PAUL WASHER
MESSAGE Warnung vor einem tรถdlichen Irrtum
Paul Washer A Shocking Message 1. Auflage 2016 © der deutschen Ausgabe 2016 by CLV Christliche Literatur-Verbreitung Ravensberger Bleiche 6 · 33649 Bielefeld www.clv.de Produziert mit freundlicher Erlaubnis von HeartCry Missionary Society , www.heartcrymissionary.com Kontaktstellen in Deutschland: www.erb-frankfurt.de; www.erb-wetzlar.de Übersetzung: Alois Wagner, Gilching Umschlag und Satz: Lucian Binder, Marienheide Druck und Bindung: www.schreckhase.de Bestell-Nr. 256183 ISBN 978-3-86699-183-5 Die Bibelzitate sind der Elberfelder Übersetzung 2003, Edition CSV Hückeswagen, entnommen. Der Vortrag wurde 2002 in den USA gehalten und wurde über das Internet millionenfach mit Untertiteln in vielen Sprachen verbreitet. Der lebendige Vortragsstil wurde bei der Übersetzung nicht verändert.
PAUL WASHER
MESSAGE Vorwort von Paul Washer – was er einige Monate danach zu sagen wusste Ich habe auf einer sehr großen Jugendkonferenz mit über 5000 Menschen vor einigen Monaten gepredigt, und das war das Erschreckendste, was ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Der Prediger, der vor mir dran war, kam auf die Kanzel, und die nächste Stunde lang machte er Späße über Sünde und erzählte Witze zum Totlachen und machte absolut alles, was ein Mann Gottes auf einer Kanzel niemals tun sollte, und dann folgte ein Aufruf zur Entscheidung, und 3000 junge Leute kamen nach vorn – ihre Kaugummis schmatzend, kichernd, miteinander herumspielend. Sie gingen zurück in die Seelsorgeräume, und danach erklärte man, hier habe Gott gewirkt wie selten zuvor …
Eine schockierende Botschaft Es ist ein außerordentliches Vorrecht für mich, hier an diesem Nachmittag bei euch zu sein. Bevor wir weiterreden, möchte ich mich im Gebet an den Herrn wenden. Ich möchte euch bitten zu beten. Heute Nachmittag passiert hier so viel, was ihr nicht versteht; aber ich werde euch erzählen, woher ich komme. Ich werde als ein sterbender Mann zu sterbenden Männern und Frauen und Jugendlichen predigen. Ich werde predigen, als ob ich nie wieder predigen würde, und ich werde euch Dinge sagen, die ihr missverstehen werdet. Ich werde euch Dinge sagen, die euch wütend auf mich machen, und ich werde euch Dinge sagen, die ihr abstreitet. Und ich werde euch Dinge sagen, von denen ihr sagen werdet, dass ich kein Recht habe, sie euch zu sagen. Aber bevor ihr zu einem Urteil kommt über das, was hier an diesem Nachmittag gesagt wird, stellt euch eine Frage. Wisst ihr, Predigen ist eine sehr gefährliche Sache. Es ist gefährlich für mich, denn die Bibel sagt, dass Lehrer, wenn sie etwas Falsches sagen, ein schwereres Gericht empfangen werden (Jakobus 3,1). Wenn das, was ich euch heute sage, nicht wahr ist, dann habe ich ein ziemlich großes Problem und allen Grund, mich zu fürchten und zu zittern, weil ich dann verurteilt und verdammt vor Gott stehe. Aber falls das, was ich euch heute erzähle, die Wahrheit ist, dann seid ihr diejenigen, die allen Grund haben, sich zu fürchten und zu zittern. Wenn ich diese Schriftstelle, die ich euch vor Augen stelle, richtig auslege, dann ist das so, wie wenn Gott durch einen Menschen redet. Ihr habt dann nicht mit mir ein Problem, sondern mit Gott und seinem Wort. Also, die einzige Frage, die ihr für euch hier an diesem Nachmittag wirklich klären müsst, ist folgende: Ist dieser Mann hier vor uns ein falscher Prophet? Oder sagt er uns die Wahrheit? Und wenn er uns die Wahrheit erzählt, dann zählt nichts anderes, als unser Leben an dieser Wahrheit auszurichten.
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Wenden wir uns an den Herrn im Gebet. Vater, Vater, ich bin so klein und so erbärmlich, in so vieler Hinsicht. Du weißt es, Herr, ja, du weißt es, und doch, o Gott: Sollte falsches Feuer das Einzige sein, was jemals auf deinem Altar dargebracht worden ist – oder könnte doch inmitten all des Lärms und des Geschreis und des Treibens hier Feuer vom Himmel regnen, und können diese toten Gebeine wieder lebendig werden? Du kennst mich, und so bete und flehe ich vor Gottes Thron – mögest du uns gnädig sein und uns Herz und Verstand öffnen. Herr, wir können nicht darauf warten, bis sie ihr Herz und ihren Verstand öffnen; sie werden es von sich aus nie tun. Öffne ihr Herz und ihren Verstand und bring sie dazu, die biblische Wahrheit zu sehen. Hauche sie an. Gib ihnen Buße. Schenk ihnen Glauben. Bring sie in dein Königreich, Herr, zu deiner Ehre; um deines großen Namens willen tu dies. Herr, wie der Bruder vorher schon sagte: Lass es so sein, Herr, sodass kein Mensch behaupten kann, dass es sein Werk sei, sodass kein Mensch seine Hände an die Lade Gottes legen möge, und wenn doch, dass du ihn dann tot niederstreckst. Herr, o Gott, wirke du unter uns, ich bitte dich, denn wir haben keine andere Hoffnung als dich. Wir haben keine andere Hoffnung. Diese Kinder haben keine andere Hoffnung – es sei denn, dass du wirkst. Amen.
Der Predigttext Ich werde heute über Matthäus 7 sprechen. Falls ihr eure Bibel dabei habt, lest mit. In Matthäus 7 hat Jesus Folgendes gesagt: Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter
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Baum kann keine schlechten FrĂźchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute FrĂźchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! , wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen erklären: Ich habe euch niemals gekannt; weicht von mir, ihr Ăœbeltäter! Jeder nun, der irgend diese meine Worte hĂśrt und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen ďŹ el herab, und die StrĂśme kamen, und die Winde wehten und stĂźrmten gegen jenes Haus an; und es ďŹ el nicht, denn es war auf den Felsen gegrĂźndet. Und jeder, der diese meine Worte hĂśrt und sie nicht tut, der wird mit einem tĂśrichten Mann verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute; und der Platzregen ďŹ el herab, und die StrĂśme kamen, und die Winde wehten und stieĂ&#x;en an jenes Haus; und es ďŹ el, und sein Fall war groĂ&#x; (Matthäus 7,13-27).
Dein SelbstwertgefĂźhl ist nicht entscheidend Ich stehe heute hier, und in meinem Herzen bin ich nicht Ăźber euer SelbstwertgefĂźhl beunruhigt. Es beunruhigt mein Herz nicht, ob du momentan gut mit dir selbst klarkommst oder nicht, ob dein Leben sich so entwickelt, wie du gewollt hast, oder ob es ďŹ nanziell gerade gut geht oder nicht. Es gibt nur eine einzige Sache, die mir eine schlaflose Nacht bereitet hat. Es gibt nur eine einzige Sache, die mich den ganzen Morgen geplagt hat, und zwar Folgendes: In einhundert Jahren wird die groĂ&#x;e Mehrheit der Leute in diesem Gebäude mĂśglicherweise in der HĂślle sein. Und viele, die Jesus Christus sogar als Herrn bekannt haben, werden eine Ewigkeit in der HĂślle verbringen.
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DEIN christliches IMAGE
ZÄHLT NICHT vor GOtt
Du sagst vielleicht: Pastor, wie kannst du so etwas sagen? Ich kann so etwas sagen, weil ich meinen christlichen Dienst nicht in Nordamerika tue. Den Großteil meiner Zeit verbringe ich damit, in Südamerika, in Afrika und Osteuropa zu predigen. Und ich möchte, dass ihr Folgendes wisst: Wenn ihr euch das Christentum in Nordamerika anschaut, ist es mehr auf einer gottlosen Kultur als auf dem Wort Gottes aufgebaut. So viele Leute werden getäuscht, und so viele Jugendliche werden getäuscht, und so viele Erwachsene werden getäuscht, indem sie glauben, in den Himmel zu kommen, weil sie einmal in ihrem Leben ein Gebet gesprochen haben. Und wenn sie sich dann umschauen und andere ansehen, die auch bekennen, zu Jesus zu gehören, und sehen, dass diese Leute genauso weltlich sind wie die Welt, und sie sich selbst zum Maßstab nehmen, beunruhigt nichts ihr Herz. Sie denken: ›Na ja, ich bin genauso wie die meisten anderen in meiner Jugendgruppe. Ich schaue mir Dinge im Fernsehen an, die ich nicht ansehen sollte, und
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lache über genau die Dinge, die Gott hasst. Ich trage Kleidung, die aufreizend ist. Ich rede wie die Welt. Ich verhalte mich wie die Welt. Ich liebe die Musik der Welt. Ich liebe so viel, was in der Welt ist, aber Gott sei Dank, ich bin ja Christ. Warum bin ich ein Christ? Nun, ich sehe zwar überhaupt nicht anders aus als die meisten anderen Leute in meiner Gemeinde. Warum also bin ich ein Christ? Weil es da einen Moment in meinem Leben gab, in dem ich gebetet und Jesus Christus gebeten habe, in mein Herz zu kommen!‹ Ich möchte, dass ihr wisst: Die größte Irrlehre in den amerikanischen Kirchen evangelikaler und protestantischer Prägung besteht darin, dass Jesus Christus auf jeden Fall in dein Herz kommt, wenn du nur ein Gebet sprichst und ihn darum bittest. Diese Lehre wirst du an keiner Stelle in der Bibel finden. Du findest das auch nirgends in der Geschichte der Baptistengemeinden, zumindest nicht bis vor etwa 50 Jahren. Ihr müsst nämlich unbedingt wissen, dass Erlösung aus Glauben ist, und zwar aus Glauben an Jesus Christus allein. Und dem Glauben allein an Jesus Christus geht Buße voraus und folgt Buße nach. Und das bedeutet ein Abwenden von der Sünde, ein Hass auf die Dinge, die Gott hasst, und eine Liebe für die Dinge, die Gott liebt. Ein Wachsen in Heiligung und ein Verlangen, nicht wie Britney Spears zu sein, nicht wie die Welt zu sein und nicht wie die große Mehrheit der amerikanischen Christen zu sein, sondern wie Jesus Christus zu sein! [Klatschen, jubelnde Zustimmung unter den Zuhörern]
Ich rede über euch Ich weiß nicht, warum ihr klatscht. Ich rede über euch. Ich bin nicht hergekommen, um zu hören, wie ihr laut Amen! sagt. Und ich bin nicht hergekommen, um Applaus zu bekommen. Ich rede über euch. Menschen kommen so oft zu mir und sagen: Ich würde dir so gern nach Rumänien folgen; ich würde dir so gern in die Ukraine folgen; ich würde so gern
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dort predigen, wo du gepredigt und Gemeinden im Dschungel von Peru gegründet hast. Und ich sage diesen Leuten: Nein, das würdest du nicht tun. Sie sagen: Doch, doch! Ich sage: Nein, du würdest nicht mitkommen. Warum? Weil du aus der Gemeinde dort unten ausgeschlossen werden würdest! Was ihr verstehen müsst: Ich versuche nicht einfach, hart zu sein um des Hartseins willen. Wisst ihr, wie viel Liebe man braucht, um vor 5000 Leuten zu stehen und ihnen zu erzählen, dass sich die amerikanische Christenheit fast komplett im Irrtum befindet? Wisst ihr, was es mich kostet, nie wieder wegen so etwas wie dem hier angefragt und dazu eingeladen zu werden? Unbeliebt zu sein? Wisst ihr, warum man so etwas tut? Man tut das nicht, weil man gut bezahlt wird. Man tut es nicht, weil Menschen einen lieben. Man tut es, weil man Menschen liebt und weil man – mehr als das – Gott ehren will.
DU Würdest
NICHT
mitkommen
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Ich will euch etwas sagen. Wir werden jetzt in die Schrift gehen, und ich möchte, dass ihr sie so anschaut, wie sie wirklich ist. Hört auf, euch mit anderen zu vergleichen, die sich selbst Christen nennen. […] Vergleicht euch selbst mit der Schrift. Wenn ein junger Mensch zu einem Pastor oder Jugendleiter kommt und sagt: Ich bin nicht sicher, ob ich errettet bin oder nicht , dann wird der Angesprochene gewöhnlich ein Klischee bedienen: Nun, gab es in deinem Leben jemals einen Zeitpunkt, als du gebetet und Jesus gebeten hast, in dein Herz zu kommen? Nun, ja. Hast du es ernst gemeint? Na ja, ich weiß nicht, aber ich denke schon. Nun, du musst dem Teufel sagen, dass er aufhören soll, dich zu behelligen. Hast du hinten in deiner Bibel geschrieben, wie es dir der Evangelist gesagt hat, als du gerettet worden bist: ›Schreib das Datum auf, damit du ihn jedes Mal auf die Bibel verweisen kannst, wenn du Zweifel hast‹?
Na ja ...
ich denke schon
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In Amerika ist fast jeder ein ÂťChristÂŤ Was fĂźr ein Aberglaube ist Ăźber unsere Denomination gekommen? Wisst ihr, was die Bibel sagt, dass Christen tun sollen? Untersuche dich selbst! PrĂźfe dich selbst (2. Korinther 13,5) im Licht der Schrift, um zu sehen, ob du im Glauben bist! PrĂźfe dich selbst, um zu sehen, ob du ein Christ bist! Wisst ihr eigentlich, was passieren wĂźrde, wenn ich jetzt alle entlieĂ&#x;e und jedem sagen wĂźrde, er solle losgehen und an jede HaustĂźr dieser Stadt klopfen – wisst ihr, was wir dann herausfänden? Mindestens 99 Prozent der Leute in dieser Stadt halten sich selbst fĂźr Gläubige.1 Wenn du nach Hause in deine Stadt gehst und dort an jede TĂźr klopfst – denn ich bin in meine Heimatstadt gefahren, nachdem ich errettet worden war, und habe an jede TĂźr geklopft –, wisst ihr, was ich herausgefunden habe? Jeder in meiner Stadt ist Christ. 85 Prozent davon gehen nicht in die Gemeinde, und diejenigen, die in eine Gemeinde oder Kirche gehen, denen ist ihre Heiligung egal. Gott zu dienen, ist ihnen egal. Die Absonderung von der Welt ist ihnen egal. Ob das Evangelium unter den Nationen gepredigt wird oder nicht – auch das ist ihnen egal. Aber – Gott sei gepriesen! – sie sind gerettet. Warum sind sie gerettet? Weil irgendein Evangelist, der weniger Zeit mit Predigen und mehr Zeit mit dem Studieren seiner Bibel hätte verbringen sollen, ihnen gesagt hat, dass sie errettet sind. Und er hat das getan, damit er bei seiner nächsten Erweckungsversammlung damit prahlen kann, wie viele nach vorn gekommen sind. Ich liebe euch, und es gibt Menschen hier, die euch lieben. Und ich mĂśchte jetzt mit euch Ăźber Gottes Wort nachdenken – jetzt, da ich euch mit dieser Schockbehandlung ins Licht gestellt habe. Ich mĂśchte, dass ihr mir zuhĂśrt. HĂśrt auf das Wort Gottes und fangt an, euch selbst ein paar Fragen zu stellen. Zuerst einmal: Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben fĂźhrt, und viele sind, die durch sie eingehen (Matthäus 7,13).
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Nur eine enge Pforte Und wisst ihr, historisch gesehen ist einer der GrĂźnde, warum ich ein Southern Baptist bin, der folgende: Die Southern Baptists waren immer schnell dabei – wenn andere Denominationen diesbezĂźglich versagt haben – zu erkennen, dass es nur eine Pforte gibt, nur einen Gott, nur einen Mittler zwischen Gott und Menschen, und sein Name ist Jesus Christus. Man kann hier nicht zwischen mehreren MĂśglichkeiten wählen. Nicht alle Wege fĂźhren nach Rom. Als Denomination haben wir den Leuten immer gesagt, was Jesus den Leuten gesagt hat: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich (Johannes 14,6). So preise ich Gott dafĂźr, dass der einzige Weg, auf dem jeder Mensch auf dieser Erde jemals errettet werden wird, Jesus Christus ist. Es gibt keine andere MĂśglichkeit. Denn ihr mĂźsst sehen, was die Bibel sagt: ‌ denn alle haben gesĂźndigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes (RĂśmer 3,23). Und ihr habt keine Ahnung, was das heiĂ&#x;t, dass wir radikal – von der Wurzel her – verdorben und als Gotteshasser geboren wurden. Dass wir von uns aus Gott niemals gesucht hätten, niemals zu Gott gekommen wären. Wir haben gegen Gott rebelliert, jedes Gesetz gebrochen. Es geht nicht allein darum, dass du gesĂźndigt hast. Es geht darum, dass du nie etwas anderes getan hast, als zu sĂźndigen. Die Bibel sagt in den Propheten, dass selbst unsere grĂśĂ&#x;ten Werke wie schmutzige Lumpen vor Gott sind (Jesaja 64,5).
Das Einzige, was wir verdient haben Und weiĂ&#x;t du, was wir deswegen verdienen? Den Zorn Gottes. Den heiligen Zorn Gottes. Du sagst: Halt, warte mal: Gott hasst niemanden! Gott ist Liebe! Nein, mein Freund. Du musst etwas verstehen. Jesus Christus lehrte es, die Propheten lehrten es, und die Apostel lehrten es: AuĂ&#x;erhalb der in Jesus Christus, unserem
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Glotzen, beten?
Erst dann
Herrn, geoffenbarten Gnade Gottes bleibt für dich nichts als nur der Zorn, der grimmige Zorn Gottes, wegen deiner Rebellion und deiner Sünde. Wenn ich an Universitäten spreche, sind die Leute dort immer schnell dabei herauszustellen: Nein, Gott kann nicht hassen, weil Gott Liebe ist. Und ich sage: Gott muss hassen, weil er Liebe ist. Wisst ihr, ich liebe Kinder, und deswegen hasse ich Abtreibung. Wenn ich das liebe, was heilig ist, dann muss ich das hassen, was unheilig ist. Gott ist ein heiliger Gott. Das ist etwas, was die Amerikaner vergessen haben. Vieles von dem, was du zu tun liebst, das hasst Gott. Hast du das gewusst? Betet für Erweckung. Ihr kommt als Jugend zusammen, und ihr wollt, dass Gott wirkt. Aber bevor ihr eure Jugendstunde besucht, schaut ihr Programme im Fernsehen an, die Gott absolut verachtet. Und dann wundert ihr euch, warum der Heilige Geist nicht wirkt und ihr stattdessen falsches Feuer entfachen (3. Mose 10,1) und falsche Begeisterung erzeugen müsst. Denn Gott macht da nicht mit. Gott ist ein heiliger Gott, und der einzige Weg, wie du und ich jemals mit einem heiligen Gott versöhnt werden können, ist durch den Tod von Gottes einzigem Sohn, als er an jenem Holz hing.
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Das Kreuz zeigt deine
verdorbenheit
HĂśr mir zu. Falls du hier heute tatsächlich errettet bist, dann bist du nicht deswegen errettet, weil die RĂśmer und Juden Jesus verworfen haben. Du bist nicht errettet, weil sie ihm eine Dornenkrone aufgesetzt haben. Du bist nicht errettet, weil sie mit einem Speer seine Seite durchbohrten, und du bist auch nicht errettet, weil sie ihn an ein Kreuz nagelten. WeiĂ&#x;t du, warum du errettet bist, falls du errettet bist? Du bist errettet, weil Jesus Christus, als er an diesem Kreuz hing, deine SĂźnden getragen hat. Er trug die SĂźnden seines Volkes, und der ganze grimmige Zorn Gottes, der dich treffen sollte, traf seinen eingeborenen Sohn. Jemand musste diesen Preis bezahlen. Jemand musste sterben. Es war Gott, der dort am Kreuz seinen eingeborenen Sohn zerschlug. In Jesaja 53,10 wird gesagt: Dem HERRN geďŹ el es, ihn zu zerschlagen. Manche Leute sagen: Das Kreuz ist ein Zeichen, wie viel der Mensch wert ist. Aber das ist nicht wahr. Das Kreuz ist ein Zeichen dafĂźr, wie verdorben wir tatsächlich sind, sodass der Tod von Gottes Sohn nĂśtig war. Das Einzige, was Leute wie uns erretten konnte, war der Tod von Gottes Sohn unter dem Zorn sei-
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nes eigenen Vaters, indem er den Preis bezahlte und von den Toten wiederauferstand – mit der Kraft und Vollmacht zu erretten. Das ist das Evangelium Jesu. Und jetzt, wozu bist du aufgerufen, was sollst du tun? Du sagst, man muss durch die enge Pforte gehen. Wie macht man das? Jesus sagte: Die Zeit ist erfĂźllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen (Markus 1,15). Was musst du tun? Im Markusevangelium sagt er es uns: Tut BuĂ&#x;e und glaubt an das Evangelium (Markus 1,15). Du sagst: Bruder Paul, ich bin errettet worden, indem ich gebetet und Jesus gebeten habe, in mein Herz zu kommen. Und ich glaube dir, dass du das getan hast, aber du bist nicht durch eine Zauberformel errettet worden oder durch irgendwelche Worte, die du jemandem nachgesprochen hast. Du wurdest errettet, weil du Ăźber deine SĂźnden BuĂ&#x;e getan und geglaubt hast. Und du hast das nicht nur einmal in der Vergangenheit gemacht, du tust es fortwährend bis jetzt. Eine gute Ăœbersetzung dieser Worte Jesu wäre: Die Zeit ist erfĂźllt. Das Reich Gottes ist nahe; die Zeit ist erfĂźllt, und nun verbringt den Rest eures Lebens mit fortwährender BuĂ&#x;e Ăźber eure SĂźnden und fortwährendem Glauben an mich.
Nicht wie eine Grippe-Impfung Bekehrung funktioniert nicht wie eine Grippe-Impfung. Oh, das habe ich erledigt. Ich habe BuĂ&#x;e getan, ich habe geglaubt. Die Frage ist, mein Freund: Tust du auch weiterhin BuĂ&#x;e Ăźber deine SĂźnden? Glaubst du auch weiterhin? Denn der, der ein gutes Werk in dir begonnen hat, wird es auch vollenden (Philipper 1,6). Er wird es vollenden. Nun, wir als Southern Baptists predigen, dass du durch diese einzig wahre Pforte gehen sollst, die Jesus Christus ist. Aber wir als Southern Baptists haben dabei etwas vergessen. Und ich will, dass Jugendleiter und Pastoren mir ebenso zuhĂśren wie jeder Einzelne, auch ihr Eltern. Wir haben eine sehr wichtige Lehre des Evangeliums vergessen: Sie sagt nicht nur: Die Pforte eng ; sie sagt auch:
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Der Pfad ist schmal. Was wir heutzutage im Grunde tun, ist, jemanden zu Christus zu führen, jemanden in einem Gebet anzuleiten, und dann verbringen die Betreffenden ihr restliches Leben damit, genauso zu leben, wie die Welt lebt. Und wenn ihr mir das abstreitet, kann ich euch Statistiken geben, die euch das Gegenteil beweisen. Die Gallup-Umfragen, die Barna-Umfragen – jede erdenkliche Umfrage, die man bei uns zu Gesicht bekommt, sie alle stellen fest, dass zwischen den moralischen Grundsätzen der Kirche in Amerika und der Moral derjenigen, die in Amerika als verloren gelten, kaum ein Unterschied besteht. Und das sind reine Statistiken. Das hat nichts mit religiöser Interpretation zu tun. Das sind reine Statistiken. Buch um Buch wird am laufenden Band von Theologen, Philosophen und Soziologen gleichermaßen veröffentlicht: Was ist los mit der Kirche in Amerika? Wir stellen fest, dass Abtreibung in der Gemeinde genauso gang und gäbe ist wie draußen in der Welt. Wir sehen, dass Scheidungen genauso oft vorkommen. Ihr wisst genauso gut wie ich, dass hier Jugendliche sind, die in Hurerei leben und im gleichen Atemzug Gott anbeten. Ihr wisst, dass es Jugendliche gibt, die Drogen nehmen und trotzdem in die Jugendgruppe kommen. Ihr wisst, dass viele von euch Dinge anschauen und tun, die sich für Christen nicht gehören, und dennoch kommt ihr in die Jugendgruppe, haltet euch für gerechtfertigt und für errettet, und niemand sagt im Grunde irgendetwas – allenfalls hört man noch: Sie sind halt fleischliche Christen. Sie sind wirklich Christen, sie sind bloß fleischlich. Das ist eine Lehre, die vor einigen Jahrzehnten von einem Baptistenseminar ausging, das kein Seminar der Southern Baptists ist. Diese Auffassung ist nicht biblisch, und historisch gesehen ist sie bis dahin auch nie gelehrt worden. Mein lieber Freund, so etwas wie einen fleischlichen Christen gibt es nicht.2 Du sagst: Hm, warte einmal, Bruder Paul. In 1. Korinther 3,3 steht: ›[Denn] ihr seid noch fleischlich.‹ Paulus hat das gesagt. Ja, das ist, was Paulus sagte. Aber du musst den ganzen 1. Korintherbrief lesen, um herauszufinden, was er gemeint hat.
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Christliche songs, klamotten und so
Wahre Christen haben einen Vater im Himmel, der sie erzieht Wisst ihr, ihr jungen Leute, worin eines unserer Probleme besteht? Bitte hört mir zu: Der Großteil unseres Christentums basiert auf Klischees, die wir auf der Rückseite christlicher T-Shirts lesen. Ein Großteil unseres Christentums stammt von Songschreibern und nicht aus der Bibel. Das meiste von dem, was wir glauben, wird uns von unserer Kultur diktiert und nicht von der Bibel. Die Bibel lehrt nie, dass eine Person ein echter Christ sein und gleichzeitig alle Tage seines Lebens in steter Fleischlichkeit und Verdorbenheit und Sünde verbringen kann. Die Bibel lehrt dagegen, dass einem echten Christen eine neue Natur gegeben worden ist. Der echte Christ hat einen Vater, der ihn liebt und ihn erzieht und der über ihn wacht und sich um ihn sorgt. Es bricht mir das Herz, denn ihr wisst all das genauso gut wie ich, ihr jungen Leute: Lasst uns diesbezüglich keine Heuchler sein. Lasst uns das nicht unter den Tisch kehren. Es gibt so viele. Du kennst sie. Du bist vielleicht einer von ihnen, oder zumindest weißt du, dass sie in deiner Jugendgruppe sind.
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Sie kommen zur Jugendgruppe. Sie machen alles mit, aber in ihrem Herzen sind sie so verdorben und gottlos, wie man nur verdorben und gottlos sein kann. Es gibt für sie keinen Unterschied. In ihnen ist kein Licht. Alles, was die Welt tut, tun sie auch. Mein Freund, das ist nicht irgendeine Art von Christentum. Sie stehen nicht in der Gefahr, ihren Lohn zu verlieren. Sie stehen in der Gefahr, in die Hölle zu kommen. Sie kennen Gott nicht. Was haben wir vergessen zu lehren? Wann hast du zum letzten Mal gehört, wie jemand gesagt hat, dass nicht nur die Pforte zum Himmel eng, sondern auch der Weg schmal ist? Jesus weist darauf hin, dass eines der grundsätzlichen Kennzeichen eines echten Christen ist, dass er auf dem schmalen Weg wandelt. Wisst ihr, was in Amerika das Kennzeichen eines echten Christen ist? Du hast irgendwann einmal ein Gebet gesprochen. Ist das nicht umwerfend? Was sagt man dir, wenn du deine Errettung anzweifelst? Hast du irgendwann einmal ein Gebet gesprochen? Was lehrt die Schrift? Prüft euch selbst, untersucht euch selbst (2. Korinther 13,5) im Licht der Schrift, um zu sehen, ob ihr auf diesem Weg seid, denn ein echter Christ lebt anders als die Welt.
prüfe
dich selbst
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Nun, sage ich etwa, dass ein Christ ohne SĂźnde ist? Nein, denn im 1. Johannesbrief lernen wir, dass Christen sehr wohl sĂźndigen, und wenn irgendein Mensch seine SĂźnde nicht anerkennt, dann kennt er Gott nicht. Er wandelt nicht im Licht. Was also ist der Unterschied? Worauf will ich eigentlich hinaus? Worauf ich hinauswill, ist Folgendes: Wenn du wirklich ein wiedergeborener Christ bist, ein Kind Gottes, dann wirst du auf dem Weg der Gerechtigkeit als deinem Lebensstil wandeln. Und wenn du von dem Weg der Gerechtigkeit abweichst, dann wird der Vater kommen. Er wird dich zĂźchtigen und zurechtweisen. Er wird dich auf diesen Weg zurĂźckbringen. Aber wenn du behauptest, durch die enge Pforte gegangen zu sein, und immer noch auf dem breiten Weg lebst, genauso wie all die anderen Leute in deiner Schule, genauso wie all die anderen Leute, die fleischlich und gottlos sind, dann will die Bibel dir deutlich machen: Du solltest schreckliche, schreckliche Angst haben, denn du kennst Gott nicht. Ich habe Angst vor Menschen, die die meiste Zeit ihres Lebens damit verbracht haben, anderen Menschen zu erzählen, dass sie errettet seien – die ihnen das Heil gleichsam zusprechen. Ich habe Angst vor dir, wenn du das getan hast. Du sollst Menschen nicht sagen, dass sie errettet sind; du sollst ihnen sagen, wie Menschen errettet werden. Gott sagt ihnen, dass sie errettet sind. Wir haben vergessen, im Glauben daran festzuhalten, dass Errettung ein ĂźbernatĂźrliches Werk Gottes ist und dass diejenigen, die wirklich bekehrt worden sind, als durch die Kraft des Heiligen Geistes Wiedergeborene eine neue SchĂśpfung sein werden. Die Bibel sagt: Wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue SchĂśpfung (2. Korinther 5,17). Also erkennen wir hier in der Bibel, dass es eine enge Pforte und einen schmalen Pfad gibt. Kommen wir zu Vers 15 und 16a: HĂźtet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, innen aber sind sie reiĂ&#x;ende WĂślfe. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7,15-16a).
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Eines der Dinge, die ihr verstehen müsst, ist Folgendes – etwas, was mir ein weiser Mann vor langer Zeit gesagt hat. Er sagte: Paul, dein bester Freund ist derjenige, der dir die meiste Wahrheit erzählt. Hier in Amerika sind wir so dünnhäutig geworden, dass niemand uns zurechtweisen kann. Niemand kann uns sagen, dass wir falschliegen. Und Pastoren und Gemeindeverantwortliche gleichermaßen glauben diese Lüge und bedienen sich ihrer. Wir wollen niemanden verletzen. Wir wollen besucherfreundlich sein und Menschen erreichen, die auf der Suche sind. Was ihr verstehen müsst, ist, dass es nur einen gibt, der den Suchenden fortwährend nachgeht, und sein Name ist Gott, und wenn du freundlich zu jemandem in deiner Gemeinde sein willst, musst du freundlich zu Gott sein. Und du musst mehr um die Herrlichkeit und Ehre Gottes besorgt sein als um die Meinungen und Einstellungen der Menschen. Aber eine weitere Sache, die ihr begreifen müsst, ist, dass die Person, die euch am meisten liebt, euch die deutlichste Wahrheit sagen wird. Eines der treffendsten Kennzeichen eines falschen Propheten ist, dass er dir immer das sagen wird, was du hören willst. Er wird dir niemals in die Parade fahren. Er wird dich zum Klatschen bringen. Er wird dich zum Hüpfen bringen. Er wird dich schwindlig reden. Er wird dich immer unterhalten, und er wird dir ein Christentum zeigen, dass deine Gemeinde wie ein Jesus-Disneyland aussehen lässt, und er wird dich so unterhalten und ablenken, dass du niemals mit wichtigen Dingen wie denen hier angesprochen wirst: Wirkt Gott in meinem Leben? Wachse ich in der Heiligung? Bin ich wirklich wiedergeboren? Hört mir zu. Wenn jeder in dieser Stadt glaubt, errettet zu sein – und wir wissen durch die Schrift, dass das nicht stimmt, denn die Bibel sagt, nur wenige werden eingehen (vgl. Matthäus 7,14) –, woher weißt du, dass du errettet bist? Wie weißt du wahrhaftig, dass du errettet bist? Weil es dir jemand gesagt hat? Weil du ein Gebet gesprochen hast? Weil du geglaubt hast? Nun, lass mich dir eine Frage stellen: Woher weißt du, dass du geglaubt hast? Denn jeder hier sagt, dass er glaubt. Wie weißt du, dass du nicht so bist wie sie? Weißt du, wie
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die Bibel dich lehrt, damit du erkennst, dass du errettet bist? Weißt du, was die baptistische Theologie bis vor 50 Jahren dir gesagt hätte, woran du erkennen kannst, dass du errettet bist? Sie hätte gesagt: Du weißt, dass du errettet bist, weil dein Leben sich im Prozess der steten Veränderung befindet und du ein Leben führst, in dem du auf den Wegen der Wahrheit Gottes wandelst. Und wenn du im Ungehorsam von diesen Wegen abweichst, wie wir es alle tun, dann kommt Gott zu dir und bringt dich wieder zurück auf den Weg. Einer der größten Beweise, dass du wahrhaftig wiedergeboren bist, ist der, dass Gott dich nicht so reden lässt, wie dein Fleisch vielleicht gern reden möchte. Gott erlaubt dir nicht, dich so anzuziehen, wie die Welt es dir erlaubt, die die Sinne anspricht, und die Christenheit tut es ihr gleich. Gott erlaubt dir nicht, dich wie die Welt zu verhalten, wie die Welt zu riechen, wie die Welt zu reden, die Dinge anzuhören, die die Welt anhört. Gott macht den entscheidenden Unterschied in deinem Leben aus.
bist du
auf dem weg
der wahrheit?
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Er sagt hier, wenn wir weiterlesen, in Vers 16: An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Wie erkennt man einen falschen Propheten? Im grĂśĂ&#x;eren Zusammenhang hier und in der gesamten Schrift: Wie erkennt man, ob jemand ein echter Christ ist? An den FrĂźchten! An ihren FrĂźchten, mein lieber Freund. Schau dir dein Leben an. Schau dir an, wie du wandelst. Schau dir an, wie du redest. Schau dir an, wofĂźr dein Herz brennt. Ist Jesus dort irgendwo? Oder ist er nur eine Dekoration, die du zu deinem Leben dazutust? Ist er nur irgendetwas, womit du dich mittwochs und sonntags beschäftigst? Ist er etwas, was du gerade mal als eines von vielen Elementen deines Lebens akzeptierst? Ist er bloĂ&#x;e Dekoration, oder ist er der wirkliche Mittelpunkt deines Lebens? Und was ist die Frucht, die du bringst? Siehst du aus wie die Welt? Verhältst du dich wie die Welt? Hast und genieĂ&#x;t du dieselben Freuden, die die Welt genieĂ&#x;t? Kannst du SĂźnde lieben und sie genieĂ&#x;en? Kannst du Rebellion lieben und sie genieĂ&#x;en? Dann kennst du Gott nicht. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Und nur Gott hat die Macht, sie zu ändern.
FRĂœCHTE am
dornstrauch? 20
Stellen wir uns für einen Moment mal vor, dass Jesus diesen Abschnitt gerade lehrt, und du sitzt da und hörst zu. Und er sieht dich an. Er sagt: Disteln, Disteln. Findet man etwa Disteln an Feigenbäumen? Und du antwortest: Natürlich nicht, Jesus. Du bist eben kein Landwirt und kein Bauer. Du bist eben ein Zimmermann. Aber jeder weiß das, Jesus: Man findet keine Dornen an Feigenbäumen. Nun, dann lass mich dir eine andere Frage stellen. Findet man Feigen – gute Früchte – an Dornsträuchern? Nein, natürlich nicht, Jesus. Das ist absolut lächerlich. Man wird doch nie im Leben Dornen an einem Feigenbaum finden und ebenso wenig Feigen an einem Dornstrauch. Wer das für möglich hält, Jesus, da können wir uns sicher sein … der ist entweder verrückt oder ein Lügner. Und dann antwortet Jesus dir: Nun denn, wäre es dann nicht das Gleiche, hinsichtlich derjenigen, die sich selbst meine Jünger nennen, aber schlechte Frucht bringen, zu sagen, dass sie entweder lügen oder verrückt sind, wenn sie so etwas behaupten?
Ein Crash ohne Folgen Lasst mich das noch ein wenig weiter ausführen. Stellen wir uns vor, ich würde zu spät auftauchen und hier auf das Podium rennen, und all die Verantwortlichen wären sauer auf mich und würden sagen: Bruder Paul, warum hast du dich verspätet? Bedeutet es dir so wenig, dass du hier heute sprechen darfst? Und ich würde sagen: Brüder, ihr müsst mir vergeben. Nun, warum? Na ja, ich war draußen auf der Bundesstraße, und ich bin gefahren und hatte einen Platten. Daraufhin bin ich ausgestiegen, um den Reifen zu wechseln, und als ich den Reifen wechselte, ist mir eine Radmutter weggerollt, und ich habe nicht darauf geachtet, dass ich auf der Bundesstraße bin, und bin hinübergerannt und habe die Radmutter geholt. Als ich sie dann mitten auf
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der StraĂ&#x;e aufheben wollte, kam da plĂśtzlich so ein 30-Tonnen-Langholz-Lkw mit 200 km/h direkt auf mich zugerast, und der hat mich Ăźberfahren, und deswegen bin ich leider zu spät gekommen. Also, es gäbe nur zwei logische Folgerungen – ich weiĂ&#x;, niemand studiert heutzutage noch Logik, aber es wĂźrde nur zwei logische SchlĂźsse geben: Entweder bin ich ein LĂźgner, oder ich bin verrĂźckt. Du wĂźrdest sagen: Bruder Paul, das ist absolut absurd. Es ist unmĂśglich, Bruder Paul, eine ›Begegnung‚ mit etwas so Gewaltigem wie einem Langholz-Lkw zu haben und dadurch nicht verändert zu werden. Aber jetzt wäre meine Frage an dich – was ist gewaltiger? Ein 30-Tonner oder Gott? Wie kommt es, dass heutzutage so viele Leute angeblich eine Begegnung mit Jesus Christus gehabt haben und doch nicht wirklich und dauerhaft verändert sind? Lasst mich euch ein paar Dinge zum Nachdenken weitergeben. Ihr wisst, dass ich euch die Wahrheit sage. Wie oft gehst du hin und weihst dein Leben Gott immer und immer und immer wieder aufs Neue? Wie oft besuchen Jugendgruppen Veranstaltungen wie diese hier und lassen sich in Hochstimmung versetzen und motivieren und gehen dann zurĂźck in ihre Gemeinde, und das Ganze hält ungefähr zehn Tage an? Und doch hĂśrt man: Oh, es war ein gewaltiges Wirken Gottes! Nein, keineswegs! Wenn es nicht anhält, dann war es kein gewaltiges Wirken Gottes. Es war GefĂźhl, Emotion. Es war alles MĂśgliche, aber es war kein gewaltiges Wirken Gottes. Hat Gott in deinem Leben gewirkt? Ist Gott dabei, in deinem Leben zu wirken? An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Ja, an ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Nun, wir gehen weiter, und zwar zu Vers 19f.: Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7,19-20). Passt auf. Ihr mĂźsst etwas Ăźber die jĂźdische Literatur wissen: Wenn du und ich etwas betonen wollen, wisst ihr, was wir dann tun? Wir werden lauter. Wenn wir schreiben, markieren wir die entsprechenden Worte oder benutzen GroĂ&#x;buchstaben. FĂźr einen Juden verhält sich das anders.
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lass dich nicht
täuschen
Wenn er etwas betonen will, wiederholt und wiederholt er es. Das ist der Grund, warum man so viele Parallelismen im Buch der SprĂźche ďŹ ndet: Die Gottlosen werden aus dem Land ausgerottet / und die Treulosen daraus weggerissen werden (SprĂźche 2,22). Beide Zeilen sagen das Gleiche, nur auf eine andere Art und Weise, um dem Ganzen eine stärkere Betonung zu geben. Das ist es, was Jesus hier immer und immer wieder tut. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Ihr werdet sie an dem Weg erkennen, auf dem sie wandeln. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen. Und er sagt: Jeder ‌ der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. WorĂźber spricht er? Mein lieber Freund, er redet Ăźber das Gericht des allmächtigen Gottes, das eines Tages Ăźber die ganze Welt kommen wird und das eines Tages mĂśglicherweise auch Ăźber dich kommt. O lieber Freund, ich kann nicht in dein Herz hineinsehen. Ich werde so leicht von meinem eigenen Herzen getäuscht, aber da ist einer, der sich nicht täuschen lässt. Da ist einer, der nicht getäuscht wird, und er wird auch nicht durch die gegenwärtige christliche Kultur getäuscht. Er weiĂ&#x; alles. An ihren FrĂźchten werdet ihr sie erkennen.
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Und er fährt fort und sagt Folgendes in Vers 21: Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr!‚, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist (Matthäus 7,21). WeiĂ&#x;t du, was dein Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus wert ist? Absolut nichts! Ja, hast du den Abschnitt gelesen? Studiere ihn. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!  ‌ nicht jeder, der bekennt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen. Es gibt viele Leute, die Herr, Herr bekennen werden, aber sie werden nicht in das Himmelreich eingehen. Mein liebes Kind, das mir so viel wert ist, gehĂśrst du zu ihnen? Herr, Herr! Nun noch einmal zurĂźck zur jĂźdischen Literatur. Er sagte: Herr, Herr! . Er sagte nicht: Herr! . Er sagte: Herr, Herr! . Was bedeutet das? Es bedeutet, dass dieser Mensch, der dieses Bekenntnis ablegt, nicht einfach jemand ist, dem plĂśtzlich der Gedanke gekommen ist: ›Es naht das Gericht, und sicherheitshalber bekenne ich ihn eben mal als Herrn.‚ Nein, das ist vielmehr ein Mensch, der ausund nachdrĂźcklich anderen Leuten verkĂźndet, dass Jesus Christus der Herr ist. Er läuft herum und verkĂźndet: Herr! . Er tanzt da vorn, während die Musiker spielen und ruft: Herr! . Er singt die Lieder: Herr! . Aber Jesus spricht zu ihm: Weiche von mir. Ich habe dich niemals gekannt.
Herr,
Herr ... 24