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Die reine Wahrheit

Koran und Bibel im Vergleich

Die reine Wahrheit – Koran und Bibel im Vergleich

Samya Johnson

Originally published in English under the title: The Simple Truth: The Quran and the Bible Side-by-Side

Copyright © 2013 by Call of Love Ministries Publications Cincinnati, OH 45249 USA calloflove.org

Copyright deutsche Ausgabe: Verlag Mitternachtsruf Ringwiesenstrasse 12a CH-8600 DĂŒbendorf

2. Auflage 2021 (Koproduktion)

Verlag Mitternachtsruf, CH-8600 DĂŒbendorf www.mitternachtsruf.ch

Bestell-Nr. 180198

ISBN 978-3-85810-551-6

Christliche Verlagsgesellschaft mbH, DE-35683 Dillenburg www.cv-dillenburg.de Bestell-Nr. 271 759

ISBN 978-3-86353-759-3

Übersetzung aus dem Amerikanischen: Friedemann Lux Umschlag, Satz und Layout: Verlag Mitternachtsruf Herstellung: ARKA Druck, PL-43-400 Cieszyn Bildnachweis Titelseite: shutterstock/AliakseiDesign

Bibelzitate folgen, wenn nicht anders bezeichnet, der Schlachter Version 2000, © 2000 Genfer Bibelgesellschaft. Ansonsten werden folgende Übersetzungen zitiert: Lutherbibel 2017 (LUT); Neues Leben Bibel (NLB) (Holzgerlingen: HĂ€nssler, 2005); Neue Genfer Übersetzung, NT und Psal-men, © 2011 Genfer Bibelgesellschaft (NGÜ) Die Koranzitate sind, sofern nichts anderes angegeben ist, der Koranausgabe der Internetressource www.islamische-datenbank.de entnommen. Ebenfalls aus dieser Ressource stammen die Hadith-Zitate. Weitere verwendete Koranausgaben: Der Koran, ĂŒbersetzt von Max Henning (Stuttgart: Reclam 1991); Der Koran, Übersetzung von Rudi Paret, 10. Auflage (Stuttgart: Kohlhammer, 2007).

InhaltsverzeIchnIs

vorwort des herausgebers

Als jemand, der in Ägypten geboren wurde und die Schule dort besuchte, musste ich von Kindheit an viele Koranverse auswendig lernen. Und das nicht als Teil der Religionsstunde, sondern um in der ganz normalen arabischen Sprache unterrichtet zu werden. – Diese war voll vom Koran. Auch die Geschichtsstunden waren voll von islamischer Historie. So wuchs ich auf mit viel Wissen ĂŒber den Islam.

Nach etwa fĂŒnfzig Jahren wundere ich mich ĂŒber das neue Gesicht, das der Islam heute zeigt. Inzwischen halte ich zwei verschiedene arabische Koran-Versionen in HĂ€nden. Eine besitze ich seit 1972 und die andere bekam ich bei einer Verteilaktion in einer FussgĂ€ngerzone im Jahr 2017. Der Unterschied ist frappant. Die neue Variante des Koran ist deutlich abgeschwĂ€cht worden. So wurde zum Beispiel die Aussage: «tötet die UnglĂ€ubigen», zuweilen ersetzt durch: «predige den UnglĂ€ubigen» (siehe weiter unten einige Ă€hnliche Beispiele). Mehrere Koranverse sind völlig verĂ€ndert worden, und zwar mit der BegrĂŒndung, dass der Islam ein Buch anbieten will, das der westliche Mensch akzeptieren kann. Der Islam versucht offenbar,

sich den Rechten der Frauen, der Demokratie, usw. anzunÀhern.

Das Ziel dieses Buches ist es nicht, negativ oder falsch ĂŒber eine Religion zu sprechen, sondern die reine Wahrheit im Vergleich zwischen dem Glauben im Christentum und im Islam darzulegen. Oft begegne ich EuropĂ€ern, die meinen, dass Christen denselben Gott anbeten wie Muslime.

Die fĂŒhrenden Köpfe des Islam bieten heute der europĂ€ischen Welt eine andere Religion als wir sie im Nahen Osten gekannt haben. Sie gehen klug vor und verwenden neue Methoden. Da der Islam in Europa unmöglich mit dem Schwert und mit Gewalt verbreitet werden kann, werden friedliche Wege gesucht. Zum Beispiel:

Im Islam gilt die Frau als halber Mann. Sie bekommt nur die HĂ€lfte des Erbes. Und vor Gericht ist das Zeugnis eines Mannes soviel wert wie das von zwei Frauen. Im Westen wird versucht, ein anderes Bild zu vermitteln, wonach die Frau auch wirklich gleichwertig mit dem Mann ist. In der Sure «Die Frauen» heisst es allerdings: «Allah schreibt vor hinsichtlich eurer Kinder, dem Knaben zweier MĂ€dchen Anteil zu geben. Sind es aber (nur) MĂ€dchen, mehr als zwei, sollen sie zwei Dritteile der Hinterlassenschaft erhalten. Ist’s nur ein MĂ€dchen, soll sie die HĂ€lfte haben  » (4,11).

Aussagen des Korans werden abgeschwĂ€cht. Doch in der Sure «Die Frauen» ĂŒber Ehefrauen, die widerspenstig sind, wird eigentlich ausgesagt: «warnet sie, verbannet sie in die SchlafgemĂ€cher und schlagt sie  » (4,34). Mit diesem VerstĂ€ndnis sind wir in Ägypten aufgewachsen. Die neue Methode, die nun umgesetzt wird, lautet aber: man spricht nicht darĂŒber, dass die Frau als halber Mann betrachtet wird, obwohl dies eine klare und deutliche Lehre des Koran ist.

Verschwiegen wird auch, dass jemand, der den Islam verlĂ€sst, getötet werden soll – was ein islamisches Gesetz ist. Oder: Wer stiehlt, dessen HĂ€nde sollen abgehackt werden.

Oder: Wenn einer betrunken ist, muss er aus-gepeitscht werden. Das ist bis heute in Saudi-Arabien, im Sudan und im Jemen allgemeingĂŒltige Rechtsprechung.

Heute gebrauchen Muslime eher nicht mehr AusdrĂŒcke «Zionist» fĂŒr jĂŒdische Menschen und «Kreuzritter» fĂŒr Christen. Interessanterweise wird in manchen Radio- oder Fernsehprogrammen sogar die Benennung des Moderators verĂ€ndert. Anstatt des echten Namens Ahmed oder Mohammed werden christliche Varianten benutzt. Ein islamischer Moderator nennt sich zum Beispiel Paul. Er gebraucht AusdrĂŒcke, die wir im Islam unser Leben lang nie gehört haben. Zum Beispiel: «lieber Bruder, liebe Schwester.» Und er endet sein Programm mit den Worten: «Der Herr segne euch.»

Hier sehen wir, dass der Islam versucht, manche christlichen Begriffe einzusetzen, um so viele westliche Menschen zu erreichen. Wenn Paul redet, ist im Hintergrund die amerikanische Flagge zu sehen, obwohl dieselbe Fahne in mehreren islamischen LĂ€ndern verbrannt wird.

Im Hinblick auf die Zukunft muss ich dennoch sagen, dass trotz dieser Verschönerungen der Dschihad auch nach Europa kommen könnte. Ich denke dabei an das Leben Mohammeds. In Mekka war er ein sehr friedlicher Mensch. Er suchte nach Anerkennung. Er ĂŒbte Liebe und GrosszĂŒgigkeit im Umgang mit den Armen und Waisen, bis er nach Medina umzog. Dort sehen wir einen anderen Mohammed, der voller Gewalt ist. Ohne Erbarmen hat er seine Religion mit dem Schwert verbreitet. Und plötzlich sehen wir, dass die Suren in Medina völlig anders werden als die Koranverse, die in Mekka noch von Frieden sprachen.

So lesen wir zum Beispiel in der Sure «al-Muzzammil», dass Gott zu Mohammed sagt, er solle Geduld mit seinen Gegnern haben (73,10), aber in der Sure «Die Kuh» heisst es ĂŒber dieselben Leute: «Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stosst  » (2,191).

In der Sure «Die Kuh» sagt Gott zu Mohammed, dass er den Islam nicht mit Gewalt verbreiten soll: «Es ist kein Zwang im Glauben» (2,256). Aber in derselben Sure sagt Gott auch: «Und bekĂ€mpfet sie, bis die VerfĂŒhrung aufgehört hat  » (2,193). – Auf Arabisch steht im ursprĂŒnglichen Koran: «und tötet sie  » (ÙˆÙ‚Ű§ŰȘلوهم).

In der Sure «Die Spinne» befiehlt Gott Mohammed, er mĂŒsse nicht mit den Christen und Juden streiten und solle ihnen unter anderem sagen: «und unser Gott und euer Gott ist ein einiger Gott, und Ihm sind wir ergeben» (29,46).

Und plötzlich, in der Sure «Die Reue», heisst es: «KĂ€mpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah  » (9,29). – Und im Arabischen heisst es wieder ursprĂŒnglich: «Tötet» (ÙˆÙ‚Ű§ŰȘلوهم).

Da stellt sich die Frage: Was fĂŒr ein Gott ist das, der seine Rede Ă€ndert oder vergisst? Oder was fĂŒr ein Prophet ist das, der sein Leben Ă€ndert, und zwar weg von Liebe und Barmherzigkeit hin zu Gewalt und Blutvergiessen? In der Sure «Die Kuh» steht: «Was Wir auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit bringen, Wir bringen bessere oder gleiche dafĂŒr. Weisst du nicht, dass Allah ĂŒber alle Dinge Macht hat?» (2,106; Hervorhebung hinzugefĂŒgt).

Der Koran sagt uns, dass Gott ein ferner Gott ist, der mit den Menschen nichts direkt zu tun hat. Er ist der höchste, und der Mensch bleibt bis zum Tod ein Knecht Gottes. Ausserdem muss ein Knecht diesen Allah, diesen Gott, bitten und zu ihm beten, fĂŒr ihn fasten, in seinem Namen Almosen geben, und zwar ohne Sicherheit, ob dieser Gott

das Gebet gehört hat oder nicht, ob er dieses Fasten akzeptiert hat oder nicht. So bleibt der Mensch wĂ€hrend seiner Zeit auf Erden in Unsicherheit. Dabei muss er aber die fĂŒnf SĂ€ulen im Islam erfĂŒllen. Diese sind:

1. Das Glaubensbekenntnis bei verschiedenen Gelegenheiten aufsagen, das lautet: «Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Gesandter.» Es genĂŒgt, diesen Satz auszusprechen, um Muslim zu werden. Leider hören wir diesen Ruf heute, wenn andere Menschen getötet werden oder auf Botschaften westlicher LĂ€nder BrandanschlĂ€ge verĂŒbt werden oder bei Demonstrationen, infolgedessen viele GeschĂ€fte zerstört und die Waren geraubt werden, oder wenn eine Kirche zerstört oder niedergebrannt wird. Oft erschallte dieser Ruf auch beim IS, wenn ein Mensch verbrannt oder enthauptet wurde. – Gerade dieses Bekenntnis zu verschiedenen Begebenheiten zeigt uns klar und deutlich, dass der Gott des Islam ein Gott der Gewalt ist.

2. FĂŒnfmal tĂ€glich beten. Das wird heute weniger von den Muslimen in der Welt praktiziert, da manche Gebetszeiten mitten in die Arbeitszeit fallen. Aber in vielen islamischen LĂ€ndern darf ein Muslim seine Arbeitsstelle verlassen, um in der nĂ€chsten Gebetsecke oder Moschee zu beten. In manchen LĂ€ndern ist es auch ganz normal, dass ein VerkĂ€ufer, Taxifahrer oder Beamter nicht an seinem Arbeitsplatz anzutreffen ist, weil er gegangen ist, um zu beten. Diesen Umstand muss man akzeptieren, ohne nach dem «Warum» oder «Wie lange?» zu fragen.

3. Den Monat Ramadan fasten. Die meisten Muslime wissen nicht, was Ramadan bedeutet. Im islamischen Kalender hat ein Monat diesen Namen erhalten. Interessanterweise werden viele mĂ€nnliche Kinder Ramadan genannt. Im Monat Ramadan mĂŒssen alle gesunden MĂ€nner und Frauen 30 Tage lang fasten und dĂŒrfen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Sie dĂŒrfen nicht rauchen, kein ParfĂŒm benutzen, keine Injektionen mit der Spritze annehmen oder Geschlechtsverkehr haben. In islamischen LĂ€ndern sind deswegen die GeschĂ€fte und Behörden an Ramadan nur wenige Stunden am Tag geöffnet (manche Ämter beginnen erst um 10 Uhr morgens mit der Arbeit, weil im Ramadan Muslime das letzte Mal gegen 3:30 Uhr nachts essen dĂŒrfen). Da in westlichen LĂ€ndern auf die SchwĂ€chung durch das Fasten keine RĂŒcksicht genommen wird, fasten viele Muslime nur einen Tag lang symbolisch. Reisende, Schwangere und Frauen, die ein Kind zur Welt gebracht haben, fasten nicht; genauso wenig wie Frauen, die ihre Regelblutung haben. Aber das sollten sie dann spĂ€ter nachholen. Man muss offen und ehrlich sagen, dass der Monat Ramadan wenig produziert, aber viel investiert. An und fĂŒr sich ist Fasten gut und gesund. Doch im Monat Ramadan wird dies verbunden mit dem Verbrauch von Fleisch, Zucker und NĂŒssen, der nachts am stĂ€rksten ist – mehr als das, was man tagsĂŒber in anderen Monaten braucht. Im Ramadan wird deshalb auch am meisten Strom verbraucht.

4. Almosengeld bezahlen. Jeder Muslim ist verpflichtet, einen Teil seines Einkommens zu geben, aber

es muss an Muslime gehen oder an eine islamische Organisation. Leider hören wir heute von so vielen, die mit diesem Geld GeschÀfte gemacht haben.

5. Mekka besuchen. Jeder, der gesund ist und Geld hat, muss eine Pilgerreise nach Mekka unternehmen, wie es in der Sure «Al-‘Imran» heisst: «In ihm sind deutliche Zeichen – die StĂ€tte Abrahams. Und wer es betritt, ist sicher. Und der Menschen Pflicht gegen Allah ist die Pilgerfahrt zum Haus, wer da den Weg zu ihm machen kann» (3,97). Leider berichten die Medien nahezu jedes Jahr, was fĂŒr ein Chaos in Mekka herrscht und welche UnfĂ€lle dadurch geschehen. Fast jĂ€hrlich kommen Leute ums Leben, weil riesige Massen durch eine schmale Gasse drĂ€ngen. Einer stolpert und Zahllose fallen auf ihm. Einmal brach ein Feuer aus, wodurch mehrere Menschen verbrannten. Ein anderes Mal fiel eine Decke auf einen Platz, wo sehr viele Menschen waren. Hinzu kommen diverse Erkrankungen, die durch mangelnde Hygiene verursacht werden.

Dies sind nur einige einfache Fakten, und sie gehören zur reinen Wahrheit, die wir in diesem Buch darlegen wollen. Wenn wir nun die Aussagen der Bibel und des Koran nebeneinanderstellen, werden wir auch den klaren Kontrast zwischen dem Buch der BĂŒcher und einem Buch, in dem doch viele WidersprĂŒche zu finden sind, erkennen.

Dies ist ein Buch fĂŒr Christen sowie fĂŒr Muslime, vor allem fĂŒr jĂŒngere Leser. Es erhebt nicht den Anspruch, eine vollstĂ€ndige Darstellung der Unterschiede zwischen Christentum und Islam zu sein, sondern will eine erste Orientierung geben. Die verschiedenen Themen werden in alphabetischer Reihenfolge der Stichworte behandelt. Dabei werden jeweils die Aussagen des Korans und der Bibel einander gegenĂŒbergestellt.

Ein * vor einem Wort bedeutet, dass es sich hierbei um ein Stichwort in diesem Buch handelt.

Man beachte, dass auch der Islam unterschiedliche AusprÀgungen hat. Einige der in diesem Buch dargestellten Praktiken bzw. Lehren werden von manchen Minderheitengruppen innerhalb des Islams womöglich nicht vertreten.

Gerne darf der Leser sich mit Fragen und Kommentaren an die Autorin, Samya Johnson, wenden; ihre E-Mail lautet: info@calloflove.org (englischsprachig).

a braham

Ibrahim war weder ein Jude noch ein Christ, sondern er war AnhÀnger des rechten Glaubens, einer, der sich Allah ergeben hat, und er gehörte nicht zu den Götzendienern.

sure 3,67

ISLAM

‱ Abrahams Name (arabisch Ibrahim) erscheint 69 Mal im Koran. Der Koran nennt ihn den Freund Allahs.

‱ Abraham verfasste ein heiliges Buch, das jedoch verloren gegangen ist.

‱ Er glaubte an Allah und war bereits, bevor der Islam in die Welt trat, ein Muslim.

‱ Die Muslime betrachten sich als Kinder Abrahams – ĂŒber seinen Sohn Ismael.

Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte 


HebrÀer 11,8

CHRISTENTUM

‱ Abraham ist der grösste der ErzvĂ€ter des Volkes Gottes. Er ist der Vater aller GlĂ€ubigen.

‱ Gott verhiess Abraham Nachkommen, die so zahlreich sein wĂŒrden wie die Sterne am Himmel.

‱ Abraham glaubte an den einen wahren Gott, dessen Name Jahwe ist.

‱ FĂŒr den Christen ist Abraham ein Vorbild des Glaubens und Gehorsams.

a brogat I on

Und wenn Wir [Allah] einen Vers anstelle eines (anderen) Verses austauschen – und Allah weiss sehr wohl, was Er offenbart –, sagen sie: «Du ersinnst nur LĂŒgen.» Aber nein! Die meisten von ihnen wissen nicht.

sure 16,101

ISLAM

‱ Die Abrogation («Ausserkraftsetzung») ist eine islamische Lehre, nach welcher spĂ€tere Verse im Koran frĂŒhere Verse aufheben; es gilt der spĂ€tere Vers.

‱ 71 der 114 Suren im Koran sind von dieser Lehre betroffen.

‱ In den meisten FĂ€llen fĂŒhren die Aufhebungen zu einer verstĂ€rkten Betonung von Gewalt und *Dschihad.

‱ Muslime, die einen friedlichen Islam vertreten, praktizieren die Abrogation nur eingeschrĂ€nkt.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfĂŒllen!

Jesus in mattHĂ€us 5,17

CHRISTENTUM

‱ Das Alte Testament weist durch Prophetien und Verheissungen auf Christus hin.

‱ Das Neue Testament dokumentiert die ErfĂŒllung dieser Prophezeiungen.

‱ Jesus kam, um die Prophezeiungen zu erfĂŒllen, und nicht, um Gottes Gesetz abzuschaffen.

‱ In Gottes Botschaft an uns verlĂ€uft ein roter Faden vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes.

Als dein Herr zu den Engeln sagte: «Ich werde ein menschliches Wesen aus Lehm erschaffen. Wenn Ich es zurechtgeformt und ihm von Meinem Geist eingehaucht habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder.»

sure 38,71-72

‱ Adam war der erste Mensch, den Allah erschuf. Er gilt als Prophet.

‱ Allah befahl den Engeln, Adam anzubeten.

‱ Adam war 30 Fuss (ca. 91 Meter) gross. Nach ihm wurden die Menschen immer kleiner.

‱ Allah lehrte Adam die Namen aller Geschöpfe.

Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

1. mose 2,7

CHRISTENTUM

‱ Gott erschuf den ersten Menschen, Adam.

‱ Die Engel beten Christus an, der auch der «letzte Adam» genannt wird, aber nicht den Adam des Schöpfungsberichts.

‱ Adam wurde nach Gottes Bild erschaffen; er hatte eine innige Beziehung zu seinem Schöpfer.

‱ Gott gab Adam die Aufgabe, die Tiere im Garten Eden zu benennen.

ISLAM

Und Er [Allah] hat eure angenommenen

Söhne nicht (wirklich) zu euren Söhnen gemacht. 
 Nennt sie nach ihren VĂ€tern; das ist gerechter vor Allah.

sure 33,4-5

‱ Da Mohammed keine eigenen Söhne hatte, adoptierte er einen Sklaven.

‱ SpĂ€ter schaffte er die «HĂ€resie der Adoption» ab, um die Frau seines Adoptivsohns heiraten zu können.

‱ Aus diesem Grund adoptieren in aller Welt Muslime keine Kinder.

‱ Ein Waisenkind, das in einer Familie aufwĂ€chst, kann weder dem Namen noch dem Erbe nach zu dieser Familie gehören.

Er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens.

epHeser 1,5 lut

CHRISTENTUM

‱ Wenn Menschen adoptieren, widerspiegelt das die Adoption der GlĂ€ubigen durch ihren himmlischen Vater.

‱ Die Adoption in die Familie Gottes gilt fĂŒr immer.

‱ Menschen, die Christus nachfolgen, richten sich, wenn sie ein Waisenkind adoptieren, nach dem biblischen Prinzip der Adoption.

‱ Durch die Adoption wird das Kind in jeder Hinsicht ein vollwertiges Glied der Familie.

ISLAM

b eten: w Ie?


 wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, dann wascht euch das Gesicht und die HĂ€nde bis zu den Ellbogen und streicht euch ĂŒber den Kopf und (wascht euch) die FĂŒsse bis zu den Knöcheln.

sure 5,6

‱ Die richtige Form ist von entscheidender Bedeutung dafĂŒr, ob Allah ein Gebet wertschĂ€tzt und annimmt.

‱ Die Ă€ussere Sauberkeit wird mehr betont als die innere Verbindung zu Allah.

‱ Beim Beten sind bestimmte vorgeschriebene Koranverse aufzusagen.

‱ Die Gebete sind in korrekt ausgesprochenem Arabisch aufzusagen – egal, welche Muttersprache der Beter hat.

Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Strassenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden.

mattHĂ€us 6,5

CHRISTENTUM

‱ Das Gebet ist nicht an bestimmte Zeiten oder Worte gebunden.

‱ Das Gebet ist eine Zwiesprache zwischen dem Christen und Gott.

‱ Christen beten unter der Leitung des Heiligen Geistes und im Namen Jesu Christi.

‱ Das Gebet ist nicht an eine bestimmte Sprache, einen Ort oder eine Struktur gebunden.

ISLAM

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