vor einiger Zeit unterzog ich mich einem Eignungstest, um meine Stärken und Schwächen herauszufinden. Der Test sollte mir helfen, mich besser mit den Stärken und Schwächen meiner Arbeitskollegen abzustimmen. Als ich das Ergebnis bekam, zeigte sich, dass es bei meinen Stärken eine Auffälligkeit gab: Es gab nichts Auffälliges. Es gab verschiedene Bereiche, wo ich mich ganz gut schlug, aber nichts, wo ich wirklich brillant war. (Dafür weiß ich, dass es definitiv Dinge gibt, bei denen ich ziemlich schlecht bin.) Der Testleiter beeilte sich, mir zu versichern, dass dies ein Vorteil sein kann. Ich wäre ein guter „Allrounder“, jemand, der in vielen Dingen brauchbar bis gut ist, auch wenn er halt nirgends überragend ist. Das ist ja ganz nett, und ich verstand den Testleiter vollkommen, aber wenn ich schon ein Allrounder sein musste, warum konnte ich nicht wenigstens ein Spitzenallrounder sein, der beste Allrounder, den die Welt gesehen hatte?
Nun, ich kenne verschiedene Allrounder, die begabter sind als ich und in mehr Bereichen mehr draufhaben. Aber lassen wir das. Ich gehöre also zu den gewöhnlichen Menschen. Den besonders gewöhnlichen. Was schon fast wie ein Schuldbekenntnis klingt. Die einzigen Menschen, die ständig beteuern, dass sie ganz gewöhnliche Menschen sind, sind gewisse Spitzenpolitiker. Aber dann öffnet ihnen der Chauffeur die Tür ihrer Dienstlimousine, und sie lächeln zufrieden, weil sie genau wissen, dass das Ganze ja nur ein Spiel ist und der Bürger sehr wohl weiß, wie viel Macht und Geld sie wirklich haben. Außerhalb der Welt der Politik geht es genau andersherum: Die Menschen machen Überstunden wie verrückt, um anderen weiszumachen, dass sie Macht und Geld hätten – oder auch berühmt seien oder besonders talentiert oder was auch immer, alles Mögliche, das halt nicht gewöhnlich ist.
IstGrößedasgrößteZiel?
In unserer Welt dürfen wir nicht gewöhnlich sein. Oder sollten das jedenfalls nicht zugeben oder wenigstens damit zufrieden sein. Wir sollen große Träume und hohe Ziele haben und uns nicht mit weniger zufrieden geben. Gewöhnlich zu sein, das kann nur ein Startpunkt auf dem Weg zur Größe sein – etwas mickrig Kleines, fast schon Peinliches, auf das man später dann zeigen kann, wenn man es hinter sich gelassen hat und endlich ein Großer geworden ist. Dann kann man den Leuten sagen: „Da, schaut her, wie weit ich gekommen bin“, worauf sie vor lauter Respekt vor unserer Kraft und Zielstrebigkeit große Augen bekommen. Weil sie denken, dass wir zu den Großen gehören, und wenn uns alle für groß halten, dann sind wir es ja wohl auch ... So läuft das doch mit dem Großsein in unserer demokratischen Welt, nicht wahr? Das leuchtet doch ein. Und es ist auch sinnvoll, dass Großsein das größte Ziel ist, das man haben kann. Was könnte größer sein als Größe?
Das ist eine gute Frage, denn ganz so groß sieht es mit der Größe am Ende nicht immer aus. Ich weiß noch, wie ich einmal einen Freund besuchte, der gerade nach einer sehr erfolgreichen Berufslaufbahn in den Ruhestand ging. Nach allen bekannten Maßstäben hatte er sich gut geschlagen. Er hatte einen Namen auf seinem Gebiet, war jemand, den man respektierte und auf den man hörte. Seine Familie war im Vergleich zu anderen ziemlich wohlhabend. Als er mich durch sein teures Haus führte, sagte er dann: „Alle meine Kollegen haben größere Häuser. Ich fühle mich so eingeengt hier, deshalb ich schaue mich gerade nach was Größerem um.“ Ich sagte nichts, denn was hätte ich sagen können? Sein „kleines“ Haus war fast dreimal so groß wie meines.
Das Problem war, dass er sich in seiner „engen“ Villa nicht dreimal so glücklich fühlte wie ich. Den Großteil meines Besuches beklagte er sich über alle möglichen Dinge und Leute. An dieser Stelle kommt mir eine alte Frau aus meiner Kindheit in den Sinn, die in einer alten, kleinen Hütte am Ende des Feldwegs hinter unserem Haus wohnte. Sie war glücklich. Wirklich glücklich. Das Licht schien durch die Ritzen in den Wänden ihrer Bruchbude, aber es leuchtete auch aus ihren Augen, wenn ihr Lachen ihr Gesicht in tiefe Falten legte. Jene Falten, die nur jemand bekommt, der jahrzehntelang gelächelt hat.
In ihrem Haus war es wirklich „eng“, nicht zuletzt, weil jede freie Fläche mit Bildern ihrer vielen Kinder, Enkel und Urenkel gefüllt war. Ich weiß nicht mehr, wie sie hieß, aber an ihr Lächeln erinnere ich mich noch – und an die Schüsseln mit Süßigkeiten, die stets auf den nächsten Besucher warteten. Sie war nicht bekannt, sie war nicht wohlhabend und sie war auch nicht kerngesund, aber sie hieß jeden willkommen, und ich frage mich: Wie kommt es, dass diese alte Frau, die ein Nobody war, in ihrer kleinen Hütte lächelte wie jemand, der gerade den Jackpot geknackt hatte, während mein Freund, der viel jünger, gesünder, reicher und erfolgreicher war, in seiner Villa saß und jammerte? Ihr Leben war doch viel kleiner als seines, aber sie fand in ihm mehr Freude als dieser Mann, der auf der Leiter von Größe in dieser Welt so weit, weit über ihr stand.
Wie ist das möglich – und geschieht so oft? Früher dachte ich, dass die größten Träume am meisten Glück, Zufriedenheit und Sinn für unser Leben garantieren. Warum stecken dann so viele Großträumer im Loch der Unzufriedenheit, ja, der Depression – obwohl sie es viel weiter gebracht haben als ich?
Ist es möglich, dass „größer“ nicht immer „besser“ bedeutet und „mehr“ nicht immer „glücklicher“? Ja, es ist sehr wohl möglich.
Könnte es sein, dass Größe nicht der beste Maßstab für unsere Träume ist? Ja, absolut.
Denn wir brauchen keine größeren Träume. Wir brauchen bessere Träume.
Besser,nichtgrößer
Meine Freundin Nancy hat herausgefunden, was der bessere Traum ist, aber Sie werden Nancy nicht kennen, denn ihr Leben ist klein. Ihre Träume auch. Für sie sind immer die Menschen in ihrer Umgebung wichtiger gewesen, lauter Leute, von denen Sie nie etwas gehört haben – ihre Kinder, ihre Kirchengemeinde, ihre Nachbarschaft und so extragewöhnliche Menschen wie ich. Die meiste Zeit ihres Lebens hat sie kein großes Haus besessen, auch keine kleine Hütte. Zusammen mit ihrem Ehemann Ernie hat sie ihre Töchter in Mietwohnungen aufgezogen, und sie waren immer eher knapp bei Kasse. Als meine Frau und ich über den Großen Teich nach Irland zogen, waren wir ihr so gut wie unbekannt, doch das hinderte sie nicht daran, uns willkommen zu heißen, zu verköstigen und mit uns zu reden und uns zuzuhören, als gehörten wir zur Familie. Die vielen Tassen Tee und Gespräche an ihrem Tisch halfen uns, in unserer neuen Heimat Fuß zu fassen, und gaben uns das Gefühl, wertvoll und wichtig zu sein. Sie gab uns sogar einen Schlüssel für ihre Haustür. Später erfuhren wir, dass wir nicht die Einzigen mit solch einem Schlüssel waren, die sich fühlten, als gehörten sie zu Nancys Familie dazu. Es gab noch andere, die Nancys herzliche Gastfreundschaft und ihre liebevolle, in der
Bibel verwurzelte Ermutigung und Hilfe erlebten, in den verschiedenen Häusern, die ihr nicht gehörten.
Ich bin lieber in Nancys Haus als in irgendeiner schönen Villa. Zu ihrem großen Freundeskreis zu gehören hat mir besser getan als die Zugehörigkeit zu irgendeinem engsten Führungskreis, den ich auch kennengelernt habe. Nach den üblichen Maßstäben für menschliche Größe waren Nancys Träume klein, aber voll von Schatzkammern der Liebe und Fülle, die das Leben vieler ganz gewöhnlicher Menschen wie mir reicher gemacht haben.
Ich will nicht behaupten, dass jedes kleine Leben besser und glücklicher ist als jedes große, erfolgreiche. Ich kenne kleine, gewöhnliche Menschen, die das Platzen ihrer großen Träume in große Verbitterung gestürzt hat, und ich kenne erfolgreiche Menschen, die Träume entdeckt haben, die besser sind als ihre Erfolge. Was ich hier sagen möchte, ist einfach, dass ich unter dem Strich lieber das haben möchte, was Nancy hat, als noch so viel Geld, Ruhm oder Macht. Ich will meine Träume nicht auf Dinge richten, die schön groß aussehen, aber innen hohl und leer sind. Ich möchte meine Kräfte und meine kurze Zeit auf diesem Planeten in Dinge investieren, die wirklich wichtig sind, egal, wie klein sie aussehen mögen.
Es kommt auf das Ziel an
In seinem ersten Brief an die Gemeinde in Thessalonich gibt der Apostel Paulus einige Anweisungen, wie Christen leben sollen. Er spricht über Selbstbeherrschung und Gottesfurcht und betont, wie wichtig es ist, in der Nächstenliebe zu wachsen. Sein abschließender Rat in dieser kurzen Liste lautet so:
Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr ... eure Ehre darin sucht, ein stilles Leben zu führen, eure eigenen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir es euch geboten haben. (1Thes 4,10-11; SLT)
„Eure Ehre ...“, „ein stilles Leben ...“ In einer Welt der großen Träume klingen diese Worte wie absolute Gegensätze. Wenn ich an „Ehre“ denke (oder an Ehrgeiz), sehe ich Menschen vor meinem inneren Auge, die große Dinge schaffen und auf großen Bühnen mit großer Stimme große Töne von sich geben. „Ein stilles Leben“– das ist das, was diese Leute hinter sich gelassen haben, und nicht das, was sie erstreben. Aber Paulus bringt diese beiden Dinge – Ehre und ein stilles Leben – zusammen, und er meint dies offenbar ernst. Er glaubt tatsächlich, dass ein stilles Leben der ehrlichen Arbeit, Selbstbeherrschung, Gottesfurcht und Nächstenliebe es wert ist, dass wir all unseren Ehrgeiz darin investieren (vgl. 1Thes 4,1-12). Und wenn unsere Mitmenschen davon nichts mitbekommen, ist das völlig in Ordnung.
Um so etwas sagen zu können, muss Paulus die Welt mit völlig anderen Augen gesehen haben, als wir das gewohnt sind. Er muss eine völlig andere Art gehabt haben, die Dinge zu beurteilen und zu entscheiden, was wirklich wichtig ist und was der Sinn eines Menschenlebens ist. Sein eigenes Leben war in vieler Hinsicht ein „großes“ Leben (deswegen studieren und zitieren wir ihn noch heute), aber die Art, wie er es führte, zeigt uns, wie selbst ein großes Leben auf die kleinen Träume ausgerichtet sein kann, die er uns empfiehlt. Wir werden uns dies in Kapitel 7 noch genauer anschauen; halten wir hier zunächst nur fest, dass er den
Christen seiner Zeit nicht empfohlen hat, seinem eigenen großen Einfluss oder seinen effektiven Strategien oder irgendwelchen anderen Erfolgsfaktoren nachzueifern. Vielmehr sollten sie ihre Energien vor allem auf die kleineren Dinge richten, die in seinen Augen die wichtigsten waren. Ja, sie sollten ihre Ehre darin suchen, diese zum Ziel ihrer Pläne zu machen. Er will, dass wir mit aller Kraft Dingen nachjagen, die viel wichtiger und dauerhafter sind als Ruhm, Reichtum und Macht.
Ihre Umgebung wird Sie ständig anspornen, Ihren Träumen zu folgen. Das ist nicht unbedingt ein schlechter Rat. Trotzdem möchte ich Sie bitten, nicht gleich loszulaufen, sondern sich zunächst die Zeit zu nehmen, über eine wichtige Frage nachzudenken, die wir gerne übersehen: Wohin werden Ihre Träume Sie führen? Bevor ich meinen Träumen nachjage, muss ich sie auf ein Ziel ausrichten. Was soll dieses Ziel sein? Die Standardantwort, dass aus großen Träumen immer etwas Gutes kommt, ist schlicht nicht wahr. Die Frage ist: Wo finden wir bessere Träume?
Darum geht es in diesem Buch. Ich möchte Ihnen zeigen, dass es tatsächlich Träume gibt, die besser sind, und Ihnen Mut machen, diese zu entdecken – hier und jetzt, direkt vor Ihnen, wo Sie gerade sind. Im nächsten Kapitel werden wir sehen, dass die ganze Welt eigentlich ziemlich klein ist, die großen Träume und die großen Träumer in ihr inbegriffen. In den Kapiteln 3 und 4 werden wir uns anschauen, wo kleine Leute wie wir echten Wert und echten Sinn finden können. In den Kapiteln 5 und 6 stellen wir die üblichen Erfolgsleitern auf den Kopf und richten sie auf das wirklich Wichtige aus. In Kapitel 7 werden wir sehen, dass jede Sprosse dieser Leitern auf die Träume ausgerichtet werden kann, die Gott für uns vorbereitet hat. Und in Kapitel 8 und 9 werden wir
uns anschauen, was in den kleinen Träumen an Arbeit und Mühe steckt – aber auch an Belohnung, für heute und für die Zukunft. Bitte begleiten Sie mich. Unsere nächste Station wird draußen im Weltraum sein.